Ihre Meinung zu: Illegale Rodung im Amazonas steigt um ein Drittel

7. August 2020 - 13:09 Uhr

Die Zerstörung des brasilianischen Regenwaldes ist weiter dramatisch angestiegen. In den vergangenen zwölf Monaten wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Drittel mehr Fläche illegal abgeholzt.

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Kommentare

Urwaldzerstörung in Brasilien

Die aktuelle Situation ist dramatisch und dagegen muss eingeschritten werden. Dennoch sind einige Fakten zu bedenken:
1. Brasilien besteht zu rd. 1/3 aus Wald, also eine Fläche etwa 8x so groß wie Deutschland. Und da sollte die Relation berücksichtigt werden.
2. Neben den kriminellen (Brand)rodungen gibt es permanent auch viele natürliche Brände, die auf Blitzeinschlag und Selbstentzündung zurückzuführen sind.
3. Das illegal geschlagene Tropenholz wird zum Großteil exportiert, weil noch immer viele Länder, auch D, den Import nicht wirklich verbieten.

Präsident Bolsonaro und sein katastrofaler Umweltminister Sales, schaffen derzeit im Schatten der Corona Pandemie Fakten, da sie wissen, dass sie in 2 Jahren nicht wieder gewählt werden. Denn grade die gut informierte Mittelschicht, die Bolsonaro wegen seiner falschen Versprechung, die Korruption zu bekämpfen, gewählt haben, sind mittlerweile entsetzt über seine Politik.

rer Truman Welt

Hier wieder genau dasselbe Problem mit politischer Werfehaltung. Mann lässt diesen Präsidenten dort gewehren und "verurteilt" diplomatisch. An Einfuhrstopps für sämtliche brasilianische Produkte denkt kein Mensch. Nein, Soja wird ja benötigt und preiswertes Rindfleisch auch. Das wollen wir. Bolsonaro schafft für den Anbau und die Zucht nur die dafür benötigte Fläche. Er handelt danach was (wie) wir wollen. Also, worüber regen wir uns dann auf?
Mein Black Agnus Steak liegt schon auf dem Grill und läutet das Wochenende ein. Hm, lecker! Und das soll so bleiben! Tja , bei solch einer Einstellung, was macht da ein bisschen verfeuerter Wald ? ? ?

„Zudem spielt die Umweltpolitik Brasiliens eine entscheidende Rolle bei der zunehmenden Vernichtung des Regenwaldes. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hatte im Wahlkampf angekündigt, das Amazonas-Gebiet weiter wirtschaftlich zu erschließen“

Entweder die globale (Bürger-) Gemeinschaft nutzt die heute gegebenen technischen Möglichkeiten sinnvoll und sorgt umgehend dafür, dass diese Art „Wirtschaftspolitik“ ein Ende hat (und damit dafür, dass denjenigen, die das Geld an die Macht gespült hat die „Basis“ dafür entzogen wird), oder sie „verspielt“ ihre Zukunft. Da die tropischen Regenwälder sozusagen die „Wetterküche“ unserer gemeinsamen Existenzgrundlage - des Planeten Erde - sind, logischerweise die gemeinsame.

Illegale Rodung im Amazonas steigt um ein Drittel....

Und im Artikel steht "internationale Kritik an Brasiliens Präsidenten".
Aber da kann mehr gemacht werden:Das Mercosur-Freihandelsabkommen sollte nicht ratifiziert werden.Es befeuert die Rodung des Regenwaldes wegen der zu erwartenden Exportmöglichkeiten(Fleisch und Soja).
Außerdem hat es durch die Abholzung des Regenwaldes ökologisch schlechte Folgen(keine CO2-Aufnahme durch den Wald).

Da hilft wohl nur eins!

Ein Boykott Brasiliens ähnlich dem Venzuelas wäre wohl das einzige Mittel, das Bolsonaro versteht. Vermutlich muss ein Land erst wirtschaftlich am Boden liegen, damit solche Untaten nicht mehr begangen werden können. Das eigene Volk scheint sich diesem demokratisch gewählten Präsidenten ja nicht erwehren zu können. Und ihn selber interessieren Beliebtheitswerte wohl kaum!

und die Wellt schaut zu ...

///
*
*
... das Gebaren von Herrn Bolsonaro ist nicht hinnehmbar!
*
... aber die Welt schaut zu ...
*
... und frisst weiter Fleisch zu Dumping-Preisen ...
*
... aufgepäppelt mit billigem Monsanto-Soja aus dem Amazonas ...
*
... daran ändert sich wohl nix!
*
... leider!

Das Ende der letzten "Freien"

Und schon sind Sie Geschichte oder "History" wie ein US. Soldat sagen würde.
Nun gibt es kein Winkel auf diesem Planet, wo noch nicht ein Goldsucher oder Missionar die "Eingeborenen" mit Ihren "Quecksilber", oder "Narrativen Bibelgeschichten", das Wasser und das Hirn vergiftet haben.
Nun weiss fast jeder Mensch, das Geld und Besitz, das Leben bezahlt.
Und es so einfach mit etwas Liebe und Gestreichle der Frauen und Töchter verdient werden kann, mit dem eine Kettensäge bezahlt wird und dann viel Geld mit den Baumstämmen verdient wird, und jeder Krieger ein "gemachter Mann" ist.
Spätestens die Kinder der Mütter und Töchter werden sich eine Arbeit in der Stadt suchen und in der Favela enden.
Wir haben nichts getan ausser Möbel aus Preßspahn gekauft, und ein Buch von einem Ethnienforscher (Ethnograf Völkerforscher) gelesen.
Vorbei ist Vorbei.

und die Fleischesser in Europa sind daran mitschuldig

Die Rodung des Amazonas erfolgt um Ackerflächen für den Sojaanbau zu gewinnen. Soja wird dort gepflanzt, damit es als Futter für die europäischen Masttiere exportiert werden kann.
Würde man hier also viel weniger Fleisch essen, bräuchte es diese Rodungen nicht.

Was soll man da noch sagen?

Was soll man da noch sagen? Der Karren wird wissentlich vor die Wand gefahren und den meisten ist es offensichtlich egal.
Raus aus mercosur, sämtliche Agrar- und Forstproduktimporte aus Brasilien unterbinden. Aber letztlich greift das auch zu kurz... Es ist zum heulen!

um 15:33 von Margitt.

Die Soja-Lüge

Ich habe in der heutigen Zeit kein Verständnis mehr für solche Beiträge. Wer hier schreibt, dem steht das Internet offen, und derjenige oder diejenige kann sich INFORMIEREN, bevor sie oder er etwas schreibt.

Wozu wird eigentlich Fleisch

Wozu wird eigentlich Fleisch von Südamerika nach Deutschland geschafft, wenn wir gleichzeitig Fleisch nach China liefern?
Einfach nur um Geschäfte zu verrichten?
Wenn jedes Land sein eigenes Fleisch kauft, können doch auch alle glücklich sein.
Und da Brasilien momentan zu viel Fleisch fabriziert, können bei einem Rückgang der Fabrikation auch die Wälder erhalten bleiben.
Oder wir müssen mehr Bier trinken? Welche Sorte war das noch?

13:46 von DB_EMD

Vermutlich muss ein Land erst wirtschaftlich am Boden liegen,
.
... und dann ?
wie lange dauert es bis Bremen, das die 30 fache Verschuldung von Bayern hat, "irgendwas kapiert"
da schiebt man es auch auf alles mögliche nur nicht auf sein eigenes Unvermögen
das wird im Brasilien nicht anders sein bei Boykott,
da ist es dann in den Augen der Bevölkerung Spätkolonialismus, Rassismus oder sonst was
"Begreifen" die Franzosen es die 75 % ihres Stroms aus Atomkraft machen
wir ? die immer noch fast doppelt so viel CO2 produzieren wie die Schweiz
das Problem bei den Menschen scheint immer zu sein
selber ist man der Schlaue
es ist der andere der keinen Durchblick schiebt

15:41 von nie wieder spd

Wozu wird eigentlich Fleisch von Südamerika nach Deutschland geschafft,
wenn wir gleichzeitig Fleisch nach China liefern?
.
meine Güte .... !
wir exportieren Schweinfleisch nach China
und importieren Rindfleisch aus Brasilien/Argentinien

@ um 15:35 von asimo

Und die Globalisierungsanhänger erzählen immer wieder, dass ach wegen der Globalisierung keine Kriege mehr geführt werden.
Keine offenen Kriege, stimmt.
Die Kriege gegen die Natur und damit gegen alle Lebewesen haben sich allerdings wegen der Globalisierung verschärft.
Und nun können wir nichts ändern, weil die damit verbundenen Einbußen eben auch globalisiert sind und jedes Land und viel Menschen auf der ganzen Welt treffen.
Wer hat sich diesen Unsinn nur ausgedacht?

15:38, MartinBlank

>>um 15:33 von Margitt.
Die Soja-Lüge

Ich habe in der heutigen Zeit kein Verständnis mehr für solche Beiträge. Wer hier schreibt, dem steht das Internet offen, und derjenige oder diejenige kann sich INFORMIEREN, bevor sie oder er etwas schreibt.<<

Soja-Lüge?

Vielleicht lesen Sie mal diesen Artikel aus der "Zeit", bevor Sie Mitforisten derart aggressiv angehen:

"https://www.zeit.de/news/2019-05/06/wie-soja-brasiliens-regenwald-in-gefahr-bringt-190506-99-95516"

15:41 von nie wieder spd

ich versuche es einmal. aus Bra , Arg und den USA bekommen wir hochwertiges rindfleisch für steaks und andere leckereien. nach china liefern wir unser billigstes, also vom tönnies und andere massentierteile

@ Margitt u Deutsche-Elite

und die Fleischesser in Europa sind daran mitschuldigAch nee. Ich hoffe doch inständig, dass zumindest Sie und der User Deutsche-Elite zu den Bayond-Meat und Tofu-Essern zählen, die für deren Soja und Kokosöl und Fett (KEINE) Urwälder gefällt werden. Und je mehr das Zeug essen um so mehr muß davon angebaut werden. Da zähle ich mich lieber zu den Sekundär-Vegetariern und esse nur Tiere, die vorher Grünzeug gefressen haben.
Vegetarier und Veganer sind ja SOOOO Umweltbewusst. Und nicht jeder zählt zur "Deutsche-Elite", die sich ihre Wust und Schnitzel vom Biobauern kaufen können

Illegale Rodung im Amazonas ...

Wer sagt denn das? Bolzonaro ist doch genau so ein Lügenbaron wie Trump, Putin oder Kim, niemandem kann man heute noch trauen und an den Rodungen wird er vermutlich munter mit verdienen - also das mit dem illegal, das kann wohl getrost vergessen, denn wer sollte da den Maßstab stellen.
Bleibt dabei, euch wird Blümerant, weil ihr viel zu spät den Anfängen gewähret habt (das hätte man schon bei den Rodungen und beim Abbrennen der Griechischen Inseln während der Antike tun müssen. Jetzt ist es wie immer, die Natur (dessen Teil der Mensch ist) hat das nachsehen und dem Klimawandel helfen wir mit unserer am Markt orientierten Vermehrungslust auch noch fleißig auf. Was bleibt ist Gejammer.
Es heißt aber ganz richtig: "hämmern und sicheln statt jammern und picheln"!

Diese Kritik ist viel zu wenig - Mercosur ablehnen

Auch ich hoffe, dass diese Abholzerei endlich gestoppt werden kann. Und diese Kritik ist viel zu wenig und zu schwach:

https://www.tagesschau.de/ausland/brasilien-amazonas-abholzung-101.html

Bolsonaros Umweltpolitik wurde international heftig kritisiert, unter anderem von den Industriestaaten der G7-Gruppe. Deren Wirtschaftsvertreter machen neue Investitionen von konkreten Schritten gegen die Zerstörung des Regenwaldes abhängig.

Das einzige was hilft, ist ein klares Nein zu Mercosur. Denn nur wenn es Bolsonaro richtig im Geldbeutel weh tut, ändert er sich vielleicht.

Diese Abholzung muss für immer verboten werden:

https://www.tagesschau.de/ausland/brasilien-amazonas-abholzung-101.html

Keine Trendwende in Sicht
Mitte Juli hatte Bolsonaro per Dekret die Brandrodung im Amazonasgebiet und im Sumpfgebiet Pantanal für 120 Tage verboten. Mehrere Tausend Soldaten sollen die Einhaltung des Verbots überwachen.

Der Regenwald ist für das Klima von zentraler Bedeutung

Der Regenwald in Brasilien ist für das Klima von zentraler Bedeutung. Der Regenwald ist die grüne Lunge der Erde.

https://tinyurl.com/y6f8xywz
Südkurier: Wie wichtig ist der Regenwald für das Weltklima wirklich? Antworten gibt der Faktencheck 23. August 2019, 19:27 Uhr

oder

https://tinyurl.com/yxmpae54
Morgenpost: Amazonas: So wichtig ist der Regenwald fürs Weltklima 23.08.2019, 16:45

Der Amazonas-Regenwald in Brasilien brennt - seit Wochen. Was passiert mit dem Klima, wenn die Lunge der Welt ihre Arbeit einstellt?

Inzwischen sind die Rauchwolken so groß und schwarz, dass sie bereits aus dem All zu sehen sind. Selbst die internationale Politik kann ihre Augen nicht mehr verschließen. Macron will das Thema beim G7-Gipfel besprechen, Angela Merkel schließt sich an.

oder hier:

https://www.uni-hamburg.de/newsroom/im-fokus/2019/0827-amazonas.html

Die Welt wird immer heißer und lebensfeindlicher. Sowas ist gefährlich für die Menschheit.

Dieser ... (würde zensiert

Dieser ... (würde zensiert werden) Bolsonaro und seine Speichell... sollten von der internationalen Gemeinschaft boykottiert und isoliert werden und von der eigenen Bevölkerung... (darf man hier auch nicht schreiben) werden.
Sorry, aber gegen den ist Trump fast ein Trump :)

@klabautermann08

Vegetarische Ernährung ist grundsätzlich viel resourcenschonender als Fleisch basierte Ernährung. Natürlich kann man auch vegetarisch einen recht hohen ökologischen Schaden anrichten, aber im Mittel ist dieser geringer. Und voll vegetarisch muss auch gar nicht sein, aber wenig Fleisch, das bringt was. Dieses sollte lokal produziert sein incl. der Futtermittelproduktion.
Fleischimporte und futtermittelimporte vom anderen Ende der Welt sind in fast gar keinem Fall ökologisch sinnvoll.

@MartinBlank: Ich habe mich Informiert

und bleibe bei meiner Aussage.

@ Martin Blank

Die Soja-Lüge
Ich habe in der heutigen Zeit kein Verständnis mehr für solche Beiträge. Wer hier schreibt, dem steht das Internet offen, und derjenige oder diejenige kann sich INFORMIEREN, bevor sie oder er etwas schreibt.<<„
Das Internet ist voll von seriösen Quellen, die belegen, dass große Fläche vom Regenwald für den Anbau von Soja zerstört werden und das Soja für die kommerzielle Tiernutzhaltung rund um den Globus als Futtermittel verwendet wird.
Warum sie hier Lügen verbreiten, die nach 2 Sekunden als Lüge enttarnt sind, wissen dann nur Sie selber.

@nie wieder spd

"Wozu wird eigentlich Fleisch von Südamerika nach Deutschland geschafft, wenn wir gleichzeitig Fleisch nach China liefern?
Einfach nur um Geschäfte zu verrichten?"

Genaugenommen geht es um Profite durch Geschäfte und nicht um Geschäfte selbst, aber ich nehme an das meinten Sie auch, also: JA

Regenwald

Die Welt schaut zu wie die Lunge der Erde zerstört wird . ,einfach unfassbar und der EU geht das am A .vorbei und schließt auch noch Verträge mit solchen Umwelt zerstörenden Ländern . Wer mit korrupten Politikern wie Bolsenaro Handel treibt muss sich gefallen lassen das er Mittäter ist,an der Zerstörung der Lunge der Erde . Mal sehen wann der Amazonas komplett verschwunden ist . Dann ist es für Boykott zu spät . Und für die Menschheit auch . Ein Wahnsinn . Mutter Erde schreit und keiner hört ihr wehklagen . Aber es ist heiß und ich hoffe sie rächt sich an uns , ob der Zerstörung ihrer Natur die wir nicht zuschätzen wissen und die wir auch nicht verdient haben ,weil wir Sie nur zerstören . Wir Menschen haben keine Achtung vorder Schöpfung, egal auch immer, wer ihr Schöpfer war , wir sind die Kapputtmacher , der Erde ,unfähig mit Achtung und würde der Natur zu begegnen . Wir haben diese Erde nicht verdient . Wie gesagt Mutter Erde schreit und keiner hört zu .

Taten und Worte

Wenn diese Abholzung im Amazonasgebiet wirklich so eine große Bedrohung der ganzen Menschheit darstellt, betrifft das auch Deutschland. Also muss Deutschlands Sicherheit auch im Amazonasgebiet verteidigt werden? Und die Sicherheit der USA? Und die der anderen NATO-Staaten?
Nein?
Doch nicht so schlimm?

In dieser Angelegenheit der Abholzung des Amazonasgebiets widersprechen sich Taten und Worte in extrem extremer Weise.

Divide et impera

Man kann vieles sagen über Bolsonaro , aber nicht das er seine Klassiker nicht kennt. Während die ganze Welt nur noch Corona denkt, isst, trinkt und spricht und jedes Land vor allem damit beschäftigt ist andere Länder als Risikoländer zu verspotten und ihre Impfstoffen weg zu kaufen, schaut niemand noch auf die Regenwälder.
Teile und herrsche ! Die alte Strategie! Sieger ist Bolsonaro, Verlierer sind wir!

@Sisyphos3, 15:43

wie lange dauert es bis Bremen, das die 30 fache Verschuldung von Bayern hat, "irgendwas kapiert"
da schiebt man es auch auf alles mögliche nur nicht auf sein eigenes Unvermögen

Ich muss Sie jetzt endlich mal über etwas aufklären. Ich habe als gebürtiger Schwabe ein Leben lang (als Besserverdienender) "im Ländle" gearbeitet und bin danach als Rentner nach Bremen gezogen. Und wissen Sie, was ich festgestellt habe? Die Leute sind im Norden nicht fauler als im Süden. Auch nicht dümmer. Und das, was Sie wohl als "Vollkaskomentalität" bezeichnen würden, ist dort auch nicht verbreiteter als anderswo.
Ich habe über die Gründe der Strukturschwäche Bremens eine Menge gelernt, und die sind allesamt NICHT hausgemacht. Ich erkläre es Ihnen gerne, wenn Sie möchten.
Ihr ständiges Herziehen über die "unvermögenden" (oder auch faulen/anmaßenden/alle anderen ausbeutenden) Nordländer können Sie jedenfalls mal lassen. Sie haben sehr wahrscheinlich keine Ahnung, wovon Sie reden.
Ein Bremer.

@ berelsbub (16:11): dieses Soja wurde Brasilien aufgeschwatzt

@ berelsbub

Nur das Problem zu Ihrem Kommentar ist, dass dieser Soja

1. genmanipuliert ist

https://www.transgen.de/anbau/410.gentechnisch-veraenderte-sojabohnen-br...

2. dieses Soja aus den USA stammt (wurde Brasilien von den USA aufgeschwatzt wegen Handelskrieg)

https://tinyurl.com/yxg6rb2z
wiwo.de: Wie der US-Handelskrieg Brasiliens Regenwald in Gefahr bringt 06. Mai 2019

3. dieses Soja wird wieder nach Deutschland - genauer gesagt - nach Brake exportiert:

https://tinyurl.com/y5cxyru5
NDR: Panorama - die Reporter Die Soja-Connection Dienstag, 28. April 2020, 21:30 bis 22:00 Uhr

Von daher. Ich denke mal, das Brasilien dieses Soja eigentlich gar nicht will. Aber Bolsonaro hat sich von Trump erpressen lassen.

@ VictorJara (16:20): Sie haben mit dem hier sowas von recht

hi VictorJara

Mit dem hier haben Sie sowas von recht:

Die Welt schaut zu wie die Lunge der Erde zerstört wird . ,einfach unfassbar und der EU geht das am A .vorbei und schließt auch noch Verträge mit solchen Umwelt zerstörenden Ländern . Wer mit korrupten Politikern wie Bolsenaro Handel treibt muss sich gefallen lassen das er Mittäter ist,an der Zerstörung der Lunge der Erde . Mal sehen wann der Amazonas komplett verschwunden ist . Dann ist es für Boykott zu spät . Und für die Menschheit auch . Ein Wahnsinn . Mutter Erde schreit und keiner hört ihr wehklagen .

Die EU müsste Mercosur sofort stoppen und Bolsonaro jeden weiteren Kontakt verweigern und nicht mehr mit Bolsonaro zusammenarbeiten. Auch Trump darf keine Unterstützung mehr bekomen. Trump hat Brasilien offenbar erpresst und die EU schaut weg.

@ asimo

Fleischimporte und futtermittelimporte vom anderen Ende der Welt sind in fast gar keinem Fall ökologisch sinnvoll. Dazu zählen Sie dann hoffentlich auch die "Futtermittel" für die Vegetarier und Veganer, sowie die Mangos, Papaja, Bananen, Kokosmilch, Sojamilch, aus oder das ganze Zeug was aus aller Welt angekarrt und bei den Veganern gerade so "gesund" und hipp ist.

Nun ja, jeder ist sich selbst der Nächste...

... ob im Privaten,
... ob als Familienverbund,
... etwas größer als Gemeinde,
... bis hin zum Land, bzw. Staat.

Der weise weise Mensch ist m. E. leider nicht in der Lage GLOBAL zum Wohle aller zu denken, zu handeln, evtl. auch auf den eigenen Vorteil zu verzichten, weil der jeweilige Tellerrand nicht überblickt wird.

Die, die es können, sind ob der Minderheit unrelevant.

... Und ja, somit wären wir erneut bei der sogenannten Weissagung der Cree

@VictorJara

"Die Welt schaut zu wie die Lunge der Erde zerstört wird . ,einfach unfassbar und der EU geht das am A .vorbei und schließt auch noch Verträge mit solchen Umwelt zerstörenden Ländern"

Die Welt schaut zu und redet drüber.
"Worte wollen nichts bewegen, Worte tun niemandem weh, also lass uns drüber reden...."
Taten und Worte....

NATO-Truppen stehn im Irak und Afghanistan, US-Truppen werden von Deutschland nach Polen verlegt, um gegen die "echten" Bedrohungen zu kämpfen, das ist gerade wichtiger.......

@fathaland slim, 15:47h

Die Antwort von Martin Blank an Margitt wegen der "Soja Lüge" war vielleicht etwas flapsig formuliert, aber im Prinzip richtig.

Wenn oft behauptet wird, dass Regenwald gerodet wird um Soja anzupflanzen, ist diese Information falsch. Der Regenwaldboden hat im Durchschnitt 5-6 cm Humusboden, denn die Urwaldpflanzen sind alles Flachwurzler. Um Soja anzupflanzen braucht man ca. 20 cm Mutterboden, sonst wäschst da Nichts. Also ist es rein technisch nicht möglich, auf gerodetem Regenwaldboden Soja (oder auch andere Ackerpflanzen) anzubauen. Einzig und allein als Weideland wären diese Flächen zu gebrauchen.

Und wir in Deutschland

Wir erheben unsere Stimme gegen Brasiliens Abholzung. Deutschland versiegelt täglich fast 100 Hektar landwirtschaftlicher oder natürlich geprägter Fläche. Auf dem Land werden immer mehr Feldwege mit Asphalt versiegelt. Wer regt sich darüber auf, wenn Tesla 90 Hektar Wald für seine Fabrik abholzt? Die Politik verkauft das als wirtschaftlichen Erfolg. Und das wird auch noch subventioniert. Es werden 280 Millione Euro Förderung in Aussicht gestellt.
Mit dem Braunkohlenabbau verschwanden ganze Dörfer und die Menschen verloren ihre Heimat. Haben sich die Brasilianer drüber beschwert?

Soja-Verbrauch

Die Soja-Importe nach Europa betragen seit 20 Jahren unverändert ca. 15 Millionen Tonnen pro Jahr, mal ne Million mehr, mal ne Million weniger. Die Soja-Importe nach China liegen bei fast 100 Millionen Tonnen pro Jahr.

Sind die EU-27 also mitschuldig an der Zerstörung der Regenwälder? Ja, ganz ohne Frage. Aber der Beitrag von "Margitt." erwähnt die explodierende Nachfrage Chinas nicht mal.

Kannten die Leute, die ne wütende Antwort geschrieben haben, diese Zahlen? Unwahrscheinlich; um im Nachhinein nicht mehr zu beweisen.
_

Fazit...

Es wird seit Jahrzehnten nur gelabert und nichts unternommen. Eines Tages wachen wir auf und erkennen das es zu spät ist...eines Tages?

@ Martin Blank

„Kannten die Leute, die ne wütende Antwort geschrieben haben, diese Zahlen? „

Sie haben keine wütende Antwort bekommen, sondern nur einen Widerspruch zu ihrer einfach zu enttarnenden Lüge.

Deutschland kauft Holz aus Brasilien

Deutschland verbraucht jedes Jahr, sehr stark auch die Bauindustrie, viel Holz.
Nur 30% des Bedarfs deckt die eigene Ernte.
70% werden aus dem Ausland bei gekauft.
Auch aus Brasilien, und Osteuropa.
Wir stellen uns hier hin und jammern.
Die Abgeholzten Bäume befinden sich hier Deutschland, auch auf den Baustellen.
Heuchelei perfekt.
Gabor Steingart sagte: wir drehen uns mit feierlicher Miene selbst den Sauerstoff ab.
b.k.

Wetten...

daß dieses Holz mit dem FSC - Zertifikat verkauft wird!

Und dann ist alles wieder gut.

Wenn eingeschlagenes Holz keine Abnehmer hat, weíl denen der Weiterverkauf unmöglich gemacht wird, wird keines mehr eingeschlagen.
...ein Wunschdenken.
Denn es gibt ja noch das gute, hilfreiche Handgeld. Damit geht vieles (fast alles).

@Erdnuss - 16:28

"Dann steht die Menschheit da vor dem Scherbenhaufen und ggf. unsere Kinder fechten den Kampf um das Überleben "wie und wo" aus. Noch nie hat ein Zeitalter wie das heutige derartige Probleme auf dem Planeten gleichzeitig und auf einmal erlebt."

Momentan wird ja noch die Schuldentilgung als größtes Unheil für unsere Kinder angesehen.

Der viel größere Fluch wird sich für die kommenden Generationen in Form von Klima- und Umweltschäden zeigen, was hier immer so gekonnt als turnusmäßige Stufe im Evolutionsprozess verklärt wird und noch ganz, ganz weit weg zu liegen scheint.

Dabei werden die ersten Begleiterscheinungen schon in den nächsten 30 - 50 Jahren in Form von Ressourcenschwund bei den fossilen Energien, Produktionsabfall in der Landwirtschaft durch erodierende Anbauflächen sowie der Kampf um sauberes Trinkwasser auftreten. Diesen Verknappungstendenzen steht eine wachsende Weltbevölkerung gegenüber, die sich bisher nur sehr ungenügend auf diese Entwicklung einstellen will.

@klabautermann08

Ja, dazu zähle ich auch viele Südfrüchte. Es gilt aber auch hier zu differenzieren. Verschiffbares Obst wie Bananen sind z.b. vertretbar "Flugmangos" nicht. Ich esse übrigens gern Mango, aber nie aus Übersee, sondern in der Saison spanische. Leichte und nicht hier produzierbare Importstoffe si d okay. Soja, das ich gern 70:30 mit Hack für eine exzellente Sauce Bolognese mische kommt bei mir immer aus EU-Ökolandwirtschaft. Teuer ist das auch nicht.
Schwierig ist z.B. die Abwägung, was ökologisch sinnvoller ist, ein Apfel im April aus europäischer Lagerhaltung oder ein Import von der Südhalbkugel (Transportaufwand vs. Lageraufwand).

Sie sehen, ich betrachte das ganze sehr differenziert - aber _in Näherung_ gilt: vegetarisch besser als carnivor, regional besser als Import. Bio besser als konventionell.

Sojaimporte

Auch wenn China noch mehr Soja importiert, ist das keine Rechtfertigung dafür, dass wir mit unseren sehr hohen Soja-Importen die Abholzung des Regenwaldes fördern.
Wenn alle nur sagen, der andere macht es doch auch, wird sich nämlich nie etwas ändern.
Ich bin sicher, dass wir nicht hungern würden, wenn wir unsere Masttierhaltung deutlich reduzieren.
Denn dann würden hier viele Ackerflächen frei, auf denen bisher Futter für die Masttiere (Mais, Kartoffeln, Weizen, Grünfutter, etc.) angebaut wurden. Diese frei werdenden Ackerflächen können zum Anbau von Gemüse, Kartoffeln, etc. für unsere Ernährung genutzt werden.

17:36 von asimo

"Soja, das ich gern 70:30 mit Hack für eine exzellente Sauce Bolognese mische kommt bei mir immer aus EU-Ökolandwirtschaft."

Mit der "EU-Bioware" ist das so eine Sache. Nicht überall wo Bio draufsteht ist auch Bio drin. Da tummeln sich leider einige schwarze Schafe in der Branche und wollen nur schnell abkassieren. So kommen Produkte aus Griechenland oder Bulgarien bei mir nicht auf den Tisch.

Am 07. August 2020 um 17:36 von asimo

"Soja, das ich gern 70:30 mit Hack für eine exzellente Sauce Bolognese mische kommt bei mir immer aus EU-Ökolandwirtschaft. Teuer ist das auch nicht."

Soja für 7,5 Milliarden Menschen kann nicht alleine aus der EU-Ökolandschaft kommen.

Auch mit meinen Öko-Tomaten im Vorgarten kann ich nicht 7,5 Milliarden Menschen ernähren.

@ Karl P. Ansbach

Gewiss wird da auch geschummelt, aber die Mehrheit der zertifizierten Produkte dürfte schon das beinhalten, was die Ettikettierung verspricht.

Brasilien zerstört gerade das gemäßigte Klima der Welt.

Man sollte die Brasilianische Regierung Verhaften und zur Verantwortung ziehen.
Sie zerstören mit der Abholzung des Regenwaldes das Weltweite gemäßigte Klima.

Die letzten Jahre sind in Deutschland teilweise unerträglich Heiss geworden !
Die Abholzungen tragen meiner Meinung nach kräftig dazu bei.

Die Brasilianische Regierung hat der Welt in unverantwortlichster Weise den Krieg erklärt.

Die Welt steht nun in der Pflicht sich selbst zu retten !!

@ Karl P.

@ Karl P. Ansbach
Zitat:
"Gewiss wird da auch geschummelt, aber die Mehrheit der zertifizierten Produkte dürfte schon das beinhalten, was die Ettikettierung verspricht."

Die Dokus dazu sprechen eine völlig andere Sprache !!

@ Margitt.

Ich bin sicher, dass wir nicht hungern würden, wenn wir unsere Masttierhaltung deutlich reduzieren.
Denn dann würden hier viele Ackerflächen frei, auf denen bisher Futter für die Masttiere (Mais, Kartoffeln, Weizen, Grünfutter, etc.) angebaut wurden.
Da bin ich mir allerdings nicht sicher. Diese Flächen würden dann für BIO-Energie verwendet oder zu Solarparks umgewandelt. Weil das wesentlich mehr Geld einbringt.

@ um 16:15 von Shuusui

Ja, danke. Genau das habe ich gemeint.

Illegale Abholzung

Die illegale Abholzung des Regenwalds in Brasilien ist ja recht oft hier Thema, aber wie wäre es mal auf die illegalen Abholzungen in den Karpaten oder auf dem Balkan zu schauen. Wer glaubt, dass das Made in EU bedeutet alles ist gut kann nicht gewiss sein, daß sein Brennholz bzw. seine Holzkohle legalen Ursprungs ist. Korruption und schlecht bezahlte Förster machen vieles möglich.

Wer schwingt hier die moralische Keule

wir sollten nicht vergessen das es hier in Europa auch viel Urwald gegeben hat den wir schon vor Jahrhunderten vernichtet haben, es wurde den wirtschaftlichen Interessen untergeordnet, heute haben wir meist nur noch Nutz Wald, man macht damit Milliarden an Gewinnen. Die Länder der 1. Welt nutzen das Thema Abholzung gerne um die 3. Weltländer wirtschaftlich klein und Abhängig zu machen, damit kein wirtschaftlicher Konkurrent am Weltmarkt entsteht, dann müssten wir ja unsere wirtschaftliche Kraft teilen.

@ asimo

aber _in Näherung_ gilt: vegetarisch besser als carnivor, Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen wir angeblich unsere Entwicklung und Intelligenz der Tatsache verdanken, dass wir Allesesser also auch, wie Sie es so schön ausdrücken, auch carnivor leben. Wie lässt sich das mit Ihrer Aussage, dass vegetarisch BESSER sein soll vertreten??

@FalkoBahia 16:41

Die Asche der Brandrodung sorgt für einen kurzfristigen Mineralstoffeintrag sodass auch Soja angebaut werden kann. Jedenfalls bis die Mineralstoffe entzogen oder ausgewaschen wurden. Dann kommt schnell die nächste Runde mit Kunstdünger.

Illegale Rodung im Amazonas steigt um ein Drittel....

Das wird auch Einfluß auf das Wetter,die klimatischen Bedingungen haben.
Und die Schaffung von landwirtschaftlichen Monokulturen und die Massentierhaltung können Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier.Wirtstiere kommen menschlichen Lebensräumen näher und in der Massenhaltung sinkt die Epidemiologische Grenze.Nach Meinung des Evolutionsbiologen Rob Wallace haben die Epidemien/Pandemien der letzten Jahrzehnte darin ihren Grund.

Regenwalt ade?

Vielleicht würde es helfen, die Regenwald- Zündler in Flugzeuge zu bitten und einen ausgiebigen Urlaub über einen Monat hinweg NUR inmitten einer Metropole ganz ohne Bäume zu genießen. Was dem Einen nämlich wie Luxus erschiene, könnte bei jenen: als die Anderen, nämlich den puren Bäume- weg Horror entfachen. Manchmal beginnt Heimatliebe erst durch befremdliche Gegebenheiten bei Entfernungen.
Ansonsten, dass alte Lied von Finanzsorgen. Das lässt sich nach wie vor nur global gemeinsam Wohlwollend für alles lösen. Meine Meinung! Also nicht rumjammern mit dem eigenen Autoschlüssel in der Hand. Und erst recht nicht mit Spar- und Bojkottsgebrüll die Fedehandschuhe wedeln lassen. Selbst Mitschuld, wer sich nicht für eine mitmenschlichere Gegenwart, auch finanziell, mit einsetzt. Haben politische Köpfe keine Denkfähigkeiten für Global gemeinsames, dann bleibt irgendwann: NICHTS!
These mit Denkfähigkeiten,
von Frau D. Brauer

@Marmolata

Die EU soll auch gar nicht Soja für 7,5 Milliarden Menschen produzieren, sondern für den EU-Markt. Weder die EU soll die Welt ernähren, noch ein ander Teil der Welt diese, sondern jede Region - so weit möglich - ihre Bewohner. Ein gewisser Im- und Export rundet das ganze dann ab.

Was soll man...

davon halten, wenn die Resourcen der Brasilianischen Umweltbehörde IBAMA zusammengestrichen wurden, einer der Minister während einer Kabinettssitzung äußerte, dass man schnellstmöglich ein Dekret auf den Weg bringen soll um den Farmern, Goldsuchern, etc. wegen der Vernichtung der Regenwälder Straffreiheit zu gewähren, denn die Welt wäre derzeit bezüglich Corona anderweitig beschäftigt.
Übrigens; das Dekret wurde letzte Woche vom Präsidenten unterschrieben!

@klabautermann08

Die omnivore Ernährung hat in der Natur gewisse Vorteile. Aber wir sind nicht mehr in der Steinzeit, sondern verfügen über konservierungstechniken, eine großartige Logistik und weitreichende Kenntnis der Ernährungsphysiologie. Die Maßstäbe der Steinzeit gelten heute nur noch ziemlich eingeschränkt. Individuell hat ausgeprägter Fleischverzehr keine Vorteile, geringe Mengen sind im Sinne einer ausgewogenen Ernährung aber durchaus gut.

Die Faustregeln meines vorheriges Posts sind eine gute Orientierungslinie.

vor der eigenen Tür kehren

Es ist so wunderbar einfach, sich über illegalen Holzeinschlag in Brasilien aufzuregen. Und hier bei einem guten Glas Wein am Kamin zu sitzen. Das Holz mit gefälschten " Saubermann-Papieren" für den Kamin kommt höchstwahrscheinlich aus rumänischen Urwäldern. Das Holz für "grüne" Pelletheizungen übrigens auch.

Übrigens: Es gibt eine europäische Holzmafia, deren Handlanger vor der Holzbeschaffung für "unsere" klimaneutralen Heizungen mit teils schwersten Straftaten nicht zurückschrecken. Einfach mal Holzmafia 2019 Rumänien googlen.

Ehrliche Förster im Staatsdienst haben es dort sehr schwer.

80% der Welt-Landwirtschaftsfläche dient dem Futtermittelanbau

Während ein Arbeiter 1950 noch 3,5 Stunden für ein Kilo Schweinefleisch arbeiten musste, reichen heute weniger als 45 Minuten.

Gemessen an der weltweiten landwirtschaftlichen Fläche werden unglaubliche 80% für die Viehproduktion und den Futtermittelanbau - hauptsächlich in südlichen Ländern - verwendet. Dabei machen tierische Lebensmittel nicht einmal 20% der weltweiten Nahrungsenergieversorgung aus. Ein Drittel der weltweiten Getreideernte verschwindet im Tiermagen. Die Flächen, auf denen Tierfutter wie Getreide, Mais und Soja angebaut wird, könnten um ein Vielfaches effizienter für die menschliche Ernährung in Form von Pflanzen verwendet werden.

Jeder Deutsche verzehrt im Durchschnitt, incl. Kinder und Vegetarier, jährlich rund 60 kg Fleisch. Das sind 165g pro Tag, und dafür werden in deutschen Schlachthöfen jährlich etwa 3,7 Mio Rinder, 59 Mio Schweine und rund 630 Mio Hühner und Puten geschlachtet.

16:41, FalkoBahia

>>Die Antwort von Martin Blank an Margitt wegen der "Soja Lüge" war vielleicht etwas flapsig formuliert, aber im Prinzip richtig.

Wenn oft behauptet wird, dass Regenwald gerodet wird um Soja anzupflanzen, ist diese Information falsch. Der Regenwaldboden hat im Durchschnitt 5-6 cm Humusboden, denn die Urwaldpflanzen sind alles Flachwurzler. Um Soja anzupflanzen braucht man ca. 20 cm Mutterboden, sonst wäschst da Nichts. Also ist es rein technisch nicht möglich, auf gerodetem Regenwaldboden Soja (oder auch andere Ackerpflanzen) anzubauen. Einzig und allein als Weideland wären diese Flächen zu gebrauchen.<<

Die Wurzeltiefe hat mit der Dicke der Humusschicht nichts zu tun. Sie ist im Regenwald aufgrund des ungeheuer schnellen Stoffumsatzes so dünn. Unter dieser dünnen Humusschicht ist kein Fels, sondern mineralisches Sediment (Sand, Lehm u.ä.).

Und wie der Mitforist "spax-plywood" um 18:22 ausgeführt hat, wird das Nährstoffdefizit ab dem zweiten Anbaujahr durch Kunstdünger ausgeglichen.

Soja vs. Fleisch?

Vor Jahren habe ich einen Bericht aus Südost Asien gesehen,dass später auch als ein Zitat in einem Blockbuster verfilmt wurde: " Wir bauten Soja an und aßen es, wir waren satt , gesund und zufrieden, dann kamen die Europäer, und befahlen uns, das Soja erst an Tiere zu füttern, dann das Tier zu essen..... seit dem leiden wir an Hunger!

Es ist alles so unglaublich überflüssig, Verschwendung ist unser Untergang!

globalplayer 58 18:21

Fragen Sie mal die (Ur)Bewohner, wer davon profitiert und wem die Lebensgrundlage entzogen wird!
Im Übrigen gibt es in Deutschland 1 Drittel Waldfläche und jede Menge Versuche, den Folgen der Klimaveränderung zu begegnen. Damit haben alle Beteiligten im Moment alle Hände voll zu tun.
Holzwirtschaft gibt es u.a., um kostbare Tropenhölzer (die von Bolsonaro und Co. einfach niedergebrannt werden) nicht zu verarbeiten.
Gehen Sie mal in den Wald, wenn Erholung Nutzen bringt, ist es natürlich ein „reiner“ Nutzwald.

@frosthorn 16:31 Volle

@frosthorn 16:31
Volle Zustimmung (als Bremer), mehr darf ich dazu nicht sagen, der rote Balken hat es vehindert.
Zu Brasilien: der Regenwald ist ein unglaublich wichtiger Faktor für das gesamte Weltklima. Deshalb kann es niemals angehen, dass Brasilien, auf dessen Staatsgebiet der Amazonas liegt, alleine darüber entscheiden kann, wie man dort vorgeht. Staatsgrenzen, die einstmals mutwillig von Koloniasitoren gezogen wurden, dürften in diesem Fall null Bedeutung haben.
Und MERCOSUR brauchen wir auch nicht.

18:51 von GamWalter

Jeder Deutsche verzehrt im Durchschnitt, incl. Kinder und Vegetarier, jährlich rund 60 kg Fleisch.
.

in den letzten 2.000 Jahren schwankte der Fleischkonsum hierzulande zwischen 20 kg und 120 kg
also wo liegt ihr Problem
es gibt da noch "Spielraum" sowohl nach oben wie nach unten

Zitat:
"Futtermittelanbau - hauptsächlich in südlichen Ländern - "
das liegt in der Natur der Sache, auf Island, Grönland auch in Alaska wächst Mais und Soja eher schlecht
immerhin verdienen die Menschen dort Geld damit

Sisyphos3 15:46

Nee, so einfach erklärt sich der globale Irrsinn nicht.

@draufguckerin

"Es ist so wunderbar einfach, sich über illegalen Holzeinschlag in Brasilien aufzuregen. Und hier bei einem guten Glas Wein am Kamin zu sitzen. Das Holz mit gefälschten " Saubermann-Papieren" für den Kamin kommt höchstwahrscheinlich aus rumänischen Urwäldern. Das Holz für "grüne" Pelletheizungen übrigens auch."

Ach ja, hat ja auch jeder einen Kamin und guten (teuren?) Wein sowieso. Nicht wahr?
Ich sitz jetzt gerade hier neben meiner Gastherme in der Küche und trinke ein kühles Bier und freue mich, dass ich jetzt 2 Wochen Urlaub habe.
Rege mich aber darüber auf, dass die Menschheit anscheinend immer noch nicht kapiert hat, was die Grundlagen für ihre Existenz sind. Ich meine, Geld ist es nicht.
Darf ich das nicht, nach Ihrer Meinung?

Brasilien geht den gleichen Weg wie Äthiopien und ganz Afrika

Der Waldbestand ging zwischen 1960 und 2015 von 37% auf 3% der Fläche Äthiopiens zurück. Durch das starke Bevölkerungswachstum war es notwendig die landwirtschaftlichen Nutzflächen zu vergrößern um die wachsende Bevölkerung zu ernähren, was zu Rodungen geführt hat. Der Wald schützte das Land jedoch vor Bodenerosion, so dass langfristig gesehen ein noch größerer Verlust an Ackerfläche zu befürchten ist. Die Bevölkerung stieg von 21 Mio 1960 auf heute ca. 100 Mio, die Fertilitätsrate beträgt immer noch 4,3 und das Bevölkerungswachstum liegt bei ca. 2,5% pro Jahr.

Die Bevölkerung Brasiliens ist von 72 Mio 1960 auf heute 210 Mio gestiegen und diese Menschen müssen ernährt werden. Dazu benötigt man landwirtschaftliche Nutzfläche und umso mehr bei wachsendem Wohlstand, dann wollen auch die ehemals Armen mehr Fleisch und Konsumartikel aus den Industrieländern. Dafür liefern sie den Rohstoff Holz, Futtermittel und auch Fleisch.

Zu viele Kinder und zu hoher Konsum zerstören den Planeten.

Wir brauchen den Wald

Brasilien ist mit 59 Prozent von Wald bedeckt. Deutschland von 32 Prozent. Warum soll Brasilien auf Bodenschätze verzichten, die sich im Urwald befinden? Welches Land verzichtet darauf? Vielleicht Russland, die USA, China oder Deutschland? Ein weltweiter Ausstieg aus der Kohle ist im Jahr 2050 anvisiert. Deutschland möchte bis zum Jahr 2038 die Meiler noch betreiben, um Strom zu erzeugen.
Deshalb benötigen auch wir den Amazonas Wald.

16:31 von frosthorn

Die Leute sind im Norden nicht fauler als im Süden. Auch nicht dümmer.

Ich habe über die Gründe der Strukturschwäche Bremens eine Menge gelernt, und die sind allesamt NICHT hausgemacht. Ich erkläre es Ihnen gerne, wenn Sie möchten.
.
dann erklären sie mal ....
warum es im Süden läuft im Norden eher nicht
am Wetter oder der Landschaft wird es wohl allein nicht liegen
irgendwie denke ich haben die Menschen doch auch nen gewissen Einfluss ( faul/dumm sagte ich nicht)
umsonst haben im Saarland nicht 65 % ne eigne Immobilie in Berlin nur 17 %
also ne gewisse Einstellung / Mentalität wird wohl auch mitspielen
Ein Kumpel in Köln hätte die Möglichkeit gehabt seine Wohnung billig zu kaufen
er hat sie lieber weiterhin gemietet, weil man als "Arbeiter" wohl in Miete lebt
ob man so nen idiologischen Schwachsinn verstehen muß ebenso wie das Wählen der SPD
oder das in der Gewerkschaft sein nicht aus Überzeugung macht
was ja nachvollziehbar sondern sich einer sozialen Schicht verbunden fühlt

19:18 von schneegans

Nee, so einfach erklärt sich der globale Irrsinn nicht.
.
erklären ?
ich teilte nur meinem Mitforisten mit dass wir Schweine für China mästen und die Brasilianer Rinder für uns
was hat es mit globale Irrsinn zu tun
wenn wir den Frankreichern Kohle aus dem Ruhrgebiet/Saarland schickten und die uns Eisenerz aus Lohringen

19:11 von harpdart

wem soll er denn dann gehören dieser tropische Regenwald ?
und nachgefragt
was haben die Spanier mit ihrem Wald getan
Kreta war auch mal komplett bewaldet und der Libanon wegen seiner Zedern berühmt
selbst in Deutschland gab es mal erheblich mehr (und weniger) Waldgebiete

Schande

Eine Schande ist das, zudem die indigene Bevölkerung hier vor den Augen aller Welt vertrieben wird.

Und die europäische Politik hält sich bedeckt, "es geht ja um Wirtschaftskraft und Handelsabkommen". Als Jugendlicher hatte ich mal einen Traum, der von diesem Urwaldgemetzel und Artensterben inspiriert schien: "Am Ende der Welt gibt es nur noch eine Blume. Und die Planierraupen fuhren immer noch..."

Derweil ja Europa wegen dem Klima auch ein Argument für Sanktionen hätte. Aber da kommt einfach nichts. Beschämend.

@18:31 von Frau Brauer 1 S...

>>Haben politische Köpfe keine Denkfähigkeiten für Global gemeinsames, dann bleibt irgendwann: NICHTS!<<

Danke.
... so scheint es zu sein, im Gleichlaut meiner Meinung um 16:37

... jedoch auf nicht nur die Führenden wie Sie beschrieben haben, sondern als homo sapiens sapiens als Spezie im Ganzen.

Traurig aber wahr.

@Sisyphos3, 19:40

Ich nehme doch an, es ist Ihnen nicht unbekannt, dass Bremen und sein Umfeld von den Häfen lebten. Mit dem Aufkommen der Containerschifffahrt brachen für Bremen anderthalb Standbeine weg. Weil die Weser nun mal für die großen Frachtschiffe einfach nicht tief genug ist. Betroffen waren davon übrigens nicht nur die Stadt und das Land Bremen, sondern auch das gesamte niedersächsische Umland (obwohl da die CDU regierte, komisch, was?). Erklären Sie mir also bitte, was das mit "einer gewissen Einstellung / Mentalität" zu tun hat. Aber ein wackrer Schwabe hätte sicher eine Sofortlösung für dieses Problem aus dem Hut gezaubert, nicht wahr?
Kommen Sie bitte nicht mit dem Vorschlag, die Weser auszubaggern. Schauen Sie nach Hamburg, was die sich für Folgeschäden mit der Elbvertiefung eingebrockt haben.
So, und nun können Sie sich noch mal über die Bürger der ärmeren Bundesländer erheben, wenn Ihnen das gar so wichtig ist.

19:39 von NeNeNe

alles lässt sich erklären !
Brasilien ist ein so ungeheuer grosses Land
und mit einer anderen Einstellung der Menschen auch reiches Land
da bedarf es nicht unbedingt des sinnlosen Abholzens von Wäldern
ich will es mal so vergleichen
die Brasilianer haben etwas geerbt, da kann man wie bei nem Haus von der Miete leben
oder wie bei einer Kuh von der Milch
man kann natürlich dieses Haus gleich verkaufen oder die Kuh schlachten
kurzfristig hat man dann einen hohen Erlös
... dann aber nie mehr was
genau so funktioniert es meiner Meinung nach dort aktuell

@harpdart um 19.25 Uhr

Doch, das dürfen Sie gerne. Und natürlich darf man auch das Abholzen der Regenwälder kritisieren.
Ich ärgere mich nur immer über das selbstgefällige, moralisierende Kritisieren anderer Länder und Menschen, wenn man selbst so viele " Leichen im Keller" hat.
Mit welcher Selbstverständlichkeit Holzheizungen angeboten werden, das ärgert mich. Alles "umweltfreundlich und klimaneutral" - wer's glaubt ...
Was mich auch ärgert: Der Verbrauch von Holz für den Möbelkonsum. Möbel sind bei uns zu einem Konsumgut verkommen.
Brandrodung in Brasilien ist umweltschädlich, keine Frage. Aber Brandrodung ist auch eine traditionelle Methode, das Land urbar zu machen. Nicht nur Bolsonaro, auch brasilianische Farmer verbitten sich das Miesmachen der brasilianischen Landwirtschaft und ihrer Anbaumethoden. Ich finde, sie sagen zu Recht: Ihr in Europa, kümmert Euch um Eure eigenen Probleme und achtet auf Eure Natur.

@fathaland slim

"...bevor Sie Mitforisten derart aggressiv angehen:"

sie machen das ebenfalls, wenn auch auf eine subtil-arrogante art und weise. auch nicht besser!

dabei sind ihre beiträge zu 95% fundiert und gut. sowas hätten sie eigentlich gar nicht nötig.

Der Ast...

... auf dem wir alle sitzen, den wird doch keiner abschneiden. Uppss, schon längst passiert und keiner hat's gemerkt. Hauptsache überall in der Welt gibt es ein paar wenige die immer noch Profit rausschlagen... Methan Problem in der Arktis, Regenwaldabholzung in Brasilien, auch Rumänien holzt illegal die letzten Wälder, Sibirien brennt, die Permafrostböden tauen auf.... Wer meint eigentlich noch, das wir dummen Menschen es schaffen irgendetwas zu ändern? Alle reden von 2035....wartet mal 5 Jahre ab, dann brennen die ersten Länder und die ersten Menschen kippen wegen Hitzeschlag auf offener Straße um....aber Hauptsache alle reden nur und reden und reden. Es muss JETZT etwas passieren!!!!!

Danke an einen Bremer (aus Bayern)

@16:31 von frosthorn@@Sisyphos3
"Vollkaskomentalität" stelle ich hier vor allem bei Mitgliedern der größten Partei fest: Keine Leistung erbringen, viel kassieren, dann z.B. mit einem ca. 10 Milliarden-Landesbankdesaster sich aus der Verantwortung stehlen (alle Versager-Vorstände waren von der CSU). Vgl. auch den Bericht des Rechnungshofs.
Ähnlich bei vielen Jobs. Ich könnte stundenlang aus der Praxis erzählen.

Dazu kommt die überproportionale Förderung durch den Bund.
Wenn man's humorvoll mag, z.B. Kabarettisten über die Rolle der CSU-Verkehrsminister und dem Umleiten des Geldes nach Bayern. etc.pp

@suomalainen, 20:42 re @fathaland slim

fathaland:
"...bevor Sie Mitforisten derart aggressiv angehen:"

@suomalainen:
sie machen das ebenfalls, wenn auch auf eine subtil-arrogante art und weise. auch nicht besser!

Ein völlig unberechtigter Vorwurf. Der Forist @fathaland slim bleibt auch dort noch gelassen, wo mit mir schon längst der Gaul durchgegangen ist. Er fordert sogar andere auf, runterzufahren. Ich beneide ihn manchmal darum, will und kann aber meine eigene, häufig emotionale Art, auch nicht ablegen.
"subtil-arrogant". Nö, das wird ihm nicht gerecht.

20:49 von Katzinho

und die ersten Menschen kippen wegen Hitzeschlag auf offener Straße um...
.
natürlich
seit tausenden von Jahren leben Menschen in Afrika in Arabien Indien
wie machen die das ?
nicht dass ich das erstrebenswert finde
aber dann grasen eben Gazellen und Antilopen auf unseren Baumwiesen
Nilpferde am Rhein ... gut bei Krokodilen sollte man dann einschreiten
immerhin kann dann keiner mehr rumjammern bei uns ist nur kalt und es regnet
wo doch früher alles besser war
aber da sieht man schon zufrieden ist der Deutsche dann auch nicht

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