Ihre Meinung zu: Arbeitgeber behindern Betriebsräte

28. Juli 2020 - 13:48 Uhr

Mitbestimmung ist ein verbrieftes Recht. Recherchen von Report Mainz zeigen jedoch, dass Arbeitgeber sich vieles einfallen lassen, um Betriebsratswahlen zu verhindern und Betriebsräte unter Druck zu setzen.

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Kommentare

Über den Gartenzaun schaun

In Österreich gibt es die Arbeiterkammer. Unabhängig von Arbeitgeber und Gewerkschaft nur den Menschen verpflichtet. Unsere Gesetze sind in Vielem schon lange überholt und Unzweckmäßig.

Betriebsräte unter Druck zu setzen.

erinnert mich an ne Sache
da versuchte mich der Betriebsrat unter Druck zu setzen
als Gewerkschaftsmitglied zu "gewinnen"
Es ist doch fast ein Naturgesetz, Gesetze und Vorschriften zu umgehen
bräuchte man sonst Polizei und Radarfallen ?
wenn "die Menschen" korrekt wären ?
warum sollte das ausgerechnet da anders sein
hier wie dort kann man sich wehren, Gerichte anrufen

Es zeigt sich einmal mehr: Wer zahlt, bestimmt

"Das sei oft eine Zermürbungsstrategie der Arbeitgeber, (...): "Das zerstört die Menschen, selbst diejenigen, die sich für sehr stark halten, weil das ein permanenter Angriff ist, ein permanenter Krieg. Das hat zur Folge, dass Menschen sich nicht mehr trauen, ihre demokratischen Rechte wahrzunehmen, zum Beispiel zum Betriebsrat zu kandidieren"

Und warum ist es möglich, sie so zu zermürben, dass sie sich nicht mehr trauen, ihre demokratischen Rechte wahrzunehmen?

Die wohl wahrscheinlichste Antwort: Weil sie Angst um ihre wirtschaftliche Existenz haben.

Mitbestimmung ist in diesem Fall undemokratisch

Mitbestimmung ist dann wichtig, wenn das Verhältnis nicht komplett auf Freiwilligkeit basiert.
Zum Beispiel: Bürger <-> staatliche Institutionen.

Recht auf Mitbestimmung am Arbeitsplatz verknüpft mit Kündigungsschutz verletzt jedoch die Vereinigungsfreiheit (wichtiger Teil der Demokratie) im erweiterten Sinne. Man ist nicht gezwungen für eine Firma zu arbeiten, ganz im Gegenteil, man bewirbt sich weil man für die Firma arbeiten möchte. Wenn einem die Entscheidungen des Arbeitgebers nicht passen, kann man sich eine andere Stelle suchen oder selbstständig werden bzw eine eigene Firma gründen.

Ja, das wäre doch was: mehr Betriebsräte würden ihre eigenen Firmen gründen.

Schwäche der Gewerkschaften

In vielen Betrieben gibt es keinen Betriebsrat, oftmals gab es noch nie einen. Die Unwissenheit ist groß. Die Gewerkschaften, eigentlich zuständig dafür, die (Selbst-)Organisation der Arbeitnehmer/innen zu fördern, machen oft wenig. Warum?

Einfache Antwort: Wegen der riesigen Aufgabe. Allein die Begleitung einer Betriebsratsgründung gegen einen Arbeitgeber, der mit allen Mitteln versucht, sie zu verhindern, ist viel Arbeit, und das kostet viel Geld. In Zeiten, in denen oft nur noch wenige Arbeitnehmer/innen Mitglied einer Gewerkschaft sind, ist bei diesen das Geld oft knapp.

Einfache Abhilfe: Mitglied werden. Bringt Zugang zu Informationen und Unterstützung, und wenn man noch ein paar Kollegen/innen mitbringt, kriegt man vielleicht sogar einen Betriebsrat zusammen. Nächster regulärer Wahltermin ist übrigens März bis Mai 2022 (aber natürlich können Betriebsräte auch außerhalb der Zyklen gegründet werden).

Betriebsrat !

Jeder Betrieb ab einer bestimmten Größe sollte einen Betriebsrat haben, um die Interessen der Angestellten durch zu setzen, bzw. zu wahren. Dies ist ein verbrieftes Recht, an das sich auch alle Arbeitgeber halten sollten.
Aber leider scheint es ein Sport zu sein unter den Arbeitgebern, dies zu torpedieren oder gar zu verhindern. Und dies nur um die eigenen Interessen, also noch mehr Kohle ein zu streichen, die Angestellten diesbezüglich zu hintergehen, zu betrügen, schamlos aus zu nutzen. Dafür gibt es ja eine ganze Anzahl von Beispielen, wie z. B. Tönnies, Aldi, und noch etliche andere.
Leider handelt die Politik auch da wieder mehr als dürftig bis gar nicht, was auch bedeutet, dass Politik, Geld und Wirtschaft zu sehr zusammen verbündet sind, gegen die arbeitenden Menschen, die ihren Lebensunterhalt sich mühsam erarbeiten müssen, weil zu oft etliche Firmen zu schlecht bezahlen.
Die Politik sollte für ALLE Menschen da sein, nicht nur für die Wohlhabenden und Reichen !!!

@ Tagesschau

Tja, eigentlich wäre es sogar für die Medien möglich, an solchen Zuständen etwas zu ändern:
Einfach mal täglich über jeden einzelnen Fall berichten & dabei nicht nachlassen.
Denn erst wenn diese Probleme im Bewusstsein aller Bürger angelangt sind, könnten sich Politiker dazu bemühen, Gesetze auch durchzusetzen.
Siehe der Fall Tönnies. Die Umstände waren seit Jahren so schlecht, wie sie auch bekannt waren. Weder für anständigen Wohnraum wurde gesorgt, noch für anständige Arbeitsbedingungen. Politiker aber ließen sich bei jeder Gelegenheit mit Tönnies fotografieren & haben ihn beraten.
Die Medien haben nur selten über solche Zustände berichtet & noch viel seltener auf der ersten Seite & nach kurzer Zeit war alles wieder vergessen, das Elend ging aber weiter.
Erst als es gefährlich für alle wurde, stand Tönnies jeden Tag in den Schlagzeilen & siehe da, es wurde etwas geändert, die Behörden griffen durch.
Die ARD könnte ab heute jeden Tag über die Behinderung von Betriebsräten berichten.

Wenn man kein Geld locker machen kann,

dann muss man eben mit Druck arbeiten. Man vergleiche dazu den TG-Artikel über die freiwillige Mehrbezahlung an Betriebsräte bei VW!

der Grünen-nahen Hans-Böckler-Stiftung,

und ich dachte die stände der Gewerkschaft nahe
Hans Böckler, ersten Vorsitzenden des DGB,
wäre ein Fortbildungswerk von denen

wobei das eine schließt das andere ja nicht generell aus

@14:33 von Traumfahrer

> Aber leider scheint es ein Sport zu sein
> unter den Arbeitgebern, dies zu torpedieren
> oder gar zu verhindern.

Nach über 20 Jahren in einer Steuerberatungskanzlei kann ich Ihnen versichern, das war schon immer so.

Die Grünen-nahe Stiftung

...ist nach Heinrich Böll benannt.

Sisyphos3 hat völlig Recht, die Hans-Böckler-Stiftung gehört zum DGB.

Überflüssig geworden.

In den letzten Jahren ist die Tätigkeit der Betriebsräten ständig schwieriger geworden. Zum einen hat die Politik die Kommunikation mit den Betriebsräten immer mehr vernachlässigt zum andern werden Betriebsräten, vor allem in Großbetrieben, immer mehr für einseitige Unternehmensziele eingesetzt.
Die angestrebte Massenentlassungen im Rahmen der Automatisierung und der A.I. sind ein Beispiel hierzu..

15:04 von DeHahn

damals hat Dr. Hartz auch noch für freude bei den betriebsräten/innen gesorgt, hierzulande oder in brasilien

Es verwundert nicht.

Wer schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, wundert sich nicht. Aber das Kapital in den Händen weniger, wird immer regieren, auch wenn diejenigen, die „den Wert in Wirklichkeit schöpfen“, kleinschrittig vorwärts gekommen sind. Und die voran schreitende Globalisierung wird die Situation eher verschärfen als verbessern. Es sollte auch mal eine Untersuchung dazu geben, wie in großen Betrieben/Organisationen Betriebsräte korrumpiert werden (was fast noch schlimmer ist). Eine andere spannende Sache, wären die Beispiele, wo es ohne Betriebsräte „ehrbar“ klappt, weil es sich um Chefs mit persönlicher Verantwortung handelt.

Arbeitgeber behindern Betriebsräte...

Das ist nichts neues:Und da gibt es schon einen ganzen Wirtschaftszweig,der dieses Union-Busting betreibt,Unternehmen dazu berät.
Der Kölner Journalist Günther Walraff trat einmal an die Kanzlei Naujoks heran.Getarnt als hilfesuchender Unternehmer.Er beschreibt Helmut Naujoks als von einem aggressiven,fast lustbetonten Vernichtungswillen beseelt,wenn er von den Erfolgen berichtet.
Mehr in dem Buch von Rügemer/Wigand "Die Fertigmacher,Arbeitsunrecht und professionelle Gewerkschaftsbekämpfung".

Arbeitgeber behindern Betriebsräte...

Das ist doch ne ganz einfache Sache, Unternehmen ab einer bestimmten Größe haben entweder eien Betriebsrat oder aber einen politischen Kommissar in der Betriebsleitung, der von den zuständigen Spartengewerkschaften benannt wird und nach den Besoldungen entsprechender GF-/Vorstamdssaläre entlohnt wird. Und dann mal sehen, was die Unternehmen sich aussuchen.

Mitglied werden

Ich kann jeden Arbeitnehmer empfehlen das er Mitglied einer Gewerkschaft wird. Meine IG Metall begleitet mich seit 51 Jahren durch mein Arbeitsleben und nun auch im Rentenstand. Nur
starke Gewerkschaften sind in der Lage der Arbeitgeberseite und der Politik Paroli zu bieten.

@Lenyat, @Sisyphos

ich musste tatsächlich den Bericht lesen- da steht es tatsächlich! Welch ein bildungsmäßiger Offenbarungseid des TS-Redakteurs, an Peinlichkeit kaum zu toppen! Vielleicht muss man doch den Rundfunkbeitrag erhöhen;-)

16:53, deutlich

>>@Lenyat, @Sisyphos
ich musste tatsächlich den Bericht lesen- da steht es tatsächlich! Welch ein bildungsmäßiger Offenbarungseid des TS-Redakteurs, an Peinlichkeit kaum zu toppen! Vielleicht muss man doch den Rundfunkbeitrag erhöhen;-)<<

Ich muss mich da leider anschließen:

Solch ein Fauxpas darf nun wirklich nicht passieren. Das ist grob unprofessionell.

Daß die Hans-Böckler-Stiftung zum DGB gehört, das ist grundlegende Allgemeinbildung. Ein Journalist, der das nicht weiß, hat IMHO seinen Beruf verfehlt.

Bitter, aber ist so.

Diejenigen, die unserem öffentlich-rechtlichen System feindlich gesonnen sind, bekommen dadurch Oberwasser. Es ist eine Steilvorlage für sie.

@ 14:59 von nie wieder spd

Die Tagesschau könnte täglich darüber berichten.
Allerdings ist manches von dem, was Sie der Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zuschreiben, zunächst einmal das Geschäft der Gewerkschaften und der politischen Parteien. Da gibt's zwei, drei, die die Arbeitnehmer*innen- und Bertriebsrats-Rechte durchaus auf der Agenda haben.

Am 28. Juli 2020 um 17:09 von fathaland slim

Zitat: Daß die Hans-Böckler-Stiftung zum DGB gehört, das ist grundlegende Allgemeinbildung. Ein Journalist, der das nicht weiß, hat IMHO seinen Beruf verfehlt.

Wenn ich für jeden blöden Fehler, den ich schon einmal gemacht habe, einen Groschen bekäme.......

Naja, ich bin - im Gegensatz zu Ihnen und den ÖR-Bashern- ja auch ungebildet.

es geht auch subtiler

Ich habe als Betriebsratsvorsitzender folgende Erfahrung gemacht: ich wurde weder erpresst noch bestochen, in meiner Eigenschaft als Betriebsrat war ich unangetastet und das Unternehmen hielt alle diesbezüglichen Gesetze peinlich ein.
Aber: meine normale Arbeit, die ich ja nebenher auch noch zu erledigen hatte, wurde mir so verleidet, dass ich manchmal daran verzweifelte. Kaum war ich gewählt, gab es angeblich schon massenweise Beschwerden von Kunden über mich (was es in den Jahrzehnten davor nie gab). Neu eigestellte Kollegen wurden vor der Zusammenarbeit mit mir "gewarnt". Ein Betriebsrat darf auch aus seiner Tätigkeit keine Nachteile für sein Fortkommen in der Firma haben: nur, beweisen Sie das mal, wenn es nicht so ist.
Gewünschtes und eingetretenes Ergebnis: für weitere Betriebsratswahlen fanden sich nicht mehr ausreichend Kandidaten, was dem Arbeitgeber das Recht gibt, ohne Betriebsrat weiter zu machen.

@ 15:05 von Sisyphos3

Da haben Sie völlig recht, die Hans-Böckler-Stiftung ist bekanntermaßen das Forschungswerk des DGB. Die Ausrichtung ist in den letzten Jahren durchweg sozial-ökologisch und nachhaltig geprägt, weil man dort weiß, wie umfassend diese Faktoren die Zukunft der Arbeit prägen und beeinflussen; insofern ist die inhaltliche und konzeptionelle Nähe zu den Grünen nicht überraschend.

Nichts leichter als das!

"Recht auf Mitbestimmung am Arbeitsplatz verknüpft mit Kündigungsschutz verletzt jedoch die Vereinigungsfreiheit (wichtiger Teil der Demokratie) im erweiterten Sinne. Man ist nicht gezwungen für eine Firma zu arbeiten, ganz im Gegenteil, man bewirbt sich weil man für die Firma arbeiten möchte. Wenn einem die Entscheidungen des Arbeitgebers nicht passen, kann man sich eine andere Stelle suchen oder selbstständig werden bzw eine eigene Firma gründen." @Mr.1787
.
Jau, 1787 wurde die amerikanische Verfassung verabschiedet, und diesem Manifest der individuellen Freiheit scheint der o.a. Autor verhaftet zu sein. Klar, ein 50jähriger Schlosser kann ganz einfach woanders hingehen, ja gar ne eigene Firma gründen. Von da ist es nicht mehr weit bis zum Schlaraffenland, wo einem gebratene Tauben in den Mund fliegen!

@ 17::09 fathaland

Ja, die Schreiber hier sind ja auch alle fehlerlos. Bei so viel Perfektion kann man hier in aller Muße zu jeder Zeit nach Fehlern suchen.
Korrigieren ist völlig ok, Häme überflüssig.

@deutlich, @fathaland slim u.a.

Wie, Hans Böckler und Heinrich Böll sind zwei verschiedene Personen? Und das muss man als Journalist wissen?

17:16, falsa demonstratio

>>Am 28. Juli 2020 um 17:09 von fathaland slim
Zitat: Daß die Hans-Böckler-Stiftung zum DGB gehört, das ist grundlegende Allgemeinbildung. Ein Journalist, der das nicht weiß, hat IMHO seinen Beruf verfehlt.

Wenn ich für jeden blöden Fehler, den ich schon einmal gemacht habe, einen Groschen bekäme.......

Naja, ich bin - im Gegensatz zu Ihnen und den ÖR-Bashern- ja auch ungebildet.<<

Oha.

Da scheinen Sie aber was in den falschen Hals bekommen zu haben.

Blöde Fehler mache ich auch ständig.

Aber so ein blöder Fehler wie der, um den es hier geht, darf trotzdem nicht passieren. Wenn über arbeitsrechtliche Belange geschrieben wird, dann sollte man die DGB-Stiftung schon dem DGB zuordnen können.

Und nicht Böckler und Böll verwechseln.

Trotz Dreibuchstabengleichheit.

Ich ärgere mich übrigens kriminell über jeden blöden Fehler, den ich mache.

Das heißt, ich ärgere mich ziemlich oft.

Und gebe mir Mühe, Anderen gegenüber nachsichtiger als gegenüber mir selbst zu sein.

@frosthorn

Ich fühle mit Ihnen, dass Sie dies Mobbing ausgehalten haben. Ihr Beispiel ist einer der Gründe dafür, warum nicht alle Betriebsräte im Sinne ihrer Kollegen handeln.

Es verwundert nicht ...

Sehr geehrtes Forumsmitglied ...
Sie wissen wovon Sie reden , ..nennen die Realität beim Namen !
Aber warum ist es so !
Es gibt keine gesellschaftliche Pflichtteilnahme wie einst in der DDR , ..die jedenfalls dazu führte seine Rechte auch zu vertreten .
Wenn Geld am Arbeitsplatz das Maß der Dinge ist , ...verschwindet dahinter die gesellschaftliche Aufgabe , ..sich für Zusammenhänge von Arbeitnehmerinteressen auch permanent im Gleichklang mit Arbeitgeberinteressen darzustellen .
Schon mit nicht permanent laufenden Informationen zur Lage der Arbeit für Arbeitnehmer findet die Ungleichheit der Interessen überwiegend statt .
Korrumpierbar wird die Betriebsratsarbeit wenn fortlaufend , ..Arbeitnehmerinteressen nur noch im Nischenbereich des Unternehmens vorkommen , praktisch nicht vorhanden sind .

Was zunächst ein

Was zunächst ein journalistischer Fauxpas ist, hat dennoch einen interessanten realen Hintergrund: längst sind Gewerkschafter*innen und Betriebsräte in intensiven Gesprächen mit den Grünen; seit Jahren gibt es - vor allem auch in der Automobilindustrie - fachlich-konzeptionellen Austausch, gemeinsame Foren und auch Leitlinien, denn Gewerkschafter*innen und Betriebsräte wissen, dass es ohne prospektive Kursänderungen in der Technikentwicklung wie bei den Verkehrskonzepten zu massivem Stellenabbau - gerade in der Automobilindustrie - kommen würde. Deshalb gibt es eine durchaus durchgehende Nähe zwischen Hans-Böckler-Stiftung und den Grünen, weil andere Parteien zu lange geschlafen haben oder heut noch den Kopf in den Sand von gestern stecken.

Trauriges Thema

Ja, was im Bericht steht, stimmt.
Aber Schwerpunktstaatsanwaltschaften helfen nicht: Die Behinderung von Betriebsratswahlen kann nur auf Antrag verfolgt werden und antragsberechtigt sind nur der Betriebsrat (dessen Wahl nicht zustande kommt), der Wahlvorstand (wenn es einen solchen endlich gibt, kann der die Wahl verhindern), das Unternehmens (das keinen Antrag stellt gegen seine Mitarbeiter, die die Wahl verhindern) und die im Betrieb vertretenen Gewerkschaft (die Strafanträge aus politisch-historischen Gründen abelehnt). Der Geschädigte kann keinen Strafantrag stellen! § 119 Abs. 2 BetrVG.
Wer weiter denkt, versteht, wie wichtig Betriebsräte für Unternehmen und für unsere Wirtschaft und Gesellschaft sind. Wir sind Exportweltmeister und auf den Weltmärkten sehr erfolgreich, dankt Mitbestimmung, nicht trotz Mitbestimmung.
Keine Mitbestimmung haben: Portugal, Italien, Griechenland.
Unser Mitbestimmungssystem sollten wir mal exportieren - so wie es sein sollte, ohne § 119 Abs. 2 BetrVG.

17:31, schneegans

>>@ 17::09 fathaland
Ja, die Schreiber hier sind ja auch alle fehlerlos. Bei so viel Perfektion kann man hier in aller Muße zu jeder Zeit nach Fehlern suchen.
Korrigieren ist völlig ok, Häme überflüssig.<<

Die Schreiber hier sind keine Profis.

Da liegt der Unterschied.

Häme werden Sie in meinem Kommentar nicht entdecken.

Wohl aber in den Kommentaren, auf die ich mich beziehe.

Und das ärgert mich.

Nämlich, daß ein Profi so völlig unnötig und unbeabsichtigt Häme provoziert.

@Mr.1787

"Man ist nicht gezwungen für eine Firma zu arbeiten, ganz im Gegenteil, man bewirbt sich weil man für die Firma arbeiten möchte. "
Leben sie in einem parallelem Wunschuniversum? Heutzutage bewirbt man sich um Geld zu verdienen, damit man seine Familie ernähren kann! Man ist gezwungen zu arbeiten um zu leben, und kann sich in den meisten Fällen nicht aussuchen bei welcher Firma, ausser man ist spezialisiert und somit auch in seinem Metier gefragt.

17:33, frosthorn

>>@deutlich, @fathaland slim u.a.
Wie, Hans Böckler und Heinrich Böll sind zwei verschiedene Personen? Und das muss man als Journalist wissen?<<

Sagen wir mal so, es könnte nicht schaden.

@17:09 von fathaland slim

"Daß die Hans-Böckler-Stiftung zum DGB gehört, das ist grundlegende Allgemeinbildung. Ein Journalist, der das nicht weiß, hat IMHO seinen Beruf verfehlt.
....Diejenigen, die unserem öffentlich-rechtlichen System feindlich gesonnen sind, bekommen dadurch Oberwasser. Es ist eine Steilvorlage für sie."

Warum so pingelig? Reicht doch, wenn man als Journalist die Bertelsmann-Stiftung kennt.
Noch besser wäre natürlich, der Nutzer der ÖR kennt deren Einfluss - nicht um Feindschaft zu pflegen, sondern um kritisch zu bleiben..

17:47, nepal82

>>@Mr.1787
"Man ist nicht gezwungen für eine Firma zu arbeiten, ganz im Gegenteil, man bewirbt sich weil man für die Firma arbeiten möchte. "

Leben sie in einem parallelem Wunschuniversum? Heutzutage bewirbt man sich um Geld zu verdienen, damit man seine Familie ernähren kann! Man ist gezwungen zu arbeiten um zu leben, und kann sich in den meisten Fällen nicht aussuchen bei welcher Firma, ausser man ist spezialisiert und somit auch in seinem Metier gefragt.<<

Danke, daß Sie auf diesen Kommentar antworten. Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund.

Immer und immer wieder wird man mit solchen, ich nenne sie mal vulgärmarktradikalen, Aussagen konfrontiert. Ich frage mich dann auch immer, in was für einer Welt Leute, die so etwas schreiben, leben. Die Welt, die ich kenne, kann es jedenfalls nicht sein.

@ um 17:09 von andererseits

Die ARD hat im letzten Jahr noch nicht einmal vom Streik in eigenen Anstalten berichtet.
Von anderen Streiks wird von allen Medien oft abfällig gegen Gewerkschaften und Streikende berichtet.
Was nicht in den Medien steht, kommt für viele Menschen nicht vor. Genauso wie von politischen Verfehlungen der Protagonisten dieser Republik früher oft gar nicht bzw nur auf den hinteren Seiten berichtet wurde. Einmal, ganz klein und dann nie wieder. Und keinerlei Faktenfindung. Heute hat sich das Dank dem Internet etwas verbessert, aber da wird ja gerne auch die Unglaubwürdigkeit geschürt. Oft zu recht, aber nicht immer.
Das trifft allerdings auf die meisten Medien zu, nicht nur auf die Ö/R.
„Rezo“ hat in seinem „CDU - Vernichtungs - Video zahlreiche Quellen angegeben, an denen man genau das sehen kann.
Das ist aber leider bis heute kaum jemandem aufgefallen. Selbst „Rezo“ nicht.

Verbrieftes Recht ...

Klingt so schlau , ..ihr habt doch das Recht !
Realität :
Schon Betriebsräte welche sich schon wohlfühlen wenn diese wissen , dass sie unkündbar im Regelfall sind , ..führt zur Nachlässigkeit sich ausreichend um Mitarbeiter zu kümmern
Weiteres Beispiel :
Abwiegeln , sich dem Thema nicht stellen , ..wird nicht als Problem gesehen , ..Arbeitgeber lächelt nur ,
..Betriebsrat schlägt sich auf dessen Seite .

@fathaland

Sie meinte ich doch gar nicht mit der Häme, die Ironie galt den anderen.

@ 17:16 von frosthorn

"Aber: meine normale Arbeit, die ich ja nebenher auch noch zu erledigen hatte, wurde mir so verleidet, dass ich manchmal daran verzweifelte."
.
Könnte das an Ihrem Kommunikationsstil liegen?
In der Art und Weise, wie Sie mit den Meinungen Anderer umgehen?

17:47 von nepal82

Leben sie in einem parallelem Wunschuniversum?

Nein, in der Realität.

Man ist gezwungen zu arbeiten um zu leben, und kann sich in den meisten Fällen nicht aussuchen bei welcher Firma, ausser man ist spezialisiert und somit auch in seinem Metier gefragt.

Man ist gezwungen, wenn der eigene Überlebenswunsch einen zwingt zu arbeiten. Man wird nicht von anderen Menschen gezwungen. Sehr sehr großer Unterschied.

@17:46 von fathaland slim

"Nämlich, daß ein Profi so völlig unnötig und unbeabsichtigt Häme provoziert."

Nun ja, auch Profis sind nicht fehlerfrei.
Auch die die Verwechslung Heinrich Böll/Hans Böckler würde ich nicht überbewerten.
Im Gehirn gerät so manches durcheinander. So hatte ich hier in einem Kommentar (Thema Verfassungsschutz) einmal "einiger Maaßen" statt "einigermaßen" geschrieben.
Also ziemlich gaga.

Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine EEG-Anmeldung in unserer Abteilung (ich habe sie aufgehoben), auf der u.a. steht:
Verdacht auf epileptische Schokolade. (Potentiale waren gemeint.) Die arme Ärztin hat lange mit Lästereien leben müssen. Etwa zu dieser Zeit war gerade das Buch von Manfred Spitzer "Schokolade im Gehirn" erschienen.

Am 28. Juli 2020 um 17:31 von schneegans

Zitat: @ 17::09 fathaland: Ja, die Schreiber hier sind ja auch alle fehlerlos. Bei so viel Perfektion kann man hier in aller Muße zu jeder Zeit nach Fehlern suchen. ---- Korrigieren ist völlig ok, Häme überflüssig.

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht.

Das ist schon alles sehr klein - klein.

@Boxtrolls

"Schon Betriebsräte welche sich schon wohlfühlen wenn diese wissen , dass sie unkündbar im Regelfall sind , ..führt zur Nachlässigkeit sich ausreichend um Mitarbeiter zu kümmern"
Was síe schildern ist menschlich. Es gibt Menschen, die sich als Betriebsrat verantwortlich fühlen und sich für ihre Kollegen bis zur Selbstaufgabe einsetzen (so war es zum grossen Teil in der Firma, in der ich arbeitete), und es gibt die (siehe VW), die auf Kosten der Geschäftsleitung zur "Fortbildung" nach Brasilien jetten.

Lange Zeit dabei gewesen ...

Da ist ein Mitarbeiter 43 Jahre im Unternehmen , ..Unternehmen wird an die Wand gefahren , ..vom Besitzer selber ?
Selbst das ist heutzutage nicht mehr nachvollziehbar !
Dann der Vorschlag zur Abfindung :
Eineinhalbes Monatsgehalt ,
angeblich mit Betriebsrat
ausgehandelt -
und dazu die fristgerecht zugestellte Kündigung .
Wo ist da der Betriebsrat in Verantwortung ?
Bleibt nur der Weg zum Arbeitsgericht .
Beispiel ist Realität :
Unternehmensgruppe Kaufhof/Galeria-Karstadt .

@nepal @fathaland

So ist es.

Betriebsräte ?

Bei VW wurden sie ja mit hohen Geldzahlungen behindert die Rechte uder Arbeitnehmer und betrügerreien der Firma wahrzunehemn oder zu verhindern?

Wann schreitet der Großanteilseigner Niedersachsen endlich dagen ein?

@17:39 von andererseits

Es ist richtig, was Sie schreiben, aber

//...denn Gewerkschafter*innen und Betriebsräte wissen, dass es ohne prospektive Kursänderungen in der Technikentwicklung wie bei den Verkehrskonzepten zu massivem Stellenabbau - gerade in der Automobilindustrie - kommen würde.//

hier sollte man auch erwähnen, dass auch die Grünen umgekehrt den Kontakt gesucht haben. Denn ohne bzw. gegen die Gewerkschaften dürften es auch die Grünen schwer haben, ihre Politik umzusetzen.

17:37 von fathaland slim

wow, da haste aber im alter noch viel arbeit vor dir

@fatherland slim @deutlich @Sisyphos @lenyat

"Hans Böckler Stiftung und Heinrich Böll Stiftung"
Die Aufregung um diesen Fehler im TS-Bericht würde ich nicht "zu hoch hängen". Er weist weder auf fehlende Allgemeinbildung oder eine verfehlte Berufswahl des Redakteurs hin. Der Fehler ist einfach "im Eifer des Gefecht" mal passiert.

@ 18:01 von fathaland slim

"Immer und immer wieder wird man mit solchen, ich nenne sie mal vulgärmarktradikalen, Aussagen konfrontiert. Ich frage mich dann auch immer, in was für einer Welt Leute, die so etwas schreiben, leben. Die Welt, die ich kenne, kann es jedenfalls nicht sein."
.
Sie haben sich doch nach eigenen Aussagen noch nie beworben?
Und eine Lehre gemacht?
Worüber möchten Sie uns heute wieder belehren?
In was für einer Welt leben Sie?
Das mag ich, keine Ahnung vom normalen Leben zu haben, aber Andere belehren.

@fathaland slim 18:01

"Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund."
Kein Wunder: gleiches Alter, gleicher Wohnort und wahrscheinlich gleiche bzw. ähnliche Sozialisation ("parfümierte Zigaretten" )

@andererseits 17.39

abgesehen vom Fauxpas sind Betriebsräte und Gewerkschaften natürlich mit allen politischen Parteien im Gespräch, um AN-Interessen zu vertreten, wenn auch mit durchwachsenem Ergebnis. Sollte ich jetzt tatsächlich ein paar Gendersternchen gespart haben schenk ich Sie Ihnen gern;-)

17:39, andererseits

Ein interessantes Thema, das Sie hier anschneiden.

Ich kann mich noch an die Siebziger erinnern, als es die Grünen noch nicht gab, aber durchaus schon die anti-AKW-Bewegung. Die Gewerkschaften haben damals im Bestreben, Arbeitsplätze zu sichern, de facto Arbeitgeberpositionen vertreten. Sicherlich, wenn das Geschäftsmodell der Firma wegbricht, dann brechen auch die Arbeitsplätze weg. Insofern decken sich erst einmal Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen. Aus demselben Grunde haben sich ja auch viele Gewerkschaftler gegen Umweltschutzauflagen beispielsweise für die Zement- oder Stahlindustrie gestemmt.

Die IG Chemie stand so weit rechts, war also derart großindustriefreundlich, daß sie eigentlich mit dem CDU-Wirtschaftsrat hätte fusionieren können. Da zeigte dann die sozialdemokratische Idee der konzertierten Aktion ihr wahres, wenn auch unbeabsichtigtes Gesicht.

Es hat lange gedauert, bis sich der ökologische Gedanke auch in traditionellen Gewerkschaftskreisen durchsetzte.

um 18:05 von Boxtrolls

Realität :
Schon Betriebsräte welche sich schon wohlfühlen wenn diese wissen , dass sie unkündbar im Regelfall sind , ..führt zur Nachlässigkeit sich ausreichend um Mitarbeiter zu kümmern
Weiteres Beispiel :
Abwiegeln , sich dem Thema nicht stellen , ..wird nicht als Problem gesehen , ..Arbeitgeber lächelt nur ,
..Betriebsrat schlägt sich auf dessen Seite .

---------
Wenn sich ein BR auf die Seite der Arbeitgeber schlägt oder sich den Themen nicht stellt gibt es das demokratische Mittel der Abwahl.

@Sisyphos um 14:18

Mit was hat Sie der Betriebsrat unter Druck gesetzt?
Ansonsten reiht sich Ihr Kommentar nahtlos in das ein, was Sie sonst so posten: immer geradewegs am Thema vorbei und relativieren.

Also ich kann das nicht

Also ich kann das nicht bestätigen, dass die ARD "abfällig gegen Gewerkschaften und Streikende berichtet". Wie kommen Sie darauf?
Ich stimme Ihnen allerdings zu, dass für viele das, was nicht in den Medien vorkommt, nicht existent zu sein scheint, ich verschärfe das sogar: was nicht in den Hauptschlagzeilen, die in 60 Sekunden zu konsumieren sind, auftaucht, existiert nicht. Dennoch bleibt politische Arbeit zur Stärkung von Betriebsratsarbeit Aufgabe der Gewerkschaften und Parteien und kam nicht von der Tagesschau geleistet werden. Stimmen Sie dem zu?

@ Mr.1787

Zitat:"Recht auf Mitbestimmung am Arbeitsplatz verknüpft mit Kündigungsschutz verletzt jedoch die Vereinigungsfreiheit (wichtiger Teil der Demokratie) im erweiterten Sinne."
Können Sie mir das näher erklären?

Klarheit schaffen ohne Waffen

Da hilft wohl nur ein Generalstreik von ein bis zwei Wochen, um Klarheit zu schaffen.

@ um 17:48 von fathaland slim

Das ist ein ganz großes grundsätzliches Problem beim Journalisten - Nachwuchs. Die jüngeren Journalisten haben nicht nur kaum Ahnung von der Zeitgeschichte, sie sind noch nicht einmal verpflichtet, sich zumindest die Berichte der Ö/R der unterschiedlichen Anstalten zu Gemüte zu führen.
ZB gibt es, meistens mitten in der Nacht, hervorragende Dokumentation zu Ereignissen und Verläufen der deutschen Geschichte, die einige Naivitäten der jüngeren Journalisten allwöchentlich widerlegen.
Aber selbst die eigenen Journalisten passen da nicht auf.
Vielleicht sollte es eine Zusatzausbildung wenigstens für die Ö/R - Journalisten geben, damit sie Bescheid wissen.
Denn gerade für politische Kommentare, Einschätzungen und Berichterstattung ist einschlägiges Vorwissen zwingend erforderlich.

28. Juli 2020 um 17:16 von frosthorn

ähnliche Erfahrungen kann ich bestätigen - als mich der Betriebsrat wegen einer von den Mitarbeitern abzustimmenden Arbeitszeitänderung zur Unterstützung gebeten hatte - welche definitiv zu unserem Nachteil war - grenzte an 6- Tage Woche, sah aber auf den ersten Blick vorteilhaft in der Tagesarbeitszeit aus - durfte ich zwar frei sprechen, die Abstimmung verlief auch zu unseren Gunsten und wurde anerkannt, aber "überraschend" nach kürzester Zeit wurden die Betriebsratsvorsitzende und ich auf andere - getrennte - Abteilungen versetzt, mit betriebsinternen Begründungen, welche natürlich mit der Abstimmung nichts zu tun haben sollten - Motto - teile und herrsche ...

Demokratische Mittel der Abwahl ...

Dazu braucht man solidarische Mitarbeiter , ..wenn eine demokratische Wahl ja durch diese Mitarbeiter den bestehenden Betriebsrat ursprünglich gewählt hat .
Wer solidarisiert sich wenn einzelne Mitarbeiter evtl. ein Problem von Tragweite mit den gewählten Betriebsratsmitgliedern besitzen ?
Nein eine Abwahl müsste ja auch juristisch von Bestand sein , auf Erfolg ausgelegt sein ..wer sollte das entscheiden ?
Real ist eine Wahlperiode wo sich evtl. mehrere Probleme mit der eigenen Arbeitnehmervertretung angesammelt haben , ..dann Abwahl duch diejenigen , die die Thematik im Einzelnen beschäftigt hat .

18:31, NeutraleWelt

>>@ 18:01 von fathaland slim
"Immer und immer wieder wird man mit solchen, ich nenne sie mal vulgärmarktradikalen, Aussagen konfrontiert. Ich frage mich dann auch immer, in was für einer Welt Leute, die so etwas schreiben, leben. Die Welt, die ich kenne, kann es jedenfalls nicht sein."
.
Sie haben sich doch nach eigenen Aussagen noch nie beworben?
Und eine Lehre gemacht?
Worüber möchten Sie uns heute wieder belehren?
In was für einer Welt leben Sie?
Das mag ich, keine Ahnung vom normalen Leben zu haben, aber Andere belehren.<<

Während Ihre freigiebig verteilten Belehrungen natürlich gaaanz was anderes sind...

Über das, was ein normales Leben ist, gehen die Meinungen übrigens weit auseinander.

18:17 von Mr.1787

"Man wird nicht von anderen Menschen gezwungen."
Das hat niemand behauptet. Es sind die Umstände und im Zweifel die persönliche Situation, und auch Ausbildung, die Menschen dazu zwingen, prekäre Arbeitsverhältnisse einzugehen. Ihre Argumentation geht an den Tatsachen in unserem Land vorbei.

18:32, nepal82

Ja, ich würde mal sagen, Sie liegen richtig.

@ 17:17 von andererseits

"Da haben Sie völlig recht, die Hans-Böckler-Stiftung ist bekanntermaßen das Forschungswerk des DGB. Die Ausrichtung ist in den letzten Jahren durchweg sozial-ökologisch und nachhaltig geprägt, weil man dort weiß, wie umfassend diese Faktoren die Zukunft der Arbeit prägen und beeinflussen; insofern ist die inhaltliche und konzeptionelle Nähe zu den Grünen nicht überraschend."
.
Sollte sich nicht eine Gewerkschaft um die Belange seiner Mitglieder kümmern, anstatt ein Podium für Grüne Ideen zu liefern?
Also das "Forschungswerk des DGB" findet es gut, wenn hier Tausende von Arbeitsplätzen wegfallen?
Da machen die irgendwas falsch.
Wundert es Sie, warum denen die Mitglieder weglaufen?

@18:44 von michaeldc

Können Sie mir das näher erklären?

Ja, Betriebsräte und Kündigungsschutz greifen in die Rechte des Firmeninhabers ein.

Natürlich herrscht im Arbeitgeber - Arbeitnehmer Verhältnis ein Ungleichgewicht und es ist auch ganz in Ordnung wenn der Staat Arbeitnehmer allgemein gegen dieses Ungleichgewicht sozial absichert. Das kann der Staat allgemein über das Steuer-/Abgabensystem machen.

Staatliche Eingriffe in die Rechte, und Einschränkungen der Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitgeber zahlen schließlich auch die Arbeitnehmer mit einem niedrigeren Nettolohnniveau. Das Ergebnis sieht man in den Zahlen zum Vermögen der deutschen Haushalte.

18:41 von andererseits

die ts berichtet ja auch nicht von regionalen ereignissen, wie dem mord in süddeutschland.

18:31 von NeutraleWelt

«Sie haben sich doch nach eigenen Aussagen noch nie beworben?
Und eine Lehre gemacht?
In was für einer Welt leben Sie?»

Niemand lebt nur in der Welt, die die eigene Berufstätigkeit umgibt.
Darüber hinaus kann man sich die Welt in recht weitem Maß "aussuchen".
Was Interessen, Aktivitäten, Freunde betrifft. Jedenfalls, wenn man in einem Land wie Deutschland geboren wurde, arbeitet, und lebt. In vielen anderen Ländern ist das weit schwieriger … bis unmöglich.

Eine Lehre machte auch ich nie. Weiß man dann über Lehre weniger als die, die eine machten. Aber über ein Studium mehr als die, die keines machten.

Bewerbungen schreiben ist ja auch kein erfüllendes Hobby, das besonders Spaß macht als Lebensbegleiter. Wenn man Glück zu spezialisierten Kenntnissen oder Fähigkeiten hat. Haben mir mit diesen beiden 2 Bewerbungen ausgereicht, um schon im Berufsleben sehr Vielfältiges erleben zu können / dürfen.

Mir ist es immer bereichernd.
Wenn ich von anderen aus anderen "Lebenswelten" erfahre.

@18:39 von fathaland slim 17:39, andererseits

//Ich kann mich noch an die Siebziger erinnern, als es die Grünen noch nicht gab, aber durchaus schon die anti-AKW-Bewegung. Die Gewerkschaften haben damals im Bestreben, Arbeitsplätze zu sichern, de facto Arbeitgeberpositionen vertreten.//

Das galt aber nicht in allen Bereichen. Meine Plakette "Atomkraft Nein Danke" habe ich beim Personalrat (ÖTV) erhalten.
Es wurde dann allerdings verboten, diese Plakette im Dienst zu tragen, weil Patienten sich darüber aufregen könnten und wir deshalb auch äußerlich neutral auftreten müssten. Dem konnte man nicht ernsthaft widersprechen.
Ich wünschte nur, man würde diese äußere Neutralität auch heute noch fordern.

18:28, Wilhelm Schwebe

>>17:37 von fathaland slim
wow, da haste aber im alter noch viel arbeit vor dir<<

Ja, die Arbeit am rauhen Stein hört nie auf.

Man bleibt sein Leben lang Lehrling.

@ 19:22 von fathaland slim

"Während Ihre freigiebig verteilten Belehrungen natürlich gaaanz was anderes sind...
Über das, was ein normales Leben ist, gehen die Meinungen übrigens weit auseinander"
.
Äh, was wollen Sie mir mit Ihrem Beitrag eigentlich sagen?
Was ist denn ein normales Arbeitsleben eines Musikanten?

@19:07 von nie wieder spd @ um 17:48 von fathaland slim

//Denn gerade für politische Kommentare, Einschätzungen und Berichterstattung ist einschlägiges Vorwissen zwingend erforderlich.//

Etwas weniger 'Framing' wäre dabei sicher auch ganz gesund.

@ 19:29 von Mr.1787

"Ja, Betriebsräte und Kündigungsschutz greifen in die Rechte des Firmeninhabers ein."
In welche Rechte der Arbeitgeber greifen denn die Rechte der Arbeitnehmer ein?

19:51, NeutraleWelt

>>@ 19:22 von fathaland slim
"Während Ihre freigiebig verteilten Belehrungen natürlich gaaanz was anderes sind...
Über das, was ein normales Leben ist, gehen die Meinungen übrigens weit auseinander"
.
Äh, was wollen Sie mir mit Ihrem Beitrag eigentlich sagen?<<

Das frage ich mich bei Ihren Beiträgen auch oft.

>>Was ist denn ein normales Arbeitsleben eines Musikanten?<<

Hurry up and wait.

Zu deutsch:

Beeil dich und warte.

@19:51 von NeutraleWelt @ 19:22 von fathaland slim

"Was ist denn ein normales Arbeitsleben eines Musikanten?"

Warum so abfällig? Auch mit der größten Begabung muss ein Musiker üben üben üben und noch einmal üben. Die Finger werden nicht von Göttern bewegt. Ich beneide Menschen, die es gewagt haben, ihr Hobby und ihre Begabung auch beruflich umzusetzen - trotz aller Risiken, die das birgt. (Keine Missgunst!)

19:51 von NeutraleWelt

«Was ist denn ein normales Arbeitsleben eines Musikanten?»

Genau weiß ich es nicht.

Aber sind "Musikanten" nicht die … die einen Festvertrag bis zum Lebensende mit Pensionsansprüchen für die Hinterbliebenen im "Musikanten-Stadl" haben?

@Anna-Elisabeth 19.55

Da bin ich ganz Ihrer Meinung, danke!

@19:58 von NeutraleWelt

"Was verdient nochmal Herr Bsirske?"

Ist mir persönlich schnuppe. Der Mann regt mich auch ohne Kenntnis seiner finanziellen Verhältnisse auf.

@19:58 von michaeldc

In welche Rechte der Arbeitgeber greifen denn die Rechte der Arbeitnehmer ein?

In den genannten Fällen: In sein Recht seine Firma so zu leiten wie er es für richtig hält und in sein Recht die Menschen auszusuchen mit denen er zusammenarbeiten (oder auch nicht zusammenarbeiten) möchte.

Wie schon erwähnt sind diese "Rechte" der Arbeitnehmer nachweislich auch für Arbeitnehmer schlecht (führen zu niedrigen Nettolöhnen). Es sei denn, man ist selbst ein schlechter Arbeitnehmer, dann sind diese "Rechte" natürlich super.

RE @ 20:05 von Anna-Elisabeth

"Was ist denn ein normales Arbeitsleben eines Musikanten?"

Warum so abfällig?"
.
Nicht abfällig, aber wenn jemand noch nie etwas mit einem normalen Arbeitsleben oder Gewerkschaften zu tun hatte, sollte der/diejenige sich mit Kommentaren zurück halten.
Ich respektiere jeden Lebensweg, aber bitte nicht über Dinge urteilen, von denen man keine Ahnung hat, sondern die nur ideologisch verwurzelt sind.

20:14, Mr.1787

>>Wie schon erwähnt sind diese "Rechte" der Arbeitnehmer nachweislich auch für Arbeitnehmer schlecht (führen zu niedrigen Nettolöhnen). Es sei denn, man ist selbst ein schlechter Arbeitnehmer, dann sind diese "Rechte" natürlich super.<<

Sie machen mit Ihren Anführungszeichen sehr deutlich, daß Sie der Meinung sind, Arbeitnehmer hätten keine Rechte.

Eine Diskussion ist dann eher sinnlos.

20:23, NeutraleWelt

Natürlich bin ich als Musiker Teil des normalen Arbeitslebens.

Ich verdiene Geld, zahle Steuern, Sozialversicherung, Rentenversicherung, Krankenversicherung, all das.

Ich bin lediglich im Gegensatz zu den meisten meiner Freunde und Bekannten freiberuflich tätig. Habe also keinen Arbeitgeber. Das heißt aber noch lange nicht, daß ich von Lohnabhängigkeit keine Ahnung hätte. Die meisten meiner Freunde und Bekannten sind es nämlich.

Sie scheinen wirklich zu glauben, daß Musiker in Paralleluniversen existieren würden.

Eigene Erfahrung

Als IG Metaller Vertrauensmann habe ich des öfteren unliebsame Kommentare meines Chefs gehört. Auch bei den außertariflichen Gehaltserhöhungen habe ich immer den " Kürzeren " gezogen. Darauf hatte ich mal meinen Chef angesprochen,der Antwortete mir : Sie müssen nicht für die falsche Partei Arbeit machen!

Arbeitnehmerrechte nur auf dem Papier

Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass in Deutschland die Rechte bestimmter Gruppen wie Arbeitnehmer, Gewerkschafter oder Migranten in sehr vielen Fällen nur auf dem Papier existieren.

Und anstatt dagegen mal vorzugehen, also mal vor der eigenen Haustür zu kehren, werden bspw. Arbeitsbedingungen in Asien bzw. in China kritisiert. Für mich ist das nichts anderes als eine Ablenkungspolitik. Ein Armutszeugnis!

@ 20:27 von fathaland slim

Sie machen mit Ihren Anführungszeichen sehr deutlich, daß Sie der Meinung sind, Arbeitnehmer hätten keine Rechte.

Nein, meine Anführungszeichen zeigen sehr deutlich, dass vieles was in Deutschland als Arbeitnehmerrechte gelten, nicht nur für Arbeitgeber, sondern auch für Arbeitnehmer schlecht sind.

Eine Diskussion ist dann eher sinnlos.

Na gut, wenn Ihnen die Argumente ausgegangen sind.

@Dialog fathaland slim vs. Neutrale Welt

Werter fathaland, scrollen Sie ein bisschen zurück und schauen Sie sich den Beitrag Ihres Diskussionspartners an, den er mir gewidmet hat.
Sie werden sehen, er hat heute Abend keine andere Absicht, als rundum alle anderen Foristen mindestens ein Mal zu beleidigen.
Ich weiß nicht, warum Sie sich darauf einlassen.

@Neutrale Welt 20.23 re fathaland slim

da muss ich dem fathaland slim schon mal beispringen. Der hat sicher genügend Bildung und natürlich auch als Musiker und Mensch Kontakte, um Gewerkschaften und ihre Arbeit zu kennen und zu würdigen. Außerdem ist er schon lange politisch interessiert. Er ist ja nicht im luftleeren Raum allein unterwegs;-)

 19:45 @fathaland slim

"... Man bleibt sein Leben lang Lehrling. "

Der Lehrling,
der manchmal irrt,
und manchmal hofft, dass er irrt
und manchmal
nicht irrt.

Am Sonntag bekam er die Bestätigung, dass er auch in
' . diesem Punkt nicht irrt. '

Leider.

Gruß
Leipzigerin59

Am 28. Juli 2020 um 19:34 von Wilhelm Schwebe

Zitat: die ts berichtet ja auch nicht von regionalen ereignissen, wie dem mord in süddeutschland.

Die TS hat schon über ganz viele Morde in Süddeutschland berichtet.

20:38, frosthorn

>>@Dialog fathaland slim vs. Neutrale Welt
Werter fathaland, scrollen Sie ein bisschen zurück und schauen Sie sich den Beitrag Ihres Diskussionspartners an, den er mir gewidmet hat.
Sie werden sehen, er hat heute Abend keine andere Absicht, als rundum alle anderen Foristen mindestens ein Mal zu beleidigen.
Ich weiß nicht, warum Sie sich darauf einlassen.<<

Weil man Beleidigungen nicht immer unwidersprochen stehen lassen sollte.

20:42, Leipzigerin59

Es ist erschütternd.

Liebe Grüße,

Christian

Ich arbeite in einem

Ich arbeite in einem mittelständischen Unternehmen (ca. 400 Mitarbeiter).
Lieferanten weg, Kunden weg.
60% Kurzarbeitergeld + freiwillige Aufstockung durch das Unternehmen.
Was hat unser Betriebsrat durchgesetzt?
Nur noch 40% Kurzarbeitergeld + restliche Aufstockung durch das Unternehmen.
Obwohl keine Kunden vorhanden sind.
Richtig gut gemacht!
Dank dem Betriebsrat habe ich langsam Angst um meinen Job.
Versteht aber ein Rentner nicht.

Arbeitgeber behindern Betriebsräte...

Aber bezeichnend ist es doch,daß zu dem eigentlichen Thema von den meisten nichts kommt.Also Betriebsrats-Bashing,Arbeitsunrecht.

Liegt vielleicht an der sozialen Schichtung(Liberale Blase).

20:38 von Mr.1787

«Nein, meine Anführungszeichen zeigen sehr deutlich, dass vieles was in Deutschland als Arbeitnehmerrechte gelten, nicht nur für Arbeitgeber, sondern auch für Arbeitnehmer schlecht sind.»

Gar nichts außer Anführungszeichen zeigen & erläutern Ihre Anführungszeichen vor und nach dem Wort "Rechte".

Sie könnten es erläutern, warum in Ihren Augen Rechte für Arbeitnehmer auch gleichzeitig nachteilig für Arbeitnemer sind. Erläutern Sie aber nicht.

"Bären" sind nachteilig für Wälder.

Anführungszeichen alleine machen alle schlauer.
Warum Bären in welchen Aspekten nachteilig in Wäldern sind.

Am 28. Juli 2020 um 18:39 von fathaland slim

"Ich kann mich noch an die Siebziger erinnern...
...Die IG Chemie stand so weit rechts, war also derart großindustriefreundlich, daß sie eigentlich mit dem CDU-Wirtschaftsrat hätte fusionieren können. Da zeigte dann die sozialdemokratische Idee der konzertierten Aktion ihr wahres, wenn auch unbeabsichtigtes Gesicht.

Es hat lange gedauert, bis sich der ökologische Gedanke auch in traditionellen Gewerkschaftskreisen durchsetzte."
#
#
Ja die gute alte Zeit.
Damals waren über 50% aller Arbeitnehmer in einer Gewerkschaft organisiert. Die Gewerkschaften waren stark um die Interessen der Arbeitnehmer durchzusetzen. Die Volksparteien suchten die nähe zu den Gewerkschaften, man wollte ja Ihre Wahlstimme bekommen. Die Gewerkschaften haben dann halt auf das falsche Pferd gesetzt und die Arbeitnehmer sind Scharenweise ausgetreten. Um überleben zu können, schlossen sich die Fragmente zusammen und nannten sich verdi.

Am 28. Juli 2020 um 21:13 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Aber bezeichnend ist es doch,daß zu dem eigentlichen Thema von den meisten nichts kommt.Also Betriebsrats-Bashing,Arbeitsunrecht.

Das müssen Sie verstehen. Es ist doch viel wichtiger, dass ein Journalist die GRÜNEN mit dem DGB verwechselt hat.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ 21:11 von NeutraleWelt

Ja, da ist die traurige Wahrheit in der realen Welt.
Sollte ein Weckruf sein. "Mitbestimmung" klingt ja so gut, ja, bis die Firma pleite und der Job weg ist.

 21:11 @NeutraleWelt

Meinen Sie, Sie sind der / die Einzige,
der / die um seinen / ihren Job bangt?

Viele haben den Job schon verloren.

@ 20:59 von fathaland slim

"Weil man Beleidigungen nicht immer unwidersprochen stehen lassen sollte."
.
Fühlen Sie sich beleidigt?
Dann Entschuldigung.
Wir beide vertreten sehr kontroverse Positionen. Die Linke ist nicht für jedermann etwas.
Ich mag auch kein Glattbügeln anderer Meinungen oder Kommentare in Form "Warum?", "Wieso?", "Wer hat das gesagt?".

@Mr.1787 - 20:14

"Wie schon erwähnt sind diese "Rechte" der Arbeitnehmer nachweislich auch für Arbeitnehmer schlecht (führen zu niedrigen Nettolöhnen)."

Dann geben Sie mal dazu ein plausibles Beispiel.
Ansonsten halte ich das für dahingeschriebenen Quatsch: Arbeitnehmerrechte führen zu niedrigen Nettolöhnen...?

"Es sei denn, man ist selbst ein schlechter Arbeitnehmer, dann sind diese "Rechte" natürlich super."

Arbeitnehmerrechte sind nur etwas für Faulpelze...?
Die Arbeitswelt in rechtsfreien Räumen funktioniert gut bei Sklavenhaltung - da sind Sie hier aber in der falschen Zeit und in der falschen Republik.

@20:36 von schiebaer45

//Eigene Erfahrung
Als IG Metaller Vertrauensmann habe ich des öfteren unliebsame Kommentare meines Chefs gehört. Auch bei den außertariflichen Gehaltserhöhungen habe ich immer den " Kürzeren " gezogen. Darauf hatte ich mal meinen Chef angesprochen,der Antwortete mir : Sie müssen nicht für die falsche Partei Arbeit machen!//

Was für ein Fiesling. Da rege ich mich ja noch nachträglich auf.

Am 28. Juli 2020 um 20:33 von fathaland slim

"Natürlich bin ich als Musiker Teil des normalen Arbeitslebens.

Ich verdiene Geld, zahle Steuern, Sozialversicherung, Rentenversicherung, Krankenversicherung, all das.

Ich bin lediglich im Gegensatz zu den meisten meiner Freunde und Bekannten freiberuflich tätig. "
#
#
Sie sollten sich doch einmal entscheiden was Sie machen?
Noch vor wenigen Wochen schrieben Sie, das Sie keine Rente bekommen werden und ewig und einen Tag Klavierspielen müssen.
In die Arbeitslosenkasse (Sozialversicherung) zahlt ein Freiberufler auch nichts ein.

@21:18 von tagesschlau2012

"Um überleben zu können, schlossen sich die Fragmente zusammen und nannten sich verdi."

Ich hatte den Eindruck, dass die sich zum Überleben haben einfrieren lassen. Zwischendurch meint man, ein Schnarchgeräusch vernommen zu haben, wenn man dann genauer hinhört, kommt da aber nichts mehr.

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