Ihre Meinung zu: Ministerin Klöckner: Kükentöten bald gesetzlich verboten?

14. Juli 2020 - 8:11 Uhr

Da die Branche "bestehende Alternativen" nicht nutze, will Bundesagrarministerin Klöckner das Töten männlicher Küken nun per Gesetz verbieten. Die Geflügelwirtschaft reagiert empört.

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Kommentare

Das Gesetz ist richtig,

Das Gesetz ist richtig, sinnvoll und überfällig. Gleichwohl hängt dieser Klöckner-Initiative der Verdacht an, von eklatantem Versagen auf anderen Gebieten ihrer ministeriellen Zuständigkeit abzulenken - ein Phänomen, das man mit Blick auf den Prototyp dieser Strategie auch als "Verscheuerung" bezeichnen könnte.

Küken shreddern völlig unnötig

...der Mensch kann Henne und Hahn verspeisen.

Hier ist die Fleischindustrie schlicht pervertiert.
Mehr muss man dazu nicht sagen.
Sowas muss scheinbar per Gesetz verboten werden.

Ripke kriegt wohl den Hals nicht voll

Hier kommt schon wieder die in D regierende Lobby ins Spiel, es kommt sofort die Erpresser-Tour auf den Tisch.
Wer gibt uns Menschen das Recht Tiere auf diese Art und Weise zu töten, nur weil ein paar wenige ausschließlich von ihrer Gier geleitet werden. Sind das unsere westlichen und christlichen Werte?
Klöckner versagt in ihrem Amt genauso wie Glyphosat-Schmidtla.
Einen Hahn kann man essen, dieses Tier muß man nicht töten. Das weiß jeder, der schon mal Hühner gehalten hatte.
Ein Betrieb in einer Nachbargemeinde zeiht die Hähnchen auch auf und vermarktet sie. Beste Qualität.

Isst Frau Klöckner selbst Hähne?

Das Fleisch der Hähne der Legehühner wird deshalb nicht genutzt, weil es:

1. ... zäh ist.
Früher musste man den ganzen Winter eh im Ofen heizen, da konnte man den Hahn stunden- oder tagelang nebenbei weichkochen. (Ich kenne von meiner Oma noch Gerichte, die wirklich Tagelang zur Brei zerkocht werden. Die wurden einfach in der Küche auf dem Herd am Ofen gelassen, dieser wurde mit Braunkohle beheizt.)

2. ... Der Nutzen ist geringer, da die Hähne viel mehr fressen und weniger Fleisch ansetzen.
Auch für Hühnerfutter werden Meere leer gefischt (Fischmehl), es muss Tierfutter angebaut werden.

Alleine wegen dieser beide Punkte ist es verantwortungslos diese Hähne durchzufüttern.

Bei Masthähnchen ist es anders, da werden eh beide Geschlechter bis zur Pubertät gemästet. Danach landen beide auf dem Teller.

Wo ist also der Sinn des Ganzen?

Tada

Dann muss man nur eine andere art Huhn züchten, die man beide verputzen kann. Kann so schwer ja nicht sein. UPS, da geht ja Gewinn flöten. Na sowas aber auch?

ministerin-kloeckner-kuekentoeten-bald-gesetzlich-verboten

Liebe(r) Ih , ich stimme Ihrer Frage zu:"Wer gibt uns Menschen das Recht Tiere auf diese Art und Weise zu töten, nur weil ein paar wenige ausschließlich von ihrer Gier geleitet werden?"

Genaugenommen verbietet das Tierschutzgesetz bereits seit vielen Jahren das ->"sinnlose Töten von Wirbeltieren"!

Frau Klöckner braucht also gar kein "neues Gesetz", sie braucht nur das vorhandene Gesetz -->durchsetzen !

Dass sie das nicht weiß liegt - möglicherweise - daran, dass sie eine Quotenfrau ist.

Keine anderen Probleme?

Wie gut muss es denen gehen, die für solche Nebensächlichkeiten moralische Kriege anfangen. Gibt es denn - gerade zur Zeit - nichts Wichtigeres, womit zu beschäftigen viel dringlicher wäre?

Wieder mal ein weiteres Beispiel dafür, wie aktiv von den Medien unterstützte Minderheiten die Politik(er*innen) vom Wesentlichen ablenken.

@ 08:37 von Tada

"Wo ist also der Sinn des Ganzen?"

Was genau sagen Sie damit? Ich kann Ihrer Argumentation in 1. und 2. zwar inhaltlich folgen, aber ich konnte Ihren Standpunkt nicht herauslesen, bzw. was schlagen Sie vor?

In dem verlinkten Artikel von 2019 werden die Bruderinitiativen erwähnt, da scheint es doch (entgegen 2. ) Möglichkeiten zu geben, die Hähnchen leben zu lassen ...

@08:20 von rokko
volle Zustimmung

Tötung

In einem Land, indem jedes Jahr über 100.000 Abtreibungen vorgenommen werden, kann ich mich über das Schreddern von Küken nicht wirklich aufregen. Dieser unsachliche Kommentar bekommt sicherlich wieder einen roten Balken.

Welches Problem hat Herr Ripke denn?

"Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Geflügelwirtschaft (ZDG), stellte sich hingegen gegen das Tötungsverbot [...] 'Wir schaffen es damit bis Ende 2021, den Brüdern der dann in Deutschland geschlüpften rund 30 Millionen Junghennenküken das Leben zu retten', meinte er."

Was juckt den Herrn ein Verbot, wenn es seine Branche nach eigener Aussage gar nicht betreffen wird?

Oder ist seine "Branchenvereinbarung" so zu verstehen, dass er die selbstgesteckten Ziele bis Ende 2021 überhaupt nicht erreichen will?

"Kükentöten geht im Ausland weiter"

Es geht doch gar nicht darum, ob im Ausland nach dem Verbot weiterhin Jungtiere vernichtet werden, sondern darum, dass es in Deutschland eben nicht mehr geschieht. Manche Menschen wissen einfach nicht, was Moral bedeutet.
Soll jetzt Mord in Deutschland auch legal werden, weil im Ausland ja ohnehin Morde stattfinden? Diese "Argumentation" finde ich völlig daneben.

Positionierung für die Post-Merkel-Ära

Die ewige "Freiwilligkeits-Ministerin" der Union kündigt jetzt - nach drei Jahren im Amt und gut ein Jahr vor der kommenden Wahl - an, dass das alles so nicht weitergehen kann. Ein Gesetz wird (mit dieser Union) in den nächsten Monaten garantiert nicht mehr auf den Weg gebracht. Hier zeigt sich meiner Ansicht nach nur eine Ministerin, die sich zur kommenden Wahl positionieren will als eine der wenigen Unionsmitglieder*innen, die vorgeben, den Knall gehört zu haben.

Zu wenig, zu spät, zu durchschaubar.

09:01, Stern2100

>>Tötung
In einem Land, indem jedes Jahr über 100.000 Abtreibungen vorgenommen werden, kann ich mich über das Schreddern von Küken nicht wirklich aufregen. Dieser unsachliche Kommentar bekommt sicherlich wieder einen roten Balken.<<

Offensichtlich nicht.

Aber wenn Sie schon solche Vergleiche bemühen, dann bitte welche, die nicht so hinken. Das ungeborene Leben eines Huhns ist das Ei.

Die gesamte Tierhaltung in D

ist einfach unwürdig, egal um welches Tier es geht.
Ich zahle auch 50% mehr für Fleisch von artgerecht aufgezogenen Tieren.
Wenn ich den höheren Preis nicht mehr aufbringen kann dann esse ich weniger Fleisch.
Wenn unsere Nachbarn so weitermachen wie bisher würde ich den Fleischhandel verbieten.
Warum muss in D doppelt so viel Fleisch erzeugt werden wie wir verbrauchen... es geht nur ums Geld.

@Tada - Warum heißt es eigentlich "Grillhähnchen"?

08:37 von Tada:
"Das Fleisch der Hähne der Legehühner wird deshalb nicht genutzt, weil es: 1. ... zäh ist."
> Wir reden hier nicht von glücklichen Hähnen, die drei oder mehr Jahre ein paar Hühner beglücken. Keiner dieser Hähne wird sein erstes Lebensjahr vollenden.

"2. ... Der Nutzen ist geringer, da die Hähne viel mehr fressen und weniger Fleisch ansetzen."
> Sie halten es also für gerechtfertigt, jegliche moralischen Vorstellungen dem Gewinnstreben der Fleischindustrie unterzuordnen?

"Alleine wegen dieser beide Punkte ist es verantwortungslos diese Hähne durchzufüttern."
> Das hat man über Jahrzehnte so getan. Deshalb gab's beim Imbiss auch nur "Hähnchen".

"Wo ist also der Sinn des Ganzen?"
> Man würde endlich mal das Tierschutzgesetz achten: "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."

Gewinnoptimierung ist in meinen Augen kein "vernünftiger Grund" für millionenfachen Massenmord.

Frank_Furter 08:55

Nun ja, für Sie persönlich mag dies ein nebensächliches Thema sein. Für andere ist es ein viel zu lange aufgeschobenes.

Aus meiner Sicht ist es ein kleiner Baustein im Puzzle für die Gestaltung einer nachhaltig gelebten Zukunft. Es geht hier um eine grundsätzliche Philosophie zu unserem Sein auf der Welt.
Nüchtern betrachtet, ist ein "weiter so" kein vernünftiger Ansatz für das Leben auf unserem Planeten. Dies gilt nicht ausschließlich aber eben auch für "Kükentöten". Daneben gibt es zig weitere Punkte im Zusammenhang mit Landwirtschaft. Andere Bereiche (Energieerzeugung, Konsum, Produktion, ...) müssen genauso hinterfragt werden, inwieweit unterm Strich sich ein Nutzen für die Allgemeinheit oder nur für ganz wenige einstellt, die einfach die mächtigere Lobby haben.

Ich glaube, dass sich die Einflussgrößen auf alle politischen Entscheidungen dahin ändern müssen, dass am Ende ein Nutzen für das Gemeinwesen entsteht. Konsequenterweise sollten man das lokal, national und global machen.

um 08:55 von Frank_Furter

"Keine anderen Probleme?
Wie gut muss es denen gehen, die für solche Nebensächlichkeiten moralische Kriege anfangen. (...) Wieder mal ein weiteres Beispiel dafür, wie aktiv von den Medien unterstützte Minderheiten die Politik(er*innen) vom Wesentlichen ablenken.
.
Minderheiten. Nebensächlichkeiten. Da muss man nicht mehr zu sagen. Solche Kommentare kommentieren sich von selbst.

@ Tada, um 08:37

Wo der Sinn des Ganzen liegt?

Dort, wo Sie, wie man merkt, nicht hinsehen wollen:
Dass man Tiere, die, kaum dass sie auf der Welt sind, sofort wieder zu Millionen ins Jenseits befördert, und das ausnahmslos aus dem Grunde, weil “sie sich nicht rechnen“.
Ihre Argumentation ist ebenso wenig überzeugend wie die von Herrn Ripke - die Parallelen zur Schweineschlachterei mit dem Hinweis, dann wandere das Problem eben ins Ausland, sind unübersehbar.

Am 14. Juli 2020 um 08:37 von Tada

Dafür haben Sie doch sicherlich belegbare Fakten als nur das Hörensagen von Ihrer Großmutter...

Btw: Kapaun gilt bei Gourmets nicht ohne Grund als Delikatesse, und die werden in der Regel keine 12 Wochen alt...

um 09:01 von Stern2100

Warum muss man das eine gegen das andere ausspielen?

@ Frank_Furter

>>> Keine anderen Probleme?
Wie gut muss es denen gehen, die für solche Nebensächlichkeiten moralische Kriege anfangen. Gibt es denn - gerade zur Zeit - nichts Wichtigeres, womit zu beschäftigen viel dringlicher wäre? <<<
.
Doch es gibt durchaus andere Probleme, da haben Sie recht. Aber darf immer nur ein einziges Problem gelöst werden, und nicht mehrere gleichzeitig?
Und für viele Tierfreunde, so wie auch mich, ist dies eben keine Nebensächlichkeit, sondern ein viel zu lange aufgeschobenes Gesetz.
Ebenso wie die qualvolle Ferkelkastration, die wegen ein paar Cent mehr für ein Betäubungsmittel (und somit dem Billigschnitzel) toleriert wird.

Es geht auch anders

Kükenschreddern ist nicht "notwendig", sondern unser Wirtschaftssystem pervers.

@ Frank_Furter, um 08:55

“Nebensächlichkeiten“

Wenn man lange genug sucht findet man immer etwas, das das vorhandene Problem “nebensächlich“ erscheinen lässt.
Diese Art der “Argumentation“ findet man andauernd - was sie drum nicht berechtigter macht.

Das ging mir bei dem gestrigen Gejammere über die Behauptung des “Eingesperrtseins“ einiger Kommentatoren aufgrund der Corona-Beschränkungen.

Nur: Auf der einen Seite werden Millionen Leben vernichtet - auf der anderen will man Leben bewahren.

@ 08:37 von Tada

Die von ihnen angeführten Punkte sind barer Unsinn , seit wir in D im allgemeinen nicht mehr mit Kohle kochen/heizen ,war im Übrigen Steinkohle aus deutschen ZECHEN, werden Hühner weder für Eier noch für Fleischproduktion mit Fischmehl gefüttert. Hähnchen sind auch nicht zäher als Hennen das kommt immer auf das Alter der Tiere an. Und wenn ich hier schreibe was ich von ihrer Aussage: Alleine wegen dieser beide Punkte ist es verantwortungslos diese Hähne durchzufüttern, halte wird der Beitrag gesperrt.

Überfällig

Dieses Gesetz.

Diese Methode, das schreddern, ist einfach nur barbarisch.

Die armen Viecher .... es tut ihnen genauso weh auf diese Weise getötet zu werden wie einem großen Wirbeltier, wie einem Menschen.

Das Hähne zäh sein sollen.... das trifft sicher nur auf die alten zu, aber auch auf alte Hühner.

Meine Oma hatte einen Hühnerhof und eben auch einen Hahn, es sollten ja auch Küken kommen. Wenn der in die Jahre kam brauchte die Suppe eben länger. Auf das gemeine Suppenhuhn, das mehrere Jahre Eier legte, trifft das genau so zu.

Die letzten Hühner wurden bei uns gar nicht mehr geschlachtet, es hat niemand fertig gebracht. Die bekamen dann ihr Gnadenbrot bis sie umfielen.

Immer diese Heuchelei!

Die, die sich heute über das Kükenschreddern aufregen, regen sich morgen über zu hohe Preise auf. Die, die heute gegen das Töten von Problemwölfen sind, bedauern jedes getötete Schaf. Die, die heute gegen das Abschieben von Gefährdern sind, beklagen morgen die Untaten derselben.
Wir leben in einer Zeit der Heuchelei.
Meine Omma hat immer gesagt: "Wer das eine will, muß das andere gern haben!"

Stern2100

Danke für den kurzen Kommentar, der die Schizophrenie (Spaltungsirresein) hierzulande in weniger als 25 Worten auf den Punkt bringt. Vermutlich hat der "Moderator" sich beim Frühstückskaffee nicht so recht auf seine Dienstpflichten konzentrieren können, denn anders kann ich mir diesen "Durchrutscher" nicht erklären. Meine Hinweise auf den hier -staatlich geduldeten ! - Massenmord wurden über viele Jahre sämtlich mit dem roten Balken entsorgt. Vielleicht setzt bei den Medien ein Umdenken sein, wo gerade wieder vom Bundesamt für Statisik auf ein großes Geburtendefizit hingewiesen wurde ? Es braucht nicht viel Phantasie, um die Folgen abzuschätzen.

Typisch

Da wird eine Ewigkeiten lang verschleppte Lösung des Problems als Erfolg verkauft und offenbart eigentlich nur die Armseligkeit der Agrarindustrie und ihrer politischen Handlanger, die Nutztiere zu Ausnutztieren machen.

Mich würde mal sehr interessieren, wie die Verlagerung des Kükentötens in das Ausland aussehen soll. Werden die in Deutschland geschlüpften Hahnenküken dann in das Ausland exportiert, um dann dort geschreddert zu werden ? Welcher ausländische Importeur kauft denn Tiere, nur um sie zu schreddern ?

Mit Schaffung und Erhalt...

... von Arbeitsplätzen ließ sich schon immer jedes Verbrechen rechtfertigen und sei es noch so verwerflich. Alleine der Umstand daß Millionen von Tieren bei lebendigem Leibe geschreddert, also zerrissen werden, das ist solch ein Verbrechen. Jedes Widerwort dagegen wird mit dem Totschläger "Arbeitsplätze" abgeschmettert und die Politik läßt sich ganz wunderbar damit erpressen und gefügig halten. "Freiwillige Selbstverpflichtungen" sind nutzlos und dienten bislang bestenfalls als Feigenblatt für Frau Klöckner, die ansonsten durch Untätigkeit und völliges Versagen glänzt, von ihren dümmlichen Werbeaktionen mal ganz abgesehen.
Wer die Tierschutzproblematik als Nebensächlichkeit abtut oder "argumentiert" daß bei einem Schredderverbot eben im Ausland weiter geschreddert würde und man dieses Geschäft daher auch behalten könne sollte sich fragen ob er mit Begriffen wie Ethik und Moral etwas anfangen kann.

Die üblichen Ausreden

„[...] und das Kükentöten für in Deutschland genutzte Jung- und Legehennen würde im Ausland weitergehen“

Eins meiner liebsten Scheinargumente. „Wenn wir es nicht tun, tun andere.“
Das kann man auch als Angeklagter im Strafprozess sagen. „Herr Vorsitzender, wenn ich den Kerl nicht umgebracht hätte, hätte es doch ein anderer gemacht.“

Warum versucht man nicht, das Töten der Küken ähnlich wie Legebattierien gleich in der gesamten EU zu verbieten? Fleisch wird in der EU ohnehin weit über unsere Verhältnisse produziert – wozu müssen wir unsere Fleischprodukte z.B. nach China exportieren, wo mehr als genug Kapazitäten zur Eigenversorgung vorhanden sind, und subventionieren das ganze Prozedere auch noch?

@ KarlderKühne

>>> ... Kükenschreddern aufregen, regen sich morgen über zu hohe Preise auf. ... Die, die heute gegen das Abschieben von Gefährdern sind, beklagen morgen die Untaten derselben. .. <<<
.
Sie vergleichen das Kükenschreddern-Verbot, was den einzelnen Verbraucher später ein paar läppische Cent kostet, mit den Untaten eines Terroristen?
Das ist ja nicht mal mehr Äpfel mit Birnen, das ist einfach nur Abstrus.

Ungeborenes Leben

Hmm, ich dachte die Klöckner ist CDU Mitglied...
"Als Alternativen zur Tötung wies Klöckner beispielsweise auf die von ihrem Ministerium geförderte Geschlechtsbestimmung im Ei"

Die katholische Kirche definiert Leben jedoch als zusammenschluss von Sperma und Ei....Empfängnis. Danach wird getötet, human, also mit wenig Stress und schmerzfrei.

...und wie soll das Problem gelöst werden?

Die Industrie wird doch nicht unrentable Hähne heranziehen! Nein, sie selbst wird unrentabel und ausländische Züchter nehmen dann den Marktplatz ein. Wie bei den Eiern, die kommen auch hauptsachlich aus den Niederlanden und aus Polen. Ok, dann können wir uns endlich auf unsere Schlüsseltechnologien konzentrieren. Ist doch super!

fathaland slim

Sie haben den Kommentar von Stern2100 ganz offensichtlich nicht verstanden (oder verstehen wollen, da er nicht in Ihre Denke passen will). Und es ist nun mal üblich, eine Frühform menschlicher Entwicklung ebenfalls als "Ei" zu bezeichnen.

Kükentöten bald gesetzlich verboten

und täte man die an Zoo´s verkaufen
als Schlangenfutter wäre das ok ?
das Verhalten zu Tieren ist ohnehin merkwürdig in der aktuellen Gesellschaft
in meiner Jugend war es Aufgabe der Kinder Löwenzahn zu sammeln und damit die Hasen zu füttern
irgendwann wurden die dann geschlachtet - im Beisein der Kinder
ein absolut normaler Vorgang - für was hatte man Hasen !
heute ... ? jeder will essen aber dass man schlachten muß das wird verdrängt
andererseits entstehen Schlachtbetriebe die kaum moralisch zu vertreten sind

Der richtige Weg

Es ist aus meiner Sicht, der richtige Weg. Es muss mittels Gesetzt geregelt werden, alles was auf freiwilliger Basis passiert, funktioniert eh nicht. Auch hatte die Industrie ja Zeit die alternativen zu Nutzen, hat dies aber nicht. Daher müssen Verbote her.

Ministerin Klöckner:Küken töten bald gesetzlich verboten ???

Viel kann man von ihr aber nicht erwarten.Sie spricht ja selbst davon,daß "erst mal von der Geflügelwirtschaft Alternativen genutzt werden sollen",bevor es zu einem gesetzlichen Verbot kommen soll.
Und wenn dann gesagt wird,daß das Kükentöten im Ausland weiter ginge dann müßte es doch möglich sein EU-weite Regelungen(Verbot) zu schaffen.Da könnte sich doch die Bundesrepublik für einsetzen.

@ONYEALI

Ob Frau Klöckner eine Quotenfrau ist oder nicht vermag ich nicht zu sagen. Fackt ist das die Bundeslandwirtschaftsministerin sich viel zu sehr von der Nahrungindustrie leiten lässt.
Das die Gier der eigentliche Grund für das schreddern der Hähne ist, da stimme ich absolut zu. Das Tierschutzgesetz regelt es schon lange.
Ebenso frage ich mich aber auch warum uns gesundes Esssen nichts mehr wert ist so das die Hähnchen wegen zu langsamen Fleischansatz nicht zur Aufzucht rentabel ist.
Es mag sein das unsere hochgezüchteten Hochleistungshennen nicht mehr zum Braten geeignet sind . Es gibt sehr wohl Mehrleistungsrassen die Eier legen und auch wesentlich schmackhafter sind. Hähnchenschreddern gehört strafrechtlich verfolgt.

@ GCE-Melone

>>> .... Fleisch wird in der EU ohnehin weit über unsere Verhältnisse produziert .... <<<
.
Ja, eine der vielen Verfehlungen der EU-Politik. Gefördert wird der, der viel produziert, nicht der, die dies nachhaltig und in vernünftigen Maße tut. Masse statt Klasse, dann fließen die EU-Millionen.

solche Maßnahmen zumindest EU weit einheitlich durchzusetzen, weil der Verbraucher in seinem Konsumverhalten leider überhaupt nicht mehr moralisch entscheidet. Nehmen wir die Käfighaltung. Zuerst massive Proteste der NGO´s, vor allem die Halter in Österreich und Deutschland mussten umstellen, d.h. entweder investieren oder schließen. Gleichzeitig werden in der EU nach wie vor über 50% der Hühner in Käfigen gehalten (Portugal z.B. 90%) und jetzt kommts: Der Import von Käfigeiern für die verarbeitende Industrie, also für Nudeln, Kekse, Saucen ist nach wie vor erlaubt und wir konsumieren jedes zweite Ei in verarbeiteter Form. Die NGO´s klopfen sich auf die Schultern: Wir haben was für den Tierschutz getan, fertig.
Diese Heuchelei und die offenkundige fehlende Weitsicht finde ich unmoralisch!

09:36, Stefan T

>>um 09:01 von Stern2100
Warum muss man das eine gegen das andere ausspielen?<<

Um vom Thema abzulenken.

Küken- Töten !

Seit vielen Jahren, in den letzten noch viel mehr, pervertiert große Teile der Wirtschaft zum Gewinn- Wahnsinn. Es wird in D viel zu viel Fleisch auf perverse Weise produziert, als hier überhaupt benötigt wird. Dies geschieht alles nur um ein paar Protagonisten noch reicher, arroganter und überheblicher zu machen.
Und es zeigt sich auch, dass kaum einer einer freiwilligen Verpflichtung nach kommen will, und immer erst Gesetze mit hoffentlich strengen Vorgaben diese Personen nachhaltig ausbremsen.
Das hätte Frau Glöckner erkennen können und müssen, dafür hat sie ja einige Beispiele erhalten.
Egal ob Ripke oder Tönnies und CO, aber auch die Lebensmittelindustrie sowie die großen Handelsketten müssen endlich in die Schranken verwiesen werden und zu einer nachhaltigen Wirtschaft verpflichtet werden. Und natürlich jeder einzelne von uns sollte daran teilhaben, und mit zu einem Wandel beitragen !

Moral und Rentabilität

Der Eierpreis ist das Problem!
Wer für die Umstellung auf Zweinutzungshühner plädiert, der muß auch bereit sein deutlich mehr für ein Ei zu bezahlen. Die heute gehaltenen hybrid Legehennen legen über 300 Eier pro Jahr. Ein Zweinutzungshuhn bringt es nur auf ca 200 Eier, verursacht aber die gleichen Kosten.

Ich muß mich des öfteren übelst beschimpfen lassen, weil ich für Bio Eier von Zweinutzungshühnern 45 ct verlange. Dabei ist der Preis gerade mal so eben kostendeckend.

Ein weiteres Problem bei der Haltung von Zweinutzungshühnern: Diese Rassen haben i.d.R. noch einen Trieb zu brüten. Dann gibt es im Frühsommer oftmals wenig oder gar keine Eier!

Für mich ist die Freilandhaltung von Zweinutzungshühnern alternativlos weil ich die Hühner als Lebewesen und nicht als Produktionsmittel betrachte.

Geld verdiene ich damit zwar nicht, aber wenn meine Hühner glücklich sind, bin ich es auch :)

Es wird Zeit

Ungeachtet dessen, ob Frau Klöckner mit ihrem Vorstoß auch eigene Interessen bezüglich ihrer beruflichen Karriere verfolgt, ist es absolut an der Zeit in der Landwirtschaft zu einem Umdenken zu kommen. Wir Menschen stellen uns nur allzu gerne über die Tiere und akzeptieren, dass diese unter unwürdigen Bedingungen gehalten oder getötet werden, damit jeder notfalls täglich sein Hähnchen, Schnitzel, etc. essen kann und das für Spottpreise. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, wenn endlich diese Schredderei männlicher Küken ein Ende findet und akzeptiere höhere Preise!

10:09, Quakbüdel

>>fathaland slim
Sie haben den Kommentar von Stern2100 ganz offensichtlich nicht verstanden (oder verstehen wollen, da er nicht in Ihre Denke passen will). Und es ist nun mal üblich, eine Frühform menschlicher Entwicklung ebenfalls als "Ei" zu bezeichnen.<<

Beim Menschen gibt es eine Eizelle. Die ist haploid und keine Frühform der menschlichen Entwicklung. Frühformen der der menschlichen Entwicklung nennt man nicht Ei, sondern Embryo. Das Hühnerei hingegen ist diploid. Es ist ein Embryo plus Nährmedium in einer Schale. Das Nährmedium braucht der Embryo, da er wegen der Schale keine Nabelschnur und keine Plazenta nutzen kann.

Re :Ih !

Ja, das ist immer das gleiche "Spiel", wenn irgend wo wegen etwas, was so nicht länger in Ordnung ist, dann kommt die Lobby mit ihrer üblichen Erpresser- Keule. Leider wurde bis heute es von den Politikern nicht auf die Reihe gebracht, den immer stärker werdende Lobbyismus aus zu bremsen. Leider sind zu viele Politiker/innen nebenher in irgend einem Vorstand oder Aufsichtsrat, kassieren viel Geld dafür, sind aber nicht in der Lage, wesentliche Dinge des Lebens so gesetzlich zu regeln, dass sich die Wirtschaft nicht nur ihre eigenen Regeln zum Gewinn- Wahnsinn geschaffen hat, sondern auch zig Lobbyisten beschäftigt, die die Politikern, die Ohren voll jammert und immer wieder versucht zu erpressen.
Wenn die EU es endlich mal schafft, Regeln für den gesamten Bereich zu schaffen, auch was die Herkunft von Tieren, ihre Haltung, und mit einen Gütesiegel versieht, dann sollen die Betriebe doch abwandern. Dann kommt halt keine solche Ware mehr nach D.

Hallo Mischpoke West,

ich vergleiche gar nichts und setze auch keine Prioritäten. Ich beklage nur die Heuchelei in der heutigen Gesellschaft auf fast allen Gebieten.

Unverständlich

Ich verstehe nicht, warum hier von einigen die Aufzucht der männlichen Küken gefordert wird. Wofür? Drei Monate Mast (länger wird sie kaum sein, da die Hähne aggressiv und sich gegenseitig verletzen werden) um dann genauso getötet zu werden, wobei in der Mast ganz sicher keine glücklichen Hähne auf Wiesen laufen werden.
Einzig die Geschlechtsbestimmung im Ei bringt eine Verbesserung des Tierwohls.

RE : Bender Rodriguez !

Diese andere Art von Hühnern und Hähnen gibt es schon, habe vor Kurzem einen Filmbericht dazu gesehen.
Auch diese kleinen Betriebe möchten Gewinne machen, aber eben nicht gleich Milliardäre werden. Nein es werden so viele Hühner und Hähne gehalten, wie auch Art- gerecht gehalten, biologisch versorgt und später verkauft werden können, und dann etwas Gewinn übrig bleibt.
Soweit ich es verstanden habe, ist dies eine spezielle Rasse von Hühnern und Hähnen, wo die Hähne gutes Fleisch entwickeln.
Aber einem Herr Ripke ist dies natürlich total fremd, weil er nur für die großen Produzenten spricht, die nicht auf ihre Gewinne verzichten wollen. Denen ist das das Christentum schon lange abhanden gekommen. Die kennen keine Scham, dafür aber können sie wie die Weltmeister heucheln, lügen und betrügen, dass einem nur noch schlecht wird.

Bei dieser Ministerin,

Ist das Tierwohl nicht im Vordergrund zu sehen, es geht nur mit enormem Druck von unten.

um 09:50 von KarlderKühne

"Immer diese Heuchelei!
Die, die sich heute über das Kükenschreddern aufregen, regen sich morgen über zu hohe Preise auf. Die, die heute gegen das Töten von Problemwölfen sind, bedauern jedes getötete Schaf. Die, die heute gegen das Abschieben von Gefährdern sind, beklagen morgen die Untaten derselben."
.
Die, die heute gegen Ausländer sind, beklagen morgen, dass die Grenzen dicht sind und sie nicht im Ausland Urlaub machen können. Immer diese Heuchelei.

08:37 von Tada

"Bei Masthähnchen ist es anders, da werden eh beide Geschlechter bis zur Pubertät gemästet. Danach landen beide auf dem Teller."

Masthähnchen heissen so weil sie gemästet werden. Das kann man mit jeder Hühnerart machen. Ausserdem werden lediglich die männlichen Hühner zu Grillhähnchen, da sie mehr Muskelfleisch produzieren. Hühner produzieren mehr Fett. Dadurch eignen sie sich besser als Suppenhühner. Ausserdem sind Hühner bedingt durch weniger Muskelfleisch in der Regel zäher.
Es gibt keinen vernünftigen Grund für das "Kükenschreddern".
Schlicht eine Perversion der so genannten "konventionellen " Landwirtschaft, die noch nicht mal 100 Jahre auf dem Buckel hat und eher zum Tod von Bauernhöfen beigetragen hat, als daß sie der Masse an Bauern genutzt hätte.

Re : Stern2100 !

Es mag sicher die von ihnen besagte Zahl von Abtreibungen geben. Aber warum diese durch geführt werden, das wissen sie genauso wenig wie ich. Warum Frauen abtreiben, das bleibt jeder Frau für sich selbst überlassen, und sie muss auch selbst damit klar kommen. Warum sich Frauen dafür entscheiden, ist sicher für manche nicht verständlich, aber zu respektieren.
So etwas mit dem Schreddern von Küken zu vergleichen, ist schon etwas seltsam. Schließlich wird hier ein Lebewesen getötet, weil es den Betreibern nicht passt und Kosten verursacht, die dann von den enormen Gewinnen abgehen. All diese Betreiber von so riesigen Geflügelfarmen hätten sich zu Beginn ihrer Tätigkeit schon überlegen müssen, wie sie dies mit Huhn und Hahn so gestalten, dass die Tiere Artgerecht gehalten werden und KEIN Küken geschreddert werden muss.
Wenn man sich die Farmen anschaut, dann wird einem teilweise echt schlecht, wie da Tiere behandelt werden. Gewinne hoch, aber der Geiz ist ja soooo geil !!!

9:37 von Mischpoke West

Für ihren Beitrag habe ich nur ein Wort. D A N K E

@ KarlderKühne

>>> Ich beklage nur die Heuchelei in der heutigen Gesellschaft auf fast allen Gebieten. <<<
.
Das stimmt natürlich.
Das Haustier wird gehegt und gepflegt, und auf dem Teller liegt dann Fleisch von Tönnies.

Aber irgendwo muss man ja anfangen. Und das Schreddern, wie auch die von mir in einem anderen Kommentar erwähnte Ferkelkastration, ist qualvoll und problemlos vermeidbar. Und ein Verbot hätte nur Nachteile für die Gewinnmarge, nicht für die Verbraucher, und nur Vorteile für das Tier.
Meiner Meinung also keine Symbolpolitik, wenn es auch die Missstände in der Tierhaltung nur geringfügig verbessert.

Küken töten bald verboten?

Diese Änderung ist richtig!
Es passt auch nicht zur Präambel des Grundgesetzes in Verantwortung vor Gott nur menschliches Leben zu schützen und unnötig Tiere zu töten.
Schließlich: wer gütig zu seinen Mitmenschen ist, wird doch keine Tiere quälen, sondern wird jedes Leben achten!

Re : GCE- Melone !

Das ist doch das große Problem, es wird produziert, bis zum geht nicht mehr, nur um noch mehr Gewinne für ein paar Wenige zu generieren.
Und leider wollen ja zu viele an diesem großen Fressen teilhaben, immer auf kosten von anderen. Deshalb werden ja Waren aus Europa nach Asien und auch Afrika geschickt, und damit zu oft die dortige Wirtschaft zu untergraben und zerstören. Hauptsache, die Firmen in D und der EU haben riesige Gewinne auf dem Konto und können viele Dividenden ausschütten.
Dann gibt es noch die völlig Schamlosen, die beantragen staatliche Hilfen wegen dem Corona- Ausbruch, den sie selbst verursacht haben, aus lauter unersättlicher Gier !!!!

10:37, KarlderKühne

>>Hallo Mischpoke West,
ich vergleiche gar nichts und setze auch keine Prioritäten. Ich beklage nur die Heuchelei in der heutigen Gesellschaft auf fast allen Gebieten.<<

Sie meinen, Heuchelei hätte es früher nicht gegeben, oder sie wäre heute verbreiteter als früher?

Ihre Benutzung des Begriffs "heutige Gesellschaft" legt das nahe.

Zweitnutzung

Und nicht nur der Nutzen der Hähne aus der Legehuhnreihe ist gering, sondern Hähne sind auch noch äusserst aggressiv gegeneinander. Ein Hühnerhof mit fifty / fifty Hühner und Hähne wird zu einem Schlachtfeld, keine Empathie untereinander. Und wenn ein Tier verletzt ist, setzt Kanibalismus ein, auch die Damen machen mit. Dagegen hilft nur kastrieren, Kapaune schmecken sehr gut, aber das ist dann das nächste Ziel von selbsternannten Tierfreunden.
Und was passiert nach 18 Monaten, wenn die Legehühner in die Mauser kommen, sie werden geschlachtet und dann als Suppenhühner vermarktet.
Und noch etwas zur Zubereitung von alten Hühnern: Die "alten" Rezepte waren alles Kochgerichte, Coq au vin oder Huhn Marengo.

um 09:50 von KarlderKühne

Und weil mann früher Katzen nach der Geburt ersäuft hat ist das auch heute noch richtig, seltsame Moral.

Klöckner

Ich habe ja keine Ahnung von Hühnern und kann entsprechend nix schlaues dazu beitragen.
Bei uns im Hegau würde man die Landwirtschaftsministerin auffordern, "lass emol de Rihme abbi" Zu deutsch: Lassen Sie mal den (Keil) Riemen herunter. (Aus den Anfängen der Industrialisierung eine Aufforderung zum Feierabend)
Dann wäre Schluss mit der ewigen Rumeierei.

Ansonsten schließe ich mich den Kommentaren von @Traumfahrer an.

Nutztier = Ausnutztier

Diese ganze Perversion im Umgang mit den (AusNutz-)Tieren ist unerträglich.
Ich wäre froh, sämtliche Produkte, die Tierleid verursachen würden verboten.
Ich esse kein Fleisch mehr und Milchprodukte stelle ich immer mehr auf pflanzlich um. Kein Leder mehr usw.
Es tut mir so leid, was diesen unschuldigen Wesen angetan wird.
Das Wort "Kükenschreddern" hätte es niemals geben dürfen.
Mensch = Egoist

es wird Zeit aktiv zu werden

Warum auf Frau Klöckner warten ?
Geht in die Läden, fragt den Händler warum er Billigware aus so schändlicher Produktion anbietet. Fragt laut! Am besten so, dass alle Kunden es hören. Und fragt die Leute in der Wartschlange an der Kasse, warum Sie so etwas kaufen. Nur wenige Wochen gemeinsames Boykotts werden reichen, um die Agrarfabriken zu einem Umdenken zu zwingen.
Und wer jetzt mit verlorenen Arbeitsplätzen argumentieren will:
Verschwinden werden die unerwünschten Lohnsklaven.

Frank_Furter Keine anderen

Frank_Furter
Keine anderen Probleme?

Wie gut muss es denen gehen, die für solche Nebensächlichkeiten moralische Kriege anfangen. Gibt es denn - gerade zur Zeit - nichts Wichtigeres, womit zu beschäftigen viel dringlicher wäre?

Dieses Null- und Totschlagargument war schon jeher beliebt bei Zeitgenossen, denen nichts kluges zum Thema einfallen will, die es sich aber nicht nehmen lassen wollen, etwas dagegen zu sagen.
Aber jeder darf sich so gut er kann blamieren.

Hähnchen

Ich habe gerade diese Woche ein Masthähnchen beim Bauern gekauft. Der Hahn wiegt 3 Kg und kostet 30,00 €. Das Fleisch ein Genuss. Das leiste ich mir allerdings nur 2 mal im Jahr. Die Antibiotika Hähnchen aus dem Supermarkt kommen mir nicht auf den Teller.
Das Hähnchen schreddern gehört EU weit sofort verboten gerade im Hinblick auf den gestrigen Artikel über die Millionen Menschen die hungern.

um 09:01 von Stern2100

>>in einem Land, indem jedes Jahr über 100.000 Abtreibungen vorgenommen werden, kann ich mich über das Schreddern von Küken nicht wirklich aufregen. Dieser unsachliche Kommentar bekommt sicherlich wieder einen roten Balken.<<

Ihr Vergleich ist tatsächlich absolut unsachlich!!

Hurra, die Küken haben nun ein langes, glückliches

Hahnenleben auf dem Bauernhof vor sich! Äh, nein. Sie werden wenige Wochen lang in Massentierhaltung unter Kunstlicht, in ihren eigenen Exktementen stehend, hochgemästet, in Kästen gepfärcht zum Schlachthof gekarrt, dann an ihren Füßen an einem Förderband aufgehängt, wo ihnen ein rotierendes Messer den Kopf abschneidet (manchmal trifft es auch nicht richtig). Wenn die Küken wüssten, was ihnen bevorsteht, würden sie freiwillig in den Schredder hüpfen.

Auswüchse in der Landwirtschaft

Ich verstehe nach wie vor nicht, wieso in einem reichen Land wie unserem, in dem es mehr als genug zu essen gibt, so mit Tieren verfahren wird. Stichwort Billigfleisch und Massentierhaltung.
In meinem Supermarkt - und der hat eine recht überschaubare Verkaufsfläche - gibt es außerdem "Anti-Schredder-Eier". So oder so, der Kunde hat die Macht.

@08:37 von Tada

Sie haben wohl die Diskussion verschlafen. Der Sinn des Ganzen liegt darin, dass die Küken nicht geschreddert werden. Warum kann eine Marktkette wie Aldi versprechen, dass Küken nicht mehr getötet werden? Folgendes gibt Aldi bekannt:

"Wir setzen uns für das Tierwohl ein und schaffen das Kükentöten in unserem Schaleneier-Sortiment, bestehend aus Bio-, Freiland- und Bodenhaltung, ab. Dafür setzen wir unter anderem auf innovative genanalytische Verfahren, durch die das Geschlecht im Brutei frühzeitig erkannt werden kann. Die männlichen Bruteier werden dann nicht mehr ausgebrütet. Schrittweise bis Ende 2022 werden wir das gesamte Schaleneier-Sortiment umstellen und damit das Kükentöten beenden."

@9.16 felina

50% ist gut ich verlange 12,50 eur fürs kilo sind in etwa 400% mehr. Habe aber keine absatzprobleme

@09:01 von Stern2100

armseliges Argument fürs Kükenschreddern.

08:37 von Tada

Tja, man kann das Ei schon vor dem Schlüpfen untersuchen um festzustellen, ob ein Hahn heranwächst.
Zu Punkt zwei: Völlig daneben, denn die Massentierhaltung, in der jetzigen Form, gehört sowieso verboten. Aber warten wir mal ab, Frau Klöckner fällt möglicherweise wieder auf die Knie und macht was die Agrarwirtschaft von ihr verlangt!
Also keine Panik, die Schweinereien werden weitergehen ;-)

08:52 von ONYEALI

Ich gehe davon aus, dass Frau Klöckner versucht ihr Image aufzupolieren. Nach Nestlé muss sie halt jetzt mal einen raushauen. Ich wette, ihr Gesetz geht sowieso nicht durch, aber sie kann wieder etwas mehr glänzen. Neue Politiker/innen braucht das Land, was uns geboten wird ist eine Schande.

@nelumbo - Massentierhaltung: Mit oder ohne Kükenschredder?

11:53 von nelumbo:
"Wenn die Küken wüssten, was ihnen bevorsteht, würden sie freiwillig in den Schredder hüpfen."

Von einem respektvollen Umgang mit unseren Nutztieren sind wir noch Welten entfernt. Aber auch der längste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Vielleicht wird ja eines Tages die Massentierhaltung verboten. Aber dafür müsste man wohl die CDU und ihre Lobbyisten abwählen.

Man bräuchte kein Gesetz, ...

...nur willige Händler bzw. Supermarktketten.

https://nachhaltigkeit.aldi-sued.de/ohne-kuekentoeten/

@doepkewo - Lebenserwartung eines Schlachthahns

11:21 von doepkewo:
"Und nicht nur der Nutzen der Hähne aus der Legehuhnreihe ist gering, sondern Hähne sind auch noch äusserst aggressiv gegeneinander."

Sie vergessen, dass diese Hähne in der Tiefkühltruhe liegen, bevor sie pupertär werden. Bei der Fleischproduktion werden die Hähne schließlich auch nicht aussortiert.

08:52 von ONYEALI

Klöckner eine Quotenfrau.
Diese Idee mit den Quotenfrauen ist völliger Unsinn, auch eine Frau kann miese Politik machen. Klöckner ist ein warnendes Beispiel.
Politiker müssen nach Kompetenz und nicht nach Geschlecht eingesetzt werden.
Aber Kompetenz ist auch bei Männern oft nicht zu erkennen - siehe Andreas Scheuer oder Horst Seehofer.
Die Auswahl der Minister funktioniert also nach rein parteipolitischen Kriterien und
leider nicht nach Eignung.

Na ja

Wäre mal vernünftig nach Jahrelangem hin und her .Gehört aber auch dazu Importverbot von Länder die nicht mitmachen .1 Cent mehr oder weniger ist egal aber keine Abzocke also 3 Cent und nichts tun .So wenig Vertrauen habe ich zu de Politik, dass ich dann ein Gesetz mitverlange mit harten Strafen für Nichteinhaltung aber da versagen sie .

Mehr kann man nicht sagen!

Die Ehrfurcht vor dem Leben, zu der wir Menschen gelangen müssen, begreift alles in sich, was als Liebe, Hingebung, Mitleiden, Mitfreude, Mitstreben in Betracht kommen kann (Albert Schweitzer).

Dr. Andreas Hermülheim

@Andereperspektive - glückliche Hühner

10:23 von Andereperspektive:
"Ich muß mich des öfteren übelst beschimpfen lassen, weil ich für Bio Eier von Zweinutzungshühnern 45 ct verlange."
> Viele Menschen wissen nicht, dass Qualität ihren Preis hat, können es aber nachvollziehen, wenn man es ihnen erklärt. Und wer keine Qualität bezahlen will, muss halt weiter billig kaufen.

"Geld verdiene ich damit zwar nicht, aber wenn meine Hühner glücklich sind, bin ich es auch :)"
> Dann ist es die Sache mehr als wert! Bei den meisten Hobbys zahlt man für sein Glück drauf.

Es spricht wohl nichts gegen

Es spricht wohl nichts gegen ein Gesetz, um das Kükentöten bis Ende 2021 flächendeckend zu beenden . Eine EU-weite Regelung erscheint sinnvoll.

Klöckner wird sowieso wieder

Klöckner wird sowieso wieder einbrechen. Sie geiert dem Geld hinterher. Arme Tiere.

Sofort beenden

Ich würde das Kükentöten sofort verbieten - europaweit. Das ist doch gerade eine Stärke der EU. Und wenn ein Betrieb nicht ohne das auskommt, wird er geschlossen, bis er die Umstellung bewerkstelligt hat.

Die Politik hat zu lange weggeschaut!

Es ist schon erstaunlich, dass sich Herr Ripke im Jahr 2020 immer noch traut, gegen ein Tötungsverbot zu polemisieren. Puh, ... wie skrupellos muss man sein, wenn man das Schreddern von Tieren in Kauf nimmt, um seinen Gewinn zu maximieren?

Die Politik hat eindeutig zu lange weggeschaut (Skandalöse Tierhaltung, skandalöse Arbeitsverträge, Umweltvergiftung z.B. durch Gülle, die man tatsächlich auch noch aus anderen Ländern importiert, ...). Es wird Zeit, dass sich etwas ändern ... vielleicht ist auch ein Wechsel im Bundesagrarministerium erforderlich (siehe oben: zu lange weggeschaut.)

@karl der küh..

Sie unterstellen pauschal Heuchelei und unterstellen anderen Verhaltensweisen, ohne diese zu kennen.
Das ist so eine Erfahrung, die ich oft in Diskussionen habe. Mir wird dann oft das abenteuerlichste Verhalten unterstellt. Wenn ich das dann verneinen kann, hört die andere Person dann oft auf sich noch am Gespräch zu beteiligen.
Ich vermute, dass diese Unterstellungen oft dazu dienen, eigenes Verhalten zu entschuldigen. Da man selbst um die moralische Schwäche der eigenen Position weiss, wird dem Gegenüber etwas unterstellt um ihn auf gleiches Niveau zu bringen oder als Heuchler noch darunter. So kann man dann weitermachen und sich trotz seines Verhaltens noch mögen.
Ehrlich gesagt ist das aber Selbstbetrug. Jeder Schritt hin zu einem verantwortungsvollen Verhalten macht Sie hingegen zu einem besseren Menschen und erhöht Ihre Selbstachtung ehrlich. 100% Konsequenz in allen Richtungen sind dazu nicht nötig.

Teil eines pervertierten Systems

Männliche Hühner schreddern, weil das Fleisch zäh sein kann.
Ferkel ohne Betäubung die Hoden entfernen, weil das Fleisch nach Eber riechen könnte.
Von der Pute nur die Brust essen.
Fleischesser sind schon eine ganz gewisse doppelmoralische Spezies. Oder sind alle die sich hier Ereifern vegan?

Geschmackssache?

um 11:21 von doepkewo

"Zweitnutzung
Und nicht nur der Nutzen der Hähne aus der Legehuhnreihe ist gering, sondern Hähne sind auch noch äusserst aggressiv gegeneinander. Ein Hühnerhof mit fifty / fifty Hühner und Hähne wird zu einem Schlachtfeld, keine Empathie untereinander."

Komisch. Als Kind vom Lande ist mir derlei nie zu Ohren gekommen. Dem Federvieh ging es offenbar gut. Mit den Schnecken gingen die jetzt nicht sehr empathisch um. Die waren ja auch nur 'Kapaun' für die gackernden Biester. Ich habe sie zum Glück nicht verstanden. Ebenso wie Ihr selbstgerechtes Credo für das freie Schlemmen ohne Rücksicht auf die Bedingungen.

Vielleicht treffen Sie oder wir Alle ja irgendwann in ähnlicher Weise den goût einer wertschätzenden Halterzunft aus der Tiefe unserer Galaxis. Prost Mahlzeit.

13:19 von cyberacquirer

Danke für ihren guten Kommentar.
Die Politik hat nicht nur zu lange weggeschaut, sie hat in Sachen Landwirtschaft und Lebensmittel"industrie"
versagt.
Da war die Sache mit dem Gammelfleisch,
den verseuchten Eiern, dem Füttern der Rinder mit tierischem Futter was dann zu BSE geführt hat, den Pestiziden die das Bienen(Insekten)sterben ausgelöst haben
Monokulturen, Zulassung von
E-Substanzen, die für immer mehr Allergiker gesorgt habe und..und..und.
Da hilft nur noch radikales Umorientieren.

Pest oder Cholera

Alles Wischi-Waschi!
Im Moment können sich die männlichen Küken wohl eher "glücklich" schätzen. Denn deren Leid ist somit von relativ kurzer Dauer. Nun will man unter Vorwand irgendwelcher ethischen Plazebos deren Leiden ebenso verlängern wie es die weibchen ertragen müssen..?
Komische Ethik.

Schreddern von Küken (zu spät) verbieten.

Ein Tropfen auf den heissen Stein!
Eine typische Nebelkerze um von der
gesamten Misere abzulenken.

In der Landwirtschaft...

und in der Industrie macht auf freiwilliger Basis keiner irgendwas, was kein Geld bringt oder am Ende noch was kostet. Ausbeutung von Mensch und Tier zu Niedriglöhnen,Billigpreisen und Billigqualität: das nennt sich Kapitalismus und dabei handelt es sich um die von uns gewählte Gesellschaftsform. Wer gegen die Prinzipien der Gewinnmaximierung für Einzelne auf Kosten der Allgemeinheit handelt, bzw. entsprechende Gesetze macht, wird nicht wiedergewählt, weshalb auch von Frau Klöckners Gesetz nicht viel Wirkung zu erwarten ist. Die sägt doch nicht den Ast ab auf dem ihr Stuhl steht. Die Lobbys beherrschen das Land und die Regierung. Tierschutz ist doch in D bloß ein Hobby mit dem man keine Wahlen gewinnt.

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