Kommentare - Studie: Wie Kinder in der Corona-Krise leiden

10. Juli 2020 - 13:03 Uhr

Schulischer Druck, Einsamkeit, gestresste Eltern auf engem Raum: Die Corona-Krise hat auch bei vielen Kindern psychische Spuren hinterlassen. Das zeigt eine Studie des Hamburger Universitätsklinikums. Von Melanie Buth.

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Kommentare

@ yolo

"Was aber nicht funktioniert ist, dass die Kinder komplett an den Staat abgeschoben werden und zuhause fast nur noch Wochenendgäste sind." Am 10. Juli 2020 um 15:58 von yolo

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Wo haben Sie den Unsinn her?
Wo werden Kinder die ganze Woche "an den Staat abgeschoben" und sind "Wochenendgäste" zuhause?

Wo kann jemand seine Kinder für 24h pro Tag abgeben???
Oder auch nur für 16, wenn man die Übernachtung zu Hause macht, bzw. 14, weil Kinder länger schlafen?

Es gibt gesetzliche Vorgaben dazu, es wäre schön wenn Sie sich 1x die Mühe machen und diese lesen, bevor Sie so einen Unsinn verbreiten.

nicht gleich mit der Steinzeit?

von Tada @
Weil einige aus kleinen sinnvollen, notwendigen und alternativlosen Maßnahmen ständig ein Drama draus machen. Von wegen Verlust von Freiheit, Demokratie usw.

msn News

"In Kasachstan grassiert laut der dortigen chinesischen Botschaft eine «unbekannte Lungenentzündung», die gefährlicher sei als das Coronavirus. 1772 Menschen sollen schon daran gestorben sein."
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Vielleicht kann sich mal ein Journalist der ÖR mal dieser Meldung annehmen.
Kommt da was neues auf uns zu?

@17:53 von Stein des Anstosses: psychisch krank

"Kinder in belasteten Familien, zB weil ein oder beide Elternteil(e) psychisch krank ist/sind, waren mit Corona in Gefahr, aber so ganz andere Probleme zu bekommen (Angst, dass ein Elternteil sich etwas tut, ihnen etwas tut, ständig gestresste Stimmung ohne Abwechselung und Hoffnung)."

Wenn man das liest, hat man den Eindruck als wären 90% der Kinder in Familien, in denen beide Eltern psychisch krank sind.

Es mag einige wenige Familien geben, in den ein Elternteil psychisch krank ist. Dass beide Elternteile psychisch krank sind, dürfte nur in einer verschwindend geringen Anzahl von Familien der Fall sein.

Was allerdings nach fast 3 Monaten ohne KITA und Schule relativ häufig vorkommen könnte, ist, dass die lieben Kleinen ihren Eltern gewaltig auf den Wecker gehen und man sie daher gerne wieder abgeben möchte.

@ werner1955

"Weil einige aus kleinen sinnvollen, notwendigen und alternativlosen Maßnahmen ständig ein Drama draus machen." Am 10. Juli 2020 um 18:30 von werner1955

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Was Kinder angeht, so war die lange und vollständige Schulschließung weder sinnvoll noch alternativlos.

Selbst die halben Klassen haben nichts verändert.

Alle gingen weiter einkaufen, (sogar mehr, als zuvor, weil alle auf der Jagd nach Klopapier waren) und noch ohne Masken, aber Kinder gingen nicht in die Schulen.

Das Einkaufen hat trotzdem keine Ansteckungswellen verursacht.

@ 18:44 von tagesschlau2012

In den Focus hat es das ganz geschafft, aber momentan sind die Quellen eher dünn, erstmal abwarten...

18:02 von Duck Holliday

Vorurteile basieren ja gerade nicht auf Erfahrungen,
.
sie machen Scherze ?
auf was denn sonst !

18:50 von GeMe / @17:53 von Stein des Anstosses:

"Kinder in belasteten Familien, zB weil ein oder beide Elternteil(e) psychisch krank ist/sind,
.
man ist echt beeindruckt
besteht unsere Gesellschaft nur noch aus Randgruppen und Sonderfällen ?
könnte man sich auch mal auf "Mustermann/frau" konzentrieren

18:18 von Tada

das paar Abiturienten aus der Klasse der Tochter einer Bekannten das Abi geschmissen haben,
weil sie nicht die Chance hatten sich auf die Prüfung vorzubereiten.
Sie waren zwar vorher auch nicht die besten,
aber von zuhause aus hatten sie nicht so viel Hilfe erhalten können.
.
was soll uns so was sagen ?
besonders viel Ehrgeiz hatten die nicht
und besser jetzt als nach 4 ... 6 Semester zu bemerken
dass es vielleicht doch nicht das Richtige ist

@ meinungisterlaubt

"also mal im Ernst. Die Schulschließungen waren kurz vor Ostern. Da läuft in der Abiklasse sowieso nichts mehr." Am 10. Juli 2020 um 18:26 von meinungisterlaubt

*

Wollen Sie behaupten, dass Sie nicht mitbekommen haben, dass wegen Corona Prüfungstermine verschoben wurden?

Waren Sie da im Auslandsurlaub?

Die heutige Gesellschaft

Liest man den gesamten Artikel, so muss man letztlich zu dem Schluss kommen, dass scheinbar Kinder, Eltern, die heutige Gesellschaft, nur noch zu bemitleiden ist. Kinder, welche sich nicht (selbst) beschäftigen können, Eltern, welche sich nicht um ihre Kinder angemessen kümmern können, Kinder und Erwachsene, welche sich nicht über einen längeren Zeitraum im gemeinsamen Raum konfliktfrei aufhalten können. Passt aber zu dem Bild der Realität von Kinderwagen schiebenden Eltern, welche sich mit Hingabe ihrem Smartphone widmen, oder auch Spielplätzen zu beobachten, spielende Kinder und selbstverliebte Erwachsene mit ihrer Lieblingsspielgerät, ihrem Smartphone. Ein größerer Teil der heutigen Gesellschaft ist sicherlich mehr anfällig für viele Zivilisationskrankheiten als früher. Sollt uns doch mehr und mehr zu denken geben.

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