Kommentare - Kampf gegen Desinformation: Wo es bei der Regierung hakt

10. Juli 2020 - 06:26 Uhr

Der Bundesregierung fehlt eine integrierte Strategie zur Bekämpfung von "Fake News"- diesen Eindruck hinterlässt eine Kleine Anfrage der FDP. Insbesondere im technischen Bereich hinkt man noch hinterher. Von Wulf Rohwedder.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Fake news

"Falsche und irreführende Informationen werden zunehmend zum gesellschaftlichen und politischen Problem - das hat auch die Bundesregierung erkannt."

Ein weites Feld ....
1.) eine einfach gefälschte Geschichte...
gut
2.) eine subjektiv irreführende aber wahre Tatsache:
"Angela Merkel ist die hübscheste Bundeskanzlerin in D aller Zeiten"
3.) Falsche Ankündigung:
"Es geht kein Arbeitsplatz verloren"
4.) Editoriale selektierte Nicht Berichterstattung:
z.B Fussball Bundesliga, fast nach jedem Tor Umarmung, also ein Verstoß gegen die Hygieneregeln, und dann wären die Tagesthemen am Samstag voll mit 30 einzelnen wiederholten Beiträgen von unterschiedlichen Vereinen.

Wann, und in welchem Forum will man dann einschreiten.
Facebook 1, das jetzige soziale Netzwerk
wird abgeändert zu:
Facebook 2, das ironisch satirisch journalistische social Netzwerk, mit einer generellen Info das Beitraege und links als frei erfunden angenommen werden muessen und Namen nur zufällig mit Personen übereinstimmen.

rer Truman Welt

Hier sollte sehr aufgepasst werden. Hier wird sehr nahe an "Herzgefässen" der Demokratie hantiert. Freie Meinungsäußerung ist einer der Grundsteine jeder Demokratie! Es gibt Gesetze gegen Verleumdung und Beleidigung. Wie wird denn Wahrheit definiert?
Anstatt der heranwachsenden Generationen sorgfältige Quellenprüfung zu vermitteln, werden sie mit unnötigem Zeug vollgestooft, was heute praktisches Wissen genannt wird - wie Google ich effizient bspw.
Die Regierung läuft am Rande der getarnten Zensur. Es kann wie unter Trump jede Kritik sehr schnell als "Fake News" qualifiziert und bestraft werden. Wenn's darum geht sollte, dann einfach von den Chinesen lernen.
Es müssten sich dann aber auch Politiker persönlich verantworten für Falschinformationen ihrer Ministerien. Auch ein Vorenthalten von Informationen würde dazu gehören. Wir alle sollten aufpassen, daß wir nicht gerade unsere Demokratie abschaffen.

Was ist Desinformation?

"So ist für Aufklärung über Desinformation im Land unter anderem die Bundeszentrale für politische Bildung zuständig.
Auf internationaler Ebene in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten der EU sowie der NATO und der G7 thematisiert."

So, so, die NATO und Desinformation.
Wie war das doch mit der Tonkin-Affäre,
Saddams Atomwaffen oder den gequälten Babys im Kuwait-Krieg?
Das war die blanke Desinformation, genannt Lüge.
Von NATO-Staaten.

Vielleicht sollten alle

Vielleicht sollten alle politischen Gremien mal die eigene Geheimnisskrämerei sein lassen.
Geheime Absprachen, Hinterzimmergespräche, Diplomatie ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit. All das schafft kein Vertrauen.
Auch sollten sämtliche Berufspolitiker Bodycams tragen, schon um nicht den Eindruck zu erwecken, man hätte irgendetwas vor dem Bürger zu verheimlichen.
Und natürlich können die Medien dabei behilflich sein, indem sie nicht nur berichten, sondern in Interviews auch die richtigen Fragen unnachgiebig stellen und die Politiker nicht so schnell mit Ausflüchten und Drumherumgerede davonkommen lassen.
So wie es fast in jeder Talkshow, in jeder TV - oder Radiosendung passiert.
Zu guter letzt bedarf es aber auch Politiker, die gewillt sind, dem Bürger die Wahrheit nicht zu verschweigen, die sich nicht von Lobbyisten beeinflussen lassen und das möglicherweise auch noch für Geld. Politiker, die nicht noch Nebenjobs haben müssen, weil sie mit ihrem Abgeordnetensalär nicht hinkommen.

Fake News

Ja-es ist wichtig gegen so etwas vorzugehen.
Nur sollte man darauf achten, das man selbst -bzw die eigenen Medien-nicht zu denen gehört, die Fake News und Halbwahrheiten verbreiten .

Wo es bei der Bundesregierung hakt

Macht doch einfach mal einen Artikel zum Thema:
"Wo es bei der Bundesregierung nicht hakt"
Das wird ein Zweizeiler.

es gibt keine Nachrichten mehr, nur noch Meinungen

Die Desinformation findet von allen Seiten statt, ob ÖR oder private Medien, jede Nachricht wird mit einer "persönlichen Note" präsentiert, so werden aus Nachrichten Meinungen. Ereignisse werden so vorgetragen, dass sie eine ganz bestimmte Reaktion beim Empfänger auslösen sollen. Wenn man einfach wieder die Fakten ohne politisch motivierte Attitüde bringt, kann sich jeder sein eigenes Bild machen.
Die ganze Medienlandschaft besteht nur noch aus Desinformation und Meinungsmache und bedarf einer grundlegenden Reformierung.

Gute Ansätze

Fake News verbreiten sich mit rasanter Geschwindigkeit, selbst wenn man sich bei vielen Berichten fragt, wie man das glauben kann. Lange hat man die dahintersteckende Gefahr nicht erkannt, es ist schon mal gut, dass der dringende Handlungsbedarf nun anerkannt wird. Besonders richtig finde ich den Ansatz, nicht vordringlich zu löschen, sondern die Fragwürdigkeit solcher Berichte zu kennzeichnen und im besten Falle mit korrekten Informationen zu entkräften. Mir scheint es so, als würde hinter der Bereitschaft solche - oft sehr gezielten Falschmeldungen - zu glauben, ein Weltbild stecken, welches den Wert dieser Behauptungen noch steigert, wenn man sie kommentarlos löscht. Daher halte ich Aufklärung für weit sinnvoller, als der - vermutlich ohnehin ob der Masse vergebliche - Versuch sie zu unterbinden. Zumal bei automatischer Erkennung durch Programme das Problem besteht, dass ein umformulierter Text erst wieder neu erkannt werden muss. Es werden neue Jobs gebraucht, hier eine Chance!

Schon gesagt

Ich halte es für unverantwortlich soziale Medien vor Wahlen zuzulassen.Ich plädiere für ein Abschalten der sozialen Medien eine Woche vor Wahlen.Ind zwar egal ob Europa,Bund,Land oder Bürgermeisterwahlen.Wer sich informieren will kann es in unserem freien Land auch tun.Die meisten scheinen sich aber gar nicht mehr informieren zu wollen.So kann keine Demokratie auf den Beinen bleiben.

Am 10. Juli 2020 um 08:24 von Forfuture

"Mir scheint es so, als würde hinter der Bereitschaft solche - oft sehr gezielten Falschmeldungen - zu glauben, ein Weltbild stecken..."
#
#
Warum fällt mir bei diesem Satz sofort Irak, Syrien Libyen usw ein?

Es ist schön zu beobachten,

Es ist schön zu beobachten, wie sich die Liebhaber von Desinformation und Hetze die Finger blutig saugen, um auch das allerletzte Argument heraus zu lutschen, das gegen Maßnahmen spricht.

Man fühlt sich halt bei Hildmann im Telegram-Chat wohl, gell?

„Die weiteren Antworten lassen jedoch nicht unbedingt auf eine integrierte Strategie schließen - vielmehr stößt man auf eine ziemlich zersplitterte Zuständigkeit“

„Zersplitterte Zuständigkeit“ ist für mich nichts anderes als eine elegante Umschreibung für „organisierte Verantwortungslosigkeit“.

Nicht nur die Politik muss

Nicht nur die Politik muss sich mit dem Kampf gegen die Desinformation beschäftigen, auch die Medien haben einen großen Anteil daran.
ZB kann man bei „Publikumskonferenz.de“ fast wöchentlich von Beschwerden über Des - und Falschinformationen lesen, die direkt die Ö/R betreffen.
Bisher ist der Faktenfinder darauf noch nie eingegangen, obwohl sich Programmdirektoren und Intendanten der Sendeanstalten teilweise persönlich damit beschäftigen müssen um Dementis oder Ausflüchte zu verfassen und sich somit rechtfertigen.
Warum wird darüber nicht auch in den betroffenen Sendern berichtet? Warum nicht hier?
Denn da werden öffentlich berechtigte Zweifel an der Seriösität des Ö/R formuliert und die ARD - Anstalten versuchen, sich damit im Stillen auseinanderzusetzen, als wenn sie etwas zu verbergen hätten.
Auch das ist eine Art der Desinformation.

kampf-gegen-desinformation-wo-es-bei-der-bundesregierung-hakt

Lieber Soldat in schwarz, ich bin ganz bei Ihnen, wenn Sie schreiben :"So, so, die NATO und Desinformation.
Wie war das doch mit der Tonkin-Affäre,
Saddams Atomwaffen oder den gequälten Babys im Kuwait-Krieg?
Das war die blanke Desinformation, genannt Lüge.
Von NATO-Staaten."

Ich darf zur Nato-Desinformation ergänzend hinzufügen :
Die russische Krimbesetzung !
Dies geschah in Wirklichkeit, um zu verhindern, dass Obama einen Nato-Kriegshafen im Schwarzen Meer pachten kann von der Ukraine.
Es hakt bei der Bundeszentrale für politische Bildung, dass vorstehende Tatsache ->>niemals erwähnt wird !
Ich fürchte, diese Bundeszentrale fungiert in Wirklichkeit als=>Agitations-Instrument der Regierung.
Frage : Irre ich hier ? Wer weiß das ?

@Fake News 7:35 von skydiver-sr

"Nur sollte man darauf achten, das man selbst -bzw die eigenen Medien-
nicht zu denen gehört, die Fake News und Halbwahrheiten verbreiten ."

Ein Satz und schon voll von Halbwahrheiten, nein keine 'FakeNews'.
Aber da liegt das Problem:
Es wird immer Halbwahrheiten geben, mehr oder weniger absichtlich verbreitet.
Umso wichtiger ist das man selbst erkennt anfällig zu sein,
und bewusst sein 'Spektrum' beleuchtet, wo man sich informiert.

Und genau da haken die Verbreiter von FakeNews ein:
Sie wenden sich vornehmlich an die, die in 'ihrer' Blase gefangen sitzen,
und auch wenig Energie zeigen, das zu ändern.
So produziert man 'Untertanen'.
Ideal besonders für Staaten die keine demokratischen Rechte kennen.

re 08:22 diggi_67: Meinung und Nachrichten

>>es gibt keine Nachrichten mehr, nur noch Meinungen
Die Desinformation findet von allen Seiten statt, ob ÖR oder private Medien, jede Nachricht wird mit einer "persönlichen Note" präsentiert, so werden aus Nachrichten Meinungen...
Wenn man einfach wieder die Fakten ohne politisch motivierte Attitüde bringt, kann sich jeder sein eigenes Bild machen.<<

Ich denke, Sie erliegen hier einem verbreitetem Trugschluss. „Meinungen“ sind „Nachrichten“ und umgekehrt. Beide gehören untrennbar zusammen und wenn man dies realisiert und erkennt, dann - ja dann - wird man gegen „fake-news“ gewappnet.
Die Verbreiter von „fake-news“ versuchen nämlich, ihre Meinungen wie Fakten aussehen zu lassen. Da wird das „Meiner Meinung nach...“ gründsätzlich gegen „Der/die/das ist so...“ ersetzt und auf der anderen Seite jede begründete Gegenargumentation als „Meinung“ verächtlich gemacht.
Genau das zeichnet diese massenhafte gezielte Desinformation aus: Im Gewand von „Fakten“ Meinungen zu verbreiten.

Manipulation

In offenen Gesellschaften ist die Entlarvung von staatlich organisierter Manipulation, Diversifikation und gezielter Fake-Kommunikation im wesentlichen ein Problem der Bildung in allen Variationen - insbesondere der Quellen- und Interessenkritik. In autoritären Staaten können die Bürger das nicht so leicht, da sie selbst Opfer staatlicher Manipulation z.B. durch gelenkte Massenmedien und einseitiger Bildung sind. Das Grundübel ist aber das Verbergen der Autorenschaft...der Lügner maskiert sich als Nachbar. Die Anonymität des Kommunikators - hier vor allem in den sozialen Netzen - schützt ihn vor mögliche Verachtung seiner Lügenmärchen. Müsste er mit seinem (Klar-)Namen für seine Kommunikation einstehen, wäre er identifizierbar und müsste sich verantworten. Manipulation ist immer eine „gestohlene Zustimmung“.

Wettlauf um die "Wahrheit"

Es gibt zwei Arten von Fakenews.
Das eine sind Behauptungen, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft widersprechen. Solange es Menschen gibt, die diese Meldungen glauben wollen, ist es ist sinnlos, gegen solche Verschwörungen ankämpfen zu wollen. Bildung hilft hier nicht weiter.

Die zweite Art der Fakenews sind die politischen. Wir befinden uns seit Jahren in einem Meinungs- und Medienkrieg, in denen die eigene Seite die "Wahrheit" und die andere "Desinformationen" verbreitet.

Die Wahrheit ist aber unbekannt, so dass beide Meinungslager durch einseitige Darstellungen versuchen, den Leser auf ihre Seite zu ziehen. Dieses Problem ließe sich durch Kompetenzen im Umgang mit Medien und der persönlichen Meinungsbildung lösen. Das wäre sehr aufwändig und dürfte nicht einmal im Interesse unserer Regierung sein, da sie ebenfalls einem Meinungslager angehört.

Es wird also ein Wettlauf um die politisch gewünschte "Wahrheit" bleiben.

re 08:53 ONYEALI: Desinformation

>>Ich darf zur Nato-Desinformation ergänzend hinzufügen :
Die russische Krimbesetzung !
Dies geschah in Wirklichkeit, um zu verhindern, dass Obama einen Nato-Kriegshafen im Schwarzen Meer pachten kann von der Ukraine.<<

Danke für diese Illustrierung!
Was Sie als „Wirklichkeit“ bezeichnen, ist naturgemäß Ihre eigene Meinung. Auf die Sie ein Recht haben und die Ihnen keiner gegen Ihren Willen nehmen kann und darf.

Dadurch wird aber nicht die „Gegenmeinung“ zur „Desinformation“ und erst Recht nicht die Äußerung dieser Gegenmeinung zur „Desinformationskampagne“.

Wenn allerdings die russische Regierung eine Medienkampagne über „grüne Menschen“ und „Soldaten auf privater Urlaubsreise“ gezielt in den westlichen Medien lanciert, dann ist dies allerdings eine „Desinformationskampagne“. Weil diese nicht einmal deren eigene „Wirklichkeit“ wiedergibt, sondern gezielt die Unwahrheit verbreitet.

Im übrigen: Womit begründen Sie denn nun Ihre „Meinung“?

08:22 von diggi_67

Dieser Aussage schliesse ich mich gerne an. Wenn das denn hier bei der ARD überhaupt erlaubt ist, wg der Nettiquette

Was gehört noch zur Desinformation?

Ich stimme Ihnen, nie wieder spd, und vielen anderen Kommentatoren vollinhaltlich zu.
Zur Desinformation gehört aber auch das bewusste Zurückhalten von Informationen, die dem Informierenden, der Regierung oder den Medien nicht ins Konzept passen. Denn auch eine unterschlagene Information ist eine falsche Information. Insofern sollte auch hiergegen angegangen werden.

@Reginald, 8:37

Ich plädiere für ein Abschalten der sozialen Medien eine Woche vor Wahlen.Ind zwar egal ob Europa,Bund,Land oder Bürgermeisterwahlen

Das heißt, Sie würden
1. entweder die soziale Medien komplett und für immer abschalten
2. sie nur abschalten für den Teil einer Bevölkerung, der innerhalb der nächsten Woche an einer Wahl teilnimmt
3. alle Wahlen auf der Welt auf ein einziges Datum legen?

Was genau wäre Ihr Vorschlag?

Baltischen Staaten

als Vorbild? Dort sind russische Fernsehersender und Internet einfach verboten. Und russischsprachige werden diskriminiert. Und so was soll hier als Beispiel dienen?

Am 10. Juli 2020 um 08:58 von teachers voice

„Meinungen“ sind „Nachrichten“ und umgekehrt.
#
#
Eine Meinung hat nichts mit einer Nachricht zu tun. So wie jeder Journalist die Möglichkeit hat seine Meinung zu einem Ereignis über einen "Kommentar" zu Publizieren, sollte das auch jedem Bürger zustehen.
Jeder hat das recht zu einem Ereignis "seine" Meinung zu haben. Diese Meinungen können und werden immer von einander abweichen.
Und das ist gut so, hat aber nichts mit gezielten Fake-News zu tun, die von vielen Seiten verbreitet werden.

Fake News sind ganz einfach

Fake News sind ganz einfach zu erkennen. Wenn mur ein Medium über x redet und sonst keines, ist es Fake. Das alle über Fake reden, ist äußerst unwahrscheinlich.
Und wenn ein paar unerschrockene in ihren SPD, CDU, Linke,AfD oder für Blasen sitzen und nichts anderes mehr wahrnehmen, dann kann man diesen armen Hascherln auch nicht mehr helfen. Da hilft nur mal ein Gang zum Stammtisch. Um mal was aus anderen Blasen mitzubekommen.

@08:58 von teachers voice

"Ich denke, Sie erliegen hier einem verbreitetem Trugschluss. „Meinungen“ sind „Nachrichten“ und umgekehrt."

Nein das ist falsch. Nachrichten haben neutral, objektiv, ausgewogen und unemotional zu sein. Und es obliegt dem Leser sich auf Basis dieser Nachrichten eine Meinung zu bilden, die Nachrichten also zu bewerten. Diese Wertung wird im ÖR mittlerweile direkt mitgeliefert. Vom ideologischen Zeitgeist abweichende Interpretationen werden hier quasi nie veröffentlicht.

@ Ach_so...

>>> Zur Desinformation gehört aber auch das bewusste Zurückhalten von Informationen, die dem Informierenden, der Regierung oder den Medien nicht ins Konzept passen. <<<
.
So ist es. Sieht man immer wieder, wie beispielsweise "gute" Beiträge/Reden von missliebigen Parteien oder Personen ignoriert werden, während die "schlechten" durch die Medien geistern.
Bei den Lieblingen der Medien ist es genau umgekehrt.

sicherlich ein interessanter Aspekt

der hier wiederholt angeführt wird. Erstens sind natürlich auch Regierungen und deren Organe Institutionen, die eine Meinung vertreten und ein Interesse daran haben, ihre Nachrichten so zu wählen und / oder zu formulieren, dass diese für wahr gehalten werden und somit von der Meinung zur Tatsache aufsteigen. Aber warum wird denn daraus abgeleitet, dass man nicht gegen Fake-News vorgehen dürfe? Das muss vielmehr auch und gerade bei denen geschehen.

Was soll denn zweitens die unsägliche Argumentation mit der "Meinungsfreiheit"? Deckt die Lügen? Muss das Gericht mich nach einem Mord laufen lassen, weil ich die Meinung äußere, ich hätte ihn nicht begangen?

Wie lege ich aber drittens fest, welche Nachrichten ich als vermutlich gefaked kennzeichne? Im Internet finde ich 10 Filmchen, in denen mir ein funktionierendes Perpetuum Mobile gezeigt wird, inklusive der Info, dass die Energiekonzerne bislang verhindern, dass diese Erfindung der Menschheit zugänglich gemacht wird.

re tagesschlau2012: Nachrichten und Meinungen 2

>>Am 10. Juli 2020 um 08:58 von teachers voice
„Meinungen“ sind „Nachrichten“ und umgekehrt.
#
Eine Meinung hat nichts mit einer Nachricht zu tun. So wie jeder Journalist die Möglichkeit hat seine Meinung zu einem Ereignis über einen "Kommentar" zu Publizieren, sollte das auch jedem Bürger zustehen.<<

Wer bestreitet Ihnen das in einer liberalen Demokratie?
Mein Zitat ist natürlich zugespitzt und ich möchte es gerne präzisieren, wie es verstanden werden muss:
Alle Meinungen sind auch Nachrichten und alle Nachrichten sind auch Meinungen.

Beispiel: Niemand verbreitet eine „Nachricht“, wenn er nicht der „Meinung“ ist, diese wäre wichtig! Und „richtig“ - denn ansonsten sind wir bei dem, worum es hier geht: Dem gezielten Verbreiten von „Nachrichten“, von denen man genau weiß, dass sie falsch sind. Was man dann neudeutsch als „fake-news“ bezeichnet.

Der Begriff wurde ja von Trump eingeführt speziell für alle Nachrichten, von denen Mr. Trump genau wusste, dass sie „richtig“ sind!

@mispel, 9:25 re @teachers voice

Nein das ist falsch. Nachrichten haben neutral, objektiv, ausgewogen und unemotional zu sein. Und es obliegt dem Leser sich auf Basis dieser Nachrichten eine Meinung zu bilden, die Nachrichten also zu bewerten. Diese Wertung wird im ÖR mittlerweile direkt mitgeliefert. Vom ideologischen Zeitgeist abweichende Interpretationen werden hier quasi nie veröffentlicht.

Ich verstehe: "neutral, objektiv, ausgewogen und unemotional" ist eine Nachricht also dann, wenn sie "vom ideologischen Zeitgeist abweicht?

Damit haben Sie natürlich @teachers voice vollumfänglich recht gegeben, der ja ausführte, dass die Frage ob Information und Desinformation einzig von der Perspektive des Verfassers abhängt.

Pareto - Prinzip: Ein Ansatz?

Es ist sicher sehr, sehr schwer, alle eventuellen Falschmeldungen und Lügen abstrakt so zu beschreiben, daß man ihrer Herr werden kann. Es ist auch leicht erkennbar, daß wir hier, wie ein Vorredner so treffend ins Bild fasste, "an den Herzkranzgefäßen der Demokratie hantieren".
Vielleicht könnte der Gesetzgeber das Paretoprinzip nutzen und bei den "größten Brocken" anfangen:
"Strafbar handelt, wer ausdrücklich oder implizit in einer öffentlichen Äußerung die Grundrechte einer Person oder Gruppe von Personen in Abrede stellt."
Damit wären sehr viele Hassäußerungen justiziabel.
"Nicht rechtswidrig handelt, wer die eigene Abneigung gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen oder deren geäußerte Meinungen oder Einstellungen öffentlich zum Ausdruck bringt."
Damit wäre jeder Diskurs geschützt.
Ich denke, auch unsere Politiker sollten hier robust geschützt werden. Was manche Grüne und Linke (ich verabscheue deren Doktrin) sich anhören müssen, ist einfach schreiendes Unrecht.

Früher...

....wusste keiner was, wenn es ausserhalb des nächsten Marktfleckens passierte und nicht gerade ein Moritatensänger in der Nähe war. Dann kam das Informationszeitalter wo jeder, zu jeder Zeit von jedem und über jeden, alles wissen konnte. Und jetzt sind plötzlich alle wieder Moritatensänger. Jeder heischt nach Aufmerksamkeit und jeder will die gruseligste Geschichte erzählen und was nicht genug "triggert", wird aufgepeppt, in dem man die Basisfakten nach Bedarf "modifiziert". Der Endverbraucher der Wert auf Tatsachen legt , glaubt am besten garnichts mehr, weil es keine wirklich unabhängigen Nachrichtenportale mehr gibt. Und so wird die gerade noch schön globalisierte Welt, wieder der kleine Markflecken, wo jeder nur das als "Gewissheit" annehmen kann, was er selbst prüft. Und so schrumpft die Welt auch wieder auf das für den menschlichen Geist erträgliche und erfassbare Maß. Wir sind nicht die Größten, es ist nur so einfach und beruhigend daran zu glauben.

Es ist deprimierend,...

...auch dieser Thread hier. Er zeigt die Aussichtslosigkeit des Versuchs, dass die immer weiter auseinander treibenden Lager jemals zusammen kommen.

Einige schreiben hier, man solle selbst kontrollieren, ob Nachrichten stimmen oder nicht. Aber wie soll das gehen, wenn man vorher schon festlegt, welchem Medium man sowieso nicht glaubt? Menschen, die die Bibel wörtlich nehmen werden mit 1000 Büchern über Darwin nicht zu überzeugen sein.

Wenn ich also der Grundüberzeugung bin, mein politischer Gegner lügt sowieso, bestimmte Medien berichten sowieso nur falsch, dann können die sagen oder schreiben was sie wollen, es erreicht mich nicht; selbst der Wetterbericht ist eine Lüge.

Und ja, ich handele auch so. Ich, der "naive Anhänger der Systemmedien". So jedenfalls die wertschätzende Bewertung von so Manchem. Ich glaube einfach nicht, dass Menschen, die auf Youtube oder sonstwo behaupten, die alleinige Wahrheit zu besitzen, alle anderen würden lügen, vertrauenswürdig sind. Mein Fehler.

re 09:25 mispel: Meinungsbildung

>>Nachrichten haben neutral, objektiv, ausgewogen und unemotional zu sein.<<

Das können Sie ja gerne so haben wollen, aber es kann niemals so sein. Und diese meine Meinung begründe ich Ihnen gerne:
„Neutral“: Von wessen Standpunkt aus?
„Objektiv“: Allein die Auswahl einer Nachricht muss zwingend subjektiv sein.
„Ausgewogen“: was soll das bedeuten?
„Unemotional“: Eine „unemotionale“ Nachricht würden Sie nicht einmal bemerken.

>>Und es obliegt dem Leser sich auf Basis dieser Nachrichten eine Meinung zu bilden, die Nachrichten also zu bewerten.<<

Stimmt! Und genau dies geschieht, in dem sich „der Leser“ mit der „Meinung“ z.B. eines Journalisten „auseinandersetzt“. Mit „Fakten“ kann man sich nämlich weder auseinandersetzen noch sich hierzu eine „Meinung bilden“.

Das ist übrigens kein „Fakt“, sondern meine „Meinung“. Die ich versucht habe, zu begründen. Und mit dieser „Begründung“ können Sie sich dann eine eigene Meinung bilden. Und diese wiederum begründen.

Usw. usw. usw.

Ein ganz heißes Eisen

was schnell in die Hose gehen kann, nach beiden Seiten. Gerne werden heute Zitate oder nur Abschnitte aus dem Zusammenhang gerissen.
Wie sagte ein Politiker, Politiker lügen nicht - Sie sagen nur oft nicht die ganze Wahrheit.
Und in Zeiten der Neuen Medien, wer in der Blase ist, bleibt dort auch.
Und Richtigstellungen sind auch oft mit der Meinung des Verfassers verbunden, es gibt immer mehr als nur eine.
Wichtig sind immer Zahlen und Fakten, die werden aber bei ungeliebten Themen meist sehr gut versteckt, oder so angeboten das sie etwas schöner wirken, und man kann auch mal was vergessen zu erwähnen ;-).

Es gibt keine verlässliche Wahrheit

Heute sind die Möglichkeit der Fälschung von Nachrichten so vielfältig und versteckbar, daß ich mich auf gar nichts mehr verlasse, höchstens auf meinen Menschenverstand oder mein Gefühl.
Und selbst da kann man ja immer an sich selbst zweifeln.
Mit anderen Worten, heute ist der nicht schlecht beraten, der an gar nichts mehr glaubt was man ihm da vorsetzt. DIE Wahrheit gibt es sowieso nicht.
An Nachrichten und der Geschichtsschreibung wurde schon seit Jahrtausenden manipuliert. Da hat sich nichts geändert, nur verfeinert und erweitert.
Und, man kann auch ein Anhänger der Demokratie sein, ohne daß man alles glaubt was einem so vorgesetzt wird.
Es sei denn, es wird verlangt. Aber in diesem Stadium sind wir zur Zeit nicht und ich hoffe daß wir so schnell keine chinesischen Verhältnisse bekommen.

@09:38 von frosthorn

"Ich verstehe: "neutral, objektiv, ausgewogen und unemotional" ist eine Nachricht also dann, wenn sie "vom ideologischen Zeitgeist abweicht?"

Sie verstehen falsch. Ihr Schuss ist nicht logisch. Richtig wäre: die Nachrichten sind nicht neutral, objektiv, ausgewogen und unemotional, da sie unter anderem dem ideologischen Zeitgeist entsprechen.

um 08:53 von ONYEALI

"Ich darf zur Nato-Desinformation ergänzend hinzufügen :
Die russische Krimbesetzung !
Dies geschah in Wirklichkeit, um zu verhindern, dass Obama einen Nato-Kriegshafen im Schwarzen Meer pachten kann von der Ukraine."
.
Joh nee is klar!

Verschweigen von Fakten....

Sind dies nun auch Fake News oder einfach Irrtümer oder eher Unwissen?
Ideen, die in den sogenannten „Denkblasen“ entstehen, die dann unwidersprochen als Behauptungen im Medien Raum stehen bleiben.
Eine Nachrichtensendung um dem Medienkonsumenten suggestiv diese spezielle Meinung zu präsentieren. (Dabei aber gerne die Kontroverse, die Meinung des anders denkenden Menschen zu verschweigen)
Die inflationäre Nutzung des Fake News Begriffes, schwächt nach meiner Meinung die wichtige Aufgabe der öffentlich/rechtlichen Medien. Als Konsument und Gebührenzahler habe ich ein Recht auf neutrale und umfängliche Nachrichten.

Bei der ganzen Debatte

Bei der ganzen Debatte empfinde ich eine Gefahr für die Meinungsfreiheit. Ein Staat, eine Meinung, back to DDR? Und dass die Wissenschaft vorgeben sollte, was Fake News und keine Fake News sind, dann sollen sie erst Glaubwürdigkeit erzeugen, indem sie die längst nicht mehr zu leugnende Akupunktur anerkennen (also nur weil es jede Menge Desinformation der Wissenschaft gibt: Placebotheorie funzt nicht, weil durch Akupt.- erwachende Komapatienten kein Bewusstsein darüber haben, Tiere auch nicht, Kleinkinder auch nicht).

Also Fake News sind so eine Sache-.

re 9:42 Fools Büttel: Glauben und Denken

Zunächst mal vielen Dank für Ihren wirklich treffenden Beitrag mit den Moritatensängern!

>>Der Endverbraucher der Wert auf Tatsachen legt , glaubt am besten garnichts mehr, weil es keine wirklich unabhängigen Nachrichtenportale mehr gibt.<<

Dieser Satz hat es wirklich in sich! Wenn nämlich tatsächlich der Bürger „Wert auf Tatsachen legt“, dann muss er tatsächlich ständig an „seinem Glauben“ zweifeln und dann glaubt er natürlich auch nicht mehr an „unabhängige Nachrichtenportale“.
Sondern sucht sich „abhängige“ Portale. Und das sind dann die, die Wert auf „seine“ eigenen Tatsachen legen.

Die Lösung: An Tatsachen kann man nicht „glauben“ und deshalb sollte man es auch gar nicht erst versuchen. Aber man sollte hierüber „nachdenken“ und dieses „Denken“ ist es, was uns weiterbringt. Immer weiter! Wenn auch nur in kleinen Schritten und nicht ohne Sackgassen, Irrtümer und Umwege.

Aber genau die sind es, an die wir „glauben“ sollten!

@09:50 von teachers voice

„Neutral“: Von wessen Standpunkt aus?
Des Journalisten. Keine Wertung abgeben. Thema von allen Seiten beleuchten.

„Objektiv“: Allein die Auswahl einer Nachricht muss zwingend subjektiv sein.
Muss nicht, kann aber. Mir ging es auch um die Berichterstattung.

„Ausgewogen“: was soll das bedeuten?
Keine einseitigen Themenschwerpunkte setzen und auch mal Gegenpositionen einnehmen oder zu Wort kommen lassen.

„Unemotional“: Eine „unemotionale“ Nachricht würden Sie nicht einmal bemerken.
Woher wissen Sie das? Mich interessieren jedenfalls nur schnöde Informationen.

"Mit „Fakten“ kann man sich nämlich weder auseinandersetzen noch sich hierzu eine „Meinung bilden“."
Sie können sich keine Meinung basierend auf Fakten bilden? Wenn also Russland einfach so die Krim besetzt (was ein Fakt ist), dann können Sie sich keine Meinung dazu bilden? Oder wenn ein Unternehmen einfach ungeklärte Abwässer in einen Fluss leitet? Wollen Sie sich also ihre Meinung bilden lassen? Also ich nicht.

@Demokritisch - Es gibt keine verlässliche Wahrheit

Doch auf Physikalisch/Chemischen Fakten

Doch selbst die welche ständig ihre
"Politisch correcte Lügen" verkaufen,
werden ihnen erzählen Wasser läuft bergauf
und die Erde ist eine Scheibe

@09:32 von Mischpoke West: von missliebigen Parteien

"Sieht man immer wieder, wie beispielsweise "gute" Beiträge/Reden von missliebigen Parteien oder Personen ignoriert werden, während die "schlechten" durch die Medien geistern."

Damit spielen Sie ganz offensichtlich auf Reden der AfD in den Parlamenten an.

Dazu sei zunächst anzumerken, dass es bisher, soweit mir bekannt (und ich kenne viele von deren Reden), keine "guten Reden" von AfD Politiker*innen gab über die man hätte berichten können.
Dafür gab es aber viele schlechte Reden z.B.
- Frau Dr. Weidel "Kopftuchmädchen, alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse“
- Martin Sichert "Blutgeld" und "Blutgeldgesetz"
- Uwe Witt "SPD Verbot"

Wie soll man über solche Reden denn in den Nachrichten positiv berichten? Selbst neutral zu berichten dürfte schon sehr schwer fallen. Also so, dass es AfD Anhänger als neutral empfinden würden.

Die Liste ließe sich fortsetzen.

@Es gibt keine verlässliche Wahrheit 9:53 von Demokritisch

Das ist ein Leersatz tut mir leid.
Absichtlich mit zwei e, denn er sagt nichts aus
ausser einer Selbstverständlichkeit.

Und trotzdem gibt es eine Naturwissenschaft, der wir uns anvertrauen:
Mit dem Popper-Lehrsatz: - hier mit h ;-)
scienceblogs.de/arte-fakten/2009/05/05/karl-popper-und-das-problem-der-falsifikation/
kurz: https://wp.me/p7eU1A-8

Auch in der Mathematik, der 'genauesten' Wissenschaft bedienen wir uns
zwar der logischen Korrektheit aber nicht unbedingt der Wahrheit.
Auch 1+1=2 ist 'nur' ein Axiom.

Alles andere wäre Metaphysik und letztlich der Sieg der Verschwörungstheorien.

re 10:02 OrwellAG: EINE Meinung

>>Ein Staat, eine Meinung, back to DDR?<<

Ich denke, hier liegt ein Missverständnis vor. Wiederum ein weitverbreitetes.
Das Gegenteil von „einer“ Meinung ist nicht „zwei Meinungen“, wie uns die Verfechter der „Alternativmedien“ suggerieren wollen.

Das Gegenteil ist „Meinungsvielfalt“ und diese zeigt sich eben nicht holzschnittartig in „dafür oder dagegen“, sondern in unzählbaren Zwischentönen. So viele, wie es Menschen gibt. Und vielleicht noch viel mehr.

Und ich denke, dass viele Bürger an diese Zwischentöne einfach noch nicht oder nicht ausreichend gewöhnt sind. Und die dann diese Zwischentöne entweder überhören oder als Dissonanzen wahrnehmen. Und die dadurch verunsichert werden auf der Suche nach „ihrer“ Meinung.

Dabei ist diese Suche bereits das Ziel, was sich Freiheit nennt. Für manche ist eben das eine neue Erfahrung und verunsichert.

10:13, mispel

>>Sie können sich keine Meinung basierend auf Fakten bilden? Wenn also Russland einfach so die Krim besetzt (was ein Fakt ist), dann können Sie sich keine Meinung dazu bilden?<<

Das ist kein Fakt, sondern eine Wertung.

Hätten Sie sich das "einfach so" verkniffen, dann wäre das anders.

@Reginald - Eine Woche Askese für jeden Wähler?

08:37 von Reginald:
"Ich plädiere für ein Abschalten der sozialen Medien eine Woche vor Wahlen."
> Das ist eine ziemlich sinnlose Idee. Die sozialen Medien sind Echokammern, in denen bereits bestehende Meinungen gefestigt werden. Kein Mensch wird sich umentscheiden, wenn Facebook für ein paar Tage ausfällt. (Was ist eigentlich mit Internetforen, Whatsapp, Telefon und persönlichen Gesprächen?)

"Wer sich informieren will kann es in unserem freien Land auch tun."
> Und diese Freiheit wollen Sie beschränken, indem sie eine Informationsquelle abschalten wollen.

"Die meisten scheinen sich aber gar nicht mehr informieren zu wollen."
> Eben. Die meisten Menschen sind Gewohnheitswähler oder lassen sich von nichtssagenden Wahlplakaten blenden.

"So kann keine Demokratie auf den Beinen bleiben."
> Demokratie ist ein Ideal, was an vielen Details scheitern muss (Machtstreben, unmündige Bürger, Lobbyismus, ...).

@Wumao Wang Ping Yuan - Desinformation & Meinungsfreiheit

08:39 von Wumao Wang Ping Yuan:
"Es ist schön zu beobachten, wie sich die Liebhaber von Desinformation und Hetze die Finger blutig saugen, um auch das allerletzte Argument heraus zu lutschen, das gegen Maßnahmen spricht."

Ein Liebhaber der staatlich gelenkten Meinungsbildung wird sich natürlich für Maßnahmen aussprechen, mit denen sich die Meinungsfreiheit gezielt beschneiden lässt. Er wird auch die Desinformation streuen, dass diese Entmündigung der Bürger im Sinne der Demokratie wäre.

@ teachers voice 10:05

Sie haben völlig Recht - ich hätte statt "glauben" eher in Richtung "ernst nehmen" formulieren sollen.
Nachdenken ist sicher ebenso nützlich wie anstrengend und schon von daher eher unbeliebt.
Auch Nachdenken orientiert sich irgendwie an den konsumierten und bereits im Unterbewusstsein individuell bewerteten Eckpunkten, die man dem Denken als Haltestellen setzt, da man sich sonst in Zeit und Raum verirrt . So öffnet sich der Manipulation die Möglichkeit zu wirken. Wer das nicht will kann nur das annehmen was er selbst herausgefunden hat. Das mag auch nicht immer das Nonplusultra sein und die Fehlerquote ist i.d.F. von der Fähigkeit zur Bewertung und weiterführenden Konklusion abhängig. Letztendlich bleibt es vermutlich dabei: Seit die Lüge und Wahrheit gemeinsam in der Welt sind, steht es immer 50:50. Der Rest ist Wahrscheinlichkeit.

Elfen gegen Trolle

Dieser Kampf findet längst auch bei uns im Internet statt. Eine Seite braucht eine Trollfabrik, um ihre Lügen zu koordinieren und um die Trolle bei der Stange zu halten. Sie gehen Debatten aus dem Weg und stören lieber mit Bildchen, mit Beleidigungen, mit dreisten Falschbehauptungen. Sie leugnen Verschwörungen. Es gibt Trollerkennungsmerkmals-Listen im Netz. Die Gegenseite ist das normale Volk mit gemeinsamem Interesse an Wahrheit und Aufdeckung von Verschwörungen. Die Elfen brauchen daher weder Lohn noch Koordination, weil Wahrheit bestes Schild und bestes Schwert ist. Elfen glänzen durch vorbildliches Verhalten, Sachlichkeit und themenbezogene sinnvolle Beiträge. Elfen brauchen keinerlei Gängelung - weder durch Konzerne noch durch den Staat. Was da die Regierung auch immer an Elfen rekrutieren will, sind auch nur bezahlte Trolle, denn sie sind ja durch Vorteile korrumpiert, Partei zu ergreifen. Das kommt ja - wenn von oben organisiert - nicht von innen heraus.

re 10:13 mispel: Standpunkt

>>Sie können sich keine Meinung basierend auf Fakten bilden? Wenn also Russland einfach so die Krim besetzt (was ein Fakt ist), dann können Sie sich keine Meinung dazu bilden? Oder wenn ein Unternehmen einfach ungeklärte Abwässer in einen Fluss leitet? Wollen Sie sich also ihre Meinung bilden lassen? Also ich nicht.<<

Zunächst mal aufrichtigen Dank für Ihre ausführlichen Entgegnungen. Dazu können sich jetzt alle ihre eigene Meinung bilden. Und darum geht es mir.

Und Ihnen ja auch!
Sehen Sie, alleine in dem „Fakt“ „Russland hat die Krim besetzt“ stecken doch eindeutig schon ganz viele „Meinungen“. Alleine die Auswahl dieser Nachricht zeigt doch, dass „man“ diese Nachricht für wichtig hält. Und dies ist eine Meinung.
Genau deshalb regen sich ja hier so viele Foristen über „Nachrichten“ aus Russland auf. Weil diese Auswahl z.B. bereits eine Vorverurteilung darstellen würde.

@artist22 - Keine Regierung möchte sich rechtfertigen müssen.

08:54 von artist22:
"Und genau da haken die Verbreiter von FakeNews ein: Sie wenden sich vornehmlich an die, die in 'ihrer' Blase gefangen sitzen,
und auch wenig Energie zeigen, das zu ändern.
So produziert man 'Untertanen'. Ideal besonders für Staaten die keine demokratischen Rechte kennen."

Das ist Ideal für alle Staaten und wird auch von allen Staaten genutzt. Wenn Sie glauben, dass es anders wäre, sitzen Sie bereits in einer Blase.

Wie kann man fake news...

... bekämpfen, wenn man selber welche in die Welt setzt?
Das passt und geht doch gar nicht.

Die Politik argumentiert doch

Die Politik argumentiert doch oft mit dem Schlagwort "Streitkultur". Ich selbst finde, wir haben auch ein Recht Unsinn zu glauben. Es ist Teil unseres persönichen Selbstausdrucks. Niemand geht es etwas an, ob jemand anderes an eine hohle Erde oder quadratische Erde glaubt (es sei denn er wird Bundeskanzler oder Raumfahrtingenieur).

Es gibt Grenzfälle wie zB der Virus. Aber ich finde, es sollte erlaubt sein, zu sagen, es gibt keinen Virus. Wenn Maßnahmen und deren Einhaltung gefordert sind, ist das Aufgabe der Ordnungsmacht und sonstiger Gesellschaft, aber es ist der verkehrte Ansatz über den Geist zu herrschen! Das ist eine sehr gefährliche Richtung, in der manche (etablierte) Kreise unterwegs zu sein scheinen, wen sie sagen, es sei gefährlich den Virus zu negieren. Manches muss eben ausgehalten werden und in die Schublade Religions-/Meinungsfreiheit gesteckt werden.

@ GeMe

>>> Dazu sei zunächst anzumerken, dass es bisher, soweit mir bekannt (und ich kenne viele von deren Reden), keine "guten Reden" von AfD Politiker*innen gab über die man hätte berichten können. <<<
.
Genau das ist nämlich der Punkt: Soweit Ihnen bekannt.
Ich sehe das nämlich völlig anders, es gab schon viele gute Reden (mMn.) und über die wurde nicht berichtet.

Als aktuelles Beispiel sei auch die Rede von Heinrich Fiechtner (parteilos) zu den Ausschreitungen in Stuttgart genannt, im Landtag von BaWü. Die fand ich passend, wenn auch zum Schluss unter der Gürtellinie. Berichtet wurde danach allerdings nur, dass er des Landtages verwiesen wurde. Auf den Kern der Rede wurde nicht eingegangen.

Vorbild Taiwan

Da hätte sich der Experte auch mal die Nachrichten in Taiwan ansehen sollen, nicht nur den Prozess.

Sehr gut!

Zitat: "Kampf gegen Desinformation"

Endlich! Wird aber auch Zeit, das den unzähligen Fake News der Kampf angesagt wird, die wir seit Jahren uns anhören mussten.

09:15, Ach_so...

>>Zur Desinformation gehört aber auch das bewusste Zurückhalten von Informationen, die dem Informierenden, der Regierung oder den Medien nicht ins Konzept passen. Denn auch eine unterschlagene Information ist eine falsche Information. Insofern sollte auch hiergegen angegangen werden.<<

Es werden also Ihrer Ansicht nach von einem Meinungskartell, bestehend aus Regierung und Medien, Informationen bewusst unterschlagen.

Wie geht das technisch?

Wie wird "den Medien" vorgeschrieben, was sie schreiben sollen?

Wie funktioniert das Unterdrücken von Tatsachen? Wie schafft das Meinungskartell es, daß nichts bekannt wird, was nicht bekannt werden soll?

Fake News? ---- 10:20 von GeMe

Der Euro bringt uns mehr Wohlstand, mehr Arbeitsplätze.

Der Euro ist fälschungssicher.

Kein EU-Land soll für ein anderes EU-Land haften müssen

Facharbeiter kommen nach Deutschland

Die Atomkraft ist sicher

Mit mir wird es keine MwSt. Erhöhung sicher

und und und......

Nein, diese Aussagen stammen weder von Herrn Naidoo oder Hildmann oder sonstige Aluhutträger mit oder ohne Erdung.

Das war die Wahrheit - keine Desinformation

Dagegen soll jetzt gekämpft werden!?

Ich bin jetzt verunsichert.

----

@10:20 von GeMe

Empfehlung: Dr. Roland Hartwig: Sozialstaat und offene Grenzen lassen sich nicht vereinbaren.

08:22 von diggi_67

Sehr guter, richtiger Kommentar!

Vielen Dank hierfür.

Deshalb verlangt das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eine Medienordnung, in der die Medien grundsätzlich unabhängig von staatlichem Einfluss organisiert sind (Staatsfreiheit). Das Mediensystem besteht aus vier Elementen: den Printmedien (Zeitungen und Zeitschriften), dem Internet, den Rundfunkanstalten und den Privatsendern.

Nachzulesen: Bundeszentrale für politische Bildung

https://www.bpb.de/izpb/7497/was-medien-duerfen-und-sollen-sensation-un…

re mispel: Unemotional?!

>>„Unemotional“: Eine „unemotionale“ Nachricht würden Sie nicht einmal bemerken.
Woher wissen Sie das? Mich interessieren jedenfalls nur schnöde Informationen.<<

Diese nehmen Sie aber schlicht nicht wahr, weil diese Ihnen nicht einmal auffallen würden.
Wenn ich Ihnen z.B. auf der Straße eine Banane kauend begegnen würde, würden Sie mich mutmaßlich nicht bemerken.
Wenn ich aber vor Ihnen in eine Zitrone beissen würde, würden Sie unweigerlich Ihr Gesicht verziehen und dieses Erlebnis auch nicht so schnell vergessen.

Weil es bei Ihnen Emotionen ausgelöst hatte!

(Sollten Sie gewöhnt sein, auf Zitronen zu beissen, können Sie das Beispiel natürlich auch umdrehen)

Gruß

10:36, teachers voice

>>Sehen Sie, alleine in dem „Fakt“ „Russland hat die Krim besetzt“ stecken doch eindeutig schon ganz viele „Meinungen“. Alleine die Auswahl dieser Nachricht zeigt doch, dass „man“ diese Nachricht für wichtig hält. Und dies ist eine Meinung.
Genau deshalb regen sich ja hier so viele Foristen über „Nachrichten“ aus Russland auf. Weil diese Auswahl z.B. bereits eine Vorverurteilung darstellen würde.<<

Ja, die Auswahl von Nachrichten. Eine journalistische Grundaufgabe. Denn ohne diese Auswahl würde die Tageszeitung hunderttausende Seiten haben.

Da kann man dann sagen, wie man es auch macht, macht man es verkehrt. Denn es werden immer Leute mit dieser Auswahl nicht zufrieden sein.

Karl Valentin hat das Dilemma mal sehr schön ironisch auf den Punkt gebracht:

"Es ist doch immer wieder erstaunlich, daß jeden Tag auf der Welt genau so viel passiert, wie in eine Zeitung hineinpasst."

@ morgentau19

>>> Mit mir wird es keine MwSt. Erhöhung sicher ... <<<
.
Aber mit der Maut behielt sie recht ;-)

@teachers voice - Eine Nachricht ist keine Meinung!

08:58 von teachers voice:
",Meinungen' sind ,Nachrichten' und umgekehrt."
> Eine Nachricht ist eine Information ohne Wertung: "A sagt, dass B etwas getan haben soll."

Eine Meinung ist das Fürwahrhalten einer Information auf der Basis von Wissen oder Glauben: "A bestätigt, dass B etwas getan hat."

Wer beides für gleichwertig hält, macht sich manipulierbar.

"Die Verbreiter von ,fake-news' versuchen nämlich, ihre Meinungen wie Fakten aussehen zu lassen."
> Das ist völlig richtig. Das beliebteste Mittel ist die stetige Wiederholung von nicht prüfbaren Behauptungen. Kommt Ihnen das bekannt vor?

@ teachers voice

„Diese nehmen Sie aber schlicht nicht wahr, weil diese Ihnen nicht einmal auffallen würden.
Wenn ich Ihnen z.B. auf der Straße eine Banane kauend begegnen würde, würden Sie mich mutmaßlich nicht bemerken.
Wenn ich aber vor Ihnen in eine Zitrone beissen würde, würden Sie unweigerlich Ihr Gesicht verziehen und dieses Erlebnis auch nicht so schnell vergessen.

Weil es bei Ihnen Emotionen ausgelöst hatte!

(Sollten Sie gewöhnt sein, auf Zitronen zu beissen, können Sie das Beispiel natürlich auch umdrehen“

Ähhh, weder noch... der großen Masse wird es schier unendlich egal sein, ob sie in eine Zitrone, Banane oder in ihren eigenen Zeh beißen.

10:43, Wilhelm Schwebe

>>10:03 von Hinterdiefichte
Das ist mir in der kurzen Zeit hier auch schon aufgefallen. Wenn ich Kritik an einem Artikel äussere, wird er an manchen Tagen nicht veröffentlicht. Aber jede Art der Herabsetzung von Trump wird durchgewunken, sowie die Lobpreisungen auf unsere Regierung<<

So neu kommen Sie mir gar nicht vor.

Sie ahnen gar nicht, wie viele trumpkritische Beiträge von mir nicht durchgewunken wurden.

Und Regierungsbeschimpfung gehört hier im Forum doch nun wirklich zum guten Ton.

re 10:39 Nachfragerin: Wieder alles gleich.

>>So produziert man 'Untertanen'. Ideal besonders für Staaten die keine demokratischen Rechte kennen."

Das ist Ideal für alle Staaten und wird auch von allen Staaten genutzt. Wenn Sie glauben, dass es anders wäre, sitzen Sie bereits in einer Blase.<<

Und schon sind wir wieder bei Ihrer Standardargumentation zu wirklich jedem Thema:
Alle Staaten sind gleich und Demokratie gibt es nirgendwo!

09:25 von mispel

"Ich denke, Sie erliegen hier einem verbreitetem Trugschluss. „Meinungen“ sind „Nachrichten“ und umgekehrt."

Nein das ist falsch. Nachrichten haben neutral, objektiv, ausgewogen und unemotional zu sein. Und es obliegt dem Leser sich auf Basis dieser Nachrichten eine Meinung zu bilden, die Nachrichten also zu bewerten. Diese Wertung wird im ÖR mittlerweile direkt mitgeliefert. Vom ideologischen Zeitgeist abweichende Interpretationen werden hier quasi nie veröffentlicht.

Man kann die Aussage von teachers voice auch so verstehen, wie sie es sagten.

Neutral, objektiv, ausgewogen, sind sehr schöne Begriffe, die m. E. in der Realität nicht oder nur mangelhaft umgesetzt werden.

Bsp. Hier auf TS ist der Faktenfinder beschäftigt, der ganz klar große Sympathien für links hat.
Wie kann dieser Mann neutral, objektiv sein?

Unmöglich!

Die gedruckten Medien sind ja auch nur in ein paar "Händen". Liz Mohn, Friede Springer, WAz-Gruppe......
Sie bestimmen die "Meinungen".

Warum muss man eigentlih fake news....

bekämpfen. Sind die nicht schon immer Teil der Meinungsbildung? Und wer entscheidet denn, ob man gerade fake news liest oder ob es vielleicht auch die Wahrheit ist die über andere Medien nicht verbreitet wird.

Solange in den Meldungen kein verstoss gegen geltendes Recht enthalten ist, sollte auch keinerlei Zensur über den Staat, die Betreiber der Social Media Plattformen oder irgendjemand andere erfolgen.

09:52 von wenigfahrer

Zitat:"Ein ganz heißes Eisen
was schnell in die Hose gehen kann, nach beiden Seiten. Gerne werden heute Zitate oder nur Abschnitte aus dem Zusammenhang gerissen...."
Sehr richtig, finde ich.
Sie zeigen sehr wohl, wie sehr eine kulturelle Lösung hier nötig ist. Ein stetiges Werben um, und Vorleben von Diskussionen, in denen das Zuhören, das gemeinsame Erarbeiten von Erkenntnis im Zentrum steht. Wir können mMn das nicht von "denen da oben" verlangen, ohne es selbst zu praktizieren.
Ein Leben ohne Schaum vor dem Munde, das wäre schön.
Ich erinnere mich an Zeiten, an denen "Ex und Hopp" so angesagt war, daß man damit werben konnte, Leere Dosen aus dem Autofenster zu werfen. Heute undenkbar. Vllt können WIR Bürger einen ähnlichen Paradigmenwechsel bei Verbaler Umweltvergiftung bewirken. Hier, Heute. Ihnen allen scheint das doch am Herzen zu liegen. Raus aus den Blasen! Hinhören. Aspekte anderer bedenken. Wir haben es mehr in der Hand als der Gesetzgeber.

re 10:54 Nachfragerin: Nachricht und Meinung

>>08:58 von teachers voice:
",Meinungen' sind ,Nachrichten' und umgekehrt."
> Eine Nachricht ist eine Information ohne Wertung: "A sagt, dass B etwas getan haben soll."<<

Da empfehle ich Ihnen dringend, sich mal mit den Kommunikationsmodellen von Paul Watzlawick (Für alles ein Tipp!) und dem 4-Ohren-Modell von Schultz von Thun zu beschäftigen.

Nein, es gibt keine Nachricht ohne Wertung und es kann sie auch nicht geben. Und genau dies ist der Schlüssel zum Verstehen einer Nachricht!

@07:18 von Soldat in schwarz

>>So, so, die NATO und Desinformation.
Wie war das doch mit der Tonkin-Affäre,
Saddams Atomwaffen oder den gequälten Babys im Kuwait-Krieg?
Das war die blanke Desinformation, genannt Lüge.
Von NATO-Staaten.<<

A: Ob die NATO Falschinformationen als Mittel eingesetzt hat ist für den Kampf gegen Desinformationen vor Ort unerheblich. Der Kampf gegen Desinformationen sollte grundsätzlich begrüßt werden. (wobei es auch auf das "wie" ankommt!)

B: Meines Wissens wurden die von Ihnen angebrachten Falschinformationen nicht von der NATO als Gesamtorganisation orchestriert, sondern basierten auf den Aktionen einzelner Mitgliedsstaaten. Dann sollte man auch nicht die NATO als Ganzes kritisieren, sondern die jeweiligen 'Täter'.

@landart - Manipulation gibt es überall.

09:04 von landart:
"In autoritären Staaten können die Bürger das nicht so leicht, da sie selbst Opfer staatlicher Manipulation z.B. durch gelenkte Massenmedien und einseitiger Bildung sind."
> Staatliche Manipulation gibt es auch bei uns. Diese nicht wahrhaben zu wollen, scheint ein Erfolg dieser Manipulation zu sein.

"Das Grundübel ist aber das Verbergen der Autorenschaft...der Lügner maskiert sich als Nachbar."
> Ein Beispiel: Die Kriegsberichterstattung eines vertrauten deutschen Journalisten basiert auf nicht überprüfbaren Informationen, die ihm das dubiose Medienzentrum einer Kriegspartei zuspielt.

"Müsste er mit seinem (Klar-)Namen für seine Kommunikation einstehen, wäre er identifizierbar und müsste sich verantworten."
> Staatliche Stellen haben es immer in der Hand, die politische Meinung regierungskonform zu beeinflussen. Das gilt für Staatsmedien genauso wie für die Einrichtung von Profilen in sozialen Netzwerken oder Kommentarbereichen.

Darstellung: