Ihre Meinung zu: Bundeswehr: Freiwilligendienst oder Wehrpflicht?

4. Juli 2020 - 14:20 Uhr

2011 wurde die Wehrpflicht ausgesetzt. Nun wird diskutiert, sie wieder einzuführen. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer lehnt das ab, will aber einen neuen Freiwilligendienst installieren.

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Kommentare

Opposition lehnt ab?

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist eine der Kernforderungen der AfD, der größten Oppositionspartei im Deutschen Bundestag. Was bitte soll die Aussage, „die Opposition lehnt ab“?.

Dass ausgerechnet die SPD-Dame Högl die AfD-Forderung aufgreift, verblüfft, gelinde gesagt.

Dies gesagt, ist die Aussage von Högl, dass die Abschaffung der Wehrpflicht ein Kardinalfehler war und rückgängig gemacht werden muss, völli richtig.

Irreführung?

Ist das nur euphemistische PR Sprache oder gibt es einen echten Unterschied zwischen...
""Deutschlandjahr" für junge Menschen" und der bekannten Kombination aus Wehr- und Zivildienst?
Möglicherweise muss man sich nicht mehr so blöden konstruierten Fragen stellen ob man seine Freundin im dunklen Park nicht auch mit einem Maschinengewehr verteidigen würde und kann ohne Pazifisten-Gesinnungsprüfung zivile Tätigkeiten wählen.

Corona-Pandemie

Zuletzt habe gerade die Corona-Pandemie gezeigt, wie wichtig die Hilfe der Bundeswehr und ihrer Reservisten in ganz Deutschland sei.
So? Wo genau hat sich dies denn gezeigt? Ich habe nichts davon mitbekommen? Wann und wo sind denn Reservisten wegen der Corona-Pandemie einberufen worden?

Freiwilligendienst

Es müssen zeitgemäße moderne Rekrutierungspraktiken angewandt werden, attraktive Berufsfelder erschlossen werden sowie die politischen Schulungen in herausragender Qualität durchgeführt werden, um gute Leute zu gewinnen und zu halten- ähnlich wie der freien Wirtschaft.

Freiwilligendienst in Bundeswehr oder sozialen Diensten erfordern ein gutes, besseres Image und Anerkennung für diese Berufe, damit junge Menschen sich nach ihren Schwerpunkten und Stärken für dieses Berufsfeld entscheiden können.

Die Zeit für eine althergebrachte Wehrpflicht ist vorbei.

Menschen müssen nach ihren Interessen, Stärken und Schwächen eingesetzt werden.

Dann lieber stattdessen ein freiwilliges soziales Jahr oder ein Auslandsaufenthalt, da lernt man mehr und tut der Menschheit einen größeren Gefallen als frustriert die Zeit bei der Bundeswehr abzusitzen und Demütigungen zu ertragen.

Lernen tut man immer und überall, jedoch es sollte den größtmöglichen Sinn machen.

Änderungen nötig

In zunehmende Maße hat sich die Bundeswehr wieder zum Staat im Staate entwickelt. Siehe vor allem die letzte Entwicklungen. Daher halte ich die Meinung von Frau Högl für richtig über die Einführung einer Wehrpflicht wieder nachzudenken. Die Wehrpflichtigen könnten deutlich dazu beitragen das sich die Bundeswehr nicht in diesem Maße entfremdet von der allgemeinen Gesellschaft. Die Vorstellungen der Verteidigungsministerin tragen dazu weniger bei. Übrigens auch in anderen Ländern ist eine ähnliche Entwicklung feststellbar.

es fehlt an Werten

das soziale Gefüge ist bei uns schon länger auseinander gefallen, Egoismus statt Miteinander, Polarisierungen, Verlust an Respekt vor dem Gegenüber, nicht nur in den (as)sozialen Netzen.

Der Verlust an Orientierung, der vormals aus religiösen Ge- und Verboten entstanden ist, wurde nicht durch neue Wertefindungen ersetzt.
Eine Zeitlang haben der Wehrdienst und gleichwertig ersatzweise die sozialen Pflichtjahre den Menschen daran reifen lassen, sich für und mit andere Menschen einzusetzen. Das ist uns wegen einem vermeintlichen Plus an Freiheit auch genommen worden.

Wehrpflicht oder ersatzweise Sozialdienst als Teil des erwachsen- werden halte ich für unbedingt sinn- und wertvoll für unsere Gesellschaft.

Schnapsidee

Durch und durch eine Schnapsidee. Brauchen Azubis 3 Jahre, damit sie als Gesellen durchgehen... was soll man denn jemandem in 6 Monaten beibringen, damit er für die Bw eine Verbesserung der jetzigen Situation bewirkt? Und wer geht hinterher freiwillig in eine Reserveübung, wenn er ein festes Arbeitsverhältnis hat? Wer denkt sich derartig unrealistische Arbeitsmodelle aus? Kostet dem Steuerzahler eine Menge Geld und wird absehbar nicht bewirken...

Bundeswehr endlich abschaffen!

Anfang der 1960er Jahre aufgewachsen kann ich mich überhaupt nicht daran erinnern, dass zahlreiche Freunde & Bekannte von mir, die in den 1970er bis 1990er Jahren zur Bundeswehr gegangen sind, an den freien Wochenenden nicht von Nazis berichteten, die quer über alle Dienstgrade, dort fröhliche Urständ gefeiert haben.
Momentan fragt man sich, ob überhaupt Menschen bei der Bundeswehr eingestellt werden, die nicht der rechten Szene angehören.
Wenn aber in Zukunft dafür gesorgt werden soll, dass sich rechtsradikale Einstellungen noch weiter unter jungen Leuten verbreiten als ohnehin, dann benötigen wir dringend wieder die Wehrpflicht.
Denn wenn die Nazis ihren Nachwuchs nicht in den Fußballstadien rekrutieren können - Corona lässt grüßen - dann braucht es dazu ganz dringend wieder Menschen bei der Bundeswehr, die sich noch nicht einmal gegen diese Einflüsse wehren können, weil sie gezwungen sind, sich diesem Schwachsinn auszuliefern.
Denn dort werden Nazis ua Friedensgegner angefüttert.

Danke, Frau Kramp-Karrenbauer!

Wir brauchen Menschen, die sich freiwillig für gute Dinge einsetzen.

Was wir mit Sicherheit nicht brauchen, sind Zwangsdienste von der Art, wie es sich diese Frau Högl vor ihrem geistigen Auge wieder vorstellt.

Sehr amüsant, dass solche Einlassungen fast immer von Leuten kommen, die (schon aufgrund ihres Geschlechts) selbst nie Opfer solcher Zwangsdienste waren.

Fragezeichen

Weiß nicht, ob die Kinder von Frau Högl Wehrdienst machen wollen oder machen werden (da gab es doch immer Gründe dagegen).

Im übrigen kann man keine(n) deutsche(n) Wehrpflichtige(n) nach Kosovo, Tschad, Sudan, Südsudan, Syrien, Jordanien, Afghanistan, Irak. Jemen oder an das Horn von Afrika schicken - oder wo mischen wir in der Welt noch mit?

Freiwilligendienst oder Wehrpflicht ?

Die Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 sei "ein Riesenfehler" gewesen, sagt die neue Wehrbeauftrage Högl. Sie stellt nun eine Wiedereinführung zur Diskussion.
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Wenn es überhaupt dazu kommen sollte, dann kann es nur ein Freiwilligendienst sein. Anders geht es nicht. Denn bei einer Wehrpflicht kommt natürlich auch die Frage wie es mit der Wehrgerechtigkeit aussieht. Wer wird eingezogen und wer nicht ? Das kennen wir ja schon. Dann natürlich auch wieder die Gewissensprüfung wegen des Dienst mit der Waffe. Nein Frau Högl, da haben sie mangels hintergrundwissen unnötig eine Diskussion in den Raum gestellt, die heute gar nicht mehr in unsere Zeit passt. Wenn es in Deutschland tatsächlich wieder einmal zu einen Pflichtdienst kommen sollte, dann sollten es zivile oder Soziale Pflichten sein. Diese halte ich sogar für sinnvoll...

Keine schlechte Idee

Ich fände die Wiedereinführung auch sehr Sinnvoll. Man sollte dabei mit bedenken, dass es natürlich sicher auch wieder den Zivieldienst und den Dienst im Katastrophenschutz (Wehrersatzdienst) geben würde. Es müssen also nicht alle an die Waffe, wie es jetzt wieder versucht wird darzustellen.

Der Dienst an der Gesellschaft ist etwas sehr Sinnvolles und gäbe wohl mal dem Einen oder Anderen einen Einblick in eine Welt den er sonst nicht erhalten würde. Eine Arbeit im Krankenhaus, im Alten- und Pflegeheim, in Sozialeinrichtungen aber ebend auch in der Armee selbst geben den Menschen Erfahrungen mit, die einem im weiteren Leben nicht schaden. Ich kenne zumindestend niemanden.

PS: Was die Überschrift des Artikels angeht muss ich leider dem ersten Kommentar recht geben liebe TS. Als neutrales öffentliches Medium sollte man beachten wer alles zur Oppostition gehört.

ein Gesellschaftsjahr

Ein Jahr im Dienste der Gesellschaft finde ich gar nicht mal so schlecht.
Die Jugendlichen kommen aus der Schule, wissen oft nicht, was sie sollen und können so in einem Jahr sich orientieren, ein Jahr im Kindergarten mitmachen, oder in der Behindertenbetreuung, im Umweltschutz, in der Kulturszene oder von mir aus auch beim Bund, wer es will.
Die Zivis, die es damals gab, fehlen an allen Ecken und Enden und die meisten hatten eine wirklich coole Zeit als Zivi.
Es ist der Einstieg ins Erwachsenenleben.

Eine gute Sache, für alle!

@Tarek94

"Zuletzt habe gerade die Corona-Pandemie gezeigt, wie wichtig die Hilfe der Bundeswehr und ihrer Reservisten in ganz Deutschland sei.
So? Wo genau hat sich dies denn gezeigt? Ich habe nichts davon mitbekommen?" Am 04. Juli 2020 um 14:41 von Tarek94

*

Dass Sie davon nichts mitbekommen haben liegt aber nur an Ihnen alleine.
Das war nämlich nicht zu überlesen.

@drhans, 14:31

"Dass ausgerechnet die SPD-Dame Högl die AfD-Forderung aufgreift, verblüfft, gelinde gesagt."

Mich als SPD-Kenner (und AfD-Kenner) verblüfft das ganz und gar nicht.

Die Abschaffung war die größte Dummheit der CSU

in meinen Augen stimmt es:
Mit Abschaffung der Wehrpflicht/Allg. Dienstpflicht hat Deutschland einen großen Schaden genommen. Dabei bin ich vollkommen der gleichen Meinung: nur der ständige Zu- und Abfluss von Wehrpflichtigen hatte immer dafür gesorgt, das die Bundeswehr kein in sich geschlossener Verein war. Sie verhinderte die absolut rechtsradikalen Tendenzen der heutigen Bundeswehr.
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Heute macht eine Wehrpflicht nur für Männer keinen Sinn. In Zeiten der Gleichberechtigung sollte es ein einheitliches, verpflichtendes Dienstjahr für alle geben. Dabei kommt die Bundeswehr genauso in Frage, wie der Zivildienst und zusätzlich THW und Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienste. Es geht nicht um die Schaffung neuer Dumplinglöhner, wohl aber um ein wichtiges Jahr für alle jungen Menschen, einen Einblick in das Leben und völlig neue Aufgaben zu erleben. Für das Leben und die Gesellschaft und für die Bundeswehr das Beste, was passieren könnte.

Qualität leidet

Wenn ich mir die Freiwilligen in der Grundausbildung ansehe, so ist das eine traurige Selektion. Davon wäre früher etwa 1/6 bei der Bundeswehr gelandet. Mit der Wehrpflicht wird sich das Verhältnis genau umkehren und wir erhalten wieder die "normalen" Söhne des Volkes.

Aber es war die alternativlose aka erfolglose Merkelregierung und ihr Superstar zu Guttenberg, der sich ein Denkmal auf Kosten des deutschen Volkes setzen durfte.

Eine Armee aller Bürger

In Hinblick auf eine breitere Repräsentanz durch die Bevölkerung und das Zurückdrängen rechter Unterwanderung in der Bundeswehr hielte ich die Wehrpflicht für ein überlegenswertes Mittel. Sage ich als Kriegsdienstverweigerer der dafür zweimal vor ein verstörendes Tribunal aus merkwürdigen, wenig Vertrauen erweckenden Leuten, treten musste. Die Wehrpflicht allein wird es aber nicht bringen. Es muss auch sichergestellt werden, dass die Wehrpflichtigen nicht Schikanen und Versuchen der rechten Indoktrination durch Vorgesetzte ausgesetzt werden und sich im Zweifelsfall wirksam gegen so etwas wehren können. Erzählungen meiner Freunde, die sich der Wehrpflicht nicht entziehen konnten oder wollten, zeichneten schon damals ein verstörendes Bild. Ob sich die Wehrpflicht positiv auf Sonderkommandos auswirken würde, weiß ich allerdings nicht. Es ist jedenfalls nicht hinzunehmen, dass Steuerzahler eines demokratischen Rechtsstaats Hochverrat finanzieren müssen.

um 14:31 von Dr.Hans

>>Dass ausgerechnet die SPD-Dame Högl die AfD-Forderung aufgreift, verblüfft, gelinde gesagt.<<

Das Sie das verblüfft glaube ich gerne. Frau Högles Intention war es aber, wegen der rechten Umtriebe in der Truppe, die Bundeswehr wieder transparenter zu machen. Und Sie wollen uns doch hier nicht erzählen, dass dies auch die Motivationslage der AFD ist.

So gewollt?

Warum man den Wehr- und Zivildienst ohne Not abgeschafft hat, erschliesst sich mir bis heute nicht. Wenn ich raten müsst, würd ich sagen, weil die Auslandseinsätze mit dem damaligen System kolidierten.
Dabei war da schon absehbar, dass wenn man eine Berufsarmee draus macht, das ganz spezielle Klientel verstärkter anzutreffen sein würde, die gesellschaftl. Akzenptanz der BW marginalisiert wird und die Bereitschaft der Bevölkerung, die Soldaten in Kriegseinsätze zu schicken, steigt.

Ok, alles was man vorher wissen konnte, ist auch so passiert, das war offenbar so gewollt.

Ein jeder müßte, um endlich

Ein jeder müßte, um endlich zu verstehen, dass er hier Teil eines Ganzen und dieses zu schützen ist, entweder Wehrdienst zur Verteidigung diese Landes leisten, oder eben einen Ersatzdienst. Aber das wollen unsere Politiker nicht, weil sie dann unser Land endlich wieder an seinen Grenzen verteidigen lassen müßten und nicht mehr am Hindukusch, wo man so ja dann noch Einblick auf Schätze und Werte des jeweilig Landes gewinnt und all die sonstigen Mauscheleien mit den anderen “Mitverteidigern“ aus der Nato treiben kann, was für mich ja die eigentliche Ursache dieses ganzen Auslandseinsätzewahnsinns waren und sind.

So ein Blödsinn...

Es ist unnötig den jungen Männern und ggf. auch Frauen ein Lebensjahr für Zwangsarbeit zu stehlen. Es war gut so, dass die Wehrpflicht abgeschafft wurde und nun muss man endlich die Konsequenzen ziehen und bei der Bundeswehr alles Personal entlassen welches früher für die Ausbildung und Betreuung der Wehrpflichtigen zuständig war.
Einen vernünftigen Grund zur Wiedereinführung der Wehrpflicht lässt sich nicht erkennen, dies dürfte wohl allenfalls eine Subventionsmaßnahme für Bierbrauereien sein.

Zurück zur Wehrpflicht würde

Zurück zur Wehrpflicht würde vielen jungen Männern und auch Frauen aufzeigen, daß es auch ein Leben mit gesellschaftlicher Verpflichtung als Staatsbürger gibt. Alle reden von der Bedrohung Russlands oder China oder, Weiss Gott noch vom wem. Was werden diese jungen Menschen machen wenn sie zum Wehrdienst mobilisiert würden. Vielleicht flüchten, aber wohin. Und wenn man militärisch bei einer Mobilmachung ausbildet, ist man spätestens in 3 Monaten an der Front zum verheizen, dann lieber gut ausgebildet sein und sich effektiv zu wehr setzen.
Wenn die Nato von Bedrohung aus dem Osten spricht, halte ich es für selbstverständlich das jeder Staatsbürger Wehrdienst oder Ersatzdienst verrichtet.
Ich sage ja zur Wehrpflicht.

@14:41 von Tarek94

"Zuletzt habe gerade die Corona-Pandemie gezeigt, wie wichtig die Hilfe der Bundeswehr und ihrer Reservisten in ganz Deutschland sei.
So? Wo genau hat sich dies denn gezeigt? Ich habe nichts davon mitbekommen? Wann und wo sind denn Reservisten wegen der Corona-Pandemie einberufen worden?"

Zumal "Bundeswehr im Inneren" sowieso die Ausnahme statt die Regel bleiben sollte. Genauso wie die unzähligen Auslandseinsätze. Ursprünglich ging es mal um Landesverteidigung doch unter heutigen Effizienz- und Produktivitätsaspekten kann man die Soldaten ja nicht einfach nur für einen Krieg trainieren lassen, der vermutlich und hoffentlich sowieso nie kommt.

Wehrpflicht vs. Wehrgetechtigkeit

Die Wiederaktivierung der Wehrpflicht würde beim Thema Wehrgerechtigkeit wieder zu endlosen Diskussionen führen, wie vor 20 Jahren schon.
Wenn schon Wehrpflicht, dann müsste gerechterweise auch JEDER Staatsbürger eingezogen werden. Und die Wehrpflicht für Frauen lässt das GG derzeit nicht zu, eine 2/3 Mehrheit im Parlament zur Änderung wird es nicht geben. Überdies hätte die Bw wahrscheinlch gar nicht so viele Planstellen. Ob die aktuellen Probleme der Truppe mit einer Aufstockung der Truppenzahlen durch Wehrpflichtige unterstützt werden kann, ist höchst Zweifelhaft.

Keine Wehr-, Arbeitsdienste und auch keine Pflichtjahre

Die Damen scheinen scheinen von jedem demokratischen Geist verlassen zu sein: Argumente und Programme aus 1000 Jahren und dem Kalten Krieg lösen nicht die aktuellen Probleme. Es gibt außerhalb des Militärs genügend Möglichkeiten, der Gesellschaft nützlich zu sein. Und die Wehrkraft? Die sollte endlich einmal durch eine europäische Wehr gewährleistet werden. Es wird Zeit, dass Franzosen, Italiener, Deutsche, Polen, Griechen usw. gemeinsam Dienst tun: gut und demokratisch ausgebildet, gut und ausreichend ausgerüstet, friedenserhaltend politisch geführt.

Achja..

Am 04. Juli 2020 um 14:46 von friedrich peter...
Änderungen nötig

In zunehmende Maße hat sich die Bundeswehr wieder zum Staat im Staate entwickelt.

nnn

Wann hätte sich denn die BW (W I E D E R)zum Staat im Staat entwickelt? Woher nimmt denn so eine Behauptung ?

Wehrpflicht, was soll das bringen?

Glaubt man, da dann Menschen begeistern zu können, sich zu verpflichten? Ich denke, wer sich verpflichten würde, den kann man auch so in die Bundeswehr holen, muss dabei aber genau hinschauen. Wehrdienende, die das nicht vorhaben, während des Dienstes so zu begeistern, dass sie dann doch bei der BW bleiben, wird nur bei ein paar wenigen klappen und steht in keinem Verhältnis zu dem Aufwand. Denn klar ist ja sicher, einsetzten kann man die Wehrpflichtigen eh nicht im Kampfeinsatz und bei Katastrophenhilfen etc. sind sie nicht besser als THW etc., oder feiwillige Helfer. Wenn eine Pflicht für junge Menschen, dann ein verpflichtendes, soziales Jahr. Denn das hilft unserer Gesellschaft und der persönlichen Entwicklung junger Menschen sehr deutlich mehr. Armeen sind in den Gesellschaften eine Gruppe mit besonderen Regeln, daraus ergeben sich bekannte Gefahren, also eher Lösungen finden, diese Gefahren zu meistern. Evtl Verknüpfung mit Bundespolizei(GSG9)? Da eine Art Austausch etablieren?

@ um 14:54 von Tada

Wenn die Institutionen, die dafür zuständig sind, in den letzten Jahren nicht konsequent totgespart worden wären, wären die Soldaten, die gegen Corona mitgeholfen haben, gar nicht notwendig gewesen.
Andererseits hätten Jüngere, die zu sozialen Engagement genötigt werden, wie beim Zivildienst, ebensogut dabei helfen können.
Soldaten gibt es nur für einen ganz bestimmten Zweck. Alles andere können alle Anderen genausogut.

Nie wieder Wehrdienst!!!!

Viele Jahre wurden junge Männer von fragwürdigen Ausbildern drangsaliert.
Auch wenn v. Guttenberg als Politiker unumstritten war, rechne ich es ihm hoch an, dass er den Wehrdienst ausgesetzt hat.
Junge fähige Männer werden von der Wirtschaft dringend benötigt.
Wenn die Bundeswehr für Berufssoldaten nicht attraktiv ist, oder nur rechtsgesinnte anzieht, hat sie ein weiteres Problem, neben vielen anderen.

Entscheidend ist die Bindung

Entscheidend ist die Bindung der Bundeswehr an das Parlament, mit effektiven, institutionalisierten Kontrollmöglichkeiten für die Bundestagsabgeordneten, Transparenz in allen Belangen und die ethische Haltung der Offiziere.
Es dürfen sich ruhig mehr Linke, Sozialdemokraten und Grüne und Alternative für den Dienst in der Bundeswehr melden - sollte genauso für andere Sicherheitsrelevante Bereiche gelten. Wenn Humanismus und Demokratie die Orientierung geben, werden Auswahl und Ausbildung, sowie die Einsätze der Soldaten eher weniger Probleme bereiten.

@14:31 von Dr.Hans

Die Regierenden sind nun in der Zwickmühle: Sie wollen die Wehrpflicht einführen, können sie aber nicht, da die AfD ja dafür wäre (sogar ihre Idee). Also nennt man es einfach "Freiwilligendienst". Wehrpflicht war ja vorher auch schon freiwillig (hat man uns damals ausdrücklich vor Ort zugesichert- man konnte ja auch Zivi machen). Das Grundproblem sehe ich nicht in den Gesellschaftskonstrukten die die Lösung herbeiführen sollen, sondern in der fehlenden Identität/Werteverankerung der deutschen Bürger.

@polyfoam, 15:00

"Ein jeder müßte, um endlich zu verstehen, dass er hier Teil eines Ganzen und dieses zu schützen ist, entweder Wehrdienst zur Verteidigung diese Landes leisten, oder eben einen Ersatzdienst."

Das ist ja "nett" von Ihnen, dass Sie mir (ohne eigene Wahlmöglichkeit von Geburt an) aufzwingen wollen, "Teil eines Ganzen" zu sein, das ich auch noch unter persönlichen Einsatzes meines Lebens oder meiner psychischen Gesundheit verteidigen soll...

Reservepflicht für Zivildienstleistende einführen

Wenn man Soldat war, ist man übrigens automatisch nach dem Dienst Reservist. Wenn man Zivildienstleistender war... dann war man vor allem moralisch überlegen. Und hinterher musste man sich keine Sorgen machen, je zu einem späteren Dienst herangezogen zu werden - schade, das wäre während Corona sehr sinnvoll (gewesen). So entkleidet sich dieser Dienst als der egoistischere um so mehr, als Ex-Soldaten bis zum 65. Lebensjahr immer noch als Reservist eingezogen werden können, während der moralisch überlegene Ex-Zivildienstleistende längst unter der Palme liegt und darüber klagt, dass man ihm das wichtigste Jahr seines Lebens genommen hat...

Guter Gedanke

Als ehemaliger Zivi (18 Monate Hilfspfleger in einem Krankenhaus) habe ich diese Zeit als wahre "Schule des Lebens" erlebt. Ich habe mehr über und mit Menschen gelernt als vorher in 13 Schuljahren. Deshalb finde ich die Idee, einen verpflichtenden Dienst an der Gemeinschaft wieder einzuführen, gut, solange dieser Dienst von Männern und Frauen in freier Wahl ausgeübt werden kann. D.h. wer zur Bundeswehr will, soll das tun, wer eine soziale Aufgabe lösen will, soll das tun, wer sich um Umwelt und Natur kümmern will, soll das tun. Wichtig wäre auch, den Dienst so zu gestalten, dass anders als zu meiner Zeit diese "Dienstleistenden" nicht als Billigersatz für ausgebildete Kräfte eingesetzt werden können. Eine "Dienstzeit"von 9 - 12 Monaten erschiene mir sinnvoll.

Entschuldigung aber ich bleibe gegen Wehrpflicht

Entschuldigung aber ich bleibe gegen eine zwingende Wehrpflicht. Ich sage: jeder/jede muss selbst entscheiden ob er/sie zur Bundeswehr geht oder nicht. Außerdem: wer greift uns denn bitte an?? Gegen wen muessen wir uns denn verteidigen mit Ausnahme von Terroristen (Gefahr von Innen)??

Von daher wuerde ich - wenn ich was machen wuerde - eher einen zivilen Dienst machen anstatt an der Waffe. Von daher ist dass hier von Karrenbauer:

https://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-635.html

Ab 2021 solle unter dem Titel "Dein Jahr für Deutschland" ein neuer Dienst eingeführt werden, sagte Kramp-Karrenbauer im Rahmen einer virtuellen CDU-Veranstaltung.

Jugendliche, die sich für den Dienst entscheiden, sollen eine sechsmonatige militärische Grundausbildung erhalten und anschließend für sechs Monate in der Nähe ihrer Heimat zu Reservediensten herangezogen werden. 2021 sollten die ersten Freiwilligen einrücken.

genau das Falsche.

15:00 von Polyfoam

Ihren Kommentar hätte ich jetzt nicht so scharf formuliert, finde ihn aber inhaltlich in Ordnung. Eine Wehrpflichtigenarmee kann man nicht so einfach nach Afghanistan oder Burkina Faso schicken, ich habe sowieso nie begriffen, was die NATO und die BW dort zu suchen haben.

@ Thomas Mainthal ...da kann

@ Thomas Mainthal
...da kann man nur 100 % zustimmen. Es geht nicht nicht um Dumpinglöhne sondern jungen Menschen, die Wirklichkeit ein Stück näher bringen. Das reale Leben findet nicht in der Schule oder Uni statt. Auch können junge Menschen für ein Jahr unterstützen. Da bricht sich kein junger Mensch ein Zacken aus der Krone und die, die 40 Jahre beispielsweise in der Pflege arbeiten müssen, werden entlastet. Alt, krank und einsam werden wir irgendwann mal alle. Da ist es gut, wenn man weiß, dass es junge Menschen gibt die einen unterstützen. Ein wenig Druck schadet da nicht.

Bundeswehr:Freiwilligendienst oder Wehrpflicht ??

Manche Leute können sich die Welt nicht ohne Zwangsdienste vorstellen.Wie vor Jahrzehnten 500 Kilometer vom Wohnort weg und ab in die Kaserne.Merkwürdigerweise benutzen solche Menschen sonst öfters das Wort Freiheit.

@ um 15:01 von Didib57

Ich sage ja zur Friedenspflicht!

@14:42 von Mika D

Dann lieber stattdessen ein freiwilliges soziales Jahr oder ein Auslandsaufenthalt, da lernt man mehr und tut der Menschheit einen größeren Gefallen als frustriert die Zeit bei der Bundeswehr abzusitzen und Demütigungen zu ertragen.
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Wieso Demütigungen ertragen? Sie lehrnen Disziplin und Ordnung und Verantwortung für ihr handeln zu übernehmen. Ist das für sie eine Demütigung?

Wie wäre es mit einer Werte-Ausbildung fuer die Bundeswehr??

Außerdem:

wie wäre es mit einer Werte-Ausbildung fuer unsere Bundeswehr?? Dort könnten sie unsere Werte wie

Christlichkeit
Rechtsstaatlichkeit
ethisches Denken und Handeln
Mitmenschlichkeit
mit beiden Beinen auf dem Boden von Grundgesetz, EU-Recht, internationalem Recht und Völkerrecht zu stehen
fuer einander da zu sein und fuer die Bevölkerung
Abhärtung gegen Rechtsextremismus und Extremismus in jedweder Form und das Erkennen von Extremismus in der Truppe
sich zu trauen, Extremisten in der Truppe auch zu melden damit im Verteidigungsministerium und auch durch den Wehrbeauftragten und den Bundestag sowie Bundesrat gehandelt wird
Gesundheitsschutz in der Truppe
Abhärtung gegen solche "Ekelrituale" und deren Ablehung
Drohnenmorde und rechtswidrige Befehle ohne zu zaudern abzulehnen
rechtswidrige Einmärsche in andere Länder abzulehnen
das gezielte Erschießen von anderen Menschen abzulehnen
Terroristen ohne Blutvergießen festzunehmen und vor Gericht zu bringen

lernen.

Ich bin ganz klar für die

Ich bin ganz klar für die Wiedereinführung. Ich habe Zivildienst gemacht, dafür konnte ich kostenlos zur Schule und später zur Uni gehen. Die Arbeit war fordernd aber ich habe es gerne getan, der Gesellschaft etwas zurückgeben. Auch Steuern kritisiere ich daher nicht. Ich mag es nicht, jemandem etwas schuldig zu sein. Wer jung ist kann beitragen über Wehrdienst oder Zivildienst, wir älteren zahlen unseren finanziellen Beitrag. Andere alles machen lassen - na da muss man sich wundern wenn es komische Stilblüten annimmt.

...

Jugendliche, die sich für den Dienst entscheiden

Ein solcher Dienst sollte - wie der Bundesfreiwilligendienst - allen offenstehen.

Großer Fehler!

Die Aufhebung der Wehrpflicht war seinerzeit ein weiterer großer und schwerer Fehler der Merkel-Regierung. Das zeigt sich jetzt in aller Deutlichkeit. Die Wehrpflicht bewirkt eine gezielte und konstruktive Anbindung an die Gesellschaft. Bei einer Berufsarmee in einer Demokratie besteht immer die latente Gefahr einer Abkopplung im Sinne eines "Staates im Staat". Eine Wehrpflicht schult auch die Notwendigkeit der Erkenntnis, dass jeder Einzelne nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten der freiheitlich demokratischen Grundordnung Deutschlands hat.

Nein, bitte nicht!

Ich musste noch 15 Monate meines Lebens 'zum Bund'. Es war ausschliesslich verlorene Zeit, denn ein Wehrpflichtiger macht nur Routine, einfache Tätigkeiten und wenig Sinnvolles. Auch eine 'positive Erziehung' wie es sich hier manche Foristen wünschen, gab es in keiner Weise, höchstens Erziehung zum Suff!

Eine Wiedereinführung der Wehrpflicht halte ich wirklich für keine gute Idee. Ich bin froh, dass wir, wie eigentlich alle fortschrittlichen Nationen, sehr gut ohne sie leben können. Als Pflicht für alle sie ist weder sinnvoll, noch gesellschaftlich oder militärisch zielführend.

Ein Freiwilligendienst für diejenigen, die für sich auf der 'Suche' sind, und wie er heute bereits angeboten wird, ist dann doch viel vernünftiger!

Wozu der Drill?

Nichts gegen ein "Jahr für Deutschland", aber wenn dazu 6 Monate militärische Grundausbildung gehören, ist das Schönfärberei.

Und gerade diese militärische Ausbildung ist es, die viele - zu Recht! - nicht über sich ergehen lassen wollen.

Es ist ja nicht so, dass wir uns gegen die bösen Russen oder Chinesen verteidigen müssten. Die haben gar nicht vor, hier einzumarschieren. Das Besorgnis Erregende ist, dass sich die BW gern zum Steigbügelhalter amerikanischer Aggression in aller Welt machen lässt. Nur deshalb stehen wir unter Druck, unsere "Verteidigungsausgaben" zu erhöhen.

Wer will persönlich daran teilhaben? (Ganz abgesehen vom allgemeinen Militär-Milieu, das gegen jede menschliche Natur geht.)

Wenn es um Notfalleinsätze geht, dann könnt Ihr auch bei der Feuerwehr lernen, wie man hilft...

@Tarek94

Nachlesen im Link der Regierung: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/bundeswehr-amt...

Die Wehrpflicht ohne wenn und

Die Wehrpflicht ohne wenn und aber ,für alle heißt M/W/D , wieder einführen. Zuwanderer eingeschlossen.

Einigen Usern möchte ich

Einigen Usern möchte ich sagen, dass die Abschaffung der Wehrpflicht schon von Anfang an umstritten war, und in den letzten Jahren die Kritik daran zunahm. Freut mich wenn AfD-Fans da eine Gemeinsamkeit sehen, die Position ist allerdings schon viel älter als die AfD.

Blödsinn von Moos P 15:00

Ich habe ganz andere Erfahrungen gemacht, zwar als Pflicht-Zivi, aber es war kein verlorenes Jahr. Nach dem Jahr wusste ich, wie mein Leben weiter gehen soll und habe es nie bereut. Ein allgemeiner Pflichtdienst, nicht nur Wehrdienst, für Mädchen und Jungen wäre für unsere Gesellschaft ein Gewinn.

@15:14 von Ist Wahr

"Es dürfen sich ruhig mehr Linke, Sozialdemokraten und Grüne und Alternative für den Dienst in der Bundeswehr melden - sollte genauso für andere Sicherheitsrelevante Bereiche gelten."

Die fehlen dann aber in den Zeitungsredaktionen, den öffentlich-rechtlichen Sendern oder in den Schulen! Wo sollen die denn alle her kommen?

Der anerkannte Wehrbeauftragte Bartels, wurde von der SPD fallen gelassen. Frau Högl machte ihren Wahlkreis frei für Michael Müller. Nur ein SPD-Postenspiel? Nicht ganz.

Frau Högl hat Recht, es war ein Riesenfehler. Es ist in vieler Hinsicht richtig, wenn Menschen der Gesellschaft eine Zeitlang einen Dienst leisten. In der Bundeswehr und der Zivildienst gehört dazu. Es war ungerecht, dass am Ende eine Mehrheit keinen Dienst mehr geleistet hat und die Leistenden keinen Ausgleich erhielten.

Bis zu 18 Monaten wurde Dienst geleistet. In dieser Zeit waren viele im Beruf tätig und haben sich weiter qualifiziert. Der Wehrpflichtige hatte einen gewaltigen Nachteil, den der Staat nie ausgeglichen hat, obwohl das immer wieder angekündigt wurde.

Es wird schwierig werden die allgemeine Dienstpflicht wieder zu aktivieren. Es geht, Österreich macht es richtigt. Es lohnt sich für die Gesellschaft grundsätzlich. Respekt vor dem Mut von Frau Högl! Sie wird es nicht leicht damit haben. Viel Erfolg!

daß die wehrpflicht ausgesetzt wurde, sollte

nicht 'analysiert' werden -o-ton frau högl-, sondern reflektiert werden.

ich halte die aussetzung für falsch, weil dadurch jungen männern ordnungsstrukturen entgehen, die sie sonst nicht erfahren.

.. fuer die Bundeswehr??"

Die findet schon lange statt. Die Bundeswehr ist nicht nur eine Parlamentsarmee weil zum Einsatz im Ausland der Bundestag zustimmen muss. Das Parlament hat noch weitere Pflichten und Möglichkeiten. Das Parlament entscheidet u.a. über den Verteidigungshaushalt. Die Wehrbeauftragte gehört dazu!

@Demokratieschue, Sie waren offensichtlich nicht beim Bund!

Grundgesetz und "Christlichkeit" passen da nicht so ganz zusammen. Das Grundgesetz und die Bundeswehr ist grundsätzlich offen für alle Religionen und Weltanschauungen. Das Grundgesetz steht dabei immer vor!

... und Christen waren und sind nicht immer so "christlich", wie es gerne von den Kirchen gelehrt wird, ich denke das ist hinreichend bekannt.

Innere Führung- Ausbildung - gab und gibt es bei der Bundeswehr in jeder Hinsicht! Vielleicht hilft Ihnen diese ZDV ein wenig weiter:
https://www.bmvg.de/resource/blob/13998/
a0e22992bc053f873e402c8aaf2efa88/b-01-02-01-download1-data.pdf

@ 15:18 von Schwarzbär

Ich leistete meinen zivilen Dienst am Staat von 1987 -1989, 20 Monate, ab. Meine Freunde die damals bei der Bundeswehr waren und mir aus unterschiedlichen Gründen davon abgeraten haben, mußten nur 12 Monate Dienst ableisten. Keiner von ihnen hatte eine Reserveübung oder ähnliches. Wie kommen Sie darauf daß es eine Reservepflicht für Zivildienstleisende geben müßte?

Ich bereue die 20 Monate nicht, war eine wichtige Zeit in meinem Leben.

Ach ja zurück zum eigengtlichen Thema, eine Bundeswehr die nur noch aus Freiwilligen besteht und nicht mehr die demokratische Gesellschaft abbildet, rutsch automatisch nach rechts ab. Wer geht schon freiwillig zur Bundeswehr?

Ein allgemeines Plichtjahr

für Jungen wie Mädchen halte ich für Sinnvoll. Kann bei der BW, THW, Zivildienst ,Feuerwehr abgeleistet werden. Eine gut ausgebildete Berufsarmee muss es weiterhin geben,alleine schon um die Auslandseinsätze durchzuführen.M.M.

Großartig

Weil der Staat es nicht schafft (oder schaffen will), in seinen Exekutivorganen den Rechtsextremismus zu bekämpfen, wird wieder die Jugend verpflichtet. So zumindest denkt Frau Högl sich das doch ungefähr. Und andere.
Anstatt Zwangsdienste für junge Menschen, die sicher besseres zu tun haben (freiwillig ist ja völlig in Ordnung, dann aber so wie derzeit, also Freiwilligendienst wirklich an der Gesellschaft), wieder einzuführen, sollte der Staat seine Rechtsextremisten bei der Bundeswehr, aber auch VS oder Polizei, einfach mal selbst entfernen. Zumal die mit ein paar anders denkenden jungen Männern ein wenig verwässern das Problem ja nicht löst.

Wieso eigentlich junge Menschen ? Warum nicht Zwangsdienste ab 65 ? Uhh, schnell in Deckung, weil das wird sicher für empörte Antworten sorgen. Von denen, die für Zwangsdienste der Jugend dafür sind...

Frau Högl hat recht, die Wehrpflicht sollte

wieder mit 18 Monate eingeführt werden. Auch sollte die BW wieder auf eine Stärke von mindestens 600000 Mann / Frau aufgestockt werden. Diesen Dienst kann jeder durch Wehrersatzdienst ersetzen können. Alles andere ist ein Kasperletheater. Kürzere Wehrdienste sind Unsinn, da die Sicherheitsüberprüfung für bestimmte Dienstbereiche lange dauert. Es macht keinen Sinn Soldaten nur für Wachdienst und an der Waffe auszubilden! Führerscheine sollten schon drin sein, dann haben die Männer und Frauen auch was davon. Wer einen Dienst von 12 Monaten will, hat keine Ahnung und sollte zurück treten und die Arbeit an jemanden übertragen, der sich auskennt.

Wehrpflicht - Wozu?

Wir sind im Krieg.Im 3.Weltkrieg.Aber der Gegner ist ein anderer als der, den die Strategen zugrunde legten.Diesen Gegner können wir vielleicht temporär eindämmen,aber uns muß klar sein, woher die wirkliche Gefahr kommt. Und: es wird nie einen endgültigen Sieg geben, weil die Strategie der Viren von einer Flexibilität ist, von der Militärs nicht mal träumen können. Analysiert man die Kriege der letzten 100 Jahre, so wird klar, daß Waffen jeder Art zwar eine Rolle gespielt haben, aber der entscheidende Faktor war immer die Belastbarkeit der Menschen , Soldaten wie Zivilisten! Daß Kanonen, Panzer etc. eigentlich sinnlos sind weiß man.Dennoch wird es nicht gelingen, sie schlagartig abzuschaffen. Für den wahren Feind brauchen wir Armeen von Wissenschaftlern und von belastbaren leidensfähigen Menschen und letzteres müssen wir ALLE sein. Pointiert der Kürze wegen :Wir brauchen die allgemeine "Wehrpflicht" in einer auf den Hauptfeind ausgerichteten Bundeswehr.Daraus folgt alles weitere.

14:47 von Schwarzbär

Hat AKK gedient? Nein! Jeder der innerhalb eines militärischen Sicherheitsbereich gedient hat weiß, dass dem eine Sicherheitsüberprüfung voran steht und die dauert. In 6 Monaten kann man einer/m Soldat/in gerade mal beibringen sicher mit den Handfeuerwaffen umzugehen und Wachdienste zu tätigen. Wir benötigen aber Soldatinnen und Soldaten die mehr können und kein Kanonenfutter! 18Monate Dienst mit Führerscheinausbildung und aufgaben im Sicherheitsbereich, dass benötigt die BW!

Keines unserer Probleme lässt sich mit Waffengewalt lösen.

Es gibt genug Baustellen im Land, in denen der Wehretat besser aufgehoben wäre, beispielsweise Jugendarbeit oder Natur- und Katastrophenschutz. Insofern befürworte ich ein Pflichtjahr für alle Jugendlichen, welches der Gesellschaft dient.

Jegliche Vorbereitungen für einen Krieg sind aus Mangel an potentiellen Angreifern aber unnötig. Und je weniger Bürger mit einer Waffe umgehen können, desto besser ist das für die Gesellschaft.

Nicht zuletzt ist dem Drang unserer Regierung eine Absage zu erteilen, die Bundeswehr zur Durchsetzung geopolitischer Interessen einzusetzen. (Offiziell wird es "Verteidigung unserer Sicherheit" genannt.)

Viel nötiger nach all den

Viel nötiger nach all den Vorfällen in der Bundeswehr wäre ein umfangreiches und personell und finanziell ausgestattetes Aussteigerprogramm für rechtsradikale Bundeswehrangehörige.
Was passiert denn zB mit KSK - Soldaten, wenn die eines Tages in den Ruhestand gehen?
Als Berufssoldaten können die das ja schon in relativ jungem Alter tun.
Werden die dann Ausbilder für angehende Terroristen in irgendeinem Ausland oder MdB für die AfD oder noch schlimmere Parteien?
Da müßte also mit viel psychologischem Sachverstand mit solchen Soldaten trainiert werden.
@ Tagesschau: Kann der Faktenfinder mal recherchieren, was aus ehemaligen KSK - Personal nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr geworden ist?

allgemeine Dienstpflicht

Es könnte so einfach sein:

Alle leisten erstmal drei Monate Grundwehrdienst, mit Ausnahmen nur in Härtefällen. Hier sollte Verweigerung noch nicht erlaubt werden.

Nach zwei Monaten gibt es dann eine Info-Veranstaltung, in der angeboten wird, wie es nach den drei Monaten weitergehen kann:

- weitere drei Monate Dienst an der Waffe
- drei Monate Zivildienst
- bei Eignung Angebot, Zeitsoldat zu werden

Jeder Mensch sollte die Streitkräfte kennenlernen. Denn von denen, die da nie waren, haben viele eine falsche Vorstellung, die einen zu positiv, die anderen zu negativ.

Wichtig ist aber auch, dass die Streitkräfte modernisiert werden. Alles, was nur dazu dient, den Soldaten "auf Linie" zu bringen, muss raus. Schwachsinn wie der Formaldienst hätte schon vor 50 Jahren abgeschafft werden müssen.
Es darf nur noch die reine Sachausbildung übrig bleiben. Wir sind nicht mehr im 20. Jahrhundert.
_

eines der groesseren probleme..

mit der wehrpflicht war nach meinem verstaendnis, dass eine bundeswehr, die zunehmend an weltpolizeilichen aufgaben beteiligt wird, sich nicht auf wehrpflichtige soldaten stuetzen sollte.

wenn wir nun die wehrpflicht wieder einsetzen, und die soldaten explizit aus auslandseinsaetzen heraus halten, wofuer sind sie dann zu gebrauchen?

apropos: die originalidee zur einfuehrung der wehrpflicht, die naemlich verhindern wollte, dass sich mit einer berufsarmee ein staat im staate bildet, hat mich uebrigens immer ueberzeugt. wie gueltig diese argumente heute noch sind, zeigt sich an den aktuellen problemen mit der KSK.

Am 04. Juli 2020 um 17:27 von adagiobarber

Zitat: ich halte die aussetzung für falsch, weil dadurch jungen männern ordnungsstrukturen entgehen, die sie sonst nicht erfahren.

Ich war (es ist schon länger her) 15 Monate beim Bund.

Das einzige, wass ich gelernt habe ist, herumzulungern und doch so zu tun, als wäre man beschäftigt (im BW-Chargon: TTV = Tarnen, Täuschen und Verpissen), heftigst Alkohol zu konsumieren und saubere Autos zu waschen (die daurch mit der Zeit nicht besser wurden), damit man überhaupt etwas zu tun hatte.

Angetrieben wurde wir von Schindern, von denen einige besonders Abiturienten auf dem Kieker hatten, aus denen fast die ganze Ausbildungskompanie bestand.

Wehrmachtssprüche waren an der Tagesordnung.

Nie wieder !

@schiebaer45 um um 17:34

"Berufsarmee muss es weiterhin geben, alleine schon um die Auslandseinsätze durchzuführen."

Wenn die Industrieländer eine faire (Wirtschafts-) Politik und generell eine vernünftige Bevölkerungspolitik betrieben würde und die Industrieländer sich nicht als die "Herren der Welt" gebärden würden, wären Auslandseinsätze nicht nötig.

Von dem abgesehen, hat die NATO außerhalb des NATO-Gebietes nichts zu suchen.

@mac tire

"
Am 04. Juli 2020 um 15:27 von mac tire
@14:42 von Mika D

Dann lieber stattdessen ein freiwilliges soziales Jahr oder ein Auslandsaufenthalt, da lernt man mehr und tut der Menschheit einen größeren Gefallen als frustriert die Zeit bei der Bundeswehr abzusitzen und Demütigungen zu ertragen.
-------------------------------------------------------------
Wieso Demütigungen ertragen? Sie lehrnen Disziplin und Ordnung und Verantwortung für ihr handeln zu übernehmen. Ist das für sie eine Demütigung?"

In einer Armee lernt man in erster Linie Befehl und Gehorsam. Und dieser Drill erfolgt zumindest gelegentlich auch durch Demütigungen, wenn natürlich nicht offiziell. Wurde immer wieder mal drüber berichtet. Wenn Sie das für erstrebenswert halten, können Sie ja Ihren Kindern eine solche Erziehung angedeihen lassen.

.. muss das denn sein?!

@drhans, 14:31
"Dass ausgerechnet die SPD-Dame Högl die AfD-Forderung aufgreift, verblüfft, gelinde gesagt."
--
Mich als SPD-Kenner (und AfD-Kenner) verblüfft das ganz und gar nicht.

Die Wehrpflicht hat kein Jota mit der AfD zu tun. Frankreich war der erste europäische Staat, der seine Armee mit der Levée en masse 1793 fast ausschließlich mit einer allgemeinen Wehrpflicht organisierte. In Russland wurde am 13. Januar 1874 die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. usw.usf.. ohne AfD!

Das ist ein wichtiges Thema für alle Parteien, die gesamte Gesellschaft, nicht nur für die AfD, sie gehört aber auch dazu.

Wer sich nicht verteidigen kann, ist der Willkür ausgeliefert. Die Bundeswehr, das NATO-Bündnis wird nicht unterhalten um Kriege zu führen, sondern zur Verteidigung und um Konflikte zu vermeiden und gegebenenfalls zur Beseitigung der Not für leidende Menschen zu beenden.

Die Wehrhaftigkeit ist und bleibt in dieser Welt unverzichtbar.

Saufen, Nazisprüche und Idiotie

///
*
... an all die Theoretiker hier: Ich war zwangsweise dabei und kann mitreden!
*
... die Bundeswehr war und ist schon immer ein Sammelbecken für ganz besondere Menschen gewesen!
*
... wer hier die „Weitergabe von Werten“ glorifiziert, über dessen Werte muss man sich wirklich Gedanken machen!
*
... die Bundeswehr war und ist schon immer rausgeschmissenes Geld gewesen!
*
... die teuerste und sinnloseste Variante ist eine Armee von Wehrpflichtigen, die im Verteidigungsfall bestenfalls den Ausbildungsstand eines „Volkssturms“ haben!
*
... würden weltweit die Milliarden in die Bildung investiert, gäb es keine Kriege!
*
... vor allem Geschichtsunterricht kann Wunder wirken!

um 15:28 von Demokratieschue...

Ich habe meinen Wehrdienst in 70er Jahren geleistet. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Ausbildung war die politische Bildung, innere Führung und Recht.
Rechtswidriges besetzen anderer Länder verbieten unsere Gesetze. Der Gesundheitsschutz bei der Truppe war erstklassig.
Das gezielte Erschiessen von Menschen im Friedensfall, außer zum Selbstschutz führt zur Anklage wegen Mordes.
Eine Nazikultur habe ich nicht feststellen können.

Wehrpflicht endgültig abschaffen

Die Wehrpflicht ist gegenwärtig nicht abgeschafft sondern nur ausgesetzt.
Artikel 12 a (1) GG , der Männer vom vollendeten 18. Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften verpflichtet, ist bisher nicht abgeschafft worden. Nach dem Wortlaut des Grundgesetzes können Männer zum Militärdienst verpflichtet werden. Einen grundgesetzlichen Zwang zu einer Wehrpflicht gibt es aber nicht. Wenn nun mehrere Politiker auf den Vorschlag der Wehrbeauftragten Högl entgegnen, die Wehrpflicht könne aus verschiedenen Gründen nicht wieder aufgenommen werden, dann sollte der Bundestag die Konsequenz ziehen und Artikel 12a Grundgesetz und das Wehrpflichtgesetz endgültig abschaffen.

@adagiobarber um 17:27

"ich halte die aussetzung für falsch, weil dadurch jungen männern ordnungsstrukturen entgehen, die sie sonst nicht erfahren."

Eines der armseligsten Kommentare!

Die BW als Erziehungsfaktor ist derart lächerlich. Was man in 18 oder 20 Jahren nicht in der Familie oder in seiner Umwelt gelernt hat, wird man in 12 Monaten BW bestimmt nicht erreichen. Es ist ein gut lanzierter Irrglaube, dass die BW die jungen Menschen zur Ordnung erzieht.

17:40 von Silverfuxx

Freiwilligendienst macht keinen Sinn und wird den tatsächlichen Bedarf an Personal nicht decken! Wir hatten die Wehrpflicht und sorry, jeder sollte für den Staat auch mal seinen Dienst tun! Diese Spassgesellschaft führte nur dazu, dass jeglicher Respekt gegenüber Polizei, Soldaten und Rettungskräfte verloren ging. Eltern scheinen in einigen Bereichen versagt zu haben, anders ist der Anstieg bei Links- und Rechtsextremisten nicht zu erklären. Und NEIN der Staat ist nicht für alles zur Verantwortung zu ziehen! Verpflichtung tut gut, dann ist man Abends müde und kommt auf keine dummen Gedanken! Und wer nicht zur BW will macht Ersatzdienst!

Am 04. Juli 2020 um 15:33 von mac tire

Am 04. Juli 2020 um 15:33 von mac tire
Die Wehrpflicht ohne wenn und

Die Wehrpflicht ohne wenn und aber ,für alle heißt M/W/D , wieder einführen. Zuwanderer eingeschlossen.

Volle Zustimmung.

@17:40 von Silverfuxx

"Weil der Staat es nicht schafft (oder schaffen will), in seinen Exekutivorganen den Rechtsextremismus zu bekämpfen, wird wieder die Jugend verpflichtet."

Etwa 1/3 der Bevölkerung war rechts und ist bis heute rechts. Was sich verändert hat ist die Toleranz der Regierenden gegen mögliche Gegner bzw. der Opposition.
Der Staat muss innerhalb der Bevölkerung nichts bekämpfen, denn ursprünglich funktionierte die deutsche Demokratie recht gut und die verschiedenen politischen Richtungen haben debattiert und sich ausgeglichen.

Inzwischen muss man an der Funktionsfähigkeit aber Zweifel haben. Seit rund zwei Jahrzehnten greift der Staat massiv in die freie Willensbildung ein und ist Partei.

@Advokat76 um 15:37

"Nach dem Jahr wusste ich, wie mein Leben weiter gehen soll"

Natürlich gibt es die armen Menschen, die halt- und ziellos durch die Welt schlendern. Die tun mir ehrlich leid. Da muss irgendetwas während der 18jährigen Erziehung falsch gelaufen sein. Vielleicht liegt es daran, dass die eigenen Eltern sich nicht um die Erziehung gekümmert haben, sondern dieses anderen (Kita oder Schule) überlassen haben.

Wehrpflicht wiedereinführen - genau richtig!

Es war ein schwerer Fehler, die Wehrpflicht "auszusetzen" (was mit Abschaffen de facto gleichzusetzen war/ist).

Nur wenn Personen aus allen Bevölkerungsschichten mit verschiedensten politischen Einstellungen in einer demokratischen Armee zusammenkommen, kann sich dort auch eine demokratische Gesinnung herausbilden und erhalten!

Nur dadurch kann verhindert werden, dass Extremisten in den Streitkräften die Mehrheit bilden.

Ergo: Wiedereinführung der Wehrpflicht as soon as possible! Und im Interesse der Gelichberechtigung selbstverständlich auch für die jungen Frauen!

Und Frau Kramp-Karrenbauer ist sowieso nicht mehr lange im Amt, deren Meinung ist also nicht übermässig relevant.

@tole, 14:53

"(...) geben den Menschen Erfahrungen mit, die einem im weiteren Leben nicht schaden. Ich kenne zumindestend niemanden."

Danke für diesen Nachsatz. Der ordnet ein, dass Sie lediglich aus Ihren persönlichen Erfahrungshorizont heraus schreiben.

In unserer Hauptstadt gibt sogar einen Verein mit (meines Wissens immer noch) eigenem Beauftragten für Musterungsgeschädigte und traumatisierte Opfer staatlicher Zwangsdienste (den Verein "Tauwetter").

Daneben möchte ich Ihnen das hervorragende Buch "Musterung: Staatlich legitimierte Perversion" von Lars Petersson empfehlen.

Freiwilligendienst oder

Freiwilligendienst oder Wehrpflicht?

Weder noch!

Wer eine Armee hat, der wird sie auch einsetzen!

Aber selbstverständlich!

Aber dann als Wehr- o d e r Zivildienstpflicht (bei letzterer zählt natürlich die blödsinnige Erfindung "Freiwilliges kulturelles Jahr" o.ä. Tinnef nicht, dafür aber Einsatz in der Senioren- und Behindertenbetreuung). Und zwar für alle derzeit vorhandenen Geschlechter. Und wer den Deinst für den Staat dann noch ablehnt, der dürfte dann auch bei der Verteilung staatlicher Leistungen oder Studienplätze u.a. hintenanstehen müssen. Nur sollte dann den Leuten der Kampf gegen Rechts- u n d Linksextremismus vermittelt werden. Frau Högl ist -wie so manche Damen und Herren- erstaunlicherweise etwas einseitig orientiert, mag es daran liegen, dass sie ein Wahrnehmungsproblem hat, was weiß ich. Aber die Wehrpflichtigen dann vielleicht ebenfalls so einseitig heranbilden zu wollen, Frau Högl, das geht schief. Denken Sie immer daran - ein Pendel, was man zu weit in die eine Richtung zieht, das kann man irgendwann (auch in Deutschland) nicht mehr festhalten. Was dann?

Wehrpflicht?

Das waren für 15 verlorene Monate.

Da habe ich nur "Obrigkeitsdenken" und "Kadavergehorsam" gesehen und erkannt wie auch meine Steuergelder verbraucht wurden und werden.

um 17:40 von Silverfuxx

>>Wieso eigentlich junge Menschen ? Warum nicht Zwangsdienste ab 65 ? Uhh, schnell in Deckung, weil das wird sicher für empörte Antworten sorgen. Von denen, die für Zwangsdienste der Jugend dafür sind...<<

Meinen Wehrdienst habe ich in jungen Jahren nicht als Zwangsdienst gesehen sondern als Dienst für den Staat in dem ich frei leben konnte.Ebenso glaube ich nicht das die vielen Zivildienstleister ihren Dienst als Zwangsdient gesehen haben. Darüber hinaus habe ich mich bis heute , wie viele andere ehrenamtlich engagiert.Irgendwann werden auch Sie merken das Leben aus nehmen und geben besteht und das Generationsübergreifend.

Wir hatten bereits beides paar Jahre lang und bislang scheint Wehrpflicht besser gewesen zu sein, da man dadurch besser gute Berufssoldaten anwerben konnte, in der Anzahl, die gebraucht wurde.

*

In den USA ist es etwas anders, weil die Armee auch Kredite an Soldaten vergibt, die in der freien Wirtschaft niemals einen Kredit für was auch immer (z.B. Fortbildung) bekommen hätten. Kostet ja alles.

Ich war 1x in den USA mit einer Studentengruppe und wir haben gleich ein Ehepaar kennengelernt, das genauso einen Abschluss nachgeholt hatte - beide Eheleute waren noch in der Reserve und beide haben deshalb den Kredit bekommen.

Die Armee sorgt in den USA für die Leute besser, als der Staat.
An Freiwilligen herrscht also kein Mangel.

wegen der rechten Umtriebe in der Truppe

Jan Sensibelius @
Ich habe nicht erlebt das durch Wehrplicht rechte Umtriebe erzeugt wurden.
Die werden meien persönlichen Meinung durch falsche Politik erzeugt die die leistungsbereiten Bürger ausbeutet.

Wehrpflicht? - zum „schießen“ !

///
*
*
... wer meint, dass mit der Wehrpflicht eine Weitergabe von „Werten“ verbunden sei, über dessen „Werte“ mache ich mir ernsthafte Gedanken!
*
... geht es um das Auffalten von Wäsche auf DIN A4 ?
*
... um Trinkfestigkeit ?
*
... das Austauschen zotiger Sprüche ?
*
... „Ballerspielchen“ im Freien ?
*
... oder welche Werte könnten gemeint sein?
*
Mann kann nur mit dem Kopf schütteln, was einige so herbeifantasieren, wenn man selbst mit dabei war - so wie ich!
*
... unsere Regierung hätte den kompletten Wehretat lieber seit 70 Jahren in die Bildung investiert, dann wäre uns so ein Vorschlag der Opposition (inklusive der aktuellen Oppositionellen) wahrscheinlich erspart geblieben!

Am 04. Juli 2020 um 15:27 von mac tire

Zitat: Wieso Demütigungen ertragen? Sie lehrnen Disziplin und Ordnung und Verantwortung für ihr handeln zu übernehmen. Ist das für sie eine Demütigung?

Disziplin, Ordnung und Verantwortung sind als Lernziel nicht zu beanstanden.

Die "Lehr"-methoden und -mittel, mit denen ich wärend meines Wehrdienstes konfrontiert wurde, waren Demütigung und Schinderei.

14:46 von kurtimwald

Das man an der Verpflichtung auch reifen kann, vergessen viele und glauben sie mir, viele die hier ihre Meinung kundtun haben nicht gedient und nehme ich, der ich 12Jahre gedient habe auch nicht ernst. Wer den Wehrdienst und den Ersatzdienst ablehnt ist ich fixiert oder lebt in einer Traumwelt. Ich möchte weg von der Abhängigkeit von den US Truppen hin zu einer atomwaffenfreien EU Verteidigungsarmee. Das geht nicht mit einer zu kleinen BW, die noch dazu nicht ausreichend einsatzbereit ist! Zu meiner Dienstzeit hatten wir in NATO Manövern regelmäßig Bestnoten erreicht, selbst im Vergleich zu US Einheiten. Unser LW Verband hatte 95% Einsatzbereitschaft, heute freut man sich schon auf 15%. Das geht leider nur mit genügend Personal und nicht mit Leuten, die 6Monate im Weg stehen!!

Freiwilligendienst

von Mika D @
Wie der Name es sagt mus er freiwillig sein und bleiben.

Und den gibts ja schon. Oder ist es noch nicht genug wenn Mann 40 Std. arbeitet und hohe Steuern sowie Sozialabgaben zahlt?

14:46 von kurtimwald

"es fehlt an Werten

das soziale Gefüge ist bei uns schon länger auseinander gefallen, Egoismus statt Miteinander, Polarisierungen, Verlust an Respekt vor dem Gegenüber, nicht nur in den (as)sozialen Netzen."

,.,.,

Das Gegenteil ist wahr.

Ihren Text habe ich schon vor rund 60 Jahren x-mal vorgetragen gehört.
Er wird von einigen noch immer vorgetragen, ohne dass der Vortragende überhaupt Kenntnis über die damalige und die jetzige Gesellschaft zu haben scheint.

Allein dieses Forum zeigt, welche Werte mit viel Einsatz verteidigt werden.

Kriegsdienst als Instrument für Wert-Eintrimmen zu empfehlen, halte ich für ziemlich makaber.

Unsere Welt ist weiter. Wir suchen nach einer Form des Friedens.
Und konkret suchen wir eine Möglichkeit, in der Bundeswehr rechtsradikale Tendenzen zu verhindern.

Am 04. Juli 2020 um 14:54 von Thomas Mainthal

Zitat: nur der ständige Zu- und Abfluss von Wehrpflichtigen hatte immer dafür gesorgt, das die Bundeswehr kein in sich geschlossener Verein war. Sie verhinderte die absolut rechtsradikalen Tendenzen der heutigen Bundeswehr.

Zu meiner Zeit war der Wehrpflichtige der "Schütze A....", der wenn er Glück hatte als Obergefreiter abging. Sein Soldatenleben fand getrennt von dem Unteroffizierscorps oder gar dem Offiziercorps statt.

Die Mannschaftsdienstgrade haben sich in ihren Mnnschaftskantinen dem kollektiven Trunke hingegeben.

Die Traditionpflege und Entwicklung des Corpsgeistes fand in anderen Kreisen statt, zu denen Wehrpflichtige keinen Zugang hatten.

Was soll das dumme Geschwätz

von Demokratie in einer Armee?

Im militärischen Bereich gibt es keine Demokratie. Ein Soldat muss Befehle ohne Wenn und Aber ausführen. Im amerikanischen Militär wird das Hirn und das Denken ausgeschaltet. Im Prinzip muss das auch im deutschen Militär geschehen. Andernfalls könnte es passieren, dass kein deutscher Soldat nach Afghanisten oder Mali will.

Eine Art französische Fremdenlegion

Man könnte auch eine Art Fremdenlegion bilden. Darin könnten dann Deutsche und Migranten zusammen dienen. Dann hätte man eine gemeinsame Aufgabe und auch die Religionsunterschiede wären dann egal, weil man dann ein Team wäre.
Es würden sich keine Gruppen bilden und man würde sich richtig kennenlernen. In Frankreich funktioniert diese Armee, dann würde es auch bei uns funktionieren.

Vergesslich?

Warum wurde die Wehrpflicht seinerzeit ausgesetzt?
1. Mit "Angelernten", die nur kurzzeitig zur Verfügung stehen (= Wehrpflichtigen), kann man für komplexe Auslandseinsätze nichts anfangen, die belasten am Ende nur das Budget, bringen aber nichts.
2. Die Wehrpflicht stand in der akuten Gefahr, von Karlsruhe wegen eindeutiger gravierender Mängel bei der Wehrgerechtigkeit gekippt zu werden.
Bei beiden Punkten hat sich die Situation nicht verändert, an einer Stelle aber verschärft: Es wäre im Jahr 2020 nicht mehr vermittelbar, warum nur noch Männer Wehrdienst leisten müssen - nur wäre die Wehrgerechtigkeit dann noch schwerer zu gewährleisten - und gegen rechtsextreme Umtriebe würde das auch nicht nützen, im Gegenteil, Extreme und Gotteskrieger würden auf Staatskosten an der Waffe ausgebildet, denn die zu identifizieren und auszufiltern funktioniert ja schon heute offenkundig nicht.

15:13 von peter Schäfer

Nie wieder Wehrdienst!!!!
Viele Jahre wurden junge Männer von fragwürdigen Ausbildern drangsaliert.
.
wer soll unser Land verteidigen ?
(mal abgesehen gegen wen aktuell)
die Bürger dieses Landes oder bezahlte Söldner ?

"... von fragwürdigen Ausbildern drangsaliert."
also ich lebte in der Generation in der Wehrpflicht herrschte
mir erscheint dass sie die damalige Situation gar nicht kennen

@Defender411 um 17:42

"Auch sollte die BW wieder auf eine Stärke von mindestens 600000 Mann / Frau aufgestockt werden."

Jetzt müsste nur noch eine Begründung folgen, die logisch nachvollziehbar wäre. Da kann aber sehr wahrscheinlich nichts kommen.

Wehrpflicht -ja !

Ich habe lange in 2 deutschen Armeen gedient und von daher kann ich mir wohl ein Urteil erlauben.
Von daher bin ich ein Befürworter der Wehrpflicht.
Denn es wird viele geben, die sich dann für längere Dienstzeiten entscheiden, wenn sie eine interessante Tätigkeit vorfinden.
Es gibt soviel Betätigungsfelder-von der Technik ,Tauchen ,Fallschirmspringen usw.
Es muß die BW sich jedoch als eine attraktive Truppe darstellen-ohne Schlendrian mit Disziplin und ohne Mängel sowie einem fähigen Ausbilderpool.

@Defender411 17:50 - Realitätsbezug?

///
*
*
... was Sie hier so von sich geben, macht mir persönlich nicht den Eindruck, als wüssten Sie wovon Sie sprechen ...
*
... ich habe diese von Ihnen gewünschten 18 Monate hinter mir!
*
... weil ich damals zu jung, zu doof und von zu Hause falsch beeinflusst war!
*
... den Kriegsdienst mit der Waffe habe ich nachträglich verweigert, als der Brief mit dem Kennwort „Blauer Stier“ im Briefkasten lag und wir für amerikanische Interessen in den Golfkrieg ziehen sollten!
*
... was für ein Bild von Krieg und Verteidigung haben Sie denn in Ihrer Fantasie?
*
... PS: den besagten Klasse 2 Führerschein habe ich trotzdem gern „mitgenommen“ und damit viele tausend D-Mark verdient während dem Studium!
*
... wenn es Ihnen nur darum geht, kann man das auch billiger haben!

Am 04. Juli 2020 um 15:32 von Eu-Schreck

Zitat: @Tarek94: Nachlesen im Link der Regierung: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/bundeswehr-amt...

Ich kann, wenn ich dem Link folge, keinen Hinweis finden, dass Reservisten einberufen worden seien.

15:16 von gully

@14:31 von Dr.Hans

Die Regierenden sind nun in der Zwickmühle: Sie wollen die Wehrpflicht einführen, können sie aber nicht, da die AfD ja dafür wäre (sogar ihre Idee). Also nennt man es einfach "Freiwilligendienst". Wehrpflicht war ja vorher auch schon freiwillig (hat man uns damals ausdrücklich vor Ort zugesichert- man konnte ja auch Zivi machen).

Das Grundproblem sehe ich nicht in den Gesellschaftskonstrukten die die Lösung herbeiführen sollen, sondern in der fehlenden Identität/Werteverankerung der deutschen Bürger."

,.,.,.

Den letzten Satz halte ich für wichtig.

"Der deutsche Bürger" kann sich weniger und weniger mit dem Nationalen identifizieren.
Das kann man auch nicht erzwingen, denn die Welt marschiert voran.

Die Jugendlichen sind in der Regel sehr viel mehr "Weltbürger" als die früheren Generationen, und der Gedanke, dass Mensch auf Mensch schießen soll und dabei noch ein "Wertgefühl" hochwallen lassen soll, wird nicht vermittelbar sein.

@15:28 von Demokratieschue...

"„wie wäre es mit einer Werte-Ausbildung fuer unsere Bundeswehr?? Dort könnten sie unsere Werte wie...
mit beiden Beinen auf dem Boden von Grundgesetz, EU-Recht, internationalem Recht und Völkerrecht zu stehen,
Drohnenmorde und rechtswidrige Befehle ohne zu zaudern abzulehnen,
rechtswidrige Einmärsche in andere Länder abzulehnen"

Glauben Sie wirklich eine Werteausbildung von Soldaten, von denen verlangt wird ihre eigenen Befindlichkeiten der Befehlsstruktur unterzuordnen, könnte "Drohnenmorde" oder völkerrechtswidrige Kriege jemals verhindern? Sinnvoller wäre es eine "Werteausbildung" für die politische wie militärische Führung zu fordern. Der gute Herr Obama hat die Namenslisten für die von Ihnen erwähnten "Drohnenmorde" höchstpersönlich abgezeichnet.

Am 04. Juli 2020 um 17:57 von hesta15

Zitat: Ich habe meinen Wehrdienst in 70er Jahren geleistet.

Das habe ich auch getan.

Zitat: Ein wesentlicher Bestandteil unserer Ausbildung war die politische Bildung, innere Führung und Recht.

Bei uns wurde das auch gelehrt - vom Kompaniechef. Was die Ausbilder, vor allem Feldwebel, davon hielten, haben sie uns dann hinterher sehr deutlich gemacht.

Zitat: Der Gesundheitsschutz bei der Truppe war erstklassig.

Wenn man davon absieht, dass Leute bei Gewaltmärschen unter widrigsten Wetterbedingungen zusammen brachen.

Zitat: Eine Nazikultur habe ich nicht feststellen können.

Aber jede Menge Wehrmachtssprüche.

Sinnlos

Man versucht ein inneres Problem der Bundeswehr, dass vorallem auf dem Versagen von Vorgesetzten beruht, durch die Wehrpflicht zu bekämpfen. Zumal Wehrpflichtige gar nicht Dienst im KSK leisten würden. Zudem müsste man vor dem Hintergrund der Wehrgerechtigkeit so viele junge Leute wie möglich eines Jahrgangs gezogen werden. Beispielhaft wäre dafür wäre die Stärke der BW nach Übernahme der NVA (1990). Ca. 650.000 Mann. Dafür gibt es heute gar keine militärische Infrastruktur mehr. Es würden Kreiswehrersatmter, Kasernen und Übungsplätze fehlen. Dazu waren es damals nur männliche Wehrpflichtige.
Außerdem gäbe es wohl wieder das Problem, dass aus politischen Erwägungen nur Zeit- und Berufssoldaten in Auslandseinsätze geschickt würden. Mal davon abgesehen, dass unsere europäischen Nachbarn eine derartige deutsche Streitmacht missbilligen würden.

Am 04. Juli 2020 um 17:27 von adagiobarber

Zitat: ich halte die aussetzung für falsch, weil dadurch jungen männern ordnungsstrukturen entgehen, die sie sonst nicht erfahren.

Ich frage mich, warum meine Töchter zu wunderbaren Menschen und engagierten Mitbürgern geworden sind, ob wohl sie nicht "gedient" haben.

Was ist mit den jungen Männern, die nach Aussetzung der Wehrpflicht aufgewachsen sind? Alles Leute ohne Ordnungsstrukturen?

sehr wohl vernünftig und sinnvoll

"Einen vernünftigen Grund zur Wiedereinführung der Wehrpflicht lässt sich nicht erkennen, dies dürfte wohl allenfalls eine Subventionsmaßnahme für Bierbrauereien sein".

Die Berufsarmee hat aufgehört ein Spiegelbild der Gesellschaft zu sein und entwickelte sich zum Staat im Staate. Sie war eines der Orden, die sich Frau Merkel (neben Atomausstieg und Flüćhtlingspolitik) gerne selbst verliehen hat. Natürlich darf der nicht verlohren gehen.

Das mit den Bierbrauereien ist, mit Verlaub, ziemlicher Stuss.

@gman um 17:54

"Die Bundeswehr, das NATO-Bündnis wird nicht unterhalten um Kriege zu führen"

Ach ja?
Was ist mit Jugoslawien oder Naher Osten? Musste oder muss dort etwa das Territorium der NATO-Mitglieder gegen Angriffe verteidigt werden?

120 Prozent Arbeitslast sind zu viel für Jede/n

Die Leute, die als das Rückgrat der Gesellschaft gelten, also die engagierten Kräfte im Land, sind über weite Strecken erheblich gefordert. Wann wird dieser Umstand endlich allerseits anerkannt?

Du kannst die jungen Leute sicher ausbilden, und auf den Weg bringen. Dann muss die Pflicht aber auch für alle und nachhaltig sein.

Deshalb fordere ich (perspektivisch) 10 Jahre-Pflichteinsatz für die Gesellschaft für jede/n deutsche/n - und ideal - EU-BürgerIn, mit rückwirkender Anerkennung für bereits geleisteten Einsatz.

@15:21 von Demokratieschue...

"wie wäre es mit einer Werte-Ausbildung fuer unsere Bundeswehr??"

Auf die Gefahr hin wieder geblockt zu werden halte ich eine "Werte-Ausbildung" für Soldaten, die beim Eintritt ihre eigene moralische Handlungsfähigkeit an den Staat abgeben für Indoktrination und Propaganda.
Das die US-Armee automatisch für das gute in der Welt steht, daran haben sicher auch die US-Soldaten geglaubt und meinten tatsächlich, dass sie lediglich die Demokratie in den Irak tragen. Ähnliches gilt für Vietnam, Korea ... Und aus der DDR als Verteidiger gegen Imperalismus und den Klassenfeind kenne ich das Liedchen auch gut genug. Soldaten sind und bleiben Befehlsempfänger. Sie werden nie den Kern des Widerstands gegen falsche Ideen bilden.

17:52 von MartinBlank

Zitat:"Es könnte so einfach sein: Alle leisten erstmal drei Monate Grundwehrdienst, mit Ausnahmen nur in Härtefällen. Hier sollte Verweigerung noch nicht erlaubt werden."

Einfache "Lösungen" sind häufig keine. Diese verstößt z.B. gegen Art. 12a(2) des Grundgesetzes. Im Übrigen ist die Möglichkeit, den Wehrdienst an der Waffe zu verweigern, als Konsequenz aus der dt. Geschichte in die Verfassung aufgenommen worden. "Bausoldaten" à la DDR brauchen wir nicht noch einmal.

17:54 von gman

"Die Wehrhaftigkeit ist und bleibt in dieser Welt unverzichtbar."

,.,.,

Fanatiker argumentieren immer so: 'Das IST so, und es BLEIBT so.'

Fanatikern darf man niemals vertrauen. Sie sehen immer nur eine Seite, und von der werden sie beherrscht.

@hesta15 17:57

"Rechtswidriges besetzen anderer Länder verbieten unsere Gesetze."

Da muss etwas bei der Rechtsausbildung schief gelaufen sein.
Dann dürfte die BW keine logistische Unterstützung im Nahen Osten geben. Dann hätte die BW auch keine logistische Hilfe bei der Bombardierung von Jugoslawien leisten dürfen. Da hat die BW zwar nichts besetzt - aber außerhalb des NATO-Gebietes operiert.

"Eine Nazikultur habe ich nicht feststellen können."

Dann frage ich mich, weshalb Frau Höger solch ein Fass aufmacht.

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