Kommentare - Ministerin will höhere Mindeststrafen für Kindesmissbrauch

01. Juli 2020 - 12:54 Uhr

Sexualisierte Gewalt und der Besitz von Kinderpornografie sollen härter bestraft werden. Pläne von Justizministerin Lambrecht sehen vor, dass beide Delikte als Verbrechen eingestuft werden - mit einer Haftstrafe von mindestens einem Jahr.

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Diese Absicht

findet meine Unterstützung !

Überflüssige Diskussion!

"Ich will, dass sexualisierte Gewalt gegen Kinder ohne Wenn und Aber ein Verbrechen ist"

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder IST ohne Wenn und Aber ein Verbrechen. Für das Anbieten eines Kindes zur sexuellen Ausbeutung ist ein Jahr Haft der reinste Witz. 10 Jahre wäre eher angemessen für das Zerstören von jungem Leben zur eigenen Befriedigung.

Populismus

Die Erhöhung der Mindeststrafe auf ein Jahr ist blanker Populismus. Der Tatbestand ist bei jeder sexuellen Handlung mit einer Person unter 14 Jahren erfüllt. Es ist hochgradig irrational, einen Zungenkuss einen Tag vor dem 14ten Geburtstag um 23:59:59 mit einem Jahr Freiheitsstrafe zu bestrafen, während dieselbe Handlung eine Sekunde später ohne hinzutreten weiterer Umstände gar nicht strafbar ist.

Ein Jahr Mindeststrafe für den Besitz von Bildern ist auch völlig unangemessen. Der Besitz ist strafbar, weil dadurch die Nachfrage angekurbelt und Missbrauch gefördert wird. Die Strafbarkeit an sich entfernt sich damit schon vom unmittelbaren Rechtsgüterschutz hin zu einer mittelbaren Argumentation der moralischen Mitschuld am Missbrauch. Eine Mindeststrafe von einem Jahr für unmoralisches Verhalten und dadurch bedingte indirekte Rechtsgutsverletzung ist unverhältnismäßig.

Es muss schon im Vorfeld hingeguckt werden

Der Ansatz "Haftstrafe von mindestens einem Jahr" ist richtig, um zu verdeutlichen, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Trotzdem wird die Strafandrohung nicht dazu beitragen, die Kinder von ihrem Schicksal zu erlösen. Das betrifft sowohl sexuell missbrauchte als auch misshandelte und der Verwahrlosung anheim gegebene Kinder.
Gefährdete Familien müssen besser betreut und auch kontrolliert werden. Sogenannte FamilienhelferInnen sind keine Fachleute, sie bekommen nicht genug Rückhalt von den Sozial- und Jugendbehörden. In meiner Heimatstadt war es lange so, dass die FamilienhelferInnen auf die Zustimmung/Kooperation der schwierigen Familie angewiesen waren. Hat sich die Familie beschwert, war der/die FamilienhelferIn seinen Job los und der/die nächste wurde verschlissen. Das hat im Extremfall dazu geführt,dass FamilienhelferInnen den Abwasch gemacht haben.
Der Verbleib der Kinder in der Familie muss an Auflagen, z.B. an die verpflichtende Teilnahme von Therapien geknüpft werden.

Der Strafrahmen bei der Mindeststrafe ist viel zu niedrig!

Werte Justizministerin:

dass hier ist vom Strafrahmen her ja wohl absolut lächerlich:

https://www.tagesschau.de/inland/reformpaket-bekaempfung-sexualisierte-…

Sexualisierte Gewalt und der Besitz von Kinderpornos sollen härter bestraft werden. Pläne von Justizministerin Lambrecht sehen vor, dass beide Delikte künftig als Verbrechen eingestuft werden - mit einer Haftstrafe von mindestens einem Jahr.

Die Mindeststrafe muss höher sein. Meiner Meinung nach muss das auf mindestens fuenf Jahre hoch!! Vergewaltigung von Kindern war immer schon ein Verbrechen. Nur die Strafrahmen wurden wohl zu selten ausgeschöpft. Und auch der Besitz von Kinderpornos muss bei der Mindeststrafe auf drei bis fuenf Jahre hoch.

na endlich..

... wer sich an Kindern, Schutzbefohlenen und Schwächeren vergreift muss mit den maximalsten und härtesten Strafen rechnen die unser Strafgesetzbuch hergibt. Meines Erachtens sogar drüber.

Bei schweren Fällen bitte Sicherungsverwahrung

Dann zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/reformpaket-bekaempfung-sexualisierte-…

Kernpunkt des Gesetzesvorhabens ist, dass sexualisierte Gewalt gegen Kinder künftig mit einer Freiheitsstrafe von einem bis zu 15 Jahren geahndet werden soll. Bisher betrug die Mindeststrafe sechs Monate. Anders als bislang wird Kindesmissbrauch den Plänen des Ministeriums zufolge rechtlich als Verbrechen bezeichnet - und nicht mehr als Vergehen. Damit können die Verfahren auch nicht mehr eingestellt werden.

Und nach diesen 15 Jahren hätte ich bei schweren Fällen gerne eine Sicherungsverwahrungsmöglichkeit. Und auch die Mindeststrafe muss von einem auf mindestens drei bis fuenf Jahre hoch Frau Justizministerin.

Jetzt erst?

Kinderpornos gibt es doch schon seit Jahren. Warum soll es jetzt erst ein Verbrechen werden? Alle die Kinderpornos verbreiten bzw. konsumieren hätten schon seit Jahren verurteilt mit anschließenden Pschyatrieaufenthalt sein. Jetzt, wo das Kind im wahrsten Sinne in den Brunnen gefallen ist reagiert die Politik, ein Armutszeugnis.

Kindesmissbrauch !

Das ist schon mal ein gutes Vorhaben ! Wobei ich für einen noch viel höheren Mindest- Ansatz von zwei Jahren wäre.
Wer Kinder sexuell missbraucht oder ausbeutet, der sieht ja in keiner Weise, was er da anrichtet. Viele dieser Kinder sind etliche Jahre ihres Lebens traumatisiert, und haben recht oft Schwierigkeiten sich wieder in einem "normalen" Leben zurecht zu finden, wieder Vertrauen zu fassen.
Außer der Strafe für diese Straftäter sollte aber auch eine wirklich effiziente Betreuung der geschädigten Kinder ganz groß in den Fokus rücken, und auch wesentlich vermehrt auf den Schutz aller Kinder geachtet werden.

Kindesmißbrauch soll Verbrechen werden ....

Wie lange will die Politik solche Dinge versanden ? Solche Taten gehören schon ganz lange in die Kategorie des Verbrechens ! Warum hat Frau Lamprecht erst wieder verzögert fragt man sich alle Ernstes.

Das hier kann im StGB § 184i eingearbeitet werden

Und dass hier kann man in einem schon vorhandenen Straftatbestand "sexuelle Belästigung" einarbeiten:

https://www.tagesschau.de/inland/reformpaket-bekaempfung-sexualisierte-…

Taten ohne Körperkontakt wie sexuelle Handlungen vor den Augen eines Kindes sollen demnach in einem eigenen Tatbestand geregelt werden.

Siehe StGB § 184i

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__184i.html

Da könnte man sowas auch im Absatz 1 mit einarbeiten. Beispielsweise so:

Wer vor den Augen von anderen Personen und Kindern sexuelle Handlungen an sich selbst oder an Dritten vornimmt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Jahren bis zu 15 Jahren bestraft.

Und im Absatz 2 sollte explizit auch die Möglichkeit einer Sicherungsverwahrung eingearbeitet werden.

Und was soll das bringen?

Was genau erwarten sich diese Leute von härteren Strafen?
Pädophile wachen nicht eines Tages auf und sagen zu sich:
"Hm, Kinder sexuell missbrauchen hört sich spaßig an, ich brauch eh mal ein neues Hobby."

Diese Leute haben einen Schaltfehler im Hirn und deswegen wollen sie es mit Kindern treiben. Sexuelle Triebe lassen sich nicht mit Gesetzen unterdrücken.

In vielen muslimischen Ländern steht auf homosexuelle Taten die Todesstrafe und trotzdem lassen sich viele davon nicht abhalten.

Und nein, lieber voreingenommener Leser, ich setze Pädos nicht mit Homosexuellen auf eine Stufe, das war ein BEISPIEL.

Unterscheidung

Hier wäre erstmal sicher zu stellen.
Es würden keine Kinderpornos oder pornographische Bilde von Kindern geben, wenn ein Versuch solcher Verbreitung eine richtige Strafe nach sich ziehen würde.
Wenn ich mir nur vorstelle mein Kind 7 Jahre würde sexuell missbraucht werden.
Die Bilder oder Filmaufnahmen würden ins Internet gestellt werden.
Das Kind ist für den Rest seines Leben gezeichnet. Es würde nie wieder ein normales Leben führen können, schlimmsten Falls nimmt es sich das Leben.
Der Täter geht dafür ein Jahr ins Gefängnis.
Allein die Vorstellung ist so schlimm, das es schon wieder lächerlich klingt.
Ich hoffe die Politik merkt wie lächerlich das ist was sie fordert.
Wer immer das Leben eines Menschen zerstört, zwar besonders das von Kindern, aber von Erwachsenen, hat doch das recht auf alles abgegeben.
Ich kann nicht sagen wie die gerechte Strafe wäre aber 1 Jahr ist ein Schlag mit dem Hammer ins Gesicht eines jeden Opfers.

Unverständlich

Unverständlich ist es für mich, warum die Anwendung sexualisierter Gewalt und die bewußte Entgegennahme von Kinderpornographie nicht schon längst die Einstufung als Verbrechen hat.
Als Angehöriger eines Betroffenen darf ich jeden Tag mit ansehen, welche jahrzehntelangen Ängste und Leid solche Taten erzeugen.
Die Störung des Rechtsfriedens, die damit einhergeht, daß einem Mitbürger solches Leid angetan wird, ist meines Erachtens weitaus höher, als bei manchen Eigentums- oder Steuerdelikten, die weitaus höher bestraft werden.
Noch wichtiger: Die durch den überführten Täter zu erbringende Wiedergutmachungsleistung sollte die lange Dauer der Auswirkungen und den Grad der Einbuße an Lebensqualität für den Betroffenen mit bedenken. Es wäre zu überlegen, ob nicht als Regel von einem Mindestschaden auszugehen ist, der zu ersetzen ist.
Dann wäre der Betroffene zumindest dafür nicht nachweispflichtig. Das wäre zwar juristisch schwierig, aber erwägenswert.

Richtige Richtung - aber vermutlich ein stumpfes Schwert ...

... denn einerseits sitzen Täter und Produzenten oft im Ausland, produzieren und verteilen wohl auf eine Art und Weise, die es schwierig macht, Rückschlüsse auf sie zu ziehen (sonst wäre das Problem längst viel kleiner) auf der anderen Seite wird es mit zunehmender technischer Entwicklung zunehmend schwerer, echte Straftaten von solchen zu unterscheiden, die virtueller Natur (z.B. durch Computer generierter Content) sind.

Dazu kommt die Möglichkeit zur Verdunklung durch Konspiration, Offline-Sharing, Verschlüsselung - das macht es Strafverfolgern schwer. Verfolgt man zudem die Berichterstattung der vergangenen Jahre, so werden zwar immer mehr Konsumenten enttarnt und der Strafverfolgung zugeführt - aber viel zu wenige Täter. Dazu ist es offenbar lukrativ - sonst würde keiner die Risiken eingehen.

Deshalb wäre ich interessiert, welche Maßnahmen zur Prävention und Ursachenbekämpfung geplant sind. Das halte ich für noch wesentlich wichtiger, als entschlossene Symptombekämpfung!

Kein Vergehen mehr sondern jetzt Verbrechen

Es wurde bereits seit langem Zeit, diese Einstufung vorzunehmen. Wichtig ist, daß die Taten auch konsequent verfolgt werden. Dabei sind wir alle gefordert. Viel zu oft geschehen die Taten im privaten Umfeld der Kinder und werden vom Umfeld verharmlost und unter den Teppich gekehrt. Wichtig wäre es auch, Händler und virtuelle Täter bis zum letzten verfolgen zu können. Das Thema Vorratsdatenspeicherung muß unter diesen Aspekten wohl neu diskutiert werden.
Aufpassen muß der Gesetzgeber allerdings, daß nicht auf einmal "Photos von unserem letzten Badeurlaub" unter das dann geltende Strafrecht fallen. Da wird wohl manches Ermessenssache von Strafverfolgungsbehörden und Gerichten bleiben.

Ok das Anbieten eines Kindes

Ok das Anbieten eines Kindes zum Missbrauch, soll also im Mindestmaß gleichstark bestraft werden, wie der Besitz von Missbrauchsabbildungen? Wo ist denn da bitte das Verhältnis zur Schwere der Tat gewahrt? Als Grund dafür jetzt Fälle schweren Missbrauch anzuführen ist ABSURD. In diesen Fällen redet eh niemand nur von der Mindeststrafe, darum ändert das auch nichts.

Damit erzeugt man Mindestrafen für Leute, die vielleicht unabsichtlich oder aus dummer Neugier verbotene Inhalte geladen haben. Dass das problematische Handlungen sind...keine Frage, aber so verhindert man doch keinen Missbrauch. Auch mal ein Wort zum Thema Verbreitung:

Da reicht es dann schon auf einer Sharing bzw. Torrent Plattform eine legale Pornographiesammlung zu laden, worin 1 Bild von Minderjährigen ist. Dadurch, dass es man es automatisch hochläd 1 Jahr + 1 Jahr wegen Besitz. Zack keine Bewährung. Oder jemand 16 bekommt ein Bild seiner Freundin 13 und zeigt es noch jemandem. Ja scheiße, aber dafür gleich 2J Haft?

Purer Populismus

ist das Vorhaben der Ministerin

Ich befürchte, dass dadurch kein einziges Kind geschützt wird.

Wenn ich hier im Forum lese, kann ich allerding den Grund für den minsteriellen Populismus erkennen.

Auch an die Opfer denken

ich finde die Täter sollten auch belangt werden was die Opfer für Schäden erlitten haben. Schmerzensgeld, spätere Behandlungskosten durch traumatas.....

Mißbrauch durch Hacker?

Keine Frage, dass Kindesmissbrauch hart bestraft werden muss, und Pädophile mit Kinderpronos auch. Da viele Täter ihre Taten wiederholen (z.B. im Ausland), muss hier stärker über den Umgang nach der Strafverbüßung nachgedacht werden (elektr. Fussfessel ?).
Sehr problematisch ist die Mißbrauchsmöglichkeit dieser Regelung: Fast täglich gibt es Medungen, dass Hacker selbst gut gesicherte PC-Systeme "übernommen" haben. Für Hacker, Computerviren, Bots ist es ein leichtes, z.B. auf Bestellung mißliebigen Personen Kinderpornos unerkannt auf den PC zu spielen. Wie soll diese Mißbrauchsmöglichkeit ausgeschlossen werden?
Das ist analog zu dem schon alten Skandal, dass eine Zeitlang viele Frauen bei der Scheidung den Männern Kindesmißbrauch unterstellten, um Vorteile bei der Scheidung zu erlangen. Was oft erst nach vielen Prozessen und viel Leid für Kinder und Väter zurückgewiesen werden konnte ...

Mit so etwas sollte man vorsichtig sein

Schärfere Gesetze ändern selten etwas zum Guten.
Man sollte hier extrem vorsichtig sein was alles als Kinderpornografie zählt. In einer Welt in der 13 jährige ein Handy mit Kamera haben und Daten evtl. unbewusst auf Servern ihres Onkel backupen sollte sicher gestellt sein dass der Onkel nicht unwissentlich zum Opfer wird. Ich finde es daher sehr schwierig den Besitz von Kinderpornografie unter Strafe zu stellen.
Oder was ist wenn zwei Kinder einvernehmliches Sex haben und sich dabei filmen, ein Jahrzehnt später sind dann zwei Erwachsene in Besitz von Kinderpornografie in der sie selber die Hauptrolle spielen und selbst wenn die beiden inzwischen verheiratet sind müssten sie nach den Buchstaben des Gesetzes ins Gefängnis.
Das ist ein zweischneidiges Schwert das man nicht zu leicht nehmen sollte und sollten aufgrund eines solchen Gesetzes Anzeigen ausbleiben aus Furcht vor Strafe, wird das Gesetz mehr Schaden anrichten als Nutzen.

Super

Halt lange gedauert, bis die Ministerin sich durchgerungen hat.
Sexueller Mißbrauch bei Kindern muss sehr hart bestraft werden. Wenn wir die Kleinen nicht schützen, wen denn dann.
Frau Ministerin, tun Sie auch etwas für die Kriminalbeamtinnen und -beamten und die Polizistinnen und Polizisten, die sich diesen ganzen Dreck ansehen müssen. Gewähren Sie zusätzliche Frei- und Urlaubszeiten! Ich bin den Polizeikräften unendlich dankbar, dass sie diese "Arbeit" erledigen und ertragen. Das ist kein normaler Dienst! Danken wir es ihnen nicht nur mit Worten!

@Tino255 13.10

Populismus? Glaub ich nicht und ich glaub auch nicht, dass es um "einen Zungenkuss um 23.59" geht, sondern um sexuellen Missbrauch von Kindern, der offenbar ein gewaltiges Problem ist. Durch die Erhöhung der Mindeststrafen wird zumindest klar, dass es nicht um "Vergehen" sondern um Verbrechen geht. Das ist okay, weil die Schwächsten geschützt werden aollen

Ich dachte das wären...

...sie schon längst?

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Was wäre denn passiert, wenn es diese drei schweren Fälle bundesweit nicht gegeben hätte?
Wäre das Gesetz dann so geblieben wie bisher?
-
Manchmal kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.
Und verstehen muß ich das auch nicht.
Bleibt zu hoffen, daß nun alles schön schnell geht,
damit das neue Gesetz auch schnell wirken kann.

um 13:27 von Bullok

Zitat: Hier wäre erstmal sicher zu stellen.
Es würden keine Kinderpornos oder pornographische Bilde von Kindern geben, wenn ein Versuch solcher Verbreitung eine richtige Strafe nach sich ziehen würde.

1) Was ist eine "richtige" Strafe?
2) Ich widerspreche: Selbst in Gebieten / Zeiten, in denen grausamste Strafen angedroht werden, werden die entsprechenden Delikte begangen.
Wir müssen uns klar machen: Strafe alleine verhindert Verbrechen nicht.

Als Bürger unseres Landes können wir aber jenseits der Straf-Logik helfen, die Wahrscheinlichkeit solcher Missetaten zu reduzieren. Dazu gehört auch eine klare Definition dessen, was NICHT strafbar ist, weil es niemandem schadet. Und ein Bekenntnis zu einem Grundkonsens an Moral, dessen Vorgaben in jedem Falle einzuhalten sind, ob Strafbar oder nicht.
Und hier, das weiß ich, haben wir ein richtiges Problemfeld betreten: Moral. Zwischen Sharia und LGBTQ-hype ist alles in unserem Volk vertreten. Wer vermag das zu lösen? Ich nicht.

"Pläne von Justizministerin Lambrecht sehen vor, dass beide Delikte künftig als Verbrechen eingestuft werden"

Unsere Gesellschaft wäre schon einen gewaltigen Schritt weiter, wenn die Dinge - (nicht nur hier) ganz „offiziell“ klar, deutlich und unmissverständlich beim Namen genannt würden: Kindesmissbrauch – und alles, was ihn „voraussetzt“ (z.B. Kinderpornographie) IST ein Verbrechen. Eins der schwersten überhaupt. Denn es zerstört das Leben von Kindern "nachhaltig".

Was gibt es da über die "Einstufung" solcher Verbrechen zu „diskutieren“?

Genau. Denn es gibt ja auch

Genau. Denn es gibt ja auch keine Drogen, deren Verbreitung und Herstellung eine Straftat ist.
Jemand der Ihr Kind missbraucht ist doch spowieso nicht vom Mindestmaß betroffen. Aber jemand der 15 Jahre später auf Whatsapp von einem Bekannten so ein Bild zugeschickt bekommt und vielleicht nicht gleich anzeigt aus Dummheit oder Rücksichtname hat deswegen keine Gefängnisstrafe verdient. Bei der Mindestrafe reden wir nunmal von minderschweren Fällen. Diese sind auch nicht in Ordnung, werden mit Geld- und Therapiestrafen geahndet, aber bringen bei Anwendung von Haft der Gesellschaft eher Schaden als Nutzen.
Einem Opfer hilft das sowieso nicht, zumal diese auch eher selten immer eindeutig erkannt werden können. Es ist ja nicht so als wären die meisten Daten neu. Viele sind lange in Umlauf, sogar aus Zeitschriften, als diese noch legal in Deutschland verkauft werden durften.

✎Egal um was es geht, immer schärfere Gesetze ..

..fällt den Politiker/innen ein.
Oft überzogen, kontraproduktiv und unausgegoren geht es an die Öffentlichkeit.
"Kein Täter darf sich sicher fühlen"

Darum geht es! Um die schnelle Aufdeckung der Netzwerke und die Dingfestmachung der Täter.
Daran krankt es. Ob Verbrechen oder Vergehen im Gesetz steht, bleibt wirkungslos, wenn die Täter nicht unverzüglich ermittelt werden. Es ist abscheulich, jämerlich, bösartig ..., wenn sogar Eltern, Mütter daran beteilig sind und mit solchen Schandtaten noch "Geschäfte" machen.

Die Ermittler müssen große Mengen an hochprofessionell verschlüsselten Daten auswerten. Die Entschlüsselung gelingt oft nicht wie beklagt wird. Diese Ermittler müssen technisch und personell hinreichend ausgerüstet werden. Das wäre wirksame Kindernothilfe. Die Not ist groß, mitten unter uns (Münster ... 500 Terabyte... klimatisierter professioneller Serverraum..). Keine §§, kein StGB, nur die schnelle Ermittlung helfen den bedauernswerten Kindern!

Pakt das Problem nicht an der Wurzel

Heterosexuelle Menschen, zu denen ich und die meisten anderen sich zählen, haben genau den gleichen Sexualtrieb wie ein Pädophiler, nur eben zu anderen Menschen. Ein Pädophiler wird im Leben nie seine Liebe ausleben oder in einer Beziehung leben können. Solche Verzweiflung endet dann, teilweise noch in Verbindung mit psychischen Störungen, in solche schrecklichen Taten wie ein sexuelles Vergehen an Kindern. Die eine solche „Justizreform“ etwas ändern? Nein, denn man ändert ja nicht die Menschen. Wenn wir unsere Kinder schützen wollen, müssen wir solchen Leuten, so blöd es klingt, helfen und sie gewissermaßen als „Opfer des Schicksals“ sehen. Es gibt dafür Therapien wie „kein Täter werden“ oder andere Programme. Es geht darum, den Drang in den Griff zu kriegen und darum, dass solche Leute dennoch ein erfülltes Leben führen. Für mich ist es daher wichtig, das solche Programme gefördert und angeboten werden. Strafen sind wichtig aber wichtiger ist es, Taten von vornherein zu vermeiden!

"Es gibt dafür Therapien wie

"Es gibt dafür Therapien wie „kein Täter werden“ oder andere Programme. Es geht darum, den Drang in den Griff zu kriegen und darum, dass solche Leute dennoch ein erfülltes Leben führen. Für mich ist es daher wichtig, das solche Programme gefördert und angeboten werden."

Das stimmt. Aber solange Stigmatisierung da so groß ist und jeder sich Sorgen machen muss dann keinen Job mehr zu finden, kann das nicht klappen. Der Großteil der Kommentare hier zeigt ja das gesellschaftliche Problem, dass alle Täter ob Hands on oder off gleichstark kriminalisiert werden und sich dadurch eher solidarisieren, anstatt guten Gewissens Teil der Lösung werden zu wollen. Wäre ich Täter würde ich spätestens nach der Gesetzesänderung sicherlich nicht mehr zur Selbstanzeige greifen.

Erschreckend auch wieviele Leute nicht wissen, dass es die Sicherungsverwahrung bei Gefährdern in diesem Bereich natürlich schon lange gibt. Eine genauere psychologische Beurteilung wäre da vermutlich sinnvoll.

Europäsche Lösung des Problems!

Der Staat (Deutschland) und auch andere europäische Staaten verdienen am Geschäft mit Sex kräftig mit. Egal ob Porno oder Prostitution. Das es im Internet keinen Jugendschutz gibt ist ein Skandal. Vom "normalen" Porno zur Kinderpornografie ist es im Internet nur einen Klick weit entfernt. Auch die populären Seiten mit Pornografie sind voll mit fragwürdigen "Filmen". Es gehört längst eine europäische Regulierung und auf UN Ebene des SEX-Geschäft. Und natürlich: Kindesmissbrauch und Kinderpornografie soll hart bestraft werden. Aber auch die Provider der Seiten gehören in die Pflicht genommen.

@falsa demonstratio, 13:56

Purer Populismus ist das Vorhaben der Ministerin
Ich befürchte, dass dadurch kein einziges Kind geschützt wird.
Wenn ich hier im Forum lese, kann ich allerding den Grund für den minsteriellen Populismus erkennen.

Geht mir genauso. Untrennbar mit solchen populistischen Gesetzesaktionen verbunden ist allerdings auch, jeden, der Bedenken anmeldet, zumindest zum Kollaborateur, wenn nicht gar zum mutmaßlichen Täter zu erklären.

Konsequentes Vorgehen ohne Paranoia

Natürlich ist Kindesmissbrauch ein Verbrechen. Ich war verblüfft zu hören, dass das bisher nicht so bewertet wurde. Und das gilt auch für den Handel mit und den Besitz von Kinderpornographie. Das steht für mich außer Frage. Ob allerdings härtere Strafen wirklich etwas bringen werden, habe ich meine Zweifel. Zumindest soweit es Triebtäter anbelangt, denn diese werden sich von Strafen nur bedingt beeinflussen lassen. Bei den rein finanziell motivierten Straftätern mag das anders aussehen. Vor allem müssen die Aufklärungsquote und die Möglichkeiten der Prävention verbessert werden. Und das möglichst ohne eine Hexenjagd mit einer Denunziationswelle daraus zu machen. Es muss liebevollen Eltern schon noch möglich sein liebevoll mit ihren Kindern umzugehen ohne sofort in den Fokus von Ermittlungen zu geraten. Das wird auch oft ein Drahtseilakt sein. Und man wird vielleicht auch über Prioritäten nachdenken müssen wie: Was geht vor, die Freiheit des Internets oder das Wohl der Kinder?

Und später beruft man sich

Und später beruft man sich auf "schwere Kindheit" , schon reduziert sich die Strafe auf 1/3.

@ dertos15

„Wenn wir unsere Kinder schützen wollen, müssen wir solchen Leuten, so blöd es klingt, helfen und sie gewissermaßen als „Opfer des Schicksals“ sehen. Es gibt dafür Therapien wie „kein Täter werden“ oder andere Programme. Es geht darum, den Drang in den Griff zu kriegen und darum, dass solche Leute dennoch ein erfülltes Leben führen. Für mich ist es daher wichtig, das solche Programme gefördert und angeboten werden. Strafen sind wichtig aber wichtiger ist es, Taten von vornherein zu vermeiden!“

In allen Bereichen staatlicher / amtlicher Stellen gilt schon der Grundsatz:

Prävention vor Repression

Daher ist der Fokus schon richtig, schließt aber natürlich nicht aus, die Repression zu verschärfen, wenn es nötig erscheint

Vorsicht, eigene Meinung!

Als Ex-Heimkind habe ich jetzt zwei Mail versucht meine Sicht der Dinge kundzutun, leider kommt dann bei den öffentlich rechtlichen Sendeanstalten der berühmte, nicht in eine Demokratie passende, rote Balken. Ich fordere, keine Gnade für die Personen, die kleine Kinder missbrauchen. Es kann keine Gnade für diese Personen geben, keine Bewährungen, keine Therapien, die bei diesen Tätern selbst von Wissenschaftler nicht von Erfolg gekrönt sind. Ich fordere langjährige Haftstrfaen mit anschließender Sicherungsverwahrung oder mit den Einweisung in die Psychiatrie. Es kann nicht sein, dass diese Personen jemals wieder nur in die Nähe eines Kinderspielplatzes oder von Kindern etc. kommen können. Keine falsche Rücksichtsnahme und Schonung dieser Personen. Sie töten jeden Minute eine kleine Kinderseele. Die Opfer haben lebenslänglich, die Täter spazieren nach einer Haftstrafe wieder in Freiheit. Politiker und Justiz sollten endlich einmal ihre Arbeit aufnehmen.

Ein großer Dank an Frau Lambrecht !

Natürlich ist es nicht das Strafmaß alleine, das Täter davor abhält, nach solchen Videos oder Bildern zu suchen, aber es ist ein wichtiger Baustein. Gerade diejenigen, die wie man liest von anderen angestachelt werden, könnten jetzt davor zurückschrecken. Wir alle sind es den armen Opfern schuldig alles erdenkliche zu unternehmen, um sie aus der Hölle zu befreien. Vielen Dank, Frau Ministerin !

Höchststrafe

....anstatt Mindeststrafe.
Wer so etwas tut hat alle menschlichen Maßstäbe verletzt und das Recht verwirkt je wieder frei zu sein.
Diese Leute sind auch nicht therapierbar

@Monty_Burns, 14:56

Und man wird vielleicht auch über Prioritäten nachdenken müssen wie: Was geht vor, die Freiheit des Internets oder das Wohl der Kinder?

Ich glaube, Sie werden kaum jemanden finden, der die Freiheit des Internets höher bewertet als das Kindeswohl oder den Schutz von Kindern vor Gewalt und sexuellen Übergriffen. Wobei "Freiheit des Internets" allerdings schon ein abstrakter Begriff ist und eben kein Rechtsgut, das verletzt werden könnte und folglich geschützt werden muss.
Ersetzen Sie es allerdings durch Datenschutz oder informationelle Selbstbestimmung, dann sieht die Sache schon anders aus.

Von einer Demokratie jedoch muss erwartet werden können, dass sie zumindest versucht, beide Rechtsgüter zu schützen, und nur, wenn das nicht möglich ist, können und müssen sie gegeneinander abgewogen werden. Die Forderung, das eine abzuschaffen, um das andere durchzusetzen, ist eben keine demokratische.

13:10 von

13:10 von Tino255
Populismus
Die Erhöhung der Mindeststrafe auf ein Jahr ist blanker Populismus. Der Tatbestand ist bei jeder sexuellen Handlung mit einer Person unter 14 Jahren erfüllt. Es ist hochgradig irrational, einen Zungenkuss einen Tag vor dem 14ten Geburtstag um 23:59:59 mit einem Jahr Freiheitsstrafe zu bestrafen, während dieselbe Handlung eine Sekunde später ohne hinzutreten weiterer Umstände gar nicht strafbar ist.

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DARUM GEHTS HIER NICHT

13:12 von draufguckerin Es

13:12 von draufguckerin
Es muss schon im Vorfeld hingeguckt werden
Der Ansatz "Haftstrafe von mindestens einem Jahr" ist richtig, um zu verdeutlichen, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Trotzdem wird die Strafandrohung nicht dazu beitragen, die Kinder von ihrem Schicksal zu erlösen. D

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Falsch.

GENAU das tut es .

Der Täter wandert in den Knast, und NICHT zurück nach Hause !

Am 01. Juli 2020 um 14:29 von dertos15

Zitat: Heterosexuelle Menschen, zu denen ich und die meisten anderen sich zählen, haben genau den gleichen Sexualtrieb wie ein Pädophiler, nur eben zu anderen Menschen. Ein Pädophiler wird im Leben nie seine Liebe ausleben oder in einer Beziehung leben können. Solche Verzweiflung endet dann, teilweise noch in Verbindung mit psychischen Störungen, in solche schrecklichen Taten wie ein sexuelles Vergehen an Kindern. Die eine solche „Justizreform“ etwas ändern?

Die allerwenigsten Täter sind pädophil. Die allermeisten Pädophilen sind keine Täter.

Homoseuelle Menschen sind nicht häufiger pädophil als heterosexuelle Menschen.

Danke, Herr Reul

Nun, da scheint ja endlich mal diese Justizministerin ihre Scheuklappen, was dieses Thema betrifft, abzulegen.
Ich danke unseren NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) dafür, dass er letztendlich so beharrlich an die Sache ran geht und ein "Schlachtfeld" nach dem anderen aufdeckt.
Mit Clan-Kriminalität hat er begonnen aufzuräumen und macht nun hier weiter.
Wo war in all den Jahren zuvor die Justiz?
Kinderpornografie gibt es gewiss nicht erst seit gestern und bestimmt nicht auch nur in NRW...
Das ist auch keine Kriminalität, wo nur ausschließlich Pädophile unterwegs sind, sondern hier haben wieder mal hauptsächlich Gier und Macht die obere Priorität, meiner Meinung nach.

13:21 von

13:21 von Aufmerksamleser
Jetzt erst?
Kinderpornos gibt es doch schon seit Jahren

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Ja.

Bisher wurden diese Verbrechen unter den Tisch gekehrt.

Schlimmer noch! Sie wurden NICHT als Verbrechen gewertet!

Ein Glück für die Kinder, dass sich das jetzt ändert ,um Kinder aus andauernden Missbrauchsverhältnissen retten zu können

"Kein Täter werden" Die

"Kein Täter werden"

Die Theapeuten müssen laufenden Missbrauch NICHT anzeigen!

DAS GEHT GAR NICHT !

Jetzt MUSS es angezeigt werden!

Wer missbrauch Nicht anzeigt, muss sich strafbar machen!

Am 01. Juli 2020 um 15:18 von Bender Rodriguez

Zitat: Und später beruft man sich auf "schwere Kindheit" , schon reduziert sich die Strafe auf 1/3.

In der Tat könnte es sein, dass der Schuldvorwurf gegenüber jemandem, der selbst in einem Klima von Gewalt und sexuellem Missbrauch in prekären Verhältnissen aufgewachsen ist, geringer ist, als bei jemandem, der wohlbehütet in besten Verhältnissen aufgewachsen ist.

Mindestmaß ein Jahr heiß: Es

Mindestmaß ein Jahr heiß:

Es sind Verbrechen.

Und keine Vergehen mehr, wei Ladendiebstahl!

Eine Pflicht gegenüber den Opfern!

Ein Jahr Mindeststrafmaß heißt konkret:

DER TÄTER wird vom Kind GARANTIERT entfernt!

Er hat garantiert keinen Zugriff mehr auf das Kind.

Abschreckung

Es gibt zwei Faktoren, die auf Kriminelle abschreckend wirken: einmal natürlich das Strafmaß; vor allem aber das Risiko, erwischt zu werden. Die meisten Kriminellen überlegen sich zuerst: "wie stehen meine Chancen, mit dem Verbrechen ungestraft durchzukommen?", und denken erst in zweiter Linie über das Strafmaß selbst nach.

Das ist ein Problem für die Behörden: das Strafmaß erhöhen kostet nämlich fast nichts, wohingegen man eine höhere Aufklärungsquote nur mit Milliarden-Investitionen in den Strafverfolgungs-Apparat erreichen kann.
_

überfällig

alles überfällig (wie so vieles in unserem schönen Land)!

Bitte konsequent härteste Strafen. Es kann nicht hart genug sein!
Aber wahrscheinlich kommen jetzt wieder die Datenschützer und erschweren den Ermittlern die Arbeit....

@frosthorn 15.29

Da haben Sie sehr ausgewogen geschrieben und im Grunde haben Sie natürlich Recht! Nur, wenn es um den Missbrauch der Schutzlosesten geht, kochen natürlich Emotionen hoch, geht mir z.B. so. Deshalb ist bei aller Abwägung mir der Schutz der Kinder und eine spürbare Strafe wichtig.
P.S. zu gestern-Recht auf Faulheit können Sie googeln, ist ein Buch des Schwiegersohns von Marx und wird im Zusammenhang mit BGE befürwortet.

Diese Netzwerke zeigen, wie

Diese Netzwerke zeigen, wie die Konsumenten von Missbrauchsdarstellungen mit den Missbrauchstaten selbst verflochten sind.

Es geht darum DAS zu durchbrechen

Es braucht die Mittel für

Es braucht die Mittel für eine nachhaltige Ermittlungsarbeit genauso wie die höhersetzung der Mindeststrafe.

Das geht beides Hand in Hand.

Wenn der Verfolgungdruck erhöht werden würde, aber die Täter trotzdem mit Geldstrafe / Bewährung wieder raus kommen und weiter machen können BRINGT AUCH DER VERFOLGUNGSDRUCK NICHTS !

Am 01. Juli 2020 um 13:22 von Demokratieschue...

Zitat: Wer vor den Augen von anderen Personen und Kindern sexuelle Handlungen an sich selbst oder an Dritten vornimmt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Jahren bis zu 15 Jahren bestraft.

Ich will hier im Forum nicht so sehr ins Detail geheso alles unter Strafe stellen wollen.

Kinder müssen befreit

Kinder müssen befreit werden!

Und das geht nur mit ERhöhung des Verfolgungsdruck UND
garantierte Haft für den Täter.

Alles andere macht kein Sinn.

GAAANZ wichtig:

JUgendämter und Jugendgerichte müssen personell um ein Vielfaches besser ausgestattet werden, miteinander vernetz werden oder es muss eine Koordinationsstelle eingeführt werden.

UND

AUFKLÄRUNGSARBEIT für Kinder und Lehrer/ERzieher !

13:26 HFW

>>Was genau erwarten sich diese Leute von härteren Strafen?
Pädophile wachen nicht eines Tages auf und sagen zu sich:
"Hm, Kinder sexuell missbrauchen hört sich spaßig an, ich brauch eh mal ein neues Hobby."
Diese Leute haben einen Schaltfehler im Hirn und deswegen wollen sie es mit Kindern treiben. Sexuelle Triebe lassen sich nicht mit Gesetzen unterdrücken.<<

Grade wegen diesem "Schaltfehler im Hirn" gehören solche Leute erst einmal aus der Öffentlichkeit, hinzu therapeutischen Fachkräften. Es ist wohl nicht medizinisch heilbar, aber man kann evtl den Personen helfen, sich und ihre Gedanken besser unter Kontrolle zu bringen.
Außerdem stecken nicht hinter all diesen Taten nur Pädophile. Meine Meinung ist, dass sich da einer neuer Zweig von "Menschenhandel" aufgetan hat.

Nicht hohe Strafen schrecken

Nicht hohe Strafen schrecken in erster Linie ab, sondern die Angst und das Risiko erwischt zu werden. Verfolgungsdruck zu erhöhen ist hier wohl die richtige Taktik.

@deutlich, 15:42 re @frosthorn


P.S. zu gestern-Recht auf Faulheit können Sie googeln, ist ein Buch des Schwiegersohns von Marx und wird im Zusammenhang mit BGE befürwortet.

Danke. Hoffentlich googeln das jetzt möglichst viele und sehen bereits in den ersten Zeilen des Artikels, wie konstruiert und fernab des Themas dieses Buchs ihr Vorwurf ist.

Es geht nicht darum, diese

Es geht nicht darum, diese Menschen zu bestrafen.

Es geht einfach nur darum, sie von Kindern zu entfernen.

DAS ist ALLES was zählt.

Für die Opfer ist es das ALLERWICHTIGSTE zu wissen, dass DER nicht mehr zurückkommt.

DANN erst kann sowas anfangen sich zu entwickeln wie ein "Sicherheitsgefühl" -

Wenn das überhaupt noch geht.

Wenn - dann aber nur mit der Sicherheit, dass der Täter GARANTIERT keinen zugirff mehr auf mich hat.

Es ist wohl nicht medizinisch

Es ist wohl nicht medizinisch heilbar, aber man kann evtl den Personen helfen, sich und ihre Gedanken besser unter Kontrolle zu bringen.
Außerdem stecken nicht hinter all diesen Taten nur Pädophile. Meine Meinung ist, dass sich da einer neuer Zweig von "Menschenhandel" aufgetan hat.

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Es gibt unterschiedliche Täterprofile.

Fakt ist aber , dass die sich in ihren Terrornetzwerken gegenseitig befeuern, anstachel und sogar dazu drängen Kinder zu missbrauchen.
In diesen Terrornetzwerken ist es "normal" Kinder zu vergewalitgen.
Die geben sich gegenseitig Tipps, wie sie das am effektivsten machen ... welche Sedativa sie den Kindern geben!

DAS IST ABARTIG !

15:50 von Werner40 Nicht hohe

15:50 von Werner40
Nicht hohe Strafen schrecken
Nicht hohe Strafen schrecken in erster Linie ab, sondern die Angst und das Risiko erwischt zu werden. Verfolgungsdruck zu erhöhen ist hier wohl die richtige Taktik.

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Diese Typen schreckt sowieso NICHTS !

Es geht also nicht um Abschreckung.

Es geht ums aus-dem-Verkehr ziehen!

Das ist eine reine Sicherheitsüberlegung.

will höhere Mindeststrafen .... es sollte um...

höhere Mindeststrafen bei Missbrauch gehen, nicht um das wen oder was - endlich mal ein Recht für alle und nicht lauter Schubladen. Warum in aller Welt, soll der missbräuchliche Gebrauch eines Kindes anders behandelt werden, als der missbräuchliche Übergriff auf einen gefangenen, eine Schwangere oder ein Haustier, alle haben gleichermaßen Schutz verdient und es darf eben nicht um das Opfer gehen, sondern um die Verfehlung und um den Täter.

Recht haben Ministerin und Artikelautor:
"Sexualisierte Gewalt gegen Kinder" ist der treffende Begriff für das, was bisher als "Kindsmissbrauch" verharmlost wurde. Wenn beide noch mitunter rückfällig werden und den alten Begriff verwenden, braucht es halt Umgewöhnung - ebenso bei uns Foristen.

16:08 von Rumpelstielz

Warum in aller Welt, soll der missbräuchliche Gebrauch eines Kindes anders behandelt werden, als der missbräuchliche Übergriff auf einen gefangenen, eine Schwangere oder ein Haustier,

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Warum sprechen Sie beim Kind eigentlich von "Gebrauch" und nicht von Übergriff wie bei den anderen Beispielen?

Weil es uns unser Rechtssystem bisher so suggeriert hat.

Grauenhalft.

Warum werden einezlen Personengruppen im Grundgesetz extra erwähnt - aber Kinder nicht?

14:01 Kessl

>>Oder was ist wenn zwei Kinder einvernehmliches Sex haben und sich dabei filmen, ein Jahrzehnt später sind dann zwei Erwachsene in Besitz von Kinderpornografie in der sie selber die Hauptrolle spielen und selbst wenn die beiden inzwischen verheiratet sind müssten sie nach den Buchstaben des Gesetzes ins Gefängnis.<<

Mal angenommen, zwei Teenager im Alter von 14 bis 15 Jahren hätten miteinander Sex und filmten sich dabei, lt. Ihrer Auslegung.
Glauben Sie ernsthaft, die würden dafür evtl. 10 Jahre später zur Rechenschaft gezogen obwohl sie doch eindeutig erkennbar die Hauptrollen inszenieren? Und darauf wäre ja dann auch erkennbar, ob das unter Zwang statt fand.
Also... für mich ein bisschen weit her geholt.

16:12 von chwarz Statt

16:12 von chwarz
Statt "Kindsmissbrauch" real "sexualisierte Gewalt gegen Kinder"
Recht haben Ministerin und Artikelautor:
"Sexualisierte Gewalt gegen Kinder" ist der treffende Begriff für das, was bisher als "Kindsmissbrauch" verharmlost wurde.

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Richtig.
Selbst ich bin davon mental kontaminiert.
Danke für die Bewusstmachung.

Am 01. Juli 2020 um 14:08 von Biocreature

Zitat: Was wäre denn passiert, wenn es diese drei schweren Fälle bundesweit nicht gegeben hätte? Wäre das Gesetz dann so geblieben wie bisher?

Ich weiß nicht, an welche drei Fälle Sie denken.

Die Täter von Staufen und Lüdge wurden -cum grano salis - zu mindestens 12 Jahre Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung und zum Teil Schmerzensgeldzahlungen verurteilt.

Alles unter dem derzeit geltenden Recht.

15:41 von

15:41 von MartinBlank
Abschreckung
Es gibt zwei Faktoren, die auf Kriminelle abschreckend wirken: einmal natürlich das Strafmaß; vor allem aber das Risiko, erwischt zu werden.

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Ich denke, auf NICHT-delinquente Personen trifft das zu.

Auf delinquente Personen trifft das eher nicht zu.

Die sind gestört.

Da nutz Abschreckung nichts mehr.

um 14:06 von deutlich

Populismus? Glaub ich nicht und ich glaub auch nicht, dass es um "einen Zungenkuss um 23.59" geht,

Sie glauben nicht, aber liegen völlig falsch, denn exakt darum geht es: Die Mindeststrafe ist die Strafe, die verhängt wird bei Taten nahe der unteren Grenze der Strafbarkeit, also genau bei besagtem "Zungenkuss um 23:59 Uhr" und nicht etwa, wenn jemand eine 6-jähriges Kind vergewaltigt. Somit ist das, was Sie richtig finden, 1 Jahr Gefängnis für besagten Zungenkuss. Wenn Sie das als unverhältnismäßig erachten, dann haben Sie verstanden, warum es Leute gibt, die von der Erhöhung der Mindeststrafe nicht viel halten.

Am 01. Juli 2020 um 15:34 von StöRschall

Zitat: Ein Glück für die Kinder, dass sich das jetzt ändert ,um Kinder aus andauernden Missbrauchsverhältnissen retten zu können

Das Rewtten von Kindern aus andauernden Missbrauchsverhältnissen ist keine Frage der Strafverfolgung, sondern eine polizeiliche Maßnahme.

Die polizeiliche Maßnahmen finden unabhängig von der Mindeststrafandrohung statt.

16:20 von StöRschall 15:41

16:20 von StöRschall
15:41 von
15:41 von MartinBlank
Abschreckung
Es gibt zwei Faktoren, die auf Kriminelle abschreckend wirken: einmal natürlich das Strafmaß; vor allem aber das Risiko, erwischt zu werden.

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Ich denke, auf NICHT-delinquente Personen trifft das zu.

Auf delinquente Personen trifft das eher nicht zu.

Die sind gestört.

Da nutz Abschreckung nichts mehr.

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Aber die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden !

Und DAS widerum muss konsequenzen haben, sonst macht Strafverfolgung keinen Sinn. Nicht für die Täter ... sondern für die Kinder.

16:22 von falsa

16:22 von falsa demonstratio
Am 01. Juli 2020 um 15:34 von StöRschall
Zitat: Ein Glück für die Kinder, dass sich das jetzt ändert ,um Kinder aus andauernden Missbrauchsverhältnissen retten zu können

Das Rewtten von Kindern aus andauernden Missbrauchsverhältnissen ist keine Frage der Strafverfolgung, sondern eine polizeiliche Maßnahme.

Die polizeiliche Maßnahmen finden unabhängig von der Mindeststrafandrohung statt.

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Die Polizei führt die Täter der Justiz zu!

Das bisherige Strafrecht hat dafür gesorgt die Opfer den Tätern wieder zuzuführen.

Die geplante Mindeststrafe verhindert das.

@Bullok

Sie scheinen nicht zu verstehen, worum es hier geht. Das eine Jahr Freiheitsstrafe ist nicht die Strafe, die einem Täter droht, der ein Kind 7 Jahre missbraucht und die Filmaufnahmen ins Internet stellt, sondern es ist die Strafe, die einem Täter und Opfer in Personalunion droht, der mit 13 Sex hatte, davon mit dem Handy Bilder anfertigte und diese 8 Jahre später immer noch besitzt.

Am 01. Juli 2020 um 15:41 von StöRschall

Zitat: Ein Jahr Mindeststrafmaß heißt konkret: DER TÄTER wird vom Kind GARANTIERT entfernt! --- Er hat garantiert keinen Zugriff mehr auf das Kind.

Sie vergessen die Möglichkeit, eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren zur Bewährung auszusetzen.

HFW - Das ist doch wohl ein Scherz?

Hier geht es nicht um Triebe, hier geht es um die nachhaltige Schädigung anderer, genauer gesagt Kinder jeden Alters.

Und sie werden nicht kurzfristig geschädigt, sondern die Pornobilder/Pornovideos können sie ein Leben lang verfolgen, denn das Internet verliert nichts. Die dieses "Material" verbreiten, müssen selbst ja gar nicht pädophil sein, sie verdienen lediglich eine Schippe Geld mit dem Leid kleiner Menschen, genau wie die Mafia mit Drogen Leid produziert und dann daran verdient.
Wie bei jeder Sucht, muss es dann immer mehr werden, und so denken sich diese Händler-Monster auch immer widerlichere und quälendere Torturen für ihre Opfer aus, und verticken ihren Mist an Kaufwillige.
Und diese Kaufwilligen haben die Wahl: sie können ihre Triebe bedienen und immer mehr aufputschen oder sie können sich Hilfe suchen.
Es gibt aber offensichtlich immer mehr respektlose Leute, für die sind andere nur Gegenstände, an denen man seine Triebe oder auch Frust und Wut auslassen kann.

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