Kommentare

Im Ernst?

„Das EU-Parlament kritisiert Pekings Sicherheitsgesetz für Hongkong in einer Entschließung: >> Die Abgeordneten sprechen vom "krassesten" Versuch, Freiheitsrechte einzuschränken“

Klar ist es das. Dann „kritisiert“ mal schön. Viel „Erfolg“ dabei.

ob das die Chinesen stört ?

besser vor der eigenen Türe kehren
katalonische Bürger durch spanische Polizisten zusammenprügeln zu lassen
weil sie an einer "illegalen" Wahl teilnehmen
ist eigentlich auch "krass"

EU-Parlament kritisiert Hongkong-Gesetz

Und nun?

Was wird der zahnlose Tiger jetzt machen außer kritisieren?

PS. Bezüglich Freiheitsrechte soll die EU zuerst ihren Balken im eigenen Auge entfernen, bevor sie den Stachel in China entfernt!

In jedem System hängt Frechheit vom Geldbeutel ab

War schon immer so und wird auch so bleiben.

*

Die Käfigmenschen von Hongkong gibt es schon par Jahre länger. Daher kann in Hongkong auch billig produziert werden.
Dies Ressource der billigen Arbeitskräfte scheint begehrt zu sein, sonst würde Hongkong keinen interessieren - genau wie paar Dutzend anderer Länder.

@ Sisyphos3, um 11:01

“katalonische Bürger durch spanische Polizisten zusammenprügeln zu lassen...“

Eigentlich gehört Katalonien doch zu Spanien...

Aber warum stellen Sie hier diesen völlig unpassenden Vergleich an?
Solches ist man doch gewöhnlich von ganz anderer Seite gewohnt.

Am 20. Juni 2020 um 11:02 von

Am 20. Juni 2020 um 11:02 von morgentau19
EU-Parlament kritisiert Hongkong-Gesetz

Was soll den Ihrer Meinung nach passieren ? Soll die EU Militär nach
Hongkong schicken ? Das kann nur über Verhandlungen geregelt werden.

PS. Bezüglich Freiheitsrechte soll die EU zuerst ihren Balken im eigenen Auge entfernen, bevor sie den Stachel in China entfernt!

Warum denn ? Man kann doch unter Regierungen Kritik üben ohne gleich
" die beleidigte Leberwurst " zu spielen ?
Das machen andere doch auch mit D, der EU oder sonst wem.

@ Tada, um 11:04

“Daher kann in Hongkong auch billig produziert werden.“

Was außer jeder Menge Yuan und Dollar wird denn in Hongkong noch billig “produziert“?

Warum?

Mir fehlt irgendwie die Erklärung, warum China seine Interessen nicht verteidigen darf. Dass wir im Westen gewisse Vorstellungen von Menschenrechten haben, die China nicht bedient, ist soweit klar. Das der Staat China gewisse Rechte an Honkong hat, scheint nicht so klar. Wie eine einseitige Kritik der EU, die meiner Meinung nach auch begründet ist, auch die Rechte Chinas berücksichtigt, dafür fehlen mir die Informationen im Artikel. Ich kann nur vermuten, wie man auf die Art und Weise hierzulande reagieren würde, mit der in Hongkong demonstriert wurde. Auch wenn die Kritik selbst richtig ist.

Da stellt sich doch die Frage

nach der Sinnhaftigkeit solcher Entschliessungen. Wenn das EU-Parlament sich überwiegend mit Symbolpolitik beschäftigt hat es offenbar nichts Besseres zu tun. Dafür ists aber ganz schön groß und teuer.

Jetzt wird sich China aber fürchten

Deutschland soll eine Sanktionsregelung durchsetzen. Kann mir nicht vorstellen das uns China für so wichtig nimmt um sein Verhalten zu ändern.

Das war doch 1997 klar

Der duftende Hafen gehört zum Festland - die VR hat nie daran zweifeln lassen. Die 50jährige Übergangszeit ist nur zur Beruhigung und zur Umgestaltung angenommen worden.

wie wäre die

Reaktion der EU wenn die Separatisten in Barcelona über Monate hinweg randalierend durch die Strassen ziehen würden ?

Wie hat sich das EU -

Wie hat sich das EU - Parlament eigentlich gegenüber ihrem damaligen Mitglied und Besatzungsmacht in Hongkong, Großbritannien verhalten, als dieses Mitglied in früheren Jahren in Hongkong Arbeiter und Journalisten niedergeknüppeln, foltern und erschiessen ließ?
Nur weil diese gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen gestreikt und darüber berichtet haben.
Ich kann mich gar nicht erinnern, dass überhaupt ein sogenannter Rechtsstaat der westlichen Welt damals Einspruch erhoben, geschweige denn Kritik an GB geäußert hat.
Heute lässt diese EU Flüchtlinge ertrinken oder in unfassbare Lager in GR sperren und führt gegenüber China das große Wort. Man, man, man ...

Ist das vorauseilender Gehorsam oder Selbstüberschätzung?

In Sachen Menschenrechten gibt es mehr als genug Baustellen auf europäischem Boden und insbesondere an den Außengrenzen der EU. Vielleicht sollte man sich erst einmal um diese kümmern, bevor man sich auf der internationalen Bühne lächerlich macht.

In China wird diese Kritik wahrscheinlich als das Gekläffe eines Chiwawas wahrgenommen, das sein Herrchen beschützen möchte.

Zur Erinnerung: Ein Mörder hatte sich in Hongkong versteckt.

Die chinesische Regierung konnte ihn nicht belangen ...

11:17 von harry_up

Eigentlich gehört Katalonien doch zu Spanien...
.
Eigentlich gehört Hongkong doch zu China...

und was heißt unpassende Vergleiche
wenn die Katalanen sich offensichtlich nicht als Spanier fühlen
ist es doch besser das in einer Wahl zu klären was Sache ist

EU unter Zugzwang

Hat die EU schon die Entfernung eines Oppositionspolitikers aus dem Landtag von Baden-Württemberg verurteilt, das die Landtagspräsidentin mithilfe der Polizei vor ein paar Wochen betrieben hat? Nein? Komisch, das war doch lange vor dem Hongkong-Gesetz und auch die Tagesschau hat darüber berichtet.

meine Meinung:

Die EU lässt sich von China nichts vorschreiben, und dass hat die EU auch nicht gegenüber China zu tun. Viele der vermummten Demonstranten haben mit Laserpointern auf die Polizisten gezielt, in Deutschland eine Körperverletzung.
Es sind die Schäden der Randalierer, die hier selbst zu diesen neuen Gesetz beigetragen haben.

und was tut die eu machen?

kritisieren ohne zu handeln ist so heuchlerisch. wie wäre es mal mit maßnahmen? weitere handelsvorteile für hongkong die sachen umfassend, die schließlich nach china gehen! damit bekommt man noch am ehesten ein weg hin für hongkong. natürlich auch asyl für hongkonger (politische verfolgung).

auf lange zeit muss die eu das selbstbestimmungsrecht der völker ernst nehmen, das aus dem selbstbestimmungsrecht des einzelnen menschen kommt. die eu entwickelt sich nämlich immer mehr zum china dieser tage. groß tönen aber schmutzige deals im geheimen machen.

Diese Kritik ist richtig und ...

... m.M.n. Diesen Versuch wert.
Die chinesische reagiert sensibel
auf Kritik.

@Tada Produktion in Hongkong?

Ihrer These über Käfigmenschen, die in Hongkong billig Ware produzieren verwundert mich schon sehr: Ich wohne knapp 2 Stunden von Hongkong entfernt und in Hongkong gibt es überhaupt keine nennenswerte Produktion; dafür ist das Land viel zu teuer. Es ist ein Finanz- und Dienstleistungszentrum. Interessant war vor einigen Tagen, dass Peking angeboten hat, die Sonderrechte für Hongkong über das Enddatum 50 Jahre nach Übergabe durch Großbritannien zu verlängern, ich denke das ist eigentlich das Kernanliegen der jungen Bürger in Hongkong. Hongkong genießt weiterhin weitreichende Freiheiten, das Gesetz gilt ja nur hauptsächlich gegen Unabhängigkeitsbestrebungen, die in nahezu jedem Staat gesetzlich verboten sind, siehe Spanien.

Den "passenden" Moment abgewartt

Man hätte durchaus schon früher Kritik äußern können. Aber der Diplomat wartet halt so lange, bis unumkehrbare Fakten geschaffen sind, und dann kommt als Feigenblatt eine Kritik, damit man später sagen kann ........

@ krittkritt Um genau zu sein

ist der Mörder ein junger Hongkonger, der in Taiwan seine schwangere Freundin ermordet hat, dies mittlerweile auch zugibt, auch bereit ist, sich den taiwanesischen Behörden zu stellen, was aber nicht geht, da es kein Auslieferungsabkommen gibt; aus diesem doch recht eindeutigen juristischen Problem resultierte dann das sog. Auslieferungsgesetz, was ausdrücklich nur für extreme Gewalttaten wie Mord oder um schwerwiegende Kapitalverbrechen ging. Daraus haben dann Demonstranten eine Generalabrechnung mit China gemacht, obwohl es garnicht um politische Straftaten ging, die waren ausdrücklich ausgeschlossen. Außerdem hätte jede Auslieferung von einem Gericht in HK bestätigt werden müssen.

außer EU bashing ...

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... außer dem tumben, gebetsmühlenartigen EU bashing war jetzt aber noch nicht viel zu lesen ...
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... Hauptsache im Sinne von Putin und Trump schön weiter die EU schwächen, ...
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... um sich dann über „den zahnlosen Tiger“ zu beschweren ...
*
... wann endlich gibt es eine klare Rückverfolgbarkeit solcher Beiträge? ...
*
... um zu erkennen, aus welchem Bot Net der Unfug stammt - Ural oder USA ... ???
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Eins steht fest: Die Chinesen machen lieber mit „Einzel-Früchtchen“ à la Salvini ihre Geschäfte, als sich von einer starken EU einbremsen zu lassen!
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... aber macht mal schön weiter mit eurem ferngesteuerten Bashing!

Kritik

Mit welchem Recht kritisiert die EU die Gesetze anderer Länder?
Das geht uns überhaupt nichts an.
Im umgekehrten Falle,würden wir das-zu Recht-als Einmischung in unsere Angelegenheiten zurückweisen

Hongkonger Gesetz

nach meiner Meinung nach ist die Kritik richtig , jedoch wird es Chinas Regierung nicht sonderlich erregen. auch wundere ich mich das viele Kommentatoren hier für China sprechen bzw. schreiben. jeder Mensch der einmal in einer Diktatur gelebt hat möchte dies nie wieder . China genau wie fast alle 192 Staaten haben die Menschen-und Freiheitsrechte anerkannt und wenn ich es noch richtig weis ratifiziert , also anerkannt. hier sehen wir einmal mehr das sich einige Staaten nicht daran halten und das weil Sie entweder eine Diktatur sind oder ihre Macht sonst schwinden sehen. das die EU erst jetzt reagiert ist doch der eigentlich Skandal würde ich behaupten, denn das Gesetz wurde schon vor Wochen in Kraft gesetzt. wenn Staaten die Menschen-und Freiheitsrechte verletzten oder unterlaufen sollte die anderen Staaten das Land sanktionieren, genau wie Russland sanktioniert wurde wegen Landraub und illegalen Krieg gegen die Ukraine. jedoch geht das nur wenn man es will und zu diesen Rechten steht.

 12:33 @Scotch Bingeington

Was hat das mit diesem Thema zu tun?

Ablenkung der billigsten Art.

Hongkong

Am 20. Juni 2020 um 11:39 von Coachcoach
Das war doch 1997 klar
Der duftende Hafen gehört zum Festland - die VR hat nie daran zweifeln lassen. Die 50jährige Übergangszeit ist nur zur Beruhigung und zur Umgestaltung angenommen worden.
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Genau so ist es ! Und genau so wird es kommen !

@ Sisyphos3

Sie kommen immer wieder mit Vergleichen auf Katalonien zu sprechen, wenn es um Hongkong geht. Sie sollten sich über das Verhältnis zwischen Nation und autonomen Gemeinschaften/Regionen in Spanien besser informieren, über den Staatsaufbau, die Demokratie, die Meinungsfreiheit, die autonomen Rechte, die von allen Spaniern (auch in Katalonien) in freier Wahl (haben Sie in D. nicht) beschlossene Verfassung, mit den entsprechenden Artikeln - eins davon vergleichbar einem Artikel in der deutschen Verfassung, worin die Abspaltung eines Bundeslds., die Willkür einer autonomen Regierung untersagt wird.
Übrigens: die Prozesse gegen die Verantwortlichen in Kat. wurden allesamt im TV übertragen. Schauen Sie mal nach, wie ähnliche Prozesse in China gehandhabt werden.
Und "die Katalanen" sind nicht für die Unabhängigkeit oder weitere Sonderrechte gegenüber den anderen autonome Gebieten sondern ca. 50%. Und es gibt keine gesetzliche Grundlage, die dieser Hälfte der Katln. das Recht zur Spaltung gibt

Kritik gehört aber nicht gebilligt

Wann haben denn jeweils die Chinesen wegen mehrheitlicher Kritik von außen ihre Politik und somit ihre Vorgehensweise geändert?
Da kann die EU, G7 oder sonst wer kritisieren, das ist dasselbe, wie sich vor eine Betonmauer zu stellen und gebetsmühlenartig die Kritikpunkte herunterzuleiern...
sie werden vielleicht erhört, aber meist scharf zurückgewiesen. Nicht mehr, nicht weniger!

11:40 von hesta15

"Reaktion der EU wenn die Separatisten in Barcelona über Monate hinweg randalierend durch die Strassen ziehen würden ?"

Ist Katalonien durch einen völkerrechtlich verpflichtenden Vertrag nach dem Motto "ein Land - zwei Systeme" mit Spanien verbunden? Lassen Sie doch mehr dazu hören!

"Heute lässt diese EU

"Heute lässt diese EU Flüchtlinge ertrinken oder in unfassbare Lager in GR sperren und führt gegenüber China das große Wort."

Ja, das ist alles nicht zu entschuldigen. Aber was das mit der berechtigten Kritik an der chinesischen Hongkong-Politik zu schaffen haben soll, fällt mir gerade nicht ein.

Ihnen anscheinend auch nicht.

frei nach von Humboldt

Angeblich hat Alexander von Humboldt folgendes gesagt: „Am gefährlichsten ist die Weltanschauung Derjenigen, die die Welt nie angeschaut haben!“
*
... was man hier wieder liest über die angeblichen Zustände in China, lässt einen vor Lachen Schnappatmung bekommen!
*
Es ist gut und richtig, dass eine starke EU der Regierung in Peking ein deutliches Statement übermittelt!
*
Eine Abspaltung Hong Kongs ist genauso wenig legitim, wie von Katalonien, Norditalien oder Bayern! ...
*
... Hong Kong ist stinkreich! Dirt fahren mehr Luxuskarossen rum, als in Berlin, Hamburg und München zusammen!
*
Interessant, wie die ferngesteuerten EU Gegner keine Gelegenheit auslassen für ihr tumbes EU bashing

Die Abgeordneten sehen die EU

Die Abgeordneten sehen die EU am Zug, besonders Deutschland? Wie weltfremd sind diese Clowns?
Oder ist das Größenwahn? Muss Deutschland wieder 22000 Soldaten schicken, damit die Chinesen verstehen, wer das Imperium ist?

Hongkong-Gesetz

Es interessiert in China wirklich niemanden ernsthaft wenn das EU-Parlament etwas dagegen sagt ! Rot-China wird Hongkong in jedem Fall einnehmen weil China sich nicht 2 verschiedene Systeme leisten kann !

G7 fordern China zum Umdenken auf...

Chinas Führung treibt die Pläne für ein neues Sicherheitsgesetz ungeachtet aller Kritik voran.
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Die Chinesen wird man nicht zum Umdenken in ihrer Hongkong-Politik bringen können. Wie den auch ? Und in 27 Jahren hat es dann auch ein Ende mit der Freihandelszone Hongkong. Und keiner kann und wird daran was ändern können. Und was würden schon Sanktionen gegen China bringen ? Nichts, weil alle anderen inzwischen von China genau so wirtschaftlich abhängig geworden sind, wenn nicht sogar noch mehr...

12:53 von baumgart67

das Gesetz gilt ja nur hauptsächlich gegen Unabhängigkeitsbestrebungen,
die in nahezu jedem Staat gesetzlich verboten sind, siehe Spanien
.
vielleicht sollte auch das berücksichtigt werden
kaum ein Staat der Welt ist dazu bereit

13:07 von baumgart67

... aber behaupten kann man es doch
wenn es der eigenen Sache / Ideologie dient
der Gegner ist diskreditiert und das will man ja

@Deutsche-Elite 13.17

"ferngesteuertes Bashing"? "im Sinne von Putin und Trump" blabla… usw.
Wie kommen Sie eigentlich zu Ihren eigenartigen Unterstellungen und Unverschämtheiten andern Usern gegenüber? Und wo ist der Inhalt?
Vielleicht können Sie ja mal erklären, wo und inwieweit das EU-Parlament für chinesische Angelegenheiten zuständig ist?
Da kann man ja froh sein, dass es solche brillante Analytiker und einsame Durchblicker wie Sie hier gibt;-)

13:20 von skydiver-sr

"!Mit welchem Recht kritisiert die EU die Gesetze anderer Länder?!"

Das wäre ja noch schöner, wenn die EU oder sonst wer nicht das Recht beanspruchen könnte, Missstände anderwärts zu kritisieren - noch dazu solche, die völkerrechtlich bindende Vertragsverhältnisse betreffen. Soll sich die EU vielleicht einen Maulkorb umbinden lassen?

"Einmischung in die inneren Angelegenheiten" ist übrigens die Formel, mit der sich despotische Regime Kritik zu verbitten pflegen. Es ist mir nicht bekannt, dass diese Redewendung zum Jargon der EU oder irgendeiner Bundesregierung gehört hätte.

da wird china aber noch mehr aufpassen,

daß bei ihnen kein sack reis mehr umfällt.

@ Sisyphos3

ob das die Chinesen stört ? besser vor der eigenen Türe kehren katalonische Bürger durch...

Das nennt man glaube ich Whataboutism, wenn man am Thema gar nicht so sehr interessiert ist, aber was anderes loswerden will.

Prioritäten

Dann ist ja sicher auch bald mit einer Entschliessung der EU bzgl. Gaza/Westjoardanland und Israel zu rechnen. Das dürfte auch unter "Ein Land zwei Systeme" laufen, nur dass die Palästinenser unfreiwillig in diesem gesonderten rechtlosen System leben.
Zu dem HK-Sicherheitsgesetz hat selbst ein Oppositioneller gesagt, dass hier die Legalität der Massnahme eingestanden werden muss.
Die EU tut so als wenn Völkerrecht verletzt wird ohne konkret zu werden. An irgend einer Stelle muss ja auch mal "1 Land" zum tragen kommen ohne das wir uns hier reflexartig echauffieren, denn Hongkong gehört zu China auch wenn es für einige kaum erträglich ist die koloniale Beute wieder zurückgegeben haben zu müssen.

11:40 von hesta15

wie wäre die Reaktion der EU ... ?
.
warum das Fragezeichen
randaliert haben die in Barcelona eher weniger
aber die Polizei benutzte trotzdem Gummiknüppel
und die EU schaute zu ....

Übergangszeit

China hat sich verpflichtet, den Menschen in Hongkong noch weitere 50 Jahre Freiheit und Demokratie zu gewähren. Was wird jetzt mit der Zusage? Warum glaubt China von der Unfreiheit zu profitieren?

Volksentscheid für Großbritannien

Was wäre, wenn die Mehrheit der Menschen in Hongkong sich in einem Volksentscheid für den Anschluss an das Vereinigte Königreich ausspricht? (Stichwort Krim).

@11:17 von harry_up

"Eigentlich gehört Katalonien doch zu Spanien...
Aber warum stellen Sie hier diesen völlig unpassenden Vergleich an?
Solches ist man doch gewöhnlich von ganz anderer Seite gewohnt."

Der Nutzer hat diesen Vergleich angestellt weil das übergeordnete Ziel in Hongkong ist, dass die Demokratiebewegung zur Freiheitsbewegung wird, die sich komplett von China lossagt.
Doch in Katalonien halten wir, die spanische Regierung unterstützend, sofort den Daumen drauf. Separatismus kommt bei uns ja mal garnicht in die Tüte.

Korrektur und Ergänzung zum Beitrag von 13:39

statt "in der deutschen Verfassung", soll es heißen "im Grundgesetz Deustchlands".
Ich beziehe mich hierbei auf den Artikel 37 des Grundgesetzes und dem Artikel 155 der spanischen Verfassung.

@ Leberkäs

Kann mir nicht vorstellen das uns China für so wichtig nimmt um sein Verhalten zu ändern.

Welche Diktatur hat schon jemals ihr Verhalten geändert? Dennoch sollten wir Europäer Solidarität zeigen, statt teilnahmslos wegzuschauen.

Dem POTUS sei Dank

Ohne das konsequente Vorangehen von Trump zur Bewahrung der freiheitlichen und demokratischen Ecken auf dieser Erde hätte die EU kaum reagiert. Und vom Opportunisten im Kreml ist sowieso nichts zu erwarten. Von daher besten Dank dem POTUS.

Im Unterschied zur zahnlosen EU hat Trump China für den Umgang mit Hongkong (und der Uiguren!, die gehen leider immer vergessen) sanktioniert.

Gut, schnelles und konsequentes handeln war noch nie die Stärke der Bürokraten zu Brüssel. Da kann die EU natürlich noch von Trump lernen und etwas zulegen. Ohne Sanktionen bleibt nämlich nur ein müdes Lächeln der Regierung in Peking.

@ morgentau

Und nun? Was wird der zahnlose Tiger jetzt machen außer kritisieren?

Nichts. Bei der Niederschlagung des Prager Frühlings war der freie Westen ja auch machtlos.

@ Messi

Im Unterschied zur zahnlosen EU hat Trump China für den Umgang mit Hongkong (und der Uiguren!, die gehen leider immer vergessen) sanktioniert.

Nein hat er nicht. Er hat nach Zeugenaussagen aber um verdeckte Wahlkampfhilfe bei den chin. Machthabern gebeten.

@von deutlich 14:04 - ertappt?

///
*
... na? ertappt? ...
*
... wer außer Trump und Putin fürchtet sich denn vor einer starken und geeinten EU noch so sehr, wie der Teufel vorm Weihwasser! ...
*
... die „intellektuellen Trampelpfade“ zu Breitbart-Netzwerken, Cambridge Analytika, Anonymus.ru ... etc. ... sind bestens bekannt und dokumentiert! ...
*
... wer diesen EU- und demokratiefeindlichen Stuss verbreitet, der dort zu finden ist, einen Brexit durch Polemik und Lügen verschuldet hat ...
*
... Johnsons, Salvinis, Orbans, Höckes, Weidels und andere Protagonisten fördert ...
*
... der kann den Vorwurf des „ferngesteuerten Bashings“ wohl kaum entkräften!
*
... noch Fragen?

14:20 von Olivia59

"Der Nutzer hat diesen Vergleich angestellt weil das übergeordnete Ziel in Hongkong ist, dass die Demokratiebewegung zur Freiheitsbewegung wird, die sich komplett von China lossagt."

Sie stellen in mehrfacher Hinsicht den Sachverhalt auf den Kopf. Die Demokratiebewegung in Hongkong verfolgt das Ziel, die vertraglich garantierten Rechte dieser Sonderverwaltungszone zu erhalten. Und der Angriff auf den Status quo ist nicht von ihr ausgegangen, sondern von der Regierung in Peking.

Mit Katalonien hat das Ganze übrigens gar nichts zu tun. Dass Spanien mit China vergleichbar ist, kann nur glauben, wem alle Maßstäbe für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit abhanden gekommen sind.

@Deutsche-Elite - wirtschaftliche Stärke & Menschenrechte

13:17 von Deutsche-Elite:
"Eins steht fest: Die Chinesen machen lieber mit ,Einzel-Früchtchen' à la Salvini ihre Geschäfte, als sich von einer starken EU einbremsen zu lassen!"
> Es steht noch etwas anderes fest: Die EU macht mit jedem Geschäfte. Rücksicht auf Menschenrechte vertragen sich nämlich nicht mit dem Streben nach wirtschaftlicher Stärke. Und weltpolitisch nehme ich die EU als Handlanger ohne eigene Meinung wahr. In meinen Augen ist das ein Zeichen von Schwäche.

PS: Ihrem restlichen Beitrag zufolge fehlt Ihnen jeglicher Respekt gegenüber anderen Meinungen. Sie stellen sich damit auf eben jene Stufe, die Sie an China kritisieren.

@ Olivia59 (14:20)

"Separatismus kommt bei uns ja mal garnicht in die Tüte."
------
Wer hindert 'uns' darüber zu sprechen? Packen Sie einfach Ihre Wünsche aus. Und wenn Sie noch eine Begründung beifügen - prima.
Sie benötigen dazu den Vergleich mit China/Hongkong nicht. Wozu denn? Haben wir in der EU einen totalitären Staat der Regionen, Provinzen, Länder, mit Sondergesetzen unterdrückt?

@ krittkritt

Zur Erinnerung: Ein Mörder hatte sich in Hongkong versteckt. Die chinesische Regierung konnte ihn nicht belangen ...

Heißt das, dass Sie sagen, der angeblich flüchtige Mann sei ein Mörder, obwohl er noch nicht verurteilt ist? Mit welchem Recht?

@Messi 14:25 - das waren noch Zeiten!

///
*
*
... vielen Dank, dass Sie noch einmal an diese längst vergangenen Zeiten erinnern, als Donald Trump tatsächlich noch irgend(!!)jemandrm vorgaukeln konnte, er wäre ein Macher und konsequent ...
*
... das waren noch Zeiten, als bemittleidenswerte Kreaturen auf angebliche Mauern, Kraftmeierei in Nordkorea, China, Syrien, Afghanistan und andernorts herein fielen! ...
*
... damals konnte man noch mit faktenfreiem Getöse Menschen manipulieren ...
*
... damals!
*
... zum Glück haben wir dieses dunkle Kapitel der Menschheit überwunden ...
*
... und fokussieren inzwischen wieder auf Tatsachen und Fakten!
*
... Fakt ist, dass eine starke EU sehr wohl internationales Gewicht hat und China keinesfalls gleichgültig ist!

@ skydiver-sr

"!Mit welchem Recht kritisiert die EU die Gesetze anderer Länder?!"

Das hört man komischerweise so oft hier. Soll damit ein autoritäres Regime geschützt werden? Die EU solle doch erst vor ihrer eigenen Tür kehren. Das kommt mir vor wie, wenn man einen Kindesmissbrauch in der Nachbarschaft nicht anzeigen darf, wenn das eigene Auto nicht hundertprozentig gerade in der Parkbucht steht.

von Kowalski 14:19

Ist das Ihr ernst ? Kolonialismus war da doch schon mal.Und er kam nicht gut.Nicht sozial und auch nicht in Sachen Menschenrechte(1967/68).

14:11 von Olivia59

"An irgend einer Stelle muss ja auch mal "1 Land" zum tragen kommen ohne das wir uns hier reflexartig echauffieren, denn Hongkong gehört zu China auch wenn es für einige kaum erträglich ist die koloniale Beute wieder zurückgegeben haben zu müssen."

So kann man das wohl nur formulieren, wenn man "zwei Systeme" gern unterschlagen möchte. Aber so lautet die Formulierung nun mal - und kein Gezeter kann etwas daran ändern.

@Poliós - China duldet keine Einmischung.

13:46 von Poliós:
"Ja, das ist alles nicht zu entschuldigen. Aber was das mit der berechtigten Kritik an der chinesischen Hongkong-Politik zu schaffen haben soll, fällt mir gerade nicht ein."

Wie würde die EU reagieren, wenn China den Umgang der EU mit Flüchtlingen kritisierte? Wahrscheinlich würde sie die berechtigte Kritik ignorieren und auf die Baustellen Chinas verweisen.

China duldet sowieso keine Einmischung in seine Politik. Daran könnte sich die EU mal ein Beispiel nehmen.

@14:37 von Ist Wahr

"Wer hindert 'uns' darüber zu sprechen? Packen Sie einfach Ihre Wünsche aus. Und wenn Sie noch eine Begründung beifügen - prima.
Sie benötigen dazu den Vergleich mit China/Hongkong nicht. Wozu denn? Haben wir in der EU einen totalitären Staat der Regionen, Provinzen, Länder, mit Sondergesetzen unterdrückt?"

Wir haben in EU-Ländern offensichtlich bereits Gesetze genug die zwar das Reden über Separatismus erlauben sofern das nicht schon staatszersetzend ist, die aber die Grundlage bieten mit absolut vergleichbaren Polizeiaktionen wie in China gegen die Demonstranten in Katalonien vorzugehen und deren Anführer zu belangen.
Dazu mussten noch nichtmal Brandsätze, Bögen und andere Waffen von Seiten der Demonstranten eingesetzt werden. Doppelte Massstäbe, einmal mehr.

Hongkong

Am 20. Juni 2020 um 14:19 von KowaIski
Was wäre, wenn die Mehrheit der Menschen in Hongkong sich in einem Volksentscheid für den Anschluss an das Vereinigte Königreich ausspricht? 
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Wieso ein Volksentscheid ? Hongkong war und ist schon immer ein Teil von China gewesen. Es war lange Zeit von Großbritannien verwaltet worden, heute könnte man auch sagen besetzt worden, und dann ins Britischen Empire einverleibt worden. Ein Pachtvertrag ist nach 99 Jahren 1997 ausgelaufen. Und darum gehört Hongkong auch jetzt wieder zu China. Seit 1997 ist Hongkong auch deshalb nur eine Freihandelszone. Nicht mehr ! Glauben Sie wirklich Peking würde einen Volksentscheid zulassen ???

@ 14:35 von Poliós

"Sie stellen in mehrfacher Hinsicht den Sachverhalt auf den Kopf. Die Demokratiebewegung in Hongkong verfolgt das Ziel, die vertraglich garantierten Rechte dieser Sonderverwaltungszone zu erhalten. Und der Angriff auf den Status quo ist nicht von ihr ausgegangen, sondern von der Regierung in Peking."

Sie sind nicht auf dem laufenden. Herr Wong hat schon letztes Jahr auf unserer Bundespressekonferenz den Systemkonflikt heraufbeschworen und mit direkten Parallelen zum kalten Krieg die Welt dazu aufgerufen mitzumischen. Deutlicher kann man sich nicht von China lossagen.

um 13:58 von Sisyphos3

"wenn es der eigenen Sache / Ideologie dient" um 13:58 von Sisyphos3

Also lassen wir mal jede Ideologie beiseite und wagen einen Rückblick auf die Geschichte: Opiumkriege sind ein Begriff? ARTE brachte kürzlich eine Doku über "Silber und China". In Folge II wurden kurz diese Kriege angeführt. Sie waren ein Menschheitsverbrechen, dass so ziemlich einmalig in der Geschichte war. Aus Raffgier wurde ein Volk mittesl Militär und Kanonen opiumabhängig gemacht. Eine Kultur wurde vernichtet und die Zahl der Opfer geht in ungezählte Millionen. Chinas hat bis heute davon ein Trauma.
Leider wird immer wieder Vergessen, dass manche Völker nicht die besten Erfahrungen mit dem Westen haben.

großem wirtschaftlichem Einfluss ?

Also sollten jetzt Europa es so machen wie Trump.

Das wird ihn sicher sehr gut tun.

@ Bernd Kevesligeti

Ist das Ihr ernst ?

Klar. Bei einem solchen Thema würde ich nicht scherzen.
Das Vereinigte Königreich hat eine lange Tradition der Demokratie und China eine kurze Tradition der Diktatur zu bieten. Da würde ich mich für die Demokratie entscheiden. Und ich wette, das geht selbst den China-Apologeten hier nicht anders (wenn sie ehrlich sind).

@ KowaIski

Der Täter in Hongkong ist zwar nicht verurteilt, aber geständig kann aber aufgrund eines nicht vorhandenen Auslieferungsgesetz nicht ausgeliefert werden.

@Nachfragerin, 14:52

„China duldet sowieso keine Einmischung in seine Politik. Daran könnte sich die EU mal ein Beispiel nehmen“

„China“ (wer immer das sein soll) soll ein Beispiel sein? Für was? Und für wen?

@Nachfragerin 14:37 - Fakten

///
... die EU macht Geschäfte? ...
*
... und nicht Herr Salvini?
*
... und China?
*
... nur zu! - laden Sie uns ein in Ihre Fantasiewelt!
*
... da kennen Sie sich besser aus, als wir - mit unseren lästigen Fakten!

14:52 von Nachfragerin

"Wie würde die EU reagieren, wenn China den Umgang der EU mit Flüchtlingen kritisierte?"

Wenn Sie schon auf meine Bemerkung antworten, bleiben Sie doch bitte bei der Sache. Die Frage war, ob die EU das Recht hat, die chinesische Hongkong-Politik zu kritisieren. Dass jeder andere Staat den Finger auf Missstände in Europa legen darf, ist eine Selbstverständlichkeit.

"China duldet sowieso keine Einmischung in seine Politik. Daran könnte sich die EU mal ein Beispiel nehmen."

Gewiss - freie Meinungsäußerung, Transparenz, Rechtssicherheit und Demokratie sind bislang wohl nie erreichte Ideale. Aber dass jemand so unverblümt eine Lanze für autoritäre Verhältnisse bricht, macht mich sprachlos.

@ der freundliche

Wieso ein Volksentscheid ? Hongkong war und ist schon immer ein Teil von China gewesen.

Na und? Das spricht doch nicht gegen einen Volksentscheid zur Separierung von China.

um 14:58 von Olivia59

2014 gab es in Schottland ein Referendum darüber, ob Schottland Teil des Vereinigten Königreichs bleiben sollte oder nicht. Hätte es eine Mehrheit für den Austritt gegeben, wäre Schottland nach 2014 unabhängig geworden.

So zu tun, als ob es für Regionen der EU keine ordentliche Möglichkeit gibt, ihren Staat und/oder die EU zu verlassen, ist schlicht unehrlich. Es gibt die Möglichkeit, aber sie hatte in Spanien keine Chance, und darum wurde dort ein anderer "Weg" gewählt.

Einfach mal bei der Wahrheit bleiben.
_

@14:50 von Poliós

"So kann man das wohl nur formulieren, wenn man "zwei Systeme" gern unterschlagen möchte. Aber so lautet die Formulierung nun mal - und kein Gezeter kann etwas daran ändern."

Unterstellung. Ich sprach davon, dass wenn es "1 Land 2 Systeme" heisst, naturgemäß bestimmte Aspekte über China als 1 Land und andere in den jeweiligen Systemen separat geregelt werden. Für uns ist aber jede Massnahme ganz automatisch eine, die ausschliesslich der Gesetzgebung in Hongkong zugeordnet wird.
Sie wie viele andere unterschlagen also "1 Land" komplett. Da sind einige aus der Opposition in Hongkong längst weiter und bezeichneten das Sicherheitsgesetz widerwillig als legal.

@ hesta15, um 11:40

Ihr Vergleich hinkt gewaltig.

von Kowalski 15:06

Welche Demokratie war denn in Hongkong bis ins Jahr 1997 ?
Verhältnisse die Sie mögen(Apologie) ?

China bricht internationales Abkommen

Zur Erinnerung sei erwähnt, dass das 1984er Abkommen zwischen China & UK bei der UN registriert und damit den Status eines völkerrechtl. Abkommens hat.

Seit Amtsantritts Xi Jinping hat sich China abgewendet von solchen internationalen Standards.

Raubtierkapitalismus nach innen, eine dynastische Führungsclique am Ruder, die sich mit dem Etikett "KP" tarnt aber faktisch rechtsnationalistische Willkürherrschaft betreibt.

Das Basic Law erlaubt bereits in einem wenig beachteten Anhang den Militäreinsatz (wenn Chinas 'nationale Sicherheit' bedroht wäre).

Wenn Xi deeskalierem wollte, bräuchte er im Grunde hat nichts machen, weil rechte Autokraten wie er, Putin, Erdogan (o. ihre rechtsnationalistische Fans weltweit ... inkl. der hier im Forum bekannten Diktatorenversteher) sich ihre Vorwände immer selbst basteln, um dann gewaltsam Demokraten zu verfolgen, unterdrücken oder von Panzern plattwalzen zu lassen.

Xi will das neue Sicherheitsgesetz, um zusätzlich seine Macht zu demonstrieren.

@ Nachfragerin

„China duldet sowieso keine Einmischung in seine Politik. Daran könnte sich die EU mal ein Beispiel nehmen“

Die starke und bewundernswerte Diktatur und auf der anderen Seite die schwache Demokratie, die endlich mal aufgeben sollte?
Ihre Gedankengänge werde ich nie verstehen. Ich stehe zu unserem Zukunftsentwurf und zur Freiheit und Demokratie. Und die EU wird hoffentlich noch bis ans Ende aller Tage die Unfreiheit auch Unfreiheit nennen.

@15:02 von Olivia59

"Demokratiebewegung in Hongkong verfolgt das Ziel, die vertraglich garantierten Rechte dieser Sonderverwaltungszone zu erhalten."

Nachtrag zu Herrn Wong. Separatismus ist eine Sache. Doch wenn man ganz offen fremde Regierungen auf deren politischen Bühnen dazu auffordert in den Konflikt gegen das Heimatland einzugreifen sässe man in den USA und eventuell bei uns als Verräter im Knast.
Schon übel wenn sich die Realität dermassen verschiebt und China gegen Dissidenten im Einzelfall lascher durchgreift als der Westen.

@ Olivia59 (14,58)

"Wir haben in EU-Ländern offensichtlich bereits Gesetze genug die zwar das Reden über Separatismus erlauben sofern das nicht schon staatszersetzend ist, die aber die Grundlage bieten mit absolut vergleichbaren Polizeiaktionen wie in China gegen die Demonstranten in Katalonien vorzugehen und deren Anführer zu belangen."
------
Bei dieser Polizeiaktion, übrigens unter Mitbeteiligung der Polizeibehörden Kataloniens ('Mossos d'Esquadra'), ging es um die Verhinderung einer illegalen Abstimmung über die Unabhängigkeit eines Teiles der Nation. Nach der Verfassung, ist in solchen Fragen nur das gesamte spanische Volk hiezu berechtigt. Die katal. Regionalregierung, mit ihrem Präsidenten Puigdemont an der Spitze hatte diesen Verstoß gegen die Verfassung sorgfältig, planmäßig vorbereitet und trotz Mahnung der Zentralregierung und Urteile der Gerichte umsetzen wollen. Es handelte sich nicht um eine Kundgebung von Demonstranten.
Gegen ähnliche Ges.verstöße wird in auch in D. Polizei eingesetzt.

15:02 von Olivia59

"Sie sind nicht auf dem laufenden. Herr Wong hat schon letztes Jahr auf unserer Bundespressekonferenz den Systemkonflikt heraufbeschworen und mit direkten Parallelen zum kalten Krieg die Welt dazu aufgerufen mitzumischen. Deutlicher kann man sich nicht von China lossagen."

Soll das eine Antwort auf meinen Einwand sein? Nun denn:

1. "Herr Wong" ist nicht die Demokratiebewegung. Dass es innerhalb dieser Bewegung Menschen gibt, die sich je schneller je lieber von China lossagen würden, bezweifelt übrigens wohl niemand.
2. Mir ist kein Satz von "Herrn Wong" bekannt, der zum Abfall aufruft.
3. Es ist überhaupt keine Frage, dass es einen Systemkonflikt gibt. Daraus kann man aber keine Sezessionsbewegung drechseln.
4. Dass eine Demokratiebewegung, die sich in Bedrängnis sieht, die Welt zu Hilfe ruft, ist kein Wunder. Von Sezession ist aber auch hier keine Rede.

Kurz: Sie versuchen erneut, Ihre - durchaus diskussionsbedürftige - Sicht als Tatsache zu verkaufen.

@Deutsche-Elite ... EU-Bashing u.a.

"... wann endlich gibt es eine klare Rückverfolgbarkeit solcher Beiträge? ...
um zu erkennen, aus welchem Bot Net der Unfug stammt - Ural oder USA ... ???... "

Totalüberwachung gewünscht?

Die Mehrheit der Beiträge kommt aus D.

"... Chinesen ... lieber mit „Einzel-Früchtchen“ à la Salvini ihre Geschäfte,
als ... "

Unsinn,
D hat starke, umfassemde wirtschaftl. Bez. zu China.

"... mit eurem ferngesteuerten Bashing!"

Ferngesteuert?
Chip im Hirn?
Leere Phrase!

".. „intellektuellen Trampelpfade“ zu Breitbart-Netzwerken, Cambridge Analytika, Anonymus.ru ... etc. ... bestens ... bekannt! ... "

Was haben die letzten 2 damit zu tun?

Sie werfen oft alles in einen Topf, teils ohne Sachkenntnis, teils leere Phrasen,
diffamieren teils Foristen (mit denen ich nicht einer Meinung bin!) und blähen Ihre Kommentare mit sinnloser Zeichensetzung elitär auf.

Ehrlich, wenn das "Deutsche Elite" ist, nein danke.

Gruß
Leipzigerin59

Sezession

Eine komplette Abspaltung Hongkongs vom chin. Festland wäre auf jeden Fall mit dem Völkerrecht vereinbar.

@15:10 von MartinBlank

"So zu tun, als ob es für Regionen der EU keine ordentliche Möglichkeit gibt, ihren Staat und/oder die EU zu verlassen, ist schlicht unehrlich. Es gibt die Möglichkeit, aber sie hatte in Spanien keine Chance, und darum wurde dort ein anderer "Weg" gewählt.

Einfach mal bei der Wahrheit bleiben."

Man kann sich ja immer die Fälle raussuchen, die die eigene Meinung stützen. Doch gerade ihr Beispiel zeigte wie störend die Demokratie auf einmal sein kann. Aus einem absurden taktischen Mannöver von Cameron überhaupt erst zugelassen waren plötzlich EU-weit die Leader in heller Aufregung als es doch knapp wurde und viele äusserten kritisierten, wie Cameron dies überhaupt zulassen konnte. Wer weiss was wirklich passiert wäre wenn die Abstimmung anders ausgegangen wäre.

14:45 @Deutsche-Elite ....Zeiten?

"... das waren noch Zeiten! ..."

"... das waren noch Zeiten,
als bemittleidenswerte Kreaturen auf
angebliche Mauern, Kraftmeierei in Nordkorea, China, Syrien,
Afghanistan und andernorts herein fielen! ... "

Vielleicht erläutern Sie bitte einmal, was Sie mit diesem
》Whatabout《
sagen wollen.

@ Sisyphos3, um 12:19

re 11:17 von harry_up

Vergessen Sie bitte nicht, dass Hongkong bis 2047 ganz bestimmte Sonderrechte hat, die China dabei ist, schnellstens abzubauen.

Das ist in Katalonien keineswegs so, und ich wäre - einmal ganz davon abgesehen - auf Ihre Reaktion neugierig, zeigte z. B. Bayern eines Tages ebenfalls derartige “Separationsgelüste“.

Ein Mörder nach eigenem Geständnis.

@14:37 von KowaIski
Sie haben nicht ganz unrecht: Genau genommen müsste man von "mutmaßlichem" Mörder sprechen.
Üblicherweise spricht aber auch die Presse z.B. von Bestechung, obwohl kein letztinstanzliches Urteil vorliegt.
Den genauen Sachverhalt hatte 13:07 baumgart67 gut erklärt.
Danke dafür!

@Leipzigerin59

danke, bin vollkommen einig. Wir sind auch nicht immer einer Meinung, aber man kann Meinungen austauschen ohne ausfallend, prollig und beleidigend werden . Zumindest können das Einige. Andere halt nicht

re 14:37 Nachfragerin: Respekt vor anderen Meinungen?

>>Die EU macht mit jedem Geschäfte. Rücksicht auf Menschenrechte vertragen sich nämlich nicht mit dem Streben nach wirtschaftlicher Stärke. Und weltpolitisch nehme ich die EU als Handlanger ohne eigene Meinung wahr.<<

Interessant, dass Sie dies zu diesem Anlass schreiben. Sie kritisieren also nicht die „Meinung“ der EU, sondern deren „fehlende Meinung“. Oder doch andersherum?

Dann kritisieren Sie die „fehlende Rücksicht auf Menschenrechte“ und gleichzeitig die deutliche Kritik an China.

Und dann stellen Sie auch noch den Foristen, der sich erlaubt hat, seine Meinung zu schreiben, auf eine „Linie mit China“. Und kritisieren gleichzeitig das „Fehlen jeglichen Respekts gegenüber anderen Meinungen“.

Ist das jetzt Unkonzentriertheit, Dialektik oder schlichtes politisches Störfeuer, was Sie hier loslassen?

@ Deutsche-Elite, um 13:46 z. B.

Ihr O-Ton klingelt in den Ohren derer, die schon länger in diesem Forum lesen und kommentieren.

Hier sind nicht allzu viele “ferngesteuerte EU-Gegner“ zugange, und was den Begriff “tumb“ angeht, den Sie denen unterstellen, die ihre persönliche Überzeugung hier wiedergeben - so wie Sie -, das ist reichlich grenzwertig.

@KowaIski - Nicht nachvollziehbare Gedankengänge

15:18 von KowaIski:
"Die starke und bewundernswerte Diktatur und auf der anderen Seite die schwache Demokratie, die endlich mal aufgeben sollte? Ihre Gedankengänge werde ich nie verstehen."

Ich schrieb, dass ich mir eine von äußerer Einflussnahme unabhängige EU-Politik wünsche. Und Sie verstehen, dass eine Diktatur bewundernswert und eine Demokratie schwach sei. Solche Gedankengänge sind in der Tat unverständlich.

@15:19 von Poliós

Man kann sich der Realität auch einfach verweigern. Wenn Herr Wong mit ausländischer Hilfe seinen Systemkonflikt gewinnt stellt er sich wohl sowieso vor, dass China dann von Hongkong aus regiert wird.
Genau wie damals Chiang Kai-shek, der sich nach Taiwan zurückzog aber darauf bestand, dass Taiwan zu China gehört und er bald wieder das Land regiert.
Seine Frau konnte auf ihrer Systemkriegswerbetour nur leider in den USA keine militärische Unterstützung organisieren.
Ich hoffe wir sind heute nicht dumm genug Herrn Wong zu folgen aber nachdem die NATO China bereits als "Gegner" klassifiziert hat bin ich auf alles gefasst.

ich denke nicht....

...das die EU viel Spielraum gegenüber China hat.

D - wichtigster Part der EU - hatte in März/April einen Zusammenbruch seiner Exporte um ca. 40% zu vergegenwärtigen.

Die USA als Handelpartner könnte bald Geschichte sein, wenn es durch die allgemeinen Verarmung und weiteres wirken von Trump bis Dezember zu Unruhen kommen sollte.

Man wird wohl auf China angewiesen sein, um in D/EU das schlimmste zu verhindern.

Wenn die not gross genug ist, wird man wohl auch versuchen, wieder mit Russland gut Freund zu sein.

Gerede und exorbitante Empörung westlicher Politiker wegen Menschenrechtsproblemen gibt es schon lange.
Das hat das Konstrukt EU bzw seine Bestandteile noch nie von lukrativen Geschäften mit Totalitären Staaten abgehalten.

Selbst in Nordkorea befinden/befanden sich einige Deutsche Unternehmen.

@ Olivia, um 14:20

re @11:17 von harry_up

Sie haben es fast völlig richtig erkannt.
Mit dem Unterschied:
In Katalonien gibt es Demokratie, so viel sie dort wollen; aber Separation ist in Spanien gesetzlich nun einmal nicht erlaubt.

@Poliós - Global player lassen sich nicht reinreden.

15:09 von Poliós:
"Wenn Sie schon auf meine Bemerkung antworten, bleiben Sie doch bitte bei der Sache."
> Vielleicht habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt: Der EU fehlt die moralische Basis für die von ihr geäußerte Kritik.

Auf rein sachlicher Ebene darf natürlich jeder alles kritisieren. Nur stehen die Chancen dann entsprechend schlecht, dass die Kritik nicht angenommen wird (unabhängig von ihrer Rechtmäßigkeit).

"Aber dass jemand so unverblümt eine Lanze für autoritäre Verhältnisse bricht, macht mich sprachlos."
> Mich macht es sprachlos, mit welcher Dreistigkeit meine Aussagen uminterpretiert werden.

Ich schrieb über die Ablehnung von äußerer Einmischung. Das ist ein Markenzeichen aller "global player" und hat nichts mit deren politischen System zu tun. (Das ist auch der Grund, warum die EU kein "global player" ist.)

Am 20. Juni 2020 um 12:33 von Scotch Bingeington

Zitat: Hat die EU schon die Entfernung eines Oppositionspolitikers aus dem Landtag von Baden-Württemberg verurteilt, das die Landtagspräsidentin mithilfe der Polizei vor ein paar Wochen betrieben hat? Nein? Komisch, das war doch lange vor dem Hongkong-Gesetz und auch die Tagesschau hat darüber berichtet.

Ich habe mir gerade eine Aufzeichnung der Sitzung angesehen.

Der Ausschluss des Abgeordneten von der Sitzung war zweifelsohne gerechtfertigt.

@Deutsche-Elite - Was wollen Sie mir mit Ihrem Beitrag sagen?

15:08 von Deutsche-Elite:
"... die EU macht Geschäfte? ...
... und nicht Herr Salvini?
... und China?
... nur zu! - laden Sie uns ein in Ihre Fantasiewelt!
... da kennen Sie sich besser aus, als wir - mit unseren lästigen Fakten!"

Ich kann in Ihrer Aneinanderreihung von Satzfragmenten weder Fakten, noch eine Kernaussage erkennen. Was wollen Sie mir mit Ihrem Beitrag sagen?

Am 20. Juni 2020 um 14:21 von Ist Wahr

Zitat: statt "in der deutschen Verfassung", soll es heißen "im Grundgesetz Deustchlands".

Das Grundgesetz ist die deutsche Verfassung.

B-Nutzer

Sie sollten sich einmal den Rückgabevertrag zwischen GB und China durchlesen. Darin garantiert China Hong Kongs Autonomie auf 40 Jahre (das wäre 2037). Hält sich China nicht daran ist der Vertrag nichtig.

@Nettie - Detaillierte Erklärung

15:06 von Nettie:
",China' (wer immer das sein soll) soll ein Beispiel sein? Für was? Und für wen?"

Ich beziehe mich auf dasselbe China, dem das EU-Parlament Menschenrechtsverstöße vorwirft. Es handelt sich dabei um ein asiatisches Land. Das Wort "China" ist - wie in der Berichterstattung üblich - als Methapher für die chinesische Regierung zu verstehen.

Ihre anderen Fragen habe ich bereits beantwortet, aber ich wiederhole mich gern:
"China soll ein Beispiel sein?" - Ja.
"Ein Beispiel für was?" - Für die Ablehnung der Einmischung in die nationale Politik.
"Beispiel für wen?" - Für die EU.

herrliche Troll Scharade ?

///
*
*
... da kommen aber Einige ganz schön ins rotieren gerade hier, wenn man sie mal mit ein paar Fakten konfrontiert! ...
*
Fakt ist: In Zeiten von Trump, Johnson, Putin, Bolsonaro und einigen anderen „Spezialisten“, kann eine EU garnicht stark genug sein!
*
... das ist diesen Protagonisten natürlich ein Dorn im Auge und man schickt seine Trolle und Bots um Unfug zu verbreiten!
*
... gespeist über Netzwerke mit Fake News und Lügen ...
*
Aber schön, dass sich über den Schulterschluss der Trolle nun so klar die Spreu vom Weizen trennt hier!
*
Deutschland und Europa hat international Gewicht! Das die EU nun so offen China kritisiert, wird nicht ungehört bleiben!

@ Nachfragerin, 15:52

re @Deutsche-Elite

Darf ich antworten?

Provozieren. Nix weiter.

@teachers voice-Berechtigte Kritik von unberechtigten Kritikern.

15:37 von teachers voice:
"Sie kritisieren also nicht die ,Meinung' der EU, sondern deren ,fehlende Meinung'."
> Ich unterstelle der EU, dass sie sich wieder einmal als Handlanger der USA versteht und nur deshalb diese Kritik geäußert wurde. Überhaupt ist diese Kritik nur als heuchlerisch zu bezeichnen, da bei allen internationalen Beziehungen immer die Gewinne und Vorteile im Vordergrund stehen. Die Menschenrechte sind nur relevant, wenn politische Ziele ein humaner Anstrich verpasst werden soll. (Wäre es anders, gäbe es keine Waffenexporte, keinen Öl- und Gashandel, kein Kobalt, keine Billigimporte, ...)

Die Kritik an China ist berechtigt, aber nicht von Seiten der EU.

"Und dann stellen Sie auch noch den Foristen, der sich erlaubt hat, seine Meinung zu schreiben, auf eine ,Linie mit China'."
> Die Meinung des Foristen bestand in erster Linie darin, alle anderen Meinungen als gekauft zu bezeichnen. Das erinnerte mich an das Prinzip der chinesischen Einheitsmeinung.

@ Nachfragerin

@Deutsche-Elite - Was wollen Sie mir mit Ihrem Beitrag sagen?

Dass eine devote Haltung gegenüber der chin. Diktatur nicht in die Tüte kommt. Wir sollten zu Hongkong und zur Freiheit und Demokratie stehen. Das sind wir uns schuldig.

@ Scotch Bingeington

... die Entfernung eines Oppositionspolitikers aus dem Landtag von Baden-Württemberg verurteilt, das die Landtagspräsidentin mithilfe der Polizei vor ein paar Wochen betrieben hat?

Und zwar völlig zurecht.

re 15:49 Nachfragerin: Moralische Basis

>>15:09 von Poliós:
"Wenn Sie schon auf meine Bemerkung antworten, bleiben Sie doch bitte bei der Sache."
> Vielleicht habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt: Der EU fehlt die moralische Basis für die von ihr geäußerte Kritik.<<

Da haben Sie aber ein großes Wort eingeworfen: Politik sollte also Ihrer Meinung nach eine „moralische Basis“ haben!

Nun bin ich, was Politik angeht, mit diesem Label sehr vorsichtig. Aber dass Sie der EU gerade gegenüber China und gerade gegenüber deren Unterdrückung von Demokratie und Freiheit gerade diese absprechen, lässt mich schon staunen!

Die EU als Feindbild aller Diktaturen und Autokratien hat also keine „moralische Basis“, universalen Menschenrechten Gehör zu verschaffen? Das ist ja genau die Sprache dieser Regime. Zufall? Oder Absicht?

Das wüsste ich jetzt aber wirklich mal gerne!

Im Übrigen geht es hier nicht um Moral, sondern um die Einhaltung völkerrechtlich bindender Verträge. Das nur so nebenbei.

@ harry_up

Hier sind nicht allzu viele “ferngesteuerte EU-Gegner“ zugange

Mir reichts, ich könnte gerne ganz darauf verzichten.

@harry_up - Ist Fremdbestimmung im Sinne der Demkratie?

15:44 von harry_up:
"In Katalonien gibt es Demokratie, so viel sie dort wollen; aber Separation ist in Spanien gesetzlich nun einmal nicht erlaubt."

Ich bin mir sicher, dass Separation auch in China verboten ist und eine demokratische Abstimmung in China darauf hinauslaufen würde, dass den Hongkongern das Selbstbestimmungsrecht verweigert würde.

Außerdem widerspricht es meinem Verständnis von Demokratie, wenn wir anderen Völkern vorschreiben wollen, welches politische System das beste für sie wäre.

@ Autochon

ich denke nicht das die EU viel Spielraum gegenüber China hat.

Gegen eine Diktatur hat man niemals Spielraum. Es geht einerseits darum, den Demokraten unsere Solidarität zu bekunden und andererseits darum, die Unfreiheit beim Namen zu nennen.

Eines dürfte nun klar sein.

Eines dürfte nun klar sein. Taiwan schaut sich die Lage in Hong Kong ganz genau an. Friedlich dürfte ein Anschluss mittlerweile aussichtslos sein. Und die taiwanesische Unabhängigkeitserklärung rückt näher. In Taiwan kann man nur hoffen, daß Trump dann weg ist. Ansonsten ist die Bestandsgarantie der USA für Taiwan nichts wert.

14:10 von KowaIski

es geht um das Selbstbestimmungsrecht der Bürger
in Hongkong ... in Katalonien

@ baumgart67

Der Täter in Hongkong ist zwar nicht verurteilt, aber geständig kann aber aufgrund eines nicht vorhandenen Auslieferungsgesetz nicht ausgeliefert werden.

Warum nennen Sie ihn dann Täter?

15:06 von KowaIski

wenn ich sie daran erinnern darf
Hongkong war ne Kolonie
die Menschen dort wurden nicht gefragt
und bei Demos gab es auch schon Tote
nicht gewußt - wissen wollen ?

Besser wir kuschen vor China?

@ Autochon
D - wichtigster Part der EU - hatte in März/April einen Zusammenbruch seiner Exporte um ca. 40% zu vergegenwärtigen.
Die USA als Handelpartner könnte bald Geschichte sein, wenn es durch die allgemeinen Verarmung und weiteres wirken von Trump bis Dezember zu Unruhen kommen sollte.
Man wird wohl auf China angewiesen sein, um in D/EU das schlimmste zu verhindern.

Ohweh, unsere Geschäfte gehen schlecht, die anderen sind viel stärker! Gewöhnt euch besser an die Diktatur!
Wollen Sie uns das sagen? Dass wir eigentlich schwach sind und daher besser kuschen sollten?
Nein danke.

@ Ist Wahr - ist nur ein anderer Begriff

... statt "in der deutschen Verfassung", soll es heißen "im Grundgesetz Deustchlands".

Die Verfassung der Bundesrepublik heißt eben mal Grundgesetz. Was wollen Sie also damit sagen?

@ falsa demonstratio (15:55), Re

Es gibt einen Unterschied, weshalb ich lieber von 'Grundgesetz' spreche. Auch in der Fachwelt wird über diese Bezeichnung diskutiert. Ich verweise auf einen Text auf der Homepage "Anwaltauskunft" des 'Deutscher Anwaltverein' (DAV) e.V. Wo sehr kompakt in drei kurzen Abschnitten dargelegt wird, worin die Probleme bestehen könnten. Ich bevorzuge den Begriff 'Grundgesetz', was in keinster Weise seine Legitimität einschränken soll. Ich will damit lediglich eine begriffliche Differenzierung vornehmen.

Rechte und Pflichten

In dem Vertrag sind doch bestimmt nicht nur die Rechte Hong Kongs festgeschrieben. Welche Pflichten hat den Hong Kong zu China?
Die Sonderverwaltungsregion untersteht gemäß Artikel 31 der chinesischen Verfassung der Zentralregierung in Peking.

16:05 !harry_up ... Zustimmung

》16:05 von harry_up
@ Nachfragerin, 15:52
re @Deutsche-Elite

Darf ich antworten?

Provozieren. Nix weiter.《

Meine Zustimmung,
und es geht substanzlos weiter.

16:05 @Deutsche-Elite ... herrliche Troll Scharade ?

Sie dürfen die Trolle gern benennen.

Dieser Beitrag ist wieder ohne wesentliche Inhalte, dafür reichlich am Unterstellungen

Ich verweise Sie gern noch einmal an sachliche Kommentare, u.a
an meine, und wäre über sachliche Antworten sehr erfreut.

Danke
Leipzigerin59

re 16:16 Nachfragerin: Widersprüche

>> Ich unterstelle der EU, dass sie sich wieder einmal als Handlanger der USA versteht und nur deshalb diese Kritik geäußert wurde.<<

>>Die Kritik an China ist berechtigt, aber nicht von Seiten der EU.<<

>> Die Meinung des Foristen bestand in erster Linie darin, alle anderen Meinungen als gekauft zu bezeichnen<<

Fallen Ihnen Ihre Widersprüche wirklich nicht selber auf?

Hongkong

Am 20. Juni 2020 um 15:10 von KowaIski
Na und? Das spricht doch nicht gegen einen Volksentscheid zur Separierung von China.
###
Es gibt keinen Volksentscheid, und wenn doch wird Peking diesen niemals akzeptieren !

@ Nachfragerin, um 16:24

Warum nur reden wir so intensiv aneinander vorbei?

Die Hongkonger wollen das, was Ihnen im Rahmen der Sonderverwaltungszone zugesprochen wurde, beibehalten.

“Wir“ wollen, dass China das respektiert, nicht dass China (oder auch nur Hongkong, was ebenso unvorstellbar ist) sich zu einer Demokratie umwandelt.

re Nachfragerin: Abstimmungen?!

>>Ich bin mir sicher, dass Separation auch in China verboten ist und eine demokratische Abstimmung in China darauf hinauslaufen würde, dass den Hongkongern das Selbstbestimmungsrecht verweigert würde.<<

Das ist ja mal ein interessantes Gedankenspiel: Wie würde eine demokratische Abstimmung in China verlaufen? Bisher hat sich die chinesische Führung noch nicht an solche Abenteuer herangetraut.

>>Außerdem widerspricht es meinem Verständnis von Demokratie, wenn wir anderen Völkern vorschreiben wollen, welches politische System das beste für sie wäre<<

Das Eintreten für von der UN-Charta vorgegebenen universalen Menschenrechten halten Sie für eine „Vorschreibung“ eines „politischen Systems“? Sie haben wirklich ein sehr merkwürdiges „Verständnis von Demokratie“.

@ Nachfragerin (16:24)

"Außerdem widerspricht es meinem Verständnis von Demokratie, wenn wir anderen Völkern vorschreiben wollen, welches politische System das beste für sie wäre."
------
Kritik ist keine Vorschrift. Kritik hat das EU Parlament in einer 'Entschließung' zum Ausdruck gebracht, so heißt es im Artikel.
Das Parlament verlangt von europäischen Institutionen etwas: in den "laufenden Verhandlungen über ein bilaterales Investitionsabkommen müssten die Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten ein wichtiger Bestandteil sein, hieß es weiter. Das EU-Parlament appellierte insbesondere an Deutschland, während seiner Ratspräsidentschaft die Arbeit an einer weltweit geltenden EU-Sanktionsregelung bei Menschenrechtsverstößen abzuschließen."

Nach meinem Verständnis werden also europäische und deutsche Institutionen aufgefordert bei Verhandlungen (!) mit China die Frage der Menschenrechte konsequent zu berücksichtigen. Was wiederum bedeuten würde, dass die EU sich damit selbst binden würde. Ist doch gut

@ Deutsche-Elite, um 16:05

Warum “trollen“ Sie sich nicht einfach an Ihren Grill...?
Und genehmigen sich ein (weiteres?) Weizen oder so.

Kein Mensch versteht, was Sie überhaupt meinen...

@ danke Wuhan (16:38), Re

"Die Verfassung der Bundesrepublik heißt eben mal Grundgesetz. Was wollen Sie also damit sagen?"
------
Dass ich die Verwendung des engeren Begriffs bevorzuge und ich mich in meinem oben stehenden Beitrag damit versehentlich vertan hatte. Der Rest, damit meine ich hauptsächlich die historischen und einige rechtstheoretischen Aspekte gehören aber nicht zu diesem Thread. Nichts weiter.

@teachers voice - Eine Erläuterung würde mir helfen.

17:48 von teachers voice:
"Fallen Ihnen Ihre Widersprüche wirklich nicht selber auf?"

Es gibt keine Widersprüche. Wenn Sie allerdings in meinen Aussagen einen Widerspruch zu erkennen glauben, sollten Sie diesen erläutern. Andernfalls weiß ich nicht, wie ich es Ihnen anders erklären soll.

Ich fasse meine Aussage erneut zusammen:
1) Kritik an China ist auf sachlicher Ebene völlig berechtigt.
2) Die EU ist auf moralisch Ebene nicht in der Position, um diese Kritik zu äußern.
3) Ich halte nichts von der Verunglimpfung anderer Meinungen.

Die Punkte 1+2 sind kein Widerspruch und Punkt 3 hat damit überhaupt nichts zu tun.

@Leipzigerin59 12:49 -

///
*
nehmen wir doch einfach mal Ihren ersten Beitrag des Tages:
*
„ Am 20. Juni 2020 um 12:49 von Leipzigerin59
Diese Kritik ist richtig und ...
... m.M.n. Diesen Versuch wert.
Die chinesische reagiert sensibel
auf Kritik.“
*
...
*
... ernsthaft?
*
Falls Sie zu sagen versuchten, dass Sie die Kritik der EU an China für gerechtfertigt halten, wären wir einer Meinung!
*
Wer die Trolle sind, die permanent Unwahrheiten über die EU, Deutschland und unsere Regierung verbreiten, ist doch offenkundig!
*
Dass es aus dem Ausland gern gesehen wird, das Leute versuchen die Bürger der EU zu entzweien - leider mit dem bisherigen Ergebnis eines Brexit - ist ebenfalls offenkundig!
*
Freie Meinungsäußerung ist ein hohes und kostbares Gut!
*
Im Auftrag oder im Interesse ausländischer Strippenzieher Falschmeldungen zu verbreiten, gehört allerdings nicht dazu!
*
... wenn ich Sie richtig verstehe (s.o.) ist das bei Ihnen doch garnicht zutreffend - was regen Sie sich also auf?
*
Die Trolle sind gemeint!

16:05 von Nachfragerin

<< 15:06 von Nettie:

"China soll ein Beispiel sein?" - Ja.
"Ein Beispiel für was?" - Für die Ablehnung der Einmischung in die nationale Politik.
"Beispiel für wen?" - Für die EU.<<

,.,.,

Eine Rückfrage zur Verständigung:
Zählen Sie auch Folter als Teil der "nationalen Politik", in die man sich nicht einzumischen habe?

@harry_up - Was bezweckt das EU-Parlament?

17:58 von harry_up:
"Warum nur reden wir so intensiv aneinander vorbei?"
> Weil es schwer ist, das Gemeinte in genau die Worte zu verpacken, die vom Gegenüber auch so verstanden werden. :)

"Die Hongkonger wollen das, was Ihnen im Rahmen der Sonderverwaltungszone zugesprochen wurde, beibehalten."
> Ich weiß ich nicht, wie viele Hongkonger hinter den Protesten stehen. Aber Sie haben wahrscheinlich Recht.

"'Wir' wollen, dass China das respektiert, nicht dass China (oder auch nur Hongkong, was ebenso unvorstellbar ist) sich zu einer Demokratie umwandelt."
> Wenn das so ist, wäre das zu begrüßen. Ich glaube aber nicht, dass die Kritik des EU-Parlaments diese Absichten verfolgt. Bei unseren politischen Freunden interessiert man sich sonst auch nicht für die Einhaltung der Menschenrechte. (Zumindest war das bisher mein Eindruck.)

entschliessung-eu-parlament-kritisiert-hongkong-

Lieber Kowalski, sie schreiben fragend :"Was wäre, wenn die Mehrheit der Menschen in Hongkong sich in einem Volksentscheid für den Anschluss an das Vereinigte Königreich ausspricht? (Stichwort Krim)."

Lieber Kowalski, auf der Krim waren vor dem Volksentscheid -->70% Russen ! .....folglich war der "Ausgang" des Volksentscheids vorhersehbar, voraussagbar ->pro Russland !

Wieviel Prozent der Bewohner Hong Kongs sind denn Briten ?
Glauben Sie.....mehr als 50%???
Ist Ihnen nun klar geworden "was wäre,wenn" ?

16:24 von Nachfragerin

"Außerdem widerspricht es meinem Verständnis von Demokratie, wenn wir anderen Völkern vorschreiben wollen, welches politische System das beste für sie wäre."

,.,.,

Ich verstehe Ihre Logik nicht.
Es ist doch keine Demokratie, wenn ein Staatsoberhaupt Demokratiebestrebungen nicht zulässt.

Menschenrecht ist für alle Menschen gültig.
Es gibt aber immer ein paar User, die auf dem Recht von Herrschern bestehen, Menschenrechte für die Bevölkerung nicht zuzulassen.

Und dass man das nicht zu kritisieren habe.

Na wer glaubt denn sowas!

Hat die EU nicht andere Sorgen, als sich um derartige Probleme zu kümmern? Die Stadt
Hong Kong ist chinesisches Territorium, damit
ist doch eigentlich alles gesagt. Besser wäre es vor der eigenen Tür zu reinigen!

von Wuhan 16:34

"und besser kuschen sollten",schreiben Sie.
Eine offene Sprache.Und wer soll "kuschen" ? Natürlich China.Aber ob das passiert ?

@teachers voice - Feindbild EU?

16:20 von teachers voice:
"Da haben Sie aber ein großes Wort eingeworfen: Politik sollte also Ihrer Meinung nach eine ,moralische Basis' haben!"
> Mein Wunsch mag in einer von Machtinteressen geleiteten Welt naiv sein. Es bedarf aber keiner Vorsicht, diesen zu äußern.

"Aber dass Sie der EU gerade gegenüber China [...] diese absprechen, lässt mich schon staunen! Nun bin ich, was Politik angeht, mit diesem Label sehr vorsichtig."
> Der Stellenwert der Menschenrechte mag von Land zu Land unterschiedlich sein, aber letzendlich gehen immer(!) die wirtschaftlichen Interessen vor. Der Unterschied zwischen China und der EU besteht meiner Meinung nach darin, dass China von der Unterdrückung des eigenen Volkes profitiert, während die EU diese Unterdrückung größtenteils auslagert.

"Die EU als Feindbild aller Diktaturen und Autokratien [...]"
> ... unterhält mit Diktaturen und Autokratien recht gute Handelsbeziehungen. Dieses Verhalten taugt nicht als Feindbild.

Zitat: Auch in der Fachwelt

Zitat: Auch in der Fachwelt wird über diese Bezeichnung diskutiert. Ich verweise auf einen Text auf der Homepage "Anwaltauskunft" des 'Deutscher Anwaltverein' (DAV) e.V

Kein ernstzunehmender Fachmann streitet ab, dass das Grundgesetz die Verfassung Deutschlands ist. Der Anwaltsverein hat das a.a.O. übertitelt :"In Deutschland ist es in den letzten Jahren immer mehr in Mode gekommen, die Legitimität von deutschen Insti­tu­tionen und Staats­or­ganen anzuzweifeln. Zum 67. Geburtstag des deutschen Grund­ge­setzes räumt die Anwaltaus­kunft mit der Behauptung auf, das deutsche Grund­gesetz sei keine rechtmäßige Verfassung."

Ich selbst benutze die Begriffe alternativ.

@Kowalski @Polios

...bitte hören Sie auf mir immer zu unterstellen, daß ich autoritäre Regime bevorzuge.Das wird echt langweilig.
Ich bekenne mich zur Demokratie...wenn auch nicht zur unbedingt liberalen sondern zur konservativen.
Wenn die EU so auf Gerechtigkeit aus ist,warum nahm sie nie Stellung zu den Vorgängen in Frankreich und Spanien?
Zweierlei Maß?

@danke Wuhan - Warum?

16:17 von danke Wuhan:
"Wir sollten zu Hongkong und zur Freiheit und Demokratie stehen. Das sind wir uns schuldig."

Warum sollten wir zu Hongkong stehen, wenn China unser wichtigere Handelspartner ist?

18:07 von harry_up

<< @ Deutsche-Elite, um 16:05
Warum “trollen“ Sie sich nicht einfach an Ihren Grill...?
Und genehmigen sich ein (weiteres?) Weizen oder so.

Kein Mensch versteht, was Sie überhaupt meinen... <<

,.,.,

Also ich habe damit keine Mühe.
Wenn Sie Texte schwer verstehen - wieso fordern Sie dann so aggressiv, dass man sich damit trollen solle?

Es gelingt nicht jedem, simpel zu schreiben.

entschliessung-eu-parlament-kritisiert-hongkong-gesetz

Am Sonntag hatten die Pläne der chinesischen Führung zu den schwersten Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei in Hongkong seit Monaten geführt. Die Polizei ging mit Tränengas, Pfefferspray und Wasserwerfern gegen tausende Menschen vor, die zu einer un-genehmigten Demonstration zusammengekommen waren. Mindestens 180 Menschen wurden festgenommen. "

Wenn es zu einer nicht-genehmigten Demonstration kam und Wasserwerfer und Tränengas dagegen eingesetzt wurde, so tat die Polizei absolut ihre Pflicht !

Ich stelle fest : Das Gewaltmonopol liegt beim Staat !
Weltweit !!!

Vergleichen Sie dazu jenen berüchtigten Polizeieinsatz für Stuttgart 21, bei dem einem Demonstranten ein Auge mit dem Wasserwerfer ausgeschossen wurde !!! Diese Stuttgarter Demonstration war aber genehmigt !!!

Wer ist also demokratischer : Honkong, oder Stuttgart ?

@HarryUp 18:07 - Weberstheniker?

... sorry - ich bin Weberstheniker - vom Grillen verstehe ich nichts ...

... ist mir aber lieber, als der andere Begriff, der so ähnlich lautet und bei dem man Schwierigkeiten mit dem Textverständnis hat ...

... mein Beileid!

@Nachfragerin 18:16 - Doch !!

Zitat: „ Am 20. Juni 2020 um 18:16 von Nachfragerin
@teachers voice - Eine Erläuterung würde mir helfen.
17:48 von teachers voice:
"Fallen Ihnen Ihre Widersprüche wirklich nicht selber auf?"

Es gibt keine Widersprüche. Wenn Sie allerdings in meinen Aussagen einen Widerspruch zu erkennen glauben, sollten Sie diesen erläutern. Andernfalls weiß ich nicht, wie ich es Ihnen anders erklären soll.

Ich fasse meine Aussage erneut zusammen:
1) Kritik an China ist auf sachlicher Ebene völlig berechtigt.
2) Die EU ist auf moralisch Ebene nicht in der Position, um diese Kritik zu äußern.
3) Ich halte nichts von der Verunglimpfung anderer Meinungen.

Die Punkte 1+2 sind kein Widerspruch und Punkt 3 hat damit überhaupt ....“
///
*
*
*
Anmerkung: Es ist nicht hilfreich einem Mitforisten zu widersprechen, der dem widerspricht, was Sie wiedersprüchlich äußern ...
*
... er meinte es doch nur gut ...
*
... es reicht ja, wenn Sie sich selbst widersprechen ...
*
... nicht auch noch Anderen - oder?

18:22 @Deutsche-Elite @Leipzigerin59

Warum ich mich aufrege?

Ich bin an einer faktenbasierten Diskussion interessiert, und zwar zum Thema.

Nicht Brexit, Trump, ...

Sie liefern keine Fakten,
sondern würfeln alle möglichen Statements zusammen.

Sie unterstellen, dass hier irgendjemand im Auftrag ausländischer Dienste schreibt.

Sie können eine andere Meinung nicht logisch und sachlich widerlegen, sondern greifen nach Schubladenparolen.
Damit diskreditieren Sie Ihre Beiträge selbst.

Sie beantworten die gestellten Fragen nicht,
Sie äußern Ihre Meinung nicht, ohne andere anzugreifen.

re Nachfragerin: Respekt!

>>Ich fasse meine Aussage erneut zusammen:
1) Kritik an China ist auf sachlicher Ebene völlig berechtigt.
2) Die EU ist auf moralisch Ebene nicht in der Position, um diese Kritik zu äußern.
3) Ich halte nichts von der Verunglimpfung anderer Meinungen.

Die Punkte 1+2 sind kein Widerspruch und Punkt 3 hat damit überhaupt nichts zu tun.<<

Respekt für Ihre Hartnäckigkeit!
1) Wenn „sachliche Kritik“ an China berechtigt ist, dann können Sie die „berechtigte Kritik“ an China durch die EU nicht kritisieren. Oder war die EU-Kritik unsachlich?
2) „Moralische Positionen“, „sachliche Kritik“ zu äußern, gibt es nicht. Entweder sachlich oder unsachlich.
Der EU ein „moralisches“ Recht zur Kritik an Menschenrechtsverletzungen zu verwehren, ist allerdings in höchstem Grade unsachlich. Vorsichtig formuliert.
3) Wenn Sie nichts von der „Verunglimpfung anderer Meinungen“ halten, warum tun Sie es denn bei anderen Foristen und erst recht bei der „EU“ nahezu im gleichen Atemzug?

Grüße

Am 20. Juni 2020 um 18:48 von skydiver-sr

Zitat: Wenn die EU so auf Gerechtigkeit aus ist,warum nahm sie nie Stellung zu den Vorgängen in Frankreich und Spanien?

Die Verträge verbieten der EU die Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Mitgliedsstaates (soweit es sich nicht, wie z.B. in Ungarn, um Vertragsverletzungen handelt) .

@ falsa demonstratio (18:47), Re

"Zum 67. Geburtstag des deutschen Grund­ge­setzes räumt die Anwaltaus­kunft mit der Behauptung auf, das deutsche Grund­gesetz sei keine rechtmäßige Verfassung."
------
Weshalb ich auf diesen Artikel verwies, um klar zu machen, dass die Legitimität des Grundgesetzes gilt. Und um lediglich anderen Usern auf die Abwägungen dort - in der prägnanten Kürze - hinzuweisen. Für mich persönlich ist der Begriff 'Verfassung' nicht mit dem der 'constitutio' oder Konstitution / Verfassung gleichzusetzen, weil hierzu mehr gehört als grundlegende Gesetze zu verabschieden, z. B. die Versammlung, bzw. die Abstimmung des Volkes über diese Grundgesetze. Ich bleibe dabei, das Grundgesetz gilt.

re 18:45 Nachfragerin: Feindbild EU?

>>"Die EU als Feindbild aller Diktaturen und Autokratien [...]"
> ... unterhält mit Diktaturen und Autokratien recht gute Handelsbeziehungen. Dieses Verhalten taugt nicht als Feindbild.<<

Das haben Sie falsch verstanden. Nicht die EU hat Feindbilder, Diktaturen und Autokratien haben und brauchen diese! Um ihre eigene Regimeherrschaft zu legitimieren und Demokratie zu unterdrücken.

Dass Demokratien auch mit Autokratien Handels- und Geschäftsbeziehungen unterhalten, ist natürlich unumgänglich. Schließlich dreht sich nicht alles um die Herrschaftshäuser.
Das dies zuweilen wegen zu großer Nähe zu den Autokraten selbst auch zu moralischen Dilemmata führen kann, gehört zu den täglichen ethischen Abwägungen und ist permanenter Gegenstand politischer Auseinandersetzung. Siehe Bericht!

Mit pauschalen Vorwürfen wie „Heuchelei“ und „es geht immer nur ums Geld“ bekommen Sie zwar manchmal wohlfeilen Beifall, schrappen an der komplexen Wirklichkeit aber weit vorbei.

danke Wuhan & falsa demonstratio

Mit den Begriffen "zurecht" und "gerechtfertigt" scheinen sie beide so ihre Probleme zu haben. Denn eine rechtliche Basis für diesen Akt gibt es gerade nicht. Im Gegensatz zum neuen chinesischen Gesetz für Hongkong übrigens.

19:18 @ Leipzigerin59 ... PS:

》18:22 @Deutsche-Elite
@Leipzigerin59

Warum ich mich aufrege? 《

PS:
Ich rege mich genaugenommen gar nicht auf, sondern versuche Ihre Unsachlichkeit aufzuzeigen ,
und dass Sie fast keine Fakten
benennen.

Mein Puls und Herzschlag sind normal,
ich habe auch keine Schnappatmung.

18:41 von rimitino

"Hat die EU nicht andere Sorgen, als sich um derartige Probleme zu kümmern? Die Stadt
Hong Kong ist chinesisches Territorium, damit
ist doch eigentlich alles gesagt. Besser wäre es vor der eigenen Tür zu reinigen!"

,.,.,

Dann seien Sie doch ein gutes Vorbild!
Gehen Sie vor Ihre Tür, reinigen dort Ihr Stück Straße und kümmern sich weder um die EU noch um Hongkong.

Hat Sie doch gar nichts anzugehen, was die anderen treiben, wie Sie ja selber sagen.

@Leipzigerin59 19:18 - bravo!

Zitat: „ Warum ich mich aufrege?

Ich bin an einer faktenbasierten Diskussion interessiert, und zwar zum Thema.“
///
*
*
*
... bravo! wir sind auf gleicher Wellenlänge! ...
*
... mich regt es genauso auf, wenn die rechten Trolle ihren zersetzenden intellektuellen Dung verstreuen!
*
... und EU bashing, D bashing, Merkel bashing, wie es hier permanent und penetrant zu lesen ist, hat mit Fakten nicht das geringste zu tun!
*
... Sie müssen aber schon mir überlassen, wie ich mit diesen ferngesteuerten Handpuppen umspringe!
*
... gegen Fakten ist diese Klientel vollständig immunisiert!
*
... sorry, dass Sie sich hier angesprochen fühlten!

@Leipzigerin58, harry_up

Meine Zustimmung! Man sollte aber nicht den Obertroll noch füttern. Weil besser wird das eh nicht mehr.
Die Einen diskutieren oder argumentieren, die Andern versuchen es nicht mal, unterstellen, beleidigen und provozieren stattdessen.

@ falsa demonstratio ; Korrektur /Nachtrag

Werter falsa demonstratio, wie Sie wahrscheinlich bemerkt haben, unterlief mir ein Fehler, ich verwendete den Begriff 1x an der falschen Stelle (anfangs des dritten Satzes). Dort gehört stattdessen der Begriff Grundgesetz hin, sonst würde die Unterscheidung zu 'constitutio' / Verfassung ja keinen Sinn machen.

@teachers voice - Moral- und Sachebene

19:18 von teachers voice:
"Wenn ,sachliche Kritik' an China berechtigt ist, dann können Sie die ,berechtigte Kritik' an China durch die EU nicht kritisieren."
> Das kann ich, weil ich den Inhalt und die Art und Weise der Kritik unterscheide.

",Moralische Positionen', ,sachliche Kritik' zu äußern, gibt es nicht."
> Ein Beispiel: Wenn ich mit einer Zigarette im Mund einen anderen Raucher auf das Rauchverbot hinweise, ist die Kritik sachlich korrekt, aber es fehlt ihr an der moralischen Grundlage.

"Wenn Sie nichts von der ,Verunglimpfung anderer Meinungen' halten, warum tun Sie es denn bei anderen Foristen [...]"
> Wessen Meinung habe ich verunglimpft?

"[...] und erst recht bei der ,EU' nahezu im gleichen Atemzug?"
> Die EU zeigte in den letzten Jahren allzu oft, dass Sie teilweise "America first!"-Politik betreibt. Insofern ist das keine Verunglimpfung der EU-Meinung, sondern mein persönlicher Erfahrungswert.

@Nachfragerin

Nehmen wir an, ich hätte gestohlen,
also gegen das Gesetz verstoßen.

Dann sprechen Sie mir das Recht ab,
einen anderen Dieb als Dieb zu bezeichnen?

Das verstehe ich nicht.

Nun gibt es kein Verbot, mit Diktaturen Geschäftsbeziehungen einzugehen.
Dabei halte ich z.B. deutsche Waffenexporte für äußerst kritisch.
Das heißt jedoch nicht, dass D den Verstoß gegen Verträge oder gegen Menschenrechte nicht sachlich kritisieren darf.

@Sausevind - Menschenrechte

18:32 von Sausevind:
"Ich verstehe Ihre Logik nicht. Es ist doch keine Demokratie, wenn ein Staatsoberhaupt Demokratiebestrebungen nicht zulässt."
> Die Logik besteht darin, dass wir anderen Völkern nicht vorschreiben dürfen, in welchem politischen System sie zu leben haben. Das ist einzig und allein die Entscheidung der Betroffenen.

"Menschenrecht ist für alle Menschen gültig."
> Das ist völlig richtig. Es gibt aber kein Menschenrecht auf Demokratie.

"Es gibt aber immer ein paar User, die auf dem Recht von Herrschern bestehen, Menschenrechte für die Bevölkerung nicht zuzulassen."
> Dieses Recht gibt es nicht.

"Und dass man das nicht zu kritisieren habe."
> In den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stehen so einige Rechte, an deren Umsetzung man arbeiten müsste. Man sollte aber stets bei sich selbst anfangen, bevor man mit dem Finger auf andere zeigt.

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