UNHCR-Bericht: 80 Millionen Menschen auf der Flucht

18. Juni 2020 - 08:40 Uhr

Noch nie hat es weltweit mehr Flüchtlinge gegeben als im vergangenen Jahr: Laut den Vereinten Nationen mussten fast 80 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen. Die Corona-Krise dürfte die Lage weiter verschärfen. Von Dietrich Karl Mäurer.

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Kommentare

Bei uns ist Platz...Geld

Bei uns ist Platz...Geld haben wir auch...herzlich willkommen.

Das neueste "sozialistische Paradies"

Zitat: "68 Prozent dieser Menschen kommen aus fünf Ländern, nur fünf: Syrien, Venezuela, Afghanistan, Südsudan und Myanmar", erklärte Grandi."

Jaja, was hatten uns Linke aus der SPD, Grünen und Linke von der "Sí, se puede" oder "Chávez sí"-Fraktion nicht alles davon erzählt, dass wir uns am "leuchtenden Beispiel des sozialistischen Venezuelas unter Chávez" ein Beispiel nehmen sollte, dass dieses Mal bestimmt aus Venezuela, ein mäßig wohlhabendes Land, ein "sozialistisches Paradies" würde.

Die Realität ist natürlich mal wieder die, dass Sozialisten / Linke es mal wieder "schafften", eines der erdölreichsten Länder dieser Erde in ein Land zu verwandeln, das verarmt ist, wo Menschen, die regierungskritisch sind, eingesperrt oder erschossen werden und das Durchschnittsgewicht eines Venezolaners um 20 Pfund abgenommen hat, seit vor der Machtergreifung durch Chávez.

Bravo! Wie "schaffen" Linke das nur immer wieder?

@Dr. Hans & @klausewitz

Ihre beiden Kommentare kann man auch so zusammenfassen: was scheren uns 80 Millionen Menschen auf der Flucht? Hauptsache, die kommen nicht zu uns!

RE: Dr.Hans um 08:55

Aus dem Blickwinkel des Rassismus haben sie absolut recht !
Die relative Anteil der Rassisten wird dadurch sicherlich gesenkt, der absolute dagegen nicht.

Gruß Hador

Diplomat Grandi ist bestürzt

Wieviel Flüchtlinge soll Deutschland denn noch aufnehmen? Das Boot ist leider voll. Für die eigene Bevölkerung ist kein Geld da aber flüchtende sollen als noch mehr kommen mit kostenloser Vollversorgung. Das kann nicht mehr funktionieren. Wenn Grüne, Linke und SPD mehr Flüchtlinge wollen, dann bitte. Aber auch die Kosten dafür privat übernehmen. Es muss in den Ländern Vorort geholfen werden.

@Bote

Haben wir eine neue Strategie? Sind geflüchtete Menschen jetzt nicht mehr (nur) Wirtschaftsmigranten, die sich bei uns einen Lenz machen wollen, sondern (auch) gleich Opfer der Bösen auf der Welt schlechthin, der Linken? Oder gleich beides?

Ursachenforschung

Als einer der Gründe für das Anwachsen der Fluchtbewegungen wird Armut genannt. Ich möchte, daß stärker in den Blick genommen wird, wie Menschen, die sich kaum selbst ernähren können - und oft nicht einmal das, dazu unbedingt noch Kinder in die Welt setzen müssen.

Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?

ich denke die Ironie einiger

ich denke die Ironie einiger Kommentare ist fehl am Platze - niemand verlässt seine Heimat aus lauter Jux und Dollerei. Die Gründe mögen von manchem nicht als " ausreichend " empfunden werden, aber vielleicht sollten die mal darüber nachdenken was sie tun würden wenn sie selbst in so einer Situation wären. Krieg, pol. Verfolgung, Diskriminierung usw. sind keine Lappalien. Und die meisten Nachbarländer - in die viele fliehen- können die Schutzsuchenden nur unzureichend versorgen.

Es wird also dringend Hilfe benötigt - keine Häme !!!

Diese 5 Länder haben aber

Diese 5 Länder haben aber alle ein Selbstgemachtes Problem. Aus Syrien müsste keiner fliehen, hätten die "gemäßigten Rebellen" einfach nach drei Tagen eingesehen, dass ihr Aufstand sinnlos ist. Venezuela könnte wohlhabend sein, würden dort nicht Linke regieren. Usw. Es gibt kaum Länder, aus denen man wirklich weg muss, weil die Natur nicht mitspielt .

um 09:05 von ablehnervonallem

"Wenn Grüne, Linke und SPD mehr Flüchtlinge wollen, dann bitte. Aber auch die Kosten dafür privat übernehmen.",
.
Kosten privat übernehmen ist immer das dümmste "Argument". Übernehmen Sie die Kosten für die Opfer von Hanau?

Migration und Völkerwanderung...

...hat es schon immer gegeben. Das ist normal, seit es Menschen gibt. Da kann man gar nichts dran ändern, da kann man gleich versuchen, die Erdumdrehung zu stoppen. Ist also vergleichbar mit dem Klimawandel.

Hans_Klausewitz_Bote

Das sind die gewohnten Kommentare, die nur auf Stimmungsmache abzielen. Sie werden mit Ihren Gebetsmühlen nach Abschottungen aber niemals zu einer Lösung kommen.
Meiner Meinung nach dokumentieren diese Zahlen das Versagen des "Westens". Solange das Thema "Gerechtigkeit" nicht auf allen Ebenen (lokal, national, global) neu diskutiert wird, ergeben sich immer neue Auslöser für Fluchtbewegungen.
Ausbeutung, ideologische Zwangsmaßnahmen, Stellvertreterkriege, etc. sollten keine kennzeichnenden Merkmale des 21. Jahrhunderts sein. Vielmehr sollten wir uns um eine wirkliche Chancengleichheit für alle bemühen, die m.M.n. bei der Bildung anfängt. Des Weiteren muss der Klimaschutz voran getrieben werden, in dessen Folge sich dann auch wirtschaftlich positive Effekte ergeben.

SIE und Ihre Kolonnen müssen aber endmal zur Kenntnis nehmen, dass sich Flucht auf der ganzen Welt nicht aus Langeweile ergibt.
Die Verbundenheit mit seiner Heimatregion ist kein Privileg stumpfer Nationalisten!

Am 18. Juni 2020 um 09:05 von

Am 18. Juni 2020 um 09:05 von ablehnervonallem
Diplomat Grandi ist bestürzt

natürlich ist das Bestürzend, weil die Schutzsuchenden eben nicht alle in anderen Ländern unter kommen können. Und das mit der Hilfe vor Ort hat bisher ja so super geklappt ; - ((

So ist es.

@frosthorn : Ja, Hauptsache sie kommen nicht zu uns. Das ist auch meine Meinung.

Ich bin damit zufrieden, daß der Wohlstand ungleich verteilt ist und strebe nicht an, daß alle gleichmäßig in's Elend gestürzt werden. Ich möchte das erhalten haben, was von meiner Heimat noch übriggeblieben ist und wenn möglich, die Fehlentwicklungen seit Mitte der 70er Jahre wieder rückgängig gemacht bekommen. Ich weigere mich, Fremde nicht als fremd anzusehen und durch Manipulationen am Wortschatz meiner Muttersprache (für Genderfreunde sicherlich ab jetzt "Elternteilsprache") die Möglichkeiten einzubüßen, diese Sachverhalte kurz und prägnant darzustellen.

Asyl ein Menschenrecht

Ohne wenn und aber ist Asyl ein Menschenrecht und ein jedes Land sollte diesen Menschen eine Zuflucht geben.

Leider wird seit Jahren bewusst Asyl mit "ein besseres Leben wollen" verschmolzen.

Letztlich schadet dies denen, die wirklich Asyl zu recht einfordern, denn es macht das Prinzip Asyl kaputt. Leider !

Journalistisch gab es mal wein weiteres Prinzip. Man sollte nicht immer Kinder in den Vordergrund rücken, wenn dies nicht dem tatsächlichen Bild entspricht. Zumeist sind es aber junge Männer, zumindest in Europa.

Jedenfalls wird viel zu wenig für geflüchtete getan. Ich denke an das riesige Flüchtlingslager in Kenia, das seit vielen Jahren existiert. Doch Medial sind griechische Inseln an der Stelle "interessanter"... Leider, denn wenn vor Ort geholfen werden würde, müssten nicht so viele kommen.
Vielleicht sollte die Berichterstattung dies mehr in den Fokus rücken.

Ironie

@ ich1961 : Wenn man sich auch unironisch äußern könnte, würde ich das vorziehen. Leider bleiben unironische Formulierungen allzuoft im roten Bereich.

Und ich bin der Auffassung, daß man Notleidenden auch anders helfen kann, als sie geschlossen nach Deutschland zu holen.

Solange das Problem masslosen Bevölkerungswachstums

besonders in den ohnehin ärmsten Ländern nicht angegangen wird , ist es müßig sich über Flucht und Konflikte zu unterhalten . Was ist das für eine Ethik , die in Ländern , die seit Jahrzehnten unter Hungerkatastrophen leiden , nichts zur Geburtenkontrolle zu äußern hat ausser ein paar religiös beeinflußte Äusserungen .

Am 18. Juni 2020 um 09:14 von

Am 18. Juni 2020 um 09:14 von Bender Rodriguez
Diese 5 Länder haben aber

Tatsächlich würde ich den Einen oder Anderen gerne mal nach Syrien, Venezuela oder so verfrachten. Eigene Erfahrung würde vielleicht für etwas mehr Verständnis sorgen.
Bei so manchem Kommentar kann ich nur noch den Köpf schütteln - schreiben was ich denke geht nicht. Das würde nicht veröffentlicht ; - (

@ich1961

absolut !
es ist Hilfe dringend nötig !
Aber man muss in den Ländern vor Ort helfen.
Nicht die Menschen zu uns holen, weil in deren Heimat
die wirtschaftliche Lage schrecklich ist.
Hier ist auch die EU Wirtschafts- und Aussenpolitik mit im Boot.

Ungleichverteilung

Wir helfen extrem ungleich. Wer es als Flüchtlinge nach Europa schafft, insbesondere in einige europäische Länder, erhält eine Unterstützung, die zigfach höher ist, als die Unterstützung, die wir Flüchtlingen außerhalb Europas zuteil werden lassen. Allein das Geld, das wir in Deutschland für Migranten jeglicher Art ausgeben, würde ausreichen, diese 80 Millionen Flüchtlinge weltweit medizinisch und mit Nahrung ausreichend zu versorgen. Je mehr wir dieses Ungleichgewicht vergrößern, desto mehr Verschlechtern wir die Situation der 80 Millionen Flüchtlinge, denn dieses Ungleichgewicht ist wie eine psychische Folter.
Wir müssen dazu übergehen, dass wir einen nennenswerten Beitrag (mindestens 50 %) der internen Hilfe für Migranten auch Flüchtlingen außerhalb Europas zukommen lassen. Leid ist über die Welt verteilt. Entsprechend müssen wir auch unsere Hilfe über die Welt verteilen.

09:10 von Diabolo2704

"Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?"

,.,.,

Leider liegt das Problem woanders:
Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne dass man es als Nazi oder Rassist tut?

Ihr Ansatz, Diabolo2704, ist doch okay.
Das wird doch andauernd auch von Nicht-Nazis thematisiert.
Lassen Sie sich das Thema bitte nicht von den Nationalistischen aus der Hand nehmen!

Völkerwanderung

@ Stefan T : Es ist zutreffend, daß es schon immer Völkerwanderung gegeben hat. Dazu hat es aber immer auch Betroffene dieser Wanderungsbewegungen gegeben. Ich bin nicht damit zufrieden, daß Zuwanderung pauschal als Bereicherung beschönigt wird und die damit einhergehenden Probleme totgeschwiegen, bagatellisiert und weggelächelt werden. Wer darauf hinweist, wird als Rechtsextremist verunglimpft, wenn er denn überhaupt zu Wort kommt. Also formuliert man sein Unbehagen an der Wahlurne.

@Grillenspinnerei

interessante Zeilen,
doch warum hat sich noch nie jemand gefragt, warum aus der Ukraine keine nennenswerten Flüchtlingsströme zu uns kommen ? Auch dort gab es Krieg oder gibt es Vertreibung noch immer.

Warum kommen viele aus dem entfernten Afghanistan und warum sind dies zumeist junge Männer ?

Das Thema ist Komplex und es ist viel zu einfach wenn man meint, dass es immer nur rechte Hetze ist, wenn man diese Dinge kritisch hinterfragt.

08:59 von Bote_der_Wahrheit

«Jaja, was hatten uns Linke aus der SPD, Grünen und Linke von der "Sí, se puede" oder "Chávez sí"-Fraktion nicht alles davon erzählt, dass wir uns am "leuchtenden Beispiel des sozialistischen Venezuelas unter Chávez" ein Beispiel nehmen sollte …»

Gar niemand der von Ihnen Erwähnten hat den von Ihnen niedergeschriebenen Unfug verbreitet. Und Venezuela "krankt" in allererster Linie an der Personifizierten Unfähigkeit del Señor Chávez … nicht am Sozialistischen Mäntelchen, in dem gekleidet er durch die Gegend herumirrt.

Sehr zum Leid de Los Pobres Venezoelanos …

@Am 18. Juni 2020 um 09:08 von frosthorn

Zitat: "Haben wir eine neue Strategie? Sind geflüchtete Menschen jetzt nicht mehr (nur) Wirtschaftsmigranten, die sich bei uns einen Lenz machen wollen, sondern (auch) gleich Opfer der Bösen auf der Welt schlechthin, der Linken? Oder gleich beides?"

Die faktische Realität legt klar nahe, dass beides zutreffend ist.

Je weniger man Linke / Sozialisten sich um das Schicksal ganzer Länder kümmern, lässt, desto weniger Armut, Diktatur, Unfreiheit gibt es und letztendlich weniger Fluchtursachen, wobei die Fluchtursache Nummer 1 in Deutschland noch gar nicht genannt wurde: die Alimentierung als Sofortrentne in deutschen Sozialsystemen.

@diabolo2704, 9:22 re @ich1061

Und ich bin der Auffassung, daß man Notleidenden auch anders helfen kann, als sie geschlossen nach Deutschland zu holen.

Vier Minuten zuvor haben Sie noch in einem Post an mich geschrieben, dass Sie grundsätzlich nicht einsehen, dass irgendjemandem geholfen wird. Was denn nun?

Oops … Personenfehler …

Personifizierte Unfähigkeit … del Señor Maduro … heißt es korrekt.

09:10, Diabolo2704

>>Als einer der Gründe für das Anwachsen der Fluchtbewegungen wird Armut genannt. Ich möchte, daß stärker in den Blick genommen wird, wie Menschen, die sich kaum selbst ernähren können - und oft nicht einmal das, dazu unbedingt noch Kinder in die Welt setzen müssen.<<

Menschen setzen immer und überall Kinder in die Welt. Das war noch nie anders und wird nie anders sein.

>>Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?<<

Es kommt immer darauf an, wie man das tut.

Übrigens: die Fertilitätsrate, also die Zahl der Kinder pro Frau, sinkt seit Jahrzehnten kontinuierlich. Außerdem empfehle ich, den Begriff "demografisch-ökonomisches Paradoxon" nachzuschlagen.

Abschottung

@Grillenspinnerei : Natürlich würde man mit konsequenter Abschottung zu einer Lösung kommen. Womöglich nur nicht zu einer, die Ihnen genehm wäre.

Ich bin der Meinung, daß jede Gemeinschaft selbst bestimmen können muss, wen sie aufnehmen will und wen nicht. Das gilt für private Vereine nicht anders als wie für Staaten. Ich nehme zur Kenntnis, wie die Rechtslage dazu in Deutschland und Europa momentan aussieht - und ich nutze mein Wahlrecht dazu, meiner Ansicht Ausdruck zu verleihen, daß diese Rechtslage dringendst geändert werden muß.

um 09:10 von Diabolo2704

"Ich möchte, daß stärker in den Blick genommen wird, wie Menschen, die sich kaum selbst ernähren können - und oft nicht einmal das, dazu unbedingt noch Kinder in die Welt setzen müssen." - Wie in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg.

"Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?" - Wieso? Die political correctness gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!

09:17 von Grillenspinnerei

"Die Verbundenheit mit seiner Heimatregion ist kein Privileg stumpfer Nationalisten!"

-.-.-

Genau. Denn gerade diese stumpfen Nationalisten sind gegen diese ihre Heimatregion voller Hass.
Sie verabscheuen nichts mehr als diese Heimatregion.

Das Überraschende ist ja, das gerade die, die begreifen, dass das Asylantenproblem positiv gelöst werden muss, immer wieder äußern, dass Deutschland auf einem sehr guten Weg ist und ihr Land offenbar mögen.

Insofern scheinen gerade die Nationalisten in Wirklichkeit Anti-Nationalisten zu sein.

Am 18. Juni 2020 um 09:25 von

Am 18. Juni 2020 um 09:25 von asturius
@ich1961

Ich habe n i c h t geschrieben das alle zu uns kommen sollen sondern bereits angemerkt das Hilfe vor Ort und in den Nachbarländern sein muss.
Aber in besonderen Fällen bin ich auch dafür die Menschen her zu holen.
Im übrigen sind die wenigsten tatsächlich Wirtschaftsflüchtlinge
- aber selbst wenn - was würden Sie tun wenn Sie nicht wüssten wo Sie die Verpflegung für Ihre Familie her bekommen ??

Es lässt sich leicht reden wenn man die Probleme nicht hat.

Tragische "Konsequenz" (für die, die ihre Heimat verlieren)

"Laut den Vereinten Nationen mussten fast 80 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen"

Und werden oft zum "Freiwild" für die "Etablierten", die oft maßgeblich zu den Fluchtursachen (u.v.a. Kriege und deren "Ausrüstung") beigetragen haben und sich jetzt um zuallererst die Verteidigung ihrer Pfründe sorgen.

um 09:28 von Diabolo2704

"Wer darauf hinweist, wird als Rechtsextremist verunglimpft" - Ein altes deutsches Sprichwort sagt: Der Ton macht die Musik.

Was, Flüchtlinge oder Migranten?

2019 waren es noch 70,8 Millionen Menschen, die auf der Flucht waren. 2020 sind es auf einmal 80 Millionen. Niemand zählt die Flüchtlinge. Es sind Schätzungen und damit auch eine manipulierbare Größe. Das Völkerrecht zieht eine klare Trennlinie zwischen Menschen, die aufgrund bestimmter und definierter äußerer Einflüsse zur Flucht gezwungen sind (Flüchtlinge), und Menschen, die aus eigenem Antrieb auf der Suche nach besseren Lebensperspektiven ihr Land verlassen (Migranten).
Hier wird von Flüchtlingen gesprochen. Und wer unterscheidet in den Flüchtlingslagern wer Flüchtling und wer Migrant ist?

@Ritchi

Ungleichverteilung.
Danke !
Da ist viel dran !
Es hilft niemand, wenn man Menschen, die nach einem besseren Leben trachten hier her holt. Es sorgt für noch mehr, die es denen nachmachen.

Wir müssen aber endlich alle darüber nachdenken, was die Menschen dazu bringt diesen Weg zu gehen. Wenn in Kamerun holländische Zwiebeln billiger sind (EU Subventionen) als die eigenen, dann passt es eben nicht.

Mit eigenen Augen sah ich in Angola Milch aus Thüringen im Supermarkt. Was soll das ? Es gibt auch Milch aus afrikanischen Ländern, doch die EU und US-Politik macht deren wirtschaft kaputt.
Also kommen die Menschen zu uns...
Die Bevölkerungsexplosion dort setzt dem noch einiges drauf !

09:18, Diabolo2704

>>So ist es.
@frosthorn : Ja, Hauptsache sie kommen nicht zu uns. Das ist auch meine Meinung.

Ich bin damit zufrieden, daß der Wohlstand ungleich verteilt ist und strebe nicht an, daß alle gleichmäßig in's Elend gestürzt werden. Ich möchte das erhalten haben, was von meiner Heimat noch übriggeblieben ist und wenn möglich, die Fehlentwicklungen seit Mitte der 70er Jahre wieder rückgängig gemacht bekommen. Ich weigere mich, Fremde nicht als fremd anzusehen und durch Manipulationen am Wortschatz meiner Muttersprache (für Genderfreunde sicherlich ab jetzt "Elternteilsprache") die Möglichkeiten einzubüßen, diese Sachverhalte kurz und prägnant darzustellen.<<

Langer Rede kurzer Sinn:

Sie sind damit zufrieden, privilegiert zu sein und meinen, das sei Ihr gutes Recht. Fremde mögen Sie nicht.

Und offensichtlich sehnen Sie sich in eine Vergangenheit zurück, die es nie gab.

09:10 von Diabolo2704

«Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren,
ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?»

Aber ja … ganz sicher kann man das !

So, wie Sie einen Zusammenhang zwischen Armut / Kinderreichtum ansprechen, werden nur die Boshaften Ihnen irgendwas mit Nazi oder Rassist abstempeln wollen …

@Am 18. Juni 2020 um 09:17 von Grillenspinnerei

Zitat: "Das sind die gewohnten Kommentare, die nur auf Stimmungsmache abzielen. Sie werden mit Ihren Gebetsmühlen nach Abschottungen aber niemals zu einer Lösung kommen."

Was reden Sie denn für einen Unsinn?
Nirgendwo steht etwas von "Abschottung".

Wenn man linke / sozialistische Politik wie in Venezuela immer und überall zu den gleichen Ergebnissen führen (Armut, Unfreiheit, Diktatur, Gewalt ... ), dann sollte man langsam einmal aus den Fehlern lernen.

Zitat: "Solange das Thema "Gerechtigkeit" nicht auf allen Ebenen (lokal, national, global) neu diskutiert wird, ergeben sich immer neue Auslöser für Fluchtbewegungen."

In Venezuela haben Linke die letzten 15 Jahre genau dieses Thema "diskutiert". Die Ergebnisse sind ja bekannt.

Noch Fragen, Kienzle?

So lange die EU nicht willens ist

eine gerechte Aufteilung der zu uns kommenden Flüchtlinge auf ALLE EU Länder zu erreichen will ich keinen weiteren Flüchtling hier in D sehen.

UNHCR-Bericht:80 Millionen Menschen auf der Flucht....

Und da wären etliche Gründe für zu nennen:Die Klimaveränderungen,die Lebensgrundlagen im globalen Süden gefährden.Aber auch bestimmte Freihandelsverträge,die Volkswirtschaften(Landwirtschaft) durch Importe(zum Teil subventioniert) verdrängen.Besonders in Afrika.
Und natürlich Kriegshandlungen(Rheinmetall).

09:22, Diabolo2704

>>Und ich bin der Auffassung, daß man Notleidenden auch anders helfen kann, als sie geschlossen nach Deutschland zu holen.<<

Ja, meine Güte, steht denn in dem Artikel, den wir hier kommentieren, irgend etwas, das sich auch nur entfernt mit "geschlossen nach Deutschland holen" in Verbindung bringen lässt?

@Am 18. Juni 2020 um 09:29 von schabernack

Zitat: "Und Venezuela "krankt" in allererster Linie an der Personifizierten Unfähigkeit del Señor Chávez … nicht am Sozialistischen Mäntelchen, in dem gekleidet er durch die Gegend herumirrt."

Klar, jetzt liegt es mal wieder am Wetter. Logo.

Hugo Chávez ist übrigens schon seit 2013 tot. Der aktuelle Präsident in Venezuela heißt Nicolás Maduro.

Bitte bemühen Sie sich das nächste Mal, zumindest zu versuchen, den Anschein zu erwecken, als wüssten Sie, wovon Sie reden.

Danke vorab.

Diabolo und andere - Geburtenkontrolle

Dass die mangelhafte / nicht vorhanden Geburtenkontrolle einen Teil der Fluchtursachen verschärft, ist inzwischen vielfach belegt.
Es konnten aber auch Zusammenhänge zwischen dem Bildungsniveau einer Bevölkerung und der Geburtenrate nachgewiesen werden. Geburtenkontrolle funktioniert nicht ohne Bildung!
Eine naive Person folgt eben besser religiösen Demagogen oder Traditionen, die nicht mehr zeitgemäß sind. Dieses Phänomen lässt sich im übrigen auch in D beobachten, wenn man mal die Zusammensetzung der Wählerschaften gewisser Randparteien analysiert.

Ein erweiterter Horizont schützt vor ideologischer Verführung...

Grille

Framing...

...wen wundert hier das Hauptmotiv des Fotografen? Immer schön auf die weiße Frau mit Kleinkind - entspricht das auch der demographischen Mehrheit der Flüchtlinge, oder warum sehen Flüchtlinge im öfftl. rechtlichen so oft so harmlos, hilfsbedürftig und weiblich aus?

Noch nie hat es weltweit mehr Flüchtlinge ...

gegeben als im vergangenen Jahr.

Noch nie hat es so viele Bewohner auf dem Planeten gegeben wie im vergangenen Jahr.

Ist die Zahl nur absolut oder auch relativ gewachsen.

Flüchtlinge !

Das große Problem sind die Länder selbst, weil viele Regierende nur ihren eigen Vorteil aus jeder Situation ziehen wollen und dies auch tun.
Und mit daran beteiligt sind auch ein paar der großen wie Russland, das seine strategische und wirtschaftliche Macht genauso ausbauen will, wie die Chinesen auch.
in Venezuela wurde die Wirtschaft vom Staatschef regelrecht zerstört, damit er in Saus und Braus leben kann, die Russen und der Iran unterstützen die Ideologie, um sich Verbündete zu sichern, und so könnte man weiter schreiben.
Wie soll da den Menschen vor Ort geholfen werden, wenn die Regierenden die gar nicht wollen, siehe Syrien.
Leider sind zu viele Staaten zu sehr zerstritten, bilden keine gemeinsame Front gegen diese Diktatoren mit massivem Druck.
Weil es vielen Politiker egal ist, wie es den Menschen in vielen Ländern geht, weil immer nur die Gewinn- Maximierung im Vordergrund steht, und nie der Mensch.
Das ist auch in D so, ohne WENN und ABER !!!

Völkerwanderung

Ja, Völkerwanderungen gab es schon immer. Der Unterschied gegenüber damals liegt darin, das jeder Völkerwanderer für seinen Lebensunterhalt selbst Sorge tragen musste und nicht wie heute, dass viele der Völkerwanderer, eine Vollversorgung, ohne arbeiten zu müssen anstreben.

UN und UNHCR - Empörung der Delegierten ist unglaubwürdig

Es ist schon merkwürdig, dass die UN-Delgierten aller Länder, aus denen die Menschen flüchten müssen, diese Tatsache anprangern.
Arme Menschen sind keine UN-BotschafterInnen. UN-Beauftragter eines Landes wird man, wenn man selbst großen politischen Einfluss hat oder aus einer sehr einflussreichen Familie kommt.
Warum schauen die Delegierten nicht auf sich selbst, auf ihre Herkunftsstaaten und setzen sich dort für grundlegende Verbesserungen ein?
Die Menschen brauchen keine Almosen, die nur zu Abhängigkeit führen. Die Menschen brauchen Hilfe beim Aufbau eigener wirtschaftlicher Existenzen ohne Bedrohung. Dafür sind die PolitikerInnen dieser Länder verantwortlich.

wohl kaum

Es sei denn Sie definieren Rassismus nur als Konflikt zwischen "Weissen" und allen Anderen.

In der Realität hat Rassismus erheblich mehr Facetten.

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