Kommentare

Bei uns ist Platz...Geld

Bei uns ist Platz...Geld haben wir auch...herzlich willkommen.

Das neueste "sozialistische Paradies"

Zitat: "68 Prozent dieser Menschen kommen aus fünf Ländern, nur fünf: Syrien, Venezuela, Afghanistan, Südsudan und Myanmar", erklärte Grandi."

Jaja, was hatten uns Linke aus der SPD, Grünen und Linke von der "Sí, se puede" oder "Chávez sí"-Fraktion nicht alles davon erzählt, dass wir uns am "leuchtenden Beispiel des sozialistischen Venezuelas unter Chávez" ein Beispiel nehmen sollte, dass dieses Mal bestimmt aus Venezuela, ein mäßig wohlhabendes Land, ein "sozialistisches Paradies" würde.

Die Realität ist natürlich mal wieder die, dass Sozialisten / Linke es mal wieder "schafften", eines der erdölreichsten Länder dieser Erde in ein Land zu verwandeln, das verarmt ist, wo Menschen, die regierungskritisch sind, eingesperrt oder erschossen werden und das Durchschnittsgewicht eines Venezolaners um 20 Pfund abgenommen hat, seit vor der Machtergreifung durch Chávez.

Bravo! Wie "schaffen" Linke das nur immer wieder?

@Dr. Hans & @klausewitz

Ihre beiden Kommentare kann man auch so zusammenfassen: was scheren uns 80 Millionen Menschen auf der Flucht? Hauptsache, die kommen nicht zu uns!

RE: Dr.Hans um 08:55

Aus dem Blickwinkel des Rassismus haben sie absolut recht !
Die relative Anteil der Rassisten wird dadurch sicherlich gesenkt, der absolute dagegen nicht.

Gruß Hador

Diplomat Grandi ist bestürzt

Wieviel Flüchtlinge soll Deutschland denn noch aufnehmen? Das Boot ist leider voll. Für die eigene Bevölkerung ist kein Geld da aber flüchtende sollen als noch mehr kommen mit kostenloser Vollversorgung. Das kann nicht mehr funktionieren. Wenn Grüne, Linke und SPD mehr Flüchtlinge wollen, dann bitte. Aber auch die Kosten dafür privat übernehmen. Es muss in den Ländern Vorort geholfen werden.

@Bote

Haben wir eine neue Strategie? Sind geflüchtete Menschen jetzt nicht mehr (nur) Wirtschaftsmigranten, die sich bei uns einen Lenz machen wollen, sondern (auch) gleich Opfer der Bösen auf der Welt schlechthin, der Linken? Oder gleich beides?

Ursachenforschung

Als einer der Gründe für das Anwachsen der Fluchtbewegungen wird Armut genannt. Ich möchte, daß stärker in den Blick genommen wird, wie Menschen, die sich kaum selbst ernähren können - und oft nicht einmal das, dazu unbedingt noch Kinder in die Welt setzen müssen.

Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?

ich denke die Ironie einiger

ich denke die Ironie einiger Kommentare ist fehl am Platze - niemand verlässt seine Heimat aus lauter Jux und Dollerei. Die Gründe mögen von manchem nicht als " ausreichend " empfunden werden, aber vielleicht sollten die mal darüber nachdenken was sie tun würden wenn sie selbst in so einer Situation wären. Krieg, pol. Verfolgung, Diskriminierung usw. sind keine Lappalien. Und die meisten Nachbarländer - in die viele fliehen- können die Schutzsuchenden nur unzureichend versorgen.

Es wird also dringend Hilfe benötigt - keine Häme !!!

Diese 5 Länder haben aber

Diese 5 Länder haben aber alle ein Selbstgemachtes Problem. Aus Syrien müsste keiner fliehen, hätten die "gemäßigten Rebellen" einfach nach drei Tagen eingesehen, dass ihr Aufstand sinnlos ist. Venezuela könnte wohlhabend sein, würden dort nicht Linke regieren. Usw. Es gibt kaum Länder, aus denen man wirklich weg muss, weil die Natur nicht mitspielt .

um 09:05 von ablehnervonallem

"Wenn Grüne, Linke und SPD mehr Flüchtlinge wollen, dann bitte. Aber auch die Kosten dafür privat übernehmen.",
.
Kosten privat übernehmen ist immer das dümmste "Argument". Übernehmen Sie die Kosten für die Opfer von Hanau?

Migration und Völkerwanderung...

...hat es schon immer gegeben. Das ist normal, seit es Menschen gibt. Da kann man gar nichts dran ändern, da kann man gleich versuchen, die Erdumdrehung zu stoppen. Ist also vergleichbar mit dem Klimawandel.

Hans_Klausewitz_Bote

Das sind die gewohnten Kommentare, die nur auf Stimmungsmache abzielen. Sie werden mit Ihren Gebetsmühlen nach Abschottungen aber niemals zu einer Lösung kommen.
Meiner Meinung nach dokumentieren diese Zahlen das Versagen des "Westens". Solange das Thema "Gerechtigkeit" nicht auf allen Ebenen (lokal, national, global) neu diskutiert wird, ergeben sich immer neue Auslöser für Fluchtbewegungen.
Ausbeutung, ideologische Zwangsmaßnahmen, Stellvertreterkriege, etc. sollten keine kennzeichnenden Merkmale des 21. Jahrhunderts sein. Vielmehr sollten wir uns um eine wirkliche Chancengleichheit für alle bemühen, die m.M.n. bei der Bildung anfängt. Des Weiteren muss der Klimaschutz voran getrieben werden, in dessen Folge sich dann auch wirtschaftlich positive Effekte ergeben.

SIE und Ihre Kolonnen müssen aber endmal zur Kenntnis nehmen, dass sich Flucht auf der ganzen Welt nicht aus Langeweile ergibt.
Die Verbundenheit mit seiner Heimatregion ist kein Privileg stumpfer Nationalisten!

Am 18. Juni 2020 um 09:05 von

Am 18. Juni 2020 um 09:05 von ablehnervonallem
Diplomat Grandi ist bestürzt

natürlich ist das Bestürzend, weil die Schutzsuchenden eben nicht alle in anderen Ländern unter kommen können. Und das mit der Hilfe vor Ort hat bisher ja so super geklappt ; - ((

So ist es.

@frosthorn : Ja, Hauptsache sie kommen nicht zu uns. Das ist auch meine Meinung.

Ich bin damit zufrieden, daß der Wohlstand ungleich verteilt ist und strebe nicht an, daß alle gleichmäßig in's Elend gestürzt werden. Ich möchte das erhalten haben, was von meiner Heimat noch übriggeblieben ist und wenn möglich, die Fehlentwicklungen seit Mitte der 70er Jahre wieder rückgängig gemacht bekommen. Ich weigere mich, Fremde nicht als fremd anzusehen und durch Manipulationen am Wortschatz meiner Muttersprache (für Genderfreunde sicherlich ab jetzt "Elternteilsprache") die Möglichkeiten einzubüßen, diese Sachverhalte kurz und prägnant darzustellen.

Asyl ein Menschenrecht

Ohne wenn und aber ist Asyl ein Menschenrecht und ein jedes Land sollte diesen Menschen eine Zuflucht geben.

Leider wird seit Jahren bewusst Asyl mit "ein besseres Leben wollen" verschmolzen.

Letztlich schadet dies denen, die wirklich Asyl zu recht einfordern, denn es macht das Prinzip Asyl kaputt. Leider !

Journalistisch gab es mal wein weiteres Prinzip. Man sollte nicht immer Kinder in den Vordergrund rücken, wenn dies nicht dem tatsächlichen Bild entspricht. Zumeist sind es aber junge Männer, zumindest in Europa.

Jedenfalls wird viel zu wenig für geflüchtete getan. Ich denke an das riesige Flüchtlingslager in Kenia, das seit vielen Jahren existiert. Doch Medial sind griechische Inseln an der Stelle "interessanter"... Leider, denn wenn vor Ort geholfen werden würde, müssten nicht so viele kommen.
Vielleicht sollte die Berichterstattung dies mehr in den Fokus rücken.

Ironie

@ ich1961 : Wenn man sich auch unironisch äußern könnte, würde ich das vorziehen. Leider bleiben unironische Formulierungen allzuoft im roten Bereich.

Und ich bin der Auffassung, daß man Notleidenden auch anders helfen kann, als sie geschlossen nach Deutschland zu holen.

Solange das Problem masslosen Bevölkerungswachstums

besonders in den ohnehin ärmsten Ländern nicht angegangen wird , ist es müßig sich über Flucht und Konflikte zu unterhalten . Was ist das für eine Ethik , die in Ländern , die seit Jahrzehnten unter Hungerkatastrophen leiden , nichts zur Geburtenkontrolle zu äußern hat ausser ein paar religiös beeinflußte Äusserungen .

Am 18. Juni 2020 um 09:14 von

Am 18. Juni 2020 um 09:14 von Bender Rodriguez
Diese 5 Länder haben aber

Tatsächlich würde ich den Einen oder Anderen gerne mal nach Syrien, Venezuela oder so verfrachten. Eigene Erfahrung würde vielleicht für etwas mehr Verständnis sorgen.
Bei so manchem Kommentar kann ich nur noch den Köpf schütteln - schreiben was ich denke geht nicht. Das würde nicht veröffentlicht ; - (

@ich1961

absolut !
es ist Hilfe dringend nötig !
Aber man muss in den Ländern vor Ort helfen.
Nicht die Menschen zu uns holen, weil in deren Heimat
die wirtschaftliche Lage schrecklich ist.
Hier ist auch die EU Wirtschafts- und Aussenpolitik mit im Boot.

Ungleichverteilung

Wir helfen extrem ungleich. Wer es als Flüchtlinge nach Europa schafft, insbesondere in einige europäische Länder, erhält eine Unterstützung, die zigfach höher ist, als die Unterstützung, die wir Flüchtlingen außerhalb Europas zuteil werden lassen. Allein das Geld, das wir in Deutschland für Migranten jeglicher Art ausgeben, würde ausreichen, diese 80 Millionen Flüchtlinge weltweit medizinisch und mit Nahrung ausreichend zu versorgen. Je mehr wir dieses Ungleichgewicht vergrößern, desto mehr Verschlechtern wir die Situation der 80 Millionen Flüchtlinge, denn dieses Ungleichgewicht ist wie eine psychische Folter.
Wir müssen dazu übergehen, dass wir einen nennenswerten Beitrag (mindestens 50 %) der internen Hilfe für Migranten auch Flüchtlingen außerhalb Europas zukommen lassen. Leid ist über die Welt verteilt. Entsprechend müssen wir auch unsere Hilfe über die Welt verteilen.

09:10 von Diabolo2704

"Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?"

,.,.,

Leider liegt das Problem woanders:
Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne dass man es als Nazi oder Rassist tut?

Ihr Ansatz, Diabolo2704, ist doch okay.
Das wird doch andauernd auch von Nicht-Nazis thematisiert.
Lassen Sie sich das Thema bitte nicht von den Nationalistischen aus der Hand nehmen!

Völkerwanderung

@ Stefan T : Es ist zutreffend, daß es schon immer Völkerwanderung gegeben hat. Dazu hat es aber immer auch Betroffene dieser Wanderungsbewegungen gegeben. Ich bin nicht damit zufrieden, daß Zuwanderung pauschal als Bereicherung beschönigt wird und die damit einhergehenden Probleme totgeschwiegen, bagatellisiert und weggelächelt werden. Wer darauf hinweist, wird als Rechtsextremist verunglimpft, wenn er denn überhaupt zu Wort kommt. Also formuliert man sein Unbehagen an der Wahlurne.

@Grillenspinnerei

interessante Zeilen,
doch warum hat sich noch nie jemand gefragt, warum aus der Ukraine keine nennenswerten Flüchtlingsströme zu uns kommen ? Auch dort gab es Krieg oder gibt es Vertreibung noch immer.

Warum kommen viele aus dem entfernten Afghanistan und warum sind dies zumeist junge Männer ?

Das Thema ist Komplex und es ist viel zu einfach wenn man meint, dass es immer nur rechte Hetze ist, wenn man diese Dinge kritisch hinterfragt.

08:59 von Bote_der_Wahrheit

«Jaja, was hatten uns Linke aus der SPD, Grünen und Linke von der "Sí, se puede" oder "Chávez sí"-Fraktion nicht alles davon erzählt, dass wir uns am "leuchtenden Beispiel des sozialistischen Venezuelas unter Chávez" ein Beispiel nehmen sollte …»

Gar niemand der von Ihnen Erwähnten hat den von Ihnen niedergeschriebenen Unfug verbreitet. Und Venezuela "krankt" in allererster Linie an der Personifizierten Unfähigkeit del Señor Chávez … nicht am Sozialistischen Mäntelchen, in dem gekleidet er durch die Gegend herumirrt.

Sehr zum Leid de Los Pobres Venezoelanos …

@Am 18. Juni 2020 um 09:08 von frosthorn

Zitat: "Haben wir eine neue Strategie? Sind geflüchtete Menschen jetzt nicht mehr (nur) Wirtschaftsmigranten, die sich bei uns einen Lenz machen wollen, sondern (auch) gleich Opfer der Bösen auf der Welt schlechthin, der Linken? Oder gleich beides?"

Die faktische Realität legt klar nahe, dass beides zutreffend ist.

Je weniger man Linke / Sozialisten sich um das Schicksal ganzer Länder kümmern, lässt, desto weniger Armut, Diktatur, Unfreiheit gibt es und letztendlich weniger Fluchtursachen, wobei die Fluchtursache Nummer 1 in Deutschland noch gar nicht genannt wurde: die Alimentierung als Sofortrentne in deutschen Sozialsystemen.

@diabolo2704, 9:22 re @ich1061

Und ich bin der Auffassung, daß man Notleidenden auch anders helfen kann, als sie geschlossen nach Deutschland zu holen.

Vier Minuten zuvor haben Sie noch in einem Post an mich geschrieben, dass Sie grundsätzlich nicht einsehen, dass irgendjemandem geholfen wird. Was denn nun?

Oops … Personenfehler …

Personifizierte Unfähigkeit … del Señor Maduro … heißt es korrekt.

09:10, Diabolo2704

>>Als einer der Gründe für das Anwachsen der Fluchtbewegungen wird Armut genannt. Ich möchte, daß stärker in den Blick genommen wird, wie Menschen, die sich kaum selbst ernähren können - und oft nicht einmal das, dazu unbedingt noch Kinder in die Welt setzen müssen.<<

Menschen setzen immer und überall Kinder in die Welt. Das war noch nie anders und wird nie anders sein.

>>Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?<<

Es kommt immer darauf an, wie man das tut.

Übrigens: die Fertilitätsrate, also die Zahl der Kinder pro Frau, sinkt seit Jahrzehnten kontinuierlich. Außerdem empfehle ich, den Begriff "demografisch-ökonomisches Paradoxon" nachzuschlagen.

Abschottung

@Grillenspinnerei : Natürlich würde man mit konsequenter Abschottung zu einer Lösung kommen. Womöglich nur nicht zu einer, die Ihnen genehm wäre.

Ich bin der Meinung, daß jede Gemeinschaft selbst bestimmen können muss, wen sie aufnehmen will und wen nicht. Das gilt für private Vereine nicht anders als wie für Staaten. Ich nehme zur Kenntnis, wie die Rechtslage dazu in Deutschland und Europa momentan aussieht - und ich nutze mein Wahlrecht dazu, meiner Ansicht Ausdruck zu verleihen, daß diese Rechtslage dringendst geändert werden muß.

um 09:10 von Diabolo2704

"Ich möchte, daß stärker in den Blick genommen wird, wie Menschen, die sich kaum selbst ernähren können - und oft nicht einmal das, dazu unbedingt noch Kinder in die Welt setzen müssen." - Wie in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg.

"Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?" - Wieso? Die political correctness gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!

09:17 von Grillenspinnerei

"Die Verbundenheit mit seiner Heimatregion ist kein Privileg stumpfer Nationalisten!"

-.-.-

Genau. Denn gerade diese stumpfen Nationalisten sind gegen diese ihre Heimatregion voller Hass.
Sie verabscheuen nichts mehr als diese Heimatregion.

Das Überraschende ist ja, das gerade die, die begreifen, dass das Asylantenproblem positiv gelöst werden muss, immer wieder äußern, dass Deutschland auf einem sehr guten Weg ist und ihr Land offenbar mögen.

Insofern scheinen gerade die Nationalisten in Wirklichkeit Anti-Nationalisten zu sein.

Am 18. Juni 2020 um 09:25 von

Am 18. Juni 2020 um 09:25 von asturius
@ich1961

Ich habe n i c h t geschrieben das alle zu uns kommen sollen sondern bereits angemerkt das Hilfe vor Ort und in den Nachbarländern sein muss.
Aber in besonderen Fällen bin ich auch dafür die Menschen her zu holen.
Im übrigen sind die wenigsten tatsächlich Wirtschaftsflüchtlinge
- aber selbst wenn - was würden Sie tun wenn Sie nicht wüssten wo Sie die Verpflegung für Ihre Familie her bekommen ??

Es lässt sich leicht reden wenn man die Probleme nicht hat.

"Laut den Vereinten Nationen mussten fast 80 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen"

Und werden oft zum "Freiwild" für die "Etablierten", die oft maßgeblich zu den Fluchtursachen (u.v.a. Kriege und deren "Ausrüstung") beigetragen haben und sich jetzt um zuallererst die Verteidigung ihrer Pfründe sorgen.

um 09:28 von Diabolo2704

"Wer darauf hinweist, wird als Rechtsextremist verunglimpft" - Ein altes deutsches Sprichwort sagt: Der Ton macht die Musik.

Was, Flüchtlinge oder Migranten?

2019 waren es noch 70,8 Millionen Menschen, die auf der Flucht waren. 2020 sind es auf einmal 80 Millionen. Niemand zählt die Flüchtlinge. Es sind Schätzungen und damit auch eine manipulierbare Größe. Das Völkerrecht zieht eine klare Trennlinie zwischen Menschen, die aufgrund bestimmter und definierter äußerer Einflüsse zur Flucht gezwungen sind (Flüchtlinge), und Menschen, die aus eigenem Antrieb auf der Suche nach besseren Lebensperspektiven ihr Land verlassen (Migranten).
Hier wird von Flüchtlingen gesprochen. Und wer unterscheidet in den Flüchtlingslagern wer Flüchtling und wer Migrant ist?

@Ritchi

Ungleichverteilung.
Danke !
Da ist viel dran !
Es hilft niemand, wenn man Menschen, die nach einem besseren Leben trachten hier her holt. Es sorgt für noch mehr, die es denen nachmachen.

Wir müssen aber endlich alle darüber nachdenken, was die Menschen dazu bringt diesen Weg zu gehen. Wenn in Kamerun holländische Zwiebeln billiger sind (EU Subventionen) als die eigenen, dann passt es eben nicht.

Mit eigenen Augen sah ich in Angola Milch aus Thüringen im Supermarkt. Was soll das ? Es gibt auch Milch aus afrikanischen Ländern, doch die EU und US-Politik macht deren wirtschaft kaputt.
Also kommen die Menschen zu uns...
Die Bevölkerungsexplosion dort setzt dem noch einiges drauf !

09:18, Diabolo2704

>>So ist es.
@frosthorn : Ja, Hauptsache sie kommen nicht zu uns. Das ist auch meine Meinung.

Ich bin damit zufrieden, daß der Wohlstand ungleich verteilt ist und strebe nicht an, daß alle gleichmäßig in's Elend gestürzt werden. Ich möchte das erhalten haben, was von meiner Heimat noch übriggeblieben ist und wenn möglich, die Fehlentwicklungen seit Mitte der 70er Jahre wieder rückgängig gemacht bekommen. Ich weigere mich, Fremde nicht als fremd anzusehen und durch Manipulationen am Wortschatz meiner Muttersprache (für Genderfreunde sicherlich ab jetzt "Elternteilsprache") die Möglichkeiten einzubüßen, diese Sachverhalte kurz und prägnant darzustellen.<<

Langer Rede kurzer Sinn:

Sie sind damit zufrieden, privilegiert zu sein und meinen, das sei Ihr gutes Recht. Fremde mögen Sie nicht.

Und offensichtlich sehnen Sie sich in eine Vergangenheit zurück, die es nie gab.

09:10 von Diabolo2704

«Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren,
ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?»

Aber ja … ganz sicher kann man das !

So, wie Sie einen Zusammenhang zwischen Armut / Kinderreichtum ansprechen, werden nur die Boshaften Ihnen irgendwas mit Nazi oder Rassist abstempeln wollen …

@Am 18. Juni 2020 um 09:17 von Grillenspinnerei

Zitat: "Das sind die gewohnten Kommentare, die nur auf Stimmungsmache abzielen. Sie werden mit Ihren Gebetsmühlen nach Abschottungen aber niemals zu einer Lösung kommen."

Was reden Sie denn für einen Unsinn?
Nirgendwo steht etwas von "Abschottung".

Wenn man linke / sozialistische Politik wie in Venezuela immer und überall zu den gleichen Ergebnissen führen (Armut, Unfreiheit, Diktatur, Gewalt ... ), dann sollte man langsam einmal aus den Fehlern lernen.

Zitat: "Solange das Thema "Gerechtigkeit" nicht auf allen Ebenen (lokal, national, global) neu diskutiert wird, ergeben sich immer neue Auslöser für Fluchtbewegungen."

In Venezuela haben Linke die letzten 15 Jahre genau dieses Thema "diskutiert". Die Ergebnisse sind ja bekannt.

Noch Fragen, Kienzle?

So lange die EU nicht willens ist

eine gerechte Aufteilung der zu uns kommenden Flüchtlinge auf ALLE EU Länder zu erreichen will ich keinen weiteren Flüchtling hier in D sehen.

UNHCR-Bericht:80 Millionen Menschen auf der Flucht....

Und da wären etliche Gründe für zu nennen:Die Klimaveränderungen,die Lebensgrundlagen im globalen Süden gefährden.Aber auch bestimmte Freihandelsverträge,die Volkswirtschaften(Landwirtschaft) durch Importe(zum Teil subventioniert) verdrängen.Besonders in Afrika.
Und natürlich Kriegshandlungen(Rheinmetall).

09:22, Diabolo2704

>>Und ich bin der Auffassung, daß man Notleidenden auch anders helfen kann, als sie geschlossen nach Deutschland zu holen.<<

Ja, meine Güte, steht denn in dem Artikel, den wir hier kommentieren, irgend etwas, das sich auch nur entfernt mit "geschlossen nach Deutschland holen" in Verbindung bringen lässt?

@Am 18. Juni 2020 um 09:29 von schabernack

Zitat: "Und Venezuela "krankt" in allererster Linie an der Personifizierten Unfähigkeit del Señor Chávez … nicht am Sozialistischen Mäntelchen, in dem gekleidet er durch die Gegend herumirrt."

Klar, jetzt liegt es mal wieder am Wetter. Logo.

Hugo Chávez ist übrigens schon seit 2013 tot. Der aktuelle Präsident in Venezuela heißt Nicolás Maduro.

Bitte bemühen Sie sich das nächste Mal, zumindest zu versuchen, den Anschein zu erwecken, als wüssten Sie, wovon Sie reden.

Danke vorab.

Diabolo und andere - Geburtenkontrolle

Dass die mangelhafte / nicht vorhanden Geburtenkontrolle einen Teil der Fluchtursachen verschärft, ist inzwischen vielfach belegt.
Es konnten aber auch Zusammenhänge zwischen dem Bildungsniveau einer Bevölkerung und der Geburtenrate nachgewiesen werden. Geburtenkontrolle funktioniert nicht ohne Bildung!
Eine naive Person folgt eben besser religiösen Demagogen oder Traditionen, die nicht mehr zeitgemäß sind. Dieses Phänomen lässt sich im übrigen auch in D beobachten, wenn man mal die Zusammensetzung der Wählerschaften gewisser Randparteien analysiert.

Ein erweiterter Horizont schützt vor ideologischer Verführung...

Grille

Framing...

...wen wundert hier das Hauptmotiv des Fotografen? Immer schön auf die weiße Frau mit Kleinkind - entspricht das auch der demographischen Mehrheit der Flüchtlinge, oder warum sehen Flüchtlinge im öfftl. rechtlichen so oft so harmlos, hilfsbedürftig und weiblich aus?

Noch nie hat es weltweit mehr Flüchtlinge ...

gegeben als im vergangenen Jahr.

Noch nie hat es so viele Bewohner auf dem Planeten gegeben wie im vergangenen Jahr.

Ist die Zahl nur absolut oder auch relativ gewachsen.

Flüchtlinge !

Das große Problem sind die Länder selbst, weil viele Regierende nur ihren eigen Vorteil aus jeder Situation ziehen wollen und dies auch tun.
Und mit daran beteiligt sind auch ein paar der großen wie Russland, das seine strategische und wirtschaftliche Macht genauso ausbauen will, wie die Chinesen auch.
in Venezuela wurde die Wirtschaft vom Staatschef regelrecht zerstört, damit er in Saus und Braus leben kann, die Russen und der Iran unterstützen die Ideologie, um sich Verbündete zu sichern, und so könnte man weiter schreiben.
Wie soll da den Menschen vor Ort geholfen werden, wenn die Regierenden die gar nicht wollen, siehe Syrien.
Leider sind zu viele Staaten zu sehr zerstritten, bilden keine gemeinsame Front gegen diese Diktatoren mit massivem Druck.
Weil es vielen Politiker egal ist, wie es den Menschen in vielen Ländern geht, weil immer nur die Gewinn- Maximierung im Vordergrund steht, und nie der Mensch.
Das ist auch in D so, ohne WENN und ABER !!!

Völkerwanderung

Ja, Völkerwanderungen gab es schon immer. Der Unterschied gegenüber damals liegt darin, das jeder Völkerwanderer für seinen Lebensunterhalt selbst Sorge tragen musste und nicht wie heute, dass viele der Völkerwanderer, eine Vollversorgung, ohne arbeiten zu müssen anstreben.

UN und UNHCR - Empörung der Delegierten ist unglaubwürdig

Es ist schon merkwürdig, dass die UN-Delgierten aller Länder, aus denen die Menschen flüchten müssen, diese Tatsache anprangern.
Arme Menschen sind keine UN-BotschafterInnen. UN-Beauftragter eines Landes wird man, wenn man selbst großen politischen Einfluss hat oder aus einer sehr einflussreichen Familie kommt.
Warum schauen die Delegierten nicht auf sich selbst, auf ihre Herkunftsstaaten und setzen sich dort für grundlegende Verbesserungen ein?
Die Menschen brauchen keine Almosen, die nur zu Abhängigkeit führen. Die Menschen brauchen Hilfe beim Aufbau eigener wirtschaftlicher Existenzen ohne Bedrohung. Dafür sind die PolitikerInnen dieser Länder verantwortlich.

wohl kaum

Es sei denn Sie definieren Rassismus nur als Konflikt zwischen "Weissen" und allen Anderen.

In der Realität hat Rassismus erheblich mehr Facetten.

09:10 von Diabolo2704

>>Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren, ohne als Nazi oder Rassist abgestempelt zu werden ?<<

Leider kann man das nicht. Fakt ist das die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2100 weiter wachsen wird. Für das Jahr 2060 werden ca. 11,9 Milliarden Menschen die Erde bewohnen.
Schon heute ist die Weltgemeinschaft nicht in der Lage, trotz Überfischung der Meere und intensivster Landwirtschaft ca 7 Mrd Menschen zu ernähren.
Die Überbevölkerung ist das größte , wahrscheinlich nicht zu lösende Problem

09:18 von Diabolo2704

"Ich bin damit zufrieden, daß der Wohlstand ungleich verteilt ist"

,.

Schade. Ich hatte Sie dann falsch verstanden.

..

"Ich möchte das erhalten haben, was von meiner Heimat noch übriggeblieben ist und wenn möglich, die Fehlentwicklungen seit Mitte der 70er Jahre wieder rückgängig gemacht bekommen."

,.,.,.

Die Industrialisierung begann früher.
Stinkende Straßen im Ruhrgebiet waren in den Sechzigern zu erriechen.

Ab den späten Siebzigern wurden diese Flächen langsam wieder grüner, und im Rhein kann man wieder fischen.

Das wollen Sie alles wieder rückgängig machen?

...

"Ich weigere mich, Fremde nicht als fremd anzusehen"

,.

Wenn Sie Fremde als Freunde begrüßen, hört diese Verweigerungshaltung von alleine auf.

..

"und durch Manipulationen am Wortschatz meiner Muttersprache"

,.

Die Sprache selber ist nicht daran Schuld, dass Sie das Wort "fremd" ideologisch auftanken und daraus ableiten, dass die Deutschen nicht aus ursprünglich Fremden bestehen.
Lernen's Geschichte!

09:46 von Bote_der_Wahrheit / @schabernack, 09:29

«Klar, jetzt liegt es mal wieder am Wetter. Logo.»

Ja … ich weiß … aber ich hab' mir das nicht zu schreiben getraut …

«Bitte bemühen Sie sich das nächste Mal, zumindest zu versuchen, den Anschein zu erwecken, als wüssten Sie, wovon Sie reden.»

Ich weiß immer, wovon ich rede. Wenn Sie das aber nicht verstehen wollen … dann kann ich dagegen genau so wenig machen … wie gegen das Miese Wetter in Venezuela, das den Staat ruiniert.

Dass Sie verstehen können, was andere schreiben.
Daran ist bei mir nicht der geringste Zweifel.
Aber nur Können in Theorie reicht eben nicht.
Ohne Wollen in Praxis … "geht das übel in die Hose".
Nicht immer … aber so gut wie immer.

Schuld sind

alle unfreien Staaten und Regierungen, die die Menschen unter Zwang und Hetze aus dem Land jagen oder komplimentieren.

Die wenigsten sind Klimaflüchtlinge, denn schon immer haben selbst in Wüsten Völker überlebt und sich angepasst.
Dass das der Menschheit nun nicht mehr gelingen sollte, ist lächerlich.
Es ist in meinen Augen der absolute unfrei Geist, der den Menschen einredet, alle seien gleich und hätten die gleichen Lebensweisen.

Die Unterschiede in der Biologie, der Geografie, der Anpassung daran haben in der Mikroevolution bewirkt, dass Menschen überleben, selbst dort, wo es unbequem wird.

Die Ideologie, alle müssen auf Gleichschaltung hinarbeiten, ist zerstörerisch und überfordert die Erde erst recht.
Wenn Menschen sich nach freien Stücken ihr Leben so gestalten können, wie sie es wünschen, werden sie kreativ und verlassen nicht ihre Heimat.
Dann halten sie zu ihrer Familie und tragen dazu bei, dass die Mikroevolution weiter gehen kann.

um 09:22 von Diabolo2704

>>Und ich bin der Auffassung, daß man Notleidenden auch anders helfen kann, als sie geschlossen nach Deutschland zu holen.<<

Ist das jetzt eine Sprech/Schreibblase oder folgen noch konstruktive Vorschläge von Ihnen?

Wenn man wegen Hunger, Durst,

Wenn man wegen Hunger, Durst, Dürre oder Überschwemmung weggeht, ist man kein Flüchtling. Dann ist man Migrant. Recht auf Migration ist mir unbekannt. Anders, wenn man politisch verfolgt wird. Dann ist man erst Flüchtling, dann irgendwann Asylant. Wer vor Bürgekrieg wegläuft, ist eigentlich gar nichts. Bürgerkrieg ist kein anerkannter Asylgrund. Hunger auch nicht.
Es wäre für alle Beteiligten besser, man fände die richtigen Bezeichnungen für diese 80mio Menschen.
Und bitte nicht immer den bösen Westen für die Armut anderer anführen.
Wenn die Afrikaner ihren Reichtum verblödeln, sind sie doch selbst Schuld. Da sitzen ein paar Häuptlinge im Reichtum und der Rest darbt. Stürzt diese Häuptlinge. Ebenso Syrien, Burma, Libyen, ... entweder richtige Rebellion oder Klappe halten. Und Wenn's in die Hose geht, auch wieder aufhören. Was die Putschisten in Syrien gemacht haben, versteht niemand. Ohne Not ein friedliches Land zerstören.

@Bote_der_Wahrheit um 08:59

Ist es möglich, dass Sie die Zustände in Venezuela ein wenig einseitig analysieren?

Ist Ihnen bekannt, dass die USA alle sozial orientierten Staaten in Latainamerika mit Sanktionen belegt und andere Länder als Trittbrettfahrer der USA diese Sanktionen aus Exportgründen mehr oder weniger mitmachen? Sobald eine sozial oder links gerichtete Regierung in Lateinamerika gewählt wird, fängt die Destabilisierungstaktik an.
Natürlich machen auch solche Regierungen Fehler. Da sind aber nicht nur Dummköpfe am Werk, die keine Ahnung von Wirtschaft und Investitionen haben. Wenn aber keine Ersatzteile geliefert werden, kann man Industrieanlagen auch nicht sanieren.

@ Diabolo2704 09:18

"Ich bin damit zufrieden, daß der Wohlstand ungleich verteilt ist"

Würden Sie das auch sagen, wenn Sie nicht das Glück gehabt hätten hier geboren worden zu sein? Was meinen Sie, welchen Anteil haben Sie persönlich am Wohlstand unserer Gesellschaft? Wären Sie auch so wohlhabend, wenn Ihnen andere Menschen Bomben um die Ohren werfen würden?

" Ich weigere mich, Fremde nicht als fremd anzusehen"

Das verlangt auch niemand von Ihnen. Aber fremd heißt nicht, daß diese Menschen keiner Hilfe bedürfen.

@ 09:43 von Felina2

"So lange die EU nicht willens ist eine gerechte Aufteilung der zu uns kommenden Flüchtlinge auf ALLE EU Länder zu erreichen will ich keinen weiteren Flüchtling hier in D sehen."
.
Hmm, den Satz könnte man unterschreiben, aber eigentlich auch nicht.
Warum kommt eigentlich kein Flüchtling auf die Idee nach Rumänien oder Bulgarien zu flüchten? Da wäre man doch auch sicher.
Wenn man die umverteilt, glauben Sie die würden in Rumänien oder Bulgarien bleiben?
Eine grundsätzliche Frage: Warum ist ein EU-Land verpflichtet die Gäste von Frau Dr. Merkel aufzunehmen? Oder die 25% von Herrn Seehofer? Kann man diese Länder erpressen? Auch Dänemark oder Schweden?
Wir haben etwa 250.000 Ausreisepflichtige, die nicht ausreisen. Dank Links-Grün.
Wo sollen die denn hin?
Die derzeitige Asylpolitik ist gescheitert.
Erst mal jeden reinlassen ohne Konsequenzen, tja, jetzt sind die erst mal hier, funktioniert nicht.

@yolo, 10:39

Wenn Menschen sich nach freien Stücken ihr Leben so gestalten können, wie sie es wünschen, werden sie kreativ und verlassen nicht ihre Heimat.
Dann halten sie zu ihrer Familie und tragen dazu bei, dass die Mikroevolution weiter gehen kann.

Wahre, sehr wahre Worte. Ich wünschte, Sie würden daraus dann auch die Erkenntnis ableiten, dass 80 Millionen Flüchtlinge sich keineswegs aufgemacht haben, um, wie hier jemand schrieb, "die Alimentierung als Sofortrente in deutschen Sozialsystemen" zu genießen.

@um 10:40 von Jan Sensibelius

Ich helfe da gerne aus.

Es ist ja wohl nicht unbekannt, dass Hifsleistungen, die im Ausland gewährt und bezahlt werden, pro Kopf um ein Vielfaches günstiger sind und zudem den Menschen ihre Wurzeln und Familien, ihre Heimat und auch ihre Kultur belassen werden können.
Das ist für den Flüchtling allemal besser und für die Geldbörse des Helfenden ebenso....denn wenn er weniger pro Kopf ausgeben wird, wird er um so mehr Köpfe finanzieren können.

Was ist da so unverständlich dran?

Wenn man aber so links ideologisiert ist, dann hat man natürlich andere Gründe:
Durchmischung homogener Völker, Zustrom von zukünftigen Wählern mit linkem Potenzial, Einreise von Staatsgefährdern über Flüchtlingstrecks, neue Drogenstraßen und -verbindungen, Auflösung von europäischer Kultur und Religion, etc.

Die Tabelle könnte lang sein.
Wenn das aber tatsächlich die wahren Motive wären, dürfte man sich garantiert nicht mehr Gutmensch und Humanist nennen...dann wäre es Ausbeute und pure Vorteilsuche

Venezuela und Entwicklungshilfe

Nur so als Information: Der Niedergang von Venezuela wurde von den USA betrieben, mittels Sanktionen. Übrigens begonnen unter Obama:
https://www.dw.com/de/die-lange-liste-der-sanktionen-gegen-venezuela/a-4...

Und es wäre wirklich wichtig, unsere Entwicklungshilfe mit mehr Mitteln auszustatten:
Etat 2020 im Bundeshaushalt knapp 11 Mrd.
Das ist nicht so viel mehr, als die Regierung jetzt bereit wäre, der Lufthansa zu geben.
https://www.bundeshaushalt.de/#/2020/soll/ausgaben/einzelplan.html

Das ist doch ein Witz, beschämend und quasi ein gestreckter Mittelfinger.

um 09:18 von Diabolo2704

>>Ich bin damit zufrieden, daß der Wohlstand ungleich verteilt ist und strebe nicht an, daß alle gleichmäßig in's Elend gestürzt werden. Ich möchte das erhalten haben, was von meiner Heimat noch übriggeblieben ist und wenn möglich, die Fehlentwicklungen seit Mitte der 70er Jahre wieder rückgängig gemacht bekommen. Ich weigere mich, Fremde nicht als fremd anzusehen und durch Manipulationen am Wortschatz meiner Muttersprache (für Genderfreunde sicherlich ab jetzt "Elternteilsprache") die Möglichkeiten einzubüßen, diese Sachverhalte kurz und prägnant darzustellen.<<

Das ist eine sehr statische Betrachtungsweise, welche eher der eines Menschen entspricht, der eine Menge Holz auf den Schultern zu tragen hat.

um 10:47 von frosthorn

Es gibt keinen Grund für Menschen, nach Deutschland einzureisen, wenn sie sich als Asylant bezeichnen.
Asyl kann man schon lange zuvor erhalten.

Fakt ist aber, dass man versucht, durch den Zustrom von massenhaften Flüchtlingen, die reichen Staaten abschmelzen zu lassen, damit eine Art Gleichschaltung möglich wird.
Das ist Sozialismus, den ich grundwegs ablehne. Er zwingt Menschen etwas auf, höhlt den Sozialstaat als Solidaritätsstaat aus, weil Nichtzahler zu Bezahlten werden.
Das ist nur für ganz kurze Zeitfenster möglich.
Als Dauerzahlung, wie sich das in Dt. ausdehnt, macht es den Staat krank, die Bürger unlustig und den Bezahlten faul.

@09:29 von schabernack

Und Venezuela "krankt" in allererster Linie an der Personifizierten Unfähigkeit del Señor Chávez … nicht am Sozialistischen Mäntelchen, in dem gekleidet er durch die Gegend herumirrt.

Also wurde der Sozialismus (schon wieder) nur falsch umgesetzt? Wenn Sozialismus bei jedem Versuch in Gewalt und Armut mündet, dann würde jemand, der immer weiß wovon er redet doch erkennen, dass die Ideologie vielleicht falsch ist, oder?

@fathaland slim um 09:33

"Menschen setzen immer und überall Kinder in die Welt. Das war noch nie anders und wird nie anders sein."

Sie haben Recht und auch nicht.

Nicht alle Menschen setzen überall Kinder in die Welt. Es gibt (zum Glück u.a.) in Deutschland viele Ehepaare, die keine Kinder in die Welt setzen. Allerdings werden diese für ihr Verhalten durch höhere Abgaben und Steuern bestraft.
Auf der anderen Seite muss man sich schon fragen, ob es zukunftsträchtig ist, mehr als zwei Kinder in die Welt zu setzen. Zur Arterhaltung reichen zwei Nachkommen aus.
Ich bin auch der Meinung, dass derart viele Menschen auf zum Teil engen Raum zu Aggression, wirtschaftliche Not, Kriminalität oder Kriege führen. Ein Land hat nur begrenzte Ressourcen und das wollen die meisten Politiker und Machos nicht erkennen.

Die Krisen nehmen zu und die

Die Krisen nehmen zu und die Kriege nehmen zu. Das hat aus meiner Sicht auch nicht viel mit "linker, sozialistischer Politik" zu tun, wie hier so oft dargestellt wird. Das ist leider das Ergebnis machthungriger Diktatoren.
In dem Bericht hieß es ebenfalls, dass Deutschland mit 1,1 Mill. Flüchtlingen nach der Türkei, Kolumbien, Pakistan und Uganda das fünfwichtigste Aufnahmeland war.
Ich bin einfach für eine faire, besser verteilte Aufnahme untereinander. Die, die es sich leisten können, kommen nach Europa, aber zur Zeit sieht es in den griechischen Aufnahmelagern auch nicht besser aus als anderswo.
Entweder eine faire Verteilung in der EU oder bessere Hilfe vor Ort. Das wäre das beste.

@Am 18. Juni 2020 um 10:46 von flegar

Zitat: "Ist es möglich, dass Sie die Zustände in Venezuela ein wenig einseitig analysieren?

Ist Ihnen bekannt, dass die USA alle sozial orientierten Staaten in Latainamerika mit Sanktionen belegt und andere Länder als Trittbrettfahrer der USA diese Sanktionen aus Exportgründen mehr oder weniger mitmachen?"

Das ist aber nicht die maßgabliche Ursache für die Verarmung der venezolanischen Bevölkerung.

Zitat: "Sobald eine sozial oder links gerichtete Regierung in Lateinamerika gewählt wird, fängt die Destabilisierungstaktik an."

Erzählen Sie doch keinen Unsinn.

Alles relativ. Waren 1945 mehr auf der Flucht?

Fest steht, die Menschheit hat aus den furchtbaren Ereignissen der letzten 100 Jahre wenig "gelernt"

Aktuell leben etwa 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt, 1945 waren es etwa 2,3 Milliarden.
Jetzt sind 80 Millionen Menschen auf der Flucht, wie viele waren es damals in Europa und Asien?
60 Millionen Menschen verloren in Europa ihre Heimat, in Asien sind die Zahlen vage erfasst, mal liest man 30 Millionen mal bis zu 100 Millionen.

@ 10:47 von frosthorn

"Ich wünschte, Sie würden daraus dann auch die Erkenntnis ableiten, dass 80 Millionen Flüchtlinge sich keineswegs aufgemacht haben, um, wie hier jemand schrieb, "die Alimentierung als Sofortrente in deutschen Sozialsystemen" zu genießen."
.
Nein. Es sind "nur" etwa 2 Mio. (Tendenz steigend), davon 250.000 ohne Bleiberecht.
Dann am besten Familiennachzug, Kind in die Schule stecken, Abschiebung unmöglich.
Und ja, die Alimentierung funktioniert.

@ 09:05 von ablehnervonallem

Kostenlose Vollversorgung? Sie wissen, dass es die nicht gibt, aber es gibt ein Mindestmaß an Schutz und Humanität. Immer wieder erschütternd wie erstaunlich, wie viele das auch in den Kommentaren hier nicht unterscheiden können und/oder wollen.

@Diabolo2704 um 09:10

"Kann man die Bevölkerungsexplosion einmal thematisieren"

Dem ersten Teil Ihrer Aussage kann ich nur zustimmen. Die Bevölkerungsexplosion wird viel zu wenig thematisiert. Das betrifft aber m.E. nicht nur die Entwicklungsländer, sondern auch die Industrieländer. Es ist m.E. ein Skandal, wenn z.B. Erdogan davon labert, dass eine gute türkische Familie mindestens 5 Kinder haben sollte. Politiker und Klerus machen sich keine Gedanken, wie ein derart großer Zuwachs an Menschen in "Brot und Arbeit" gebracht werden kann. Eine Bestrafung von kinderlosen Paaren durch höhere Steuern ist ebenfalls ein Skandal. Das labern von einem "aussterbenden Volk" oder einem "überalterndem Volk" in den Industrieländern ist eine hirnlose Angstkampagne.

@ 09:08 von frosthorn

Sie entlarven Bot... u.a. punktgenau und mit keinem Wort zuviel. Wahrscheinlich kommt bald noch das "Argument" dazu, sich gegen geflüchtete Menschen aus Coronaschutzgründen stellen zu müssen ...

@ 11:05 Karl Napf

Liebe*r Napf/in/div. Lesen Sie doch wenigstens die Berichte, die Sie mit Ihrem Lieblingssatz "wer hätte das gedacht..." beginnen, dann wüssten Sie, wie viele geflüchtete Menschen als Binnenflüchtlinge im eigenen Land sind.

Noch nie hat es weltweit mehr Flüchtlinge gegeben

"Noch nie hat es weltweit mehr Flüchtlinge gegeben als im vergangenen Jahr"

*

Noch nie hat es weltweit so viele Menschen gegeben als im vergangenen Jahr.

Das einzige, was nicht mehr wird sind bewohnbare Gebiete. Von denen gibt es immer weniger, was noch mehr Flüchtlinge als Folge hat.

um 10:48 von yolo

>>Ich helfe da gerne aus. ...Ihr Text...Was ist da so unverständlich dran?<<

Eigentlich alles. Insbesondere gehe ich nicht davon aus, dass Sie mit der Geldbörse des Helfenden die Ihrige meinen.

>>Wenn man aber so links ideologisiert ist, dann hat man natürlich andere Gründe:
Durchmischung homogener Völker, Zustrom von zukünftigen Wählern mit linkem Potenzial, Einreise von Staatsgefährdern über Flüchtlingstrecks, neue Drogenstraßen und -verbindungen, Auflösung von europäischer Kultur und Religion, etc.<<

Lassen Sie doch mal spaßeshalber Ihr Genom analysieren. Sie werden sicherlich viel Freude an Ihrer persönlichen homogenen Durchmischung haben.
Die Antworten auf den Rest des AFD-Parteiprogramms erspare ich mir.

Eine Statistik würde mich wirklich interessieren:

Wie viele Menschen fliehen weltweit vor dem Einsatz von deutschen Waffen ?

Wenn wir auf der einen Seite fette Gewinne mit unseren Waffenexporten machen (was schon schlimm genug ist), dann haben wir auf der anderen Seite auch die moralische Verpflichtung, die Flüchtlinge aufzunehmen ... und ja, auch ein paar Millionen. Das ist keine Ironie!

10:54 @yolo @10:47 frosthorn

" ... Fakt ist aber, dass man versucht, durch den Zustrom von massenhaften Flüchtlingen, die reichen Staaten abschmelzen zu lassen, damit eine Art Gleichschaltung möglich wird. ... "

Das ist Fakt?
Wo steht das?
Welche Gleichschaltung?

"... Das ist Sozialismus, den
ich grundwegs ablehne. ..."

Wieso ist das Sozialismus?
Flüchtenden Menschen zu helfen, hat nichts mit Sozialismus zu tun.
Das ist ein humanistisches und angeblich auch ein christliches Anliegen. Bei letzterem zweifle ich inzwischen.

Dass Sie Sozialismus ablehnen, müssen Sie nicht betonen. Doch Sie lehnen etwas ab, von dem Sie keine Ahnung haben.

"... weil Nichtzahler zu Bezahlten werden. ..."
Den Menschen wird geholfen, wofür werden sie bezahlt?

@ 11:04 von andererseits

"Kostenlose Vollversorgung? Sie wissen, dass es die nicht gibt, aber es gibt ein Mindestmaß an Schutz und Humanität."
.
Doch, die gibt es.
Wie sieht denn die Vollversorgung in anderen EU-Ländern aus?
Warum will dort niemand bleiben?
Wollen Sie z.B. den Niederlanden Humanität absprechen? Da bekommt ein abgelehnter Asylbewerber keine Leistungen mehr.
Klar, in Ihren Augen inhuman, weil jeder darf ja hinmigrieren, wohin er will. Und staatliche Leistungen erwarten.
"Schutz" erhalten Sie auch in Rumänien, Bulgarien. Oder der Türkei.
Es geht hier nicht um "Schutz".

@ fathaland slim

"Menschen setzen immer und überall Kinder in die Welt. Das war noch nie anders und wird nie anders sein." Am 18. Juni 2020 um 09:33 von fathaland slim

*

Ja, aber in der Generation meiner Großeltern sind 50% noch der Kinder kurz nach der Geburt gestorben.

Und dabei müsste niemand auf Kinder verzichten, wenn das Kinderkriegen mit im Schnitt 30 Jahren beginnen würde.

In manchen Ländern dieser Erden haben Frauen mit 18 bereits mindestens 1 Kind auf der Welt.

15 Jahre ist erstens zu jung (körperlich und geistig) und es macht die Erde voll, weil mehr Generationen gleichzeitig ernährt werden müssen (und vor allem die Mädchen ohne Ausbildung einfach nur wegverheiratet werden, bevor sie den nächsten "Mitesser" auf die Welt bringen).

A). 30 Jahre Mutter - 60 Jahre Großmutter macht 2 Generationen

B). 15 Jahre Mutter - 30 Jahre Großmutter - 45 Jahre Urgroßmutter - 60 Jahre Ururgroßmutter macht 4 Generationen

@Bote_der_Wahrheit 10:58

@Am 18. Juni 2020 um 10:46 von flegar

Zitat: "Sobald eine sozial oder links gerichtete Regierung in Lateinamerika gewählt wird, fängt die Destabilisierungstaktik an."

Erzählen Sie doch keinen Unsinn.

------------------------------------------------------

Das ist leider kein Unsinn.
Ich nenne da nur mal Kuba - Schweinebucht. Oder Chile - Allende.
Viele linke Regierungen gab's ja in Lateinamerika nicht. Passiert ist denen allerdings im etwas. Ganz im Gegensatz zu den vielen rechten bis faschistischen (Militär-)diktaturen wie z.B. ebenfalls in Chile mit Pinochet.

@Bote_der_Wahrheit um 10:58

"Zitat: "Sobald eine sozial oder links gerichtete Regierung in Lateinamerika gewählt wird, fängt die Destabilisierungstaktik an."

Erzählen Sie doch keinen Unsinn."

Das ist kein Unsinn. Man kann sich anhand der Geschichte schlau machen. Grenada, Chile, Brasilien (Goulart), Kuba, Nicaragua. Die Destabilisierung und Besetzung (Grenada) anhand dieser Staaten kann nachgelesen werden. Sogar unter Wikipedia (auch wenn Wikipedia keine offizielle Geschichtsquelle ist).

um 11:21 von Mapo

>>Wenn wir auf der einen Seite fette Gewinne mit unseren Waffenexporten machen (was schon schlimm genug ist), dann haben wir auf der anderen Seite auch die moralische Verpflichtung, die Flüchtlinge aufzunehmen ... und ja, auch ein paar Millionen. Das ist keine Ironie!<<

wenn ein Staat auf dieser Erde Waffen kaufen will dann bekommt er sie auch. Von daher frage ich mich wieso wir als Industrienation keine Waffen verkaufen sollen. Der sozialen und moralischen Verpflichtung Flüchtlinge aufzunehmen kommt Deutschland wie nur sehr wenige andere Länder nach. Für diese Aufgaben werden auch ein nicht kleiner Teil an Steuereinnahmen durch die Waffenindustrie erbracht.

09:41 NeNeNe

>>Hier wird von Flüchtlingen gesprochen. Und wer unterscheidet in den Flüchtlingslagern wer Flüchtling und wer Migrant ist?<<

Gute Frage. Für mich gehören diejenigen, die jahrelang in der Türkei verbrachten und dort Asyl gestattet bekamen, eindeutig zu der Gruppe, die gedenken, sich in Europa ein besseres Leben aufbauen zu können.
Als Kriegsflüchtlinge sind diese Personen nicht mehr zu benennen. (In der Türkei selbst herrschte ja kein Krieg).
Auch diese sollten vor Ort besser aufgeklärt werden, dass Deutschland kein Schlaraffenland ist und sie es hier nicht einfach haben werden .
Erst recht nicht, nach der Corona-Krise, wo die Arbeitswelt angespannt ist.

Weg mit Kriegen, Folge: keine Flüchtlinge

"... [Diplomat Grandi: "Als Europäer ist es mir zutiefst peinlich und ich bin beschämt, dass die Europäische Union nicht in der Lage war, sich auf so relativ einfache Verpflichtungen zu einigen, wie die Teilung der Verantwortung für Asylbewerber oder für Menschen, die auf dem Kontinent Zuflucht suchen" ... Filippo Grandi will ... appellieren, auf die Konfliktparteien einzuwirken, so dass diese sich dazu bereit erklären, sich um Lösungen für Kriege und Auseinandersetzungen zu bemühen. ... Grandi zu ... Pandemie auf die Flüchtlinge. "Wir waren sehr beunruhigt über die Flüchtlingslager, aber wir haben bisher keine größeren Ausbrüche erlebt." ...]"
Einige Länder in der EU sind selber in Kriegskonflikte in den betroffenen Ländern involviert oder verwickelt. Da fällt es offenbar schwer eine Verteilung der Flüchtlinge vorzunehmen. Es bringt nix vor der UN zu appellieren. Es geht um Rohstoffe u. viel Geld. Und nicht um die Flüchtlinge. In den Lagern müssen Corona-Tests sein. Dann gibts Corona.

Was seid ihr bereit zu investieren?

Die ersten Forenteilnehmer zielten sarkastisch darauf ab, dass keine Flüchtlinge nach Deutschland kommen sollen.

Frage an Diese. Was sind sie bereit zu investieren, damit die Flüchtlinge in der Region bleiben?

Ist doch erwünscht

Ich verstehe nicht, warum man sich darüber wundert. Wenn man sich die Politik und die mediale Propaganda dafür anschaut, ist es gewollt, dass Deutschland in die richtige Armut entgleist und mit der Flüchtlingswelle dazu noch überfordert wird. Anders kann man sich die jetzige politische Haltung der Regierung nicht erklären.

10:55 von Mr.1787

«Also wurde der Sozialismus (schon wieder) nur falsch umgesetzt? Wenn Sozialismus bei jedem Versuch in Gewalt und Armut mündet, dann würde jemand, der immer weiß wovon er redet doch erkennen, dass die Ideologie vielleicht falsch ist, oder?»

Sozialismus ist nicht "Ideologie", sondern Möglichkeit, einen Staat so zu führen, dass gesellschaftliche Ungleichheit gemindert wird. Ist der Versuch, allen Gruppen der Gesellschaft mögl. weit gehende Teilhabe an Bildung … anderen Mitteln zu geben, um ein Leben in Eigenverantwortung zu gestalten.

Regierungspartei in POR ist "sozialistisch" … wurde wieder gewählt.
Hat sich gegen gewisse Auflagen der EU-Rettungsschirme verwahrt … "mit sozialistischen Mitteln" das Land besser aus der Wirtschaftskrise geführt, als es allen anderen Ländern in Südeuropa gelang.

Sozialismus ist nicht "Zustand" … aber "Weg".
Maduro in VEN "ist ‘ne Niete" … so ist auch Sozialismus dort.
In JAP sind Sozialisten immer mit ± 10% im Parlament.
Nennt sich Kommunstische PJ.

@09:14 von Bender Rodriguez

"... Diese 5 Länder haben aber alle ein Selbstgemachtes Problem ..."

Ja, sicher. Es sind Länder, die sehr viele Rohstoffe haben, wo u.a. auch die EU dran will.
Folglich sind einige EU-Staaten in Kriege in einigen von diesen Ländern involviert oder verwickelt. Es geht um viel Geld, auch für einige Länder in der EU.
Das ist u.a. das Problem.

09:44 Bernd Keveskigeti

>>Und da wären etliche Gründe für zu nennen:Die Klimaveränderungen,die Lebensgrundlagen im globalen Süden gefährden.Aber auch bestimmte Freihandelsverträge,die Volkswirtschaften(Landwirtschaft) durch Importe(zum Teil subventioniert) verdrängen.Besonders in Afrika.
Und natürlich Kriegshandlungen(Rheinmetall).<<

Ohne Ihnen da jetzt konkrete Zahlen nennen zu können, halte ich es dennoch für einen Witz, hier "Rheinmetall" in den Vordergrund zu stellen. Ich glaube, da sind uns Staaten, was die Waffenlieferung betrifft, wie die USA, Russland, China, Türkei u.a. weit voraus.
Es wird sich auch nichts ändern, wenn Rheinmetall gar nicht mehr existiert.

@09:25 von asturius: vor Ort helfen

"Nicht die Menschen zu uns holen, weil in deren Heimat
die wirtschaftliche Lage schrecklich ist.
Hier ist auch die EU Wirtschafts- und Aussenpolitik mit im Boot."

Den Menschen vor Ort zu helfen ist immer die bessere Lösung. Die allermeisten Menschen, die sich auf die Flucht begeben, würden sicher gerne in ihrem Land bleiben, wenn es denn möglich wäre.

Nur wie wollen Sie z.B. den Menschen in Venezuela helfen?

Die USA haben 2015 unter Obama gegen Venezuela Sanktionen verhängt. Diese wurden 2017 unter Trump deutlich verschärft.

Sollte z.B. Deutschland auf die Idee kommen, in Venezuela zu helfen, dann wird Präsident Trump ruck-zuck dafür sorgen, dass gegen Deutschland Sanktionen verhängt werden.

@09:26 von Ritchi

"... Wir müssen dazu übergehen, dass wir einen nennenswerten Beitrag (mindestens 50 %) der internen Hilfe für Migranten auch Flüchtlingen außerhalb Europas zukommen lassen ..."

Das ist immer eine einfach tolle Idee, die Hilfe vor Ort zu leisten.
In den betroffenen Ländern geht es leider politisch wie wirtschaftlich wie (wenn überhaupt) rechtlich drunter und drüber.
In einigen Ländern werden Stellvertreterkriege geführt. Einige Länder der EU sind da mit involviert oder selber aktiv.
Erinnerung an den 2.Weltkrieg:
Wie hätte die Hilfe vor Ort in Deutschland ausgesehen, wenn während dessen dort die Bomben auf die großen Städte nieder prasseln ?

@09:29 von asturius

"... Warum kommen viele aus dem entfernten Afghanistan und warum sind dies zumeist junge Männer ? ..."

Das mit den jungen Männern ist wirklich auffällig.
Wer mal einige Flüchtlingsunterkünfte besucht hat, kann dies bestätigen.
Im Übrigen sind Flüchtlinge (u.a.) überall in den großen Städten unterwegs, was das Bild weiter unterstreicht.
Die wenigsten Flüchtlinge sind Kinder, Frauen, oder alte Menschen im Rentenalter.

Da ist die Frage: Wie kann das sein ?

Deutschland

soll die Landwirtschaft umweltfreundlicher werden.
will die Umwelt verbessern. Das heißt, mehr Blühwiesen, weniger Viehzucht.
Somit weniger Arbeitsplätze um das umzusetzen. Wir können ja Alle nicht so viel essen nur damit der Umsatz passt.
Das ist nur ein Wirtschaftszweig.

Was sollen die Flüchtlinge hier?
Alle Kriege dort beenden, die Wirtschaft fördern und nichts mehr gewinnbringend dorthin exportieren.
Somit haben die Menschen die Möglichkeit durch Arbeit auch ihr Leben so zu gestallten das Alle satt werden.

um 11:57 von 0_Panik

>>Die wenigsten Flüchtlinge sind Kinder, Frauen, oder alte Menschen im Rentenalter.

Da ist die Frage: Wie kann das sein ?<<

Ich denke mal das der Weg aus dem entfernten Afghanistan für diese Menschengruppen zu beschwerlich und gefährlich ist.

von Jacko08 11:46

Rheinmetall ist ja auch nur ein Beispiel.Über eine südafrikanische Niederlassung landeten Produkte auch im Jemen-Krieg(siehe Gegenanträge Hauptversammlung des Unternehmens).
Natürlich gibt es in diesem Zusammenhang auch andere Akteure,wie Lürssen,Heckler & Koch oder Glock..........

In absehbarer Zeit wird sich

In absehbarer Zeit wird sich Deutschland zu einem Vielvölkerstaat , wie einst Jugoslawien,
entwickeln . Herren Sarrazin / Erdogan werden
wohl bestätigt werden .

Flüchtlinge und Sklaven

"Noch nie hat es weltweit mehr Flüchtlinge gegeben als im vergangenen Jahr"

Die Aussage ist zwar richtig, aber auch sehr problematisch, denn genau so richtig ist:
Noch nie hat es weltweit mehr Sklaven gegeben als im vergangenen Jahr.

@11:32 von hesta15

"wenn ein Staat auf dieser Erde Waffen kaufen will dann bekommt er sie auch. Von daher frage ich mich wieso wir als Industrienation keine Waffen verkaufen sollen. "

Das ist natürlich ein Argument. Wenn andere Staaten Menschen umbringen, warum sollten wir es dann nicht auch?

"Für diese Aufgaben werden auch ein nicht kleiner Teil an Steuereinnahmen durch die Waffenindustrie erbracht."

Ich ermorde jemanden und steuere dann auch noch ein wenig zu seinen Beerdigungskosten bei. Zynischer geht's nicht mehr.

@hesta15 um 12:05 Uhr

"[... >>Die wenigsten Flüchtlinge sind Kinder, Frauen, oder alte Menschen im Rentenalter.

Da ist die Frage: Wie kann das sein ?<<

Ich denke mal das der Weg aus dem entfernten Afghanistan für diese Menschengruppen zu beschwerlich und gefährlich ist. ...]"

Nee, das kann so nicht sein ...
Es gibt ja Schlepperbanden, und die lassen sich ihren Job gut bezahlen.
Wenn überhaupt, haben die betroffenen Familien das Geld nicht, um sich eine Luxus-Flucht von den Schlepper-Banden organisieren zu lassen.

@Stefan T

"Kosten privat übernehmen ist immer das dümmste "Argument". Übernehmen Sie die Kosten für die Opfer von Hanau?"

Das dümmste Argument? Die privaten Konzerne, die für die Ausplünderung von Ländern und die Verarmung von Bevölkerungen verantwortlich sind, sollten definitiv die Folgekosten tragen.
Die Forderung, die 50% der deutschen Bevölkerung, die über keinerlei Vermögen verfügen, sollten die Folgekosten der Raubzüge von Banken und Konzernen tragen, ist zutiefst neoliberal und das Gegenteil von links.

@ 11:24 von NeutraleWelt

Das ist genau die Argumentationsschiene derer, denen Solidarität ein Fremdwort zu sein scheint: "Sollen's doch die anderen machen, die näher dran sind."

10:48 yolo

>>Es ist ja wohl nicht unbekannt, dass Hifsleistungen, die im Ausland gewährt und bezahlt werden, pro Kopf um ein Vielfaches günstiger sind und zudem den Menschen ihre Wurzeln und Familien, ihre Heimat und auch ihre Kultur belassen werden können.
Das ist für den Flüchtling allemal besser und für die Geldbörse des Helfenden ebenso....denn wenn er weniger pro Kopf ausgeben wird, wird er um so mehr Köpfe finanzieren können.

Was ist da so unverständlich dran?<<

- Das ist durchaus eine Überlegung wert und die bessere Strategie. So hätten alle etwas mehr davon.

@um 11:19 von Jan Sensibelius

Wie immer, wenn man den Argumenten nicht mehr ausweichen kann, wird man persönlich.
Dass kenne ich nun zur Genüge von der linken Wählerschaft. Sie hetzen und nennen andere Hetzer usw.
Warum Sie mich mit der AfD in Verbindung bringen, ist auch nur Ihr Geheimnis.
Ich bin proamerikanisch und würde wohl auch dort nicht gut wegkommen.

Und mein Genom geht sie nichts an.
Ich lebe und lebte noch nie von Sozialleistungen. Lediglich Kindergeld war unsere vom Staat gezahlte Leistung, die wir erhalten haben.
Ich habe nichts übrig für Menschen, die sich in der Hängematte Staat ausruhen und jegliche Verantwortung für ihr eigenes Leben abgeben, oft im Tausch für eine einzige Wählerstimme, die mancher Partei so wichtig ist.
Selbstbestimmtheit und freie Wahl sind mir wichtiger.
Das Genom hat damit nichts zu tun, sorry.
Mir leben in diesem Land aber entschieden zu viele vom Staat und werden ihm so auf sonderbare Weise hörig und abhängig.
Der Migrationszuwachs macht diese Zahlen nicht kleiner.

Wichtig ist doch ...

... dass Flüchtlinge heimatnah versorgt werden. Es macht keinen Sinn, diese über Kontinente zu verteilen. Die Nachbarländer müssen von der internationalen Gemeinschaft finanziell und logistisch unterstützt werden.

Weiterhin ist wichtig, dass Migration aus wirtschaftlichen Gründen - um ein besseres Leben anzustreben - nicht als "Flucht" bezeichnet wird. "Asyl" kann auch nur jemand bekommen, der persönlich politisch verfolgt wird. Das sollte in Berichten immer klar unterschieden werden.

12:12 Bernd Kevesligeti

Ich glaube, Sie haben mich missverstanden.
Ich wollte mich jetzt nicht auf Rheinmetall fokussieren, sondern klarstellen, dass die Kriege, Leid und Elend auch nicht aufhören werden, wenn D gänzlich keine Waffenlieferungen mehr betreibt.
Andere Staaten stehen weit vor uns, was den Lieferbedarf angeht. Was wir nicht liefern, können die USA oder China u.a. locker ersetzen, oder nicht?

um 11:22 von Leipzigerin59

"... weil Nichtzahler zu Bezahlten werden. ..."
Den Menschen wird geholfen, wofür werden sie bezahlt?
.....
Jemand, der hier noch nie in die Kassen eingezahlt hat, der wird hier zu 100 Prozent finanziert.
Logisch wäre es, dass diese Menschen, die da kommen, für ihren Unterhalt selbstständig arbeiten würden....dann würde ein Schuh daraus.
So aber hat der Bürger diesen Landes oft nur einen Anspruch, wenn er zumindest x Jahre eingezahlt hat. Der Migrant bekommt ab dem 1. Tag volle Staatsbezüge.
Welch Ungerechtigkeit, welche Geldverschendung, welche Hofierung von Menschen, die sich oft nicht mal selbst solidarisch zeigen, sondern nur Forderungen stellen, die über den Forderungen der eigenen Bürgerschaft stehen.

Helfen übrigens tun wir seit Jahren ehrenamtlich. Ahnung brauche ich nicht, ich habe Gewissheit.
Vllt unterscheidet uns das gravierend.

Obsolet...

DE hat den UN-Migrationspakt (GCM) unterzeichnet. Damit ist - salopp gesagt - "der Fisch bereits geputzt", und ideologisierte oder sonstwie hitzige Diskussionen in Foren obsolet. Darauf wird sich weiterhin auch der UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi berufen. Zitat: "Der aus Italien stammende Diplomat Grandi kann nicht verstehen, dass sich die EU-Staaten angesichts der dramatischen Situation bislang nicht über den Umgang mit Geflüchteten verständigen konnten...".
_
Und ab Juli d.J. haben DE (und namentlich A.Merkel) den Vorsitz der EU-Ratspräsidentschaft...
_
Mich verwundert es überhaupt nicht, daß immer mehr potenzielle Leistungsträger dieses DE verlassen... nicht als mittellose Migranten, sondern als anderswo willkommene Bereicherung der wirtschaftlichen und intellektuellen Stärke.

UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi

Das Problem wird si h

Das Problem wird si h irgendwann von selbst lösen, wenn endzeitfilme, wie Mad Max oder Waterworld zu niedlichen geschichtsstreifen werden.
Dann gibt es nur noch die mit und die ohne Essen.
Arbeit ist dann völlig unwichtig. Gibt eh nix mehr zu kaufen. Is nicht schön, wird aber so kommen. Btw, das ist bei jeder Ungezieferplage das Gleiche. Egal ob Heuschrecken, borkenkäfer, etc. Wenn ein bestimmter Punkt überschritten ist, beginnt das Aussterben.

@Am 18. Juni 2020 um 11:30 von European Son

Zitat: "Ich nenne da nur mal Kuba - Schweinebucht. Oder Chile - Allende.
Viele linke Regierungen gab's ja in Lateinamerika nicht. Passiert ist denen allerdings im etwas. Ganz im Gegensatz zu den vielen rechten bis faschistischen (Militär-)diktaturen wie z.B. ebenfalls in Chile mit Pinochet."

Das geschah - zu Recht - im Zuge des Kalten Krieges, um eine weitere Ausbreitung der kommunistischen Diktatur und Gewaltherrschaft einzudämmen (siehe Domino-Theorie).

Zum Glück sind die USA ja dort auch eingeschritten, sonst würde es den Mensch heute dort ergehen, wie es Nordkoreanern ergeht.

Diese notwendigen Militärinventionen sind jedoch nicht ausschlaggebend dafür, dass sozialistische Experimenten in Venezuela und anderswo - wie immer - gescheitert sind.

Die meisten Venezolaner wünschen nsich eh, dass die USA eine Millitärinvention schon längst gemacht hätte.

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