Kommentare - Spanien öffnet Grenzen früher

14. Juni 2020 - 16:30 Uhr

Spanien lässt EU-Bürger früher als zunächst geplant wieder einreisen. Laut Ministerpräsident Sánchez lässt der Verlauf der Corona-Pandemie dies zu. Nur eine Grenze bleibt länger dicht. Von Oliver Neuroth.

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Kommentare

Dann...

...reist mal schön.

Spanien öffnet die Grenzen früher

Sehr vernünftig. Malle ist nur ein mal im Jahr.
Mit Corona kann daher nun am heutigen Tag in Europa ein Schlussstrich gezogen werden.

"Der Verlauf der Pandemie

"Der Verlauf der Pandemie lasse dies zu."
Der Konkurrenzdruck mit anderen Urlaubsländern und die Hoffnung auf Kohle wohl eher....

Gesellschaften sollten nicht vom Tourismus abhängig sein.

Sowie auch von keinem anderen Wirtschaftszweig.
Wenn alle erst mal gelernt und verinnerlicht haben werden, dass mit Verzicht auf Konsum (dazu gehört auch Reisen) mindestens ebenso ein gutes und glückliches Leben möglich ist, wie ohne all diese lebensunwichtigen und überflüssigen Dinge, was dann...?

man staunt nur noch

dann nehmt genug geld mit, damit ihr auch über eine neue ausgangssperre die helfer bezahlen könnt

Sinnlose Abschottung

Es gibt keinen belastbare Hinweis darauf, dass Spanien durch die Grenzschließungen auch nur eine Corona-Ansteckung verhindert hat.
Die Grenzschließungen sind nur ein sinnloses Zugeständnis an Nationalisten und Populisten und an den Grundtrieb, sich bei Gefahr einzuigeln.

Morgen oder am 21.

Um mit der EU gleichzuschwingen oder um zu keinen touristischen Nachteilen gegenüber anderen touristischen Mittelmeerzielen zu gelangen?

Warum nun übereilt und ohne Absprache mit Portugal?

Ab 21. dürfen die Spanier sich erst selbst wieder mehr bewegen und reisen.
Nach der harten Zeit geht es nun etwas flott.

17:25 von Forengeschwätz

finden sie es zielführend während eine Pandemie wild in der Gegend rumzureisen ?
oder ist es nicht besser zu haus zu bleiben, nur dringend notwendige Kontakte zu pflegen ?

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben:

danach handeln viele Politiker im In- und Ausland momentan.
Wenn das aber schief gehen sollte, will es keiner gewesen sein.
Jedenfalls geht alles zu Lasten der Bürger.
Ich werde erst dann reisen, wenn es wirklich wieder überall in Europa sicher ist.

16:51 von harry_up

es wird genügend geben
denen der Schutz (der eigene und für andere) vollkommen egal ist
oder hielt sich jeder an die Vorgaben ?
in den letzten Monaten

17:35 von Old Lästervogel

Ich werde erst dann reisen, wenn es wirklich wieder überall in Europa sicher ist
.
dann werden sie wohl nie wieder in Urlaub kommen
Sicherheit gab es vor Corona nicht
irgend ne Krankheit zu bekommen
und wird es nachher auch nicht geben

Bin ich des Wahnsinns?

Niemals… glaube ich unseren eigenen und europäischen uns stets "umsorgenden",
stets fachkundig auftretenden Politikern. Pandemie vorbei und alles wieder gut - wer soll das denn glauben?
Wichtig ist doch nur - im Falle von Spanien, aber nicht nur dort - dass die Touristen Millionen Euro ins Land bringen, der Sommertourismus 2020 muss laufen, koste es was es wolle… und wenn es Menschenleben sind!!!
Ich habe meinen Kanarenurlaub in diesem Jahr gestrichen - ersatzlos!

@ Sisyphos3

finden sie es zielführend während eine Pandemie wild in der Gegend rumzureisen ?

Nein, von wild habe ich nichts gesagt. Aber die Schließung von Staatsgrenzen bleibt reiner Aktionismus und hat in einem modernen Europa keinen Platz.

@ Old Lästervogel

Ich werde erst dann reisen, wenn es wirklich wieder überall in Europa sicher ist.

Also vermutlich nie.

@Sisyphos3, 17:34

"...ist es nicht besser zu haus zu bleiben, nur dringend notwendige Kontakte zu pflegen ?" -
Ich würde einen Besuch bei meinen Eltern oder Geschwistern (die in einem anderen Land wohnen) nach ein paar Wochen durchaus in die Kategorie 'dringend notwendig' einordnen.

Kein wirklicher Grund

Es gibt keinen Nachweis dafür, dass die Einschränkung des Grundrechtes, in ein anderes Land zu reisen, irgend etwas zum Schutz vor der Pandemie gebracht hätte.

Keine wissenschaftliche Evidenz

Aus Sicht praktisch aller Virologen gibt es keine wissenschaftliche Evidenz, die für Grenzschließungen spräche.

@forengeschgeschwätz

Völlig albern .. wir haben hier in spanien die pandemie in den griff bekommen, obwohl wir eines der am härtesten getroffenen länder ware, weil wir einen echten lockdown hatten, für viele wochen und ein phasen system zur lockerung ..jede einreise aus ländern, die lobbybeeinflusst kaum oder völlig unzulänglich reagiert haben wurde geblockt, damit das system auch wirkung zeigt .
ud das letzte was wir wollen ist, dass wir wieder zurück in den lockdown müssen, weil einige meinen, ihr leben hänge von einem urlaub ohne benimm in spanien ab ..

stay away .. stay home .. EIN einziges mal im leben halt kein urlaub woanders kann ja wohl nicht so schwer sein ..

rer Truman Welt

Ich denke, hier drücken die wirtschaftlichen Begleiterscheinungen. Die Wirtschaft wurde niedergeschlagen, weshalb die finanziellen Nöte der Menschen und Unternehmen immer größer werden. Es hat mit medizinischen Gründen eher weniger zu tun.
Alle Länder müssen sehr sorgfältig überlegen, wie sie mit neu entstehenden Hotspots in Zukunft umgehen wollen. Wenn da falsch entscheiden sollten, kann entweder die Gesundheit vieler Menschen oder die finanzielle Existenz von noch mehr Menschen gefährdet werden.

Urlaub

Prof. Drosten sieht in der Außengastronomie keine Probleme, sogar wenn der Abstand nicht immer eingehalten wird. Geschlossene Räume sind das große Problem. Im Sommer sitzen - auch in Spanien - die Touris meistens draußen. Bars und Discos sind eh noch geschlossen. Ich frage mich allerdings was dann im Herbst passiert, wenn es wieder kälter wird. Gastronomie, Hotels und Reisebranche wieder alles dicht ? Wenn wir (Europa) jedes Jahr alles dicht machen von November bis April, wird das wirtschaftlich nicht funktionieren. Also hoffen und beten das wenn das Leben wieder überwiegend in geschlossenen Räumen stattfindet, es keine zweite Welle gibt.

re WM-Kasparov-Fan

"Wenn alle erst mal gelernt und verinnerlicht haben werden, dass mit Verzicht auf Konsum (dazu gehört auch Reisen) mindestens ebenso ein gutes und glückliches Leben möglich ist, wie ohne all diese lebensunwichtigen und überflüssigen Dinge, was dann...?"

mit Verlaub...Ihre Kommentare machen oftmals nicht den Eindruck, von einem besonders glücklichen Menschen zu stammen.
Mich und viele andere machen Reisen glücklich.
Nebenbei lernt man sehr viel über andere Kulturen und => Toleranz

Also...auf geht's :)

Die immer drohende 2te Welle....

....und Unzahlen besorgter Virologen auf der einen Seite.

Der offensichtliche Wunsch der Eliten, die Leute zum konsumieren zu bringen und das Wirtschaftssystem vor dem Kollaps zu bewahren andererseits.

Leute, die in Urlaub fahren, werden dort In der Regel nach Lebensfreude suchen.
Und nicht nach 2 Wochen im Strandkorb mit Maske.

Ökonomisch verständlich.
Um die eh gebeutelten Südländer der EU und dien eigenen Urlaubsregionen am Leben zu erhalten.

Aber gefährlich.

17:20 von WM-Kasparov-Fan

>>Gesellschaften sollten nicht vom Tourismus abhängig sein.<<

Was empfehlen Sie dann Spaniern, Italienern, Griechen usw. als Broterwerb?

17:25 von Forengeschwätz

>>Es gibt keinen belastbare Hinweis darauf, dass Spanien durch die Grenzschließungen auch nur eine Corona-Ansteckung verhindert hat.
Die Grenzschließungen sind nur ein sinnloses Zugeständnis an Nationalisten und Populisten und an den Grundtrieb, sich bei Gefahr einzuigeln.<<

Sehr schön beschrieben. Leider wollen das Viele nicht hören.

17:34 von Sisyphos3

>...oder ist es nicht besser zu haus zu bleiben, nur dringend notwendige Kontakte zu pflegen?<<

Nur dringend notwendige Kontakte zu pflegen, sprich Abstand halten, ist natürlich immer der beste Schutz vor Ansteckung.
Bezüglich Corona ist die Wahrscheinlichkeit sich anzustecken, in manchen Urlaubsländern niedriger, als in manchen Gegenden Deutschlands.

@ WM Kasparov Fan

"Wenn alle erst mal gelernt und verinnerlicht haben werden, dass mit Verzicht auf Konsum (dazu gehört auch Reisen) mindestens ebenso ein gutes und glückliches Leben möglich ist, wie ohne all diese lebensunwichtigen und überflüssigen Dinge, was dann...?"

Das können sie ja halten wie ein Dachdecker. Die meisten Menschen reisen gerne, weil es den Horizont erweitert und glücklich macht. Fahren Sie mal den Elberadweg von Dresden nach Hamburg. Ist sehr umweltfreundlich und schafft ganz wunderbare Blicke und hilft gegen Verbitterung

Mal sehen was dann kommt!

Im Moment durch die vielen Beschränkungen ist Ruhe mit dem Virus hier, aber die Leute hier haben Angst vor den Madrilenen die im Sommer an die Küste in ihre Wohnungen und Häuser kommen.
Vor den Ausländern, außer den Engländern, haben sie weniger Angst. Gott sei Dank kommen Italiener schon seit Jahrzehnten nicht mehr nach Spanien in Urlaub, weil es genauso teuer ist wie Italien. Vor denen hat man auch Angst.
Man weiß ja nichts Genaues und warum, aber wir hatten im Umkreis von 30km gerade mal 20 Tote. Unser Krankenhaus hatte immer Plätze für Corona Erkrankte frei. Wenn es jetzt schlimmer wird, wissen wir warum.
Allerdings wird die Zahl der Toten duch Selbstmord jetzt schon höher sein, als durch Corona. Die Leute können jetzt wählen, Corona oder verhungern.

17:20 von WM-Kasparov-Fan

«Wenn alle erst mal gelernt und verinnerlicht haben werden, dass mit Verzicht auf Konsum (dazu gehört auch Reisen) mindestens ebenso ein gutes und glückliches Leben möglich ist, wie ohne all diese lebensunwichtigen und überflüssigen Dinge, was dann...?»

Für Menschen, die nicht reisen wollen, besteht im Privatleben nicht der geringste Zwang, zu reisen. Jeder / Jede, der / die in dieser Art ein Leben führen will, das ihn / sie "zufrieden" macht … von mir dazu … beide Daumen hoch !

Verpflichtet Berufstätigkeit zu (vielen) Reisen, die zu viele werden. Kann man versuchen, eine andere Arbeitsstelle ohne Reiserei zu finden. So habe ich es gemacht (2002). Obwohl die Arbeit an sich "sehr gut war", mich zu vorübergehendem Arbeiten + Leben nach Japan führte (1997/98).

Ohne Berufs-Reise hätte ich dieses exotisch grandios faszinierende Land evtl. nie gesehen. Definitiv nicht so, wie es war.

"Reisen" ist nicht Konsum in Abhudeln-Abhaken von …
Sehenswürdigkeiten auf persönl. To-Do-Listen …!

Grenzschließungen sind epidemologisch unerheblich

@ dog marley
... wir haben hier in spanien die pandemie in den griff bekommen, obwohl wir eines der am härtesten getroffenen länder ware, ...

Großes Kompliment. Aber mit Grenzschließungen hat das gar nix zu tun. Die Grenzschließungen haben zum Erfolg nichts wesentliches beigetragen.

Wozu Grenzschließungen?

Dass Grenzschließungen mit der wirklichen Bekämpfung der Pandemie nichts zu tun haben, sieht man an einem guten Beispiel mitten in Europa. Die Grenze zwischen Belgien und Deutschland war zu keinem Zeitpunkt in dieser ganzen Pandemie geschlossen. Dabei ist Belgien das Land mit den meisten Corona-Toten pro 1 Mio. Einwohner in Mitteleuropa.

Die Grenzschließungen waren höchstens überflüssiger Aktionismus, aber kein ernsthafter Beitrag zur Lösung.

Diffuse Ängste statt Argumente

@ Paco
Vor den Ausländern, außer den Engländern, haben sie weniger Angst. Gott sei Dank kommen Italiener schon seit Jahrzehnten nicht mehr nach Spanien in Urlaub, weil es genauso teuer ist wie Italien. Vor denen hat man auch Angst.

Das mag ja alles sein. Aber wir sind uns doch hoffentlich einig, dass diese diffusen Ängste vor Fremden völliger Käse sind und nichts mit wirklicher Vorsorge gegen Infektionen zu tun haben.

Sommerurlaub in Spanien

findet doch ganz überwiegend nicht in geschlossenen Räumen, sondern im Freien statt. Wenn dann Abstände eingehalten werden dürfte das Risiko überschaubar sein und nicht höher als Urlaub im verregneten Alpenraum oder der Nordsee bei Dauernieseln im Hotel...
Und es muss ja Keine(r) nach Spanien reisen, nicht mal in den Bayerischen Wald. Steht doch Jeder und Jedem frei, sich im eigenen Keller den gehorteten Nudeln und Fertigsoßen zu widmen.

@ WM Kasparow Fan

Predigten von wegen Konsumverzicht sind doch unter uns gesagt völlig an der Realität vorbei. Meine Großeltern hatten nicht viel Geld, waren aber verhältnismäßig bereist und gebildet, sie kannten die Welt. Aufruf zu Reiseverzicht ist doch albern.

Es wird demnächst

rund um Deutschland keine Coronafälle mehr geben, höchstens noch ein grippaler Infekt, um ja nicht den Tourismus zu behindern.

@paco

"Allerdings wird die Zahl der Toten duch Selbstmord jetzt schon höher sein, als durch Corona. Die Leute können jetzt wählen, Corona oder verhungern."

Mit Verlaub: ich finde es unmöglich, so etwas zu posten.
Schon im app-thread heute nachmittag hat jemand gemeint, die Menschen würden in den "Selbstmord getrieben".
Immer wieder kamen in den letzten Wochen solche Beiträge von Gegnern jeglicher Vorsichtsmaßnahmen.
Die Folgen des angeblichen Lockdown würden schlimmer sein als Corona und würden mehr Menschenleben kosten.

Hat irgendjemand irgendwelche Hin- oder gar Beweise?
Suizid erfolgt meist in Verbindung mit großen psychischen Problemen und in den aller seltensten Fällen aus reiner wirtschaftlicher Not.
Verbreiten Sie bitte keine Panik.

Es gibt keinen Grund für Grenzschließungen

@ Forengeschwätz:
Keine wissenschaftliche Evidenz
Aus Sicht praktisch aller Virologen gibt es keine wissenschaftliche Evidenz, die für Grenzschließungen spräche.

Kurz. Knapp. Richtig.
Danke.

um 18:10 von peter04

>>Mich und viele andere machen Reisen glücklich.
Nebenbei lernt man sehr viel über andere Kulturen und => Toleranz <<

Das kann ich sehr gut verstehen. Derartige Urlaube sind auch lohnenswert und unterscheidet Sie vom Ballermanntouristen. Aber wie es in Wirklichkeit aussieht, hat Ischgl uns gelehrt. Fun und Party. Und das wird auch das diesjährige Motto vieler Urlauber in den südlichen Gefilden sein.
Ich sehe das auch in meiner Stadt in den öffentlichen Parks. Es werden bewusst Verbote/ Empfehlungen überschritten, weil Menschen nicht auf ihre Wellness-Oasen verzichten wollen oder können. Altkanzler Kohl hat mal gesagt: Deutschland ist kein kollektiver Freizeitpark. Ich glaube, man kann/muss diesen Ausspruch derzeit auch europa- bzw. weltweit anwenden. Insoweit kann ich auch den Einwurf des Foristen Kasparow ebenfalls sehr gut nachvollziehen.

@WM-Kasparov-Fan..

Bin ganz Ihrer Meinung..

Was meinen Sie, was man zu hören bekommt, dass es noch andere Dinge wie Tourismus gibt..
z.B.bei uns in Rothenburg/Tauber wird man da schnell zum Außenseiter, vor allem, wenn viele Leute sich nicht trauen, ihre Meinung frei zu äußern..
Außerdem geben einige Ladenbesitzer zu,dass unsere eigenen Landsleute nicht zur Zielgruppe gehören sondern eher Gäste aus Übersee..

Tourismus ist, wie man momentan erlebt, ein schwieriges Geschäft, das allzu schnell durch Naturgeschehen wie Viren in Turbulenzen gerät..

Am 14. Juni 2020 um 17:55 von Forengeschwätz

Zitat: Es gibt keinen Nachweis dafür, dass die Einschränkung des Grundrechtes, in ein anderes Land zu reisen, irgend etwas zum Schutz vor der Pandemie gebracht hätte.

Gab es in Deutschland ein Ausreise-Verbot?

Ich bleibe im Land

und Reise ab Morgen für ein paar Tage nach Helgoland. Aber die Einschränkungen wegen Corina müssen dort auch eingehalten werden.

@ 18:03 von dog marley

„ stay away .. stay home .. EIN einziges mal im leben halt kein urlaub woanders kann ja wohl nicht so schwer sein ..“

Ich stimme ihnen zu einhundert Prozent zu.
Viele Menschen haben ihr Leben, viele ihre Angehörigen oder Freunde oder auch einfach ihren Job verloren oder einiges an Einkommen durch Kurzarbeit. Aber bei vielen scheint es nichts wichtigeres zu geben, als in den Urlaub zu fahren.

Spanien öffnet die Grenzen früher

Spanien öffnet die Grenzen früher. Für die Urlaubsfreunde im 17. Bundesland immer eine gute Nachricht.
Aber die Grenzen und Sperrzäune von Spanien in Melila stehen trotz alledem immer noch!
So etwas nennt man auch Heuchelei.

Am 14. Juni 2020 um 17:58 von Forengeschwätz

Zitat: Aus Sicht praktisch aller Virologen gibt es keine wissenschaftliche Evidenz , die für Grenzschließungen spräche.

Das bedeutet nur, dass (noch) nichts in dieser Hinsicht bewiesen ist.

17:34 von Sisyphos3

«finden sie es zielführend während eine Pandemie wild in der Gegend rumzureisen ?»

Wer redet denn von "wild in der Gegend rumreisen" …?

"Wild reisen" reisten auch vor Corona nur die Allerwenigsten.
"Wild zelten" … oder "wild pinkeln" … ist auch mit Corona auf Reisen nicht gefährlicher … als es ohne Corona war.

"Wilde Reise" nach bspw. Brasilien ist zur Zeit eher sehr wenig ratsam. Wohin man "wild reisen kann" … momentan oder den ganzen Sommer / Herbst 2020 über. Entscheidet nicht in 1. Linie "Der-Wild-Reisen-Wollende" … aber das potentielle Zielland … ob Einreise überhaupt möglich ist.

Wahrscheinlichkeit, mich irgendwo in Köln in 'nem Biergarten, in 'ner Kneipe, im ÖPNV, auf meiner Arbeitsstelle … in den nächsten Wochen / Monaten mit Corona zu infizieren. Ist ganz sicher nicht geringer … als wenn wir zum Paddeln ("wild-verwengen") zeltend an irgend'nen Fluss / See nach MeckPomm … oder nach Südschweden reisen. Was wir ("immer noch wild") überlegen. Entscheidung ist noch keine …

@HannesM 17:45

"Niemals… glaube ich unseren eigenen und europäischen uns stets "umsorgenden",
stets fachkundig auftretenden Politikern. Pandemie vorbei und alles wieder gut - wer soll das denn glauben?"

Moment mal. Und der Reihe nach.

Welcher europäische Politiker hat denn gesagt, dass die Pandemie vorbei und alles wieder gut sei? Das ist nicht so und das müssen Sie auch niemandem glauben, denn das hat schlicht niemand gesagt.

Insofern frage ich mich, ob Sie nicht bei den Politikern bewusst etwas hören wollen, was diese nie gesagt haben, nur damit Sie dann den von Ihnen so abgelehnten Politikern nichts glauben müssen.
Was die aber in Wahrheit nie gesagt haben.

Sie sollten als erstes erst mal den Politikern zuhören, dann verstehen, was Sie gehört haben, dann in Ruhe nachdenken usw.
Die Reihenfolge Nicht glauben/Nicht zuhören/Irgendetwas unterstellen ist auf jeden Fall keine gute Reihenfolge.

Wir verbringen den Urlaub in Spanien

Ich gönne es jedem zu Hause zu bleiben und die Nudeln und das Klopapier aufzubrauchen. Aber wir sind im Juli und August vier Wochen in Spanien.

@schiebaer45 19:08

"Ich bleibe im Land und Reise ab Morgen für ein paar Tage nach Helgoland. Aber die Einschränkungen wegen Corina müssen dort auch eingehalten werden."

Das ist schön für Sie! Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei!

Ich werde in's Ausland fahren, sogar nach Schweden (bäähhh!), aber das einzige, was mir ein wenig Sorgen bereitet, ist die Überfahrt mit der Fähre, denn auf den abgelegenen Berg, wo ich meinen Urlaub verbringe, kommt Corona nicht.

@ Robert Wypchlo

Aber die Grenzen und Sperrzäune von Spanien in Melila stehen trotz alledem immer noch!
So etwas nennt man auch Heuchelei.

Den Vorwurf möchte ich aber auch gern an Sie zurück geben.

@Forengeschwätz - Volle Zustimmung!

17:25 von Forengeschwätz:
"Die Grenzschließungen sind nur ein sinnloses Zugeständnis an Nationalisten und Populisten und an den Grundtrieb, sich bei Gefahr einzuigeln."

Es passiert nicht oft, dass wir einer Meinung sind, aber hier muss ich Ihnen voll zustimmen.

Grenzüberschreitende Kontakte sind im Vergleich zu den alltäglichen Kontakten so selten, dass sie den Verlauf einer Epidemie praktisch nicht beeinflussen.

@falsa demonstratio 19:17

"Am 14. Juni 2020 um 17:58 von Forengeschwätz

Zitat: Aus Sicht praktisch aller Virologen gibt es keine wissenschaftliche Evidenz , die für Grenzschließungen spräche.

Das bedeutet nur, dass (noch) nichts in dieser Hinsicht bewiesen ist."

Das hat der Kollege User recht zurückhaltend formuliert.
Immerhin gibt es inzwischen mindestens eine wissenschaftliche Studie, die untersucht hat, wie viel offene oder geschlossene Grenzen zum Pandemieverlauf beitragen.
Das Ergebnis: Geschlosssene Grenzen tragen tatsächlich etwas bei, es ist aber vernachlässigbar.

@ HannesM

Niemals… glaube ich unseren eigenen und europäischen uns stets "umsorgenden",
stets fachkundig auftretenden Politikern. Pandemie vorbei und alles wieder gut - wer soll das denn glauben?

Solche Urteile fallen doch zumindest zu 50% auf den zurück, der sie äußert.

Grenzen Urlaub und überhaupt

Komme gerade nach Hause, gerade ein Restaurant und ein Eiscafe "unterstützt" und lese die Kommentare. Grenzen zu schließen war sinnlos und hat dem europäischen Gedanken sehr geschadet. Reisen, nun ja, muß jeder für sich entscheiden, ich persönlich, obwohl Familie im Ausland, werde nicht reisen. Will keinen lockdown, oder gar eine Coronaerkrankung im Ausland erleben. Klar geht man mit jedem Schritt vor die Tür immer irgendein Risiko ein und ich bin nun wirklich kein ängstlicher Typ, aber ich ganz subjektiv wäge das Für- und Wider ab und mir ist reisen nicht wichtig genug. Wer da andere Wertigkeiten hat, der wird eben anders entscheiden. Ich hoffe für alle beteiligten, man verhält sich verantwortungsvoll genug, um sich, vor allem aber andere nicht zugefährden. Dann wünsche ich gute Reise und gesunde Heimkehr.

@drBeyer 19.24

Ich werde in's Ausland fahren, sogar nach Schweden (bäähhh!), aber das einzige, was mir ein wenig Sorgen bereitet, ist die Überfahrt mit der Fähre,"
warum nicht Schweden? Sie müssen halt Abstand zu den Schwedinnen halten, das müssten Sie an der Nordsee aber auch;-)

Sorry !

Die Zahlen liegen doch schon vor, bis jetzt 70% mehr als vergangenes Jahr. Und das ist leider nur der Anfang. Die Regierung Sanchez hat bis jetzt kein Ausfallgeld bezahlt, wo von sollen die Leute denn leben?
Tut mir leid wenn Sie dass nicht hören wollen, ist aber so. Wir erwarten einen "heißen Herbst" mit Plünderungen in Supermercados, die leute müssen doch was essen.
Ich war vor zwei Tagen am Strand Abendessen, gähnende Leere im Restaurant, in allen an der Strandpromenade! Die Ausländer bleiben sicher weg, nur leute mit eigenen Immobilien werden kommen, man muss ja nach dem Rechten sehen.
Es ist wirklich nicht übertrieben was ich schreibe, hier gehen bald die Lichter aus.

@deutlich 19:42

"warum nicht Schweden? Sie müssen halt Abstand zu den Schwedinnen halten, das müssten Sie an der Nordsee aber auch;-)"

Ich glaube, dass Sie mich missverstanden haben. Doch, ich fahre nach Schweden, freu mich sehr darauf und habe keine Angst vor den Schwedinnen, weil ich Abstand halten werde. Nur muss ich ja irgendwie da hinkommen, und da macht mir die Fähre ein klein wenig Sorgen.

18:03 von dog marley

stay away .. stay home .. EIN einziges mal im leben halt kein urlaub woanders kann ja wohl nicht so schwer sein ..

Ich würde ja fragen, ob Sie arbeitender Spanier oder eher ausgewanderter Deutscher sind, der sich ums Geld keine Gedanken machen muss. Aber das wäre irgendwie unstatthaft, glaube ich.

Sie haben sicher Recht, für den gemeinen Urlauber ist es nicht schwer, der hat genug Alternativen. Und was einen ausgerechnet im Hochsommer ausgerechnet nach Spanien fliegen lässt, kann ich ohnehin nicht verstehen. 40°C...

Was man aber verstehen kann, ist, dass Spanien den Tourismus braucht. Im letzten Jahr haben Touristen über 60 Mrd. € in Spanien gelassen und er macht etwa 15% des BIP aus. Wie viele Arbeitsplätze da wohl dranhängen...
Etwa 2/3 der mit Corona gestorbenen in Spanien lebten in Altenheimen. Wenn man die mittlerweile ordentlich sichert, braucht man vor den Sommertouristen keine Angst zu haben. Man sollte eher Angst haben, dass keine kommen.

@dog marley - Grenzschließungen sind wirkungslos.

18:03 von dog marley:
"[...] wir haben hier in spanien die pandemie in den griff bekommen [...], weil wir einen echten lockdown hatten [...]"

Mit dem "echten lockdown" gingen massive Kontaktbeschränkungen bis hin zu Ausgangssperren einher. Das waren die Mittel, mit denen die Krise überwunden wurde.

Eine Grenzschließung hingegen ist gegen eine sich im Land verbreitende Krankheit völlig macht- und wirkungslos.

Das scheinen aber nur die wenigsten Menschen zu verstehen.

@Ist Wahr 19:42

"Ich bezweifle sehr, dass das Virus ohne Wirt sich auf die Beine macht, über die Grenze.
Das soll mal so ne echte Studie beweisen."

Wenn die Grenzen geschlossen werden, ist es viel zu spät, weil das Virus längst im Land ist und sich dort verbreitet.
Das haben so ne echten Studien schon bewiesen.

18:12 von Autochon

Zitat:"Der offensichtliche Wunsch der Eliten, die Leute zum konsumieren zu bringen und das Wirtschaftssystem vor dem Kollaps zu bewahren andererseits."

Ich könnte mir vorstellen, dass außer Ihren ominösen "Eliten" auch ein paar zigMillionen Beschäftigte ein großes Interesse daran haben, dass das Wirtschaftssystem nicht kollabiert...

@Nachfragerin um 19:29

"Grenzüberschreitende Kontakte sind im Vergleich zu den alltäglichen Kontakten so selten, dass sie den Verlauf einer Epidemie praktisch nicht beeinflussen."

Das ist Unsinn, denn das Coronavirus wurde im äußersten Nordwesten der USA, nämlich über den "kleinen" Grenzverkehr von Kanada in den Bundesstaat Washington getragen.
Nur wenige (unter 2-5) nach Vancouver zurückkehrende chinesischstämmige infizierte Kanadier hatten das Virus zunächst innerhalb der chines. Community in Vancouver übertragen, dann verteilte es sich allgemein in Vancouver. Die Übertragungen blieben zunächst unerkannt. Trump untersagte zwar Einreisen aus China/Wuhan, ließ aber die Grenze zu Kanada offen.

Infizierte Kanadier, die sich dann im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs zwecks Einkaufstouren oder dem Besuch von Verwandten in den Bundesstaat Washington aufmachten, verteilten dann das Virus in grenznahen US-Orten. Lokale Ausbrüche in Kalif. gingen teilw. auch auf d. nicht eingestellten Flugverkehr mit KAN zurück.

Spahn rief zu Verantwortungsbewusstsein auf

"Ich frage mich allerdings was dann im Herbst passiert, wenn es wieder kälter wird. Gastronomie, Hotels und Reisebranche wieder alles dicht ? Wenn wir (Europa) jedes Jahr alles dicht machen von November bis April, wird das wirtschaftlich nicht funktionieren. Also hoffen und beten das wenn das Leben wieder überwiegend in geschlossenen Räumen stattfindet, es keine zweite Welle gibt."

Wenn wir die täglichen Neuinfektionen bis ca. November nicht von 300 auf 1–10 runterbringen und sich die Infektionen dann wieder alle 3 Tage verdoppeln, sitzen wir im Januar 2021 alle unter Hausarrest.
Wenn wir im November mit täglich einen Infizierten loslegen haben wir ca. 6 Wochen Vorsprung oder besser gesagt, wir springen ca.& Wochen später über die Klippe.
Alles unter der Annahme das die Bevölkerung sich nicht vernünftig verhält und schützt, womit zu rechnen ist, siehe die anderen Kommentare hier.

@paco

Ich nehme an, dass Sie auf mich antworten.
"Bis jetzt 70%."
Was meinen Sie damit?
Mehr Suizide, mehr Arbeitslose, mehr Insolvenzen oder was?
Ich vermute mal stark, dass es in Spanien als EU-Land auch eine gewisse soziale Absicherung gibt.
Wann zuletzt ist denn in Spanien ein Mensch tatsächlich verhungert?
Sie befürchten Plünderungen im Herbst?
Ich finde, Sie übertreiben maßlos.
Übrigens, bitte Beleg für die 70% von was auch immer.

um 19:24 von DrBeyer

"" Das ist schön für Sie! Ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei!

Ich werde in's Ausland fahren, sogar nach Schweden (bäähhh!), aber das einzige, was mir ein wenig Sorgen bereitet, ist die Überfahrt mit der Fähre, denn auf den abgelegenen Berg, wo ich meinen Urlaub verbringe, kommt Corona nicht.""
#
Danke ! Und Ihnen auch einen schönen Urlaub in Schweden. Haben wir auch schon öfter gemacht. Fährroute war immer Grenaa nach Varberg mit dem Auto. Und das Autofahren in Schweden war gleich eine Erholung zu der Raserei in D. Und auf der Fähre ist sicherlich genug Platz um den Abstand einzuhalten.

19:24 von DrBeyer

"Ich werde in's Ausland fahren, sogar nach Schweden (bäähhh!), aber das einzige, was mir ein wenig Sorgen bereitet, ist die Überfahrt mit der Fähre, denn auf den abgelegenen Berg, wo ich meinen Urlaub verbringe, kommt Corona nicht."

.-.-.-

Den Satz hätte ich gerne verstanden.
Obwohl ich ihn vielleicht inzwischen kapiert habe und das "denn" zu wörtlich gelesen habe.

Frage 1 also:
Fahren Sie zum Kebnekaise?
Denn der ist weiter oben in der Tat vereist oder verschneit. Selbst die Steck-Mücken kommen da nicht hoch. Ich war da schon mal.

Frage 2:
Haben Sie die Fähre schon einmal benutzt?
Die Fähren, die ich immer genommen habe, waren riesengroß. Da war Platz en masse.
Aber es hängt vielleicht von der Route ab.

19:46 von Paco

«Die Zahlen liegen doch schon vor, bis jetzt 70% mehr als vergangenes Jahr. Und das ist leider nur der Anfang … Es ist wirklich nicht übertrieben was ich schreibe, hier gehen bald die Lichter aus.»

ESP dürfte wohl das Land in der EU sein, bei dem durch die Art des Tourismus, der dort bestimmend ist, finanziell-wirtschaftliche Einbußen durch ausbleibende Touristen am meisten gravierend sind.

Dabei bietet gerade ESP mit vielfältigen Landschaftsformen auch ganz andere sehr attraktive Reiseziele, "als Braten an den Gestaden des Mittleren Meeres". An so was wie Corona hatte ich nie gedacht, was Tourismus in ESP (sehr) mindern könnte. Aber seit 1986 (als wir das 1. Mal mit dem Camping-Bus durch ESP fuhren) denke ich: "Sehr wenig weitsichtig", sich quasi die ganze Südküste mit Bettenburgen "zuzuballern" … und so von der einen einzigen Art von Tourismus abhängig zu machen.

In Norden in Euskadi + Galicia kann man nicht "so schön bratend baden".
Ist aber aber sehr viel interessanter da …

Staatsakt

Warum soll bei der Eröffnung der Grenze am ersten Juli der portugiesische Staatschef da sein, aber der spanische König und nicht der spanische Staatschef?

@Autochon - Urlaub geht auch ohne Kontakte.

18:12 von Autochon:
"Leute, die in Urlaub fahren, werden dort In der Regel nach Lebensfreude suchen.
Und nicht nach 2 Wochen im Strandkorb mit Maske."

Ich hatte bisher in jedem Urlaub "Lebensfreude", suchte aber kein einziges Mal den engen Kontakt mit fremden Personen. Und dort, wo es sich nicht vermeiden lässt (z.B. bei der An- und Abreise), sind die Schutzmaßnahmen völlig akzeptabel.

@ falsa demonstratio, um 19:06

re 17:55 von Forengeschwätz

“Gab es in Deutschland ein Ausreiseverbot?“

Es reichte, dass andere Länder ein Einreiseverbot hatten.

@ Forfuture, um 19:36

Danke für Ihren ruhigen, sachlichen und angenehm zu lesenden Beitrag.

Reisen ist Konsum von Bildung, ...

... wenn man nicht nur am Pool oder Strand liegt.

Dieses Jahr werde ich wohl verzichten,
ich kann mir ohnehin nicht jedes
Jahr eine Reise ins Ausland leisten.
Doch ich vermisse es, mal wieder unter anderen Kulturen zu sein.

@17:35 von Old Lästervogel

"Ich werde erst dann reisen, wenn es wirklich wieder überall in Europa sicher ist."

Ich weiß zwar, wie Sie es meinen, aber ich kann mir trotzdem den Hinweis nicht verkneifen, dass es nie und nirgendwo "wirklich" sicher ist. Denken Sie nur an die Urlauber, die beim Tsunami ums Leben gekommen sind. Und auch zu Hause kann einen der Blitz treffen.
Aber Sie haben natürlich insofern recht, als dass man im Falle einer Infektionsgefahr für sich selbst immer auch andere gefährdet.

@Paco 19.46

das glaube ich Ihnen, dass die Situation in Spanien und in andern Ländern, die vom Tourismus leben dramatisch ist. Ist ja selbst die Situation in der Gastronomie und Hotellerie im Schwarzwald oder am Bodensee dramatisch. Und so lange wie hier im Forum gefühlte 95% im Panikmodus unterwegs sind, wird es kaum besser werden. Nur ist Eins auch sicher: Die Arbeitslosen aus Gastronomie, Handel und Tourismus kaufen auch sonst wenig und so verstärkt die Wirtschaftskrise die Wirtschaftskrise, wumms hin oder her . Wenn dann Keiner mehr von Corona spricht, bleibt als Erinnerung immer noch Arbeitslosigkeit und Armut.

@harpdart - Armut ist lebensverkürzend

19:00 von harpdart:
"Die Folgen des angeblichen Lockdown würden schlimmer sein als Corona und würden mehr Menschenleben kosten. Hat irgendjemand irgendwelche Hin- oder gar Beweise?"

Dass Armut lebensverkürzend ist, sollte Ihnen bekannt sein. Und dass der Lockdown wirtschaftliche Existenzen bedroht, ebenfalls. Das Zusammenzählen beider Tatsachen überlasse ich Ihnen. :)

Beweisen wird sich das erst in vielen Jahren lassen, da die Folgen für den Einzelnen sehr diffus oder langfristig sind. (Bei manchem wird sich der Verdienstausfall erst im Rentenalter bemerkbar machen.)

@falsa demonstratio - Nichtexistenz lässt sich nicht beweisen.

Aus Sicht praktisch aller Virologen gibt es keine wissenschaftliche Evidenz , die für Grenzschließungen spräche. (Forengeschwätz)

19:17 von falsa demonstratio:
"Das bedeutet nur, dass (noch) nichts in dieser Hinsicht bewiesen ist."

Das ist ein Trugschluss. Es ist schlichtweg unmöglich, eine Nichtexistenz zu beweisen. Das gilt für Außerirdische genauso wie für die Unwirksamkeit einer Maßnahme.

@schiebaer45 20:05 + Sausevind 20:10

Ich habe mir kürzlich den Luxus eines kleinen Ferienhäuschens auf einem kleinen abgelegenen Berg gegönnt. Dieser Berg ist nicht besonders hoch und seit Mitte April auch nicht mehr vereist, aber so abgelegen, dass dort so gut wie keine Menschen sind, weshalb die Wahrscheinlichkeit, dort das Virus zu erwischen, verschwindend gering ist.

Zur Fähre: Ja, die Dinger sind so groß, dass man meistens den Leuten aus dem Weg gehen kann. Allerdings gibt es auf diesen Fähren enge Treppenhäuser und Aufzüge. Und ganz zu schweigen von den Klimaanlagen. Die sind es, die mir die größte Sorge bereiten. Ich bin mir nicht sicher, ob die 1A-HEPA-Filter haben ...

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