Ihre Meinung zu: Wasserstoffstrategie: Der Stoff, aus dem die Träume sind

10. Juni 2020 - 9:16 Uhr

Mit einem guten halben Jahr Verspätung legt die schwarz-rote Koalition ihre Wasserstoffstrategie vor. Der Energieträger gilt als unverzichtbar zum Erreichen der Klimaschutzziele. Doch zur Umsetzung scheint es noch ein weiter Weg.

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Kommentare

Deutschland muss wieder Vorreiter werden!!

Ich kenne selbst ein Unternehmen, dass mit Wasserstoff arbeitet aus Niedersachsen. Der Chef sagte mir, dass Deutschland mal wieder sehr weit hinterherhängt....die Asiaten sind viel weiter. Wir müssen aufpassen nicht erneut, wie schon bei den E-Autos und Solar, abgehängt zu werden.

LG

Isabelle

5GW reichen nicht mal aus

um die ohnehin relativ geringe Roheisen-Jahresproduktion Deutschlands auf Wasserstoff umzustellen. Wobei zudem noch fraglich ist ob das überhaupt geht. Oder vertankt in BZ - PKW mit 0,5 kg H2 pro 100 km Verbrauch könnte man rund 1/4 der PKW-Jahresfahrleistung der Republik damit erreichen. Noor-1 ist ein thermisches Sonnenkraftwerk. Strom wird in Turbinen mit beträchtlichen Umwandlungsverlusten erzeugt. Nicht gerade ideal für die ohnehin energieintensive Wasserelektrolyse.

Wasserstoff

Wasserstoff ist in der Handhabung eine Katastrophe. Die Speicherung erfolgt bei 800 bar oder bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt. Wasserstoff kriecht durch Stahl und ist mit Luft in einem extrem breiten Mischungsverhältnis explosiv. Aber grüner Wasserstoff macht dennoch Sinn: er lässt sich zu Methan (Hauptbestandteil des Erdgases) oder anderen Kraftstoffen (Kerosin) veredeln. Zwar sinkt dadurch der Wirkungsgrad, wenn der zur Erzeugung benötigte Strom aber aus Überschussstrom genommen wird, macht das Ganze trotzdem Sinn. Halt, Sinn macht es natürlich nur dann, wenn der kleine Bürger nicht dafür auch noch eine EEG – Umlage berappen muss.

Endlich.

Das hat ja lange genug gedauert. Schön, dass die Strategie jetzt da ist. Schaun mer mal, was draus gemacht wird.

Ganz nebenbei: Kann es sein, dass das -abgesehen vom Atomausstieg- das erste der Zukunft zugewandte Projekt einer Merkel-Regierung ist?
Allein dafür: Daumen hoch!

Endlich...

...wird von der Politik eingesehen, dass wir nicht langfristig alles mit Strom betreiben werden können. Es ist kein größerer Umbruch in der Batterietechnik zu erwarten; wir werden noch eine Weile auf Cobalt u.ä. angewiesen sein. Zusätzlich bringen diese Techniken einen relativ kleinen Wirkungsgrad und sind verschleißanfällig.

Ich hoffe nur, das Wort 'Vorreiter' ist hier tatsächlich so gemeint. In der Vergangenheit hieß das eher so etwas wie 'wir lassen uns technologisch abhängen, kaufen dann Technik aus dem Ausland, implementieren diese schlecht und feiern uns dann dafür'.

Mal schauen. Noch bin ich skeptisch.

Endlich einmal eine positive Nachricht ...

... zwischen den leider viel zu vielen negativen Meldungen.

Traum

Wie lange will man noch davon traeumen?
Wird Deutschland es schaffen in eine neuen Industrie ganz vorne zu sein oder ist es nur ein Traum?
Hadern wir nicht hier mit dem Ausbau der erneuerbaren Industrie, keine will Windmuehlen, keiner Kabel Dorfkampf fuer jeden Meter og und jeden Fluegelschlag.
Es wird wohl ein Traum bleiben.

Man müsste heulen ...

.. wenn man diesen Bericht ließt. Deutschland war einst, wie bei vielem anderen auch, führend auf dem Gebiet der Wasserstoffnutzung. Schon vor 20 Jahren fuhren 20 BMW's mit Wasserstoff für den Deutschen Bundestag. Und? Was sehen wir heute? Wir fördern recourcenmordende Batteriewägelchen für die wir NIE eine Passende Infrastruktur hinbekommen werden. Was den Wasserstoff angeht ... Audi hat einen Kooperationsvertrag mit Hyundai geschlossen ... der Lehrer von einst wird von seinen Schülern unterrichtet.
Bis wir erkannt haben wohin die Reise geht, sind andere längst da.
Die Gründe? Schnell erklärt: Kurzsichtige, rückwärtsgewannte Gewinnabschöpfung. Immer nur so viel entwickeln wie nötig und gefordert (und selbst da wird besch*ssen). Die alten Verbrenner wurden- und werden ausgequetscht bis zum Schluss.
Die Zeiten von führendem "Made in Germany" haben Deutsche "Manager" höchst bezahlt und tiefenentspannt verpennt.

Über Wasserstoff habe ich vor

Über Wasserstoff habe ich vor 45 Jahren schon in der "hobby" gelesen.gut, das war ein jugendmagazin, aber immerhin. Dort stand schon alles drin, worüber heute gefaselt wird. Was ist inzwischen geschehen? Nix, die öllobby hat alles plattgebügelt.
Da muss man sich nicht wundern, wenn plötzlich Amerikaner Autos bauen und Chinesen Elektronik. Unsere Lobbyisten haben alles runtergewirtschaftet.

1kg Wasserstoff via Elektrolyse

benötigt 55kWh. Beim derzeitigen Energiemix entspricht das etwa 25 bis 30 kg CO2. Über Dampfreformierung von Erdgas produziert erzeugt 1kg Wasserstoff ca. 5 bis 6 kg CO2.

Schon 1980 glaubten manche an den Autoantrieb mit H

1980 schon wurde mit den sogenannten Übergangsmetallen wie etwa Titan erprobt, mehr Wasserstoff binden können.
Es erschien hoffnungsvoll, aus dem Auspuff tropft nur Wasser.
Und den Wasserstoff wollte man günstig über die Kernenergie gewinnen.
Der „schnelle Brüter“ war dafür die nächste Hoffnungsquelle.
Nun sage ich nicht, es wird scheitern. Menschen haben schon scheinbar Unmögliches geschafft.
Manchmal ist aber Vorsicht geboten.
Man denke an den Wunderkraftstoff eines Unternehmers G. aus Papenburg an der Ems.
Mit Wasser Öl strecken, das sollte funktionieren.
Sogar chinesische Investoren glaubten an den Mann.

Wasserstoffstrategie:Der Stoff aus dem........

Eine wichtige Sache.Die Verwendung von Wasserstoff ist klimaneutral.Er kann gewonnen werden durch die Elektrolyse von Wasser,aus Biomasse und auch aus der Zerlegung von Erdgas in Kohlenstoff und Wasserstoff.
In dem Artikel steht,der meiste in Deutschland verwendete Wasserstoff derzeit importiert werden muß.Das deutet darauf hin,daß da andere Länder schon weiter sind.

Carbazol

Um die Brennstoffzellentechnologie zu fördern - übrigens ist Japan schon längst aus der unsinnigen und umweltschädlichen aber chinafreundlichen Lithiumtechnologie ausgestiegen - und die nötige Infrastruktur aufzubauen, könnte man Wasserstoffverbrenner in Verbindung mit Carbozol als Übergang fördern.
Die erforderliche Technik ist vorhanden (von BMW entwickelt) , vorhandene Tankstellen könnten durch einen weiteren Tank für das "entladene" Carbazol relativ leicht umgerüstet werden.
Hat man bei dem angeblich niedrigeren Wirkungsgrad der Brennstoffzelle auch das geringere Gewicht, die Einsparungen für Heizung des Fahrzeugs und die zur Batterieherstellung nötige hohe Energie eingerechnet?
Aber die Wasserstofftechnologie kommt ja nicht aus "China hinter der Mauer"...

Tatsachen sind das eine u. Träume das andere.

Tatsache ist das Jahrzehnte Kohle;Öl u. gas gefördert wurden mit einem techn.physik. miserablem Wirkungsgrad wo die sozialen u,. Umweltkosten erst gar nicht mit berechnet oder einbezogen wurden. Beispiel: Wie kann es sein Riesen Löcher zu graben mit einem riesiegen nie bezifferten Energieaufwand u.den Energieträger Braun oder Steinkohle zu verbringen in ein Kraftwerk wo ein Wirkungsgrad max.0,4 schon zur Weltspitze gehört. (Also 60% Abwärme usw.) Und man Wasserstoff bzw. alternative Energie Träume seit Jahrzehnten träumt wo alles dagegen aufgewendet werden bei den Umwandlings oder sonstigen techn.physikalischen Verlustrechnungen aber nicht sagt das Windräder usw.abgeschaltet werden wenn zuviel Strom im Netz ist der aber obwohl er nicht produziert berechtet wird und zwar den Kleinkunden ausschließlich ohne Umweltkosten aber sehr wohl bisherigen solchen Kosten bei der verbleibenden Kohlenstoff-Stromproduktion die sich nur träge händeln lässt usw...Was eine Realität da ist jeder Traum Top

Das ist der richtige Weg...

Es müssen allerdings noch die technischen Probleme der Wasserstoff-Direktverbrennung gelöst werden um den Umweg über die Brennstoffzelle überflüssig zu machen. Dann kann in Fahrzeugen, Flugzeugen, Kraftwerken und Haushaltsheizungen und anderen energieintensiven Bereichen grob gereinigter Wasserstoff, wie er z.B. in Elektrolysen anfällt, als Energieträger eingesetzt werden. Dann kennen wir z.B. auch bei einem gebraucht gekauften Fahrzeug dessen Reichweite...

Hypersolar (grüner Wasserstoff!)

https://microcapdaily.com/steady-moves-on-hypersolar-inc-otcmktshysr/125...
HyperSolar entwickelt eine bahnbrechende, kostengünstige Technologie zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff unter Verwendung von Sonnenlicht und jeder Wasserquelle, einschließlich Meer- und Abwasser. Im Gegensatz zu Kohlenwasserstoffbrennstoffen wie Öl, Kohle und Erdgas, bei deren Verwendung Kohlendioxid und andere Verunreinigungen in die Atmosphäre freigesetzt werden, entsteht bei der Verwendung von Wasserstoffbrennstoffen als einziges Nebenprodukt reines Wasser. Indem wir die Wissenschaft der Wasserelektrolyse auf Nanoebene optimieren, imitieren unsere kostengünstigen Nanopartikel die Photosynthese, um Sonnenlicht effizient zur Abtrennung von Wasserstoff aus Wasser zu nutzen und so umweltfreundlichen, erneuerbaren Wasserstoff zu erzeugen. Mit unserer kostengünstigen Methode zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff wollen wir eine Welt der verteilten Wasserstoffproduktion für erneuerbare ...

Wird auch Zeit!

Derzeit pumpen wir Strom mit hohen Umwandlungsverlusten in Skandinavische Stauseen oder in die Alpen, um ihn zu speichern. Tatsächlich wäre es wohl einfacher, den Windstrom in Island, den Lofotten oder auf künstlichen Sandbänken in der Nordsee zu produzieren und als Wasserstoff per Schiff oder Pipeline nach Deutschland zu transportieren. Auch die Sahara hätte reichlich Platz für die Erzeugung von Wasserstoff mittels Sonnenernergie.

Wenn man ökologischen Strom im Überfluss produziert, dann spielen auch die Umwandlungsverlust in Wasserstoff nur eine kleine Rolle. Mit dem derzeitigen Stand der Technik gelingt es bis zu 50 % des Stroms in Wasserstoff umzuwandeln.

Aktuell kann der Wasserstoff übrigens preislich mit dem hoch besteuerten Sprit an Tankstelle mithalten. 100 km mit dem Pkw kosten steuerfrei 9,50 Euro. Natürlich verdient der Staat dann nichts, aber das Batterieauto wird derzeit steuerlich so völlig bevorzugt, dass man das auch für den Wasserstoff einfordern kann.

Folgende Vorteile sehe ich:

Ich begrüße den Entschluss, in "Wasserstoff" zu investieren! Folgende Vorteile sehe ich:
Überschuss an (erneuerbarer) Energie kann in Wasserstoff umgesetzt werden.
Wasserstoff kann dem Erdgas (Heizungen) zugesetzt werden.
Verbrennermotoren funktionieren (mit leichter Modifikation) auch mit Wasserstoff.
Wasserstoff verbrennt (ob in Heizung oder Motor) grundsätzlich zu Wasserdampf. CO2 entsteht dabei nicht!
Ich hoffe sehr, dass bereits gute Konzepte in den Schubladen schlummern, damit unsere Industrie ganz "oben" mit dabei ist!

blumige Worte, nichts dahinter

"Wir wollen, dass Deutschland bei den Wasserstofftechnologien die Nummer 1 in der Welt wird."

Längst überfällig die Wasserstofftechnologie zu nutzen.
Nur traue ich dieser Regierung nicht viel zu. Oft wird aus blumigen Worten/Versprechungen nicht viel. Nummer 1 will man werden, da braucht es mehr als nur blumige Worte, Japan ist uns auch hier sehr weit voraus.

Das ist der richtige Weg...

Es müssen allerdings noch die technischen Herausforderungen der Wasserstoff-Direktverbrennung gelöst werden. Dann kann grob gereinigter Wasserstoff, wie er z.B. in Elektrolysen anfällt, als Universalenergieträger in Fahrzeugen, Flugzeugen, Haushaltsheizungen etc. eingesetzt werden. Das ist nicht (wie im Artikel behauptet) emissionsfrei; es wird Wasserdampf emittiert, was ein feuchteres (Mikro-)Klima mit allen Vor- und ggf. auch Nachteilen erzeugt.

@ 09:35 von Isabelle Schilling

Ich kenne selbst ein Unternehmen, dass mit Wasserstoff arbeitet aus Niedersachsen. Der Chef sagte mir, dass Deutschland mal wieder sehr weit hinterherhängt

So redet man wenn man Subventionen will.

Wir müssen aufpassen nicht erneut, wie schon bei den E-Autos und Solar, abgehängt zu werden.

Diese und Wasserstoff sind alles minderwertige Technologien. Es ist nicht möglich bei minderwertigen Technologien abgehängt zu werden.

Die schlauen Länder setzen jetzt auf sprudelndes billiges Öl.
Im Preis/Leistungsverhältnis sind fossile Energien in vielen Bereichen weiterhin unschlagbar.

Forschen und Entwickeln, aber zackig!

Wir haben nun lange genug gepennt! Wenn die Industrie zu träge, zu faul, oder zu unmotiviert ist, endlich die Möglichkeiten nachhaltiger Wasserstoffherstellung zu erforschen und Verfahren zu entwickeln, dann müssen eben staatliche Forschungsinstitute mit reichlich Geld aus dem Konjunkturpaket versorgt werden. Nicht rumnölen, es sei nicht wirtschaftlich, stimmt schon jetzt nicht, wenn man sich die Folgekosten unserer jetztigen Lebensweise anschaut. Wind- und Sonnenergie ist ja nur eine Möglichkeit, eine gute übrigens um dem Süden Europas und Afrika eine nachhaltige und zukunftssichere Einnahmequelle zu verschaffen, dann müssen wir nicht für deren Schulden, bzw. Entwicklung aufkommen. Aber auch die Bauern können ihre Gülle und Rest-Biomasse endlich vernünftiger nutzen und entsprechende Anlagen zu fördern macht Sinn. Hinzu kommen neue Verfahren, wie Grünalgen etc. Es wird Zeit, bitte endlich machen nicht labern. Die Konzerne sind eingeladen mitzuarbeiten, Gier u Trägheit bitte überwinden!

Bedarfssenkung

Es wäre ja auf der anderen Seite auch eine große Senkung der Bedarfe sinnvoll:
mehr Regionalisierung (Lebensmittelanbau, Produktion...) verbunden mit mehr Dezentralisierung durch Digitalisierung (Arbeitsplätze, Bildung, Bürokratie...).
Das Hauptergebnis wäre viel weniger Verkehr, weniger herzustellende Fahrzeuge u.s.w.

Wasserstoff lässt sich schlecht speichern.

Meiner Meinung nach sollte man sich eher auf die Erzeugung biologischer Kraftstoffe (Bio-Diesel, Biogas) konzentrieren. Denn die benötigen bei der Erzeugung und den Antrieben keine neuen Technologien und können auf die bestehende Infrastruktur zurückgreifen. Außerdem entfällt der mit Verlusten verbundene Zwischenschritt über die elektrischen Energie.

Und für die Elektromobilität muss man halt die Brennstoffzellen weiterentwickeln, die mit Methan oder Ethanol funktionieren.

Nicht zuletzt besteht bei Wasserstoff das Speicherproblem: Statt einem Liter flüssigen Benzins müsste man über 2500 Liter Wasserstoffgas tanken.

Der Stoff aus dem die Träume sind

wäre die Herstellung grüner Energieträger aus Wasser(!) und CO2 "in einem Rutsch"- mit Elektrochemie. Alles andere incl. P2X ist ein energetischer Alptraum.

@spax-plywood - Energieumwandlungen vermeiden

09:44 von spax-plywood:
"Strom wird in Turbinen mit beträchtlichen Umwandlungsverlusten erzeugt. Nicht gerade ideal für die ohnehin energieintensive Wasserelektrolyse."

Ich denke auch, dass der Schlüssel der Wirtschaftlichkeit in der Anzahl der Energieumwandlungen liegt.

Mithilfe von Algen sollten sich Treibstoffe effizienter generieren lassen.

Frage ?

Seit wann wurde es zur Normalität, dass Steuergelder für die Wirtschaft ausgegeben werden?
Innovation, Forschung und Alternativen zu erkunden sollte doch Aufgabe der Wirtschaft sein?
Wie kann es also sein, dass ständig der Steuerzahler Firmen mit Milliarden in dieser Richtung unterstützt, bezahlt, annimiert?
60 % der deutschen Bürger leben von der Hand in den Mund, nichts kommt bei den Arbeitssklaven der Nation an.
Wärend sich Millionäre und Milliardäre dann noch mit Steuer Milliarden das nächste Haus in London, die nächste Yacht oder Flugzeug kaufen.
Wie kann dies sein??
Wer glaubt da noch an Gleichheit und Gerechtigkeit?

Offshore-WPs nicht mehr abregeln

Wenn man die Wasserstoffprofuktion an den Küsten aufbaut, dann muss man die Offshore-WPs nicht mehr abregeln. Wasserstoff lässt sich dort speichern und ggf. in einem Kraftwerk wieder zu Strom machen, wenn denn Flaute herrscht.
Baut man die Offshore-WPs noch aus, dann bleibt auch noch was für den Verkehr oder die Stahlkocher.
Technisch ein guter Ansatz, leider aber mit vielen technischen Herausforderungen. Wenn es politisch gewollt ist, lässt sich was draus machen.

Tja ...

wenn man dies so halbherzig und unkoordiniert vorantreibt wie den Ausbau von Ladestationen. Alleine schon die geringe Anzahl ... Eine freie Ladestation zu finden treibt mit schwindender Ladung Angstschweiß auf die Stirn.

Es gibt ca. 300 verschiedene Ladekarten in D, teilweise muss man sich registrieren, unterschiedliche Abrechnungen u. Preise. Im bekannten örtlichen Umkreis mag dies noch überschaubar, aber bei unterschiedlichen Strecken hat man schnell einen Aktenkoffer voll Ladekarten.

Und bei den unterschiedlichen Steckertyp ist man gut bedient, immer den richtigen Adapter dabei zu haben.

Zukunftsglaube

Wasserstoff ist m.E. wohl ein Schlüssel für eine nachhaltige Energieversorgung. Gerade bei der Mobilität.
Die angedeuteten Schwierigkeiten zeigen aber eines:
Mit grünen Techniken allein werden wir unser Verhalten kurz- und mittelfristig nicht nachhaltig umwandeln können.
Ohne "Wohlstandsverluste" werden wir in der nur noch knappen Zeit, die uns zur Verfügung steht, die erforderlichen Ziele nicht erreichen.
Jahrzehntelang träumten wir den Traum der uneingeschränkten Mobilität:
Immer weiter, immer schneller, immer öfter.
Ich hoffe, dieser Traum ist nun ausgeträumt und durch einen Mix aus Verzicht und zukunftsweisenden Technologien Schafen wir ein nachhaltiges Wirtschaften auf sinnvollem Niveau.

Naja auf jeden Fall

Riecht Wasserstoff um ein weites besser wie das giftige Benzin und die Rohstoffbeschaffung ist auch wesentlich humaner...

@ Dr Beyer

„Ganz nebenbei: Kann es sein, dass das -abgesehen vom Atomausstieg- das erste der Zukunft zugewandte Projekt einer Merkel-Regierung ist?
Allein dafür: Daumen hoch!„

Wenn man in seiner Blase kräftig die Augen zudrückt, dann ja.
Der Rest hat vom Klimaschutzprogramm gehört, was 2019 erlassen wurde.

- Förderung energetische Sanierung
- Förderung neuer Heizungen und dem Verbot, ab 2026 Ölheizungen einzubauen
- Regelung der Feuerstättennutzung
- Förderung der E-Mobilität
- CO2-Bepreisung
-Kfz-Steuer angelehnt an CO2-Ausstoß
-...

Um nur einige Eckpunkte zu nennen

@10:05 von sosprach

"keine will Windmuehlen, keiner Kabel Dorfkampf fuer jeden Meter og und jeden Fluegelschlag."

Typisch für die Großstadtschickeria: Wollen fortschrittlich sein, fahren ein Batterieauto als Drittwagen und die Landbevölkerung soll sich gefälligst nicht so anstellen, wenn ihre Heimat verspargelt wird.
Stellt die Dinger doch neben euren IKEA und die diversen zentralen Behörden und Kulturbauten in der Stadt!

Jetzt schon?

Na, sieh mal an! Nach drei, vier Jahrzehnten "Zukunftstechnologie" wird die Schublade nun vielleicht doch noch geöffnet und zumindest darüber geredet, nachdem andere Länder schon kräftig entwickeln.
Bin echt gespannt, welche "Argumente" die Ewiggestrigen von Autolobby über Rechstpopulisten über Energiekonzerne bis Biodieselproduzenten hervorbringen werden, um die Schublade weiter geschlossen zu halten.
Nur mal so am Rande bemerkt: Es wäre nichts Neues und keine nationale Schande, wenn der Hauptenergieträger im Ausland produziert wird. Schließlich tanken selbst Neonazis Diesel aus muslimischen Ländern.

nun aber ran!

wir sitzen schon lange genug in diesem fast stehenden zug 'wasserstoff'
speicherung von überschüssen für die zeit
wenn nicht die sonne scheint oder zb LW/Züge, ist wasserstoff gut.

@spax-plywood:
auch fossile kraftwerke laufen mit verlustbehafteten turbinen, selbst atom- und wasserkraftwerke......
da jammert keiner über diese verluste,
aber bei sonnenkraftwerken sind dies furchtbar? messen mit zweierlei maß....

an den menschen der da bemängelte das da ja wasser entsteht und das ein schlechtes mikroklima ergibt:
wenn man sonst kein argument hat, nimmt man dieses.
schliesse deine garage mal zu und lasse deinen verbrenner laufen, was DA dann entsteht ist nicht nur wasser und DAS mikroklima was DABEI dann entsteht ist gar tödlich, nicht nur nass.....

Vorteile sehe ich auch, muss aber ohne..

großen Energieaufwand geschehen! Es gibt sogar schon "grünen" Wasserstoff! Die Firma Hypersolar arbeitet z.Zt. an der Entwicklung von Solarzellen, die mit jeglicher Art Wasser in der Lage sind Wasserstoff zu produzieren. Sehr interessant!

So sieht die Energiebilanz aus.

wasserstoffstrategie

Lieber Tim1976, Sie schreibenoptimistisch :"Folgende Vorteile sehe ich:
Überschuss an (erneuerbarer) Energie kann in Wasserstoff umgesetzt werden.
Wasserstoff kann dem Erdgas (Heizungen) zugesetzt werden.
Verbrennermotoren funktionieren (mit leichter Modifikation) auch mit Wasserstoff."

Haben Sie bedacht, was Knallgas ist ? Bitte Googlen Sie !
Wenn Sie Wasserstoff dem Erdgas zusetzen(Heizungen!), dann ist die "Wirkung" wie 3.Weltkrieg!

Wasserstoffstrategie: Der Stoff, aus dem die Träume sind

Wieder einmal nur national gedacht, anstatt das Thema in der EU voran zu bringen. Lieber in kleinen Kategorien denken, als dass das gesamt europäische Kollektiv daran partizipieren könnte.
Im Vergleich zu den Mitteln, die die USA oder China aufwenden, ist der dt. Etat doch recht dürftig. Warum wohl forschen deutsche Wissenschaftler in New Mexico ?
Die Forschung um die Wasserstofftechnologie muss auf die EU-Agenda und mit Nachdruck vorangetrieben werden, um wenigstens in diesem Bereich konkurrenzfähig zu bleiben. Davon hängt auch unser Wohlstand ab !

Gruß Hador

Die Speicherung von Wasserstoff ...

.. ist heute werkstoffseitig ebenso kein Problem mehr wie die zugegebener maßen energieaufwendige Produktion.
Aber ... mit Windenergie lässt sich ausreichend Wasserstoff herstellen ... Teile unserer Nordsee warten auf die Energieerzeuger.
Wasserstoff wird, nach heutigem Kenntnisstand, einer unserer zukünftigen Energiequellen sein. Entweder weil Öl und Gas endlich und zu wertvoll zum Verbrennen sind, oder schlicht zum Schutz der Umwelt.
Die Handhabung ist auch nicht gefährlicher als die anderer (Industrie) Gase.
Und: 1.) Eine Infrastruktur ist bereits vorhanden! Nahezu jede Tankstelle könnte für die Abgabe von Wasserstoff eingerichtet werden. Die Tankzeit von wenigen Minuten ist ein unschätzbarer Vorteil gegenüber Millionen notwendiger Ladestationen- und Zeiten.
2.) Wasserstoff-Pkw sind Produzenten von reinstem Wasser ... dass in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt wird und zur Entspannung der Situation beiträgt.

10:12 von Bernd Kevesligeti

Eine wichtige Sache.Die Verwendung von Wasserstoff ist klimaneutral
.
und die Herstellung von Wasserstoff ?

Wasserstoff ist ein Irrweg, bald kostet der Strom 40 Cent/kWh

dank EEG Umlage und Dunkelflaute, die es erforderlich macht, fossile Kraftwerke ungenutzt bereit zu halten.
Wenn dann noch eine Wasserstoffwirtschaft dazu kommt, also Power2Gas wird der Preis auf > 60 Cent/kWh steigen, denn um die Energie von 1 kWh aus Wasserstoff zu erzeugen, muss man vorher 4 kWh Energie reinstecken um den reinen Wasserstoff erst einmal zu gewinnen.
Dazu diffundiert Wasserstoff durch alle Behälter und entweicht dann in den Weltraum, wo er dann für immer für die Menschen und somit unsere Nachkommen auf der Erde verloren ist.

Durch die hohen Energiekosten verlieren wir somit auch an Wohlstand und geben diesen an andere Länder ab, die günstiges Öl kaufen können und die Förderländer, die sich aus Öl finanzieren, müssen mehr Öl fördern. Das Klima wird also nicht einmal gerettet.
Die Energiewende ist, wie sie derzeit praktiziert wird, somit ein katastrophaler Irrweg.
Deutschland sollte dringend in die Gen 4 Kernenergie einsteigen und den Dual Fluid Reaktor bauen.

hat zu lange gedauert

bis auch wir den Wasserstoff begreifen.
Andere Länder sind da schon weiter--> Grundlagenforschung.
Auch hier haben wir den Anschluss verpasst. Statt der Elektrotechnologie hinterherzuhecheln sollten wir auf Wasserstoff setzen und die kalte Kernfussion überprüfen ( auch hier sind Andere schon weiter).
Elektro wird zukünftig ein Nischenprodukt werden ( Schnelladestationen, Rohstoffe, ) wenn das Speicherproblem nicht gelöst wird .
Deutschland war mal das Land der Erfinder.

Wasserstoffstrategie: Der Stoff, aus dem die Träume sind

In naher Zukunft können wir nur noch Strom zur Energieerzeugung nutzen, spätestens dann, wenn wir alles andere verbrannt haben. Schön ist, dass wir unendlich viel Strom und damit Wasserstoff erzeugen können, wenn das gewollt ist, z.B. in Solaranlagen in Sonnenregionen. Strom muss gespeichert werden, dazu gibt es Akkus, was nicht praktikabel ist und die Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse. Wasserstoff bzw. die daraus hergestellten Verbrennungsprodukte können überall hin transportiert werden. Die dabei entstehenden Energieverluste können getrost vernachlässigt werden, denn es gibt ja die Möglichkeit unendlich viel Strom und damit Wasserstoff zu gewinnen. Jeder Euro, der in die Entwicklung von E-Autos gesteckt wird, die weitgehend abgelehnt werden, fehlt bei der Weiterentwicklung der Wasserstofftechnologie und bewirkt, dass weiter fossile Brennstoffe zum Einsatz kommen (Autoindustrie Flugzeuge usw.) und führt damit zu einer weiteren Erderwärmung.

Wasserstoff als Energiespeicher

Der von Windkraftanlagen und Solaranlagen produzierte Strom kann bei Produktionsspitzen nicht verbraucht werden. Wird mit diesen Spitzen von Solar- u. Windstrom über Elektrolyse Wasserstoff erzeugt, kann der in das Erdgasnetz eingespeist werden und zumindest für Heizzwecke effektiv verwendet werdenund es wird weniger Erdgas benötigt. Das Edgasnetz kann in Deutschland auch als Energiespeicher verwendet werden.

"Beim derzeitigen Ausbautempo

"Beim derzeitigen Ausbautempo von Wind- oder Sonnenenergie wird noch im Jahr 2030 der Löwenanteil des erzeugten "grünen" Wasserstoffs nicht aus Deutschland kommen, sondern wird importiert werden müssen."
#
#
Selbst wenn ganz Deutschland mit Windräder zugepflastert wird, reicht die gewonnene Energie nicht für den Wasserstoff bedarf in Deutschland.
Unser "grüner" Wasserstoff kommt dann aus AKW oder KKW aus Frankreich oder Polen.
Wird nicht ganz billig, aber der Bürger zahlt gerne für die grünen Träume.

Die fossile Lobby hat uns abgehängt von Innovation!

WER hat uns denn "abgehängt" von "den Asiaten"?
Unsere Auto-Mafia und unsere Kohle-Mafia!
DENEN wollen Sie hier also vertrauen?

flüssig

um 10:34 von Nachfragerin
Wasserstoff lässt sich schlecht speichern.…
Nicht zuletzt besteht bei Wasserstoff das Speicherproblem: Statt einem Liter flüssigen Benzins müsste man über 2500 Liter Wasserstoffgas tanken.

oder 0,4 Liter flüssigen Wasserstoff

@11:04 von V.Scho

"Batterieauto 500 km Wasserstoff 200 km altv. Kraftstoffe 80km"

Danke für den anschaulichen Vergleich des derzeitigen Stands der Technik!
Allerdings hat sich die Batterietechnik vom Bleiakku an in den letzten 150 Jahren trotz Lithium- und Kobalt kaum verbessert. Da sind einfach physikalische Grenzen des Akkus Gewicht zu gespeicherter Energie. Die Erfolgsmeldungen der letzten Jahre fallen unter Marketinggags oder unter bessere Steuerungstechnik.

Die Wasserstofftechnik bietet Entwicklungspotential nach oben. Gar erst, wenn der Wasserstoff nicht mehr in Strom zurück gewandelt wird, wie in Ihrer Berechnung, sondern direkt verbrannt wird. Da stehen wir erst in den Kinderschuhen, während es die "Strom-Umwandlungs-Pkws" bereits heute zu kaufen gibt:

Die Fahrzeuge von Nissan, Toyota, Mercedes & Co. tanken etwa 5 kg Wasserstoff und fahren damit ebenfalls bis zu 500 km (Mercedes GLC F-Cell 440 km lt. Hersteller).

10:35 von spax-plywood

«Der Stoff aus dem die Träume sind wäre die Herstellung grüner Energieträger aus Wasser(!) und CO2 "in einem Rutsch"- mit Elektrochemie. Alles andere incl. P2X ist ein energetischer Alptraum.»

Bei nicht einer einzigen Art der Energieerzeugung begann die Technologische Entwicklung mit dem Stoff, aus dem die Träume sind. Beginnt man nicht "irgendwann + irgendwie" auch mit weniger als dem technologisch denkbaren Optimum … bleiben für ewig Träume.

Auch AKWs, WKAs, alle andere Arten von Kraftwerken + Antrieben von Was Beweglichem auf Rädern (oder ohne welche) haben nie den Wirkungsgrad von 100% ohne Verluste. Auch nicht die am wenigsten verlustbehafteten Turbinen, die aktuell technisch realisierbar sind.

H2-Technologie steht in allen denkbaren Einsatzbereichen, bei jeder möglichen Art der Erzeugung am Anfang der Entwicklung.

"Der Energetische Alptraum" ist, zu warten, bis aus dem Spatz in der Hand durch ein Wunder bis zum Zeitpunkt (x) ohne eigenes Zutun der Pfau im Garten wird !

@AbseitsDesMains...

50 % sind falsch, sie müssen den Wasserstoff Zwecks Transport und Speicherung auch komprimieren oder verflüssigen.
Außerdem ist grüner Strom keineswegs Umsonst. Die Infrastrukturkosten für die EE Erzeuger müssen bezahlt werden und nach ca. > 30 Jahren muss diese Infrastruktur erneuert und somit noch einmal die Kosten bezahlt werden, wenn auch durch Fortschritte in der Technik etwas weniger.
Die Investoren wollen ihr Geld für die Investition zurückbekommen, dazu kommen noch Steuern, Lohnkosten usw. oben drauf, deswegen ist der Strom niemals kostenlos.
Da man bei Power2Gas 4 kWh benötigt um 1 kWh gespeicherten EE Energie auf Abruf bereit haben zu können, muss man 4 mal 1 kWh Strom einkaufen.
Zu beachten, dieser grüne Storm ist nicht kostenlos, das kann er nicht sein, wegen den Investitionskosten, also kostet das 4 mal den Strompreis für 1 kWh.
Und das ist noch nicht alles, die Power2Gas Speicheranlage hat noch laufende Kosten, die kommen noch oben drauf, gespeicherte EE ist also teuer.

„Doch erst durch den Druck der Corona-Krise und das daraus resultierende Konjunkturpaket vermochte sich die schwarz-rote Koalition vergangene Woche bei den Streitpunkten zur Wasserstoffstrategie zu einigen“

Die Corona-Krise – so furchtbar sie zweifellos ist – stößt also durchaus auch mehr als nur einiges Positives bzw. Zukunftsweisendes an.

„Doch zwei Dinge sind klar: Noch ist CO2-freier Wasserstoff überhaupt nicht wirtschaftlich“

Doch, ist sie. Nur nicht in unserem heutigen Wirtschafts- und Finanzsystem. Das muss schleunigst dahingehend „umgestellt“ werden, dass alles, was zur Sicherung der Existenzgrundlage der Weltbevölkerung notwendig ist, sich auch „rentiert“.
Da es hier um unsere gemeinsame Existenzgrundlage geht, logischerweise für alle.

„Doch auch wenn es nun immerhin eine Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung gibt - deren Umsetzung dürfte die eigentliche Herausforderung werden“

Herausforderungen sind dazu da, bewältigt zu werden. Und diese KANN auch bewältigt werden.

Rodriguezer Rodriguez

"" Über Wasserstoff habe ich vor 45 Jahren schon in der "hobby" gelesen.gut, das war ein jugendmagazin, aber immerhin. Dort stand schon alles drin, worüber heute gefaselt wird. Was ist inzwischen geschehen? Nix, die öllobby hat alles plattgebügelt.""
#
Wie wahr,auch ich war ein "glühender Hobby Leser" und kenne das Thema auch schon lange Zeit.Hier in D. hat man aber die neuen Entwicklungen einfach verschlafen.Statt dessen will man auf E Autos setzen und weiß nicht einmal wo der viele Strom herkommen soll.

@Fenian 10.18

Die erforderliche Technik ist vorhanden (von BMW entwickelt) ,"
Richtig, BMW hatte schon Wasserstoffautos auf der Straße und bietet aktuell eine Kleinserie des X5 mit Wasserstofftechnologie an. Wenn aber die Politik ständig Fehlanreize für Elektroautos setzt, wird die Entwicklung nicht weitergehen. Hersteller müssen ihre Produkte auch verkaufen.
Dabei halte ich die Wasserstofftechnologie für zukunftsträchtig, die Elektrospielmobile nicht

Toll !

Nach der Bildungsoffensive, dem Digitalpakt, der E-Mobilität kommt nun die Wasserstoffstrategie.

Ich könnte mir vorstellen, da leider Frau von der Leyen mit ihren Beratern nicht mehr zur Verfügung steht, diese Aufgabe in die ehrenvolle Hände von Herrn Scheuer zu legen.

Sicherlich wird Wasserstoff

Sicherlich wird Wasserstoff in der Zukunft eine grosse Rolle spielen, denn Rohstoffe für den Batterienbau der E Autos sind begrenzt und schädigen beim Abbau die Umwelt. Schon in den 90 tiger Jahren befassten sich mit Wasserstoff namhafte Hersteller. Man sollte jetzt und heute sagen, wir setzen auf 2 Pferde und nicht nur auf elektrisch betriebene Fahrzeuge.

11:15 von Sisyphos3

«Eine wichtige Sache.Die Verwendung von Wasserstoff ist klimaneutral»

«und die Herstellung von Wasserstoff ?»

Die Herstellung von H2 aus H20 ist mit viel Energieaufwand verbunden. Kommt drauf an, welche Art von wie erzeugter Energie man für die Aufspaltung von H2O verwendet.

Mit der Windenergie aus den Windparks in der Nordsee vor der Deutschen Küste, die man momentan noch "abriegeln" muss, weil sie wegen fehlender Leitungskapazität nicht in die Netze eingespeist werden kann. Mit dieser Energie könnte man schon "so'n paar Kilogramm H2 machen". Nicht erst seit gestern … und um so besser, wenn man kein Binnenstaat wie bspw. ÖST oder die CH ist.

Wie "klimaneutral" ist denn alleine das Ausbuddeln von Erdöl + Erdgas?
Nur das Ausbuddeln … vom Raffinieren + vom Rumkarren an Tankstellen + vom Verbrennen gar nicht erst zu reden.

"Redet man besser nicht drüber" … aber lieber über den ganzen "Umweltdreck", den Irgendwas-Anders-Energieträger als die fossilen Dinosaurier machen.

@ um 11:25 von grübelgrübel

"flüssig
um 10:34 von Nachfragerin
Wasserstoff lässt sich schlecht speichern.…
Nicht zuletzt besteht bei Wasserstoff das Speicherproblem: Statt einem Liter flüssigen Benzins müsste man über 2500 Liter Wasserstoffgas tanken.

oder 0,4 Liter flüssigen Wasserstoff"
.
Wasserstoff siedet bei -253 °C. Ist Ihnen klar, was für einen Tank Sie benötigen, damit ihnen die 0,4 l flüssiger Wasserstoff nicht sofort entfleuchen?

Ohne Ökostrom ist Wasserstoff komplett sinnlos.

Mit Kohlestrom oder aus Ergas gewonnen hat Wasserstoff genauso viel mit CO2 Einsparung zu tun wie Benzin oder Diesel.

Wo ist der Sinn viel Geld für garnichts zu investieren? Das fehlt uns dann an wichtigeren Stellen (Schule, Pflege, ...).

Mit den Abstandsgesetz wird es fast unmöglich in Deutschland noch ein Windrad zu bauen und auch dem privaten Solarstrom werden Hindernisse in den Weg gelegt, wo es nur geht (EEG Abgabe auf selbst erzeugten Strom, der in der eigenen Hausbatterie gespeichert wird!).

Ausserdem wird sich Wasserstoff in den zukünftig relevanten Märkten nicht durchsetzen (Indien, Afrika). Auch China probiert aktuell nur ein bisschen rum, wenn man die Subventionen für Wasserstoff in das Verhältnis zur Grösse des Landes (so gross wie Europa) setzt.

Nicht mal in der EU kann man mit einem Wasserstoff Auto fahren, sondern nur in Deutschland und einigen Regionen direkt hinter der Grenze.
Soviel zur Erzählung "in einem Rutsch nach Italien in den Urlaub..."

Die Politik soll die Pfuscherei sein lassen!

Zitat: "Die Bundesregierung will Deutschland bei der Nutzung von Wasserstoff als klimafreundlichen Energieträger zum Vorreiter machen."

Die Politik soll die Pfuscherei sein lassen!

Wenn Wasserstoff tatsächlich der Energieträger der Zukunft ist, dann braucht man dusselige Politiker fünf Mal nicht, die von den naturwissenschaftlichen Hintegründen oft Null Ahnung haben, Kobolde in Batterien packen wollen (Baerbock), zwischen GigaWatt und GigaByte (Özdemir), zwischen Gigatonne und Tonne CO2 (Baerbock) nicht unterscheiden können.

Die Wasserstochtechnologie ist nicht nur enorm teuer (worin ich kein Problem sehe, da man über Skaleneffekte Kosten reduzieren). Sie ist auch nicht "klimafreundlich", da aufgrund der Speicherung von H2 - entweder Verflüssigung (bei -251 °C) oder Hochdruckkompression (auf 400 bar) ein energieintensiver, thermodynamischer Prozess notwendig ist.

Aber seit wann kümmern sich Politiker schon für naturwissenschaftliche FAKTEN?!

11:55 von schabernack

Die Herstellung von H2 aus H20 ist mit viel Energieaufwand verbunden.
.
alles ist relativ
Sägespäne sind ein Abfallprodukt - im Sägewerk
wenn ich damit die Duschen seiner Mitarbeiter beheizt - muß man es anders betrachten
und ganz anders wenn man Spanplatten produziert, da wäre es ein Rohstoff
was ich damit sagen will
gelegentlich liefern ja Windkraftwerke oder Solaranlagen mehr Strom als aktuell benötigt
jetzt kann ich natürlich die Windkraftwerke abschalten
oder ich mache mit dem "unnützen" Strom irgendwas - Wasserstoff zum Beispiel

re von Sisyphos3 11:15

Die Herstellung von Wasserstoff,ja daß ist das Problem.Wird er durch Strom-Elektrolyse,Sonnenspiegel,wie sie vor allem in Nordafrika stehen,erzeugt oder durch Windstrom,dann ist er klimaneutral.
Aber sonst nicht.Dann nur im Gebrauch.
Auch die Einwirkung von Säuren auf Metalle zur Herstellung ist natürlich nicht klimaneutral.

@10:53 von AbseitsDesMains...@10:05 von sosprach

"Typisch für die Großstadtschickeria: Wollen fortschrittlich sein, fahren ein Batterieauto als Drittwagen und die Landbevölkerung soll sich gefälligst nicht so anstellen, wenn ihre Heimat verspargelt wird. Stellt die Dinger doch neben euren IKEA und die diversen zentralen Behörden und Kulturbauten in der Stadt!"

Wäre nett, wenn Sie verbal abrüsten und Ihre pauschalen Vorurteile Städtern gegenüber einer sachlichen Prüfung unterziehen. Vllt wohnt @sosprach überhaupt nicht städtisch. Ich wohne in der Großstadt, ohne Auto. Die s.g. gut gestellten Menschen, die ich kenne, haben ein Auto (Kleinwagen, älteres Modell), nutzen in der Stadt ausschließlich das Rad.
Dass in einer Großstadt kein Platz für Windräder ist, wird Ihnen klar sein. Ich kann nicht beurteilen, ob Ihre, m.M.n. sehr "allergische" Reaktion tatsächlich auf persönliche negative Erfahrungen beruht, oder ob Sie einfach per se dagegen sind. So lässt es sich allerdings nur schwer sachlich auseinandersetzen.

11:26 von AbseitsDesMains...

Allerdings hat sich die Batterietechnik vom Bleiakku an in den letzten 150 Jahren trotz Lithium- und Kobalt kaum verbessert
.
also so extrem wie sie es darstellen ist es nun auch wieder nicht !
aber das Gelbe vom Ei .... ist es noch lange nicht

Die Produktion von H2 ist nicht das Problem!!

Die Produktion von H2 ist nicht das Problem!!
Dieser lässt sich über Elektrolyse bekanntlich mit einem sehr hohen Wirkungsgrad (bis zu 90 %) in beliebigen Mengen herstellen.

Speicherung und Transport sind aber genau das Problem, das an physischen Grenzen des H2 scheitert:
1. eine Verflüssigung ist aufgrund des thermodynamischen Triple-Points erst ab -251 °C möglich
2. Hochdrucktanks machen erst ab 400 bar Sinn.

Beides sind thermodynamische Prozess, die enorm viel Energie / Wärme dissipieren, wodurch der Gesamtwirkungsgradig lächerlich gering und damit die ganze Wasserstofftechnologie mal wieder eine Rechnung aus Schilda ist, die von ganz vielen Milchmädchen ausgerechnet wurde.

Das Projekt Desertec, das in 2000e genau die Marokko-Pläne von Hrn. Müller umsetzen wollte, ist genau an diesen Problemen GESCHEITERT.

Aber wieso nicht die gleichen Fehler noch einmal machen, wenn die Politik aufgrund ihrer fehlenden Sachkompetenz noch einmal leckere Steuermilliarden locker macht.

die Träume sind ?

nur für idiologische Politiker und die dadurch alimentierte Industrie.

Arbeitnehmer werden diese PKWs wenn überhaupt erst in Jahrzehnten nutzen können.

Wie bei der unsinnigen E-Auto Förderung die fast alle nicht nutzen können weil zu teuer und Mieter keine Lademöglichkeit haben.

leider wird das beste die sinnvolle Förderung von spoarsamen, subern und umweltferundlichen Verbrennern nicht gemacht.

@Nettie, 11:33

„Doch zwei Dinge sind klar: Noch ist CO2-freier Wasserstoff überhaupt nicht wirtschaftlich“ -
Doch, ist sie."

Ich meinte mit "sie" die Wasserstofftechnologie.

@09:48 von Ritchi

>> Wasserstoff ist in der Handhabung eine Katastrophe... <<
_
Ich bin kein Techniker oder Chemiker. Nur ein gewöhnlicher Kaufmann, der weiß, daß früher mal Alfred Nobel Nitroglyzerin zu Dynamit gezähmt hat, und daß nach dem Beginn des Automobilismus durch technische und chemische Weiterentwicklungen das leicht brennbare Petroleum bzw. Benzin sicher handhabbar wurde. Beides, moderne Sprengstoffe und Öl/Diesel/Benzin, wurden zu Mega-Wirtschaftserfolgen. Warum das ausgerechnet bei der Wasserstofftechnologie nicht möglich sein soll, kann ich nicht erkennen.

09:50 von Meinungsmacherin

>>Endlich...

...wird von der Politik eingesehen, dass wir nicht langfristig alles mit Strom betreiben werden können.
[...]
Mal schauen. Noch bin ich skeptisch.<<

Sie dürfen auch weiterhin skeptisch sein.

Um den Wasserstoff für z.B. 100km Autofahrt herzustellen braucht man 3x soviel Strom als würde das Auto direkt mit Strom betrieben.
Das lässt sich auch physikalisch nicht ändern. Jedenfalls nicht in den letzte 25 Jahren Wasserstoffforschung.

Also:
1) Wo ist Wasserstoff eine Technik ohne Strom?
2) Wo sollen dreimal soviel Windräder hingestellt werden, wenn wir JETZT schon nicht genug aufgestellt bekommen?
3) Ist es das wirklich alles wert, weil Tanken so klasse ist? Bei einem Batterieauto muss man nur jede Nacht den Stecker reinstecken, wie beim Smartphone.

Man macht keine Meinung ohne Fachkenntnisse. Das ist überflüssig und kostet nachher nur viel mehr Geld ohne was zu bringen.

Wasserstoff ...

... ist im Grunde ein guter Energieträger.

Seit Jahren hat sich die Verwendung von Wasserstoff auch gut gewandelt.

Sicherlich gibt es Verluste beim Wandeln von Regenerativer Energie in Wasserstoff. Doch bei jedem Wandel von Energie gibt es Verluste.

Desto geringer die Verluste, desto effizienter ist ein Energieträger.

Vor 30 - 40 Jahren hat man Wasserstoff lediglich in einen Verbrennungsmotor verarbeitet, wo er in seinem Wirkungsgrad nicht sehr effizient war. Doch heute steht man technologisch viel besser da, vor allem weil andere EU Länder den Wasserstoff schon potentiell als Energieträger verwenden.

Aber grundsätzlich kann man doch sagen, nur weil andere Länder die Nase vorne haben, heißt dieses noch lange nicht, dass diese auch auf einen effizienten Weg sind.

Wasserstoff ist mit Sicherheit ein unverzichtbarer Energieträger!

@deutlich

Wasserstoff hat bei Autos schon verloren, da Akkus in zu vielen Punkten in dieser Anwendungsform überlegen sind.
Wasserstoff kann man Zuhause bspw. nicht von der PV ins Auto tanken, das wäre viel zu kostenintensiv, PV in den Akku geht ohne große Kosten.
Akkus zu laden ist in der Handhabung sicherer als Wasserstoff zu tanken.
Man hat auch geringere Energieverluste, da der GesamtwIrkungsgrad bei den Akkus wesentlich besser ist.

Die einzigen Vorteile von Wasserstoff, die noch bleiben, hohe Reichweite und schnelles Tanken werden auch fallen. Da Akkus an Energiedichte zunehmen und im Preis fallen werden. Sobald man damit > 500 km zu akzeptabeln Autoinvestitionskosten fahren kann, kräht da kein Hahn mehr nach Wasserstoff.
Und das laden der Akkus wird mit Schnellladestationen gelöst werden. Wer > 450 km am Stück gefahren ist, wird ohnehin eine Pause haben wollen.
Für den Kurzstreckenbetrieb ist das gar kein Thema, da man da das Auto über Nacht in der Garage ans Stromnetz hängt.

Man hätte direkt auf

Man hätte direkt auf Wasserstoff umsteigen sollen, statt den teuren Elektroübergangsschritt zu machen. Wasserstoff kann ohne Akkus direkt verbrannt werden. Keine große teure Umstellung an den Verbrennungsmotoren erforderlich.

Theorie:Schön..Praxis: von wegen...

gern hätte ich einen GLC mit H2er Antrieb, der wird aber nur in homöopathischen Dosen verleast zu unattraktiven Konditionen, die Koreaner und Japaner sind zwar weiter aber auch unattraktriv.

Da in 2-4 Jahren ob im Smartbereich oder bei den PKW die Feststoffbatterie ihren Siegeszug antreten wird.
haben wir wieder das alte Problem... wir sind zu spät...
Ich kann nur raten die Gelder vervierfachen und je die Hälfte in Feststoffbatterie - Marktfähigkeitsherstellung und zur Sicherheit h2 Weiterentwicklung stecken.
Nur Schwerpunkt H2 ist extrem risikoreich.

Und wie gesagt wir hängen wiederundwieder hinterher...

Quelle:
https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/fe...

Überfällig

Die Einbeziehung der Nutzung des Wasserstoffs für Industrie und Verkehr war überfällig. Teuer ist die Herstellung und Nutzung, weil Wasserstoff bisher wegen der Bevorzugung anderer Verfahren keinen großen Marktanteil erreichen konnte. Ohne Wasserstoff wird die Energieversorgung des Industriestandorts nicht umweltfreundlich abzusichern sein. Und Elektromobilität ist auch keine Lösung für den Individualverkehr. Das müsste nun alles schneller gehen. Dann könnte man der Bevölkerung die hohen Kosten und gravierenden Umweltfolgen der eMobilität und vermutlich auch die Stromtrassen Nord-Süd ersparen. Nur ein paar Lobbyisten wären sehr enttäuscht.

Hat ja lange gedauert

Das hääte man viel früher beschließen können, anstatt auf zum beispiel Elektro Autos mit schweren und (unsauberen ) Akkus zu setzen. Zumal Wasserstoff schneller getankt ist als aus der E-Säule der Strom.

Explosiv ?

Schon mal nen vergelich gesehen, wie ein Wasserstof Auto ausbrennt und ein reines E-Auto mit Akku ?

@10:29 von Giselbert

>> ...blumige Worte, nichts dahinter > "Wir wollen, dass Deutschland bei den Wasserstofftechnologien die Nummer 1 in der Welt wird." > Längst überfällig die Wasserstofftechnologie zu nutzen.
Nur traue ich dieser Regierung nicht viel zu... <<
_
Ihr mangelndes Vertrauen ist unbegründet, weil Regierungen immer nur bestenfalls gesetzliche Rahmen setzen für die Verbreitung neuer Technologien. Spätere wirtschaftliche Erfolge resultieren jedoch immer nur aus Maßnahmen, die von einer Sache überzeugte Kaufleute = Unternehmer treffen.

10:46 von Giselbert

>>Und bei den unterschiedlichen Steckertyp ist man gut bedient, immer den richtigen Adapter dabei zu haben.<<

Es gibt drei Steckertypen in Deutschland.
CCS fürs Schnellladen und Typ2 für Wechselstrom zuhause. Beide passen an die selbe Steckdose des Autos und sind für die EU der Standard.

Dann haben noch einige ältere Autos den japanischen Standard ChaDeMo. Der ist aber in der EU am Aussterben und wird meines Wissens nur noch von einer Firma bei Neuwagen verbaut.

Also nichts mit Steckerchaos.

Bei den Ladekarten gebe ich Ihnen in soweit recht, das an der Säule klar ersichtlich sein müsste, was das Laden kostet und das es möglich sein müsste mit jeder Karte an jeder Säule zu zahlen. So wie auch eine Handykarte in jedem Smartfon funktioniert.

Handelsgut Wasserstoff

Wasserstoff wird Handelsgut werden - so wie Öl heute. Man wird ihn dort erzeugen, wo Wind und Sonne zur Verfügung stehen und zu den Verbrauchern exportieren.
Speichern lässt er sich schon heute als Feststoff - Anlagern an C-Fasern ist das Zauberwort. Im Volumen einer Autobatterie lässt sich soviel Wasserstoff speichern, dass man ein mitteleuropäisches Haus strom- und heizungsseitig über den Winter bringen kann.
Dies wird Auswirkungen auf den Windrad-Irrsinn auf dem Festland in Deutschland haben.

09:50, DrBeyer

>>Ganz nebenbei: Kann es sein, dass das -abgesehen vom Atomausstieg- das erste der Zukunft zugewandte Projekt einer Merkel-Regierung ist?
Allein dafür: Daumen hoch!<<

Na ja, der Atomausstieg war kein Projekt der Merkelregierung. Man kann ihn als Austieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg beschreiben. Zur Erinnerung: Eigentlich hatte die Schröderregierung den Ausstieg beschlossen, komplett mit Zeitplan, der vielen zu energieindustriefreundlich war. Dann wurde Rotgrün abgewählt, und eine von Merkels ersten Amtshandlungen war der Ausstieg aus dem Ausstieg. Aber durch Fukoshima drehte sich die Stimmung in der Bevölkerung gewaltig. Angela Merkel als bekanntermaßen virtuose Pragmatikerin stieg dann aus ihrem Ausstieg wieder aus. Was ihr die Betonfraktion ihrer Partei nach wie vor übel nimmt.

Aber die Ehre, den Atomausstieg beschlossen und geplant zu haben, die gebührt eindeutig der rotgrünen Schröderregierung. Frau Merkel setzte sich ins gemachte Nest, nachdem sei es zuerst verschmähte...

Knallgas

Wieder einmal ein strategischer Ansatz der vor 500 Jahren seinen Ursprung hatte.

Wasserstoff wurde der Luftfahrt durch Helium ersetzt als ein Zeppellin nahe NY ausbrannte.
Sicherheit ist bei Wasserstoff immer ein grosses Problem.
Letztendlich entscheidet der Preis, und solange Oel billig aus dem Boden sprudelt, werden sich weltweit nicht alle Laender den Luxus goennen, Energie zu verschwenden um Wasserstoff zu produzieren um dann wieder Energie zu produzieren.

@Am 10. Juni 2020 um 11:54 von Didib57

Zitat: "Schon in den 90 tiger Jahren befassten sich mit Wasserstoff namhafte Hersteller. "

Ja.

Diese Hersteller heißen BMW und Daimler.

Und beide haben vollständig per H2 betriebene/serienfertige Fahrzeuge entwickelt, der eine auf Basis eines H2-Verbrennungsmotors (BMW), der andere auf Basis einer Brennstoffzelle.

Beide OEMs haben sich ein wenig in der Sonne mediale und politischer Publicity gesonnt, mehr aber nicht: weil in beiden Fällen H2 gar nicht umweltfreundlicher war, aufgrund der thermodynamischen Prozesse, die zur Speicherung von H2 erforderlich sind.

Solche naturwissenschaftlichen FAKTEN muss man aber nicht großartige diskutieren, wenn es darum geht, ein paar leckere Subventionsmilliarden für angeblich "grüne" Technologien abzugreifen. Der Politik fehlt eh die Sachkenntnis um die thermodynamischen Prozesse hinter der H2-Technologie zu verstehen.

@11:48 von deutlich

"Dabei halte ich die Wasserstofftechnologie für zukunftsträchtig, die Elektrospielmobile nicht."

Genau. Die Akkutechnik bietet kaum Entwicklungssprünge. Die starke Förderung des Batterieautos in der BRD führt zu einer Fehlverteilung der finanziellen Ressourcen auf eine "Sackgassentechnologie". Meine Akkus daheim von den Marktführern Panasonic oder Varta enttäuschen regelmäßig. Vermutlich kaufen die Verbraucher auf Grund dieser Erkenntnis keine Batterieautos. (Bei Tesla & Co. kann man mit der Steuerungselektonik dieses Elend etwas verzögern).

Jeder Euro in die Sackgassentechnologie Batterieauto ist für die Zukunftstechnologie H2 verloren!

Seit 90 Jahren gibt es im

Seit 90 Jahren gibt es im Ruhrgebiet eine Wasserstoffringleitung - ohne Probleme.

10:29, Mr.1787

>>Diese und Wasserstoff sind alles minderwertige Technologien. Es ist nicht möglich bei minderwertigen Technologien abgehängt zu werden.

Die schlauen Länder setzen jetzt auf sprudelndes billiges Öl.<<

Gestriger kann man sich wohl kaum positionieren. Na ja, Ihr neuer Nick geht ja auch noch vor die französische Revolution zurück.

Minderwertige Technologien also.

Können Sie diese steile Behauptung begründen?

uralt.

Das erste Flugzeugdüsentriebwerk lief erstmals mit Wasserstoff. Junkers schaffte es nicht, das Triebwerk mit Benzin zum Laufen zu bringen

12:22 von Wasserkocher

Und das laden der Akkus wird mit Schnellladestationen gelöst werden.
Wer > 450 km am Stück gefahren ist
.
welches E Auto fährt denn 450 km weit
vorallem bei nicht optimalen Bedingungen, im Winter oder schneller als 100 km/h unterwegs
und wo kommt der Strom her ? an den Autobahntankstellen und generell

Wieder viel Bla Bla und Ressourcenverschwendung

Das wievielte Mal verspricht die Bundesregierung hier, "Weltmarktführer" werden zu wollen? Das haben sie zur Photovoltaik gesagt, diese aber dann selbst zerstört. Windenergie genauso, Elektroautos genauso, Künstliche Intelligenz wird gerade vermutlich vor die Wand gefahren etc. pp. Prahlerische Ankündigung von Projekten hilft niemandem.

Wasserstoff ist im übrigen m.E. eine Totgeburt. Es liegt noch so viel an Energiewende vor uns und dann soll die Energie in der Produktion von Wasserstoff verschwendet werden? Wird so nicht kommen.

Auch Forschungsenergie wird verschwendet. Gemeint sind die wissenschaftlichen Ressourcen, die hier sinnlos gebunden werden. Ein sinnvollerer Weg wäre die Batterieforschung, vor allem bzgl. des Recyclings, hier: einheitliche Bauweisen für leichteres Recycling...

Aber die Regierung widmet sich lieber Leuchtturmprojekten von ihrem Elfenbeinturm aus.

"Svenja Schulze erläutert die Vorteile"

In dem Videobeitrag will Frau Schulze als die Vorteile von H2 erläutern??

Gott hilf!

Alleine die Aussage, H2 sei "klimafreundlich" ist schon einmal Kokolores.

H2 lässt sich über Elektrolyse bekanntlich mit einem sehr hohen Wirkungsgrad (bis zu 90 %) in beliebigen Mengen herstellen.

Speicherung und Transport sind aber genau das Problem, das an physischen Grenzen des H2 scheitert:
1. eine Verflüssigung ist aufgrund des thermodynamischen Triple-Points erst ab -251 °C möglich
2. Hochdrucktanks machen erst ab 400 bar Sinn.

Beides sind thermodynamische Prozess, die enorm viel Energie / Wärme dissipieren, wodurch der Gesamtwirkungsgradig lächerlich gering und damit die ganze Wasserstofftechnologie mal wieder eine Rechnung aus Schilda ist, die von ganz vielen Milchmädchen ausgerechnet wurde.

Aber klar: Frau Schulze erläutert uns die Vorteile von H2, ohne auch nur ansatzweise auf die naturwissenschaftlichen Fakten einzugehen.

Um Gottes Willen!

Wer braucht schon Energie?

Hauptsache wir schalten erstmal alles ab und kümmern uns dann um eine Alternative. Schade nur das China von der Strategie nichts hält und munter alles Öl verbrennt das wir den Saudis nicht mehr abkaufen. Schilda par excellence.

Elektromobilität aus klassischem Akku: eine Übergangstechnik

In Deutschland sind 2019 ca. 65 Mio Fahrzeuge zugelassen. Wie man diese Autos alle(!) mit Elektroanrieb herkömmlicher Art ausstatten will, soll mir mal jemand erklären. Seltene Erden für die Akkus benötigt, werden unter teils unwürdigen Bedingungen von Menschen aus dem Boden geholt. MIt welchem Strom sollen dann die 65 MIllionen Akkus geladen werden? Dann "freut" sich schon die Feuerwehr, wenn zwei PKW mit Akku kollidieren und so ein Akku einen Kurzschluss bekommt. Tagelang können diese brennen. Auf mich wirkt das alles wie ein Schnellschuss! Keine saubere Planung, die aktuelle eMobilität ist zwar nett, kann aber nur eine Zwischenlösung sein. Die Brennstoffzelle hat auch Probleme, aber die sind zu handhaben und daher lösbar(er). Oder könnte ganz am Ende ein ganz anderes Ziel bei diesem "eHype" stehen? Das Ende des Individualverkehrs? Der ersatzlose Ausstieg aus dem Verbrenner-Motor? Ein vergesellschafteter ÖPNV? Will DAS dann eine Mehrheit? Bitte vor Handeln erst mal klären!

12:28 von silverbeard

Steckervarianten .... das sehen sie als Problem ?
passt jeder Stecker in jede Dose in der EU
die Frequenz kriegte man ja in Griff
die Spannung nicht

@Am 10. Juni 2020 um 12:25 von Marc B

Zitat: "Schon mal nen vergelich gesehen, wie ein Wasserstof Auto ausbrennt und ein reines E-Auto mit Akku ?"

Ja, vor allem wenn es sich - wie im Fall des H2 - um einen Hochdrucktank mit bis zu 700 bar handelt.

Macht schön "bumm". Ist sicherlich Spitze, wenn so etwas auf der Autobahn passiert.

Die brandtechnischen Herausforderungen von Batterien sind hinlänglich bekannt.

@Werner

Verbrennungsmotoren sind einfach zu teuer. Dazu noch Getriebe Auspuff und Co. Tesla spricht von Akkukosten von 80 Dollar die kwh und damit hat man den Verbrenner geschlagen. Die Kosten für die Produktion von E-Autos wird zukünftig günstiger sein als die Verbrenner. Mit 750 bis 1000 km Reichweite ist nachtanken kein Thema mehr. Bei einer Haltbarkeit von 1,5 Millionen km.

12:01 von Ritchi

«Wasserstoff siedet bei -253 °C. Ist Ihnen klar, was für einen Tank Sie benötigen, damit ihnen die 0,4 l flüssiger Wasserstoff nicht sofort entfleuchen?»

Technologisch ist die Problematik mit dem sehr hohen Druck, der in einem H2-Tank in Kfz herrschen muss, ja realisierbar.

Der bisher in den höchsten Stückzahlen verkaufte Serien-H2-PkW ist der "Toyota Mirai"(ミライ)mit ± 11.000 Fahrzeugen。Die meisten in Japan, dann in den USA. In den USA hat der・ミライ・einen Marktanteil von ± 80% bei den mit H2 angetriebenen PkW. Sie können "Mirai" auch auf Japanisch lesen: Mirai = Zukunft.

Die Tanks des "Mirai" stehen unter einem Druck von ± 700 bar. In der aktuellen Modellvariante sind es 2 Tanks, die zus. ± 2,5 kg H2 fassen = ± 120 Liter.
Ca. 500 km Reichweite bei dem Fahrzeug.

Ab 10/2020 wird "Mirai Next Generation" produziert. Dann 3 Tanks mit zus. ± 3,5 kg H2-Fassungsvermögen. Soll für ± 650 km Reichweite sein. Alle wenigen anderen bisherigen H2-Serienfahrzeuge sind mit sehr ähnlichen Werten.

@Am 10. Juni 2020 um 09:48 von Ritchi

Zitat: "Wasserstoff ist in der Handhabung eine Katastrophe. Die Speicherung erfolgt bei 800 bar oder bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt. Wasserstoff kriecht durch Stahl und ist mit Luft in einem extrem breiten Mischungsverhältnis explosiv. Aber grüner Wasserstoff macht dennoch Sinn: er lässt sich zu Methan (Hauptbestandteil des Erdgases) oder anderen Kraftstoffen (Kerosin) veredeln."

Danke für Ihren Kommentar.
Das lässt mich hoffen, dass es noch eine Restintelligenz in Deutschland gibt.

@ Bote_der_Wahrheit

Auch wenn Sie Wasserstoff hassen, nur zur Info: Um Wasserstoff zu speicher müssen Sie ihn weder verflüssigen, noch unter hohem Druck lagern.
Das geht mit chemischen Prozessen (z.B. Metalhydride) oder auch physikalisch (Adsorption, z.B. mit Zeolithen). Auch in Flüssigkeiten kann man Wasserstoff speichern.
Alles bei Normaltemperatur und unter Normaldruck.
Soviel zum Thema.
Aber selbst wenn Sie flüssigen Wasserstoff tanken: Ihr Tank ist in drei Minuten gefüllt und Sie haben eine Reichweite von 500-700 km.
Davon können Sie mit einem Elektro nur träumen.

@Meinungsmacherin, 09.50h

Ich habe da andere Erfahrungen.
Danach hat Deutschland führende Technologien entwickelt, diese dann verkauft und wurde dadurch abgehängt.
Verkauft u.a. auch deswegen, weil Neues in Deutschland schwer durchzusetzen ist.
Da kocht jede Partei ihr eigenes, meist unheilvolles Süppchen.

Fehlentscheidung über Fehlentscheidung!

Das Kernproblem bei der "Energiewende" ist, dass die Politiker auf Lobbyisten hören und Frau Dr. Merkel, die ja eigentlich Physikerin ist, Ihr eigenes Wissen NICHT einsetzt!

1) Die komplette Elektromobilität bei Autos lässt sich derzeit ÜBERHAUPTNICHT mit alternativ hergestelltem Strom darstellen. Die benötigte Strommenge kann nur über Atomkraftwerke hergestellt werden, die Endlagerung ist auf Jahrtausende nötig, die Kosten trägt der Steuerzahler der Zukunft, für jede Kwh Strom die BISHER schon hergestellt wurde!
2) Das gleiche gilt für die Herstellung des Wasserstoffes H2 über Hydrolyse. Die Hydrolyse verbraucht MEHR Elektrizität wie die Energie die dann im H2 steckt.
3) Mit alternativem Strom kann aber die komplette Stromenergieversorgung Deutschlands sichergestellt werden, WENN Verbrennungsmotoren mit Abgaswärmeenergie Rückgewinnung und mit Biogas betrieben werden.
4) Das gleiche gilt für PKW! Die Abgaswärmeenergie muss in Strom umgewandelt werden und dieser Strom wird eingespeist.

@10:07 von H. Hummel

Ich kann mich ihrem Kommentar nur anschließen.

Aber es wird auch vergessen, dass die die jetzige Ausrichtung auf die E-Mobiliät sehr stark politisch indoktriniert ist. Besonders von den Grünen unter Ausnutzungen der German Angst.

Es gibt keine grundlegende Strategie der Grünen im Bereich Klima und Umwelt sondern man "treibt immer eine andere Sau durchs Dorf". Man ist nicht bemüht Wohlstand und Klima zu verbinden, sondern spielt es teilweise gegeneinander aus und vermischt es mit der Kritik am globalen Handel.

Auch in diesem Artikel wird immer auf dem grünen Wasserstoff verwiesen und das das aktuell problematisch ist, weil es gar nicht so viel grünen Strom gibt. Das gleiche gilt aber auch für das Elektroauto, ohne grünen Strom ist auch ein E-Auto nur eine CO2-Schleuder und zwar noch eine schlimmere als ein Verbrennungsauto. Nur genau das wird aus politischer Strategie bewusst weggelassen. Gibt es eine Statistik wie viel grüner Strom aktuell durch E-Autos genutzt wird?

11:05 von ONYEALI

Mit Verlaub: Ihre Behauptung (Zitat)
"Haben Sie bedacht, was Knallgas ist ? Bitte Googlen Sie !Wenn Sie Wasserstoff dem Erdgas zusetzen(Heizungen!), dann ist die "Wirkung" wie 3.Weltkrieg!"
ist schlichtweg grosser Unsinn und zeugt von Ahnungslosigkeit!
Technisch ist es problemlos möglich, dem Erdgas Wasserstoff beizumischen.
Heizungstherme arbeiten bis zu einem bestimmten Mischungsverhältnis problemlos damit.
"Knallgas" bezeichnet übrigens ein definiertes Gemisch aus Wasserstoff und (!) Sauerstoff!
Sauerstoff ist bekanntlich kein Bestandteil unseres Erdgasnetzes.

@Zwicke

Petroleum und Benzin ist kein Sprengstoff. Petrouleum brennt sogar ziemlich ruhig, ohne Flamme passiert nicht viel. Benzin brennt etwas schneller und kann aufgrund der geringeren Siedetemperatur schneller verdampfen, was die Gefahr einer Verpuffung birgt, da einige Bestandteile schon bei 30 °C verdampfen und daher schon in der Luft im richtigen Luftgemisch vorliegen können, wenn man sich mit einer Flamme näheren würde.
Aber all das ist kein Vergleich zu Wasserstoff, der recht leicht mit Sauerstoff vermischt zu Knallgas werden kann.

Das ist aber noch nicht einmal die schwierige Handhabbarkeit, sondern die Tatsache, dass man, um genug Energie mitzunehmen, man dieses auf mehrere hundert Bar komprimieren oder bei wenigen Kelvin verlüssigen muss. Letzteres ist für Autos im Alltag absolut unrealistisch, da zu gefährlich und ersteres kostet sehr viel Energie und der Tank darf niemals bei einem Crash bersten.

Das Nitroglyzerin hochbrisant ist, ist allerdings richtig.

12:22 von Werner40

Der Weg der direkten Verbrennung im Motor ist zwar möglich, aber weniger effiziens als bei Brennstoffzellenfahrzeugen. Außerdem sind aktuelle Verbrenungsmotoren nicht zu verwenden, da die Schmierung fehlt. Überlegt werden Keramikbeschichtunge oder reine Keramikbauteile, die ohne Schmierung funktionieren.

@Werner40

Wasserstoff verbrennt nur in Anwesenheit von reinem Sauerstoff sauber.
Ein Verbrennungsmotor saugt aber Luft an und diese besteht zu einem großen Teil auch aus Stickstoff.
Bei hohen Temperaturen bei der Verbrennung von Wasserstoff mit Luft entstehen Stickoxide und die sind nicht gesund.
Will man also saubere "Abgase", dann machen bei Wasserstoff nur Autos mit Brennstoffzellentechnik Sinn.

@ 10:53 von AbseitsDesMains...

So sehe ich das auch. Die Großstadtschickeria benimmt sich wie früher die Leute beim Ablasshandel... ich wähle Grün und bekomme so meinen Ablass und meine Welt ist wieder schön.

Wieso baut man keine Windräder in die Städte? Warum baut man nicht auf jede freie Wiese in der Stadt eine Solaranlage? Ist nicht so schön oder? Stört sicher auch beim Kaffee Latte im mondänen Stadtkaffee oder?

Man merkte dies früher auch an den Talk-Sendungen (besonders Donnerstags und Sonntags bei ZDF und ARD) in welcher Blase die natürlich städtisch und politisch engagierten Gäste leben. Das führt natürlich auch zu einem aus meiner Sicht völlig falschen Eindruck. Warum macht man solche Sendungen nicht in Pasewalk, Uelzen oder Cottbus?
Die Trennung der Sichtweise von Stadt- und Landbevölkerung wird leider immer größer und die Forderungen der Städter gehen immer mehr zu Lasten der Leute auf dem Land.

12:06 von Bote_der_Wahrheit

«Die Wasserstochtechnologie ist nicht nur enorm teuer (worin ich kein Problem sehe, da man über Skaleneffekte Kosten reduzieren). Sie ist auch nicht "klimafreundlich", da aufgrund der Speicherung von H2 - entweder Verflüssigung (bei -251 °C) oder Hochdruckkompression (auf 400 bar) ein energieintensiver, thermodynamischer Prozess notwendig ist.»

Darüber, ob physikalische (Umwandlungs) Prozesse "klimafreundlich" sind (oder mehr oder weniger), entscheidet nicht in 1. Linie die Menge an Energie, die für die Prozesse notwendig ist. Aber die Art der Energie, die (hier:) die Umwandlung bewirkt. Wind- / Solarenergie sind zwar auch nicht 100% "klimaneutral". Da man WKAs + Solarkraftwerke ja auch herstellen + betreiben muss.

Ist jede andere Art der Energieerzeugung aber noch viel weniger. "Thermodynamische Prozesse" an sich als solche sind erst mal prinzipiell "quasi energie-neutral", da sich lediglich physikalische "Wärmezustände" verändern.

Primärenergie ist der Faktor, der bestimmt.

10:34 von Nachfragerin

"Statt einem Liter flüssigen Benzins müsste man über 2500 Liter Wasserstoffgas tanken." Das ist richtig, aber kein Problem. Es gibt ja bereits Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betrieben werden, da ist das Tanken ja auch möglich. Die 2.500 l Wasserstoff werden nicht gasförmig gespeichert, wie auch bei den Erdgasfahrzeugen. Das Volumen flüssigen Wasserstoffs müsste bei 700 bar V = 2.500 / 700 = 3,6 l entsprechen.

Die Mythen der Öko Gegner wieder sind Köstlich

Mittlerweile kann Wasserstoff unbrennbar
dank Frauenhofer Institut in Öl gespeichert werden , welchen man Quasi an jeder Tanke
bekommen könnte.
Auch bräuchten die Windkraftanlagen nicht
abgeschaltet werden, denn diese WasserstoffSpaltung kann dezentral vor Ort geschehen.
Auch sind die Ölscheichs sehr schlau, das diese
massiv in Öko Energie und Wasserstoff anderst wie Behauptet investieren.
Auch kann Wasserstoff als Energiespeicher genutzt in die herkömmlichen Erdgasfernleitungen beigemisch werden.

Köstliche "Gegen Alles" Knallgasexperten

12:25 von Marc B

Gibt es Untersuchungen dazu.
Das Benzinauto geht ordentlich in Flammen auf (der Knall aus dem Fernsehen kann auch kommen, ist aber eher selten).

Wasserstoff brennt zwar an einem Leck, erlischt aber und wenn es unkontrolliert entweicht, bevor es brennt, verflüchtigt es sich, da es leichter ist als Luft. Lecks sind selten, die Tanks sind ziemlich sicher. Denken Sie an die unzähligen Gastransporte, die täglich durch Deutschland fahren. Die Tanks haben Sicherheitsventile, die schließen, wenn z.B. die Leitung abreißt. Testversuch siehe hier: https://kurzelinks.de/p5gq

Elektroauto, tja, die Lithium-Batterien brennen heftig und lassen sich nicht löschen. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann bessere Batterien...

nachtanken kein Thema

V.Scho @

Aber doch nur wenn an jeder Laterne 5 Steckdosen sind und geklärt ist wo Nachts der ganze Strom ohne Wind und Sonne herkommen soll.

Da ja unsere guten und CO2 freien AKW nicht mehr da sind.

Nach Graf Zeppelin und dem Umweg

über Atomkraft auf Basis alter Dampfmaschinen mal eine echte Neuerung. Energie ist beliebig wandelbar ohne schädliche Abgase.

@12:22 von Wasserkocher

>> Wasserstoff hat bei Autos schon verloren, da Akkus in zu vielen Punkten in dieser Anwendungsform überlegen sind... <<
_
Überlegen..? Akkus sind vor allem sehr schwer und je nach Kapazität auch groß, und werden es wohl prinzipbedingt auch bleiben... also keine wirtschaftliche Alternative für auf Eigenlast + Nutzlast-Relation ausgelegte Fahrzeuge. Auch neigen alle Arten von Batterien dazu, sich nach längerer Standzeit selbst zu entladen. Vom Winterbetrieb und heute in KFZ üblichen E-Verbrauchern ganz abgesehen. Und weltweit überall Ladestationen verfügbar zu haben, wird eine Illusion bleiben. Hingegen besteht der weltweite Erfolg des Automobils gerade darin, in fast jeder Weltgegend Diesel/Benzin und notfalls geschickte Reparaturmechaniker zu finden.
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Insofern erscheint mir Ihre Akku-Affinität wie ein Plädoyer für (durchaus faszinierende) Zeppeline, die mit viel Aufwand nur eine kleine Passagierkabine von A nach B tragen.

12:08 von Sisyphos3 / @schabernack

«Die Herstellung von H2 aus H20 ist mit viel Energieaufwand verbunden.»

«alles ist relativ»

Gar nichts ist relativ an der Energiemenge, die man benötigt, um 1 Molekül H2O in die Bestandteile H + O2 aufzuspalten. Es gibt physikalisch definierte Optimal-Bedingungen, unter denen dies mit dem geringsten Energieaufwand realisierbar ist (Art der Aufspaltung, Temperatur, Druck). Wobei Temperatur + Druck physikalisch miteinander untrennbar verbunden sind. Deswegen siedet H2O bei geringerem Luftdruck auf hohen Berggipfeln auch bei < 100℃ (wie auf Meereshöhe).

«was ich damit sagen will
gelegentlich liefern ja Windkraftwerke oder Solaranlagen mehr Strom als aktuell benötigt
jetzt kann ich natürlich die Windkraftwerke abschalten
oder ich mache mit dem "unnützen" Strom irgendwas - Wasserstoff zum Beispiel»

Genau das mache ich bereits seit meinem Beitrag (11:55), auf den Sie nun erwidern, man solle genau das tun. "Relativer" wird der Energiebedarf zur Erzeugung von H2 dadurch nicht.

@Sisyphos3

Ich habe doch gesagt, dass die Akkus besser und ökonomisch günstiger werden, dann wird auch die Reichweite von 500 km gehen.

Ihr Einwand "wo komm der Strom her" ist unsinnig, da die Frage, "wo kommt der Wasserstoff her" noch ein viel größeres Problem ist, vor allem wenn man den Wirkungsgrad von dessen Erzeugung und Transport berücksichtigt, worauf ich schon weiter oben etwas geschrieben habe.

@Am 10. Juni 2020 um 12:53 von NeutraleWelt

Zitat: "Auch wenn Sie Wasserstoff hassen, nur zur Info: Um Wasserstoff zu speicher müssen Sie ihn weder verflüssigen, noch unter hohem Druck lagern.
Das geht mit chemischen Prozessen (z.B. Metalhydride) oder auch physikalisch (Adsorption, z.B. mit Zeolithen). Auch in Flüssigkeiten kann man Wasserstoff speichern.
Alles bei Normaltemperatur und unter Normaldruck."

In großtechnischen Anlagen - wo das Gewicht des Speichermediums keine Rolle spielt - mag das eine technisch saubere Lösung sein, für mobile Verkehrssysteme - vulgo: Auto - ist eine derartige Speicherung mittels chemischer Speichermedien undenkbar, da das Gesamtgewicht des Fahrzeugs dann in lächerlich Höhe gesteigert werden muss.

Ich sperre mich ja nicht grundsätzlich gegen eine H2-Technologie: ganz im Gegenteil! Niemand hat gesagt, dass man H2 nur im Auto einsetzen muss. Großtechnische Anlage sind dafür ggfs. prädestiniert!

käuflich

um 12:01 von Ritchi
>>um 10:34 von Nachfragerin
Wasserstoff lässt sich schlecht speichern.…
Nicht zuletzt besteht bei Wasserstoff das Speicherproblem: Statt einem Liter flüssigen Benzins müsste man über 2500 Liter Wasserstoffgas tanken.<<
@ um 11:25 von grübelgrübel: oder 0,4 Liter flüssigen Wasserstoff"
.
Wasserstoff siedet bei -253 °C. Ist Ihnen klar, was für einen Tank Sie benötigen, damit ihnen die 0,4 l flüssiger Wasserstoff nicht sofort entfleuchen?

Ja sicher. Es gibt ja bereits Tanks, die bis zu 1200 bar Druck aushalten. Gebräuchlich sind zur Zeit 700 – 800 bar. Und zwar in käuflich zu erwerbenden handelsüblichen PKWs

10:12 von Bernd Kevesligeti

"Die Verwendung von Wasserstoff ist klimaneutral.Er kann gewonnen werden durch die Elektrolyse von Wasser,aus Biomasse und auch aus der Zerlegung von Erdgas in Kohlenstoff und Wasserstoff." Die _Verwendung_ von Strom ist auch klimaneutral, die _Herstellung_ von Strom bzw. Wasserstoff der Punkt, bei dem sich die Klimaneutralität entscheidet. Wenn Wasserstoffmit Strom aus Braunkohle erzeugt wird, war das nix mit Klimaneutralität.

Der Import von Wasserstoff ist nötig, weil hier noch nicht ausreichend Strom aus regenerativen Quellen gewonnen wird. Ist anders wo auch nicht der Fall, aber das Beispiel Marokko zeigt, wie es gehen könnte. Auch das ist ein schon lange bestehender Traum (sh. z.B. Aufwindkraftwerke), dem ich zwar auch hinterherhäönge, weil ich der Meinung bin, dass die Staaten aus der Sahezone ier eine Ennahmequelle finden könnten. Aber die Investitionen und Projekte sind noch spärlich und die Probleme größer als gedacht.

Bankrotterklärung für E-Autos

Zitat:
"Beim derzeitigen Ausbautempo von Wind- oder Sonnenenergie wird noch im Jahr 2030 der Löwenanteil des erzeugten "grünen" Wasserstoffs nicht aus Deutschland kommen".

Wenn die Stromproduktion nicht einmal für die Spaltung in Wasserstoff ausreicht, wie will denn die Stromerzeugung für die Millionen Elektroautos reichen, die unsere GRÜNEN mit Unterstützung der Chinesen uns aufschwätzen wollen ???

@Volksdemokrat

Die Endlagerung von Atommüll ist mit dem Dual Fluid Reaktor kein großes Thema mehr. Er verbrennt nämlich alle Transurane nuklear und könnte daher allein mit dem in Deutschland in den letzten 40 Jahren erzeugtem Atommüll den Primärenergiebedarf Deutschlands für die nächsten 2000 Jahre decken.

Dual Fluid Reaktor ja bitte.

um 12:13 von Bot… Speicherung

um 12:13 von Bot…
Speicherung und Transport sind aber genau das Problem, das an physischen Grenzen des H2 scheitert:…2. Hochdrucktanks machen erst ab 400 bar Sinn.
...Prozesse, die enorm viel Energie / Wärme dissipieren, wodurch der Gesamtwirkungsgradig lächerlich gering und damit die ganze Wasserstofftechnologie mal wieder eine Rechnung aus Schilda ist, die von ganz vielen Milchmädchen ausgerechnet wurde…
Aber wieso nicht die gleichen Fehler noch einmal machen, wenn die Politik aufgrund ihrer fehlenden Sachkompetenz noch einmal leckere Steuermilliarden locker macht.

Fehlende Fachkompetenz anprangern, selber keine Ahnung haben. Für die Druckverflüssigung werden ca. 12% Energieeinsatz benötigt. Also weitab von „ lächerlich“. Das Tankproblem ist bereits seit langem gelöst. Wichtig ist natürlich der Primärenergieansatz für die zur Verfügung stehenden regenerativen Energiearten. Aber wenn man bedenkt, wie die Windenergie gestartet ist und wie effizient diese heute arbeiten.

Danke

um 13:27 von Karl Klammer
Die Mythen der Öko Gegner wieder sind Köstlich
Mittlerweile kann Wasserstoff unbrennbar
dank Frauenhofer Institut in Öl gespeichert werden , welchen man Quasi an jeder Tanke
bekommen könnte.
Auch bräuchten die Windkraftanlagen nicht
abgeschaltet werden, denn diese WasserstoffSpaltung kann dezentral vor Ort geschehen.
Auch sind die Ölscheichs sehr schlau, das diese
massiv in Öko Energie und Wasserstoff anderst wie Behauptet investieren.
Auch kann Wasserstoff als Energiespeicher genutzt in die herkömmlichen Erdgasfernleitungen beigemisch werden.
Köstliche "Gegen Alles" Knallgasexperten

Danke für den Beitrag! Sehe ich genauso...

@werner1955 - Nachts kein Strom ohne Wind und Sonne

Man nehme Pflanzen oder Zellstoffabfälle z.B aus der Papierproduktion
und baut sich eine Redox-Flow-Batterie.

Zwei Tanks in eine alte Fabrikhalle und los gehts.

Eine Kapazität dieser stationäreren Energiespeicher in Deutschland von 176 GWh wäre schnell erreicht , bei max Kosten von 0,08 Euro pro gespeicherter kWh

@Zwicke

Das Gewicht spielt bei E-Autos eine untergeordnete Rolle, da ein Teil der Energie beim Rekuperieren wieder gewonnen und in den Akkus gespeichert wird.

Die Energiedichte wird von Jahr zu Jahr ein klein bischen besser, damit sinkt auch das notwendige Volumen.
Noch stärker sinkt allerdings der Preis ihrer Herstellung, damit werden sie immer günstiger und ökonomisch sinnvoller. Am Ende entscheidet nämlich die Ökonomie.

Zur Selbstentladung der Akkus, Wasserstoff diffundiert durch alles, man verliert also Wasserstoff allein dadurch, dass das Auto rumsteht.

Der Winterbetrieb ist mit günstigeren und größeren Akkus kein Thema. Es gibt zu dem auch Akkus, die bei Minustemperaturen wunderbar funktionieren.

Die dritte Welt tankt mit günstigem Erdöl. Wir in Europa werden ein Ladestationennetz bauen können und die meisten werden sicherlich nicht mit ihrem E-Auto nach Südafrika fahren. Da macht ein Flug mehr Sinn, den Benziner kann man dann vor Ort mieten.

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