Ihre Meinung zu: Kritik an Esken-Vorstoß: "Polizei nicht vorverurteilen"

8. Juni 2020 - 18:08 Uhr

Gibt es auch bei der deutschen Polizei "Korpsgeist" und "latenten Rassismus"? Das meint zumindest SPD-Chefin Esken. CDU und Gewerkschaften sehen das komplett anders - von Grünen und Linken kommt aber Unterstützung.

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Kommentare

Polizisten als Buhmänner?

und dazu noch die ganze Berufsgruppe mal kurzerhand unter Generalverdacht stellen? Populistischer geht mit billigen Ressentiments Stimmenfang nimmer. Dass da noch Beifall von GrünInnen und Linken kommt, verwundert wirklich nicht- macht aber die Sache nicht besser. Und nachher dann Krokodilstränen, wenn Polizisten von Kriminellen mit Pflastersteinen, Zwillen, Brandsätzen angegriffen werden.... Biedermann und die Brandstifter!

Esken hat es voll drauf, die

Esken hat es voll drauf, die SPD noch tiefer in den Keller zu bringen. Letzte Woche Automotive-Arbeiter, jetzt die Polizei vergrault.

wer hätte das gedacht

die charismatische spd führerin wollte sich auch mal wieder äussern. und das gleich konkret, wie socialisten so sind

Vergleich unangebracht

Es besteht kein Anlass, deutsche Polizisten unter einen solchen Generalverdacht zu stellen. Wer Geschwindigkeitskontrollen auf den US-Highways erlebt und dagegen Verkehrskontrollen durch die deutsche Polizei, der erkennt sehr schnell eine andere, respektvollere Form des Umgangs. Dies mag freilich auch damit zusammenhängen, dass die Gewaltbereitschaft in den USA wesentlich größer ist. Viel mehr Aufmerksamkeit sollte dagegen das rechtsextremistische Gedankengut in Teilen der Bundeswehr finden. Hier besteht zweifellos Handlungsbedarf.

Geplanter "Korpsgeist" und "latenten Rassismus" mit der Zielsetzung von Rassismus und Gewalt gibt es nicht.

Aber es ist damit zu rechnen, dass es in der Polizei genügend Leute gibt, die danach tendieren.

Öffentliche gezielte Untersuchungen hat es hierzu nicht gegeben.
Das Ergebnis wäre interessant.

Querschnitt der Gesellschaft

Die Polizei ist ein Querschnitt der Gesellschaft. Es gibt Polizisten mit Realschulabschluss, welche mit Abitur und welche mit abgeschlossenem (Fach-)Hochschulstudium. Es gibt Polizisten die zuvor etwas anderes gearbeitet und gelernt haben und welche die direkt nach der Schule zur Polizei gegangen sind. Es gibt männliche, weibliche und diverse Polizist*innen. Es gibt Polizisten die in der RAF-Zeit den Beruf gewählt haben, welche die nach dem Mauerfall Polizisten geworden sind, welche die es nach den Terroranschlägen vom 11.09.2001 geworden sind und welche die es vor zwei Monaten geworden sind. Es gibt Polizisten mit unterschiedlichsten Herkunften und Religionen. Es gibt welche die Single sind, welche die verheiratet sind und welche die 1-5 oder mehr Kinder haben. Es gibt welche die Uniform tragen und welche ohne.
Wer meint alle Polizisten über einen Kamm scheren zu können, sollte seine Einstellung hinterfragen. Polizisten können die gleichen Einstellungen und Meinungen haben wie...

Na ja

wenn die Grüne ,SPD jetzt das USA Problem importieren möchten und wieder eine pauschale Verurteilung starten für Wählerstimmen ,Schuldgefühle wecken ,gibt es ja keine andere Probleme in DE. Berlin hat ja schon reagiert und Gesetze erlassen ,hoffe ,dass da alles in Ordnung ist und sie keine Unterstützung durch Polizei anderer Länder brauchen .Könnte sein ,Polizisten anderer Länder haben keine Lust mehr ihren Kopf bei Rauschgift ,Strassengewalt und Clanschiessereien hinzuhalten um sich von der Politik rassismus Vorwüfe vorhalten zu lassen .Ein wenig Realität würde Berlin gut bekommen .
Mit Länderfinanzausgleich kann man eine grosse Klappe haben aber BER ist immer noch ein Trümmerfeld wie ihre Politik.

Viel Lärm um nichts

Esken hat sehr vorsichtig formuliert. Von der Gewerkschaft der Polizei sollte man volle Zustimmung erwarten.

Esken hätte ihre Aussage

Esken hätte ihre Aussage besser mit handfesten Statistiken untermauern sollen. So bleibt nur ein pauschaler Rassismusvorwurf. Das ist nur ein weiterer medialer Fauxpas ihrerseits. Es wundert mich, dass sie noch SPD-Vorsitzende ist.

Fortsetzung

...Lehrer, Journalisten, Politiker und Bäcker. Es gibt in den Reihen aller Berufe welche die charakterlich gut und welche die weniger gut sind. Welche die so oder so denken. Wenn ich Politikern pauschal etwas vorwerfen würde oder Journalisten, würde mutmaßlich der gesamte Berufszweig ebenfalls betroffen und getroffen sein. Mit dem Finger auf eine bestimmte Berufsgruppe zu zeigen ist unangebracht, wenn so etwas wie Rassissmus ein gesamtgesellschaftliches Problem ist.

Da schießen sich Esken und

Da schießen sich Esken und Baerbock ideologisch wieder komplett ins Abseits und treffen beschämende Aussagen. Wer der deutschen Polizei in Teilen latenten Rassismus unterstellt, ist als Politiker unwählbar und eine Fehlbesetzung.
Deutsche Polizisten sollten sich gesammelt krank melden, wenn es darum geht, Veranstaltungen der SPD oder der Grünen zu schützen. Peinlich, was die beiden da von sich geben.

Endlich

Endlich wird das Thema auch in größerem Rahmen zur Diskussion gestellt. Ich glaube, dass für die allermeisten Polizisten, dieser Vorwurf nicht gilt, dass es aber in den Strukturen der Polizei die Möglichkeit gibt, sich rechtsfreie Räume zu verschaffen.

Wenn ein Bürger von einem Polizisten mutwillig verletzt wird und eine Anzeige erstattet, dann ist es doch in der Regel so, dass der Bürger am Ende wegen Widerstand verurteilt und der Polizist freigesprochen wird. Erst seit erscheinen der Handy Videos ändert sich dies langsam. Der Chorgeist der Polizei ist in Teilen schon zum kotzen.

Auch die Personalauswahl erscheint zweifelhaft. Autoritäre Charaktere werden natürlich von der Polizei angezogen, sollten aber nicht eingestellt werden. Das muss doch auch anders zu lösen sein, dass Polizisten sich durchsetzen können, als dass Gewalt orientierte Person dort einen Freiraum erhalten.

Eine wirksame und unabhängige Kontrolle der Polizei ist dringend notwendig, aber leider nicht in Sicht.

Am 08. Juni 2020 um 18:32 von berelsbub

Zitat: Deutsche Polizisten sollten sich gesammelt krank melden, wenn es darum geht, Veranstaltungen der SPD oder der Grünen zu schützen

Genau das wäre ein Zeichen des schädlichen (schändlichen) Corpsgeistes.

Staatsgewalt und Zugriff auf sensible Daten

Es ist es evtl. naheliegend die Hüter für Recht und Ordnung eher rechts anzusiedeln.

Damit verdammt man jedoch sicher nicht die gesamte Polizei, lediglich eine gewisse Aufmerksamkeit ist wohl durchaus angebracht in Einzelfällen.

Der Hintergrund dazu dürfte ebenso eine Rolle spielen, die aktuelle Situation in USA oder auch in Frankfurt die 5 Beamten, die eine ausländische Anwältin und ihre Tochter bedrohten?

Verwerflich ist auch nicht vorsorglich vorzugehen und unkritisch zu sein. Es gibt überall schwarze Schafe, es geht sicherlich nicht um den kompletten Berufsstand.

Die Zusammenhänge fehlen manchmal und es entsteht ein etwas unglücklicher Eindruck.
Dem Schubladendenken sollte man entgegenwirken.

Wenn Frau Esken mit ihrer

Wenn Frau Esken mit ihrer Ausage meint, wehret den Anfängen, hat sie durchaus recht. Dass es in jüngster Zeit rechtsradikale Tendenzen bei der Frankfurter Polizei gegeben hat, ist ja nicht neu! Dennoch war ich vor kurzem mächtig stolz, als ich zwei junge farbige Polizisten (Weiblein und Männlein) im Streifenwagen an mir vorbeifahren sah. Genauso soll es sein, Chancengleichheit unabhängig von der Herkunft und Abstammung. Da ist doch ein gravierender Unterschied zwischen Deutschland und der USA!

Kompliment

an Frau Esken! Ich kenne niemanden auf der ganzen Welt, der Fettnäpfchen so Zielgenau trifft wie diese Frau.
Wobei in diesem Fall ist Fettnäpfchen ja noch untertrieben.
Es gibt in jedem Beruf solche und solche, wie man als Bundespolitikerin so eine Aussage tätigen kann ist mir unbegreiflich.
Oh man, ich sehe wirklich schwarz für die SPD

wer erlebt den Rassismus?

Als weißer, nativer Deutscher fällt einem der alltägliche Rassismus, dem unsere Mitbürger mit anderem Teint oder Aussehen ausgesetzt sind, kaum auf.

Es sind schon die kleineren Dinge. Im WDR5 beschrieb dies eine in Berlin lebende schwarze Medienschaffende so: Wenn ich in einem Kaufhaus einkaufe, verfolgen mich die Verkäufer, um auf mich aufzupassen.

Steigen 50 Menschen aus einem Zug und wird vom BGS/Polizei eine verdachtsunabhängige Personenkontrolle durchgeführt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies einen Menschen mit dunklerer Hautfarbe trifft, sehr hoch. Ein Bekannter (dunkle Hautfarbe, Deutscher) meines Sohnes fährt mit dem Zug mit Freunden nach Köln. Sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt wird er als einziger aus der Gruppe am Hbf AC mit einer Ausweiskontrolle belästigt.

Bei der Wohnungssuche werden Migranten systematisch benachteiligt.

Auf Ämtern werden sie nicht für voll genommen oder nur schleppend behandelt.
...
Es ist der alltägliche Rassismus, der zermürbt

Es wundert mich sehr

Es wundert mich doch sehr, dass hier kein Einziger Forist darauf zu sprechen kommt, dass es ein tatsächliches Problem, aus meiner Sicht darstellt, dass es keinerlei externe Aufsicht der Polizei gibt, die bei Vorwürfen gegen Beamte neutral den Vorgang untersucht. Gerade weil die Polizei das (körperliche) Gewaltmonopol in Deutschland hat, ist es doch extrem wichtig, dass diese über alle Zweifel erhaben ist. Da es ja genug Hinweise auf Corpsgeist in der Polizei gibt ( kaum erfolgreiche Anzeigen bei Polizeigewalt und fast immer eine Gegenanzeige der Beamten als Drohkulisse). Dies wird ja nicht nur von irgendwelchen extremen Blöcken moniert, sondern auch von vielen seriösen Medien und auch von Insidern und vielen "Rechtsgelehrten". Das dies nichts mit Generalverdacht zu tun hat, sondern ein, aus meiner Sicht, unumgängliches Instrument eines Rechtsstaates, dass den Bürger wieder auf eine Augenhöhe mit dem Polizeiapparat bringt, ist doch irgendwie eine Selbstverständlichkeit.

Ich weise diese pauschalen Vorwürfe zurück

Ich habe fast 40 Jahres meines Lebens für die Polizei eines Bundeslandes gedient - und ich bin Mitglied der SPD. Beides zusammen befähigt mich, diese pauschalen Verdächtigungen entschieden zurück zu weisen. Ich werde dies auch Saskia Esken noch in einer Mail mitteilen.
Selbstverständlich ist die Polizei ein Spiegelbild der Gesellschaft. Und diese Gesellschaft spiegelt das gesamte politische Spektrum wieder. Und das ist gut so.
Die Polizeiführungen sind durchaus in der Lage, auch rassistische Vorkommnisse entsprechend den geltenden Gesetzen disziplinär zu untersuchen und zu ahnden. Da braucht es keine zusätzliche Stelle.
So manche(r) Mitbürger(in) würde sich wundern, wie schnell Polizeibeamte*Innen mit des Disziplinarbestimmungen und damit mit Ermittlungen konfrontiert werden.

unmöglich was Esken da von sich gibt

Einstelliges Wahlergebnis in Sicht ....

"Polizistinnen und Polizisten, die für unsere Sicherheit jeden Tag den Kopf hinhalten, dürfen aber nicht vorverurteilt und pauschal an den Pranger gestellt werden"

Genau so ist es! Was Esken der Polizei vorwirft, genau dies praktiziert sie: Vorurteile.

An dieser Stelle:
Vielen Dank an alle Polizisten die für unsere Sicherheit sorgen!

Mal ganz ehrlich, wieviel Gewalt gibt es gegen Polizisten?

Und nicht nur gegen diese, auch gegen Hilfskräfte gibt es steigende Gewalt. Soweit ich es sehe, ist Polizeigewalt in Deutschland eher die Ausnahme und es ist absolut richtig dagegen vor zu gehen! Man muss sich nur mal mit Polizisten unterhalten und man erfährt, wie respektlos sich viele Menschen gegenüber Polizisten verhalten. Diese sind in Konfliktlösungen geschult und trotzdem läuft bei einigen das Fass dann über. Das vermehrt südländisch aussehende Menschen kontrolliert werden ist ein Phänomen, an dass noch gearbeitet werden muss. Vielleicht sollten Polizisten sich angewöhnen, für jeden dieser Menschen sich auch einen norteuropäisch aussehenden vorzunehmen und zu kontrollieren. Dann ist es ausgeglichen. Ein schwiriges Thema.

Was Frau Esken

hier sagt ist unglaublich. Sie hätte sagen können:
Ich möchte das rassistische Vorfälle bei der Polizei, die es hier Gott sei Dank, nicht so oft gibt wie in Amerika, von unabhängiger Stelle untersuchen lassen.
Zack, fertig, aber Nein!
Frau Esken erzählt Unfug über latenten Rassismus bei der Polizei und dass dieser zusammen mit dem Korpsgeist nicht wichtiger sein dürfte als die Rechte der Bürger.
Natürlich gibt es einzelne Rassisten bei der Polizei.
Aber bei Politikern auch, oder im öffentlichen Dienst, bei Journalisten usw.
Aber deswegen gleich der gesamten Polizei latenten Rassismus zu unterstellen ist einfach nur platter linker Populismus

Am 08. Juni 2020 um 18:38 von Harry Anslinger

Ein sehr guter Beitrag !

aber: Zitat: Eine wirksame und unabhängige Kontrolle der Polizei ist dringend notwendig, aber leider nicht in Sicht.

Der Hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) hat dieser Tage den Beauftragten des Ministeriums für die Integrität der hessischen Polizei vorgestellt. Er soll "als unabhängiger Beauftragter des Landes mit darüber zu wachen, dass die Werte und Ideale der hessischen Polizei bewahrt und im Geiste der Demokratie tagtäglich gelebt werden", heißt es seitens des Ministeriums.

Der Beauftragte ist ein erfahrener reaktivierter Polizist, der nicht in die Polizeiheirarchie integriert ist.

Also hinschauen sollte man schon

Auch wenn Esken eine etwas sperrige Art hat und manchmal schon etwas ungeschickt formuliert, ist schon sehr oft auch Wahres an dem, was sie sagt. Natürlich hat sie NICHT die Polizei unter Generalverdacht gestellt, wie hier gleich behauptet wird, sondern völlig zu Recht darauf hingewiesen, dass es in der Polizei durchaus latenten(versteckten, unterschwelligen) Rassismus gibt. Gerade gestern Abend war ein sehr erschreckender Bericht über die Gruppe Nordkreuz, hier haben erwiesenermaßen einige Polizeibeamte Munition beiseite geschafft um für eine sehr weit rechts angesiedelte Gruppe ein Depot aufzubauen, um für einen Putsch gerüstet zu sein. Im Umfeld dieser Gruppe wurde auch reichlich volksverhetzendes, rassistisches Material sichergestellt. Da die Polizei ein sehr wichtiger Teil der Exekutive ist, muss man hier ganz sicher sehr genau hinschauen und eine Art von Aufsicht zu etablieren, ist in unser aller Interesse. Latenten Rassismus gibt es leider überall und es wird zu oft weggesehen.

Am 08. Juni 2020 um 18:50 von PatricioKanio

Zitat: Aber deswegen gleich der gesamten Polizei latenten Rassismus zu unterstellen ist einfach nur platter linker Populismus

Genau das hat Frau Esken nicht getan.

Das Bild der Polizei als

Das Bild der Polizei als "Dein Freund und Helfer" ist ei n ganz anderes als in den USA. Dort werden bereits in der Ausbildung Feindbilder projiziert und der "Kampfeinsatz"
im weit stärkerem Maße "trainiert", als in Deutschland, wo die Gewaltprävention einen viel höheren Stellenwert einnimmt. Die deutsche Polizei hat eine größere Nähe zum Bürger. Das Bild des "Bürgers in Uniform" lässt sich nicht nur auf die Bundeswehr, sondern vor allem auf die Polizei spiegeln. Freilich wird die Situation in den USA dadurch verschärft, dass dort sehr viele Waffen unkontrolliert im Umlauf sind. Obama hatte versucht, dies zu ändern, scheiterte aber - wie so oft - an der Mehrheit der Republikaner. Vielleicht beginnt dort auch in dieser Sache ein langsamer Bewusstseinswandel.

SPD Linke und Grüne allzeit

SPD Linke und Grüne allzeit bereit irgendein Trittbrett zu nutzen um Medial in Erscheinung zu treten!Sinnbild ihrer Politik, halt Trittbrettfahrer!

Noch einmal: Belege bitte einfügen!

Zitat: "Gibt es auch bei der deutschen Polizei "Korpsgeist" und "latenten Rassismus"? Das meint zumindest SPD-Chefin Esken."

Wie kommt Frau Esken zu solchen Behauptungen??

Kann Frau Esken einmal ihre Behauptungen - um nicht zu sagen: leeren Verleumdungen - einmal faktisch belegen?

Die Aussage von Frau Esken ist zu pauschal!

Genauso könnte man pauschal Politikern Fremdenfeindlichkeit vorwerfen, schaut man sich die Situation im Mittelmeer an. Macht man aber nicht! Frau Esken kann ich nur sagen: "Erst denken, dann lenken!" ;-) Ich bin mit unserer Polizei voll und ganz zufrieden. Fehlzünder gibt es überall in der Gesellschaft, da gibt es Gruppen, die sich total daneben benehmen!

18:32 von berelsbub

>>Deutsche Polizisten sollten sich gesammelt krank melden, wenn es darum geht, Veranstaltungen der SPD oder der Grünen zu schützen. <<

... und das soll jetzt genau wofür gut sein?

Den Korpsgeist und den in Teilen sicherlich vorhandenen Rassismus wird es jedenfalls nicht bekämpfen.

Übrigens sind nicht Gefühle verwerflich, die möglicherweise eine rassistische Einstellung begünstigen. Verwerflich ist es, sich diesem Problem nicht zu stellen und über Einsichten sicherzustellen, daß man sich korrigiert und eben nicht rassistisch verhält. Vermutlich kann da jeder von uns bei sich etwas finden.

wer hätte das gedacht

@18:18 von Karl Napf
"die charismatische spd führerin wollte sich auch mal wieder äussern. und das gleich konkret, wie socialisten so sind"

Herr Karl Napf wollte sich auch mal wieder äußern. Und das unkonkret, wie Herr Napf so ist.

Was soll so ein Beitrag, außer mal wieder Ihren Unmut über Ihr geliebtes rotes Tuch loszuwerden?

@ falsa

Zitat: Deutsche Polizisten sollten sich gesammelt krank melden, wenn es darum geht, Veranstaltungen der SPD oder der Grünen zu schützen

Genau das wäre ein Zeichen des schädlichen (schändlichen) Corpsgeistes.„

Eher ein Zeichen, dass man gemeinsam gegen ideologische Diffamierungen eines ganzen Berufszweig zusammen steht. So wie es auch in anderen Bereichen Sinn macht, gemeinsam gegen Pauschale Herabwürdigungen Position zu beziehen

@08. Juni 2020 um 18:17 von deutlich

Esken fordert eine Kontrolle der Polizei, mit Generalverdacht hat das nichts zu tun, das entspringt Ihrer ausschweifenden Phantasie.

Ich halte die deutliche Mehrheit der Polizisten für ehrenwert, besonnen und vor allem für korrekt arbeitend genug um eine solche Kontrolle gern zuzulassen. Schließlich ist es auch im Zweifelsfall ein Nachweis für einwandfreie Arbeit. Rassisten und Neonazis unter den Polizisten dürften das natürlich anders sehen. Sowie Rassisten und Neonazis ja vieles anders sehen.

@18:45 von StepHerm

"Es ist der alltägliche Rassismus, der zermürbt"

Das Problem ist, dass es sich bei ihren Beispielen nicht notwendigerweise um Rassismus handelt. Man sollte nicht zu vorschnell damit urteilen. Es kann durchaus auch andere Beweggründe für das Handeln der Personen geben. Wenn z.B. eine bestimmte Gruppe überproportional an Verbrechen beteiligt ist, dann ist es nur logisch, dass sie überproportional oft kontrolliert wird.

Was Frau Esken veranstaltet kann man auch als

Brandstiftung bezeichnen. Die Polizisten sind, in der Mehrzahl pflichtbewusst und machen einen guten Job! Frau Esken zerdeppert noch den allerletzten Funken Respekt gegenüber der Exekutive unseres Staates. Und Foristen die hier wieder die Bundeswehr in die rechte Ecke stellen wollen sei gesagt, in der Armee ist nur ein kleiner Teil rechtsradikal und der wird identifiziert und entlassen! Das Gerede ist genauso daneben, wie Demonstranten pauschal in die linke oder rechte Ecke zu stellen. Immer dieses dumme Schubladendenken!!

@Bayuware 18.47

Ich stimme Ihnen zu! Würde mich allerdings wundern, wenn Sie eine Antwort auf Ihre mail an Saskia Esken erhielten. Wenn, dann höchstens eine pampige, belehrende. Mit Kritik kann sie nämlich u.a. auch nicht umgehen.Die Frau ist die wandelnde Kommunikationspanne. "Communication breakdown" an der SPD-Spitze, die völlig die arbeitende Basis aus dem Blick verloren hat

billig und ungerecht

Unsere Polizei steht oftmals mit dem Rücken zur Wand, schiebt Unmengen von Überstunden vor sich her. Wir haben hier in Bremen Brandstiftungen, es gibt einen Menschen, der Teppichmesser an Spielgeräten auf öffentlichen Spielplätzen befestigt, es gibt eine hohe Clan-Kriminalität, viel Drogenhandel samt Beschaffungskriminalität (d.h. Raubüberfälle, Diebstähle, Einbrüche ...), es gibt familäre Gewaltdelikte in sozialen Brennpunkten .... um das alles kümmert sich die Polizei Tag und Nacht. Da hat es gerade noch gefehlt, dass Frau Esken, die offensichtlich sehr viel Ahnung vom Polizeidienst hat, von "Rassismus" faselt.

Wenn schon, dann sollte sie nicht solche Allgemeinplätze loslassen, sondern konkrete Taten/ Beispiele nennen. Irgendwas daherreden, nur weil man meint, das käme gerade gut an, das ist billig und ungerecht.

18:47 Bayuware

"ich weise die pauschalen Vorwürfe zurück........"

Sie sollten das was Frau Eskens genau gesagt hat komplett lesen da ist weit und breit nichts von pauschalen Vorwürfen. Außerdem würde das was die fordert eher zur Entlastung der Polizei beitragen und eben pauschalierten Vorwürfen den Wind aus den Segeln nehmen. Aber Frau Esken hat das Pech, dass sie gerne aus dem Zusammenhang gerissen zitiert wird um schöne Schlagzeilen zu produzieren.

Am 08. Juni 2020 um 18:53 von falsa demonstratio

"Genau das hat Frau Esken nicht getan."

Hat Sie doch:
Zitat des Artikels:
Esken hatte eine unabhängige Aufarbeitung von Rassismus bei der Polizei gefordert. Den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte sie, es dürfe nicht der Eindruck entstehen, "der polizeiliche Korpsgeist spiele eine größere Rolle als die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern". Für Rassisten und Rechtsextremisten dürfe es in der Polizei keinen Platz geben. Auch in Deutschland gebe es "latenten Rassismus in den Reihen der Sicherheitskräfte".

Damit sagt Sie es gibt latenten Rassismus bei der Polizei.
Sie sagt nicht es gibt einige Rassistische Polizisten, die müssen weg, so wie ich es in meinem Kommentar getan habe!

Und nur einen Teil meines Kommentars einfach so rauszupicken, ohne den Rest, lässt meinen Kommentar in völlig falschem Licht da stehen, bitte unterlassen Sie das.

In

Deutschland ist es doch eher so, dass schon bei polizeilichem Einsatz von Pfefferspray erst einmal der handelnde Polizist/die handelnde Polizistin an den Pranger gestellt wird, noch bevor hinterfragt wird, WARUM das Pfefferspray eingesetzt wurde/werden musste. Auch bei Demonstrationen müssen sich Einsatzkräfte oft einer latenten Gefahr, verletzt zu werden, aussetzen; beim geringsten Anzeichen, dass sich ein Polizist/eine Polizistin gegen Abgriffe gewehrt hatte, wird sofort „Polizeigewalt“ gerufen.
Ich meine, man muss jedem Polizisten/jeder Polizistin, der/die bereit ist, sich für geringen Lohn deutschlandweit in gefährliche Einsätze schicken zu lassen, dabei die eigene Gesundheit zu riskieren und nebenbei auch noch jede Menge Überstunden zu machen, unendlich dankbar sein.

Am 08. Juni 2020 um 18:55 von Bote_der_Wahrheit

Zitat: Kann Frau Esken einmal ihre Behauptungen - um nicht zu sagen: leeren Verleumdungen - einmal faktisch belegen?

Ich befürchte fast, Frau Esken wird unserer Diskussion hier nicht folgen und wird deshalb ihre Belege nicht vorlegen.

Ich für meinen Teil nehme die hiesige Diskussion oftmals zum Anlass, mich detaillierter mit dem angesprochen Problem zu beschäftigen.

Warum tun Sie das nicht auch einmal selbstständig, z.B. indem sie anlässlich der jetzigen Diskussion um den Begriff "Racial Profiling" kümmern?

Falls.....

in diesem Forum eine Frage gestellt werden darf(worüber ich mir aus einschlägiger Erfahrung nicht sicher bin): Kann es sein, daß ein latenter Rassismus(nicht nur gegen Schwarze) auch auf negativen persönlichen Erfahrungen basiert? Frau Esken erwähnt das nicht einmal!

@18:55 von XXX99

"SPD Linke und Grüne allzeit bereit irgendein Trittbrett zu nutzen um Medial in Erscheinung zu treten!Sinnbild ihrer Politik, halt Trittbrettfahrer!"

Vermutlich haben Sie es nicht mitbekommen, in den letzten Tagen wurde nicht nur in Deutschland sondern weltweit gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Organisatoren dieser Demonstrationen waren nicht AfD, CDU/CSU, FDP.

Und wenn eine Politikerin öffentlich bekundet, dass das Anliegen zehntausender Demonstranten in Deutschland und Millionen weltweit und das der von ihnen vertretenen betroffenenen Bevölkerungsgruppen erkannt, anerkannt und reflektiert wird und daraus schließt, dass der in den Menschen selbst anerzogene, erlernte oder wie auch immer entstandene Rassismus thematisiert und diesem entgegengewirkt werden muss, ist dies sicherlich alles andere als "Trittbrettfahrerei".

Niemend wird als Rassist geboren, er wird dazu erzogen (Eltern, Freunde, Umfeld).
Und Rassismus ist keine Meinung, sondern eine Haltung/Einstellung.

18:51 von falsa demonstratio

Nach meiner Kenntnis nicht vollständig geklärte rassistische Vorfälle bei der hessischen Polizei haben ein Handeln ja auch unbedingt erforderlich gemacht.

Ob da ein reaktivierter Polizist ausreicht, um den Geist der Demokratie in der Hessenpolizei sicherzustellen, sei dahingestellt.

Am 08. Juni 2020 um 19:09 von PatricioKanio

Zitat: Sie sagt nicht es gibt einige Rassistische Polizisten, die müssen weg, so wie ich es in meinem Kommentar getan habe!

Doch: Ihre Zitate sind korrekt und bedeuten bei verständiger Interpretation genau das.

@18:17 von Werner40

"Esken hat es voll drauf, die SPD noch tiefer in den Keller zu bringen. Letzte Woche Automotive-Arbeiter, jetzt die Polizei vergrault."

Das stimmt zwar, aber auch was der User "MartinBlank" weit unten schreibt ist richtig. Sie hat sich ausnahmsweise vorsichtig ausgedrückt. Was in diesem Satz: ***Die meisten Polizisten stünden solchen Tendenzen allerdings sehr kritisch gegenüber und würden unter dem potenziellen Vertrauensverlust leiden, der sich daraus ergebe.*** deutlich wird.
Es gibt nun mal Berufsgruppen, wo auch nur der Hauch von Rassismus ein Problem sein kann.
Was aber auch nicht übersehen darf, dass auch die Polizisten Rassismus ausgesetzt sein können. Wer das nicht glauben will, dem empfehle ich das Buch "Deutschland im Blaulicht - Notruf einer Polizistin".
Ich könnte diesen Beruf nicht ausüben.
Persönlich habe ich nur gute Erfahrungen mit Polizisten gemacht.
Vor Jahren haben übrigens einige Polizisten aus Solidarität einen Streik der Pflegekräfte unterstützt .

Völlig unangebracht

Ich glaube unsere Polizei macht eine gute Arbeit.
Ich kann nicht nachvollziehen, was mache Politiker da so von sich geben.
Es sind auch öfters Politiker dabei, von denen ich nicht so viel höre, wenn Gehwegplatten auf Polizisten geworfen werden.

Für wen spricht Frau Esken

Frau Esken schafft es immer wieder, sich mit solchen Äußerungen, die z.B. unsere Polizei unter Rassismus-Generalverdacht stellen, bei ihrer Klientel unbeliebt zu machen.

Im Nachhinein begreife ich es immer weniger, welche Überlegungen ( oder Hoffnungen) die SPD-Mitglieder dazu bewogen haben, diese Frau zu ihrer Vorsitzenden zu wählen.
Mit Sicherheit steht die Mehrheit der deutschen ArbeitnehmerInnen hinter unserem Rechtsstaat und unserer Polizei.
Es tut mir weh zu sehen, wie die ehemalige Arbeiterpartei und Partei der kleinen Leute immer mehr "auf den Hund kommt".
Wen vertritt Frau Esken, für wen spricht sie?

@19:11 von karlheinzfaltermeier

Kann es sein, daß ein latenter Rassismus(nicht nur gegen Schwarze) auch auf negativen persönlichen Erfahrungen basiert?

Ja, kann sein. Das macht nämlich den Rassisten aus: Negative persönliche Erfahrungen auf eine bestimmte "Rasse" zu verallgemeinern.

Oder aber, und das ist sogar noch wesentlich wahrscheinlicher: Persönliche Erfahrungen, welcher Art auch immer, als Bestätigung sowieso schon gehegter Vorurteile anzusehen.

@ 19:02 von StepHerm

Ich stimme Ihnen völlig zu, konnte das aber nicht so schön ... (Sie wissen schon)

Riesige Organisationen wie die Polizei haben immer Probleme..

@Harry Anslinger hat aus meiner Sicht da schon einen guten Kommentar gemacht.
Natürlich ist die Polizei insgesamt eine super(!)wichtige und funktionierende Institution. Aber natürlich gibt es in so einer riesigen Institution auch Probleme. Die gibt es immer!
Nur 2-3% der Anzeigen gegen Polizisten führen zu Anklagen und 2017 haben davon nur 2% zu Strafbefehlen geführt. https://de.wikipedia.org/wiki/Polizeigewalt_(Kriminologie)
Wer glaubt, das kann man mit lauter verrückten Anklagenden erklären, glaubt auch, dass Russland mit seinen fast 100% Verurteilungsquote das beste Rechtssystem der Welt hat..
Es wäre doch nicht zuviel verlangt, wenn Polizisten anonym Meldung machen könnten.
An eine extra dafür eingerichtete Stelle, die nicht gar dem eigenem Präsidium angehört.
Wenn dann noch an speziellen Gerichten mit spezialisierten Staatsanwälten und Richtern verhandelt würde und Passanten Polizisten im Einsatz filmen dürften und laufende Bodycams bei den Polizisten Standard wären...

@Am 08. Juni 2020 um 19:11 von falsa demonstratio

Zitat: "Warum tun Sie das nicht auch einmal selbstständig, z.B. indem sie anlässlich der jetzigen Diskussion um den Begriff "Racial Profiling" kümmern?"

Ja, sehr sinnvoll und völlig zweckgemäß dieses "racial profiling".

Beim "racial profiling" richtet sich die Polizeiarbeit an der Polizei verfügbaren Kriminalitätsstatistiken und statistischen Verhaltensmustern bekannter Personengruppen. Ein höchst sinnvolles Instrument, um effizient ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Was soll damit sein?

19:19 von andererseits

mein gutster, so sachlich warst du fast noch nie. ich bin stolz auf deine gemütslage

18:53 von falsa demonstratio

Zitat: Aber deswegen gleich der gesamten Polizei latenten Rassismus zu unterstellen ist einfach nur platter linker Populismus

Genau das hat Frau Esken nicht getan.

Re
doch das hat sie und Unterstützung von Grün bekommen .Jetzt nicht ihre Aussagen und der Grünen wegen Wählerstimmen verdrehen .Aussage ist Aussage fertig !

Zwischen den Steinen

Ich weiß nicht woher Frau Esken das Selbstverständnis nimmt die Polizei wiederholt zu diskreditieren. Wie kann man nur die eigenen Staatsdiener so kritisieren, während man selbst keinen Deut einer Idee hat was sich ändern soll…

Hier schießt sie die SPD ein Wählerklientel ins Abseits, welches selbst Leidträger einer verfehlten Sozialpolitik sowie mangelnder Integration.

Wenn Beamte so sehr zwischen den Steinen zermahlen werden braucht sich niemand wundern wenn es gehäuft Fälle gibt bei denen Beamte mangels Rückhalt in den eigenen Strukturen parallel Gesellschaften suchen.

Nur aus interner Sicherheit kann nach außen Sicherheit vermittelt werden.

Werte und Ziele der Politik insbesondere der Innenminister richten sich nur noch auf die Kriminalstatistiken, wer hat die besten Zahlen?Dabei sagt dies nichts über den realen Wert der Arbeit.

Gewalt ist elementarer Teil der Polizeiarbeit, wenn die Politik dazu nicht stehen will untergräbt sie damit die Demokratie.

Ich hab Zeit meines Lebens

Noch nie ein Problem mit einem Polizisten gehabt.
Ich verrate mal ein kleines Geheimnis, ich bin immer höflich gewesen, und dann war der Polizist das auch.

Polizei bashing der SPD Vorsitzenden

Die Forderung der SPD Vorsitzenden ist eine schlichte hypermoralische Effekthascherei in der aktuellen Situation getragen von einem ausgeprägten Anti-Polizeireflex. Erst einmal draufhauen und einen strukturellen Rassismus der Polizei unterstellen. Billiger gehts nimmer!

Staatliches Gewaltmonopol

Ich finde es klasse, dass sich Frau Esken vorgewagt hat. Zum staatlichen Gewaltmonopol gehört auch die ständige Kontrolle, das es nicht missbraucht wird. Der Vorwurf der Vorverurteilung schützt Straftäter, die es natürlich auch bei der Polizei gibt und verunglimpft die ehrlich arbeitenden.
Leider kam es auch zu konspirativen Zusammenwirken mit der rechtsradikalen Szene. Damit auch hier die Polizei nicht in ein schlechtes Licht gerät, ist Eskens Vorstoß sehr gut. Man muss kriminelle Entwicklungen gerade bei der Polizei verhindern.

19:06 von mispel @18:45 von StepHerm

Es mag auch andere Beweggründe geben, klar.

Aber wenn immer wieder die Selben die durchaus auch hier leben, arbeiten und Steuern zahlen, wie Verbrecher behandelt werden und von staatlichen Institutionen eben anders behandelt werden als wir "Weiße mit hellem Haar", fällt das auf, besonders den Betroffenen.
Und das (gefühlt?) eine "bestimmte Gruppe überproportional an Verbrechen beteiligt ist", rechtfertigt bestimmte Handlungsweisen eben nicht. Und mit dem Zug von A nach B zu fahren und dabei durch einen Bahnhof zu gehen, ist kein Verbrechen.

@falsa demonstratio

Ist das ihr Ernst?
Genau das sagt Sie nicht, wieso lassen Sie einen Satz von mir davor weg?
Weil er meine These untermauert und nicht Ihre.
Sie können Sachverhalte gerne interpretieren wie Sie es möchten, ich habe wenigstens einen Beleg erbracht, dass meine Interpretation aus meiner Sicht richtig ist. Ich habe beim zitieren Ihrer Posts auch nichts weg gelassen.

Vielleicht nochmal die Bedeutung des Wortes latent nachschlagen. Die Frau sagt es gibt einen vorhandenen aber noch nicht in Erscheinung getretenen Rassismus bei unseren Sicherheitsbehörden. Nicht bei einem Teil, nein bei unseren. Hätte Sie gesagt es gibt latenten Rassismus bei einem Teil unserer Sicherheitsbehörden OK, aber das hat Sie nicht.

Die blütenweiße Polizei

Frau Esken stößt eine sinnvolle Debatte an und wird dafür in der Luft zerrissen. Denn in Deutschland gibt es offenbar weder Korpsgeist noch Rassismus bei der Polizei. Diese Art der Legendenbildung hat bei uns eine lange Tradition. Dabei geht es nicht darum, dass die Polizei generell unter Tatverdacht gestellt wird, sondern Beamte, die ihrem Auftrag nicht gerecht werden, aus dem Dienst zu entfernen und Straftaten, die von der Polizisten begangen werden, ohne wenn und aber aufzuklären. Und hier besteht tatsächlich noch viel Nachholbedarf. Da hat Frau Esken völlig recht.

um 19:11 von karlheinzfaltermeier

"Kann es sein, daß ein latenter Rassismus(nicht nur gegen Schwarze) auch auf negativen persönlichen Erfahrungen basiert?"
Aber genau das ist doch Rassismus! Wenn Sie einmal, oder auch mehrfach mit, sagen wir einem Nordafrikaner, schlechte Erfahrungen gemacht haben und nun generell Nordafrikaner ablehnen, dann ist dies eine rassistische Verallgemeinerung! Sie haben doch bestimmt auch schon schlechte Erfahrungen mit deutschen Mitbürgern gemacht, und, sind nun alle Deutschen schlecht?

19:17 von Anna-Elisabeth

Ihrer Aussage teile ich zu 100%

Saskia Esken....

.... outet sich immer mehr als Linksaussen, sogar jenseits der Linken. Ausser Fordern und Verunglimpfen habe ich von ihr noch nichts vernommen. Willy Brandt und Helmut Schmidt sind um ihre Nachfahren zu bedauern.

Ein schwieriges Thema

Natürlich gibt es in Teilen des Polizei latenten Rassismus und auch Homophobie bei der Polizei. Es sind auch nur Menschen. Ich kenne recht viele Polizisten und ein guter Teil ist doch sehr konservativ und ein paar haben schon latent rassistische Absichten.

Nun, es ist nicht gut fürs Menschenbild, ständig mit bösen Buben zu arbeiten und Menschen mit Migrationshintergrund sind überrepräsentiert (auch wenn die Gründe in eher in mangelnder Bildung als der Ethnie zu finden ist).

Aber die Polizei als Buhmann hinzustellen, wird ihr nicht gerecht. Fast alle sind sehr engagiert und riskieren ihre Gesundheit für unseren Schutz. Das verdient mehr Respekt, als viele Beamte erfahren.

Den Vorschlag der Grünen finde ich aber gut, damit in den wenigen Fällen von Polizeigewaktmissbrauch die Bürger einen Absprechpartner haben.

Sturm im Wasserglas

Frau Esken hat sich doch zurückhaltend geäußert und spricht von "latentem Rassismaus"
und
"...die GROSSE MEHRHEIT der Polizeibediensteten stehe solchen Tendenzen SEHR KRITISCH GEGENÜBER und leide unter dem potenziellen Vertrauensverlust, der sich daraus ergebe."
Gewisse Vorfälle sind schon Grund genug, für ein gesundes Mass an Mißtauen, wir erinnern uns an Oury Jalloh, Amed Ahmed, Yaya Jabbi, um nur diese Fälle zu nennen.

@ StepHerrm um 19.13 Uhr "Trittbrettfahrerin ..."

"Vermutlich haben Sie es nicht mitbekommen, in den letzten Tagern wurde nicht nur in Deutschland, sondern weltweit gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert"
Doch, das haben alle mitgekriegt.

Und wir haben auch mitgekriegt, dass Frau Esken sich unkritisch an diese Stimmungslage ranhängt. Ebenso wie an Klimawandel / Energiewende, G20, Antifa ... egal was, Hauptsache dabei gewesen.

"Und wenn eine Politikerin öffentlich bekundet, dass das Anliegen zehntausender Demonstranten in Deutschland und Millionen weltweit und dass der von Ihnen vertretenden betroffenen Bevölkerungsgruppen erkannt, anerkannt ... ist das sicherlich alles andere als Trittbrettfahrerei". Eben nicht. Frau Esken hat ihre Äußerung auf deutsche Polizisten bezogen. Sie hätte nicht unsere PolizistInnen unter Generalverdacht stellen und von Corpsgeist fantern müssen. Konkrete Einzelfälle nennen, Untersuchung und rechtliche Aufarbeitung bewirken ... das wär's gewesen.

Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich arm -

@ 18:17 von deutlich

Drei kurze Anmerkungen:
- Sprechen Sie doch mal mit dunkelhäutigen Menschen bei uns über ihre Erfahrungen mit Rassismus, dann urteilen Sie vielleicht anders über die Äußerungen der SPD-Vorsitzenden.
- Der Plural von "der Grüne" wie auch von "die Grüne" ist jeweils "die Grünen"; Sie können also auf die Verballhornung "GrünInnen" verzichten - wenn Sie es denn können.
- Merkwürdig: Da fordern in den letzten Tagen Kommentierende "vor der eigenen Haustüre" zu kehren, und wenn Frau Esken dann auf Probleme auch in unserem Land hinweist, ist es auch nicht richtig. Da kommen mir dann doch Fragen zur Glaubwürdigkeit und Motiven einige ForistInnen.

Warum jetzt und nicht VOR George Floyd?

Nehmen wir mal an, Frau Eskens meint es ja eigentlich nur gut und sorgt sich um das Ansehen der Polizistinnen und Polizisten im Land; so sagt sie ja selbst "Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, der polizeiliche Korpsgeist spiele eine größere Rolle als die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern. Für Rassisten und Rechtsextremisten dürfe es in der Polizei keinen Platz geben..." Warum bringt sie diese Sorge gerade jetzt zum Ausdruck? Es ist schon ein wenig zweifelhaft, gerade jetzt auf den (Demonstrations)zug aufzuspringen... Davon ab: ich denke, auch im Falle des Berufsverständnisses der Polizistinnen und Polizisten trennen uns und die USA Welten! Meine Bitte an Frau Eskens: steigen Sie nicht in den Populismuszug und bringen Sie lieber zum Ausdruck, dass wir froh sein dürfen, die Polzei zu haben, um die uns viele Staaten beneiden.

Am 08. Juni 2020 um 19:22 von Bote_der_Wahrheit

Zitat: "Warum tun Sie das nicht auch einmal selbstständig, z.B. indem sie anlässlich der jetzigen Diskussion um den Begriff "Racial Profiling" kümmern?"

Zitat: Ja, sehr sinnvoll und völlig zweckgemäß dieses "racial profiling".

Beim "racial profiling" richtet sich die Polizeiarbeit an der Polizei verfügbaren Kriminalitätsstatistiken und statistischen Verhaltensmustern bekannter Personengruppen. Ein höchst sinnvolles Instrument, um effizient ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.

Was soll damit sein?

Ich bedauere, dass Sie meinem Rat nicht gefolgt sind, auch wenn ich das, um ehrlich zu sein, nicht so richtig erwartet hatte.

Liebe deutsche Polizisten,

.. die tagtäglich treu und brav ihren Dienst auf Deutschlands Straßen versehen!

Schieben Sie einfach möglichst sämtliche(!) Schwierigkeiten in dieser Angelegenheit möglichst IMMER auf Ihre Vorgesetzten ab, denn für groben Unfug, den sich irgendwelche Politiker hier in Deutschland ausgedacht haben, werden Sie nicht bezahlt!

Sollen diese ihren ganzen groben Unfug in dieser Angelegenheit doch gefälligst persönlich SELBST abarbeiten!

19:22 von Bote_der_Wahrheit ./. falsa demonstratio

>> Ja, sehr sinnvoll und völlig zweckgemäß dieses "racial profiling". <<

Racial profiling stammt zwar aus den USA. Ist dort aber - weil eben rassistisch - verboten.

>> Beim "racial profiling" richtet sich die Polizeiarbeit an der Polizei verfügbaren Kriminalitätsstatistiken und statistischen Verhaltensmustern bekannter Personengruppen. Ein höchst sinnvolles Instrument, um effizient ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.
Was soll damit sein?<<

Hat sich zudem als ineffektiv herausgestellt, was man sich auch gut vorstellen kann, wenn man kein Rassist ist.

19:29 von PatricioKanio

naja, sie ist eine einfache frau aus dem volk. sie hat keine unterstützung der medien wie baerbock und habeck

@19:23 karl napf

mein gutster, so selbstkritisch warst du fast noch nie: schön, dass du meine Zustimmung zum Kommentar ("Herr Karl Napf wollte sich auch mal wieder äußern. Und das unkonkret, wie Herr Napf so ist. Was soll so ein Beitrag, außer mal wieder Ihren Unmut über Ihr geliebtes rotes Tuch loszuwerden?") als sachlich erkennst.

lieber nicht beweisen, ist ganz schwierig

Ich gebe unumwunden zu, ich bin dafür, dass wir den Rassismus in der deutschen Polizei, (auch den bei Ämtern und Justiz, in der Bahn, in Hotels, auf der Straße usw. sowieso) weiterhin tabuisieren. Besser, wenn wir erst gar nicht darüber reden. In der Gesellschaft ist er für die Betroffenen schon offen genug zu erleben, nur kann man nicht alle Menschen zum Hingucken und Nachempfinden zwingen. Sowas sitzt ganz tief und macht unglaublich viel Probleme. Aber unser Staat muss funktionieren. Die markanten, zu offensichtlichen Fälle von Rassismus helfen uns auch dabei (beim Tabuisieren), sind eben nur "Einzelfälle" halt.

...Esken-Vorstoß: "Polizei nicht..."

Was soll der Diskurs überhaupt?
Wir alle wissen von anderen Berichten, dass es sowohl rechtsextreme Zellen in der Polizei gibt, als auch eine latente rechtslastige Stimmung - wie auch nicht, die Polizei ist Teil der Gesellschaft und diese Strömungen sind auch dort relevant - wie z. B. auch in Juristenkreisen (beginnend von studentischen Verbindungen). Bekannt ist auch eine relevante Homophobie in Männergesellschaften und dergleichen mehr. Frau Esken hat also im Zweifel nur ausgesprochen, was ohnehin auf der Hand liegt - nur Corporate Identity tut es auch nicht.

Am 08. Juni 2020 um 19:29 von PatricioKanio

Zitat: Vielleicht nochmal die Bedeutung des Wortes latent nachschlagen. Die Frau sagt es gibt einen vorhandenen aber noch nicht in Erscheinung getretenen Rassismus bei unseren Sicherheitsbehörden. Nicht bei einem Teil, nein bei unseren. Hätte Sie gesagt es gibt latenten Rassismus bei einem Teil unserer Sicherheitsbehörden OK, aber das hat Sie nicht.

Aus dem TS-Artikel (den zu lesen ich Ihnen anempfehle):

Auch in Deutschland gebe es "latenten Rassismus in den Reihen der Sicherheitskräfte".

Die meisten Polizisten stünden solchen Tendenzen allerdings sehr kritisch gegenüber und würden unter dem potenziellen Vertrauensverlust leiden, der sich daraus ergebe.

Verweigerung der Linken

Wer sich selbst wissentlich und willentlich der Anteilnahme staatlicher Organe entzieht, darf sich nicht wundern, wenn der politische Gegner das Feld übernimmt.

Die Linken (SPD, Grüne, Linke) müssen selbst körperlich Stellen in staatlichen Organen wie Polizei oder auch Bundeswehr besetzen um dort das institutionelle Selbstverständnis mitzugestalten. Tun sie dies wie aktuell gerade nicht, dürfen sie sich nicht wundern, wenn Ihre Ansichten in diesen Institutionen unterrepräsentiert sind oder gar nicht wahrgenommen werden.

@19:18 von draufguckerin

//Es tut mir weh zu sehen, wie die ehemalige Arbeiterpartei und Partei der kleinen Leute immer mehr "auf den Hund kommt".//

Mir auch.

//Wen vertritt Frau Esken, für wen spricht sie?//

Das weiß sie vermutlich selbst nicht so genau. Wichtig scheint ihr nur zu sein, DASS sie etwas sagt. (Ähnlich wie Frau Baerbock)
Trotzdem: Die SPD IST NICHT Frau Eskens. Ich schrieb es neulich schon: Man stelle sich diese Regierung bitte einmal ohne die SPD vor. Ich glaube, dann würden auch die Beliebtheitswerte der CDU kleiner werden.

@ 19:22 von Bote_der_Wahrheit

Racial Profiling ist in Deutschland verboten.

Warum so aufgeregt?

Ich habe auch sehr gute Erfahrungen mit Polizisten gemacht, kann man mit den USA nicht vergleichen, hat auch niemand getan. Wir haben feststellen müssen, dass es weit mehr Rechtsradikale, Antisemiten, religiöse Fanatiker, etc. und eben auch Rassisten in Deutschland gibt, als die meisten von uns es für möglich gehalten haben. Da Polizisten auch nur Menschen sind, ist also eine geradezu logische Konsequenz, dass es auch rassistische Polizisten gibt. Gerade weil die Polizei aber so wichtig ist und verlässlich sein muss, ist es von höchster Wichtigkeit, hier ein Aufsichtsinstrument einzurichten. Dies schützt doch auch die vielen, vielen Polizisten, die dankenswerterweise für uns alle oft genug Leib und Leben riskieren.

Die deutsche Polizeiarbeit

Die deutsche Polizeiarbeit ist keineswegs mit der in den USA vergleichbar.
Dort sind sie stets wie an der militärischen Basis mit den schärfsten Materialien bewaffnet und laufen eher wie Preisboxer durch die Gegend, ohne Nähe zum Bürger.
Das ist hier mitnichten so.
In jedem Beruf mag es schwarze Schafe geben, das ist nicht abzustreiten.
Aber diese Nummer ist wieder momentan sehr aktuell und international. Und da greift man (SPD / Grüne) eben schnell zu, um evtl mal wieder auf sich aufmerksam zu machen?
Das ist so mein Gefühl.
Obwohl die SPD durchaus brauchbare Politiker hat, wie sich in der Corona-Krise herausstellte.
Frau Esken war leider nicht dabei.

@Am 08. Juni 2020 um 19:20 von try.meta.tagess...

Zitat: "Aber natürlich gibt es in so einer riesigen Institution auch Probleme. Die gibt es immer!
Nur 2-3% der Anzeigen gegen Polizisten führen zu Anklagen und 2017 haben davon nur 2% zu Strafbefehlen geführt. "

Meinen Sie nicht, dass eher etwas damit zu tun hat, dass die meisten Anzeigen gegen Polizisten völlig halt- und substanzlos ist und man offensichtlich nur die Behörden damit sinnlos beschäftigt.

Oder wollen Sie etwa im Gegenzug - ohne jegliche Belege - behaupten, wir hätten keinen funktionierenden Rechtsstaat, wo Polizisten schwere Straftaten gegen bestehende Gesetze verüben können, ohne dass diese sanktioniert werden und man Anzeigen systematisch unter den Tisch fallen lässt?

Sicherlich haben Sie für eine derartige groteske Behauptung auch fundierte Belege, richtig?

Korpsgeist wird es immer geben, egal ob bei

der Polizei oder beim Militär. Rund 200000 Soldaten und 320000 Polizisten in Deutschland, da kann man nur schwer abschätzen, wieviele davon noch
"alte Kameraden" sind und wieviele Bürger in Uniform. Zu Meiner Zeit beim Militär waren solche Probleme kein Thema. Wir hatten damals genug mit dem Warschauer Pakt und Terroranschlägen gegen Militäreinrichtungen zu tun.

Um es auf den Punkt zu bringen

Es gibt Rassisten bei der Polizei, aber die Polizei ist nicht rassistisch!

Mich stört, dass Dank Frau Esken die SPD bald einstellige Prozentzahlen erreicht, kann der Frau nicht mal jemand Rethorik beibringen und wie man sich als Politiker äußert. Die Frau fällt seit Amtsantritt nur durch Tritte in Fettnäpfchen auf, das muss aufhören.

kann ich mal ne blöde Frage stellen

Wenn ich sage, es gibt bei den Lebensmittelproduzenten schwarze Schafe, stelle ich dann eine ganze Branche unter Generalverdacht?
Wenn ich sage, es gibt unter den Ärzten Abrechnungsbetrüger, stelle ich dann einen ganzen Berufsstand unter Generalverdacht?
Und wenn ich sage, es gibt in der deutschen Polizei Corpsgeist und latenten Rassismus, stelle ich dann alle Polizisten unter Generalverdacht?
Nein?
Warum wird das dann hier ständig behauptet

18:53 von Forfuture

Auch wenn Esken eine etwas sperrige Art hat und manchmal schon etwas ungeschickt formuliert, ist schon sehr oft auch Wahres an dem, was sie sagt. Natürlich hat sie NICHT die Polizei unter Generalverdacht gestellt, wie hier gleich behauptet wird, sondern völlig zu Recht darauf hingewiesen, dass es in der Polizei durchaus latenten(versteckten, unterschwelligen) Rassismus gibt.

Re
hat sie doch, Polizei unter Generalverdacht gestellt und sie re­vi­die­ren die Aussage von Rot Grün und sagen am ende ätsch doch wahr .
Angst es könnte rot Grün Wählerstimmen kosten ? Es gibt immer Einzelfälle von Fehlverhalten ,immer und überall aber um die geht es nicht ,hier wurde mal wieder pauschal verurteilt wie immer bei Grün Rot und einer Gruppe Rassismus vorgeworfen !!!
Die Gründe sind teile und herrsche für gewisse Gruppen .Hätten wir es nicht teilen würde die Politik nicht so leicht mit allen ihrer komische Aktionen durchkommen.Damit wird abgelenkt und um Wählerstimmen gebuhlt ! So sehe ich so

In Berlin hat man mit dem

In Berlin hat man mit dem Landes-Antidiskriminierungsgesetz den Anfang gemacht...und die Beweislast umgekehrt, was ich etwas bedenklich finde. Als Polizist wird man es in Zukunft noch schwerer haben.

Die SPD am Tiefpunkt

Erst verrät die SPD ihre ehemalige Kernklientel, die Industriearbeiter, und jetzt geht Eskens SPD unsere Polizei an! Man fragt sich, WER eigentlich diese Partei noch wählen soll!?

Offenbar sind es alle noch so kleinen Randgruppen und diejenigen, die von irgendeiner Art der Transferleistungen leben.

Das reicht scheinbar immer noch für 10 bis 15 Prozent. Für steuerzahlende Arbeitnehmer ist die SPD hingegen nur noch eine NoGo-Partei!

Was für ein Niedergang!

19:41 von mipfel

Zitat:"Die Linken (SPD, Grüne, Linke) müssen selbst körperlich Stellen in staatlichen Organen wie Polizei oder auch Bundeswehr besetzen um dort das institutionelle Selbstverständnis mitzugestalten."

Wie stellen Sie sich das vor? Soll die Polizei jetzt parteipolitisch ausgewogen besetzt werden? Sollen Bewerber entsprechend der letzten Bundestagswahl eingestellt werden? Nein, die Polizei hat unbeschadet der privaten Meinung und Einstellung ihrer BeamtInnen neutral und nur ihrem Eid auf Verfassung und Rechtsordnung verpflichtet zu sein. Als Lehrer darf ich auch nicht meine Schüler mit meiner Einstellung indoktrinieren, als Polizist habe ich gegen jedermann Gerechtigkeit zu üben, auch wenn's manchmal schwer fällt.

Logisch

Frau Esken hat sich ja vor ein paar Tagen auf Twitter persönlich dazu bekannt, zur Antifa zu gehören. Noch Fragen?

@falsa demonstratio

Genau das ist der Punkt.
Wieso in so einem Halbsatz.

Sie hat die Aussage erstmal so getätigt und dann in einem Halbsatz relativiert. Warum nicht gleich? Die rechten werden Ihr das so um die Ohren hauen. Sie hat erstmal einen rausgehauen, um dann zu relativieren, das ist populistisch.

Eine unabhängige Stelle tut allen Staatsdienern gut.

@18:47 von Bayuware
Letzten Endes entlastet sie ja normalerweise.
Und Polizei, Justiz haben eine zu wichtige Funktion in der Gesellschaft, als dass man Zweifel zulassen sollte.
– Korpsgeist: Ist oft notwendig. Es gibt Situationen, wo man sich aufeinander verlassen können muss. Um Übertreibungen zu verhindern, kann eine Kontrolle von außen hilfreich sein.
– Eigenschutz: Bedeutung hätte Frau Esken betonen sollen. Dazu ist auch eine Änderung der öffentlichen Haltung nötig. Die Polizei macht ihre Arbeit im allgemeinen Interesse.
– Eine Frage zu dem immer wieder angesprochenen Profiling und der Verbindung mit Rassismus: Gerade erfahrene Beamte haben oft geradezu einen "Riecher", wo etwas nicht in Ordnung zu sein scheint. Das betrifft meist bestimmte gesellschaftliche Gruppen. Mit den Kriminellen in "Nadelstreifen" haben die meisten Polizisten ja weniger zu tun.

Allgemein und Frau Esken

"... sagte Esken
den Zeitungen der Funke Mediengruppe ..."

Wann immer irgendjemand etwas
einer Mediengruppe oder einem Medium sagt(e).

In mehreren großen Tageszeitungen wird dies dann nachzitiert.
Mich stört immer wieder, dass man nie das im Original lesen kann.

Ich denke, Frau Esken ist etwas über das Ziel hinaus geschossen, diesen "latenten"
- nicht sichtbaren -
Rassismus zu behaupten, ist gewagt.

Dennoch gibt es bekannte Fälle, dass es unter Polizeigewahrsam
oder in Gefängnissen Todesfälle gab.
Es gibt des Weiteren bekannte Fälle, dass Polizisten dem rechtsextremen Milieu angehören und Straftaten begangen haben.
Diese sind eben sichtbar, eine Pauschalisierung
würde ich dennoch
nicht vornehmen.

@ 19:36 von Frank von Bröckel

Liebe deutsche Polizist*innen, die tagtäglich treu und brav ihren Dienst auf Deutschlands Straßen versehen - und auch in den Dienststellen, Einrichtungen und Behörden: ich weiß von etlichen von Ihnen und Euch, dass Ihr selbst unter manchen sexistischen und rassistischen Ausfällen (und leider manchmal auch Gewohnheiten) leidet. Fühlt Euch ermutigt durch Aussagen wie die von Frau Esken, Zivilcourage auch Euren Vorgesetzten gegenüber zu zeigen, wo es nottut. Niemand weiß besser als Ihr, dass das das gute Ansehen der Polizei in unserem Land weiter fördert.

So allmählich gewinne ich den

So allmählich gewinne ich den Eindruck, dass in Frau Esken doch mehr steckt, als es erst den Anschein gehabt hat.
Letzte Woche hat sie eine definitive Aussage (was bei Politikern ja schon selten genug ist) zur Autoprämie gemacht. Und eingehalten !
Und jetzt spricht sie ein Thema an, was zwar jedem bekannt und was eigentlich auch niemand, der nicht CDU ist, leugnen kann, was aber sicher für angebliche Empörung sorgt.

Dass es den angesprochenen Rassismus und Korpsgeist gibt, heißt ja nicht, dass das jeden einzelnen Polizisten betrifft. Oder von mir aus auch nur eine Mehrheit. Wer das leugnet, lügt ganz bewusst.
Wer von `Generalverdacht´ redet, macht das ebenfalls ganz bewusst.
Interessant übrigens, dass es gestern sogar bei ts ein Interview mit entsprechendem Inhalt gegeben hat. Hat mich sehr überrascht, wo doch bei solchen Themen gerne... ein gewisser Korpsgeist herrscht :)

Es wäre leicht, Beschwerdestellen einzurichten. Wie neutral die dann wären, ist sicher eine ganz andere Frage.

@ Seebaer1 - noch Fragen

Ja. Wissen sie was die Antifa ist? Und was sollen Leser*innen aus Ihrem Kommentar ableiten?

@falsa demonstratio

Wir reden glaube ich aneinander vorbei und sollten aufhören dem anderen mit Arroganz zu begegnen.

Sie möchten unbedingt festhalten, dass Frau Esken nicht die ganze Polizei für rassistisch hält.
Haben Sie Recht.

Mir geht es darum, dass Sie erstmal die Behauptung aufgestellt hat, latenter Rassismus ist bei der Polizei vorhanden. Um dann zu relativieren und zu sagen, dass die meisten Polizisten keine Rassisten sind und sehr darunter leiden.
Das ist rhetorisch ganz schlecht und falsch. Es gibt seichte Gemüter, die den Halbsatz nicht beachten werden, das wird Stimmen kosten. Und wir brauchen die SPD

@ 19:50 von Seebaer1

Sie wissen (genau wie der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak, der twitterte: „Gegen Faschismus und für Demokratie und Menschenrechte. Ohne Gewalt. Für mich selbstverständlich.") natürlich, dass Frau Esken wie der gesamte SPD-Vorstand mit ihrer Äußerung sich von Trumps Versuch abgrenzte, die Kritik an rassistischer Polizeigewalt als "linksradikale Antifa" zu verunglimpfen. Und in dem Sinne sag ich auch: 61 und Antifa - und bin dabei so friedlich und gewaltfrei wie Ziemiak.
Noch Fragen?

um 18:55 von Adeo60

Das Bild der Polizei als "Dein Freund und Helfer" ist ei n ganz anderes als in den USA. Dort werden bereits in der Ausbildung Feindbilder projiziert und der "Kampfeinsatz"
im weit stärkerem Maße "trainiert", als in Deutschland, wo die Gewaltprävention einen viel höheren Stellenwert einnimmt. Die deutsche Polizei hat eine größere Nähe zum Bürger.

Re
Richtig aber wie lange noch ? Google Malmö und Gewalt .Wo Gewalt herrscht ,wird auch von der Polizei Gewalt eigesetzt werden müssen um es zu beenden .Das verkennen die Leute leider hier .In den USA gibt viele NO GO ereas wo Drogen und Gewalt ,Clandenken und und die Regel ist .Da kann man nicht mit Blumen kommen .
Hoffen wir ,dass es in DE nicht so schlimm wird aber bei so Politiker sehe ich schwarz .
Ist einfach Aktion gleich Reaktion .Die Politik verursacht die Fehler die Polizei muss die ausbügeln und wird dann pauschal denonziert. nIch möchte keine Clanpolizei welche in Berlin gewünscht wird ,bin mit ihr fast zufrieden .

@08. Juni 2020 um 19:50 von krittkritt

"Mit den Kriminellen in "Nadelstreifen" haben die meisten Polizisten ja weniger zu tun."

Wenn das so sein sollte, warum sollte das so sein? Die Zuständigkeit wäre doch die gleiche.

@Leipzigerin59 19:52

"Wann immer irgendjemand etwas
einer Mediengruppe oder einem Medium sagt(e).

In mehreren großen Tageszeitungen wird dies dann nachzitiert.
Mich stört immer wieder, dass man nie das im Original lesen kann."

Verstehe ich nicht.
Wer oder was hindert Sie denn daran, das Interview im Original bei der Berliner Morgenpost, der WAZ oder der Thüringischen Allgemeinen nachzulesen?

@ @ 19:26 von Francis Ricardo

Sie wollen allen Ernstes einen Vergleich ziehen, der letztlich sagt: der gefesselte und dann mit dem Knie auf dem Hals fast 9 Minuten zu Boden gedrückte und dabei sein Bewusstsein und dann sein Leben einbüßende George Floyd war "nicht höflich gewesen", sonst wär die Polizei das ja auch gewesen.
Nicht wirklich, oder?

Zustimmung für Esken

Regelmäßig kann hier jede*r Berichte über Rechtsextremismus innerhalb der Polizei lesen. Jahrzehntelang hat sich die Polizei wie im kalten Krieg auf "links" konzentriert und "rechts" toleriert oder ignoriert. Man siehe dazu kurz auf den Fall NSU. Es ist ja auch nicht unlogisch, dass Hüter*innen der Regeln und Gesetze einen Hang zum mindestens Konservativen zu entwickeln drohen aus ihrer Alltagserfahrung. Ich habe schon so einige rassistische Schikane durch Polizist*innen bei jahrelanger Tätigkeit in der Notfallmedizin sehen müssen. Das Problem braucht endlich Aufmerksamkeit!

19:04 von Liese Klammerbeutel@18:17 von deutlich

"Ich halte die deutliche Mehrheit der Polizisten für ehrenwert, besonnen und vor allem für korrekt arbeitend genug um eine solche Kontrolle gern zuzulassen."

Ich habe nur keine Vorstellung, wie eine Kontrolle funktionieren könnte. Gesinnung kann man nicht überprüfen.
Nur wenn auffällige Tweets gepostet werden, oder Polizisten mit der Teilnahme an fragwürdigen Zusammenkünften extremistischer Gruppen teilnehmen hat man evtl. eine Handhabe. Wenn aber einer im Dienst (zu zweit) bei einem Einsatz eindeutig Rassismus zeigt, dann wird es für den anderen Polizisten schwierig. Der müsste sich der Gesinnung seines Chefs (und der Kollegen) sicher sein. Und dann wäre da noch das häufige Problem: Aussage gegen Aussage.

@Seebaer1 19:50

"Frau Esken hat sich ja vor ein paar Tagen auf Twitter persönlich dazu bekannt, zur Antifa zu gehören. Noch Fragen?"

Ja, Frau Esken hat sich dazu bekannt, Antifaschistin zu sein. Dass Sie das nicht gut finden, beantwortet mir einige Fragen ...

@Am 08. Juni 2020 um 18:45 von StepHerm

Zitat: "Steigen 50 Menschen aus einem Zug und wird vom BGS/Polizei eine verdachtsunabhängige Personenkontrolle durchgeführt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies einen Menschen mit dunklerer Hautfarbe trifft, sehr hoch. Ein Bekannter (dunkle Hautfarbe, Deutscher) meines Sohnes fährt mit dem Zug mit Freunden nach Köln. Sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt wird er als einziger aus der Gruppe am Hbf AC mit einer Ausweiskontrolle belästigt.

Bei der Wohnungssuche werden Migranten systematisch benachteiligt.

Auf Ämtern werden sie nicht für voll genommen oder nur schleppend behandelt.
...
Es ist der alltägliche Rassismus, der zermürbt"

Viele Behauptungen ohne wirkliche Belege.

Wie im Tollhaus

Da heben Polizisten nun seit Monaten den Kopf für uns hin, müssen sich neben ihren laufenden Aufgaben mit Sorge um Leib, Leben und unsere Sicherheit auch noch um Einhaltung, Kontrolle von Coronaregeln kümmern und gegen rücksichtslose Gestalten verteidigen und zum Lohn werden sie nun mit Generalverdacht Rassismus überzogen. Das ist nicht nur schäbig, sondern auch verantwortungslos. Schwarze Schafe gibt es immer, das rechtfertigt solche öffentlichen Anklagen aber niemals.

@Werner40 18:17

"Esken hat es voll drauf, die SPD noch tiefer in den Keller zu bringen. Letzte Woche Automotive-Arbeiter, jetzt die Polizei vergrault."

Sie verbreiten falsche Tatsachenbehauptungen.
Frau Esken hat beides nicht getan.

Vorverurteilung

Interessant, dass hier auf 'nicht VORVERURTEILEN' gepocht wird...

Kommentar von 'Leipzigerin 59':

"Ich denke, Frau Esken ist etwas über das Ziel hinaus geschossen, diesen "latenten"
- nicht sichtbaren -
Rassismus zu behaupten, ist gewagt."

Aw:
KLAR!
Für Sie als weisse Leipzigerin mit 59 Jahren (oder Geburtsjahr) ist DAS nicht ersichtlich, weil nie erlebt.
ICH als hier geborener, im Gegensatz zu den ach so grundgesetztreuen Ostzonalen bin ich gar von Geburt an 4 Jahre lang länger Bundesbürger der BRD (!) als Ihr. Und dennoch habe ich am eigenen Leibe erlebt, wenn ich beruflich Richtung Bonn, Bremen, Hamburg etc. unterwegs war, dass ICH, zu 99,8% aufgund von 'racial Profiling' im Zug kontrolliert wurde. Da konnten Kinderschänder, gesuchte Blonde sitzen, den einzigen Schwarzhaarigen, haben sie kontrolliert. Zugegeben. Die Bundespolizisten (durchweg), mit denen ich zu tun hatte, waren ALLE nett, keine Nazis, keine Rassisten aber weshalb kontrollieren die nicht verdachtsunabhängig?

Deutschland braucht mehr Demos gg. Rassismus u. gg. Gewalt

Deutschland braucht mehr Demos gg. Rassismus u. gg. Gewalt, insbesondere gg. rechte Gewalt u. linke Gewalt u. auch gg. dementsprechendes Gewaltpotential in der Polizei.

Motto: Den Keim ersticken, und zwar an der Wurzel

Das ist ganz wichtig in diesen Corona-Zeiten, wo Demos - als Großveranstaltungen - wg. Corona nicht stattfinden sollen.

Also: Geht auf diese Demos gg. Rassismus u. gg. Gewalt, insbesondere gg. rechte Gewalt u. linke Gewalt u. auch gg. dementsprechendes Gewaltpotential in der Polizei !

Eine Erweiterung auf den Verfassungsschutz, sei es Bund oder Länder, oder andere derartige Organe, kann auf gar keinen Fall schaden.

Viel Demo, hilft viel !

Ist ganz wichtig für Deutschland !

Deutschland wacht dann endlich auf !

Bei solchen Gelegenheiten

Bei solchen Gelegenheiten verweise ich gerne auf das aus meiner Sicht beachtliche Projekt `PolizeiGrün´
https://polizei-gruen.blogspot.com/

Das kommt aus der Polizei selbst und ist ziemlich offen und `selbstkritisch´ in positivem Sinne. Auch wenn der Gründer (?) natürlich öfter mal als `Nestbeschmutzer´ tituliert wird.
Sich durch das Archiv zu wühlen lohnt sich durchaus (auch gewisse Suchbegriffe wie z.B. G20).
Zum Thema passt:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/
1126309.polizeigewalt-weniger-rainer-wendt-mehr-bruce-lee.html

Um Gottes willen, da kommt was von der SPD

Ich darf diejenigen, die Esken hier kritisieren, doch einmal erinnern, daß in regelmäßigen Abständen rechtes Gedankengut bei der Polizei und Bundeswehr Gesprächsthema ist. Und wo rechtes Gedankengut vorhanden ist, ist auch Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu finden. Daß ist aber noch lange keine Verallgemeinerung.

Hospitation empfohlen

Frau Esken sollte froh und dankbar sein, dass es noch immer so viele Frauen und Männer gibt, die sich trotz relativ niedriger Löhne- für diesen tlw. gefährlichen und offenbar von einigen Menschen unterschätzten Beruf entscheiden. Vielleicht sollte Frau Esken einmal vor Ort hospitieren . Ich bedanke mich jedenfalls ganz herzlich bei den vielen Polizisten und Polizistinnen, die immer für uns da sind!

Sicher

hier können sich die, die schon immer aus irgendwelchen Gründen ein Problem mit der Polizei haben austoben. Polizisten sind Menschen, die ständig den Kopf hinhalten müssen und dafür angegriffen, beleidigt und bespuckt werden. Das bei schwierigsten Arbeitsumständen und niedrigen Gehältern. Mich wundert eher, dass den gefährlichen undankbaren Job noch Jemand macht. Und wenn dann, wie in Berlin, jede(r) Polizist(in) bei einer Beschuldigung die Unschuld beweisen muss (was jeder >Rechtsstaatlichkeit Hohn spricht), dann findet selbst das noch Applaus. Dabei ist eine gute Polizei das Einzige, was die Rechtsstaatlichkeit und die Schwachen vor der Gewalt der Straße schützt.

Pps. :

Frau Esken genießt meinen höchsten Respekt.
Totschweigen ist die Wurzel allen Übels. Und das Totschweigen ist politische Agenda!

20:22 @PatricioKanio @falsa demonstratio

Meiner Meinung nach steckt das Missverständliche bzw. das rhetorisch Ungeschickte im Wort
》 latent《

Unsichtbar ... kann -
überall sein, damit kann eine Pauschalisierung interpretiert
werden.

@Defender411 18:48

Zitat: "Mal ganz ehrlich, wieviel Gewalt gibt es gegen Polizisten?

Und nicht nur gegen diese, auch gegen Hilfskräfte gibt es steigende Gewalt. Soweit ich es sehe, ist Polizeigewalt in Deutschland eher die Ausnahme und es ist absolut richtig dagegen vor zu gehen! Man muss sich nur mal mit Polizisten unterhalten und man erfährt, wie respektlos sich viele Menschen gegenüber Polizisten verhalten."

Ach, und umgekehrt gibt es so etwas nicht. Daß habe ich selbst mit einem Polizisten, einer Notärtzin, und der Besatzung eines Rettungswagens erlebt. Also tun Sie nicht so, als würde Hochnäsigkeit und Machtkomplex bei diesen Kräften nicht existieren.

Am 08. Juni 2020 um 19:50 von PatricioKanio

Zitat: Genau das ist der Punkt.
Wieso in so einem Halbsatz.
Sie hat die Aussage erstmal so getätigt und dann in einem Halbsatz relativiert. Warum nicht gleich? Die rechten werden Ihr das so um die Ohren hauen. Sie hat erstmal einen rausgehauen, um dann zu relativieren, das ist populistisch.

Es tut mir Leid. Sie haben sicher recht. Ich habe das -anscheinend im Gegensatz zu Ihnen- nicht in vollem Wortlaut gelesen.

Solche weitreichenden

Solche weitreichenden Entscheidungen sollten nicht von plötzlich aufgetauchten ehemaligen Eltervertreterinnen getroffen werden, deren wirkliche Absichten mir eh obskur erscheinen. Im übrigen wäre ein Korpsgeist, den es in eigener Form ja auch in der SPD gibt, für unsere immer mehr verleugnete Eigenbedürfnisse lieber, als ein weiter für die Demontage des inneren Wertekanons agierendeR SPD- Klüngel, dem bekannter Weise alle Sorgen der Welt wichtig sind, nur nicht die der eigenen Landsleute. Der ständige gewollte Abbau des Vertrauens an unserer Polizei, die mittlerweile hier behandelt wird, als hätte sie diesen Floyd umgebracht, scheint zu einem Konzept zur Schwächung von Staatsorganen zu gehören. Wie wollen wir zukünftig hier noch Menschen finden, die diese Arbeit noch machen werden. Frau Eskens sollte diese Polizei bei (täglichen) Einsätzen begleiten, in denen auch Mitbürger mit Migrationshintergrund vorkommen, um zu erkennen, dass diese oft nicht nur harmlos unschuldige Opfern sind.

Und die Konsequenz?

Liebe Frau Esken, dann schaffen Sie doch gleich die Polizei ab. Dann ist Ihr Problem gelöst - nur nicht die Frage der inneren Sicherheit des Landes.

@20:16 von Silverfuxx

"Letzte Woche hat sie eine definitive Aussage (was bei Politikern ja schon selten genug ist) zur Autoprämie gemacht. Und eingehalten !"

Da möchte ich aber festhalten, dass auch Herr Scholz die in seinem umfangreichen Konjunkturpaket - ein sehr gutes, finde ich - nicht vorgesehen hatte. (Nur der Gerechtigkeit halber.)

"Es wäre leicht, Beschwerdestellen einzurichten."

Das wäre ein wichtiger Schritt.

Allerdings: An meinem ehemaligen Arbeitsplatz (Krankenhaus) gab es auch eine Stelle, wo man schwere medizinische Fehler melden konnte bzw. sollte. Das nutzt aber wenig, wenn dann ein Fehler (mit tödlichem Ausgang) nicht gemeldet wird. Da lässt sich nicht aufarbeiten, was schief gelaufen ist, um es künftig besser zu machen.

Eigenartig

Ich habe mich der Polizei gegenüber bisher immer freundlich verhalten. Und die Polizisten waren auch immer freundlich.

Ich bin sogar der Meinung, daß unsere Polizei im Gegensatz zu manchen anderen europäischen Ländern gegenüber bestimmten Konsorten und Krawallmachern noch viel zu freundlich ist...

SPD / Eskens

Welcher Meinung war schon Herr Sarrazin?

Frau Esken

wenn ich nicht schon früher aus der SPD ausgetreten wäre, dann jetzt . Sie sollten sich vor unsere Polizei stellen und nicht die Polizei in ein schiefes Licht stellen. Sicher, schwarze Schafe gibt es überall in der Gesellschaft so auch in den Parteien, ( Höcke ,AfD ). Für mich ist die Polizei immer noch Dein Freund und Helfer !

Bote_der - alltägliche Rassismus ist ohne wirkliche Belege

Machen Sie doch mal den Selbsttest wie
Herr Wallraff

Im Film "Schwarz auf Weiß" reist Günter Wallraff als Kwami Ogonno durch Deutschland,
um die alltägliche Fremdenfeindlichkeit zu zeigen.

@ Bote_der_Wahrheit 18:55

Zitat: ""Noch einmal: Belege bitte einfügen!

Zitat: "Gibt es auch bei der deutschen Polizei "Korpsgeist" und "latenten Rassismus"? Das meint zumindest SPD-Chefin Esken."

Wie kommt Frau Esken zu solchen Behauptungen??

Kann Frau Esken einmal ihre Behauptungen - um nicht zu sagen: leeren Verleumdungen - einmal faktisch belegen?"

Zitat WDR: Die Staatsanwaltschaft Kleve hat im Fall des unschuldig eingesperrten und nach einem Zellenbrand gestorbenen Syrers Amad A. erneut Ermittlungen eingeleitet.

Einem Polizisten werde Freiheitsberaubung vorgeworfen, bestätigte die Staatsanwaltschaft Kleve dem WDR am Dienstag (26.05.2020). Der Beamte soll den Hinweis einer Staatsanwältin ignoriert haben, die auf eine Verwechslung hinwies.

Zitat Dokumentarfilm von M. Kolvenbach, P. Pagonakis: Im Januar 2005 stirbt Oury Jalloh, ein Asylbewerber aus Westafrika, im Polizeigewahrsam. Offizielle Todesursache: Tod durch Hitzeschock, ohne Fremdeinwirkung. Offiziell habe das Opfer seine Matratze angezündet.

19:13 StepHerm

>> in den letzten Tagen wurde nicht nur in Deutschland sondern weltweit gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. Organisatoren dieser Demonstrationen waren nicht AfD, CDU/CSU, FDP.<<

Sie vergaßen Linke, SPD und Grüne zu erwähnen. Die Politiker der Parteien haben diese Demonstrationen ebenso wenig organisiert.

>>Niemend wird als Rassist geboren, er wird dazu erzogen (Eltern, Freunde, Umfeld).
Und Rassismus ist keine Meinung, sondern eine Haltung/Einstellung.<<

Stimmt. Und deswegen finde ich es falsch, die Polizisten alle über einen Kamm zu scheren. Das erweckt die Vermutung, dass verstärkt diese Berufsgruppe betroffen sei.
Oder soll man hinterher Gewissensbisse bekommen, Menschen anderer Hautfarbe überhaupt erst festzunehmen? Kann ja schon nach Rassismus aussehen.

@blue reef 20:52

"Liebe Frau Esken, dann schaffen Sie doch gleich die Polizei ab."

Die Tiefe und Sachlichkeit Ihres Beitrags ist beeindruckend ...

Am 08. Juni 2020 um 20:46 von Leipzigerin59

Dankeschön!

Wenn Sie es nur so gesagt hätte"ein Teil der Sicherheitsbehörden..."

Ich finde eine Bundespolitikerin muss sich einfach besser ausdrücken. Ihr passieren solche Sachen immer wieder

@defender

Ich glaube nicht, das die derart viel zerdeppert.

Weil nicht viele sie ernst nehmen werden.

Ich tue es nicht.

Belege gibt es reichlich

Hier wird ja gerne nach Belegen gefragt. Der Fall Oury Yalloh dürfte allen bekannt sein.

Weitaus weniger bekannt sind z.B. die Fälle, über die Sabine Rückert von der Zeit in ihrem Podcast berichtet. In den Folgen 11(!), 22, 26, 36 (!), 47 finden sich schöne Beispiele von Chorgeist, Vertuschung und schlechter Polizeiarbeit.

Oder der Artikel der TAZ vom 30.05.2020 „Wenn Fehler keine Folgen haben“.

Alles sehr unschön für die Polizei, die gut daran tun würde, sich von autoritären Charakteren und falschen Fuffzigern zu befreien, um wirklich wieder der Freund und Helfer zu werden. Eine überprüfbare Polizei nimmt im Übrigen auch den Spinnern den Wind aus den Segeln, die glauben, sie könnten Polizisten als Angriffsobjekte betrachten.

Ein einzelner Polizist als Kontrollinstanz ist angesichts der vielen Fälle doch nur ein Feigenblatt.

Und wenn Armin Laschet sagt, die Polizei werde durch Bodycams geschützt, so gilt das umgekehrt ebenso. Leider nur, wenn der Einsatz verpflichtend wäre.

Die Erwartungen an die Polizei sind hoch.

Für Sicherheit sorgen, Kriminalität verhindern und Strafverfolgung. Leider sind die gemachten Erfahrungen oft gegenteilig.

20:25 @DrBeyer @Leipzigerin59

Ich hatte das interview bis jetzt
trotz intensiver Recherche nicht
gefunden,
und ich kann es nicht lesen, weil kostenpflichtig.

Dennoch danke für den Hinweis.

@ deutlich

Ich habe NIE einen Polizisten bespuckt, angegriffen oder bepöbelt. Das ging aufgrund meines Aussehens eher in die andere Richtung... Naja, habe es erwartet aber wie gesagt, die Polizisten, mit denen ich zu tun hatte, waren nett ABER?!?!? Weshalb hatte ich mit denen zu tun und nicht du?
Genau! Ich sehe halt aus wie ein NAFRI!

@20:38 von deutlich

"Sicher hier können sich die, die schon immer aus irgendwelchen Gründen ein Problem mit der Polizei haben austoben."

Ich lese die Kommentare zu diesem Thema in diesem Thread überwiegend als äußerst differenziert.

"Polizisten sind Menschen, die ständig den Kopf hinhalten müssen und dafür angegriffen, beleidigt und bespuckt werden."

Für ihre hohe Stresstoleranz und Fähigkeit deeskalierend aufzutreten, verdienen diese auch meinen allerhöchsten Respekt.

"Das bei schwierigsten Arbeitsumständen und niedrigen Gehältern. Mich wundert eher, dass den gefährlichen undankbaren Job noch Jemand macht."

Ich bin mehreren jungen Menschen begegnet, die diesen Job unbedingt machen wollten, aber zumindest beim ersten Versuch am Einstellungsverfahren gescheitert sind. Ich halte es für sehr wichtig, dass die Aufnahmevoraussetzungen hoch sind und die Ausbildung die jungen Menschen entsprechend auf die Praxis vorbereitet.

Nein, wir haben kein Problem ....

... mit Rassismus in Deutschland. Nicht in der gesellschaftlichen und politischen Mitte, nicht im Mainstream, nicht unter den "ganz normalen Leuten", zu den wir uns doch alle so gerne zählen möchten.
[Ironie Ende]

Immerhin haben einige Foristen hier darauf hingewiesen, das Rassismus auch bei uns in Deutschland Alltag ist. Zwar nicht wie in Amerika – zum Glück. Aber hören wir doch endlich auf, so zu tun "als wäre *bei uns* alles in Ordung"!

Und vor dem Hintergrund solcher beispiellosen Exzesse wie in den USA ist es durchaus richtig, auch vor der eigenen Tür zu kehren zu beginnen. OK, ob die Wortwahl von Frau Esken die Beste war, steht auf einem andern Blatt. Aber in einer Gesellschaft mit latentem Rassismus muss man auch auf die gesellschaftlichen und staatlichen Strukturen und Institutionen ein Auge haben. Freilich darf es keinen Pauschal-Verdacht gegen Polizei, Militär etc. geben – aber auch eben kein Denk-, kein Redeverbot und kein Tabu. Kein "Weggucken" mehr!

Am 08. Juni 2020 um 20:38 von deutlich

Zitat: hier können sich die, die schon immer aus irgendwelchen Gründen ein Problem mit der Polizei haben austoben.

Ich habe seit über 30 Jahren beruflich mit der Polizei zu tun und aus Erfahrung ein eher distanziertes Verhältnis (nicht wegen Rassismus).

Dennoch stimme ich Ihnen zu, wenn Sie sagen: Zitat: Polizisten sind Menschen, die ständig den Kopf hinhalten müssen und dafür angegriffen, beleidigt und bespuckt werden. Das bei schwierigsten Arbeitsumständen und niedrigen Gehältern.

Einen Grund Rassisten in den Reihen der Polizei zu dulden und zu verschweigen, dass es Rassisten in den Reihen der Polizei gibt, sehe ich darin aber nicht.

Ich halte es da mit Frau Eskens: " Die meisten Polizisten stehen solchen Tendenzen allerdings sehr kritisch gegenüber und leiden unter dem potenziellen Vertrauensverlust, der sich daraus ergibt.

Den ehrlichen, arbeitssamen Polizisten helfen und Rassismus in Kreisen der Polizei ausmerzen

ich habe noch keine Antwort auf meine Frage

von 19:48, warum hier ständig von "Generalverdacht" und "Pauschalverurteilung" geschrieben wird. Die angesprochenen Foristen beschränken sich lediglich darauf, den Vorwurf gebetsmühlenhaft zu wiederholen.

Kann man das nicht erklären, oder will man das nicht?

20:22 von DemokraSte

Ja was ist die Antifa? Erklären Sie doch mal, was an der Antifa gut sein soll? Leider wird in Linken Kreisen die Antifa schön geredet und auch geschrieben. Bezeichnend auch die Aussage von Frau Esken, dass man gegen Rassismus und Rechtsextremismus in der Polizei vorgehen muss. Gegen Linksextremismus hat sie offenbar nichts. Linksextremismus ist für jemanden, dessen politische Vergangenheit in einer linksextremistischem Organisation liegt und die kein Problem mit der Anwendung von guter, weil linker Gewalt hat kein Grund davor zu warnen. Und genau das ist die Antifa unter dem Deckel gegen Faschismus zu agieren.

@08. Juni 2020 um 20:52 von blue reef

Wieso kommt bei Ihnen die Überprüfung in der Polizei einer Abschaffung gleich? Was ängstigt Sie an Frau Eskens Forderung?

@stupid at first 20.47

Ach, und umgekehrt gibt es so etwas nicht. Daß habe ich selbst mit einem Polizisten, einer Notärtzin, und der Besatzung eines Rettungswagens erlebt. Also tun Sie nicht so, als würde Hochnäsigkeit und Machtkomplex bei diesen Kräften nicht existieren."
also ein Polizist , eine Notärztin und die Besatzung eines Rettungswagens waren gewalttätig gegen Sie? Das lässt ziemlich tief blicken! Honi soit qui mal y pense?

Korpsgeist

proehi@
Komisch das es gerade die politischen Parteien sind die vor Wahlen Korpsgeist und Geschlossenheit fordern um ihre Ziele durchzusetzten.
Allso so wie immer selber Wein und alle andern Wasser.......

Die Mehrheit der Polizist*innen ist sicher o.k.

... , aber man muss auch auf die Ausnahmen hinweisen können, so wie hier im WDR: https://kurzelinks.de/qj9d
Ermittlungen nach Einsatz mit Schlagstöcken und Pfefferspray

Polizisten sind keine Roboter und manchmal führt der Stress an Grenzen. Das darf aber wie bei einem Chirurgen keine Rechtfertigung für Fehlverhalten sein.

0panik

„Motto: Den Keim ersticken, und zwar an der Wurzel“

Das erinnert mich an Statements von Gesinnungsgenossen von ihnen :
„https://de.wikipedia.org/wiki/Volksfeind#Sowjetunion“

Links ist halt nicht mehr so ganz, was es eigentlich sein sollte....

@Fragezeichen76 - Im Normalfall ist alles super.

20:56 von Fragezeichen76:
"Ich habe mich der Polizei gegenüber bisher immer freundlich verhalten. Und die Polizisten waren auch immer freundlich."

Wer eine landestypische Hautfarbe hat und Demos des politisch linken Spektrums meidet, wird Ihre Erfahrungen bestätigen können.

Es geht hier aber nicht um den Normalfall.

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