Polizeieinsatz in Minneapolis, Archiv

Ihre Meinung zu Nach Tod von George Floyd: Demokraten fordern Polizeireform

Nach der Tötung des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz mehren sich in den USA Forderungen nach Reformen bei der Polizei. Justizminister Barr will davon nichts wissen. Doch einige Städte handeln bereits.

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154 Kommentare

Kommentare

falsa demonstratio
Am 08. Juni 2020 um 10:27 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Die TS hat bisher jedenfalls nicht geklärt, ob Mr. Floyd nur ein unschuldig Verdächtiger war oder tatsächlich ein "Kleinkrimineller". Sollte sogar letzteres richtig sein, wird das seine Familie und Bürgerrechtler nie zugeben und es wäre auch in keiner Weise eine Rechtfertigung für die Tötung.

Sie haben Recht: Es ist völlig unerheblich, ob Herr Floyd ein Kleinkrimineller war oder nicht.

derdickewisser
Auch wenn dies das Verhalten

des Polizisten nicht rechtfertigt (8 Minuten sind eine endlos lange Zeit): es wäre selbstverständlich sehr hilfreich zur Einschätzung der Vorgänge, wenn es Videoaufnahmen auch vom Vorgang der Festnahme gäbe. Sollte das Opfer keine Gegenwehr geleistet haben, wäre des Vorgang umso monströser. Sollte Floyd sich stark gewehrt haben, ist der Vorgang sicherlich anders zu beurteilen.

Bote_der_Wahrheit
"Polizeigewalt"

Zitat: "In vielen US-Großstädten gab es derweil tagsüber erneut friedliche Massendemonstrationen gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeibrutalität, die gegen Abend teilweise in gewaltsame Ausschreitungen umschlugen"

Ich finde es ein wenig bemerkenswert, dass unreflektiert von "rassistischer Polizeigewalt" gesprochen wird, ohne einen Beleg zu liefern.

Polizeigewalt ist erst einmal ein völlig objektiver Begriff: selbstverständlich übt die Polizei "Gewalt" aus. Sie MUSS Gewalt ausüben, um die Einhaltung von Gesetzen zu überwachen und Kriminelle festzunehmen.

"Rassistisch" ist die Polizeigewalt dann, wenn die Hautfarbe von Verdächtigen eine Rolle spielt. Statistiken zeigen, dass Schwarze überporportional oft bei Auseinandersetzungen mit der Polizei zu Tode kommen, was aber noch in keiner Weise belegt, dass die Hautfarbe der entscheidende Faktor ist.

Bote_der_Wahrheit
"gegen Polizeiwillkür und Rassismus in den USA"

Zitat: "Sie wollen nach der brutalen Festnahme und der Tötung von George Floyd ein Zeichen zu setzen: gegen Polizeiwillkür und Rassismus in den USA."

Dass die Polizei exzessiv brutal gegen George Floyd vorgegangen ist, das dürfte außer Zweifel stehen.

Dass die Polizei in den USA robuster zu Werke geht, das ist, denke ich, auch bekannt.

Polizeiwillkür und Rassismus lässt sich aus den Zahlen nicht herauslesen:

1. die Polizei führten 2019 12,3 Mio. Kontrollen durch

2. in 1.004 Fällen kamen Menschen dabei zu Tode

3. in "nur" 35 Fällen kamen hierbei "unbewaffnete" Personen zu Tode: 9 Schwarze; 19 Weiße

Quelle: The Myth of Systemic Police Racism,
By Heather Mac Donald
June 2, 2020
Wall Street Journal

"https://www.wsj.com/articles/the-myth-of-systemic-police-racism-1159111…"

Gespiegelt, da Bezahlschranke:

"http://archive.is/OXbjA#selection-2485.325-2485.331"

Leipzigerin59
10:27@karlheinzfaltermeier ... @frosthor

"... TS hat bisher jedenfalls nicht geklärt, ob Mr. Floyd nur ein unschuldig Verdächtiger war oder tatsächlich ein "Kleinkrimineller". .."

Das kann die TS nicht klären, sie ist
weder Polizei noch Gericht.
Ist übrigens irrelevant, da es um die Ermordung eines Verdächtigen und Polizeirreform geht.

"... Sollte sogar letzteres richtig sein, wird das seine Familie und Bürgerrechtler nie zugeben ..."

Glaskugel?

Bei manchen Kommentaren kann man nur mit Ironie und Sarkasmus kommentieren, so verbohrt und abstRuß sind diese.
Mir fehlt leider etwas Talent dazu.

Bote_der_Wahrheit

Was ist mit den anderen 7.406 ermordeten Schwarzen?

In den USA wurden im Jahr 2019 7.407 Schwarze ermordet - 90 % davon von Schwarzen.

Was gedenkt man dieser Schwarzen zu tun?
"Mattern" diese für Gruppen die "Black Lives Matter" nicht? Thematisieren die Leute von "Black Lives Matter" nur Einzelfälle exzessiver Polizeigewalt?

Quelle: The Myth of Systemic Police Racism,
By Heather Mac Donald
June 2, 2020
Wall Street Journal

"https://www.wsj.com/articles/the-myth-of-systemic-police-racism-1159111…"

Gespiegelt, da Bezahlschranke:

"http://archive.is/OXbjA#selection-2485.325-2485.331"

Leipzigerin59
10:44 @Sisyphos3

Warum jetzt?
Weil jetzt das Fass zum Überlaufen gebracht wurde und große Proteste in der Bevölkerung und bei Politikern ausgelöst haben.

Zwiespalt
Wir wissen es nicht....

In letzter Instanz geht es hier um den unnötigen, gewaltsamen Tod eines Menschen , egal welcher Ethnizität oder Hautfarbe. Ein Mensch der Vater, Sohn, Bruder, Freund….war und dessen Tod viel Leid hinterlässt. Verursacht und unberechtigt durch einen anderen Menschen der seine Macht ausgenutzt hat. Hätte sich dieser Polizist genau so verhalten, wenn unter ihm ein Mensch mit einer weißen oder gelben etc. Hautfarbe gelegen hätte………wir wissen es alle nicht. Es scheint als hätte dieser Office, auf jeden Fall Emotion & Motorik nicht unter Kontrolle und befindet sich in der falschen Position. Ohne Zweifel Menschen verachtender Rassismus und rechte Gewalt sind allgegenwärtig, aber vielleicht sollten wir Acht geben ihn voreilig als Motiv zu nehmen und dabei etwas Anderes zu übersehen…….

Gassi
Das wird nicht reichen ...

es ist ein strukturelles Problem. Solange der mittlere Westen so rechts wählt, so lange ist Polizeigewalt politisch geduldet. Klar könnten die Counties, also die Landkreise ihre Polizei lokal anders aufstellen - das werden manche wohl auch tun - aber das hilft nichts, wenn die rass. Polizisten nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Die Anklage gegen den mordenden Polizisten bleibt ein Feigenblatt, wenn der Prozess zu einem milden Urteil führt, das der SPAZ, der schlauste Präsident aller Zeiten, dann begnadigt (wie bereits praktiziert). Und die Gesellschaft applaudiert - so lange, bis sie selbst mal von der Gewalt betroffen sind. Man höre sich die Sprüche der AfD und ihrer Symphatisanten an - und man berücksichtige z.B. die Ku-Kux-Klan-Polizisten in BW und stelle sich dann den Weg in D. vor. Deja-vu? Richtig: 33. Genau diesen Weg beschreitet gerade die am. Gesellschaft mit ihrem Egoismus. Wahrlich, "make America great".

StöRschall

11:02 von Bote_der_Wahrheit
Was ist mit den anderen 7.406 ermordeten Schwarzen?
Was ist mit den anderen 7.406 ermordeten Schwarzen?

In den USA wurden im Jahr 2019 7.407 Schwarze ermordet - 90 % davon von Schwarzen.

Was gedenkt man dieser Schwarzen zu tun?
"Mattern" diese für Gruppen die "Black Lives Matter" nicht? Thematisieren die Leute von "Black Lives Matter" nur Einzelfälle exzessiver Polizeigewalt?

----

Dass man sowas noch erklären muss, ist schon grenzwertig:

Die sind mitgemeit.

Die Fälle summieren sich, bis das Fass überläuft.

Das ist hiermit geschehen.

Muss nicht jeder Einzele verstehen. Es reicht, wenns die Mehrheit versteht.

StöRschall

Es braucht eine Gesellschaftsreform.

Und das widerum braucht Reformationskräfte.

Leipzigerin59
George Floyd

Vorbestraft?
Unumstrittene Tat des gefälschten 20 $ ?

Dafür hätte ich gern Belege.

Ich habe mir die Videos zur Festnahme noch einmal angeschaut.

Floyd wurden Handschellen, Hände auf dem Rücken angelegt, nachdem er aus seinem Auto geholt wurde.

Er wurde mit Handschellen an
diese Wand gedrückt.

Er wurde mit auf dem Rücken gefesselten Händen getötet.

Jim456
Mal etwas die Bremse ziehen...

Es ist nicht alles Rassismus was einige Aposteln dahinter vermuten. Die USA hat kein Rassismus Problem und vieles ist dort viel strikter und sensibler geregelt als z.B. bei uns (Sieh schon Meldetexte im deutschen Fernsehen "Schon wieder ein Schwarzer getötet""!)

Das würde NIE über einen amerikanischer Sender so laufen!

Die USA hat ein soziales Problem, vorallem auch durch fehlende Bildung und Gleichstellung. Aber auch durch extrem hohe Kriminalität, die aber auch leider sehr oft von Afro- Amerikaner ausgeht.

"Angemessenes" Reagierung durch Ordnungshüter - JA! Da muss die Polizei drüben DRINGEND! nachbessern!

Sisyphos3
11:07 von Leipzigerin59

Weil jetzt das Fass zum Überlaufen gebracht wurde
.
damit könnten sie recht haben
der berühmte Tropfen ....

karlheinzfaltermeier
@Leipzigerin59 um 11:01Uhr

Nein, ich habe keine Glaskugel, aber ich habe auch noch nie gehört, daß die Familie gestanden hätte, daß das Opfer ein "braver" Krimineller war und auch jede Art von Demonstranten schweigen dazu natürlich. Uns im Gegensat zu Ihnen, meine ich schon, daß die TS diese Frage klären sollte. Aber es scheint so, als ob auch Sie nur auf "Rassismus" fokussiert sind.--

Bote_der_Wahrheit
@Am 08. Juni 2020 um 11:07 von Gassi

Zitat: "Das wird nicht reichen ...
es ist ein strukturelles Problem. Solange der mittlere Westen so rechts wählt, so lange ist Polizeigewalt politisch geduldet"

Belege bitte einfügen.

Wo genau sehen Sie ein "strukturelles Problem"?

Mit welchen Zahlen, Daten, Fakten können Sie dieses belegen?

Bitte um Info.

derdickewisser
@falsa demonstratio 11.20

Ich weiß nicht, wo und in welchen Strukturen Sie arbeiten. Aber: sollten Sie Mitarbeiter(in) in einem größeren Kontext sein, und Ihr Chef setzt eine Kommission ein, die ausschließlich die Abteilung, in der Sie selbst beschäftigt sind, auf "schwarze Schafe" und "strukturelle Probleme" mit legalem Verhalten hin durchleuchten soll - ich könnte mir vorstellen, dass Sie das zumindest bedenklich finden könnten. Mir zumindest würde es so gehen.

teachers voice
re bote der...: Polizeigewalt

Sie zitieren Heather Mac Donald in Ihrem Dementi von rassistischer Gewalt und das tut mir - pardon - fast schon körperlich weh.

Ich bin sicher, dass Sie noch kein Buch von Mac Donald gelesen haben, sonst könnten Sie sie nicht derart entstellend für die aus Mac Donalds Sicht falsche Sache einspannen.

Ihr Vorgehen entspricht dem bekannten Muster aller Rechtspopulisten: Man unterstellt jemand eine „Behauptung“, die dieser niemals so oder in einem anderen Zusammenhang gesagt hat und instrumentalisiert diese dann.

Konkret: Mac Donald geht es um falsche und pauschale Anschuldigungen gegen die Polizei. Damit liegt sie richtig und verteidigt insbesondere das umstrittene „race-profiling“. Spannendes Thema!

Aber hier Mac Donald als Kronzeugin gegen die Existenz „rassistischer Polizeigewalt“ heranzuziehen, dazu muss man schon seine eigene „Wahrheit“ mal wieder ins Spiel bringen.

Der Fall Floyd zeugt jedenfalls von „rassistischer Polizeigewalt“ und ich wette, dass sieht auch Mac Donald so!

werner1955
Demokraten fordern

Warum haben Sie diese nicht in den 8
Jahren von Obama, oder Bills Präsidentschaften umgesetzt?

Friedrich Spee
wiederholt erklaert..

wir haben es nicht mit einem rassismusproblem innerhalb der polizei zu tun, sondern das primaere problem ist das der polizeigewalt. ich habe gewisse killertypen innerhalb der polizei waehrend meiner jahre in new jersey, ohio und kalifornien selbst erlebt, und sie haben mich das fuerchten gelehrt.

der rassismus besteht dann lediglich darin, dass diese killer aufgrund gesellschaftlicher/systembedingter gegebenheiten, naemlich einem allgemeinen gesellschaftlichen rassismus, davon ausgehen (koennen), bei einem schwarzen opfer leichter straflos davonzukommen.

gman
✎Anti-Rassismus-Lives-Matter-Demo gegen Deutsche Polizei

Reform in USA, nicht in D. Krawall ist Unrecht!

Demonstration ja, keine Frage, aber nicht so und nicht gegen die Deutsche Polizei. Es geht um Polizeigewalt in den USA!

Diese "Anti-Rassismus-Demos" u.a. in Stuttgart sind zu verurteilen.
Am Samstag war es nach der Kundgebung zu Zwischenfällen in der Innenstadt gekommen.
Der baden-württembergische Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer, kritisierte am Sonntag die Zwischenfälle. Die Vorfälle zeigten, "dass insbesondere linke Extremisten die Anti-Rassismus-Demonstrationen und Bekundungen für deren Zwecke missbrauchen, um Gewalt gegen die Polizei und den Staat auszuüben".
Kusterer sprach von rund 500 Personen, die am Samstagabend vor das zentrale Innenstadtrevier in Stuttgart gezogen seien und an die Tür gehämmert hätten mit Rufen wie "Ganz Stuttgart hasst die Polizei".

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/
stuttgart/polizeigewerkschaft-verurteilt-angriffe-bei-demo-stuttgart-100.html

Sternenkind
Nun ja

Unbegrenzter Massenauflauf, dichtgedrängt, schreiend, ohne Masken und Distanz: Die Rassismusdemonstrationen am Freitag und Samstag. Was vor ein oder zwei Wochen noch ein Straftatbestand war, ist offensichtlich außer Kraft gesetzt: Bei den Hygienedemonstrationen wurden Teilnehmerzahlen begrenzt oder angemeldete Demonstrationen untersagt, Abstandsregeln kontrolliert, Veranstalter und Teilnehmer schikaniert. Bei den Rassismusdemonstrationen ist davon nichts zu spüren, zu sehen oder zu hören von der Staatsmacht oder Verwaltung.

werner1955
"gegen Polizeiwillkür und Rassismus in den USA?

Bote_der_Wahrheit @

danke für Ihre guten und sachlich faktenorientierten Informationen.

Leider sind alle Menschen bereit die Realität und die Wahrheit zu erkenne. Das ändert nichts am persönlichen fehlverhalten des Polizisten. Aber das sind wie sie treffen bewiesen haben auch nur Einzelfälle.

Hoffentlich müssen wegen Ansteckung durch nicht einhaltung der Corona Regeln jetzt nicht noch mehr menschen leiden weil vieleicht viele erkranken.

Leipzigerin59
11:04 @Sisyphos3

Die Rede von Monster Verdoux, "erklärt", warum er sich nicht für einen Massenmörder hält.

Was das hiermit zu tun hat, erschließt
sich mir nicht.

Dennoch ich halte ich die Rede aus dem "Großen Diktator" entgegen - mit der jedes Unrecht verdammt wird.

Leipzigerin59
11:19 @ dhenk

"... Weiße, die bewaffnet ein Parlament stürmen, werden mit "Befreit Michigan!" kommentiert. Es sind ja seiner Meinung nach nur wütende Bürger. ..."

Trump hat mit "Befreit ..." (von Corona-Schutzmaßnahmen) zu diesen Aktionen aufgerufen.
Ich mag nicht wissen, was passiert wäre, wenn es dort zu Todesfällen durch die Bewaffneten gekommen wäre.

StöRschall

11:42 von Friedrich Spee
wiederholt erklaert..
wir haben es nicht mit einem rassismusproblem innerhalb der polizei zu tun, sondern das primaere problem ist das der polizeigewalt. ich habe gewisse killertypen innerhalb der polizei waehrend meiner jahre in new jersey, ohio und kalifornien selbst erlebt, und sie haben mich das fuerchten gelehrt.

----

Das widerum gründet sich auf einem gesellschaftlich ausagiertem, mindestens aber geduldeten Rassismus.

Hallelujah

2018 wurden knapp 60.000 Afroamerikaner Opfer von Gewalt, die von einem weißen Täter ausging. Umgekehrt – also schwarzer Täter, weißes Opfer – waren es aber rund 550.000, also fast zehnmal so viele. Und das, obwohl die Zahl der Afroamerikaner in den USA mit knapp 44 Millionen deutlich kleiner ist als die der Weißen, die 198 Millionen Einwohner des Landes stellen. Auch Hispanics werden häufiger Opfer von Gewalt ausgeübt durch afroamerikanische Täter, als das andersherum der Fall ist. Quelle: U.S. Department of Justice: Criminal Victimization, 2018, S. 13, Tab. 14

Sparer
Vielleicht

sollte Minneapolis es einmal komplett ohne Polizei versuchen. Oder nur noch Afro-Amerikaner*innen als Polizist*innen einstellen. Dann wäre schlagartig Schluss mit Polizeigewalt.

werner1955
"Ganz Stuttgart hasst die Polizei".

von gman @
Gganz Stuttgard? Dann kaönnen sie nur hoffen das es dort bei den nächsten Wahlen gute und richtige Entscheidungen der Mehrheit der Bürger gibt die dieser krimminellen Minderheit zeigt wo Ihr Platz in einer demokratischen und rechtsstaatlichen freie gesellschaft ist.

Gassi
@um 11:33 von Bote_der_Wahrheit

Belege? Einfach die verkorkste Reaktion von Trump anschauen, dann ist das belegt. Mit Draufhauen und Aufräumen bedient sich Trump dem Repertoire der Rechten. Da sind die immer schnell: 8' und 32'', um's genau zu sagen.
---
Und Trump hat schon mal einen Polizisten begnadigt, der weit über seine Befugnisse ging, rechtskräftig verurteilt war. Also wäre das auch belegt.
---
Und Trump wurde gewählt, also ist dieses Verhalten eben ein "strukturelles Problem".

harry_up
@ derdickewisser, 10:59

“Sollte Floyd sich stark gewehrt haben, ist der Vorgang sicherlich anders zu beurteilen.“

Wie bitte??

Der Mann mag sich gewehrt haben wie ein Stier - letztlich lag er gefesselt und bewegungsunfähig auf dem Bauch und 4 Polizisten fixierten ihn zunächst.

Dann erst(!) fing der langsame Tod Floyds an und dauerte endlose 8 Minuten.

Und Sie erzählen was von “anders beurteilen“?!

schabernack
11:32 von karlheinzfaltermeier

«… aber ich habe auch noch nie gehört, daß die Familie gestanden hätte, daß das Opfer ein "braver" Krimineller war und auch jede Art von Demonstranten schweigen dazu natürlich. Uns im Gegensat zu Ihnen, meine ich schon, daß die TS diese Frage klären sollte. Aber es scheint so, als ob auch Sie nur auf "Rassismus" fokussiert sind.--»

Auch wenn Mr. George Floyd ein Mörder gewesen wäre.

In Staaten, die sich als Rechtsstaaten verstanden wissen wollen. In allen solchen Staaten werden auch Mörder・nicht (!)・von der Polizei mit Handschellen gefesselt auf dem Boden neben einem Polizeifahrzeug liegend getötet.

Wer dazu noch weiter führende Erklärungen benötigt.
Der muss bei sich selbst beginnen, und erst mal in Eigenstudium Grundlagenverständnis reinpauken. Bevor ihn irgendwelche Erklärungen anderer überhaupt erreichen könnten.

Niemand der Demonstranten im Namen des zu Tode gekommenen George Floyd relativiert evtl. frühere Straftaten. Die mögl. im Zusammenhang mit dem Tod "war gar nix" !

suomalainen
@werner1955

"Bote_der_Wahrheit @

danke für Ihre guten und sachlich faktenorientierten Informationen."

genau SO bekommen rechte immer mehr zulauf. weil sie berichte aus dem zusammenhang reissen, als die "reine wahrheit" verkaufen und andere, in dem fall sie, werter werner1955, das völlig unreflektiert übernehmen.

an Bote_der_Wahrheits beitrag war nichts, ich wiederhole: nullkommanull, sachlich und faktenorientiert. aber gut, es gehören immer zwei dazu: einer, der die fakten verdreht und einer, der's dann glaubt.

Polyfoam

Wenn da in den USA Forderungen nach entsprechenden Polizeireformen gestellt werden, erwarte ich, dass spätestens ab morgen in den hiesigen Demos, die ja abgespielt werden, dass man den Eindruck hat, hier wäre alles genauso, wie in den USA, auch die Forderungen gestellt werden. Außerdem müssen in Zukunft, wenn da die üblichen Übervorgestrigen wieder etwaige Forderungen stellen, dass die Kriminalstatistiken auch mit Migrationshintergrund der jeweiligen Täter veröffentlicht werden sollten, diese sofort strafrechtlich verfolgt werden müssen und bei Festsetzung dieser, die solche Forderungen immer wieder stellen, auch der Würgegriff erlaubt sein muss. Also so ganz, wie es unsere neuen, ja nur unsere Demokratie schützen wollenden so selbstlosen Demodramatasierer zur Umsetzung ihrer wahren Ziele so brauchen können. Nur so kann und muss ja auch die Meinungsfreiheit geschützt werden.

harry_up
@ werner1955, um 11:48

re Bote_der_Wahrheit @

Ihr Kommentar ist, bis auf den letzten Absatz, ironisch gemeint - oder?

Azichan
Kriminalstatistik USA

Das Teile der schwarzen Bevölkerung der USA in den 60er und 70er Jahren des 20Jhdts. in die Kriminalität abgerutscht sind ist ein Versäumnis und eindeutiger Fehler der weißen Mehrheitsgesellschaft der damaligen Zeit. Schwarze wurden zu der Zeit nicht in den gleichen Positionen akzeptiert wie Weiße.

In den 80er Jahren änderte sich das Bild der schwarzen Bevölkerung in den USA, auch dank des sogenannten "Quotenschwarzen" in Hollywoodfilmen.

Mit den Gleichstellungsgesetzen in den USA heute werden Schwarze bei der Bewerbung sogar bevorzugt. Bei gleicher Qualifikation werden Minderheiten und Frauen gegenüber weißen Männern bevorzugt.

Das jedoch schwarze Männer die Kriminalstatistik quasi anführen, obwohl sie ja eigentlich eine Minderheit sind, ist ein eindeutiges Versäumnis der schwarzen Community zu reflektieren und die Chance zu ergreifen. Deswegen werden sie ja auch häufiger von der Polizei kontrolliert. Schwarze Frauen sind da übrigens gegenüber den Männern schon viel weiter.

azadi
Und hier in Deutschland....?

Es ist gut, dass in den USA endlich Bewegung in die Sache kommt. Aber das Problem bleibt nicht auf die USA beschränkt. Auch hierzulande gibt es racial profiling bei der Polizei, sowie rassistisch motivierte Polizeibrutalität (wie u.a. der Fall von Oury Jalloh zeigt, der in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte). Und immer wieder kommen rechtsextreme Netzwerke in der Polizei ans Tageslicht. Dabei liegt die Vermutung nahe, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Es ist also zu hoffen, dass der frische Wind aus den USA auch hier herüberweht.

Adeo60
@werner1955

Obama wurde leider allzu oft von der Mehrheit der Republikaner im Senat ausgeremst.

Bote_der_Wahrheit
@Am 08. Juni 2020 um 12:12 von Gassi

Zitat: "Belege? Einfach die verkorkste Reaktion von Trump anschauen, dann ist das belegt"

"Verkorkste Reaktion" Trumps?

Worauf beziehen Sie sich?
Auf die Ansprache Donald Trump im Weißen Haus vom 02.06.2020, wo Trump seine Empathie für die Familie George Floyds aussprach und sagte, dass der Polizist zur Rechenschaft gezogen werden muss?

Wo Trump gleichzeitig gesagt hatte, dass er Null Verständnsi und Toleranz für Plünderer, Diebe, Gewalttäter und Terroristen habe, die in den letzten Tagen gebrandschatzt, geplündert haben, unzählige Menschen verletzt und 3 sogar getötet haben?!

suomalainen
@werner1955

"Gganz Stuttgard? Dann kaönnen sie nur hoffen das es dort bei den nächsten Wahlen gute und richtige Entscheidungen der Mehrheit der Bürger gibt die dieser krimminellen Minderheit zeigt wo Ihr Platz in einer demokratischen und rechtsstaatlichen freie gesellschaft ist."

sie und rechtsstaatlich freie gesellschaft? der war gut!

draufguckerin
um 12.12 Uhr von harry_up

Ich frage mich, wie Herr Floyd mit den Menschen umgegangen ist, an denen er z.B. seine bewaffneten Raubüberfälle begangen hat. Sicherlich hat er die Menschen freundlich und ohne Androhung von Gewalt gebeten, ihre Wertsachen herauszugeben.

Azichan
Rassismus in den USA

Es gibt eindeutig Rassismus in den USA, vor allem in eher ländlichen Gegenden mit weißer Mehrheitsbevölkerung und auch Kleinstädten.

Rassismus in us-amerikanischen Großstädten halte ich jedoch für ein Märchen. Als Beispiel Minneapolis, die Stadt in der George Floyd lebte und starb...

Minneapolis hat seit 1978 ununterbrochen einen demokratischen Bürgermeister, der Gouverneur ist Demokrat und auch der Polizeichef ist ein Demokrat (übrigens sogar ein african-american). Minneapolis hat einer der liberalsten Bürgergesellschaften in den USA, vielleicht nur noch von LA und New York übertroffen...die sehr großen friedlichen Proteste haben es gezeigt.

Der Polizist der Floyd tötete war ja angeblich mit einer Asiatin verheiratet. Jedoch war er auch als Sadist bekannt und verlor eine frühere Stelle als Polizist.

Jetzt hier ALLES auf Rassismus zu schieben halte ich für überzogen, was nicht heißt dass der Protest falsch ist, er sollte sich besser gegen Polizeigewalt in den USA allgemein wenden!

Bote_der_Wahrheit
qAm 08. Juni 2020 um 12:14 von suomalainen

Zitat: "an Bote_der_Wahrheits beitrag war nichts, ich wiederhole: nullkommanull, sachlich und faktenorientiert. aber gut, es gehören immer zwei dazu: einer, der die fakten verdreht und einer, der's dann glaubt."

Wenn dem so ist, wieso klären Sie uns alle nicht auf und legen dar, welche von mir genannten Zahlen nicht der Realität entsprechen.

Veröffentlichen das FBI oder das US-Justizministerium neuerdings Fake News?

Bitte um eine klare Aussage und eine auf Fakten beruhenden Korrektur meiner Aussage oben, falls notwendig!

Ich bin ganz Ohr!

Karl Klammer
@werner1955 - sachlich faktenorientierten Informationen

Die Autorin Heather Mac Donald ist in den Staaten
als "absolute radikale" Patriotin bekannt.

Sie solten sich mal mit deren Büchern vertraut machen , die stehen den deutschen ponton
böse gutmenschen nichts nach.

Leipzigerin59
12:14 @schabernack @karlheinzfaltermeier

Danke, @schabernack.

@karlheinzfaltemeier,

Jeder Verdacht muss erst aufgeklärt werden und ein Gericht urteilt über Schuld und Strafmaß.

Und kein (vorbestrafter) Polizist hat das Recht, ohne Grund einen Wehrlosen zu Tode zu bringen.

Warum wollen Sie das nicht begreifen?

draufguckerin
Festnahmen von Gewalttätern sind überwiegend nicht sanft

Ich frage mich, ob einer der hier entrüsteten Kommentatoren schon einmal gesehen hat, wie z.B. die Festnahme eines Drogenhändlers vonstatten geht. Meinen Sie, das läuft so: "Sie werden verdächtigt, illegale Drogen an Kinder und Jugendliche verkauft zu haben." Der Beschuldigte sagt dann: "Ja ok, ich gebe es zu, tut mir leid". Dann geht zwecks Identitätsfeststellung freiwillig mit den Beamten zum Polizeifahrzeug.
Körperkontakt und körperlicher Zwang sind bei der Festnahme nicht notwendig? Tut mir leid, ich habe das anders beobachtet.

Spucken, beißen, treten, beim Wegrennen Passanten zur Seite schubsen ...
Mit Nachdruck festhalten, Spuckhaube drüber, fixieren ... das müssen die Polizeibeamten schon aus Selbstschutz machen

PeterBorg
Wenn ein US-Cop zu mir "Steig ins Auto"

sagt, dann steig ich da ein. Mr. Floyd tat es nicht und wehrte sich. Wo ich das herhabe ? Aus den Tiefen Youtubes wo die ungeschnittenen Videos , welche den gesamten Ablauf zeigen, unterwegs sind. Befremdlich ist, das ausgerechnet diese nur hinter einer Altersbeschränkung zu sehen sind....

Seebaer1
Prioritäten

Die Meinungen um den und zum Tod von George Floyd sind verständlicherweise sehr facettenreich. Ich möchte mit meinem Kommentar auch nichts relativieren, sondern nur zum Nachdenken anregen. Vorhin las ich, dass Reche Caldwell, ein Ex NFL-Spieler bei einem Raubüberfall erschossen wurde. Vermutlich wird sein gewaltsamer Tod bei weitem nicht solche Reaktionen auslösen wie o.g.
Ist sein Tod weniger tragisch weil der Täter ein Krimineller war der die Absicht hatte zu töten im Gegensatz zu Floyd, der vermutlich versehentlich zu Tode kam?

schabernack
12:32 von draufguckerin

«Ich frage mich, wie Herr Floyd mit den Menschen umgegangen ist, an denen er z.B. seine bewaffneten Raubüberfälle begangen hat. Sicherlich hat er die Menschen freundlich und ohne Androhung von Gewalt gebeten, ihre Wertsachen herauszugeben.»

Hat er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht getan.
"Freundlich bittend ausrauben" ist eher wenig Erfolg versprechend.

Ist für den zu beurteilenden Einzelfall seines Todes aber auch komplett unerheblich. Da ging es um Falschgeld einer 20 US-$ Note, und die Frage, ob es der zu Tode gekommene war, der damit bezahlte, bzw. die Note bewusst in Umlauf bringen wollte.

Gewalt gegen irgendwen hat er in diesem Zusammenhang nicht ausgeübt.
Mit Handschellen gefesselt + zu Boden gebracht von Polizisten.
Von 4 an der Festnehme beteiligten. Evtl. war es für sie erforderlich, in der Festnahme-Situation diese Mittel zu ergreifen.

Alles was darüber hinaus ging … war grob missbräuchlich.
Und was Mr. Floyd irgendwann getan hat … ist so was von unerheblich !

Leipzigerin59
12:50 @ draufguckerin

Was Sie unterstellen, hat hier niemand behauptet.
Insofern ist dies unsinnig.

Polizisten sollten erlernt und trainiert haben, wie man gefährliche, gewaltbereite Verdächtige gestnimmt, ohne sich zu gefährden.

Ich wiederhole mich:
》Floyd wurden Handschellen,
Hände auf dem Rücken angelegt,
nachdem er aus seinem Auto geholt wurde.
Er wurde mit Handschellen an
diese Wand gedrückt.
Er wurde mit auf dem Rücken gefesselten Händen getötet. 《

Hallelujah
Re 12:50 von draufguckerin

"Spucken, beißen, treten, beim Wegrennen Passanten zur Seite schubsen ...
Mit Nachdruck festhalten, Spuckhaube drüber, fixieren ... das müssen die Polizeibeamten schon aus Selbstschutz machen"
Chapeau! Sie haben es auf den Nenner gebracht wie die Wirklichkeit ist!
Aber mit dieser Meinung ist man ja schon in der rechten Ecke. Was mich aber, ehrlich gesagt, nicht tangiert. Mein Gott,dann bin halt rechts. Und was ist daran schlecht?
Man kann nicht jedem"Zeitgeist"hinterherlaufen. Mit dem Alter kommt die Erfahrung und die drückt einen automatisch nach "rechts" oder ist das neue rechts eher die Mitte?

Bote_der_Wahrheit
@Am 08. Juni 2020 um 12:14 von suomalainen

Zitat: "an Bote_der_Wahrheits beitrag war nichts, ich wiederhole: nullkommanull, sachlich und faktenorientiert. aber gut, es gehören immer zwei dazu: einer, der die fakten verdreht und einer, der's dann glaubt."

Nicht lange daherreden.

Einfach einmal darlegen, wo die von mir bzw. in dem Artikel im WSJ genannten Zahlen, Daten, Fakten nicht zutreffend sind.

Sie wollen uns doch nicht einen Bären aufbinden, oder?

melancholeriker
@Bote_der_Wahrheit

"Für mich und offensichtlich auch für die Polizei, ist die Hautfarbe ein höchst unwichtiges, im wahrsten Sinne des Wortes oberflächliches Merkmal eines Mensch, auch wenn Linke immer so ein Riesenbrimborium um die Hautfarbe machen: für mich ist die Hautfarbe Nullkommnullnix egal."

So rührend es auch ist, wie Sie sich hier als Antirassist mit Echtheitszertifikat und Beschützer der Ordnung in den Staaten präsentieren:

Genau darum geht es. Um die ungestrafte Brutalität gegen Afroamerikaner als Merkmal einer nie wirklich abgeschlossenen Schande der Menschheit mitsamt seinen Auswirkungen bis ins Kleinste, bis aufs Blut - oder ans Vorderrad auf der Fahrerseite eines Wagens, an dem Ungeheuerliches geschah, stellvertretend für alle Untaten seit dem Beginn der Sklaverei. Das was Sie verniedlichend als "Riesenrimborium" abtun, kommt 1000prozentig von den Schweinchenrosanen. Es gab nie Diskriminierung gegen Schweinchenrosane in der ganzen Geschichte.
Aber vielleicht haben Sie auch dafür Belege

karlheinzfaltermeier
@schabernack um 12:14Uhr

Ich kann mich nicht erinnern, daß ich den Tod von Mr.Floyd relativiert oder begründet hätte. Hören Sie also bitte auf mir etwas zu unterstellen und Ihre Belehrungen brauche ich auch nicht. Im Gegensatz zu Ihnen finde ich aber, daß zum Gesamtbild auch der persönliche Hintergrund des Opfers gehört. Aber scheinbar suchen Sie sich aus den Medien nur das heraus, was passt.

Traumfahrer
Re Südseefan !

Ja, da gebe ich dir recht ! Bei der Polizei sollte eine äußerst gute Ausbildung und eine ganz spezielle Auswahl von Einstellungen ein geführt werden. Eine Ausbildung von 15 Wochen ist natürlich ein Witz, viel zu kurz, als dass man tatsächlich Menschen für solch einen Beruf qualifizieren kann. Das wäre schon mal ein Ansatz, durch eine deutlich längere und qualitativ höheren Standards besser organisierte Polizisten dann zu haben, die mit Druck- und Stress- Situationen besser umgehen können.
Dann ist natürlich das unsägliche Problem der viel zu vielen Waffen, die jeder leider haben darf. Dies aber um zu setzen, dass der leidige Paragraph in der Verfassung geändert wird und die Bevölkerung "entwaffnet", das ist eine Herkules- Aufgabe", die es eher nicht geben wird, weil sich da die Mentalität der Amis deutlich ändern müsste. Solange Väter ihren fünfjährigen Söhnen noch das Schießen beibringen wollen, wird sich nichts tun. Leider !

Klartexxter
Gibt es Rassismus, wenn es keine Rassen gibt?

Wir sprechen nunmehr seit Tagen über Rassismus. Dabei gibt es Rassismus nicht! Ebenso wenig wie es menschliche Rassen gibt. Die UNESCO hat im November 1997 bereits auf ihrer 29. Generalkonferenz festgestellt, dass es keine menschlichen Rassen, sondern nur ein einziges menschliches Genom gibt. Alle Ausformungen der Spezies Mensch sind gleichartig und gleichrangig. Leider wird auch im deutschen Grundgesetz der Begriff der Rasse im Artikel 3 genannt (Gleichheits-Paragraph). Jeder weiß natürlich, was gemeint ist. Echte Rassisten fühlen sich aber durch den Begriff niemals angesprochen! Doch es gibt einen viel kräftigeren, zielführenderen Begriff, der Rassismus beschreibt, und dabei auch nicht-genomische Vorurteile wie Religion und Kultur mit einschließt: wer andere Menschen wegen ihrer Ethnie, ihrer Kultur, ihrer Herkunft, ihrer Behinderung, sexuellen Ausrichtung oder Geschlecht diskreditiert oder diskriminiert ist einfach nur eines: ein MENSCHENFEIND!Damit wäre das Kind beim Namen genannt!

derdickewisser
@harry_up 12.12

Sollten Sie meinen Beitrag bzw. die mittlerweile mehreren Beiträge, die ich hier zu dem Thema geschrieben habe, gelesen haben, müsste Ihnen aufgefallen sein, dass ich weder die Tötung noch die ausgesprochen brutale Verhaltensweise des Polizisten zu rechtfertigen beabsichtige. Dass er sich auf den Mann gekniet hat, kann aber die Folge eines gewalttätigen Widerstands bei einer Festnahme gewesen sein. Das so lange auszudehnen, ist selbstverständlich nicht gerechtfertigt. Aber Sie werden zugeben, dass der Vorgang der Fixierung für sich genommen davon abgängig zu beurteilen ist, wie die Festnahme insgesamt verlaufen ist. Also bitte unterstellen Sie mir hier keinen Unfug.

Karl Klammer
@Bote_der_Wahrheit - FBI /US-Justiz neuerdings Fake News?

Seit wann ist die Washington Post welche die Zahlen seit 2015 gesammelt hatte das FBI geschweige die US Justiz ?

1.043 Menschen sind von der Polizei im letzten Jahr beschossen und getötet worden
Die Datenbank können Sie bei der Washington Post einsehen & downloaden

falsa demonstratio
Am 08. Juni 2020 um 11:35 von derdickewisser

Zitat: Ich weiß nicht, wo und in welchen Strukturen Sie arbeiten. Aber: sollten Sie Mitarbeiter(in) in einem größeren Kontext sein, und Ihr Chef setzt eine Kommission ein, die ausschließlich die Abteilung, in der Sie selbst beschäftigt sind, auf "schwarze Schafe" und "strukturelle Probleme" mit legalem Verhalten hin durchleuchten soll - ich könnte mir vorstellen, dass Sie das zumindest bedenklich finden könnten. Mir zumindest würde es so gehen.

Ich gehe davon aus, dass die allermeisten hessischen Polizisten die Einsetzung des Integritätsbeauftragten begrüßen. Seine Aufgabe ist es schwarze (will sagen "braune") Schafe zu erkennen und dafür Sorge zu tragen, dass die Strukturen so gestaltet werden, dass es solche Polizisten schwer haben.

David Séchard
@karheinzfaltermeier, @ falsa demonstratio

>> Am 08. Juni 2020 um 10:27 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Die TS hat bisher jedenfalls nicht geklärt, ob Mr. Floyd nur ein unschuldig Verdächtiger war oder tatsächlich ein "Kleinkrimineller". Sollte sogar letzteres richtig sein, wird das seine Familie und Bürgerrechtler nie zugeben und es wäre auch in keiner Weise eine Rechtfertigung für die Tötung.<<

>>Am 08. Juni 2020 um 10:58 von falsa demonstratio
Sie haben Recht: Es ist völlig unerheblich, ob Herr Floyd ein Kleinkrimineller war oder nicht.<<

Und genau so sollte es sein. Denn ob der Verdächtige irgendwann mal eine Straftat begangen hat oder nicht, muss unerheblich sein, da Sie nichts mit der gegenwärtigen Situation zu tun hat.

derdickewisser
Et alteram partem

Insgesamt zeigt sich doch eigentlich nur eines: die Umstände des Vorgangs müssen gerichtlich geklärt werden, und hierzu ist auch zu hören, wie der Täter sich äußert. Außerdem müssten auch ggf. vorhandene Aufnahmen des Festnahmevorgangs als eines ganzen berücksichtigt werden. Alle vorher geführten Diskussionen entbehren eigentlich jeder Grundlage. Deshalb sind auch allzu eindeutige Vorver- und -beurteilungen wenig sinnvoll.

melancholeriker
Überlebensrisiko

08. Juni 2020 um 13:04 von PeterBorg

"Wenn ein US-Cop zu mir "Steig ins Auto"
sagt, dann steig ich da ein. Mr. Floyd tat es nicht und wehrte sich. Wo ich das herhabe ?"

——————————

Die Frage ist doch nicht, wo Sie das herhaben. Mal anders gefragt. Haben Sie in den" Tiefen" von yt auch Hinweise auf Vorstrafen oder kriminelle Hintergründe zu Floyd gefunden? Warum sollte er alles über sich ergehen lassen? Wer ein bißchen Menschenverstand oder Instikt übrigbehalten hat und sich solchen "Ordnungshütern" gegenüber sieht, der sollte lieber gleich um sein Leben rennen. Da hat er wenigstens eine geringe Überlebenschance.

Tiberius20
spd und antifa

Wenn die SPD-Vorsitzende die dt. Polizei per se als Hort von Rassismus bezeichnet, ist das eine schmutzige und instrumentalisierende Vereinnahmung des Todes eines Farbigen in den USA.
Unfassbar, wie anmaßend und verallgemeinernd in der Politik Phrasen abgelassen werden.

Mischpoke West
@ suomalainen

>>> ... einer, der die fakten verdreht und einer, der's dann glaubt. <<<
.
Wo wurde denn was verdreht? Wenn die Zahlen in dem Artikel stimmen, wovon auszugehen ist, ist es doch völlig egal welche politischen Ansichten die Autorin vertritt.
Es scheint halt demnach so, als ob die US-Polizei nicht unbedingt ein Rassismus-Problem, sondern eher ein John-Wayne-Problem hat.
Was aber bei der Masse an Waffen im Umlauf auch kein großes Wunder ist.

derdickewisser
@melancholeriker 13.15

Argumente, die vorgeben, "1000prozentig" sicher zu sein, wie Sie schreiben, sind wenig ernstzunehmen, oder?

WM-Kasparov-Fan
"Bill Barr sagte im Sender CBS, ...

... er sei gegen jede Gesetzesänderung, die den Schutz von Polizisten vor juristischer Verfolgung abschwäche."

Wenn man in den USA Polizist wird, darf man nie wieder jusitisch verfolgt werden. Das ist ja großartig, warum will nicht jeder Bürger Polizist werden? Egal was man dann anstellt, man bleibt straffrei aufgrund der nicht einschreiten dürfenden US-Justiz.
Da auch die Bundesrepublik schon in allen Bereichen wie ein US-Bundesstaat agiert (anglisierte Sprache, enge Wirtschaftsverhältnisse, gleiche Mentalität, enge Verbundenheit/Abhängigkeit/Unterwürfigkeit), ist selbstverständlich auch bei der deutschen Polizei der Rassismus stark verbreitet.
Im übrigen wollen gewaltaffine, hörige (Hierarchien und "(An-)Führer" liebende) junge Männer gern zum Militär und an zweiter Stelle zur Polizei.
Nur Verweigerer und Deserteure können Pazifisten sein. Gerechtigkeit klärt man mit Worten und Fäusten, nie mit Waffen!

harry_up
@ draufguckerin, um 12:50

“Festnahmen von Gewalttätern...“

Danke für Ihre bildhafte Beschreibung, die ich Ihnen, ohne selbst so etwas je selbst beobachtet zu haben, absolut abnehme.

Nur:
Wenn nach Spucken, Beißen, Treten, Wegrennen, Passanten beiseite schubsen, mit Nachdruck festhalten, Spuckhaube drüber und Fixieren... der Gewalttäter am Leben bleibt, ist das doch völlig in Ordnung.

Tiberius20

Das hier Verhältnisse in den USA mit denen in Dtl. verglichen werden, ist unanständig.
Aber das gehört ja zur Zeit zum Antifa-Geschrei und selbst die SPD-Vorsitzende ist mit dabei. Gut das wir dieses Thema haben, sonst müßte man wieder über Corona schreiben um von den wirklich wichtigen Problemen abzulenken.

draufguckerin
@ Hallelujah um 13.11 Uhr

"Aber mit dieser Meinung ist man ja schon in der rechten Ecke." - mag sein. Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt, und was ich täglich am Bahnhof beobachte, das ist eben so.

Ich würde meinem Sohn nicht empfehlen, Polizeibeamter zu werden, denn unsere Beamten stehen täglich im Feuer zwischen gewalttätigen Kriminellen und wohlmeinenden Bürgern, die sich aus Unwissenheit auf die Seite der Gewalttäter schlagen. Zugegeben: Bei manchen Beamten in Zivil kann man manchmal die Staatsmacht (kräftig zupackend) und die Kriminellen (spuckend, beißend, tretend, schreiend...) nicht unterscheiden und man ist versucht, beschwichtigend einzugreifen. Aber inzwischen habe ich mich dran gewöhnt, dass sich die Polizei sowohl im Outfit als auch im Verhalten ihrer "Kundschaft" anpassen muss, um erfolgreich Drogenhändler, gewalttätige Raubkriminelle und in Gruppen agierende Taschendiebe festnehmen zu können.
Sonst wird das nix.

karlheinzfaltermeier
@Leipzigerin59 um 12:49Uhr

Wegen welcher Straftat ist denn der Polizist vorbestraft? Ich gebe Ihnen recht, daß er kein Recht hat einen wehrlosen Kriminellen zu töten. Und die Weigerung etwas zu verstehen, gilt auch für Sie.Wogegen protestieren Sie eigentlich, wenn ein schwarzer Polizist unangemesssene Gewalt gegen einen Schwarzen anwendet?

falsa demonstratio
Am 08. Juni 2020 um 13:19 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Ich kann mich nicht erinnern, daß ich den Tod von Mr.Floyd relativiert oder begründet hätte. Hören Sie also bitte auf mir etwas zu unterstellen und Ihre Belehrungen brauche ich auch nicht. Im Gegensatz zu Ihnen finde ich aber, daß zum Gesamtbild auch der persönliche Hintergrund des Opfers gehört. Aber scheinbar suchen Sie sich aus den Medien nur das heraus, was passt.

Warum?

Gibt es Menschen, die Polizisten ermorden dürfen?

Wäre die Ermordung Herrn Floyds in Ordnung, wenn er einige Wochen vor seiner Ermordung ein schweres Verbrechen begangen hätte?

Ich erkenne da schon eine Bemühen Ihrerseits um eine gewisse Relativierung.

David Séchard
Am 08. Juni 2020 um 11:35 von derdickewisser

>> Am 08. Juni 2020 um 11:35 von derdickewisser
@falsa demonstratio 11.20

Ich weiß nicht, wo und in welchen Strukturen Sie arbeiten. Aber: sollten Sie Mitarbeiter(in) in einem größeren Kontext sein, und Ihr Chef setzt eine Kommission ein, die ausschließlich die Abteilung, in der Sie selbst beschäftigt sind, auf "schwarze Schafe" und "strukturelle Probleme" mit legalem Verhalten hin durchleuchten soll - ich könnte mir vorstellen, dass Sie das zumindest bedenklich finden könnten. Mir zumindest würde es so gehen.<<

Tja, das hängt wohl von der moralischen Integrität ab. Habe ich Diese, muss ich mir keine Gedanken um mich machen. Haben meine Mitarbeiter sie auch, dann ist es fast schon egal. Aber schwarze Schafe gibt es immer. Und im Beruf des Polizisten muss ich moralisch integer sein um ihn auszuführen.

Oder; habe ich nichts ausgefressen, muss ich kein schlechtes Gewissen haben.

Bote_der_Wahrheit
@Am 08. Juni 2020 um 13:21 von Karl Klammer

Zitat: "1.043 Menschen sind von der Polizei im letzten Jahr beschossen und getötet worden
Die Datenbank können Sie bei der Washington Post einsehen & downloaden"

Echt?

1.043?

In der Quelle des FBI weist 1004 für das Jahr 2019 aus. Haben sie Zahlen aus einem anderen Jahr?

Anyhow, diese geringfügige Abweichung ändert ja nichts im Geringsten an meinen Aussagen oben.

harry_up
@ derdickewisser, 13:21

re @harry_up 12.12

Ich habe Ihren Kommentar von 10:59 nochmals gelesen.
An meiner Antwort halte ich fest und füge hinzu, dass ich ihn für verfehlt halte. Nach wie vor.

MartinBlank
um 13:04 von PeterBorg

Der Teil fehlt deshalb, weil er irrelevant ist.

Die Polizisten wollten George Floyd festnehmen. Ob sie Grund genug hatten, kann man diskutieren.

Aber was danach passierte, war das Problem. Denn weil keine Gefahr für die Polizisten bestand, war es ihre Pflicht, den Verdächtigen unversehrt festzunehmen. So einfach ist das.
Und so wäre es in Deutschland auch gelaufen.
In den USA ist es leider anders.
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