Kommentare

rer Truman Welt

Es ist augenscheinlich, dass die Polizei in den USA reformiert werden muss. Allerdings sollte eines dabei auch bedacht werden: Rassismus lässt sich nicht alleine durch Reformen eliminieren. Rassismus ist ein gesellschaftliches Problem und findet sich auch hier in Europa und Deutschland in allen Teilen der Gesellschaft. Manchmal ist es offensichtlich, nicht selten jedoch auch verdeckt hinter intellektuell verkleideten Äußerungen. Angst und Frust fördern solche Gefühle von großer Ablehnung und Hass. Rassismus kann als "Fieberthermometer" der Gesellschaft betrachtet werden. Desto größer die Verunsicherung, die Angst, das Gefühl von Ungerechtigkeit und Frust, desto wahrscheinlicher die Entstehung von Hass, welcher sich meist dann gegen einen "Feind" richtet und dieser ist leicht bei der Hand mit Rassenhass. Das beseitigt keine strukturelle Veränderung, und das schon gar nicht bei solch einem Präsidenten, der spaltet und damit Hass sät.

Nun ja

Mit der gerne auch von deutschen Medien herbeizitierten allgegenwärtigen rassistischen Gewalt Weißer gegen Schwarze in den USA lassen sich die Ausschreitungen schon gar nicht rechtfertigen. Sämtliche Statistiken zeigen, daß die überwiegende Mehrzahl der jedes Jahr getöteten Schwarzen von anderen Schwarzen ermordet wird. Man könnte auch ganz politisch korrekt sagen: von Kriminellen; in Bandenkriegen, bei Raubüberfällen, Auseinandersetzungen um und unter Drogen oder anderen gewalttätigen Streitereien innerhalb der eigenen Community. Jedenfalls nicht von Weißen. Auch nicht von weißen Polizisten. Umgekehrt sieht die Sache mitunter schon etwas anders aus.

Generalverdacht?

Wo ist der sonst übliche linke Aufschrei gegen "Generalverdacht", hier gegen die Polizei?

@Sternenkind 8.34

Bemerkenswert, dass Sie Ihren Beitrag hier freigeschaltet bekommen haben. Er trifft m.E. genau den Punkt.
Interessant wäre übrigens auch, Polizeigewalt in den USA zu untersuchen, die von nicht weißen Polizisten ausgeht. Oder jede andere Gewalt, die von nicht weißen Tätern ausgeht. Beispielsweise gegen auch weiße Opfer. Die ebenfalls so etwas wie Rassismus als Auslöser haben kann aber nicht muss; denn white lives matter also.

@ 08:34 von Sternenkind

Sie kennen sich mit rassistischen Denkmustern und Sprechblasen anscheinend bestens aus. Aber es ist in meinen Augen nicht wirklich überraschend, dass das natürlich auch auftaucht in den Kommentaren.

@Sternenkind

da ist er wieder, der rechtfertigungsversuch der (offensichtlich) rechten. ihr kommentar geht voll am thema vorbei. natürlich töten schwarze schwarze, weiße weiße. aber darum geht es ja nicht. es geht um die gewalt, die vor allem von weißen polizisten im umgang mit schwarzen verdächtigen ausgeht. und die ist statistisch belegt. wenn es auch nur einen weißen polizisten gibt, der einen schwarzen unverhältnismäßig brutal "behandelt" reicht das schon, um über eine reform zu reden. da können sie soviel versuchen zu relativieren, wie sie möchten.

@Sternenkind, 8:34

Sämtliche Statistiken zeigen, daß die überwiegende Mehrzahl der jedes Jahr getöteten Schwarzen von anderen Schwarzen ermordet wird. […] von Kriminellen; in Bandenkriegen, bei Raubüberfällen, Auseinandersetzungen um und unter Drogen oder anderen gewalttätigen Streitereien innerhalb der eigenen Community.

Na dann ist ja alles gut. So lange das so ist, muss man ja nichts dagegen unternehmen, dass die Polizei ebenfalls Schwarze umbringt. Sämtliche Statistiken zeigen übrigens auch, dass die meisten Todesopfer in Kriegen gezählt werden. Warum also dann Zivilisten das Töten verbieten?

@ 08:43 von derdickewisser

Kennen Sie den Unterschied nicht zwischen "Generalverdacht" und "strukturellen Bedingungen von Gewalt" sowie systemischen Ursachen wirklich nicht?

um 08:34 von Sternenkind

Bevor Sie solche Kommentare Veröffentlichen sollten Sie sich mal mit den Tatsächlichen Diskriminierungen im Alltagsleben der farbigen Bürger in den USA auseinandersetzen. Mit den diskriminierenden Aussagen des Präsidenten Trump könnte man ein Buch füllen,
Lesen Sie mal die Aussagen von Jack o Donnell ehemaliger Chef des Trump Plaza Hotel zu den diskriminierenden Aussagen seines Chefs.

Verhältnismäßigkeit

Fassen wir doch mal unvoreingenommen zusammen: Ein mehrfach vorbestrafter Mann wird nach einer unstrittigen Straftat festgenommen und kommt durch eine Vielzahl von Umständen, unter anderem auch völlig überzogene Härte eines Polizisten, zu Tode. Der Beamte ist in Haft und wird seine verdiente Strafe bekommen.
Daraus nun den Quasi-Untergang Amerikas oder gar den Beginn einer Weltrevolution abzuleiten könnte man für überzogen halten.

RE: derdickewisser um 08:43

***Wo ist der sonst übliche linke Aufschrei gegen "Generalverdacht", hier gegen die Polizei?***

Fällt Ihnen zu dem Thema nicht mehr ein als gegen "Links" zu stänkern ? Ein bedürftiger Kommentar von Ihnen !

Aber womöglich haben friedliche Demonstranten auch Polizeigewalt in Deutschland zu spüren bekommen, siehe der Polizeieinsatz um Stuttgart 21. Da brauch es nicht umbedingt der Blick in die USA um zu erkennen, dass Reformbedarf innerhalb der Polizei vonnöten ist. Ich denke dabei auch an die rechts-radikalen Zellen innerhalb der Frankfurter Polizei.

Gruß Hador

Trump oder nicht Trump

Ehrlich gesagt, in ein bis zwei Jahren rechne ich mit Freispruch für alle beteiligten Polizisten.
Da wird es dann auf den Strassen wieder hoch hergehen, mit einem Demokraten oder Republikaner im Weissen Haus, egal.

Politiker rufen immer nach härteren Strafen, sind aber nicht in der Lage sich auf härtere Gesetze zu einigen, weil das Ihre Wiederwahl bedroht. Dann kann man eben fuer Pädophilie oder Drogenbesitz 17 mal vorbestraft werden.
Die Polzizei in allen Ländern sitzt in der Mitte und bekommt den ärger ab.

Motiv

da ist er wieder, der rechtfertigungsversuch der (offensichtlich) rechten. ihr kommentar geht voll am thema vorbei. natürlich töten schwarze schwarze, weiße weiße. aber darum geht es ja nicht. es geht um die gewalt, die vor allem von weißen polizisten im umgang mit schwarzen verdächtigen ausgeht. und die ist statistisch belegt. wenn es auch nur einen weißen polizisten gibt, der einen schwarzen unverhältnismäßig brutal "behandelt" reicht das schon, um über eine reform zu reden. da können sie soviel versuchen zu relativieren, wie sie möchten.

Welch ein Quatsch... das Motiv des Polizisten muss bekannt sein.
Falls ich als Geisterfahrer auf der Autobahn ein Unfall baue, macht es absolut keinen Unterschied ob dabei eine weisse oder schwarze Familie getötet wird.

@ derdickewisser, 08:51

re@Sternenkind 8.34

Schön, dass Sie und User Sternenkind sich einig sind, was nicht weiter verwundert.

Bleibt nur die Frage, warum Sie vom eigentlichen, nicht zu leugnenden Problem auf derart simple wie abgelutschte Weise meinen ablenken zu müssen.

Fehlt noch eine Untersuchung von Gewalttaten Schwarzer gegen chinesische Einwanderer...

@Seebär1, 9:10

Ein mehrfach vorbestrafter Mann wird nach einer unstrittigen Straftat festgenommen und kommt durch eine Vielzahl von Umständen, unter anderem auch völlig überzogene Härte eines Polizisten, zu Tode.

Also so viele frei erfundene Unwahrheiten in einem einzigen Post, und dann noch mit einer solchen Schlussfolgerung?

Das Opfer war ein Verdächtiger, von wegen unstrittige Straftat, und kam auch nicht durch "eine Vielzahl von Umständen" ums Leben, sondern weil ihm jemand so lange die Luft abgeschnürt hat, bis er tot war. Während er selbst gefesselt und völlig wehrlos von vier Beamten gehalten wurde.

Mann o mann, so eine geballte Verfälschung muss man erst mal hinkriegen.

@ Seebaer1, um 09:10

Ja, sicher.

Wäre so, als würde man wegen einer Packung Fischstäbchen den Lachsfang verbieten, nicht wahr?

Was immer da nun reormiert wird....

Das neue System muss in der Lage sein, mit der Kriminalitaet in den USA umzugehen.
Die wiederum ist aus Armut geboren.

Von welcher die usa der Zukunft in anbetracht extremer Arbeitslosenzahlen mehr als genug haben werden.

Ein besseres Polizeisystem benoetigt auch Eine bessere und auf ausgleich gerichtete Gesellschaft.

Etwas, was viele US Amerikaner nicht befuerworten.

Ein Erfolg der Reformen ist daher mehr als fraglich.

@ 09:10 von Seebaer1

Fassen wir doch mal unvoreingenommen zusammen:
In einem Geschäft wird mir einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt, von dem niemand weiß, woher er stammt. Der Afroamerikaner George Floyd wird von 4 weißen Polizisten gestellt, weil er angeblich dem Mann ähnelt, der mit dem Schein gezahlt hat, und dann fast 9 Minuten brutalst von einem der Polizisten per Knie auf dem Hals auf dem Boden gedrückt, was zu Bewusstlosigkeit und zum Tode führte. (Eine "Vielzahl von Umständen", wie Sie schreiben, gibt es nicht.)
Es geht um strukturellen und systemischen Rassismus, nicht um den "Untergang Amerikas" (auch wenn Trump einiges dafür zu tun scheint) und nicht um "Weltrevolution".

Polizeireforn

Ich fürchte so schön Versuche einer Reform auch sind,wird das Ganze
als Blendwerk enden.
In den vergangenen Jahren haben wir immer
wieder aus den USA solche Handlungen berichtet bekommen,
und nie gab es echte
Konsequenzen.
Solange das Waffenrecht
nicht angegangen wird,
die Exekutive nicht wirklich unabhängig
und auch in seiner Grundsätzlichen Haltung
nicht fundamental an der
Würde des Menschen gebunden fühlt,
bleibt leider alles so,
wie erlebt..

Ausbildungsdauer

Die Ausbildung zum Polizisten dauert in den USA ca. 15 Wochen. Was kann man da erwarten ? Ich fürchte, dass da weniger Staatskunde als Schießen Bestandteil der Ausbildung ist. In keinem deutschen Ausbildungsberuf gibt es derart kurze Ausbildungszeiten. Ähnlich locker wie die Ausbildung zum COP in den USA werden vermutlich auch die Einstellungskriterien sein.

Nach dem Tod von John Floyd:Demokraten fordern Polizeireform....

Und das ist auch gut so.
Allerdings haben in der Vergangenheit auch Politiker der Demokraten solche Praktiken unterstützt:Bloomberg in New York-stop and frisc.
Und leider kommt nichts zum Gefängnissystem in dem 37% der 2,3 Millionen Häftlinge(weltweit die höchste Zahl) Schwarze sind bei 13% Bevölkerungsanteil.
Das war auch schon unter Bill Clinton so.Das Buch "The New Jim Crow",von Michelle Alexander gibt darüber Auskunft.

@ 09:13 von sonnenbogen

Das sehe ich etwas anders: Nicht härtere Gesetze sondern die konsequente Anwendung des geltenden Rechts ist Gebot der Stunde; allerdings ist m.E. wesentlich entscheidender, in der Ausbildung von Polizisten grundlegende Reformen vorzunehmen (solange jemand wie Dave Grossman mit seinen brutalen abstrusen Thesen und "Methoden" der "killology" zu Polizeikursen durchs Land reisen kann und von Trump in Expertengremien berufen wird, geht allerdings keine Reform weit genug) und die Strukturen zu erneuern; Minneapolis geht da mutig und konsequent voran, indem die bisherigen Strukturen komplett erneuert werden.

Reform hört sich sehr gut an,

aber damit wird Rassismus nicht verschwinden!

Anders gesagt: Rassismus wird weltweit nie verschwinden können!

Vor meiner Ehe hielt ich mich knapp 7 Jahre in einem nicht- EU Land auf.

Ich war dort erkennende Ausländerin. Ich habe die Sprache recht gut verstanden und gesprochen, so dass ich von Geschäftspartnern, Bekannten u. von Freunden als die Weiße, Ausländerin, Fremde, "Deutsche" bezeichnet wurde.

Je nachdem, wie gut man mich kannte, wurde ich sehr unterschiedlich behandelt und bedient oder eingebunden.

Auch wenn wir (heute verh.) uns dort mal niederlassen und einige Jahre dort leben, werde ich/wir außerhalb unseres privaten Umfeldes auch weiterhin ausländisch sein.

Ich/Wir bin/sind in der Fremde, ich/wir haben mich/uns dort einzufinden.

Ich/Wir machen auch dort Fehler und ich werde anders behandelt als Einheimische.

Das ist kein Rassismus und wird von mir/uns auch nicht so wahrgenommen.

R. ist ein ererbter  Bestandteil unserer menschlichen Entwicklung.

von andererseits

Kennen Sie den Unterschied nicht zwischen "Generalverdacht" und "strukturellen Bedingungen von Gewalt" sowie systemischen Ursachen wirklich nicht?

Re und sie ? Antifa wird die Gewalt tolleriert "systemischen Ursachen" um die Bürger zu teilen und zu herrschen mit Unterstützung von Leute auf dem Sofa ,damit gewisse Gruppen mehr Macht bekommen .
"Generalverdacht" wird vom Sofa aus auf alle angewendet ,Rassismus ,die nicht der eigenen Idiologie entspricht .
Habs ihnen erklärt ,Gruss ans Sofa

um 09:02 von frosthorn

Na dann ist ja alles gut. So lange das so ist, muss man ja nichts dagegen unternehmen, dass die Polizei ebenfalls Schwarze umbringt. Sämtliche Statistiken zeigen übrigens auch, dass die meisten Todesopfer in Kriegen gezählt werden. Warum also dann Zivilisten das Töten verbieten?

Re
und sie blenden mal wieder ein Teil aus ,geht gar net .So einfach ist die Welt auch nicht aber man macht sie so, dass sie ins idiologische Weltbild passt .Suche den Fehler .

re 09:10 Seebaer1: Unvoreingenommenheit!?

>>Fassen wir doch mal unvoreingenommen zusammen: Ein mehrfach vorbestrafter Mann wird nach einer unstrittigen Straftat festgenommen und kommt durch eine Vielzahl von Umständen, unter anderem auch völlig überzogene Härte eines Polizisten, zu Tode. Der Beamte ist in Haft und wird seine verdiente Strafe bekommen.<<

Na, dann prüfen wir doch mal unvoreingenommen Ihre Unvoreingenommenheit und filtern Ihre Voreingenommenheiten heraus:
1) „mehrfach vorbestrafter Mann“: unerheblich, vor allem aber den Tätern völlig unbekannt!
2) „unstrittige Straftat“: Wenn 4 Polizisten unbeteiligt 9 Minuten neben einer „unbestrittenen“ Straftat stehen, kann diese nicht „unstrittig“ in der Polizei sein!
3) „festgenommen“ wurde er nicht nach der „Straftat“!
4) „völlig überzogene Härte“: 9 Minuten knien auf dem Hals eines gefesselten Opfers?
5) „verdiente Strafe“: für „überzogene Härte“?

Ihren - völlig überzogenen - Schlusssatz spare ich mir zu kommentieren. Ich könnte meine Unvoreingenommenheit verlieren!

Es gibt Regionen mit mehr ...

.. und mit weniger "rasseorientierter" Polizei. Hier ist ein Blick auf die Vergangenheit der Bundesstaaten hilfreich. Jedoch liegen die Wurzeln so tief, dass eine Änderung mehr als ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen dürfte .. wenn man am Ball bleibt. Zu Zeiten M. L. K. hätte man anfangenn müssen.
Und die USA sind bekanntlich nicht Luxemburg. Eine generelle Polizeireform im Sinne des Wortes wäre nicht nur eine langwierige-, sondern auch teure Angelegenheit. Ich denke nicht, dass die USA dafür in der nächsten Zeit Geld in die Hand nehmen.
So wird es wohl erstmal bei Punktuellen Verbesserungen und Lippenbekenntnissen bleiben ... neben dem bekannten "Aussitzen".
"Floyds" kommen bekanntlich immer wieder ... und in den USA ist es eine reine Zeitfrage.

Demokraten fordern Polizeireform

Wer oder was hat die Demokraten bis jetzt daran gehindert?
Nicht fordern sondern machen.

Gewalt gegen Polizisten . . .

. . . ist alltäglich. (ca. 100 mal pro Tag)
Der Polizist ist häufig gezwungen seine Aufgaben mit Einsatz seines Körpers zu vollziehen. (Wiederstand gegen die Staatsgewalt)
Ich wünschte mir das auch hier diese Seite des Problems beachtet wird. Ein Polizist kann sich oft nur (gegen kriminelle) durchsetzen durch Anwendung von Gewalt.
Der überwiegende Teil unserer Polizisten ist Freund und Helfer.
b.k.

Am 08. Juni 2020 um 09:09 von hesta15

"Bevor Sie solche Kommentare Veröffentlichen sollten Sie sich mal mit den Tatsächlichen Diskriminierungen im Alltagsleben der farbigen Bürger in den USA auseinandersetzen."
#
#
Was hat der Kommentar von Sternenkind mit der "Diskriminierungen im Alltagsleben der farbigen Bürger in den USA" zu tun? Die Statistik die angesprochen wird ist seit Jahrzehnten traurige Wahrheit in den USA.
Nichts rechtfertigt den Mord an einen anderen Menschen, egal welche Hautfarbe der Täter oder das Opfer hat.

08. Juni 2020 um 09:10 von Seebaer1 Verhältnismäßigkeit

> Ein mehrfach vorbestrafter Mann wird nach einer unstrittigen Straftat festgenommen

Wo stand das denn? Es war der Verdacht, eine Blüte zum Bezahlen verwendet zu haben. Können Sie eine echte von einer falschen 20-Dollar-Note auf die Schnelle unterscheiden? Ich kann es nicht...

Btw: Grundsatz der Demokratie...

Informieren Sie sich doch einmal über die Unschuldsvermutung, die in jeder gäöngigen Demokratie greifen sollte...

@frosthorn um 09:29Uhr

Zumindest teilweise sind in Ihren häufigen, ideologisch gefärbten Kommentaren Ironie oder sogar Sarkasmus erkennbar- aber trotzdem unangebracht. Die TS hat bisher jedenfalls nicht geklärt, ob Mr. Floyd nur ein unschuldig Verdächtiger war oder tatsächlich ein "Kleinkrimineller". Sollte sogar letzteres richtig sein, wird das seine Familie und Bürgerrechtler nie zugeben und es wäre auch in keiner Weise eine Rechtfertigung für die Tötung. In einem früheren post habe ich gefragt, ob der afro-amerikanische Teil der Bevölkerung überdurchschnittlich in der Kriminalitätsrate enthalten ist, obwohl es insgesamt eine Minderheit ist. Wenn überhaupt liegt u.a. darin die Unsicherheit, ja unausgesprochene Angst, von weißen Polizisten bei Konfrontation mit Schwarzen. Das sollte man nicht gleichsetzen mit echtem Rassismus in der Gesellschaft. Leider wird George Floyd politisch mißbraucht und oft genug persönliches Versagen auf Rassismus geschoben, weil es bequem ist.

"Rufe nach Polizeireform in

"Rufe nach Polizeireform in den USA"

Soll da jetzt echt die Ausbildung angegangen werden ?
Wobei - welche Ausbildung ?
Je nach Bundesstaat dauert die da 6 Wochen bis 6 Monate.Das ist nicht viel Zeit - da muss man Prioritäten setzen...

Darum werden ja auch jedes Jahr US-Cops von israelischen Soldaten & Sicherheitsexperten ausgebildet.

Jedes Jahr fliegen etliche US-Cops nach Israel zwecks Training & ebenso fliegen israelische Ausbilder in die USA um dort US-Cops zu trainieren.

Was wird denen vermittelt ?
U.a. jene Technik,die bei George Floyd zum Tod führte.

& dass nicht nur US-Cops "berühmt berüchtigt" sind,dass die "trigger-happy" sind,sondern auch isr. Soldaten & Sicherheitsexperten,muss ich ja nicht extra erwähnen...

Wie wäre es den Fokus auf Deeskalationskurse, Anti-Rassismusschulungen & Kunde in Bürgerrechte von US-Bürger im Rahmen von Polizeihandlungen zu legen,anstatt sich auf "die Lehre der Tötung von Menschen" zu beschränken? ...könnte Tote verhindern...

Das Problem liegt nicht bei der Polizei

Dafür, dass die amerikanische Gesellschaft und insofern auch die amerikanische Polizei gewalttätiger sind, dafür gibt es gewisse Zahlen, die dies belegen.

Von einer "systematischen, rassistischen Polizeigewalt" zu sprechen, führt allerdings an der Sache vorbei und ist nicht durch die Fakten gedeckt:

1. 2019 wurden 1.004 Personen in Auseinandersetzungen mit der Polizei erschossen, 235 davon, also ca. 25 %, waren Schwarze.

2. dieser Anteil ist geringer als die Kriminalitätsraten von Schwarzen bei Gewaltdelikten: Schwarze (Bev.Anteil: 13 %) verüben 53% aller Morde und 60% aller Raubüberfälle in den USA.

Die Anzahl der durch die Polizei getöteten Menschen ist eine Funktion der Anzahl der gewalttätigen Auseinandersetzungen und stark abhängig vom individuellen Verhalten eines Verdächtigen, nicht seiner Hautfarbe.

Quelle: The Myth of Systemic Police Racism,
By Heather Mac Donald
June 2, 2020
Wall Street Journal

@morgentau19, 9:57

R. ["Rassismus"] ist ein ererbter Bestandteil unserer menschlichen Entwicklung.

Ach gar? Ich kann überhaupt nichts davon spüren, habe ich vielleicht gar keine menschlichen Gene?
Eine plattere Rechtfertigung für Rassismus habe ich wirklich noch nie gehört.

@Sternenkind

Warum fühlen Sie sich genötigt auf so offensichtlich und primitivst widerlegbare Weise zu relativieren?
Es ist komplett irrelevant ob vor allem Schwarze Straftaten gegen andere Schwarze begehen. Relevant ist hier, dass die Polizei als Ordnungsmacht besonders häufig gegenüber Schwarzen unangemessene Gewalt ausübt.

Ist das jetzt "rassistisch"?

"Am 08. Juni 2020 um 09:47 von Bernd Kevesligeti
Nach dem Tod von John Floyd:Demokraten fordern Polizeireform....

Sein Name war George und nicht John.

Ich geh mal von Tippfehler aus, andere Leser moegen es als "disrepectful" abstempeln und fuer eine harte Bestrafung dieses "rassistischen" Kommentars argumentieren.

9:32 Autochon

"Das neue System muss in der Lage sein, mit der Kriminalität in den USA umzugehen. Die wiederum ist aus der Armut geboren......"

Sie treffen so einigermaßen den Punkt.

Die USA und ihre Bürger sind nicht Europa was wir gerne vergessen.
Vieles was bei uns normal ist, betrachten die USA schon als Kommunismus.
Also muss man davon ausgehen, dass die US Bürger nichts an ihrem System ändern wollen.
(Schon allein, dass die horrenden Militärausgaben klaglos hingenommen werden ist für mich ein Rätsel).

Ich höre immer "rassistische Polizeigewalt"

Ich höre immer "rassistische Polizeigewalt", alleine Zahlen, Daten, Fakten kenne ich keine, die die Behauptung, die Polizei agiere in den USA systematisch rassistisch, belegen.

Kann irgendjemand diese Belege noch anführen?

Wir wollen doch wissen, wovon wir reden oder reichen leere Behauptungen alleine?

Vorschlag geht an der Sache vorbei ...

Zitat: "Schwarze Parlamentarier der oppositionellen Demokraten wollen heute eine Gesetzesinitiative für eine stärkere landesweite Kontrolle der Polizeibehörden in den Kongress einbringen."

Dieser Vorschlag geht an der Sache vorbei ... und wird mittel- bis langfristig dazuführen, dass Polizisten sich 10 Mal überlegen, ob sie bei Straftaten in schwarzen Vierteln einschreiten und damit riskieren, sich dem Verdacht, "rassistische Polizeigewalt" ausgeübt zu haben, auszusetzen. Folge ist, dass schwarze Viertel von der Polizei weniger geschützt werden und mehr Straftaten verübt werden.
Das ist ein Effekt, den man nach Ferguson 2014 beobachtet hatte.

Um die Gewalt zu bekämpfen, muss die Ursache hierfür angegangen werden: nämlich die Tatsache, dass Schwarze bei gewaltbezogenen Straftaten massiv überrepräsentiert sind. Allein dies - und nicht die Hautfarbe - ist dafür ausschlaggebend, dass Schwarze öfter in gewalttätigen Auseinandersetzung mit der Polizei zu Tode kommen.

Demokraten fordern Polizeireform

Wahlkampfzeit !
deren (für unsere Begriffe) brutales Vorgehen war doch in den USA schon immer üblich
hat das den Obama groß gestört oder den Clinton
weshalb erregt man sich jetzt,
aus Einsicht oder weil man ein tolles Wahlkampfthema fand

@ tias, um 09:57

re von andererseits

“Habs ihnen erklärt...“

Nein, Sie haben da reichlich Ungereimtes hingeschrieben.

Lesen Sie sich, bevor Sie auf “Speichern“ klicken, Ihre Niederschrift doch bitte nochmal kritisch durch und machen Sie was Verständliches aus Ihren Halbsätzen.

Dann können Sie schreiben, Sie hätten es erklärt - oder zumindest versucht...

@Seebaer1 9.10

Sehr richtig. Gerne wird übersehen, dass das Opfer keineswegs ein unbescholtener Bürger war, sondern ein wegen Körperverletzung vorbestrafter Straftäter. Das rechtfertigt das Verhalten des Polizisten nicht. Aber es ist schon interessant darüber nachzudenken, woher die plötzlich so völlig überzogen aufschäumenden Unruhen kommen. Und: auch wenn ich kein Freund Trumps bin - ich sehe nun wirklich keine Schuld bei ihm in diesem speziellen Fall. Auch keine "strukturelle".

um 09:13 von sonnenbogen

Dann kann man eben fuer Pädophilie oder Drogenbesitz 17 mal vorbestraft werden.

So einfach geht Diskriminierung (also das, was bezogen auf die Hautfarbe als Rassismus bezeichnet wird): Pädophilie ist keine Straftat sondern eine sexuelle Ausrichtung. Sie kriminalisieren hier etwas, für das die betroffenen Menschen nichts können und bezeichnen Sie als Straftäter.
Das hat exakt dieselbe Qualität wie "Alle Schwarzen sind kriminell und haben Polzeigewalt verdient."

@sonnenbogen 9.21

Die zentrale Frage ist doch eben, ob der Polizist den Mann misshandelt hat, weil und sofern er schwarz war, oder weil und sofern er (mutmaßlicher) Straftäter war? Im einen Fall geht es um Rassismus. Im anderen um Polizeigewalt. Dass hier beides ständig verschwimmt und miteinander vermischt wird, tut der Sache nicht gut; denn es führt zu klischeehaften und undifferenzierten Vorwürfen gegen "die" Polizei schlechthin.

Am 08. Juni 2020 um 10:27 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Die TS hat bisher jedenfalls nicht geklärt, ob Mr. Floyd nur ein unschuldig Verdächtiger war oder tatsächlich ein "Kleinkrimineller". Sollte sogar letzteres richtig sein, wird das seine Familie und Bürgerrechtler nie zugeben und es wäre auch in keiner Weise eine Rechtfertigung für die Tötung.

Sie haben Recht: Es ist völlig unerheblich, ob Herr Floyd ein Kleinkrimineller war oder nicht.

10:31 von frosthorn

Eine plattere Rechtfertigung für Rassismus habe ich wirklich noch nie gehört.
.
dann ersetzen sie mal Rassismus durch Vorurteile !
vielleicht wird es ihnen dann bewußter, dass das jedes Lebewesen hat
wenn man sich dessen bewußt ist - kann man gegensteuern
in dem man seine Handlungen hinterfragt darüber nachdenkt
Psychologie Grundwissen

Auch wenn dies das Verhalten

des Polizisten nicht rechtfertigt (8 Minuten sind eine endlos lange Zeit): es wäre selbstverständlich sehr hilfreich zur Einschätzung der Vorgänge, wenn es Videoaufnahmen auch vom Vorgang der Festnahme gäbe. Sollte das Opfer keine Gegenwehr geleistet haben, wäre des Vorgang umso monströser. Sollte Floyd sich stark gewehrt haben, ist der Vorgang sicherlich anders zu beurteilen.

"Polizeigewalt"

Zitat: "In vielen US-Großstädten gab es derweil tagsüber erneut friedliche Massendemonstrationen gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeibrutalität, die gegen Abend teilweise in gewaltsame Ausschreitungen umschlugen"

Ich finde es ein wenig bemerkenswert, dass unreflektiert von "rassistischer Polizeigewalt" gesprochen wird, ohne einen Beleg zu liefern.

Polizeigewalt ist erst einmal ein völlig objektiver Begriff: selbstverständlich übt die Polizei "Gewalt" aus. Sie MUSS Gewalt ausüben, um die Einhaltung von Gesetzen zu überwachen und Kriminelle festzunehmen.

"Rassistisch" ist die Polizeigewalt dann, wenn die Hautfarbe von Verdächtigen eine Rolle spielt. Statistiken zeigen, dass Schwarze überporportional oft bei Auseinandersetzungen mit der Polizei zu Tode kommen, was aber noch in keiner Weise belegt, dass die Hautfarbe der entscheidende Faktor ist.

"gegen Polizeiwillkür und Rassismus in den USA"

Zitat: "Sie wollen nach der brutalen Festnahme und der Tötung von George Floyd ein Zeichen zu setzen: gegen Polizeiwillkür und Rassismus in den USA."

Dass die Polizei exzessiv brutal gegen George Floyd vorgegangen ist, das dürfte außer Zweifel stehen.

Dass die Polizei in den USA robuster zu Werke geht, das ist, denke ich, auch bekannt.

Polizeiwillkür und Rassismus lässt sich aus den Zahlen nicht herauslesen:

1. die Polizei führten 2019 12,3 Mio. Kontrollen durch

2. in 1.004 Fällen kamen Menschen dabei zu Tode

3. in "nur" 35 Fällen kamen hierbei "unbewaffnete" Personen zu Tode: 9 Schwarze; 19 Weiße

Quelle: The Myth of Systemic Police Racism,
By Heather Mac Donald
June 2, 2020
Wall Street Journal

"https://www.wsj.com/articles/the-myth-of-systemic-police-racism-11591119883"

Gespiegelt, da Bezahlschranke:

"http://archive.is/OXbjA#selection-2485.325-2485.331"

10:27@karlheinzfaltermeier ... @frosthor

"... TS hat bisher jedenfalls nicht geklärt, ob Mr. Floyd nur ein unschuldig Verdächtiger war oder tatsächlich ein "Kleinkrimineller". .."

Das kann die TS nicht klären, sie ist
weder Polizei noch Gericht.
Ist übrigens irrelevant, da es um die Ermordung eines Verdächtigen und Polizeirreform geht.

"... Sollte sogar letzteres richtig sein, wird das seine Familie und Bürgerrechtler nie zugeben ..."

Glaskugel?

Bei manchen Kommentaren kann man nur mit Ironie und Sarkasmus kommentieren, so verbohrt und abstRuß sind diese.
Mir fehlt leider etwas Talent dazu.

Was ist mit den anderen 7.406 ermordeten Schwarzen?

Was ist mit den anderen 7.406 ermordeten Schwarzen?

In den USA wurden im Jahr 2019 7.407 Schwarze ermordet - 90 % davon von Schwarzen.

Was gedenkt man dieser Schwarzen zu tun?
"Mattern" diese für Gruppen die "Black Lives Matter" nicht? Thematisieren die Leute von "Black Lives Matter" nur Einzelfälle exzessiver Polizeigewalt?

Quelle: The Myth of Systemic Police Racism,
By Heather Mac Donald
June 2, 2020
Wall Street Journal

"https://www.wsj.com/articles/the-myth-of-systemic-police-racism-11591119883"

Gespiegelt, da Bezahlschranke:

"http://archive.is/OXbjA#selection-2485.325-2485.331"

@ nachts-da-ruft, 10.34

Diese Frage ist jetzt wirklich nicht polemisch gemeint. Sie schreiben "dass die Polizei als Ordnungsmacht besonders häufig gegenüber Schwarzen unangemessene Gewalt ausübt." Wichtig ist dabei das Wort "unangemessen". Das bedeutet nicht, dass sich z.B. erst nach einem Einsatz herausstellt, dass eine Waffe nur eine Spielzeugwaffe war o.ä..
Gibt es denn belastbare Belege dafür, dass die amerikanische Polizei ("die" Polizei oder die in einigen Staaten oder Städten oder Vierteln etc.) besonders häufig unangemessene (!) Gewalt gerade gegen Schwarze anwendet? Oder ist das mehr so ein unhinterfragter Konsens à la "wird schon so irgendwie sein"?

von sonnenbogen 10:34

Gut,da haben Sie recht.Der Vorname ist George.
Aber wieso "rassistischer" Kommentar ?

09:02 von frosthorn

Warum also dann Zivilisten das Töten verbieten?
.
gute Frage mit der sich schon viele beschäftigten
„Der Mord ist ein Verbrechen, wenn ein einzelner ihn begeht; aber man ehrt ihn als Tugend und Tapferkeit, wenn ihn viele begehen! Also nicht mehr Unschuld sichert Straflosigkeit zu, sondern die Größe des Verbrechens!“

– Bischof Cyprian von Karthago 200 n.C

übrigens wenn sie den Film Monsieur Verdoux kennen ?
er erklärt das Phänomen in seiner Verteidigungsrede recht anschaulich

@ karlheinzfaltermeier, um 10:27

re @ frosthorn 09:29

In Ihrer vorsichtig formulierten Frage in Ihrem Kommentar:

“ob der afro-amerikanische Teil der Bevölkerung überdurchschnittlich in der Kriminalitätsrate enthalten ist, obwohl es insgesamt eine Minderheit ist...“,

liegt mehr oder weniger deutlich der Versuch der Schuldzuweisung an den Verkehrten, nämlich G. Floyd.

Die Ursache für das von Ihnen angesprochene Zahlen-Missverhältnis liegt Jahrhunderte zurück und wurde nie beseitigt:
Die bis heute andauernde Benachteiligung Schwarzer, die mit dem vielleicht auch gestiegenen Selbstbewusstsein dieser Menschen durch den gewaltsamen Tod Floyds (wieder einmal) heftige Proteste ausgelöst hat.

Man darf einfach nicht nur eine Momentaufnahme betrachten.

10:44 @Sisyphos3

Warum jetzt?
Weil jetzt das Fass zum Überlaufen gebracht wurde und große Proteste in der Bevölkerung und bei Politikern ausgelöst haben.

Wir wissen es nicht....

In letzter Instanz geht es hier um den unnötigen, gewaltsamen Tod eines Menschen , egal welcher Ethnizität oder Hautfarbe. Ein Mensch der Vater, Sohn, Bruder, Freund….war und dessen Tod viel Leid hinterlässt. Verursacht und unberechtigt durch einen anderen Menschen der seine Macht ausgenutzt hat. Hätte sich dieser Polizist genau so verhalten, wenn unter ihm ein Mensch mit einer weißen oder gelben etc. Hautfarbe gelegen hätte………wir wissen es alle nicht. Es scheint als hätte dieser Office, auf jeden Fall Emotion & Motorik nicht unter Kontrolle und befindet sich in der falschen Position. Ohne Zweifel Menschen verachtender Rassismus und rechte Gewalt sind allgegenwärtig, aber vielleicht sollten wir Acht geben ihn voreilig als Motiv zu nehmen und dabei etwas Anderes zu übersehen…….

Das wird nicht reichen ...

es ist ein strukturelles Problem. Solange der mittlere Westen so rechts wählt, so lange ist Polizeigewalt politisch geduldet. Klar könnten die Counties, also die Landkreise ihre Polizei lokal anders aufstellen - das werden manche wohl auch tun - aber das hilft nichts, wenn die rass. Polizisten nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Die Anklage gegen den mordenden Polizisten bleibt ein Feigenblatt, wenn der Prozess zu einem milden Urteil führt, das der SPAZ, der schlauste Präsident aller Zeiten, dann begnadigt (wie bereits praktiziert). Und die Gesellschaft applaudiert - so lange, bis sie selbst mal von der Gewalt betroffen sind. Man höre sich die Sprüche der AfD und ihrer Symphatisanten an - und man berücksichtige z.B. die Ku-Kux-Klan-Polizisten in BW und stelle sich dann den Weg in D. vor. Deja-vu? Richtig: 33. Genau diesen Weg beschreitet gerade die am. Gesellschaft mit ihrem Egoismus. Wahrlich, "make America great".

@Bote_der_Wahrheit 10.30

Eine interessante Quelle, und die Zahlen widersprechen offenbar dem momentanen Hype, überall Rassismus sehen zu wollen.
Vielen Dank für die Information!

@derdickewisser Was dabei

@derdickewisser
Was dabei auch gerne übersehen wird, ist das der vorbestrafte Straftäter seine Strafe abgesessen hat und dann ein neues Leben in Minnesota führte. Wo er gearbeitet hat und sich gegen Waffengewalt eingesetzt hat.
In einem Land wo der Präsident friedliche Demonstranten mit Tränengas auseinandertreibt, nur um sich mit der Bibel zu zeigen, sind solche Proteste gar nicht verwunderlich. Und es ist ja nicht der erste schwarze Bürger der dort durch Polizeigewalt stirbt.
Weiße, die bewaffnet ein Parlament stürmen, werden mit "Befreit Michigan!" kommentiert. Es sind ja seiner Meinung nach nur wütende Bürger.

Am 08. Juni 2020 um 08:43 von derdickewisser

Zitat: Wo ist der sonst übliche linke Aufschrei gegen "Generalverdacht", hier gegen die Polizei?

Der Aufschrei wird wohl unterblieben sein, weil niemand einen Generalverdacht gegen die Polizei geäußert hat.

Der Hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) hat dieser Tage den Beauftragten des Ministeriums für die Integrität der hessischen Polizei vorgestellt. Er soll "als unabhängiger Beauftragter des Landes mit darüber zu wachen, dass die Werte und Ideale der hessischen Polizei bewahrt und im Geiste der Demokratie tagtäglich gelebt werden", heißt es seitens des Ministeriums.

Meinen Sie, der Innenminister habe einen Generalverdacht gegen alle seine Polizisten oder mag es ihm eher darum gehen, schwarze Schafe und strukturelle Probleme frühzeitig zu erkennen?

11:02 von

11:02 von Bote_der_Wahrheit
Was ist mit den anderen 7.406 ermordeten Schwarzen?
Was ist mit den anderen 7.406 ermordeten Schwarzen?

In den USA wurden im Jahr 2019 7.407 Schwarze ermordet - 90 % davon von Schwarzen.

Was gedenkt man dieser Schwarzen zu tun?
"Mattern" diese für Gruppen die "Black Lives Matter" nicht? Thematisieren die Leute von "Black Lives Matter" nur Einzelfälle exzessiver Polizeigewalt?

----

Dass man sowas noch erklären muss, ist schon grenzwertig:

Die sind mitgemeit.

Die Fälle summieren sich, bis das Fass überläuft.

Das ist hiermit geschehen.

Muss nicht jeder Einzele verstehen. Es reicht, wenns die Mehrheit versteht.

Es braucht eine

Es braucht eine Gesellschaftsreform.

Und das widerum braucht Reformationskräfte.

George Floyd

Vorbestraft?
Unumstrittene Tat des gefälschten 20 $ ?

Dafür hätte ich gern Belege.

Ich habe mir die Videos zur Festnahme noch einmal angeschaut.

Floyd wurden Handschellen, Hände auf dem Rücken angelegt, nachdem er aus seinem Auto geholt wurde.

Er wurde mit Handschellen an
diese Wand gedrückt.

Er wurde mit auf dem Rücken gefesselten Händen getötet.

Mal etwas die Bremse ziehen...

Es ist nicht alles Rassismus was einige Aposteln dahinter vermuten. Die USA hat kein Rassismus Problem und vieles ist dort viel strikter und sensibler geregelt als z.B. bei uns (Sieh schon Meldetexte im deutschen Fernsehen "Schon wieder ein Schwarzer getötet""!)

Das würde NIE über einen amerikanischer Sender so laufen!

Die USA hat ein soziales Problem, vorallem auch durch fehlende Bildung und Gleichstellung. Aber auch durch extrem hohe Kriminalität, die aber auch leider sehr oft von Afro- Amerikaner ausgeht.

"Angemessenes" Reagierung durch Ordnungshüter - JA! Da muss die Polizei drüben DRINGEND! nachbessern!

@Am 08. Juni 2020 um 11:20 von falsa demonstratio

Zitat: "Meinen Sie, der Innenminister habe einen Generalverdacht gegen alle seine Polizisten oder mag es ihm eher darum gehen, schwarze Schafe und strukturelle Probleme frühzeitig zu erkennen?"

Von welchen "strukturellen Problemen" sprechen?

Können Sie dies einmal erläutern oder plappern Sie einfach nur dem aktuell gängiges Narrativ nach, ohne es überdacht zu haben?

@harry_up 11.05

Pardon, aber mir ist es zu abstrakt, eine kriminelle Handlung, die heute begangen wird, auf Verhältnisse zurückzuführen, die, wie Sie schreiben, "Jahrhunderte zurückliegen". Die überproportionale Repräsentation von Menschen schwarzer Communities bei kriminellen Handlungen ist wohl kaum immer mit "andauernden Benachteiligung" zu erklären - oder gar zu rechtfertigen. Denn nach wie vor ist die überwiegende Mehrzahl farbiger Menschen in den USA völlig anständig und gesetzestreu und verabscheut Verbrechen genauso wie sie und ich. An der Benachteiligung allein kann es also nicht liegen, wenn ich kriminell werde.

11:07 von Leipzigerin59

Weil jetzt das Fass zum Überlaufen gebracht wurde
.
damit könnten sie recht haben
der berühmte Tropfen ....

um 10:46 von derdickewisser

auch wenn ich kein Freund Trumps bin - ich sehe nun wirklich keine Schuld bei ihm in diesem speziellen Fall.

Sicher, Sie wären nur gerne ein Freund Trumps. Ich sehe durchaus eine Schuld bei Trump. Nicht für die Polizeigewalt und auch nicht für die Demonstrationen, aber schon an den Ausschreitungen ist er nicht unbeteiligt. Als Präsident sollte seine Aufgabe sein, das Volk zu einen, denn eigentlich wird der US-Präsident als Präsident aller US-Amerikaner gewählt. Stattdessen spaltet er und stellt bei jeder Gelegenheit klar, dass er eben nur der Präsident seiner Anhänger ist und alle anderen ihm bestenfalls egal sind. Hier, wo alle noch lebenden Ex-Präsidenten, Bush eingeschlossen, versöhnende Worte gefunden haben. stellt Trump sich hin und sagt durch die Blume "Euer Protest interessiert mich nicht. Aber wenn ihr gewalttätig werdet, dann lasse ich euch umbringen." So etwas mag für einen Diktator in Ordnung sein, aber für keinen Präsidenten.

@Leipzigerin59 um 11:01Uhr

Nein, ich habe keine Glaskugel, aber ich habe auch noch nie gehört, daß die Familie gestanden hätte, daß das Opfer ein "braver" Krimineller war und auch jede Art von Demonstranten schweigen dazu natürlich. Uns im Gegensat zu Ihnen, meine ich schon, daß die TS diese Frage klären sollte. Aber es scheint so, als ob auch Sie nur auf "Rassismus" fokussiert sind.--

@Am 08. Juni 2020 um 11:07 von Gassi

Zitat: "Das wird nicht reichen ...
es ist ein strukturelles Problem. Solange der mittlere Westen so rechts wählt, so lange ist Polizeigewalt politisch geduldet"

Belege bitte einfügen.

Wo genau sehen Sie ein "strukturelles Problem"?

Mit welchen Zahlen, Daten, Fakten können Sie dieses belegen?

Bitte um Info.

@falsa demonstratio 11.20

Ich weiß nicht, wo und in welchen Strukturen Sie arbeiten. Aber: sollten Sie Mitarbeiter(in) in einem größeren Kontext sein, und Ihr Chef setzt eine Kommission ein, die ausschließlich die Abteilung, in der Sie selbst beschäftigt sind, auf "schwarze Schafe" und "strukturelle Probleme" mit legalem Verhalten hin durchleuchten soll - ich könnte mir vorstellen, dass Sie das zumindest bedenklich finden könnten. Mir zumindest würde es so gehen.

re bote der...: Polizeigewalt

Sie zitieren Heather Mac Donald in Ihrem Dementi von rassistischer Gewalt und das tut mir - pardon - fast schon körperlich weh.

Ich bin sicher, dass Sie noch kein Buch von Mac Donald gelesen haben, sonst könnten Sie sie nicht derart entstellend für die aus Mac Donalds Sicht falsche Sache einspannen.

Ihr Vorgehen entspricht dem bekannten Muster aller Rechtspopulisten: Man unterstellt jemand eine „Behauptung“, die dieser niemals so oder in einem anderen Zusammenhang gesagt hat und instrumentalisiert diese dann.

Konkret: Mac Donald geht es um falsche und pauschale Anschuldigungen gegen die Polizei. Damit liegt sie richtig und verteidigt insbesondere das umstrittene „race-profiling“. Spannendes Thema!

Aber hier Mac Donald als Kronzeugin gegen die Existenz „rassistischer Polizeigewalt“ heranzuziehen, dazu muss man schon seine eigene „Wahrheit“ mal wieder ins Spiel bringen.

Der Fall Floyd zeugt jedenfalls von „rassistischer Polizeigewalt“ und ich wette, dass sieht auch Mac Donald so!

Demokraten fordern

Warum haben Sie diese nicht in den 8
Jahren von Obama, oder Bills Präsidentschaften umgesetzt?

10:51 von derdickewisser

## Im einen Fall geht es um Rassismus. Im anderen um Polizeigewalt. Dass hier beides ständig verschwimmt und miteinander vermischt wird, tut der Sache nicht gut.##

Wie ist es möglich, dass ein Mann der mit einem falschen Dollarschein bezahlt,
1. mit Handschellen wohl abgeführt werden soll, dann 2. sich mit diesen auf dem Boden befindet, 3. zwei Polizisten sich auf dem Rücken des wehrlosen Mannes befinden und 4. ein weiterer Polizist ihm fast 9 Minuten die Luft zum Atmen nimmt? In meinen Augen ist das vorsätzlicher Mord!

Wenn Sie das als Polizeigewalt einstufen, muss auch hinterfragt werden, wäre das einem Weißen passiert?

Vor dem Hintergrund, dass Schwarze für eine gleiche Straftat anders, nämlich härter von den US-Gerichten bestraft werden als Weiße, deckt den tief verankerten Rassismus, nicht nur in diesem Land auf.
Also eine klare Trennung scheint es zwischen Gewalt an Schwarzen und Rassismus nicht zu geben, beides hängt unmittelbar zusammen.

re derdickewisser: Quellen

>>@Bote_der_Wahrheit 10.30
Eine interessante Quelle, und die Zahlen widersprechen offenbar dem momentanen Hype, überall Rassismus sehen zu wollen.
Vielen Dank für die Information!<<

Na dann, viel Spaß beim Lesen! Aber bitte tun Sie dies auch, bevor Sie auch noch Mac Donald weiterzitieren!

wiederholt erklaert..

wir haben es nicht mit einem rassismusproblem innerhalb der polizei zu tun, sondern das primaere problem ist das der polizeigewalt. ich habe gewisse killertypen innerhalb der polizei waehrend meiner jahre in new jersey, ohio und kalifornien selbst erlebt, und sie haben mich das fuerchten gelehrt.

der rassismus besteht dann lediglich darin, dass diese killer aufgrund gesellschaftlicher/systembedingter gegebenheiten, naemlich einem allgemeinen gesellschaftlichen rassismus, davon ausgehen (koennen), bei einem schwarzen opfer leichter straflos davonzukommen.

Reform in USA, nicht in D. Krawall ist Unrecht!

Demonstration ja, keine Frage, aber nicht so und nicht gegen die Deutsche Polizei. Es geht um Polizeigewalt in den USA!

Diese "Anti-Rassismus-Demos" u.a. in Stuttgart sind zu verurteilen.
Am Samstag war es nach der Kundgebung zu Zwischenfällen in der Innenstadt gekommen.
Der baden-württembergische Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer, kritisierte am Sonntag die Zwischenfälle. Die Vorfälle zeigten, "dass insbesondere linke Extremisten die Anti-Rassismus-Demonstrationen und Bekundungen für deren Zwecke missbrauchen, um Gewalt gegen die Polizei und den Staat auszuüben".
Kusterer sprach von rund 500 Personen, die am Samstagabend vor das zentrale Innenstadtrevier in Stuttgart gezogen seien und an die Tür gehämmert hätten mit Rufen wie "Ganz Stuttgart hasst die Polizei".

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/
stuttgart/polizeigewerkschaft-verurteilt-angriffe-bei-demo-stuttgart-100.html

Nun ja

Unbegrenzter Massenauflauf, dichtgedrängt, schreiend, ohne Masken und Distanz: Die Rassismusdemonstrationen am Freitag und Samstag. Was vor ein oder zwei Wochen noch ein Straftatbestand war, ist offensichtlich außer Kraft gesetzt: Bei den Hygienedemonstrationen wurden Teilnehmerzahlen begrenzt oder angemeldete Demonstrationen untersagt, Abstandsregeln kontrolliert, Veranstalter und Teilnehmer schikaniert. Bei den Rassismusdemonstrationen ist davon nichts zu spüren, zu sehen oder zu hören von der Staatsmacht oder Verwaltung.

@ Bote_der_Wahrheit, 10:44 u.a.

“Um die Gewalt zu bekämpfen, muss die Ursache hierfür angegangen werden: nämlich die Tatsache, dass Schwarze bei gewaltbezogenen Straftaten massiv überrepräsentiert sind. Allein dies - und nicht die Hautfarbe - ist dafür ausschlaggebend, dass Schwarze öfter in gewalttätige Auseinandersetzung mit der Polizei zu Tode kommen.“

Mal abgesehen davon, dass ein Schwarzer nun mal schwarz ist und damit seine Hautfarbe, fragen auch Sie nicht nach der URSACHE dessen, was Sie feststellen.

Simples! Beispiel:
Sie stehen in der Schlange, nach Ihnen kommt jemand und wird vor Ihnen bedient.
Zu Hause erfahren Sie, dass es Ihrer Frau, Ihren Kindern, Geschwistern, auch so erging.
Und dann, dass auch Eltern, Großeltern und alle Verwandten und Vorfahren usw. in dieser Weise benachteiligt wurden.

Irgendwann geht Ihnen ein Licht auf, dass hier eine systematische Benachteiligung betrieben wird - mit der Sie sich entweder abfinden oder “die Ursache hierfür angehen“...

"gegen Polizeiwillkür und Rassismus in den USA?

Bote_der_Wahrheit @

danke für Ihre guten und sachlich faktenorientierten Informationen.

Leider sind alle Menschen bereit die Realität und die Wahrheit zu erkenne. Das ändert nichts am persönlichen fehlverhalten des Polizisten. Aber das sind wie sie treffen bewiesen haben auch nur Einzelfälle.

Hoffentlich müssen wegen Ansteckung durch nicht einhaltung der Corona Regeln jetzt nicht noch mehr menschen leiden weil vieleicht viele erkranken.

"Der Hessische Innenminister

"Der Hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) hat dieser Tage den Beauftragten des Ministeriums für die Integrität der hessischen Polizei vorgestellt. Er soll "als unabhängiger Beauftragter des Landes mit darüber zu wachen, dass die Werte und Ideale der hessischen Polizei bewahrt und im Geiste der Demokratie tagtäglich gelebt werden", heißt es seitens des Ministeriums."
#
#
Wenn der Herr Beauftragte die Polizei im Einsatz begleitet, kann er vor Ort erkennen ob Sie im Geiste der Demokratie Ihren Dienst verrichten.
Wird dies geschehen? Ich glaube nicht.

11:04 @Sisyphos3

Die Rede von Monster Verdoux, "erklärt", warum er sich nicht für einen Massenmörder hält.

Was das hiermit zu tun hat, erschließt
sich mir nicht.

Dennoch ich halte ich die Rede aus dem "Großen Diktator" entgegen - mit der jedes Unrecht verdammt wird.

11:19 @ dhenk

"... Weiße, die bewaffnet ein Parlament stürmen, werden mit "Befreit Michigan!" kommentiert. Es sind ja seiner Meinung nach nur wütende Bürger. ..."

Trump hat mit "Befreit ..." (von Corona-Schutzmaßnahmen) zu diesen Aktionen aufgerufen.
Ich mag nicht wissen, was passiert wäre, wenn es dort zu Todesfällen durch die Bewaffneten gekommen wäre.

Am 08. Juni 2020 um 11:31 von und-nachts-da-ruft

"Hier, wo alle noch lebenden Ex-Präsidenten, Bush eingeschlossen, versöhnende Worte gefunden haben."
#
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Na klar.
Unter Obama sind u. a. zwei Farbige durch Polizisten getötet worden. Herr Obama hat bei den nachfolgenden Protesten nicht mit der National Garde gedroht, sondern hat diese gleich los geschickt.
Na liebe Moderation traut Ihr Euch Heute meinen Kommentar frei zu geben, oder wird er wieder rot eingefärbt?

11:42 von Friedrich

11:42 von Friedrich Spee
wiederholt erklaert..
wir haben es nicht mit einem rassismusproblem innerhalb der polizei zu tun, sondern das primaere problem ist das der polizeigewalt. ich habe gewisse killertypen innerhalb der polizei waehrend meiner jahre in new jersey, ohio und kalifornien selbst erlebt, und sie haben mich das fuerchten gelehrt.

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Das widerum gründet sich auf einem gesellschaftlich ausagiertem, mindestens aber geduldeten Rassismus.

2018 wurden knapp 60.000

2018 wurden knapp 60.000 Afroamerikaner Opfer von Gewalt, die von einem weißen Täter ausging. Umgekehrt – also schwarzer Täter, weißes Opfer – waren es aber rund 550.000, also fast zehnmal so viele. Und das, obwohl die Zahl der Afroamerikaner in den USA mit knapp 44 Millionen deutlich kleiner ist als die der Weißen, die 198 Millionen Einwohner des Landes stellen. Auch Hispanics werden häufiger Opfer von Gewalt ausgeübt durch afroamerikanische Täter, als das andersherum der Fall ist. Quelle: U.S. Department of Justice: Criminal Victimization, 2018, S. 13, Tab. 14

Am 08. Juni 2020 um 11:41 von HadiH

"Vor dem Hintergrund, dass Schwarze für eine gleiche Straftat anders, nämlich härter von den US-Gerichten bestraft werden als Weiße, deckt den tief verankerten Rassismus, nicht nur in diesem Land auf."
#
#
Und wie wollen Sie Ihre Behauptung glaubhaft machen?
Sind Sie schon bei vielen Strafprozesse in den USA Vorort gewesen um sich ein Urteil zu erlauben?
Und was die US Justiz mit anderen Länder zu tun?

Vielleicht

sollte Minneapolis es einmal komplett ohne Polizei versuchen. Oder nur noch Afro-Amerikaner*innen als Polizist*innen einstellen. Dann wäre schlagartig Schluss mit Polizeigewalt.

"Ganz Stuttgart hasst die Polizei".

von gman @
Gganz Stuttgard? Dann kaönnen sie nur hoffen das es dort bei den nächsten Wahlen gute und richtige Entscheidungen der Mehrheit der Bürger gibt die dieser krimminellen Minderheit zeigt wo Ihr Platz in einer demokratischen und rechtsstaatlichen freie gesellschaft ist.

@um 11:33 von Bote_der_Wahrheit

Belege? Einfach die verkorkste Reaktion von Trump anschauen, dann ist das belegt. Mit Draufhauen und Aufräumen bedient sich Trump dem Repertoire der Rechten. Da sind die immer schnell: 8' und 32'', um's genau zu sagen.
---
Und Trump hat schon mal einen Polizisten begnadigt, der weit über seine Befugnisse ging, rechtskräftig verurteilt war. Also wäre das auch belegt.
---
Und Trump wurde gewählt, also ist dieses Verhalten eben ein "strukturelles Problem".

@ derdickewisser, 10:59

“Sollte Floyd sich stark gewehrt haben, ist der Vorgang sicherlich anders zu beurteilen.“

Wie bitte??

Der Mann mag sich gewehrt haben wie ein Stier - letztlich lag er gefesselt und bewegungsunfähig auf dem Bauch und 4 Polizisten fixierten ihn zunächst.

Dann erst(!) fing der langsame Tod Floyds an und dauerte endlose 8 Minuten.

Und Sie erzählen was von “anders beurteilen“?!

11:32 von karlheinzfaltermeier

«… aber ich habe auch noch nie gehört, daß die Familie gestanden hätte, daß das Opfer ein "braver" Krimineller war und auch jede Art von Demonstranten schweigen dazu natürlich. Uns im Gegensat zu Ihnen, meine ich schon, daß die TS diese Frage klären sollte. Aber es scheint so, als ob auch Sie nur auf "Rassismus" fokussiert sind.--»

Auch wenn Mr. George Floyd ein Mörder gewesen wäre.

In Staaten, die sich als Rechtsstaaten verstanden wissen wollen. In allen solchen Staaten werden auch Mörder・nicht (!)・von der Polizei mit Handschellen gefesselt auf dem Boden neben einem Polizeifahrzeug liegend getötet.

Wer dazu noch weiter führende Erklärungen benötigt.
Der muss bei sich selbst beginnen, und erst mal in Eigenstudium Grundlagenverständnis reinpauken. Bevor ihn irgendwelche Erklärungen anderer überhaupt erreichen könnten.

Niemand der Demonstranten im Namen des zu Tode gekommenen George Floyd relativiert evtl. frühere Straftaten. Die mögl. im Zusammenhang mit dem Tod "war gar nix" !

@werner1955

"Bote_der_Wahrheit @

danke für Ihre guten und sachlich faktenorientierten Informationen."

genau SO bekommen rechte immer mehr zulauf. weil sie berichte aus dem zusammenhang reissen, als die "reine wahrheit" verkaufen und andere, in dem fall sie, werter werner1955, das völlig unreflektiert übernehmen.

an Bote_der_Wahrheits beitrag war nichts, ich wiederhole: nullkommanull, sachlich und faktenorientiert. aber gut, es gehören immer zwei dazu: einer, der die fakten verdreht und einer, der's dann glaubt.

Wenn da in den USA

Wenn da in den USA Forderungen nach entsprechenden Polizeireformen gestellt werden, erwarte ich, dass spätestens ab morgen in den hiesigen Demos, die ja abgespielt werden, dass man den Eindruck hat, hier wäre alles genauso, wie in den USA, auch die Forderungen gestellt werden. Außerdem müssen in Zukunft, wenn da die üblichen Übervorgestrigen wieder etwaige Forderungen stellen, dass die Kriminalstatistiken auch mit Migrationshintergrund der jeweiligen Täter veröffentlicht werden sollten, diese sofort strafrechtlich verfolgt werden müssen und bei Festsetzung dieser, die solche Forderungen immer wieder stellen, auch der Würgegriff erlaubt sein muss. Also so ganz, wie es unsere neuen, ja nur unsere Demokratie schützen wollenden so selbstlosen Demodramatasierer zur Umsetzung ihrer wahren Ziele so brauchen können. Nur so kann und muss ja auch die Meinungsfreiheit geschützt werden.

@ werner1955, um 11:48

re Bote_der_Wahrheit @

Ihr Kommentar ist, bis auf den letzten Absatz, ironisch gemeint - oder?

@Am 08. Juni 2020 um 11:47 von harry_up

Zitat: "Mal abgesehen davon, dass ein Schwarzer nun mal schwarz ist und damit seine Hautfarbe, fragen auch Sie nicht nach der URSACHE dessen, was Sie feststellen."

Ich verstehe, Ihren Punkt nicht: Schwarze sind schwarz. Was für eine Feststellung!

Für mich und offensichtlich auch für die Polizei, ist die Hautfarbe ein höchst unwichtiges, im wahrsten Sinne des Wortes oberflächliches Merkmal eines Mensch, auch wenn Linke immer so ein Riesenbrimborium um die Hautfarbe machen: für mich ist die Hautfarbe Nullkommnullnix egal.

Entscheidend im Zusammenhang mit der thematisierten Polizeigewalt sind das individuelle Verhalten eines Verdächtigen und seiner Kriminalitätsraten.

Sie haben den Punkt offensichtlich nicht verstanden.

Kriminalstatistik USA

Das Teile der schwarzen Bevölkerung der USA in den 60er und 70er Jahren des 20Jhdts. in die Kriminalität abgerutscht sind ist ein Versäumnis und eindeutiger Fehler der weißen Mehrheitsgesellschaft der damaligen Zeit. Schwarze wurden zu der Zeit nicht in den gleichen Positionen akzeptiert wie Weiße.

In den 80er Jahren änderte sich das Bild der schwarzen Bevölkerung in den USA, auch dank des sogenannten "Quotenschwarzen" in Hollywoodfilmen.

Mit den Gleichstellungsgesetzen in den USA heute werden Schwarze bei der Bewerbung sogar bevorzugt. Bei gleicher Qualifikation werden Minderheiten und Frauen gegenüber weißen Männern bevorzugt.

Das jedoch schwarze Männer die Kriminalstatistik quasi anführen, obwohl sie ja eigentlich eine Minderheit sind, ist ein eindeutiges Versäumnis der schwarzen Community zu reflektieren und die Chance zu ergreifen. Deswegen werden sie ja auch häufiger von der Polizei kontrolliert. Schwarze Frauen sind da übrigens gegenüber den Männern schon viel weiter.

Und hier in Deutschland....?

Es ist gut, dass in den USA endlich Bewegung in die Sache kommt. Aber das Problem bleibt nicht auf die USA beschränkt. Auch hierzulande gibt es racial profiling bei der Polizei, sowie rassistisch motivierte Polizeibrutalität (wie u.a. der Fall von Oury Jalloh zeigt, der in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte). Und immer wieder kommen rechtsextreme Netzwerke in der Polizei ans Tageslicht. Dabei liegt die Vermutung nahe, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Es ist also zu hoffen, dass der frische Wind aus den USA auch hier herüberweht.

@Am 08. Juni 2020 um 11:42 von teachers voice

Zitat: "Eine interessante Quelle, und die Zahlen widersprechen offenbar dem momentanen Hype, überall Rassismus sehen zu wollen.
Vielen Dank für die Information!<<

Na dann, viel Spaß beim Lesen! Aber bitte tun Sie dies auch, bevor Sie auch noch Mac Donald weiterzitieren!"

Aha.

Sie wollen sich mal wieder weiterhin mit Fakten beschäftigen und versuchen lieber die Autorin des von mir genannten Artikels zu verleumden?

Schauen Sie, die Autorin hat ihre Daten von der Kriminalitätsstatistik des FBI und der amerikanischen Justizministerium. Die Autorin kann meinetwegen Goofy, Donald Duck, Dalai Lama oder Mao Tse Tung sein. Dadurch ändern sich die von ihr genannten FAkten auch nicht.

@werner1955

Obama wurde leider allzu oft von der Mehrheit der Republikaner im Senat ausgeremst.

@Am 08. Juni 2020 um 12:12 von Gassi

Zitat: "Belege? Einfach die verkorkste Reaktion von Trump anschauen, dann ist das belegt"

"Verkorkste Reaktion" Trumps?

Worauf beziehen Sie sich?
Auf die Ansprache Donald Trump im Weißen Haus vom 02.06.2020, wo Trump seine Empathie für die Familie George Floyds aussprach und sagte, dass der Polizist zur Rechenschaft gezogen werden muss?

Wo Trump gleichzeitig gesagt hatte, dass er Null Verständnsi und Toleranz für Plünderer, Diebe, Gewalttäter und Terroristen habe, die in den letzten Tagen gebrandschatzt, geplündert haben, unzählige Menschen verletzt und 3 sogar getötet haben?!

@werner1955

"Gganz Stuttgard? Dann kaönnen sie nur hoffen das es dort bei den nächsten Wahlen gute und richtige Entscheidungen der Mehrheit der Bürger gibt die dieser krimminellen Minderheit zeigt wo Ihr Platz in einer demokratischen und rechtsstaatlichen freie gesellschaft ist."

sie und rechtsstaatlich freie gesellschaft? der war gut!

um 12.12 Uhr von harry_up

Ich frage mich, wie Herr Floyd mit den Menschen umgegangen ist, an denen er z.B. seine bewaffneten Raubüberfälle begangen hat. Sicherlich hat er die Menschen freundlich und ohne Androhung von Gewalt gebeten, ihre Wertsachen herauszugeben.

Re Sternenkind !

Rassismus ist in meinen Augen ein strukturelles Problem, dass schon seit der Sklaverei besteht, und nie wirklich und ernsthaft beseitigt wurde. Natürlich besteht dieses Problem nicht nur in den USA, sondern auch in etlichen anderen Ländern. Und es ist auch ein rein gesellschaftliches Problem, das heute noch genauso weiter gepflegt wird wie vor Hunderten von Jahren.
Egal wo man hinschaut, sind es zumeist die Weißen oder ziemlich Wohlhabende, die über viele andere "herrschen" und ihre Regeln auf diktieren. Da ist es gleich, ob in den USA oder in Saudi Arabien, Singapur, um nur einige zu nennen.
Was aber in den USA die Sachlage verschlimmert, ist die Diskriminierung von Schwarzen und Latinos, die deutlich schlechtere Chancen auf ordentliche Versorgung von Essen, Gesundheit und Bildung haben, genauso wie bei den Chancen für einen Aufstieg in bessere Positionen. Oftmals ist es ja genau diese Ungleichheit, die Schwarze und Latinos in die Kriminalität treiben.

man schreit immer nach reformen an die polizei

so einen schmarren habe ich noch nie gehört, wer aber schreit für reformen an die kriminelle oder sogar diejenigen die immer für randale und gewalt ausgehemn? der mensch selber ist für diese lage verantwortlich. nicht nur politik oder institutionen, sondern einfach der character mensch. jeder versuch den anderen zu betrügen, gewinn raus zuschlagen, zu beeinflussen bis hin zum mord. das die polizie jetzt überreagiert und brutaler wird it auch dem systhem zuzuschreiben. nicht alles bitte auf rassismus schieben. ja es giebt ihn aber auch massif in europa. schaue dir frankreich, england und deutschland an. nur dort versteckt und intelligent ausgeführt.
bei verfolgungen passieren brutale ausführungen, normal sonst kann man keinen mehr festnehmen oder wir schiessen alle mit betäubungsmittel KO, ups glaube das es kommen wird.

Rassismus in den USA

Es gibt eindeutig Rassismus in den USA, vor allem in eher ländlichen Gegenden mit weißer Mehrheitsbevölkerung und auch Kleinstädten.

Rassismus in us-amerikanischen Großstädten halte ich jedoch für ein Märchen. Als Beispiel Minneapolis, die Stadt in der George Floyd lebte und starb...

Minneapolis hat seit 1978 ununterbrochen einen demokratischen Bürgermeister, der Gouverneur ist Demokrat und auch der Polizeichef ist ein Demokrat (übrigens sogar ein african-american). Minneapolis hat einer der liberalsten Bürgergesellschaften in den USA, vielleicht nur noch von LA und New York übertroffen...die sehr großen friedlichen Proteste haben es gezeigt.

Der Polizist der Floyd tötete war ja angeblich mit einer Asiatin verheiratet. Jedoch war er auch als Sadist bekannt und verlor eine frühere Stelle als Polizist.

Jetzt hier ALLES auf Rassismus zu schieben halte ich für überzogen, was nicht heißt dass der Protest falsch ist, er sollte sich besser gegen Polizeigewalt in den USA allgemein wenden!

qAm 08. Juni 2020 um 12:14 von suomalainen

Zitat: "an Bote_der_Wahrheits beitrag war nichts, ich wiederhole: nullkommanull, sachlich und faktenorientiert. aber gut, es gehören immer zwei dazu: einer, der die fakten verdreht und einer, der's dann glaubt."

Wenn dem so ist, wieso klären Sie uns alle nicht auf und legen dar, welche von mir genannten Zahlen nicht der Realität entsprechen.

Veröffentlichen das FBI oder das US-Justizministerium neuerdings Fake News?

Bitte um eine klare Aussage und eine auf Fakten beruhenden Korrektur meiner Aussage oben, falls notwendig!

Ich bin ganz Ohr!

@werner1955 - sachlich faktenorientierten Informationen

Die Autorin Heather Mac Donald ist in den Staaten
als "absolute radikale" Patriotin bekannt.

Sie solten sich mal mit deren Büchern vertraut machen , die stehen den deutschen ponton
böse gutmenschen nichts nach.

Re Sternenkind !

Fortsetzung !
Weil die Chancen der Schwarzen und Latinos deutlich geringer sind und weil sie recht oft zu Unrecht schon in Verdacht geraten und weil es auch etliche Weiße gibt, die immer noch weit in der Vergangenheit leben, und weil es immer noch viele weiße Rassisten gibt, und weil in vielen weißen Köpfen dunkelhäutige Menschen nicht wirklich anerkannt und respektiert werden, ist da eine unnatürliche Barriere, die eine wirkliche Gleichbehandlung und Gleichberechtigung verhindert.
Sicher es sterben etliche Schwarze durch Schwarze in Bandenkriegen. Es bleibt doch aber die Frage: Warum sind "so viele Schwarze" in Banden, die sich gegenseitig bekriegen ? Weil viele dieser Menschen ganz schlechte Chancen erhalten haben, sich eine bessere Welt für sich zu finden.
Es liegt am System in den USA, das leider immer wieder viele benachteiligt, meistens Schwarze und Latinos. Und DT befeuert dies mit seiner Rhetorik und seinem Handeln noch dazu.

12:14 @schabernack @karlheinzfaltermeier

Danke, @schabernack.

@karlheinzfaltemeier,

Jeder Verdacht muss erst aufgeklärt werden und ein Gericht urteilt über Schuld und Strafmaß.

Und kein (vorbestrafter) Polizist hat das Recht, ohne Grund einen Wehrlosen zu Tode zu bringen.

Warum wollen Sie das nicht begreifen?

Festnahmen von Gewalttätern sind überwiegend nicht sanft

Ich frage mich, ob einer der hier entrüsteten Kommentatoren schon einmal gesehen hat, wie z.B. die Festnahme eines Drogenhändlers vonstatten geht. Meinen Sie, das läuft so: "Sie werden verdächtigt, illegale Drogen an Kinder und Jugendliche verkauft zu haben." Der Beschuldigte sagt dann: "Ja ok, ich gebe es zu, tut mir leid". Dann geht zwecks Identitätsfeststellung freiwillig mit den Beamten zum Polizeifahrzeug.
Körperkontakt und körperlicher Zwang sind bei der Festnahme nicht notwendig? Tut mir leid, ich habe das anders beobachtet.

Spucken, beißen, treten, beim Wegrennen Passanten zur Seite schubsen ...
Mit Nachdruck festhalten, Spuckhaube drüber, fixieren ... das müssen die Polizeibeamten schon aus Selbstschutz machen

Re andererseits !

Mir stellt sich die Frage: Warum muss man einen Mann gleich festnehmen, wenn er nur im Verdacht steht, möglicherweise etwas Verbotenes getan zu haben ????
Da ist ein deutliche Missverhältnis zwischen der Handlungen der Polizisten und der möglichen Straftat. Da liegt eines der Probleme in den USA, erst mal schnell festnehmen, und dann später mal fragen. Vor allem dies bei einem Schwarzen.
Und dann mit solche einer gnadenlosen Brutalität vor zu gehen, zeugt mir von jeglich fehlender Empathie gegenüber anderen Menschen.
Wenn diese Tatsache nicht wirklich viele Amerikaner erkennen und nicht angehen, wird sich am gesamten System auch nichts ändern. Dann wird es weiter den gepflegten Rassismus und jegliche Diskriminierung geben, der weiter in Hetze, Hass und Mord endet.
Dei Justiz kann nun in diesem Fall mit dazu beitragen, dass sie jeweils gerechte Strafen für die Polizisten ausspricht und somit klare Signale aussendet, für mehr Gleichheit zu sorgen.

Wenn ein US-Cop zu mir "Steig ins Auto"

sagt, dann steig ich da ein. Mr. Floyd tat es nicht und wehrte sich. Wo ich das herhabe ? Aus den Tiefen Youtubes wo die ungeschnittenen Videos , welche den gesamten Ablauf zeigen, unterwegs sind. Befremdlich ist, das ausgerechnet diese nur hinter einer Altersbeschränkung zu sehen sind....

Prioritäten

Die Meinungen um den und zum Tod von George Floyd sind verständlicherweise sehr facettenreich. Ich möchte mit meinem Kommentar auch nichts relativieren, sondern nur zum Nachdenken anregen. Vorhin las ich, dass Reche Caldwell, ein Ex NFL-Spieler bei einem Raubüberfall erschossen wurde. Vermutlich wird sein gewaltsamer Tod bei weitem nicht solche Reaktionen auslösen wie o.g.
Ist sein Tod weniger tragisch weil der Täter ein Krimineller war der die Absicht hatte zu töten im Gegensatz zu Floyd, der vermutlich versehentlich zu Tode kam?

12:32 von draufguckerin

«Ich frage mich, wie Herr Floyd mit den Menschen umgegangen ist, an denen er z.B. seine bewaffneten Raubüberfälle begangen hat. Sicherlich hat er die Menschen freundlich und ohne Androhung von Gewalt gebeten, ihre Wertsachen herauszugeben.»

Hat er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht getan.
"Freundlich bittend ausrauben" ist eher wenig Erfolg versprechend.

Ist für den zu beurteilenden Einzelfall seines Todes aber auch komplett unerheblich. Da ging es um Falschgeld einer 20 US-$ Note, und die Frage, ob es der zu Tode gekommene war, der damit bezahlte, bzw. die Note bewusst in Umlauf bringen wollte.

Gewalt gegen irgendwen hat er in diesem Zusammenhang nicht ausgeübt.
Mit Handschellen gefesselt + zu Boden gebracht von Polizisten.
Von 4 an der Festnehme beteiligten. Evtl. war es für sie erforderlich, in der Festnahme-Situation diese Mittel zu ergreifen.

Alles was darüber hinaus ging … war grob missbräuchlich.
Und was Mr. Floyd irgendwann getan hat … ist so was von unerheblich !

12:09 von tagesschlau2012

## Und was die US Justiz mit anderen Länder zu tun? ##

Wenn Sie sich zu einem Artikel äußern, dann sollten Sie ihn auch verstanden haben. Habe nichts bezogen zu Ihrer Frage behauptet. Vielleicht lesen Sie noch einmal nach.

Im Übrigen muss ich nicht bei jedem Prozess und jeder Gewalttat selber anwesend zu sein, um es für richtig oder falsch einzustufen.
Beim Holocaust war ich auch nicht dabei, dennoch gibt es zu dieser Schandtat nichts zu leugnen.

12:50 @ draufguckerin

Was Sie unterstellen, hat hier niemand behauptet.
Insofern ist dies unsinnig.

Polizisten sollten erlernt und trainiert haben, wie man gefährliche, gewaltbereite Verdächtige gestnimmt, ohne sich zu gefährden.

Ich wiederhole mich:
》Floyd wurden Handschellen,
Hände auf dem Rücken angelegt,
nachdem er aus seinem Auto geholt wurde.
Er wurde mit Handschellen an
diese Wand gedrückt.
Er wurde mit auf dem Rücken gefesselten Händen getötet. 《

Re 12:50 von draufguckerin

"Spucken, beißen, treten, beim Wegrennen Passanten zur Seite schubsen ...
Mit Nachdruck festhalten, Spuckhaube drüber, fixieren ... das müssen die Polizeibeamten schon aus Selbstschutz machen"
Chapeau! Sie haben es auf den Nenner gebracht wie die Wirklichkeit ist!
Aber mit dieser Meinung ist man ja schon in der rechten Ecke. Was mich aber, ehrlich gesagt, nicht tangiert. Mein Gott,dann bin halt rechts. Und was ist daran schlecht?
Man kann nicht jedem"Zeitgeist"hinterherlaufen. Mit dem Alter kommt die Erfahrung und die drückt einen automatisch nach "rechts" oder ist das neue rechts eher die Mitte?

@Bernd Kevesligeti - 11:04

"Gut,da haben Sie recht.Der Vorname ist George.
Aber wieso "rassistischer" Kommentar ?"

Weil man Ihnen unterstellen könnte, dass Ihnen der Vorname eines schwarzen Menschen nicht so wichtig ist. Das tut @sonnenbogen ausdrücklich nicht, er geht, wie ich, von einem Tippfehler aus - "interessierten Kreisen" reicht aber solch ein Lapsus aus, um Sie zum Rassisten zu erklären...

@Am 08. Juni 2020 um 12:14 von suomalainen

Zitat: "an Bote_der_Wahrheits beitrag war nichts, ich wiederhole: nullkommanull, sachlich und faktenorientiert. aber gut, es gehören immer zwei dazu: einer, der die fakten verdreht und einer, der's dann glaubt."

Nicht lange daherreden.

Einfach einmal darlegen, wo die von mir bzw. in dem Artikel im WSJ genannten Zahlen, Daten, Fakten nicht zutreffend sind.

Sie wollen uns doch nicht einen Bären aufbinden, oder?

Am 08. Juni 2020 um 11:31 von Bote_der_Wahrheit

Zitat: Können Sie dies einmal erläutern oder plappern Sie einfach nur dem aktuell gängiges Narrativ nach, ohne es überdacht zu haben?

Auf solche Frechheiten antworte ich nicht inhhaltlich.

Wenden sie sich an das hessische Innenministerium.

@Bote_der_Wahrheit

"Für mich und offensichtlich auch für die Polizei, ist die Hautfarbe ein höchst unwichtiges, im wahrsten Sinne des Wortes oberflächliches Merkmal eines Mensch, auch wenn Linke immer so ein Riesenbrimborium um die Hautfarbe machen: für mich ist die Hautfarbe Nullkommnullnix egal."

So rührend es auch ist, wie Sie sich hier als Antirassist mit Echtheitszertifikat und Beschützer der Ordnung in den Staaten präsentieren:

Genau darum geht es. Um die ungestrafte Brutalität gegen Afroamerikaner als Merkmal einer nie wirklich abgeschlossenen Schande der Menschheit mitsamt seinen Auswirkungen bis ins Kleinste, bis aufs Blut - oder ans Vorderrad auf der Fahrerseite eines Wagens, an dem Ungeheuerliches geschah, stellvertretend für alle Untaten seit dem Beginn der Sklaverei. Das was Sie verniedlichend als "Riesenrimborium" abtun, kommt 1000prozentig von den Schweinchenrosanen. Es gab nie Diskriminierung gegen Schweinchenrosane in der ganzen Geschichte.
Aber vielleicht haben Sie auch dafür Belege

@schabernack um 12:14Uhr

Ich kann mich nicht erinnern, daß ich den Tod von Mr.Floyd relativiert oder begründet hätte. Hören Sie also bitte auf mir etwas zu unterstellen und Ihre Belehrungen brauche ich auch nicht. Im Gegensatz zu Ihnen finde ich aber, daß zum Gesamtbild auch der persönliche Hintergrund des Opfers gehört. Aber scheinbar suchen Sie sich aus den Medien nur das heraus, was passt.

Re Südseefan !

Ja, da gebe ich dir recht ! Bei der Polizei sollte eine äußerst gute Ausbildung und eine ganz spezielle Auswahl von Einstellungen ein geführt werden. Eine Ausbildung von 15 Wochen ist natürlich ein Witz, viel zu kurz, als dass man tatsächlich Menschen für solch einen Beruf qualifizieren kann. Das wäre schon mal ein Ansatz, durch eine deutlich längere und qualitativ höheren Standards besser organisierte Polizisten dann zu haben, die mit Druck- und Stress- Situationen besser umgehen können.
Dann ist natürlich das unsägliche Problem der viel zu vielen Waffen, die jeder leider haben darf. Dies aber um zu setzen, dass der leidige Paragraph in der Verfassung geändert wird und die Bevölkerung "entwaffnet", das ist eine Herkules- Aufgabe", die es eher nicht geben wird, weil sich da die Mentalität der Amis deutlich ändern müsste. Solange Väter ihren fünfjährigen Söhnen noch das Schießen beibringen wollen, wird sich nichts tun. Leider !

Gibt es Rassismus, wenn es keine Rassen gibt?

Wir sprechen nunmehr seit Tagen über Rassismus. Dabei gibt es Rassismus nicht! Ebenso wenig wie es menschliche Rassen gibt. Die UNESCO hat im November 1997 bereits auf ihrer 29. Generalkonferenz festgestellt, dass es keine menschlichen Rassen, sondern nur ein einziges menschliches Genom gibt. Alle Ausformungen der Spezies Mensch sind gleichartig und gleichrangig. Leider wird auch im deutschen Grundgesetz der Begriff der Rasse im Artikel 3 genannt (Gleichheits-Paragraph). Jeder weiß natürlich, was gemeint ist. Echte Rassisten fühlen sich aber durch den Begriff niemals angesprochen! Doch es gibt einen viel kräftigeren, zielführenderen Begriff, der Rassismus beschreibt, und dabei auch nicht-genomische Vorurteile wie Religion und Kultur mit einschließt: wer andere Menschen wegen ihrer Ethnie, ihrer Kultur, ihrer Herkunft, ihrer Behinderung, sexuellen Ausrichtung oder Geschlecht diskreditiert oder diskriminiert ist einfach nur eines: ein MENSCHENFEIND!Damit wäre das Kind beim Namen genannt!

@harry_up 12.12

Sollten Sie meinen Beitrag bzw. die mittlerweile mehreren Beiträge, die ich hier zu dem Thema geschrieben habe, gelesen haben, müsste Ihnen aufgefallen sein, dass ich weder die Tötung noch die ausgesprochen brutale Verhaltensweise des Polizisten zu rechtfertigen beabsichtige. Dass er sich auf den Mann gekniet hat, kann aber die Folge eines gewalttätigen Widerstands bei einer Festnahme gewesen sein. Das so lange auszudehnen, ist selbstverständlich nicht gerechtfertigt. Aber Sie werden zugeben, dass der Vorgang der Fixierung für sich genommen davon abgängig zu beurteilen ist, wie die Festnahme insgesamt verlaufen ist. Also bitte unterstellen Sie mir hier keinen Unfug.

@Bote_der_Wahrheit - FBI /US-Justiz neuerdings Fake News?

Seit wann ist die Washington Post welche die Zahlen seit 2015 gesammelt hatte das FBI geschweige die US Justiz ?

1.043 Menschen sind von der Polizei im letzten Jahr beschossen und getötet worden
Die Datenbank können Sie bei der Washington Post einsehen & downloaden

Am 08. Juni 2020 um 11:35 von derdickewisser

Zitat: Ich weiß nicht, wo und in welchen Strukturen Sie arbeiten. Aber: sollten Sie Mitarbeiter(in) in einem größeren Kontext sein, und Ihr Chef setzt eine Kommission ein, die ausschließlich die Abteilung, in der Sie selbst beschäftigt sind, auf "schwarze Schafe" und "strukturelle Probleme" mit legalem Verhalten hin durchleuchten soll - ich könnte mir vorstellen, dass Sie das zumindest bedenklich finden könnten. Mir zumindest würde es so gehen.

Ich gehe davon aus, dass die allermeisten hessischen Polizisten die Einsetzung des Integritätsbeauftragten begrüßen. Seine Aufgabe ist es schwarze (will sagen "braune") Schafe zu erkennen und dafür Sorge zu tragen, dass die Strukturen so gestaltet werden, dass es solche Polizisten schwer haben.

@karheinzfaltermeier, @ falsa demonstratio

>> Am 08. Juni 2020 um 10:27 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Die TS hat bisher jedenfalls nicht geklärt, ob Mr. Floyd nur ein unschuldig Verdächtiger war oder tatsächlich ein "Kleinkrimineller". Sollte sogar letzteres richtig sein, wird das seine Familie und Bürgerrechtler nie zugeben und es wäre auch in keiner Weise eine Rechtfertigung für die Tötung.<<

>>Am 08. Juni 2020 um 10:58 von falsa demonstratio
Sie haben Recht: Es ist völlig unerheblich, ob Herr Floyd ein Kleinkrimineller war oder nicht.<<

Und genau so sollte es sein. Denn ob der Verdächtige irgendwann mal eine Straftat begangen hat oder nicht, muss unerheblich sein, da Sie nichts mit der gegenwärtigen Situation zu tun hat.

Was wollen Sie denn damit aussagen?

Zu:
"Am 08. Juni 2020 um 08:34 von Sternenkind
Nun ja"

Wenn dunkelhäutige Menschen in den USA kriminell sind, werden sie das nicht weil sie dunkelhäutig sind. Und deren Kriminalität richtet sich auch nicht gegen die hellhäutigen, sondern gegen alle. Da diese Menschen oft leider mangels Chancengleichheit ghettoisiert wohnen, ist es doch klar, dass hier Schwarze Schwarze alleine schon statistisch gesehen öfters schädigen. Also ergibt Ihre Aussage eigentlich keinen Sinn, sondern verwechselt Ursache mit Wirkung. Oder, böse gemeint, liefert sie "Rassisten" wieder Munition...

Et alteram partem

Insgesamt zeigt sich doch eigentlich nur eines: die Umstände des Vorgangs müssen gerichtlich geklärt werden, und hierzu ist auch zu hören, wie der Täter sich äußert. Außerdem müssten auch ggf. vorhandene Aufnahmen des Festnahmevorgangs als eines ganzen berücksichtigt werden. Alle vorher geführten Diskussionen entbehren eigentlich jeder Grundlage. Deshalb sind auch allzu eindeutige Vorver- und -beurteilungen wenig sinnvoll.

Überlebensrisiko

08. Juni 2020 um 13:04 von PeterBorg

"Wenn ein US-Cop zu mir "Steig ins Auto"
sagt, dann steig ich da ein. Mr. Floyd tat es nicht und wehrte sich. Wo ich das herhabe ?"

——————————

Die Frage ist doch nicht, wo Sie das herhaben. Mal anders gefragt. Haben Sie in den" Tiefen" von yt auch Hinweise auf Vorstrafen oder kriminelle Hintergründe zu Floyd gefunden? Warum sollte er alles über sich ergehen lassen? Wer ein bißchen Menschenverstand oder Instikt übrigbehalten hat und sich solchen "Ordnungshütern" gegenüber sieht, der sollte lieber gleich um sein Leben rennen. Da hat er wenigstens eine geringe Überlebenschance.

spd und antifa

Wenn die SPD-Vorsitzende die dt. Polizei per se als Hort von Rassismus bezeichnet, ist das eine schmutzige und instrumentalisierende Vereinnahmung des Todes eines Farbigen in den USA.
Unfassbar, wie anmaßend und verallgemeinernd in der Politik Phrasen abgelassen werden.

@ suomalainen

>>> ... einer, der die fakten verdreht und einer, der's dann glaubt. <<<
.
Wo wurde denn was verdreht? Wenn die Zahlen in dem Artikel stimmen, wovon auszugehen ist, ist es doch völlig egal welche politischen Ansichten die Autorin vertritt.
Es scheint halt demnach so, als ob die US-Polizei nicht unbedingt ein Rassismus-Problem, sondern eher ein John-Wayne-Problem hat.
Was aber bei der Masse an Waffen im Umlauf auch kein großes Wunder ist.

@melancholeriker 13.15

Argumente, die vorgeben, "1000prozentig" sicher zu sein, wie Sie schreiben, sind wenig ernstzunehmen, oder?

"Bill Barr sagte im Sender CBS, ...

... er sei gegen jede Gesetzesänderung, die den Schutz von Polizisten vor juristischer Verfolgung abschwäche."

Wenn man in den USA Polizist wird, darf man nie wieder jusitisch verfolgt werden. Das ist ja großartig, warum will nicht jeder Bürger Polizist werden? Egal was man dann anstellt, man bleibt straffrei aufgrund der nicht einschreiten dürfenden US-Justiz.
Da auch die Bundesrepublik schon in allen Bereichen wie ein US-Bundesstaat agiert (anglisierte Sprache, enge Wirtschaftsverhältnisse, gleiche Mentalität, enge Verbundenheit/Abhängigkeit/Unterwürfigkeit), ist selbstverständlich auch bei der deutschen Polizei der Rassismus stark verbreitet.
Im übrigen wollen gewaltaffine, hörige (Hierarchien und "(An-)Führer" liebende) junge Männer gern zum Militär und an zweiter Stelle zur Polizei.
Nur Verweigerer und Deserteure können Pazifisten sein. Gerechtigkeit klärt man mit Worten und Fäusten, nie mit Waffen!

10:58 von Sisyphos3

Sehr guter Kommentar!

Sie haben es verstanden!

Vielen dank dafür.

@ draufguckerin, um 12:50

“Festnahmen von Gewalttätern...“

Danke für Ihre bildhafte Beschreibung, die ich Ihnen, ohne selbst so etwas je selbst beobachtet zu haben, absolut abnehme.

Nur:
Wenn nach Spucken, Beißen, Treten, Wegrennen, Passanten beiseite schubsen, mit Nachdruck festhalten, Spuckhaube drüber und Fixieren... der Gewalttäter am Leben bleibt, ist das doch völlig in Ordnung.

Das hier Verhältnisse in den

Das hier Verhältnisse in den USA mit denen in Dtl. verglichen werden, ist unanständig.
Aber das gehört ja zur Zeit zum Antifa-Geschrei und selbst die SPD-Vorsitzende ist mit dabei. Gut das wir dieses Thema haben, sonst müßte man wieder über Corona schreiben um von den wirklich wichtigen Problemen abzulenken.

@harry_up 11.47

"Sie stehen in der Schlange, nach Ihnen kommt jemand und wird vor Ihnen bedient."
Sorry, aber bei keinem meiner durchaus häufigen USA-Aufenthalte, sowohl in der Provinz als auch in großen Städten, habe ich derartiges beobachtet, das Sie offenbar als Beispiel für Alltagsrassismus dort anführen. Haben Sie so was gesehen?

@ Hallelujah um 13.11 Uhr

"Aber mit dieser Meinung ist man ja schon in der rechten Ecke." - mag sein. Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt, und was ich täglich am Bahnhof beobachte, das ist eben so.

Ich würde meinem Sohn nicht empfehlen, Polizeibeamter zu werden, denn unsere Beamten stehen täglich im Feuer zwischen gewalttätigen Kriminellen und wohlmeinenden Bürgern, die sich aus Unwissenheit auf die Seite der Gewalttäter schlagen. Zugegeben: Bei manchen Beamten in Zivil kann man manchmal die Staatsmacht (kräftig zupackend) und die Kriminellen (spuckend, beißend, tretend, schreiend...) nicht unterscheiden und man ist versucht, beschwichtigend einzugreifen. Aber inzwischen habe ich mich dran gewöhnt, dass sich die Polizei sowohl im Outfit als auch im Verhalten ihrer "Kundschaft" anpassen muss, um erfolgreich Drogenhändler, gewalttätige Raubkriminelle und in Gruppen agierende Taschendiebe festnehmen zu können.
Sonst wird das nix.

@Leipzigerin59 um 12:49Uhr

Wegen welcher Straftat ist denn der Polizist vorbestraft? Ich gebe Ihnen recht, daß er kein Recht hat einen wehrlosen Kriminellen zu töten. Und die Weigerung etwas zu verstehen, gilt auch für Sie.Wogegen protestieren Sie eigentlich, wenn ein schwarzer Polizist unangemesssene Gewalt gegen einen Schwarzen anwendet?

@HadiH, 11.41

"Wenn Sie das als Polizeigewalt einstufen, muss auch hinterfragt werden, wäre das einem Weißen passiert?"
Ich gebe Ihnen Recht, genau das muss gefragt werden.
Und meine Antwort ist: ich weiß es nicht. Und ich vermute, dass niemand hier es weiß, d.h. auch belegen kann. Dasselbe gilt übrigens auch für das Narrativ, dass Schwarze für das selbe Vergehen bei gleicher Sozialprognose und Vorstrafenlage härter bestraft werden. Ich weiß nicht, ob das stimmt, und ich kenne keine Fakten, die es belegen oder widerlegen. Also sollten wir vorsichtig mit derartigen Annahmen sein.

@ melancholeriker

>>> ... stellvertretend für alle Untaten seit dem Beginn der Sklaverei. Das was Sie verniedlichend als "Riesenrimborium" abtun, kommt 1000prozentig von den Schweinchenrosanen. Es gab nie Diskriminierung gegen Schweinchenrosane in der ganzen Geschichte. <<<
.
Dann sollten Sie sich mal besser mit der Geschichte der Menschheit befassen.
Gewalttätige Versklavung gab es schon immer. Ob bei den alten Römern/Ägyptern/Griechen, oder später bei den nordafrikanischen Korsaren, die abertausende "Schweinchenrosane" entführten und als Sklaven nach Afrika brachten.
Also dieses Problem nur auf die Afroamerikaner zu reduzieren, ist schon sehr gewagt.

@ Bote_der_Wahrheit, 12:20

re @ harry_up, 11:47

“Schwarze sind schwarz. Was für eine Feststellung“

Sie selbst schrieben sinngemäß, dass Schwarze bei so vielen Straftaten überrepräsentiert seien, läge nicht an der Hautfarbe.

Sie vermuten die Ursache also “weiter drinnen“?

Da könnten Sie sehr Recht haben, nur vermuten Sie sie wahrscheinlich an der verkehrten Stelle.

An diejenigen,

die schon wieder die Schuld bei den Opfern finden, die der Meinung sind “die Schwarzen sind doch selbst schuld“, die nur minimalste Fehler und schon gar keine Diskriminierung von Seiten der Polizei sehen: bei Fehlverhalten von Demonstranten (Hygienekontrollen) in den USA wurden weiße Bürger mit einem “dududu“ bedacht, während Schwarze und Latinos in Handschellen abgeführt wurden und nun ihrer “gerechten“ Strafe entgegen sehen.

Am 08. Juni 2020 um 13:19 von karlheinzfaltermeier

Zitat: Ich kann mich nicht erinnern, daß ich den Tod von Mr.Floyd relativiert oder begründet hätte. Hören Sie also bitte auf mir etwas zu unterstellen und Ihre Belehrungen brauche ich auch nicht. Im Gegensatz zu Ihnen finde ich aber, daß zum Gesamtbild auch der persönliche Hintergrund des Opfers gehört. Aber scheinbar suchen Sie sich aus den Medien nur das heraus, was passt.

Warum?

Gibt es Menschen, die Polizisten ermorden dürfen?

Wäre die Ermordung Herrn Floyds in Ordnung, wenn er einige Wochen vor seiner Ermordung ein schweres Verbrechen begangen hätte?

Ich erkenne da schon eine Bemühen Ihrerseits um eine gewisse Relativierung.

Am 08. Juni 2020 um 11:35 von derdickewisser

>> Am 08. Juni 2020 um 11:35 von derdickewisser
@falsa demonstratio 11.20

Ich weiß nicht, wo und in welchen Strukturen Sie arbeiten. Aber: sollten Sie Mitarbeiter(in) in einem größeren Kontext sein, und Ihr Chef setzt eine Kommission ein, die ausschließlich die Abteilung, in der Sie selbst beschäftigt sind, auf "schwarze Schafe" und "strukturelle Probleme" mit legalem Verhalten hin durchleuchten soll - ich könnte mir vorstellen, dass Sie das zumindest bedenklich finden könnten. Mir zumindest würde es so gehen.<<

Tja, das hängt wohl von der moralischen Integrität ab. Habe ich Diese, muss ich mir keine Gedanken um mich machen. Haben meine Mitarbeiter sie auch, dann ist es fast schon egal. Aber schwarze Schafe gibt es immer. Und im Beruf des Polizisten muss ich moralisch integer sein um ihn auszuführen.

Oder; habe ich nichts ausgefressen, muss ich kein schlechtes Gewissen haben.

Polizeireform in den USA???

Was die allermeisten Deutschen überhaupt NICHT wissen, weil wir hier in Deutschland NUR Polizisten des Bundes und der Länder haben!

In den USA gibt es strenggenommen sogar fünf völlig unterschiedliche Polizeisysteme!

Bis zum heutigen Tage wählen(!) die Einwohner eines Countys alle vier Jahre ihre Dorfsheriff, deren Zuständigkeit auch an der Ortsgrenze endet!

Dann gibt es für größere Städte die Stadtpolizei, deren Zuständigkeit aber ebenfalls auch an der jeweiligen Stadtgrenze endet!

Geht das Ganze über die jeweilige Dorfgrenze hinaus, ist aber weiterhin Angelegenheit des jeweiligen Counties, dann ist das jeweilige County Sheriff Office zuständig!

Sind mehrere Counties innerhalb ein- und desselben Bundesstaates betroffen, kommt die State Police zum Zuge, die NUR dem jeweiligen Bundesstaat unterstehen, und die ausdrücklich NICHT vom US Präsidenten gesetzlich beeinflusst werden kann!

Der US Präsident selbst kann NUR Regelungen hinsichtlich der Bundespolizei FBI treffen, nicht mehr!

9 Minuten Mordvideo ohne Folgen?

Wenn jemand mit gelangweiltem Gesicht ganz langsam einen Menschen umbringt und sich dabei filmen lässt, ist er entweder geisteskrank oder er weiß, dass das System ihn schützen wird.
Sehr wahrscheinlich Letzteres, und damit ist alles über die derzeitige US-Polizei gesagt.

09:13 von sonnenbogen

“Ehrlich gesagt, in ein bis zwei Jahren rechne ich mit Freispruch für alle beteiligten Polizisten.“

Wer nicht freigesprochen wird, wird begnadigt. Herr Trump hat Übung im begnadigen von Kriminellen (Staatsdienern). Weiß müssen Sie sein, ansonsten ist egal was sie verbrochen (Mord) haben.

@Am 08. Juni 2020 um 13:21 von Karl Klammer

Zitat: "1.043 Menschen sind von der Polizei im letzten Jahr beschossen und getötet worden
Die Datenbank können Sie bei der Washington Post einsehen & downloaden"

Echt?

1.043?

In der Quelle des FBI weist 1004 für das Jahr 2019 aus. Haben sie Zahlen aus einem anderen Jahr?

Anyhow, diese geringfügige Abweichung ändert ja nichts im Geringsten an meinen Aussagen oben.

Am 08. Juni 2020 um 13:25 von Klartexxter

Zitat: Wenn dunkelhäutige Menschen in den USA kriminell sind, werden sie das nicht weil sie dunkelhäutig sind. Und deren Kriminalität richtet sich auch nicht gegen die hellhäutigen, sondern gegen alle

Vielen Dank, dass Sie versuchen, den Ablenkungsmanövern Paroli zu bieten.

Ich bin ganz bei Ihnen.

@ derdickewisser, 13:21

re @harry_up 12.12

Ich habe Ihren Kommentar von 10:59 nochmals gelesen.
An meiner Antwort halte ich fest und füge hinzu, dass ich ihn für verfehlt halte. Nach wie vor.

um 13:04 von PeterBorg

Der Teil fehlt deshalb, weil er irrelevant ist.

Die Polizisten wollten George Floyd festnehmen. Ob sie Grund genug hatten, kann man diskutieren.

Aber was danach passierte, war das Problem. Denn weil keine Gefahr für die Polizisten bestand, war es ihre Pflicht, den Verdächtigen unversehrt festzunehmen. So einfach ist das.
Und so wäre es in Deutschland auch gelaufen.
In den USA ist es leider anders.
_

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