Ihre Meinung zu: Tod eines Schwarzen in Minneapolis: Proteste quer durch die USA

30. Mai 2020 - 8:58 Uhr

In den USA reißen die Proteste nicht ab. Demonstranten forderten in zahlreichen Städten Gerechtigkeit für George Floyd, der nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben war. Dabei kam es auch zu Krawallen.

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Kommentare

Brutale Polizeigewalt...

... kann ich nicht erkennen. Keine Schläge , Stockhiebe, Tritte, kein Pöbeln oder offenkundige Verletzungen - aber ein vorsorglich angeforderter Krankenwagen. Der Tod von G.F. ist ein bedauerliches Ergebnis falscher Wahrnehmung von 4 augenscheinlich erfahrenen Beamten, die in Zukunft statt Belastungen auf dem Hals durchzuführen, auf dem Rücken belasten werden - als sinnvolle Lehre aus einem ungewollten Einsatzverhalten - allerdings mit schrecklichem Ergebnis. Aber die Folge ist nicht das Maß der Verhaltensbewertung.

Gut zu lesen, dass die

Gut zu lesen, dass die Proteste nach dieser brutalen Tötung von George Floyd kein regionales sondern nationales Maß erreicht haben: trotz Trump ist das Gerechtigkeitsempfinden vieler Bürger*innen noch nicht abgestumpft; das lässt hoffen.

Traurig

Die Krawalle sind natürlich nicht zu akzeptieren. Es ist eine traurige Regelmäßigkeit, dass sich unter die normalen, wütenden Demonstranten kriminelle Idioten mischen, denen das eigentliche Anliegen völlig egal ist, die nur Krawall machen, Häuser anzünden und plündern wollen...

Die eigentliche Probleme (Polizeigewalt und Rassismus) treten so in den Hintergrund.

Was die USA bräuchten wäre ein Präsident, der die Menschen wieder zusammenführt. Daran hat Trump aber gar kein Interesse. Er beleidigt lieber den Bürgermeister und heizt die Situation durch seine Tweets noch weiter an...

Verharmlosung

Wer gewaltsame Ausschreitungen immer noch verharmlosend mit dem Begriffen "Proteste" und "Demonstranten" belegt, der wird der Sache nicht gerecht. So tragisch der Auslöser auch sein mag.

Eine Demonstration gegen Gewalt, ...

... die mit Gewalt einhergeht, hat ihren Zweck verfehlt, ist sinnlos und genau so zu verurteilen wie ihr eigentlicher Grund.

In Hongkong zeigten die Demonstranten immer wieder, wie sie sehr effektiv Gewalttäter und Provokateure in ihren Reihen sehr clever neutralisieren konnten.

Unlogisch

„Im Haftbefehl hieß es weiter, der Gerichtsmediziner gehe nach vorläufigen Erkenntnissen davon aus, dass Floyd nicht erstickt sei. Der 46-Jährige habe unter anderen gesundheitlichen Problemen gelitten, die gemeinsam mit der Festsetzung und möglichen Rauschmitteln in seinem Blut vermutlich zu seinem Tod geführt hätten“

Im Haftbefehl für einen Verstorbenen? Sollen die darin erwähnten „möglichen Rauschmittel“ jetzt irgendetwas suggerieren?

Es wäre schön,......

wenn genauer recherchiert würde! Da meldet die TS, daß in Detroit am Rande einer Demonstration ein 19-jähriger erschossen wurde: war es ein Afro-Amerikaner oder Latino oder ein Weisser? Oder sind alle Afro-Amerikaner 19? In einer Meldung heißt es, der Polizist hätte auf dem Hals gekniet, während der Gerichtsmediziner das präzisiert und vom Nacken spricht und auch davon, daß Erkrankungen existierten und Rauschmittel im Blut festgestellt wurden. Es bleibt eine fahrlässige Körperverletzung mit Togesfolge! Daß die Demonstaranten teilweise von Mord sprechen, zeigt die Einfachheit ihres Weltbildes. Ich glaube nämlich nicht, daß der Polizist Mr.Floyd umbringen wollte!

Perfide

Am 30. Mai 2020 um 10:07 von Toser
Brutale Polizeigewalt...
... kann ich nicht erkennen. Keine Schläge , Stockhiebe, Tritte, kein Pöbeln oder offenkundige Verletzungen - aber ein vorsorglich angeforderter Krankenwagen. Der Tod von G.F. ist ein bedauerliches Ergebnis falscher Wahrnehmung von 4 augenscheinlich erfahrenen Beamten, die in Zukunft statt Belastungen auf dem Hals durchzuführen, auf dem Rücken belasten werden - als sinnvolle Lehre aus einem ungewollten Einsatzverhalten - allerdings mit schrecklichem Ergebnis. Aber die Folge ist nicht das Maß der Verhaltensbewertung.

———

Was für ein Kommentar. Da bekommt man schon mal Gänsehaut.

Schämen Sie sich zutiefst!

@10:07 von Toser

Ihre Darstellung ist faktisch falsch und tendenziös eine fadenscheinige Schutzbehauptung für das ganz offensichtliche Gewaltverbrechen durch den angeklagten Polizisten.
Lesen Sie den Bericht hier auf Tagesschau.
Betrachten Sie das Zeugenvideo online.
Als Fleißaufgabe - lesen Sie die bereits ergangene Anklageschrift der US-Staatsanwaltschaft.

Der Mann wurde kaltblütig getötet. Nicht fahrlässig, sondern vorsätzlich.

Über Ihre Beweggründe mag man rätseln, kann sie aber auch schnell erahnen.

um 10:07 von Toser: " Brutale

um 10:07 von Toser:
"
Brutale Polizeigewalt...
... kann ich nicht erkennen. Keine Schläge , Stockhiebe, Tritte, kein Pöbeln oder offenkundige Verletzungen - aber ein vorsorglich angeforderter Krankenwagen.
"

Ach ?
Knie im Genick ist keine Polizeigewalt ?
Selbst wenn das Opfer klagt,dass es keine Luft mehr kriegt ?

Leute bis in den Tod zu strangulieren ist bei Rassisten sehr beliebt - Stichwort Lynchmorde

Tod eines Schwarzen in Minneapolis-Proteste quer durch die USA

Wir alle spüren, dass in den USA Wahlkampf ist. Die Stimmung in dem Land ist sehr dermaßen aufgeheizt, aber schon im nächsten Monat wird niemand mehr wissen, dass in Minnesota solch ein Ereignis stattgefunden hat.
Oder erinnert sich heute noch zwangsläufig jemand noch an den Attentäter von Las Vegas, der sogar noch mehr Menschen auf dem Gewissen hatte?
Lag ja nicht in einem Wahljahr. Der Mensch vergisst leider manchmal schnell oder wirft Ereignisse manchmal auch durcheinander. So etwas nennt man eben Informationsdschungel.
Zwar wird der Wahlkampf nicht in Minneapolis bzw. in Minnesota stattfinden, weil die Wahl nicht in den vorhersehbaren Staaten entschieden wird, die sich schon heute entschieden haben zwischen Trump und Biden, sondern nur in den Staaten wo der Wahlausgang dermaßen knapp ist (www.270towin.com).

Tat-Video

So weit ich das erkennen konnte, hat der Typ Floyd nicht im Nacken, sondern auf dem seitlichen Hals gekniet, also auch wahrscheinlich Halsschlagader abgeklemmt.
Und was die Empörung über die Aufstände angeht, die scheint ja größer zu sein als die über diese grauenhafte Tat.
Wenn eine Bevölkerungsgruppe über Jahrhunderte versklavt, misshandelt, gelyncht, rassistisch von der Justiz vorverurteilt und überproportional häufig, auch wegen geringfügiger Delikte oder gar unschuldig im Knast landet, von Polizisten immer wieder aus banalsten Anlässen getötet wird, wenn die ganze Gesellschaft Arme und insbesondere arme Schwarze mit struktureller Gewalt benachteiligt und knebelt, dann muss man sich über gewalttätige Aufstände nicht wundern.
Die können sich friedlich die Hacken platt laufen bei Demonstrationen, da werden sie dann herablassend gelobt, aber es ändert sich nichts an der alltäglichen Gewalt gegen sie.

@ 10:25 von Der_Mahner

Die überwältigende Mehrheit der Proteste der Demonstrant*innen auf den Straßen, in der Presse wie in den sog. sozialen Medien ist friedlich, demokratisch und inhaltlich klar und deutlich. Da wird nichts verharmlost - ganz im Gegenteil zu den Kommentar eines Users, der hier schreibt, die Tat sei ein "bedauerliches Ergebnis falscher Wahrnehmung von 4 augenscheinlich erfahrenen Beamten". Welch eine zynisch anmutende Verharmlosung.

Zu 99 % ein klarer Fall

Ich kenne die Ausbildung der eingesetzten Polizisten nicht. Aber sich über acht Minuten lang auf den Hals/ Nacken einer Person abzuknien, dazu noch wenn in den letzten knapp drei Minuten keine Lebenszeichen mehr zu erkennen sind und die Person vorher sagt, dass Sie keine Luft bekommt, schießt sehr weit über alles hinaus wofür ich mir im Entferntesten eine Erklärung zusammendichten könnte.

Der Polizist wirkt weder gestresst (aufgrund weitere potentieller Angreifer), es sind drei weitere Kollegen vor Ort und der Festzunehmende ist gefesselt. Ich sehe keinerlei Notwendigkeit für diese Position.

Die Todesursache wird natürlich entscheidend sein. Insbesondere die Kausalität der Handlung des Polizisten dazu.
Es ist nicht undenkbar, dass der scheinbar nachgewiesene Drogenkonsum und die Vorerkrankungen des Verstorbenen ebenfalls mit todesursächlich waren. Aber der Auslöser dürfte sehr wahrscheinlich die Position sein, in die er von den Polizisten (unverhältnismäßig) gebracht wurde.

Video schauen

Angeblich sollen diese "Polizisten" ja schon vorher verhaltensauffällig gewesen sein.
Klar will man niemanden umbringen, der fixiert mit dem Knie im eigenen Nacken nach Luft bettelt und das minutenlang. Ist halt schwarz, passt ins racial Profiling und dass jemand, der nach Sauerstoff ringt und DAS sagt, nur Scheisse labert ist ja sowas von offensichtlich, dass man dem Dirty Harry da keine Absicht unterstellen kann. Ganz stark, jemand Fixiertes (zu dritt!) noch zu Tode zu quälen. Wette, das lernt man auf der Polizeischule direkt vor dem Kapitel Waterboarding (nur bei Farbigen oder generell anders aussehenden zu verwenden, versteht sich) ...

Zu den Protesten:
Was brachten friedliche Proteste in den USA bisher? Genau. Nix.
Der Querverweis zu Honkong da oben:
China regelt es schon, da kann niemand was machen... Da können Regenschirme noch und Nöcher fliegen.
Soll heissen. Solange Niemand zu Schaden kommt und nur Symbole brennen... Wieso nicht? Anders funktioniert es ja auch nicht?

10:07 von Toser

"Brutale Polizeigewalt...
... kann ich nicht erkennen. Keine Schläge , Stockhiebe, Tritte, kein Pöbeln oder offenkundige Verletzungen - aber ein vorsorglich angeforderter Krankenwagen. Der Tod von G.F. ist ein bedauerliches Ergebnis falscher Wahrnehmung von 4 augenscheinlich erfahrenen Beamten"

,.,.,.,

Um Gottes Willen, was schreiben Sie denn da!
Klar war der Polizist "erfahren" darin, wie man einen Menschen umbringt.

Genau das war "augenscheinlich".

Und das bewundern Sie auch noch?

Nun..

man sollte die Polizisten nicht vorverurteilen, sie haben nur ihren Dienst getan. Verurteilen muss man aber ganz klar Brandstiftungen und Plünderungen von sogenannten Demonstranten. Dagegen muss mit aller Härte vorgegangen werden, zur Not auch mit Schusswaffen. Friedlich zu protestieren haben die in der Hand. Wenn sie dagegen verstoßen sollen sich auch die Konsequenzen zu spüren bekommen!!!

Am 30. Mai 2020 um 10:35 von

Am 30. Mai 2020 um 10:35 von karlheinzfaltermeier
Es wäre schön,......

Ich glaube nämlich nicht, daß der Polizist Mr.Floyd umbringen wollte!

Ok, Ihre Meinung. Meine Meinung:
wenn er das nicht gewollt hätte, hätte er 8 Minuten und 46 Sekunden
( mindestens aber die letzten letzten zwei Minuten und 53 Sekunden) Zeit gehabt, sein Knie von Hals oder Nacken von Mr. Floyd zu nehmen. Das hat er bekanntlich " vergessen " ??!! Oder wie erklären Sie die Tatsache?

Die Proteste - so verständlich sie
sind - sollten aber gewaltfrei sein. So bringen sie die ehrenwerte Haltung der Demonstranten nur in Verruf.

Re Nettie !

Es wäre für alle besser, man würde nun einfach mal abwarten, bis der endgültige Bericht des Rechtsmediziners vorliegt. So wird nur irgend wie spekuliert und ist in keiner Weise wirklich hilfreich.
Leider ist es anscheinend in den USA üblich, dass Reporter gleich mit im Sektionssaal sind und live von der Obduktion berichten....... !
Was aber auch erwähnt werden muss, ist die total unnötige Gewalt von einigen Unverbesserlichen, die all die verständlichen Proteste gegen die Tötung des Afroamerikaners und die immer noch herrschende Rassen- Diskriminierung nur für ihre schändlichen Raubzüge und Brände ausnutzen. Und leider trägt der Präsident mit seiner Rhetorik auch nicht zu mehr Verständigung bei.

um 10:35 von karlheinzfaltermeier

"Ich glaube nämlich nicht, daß der Polizist Mr.Floyd umbringen wollte!"

Ich darf den Artikel zitieren:
"In den letzten zwei Minuten und 53 Sekunden habe Floyd keine Lebenszeichen mehr gezeigt."

Genau, man kniet weiter auf einem Menschen, der 2:53 kein Lebenszeichen zeigt, weil man ihn nicht umbringen will, sehr logisch.

"Es bleibt eine fahrlässige Körperverletzung mit Togesfolge! Daß die Demonstaranten teilweise von Mord sprechen, zeigt die Einfachheit ihres Weltbildes."

Ich finde es zeigt nur Ihr einfaches Weltbild:
Böse weiße Polizisten? Gibt es nicht!
Vielleicht sollte Sie sich mal ein Video der Tat anschauen. Zu dritt! auf dem Oberkörper eines Mannes zu knien, welcher in Handschellen auf dem Bauch liegt und das knapp 3 Minuten ohne Lebenszeichen ist etwas ganz anderes als Ihre fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge!

@ 10:35 von karlheinzfaltermeier

Sie meinen also, Ihre Ausführungen zu "Hals und Nacken" sind substantiell, während Sie den folgenden Teil entweder überlesen oder verdrängt haben? Gern nochmal zum nachlesen: "In dem am Freitag veröffentlichten Haftbefehl hieß es, der Beamte habe sein Knie insgesamt acht Minuten und 46 Sekunden auf den Nacken Floyds gedrückt. In den letzten zwei Minuten und 53 Sekunden habe Floyd keine Lebenszeichen mehr gezeigt. Polizisten müssten auf Basis ihrer Ausbildung wissen, dass diese Art des Festhaltens eines Verdächtigen grundsätzlich gefährlich sei."
Ob es Vorsatz war, werden die Gerichte ermitteln und bewerten.

Spätestens

als Floyd die Kontrolle über seine Blase verlor, hätte die Polizisten zur Kenntnis nehmen müssen, dass höchste Lebensgefahr besteht.
Ganz abgesehen davon, dass sie von Passanten dringend aufgefordert wurden, den Puls zu messen und diesen Wahnsinn zu beenden. Die wurden gefragt, ob sie ihn töten wollen. Das Fortführen dieser Aktion kann nur als ein JA als Antwort angesehen werden.

@ 10:07 von Toser

Wer das nicht erkennen kann, ist entweder blind oder ein eingefleischter Rassist.

"Tragisch"

um 10:25 von Der_Mahner

"Verharmlosung
Wer gewaltsame Ausschreitungen immer noch verharmlosend mit dem Begriffen "Proteste" und "Demonstranten" belegt, der wird der Sache nicht gerecht. So tragisch der Auslöser auch sein mag"

——————————

Ich habe das Wort "tragisch" im Zusammenhang mit diesem brutalen Vorgehen schon einige Male gehört. Nein. Tragisch nennt man einen Schicksalsschlag oder wenn jemand mangels Bewußtsein oder alternativen Handlungsmöglichkeiten Unheil anrichtet. Tragisch, daß so viele Menschen das nicht unterscheiden können von kalkulierbaren Vorgängen mit fatalen Folgen.

Für viele US - Amerikaner sind dunkelhäutige Staatsbürger nach wie vor Untermenschen, deren Leben von Staats wegen niedriger taxiert werden darf, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Qualitativ ist das nicht weit weg von der Judendiskriminierung in Deutschland. Wenn hier von Leserseite die Sachschäden oder der "Missbrauch" der Versammlungsfreiheit moniert wird, kann ich das nur scheinheilig nennen.

@karlheinzfaltermeier

„...In einer Meldung heißt es, der Polizist hätte auf dem Hals gekniet, während der Gerichtsmediziner das präzisiert und vom Nacken spricht und auch davon, daß Erkrankungen existierten und Rauschmittel im Blut festgestellt wurden. Es bleibt eine fahrlässige Körperverletzung mit Togesfolge! Daß die Demonstaranten teilweise von Mord sprechen, zeigt die Einfachheit ihres Weltbildes. Ich glaube nämlich nicht, daß der Polizist Mr.Floyd umbringen wollte!“

———

Sie sprechen von des Einfachheit des Weltbildes einiger Demonstranten und behaupten, ohne die Aktenlage auch nur annähernd zu kennen, dass es eine fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge ist. Die es, zumindest in der deutschen Rechtssprechung, übrigens so nicht einmal gibt.

Denken Sie vielleicht noch einmal über Ihren Kommentar nach.

Und Ihr Glaube im Bezug darauf, ob der Polizist den Verstorbenen umbringen wollte oder nicht, basiert worauf genau? Weil Polizisten generell nie jemanden umringen WOLLEN!? Das wäre sehr naiv.

Um das hier mal klar zu machen

Es war nicht ein Polizist auf seinem Hals, es waren drei Polizisten auf seinem Oberkörper:

https://edition.cnn.com/videos/us/2020/05/29/george-floyd-kneeled-on-by-...

Ich verstehe nicht, dass nur ein Mann festgenommen wurde

Rassismus und damit verbundene Gewalt ...

... ist nicht nur in den USA ein (großes) Problem, dort allerdings mit Schwerpunkt gegen farbige Mitmenschen.

Der Ausgangspunkt ist dabei (fast) immer derselbe. Der eine fühlt sich schlecht behandelt, der andere behandelt jemanden schlecht. Und irgendwo in der Mitte beider Standpunkte kommt es dann regelmässig zur Eskalation, die leider auch mal tödlich endet.

Der Mensch ist diesbezgl. aber scheinbar selbst über Generationen nicht lernfähig und bei allem Fortschritt befinden wir uns beim Thema Rassismus gefühlt irgendwo im Mittelalter ... wenn nicht noch weiter weg.

Die USA haben allerdings derzeit ein weiteres riesiges Problem: Ihren Präsidenten! Wenn du ein "Vorbild" hast, was nahezu täglich gefühlt völlig unkontrolliert und ohne Sinn und Verstand in der Öffentlichkeit (Schwerpunkt Twitter) provoziert und Unsinn verbreitet, dann überträgt sich das irgendwann eben auch auf Teile der Bevölkerung. Der Unterschied zwischen richtig und falsch verschwimmt damit zusehends.

Traurig!

Nicht brutal genug?

Welchen Grund kann es geben, einen bereits in "Gewahrsam" genommenen Menschen (Handschellen) mit offenbar akuten gesundheitlichen Problemen (Krankenwagen wurde ja gerufen) noch weiter "in die Mangel" zu nehmen??? Und dann auf diese Art und Weise? 8 Minuten lang auf dem Hals eines bereits Wehrlosen zu knien? Finde ich noch brutaler als "nur" Schlagstöcke etc. Und das ist für Sie o.k.? Ich bin entsetzt und hoffe, dass wir in Deutschland niemals solch eine willkürliche "Polizeigewalt" in Wild-West-Manier erfahren. Das bezeichnen sie als "augenscheinlich erfahrene Beamte"???

@ 10:51 von McColla

Um es schonungslos klar zu sagen:
Wenn auf meinen Hals/Nacken (während meine Hände gefesselt bzw. mit Handschellen zusammengebunden sind) jemand über 8 Minuten sein Knie presst, ich dabei 5 Minuten lang sage, dass ich keine Luft bekomme, dann weit länger als 2 Minuten bewusstlos bin - das ganze abgeschirmt und beobachtet durch 3 Kollegen des Täters - und dann sterbe, hoffe ich nicht, dass diese Tat durch die Frage vernebelt wird, ob ich Drogen genommen haben könnte.
Und es ist ein Skandal, dass es erst landesweite Proteste braucht, bis neben der Entlassung aus dem Dienst auch eine Anklage wegen eines Tötungsdeliktes erfolgte.

Keine Gewalt?

Aus TS
"https://kurzelinks.de/2gab"

"... Die Beamten konnten dem Verdächtigen Handschellen anlegen
und bemerkten, dass er in einer
medizinischen Notlage zu sein schien",
ergänzte ein Polizeisprecher.
Sie hätten daher einen Krankenwagen gerufen. ..."

Und danach hat der Polizist mehrere Minuten das Knie in den Nacken
gedrückt.

Auch mit den Vorerkrankungen wäre er vermutlich nicht in dieser Stunde verstorben.

@Am 30. Mai 2020 um 10:07 von Toser

"Brutale Polizeigewalt kann ich nicht erkennen. Keine Schläge , Stockhiebe, Tritte, kein Pöbeln oder offenkundige Verletzungen"
Ein Mann liegt auf dem Boden, hat die Hände hinter dem Rücken gebunden und ist daher wehrlos und sagt nicht atmen zu können.
Drei Polizisten knien auf ihm, incl ein Knie auf seinem Hals.
Minuten später ist er tot.
Und sie erkennen keine Gewalt?
Ich frage mich ob sie Gewalt erkennen würden wenn es ihr Hals ist auf den das Knie eines 100 kg Polizisten drückt. Ob sie Gewalt erkennen wenn ihre Lunge keinen Sauerstoff mehr bekommt. Ob sie es als bedauerliches Ereignis abtäten wenn es ihr letzter Atemzug wäre!

Unabhängige Untersuchung notwendig

Da in einer von Rassismus und Rachegefühlen aufgeheizten Athmosphäre ein neutrales Urteil über den Fall kaum möglich ist, wäre es das beste, man wüde eine unabhängige Kommission mit der Untersuchung des Falls beauftragen. Warum nicht Kriminologen aus z.B. Kanada oder dem befreundeten Johnson-Land?
Aber das wird Trumps Ego zu verhindern wissen.

@ derkleineBürger

"Knie im Genick ist keine Polizeigewalt ? Selbst wenn das Opfer klagt,dass es keine Luft mehr kriegt ? Leute bis in den Tod zu strangulieren ist bei Rassisten sehr beliebt - Stichwort Lynchmorde" Am 30. Mai 2020 um 10:49 von derkleineBürger

*

Jetzt geht es mit Ihnen durch. Lynchmorde???

Ich wäre nicht gerne Polizistin in den USA, wo jeder mit einer Knarre herumlaufen kann und viele es auch tun. Und natürlich muss Polizei auch mal Gewalt anwenden. Meinen Sie, mit "Du, du, du" ist es hier bei uns immer getan?

Ich frage mich eher, wie die Ausbildung zum Polizisten in den USA aussieht. Gehört diese Art des Festhaltens zum Ausbildungsprogramm? Immerhin hat der Gerichtsmediziner festgestellt, dass diese Art des Festhaltens nicht der Grund für den Tod war, sondern einer von 3 Gründen neben Drogen und Erkrankung.

Wie werden die Leute ausgewählt?

Re andererseits

Waren die Polizist*innen wirklich zu brutal zu den Verdächtigen*innen und haben die Demonstrant*innen recht oder unrecht? Was entscheiden die Richter*innen?

Re derkleineBürger !

Egal, was auch immer dieser schwarze Bürger möglicherweise getan hat, ihn so zu behandeln, ist für einen Polizisten eine Schande. Der Festgenommene war in Handschellen, und es waren vier Polizisten, also bestand für diese vier keinerlei Gefahr.
Diesem Schwarzen dann fast fünf Minuten das Knie ins Genick drücken, und obwohl dieser um Hilfe bittet nicht runter zu gehen, ist nichts anderes als gnadenlose Brutalität und somit vorsätzlich gehandelt. Dieser Polizist hat billigend in Kauf genommen, dass der Schwarze stirbt. Und dafür muss er zur Rechenschaft gezogen werden, ohne wenn und aber. Die drei Kollegen von ihm müssen auch angeklagt werden wegen Beteiligung durch Unterlassung.
Solch erfahrenen Polizisten dürfte so etwas nicht passieren, oder man kann ihnen Vorsatz unterstellen, wieder einmal einen Schwarzen zu drangsalieren und zu beseitigen. Das wäre dann purer Rassismus !
Auch ohne wenn und aber !!!

Gut, der Polizist wurde angeklagt

Das ist mE ein Lippenbekenntnis, eine aktionistische Handlung. Jetzt ein bisschen abklingen lassen, dann Verfahren. Wetten, dass der ein minimales Urteil kriegt - oder dann von T. (so er noch Potus ist) begnadigt wird? Lückenlose Aufkläung - wie VW bei uns.
---
Und dann halt ein rassistischer Präsident, der die Proteste eher noch befeuert. Auf der anderen Seite sind Plünderungen und Gewalt keine Demonstrations-Grundlage. Da habe ich keine Sympathie für!! Gegengewalt gibt es nur in der Bibel: Auge um Auge ...

@ 10:10 von tagesschlau2012 (Vorgängermeldung)

Nehmen Sie wirklich nicht wahr, wie unterschiedlich Obama und Trump reagierten?? Ich dokumentiere es gern nochmal für Sie: Während Obama sagt, es gehe darum, gemeinsam einen neuen Normalzustand zu schaffen, in dem "das Erbe von Fanatismus und Ungleichbehandlung nicht mehr unsere Institutionen oder unsere Herzen vergiftet", dreht Trump an der Eskalationsschraube, indem er mit dem Einsatz von Schusswaffen durch das Militär droht: "When the looting starts, the shooting starts" ("Wenn die Plünderungen losgehen, geht auch das Schießen los.")
Es geht nicht so sehr um die Frage, was unter Obama und was unter Trump an Straftaten passierte, es geht um die Angemessenheit und Zielsetzung der Reaktion - um es milde zu formulieren.

Am 30. Mai 2020 um 10:53 von glogos

"man sollte die Polizisten nicht vorverurteilen, sie haben nur ihren Dienst getan. Verurteilen muss man aber ganz klar Brandstiftungen und Plünderungen von sogenannten Demonstranten. Dagegen muss mit aller Härte vorgegangen werden, zur Not auch mit Schusswaffen. Friedlich zu protestieren haben die in der Hand. Wenn sie dagegen verstoßen sollen sich auch die Konsequenzen zu spüren bekommen!!!"

Ich bin geschockt von Ihrer Aussage. Plünderer gehören also zu Not erschossen, 3 Mörder haben aber nur Ihren Dienst getan. Ohne Worte

Ich stimme da absolut zu. G.

Ich stimme da absolut zu. G. Floyd ist nicht der erste Schwarze, der bei einer Verhaftung zu Tode gekommen ist. Bin oft auf CNN.com unterwegs. Rassismus allgegenwärtig. Der Tod von G. Floyd war jetzt einmal zu viel. Und ich verstehe das, gewaltfreie Demonstrationen wären natürlich wünschenswert.

Gewalt

scheint im Moment leider wieder zuzunehmen. Und sollte auf keinen Fall Akzeptanz erfahren. Egal ob von Polizisten oder Demonstranten. Bei uns werden Übergriffe auf Sanitäter, Ärzte, Polizisten und sogar Supermarktmitarbeiter ebenfalls immer mehr. Dies ist genau so wenig zu akzeptieren. Es kann nicht sein, dass sich diese Menschen fürchten müssen, ihrer Arbeit nachzugehen. Oder ein Bürger verprügelt und getreten wird, weil er auf die Maskenpflicht aufmerksam machte. Gewalt ist in jedem Fall zu bestrafen, als Abschreckung um ein weiteres Ausufern zu verhindern. Die Entwicklung in den letzten Wochen ist wirklich erschreckend. Nicht nur in Amerika...

Menschenverachtend! um 10:07 von Toser

Ich habe Ihren völlig widerlichen Post mehrfach gelesen und kann noch immer nicht glauben, wie ein Mensch der in der Lage ist, ganze Sätze zu bilden, eine solch infame Sicht der Dinge entwickeln kann! Um Contenance zu bewahren schreibe ich hier kein weiteres Wort zu Ihrer Person, ich bin erschüttert und schäme mich für Sie!

@Toser

"
Am 30. Mai 2020 um 10:07 von Toser
Brutale Polizeigewalt...

... kann ich nicht erkennen. Keine Schläge , Stockhiebe, Tritte, kein Pöbeln oder offenkundige Verletzungen - aber ein vorsorglich angeforderter Krankenwagen. Der Tod von G.F. ist ein bedauerliches Ergebnis falscher Wahrnehmung von 4 augenscheinlich erfahrenen Beamten, die in Zukunft statt Belastungen auf dem Hals durchzuführen, auf dem Rücken belasten werden - als sinnvolle Lehre aus einem ungewollten Einsatzverhalten - allerdings mit schrecklichem Ergebnis. Aber die Folge ist nicht das Maß der Verhaltensbewertung."

Das Schlimmste an Verharmlosung, daß ich hier jemals lesen mußte. Schämen Sie sich.

@ 10:53 glogos

Mir fehlen die Worte: Sie bezeichnen das Verhalten eines Polizisten, über 8 Minuten sein Knie auf den Hals von George Floyd zu pressen, der dabei mehrfach röchelt, nicht atmen zu können ("I can't breathe"), und dann mehr als 2 Minuten bewusstlos ist und stirbt, unter tatenlosem Dabeistehen und Abschirmen von 3 Kollegen, als "nur ihren Dienst getan"?
Unfassbar.

10:53 von glogos

"Nun..
man sollte die Polizisten nicht vorverurteilen, sie haben nur ihren Dienst getan."

,.,.,.,

Auch in den USA gehört es NICHT zum Dienst der Polizei, jemandem 8 Minuten lang die Luft abzuschneiden, bis er endlich tot ist.

Den Spruch "sie haben nur ihren Dienst getan" kenne ich aus den Geschichtsbüchern.

Polizisten müssen selbst dann, wenn der Staat ihnen befiehlt, aus rassistischen Gründen zu morden, den Befehl VERWEIGERN.

Die Ansicht, dass sie auch unmoralische Befehle auszuführen hätten, ist weder in der Bundesrepublik noch in den USA staatlich untermauert.

Und möge sie nie wieder in Deutschland an Akzeptanz gewinnen.
Selbst unsere Schüler lernen, was Zivilcourage ist.

Vor allem

der Polizist auf seinem Hals:

er nimmt extra die Hände hoch, damit alles Gewicht auf dem Hals lastet. Hätte er sich mit den Händen am Auto abgestützt, hätte er den am Boden liegenden trotzdem noch völlig unter Kontrolle gehabt, allerdings hätte nicht sein ganzes Gewicht auf dem Hals des am Boden liegenden gelastet.
Das ist Mord!

Toser 10:07 | Richtiges Verhalten, falsche Folge ?

"Aber die Folge ist nicht das Maß der Verhaltensbewertung."

Was denn sonst ?
Selten so einen tosenden Unfug gelesen.

Die Beamten haben sich richtig verhalten, aber der auf dem Boden gefesselt liegende George Floyd hat dummerweise seinen Hals gegen das Knie des Beamten gedrückt, bis ihm lebensbeendend die Luft weg blieb ?

Was soll dieser Kommentar sagen ?

@10:35 von karlheinzfaltermeier

„ Es wäre schön,......wenn genauer recherchiert würde! Da meldet die TS, daß in Detroit am Rande einer Demonstration ein 19-jähriger erschossen wurde: war es ein Afro-Amerikaner oder Latino oder ein Weisser? Oder sind alle Afro-Amerikaner 19? “

Vielleicht ist das in diesem Zusammenhang erst mal gar nicht wichtig! Wozu ist das für Sie überhaupt wichtig? Die Tagesschau beschränkt sich m.E. auf das, was zum Zeitpunkt der Meldung verifizierbar ist.

„ Ich glaube nämlich nicht, daß der Polizist Mr.Floyd umbringen wollte!“

Ob der Polizist das Opfer tatsächlich umbringen wollte, weiß ich nicht. Er sollte sich aber bewusst sein, welche Folgen sein m.M.n. völlig unverhältnismäßiges Handeln haben kann.

„Daß die Demonstaranten teilweise von Mord sprechen, zeigt die Einfachheit ihres Weltbildes.“

Diese Aussage zeigt die Einfachheit IHRES Weltbildes.

Polizisten in den USA, die

Polizisten in den USA, die "im Dienst" schwarze Verdächtige grundlos schikanieren, verletzen oder töten sollten ebenfalls Konsequenzen erfahren. Dagegen hätte mit aller Härte vorgegangen werden müssen.
Das Ergebnis ist jetzt diese Wut. Außerdem: Menschenleben im Vergleich zu Sachbeschädigung?

Am 30. Mai 2020 um 10:51 von

Am 30. Mai 2020 um 10:51 von McColla
Zu 99 % ein klarer Fall

So sehe ich das auch. Gut analysiert.

@andererseits

Am 30. Mai 2020 um 11:04 von andererseits
@ 10:51 von McColla
Um es schonungslos klar zu sagen:
Wenn auf meinen Hals/Nacken (während meine Hände gefesselt bzw. mit Handschellen zusammengebunden sind) jemand über 8 Minuten sein Knie presst, ich dabei 5 Minuten lang sage, dass ich keine Luft bekomme, dann weit länger als 2 Minuten bewusstlos bin - das ganze abgeschirmt und beobachtet durch 3 Kollegen des Täters - und dann sterbe, hoffe ich nicht, dass diese Tat durch die Frage vernebelt wird, ob ich Drogen genommen haben könnte.

---

Ganz so einfach ist es aber nicht. Und das ist auch richtig so.
Natürlich ist es sehr sehr unwahrscheinlich, das wie in diesem Fall z.B. die Todesursache Herzversagen aufgrund Intoxikation kurz zuvor eintritt und das Knien auf dem Nacken/ Halses kurz darauf stattfindet. Aber es ist nicht unmöglich und ich kann Ihnen sagen, dass ich das schon vom Prinzip her erlebt habe.
Deshalb wird obduziert. Das Ergebnis dürfte die Bilder sehr wahrscheinlich bestätigen.

Am 30. Mai 2020 um 10:53 von

Am 30. Mai 2020 um 10:53 von glogos
Nun..

Autsch, wie kommt man zu der Einschätzung ? Habe ich ein anderes Video gesehen ??
Aber ja, die Proteste sollten
- trotz allem - friedlich bleiben, da sonst die guten Absichten ins lächerliche gezogen werden.

@ Sternenkind, 11:06

Warum ziehen Sie das schlimme Geschehen in dieser Form ins Lächerliche?

11:03 von Elli2020 Nicht

11:03 von Elli2020
Nicht brutal genug?
Welchen Grund kann es geben, einen bereits in "Gewahrsam" genommenen Menschen (Handschellen) mit offenbar akuten gesundheitlichen Problemen (Krankenwagen wurde ja gerufen) noch weiter "in die Mangel" zu nehmen???

---

Selbst wenn er keine gesundheitlichen Probleme hätte ...

Es gibt keinen Grund dafür ...

außer die Hautfarbe.

Tod eines Schwarzen in Minneapolis-Proteste quer durch die USA

Die Proteste in den USA nach dem Tod des Schwarzen können in den weiteren Staaten insofern Veränderungen bewirken, als in Swing States knappe Wahlverhalten geändert werden.
Wer sich für die aktuelle Stimmung in den USA nach dem Ereignis von Minneapolis interessiert, der stellt fest, dass die Bundesstaaten, in denen sich die US-Wahl im November entscheiden wird eher die Swing States Arizona, Florida, Michigan, North Carolina, Pennsylvania und Wisconsin sein werden, da dort bis heute die Wahlausgänge so dermaßen knapp sein werden, dass es erst am Wahlabend klar ist, wie dort gewählt werden wird. Von daher können Trump und Biden nur aus diesen Staaten für sich noch etwas gewinnen und werden auch sehr wahrscheinlich nur in diesen Staaten ihre Reden halten. Alle anderen Gebiete haben eine leichte oder eine klare Tendenz zu Demokraten oder Republikaner mit der Verteilung 232/204. Diese Karten sind freilich Momentaufnahmen wie vom März 2020 zu Beginn von Corona. Nicht falsch, aber veraltet.

@11:07 von Traumfahrer

Danke für Ihren Kommentar: M.E. sehr gut und auch sachlich (was man vielen anderen Kommentatoren leider nicht behaupten kann) zusammengefasst. Schauen wir mal, wie das weitergeht, und hoffen wir auf Gerechtigkeit.

10:25 von

10:25 von Der_Mahner
Verharmlosung
Wer gewaltsame Ausschreitungen immer noch verharmlosend mit dem Begriffen "Proteste" und "Demonstranten" belegt, der wird der Sache nicht gerecht.

---

Wer gewaltsame Ausschreitungen gegne unbescholtene schwarze Bürger relativiert, indem er mit dem Finger auf die Reaktionen zeigt, DER wird der Sache als Erster nicht gerecht.

Alles andere ist eine Kettenreaktion. ZU RECHT.

Whataboutism in Reinform

Am 30. Mai 2020 um 11:13 von Minka04
Gewalt
scheint im Moment leider wieder zuzunehmen. Und sollte auf keinen Fall Akzeptanz erfahren. Egal ob von Polizisten oder Demonstranten. Bei uns werden Übergriffe auf Sanitäter, Ärzte, Polizisten und sogar Supermarktmitarbeiter ebenfalls immer mehr. Dies ist genau so wenig zu akzeptieren. Es kann nicht sein, dass sich diese Menschen fürchten müssen, ihrer Arbeit nachzugehen. Oder ein Bürger verprügelt und getreten wird, weil er auf die Maskenpflicht aufmerksam machte. Gewalt ist in jedem Fall zu bestrafen, als Abschreckung um ein weiteres Ausufern zu verhindern. Die Entwicklung in den letzten Wochen ist wirklich erschreckend. Nicht nur in Amerika...

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Das ist wirklich das, was Sie zu diesem Kommentar zu sagen haben? Generell von Gewalt zu sprechen (Prügel und Tritte) und zu sagen, dass dies GENAU SO wenig zu akzeptieren sei wie jemanden (sehr wahrscheinlich) zu Tode zu strangulieren als Polizist?

Das finde ich unheimlich schwach.

Ist doch ganz klar

George Floyd wird ohnmächtig, die Polizisten knien weiter auf ihm. Ganze 2:53 Minuten! Welches Ziel, wenn nicht Mord verfolgt man denn mit einer solchen Aktion?

@ um 10:07 von Toser

Na ich denke mal, die 4 sind ihren Job los. Da wird ihnen diese Erfahrung nicht mehr viel nützen. Zumindest nicht in ihrem bisherigen Standort. Vielleicht in einem anderen Bundesstaat, vllt. in einer anderen Stadt. Der Polizeidienst in den USA unterliegt ja keinen einheitl. Ausbildungs- oder Qualifikationsstandarts wie hierzulande. Eigtl. braucht man gar keine Qualifikation.

Andererseits kann/wird man sie kaum für etwas belangen können, max. fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge.

Was die Demonstrationen u.ä. angeht, bei den einhergehenden Gewaltausbrüchen tragen m.M. nach auch noch die gegenwärtigen Begleitumstände der staatl. Krise ein ordentl. Maß bei. Da dürfte so einiges am Brodeln sein. Und so ein Vorfall kann dann schon der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

11:27 von Kaneel @karlheinzfalterbach

„Daß die Demonstaranten teilweise von Mord sprechen, zeigt die Einfachheit ihres Weltbildes.“
Diese Aussage zeigt die Einfachheit IHRES Weltbildes.
.
wie sehen sie das denn ?

also wenn mich ein Polizist anspricht, weise ich mich aus, wegen mir lasse - mich auch durchsuchen
als Unbeteiligter nutze ich zumindest nicht die Situation zu plündern

@ Toser, um 10:07

Ihr Kommentar legt den Verdacht nahe, dass Sie damit nichts weiter als provozieren wollen, denn auch Ihnen sind die Geschehnisse sicherlich ebenso bekannt wie jedem anderen Kommentator.

Da derartige Kommentare in der vergangenen Zeit immer wieder hier auftauchten, oft unter verschiedenen Absenderbezeichnungen, kann man auch hier ahnen...

Danach kein Intresse mehr

Dieser Vorgang wird uns noch ein,oder zwei Tage beschäftigen und dann hören wir nichts mehr davon . Das ist typisch für unsere Berichterstattung, erst geht es durch viele Medien, viele sind erschüttert, oder auch nicht ,es werden Kommentare geschrieben . Nur das Endergebnis, wurden die Polizisten verurteilt, oder auch nicht , dass hören wir nicht mehr in der Berichterstattung. Aber abgesehen davon ich glaube es interessiert auch vielen Leuten nicht mehr.

Der Mann wurde erstickt. Von

Der Mann wurde erstickt.

Von öffentlicher Hand.

Wer sich darüber nicht empört, ist entweder dumm wie Stroh oder tickt nicht mehr richtig.
Oder ist Rassist, wenn das Opfer wie hier schwarz ist.

Titijana 11:13 | Die Zuschauer sind schuld

Es gibt Bilder die zeigen, dass Passanten darauf hingewiesen haben. Der 4. Polizist, der nicht auf dem Opfer kniet hat diese Passanten angewiesen weiter zu gehen.

Welch fataler Automatismus

da stirbt ein Mensch durch übertriebene Polizeigewalt und in der Folge gibt es tagelang Gewalt, Brandstiftung, Plünderungen. Merkwürdige Art, gegen unangemessene Polizeigewalt hinzuweisen. Das ist sicher nicht geeignet, das Andenken Floyds zu ehren. Aber es ist ja leider nicht das erste Mal, es scheint immer eine derartige Reaktion zu geben- wie aus dem Drehbuch

10:35 @karlheinzfaltermeier ... Es wäre schön,......

... wenn Sie erst einmal das Bekannte richtig lesen und kapieren und nicht mit fadenscheinigen Bemerkungen auf ein weiteres Opfer verweisen würden.

Was befürchten 4 Polizisten
gegen einen wehrlosen Mann, dem es offenbar nicht gut geht?

Mehr als 8 Minuten die Kehle zu drücken,
keine Absicht?
Da hat der Polizist nur keine Ahnung über den menschlichen Körper?

Das war in meinen
Augen hasserfüllter Mord!

Vermutlich sollte Ihrer Meinung nach die farbige Frau mit 8 Schüssen auch nicht getötet werden.
Oder?

Wie kann man nur so menschenverachtend sein?

3. Versuch
》... I have a dream that one day this nation will rise up and live out the true meaning of its creed:
"We hold these truths to be self-evident:
that all men are created equal." ...《

* 1963, M. L. King *
Ermordet am 4. April 1968

11:41 von Sisyphos3 11:27 von

11:41 von Sisyphos3
11:27 von Kaneel @karlheinzfalterbach
„Daß die Demonstaranten teilweise von Mord sprechen, zeigt die Einfachheit ihres Weltbildes.“
Diese Aussage zeigt die Einfachheit IHRES Weltbildes.

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Wäre der*die Ermordete weiß, würde er das anders sehen.

Es ist für den NUR deshalb kein Mord, weil das Opfer schwarz ist.

@um 10:35 von karlheinzfaltermeier

" Ich glaube nämlich nicht, daß der Polizist Mr.Floyd umbringen wollte!"

Dem schließe ich mich an. Was den Erschossenen angeht, handelt es dabei wohl um einen Demonstranten. Da kommt natürlich der Verdacht auf, daß jemand Trump´s Ankündigung ernst genommen und die Sache selbst in die Hand genommen hat. Wozu Trump, durch seine wie immer unüberlegte Wortwahl, ordentlich beigetragen hat.

11:44 von deutlich Welch

11:44 von deutlich
Welch fataler Automatismus
da stirbt ein Mensch durch übertriebene Polizeigewalt und in der Folge gibt es tagelang Gewalt, Brandstiftung, Plünderungen.

---

Tja, hätten sich die Mörder vorher überlegen müssen.

Aber die wissen ja, dass Präsidentenfake Trump auf ihrer Seite steht.

@ 11:36 von McColla

Das, was ich damit sagen wollte ist, dass Gewalt keine Akzeptanz erfahren darf. Egal ob von der einen oder der anderen Seite. Wenn ein Polizist einen Menschen ermordet ist es unfassbar und darf nicht geschehen. Wenn ein Bürger einen anderen auf dem Boden liegend gegen den Kopf tritt immer wieder, einen Polizisten/Sanitäter verprügelt, einen wehrlosen auf die Gleise schubst oder in einen Weihnachtsmarkt rast, ist dies genauso wenig zu akzeptieren. Nur wenn dann konsequent durchgegriffen wird, egal wer Gewalt ausgeübt hat, mit drastischen Strafen, wird es hoffentlich wieder besser werden.

Am 30. Mai 2020 um 10:07 von Toser

" Brutale Polizeigewalt...

... kann ich nicht erkennen"

sind Sie - vielleicht berufsbedingt - an derlei Situationen gewöhnt und verstehen die Empörung gar nicht?

In Deutschland werden 95% der Anzeigen gegen Polizisten eingestellt, viele sicher nur deshalb, weil es keine Beweis-Videos gibt.

Sie meinen, dann kann man die Grenzen des Zulässigen schon mal ausdehnen?

Ich finde es richtig, dass man wegen der Gefährlichkeit des Berufs des Polizisten die Polizisten besonders schützt. Aber wegen ihrer Ausnahmestellung und ihres Gewaltmonopols gehören gewalttätige Polizisten auch hart bestraft.

Trump steht auf der Seite der

Trump steht auf der Seite der Mörder.

Schöne Aussichten für ein Leben in Friede und Freiheit auch für Weiße.

11:05 von Tada

Wie werden die Leute ausgewählt?
.
was meinen sie
Menschen wie du und ich ?
ich will nichts mit Leuten zu tun haben, bei denen man nicht weiß,
ob sie bei ner Personenkontrolle ne Waffe aus der Tasche ziehen
auch erwarte ich als Polizist dass man sich an meine Anweisungen hält
dann braucht keine solche Gewalt angewendet werden
entsprechend ungeeignet wäre ich für den Job / das Land mit derlei uneinsichtigen Menschen
mit 0 sozialer Kompetenz

@ deutlich, um 11:44

Sie müssten doch in der Lage sein zu verstehen, dass diese aufgebrachten Menschen das nicht tun, um das “Andenken Floyds zu ehren“.

Und wenn derartige Reaktionen wie einem Drehbuch entnommen erscheinen - dann sollte man das Drehbuch dringend versuchen, umzuschreiben.
Aber ein gutes Stück vor diesen Szenen.

Damit heiße ich die Brandschatzungen und Plünderungen weiß Gott nicht gut, missverstehen Sie das bitte nicht.

in Deutschland...

sind in den letzten Jahren auch ein paar Menschen durch Polizeikugeln gestorben,obwohl es einfach gewesen wäre diese Menschen festzunehmen...nur hier gibt es keinen Aufschrei...

Tod eines Schwarzen in Minneapolis-Proteste quer durch die USA

Aber wir müssen abwarten, wie es letzten Endes in den Swing States ausgeht.

@mccolla 10:51

Irgendwie hoffe ich, dass ich Ihren Kommentar falsch verstanden habe.
Wenn nicht, dann frage ich mich, ob Sie jetzt die Frage aufwerfen wollen, ob das Opfer "mit" oder "an" gestorben ist.

"Die Todesursache wird natürlich entscheidend sein. Insbesondere die Kausalität der Handlung des Polizisten dazu..."

10:35 @Wunderland D 10:16 @andersrum

Sie wissen doch ganz genau, wie
der Forist heißt.
Schon wieder unter neuem Nick provozieren?

"... Was hat Trump damit zu tun ? ..."

Trump distanziert sich nicht von Rassismus, z.B. den Ku-Kux-Klan.
Er fördert Gewalt mit seiner Sprachverrohung.

"... So denkt nur ein 4 jähriger, der nur blinden Hass gegen Trump in sich trägt !"

Ein 4-jähriger hat allenfalls Wut
und fühlt dies bewusst.

@Andererseits und viele andere, auch ich, erkennen die Unfähigkeiten Trumps zu regieren, zu deeskalieren.

@ Sisyphos3, um 11:41

re 11:27von Kaneel@ karlheinzfalterbach

Es scheint, als hätten Sie sehr Grundlegendes überhaupt nicht mitbekommen oder verinnerlicht.
Wie sonst soll man sich Ihre Versimplifizierung bei der Beurteilung dieses komplexen Geschehens verstehen?

Bürgerkriege, Kisen,

Bürgerkriege, Kisen, Aufstände usw. kochen IMMMERR in

UNRECHTSREGIMEN hoch.

IST doch selbstverständlich!

Weil JEDER Mensch gerecht und würdig behandelt werden will!

NUr in Regimen, die Rechtstaatlichkeit NICHT garantieren, kommt es zu Aufständen bis Bürgerkriegen.

Und Trump steht auf der Seite des Unrechts !!!!

DAS gibt dieses Axxx auch noch zu!

Demonstrationen und Proteste

Demonstrationen und Proteste sind durchaus vertretbar. Aber so bald sie wieder in Gegengewalt, Plünderung (haben für mich eh nichts mit Protest zu tun), und Brandsätzen umschlagen, beginnt sich sehr schnell der Fokus der Öffentlichkeit auf die Zerstörung einiger Protestler zu richten, und der eigentliche ausschlaggebende Punkt des Aufrufs zur Protestkundgebungen gerät leicht in den Hintergrund, (siehe Gelbwesten-Proteste in Frankreich und Gewaltszenen in HK).
Die Täter (in diesem Fall die 4 Polizisten) sollten so schnell wie möglich nach dem amerikanischen Gesetz verurteilt werden und es sollte ihnen verwehrt bleiben, jeweils wieder diesen Beruf ausüben zu dürfen; am besten noch, das Recht darauf, eine Waffe mit sich führen zu dürfen.

Tod eines Schwarzen

Wir haben in San Francisco während unserer Urlaube in den USA mehrmals erlebt wie sogar schwarze Polizisten mit Knüppeln auf Schwarze eingeschlagen haben, nur weil sie in einer Warteschlange der Essensausgabe für Arme nicht genau auf einem gelb gekennzeichnten Strich standen sondern ein paar Cm daneben. Mehrmals haben wir mitbekommen, daß Schwarze auf Supermarktparklätzen wenn sie "höflich" nach etwas zu Essen gefragt haben, angespuckt und beleidigt wurden, Rassismus ist in den USA noch so schlimm wie früher, wenn dies auch abgestritten wird. Wer macht denn die ganze Drecksarbeit bei den Amis die von Weißen nicht gemacht werden wollen nur die Schwarzen und Latinos so sieht es nämlich aus. Wenn die in den Hotels diese Leute nicht hätten könnten sie alle schließen.

@Traumfahrer, 10:55

„Was aber auch erwähnt werden muss, ist die total unnötige Gewalt von einigen Unverbesserlichen, die all die verständlichen Proteste gegen die Tötung des Afroamerikaners und die immer noch herrschende Rassen- Diskriminierung nur für ihre schändlichen Raubzüge und Brände ausnutzen“

Genau das meine ich ja: Diese mehr als nur „unnötige“ Gewalt (die nie ein legitimes Mittel der Auseinandersetzung ist und somit immer kriminell) spielt der „Gegenseite“ in die Hände. Und was das Schlimmste dabei ist: Sie untergräbt die Ziele all derer auf der „eigenen“ Seite, die diese Ziele mit legitimen, d.h. zivilisierten Mitteln zu erreichen suchen. Und dass sie diese Ziele erreichen können - und das schnell - ist im Interesse unserer gesamten globalen Gesellschaft unbedingt und ganz dringend nötig.

@Am 30. Mai 2020 um 10:35 von Wunderland D

Trump hat in der Vergangenheit und aktuell mit seinen menschenverachtenden und gewaltverherrlichenden Aussagen, ebenso mit einem Teil seiner inzwischen im fünfstelligem Bereich befindlichen, von der NYT nachgewiesenen Lügen genau solche Abstumpfung katalysiert. Insofern hat Trump damit sehr viel zu tun.
Dafür wurde er übrigens von vielen, u. a. von mir persönlich inzwischen tausendfach angezeigt, insbesondere bei Twitter, zum Teil mit Erfolg, wie man an den mit Warnungen gekennzeichneten oder gelöschten Tweets von ihm sehen kann.

10:35 von karlheinzfaltermeier

Sie haben ein Wort überlesen. Es geht um das unbedeutende Wort ““möglichen“ Rauschmitteln in seinem Blut“.
Möglicherweise haben Sie eine Bank überfallen; vielleicht aber auch nicht.
Verstehen Sie, was ich meine?
Aber mit der Bestimmtheit mit der Sie schreiben, dass der Mediziner “präzisiert“, liest sich das wie “ wusste ich es doch. Selbst schuld“.
Das will ich Ihnen nicht unterstellen. Wobei, Ihre Kommentare sind meist ziemlich eindeutig in eine Richtung.

11:14 von Forfuture

Ich möchte mich ihren Ausführungen im vollen Umfang anschliessen und mir jeden weiteren Kommentar hierzu ersparen.

@Am 30. Mai 2020 um 10:44 von McColla

aus der TS-Meldung
In dem am Freitag veröffentlichten Haftbefehl hieß es, der Beamte habe sein Knie insgesamt acht Minuten und 46 Sekunden auf den Nacken Floyds gedrückt. In den letzten zwei Minuten und 53 Sekunden habe Floyd keine Lebenszeichen mehr gezeigt. Polizisten müssten auf Basis ihrer Ausbildung wissen, dass diese Art des Festhaltens eines Verdächtigen grundsätzlich gefährlich sei.

Wie leiten Sie daraus ein ungewollten Einsatzverhalten ab? Das ist eine nicht belegbare Taschenbehauptung.
...die in Zukunft statt Belastungen auf dem Hals durchzuführen, auf dem Rücken belasten werden ...
Die für die nächsten Jahrzehnte entweder im Uuchthaus verbringen, aber hoffentlich nie wieder ihren bisherigen Beruf ausüben werden.

Der Polizist war für Gewaltanwendung bekannt

Gerade lese ich, dass der Polizist D. Chauvin beim Gewalteinsatz kein "unbeschriebenes Blatt" war und im Laufe seiner Dienstzeit 2 mal die Schusswaffe einsetzte, davon einmal mit Todesfolge

Es ist nicht bekannt, ob es dafür Gründe wie Notwehr oder Lebensrettung von Unschuldigen gab. Eine klare Sprache spricht aber, dass es im Verlauf dieser Zeit 17 Beschwerden über sein Verhalten gab. Ein Problem-Polizist also.

Die Staatsanwaltschaft hat genügend Arbeit, um eine Gesamteinschätzung zusammenzutragen.

10:49 Dunkelreaktion

>>Die können sich friedlich die Hacken platt laufen bei Demonstrationen, da werden sie dann herablassend gelobt, aber es ändert sich nichts an der alltäglichen Gewalt gegen sie.<<

Und Sie glauben ernsthaft unter einem Präsidenten Trump wird sich auf jene Art und Weise etwas ändern?
Ich bin vom Gegenteil überzeugt; so bald die Spannungen aufwiegeln, lässt er die Nationalgarde anrücken und es wird erheblich mehr Opfer fordern.
Man kann es für gut oder als unsinnig bezeichnen. Noch mehr unschuldige Opfer sind gewaltsame Proteste, die die Gesetze auch nicht ändern werden, nicht wert.

@StöRschall 11.47

Tja, hätten sich die Mörder vorher überlegen müssen."
Achso. Und was genau haben die jetzt angegriffenen Polizisten verbrochen, außer dass sie eine Uniform tragen? Was die Inhaber der geplünderten und zerstörten Läden?
Erschreckend, wie Sie hier Gewaltexzesse gegen Unbeteiligte zu rechtfertigen versuchen

10:35 von karlheinzfaltermeier

“Ich glaube nämlich nicht, daß der Polizist Mr.Floyd umbringen wollte!“

Bei 8.46 Minuten Druck auf den Hals/Nacken?
Vielleicht aber hat Derek Chauvin seine Befriedigung darin gefunden, den hilflosen Mann am Boden um sein Leben kämpfen zu sehen. Für mich sieht es so aus, dass der genau wusste, was er tat.

Zitat: “Derek Chauvin war in Minneapolis kein Unbekannter, wenn es um Brutalität im Dienst ging. Gegen den Polizisten, der dem Afroamerikaner George Floyd am Montag so lange die Luft abdrückte, bis er starb, gab es bereits ein Dutzend Beschwerden. Keine davon hatte strafrechtliche oder disziplinarische Konsequenzen.“

Sisiphos3 12:40 | George Floyd hat keine Waffe gezogen

"ich will nichts mit Leuten zu tun haben, bei denen man nicht weiß,
ob sie bei ner Personenkontrolle ne Waffe aus der Tasche ziehen"

Hat George Floyd nicht getan.
Oder gilt für "Leute mit denen Sie nichts zu tun haben wollen", dass sie farbig sind und schon deswegen womöglich eine Waffe ziehen ?

"auch erwarte ich als Polizist dass man sich an meine Anweisungen hält
dann braucht keine solche Gewalt angewendet werden "

Also wer sich nicht exakt an Ihre Anweisungen hält, darf selbst dann, wenn er gefesselt und bereits wehrlos am Boden liegt, im Nachgang brutal erstickt werden ?
Todesstrafe für das voraus gegangene Wehren ?

Ist das die Begründung ?

re superdemokrat

"in Deutschland sind in den letzten Jahren auch ein paar Menschen durch Polizeikugeln gestorben,obwohl es einfach gewesen wäre diese Menschen festzunehmen"

Können Sie bitte konkrete Beispiele mit seriösen Quellen angeben?

Am 30. Mai 2020 um 12:45 von

Am 30. Mai 2020 um 12:45 von harpdart
@mccolla 10:51
Irgendwie hoffe ich, dass ich Ihren Kommentar falsch verstanden habe.
Wenn nicht, dann frage ich mich, ob Sie jetzt die Frage aufwerfen wollen, ob das Opfer "mit" oder "an" gestorben ist.

"Die Todesursache wird natürlich entscheidend sein. Insbesondere die Kausalität der Handlung des Polizisten dazu..."

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Sie haben mich fast richtig verstanden. Ich werfe die Frage auf, ob der Tod auch unabhängig vom Verhalten des Polizisten eingetreten wäre. Schließlich wurde bereits vorher ein Krankenwagen gerufen, wofür es einen Grund gegeben haben muss. Das ist es, was die Obduktion ergeben wird.
Sehr wahrscheinlich wird dabei festgestellt, dass der Tod durch die Handlung des Polizisten verursacht wurde oder diesE zumindest kausal dazu war. Das ist alles.

Wie gesagt habe ich von berufs wegen auch schon erlebt, dass der sehr viel weniger wahrscheinliche Fall eingetreten ist.

Am schäbigen Verhalten des Polizisten ändert es ohnehin nichts.

Polizeigewalt sowie Gewalt

gegen Polizeikräfte ist scharf zu verurteilen. Polizisten sind zwar auch nur Menschen, allerdings lege ich hier eine wesentliche höhere Messlatte im Bereich Stresstoleranz und Angemessenheit der Maßnahmen an, als bei der allgemeinen Bevölkerung.

Das spielt doch bei der Auswahl von Polizeikräften, zumindest in Deutschland, sowie in der Ausbildung eine immense Rolle. Am anspruchsvollen Auswahlverfahren scheitern durchaus sehr viele potentielle BewerberInnen. Eine Polizistin, ein Polizist muss über das übliche Maß hinaus in brenzligen Situationen die Ruhe bewahren können.

Speziell in plötzlich auftretenden Gefahrensituationen, in denen eine schnelle Entscheidung erforderlich ist, habe ich für Fehler weitaus mehr Verständnis, als wenn eine Situation bereits entschärft und geklärt wurde (durch Entwaffnen, am Boden liegen, Handschellen). Wenn die Polizeikräfte dann noch im Team agieren, sollten die Kollegen/innen eingreifen, wenn jemand dermaßen übers Ziel hinausschießt.

Antwort auf den Kommentar

>>Trump steht auf der Seite der Mörder<<

Ich halte diese Aussage für etwas zu forsch, um nicht zu sagen zu forsch.

Zunächst schildert der

Zunächst schildert der Polizeichef offenbar ohne Prüfung einen nicht der Fakten entsprechenden Verlauf. Weder ist Gegenwehr durch Floyd erkennbar, noch wurde der Krankenwagen durch die Polizei gerufen, sondern durch die Passanten. Sichtbar geniesst der Polizist die Situation und zückt noch drohend das Pfefferspray in Richtung Passanten. Dann werden die tatbeteiligten Polizisten erst nach Protesten verhaftet und nunmehr eine milde Strafe durch das bizarre gerichtsmediz. Gutachten vorbereitet. Nebenbei wird noch vorsorglich ein CNN Team verhaftet. Dazu ein Präsident der Gewalt durch Gegengewalt mit Schusswaffe beenden möchte. USA halt.

Proteste quer durch die USA...

Proteste quer - Nun, das Erbe des Rassismus lastet auf den USA und die (aus heutiger Sicht) ermutigenden 68er ff. sind vorbei. Nicht nur in den USA, auch im Rest der Welt ticken die Uhren wieder anders und das nicht erst seit Trump - Trump ist nur ein Kostgänger dieser Erscheinung. Unter richtigen, unter vernünftigen, unter zivilisierteren Umständen hätte ein Herr Trump (Schritt Grapscher, Frauen Verächter) Ignorant und Lügner der er ist, weder ein politisch Amt, noch auch nur einen nennenswert besoldeten Beamtenposten ergattern können.
Die verschiedenen Hautfarben aufeinander zu hetzen, das nützt nur den Wenigen, an denen die Proteste, die Look downs, selbst der Trump schadlos vorbei gehen - all die anderen dürfen sich auf der einen oder anderen Seite echauffieren bis der Arzt kommt.

11:05 von Tada

“...von 3 Gründen neben Drogen und Erkrankung.“

Wo steht, dass der Mediziner gesagt hat, der Getötete HAT Drogen genommen?

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