Der britische Premierminister Johnson im Unterhaus (Archivbild).

Ihre Meinung zu EU-Arbeitskräfte: Unterhaus beschließt Ende der Freizügigkeit

Das britische Unterhaus hat das Gesetz beschlossen, mit dem die Freizügigkeit in der Zuwanderung für EU-Arbeitskräfte ab Januar 2021 endet. Nun plant die Regierung von Premier Johnson ein Punktesystem für die Zuwanderung.

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140 Kommentare

Kommentare

Bender Rodriguez

Zuwanderung an Kompetenzen zu koppeln, ist in deutschland natürlich nicht opportun.
Nach D muss jeder dürfen. Dass die gesamte restliche Welt es anders handhabt, wird natürlich bemäkelt.

Die Briten werden noch sehen, wie attraktiv das Leben auf einer Insel vor der EU ist. Ohne direkten Zugang zur EU wird die Wirtschaft abwandern. Und wer will dann noch nach GB? Gb wird zerfallen, denn Schottland kukt sich den Unsinn nicht lange an. Die machen dann auch Brexit.

Bullok
Das war doch wohl jedem klar (Politik ausgenommen)

Wir als EU sollten einfach warten, welche
Maßnahmen die britische Regierung einführt nach Ihrem Austritt.
Wir nehmen dann diese Maßnahmen an und setzen sie in der genau der umgekehrten Version auch ein.
Und dann schauen wir einfach wer den größeren Schaden davon trägt.
Bitte jetzt nur nicht mit Zugeständnissen winken, wenn die EU eines nicht braucht dann ist es UK in der jetzigen Verfassung.

Reginald
Wie schon von mir geschrieben

Das wird eine schmutzige Scheidung.Es wird Auge um Auge,Zahn um Zahn ablaufen.Der EU Markt gehört sofort gesperrt für sämtliche Handels und Dienstleistungs und Finanzgüter die von England kommen.Wir sollten uns von diesem Irrlicht Johnson nicht an der Nase herumführen lassen.Letzteres gilt im übrigen auch für andere Staaten oder Möchtegern Staaten.Die EU ist stark genug alleine in der Welt bestehen zu können.

DeHahn
Yes, darauf haben die Briten gewartet!

Zwar sterben mehr Briten und verlieren mehr Briten dank Corona ihren Arbeitsplatz, aber dafür gibt´s als Kompensation eine Regelung, die Arbeitsaufnahme von außerhalb in GB strenger reguliert. - Immer mehr Briten scheinen dieses Manöver zu durchschauen, denn wegen seiner desaströsen Corona-Politik verliert Johnson massiv an Zustimmung.

Cosmopolitan_Citizen
@MRomTRom / Bender Rodriguez - Auflösung ist sinnfrei

@MRomTRom:

Der Vergleich UK und EU ist treffend. Von der Petitesse abgesehen, dass Iren zwar in UK aber nicht in GB leben, bleibt der Kern richtig: Kleinstaaterei macht in einer sich zunehmend und weiter globalisierenden Welt keinen Sinn.

@Bender Rodriguez: Schottland wird sich nicht von UK abspalten. No way.
Den sympathischen Schotten sei ihre regionale Autonomie gegönnt. Ein föderales System ist vorteilhaft. Aber die komplette Unabhängigkeit von GB ist so wenig sinnvoll wie der Austritt von UK aus der EU.

Kommentator
Konsequent in den Untergang

Konsequent sind die Briten, das muss man anerkennen. In der jetzigen Situation auf die Pflegekräfte und Erntehelfer zu verzichten, ist sicher nicht leicht. Auch der Affront gegenüber der EU, der in diesem Beschluss steckt, wird zwar die Hardliner um Boris Johnson erfreuen, den Briten aber noch sehr leid tun. Bei einer mit mehreren Billionen befeuerten Binnenkonjunktur der EU werden die Briten als unerhebliches Nebengeräusch schlichtweg nicht mehr wahrgenommen werden. Ein Handelsabkommen zu britischen Bedingungen wäre ziemlich das Letzte, was die EU noch interessieren könnte. Bleibt den Briten nur die Hoffnung, dass ihr großer Freund Trump sie nicht völlig aus den Augen verliert. Aber der spricht auch immer nur von America First, das stolze Vereinigte Königreich kommt auch da nicht mehr vor.

Adeo60
Folgen für England noch nicht absehbar...

Noch können die Briten die negativen Folgen der closed-shop-Politik ihres Premiers nicht überschauen. Es ist aber zu erwarten, dass England massenhaft Fachkräfte suchen wird, die dann jedoch häufig ablehnen werden. Wer begibt sich schon mittelfristig in ein Land, in dem ausländische Arbeitskräfte grds. unerwünscht sind. Auch Deutschland ist - bedingt durch den demographischen Faktor -
in den kommenden Jahren auf Zuwanderung angewiesen. Schon jetzt würde die Pflegebranche noch mehr leiden, wären nicht Hilfskräfte, insbesondere aus Osteuropa verfügbar. Natürlich muss diese Zuwanderung bedarfsgerecht gesteuert werden. Man darf gespannt sein, wie England seine Probleme in den Griff bekommen will...

MehrheitsBürger
@MRomTom 13:25 >>> Das ist die Gretchenfrage

Wer dem Rückzug das Wort redet der kann nach der Logik auch für die Auflösung des United Kingdom eintreten.

Das ist ein guter und stimmiger Vergleich.
Dann müssten sich auch andere Verbundstaaten die gleiche Frage stellen. Zum Beispiel die Russische Föderation: die ist in sich ja noch viel inhomogener als das Vereinigte Königreich und nimmt trotzdem in Anspruch ein zusammenhängendes Staatsgebilde sein zu wollen.

Generell muss uns aber ein anderes Thema viel mehr drücken. Wenn UK aus der EU Austritt, entsteht auf beiden Seiten wirtschaftlicher Schaden. Mir ist egal, ob das die Briten stärker betrifft als die EU. Nicht egal kann uns sein, dass auch wir einen Schaden davon tragen, der nicht sein muss.

Ich setze darauf, dass sich auch in der britischen Regierung die Pragmatiker und nicht die Ideologen durchsetzen und es zu einer vernünftigen Lösung kommt.

Adeo60
Shit happens...

Ohne das Fachwissen qualifizierter Arbeitskräfte aus Europa und der ganzen Welt, wird England innovativ veröden und seine Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten vollends verlieren. Aber dem völkisch-nationale Denken der Republikaner
kommt dies ja gerade entgegen. Die Agrarwirtschaft wird protegiert werden, die internationalen Unternehmen werden sich langsam verabschieden und England wird eine Insel der Einsamkeit werden... Shit happens…!

Tarek94

"Es ist aber zu erwarten, dass England massenhaft Fachkräfte suchen wird, die dann jedoch häufig ablehnen werden."
Wie kommen Sie nur darauf? Japanische und indische Konzerne (z.B. Nissan, Mazak, Tata) haben schon deutlich gemacht, dass sie in jedem Fall in Großbritannien bleiben werden? Denken Sie ein Nissan- oder Tata-Angestellter wird die Entsendung ablehnen?

Stern2100

Das Ende der Freizügigkeit, die jetzt erwartungsgemäß beschlossen wurde, bedeutet ja nicht, dass notwendige Arbeitskräfte nicht mehr ins Land dürfen. Ich könnte mir vorstellen, dass wir Deutsche in wenigen Jahren GB beneiden werden.

DeHahn
Macht alles nix!

Schon jetzt werden 11% des britischen BruttoSozialProduktes im "Finanzsektor" (woher kam noch mal die Lehmann-Pleite?) "erwirtschaftet". Und nach Verlassen der EU kann England ohne lästige Regulierungen hier den Gashahn voll aufreißen! Allerdings: bei der nächsten Finanzblase macht GB, ringsum von Meer umgeben, dann einfach "blubb".

DeHahn
Wünsche werden im Traume wahr

"Ich könnte mir vorstellen, dass wir Deutsche in wenigen Jahren GB beneiden werden." @Stern2100
.
Klar, so wie sich deutsche Fachkräfte ums Spargelstechen gerissen haben, und es gibt da noch Toilettenwärter, Putzkolonnen etc., wo viele neidisch drauf schielen, wann endlich die Gastarbeiter aus diesen lukrativen und hochinteressanten Tätigkeiten heraus gedrängt werden, damit endlich Deutsche zum Zuge kommen.
.
Diesen schönen Traum hatte ich! Wer kneift mich mal?

mikeanddogs
nette Geste an seinen Krankenpfleger

Na Gott sei Dank - Boris ist wieder gesund und der alte.
Man denke noch an seine emotionalen Worte, als er u.a. seinem portugiesischen Krankenpfleger Pitarma dankte.
Wir in DE sollten die Verunsicherung, die die heutige Entscheidung sicherlich bei den Pflegekräften auslöst, nutzen, um diese nach hier abzuwerben!

fathaland slim
14:27, Stern2100

>>Ich könnte mir vorstellen, dass wir Deutsche in wenigen Jahren GB beneiden werden.<<

Ja, das ist der Traum eines jeden EU-Hassers.

Die Eintreffwahrscheinlichkeit ist allerdings äußerst gering.

karwandler
re tarek94

"Japanische und indische Konzerne (z.B. Nissan, Mazak, Tata) haben schon deutlich gemacht, dass sie in jedem Fall in Großbritannien bleiben werden?"

Die werden auch noch überlegen, wie sie dann mit ihren britischen Produkten in den EU Binnenmarkt kommen können.

Barbarossa 2
14:09 von Adeo60

Ohne das Fachwissen qualifizierter Arbeitskräfte aus Europa und der ganzen Welt, wird England innovativ veröden

Sie sollten sich mal erkundigen, wer in den Zeiten der Industrialisierung den Ton angab.

fathaland slim
14:25, Tarek94

>>"Es ist aber zu erwarten,
"Es ist aber zu erwarten, dass England massenhaft Fachkräfte suchen wird, die dann jedoch häufig ablehnen werden."

Wie kommen Sie nur darauf? Japanische und indische Konzerne (z.B. Nissan, Mazak, Tata) haben schon deutlich gemacht, dass sie in jedem Fall in Großbritannien bleiben werden? Denken Sie ein Nissan- oder Tata-Angestellter wird die Entsendung ablehnen?<<

Sie meinen, die japanischen und indischen Konzerne blieben in England, brächten aber ihre Arbeitskräfte mit?

Und das ist dann im Sinne der Brexiteers?

Also ich weiß ja nicht...

karwandler
re mehrheitsbürger

"Ich setze darauf, dass sich auch in der britischen Regierung die Pragmatiker und nicht die Ideologen durchsetzen und es zu einer vernünftigen Lösung kommt."

Es gibt keine Pragmatiker mehr in dieser Regierung. Nur noch Augen-zu-und-durch-Fanatiker.

Adeo60
@Stern2100, 14:27 - Nicht Neid, sondern Mitleid...

"Ich könnte mir vorstellen, dass wir Deutsche in wenigen Jahren GB beneiden werden".
Schwer vorstellbar! Die Briten werden sich zunächst mit Abspaltungstendenzen von Schottland beschäftigen müssen und wirtschaftlich vom Rest der Welt abgehängt werden. Ohne den Sachverstand von international renommierten Wissenschaftlern, Medizinern, Juristen u.a. wird die Insel verkümmern, Arbeitskräfte werden abwandern und Bereiche, die bereits während der Corona-Krise kaum handlungsfähig sind wie das Gesundheitswesen, werden völlig abstürzen.
Nein, beneiden wird England kaum jemand, außer den erklärten EU-Hassern. Die meisten empfinden jetzt schon Mitleid!

Tremiro
14:27 von Stern2100

>>Ich könnte mir vorstellen, dass wir Deutsche in wenigen Jahren GB beneiden werden.<<

Ich bezweifle nicht dass es einige Deutsche gibt die GB jetzt schon bewundern.

karwandler
re barbarossa 2

"Ohne das Fachwissen qualifizierter Arbeitskräfte aus Europa und der ganzen Welt, wird England innovativ veröden

Sie sollten sich mal erkundigen, wer in den Zeiten der Industrialisierung den Ton angab."

Bisher habe ich von Brexitern nur gehört, dass sie ihre Zuversicht auf den glorreichen Sieg im 2. WK gründen.

Dass das viktorianische Zeitalter ihnen im 21 Jh. weiterhilft - darauf ist noch keiner gekommen.

Aber dass Kohle und Stahl die Zukunft gehören haben Sie sich wohl bei Trump abgeguckt.

Adeo60
@Barbarossa 2, 14:44 Uhr - Verdammt lang her...

In den Zeiten der Industrialisierung waren die Weltmärkte doch bei weitem nicht so vernetzt, der Wissenstransfer lief eher gemächlich um den Globus. In der globalen Welt geht es um Arbeitsteilung, internationalen Austausch von Gütern und Fachwissen - dazu braucht es qualifizierte Arbeitnehmer vor Ort. Nein, Sie sollten die Uhr nicht zurückdrehen in eine Zeit, als England durchaus (noch) das Zentrum der Bildung, der Wissenschaften, der Kultur - und auch des Fussballs war. Immerhin zu letzterem Punkt finde ich die Isolation Englands charmant. Man wird möglicherweise viel Geld sparen, wenn die Spitzenclubs nicht mehr in den eurpäischen Ligen im großen Stil auf Einkaufstour gehen (können). Aber ansonsten bleibe ich dabei: Shit happens - und das Volk wird es ausbaden müssen.

FritzF
Wollen die Herrschaften etwa

selbst arbeiten? Adel verpflichtet sich als Erntehelfer?

karwandler
Am Ende bleibt den Briten

dass sie wie früher einen blauen Pass haben ...

... der nicht mal im eigenen Land gedruckt wird.

Tiberius20
Am 19. Mai 2020 um 14:29 von DeHahn

bei der nächsten Finanzblase macht GB, ringsum von Meer umgeben, dann einfach "blubb".
------
Das sehe ich anders. So wie Merkel das Geld mit vollen Händen in der EU rumschmeisst, wird die EU-Finanzblase eher knallen.
Auch wenn das bei der Tagesschau kein Thema ist, frei nach der euphorischen Überschrift: mutig in den Abgrund

Account gelöscht
re von Adeo60 14:09

"Shit happens",schreiben Sie.Aber wenn das für Großbritannien so ist,dann können Sie doch zufrieden sein.

Und das ist in der Bundesrepublik genug billige Arbeitskräfte gibt,dafür wird doch gesorgt.Notfalls mit Spargel-Sonderflügen.Das Arbeitsunrecht,es interessiert nicht.

Magic.fire
Es ist erstaunlich wie viele

Eine Glaskugel besitzen und jetzt schon wissen, das es UK zum Bankrott führen wird.
Pauschal erstmal weder Industrie noch Finanzsektor werden sich darum schweren was die Politik wünscht.
Arbeitskräftemangel sehe ich auch nicht in dem Masse kommen wie es viele hier sehen, speziell nicht in der Landwirtschaft.
Weiter,, Binnenmarkt nur wenn europäischer Sozial und Umweltstandart, wenn gleiche Steuern???.
Wo existiert das in Europa?, wurde nicht gerade hier im Forum nicht permanent beklagt das einige EU Länder mangelnden Sozialstandart im Gesundheitswesen haben aber dafür gute Renten etc?
Weiter, UK ist der zweitgrößte Importeur von Autos aus D. Mit anhängig 450000 Arbeitsplätze.
Was ist wenn Japan oder dt/China. Firmen den part über nehmen, sie fallen nicht unter Europa Recht.
Weiter, was viele vergessen, auch wenn es weder eine wirtschaftliche.noch politische Organisation mit eigenen Rechten ist, es existiert auch immer noch das Commonwealth. Probleme für UK sicher, Bankrott nein

fathaland slim
15:05, derdickewisser @fataland 14.49

>>Sie wissen vermutlich sehr genau, dass die Erklärung, der Föderalismus sei eine Folge des Subsidiaritätsprinzips, nicht den historischen Tatsachen entspricht - <<

Ich habe das auch nicht behauptet. Zu monokausalen Welterklärungen neige ich bekanntermaßen nicht.

>> selbst wenn er dieses Prinzip stärkt.<<

Ja, das tut er. Unbestreitbar.

karwandler
re bernd kevesligeti

"re von Adeo60 14:09

"Shit happens",schreiben Sie.Aber wenn das für Großbritannien so ist,dann können Sie doch zufrieden sein."

Sind Sie mal wieder getrieben von der Obsession, man müsste für oder gegen den Brexit sein, obwohl man als Nicht-Brite gar nicht abstimmungsberechtigt ist?

Der Brexit ist ein destruktives Unternehmen. Dass die den größten Schaden haben werden, die es in Gang gesetzt haben, ist eine wertfreie Feststellung.

Also fangen Sie nicht wieder damit an, jeder müste jetzt damit zufrieden oder unzufrieden sein, je nachdem, wie er den Gang der Ereignisse kommentiert.

fathaland slim
15:06, Tiberius20

>> So wie Merkel das Geld mit vollen Händen in der EU rumschmeisst, wird die EU-Finanzblase eher knallen.<<

So, so, tut Frau Merkel das.

Aus eigener, übergesetzlicher Machtvollkommenheit heraus?

Ich bin sehr gespannt darauf, wie die "Merkel muss weg!"-Fraktion mit der Tatsache umgehen wird, daß es nächstes Jahr keine Bundeskanzlerin Merkel mehr geben wird, die deutsche Politik sich aber in ihren Grundzügen kaum ändern wird.

------------------

15:10, Tiberius20

>>Frankreich ist mittlerweile eines der Mittelmeerländer, die nur noch quengeln und Schulden umverteilen wollen<<

Länder quengeln nicht.

Foristen gelegentlich schon.

fathaland slim
15:10, Bernd Kevesligeti

>>re von Adeo60 14:09
"Shit happens",schreiben Sie.Aber wenn das für Großbritannien so ist,dann können Sie doch zufrieden sein.

Und das ist in der Bundesrepublik genug billige Arbeitskräfte gibt,dafür wird doch gesorgt.Notfalls mit Spargel-Sonderflügen.Das Arbeitsunrecht,es interessiert nicht.<<

Die Spargelstecher sind ein ganz schlechtes Beispiel. Das sind Fachkräfte, die direkt vom Bauern engagiert werden. Ohne Subunternehmer und Leiharbeit.

Warum weisen Sie nicht auf die Fleischindustrie hin? Da trifft nämlich zu, was Sie schreiben.

AndreBo
Brexit

Nicht dass ich den Brexit begrüßen würde, aber im Grunde zeigen die meisten Kommentare hier deutlich auf warum es zum Brexit kam. Was glauben eigentlich dt. Staatsbürger wer sie sind, dass sie meinen entscheiden zu können, was für die Briten richtig und gut ist? Genau diese Hybris verursacht doch den Konflikt. Schade aber mittlerweile kann ich die Briten gut verstehen. Es geht um Souveränität und die Möglichkeit eigene Entscheidungen treffen zu können. Nicht jeder verkauft die nur um ein bequemes Leben führen zu können. Das ist eben nicht Leben sondern Abhängigkeit.

Schaefer
Gefahr für die EU

Mir gefallen die Maßnahmen die GB plant. Es sind Maßnahmen die ich mir auch für Deutschland wünsche. Wenn Zuwanderer eine kriminelle Großfamilie gründen und das Sozialsystem anzapfen, dann ist das keine bunte Gesellschaft. Wenn die deutschen Bürger schneller lernen als die deutschen Politiker dann sehe ich eine Problem für die Demokratie. Aber dann nicht wieder fragen: Wie konnte das passieren?

karwandler
re magic.fire

"Pauschal erstmal weder Industrie noch Finanzsektor werden sich darum schweren was die Politik wünscht."

Was die Politik macht setzt die Rahmenbedingungen für Industrie und Finanzsektor und die werden sich darum sehr scheren müssen.

"Weiter, UK ist der zweitgrößte Importeur von Autos aus D. Mit anhängig 450000 Arbeitsplätze."

Weiter, die EU ist der größte Exportmarkt für britische Waren. Wieviel Milionen Arbeitspätze anhängig können Sie selbst ermitteln.

"Weiter, was viele vergessen, auch wenn es weder eine wirtschaftliche.noch politische Organisation mit eigenen Rechten ist, es existiert auch immer noch das Commonwealth."

Wenn's weder wirtschaftlich noch politisch eine Rolle spielt kann man es ruhig vergessen

Account gelöscht
re von fathaland slim 15:46

Natürlich-auch die Fleischindustrie.Und die Spargelstecher,wie sind die denn untergebracht ? Und "Fachkräfte",daß ist doch für deren Lage beschönigend.
Und generell gilt aber,daß hiesige Politik an deren Lage nichts verbessern wird.

Account gelöscht
re von karwandler 15:29

Von welcher Obsession sind Sie getrieben ? Obwohl Sie als Nicht-Brite da auch nicht abstimmungsberechtigt sind.Allerdings ist die Sache schon gelaufen.
Und "wertfrei",daß trifft auf Ihre Feststellungen wohl weniger zu.

Zwiespalt
Gefällt mir....

2. Versuch:
Gefällt mir, was die Britten da planen.
Wäre doch auch eine Idee für uns oder? Warum brauchen wir z.B Spargelstecher, wenn wir eigentlich genug im eigenen Land haben.......

karwandler
re bernd kevesligeti

"Natürlich-auch die Fleischindustrie.Und die Spargelstecher,wie sind die denn untergebracht ? Und "Fachkräfte",daß ist doch für deren Lage beschönigend.
Und generell gilt aber,daß hiesige Politik an deren Lage nichts verbessern wird."

Nur mal zwischendurch die Frage, was das hier zu suchen hat?

fathaland slim
15:54, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim 15:46
Natürlich-auch die Fleischindustrie.Und die Spargelstecher,wie sind die denn untergebracht ? Und "Fachkräfte",daß ist doch für deren Lage beschönigend.<<

Ich weiß nicht, ob Sie Spargelbauern kennen.

Die engagieren jedes Jahr dieselben Leute. Weil die sich nämlich mit der Arbeit auskennen. Selbstverständlich spielt das Lohngefälle eine Rolle. Ein Spargelstecher ernährt seine Familie in Rumänien fast das ganze Jahr mittels der paar Monate auf deutschen Äckern.

Peter Meffert
14:44 von Barbarossa 2

Zitat:"Sie sollten sich mal erkundigen, wer in den Zeiten der Industrialisierung den Ton angab."

Diese Zeiten waren im 18. und 19. Jahrhundert. Die Innovationen von heute stammen in aller Regel eher nicht aus GB, von betrügerischen Finanzmarktpraktiken mal abgesehen. Aber auch die wurden oft in New York oder Frankfurt erfunden.

MRomTRom
Laskaris 13:53 | Weltregierung, Regionen oder Mikroorganisation

"Mit diesem Argument könnte man auch die Einführung einer Weltregierung fordern, die über alle sieben Milliarden Menschen auf diesem Planeten herrscht. Kein "Flickenteppich" von Nationalstaaten mehr, sondern eine Union, weil die ja angeblich immer nur Vorteile hat!"

Könnte man. Umgekehrt könnte man die Verkleinernung der Gemeinwesen ins Mikroskopische schönreden. Provinzen, Grafschaften, Kommunen bis an die Grundstücksgrenzen der Reichsbürger. Wo soll die Untergrenze sein?

Wir sind uns einig, dass es wie in der Betriebswirtschaft so etwas wie eine "optimale Betriebsgröße" gibt.

"Ob die EU mit ihren 27 Mitgiedsstaaten effizent funktioniert und ob alles, was auf EU-Ebene entschieden wird, wirklich demokratisch legitimiert ist, darüber kann man geteilter Meinung sein. "

Kann man auch. Es gibt größere Gemeinwesen auf dem Planeten, die funktionieren. Die Erhöhung der demokratischen Legitimation des EP ist bislang aber an den Nationalnostalgikern gescheitert

schabernack
14:25 von Tarek94

«Japanische und indische Konzerne (z.B. Nissan, Mazak, Tata) haben schon deutlich gemacht, dass sie in jedem Fall in Großbritannien bleiben werden? Denken Sie ein Nissan- oder Tata-Angestellter wird die Entsendung ablehnen?»

Für alle Konzerne aus den Ländern Japan & Indien hatte das UK als Mitglied der EU den sehr großen Vorteil der Landessprache Englisch. Gegenüber Standorten in Nicht-Englisch-Sprachigen Ländern der EU.

Für Inder, weil Englisch eh deren Quasi-Muttersprache ist.
Für Japaner, weil alle Europäischen Sprachen pure Qualen für sie sind.
Am besten geeignet ist noch Finnisch für die Japaner.
Sprechen Sie mal Englisch mit Japanern.
Viel Glück + unendlich viel Geduld !

Die Sprache wird aber auch für Unternehmen aus Asien nie alle künftigen wirtschaftlichen Belange im UK "überlagern" … und zu nicht-existent konvertieren.

Sehr höflich fluchen alle japan. Unternehmen mit EU-Sitz im UK.
1 Jahr nun ist "JEFTA" in Kraft …
Und nun der Brexit … was ein vermaledeiter Unfug …!

karwandler
re zwiespalt

"Wäre doch auch eine Idee für uns oder? Warum brauchen wir z.B Spargelstecher, wenn wir eigentlich genug im eigenen Land haben......."

Aber leider haben Sie keine Zeit, und dafür muss die gute Idee auf andere angewandt werden.

Die wiederum ... usw. usw.

Account gelöscht
von fathaland slim 16:09

Irgendwie schreiben Sie an der Realität vorbei.
Es ging um die Unterbringung.Das sind dann doch eher Gemeinschaftsunterkünfte.

Peter Meffert
16:03 von Zwiespalt

Zitat:"Warum brauchen wir z.B Spargelstecher, wenn wir eigentlich genug im eigenen Land haben......."

Die haben sich ja geradezu danach gedrängt, dieser einfachen und gut bezahlten Arbeit nachgehen zu dürfen! Und wissen Sie was, die bösen Bauern haben denen doch glatt die Ausländer vorgezogen! Ist doch unglaublich, oder?

Sisyphos3
14:54 von Tremiro

Ich bezweifle nicht dass es einige Deutsche gibt die GB jetzt schon bewundern
.
warum auch nicht - wenngleich hierzulande selten
nennt man Meinungsvielfalt

Silverfuxx

Einer der wenigen positiven Aspekte des Brexit.
Die Arbeitnehmerfreizügigkeit, also zum guten Teil die Verordnung, die vor allem Deutschland, aber auch anderen Ländern, billigste 5€-Sklaven ermöglicht hat, gehört auch in der Form weg.
Obwohl, mittlerweile ist es fast egal. Konkurrenz-Länder sind bereits unter Ausnutzung dieser Regelung aus dem Geschäft gedrängt (Frankreich).

Sisyphos3
16:09 von fathaland slim

interessante Erkenntnisse !
.
und was hierzulande als menschenunwürdige Behausung gilt
dort der Standard ist

Sisyphos3
14:36 von DeHahn

wann endlich die Gastarbeiter aus diesen lukrativen und hochinteressanten Tätigkeiten heraus gedrängt werden, damit endlich Deutsche zum Zuge kommen.
.
warten sie mal ab
wenn das Geld knapper wird und die Unterstützungsmöglichkeiten
ob man sich da noch Leute leisten kann die jahrelang alimentiert werden und wenn´s gilt nicht arbeiten wollen

karwandler
re dr.bashir

"Es ist tägliche Praxis, dass man einem Thema zustimmt, wenn der Andere dafür in einem anderen Punkt nachgibt, obwohl die beiden Themen nichts miteinander zu tun haben."

Voraussetzung dafür ist, dass beide Punkte Teil einer Verhandlungsagenda sind. Was hier nicht zutrifft.

Und keiner gießt einen Verhandlungspunkt erst in Gesetze, um dann damit feilschen zu können.

Bender Rodriguez
Sysii...

Doch. Völlig egal.
Nachteile hat nur GB.

Cosmopolitan_Citizen
MRomTRom 16:41 - Nicht nur das Europäische Parlament ....

... sondern die gesamte Führungsstruktur der EU muss weiter demokratisiert werden.
Alles andere ist zu kurz gesprungen.

"Die Erhöhung der demokratischen Legitimation des EP ist bislang aber an den Nationalnostalgikern gescheitert"

Das EP mit mehr parlamentarischen Rechten und Kontrollvollmachten auszustatten ist ein Kernbaustein, aber damit ist es nicht getan.

Auch der Europäische Rat und die Abstimmungsmechanismen mit dem Übergang zu qualifizierten Mehrheitsentscheidungen gehören dazu.

Gesellschaftlich kann das nur durch eine "Innenpolitisierung" der EU gelingen, indem
die Mitgliedsstaaten und ihre Bürger bei bestimmten Themen einen gemeinsamen Diskurs entwickeln.

Laskaris
@ MRomTRom

"Wir sind uns einig, dass es wie in der Betriebswirtschaft so etwas wie eine 'optimale Betriebsgröße' gibt."

Ja.

"Es gibt größere Gemeinwesen auf dem Planeten, die funktionieren."

Welche denn? Eine größere Bevölkerung als die EU haben nur Indien und China. Indien ist zwar eine Demokratie, leidet aber unter erheblichen politischen und sozialen Spannungen. Die VR China "funktioniert" zwar in vielerlei Hinsicht gut, ist aber bekanntlich eine Diktatur.

Oder meinten Sie einfach nur, es gebe "größere Gemeinwesen", die funktinieren, und nicht "größer als die EU"?

fathaland slim
16:26, Laskaris

>>@ fathaland slim
"Ab welcher denn? Und warum?"

1. < 7,8 Milliarden Menschen (geschätzte Weltbevölkerung Mai 2020)
2. Weil’s zu groß wird.

Spaß beiseite: Wenn Sie das ernsthaft fragen, erübrigt sich jegliche Diskussion. Denn dass man hier keine genaue, allgemeingültige Größe postulieren kann, sondern es immer vom Einzelfall abhängt, sollte offensichtlich sein. Ebenso die Gründe für das Warum.<<

Verzeihung, aber die Behauptung, föderale Strukturen würden ab einer gewissen Größe nicht mehr funktionieren, stammt von Ihnen. Da ist dann die Frage "ab welcher denn" IMHO gerechtfertigt.

Ich hingegen bin der Meinung, daß auch eine föderal organisierte Weltgemeinschaft funktionieren kann, man muss es nur intelligent organisieren.

Daß die momentane Weltordnung dysfunktional ist, erkennt ja wohl fast jeder.

fathaland slim
16:33, Sisyphos3

>>16:09 von fathaland slim
interessante Erkenntnisse !
.
und was hierzulande als menschenunwürdige Behausung gilt
dort der Standard<<

Sie mißverstehen mich.

Wenn Sie jemals in Rumänien waren, dann wissen Sie, daß lagerähnliche Arbeiterunterkünfte dort nicht der Standard sind.

Sie werden aber von rumänischen Spargelstechern hier in Kauf genommen, weil ihnen so mehr netto vom brutto bleibt.

Sisyphos3
16:50 von fathaland slim

Ich hingegen bin der Meinung, daß auch eine föderal organisierte Weltgemeinschaft funktionieren kann,
man muss es nur intelligent organisieren

wie wollen sie das "intelligent organisieren"
wenn die unterschiede zu groß sprich unüberbrückbar sind ?
das "Vegetarisches Leben" zum Staatsziel erheben,
wenn sie Zebras eben so wie Löwen in ihrer Gesellschaft haben

Sisyphos3
17:02 von fathaland slim

ich kenne mich in Rumänien nicht aus
aber in genug anderen Ländern wo es wenig Probleme macht für einige Zeit mal "näher" miteinander zu leben
oder sonstige Konzessionen einzugehen
und sie schreiben es ja selbst Zitat :
"hier in Kauf genommen"
und "lagerähnliche" Unterkünfte ... ich war auch schon mit 5 ... 6 fremden Personen in einem Zimmer
was soll´s wenn man in Tibet ist oder irgendwo in Bolivien was anschauen will, was sonst nicht geht
ich wurde ja nicht gezwungen - so wenig wie die gezwungen werden

MRomTRom
Laskaris 16:50 | Gemeinwesen und ihre Alternativen

"Welche denn? Eine größere Bevölkerung als die EU haben nur Indien und China."

- China: ist als Demokratie kein Vorbild aber ein großes Gemeinswesen mit einer funktionierenden Organisation. Die Föderalsierung mit Hongkong und Taiwan ist eine Frage der Zeit.
- Indien: ist eine der ältesten Demokratien der Welt. Stünden die indischen Bundesstaaten als unabhängige Staaten gegeneinander würde es unsägliche, brutale Konflikte geben wie zwischen Indien/Pakistan/Kashmir/Bangladesh.
- USA: nicht in der Population aber in der Geographie größer als die EU.

Ihre Alternativen zur EU bleiben bislang unerwähnt.

Laskaris
@ Cosmopolitan_Citizen

"ein europäischer föderaler Bundesstaat kann gelingen, wie auch die Vereinigten Staaten ein Erfolgsgeschichte geworden sind."

In vielerlei Hnsicht sind die USA zweifellos eine Erfolgsgeschichte, in anderer Hinsicht nicht. Kein funktionierendes Gesundheitswesen, kaum Sozialleistungen, im Vergleich zu den anderen Industrieländern hohe Kindersterblichkeit, große Gefängnisbevölkerung, hohe Rate von Gewaltverbrechen usw.

Die Idealisten, die einen europäischen Bundesstaat anstreben, haben da sicher anderes im Sinn.

"Europa hat nur in dieser Union die Chance sich zwischen den großen Blöcken Nordamerika und China zu behaupten. Oder darf als Zwerg zu folgen."

Es kann auch Vorteile haben, ein Zwerg zu sein. So mancher kleine Staat hat lange Zeit in Frieden und Wohlstand gelebt und dabei große Reiche überdauert.

Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich so erstrebenswert ist, immer bei den ganz, ganz Großen mitzuspielen.

dr.bashir
Worüber streiten wir?

Im Moment weiß keiner, wie die Verhandlungen ausgehen werden. Die Briten drohen gerne mit dem „No-Deal“, zumindest tun sie immer so, als könnten sie den leichter verschmerzen als die EU.
Nach einem No-Deal ist es mit dem problemlosen Reisen aber sowieso vorbei. Von Arbeitserlaubnissen gar nicht zu reden.
Also ist diese britische Ankündigung wenig überraschend. Oder hat jemand geglaubt, die Brexiteers stehen auf Freizügigkeit?
Wem die dann Punkte zur Einreise geben, ist ja flexibel. Je nach Bedarf können das Ärzte, Banker oder Schafscherer sein.
Ich bin nun wirklich gegen den Brexit, aber diese Meldung kann mich nicht überraschen. Das ist sozusagen eine logische Folge des Ganzen. Schließlich ging es doch um „control“

MRomTRom
Cosmo_Citizen | Nicht nur die Wirtschaft

Zustimmung zu dem Thema Strukturreform der EU. Aber die wichtigste Reform kann als erstes nur die Aufwertung des Parlaments (EP) sein. Einfach mal in die Beispiele der Geschichte schauen: nur ein starkes Parlament kann Veränderungen und Verbesserungen von innen treiben.

Ansonsten sind mir Ihre Beispiele immer sehr stark "wirtschaftsgetrieben". Natürlich ist das ein starkes Thema. Aber die EU muss eine Bürgegemeinschaft und eine Friedensgemeinschaft sein. DAS machte sie zuerst zum Erfolgsprojekt. Alles andere folgt dann auf natürliche Weise.

fathaland slim
17:02, Sisyphos3

>>16:50 von fathaland slim
Ich hingegen bin der Meinung, daß auch eine föderal organisierte Weltgemeinschaft funktionieren kann,
man muss es nur intelligent organisieren

wie wollen sie das "intelligent organisieren"
wenn die unterschiede zu groß sprich unüberbrückbar sind ?
das "Vegetarisches Leben" zum Staatsziel erheben,
wenn sie Zebras eben so wie Löwen in ihrer Gesellschaft haben?<<

Zoologismen gehen im vorliegenden Zusammenhang komplett in die Irre.

Es gibt nämlich keine verschiedenen Menschenarten.

Wir sind sämtlichst Individuen der selben Art. Jeder Mensch ist anders, und trotzdem sind wir alle gleich.

Für jemanden, der Menschen gern in Gruppen einteilt, ist das schwer zu verstehen.

Russland
Schluss mit Lustig

Wir sollten die Verhandlungen mit Johnson abbrechen. Unser Entgegenkommen trifft in GB auf taube Ohren. Wozu sollen wir Zugeständnisse machen und Handelserleichterungen, wenn die Gegenseite nur sich selbst und den eigenen Egoismus im Sinn hat?

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