Kommentare - Expertenberatung: Bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr?

11. Mai 2020 - 08:35 Uhr

Bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr sind seit langem umstritten, heute startet das Verteidigungsministerum eine Anhörung zu dem Thema. Ministerin Kramp-Karrenbauer hatte sich im Dezember in Afghanistan dafür ausgesprochen.

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Kommentare

10:49 von tagesschlau2012

«Dann stellt sich mir doch die Frage, warum sind so viele Soldaten auch der USA weltweit im Kriegseinsatz? Das könnte doch alles durch Drohnen erledigt werden?»

Es bedarf ja wohl nicht all zu viel Phantasie, zu erkennen, dass Bewaffnete Drohnen・ein・Mittel sind, das Armeen in Kriegen einsetzen (können). Selbstverständlich ersetzen Drohnen keine Soldaten als Bodentruppen …
und auch keine Panzer.

Das ist nun völlig unabhängig davon, wie man zu Kriegseinsätzen welcher Staaten mit welchen Mitteln stehen mag … ob diese gerechtfertigt oder verhältnismäßig sind.

Allerdings gibt es (nicht nur in den USA) so eine Art von Olympic Games für sich selbst steuernde + sich selbst fortbewegende "Human Robots". Gar nicht nur solcher Wesen für militärische Einsatzzwecke. Die schwierigsten Teilstücke der Parcours sind immer Treppenstufen + Übersteigen von Hindernissen.

Denen kann man Waffen an die Hand geben.
Wie man Drohnen mit Kameras eben auch bewaffnen kann.
Ein Unterschied zw. beiden bleibt.

@fathaland slim, 10:56 (re 10:36, Nachfragerin)

"Bisher hat noch jeder Staat, der Krieg führen wollte, die dafür notwendigen Soldaten rekrutieren können"

Und genau das ist der Grund des Übels.

Um es endlich aus der Welt schaffen zu können, führt also kein Weg daran vorbei, sich mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen:
Welche Mittel stehen dem Staat bzw. seinen Repräsentanten zur Verfügung, um es noch jedes mal zu schaffen, dass ihm das "Kanonenfutter" niemals ausgeht?

10:55 von Nachfragerin

Sorry, aber darf ich sie mal fragen, wie kommt es, dass sie so schlecht über die Bundesregierung und die Bundeswehr denken? Ich bin bei ihnen, Kriege sind schlecht und, wo es geht, zu vermeiden. Aber ein unbewaffnetes Land, das zeigt ein einfacher Blick ins Geschichtsbuch, hat bald eine Fremde Armee. Jetzt kann man sagen, wir sind von Freunden umgeben, aber warum sollen nur unsere Freunde unseren Frieden sichern? Ich habe größtes Vertrauen in unsere Demokratie und jeder Einsatz der BW wird nicht leichtsinnig befohlen. Da habe ich bei anderen Regierungen viel größere Sorgen und von denen sollten wir uns nicht abhängig machen!

um 10:48 von fathaland

um 10:48 von fathaland slim
09:19, derkleineBürger
>>aber weder Genozide noch bewaffnete Drohnen sind lt. Völkerrecht geboten.<<
"
Ich kenne keine völkerrechtlich gebotene Kriegshandlung und kein völkerrechtlich gebotenes Waffensystem.
"

Sie nicht & ich auch nicht.

Aber der im Artikel zitierte Unions-"Verteidigungsexperte" Henning Otte - auf dessen Aussage sich mein Kommentar bezog - behauptet exakt dies:
Zitat:
"Die Bewaffnung ist nach meiner festen Auffassung ethisch, völkerrechtlich und politisch geboten"

->
Bis dieser Typ nicht den expliziten Paragrafen des Völkerrechts nennt,wo drin steht,dass bewaffnete Drohnen "völkerrechtlich geboten sind" bezeichne ich diesen Herren als Lügenexperten.

Erst mal Stiefel und gute Winterjacken?

Man muss ja nicht mit den Basics anfangen. Gut wäre es dennoch. Eine Armee, deren aktuelle Soldaten-Ausstattung dermaßen schlecht ist, und deren allgemeiner technischer Zustand mehr als bescheiden ist sollte nicht Gerätschaften wie Drohnen diskutieren, sondern erstmal bestehende Missstände beseitigen. Des weiteren sehe ich keinen Sinn für derartige Drohnen, wo wollen wir diese denn einsetzen? Als Verteidigungswaffe sehe ich hier schwerlich einen Sinn. Ich denke, wir müssen nicht überall und allerorten mit mischen. Schon gar nicht mit disen Dingern! Mit bewaffneten Drohnen, die von ihrer Auslegung her ausschließlich aggressiv-angreifend sind, lässt sich keine Verteidigung erreichen. Es sei denn, man will den Fehler, unsere Freiheit am Hindukushc zu verteidigen, wiederholen? Welches Schutzziel soll mit Drohnen dieser Art erreicht werden? Aufklärung täte not.

Eine Frage der Begründung

Interessant zu lesen, mit welchen Argumenten die jüngsten Einkäufe von AKK und die Notwendigkeiten der weiteren technologischen Aufrüstung der Bundeswehr begründet werden.
Allein deswegen, weil ich mit größter Spannung darauf warte, ob sich die ebenso wichtige Ausgestaltung unseres Gesundheitswesens nach Corona mit ähnlicher Leidenschaft vollziehen wird oder ob die sich weiter in der Ideologie der Bertelsmann-Ökonomie bewegt.

Ich stelle hier schon mal als Unterscheidungsfaktoren die Sorge um eine Kriegsgefahr - die bisher immer nur rein hypothetisch begründet wird - dem Stellenwert von Abwehrvorkehrungen zu einer tatsächlichen Bedrohung wie eine Pandemie - so wie wir sie gerade erleben - gegenüber.

Afghanistan

Die Bundeswehr hat in Afghanistan nicht verloren und sollte alle Soldaten*innen von dort umgehend abziehen. Ich verfolge diesen ehrlosen, sinnlosen militärischen Einsatz der Bundeswehr von Beginn an und bin entsetzt über unsere willigen Abgeordneten fast aller Fraktionen. Dass jetzt auch noch bewaffnete Drohnen zum Einsatz kommen sollen, macht mich fassungslos.

10:48 von wenigfahrer

Zitat:"Wir brauchen weder die Drohnen, noch eine A-Waffen Teilhabe, gerade die letzten Tage, wurde angemahnt, wir sollten die Vergangenheit nicht vergessen.
Da passt etwas nicht zusammen, Ihr Vertrauen in Ehren, aber das alles nicht zu haben, wäre wesentlich besser."

Ich stimme Ihnen völlig zu. Mein Vertrauen bezog sich nicht auf neue Waffen, sondern auf unsere Verfassungsordnung, die user @pfitch bedroht sieht.

Zitat:" Gerichte und Verfassung helfen da sehr wenig, wenn der Bundestag etwas abgenickt hat."

Aber hier muss ich widersprechen. Entscheidungen des Dt. Bundestags sind zunächst mal in Ordnung und legitim. Falls daran Zweifel bestehen, kann man das BVerfG anrufen. Es hat schon häufig bewiesen, dass es das Grundgesetz zu schützen imstande ist.

Kriegsgewinner

Sind immer diejenigen,die solche Waffen herstellen und das große Geschäft damit machen.Alle anderen sind nur Verlierer.

11:10, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Warum führen wir Krieg?
10:45 von fathaland slim:
"Sie [unbemannte Flugkörper] sind aus grundlegenster militärischer Logik heraus entstanden, und jedes Land, das Krieg führt, wird sie in Zukunft einsetzen."

Hier bietet sich die Frage an, warum Deutschland eigentlich Kriege führt.

Das sich Probleme (Terrorismus) nicht mit ihrer Ursache (Krieg) bekämpfen lassen, müsste zumindestens unseren Politikern klar sein. Aber dennoch tischen sie uns das Märchen von der Freiheit und Sicherheit auf.<<

Ja, gute Frage.

Warum gibt es Kriege?

Daran haben Philosophen sich über Jahrtausende die Birne zerbrochen.

Bundes-WEHR?

Was haben solche Pläne noch mit Verteidigung zu tun?

Warum bitteschön will Frau KK die Bundeswehr im Galopp amerikanisieren?

Mir fehlt für ein solch stures Gebaren jegliches Verständnis.

Kriege vermeiden - nicht vorbereiten!

Zumal es auch so scheint, als wenn die Meinung der Bevölkerung keinerlei Betrachtung mehr für solch fatale Entscheidungen erfährt ...

Ich empfehle der Dame dringend, Goethe's Zauberlehrling zu lesen.

Nicht die Drohne ist das moralische Problem,

sondern der, der sie bedient. Das gilt aber auch für den Artellerist, den Kampfpiloten, dem Schützen am Gewehr und der Bediener einer Raketenstellung. Es muss klare Regeln für den Einsatz geben, viele findet man schon im Kriegsvölkerrecht und in der Haager Landkriegsordnung! Diese Regelungen müssen aber auch dann eingehalten werden, wenn der Gegner sich eben nicht an solche hält. Leider ist das immer das größte Problem in einem Krieg. Deshalb stimme ich mit allen überein, die sagen, es gibt keine Rechtfertigung für einen Krieg!

@zöpfchen

"Gleichzeitig müssen wir das Leben und die Gesundheit unserer Soldaten schützen."

Das geht am einfachsten, effektivsten und am kostengünstigsten, wenn man die Soldaten nicht ins Ausland schickt.
Die Bundeswehr soll im Ernstfall die eigenen Landesgrenzen schützen, sie hat im Ausland nichts verloren. Das wird anscheinend immer wieder mal gern vergessen.

11:10, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Warum führen wir Krieg?
10:45 von fathaland slim:
"Sie [unbemannte Flugkörper] sind aus grundlegenster militärischer Logik heraus entstanden, und jedes Land, das Krieg führt, wird sie in Zukunft einsetzen."

Hier bietet sich die Frage an, warum Deutschland eigentlich Kriege führt.<<

Deutschland führt zum Glück keine Kriege, ist allerdings in einige internationale Einsätze eingebunden.

Dies sollte man doch bitte differenzieren, wenn man das Thema sinnvoll diskutieren möchte.

Am 11. Mai 2020 um 11:04 von fathaland slim

"Unterhalten Sie sich darüber mal mit einem "Verteidigungs"politiker.
Wenn sich Kriege komplett ohne Soldaten führen ließen, dann täte man das mit Sicherheit."
#
#
Keine Antwort auf meine Frage.
Soldaten dürften aber billiger sein als Hochtechnische Waffen. Der benötigte Rohstoff für einen Krieg (Mensch) ist jederzeit verfügbar und durch eine kleine Gesetzesänderung für jeden gültig. Egal ob jung oder alt.

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um 10:56 von fathaland

um 10:56 von fathaland slim:
"Kein Krieg ist an mangelndem Kanonenfutter gescheitert."

Irgendwann stellt das "Kanonenfutter" aber "unangenehme" Fragen (siehe z.B. Vietnam-Krieg)
-die man immer wieder versucht technisch & organisatorisch zu umgehen

-statt Wehrpflicht Berufsarmee
- statt eigene Soldaten lieber private "Militärunternehmen" & noch lieber die Rekrutierung von Söldnern mit anderer Staatsbürgerschaft
& statt Menschen lieber Roboter

->
senkt jedes Mal deutlich die Hemmschwelle einen "bewaffneten Konflikt" zu initiieren

->
sorgt jedes Mal dafür,dass weniger "unangenehme Fragen" von der eigenen Bevölkerung gestellt werden

Am 11. Mai 2020 um 08:58 von freiesdeutschland Wer soll damit a

Von wem haben wir militärisch etwas zu befürchten ?

Von keinem !

- Vor jedem Staat dessen Armee, Waffen und Ausrüstung besser funktionieren als die unserer Armee und der willens wäre die BRD anzugreifen - Verzeihen Sie mir den Sarkasmus. Aber diese Frage stellt sich derzeit (glücklicherweise) und auch in naher Zukunft nicht, sofern ich es gerade abschätzen kann. Oder sehen Sie da auktuell Jemanden?

Von was soll die derzeitige Krise ablenken ?

- Diese Frage müssen Sie mir erläutern. Ich könnte Sie deuten, aber hoffe auf eine Antwort ihrerseits.

09:12 Grimm90

Sehe das ganz genau so. Außerdem hinkt nicht nur unsere Luftwaffe mit ihren über 40 Jahre alten Eurofightern hinter dem jetzigen üblichen Stand weit hinterher, sondern so ziemlich mit allem. Fast alles wäre zu erneuern und die Teile werden mit der Zeit so alt, dass es keinen Ersatz für Reparatur mehr gibt. Wir schwimmen schon jetzt am untersten Ende. Wo allerdings das ganze Geld der letzten Jahre hingeflossen ist, bleibt mir ein Rätsel!?

Am 11. Mai 2020 um 10:49 von Tremiro 09:58 von pfitch

>>Mittels Drohnen ist es viel einfacher auch das eigene Volk unter Kontrolle zu halten!<<

> Könnten Sie das etwas präzisieren? Ich kann mir jetzt nicht vorstellen wie man Sie oder mich mit (militärischen) Drohnen "unter Kontrolle" halten kann.

Hm, erschliesst sich mir jetzt auch nicht wirklich wie ich es mir in der Praxis vorstellen soll? Aber vielleicht liegt das auch einfach nur an meiner Vorstellungskraft oder an der Vorstellungskraft des Kommentatoren.

"Wie die Erfahrung zeigt, ..."

Zitat:"Wie die Erfahrung zeigt, wurden bewaffnete Drohnen
in den letzten Jahren innerhalb der Nato fast ausschließlich für völkerrechtswidrige Angriffe und Morde eingesetzt. "

Ich denke, diese Wahrnehmung basiert vor allem darauf, daß die Berichterstattung über Drohneneinsätze auf die zumindest sehr fragwürdigen Einsätze fokussiert ist.
Die Datenbasis zu der ganzen (vermutlich sehr großen) Anzahl von Einsätzen wird uns "Normalbürgern" sicher verschlossen bleiben.

Ja, dieser erste Affekt "Oh Mann! Drohnen! Damit machen die Amis doch immer so Fragwürdige Aktionen!" ist sehr verständlich. Aber mit etwas mehr Abstand komme ich dann zu dem Schluß: Es ist ein Waffensystem. Und wir haben eine Parlamentsarmee.

Ich meine, wenn ich eine Feuerwehr auszustatten hätte,würde ich beim Kauf von Aufbruchswerkzeug wie Axt und Brechstange doch auch nicht zögern, nur weil Banditen diese Werkzeuge missbräuchlich verwenden. Aber die Zeitung schreibt über Äxte Naturgemäß nur im Kontext von Verbrechen.

Am 11. Mai 2020 um 11:19 von schabernack

Das ist nun völlig unabhängig davon, wie man zu Kriegseinsätzen welcher Staaten mit welchen Mitteln stehen mag … ob diese gerechtfertigt oder verhältnismäßig sind.
#
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Doch.
Wer gegen Krieg ist, ist auch gegen Drohnen oder sonstige Kriegswaffen.
Es gibt keinen guten oder schlechten Krieg.

@ 09:14 von zöpfchen

Falls hier der UN-Einsatz gemeint ist, dann ist der Beitrag o.k. , finde ich.
Ansonsten: Unsinn.
Die Bundeswehr hat nix in einem Angriffskrieg zu suchen.

Drohnen !

Da D in der NATO und in der EU sehr stark engagiert ist und ja auch mit an einem Frieden für alle Völker dieser Erde sich beteiligen will, muss die Armee auch dem entsprechend gut und funktionsfähig aus gerüstet sein.
Um dann in einem Einsatz wie z. B. in der Sahel- Zone größere Gebiete ohne Gefahr überwachen zu können, sind Drohnen halt nun mal ein geeignetes Objekt.
Wenn nun eine Mehrheit in D dies nicht will, weil es ethische und moralische Bedenken gibt, bzw. diese überwiegen, dann bleibt nur der Rückzug in eine absolut neutrale Position.
Angesicht unserer Geschichte halte ich persönlich dies aber nicht für angebracht, sondern ich finde es sehr sinnvoll, wenn D sich im Kampf für Frieden und Freiheit ein bringt. Bei bewaffneten Drohnen entscheidet ja letztendlich ein Mensch, ob eine Rakete ab gefeuert wird, und dies kann mit dazu beitragen, dass auch gerade deutsche Soldaten und Soldatinnen geschützt werden.

09:30 der.andere

Ihre Gedanken sind schön... aber weit, weit weg.
Und ich sehe es nicht als menschenverachtend in den heutigen Zeiten auf alles vorbereitet zu sein, sondern ich nenne das als Idealist "mit Menschenverstand" gedacht.
Und hoffe doch von all dem verschont zu bleiben, aber nicht grundsätzlich zu denken: "Uns kann nix passieren, weil es einfach nicht sein darf". Selbst vor einem Trump müssen wir uns in Acht nehmen.

@ skydiver-sr um 8.47 Uhr, Ja so einfach ist das leider

"Warum sagt man nicht einfach "Wir werden Drohnen beschaffen, weil alle Länder welche haben?" "Drohnen sind dazu da, um aufzuklären und zu töten, sie werden auch Zivilisten töten, da die terroristische Gegenseite gerne die Nähe von Zivilisten als Schutzschild sucht." So ist es leider.

Auf jede Neuentwicklung einer Waffe folgt eine ebenbürtige Entwicklung, zwecks Verteidigung als auch zum Angriff.

@ Grimm90 09:12

Zitat: "Worin liegt der Unterschied ob ein Soldat einen Abzug am Gewehr betätigt oder am Joystick? Das Endergebnis ist das Gleiche nur bei letzterem ist der Soldat keiner direkten Gefahr ausgesetzt. Insofern ist die Debatte überflüssig ob die Drohnen bewaffnet sein dürfen. Die Frage wann der Einsatz dieser Bewaffnung legitim ist gilt zu klären nicht das ob."

Der Unterschied ist riesig. Das berichten alle Luftwaffenbesatzungen von den Weltkriegen bis heute. Der Schock danach, wenn man sich denn mit dem beschäftigt, was man getan hat, ist immens. Wenn man über Kimme/Korn den Abzug zieht ist die Erkenntnis unmittelbar.

Zitat: Die Befürchtung das eine Bewaffnung deutscher Drohnen zu einem Drohnenprogramm wie in den USA führt teile ich nicht. So etwas ist durch unsere Gesetze von vorneherein ausgeschlossen."

Sehe ich auch so.

11:44, tagesschlau2012

>>Am 11. Mai 2020 um 11:04 von fathaland slim
"Unterhalten Sie sich darüber mal mit einem "Verteidigungs"politiker.
Wenn sich Kriege komplett ohne Soldaten führen ließen, dann täte man das mit Sicherheit."
#
#
Keine Antwort auf meine Frage.
Soldaten dürften aber billiger sein als Hochtechnische Waffen. Der benötigte Rohstoff für einen Krieg (Mensch) ist jederzeit verfügbar und durch eine kleine Gesetzesänderung für jeden gültig. Egal ob jung oder alt.<<

Der Unterschied zwischen Soldaten und hochtechnischen Waffen ist, daß erstere Mütter, Väter, Onkel, Tanten, Brüder, Schwestern, Vettern, Cousinen, Beziehungspartner und Kinder haben.

Letztere nicht.

Deswegen vermeiden kluge Feldherren hohe Verluste. Nicht unbedingt wegen der Kohle.

Zu viele Särge erfordern gewaltige Propagandaanstrengungen, um die Menschen kriegsgewogen zu halten. Denn Zwang allein reicht nicht, um einen Krieg zu führen. Ohne eine gewisse Begeisterung geht es nicht.

@12:05 von Jacko08

"Wo allerdings das ganze Geld der letzten Jahre hingeflossen ist, bleibt mir ein Rätsel!?"

Beraterverträge?

11:43 von NonServiam

Leider ist die BW in einem Bündnis mit der NATO, in dessen Rahmen einige Einsätze fallen. Aus der NATO austreten würde Misstrauen bei unseren Nachbarn erzeugen. Deutschland ist nicht die Schweiz! Mit der Freundschaft wäre es schnell vorbei, wenn sich Deutschland neutral erklären würde. Ich glaube das sollten wir alle mal bedenken. Ansonsten würde ich ihnen Recht geben.

Bewaffnet? Klar!

Klar sollte die Bundeswehr bewaffnete Drohnen haben. Wenn uns jemand angreift, will ich, dass wir uns wehren können, auch wenn wir selbst niemanden angreifen würden.

Ich bin Russland-Deutscher. So lange Putin bewaffnete Drohnen hat, sollten wir sie auch haben. Wehrlosigkeit lädt solche Leute nur zu unüberlegten Dingen ein. Daher klare Kante, wehrhaft sein.

Drohnen für die Bundeswehr

Am 11. Mai 2020 um 10:12 von Nachfragerin
Wie wäre es denn, die Soldaten da zu lassen, wo es sicher ist - in Deutschland?!
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100%ige Zustimmung !

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Sehr geehrte User, die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation

Verteidigungsministerium ist falsch beraten

Nach dem was hier so Alles geschrieben wurde, kann gesagt werden, dass keine positive Stimmung zur Anschaffung von bewaffneten Drohnen besteht.
Das Verteidigungsministerium sollte besser hier mal lesen, und auf das Volk hören.

Wir sollten für den Ernstfall gerüstet sein

@ nachgerichtet:
Dafür ist noch Geld da ?

Es wird jetzt jeder Cent im eigenen Land gebraucht.

Der Großteil bleibt ja im Land.


Oder bereiten wir uns für einen Krieg vor? Ich hoffe nicht.

Ich hoffe auch nicht. Aber genau deshalb müssen wir vorbereitet - und das heißt bewaffnet - sein.

12:29, Emil66

>>@12:05 von Jacko08
"Wo allerdings das ganze Geld der letzten Jahre hingeflossen ist, bleibt mir ein Rätsel!?"

Beraterverträge?<<

Zweistellige Millionensummen. Mehr nicht.

re emil66

"Frage

Wer hätte ein Interresse uns anzugreifen?"

Wie lange ist es her, dass einer die Schweiz angegriffen hat?
Trotzdem unterhalten sie Militär - oder vielleicht deshalb?

12:05 von Jacko08

Ein Schritt zu einer moderneren Armee sind nun mal Kampfdrohnen. Dass es bei allen Teileinheiten der BW klemmt liegt an dem betriebswirtschaftlichen Denken in der Politik! Minimierte Lagerhaltung um Kosten zu minimieren ist bei einer Armee absoluter Blödsinn, denn im Ernstfall kenn ich nicht mal eben Ersatzteile im Online Shop kaufen. Man wird bei den Drohnen auch wieder den Fehler machen, zu wenig Ersatzteile zu bevorraten. Lean Production ist bei der BW das falsche Konzept. Flugzeuge fliegen nicht, weil Teile fehlen und wetten, bei den Drohnen wird wieder der gleiche Fehler gemacht.

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