Expertenberatung: Bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr?

Kommentare

Bewaffnete Drohnen?

Sollten die nicht erst zuverlässig fliegen können?

Warum?

....sagt man nicht einfach“Wir werden Drohnen beschaffen, weil alle Länder das haben“?
Was soll das Gerede von „strategisch und Schutz der Zivilbevölkerung“
Drohnen sind dazu da um aufzuklären und zu töten-sie werden auch Zivilisten töten, da die -terroristische -Gegenseite gerne die Nähe von Zivilisten als Schutzschild sucht

Dafür ist noch Geld da ?

Es wird jetzt jeder Cent im eigenen Land gebraucht.

Oder bereiten wir uns für einen Krieg vor ?
Ich hoffe nicht.

Wer soll damit angegeriffen werden ?

Von wem haben wir militärisch etwas zu befürchten ?

Von keinem !

Von was soll die derzeitige Krise ablenken ?

Ein sehr wichtiges Thema in diesen Tagen

Während die Bildungsmisere in unserem Land, stark unterstützt durch die Corona-Krise, immer schlimmere Ausmaße annimmt und es teilweise nicht einmal möglich ist, in Schulen für funktionierende Toiletten zu sorgen - wird das Verteidigungsministerium nicht müde, viel Geld für Tötungsmaschinerie zu fordern. Dazu passt natürlich auch die Befürwortung von AKK für Drohnen - also töten per Joystick. Da macht man vormittags ein paar vermeintliche Terroristen kalt (und versehentlich ein paar Zivilisten) und nachmittags gibt es in der Kantine Kaffee und Kuchen - abends dann nach Hause zum Bierchen. Was für eine Perversion des Menschseins...
Mir tränen die Augen, wenn ich mir ausrechne, was wir unseren Kindern für eine Zukunft ermöglichen könnten, wenn diese verda...ten Kriegstreiber endlich mal in ihre Schranken verwiesen würden. Wir brauchen Geld für die Zukunft unserer Kinder und für die Rettung der Ärmsten unserer Gesellschaft, nicht noch mehr Waffen und schon gar keine Drohnen.

Solange noch nicht einmal

das Material der Luftwaffe in Einsatz fähigen Zustand gebracht worden ist,braucht man über den Kauf von Drohnen nicht nachdenken.

Willkommen im Klub

Willkommen im Klub kann man da nur sagen.
Vor gar nicht so langer Zeit wurde uns Gesagt, das die Drohnen nur für die Aufklärung angeschafft werden. Und das ohne Bewaffnung.
Eine Verteidigungsministerin weiter hat sich das Blatt gewendet wie ich meine.
Der Chirurgische Eingriff wird dann auch nicht mehr weit entfernt sein wenn es sich ergibt. Das ist nur eine Frage der Zeit.
Ich hätte da kein Bauchweh wenn sie zur Verteidigung im eigenen Land angeschafft würden. Aber unsere Bundeswehr hat heute inzwischen ihre Hauptaufgabe in den Auslandseinsätzen. Und da wurden die Systeme unter Obama massiv ausgeweitet. Mit zum Teil verehrenden Auswirkungen.
Spannend auch die Frage von wo aus sie gesteuert werden sollen?

Wir sind in der Zukunft angekommen

Roboter auf dem Vormarsch. Plötzlich erscheinen ferngesteuerte Drohnen hilfreich.
Die Pandemie lässt vieles plötzlich anders erscheinen.

Die Kunst wird sein Antennen für die Zukunft zu haben und jetzt die Weichen zu stellen.

Wer hätte noch vor einigen Jahren es für möglich gehalten, dass alle Einschließlich Schüler zuhause sitzen und per „Bildtelefon“ im Alltag kommunizieren.

Zu wenige, denn es ist In der Breite noch immer zu wenig in Digitales investiert worden.

Womöglich sind auch ferngesteuerte Drohnen Basisaustattung?

Worin liegt der Unterschied ob ein Soldat einen Abzug...

am Gewehr betätigt oder am Joystick? Das Endergebnis ist das Gleiche nur bei letzterem ist der Soldat keiner direkten Gefahr ausgesetzt. Insofern ist die Debatte überflüssig ob die Drohnen bewaffnet sein dürfen. Die Frage wann der Einsatz dieser Bewaffnung legitim ist gilt zu klären nicht das ob.

Die Befürchtung das eine Bewaffnung deutscher Drohnen zu einem Drohnenprogramm wie in den USA führt teile ich nicht. So etwas ist durch unsere Gesetze von vorneherein ausgeschlossen.

Die Bundeswehr ist

Die Bundeswehr ist kostenintensiv und völlig unproduktiv. Wäre sie dem Gesundheitsminister unterstellt, sie wäre längst privatisiert und wegrationalisiert.
Ohne Feinde brauchen wir das alles nicht mehr. Wenn die BW nicht irgendwo hingeschickt wird, besteht such kein Risiko.
Mal davon abgesehen, dass das Ding eh nur 1/3 von dem kann, was versprochen wird und das Drittel bei der BW dann noch versaubeutelt wird.
Siehe Eurofighter, a400, Hubschrauber, Schiffe....
Und allen voran das g36.

Drohnen

nach meiner Meinung nach brauchen wir diese Drohnen nicht, denn zur Zeit werden damit auch sehr viele Tote Zivilisten in kauf genommen weil man damit nicht genau trifft. zur Zeit haben wir wichtigere Probleme um die sich eigentlich die Regierung kümmern sollte und was fällt denen ein mehr Geld für Waffen. sind unsere Politiker überhaupt in der Lage logisch zu denken oder sind die nur noch den Lobbyisten hörig. davon abgesehen sollte die AKK sich lieber darum kümmern das das Ausrüstung der BW. funktioniert. zur Zeit würde ich sagen ist die BW. nur bedingt einsatzfähig.

Drohnen anschaffen

Auch auf lange Sicht wird die Bundeswehr in muslimischen Ländern, wie Afghanistan oder Mali an der Seite unserer Verbündeten für ein klein wenig Sicherheit sorgen müssen.
Die dortigen islamisten halten sich neunmal an keinerlei Konventionen. Auch Menschenrechte haben dort keinen Platz.
Gleichzeitig müssen wir das Leben und die Gesundheit unserer Soldaten schützen.
Es führt also kein Weg daran vorbei die Drohnen anzuschaffen. Besser eine Drohne als einen Soldaten verlieren.

Was macht eine bewaffnete Drohne?

Bewaffnete Drohnen sind keine Verteidigungswaffen. Im Ausland schon garnicht. Friedliche Diplomatie ist Teil einer guten Verteidigung, solange man sich auch in einer friedlichen Koalition befindet.

Verteidigungsfähigkeit muss sich anpassen

Die Verteidigungsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland und Europas müssen sich an die hybride Veränderung militärischer Bedrohungen ständig anpassen.

- nicht manchmal, - sondern ständig.

Es gibt Menschen, die lehnen das Militär als ganzes ab. - Das ist verständlich.
Nichts ist wichtiger als der ewige Frieden.

- In der Realität und auch in der Natur gibt es das aber gar nicht.

- Dann gibt es Kritiker, die Waffen in "Angriffs- und Verteidigungswaffen" unterscheiden.
Zur unserer Verteidigung muss aber notfalls alles eingesetzt werden.

Ebenso müssen sich Deutschland und Europa auf einen nuklearen Schutzschirm rüsten. Denn immer mehr anti-westliche Staaten rüsten nuklear auf. - Evtl. nicht nur politisch, sondern auch weltanschaulich motiviert.

Die Zeit großer Panzer- und Infanteriekriege ist vorbei.
Verteidigung wird künftig digital, hybrid und sehr subtil ablaufen müssen.

Sich nur auf den "besten Panzer der Welt" zu verlassen ist - ist die gefährlichste Naivität.

Richtige Argumentation

Zunächst: Das eine gegen das andere ausspielen ist wenig zielführend: "Wie viele Kleinunternehmer könnte man mit diesem Geld retten!?" Es geht nich darum, daß wir eine bestimmte Summe ausgeben müssen und nun suchen, wo. Es geht darum, ob wir dieses Waffensystem brauchen.
Eine Drohne kann länger in der Luft bleiben als ein bemanntes Kampfflugzeug. Damit kann sie unseren Soldaten wesentlich länger Aufklärungsdaten und Feuerkraft bereitstellen.
Nur, weil die USA die Drohnen zu zumindest fragwürdigen Zwecken einsetzen (Ich nenne das moralisch mitunter "Mord", bin aber nicht in der Lage, so eine Analyse juristisch zu führen...), heißt das nicht, daß unsere Soldaten auf dieses Waffensystem verzichten müssen. Ich meine, nur weil einer seine Frau mit nem Hammer erschlägt, nehme ich dem Schreiner ja nicht sein Werkzeug.
Mein Fazit: Drohnen für die BW: Ja! Auslandseinsätze aber immer weiter bis Null reduzieren. Zurück zur reinen Territorialverteidigung. Und die mit aller Härte und allen Waffen!

" Sie könnten aus großer

" Sie könnten aus großer Entfernung ein Lagebild anfertigen und, sofern sie bewaffnet sind, einen Angriff frühestmöglich abwehren."

Puh...
Die Bundeswehr ist seit 19 Jahren in Afghanistan um da "die Freiheit Deutschlands zu verteidigen".

5.000km entfernt von der deutschen Grenze.

Also noch "früher" & noch weiter weg kann man kaum "Angriffe auf Deutschland abwehren"...

"Die Bewaffnung ist nach meiner festen Auffassung ethisch, völkerrechtlich und politisch geboten"

->
ethisch & politisch war auch der Holocaust
nach so einigen "geboten" (man verzeihe mir diese Analogie - der Erinnerungstag an des Ende des WK2 ist erst ein paar Tage her,& soll nur aufzeigen was so einige alles zum Zeitpunkt X als "ethisch & politisch geboten" bezeichneten )
aber weder Genozide noch bewaffnete Drohnen sind lt. Völkerrecht geboten.

Die Bewaffnung von militärischen Drohnen

ist ein qualitativ entscheidender Schritt in Richtung der Automatisierung des Krieges und damit auch hin zu autonomer Kriegführung, in der Algorithmen so schnell entscheiden, dass dabei menschliche Erwägungen, Vernunft und Gewissen keinen Platz haben. Ich befürchte, dass durch die Bewaffnung der Drohnen die Hemmschwelle zu töten sinken wird.
Deshalb muss die Bewaffnung der von Israel geleasten Drohnen meiner Ansicht nach ebenso abgelehnt werden wie Beteiligung Deutschlands an Drohneneinsätzen anderer Staaten über die US-Airbase Ramstein und die Beteiligung an der sogenannten Eurodrohne.
Gerade die Corona-Pandemie zeigt uns, dass wir unsere Ressourcen für zivile Zwecke einsetzen müssen.

Stellt sich diese Frage wirklich?

Seit meiner Dienstzeit bei der Bundeswehr ging es "Gefühlt" ständig bergab. Deutschland (Und Europa) braucht ein Konzept für seine Armee(n). Die Frage was möchte ich langfristig bewirken und wie muß ich mich dafür aufstellen, muß als Ausgangspunkt definiert sein. Das ist aber nicht der Fall. Infrakstrukturelle Probleme, ein fast statischer Beschaffungswulst und die unklare Haltung der Politik lähmen die Neuaufstellung. Daran wird auch eine Drohne nichts ändern. Der Eurofighter, div. gepanzerte Fahrzeug, Handfeuerwaffen, alles krankt am statischen System.
Der Aufbau einer europäischen Armee könnte eine Lösung sein. Die Spezialisierung auf Teilbereiche, z.B. Logistik könnte eine Ressourcen schonende Möglichkeit sein. Eine hypermoderne Drohne in einer Armee wie der unseren mit ihrer maroder Infrastruktur dagegen weniger.

Am 11. Mai 2020 um 09:12 von Grimm90

Zitat: "Worin liegt der Unterschied ob ein Soldat einen Abzug...
am Gewehr betätigt oder am Joystick? [...]"
Meine volle Zustimmung!

Mehr und bessere Waffen für die Bundeswehr, aber eine grundlegendere Betrachtung, ob die Bundeswehr in fremde Länder gehört und was sie dort tun soll.

Ich bin Patriot. Und als solcher sähe ich am liebsten mein Vaterland in gar keinen Krieg involviert. Aber zu heftigster Verteidigung gerüstet. Meines Erachtens sollten im exterritorialen Gebiet ausschließlich Katastrophenschutzkräfte aus Deutschland zu finden sein. Es sei denn, das betreffende Land greift uns an. Aber das ist lange nicht mehr geschehen.

Wo sollen die denn fliegen?

Über Deutschland?
Und warum brauchen wir die?
Man sollte erstmal sehen das bestehendes funktioniert.

Wozu Drohnen?

Wenn überhaupt, sind Drohnen doch ausschließlich bei der kontinuierlichen Überwachung der deutschen bzw der europäischen Grenzen sinnvoll.
Das hat aber doch bisher nur eine Handvoll von EU - Staaten vor. Haben diese Länder schon Drohnen im Einsatz und können Erfahrungsberichte zur Verfügung stellen?

Menschenverachtend

Wenn in der Politik und den Medien über alle Staaten gleich offen, kritisch und ohne Vorurteile berichtet und die Politik daran ausgerichtet würde, müsste man festellen, dass wir keinem Gegner gegenüberstehen, der auch nur im Entfernstesten die Anschaffung von Drohnen und manchem anderen Krieggerät, wie etwa atombombenfähigen Kampfflugzeugen, rechtfertigen würde. Die Welt ist bis über die Zähne bewaffnet und bedarf keiner zusätzlichen Kriegsgeräte. Die Welt hat total andere Probleme, aktuell Corona, Klima und nicht zu vergessen das menschliche Elend in weiten Teilen der Erde. Jetzt auch Geld für Rüstung auszugeben ist einfach nur Menschenverachtend!

Tödliche Zukunftsaussichten

Per Joystick wird das Töten kinderleicht. Eine abartige Vorstellung! Denke da an Obama und Trump, die ohne faires Gerichtsverfahren den Tod per Drohne anordnen. Es geht nicht mehr um schuldig oder unschuldig. Es geht um das banale Ausleben der Macht!

Wie die Erfahrung zeigt, wurden bewaffnete Drohnen

in den letzten Jahren innerhalb der Nato fast ausschließlich für völkerrechtswidrige Angriffe und Morde eingesetzt. Muss die Bundeswehr diese Fähigkeiten auch besitzen ?
Will Frau AKK unsere Soldaten auch zu potentiellen Mördern machen ?

"Ich bin wohl gut im Töten"

... scherzte der Friedensnobelpreisträger Obama einst über seinen Drohnenkrieg. Noam Chomsky nannte genau diesen Drohnenkrieg die "mörderischste Terror-Kampagne der Gegenwart". Eine bewaffnete Drohne ist eine Angriffswaffe. Auf der Homepage der Bundesregierung findet sich noch die Ansprache der Bundeskanzlerin zu 70 Jahren Grundgesetz. Wir sollten bei diesem Grundgesetz bleiben. (Zitate aus DLF, 19.1.2017)

Warum nicht gleich eine EU-Truppe?

Jedes Land kauft irgendein Waffensystemchen irgendwo. Der einheitliche Standard an Munition hat schon Preussen eine Vormacht gebracht. Wir könnten ja auch die BW föderalisieren, mit den aus der Corona-Krise bekannten "Vorteilen" (für die Fleisch- und Fußball-Industrie?). Damit wäre sie nich ineffizienter. Nein, Verteidigung gehört europäisch aufgestellt.
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Und wie andere Kommentatoren angemerkt haben: wir haben KEIN GELD mehr für Spielzeug, das dann nicht funktioniert. Und das jetzt im Schatten von Corona zu beschliessen, zeigt klar, dass der Bürger hinter's Licht geführt werden soll. Anslog der Kampfjet-Reise. Wenn das so läuft, dann ist die nä Wahl für mich klar! (Nein, nicht die Sozial-Nationalen)

Nein!

Deutschland - einer der größten Waffenexporteure. Deutsche Soldaten in fernen, fremden Ländern. Jetzt bewaffnungsfähige Drohnen. Nein! Nach wie vor gilt nur eines: Frieden schaffen ohne Waffen! Schwerter zu Pflugscharen!

Die Argumentation der Befürworter.

Was Frau Strack-Zimmermann den Gegnern der Drohnenbeschaffung entgegenhält geht völlig am Problem vorbei.
Es ist doch nicht die Sorge, dass die Drohnen autark, also nach “nach eigener Entscheidung“ Munition einsetzen, sondern dass die Dinger überhaupt bewaffnet sind; natürlich ist das ein Mensch, der letztlich entscheidet, wann und ob die Bewaffnung aktiviert wird.

“Deutschland braucht strategisch Drohen, um unsere Freiheit zu schützen“, fügt sie an.

Man wüsste doch gern deutlich Konkreteres, von woher und inwiefern unsere Freiheit bedroht wird, zumal der internationale Terrorismus meist von deutschem Boden aus aktiv operiert.

Da erscheinen die Bedenken des Moraltheologen B. Koch deutlich nachvollziehbarer wenn er sagt:
“Bewaffnen bedeutet zunächst: bekämpfen können. Das ist ein sehr ausgedehnter Schutzbegriff...“

Neue Waffen für die Bundeswehr?

Ich sehe hier den Sinn nicht!
Dem Argument zum Schutz der Soldaten, entgegne ich. Die Soldaten möchten nach Deutschland sich zurückziehen.
Die Bundeswehr haben doch zusammen mit den amerikanischen Streitkräften in Afghanistan hinreichend für Ordnung und Sicherheit gesorgt. Eine stabile Regierung wurde etabliert und auch die Taliban sind über Jahre hinweg gemäßigter geworden,
Die Mission der Bundeswehr ist ein voller Erfolg. Deshalb sollte man sich anderen Aufgaben widmen.

Muss man das

als Bürger jetzt verstehen, wir haben eine kleine Krise, die Wirtschaft soll wohl etwas einbrechen, auch Steuereinnahmen sollen um 100 Milliarden zurück gehen.
Da reden wir über Drohnen mit Bewaffnung, und Kauf von Flugzeugen für die Atomare Teilhabe, obwohl das von den Bürgern schon lange abgelehnt wird, laut den Umfragen, seit Jahren.
Wenn die Artikel stimmen, die es so zu lesen gibt, dann hat Deutschland den höchsten Anstieg seit dem kalten Krieg.

Jetzt stellt sich die Frage, wer bedroht uns, welches Nachbarland sollte das sein, unser rechter Nachbar ?, oder gar unser linker Nachbar ?, die Österreicher werden es wohl sicher nicht sein.

Brauch wir das Geld jetzt nicht eher für die Bahn, hab ich gerade gelesen, oder viel für den Kranich, Schulen könnten auch etwas gebrauchen.
Ich könnte da eine lange Liste schreiben wo Geld gerade gebraucht wird, völlig unverständlich das Ganze.

Bewaffnete Drohnen sind reine Angriffswaffen

Und da fragt man sich natürlich für was man so was braucht. Zumal ja der US amerikanische Drohnenkrieg im Rahmen des 'War on Terror' sehr schön zeigt wie präzise und genau diese Waffen sind. Da werden Ganze Familien etc. als Kollateralschäden abgetan...

Drohnen können durchaus sinnvoll sein. Zur Aufklärung und Überwachung von Gebieten. Für die Flüchtlingsrettung im Mittelmeer, für den Umweltschutz etc. Aber für all diese Sachen braucht es eben keine Bewaffnung. Da braucht es nur gesunden Menschenverstand an welchen es offenbar in der Politik mangelt.

09:14 von zöpfchen

an der Seite unserer Verbündeten für ein klein wenig Sicherheit sorgen müssen.
.
wo liegt ihr Problem
wir bleiben hier die bleiben dort

@ schiebaer45, um 09:00

Da bin ich nicht Ihrer Meinung.

Selbst wenn die Luftwaffe absolut einsatzfähig wäre, kann das kein Argument für die Beschaffung bewaffneter(!) Drohnen sein.

@ Freiherr von Eggburg, um 09:16

Am Ende Ihres bemerkenswerten Kommentars vermisst man Ihre klare Antwort auf die Frage:
“Bewaffnete Drohnen - ja oder nein?“

Interpretiert man Sie falsch, wenn man ein “Ja“ herausliest?

Leider nur zum Teil richtig!

Es geht natürlich um die Macht da haben sie recht!
Mittels Drohnen ist es viel einfacher auch das eigene Volk unter Kontrolle zu halten!
Es geht hier um alles, totale Kontrolle und die Möglichkeit vorbei an jedweden Mechanismen zu töten!
Es ist eine weitere Idee die Freiheitsrechte massiv einzuschränken, mir wird schlecht bei dem Gedanken....

Am 11. Mai 2020 um 09:42 von jdk

Zitat:"Deutschland - einer der größten Waffenexporteure. Deutsche Soldaten in fernen, fremden Ländern. Jetzt bewaffnungsfähige Drohnen. Nein! Nach wie vor gilt nur eines: Frieden schaffen ohne Waffen! Schwerter zu Pflugscharen!"

Wer seine Schwerter zu Pflugscharen macht, pflügt bald für den, der seine Schwerter behalten hat.
vgl. Joel 3:10

Wie andernortes gesagt: Ich bin gegen die entsendung unserer Soldaten ins Ausland. Da stimme ich mit Ihnen überein.

Unfassbar

Wie menschenverachtend, wenn man die Anschaffung von Drohnen, als ethisch und völkerrechtlich geboten, verteidigt und damit gleichzeitig, unterschwellig auch die Tötung von Menschen billigt.

Kampfdrohnen sind nicht schlecht.

Wichtig ist, dass man deren Einsatz genau definiert und in Gesetze aufnimmt. Es darf nicht sein, dass sie, wie in den USA, zur Hinrichtung von Terroristen eingesetzt werden. Wird die BW von einem Feind angegriffen und ist dieser identifiziert, sollten auch Drohnen eingesetzt werden können. Wie es damals in unseren Einheiten immer hieß, "Auf klar erkannten Feind, Feuer frei!". Ein Missbrauch, wie in den USA, muss unter Strafe gestellt werden!!

Drohnen

Neues Spielzeug fuer die Bundeswehr? Das SIPRI Institut beschreibt die Ausgaben fuer die Verteidigung (Angriff) Hier fuert Amerika und das Buendnis deutlich, waerend der ausgemachte Feind eine Bruchteil ausgibt. Das versteht niemand. Fuer was benoetigt man Drohnen?
Angesichts des Letzten Desasters die Milliarden gekostet haben sollte man klug geworden sein.
Angesicht der Ausgaben wegen des wirtschaftlichen Niedergangs auf Grund der Coronakrise verbieten sich solche Ausgaben. Die unsinnige 2% Regel sollte schnellstens ausgesetzt werden - siehe SIPRI.

Soldaten in Sicherheit bringen!

"Man dürfe den Soldaten nicht den Schutz versagen, sagte Koch, der nach Angaben des Redaktionsnetzwerks ebenfalls an der Expertenrunde teilnimmt. Aber Schutz gebe es nie genug."

Politiker bringen Soldaten in Gefahrensituationen, um sich dann um deren Schutz zu sorgen.

Wie wäre es denn, die Soldaten da zu lassen, wo es sicher ist - in Deutschland?!

Bewaffnete Drohnen ethisch geboten?

Sehr geehrter Herr Otte, wenn Sie durch den Einsatz von Drohnen die Täter -Opfer- Dialektik aufheben, machen Sie das Töten von Menschen zu einem Knopfdruck auf der Daddelkonsole. Welche Art von Ethik soll das denn sein?

09:35, Frau Hambach

>>"Ich bin wohl gut im Töten"
... scherzte der Friedensnobelpreisträger Obama einst über seinen Drohnenkrieg. Noam Chomsky nannte genau diesen Drohnenkrieg die "mörderischste Terror-Kampagne der Gegenwart".<<

Das Zitat von Obama kenne ich nicht.

Der Drohnenkrieg geht mindestens auf Bush Jr. zurück und wird seitdem immer mehr intensiviert. Obama verfügte, die zivilen Opfer des Drohnenprogramms öffentlich zu machen, was Trump wieder kassierte. Seitdem gibt es dazu keine offiziellen Zahlen mehr.

Wie man an der vorliegenden Diskussion deutlich erkennt, sind Drohnen die Kriegstechnologie der Zukunft.

Oder meint hier irgendwer, daß es ein Kriegsministerium auf dieser Erde gäbe, das bemannte Angriffe auf den Gegner unbemannten vorziehen würde, sozusagen aus Gründen der Fairness?

Dahinter verbirgt sich dann doch eine sehr romantische Vorstellung vom Krieg.

Oberstes Ziel eines jeden Kriegsherrn ist doch wohl maximale Schonung der eigenen Leute bei größtmöglicher Schädigung des Gegners.

Seit ca. 25 Jahren ...

... darf die Bundeswehr im Ausland tätig werden. Ist die Welt dadurch friedlicher geworden?
Oder diente dies nur dazu eine Waffenindustrie aufrecht zu halten?
Genauso wie dies jetzt mit den bewaffneten Drohnen geschehen soll.
Und die Mähr von der Bundeswehr als Aufbauhilfsorganisation: Wozu gibt es denn den THW?
Und nebenbei, da die Waffenindustrie Ihre Waren nicht jedem Hinz und Kunz anbieten darf, gehört diese sowieso verstaatlicht und in die Bundeswehr integriert. Damit kann man hoffentlich verhindern, dass die Bundeswehr gegen Ihre eigenen Waffen kämpft.
Vielleicht sollte man noch eine Ausstiegsklausel in die "Beschaffungserlaubnis" integrieren: Sollte ein eigener Soldat oder ein Zivilist, damit getötet werden, werden diese Waffen sofort abgeschafft und verschrotet.
Immerhin sollte durch die Drohnen eine zielgenauere Kriegsführung ermöglicht werden, oder täusche ich mich dabei?

um 09:56 von harry_up

um 09:56 von harry_up

Sie fragen: "Am Ende Ihres bemerkenswerten Kommentars vermisst man Ihre klare Antwort auf die Frage:
“Bewaffnete Drohnen - ja oder nein?“
Interpretiert man Sie falsch, wenn man ein “Ja“ herausliest?"

In meinem Kommentar habe ich folgendes geschrieben:

Die Verteidigungsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland und Europas müssen sich an die hybride Veränderung militärischer Bedrohungen ständig anpassen.

- Damit meine ich ein ganz klares JA zur Einführung auch von modernen Drohnen. - Denn, China wird es tun, Nordkorea wird es tun ... und extrem islamistische Fanatiker-Staaten werden dies ebenfalls tun.

Ich möchte nicht, dass Europa am Ende dasteht und sagen muss: "hätten wir uns mal früher mehr darauf vorbereitet"...

Wenn es brennt, - dann - rufen spätestens alle nach der Feuerwehr.

Die Verteidigungsfähigkeit muss sich anpassen.
- ständig.

09:58 von pfitch

Zitat:"Mittels Drohnen ist es viel einfacher auch das eigene Volk unter Kontrolle zu halten!
Es geht hier um alles, totale Kontrolle und die Möglichkeit vorbei an jedweden Mechanismen zu töten!
Es ist eine weitere Idee die Freiheitsrechte massiv einzuschränken, mir wird schlecht bei dem Gedanken...."

Völlig unabhängig davon, ob bewaffnete Drohnen sinnvoll sind oder nicht - ich meine nein -, Ihr Horrorszenario bläst ins gleiche Horn wie die neubesorgten Bürger, die in den Pandemieeinschränkungen den Einstieg in eine neue Weltordnung sehen wollen. Etwas weniger selbst geschürte Panik und etwas mehr Vertrauen in unsere Verfassungsordnung und Gerichte wären deutlich zielführender.

@Grimm90 - Soldat in Todesgefahr vs. Gamer im Homeoffice

09:12 von Grimm90:
"Worin liegt der Unterschied ob ein Soldat einen Abzug am Gewehr betätigt oder am Joystick?"
> Mit sinkender Eigengefährdung steigt die Kriegslust. Bisher stehen unsere Politiker wenigstens vor dem Problem, dass nur wenige Menschen bereit sind, für die Machtfantasien anderer ihr Leben zu riskieren.

"Die Befürchtung das eine Bewaffnung deutscher Drohnen zu einem Drohnenprogramm wie in den USA führt teile ich nicht. So etwas ist durch unsere Gesetze von vorneherein ausgeschlossen."
> Unsere Gesetze scheinen es zulassen, dass Bundeswehrsoldaten in fernen Ländern fremde Menschen erschießen. Warum sollte das bei Kampfdrohnen verboten sein? Das mediale Interesse an unseren Kriegen ist eh erschreckend gering.

Fähigkeiten

Unser Land schickt Soldaten in fremde Länder, um dort unsere Interessen zu wahren. Das sind nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch politische und moralische Interessen, wie zum Beispiel die Menschenrechte. Übrigens geht es auch um die Interessen des hier schon vielzitierten Kleinunternehmers. Dann müssen wir den Soldaten den bestmöglichen Schutz gewähren. Und dazu gehört halt auch, dass jemand, der unsere Soldaten bekämpft, selbst schnell und effektiv bekämpft wird. Da sind bewaffnete Drohnen ein sinnvolles Werkzeug.
Ist es moralisch, Soldaten, die im Auftrag des von uns gewählten Parlaments im Einsatz sind, im Sarg heimfahren zu lassen? Übrigens sinkt durch das bloße Wissen um die Existenz bewaffneter Drohnen die Wahrscheinlichkeit eines Angriffes auf unsere Soldaten. So gesehen schützen bewaffnete Drohnen Leben sogar beim Gegner.

09:56, harry_up

>>@ Freiherr von Eggburg, um 09:16
Am Ende Ihres bemerkenswerten Kommentars vermisst man Ihre klare Antwort auf die Frage:
“Bewaffnete Drohnen - ja oder nein?“

Interpretiert man Sie falsch, wenn man ein “Ja“ herausliest?<<

Man kann nicht den Krieg als notwendig betrachten und sich gleichzeitig gegen den Einsatz von unbemannten Flugkörpern aussprechen. Sie sind aus grundlegenster
militärischer Logik heraus entstanden, und jedes Land, das Krieg führt, wird sie in Zukunft einsetzen. Außer natürlich es will den Krieg nicht gewinnen. Aber ein solches Land wird wohl ohnehin keinen Krieg führen.

Ich, für mein Teil, bin nicht gegen einzelne Waffensysteme, sondern gegen den Krieg als solchen.

Denn es gibt keinen humanen Krieg.

Nur weil uns Corona im Griff hat ...

..heißt das ja nicht, das die übrige Welt still steht ... sie ist etwas aus dem Focus, mehr nicht.
Drohnen sind ein weiterer Schritt in Richtung Cyber War. Bomben sind nach dem Abwurf lenkbar, Panzer- und andere Geschütze feuern fast ohne Menscheneinwirkung auf Meter genau, von Raketen wollen wir nicht reden. Längst fliegen 500 Gramm Drohnen mit Sprengsätzen als moderner Minenersatz ... der Platz reicht hier nicht.
Die Armeen werden kleiner, ihre Arsenale größer. Solange diese neue Rüstungsspirale nicht weltweit gestoppt werden kann, wird das so weiter gehen.
Ich mag das auch nicht, aber bringen sie das mal in Nord Korea, Pakistan, Indien oder dem Iran vor ... und Israel ist auch inoffizielle Atommacht, wie Deutschland: wir dulden die Amerikanische Lagerung und den ev. Einsatz von Deutschem Boden aus.
Der böse Geist ist aus der Flasche ... und mit der Steinschleuder lässt der sich nicht mehr beeindrucken .. auch nicht von Deutschland.

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