Kommentare - Cyberangriff auf Bundestag: Haftbefehl gegen russischen Hacker

05. Mai 2020 - 09:35 Uhr

Vor fünf Jahren griffen Hacker das IT-System des Bundestags an. Jetzt hat die Bundesanwaltschaft nach Recherchen von WDR, NDR und SZ einen Haftbefehl gegen einen Tatverdächtigen erwirkt. Er soll für den russischen Geheimdienst arbeiten.

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Kommentare

um 14:23 von schutzbefohlener

"Ich würde fast wetten, dass der Absender der Mail nicht @un.org war, sondern lediglich der angezeigte Absender."

Angesichts der Tatsache wie einfach und mit dilettantischen Mitteln der (wahre) Absender einer Mail gegen einen (angeblichen) Wunschkandidaten ausgetauscht werden kann, faszinierte mich schon vor Jahrzehnten ... und KEINER hat was dagegen getan ... warum wohl nicht?

Wer hätte "Einbußen" wenn man jede Mail "zweifelsfrei" zuordnen könnte? Geheimdienste eventuell?

@ 13:56 Gesellschaftskrise

Es hilft Ihnen nicht, im Fall Skripal den Briten Lügen zu unterstellen. Letzten Endes haben sich die beiden Herren aus Russland selbst überführt, als sie sich bei Russia Today fälschlich als Geschäftsleute ausgaben. Bei diesem Interview konnten die Briten nicht manipulieren. Nein, der Fall Skripal zeigt sehr deutlich, dass auch der russische Geheimdienst Fehler macht. Deshalb kann man auch nicht wegen möglicher Fehler bei den Cyberattacken die Schlussfolgerung ziehen, dass Russland nicht dahinter stecken könne.

Die Nebelkerzen zünden nicht

Die Nebelkerzen, die hier ein paar Russlandversteher werfen wollen, zünden nicht. Wenn man schon bei seinem illegalen Tun Hals über Kopf flüchten muß, wie die mutmaßlichen Hacker (siehe meinen Beitrag von 14:38 Uhr), dann sollte man zumindest daran denken, Laptops und Mobiltelefone mitzunehmen. Sonst wird es eng.

Eindeutigere Beweise als die Geräte der mutmaßlichen Täter, auf denen die maßgeblichen Daten zu finden waren, kann mal wohl nicht bekommen. Da können die Verdächtigen auch gleich gestehen.

Liebe Russlandversteher: packt eure Nebelkerzen wieder ein.

14:24, Gesellschaftskrise @fathaland slim 12:33 krittkritt

>>"Bitte strengen Sie sich doch bei der Putinverteidigung ein ganz klein wenig mehr an. Behauptungen , die tausendfach widerlegt wurden , sind nicht zweckdienlich."

Wenn Sie schon solche Überlegungen anstellen , dann sollten Sie aber nicht im Nebel stochern.

Dann kommen Sie doch mal rüber mit den tausendfachen Widerlegungen . Sie brauchen nur 2 Widerlegungen präsentieren , damit Sie Recht behalten .<<

Sie sind noch nicht lange hier im Forum unterwegs, oder?

Der von mir angesprochene Forist postet das, was er hier im Thread schreibt, seit Jahren. Ganz egal, ob es zum Thema passt oder nicht. Und seit ebensovielen Jahren nehmen kenntnisreiche Mitforisten diese Behauptungen immer wieder auseinander.

Sie haben das bisher nicht mitbekommen?

Wie schade.

Ich werde aber trotzdem diese Diskussion, die hier auch gar nicht hingehört (hier geht es nicht um die Mueller-Untersuchungen) extra für Sie wieder aufwärmen. Die Moderation würde es auch nicht erlauben, wegen Themenabweichung.

Haftbefehl? Ja

Haftbefehl?
Ja super....
Einer der an dem Mord von Litwinenko beteiligten KGB-Agenten, Andrej Lugowoi, sitzt heute für die Verdienste für das Vaterland in der Duma.
Interessiert das jemanden in Russland?

Cyberangriff auf Bundestag:Haftbefehl.....

Und wer ist dieser Badin ? Wie kommt man auf ihn ? Der Artikel beruft sich eigentlich nur auf Geheimdienste.
Mehr Substanz wäre gut.

getroffene Hunde bellen....

Woher weiß der gute BND, dass der böse Russe ein Offizier ist? ...ohne selber spioniert zu haben?

Ist spionieren vom Russen-GRU schlimmer als vom Ami-NSA?

@artist22 - Danke.

11:01 von artist22:
"[...] Deswegen hat die NSA z.B. ein ausgefeiltes Programm, per 'erbeuteter'
Codeschnipsel jeden halbwegs bekannten Programmierer zu erkennen."

Die NSA weiß also, mit welchen Codeschnipseln sie die Ermittler auf eine falsche Spur führen kann. Und sie könnte unseren Ermittlern mit ihrem ausgefeilten Programm aushelfen. Genial.

Aber diese Möglichkeit werden Sie natürlich kategorisch ausschließen, weil... ja, warum eigentlich?

krittkritt 12:33 - "Nebelkerzen"-Kritik an der Presse ...

... in den USA hilft nicht, das Thema des Hacker-Angriffes gegen den deutschen Bundestag vom Tisch zu bekommen.

•   die russische Einmischung in den US-Wahlkampf ist so unbestritten
  dass ihre Leugnung wie ein Verzweiflungsakt wirkt.
  Nicht nur der Mueller Report hat sie aufgedeckt sondern auch das
  US-Senate Intelligence Committe hat die Beweise bestätigt.

•   die Peter Strzok/Lisa Page-Geschichte hilft auch nicht wirklich
  weiter. Weder waren die beiden die “engsten” Mitarbeiter, noch haben
  sie festgestellt, dass an der Geschichte “nichts dran“ ist. Hinzu kommt:
  beide waren nur 8 % des Untersuchungszeitraumes involviert

•   die Frage bleibt: was hat das mit dem Hack gegen den
  deutschen Bundestag zu tun ? Reine Ablenkung ?

14:31, Xabbu @13:45 von fathaland slim

>>Es würde also so machem Mitkommentatoren oder innen gut zu Gesicht stehen, in seine/ihre Betrachtung einzubeziehen, daß Geheimdienste per se NIE ihre wahren Einschätzungen durch die Presse rauschen lasen.<<

Das stimmt nicht.

Wenn es dem Zweck dient, lassen sie auch ihre wahren Einschätzungen durch die Presse rauschen.

Wenn man von vornherein wüsste, daß alles, was Geheimdienste veröffentlichen, nicht der Wahrheit entspricht, dann würde das die Sache ungeheuer vereinfachen.

Aber so einfach machen es uns die Dienste leider nicht.

14:37, Xabbu

>>"Das schreiben Sie jetzt schon seit vielen Jahren. Mittlerweile haben Ihre Behauptungen nicht einmal mehr humoristische Qualität. Sie sind einfach nur von zwanghafter Langweiligkeit."

Wiso sollte es langweilig sein, darauf zu verweisen daß Müller nichts fand was er Russland vorwerfen konnte?<<

Seine Ermittlungen haben zu zahlreichen Anklagen geführt, er konnte aber die Beteiligung/Mitwisserschaft Trumps nicht gerichtsfest nachweisen.

>>"Bitte strengen Sie sich doch bei der Putinverteidigung ein ganz klein wenig mehr an."

Hier unterliegen sie wohl einem kleinen Missverständnis. Hier wird nicht Putin verteidigt, sondern die Demokratie! Denn in demokratischen Staaten werden Menschen verurteilt, nachdem ihre Schuld nicht vermutet, sondern nachdem sie erwiesen ist.<<

Nein, hier wird Trump verteidigt. Der nicht vor Gericht stand und deswegen auch nicht verurteilt werden konnte.

>>Bitten sie also offiziell um eine Nachschulung in Sachen Demokratieverständnis?<<

Nö.

@fathaland slim - Propaganda ist meist plump.

11:27 von fathaland slim:
"Lustlos konstruierte antirussische Propaganda also. Welche Propagandaabteilung ist denn derart unfähig?"

Propaganda liefert das, was für die Meinungsbildung der meisten Menschen ausreicht. Und das sind oft nur plumpe Feindbilder. Aber darum geht es ja gar nicht.

Vielleicht können Sie mir ja erklären, wie man eine "false flag"-Aktion westlicher Geheimdienste ausgeschlossen haben will.

@Träumerhabenverloren - "Hier, ich war's!"?!

12:04 von Träumerhabenverloren:
"Genau das was Sie beschreiben ist die Lösung: dem Hacker ist klar, dass er für die D Justiz unangreifbar ist, weil der Russ. Staat Auftraggeber ist. Wie will man dann auf seinen Erfolg aufmerksam machen?"
> Sie meinen also, dass der Mitarbeiter eines Geheimdiensten so ein Geltungsbedürfnis hat? Der wäre doch sofort arbeitslos oder schlimmeres.

"Genau so wie es unsere Dienste geschafft haben: eine Namen zu finden, weil der Hacker das so wollte. Als Anerkennung. Einfach nicht?"
> Etwas zu einfach - insbesondere im Hinblick auf den Ermittlungszeitraum.

@Nachfragerin

"Neu
Am 05. Mai 2020 um 15:03 von Nachfragerin
@artist22 - Danke.

11:01 von artist22:
"[...] Deswegen hat die NSA z.B. ein ausgefeiltes Programm, per 'erbeuteter'
Codeschnipsel jeden halbwegs bekannten Programmierer zu erkennen."

Die NSA weiß also, mit welchen Codeschnipseln sie die Ermittler auf eine falsche Spur führen kann. Und sie könnte unseren Ermittlern mit ihrem ausgefeilten Programm aushelfen. Genial.

Aber diese Möglichkeit werden Sie natürlich kategorisch ausschließen, weil... ja, warum eigentlich?"

Ganz einfach: Weil die mutmaßlichen Täter die Beweise für ihr Tun gleich selbst geliefert haben (Siehe meine Antwort auf Ihren Beitrag von 14:38 Uhr). Aber diese Möglichkeit werden Sie natürlich kategorisch ausschließen, weil... ja, warum eigentlich?

15:02, hellmutant

>>getroffene Hunde bellen....
Woher weiß der gute BND, dass der böse Russe ein Offizier ist? ...ohne selber spioniert zu haben?

Ist spionieren vom Russen-GRU schlimmer als vom Ami-NSA?<<

Es ist beides nicht schlimm, sondern Usus zwischen Staaten. Spione sind in gewisser Weise Diplomaten. Werden sie gepackt, dann werden sie gern mal ausgetauscht. Sie wissen, Glienicker Brücke und so.

"Gut" und "Böse" sind Kategorien, die hier, wie so oft in Politik und Diplomatie, nicht greifen. Sie werden nur von Leuten benutzt, die für eine der beteiligten Seiten Partei ergreifen.

Sehr schön hat das früher das MAD-Magazin mit seiner Serie "Spion&Spion" auf den Punkt gebracht. Ich weiß nicht, ob es die noch gibt.

um 14:52 von Anderes1961

"Die Nebelkerzen, die hier ein paar Russlandversteher werfen wollen, zünden nicht. Wenn man schon bei seinem illegalen Tun Hals über Kopf flüchten muß, wie die mutmaßlichen Hacker (siehe meinen Beitrag von 14:38 Uhr), dann sollte man zumindest daran denken, Laptops und Mobiltelefone mitzunehmen. Sonst wird es eng.
Eindeutigere Beweise als die Geräte der mutmaßlichen Täter, auf denen die maßgeblichen Daten zu finden waren, kann mal wohl nicht bekommen. Da können die Verdächtigen auch gleich gestehen.
Liebe Russlandversteher: packt eure Nebelkerzen wieder ein."

Sie sind in eine argumentatorische Falle getappt. Eine Falle deshalb, weil sie absurd ist. Kein Hacker im Staatsaufrag würde seinen Rechner unverschlüsselt betreiben. Da können sie beschlagnahmen wie sie wollen, was wirklich drauf ist, werden sie nie erfahren.

Was nun ihren "angeblichen" Beleg betrifft, den sie aus ihrem eigenen Beitrag hier ziehen wollen:

"Soll haben, soll sich befunden haben".

Sehr Demokratisch !

Was für ein Glück

Was für ein Glück, dass ich bei diesem trübsinnigem Wetter diese "Diskussion" bzw. diesen Meinungsaustausch lesen darf.
Da wird ja alles aufgefahren. Mueller, Trump, Putin..... alles dabei, nur wenig zum Thema.

Und was ein Glück, dass ich von IT und dem ganzen Zinnober drumrum nullkommanull Ahnung habe.
So komme ich auch nicht auf die Idee, hier schlaue Kommentare zu verfassen, welche wegen Themenabweichung eh nicht von der Moderation freigeschaltet wird.
Oder?

@fathaland >Gesellschaftskrise - Whataboutism als Ablenkung ...

... von dem eigentlichen Diskussionsinhalt ist eine gut beobachtbare Erscheinung in diesem Forum, wenn es um den hier diskutierten Themenkomplex geht.

"Der von mir angesprochene Forist postet das, was er hier im Thread schreibt, seit Jahren. Ganz egal, ob es zum Thema passt oder nicht. "

Stimmt. Das Mueller-Strzok-InsideJob-Thema könnte eigentlich als Signatur zu jedem "Kritt_ischen Post" geführt werden. Faktisch unbedeutend, aber beständig wiederholt.

Hier geht es um den Hack gegen den Bundestag und nicht um den Mueller Report.

Es ist nicht die Frage Spuren oder nicht Spuren

Im Internet, grundsätzlich läßt sich alles Knacken was von Menschen programmiert oder gebaut wurde. Ich streite auch nicht ab das es Hackerangriffe aus Russland gegeben haben kann, das machen alle Geheimdienste was mir "spanisch" vorkommt ist der lange Zeitraum, so lange speichern provider keine Daten und entgegen vieler Meinungen. Professionelle Hacker können durchaus die IP verschleiern. Das hat dann aber seine Gründe nicht inder Technik sondern mehr im politischen Bereich und Eigenständigkeit von Drittstaaten.
Was ich allerdings in diesen Zusammenhang arg bezweifelt das die IP an einen Klarnamen eines Sicherheitsbeamten oder eines Spionagedienstes gebunden ist. Da scheinen doch einige zu viel James Bond geschaut zu haben.
Nebenbei, wenn ich es recht lese kamen "entscheidende" Hinweise von anderen Geheimdienste, die können sie allerdings auch nur haben, wenn sie selber Hacken und wie man sieht dieses Monopol mit allen Mitteln bis hin z. Handelskrieg verteidigen

Geheimdienste

Dass amerikanische, chinesische und russischer Dienste hier in Deutschland spionieren, sollte eigentlich nicht überraschen. Insoweit kann ich nur hoffen, dass Alle über Alles informiert sind.

Ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel auf dem Rücken sämtlicher Bevölkerungen.

Ruhe wird wohl erst einkehren, wenn es nichts mehr zu "hacken" gibt. Weil sowieso alles transparent ist. Und weil es dann daher auch keine Geheimdienste mehr gibt. Und keine "Staatenlenker", für die sie arbeiten.

@Grillenspinnerei um 11:20

"Vielleicht möchte man mit der Konstruktion äußerer Bedrohungen aber auch das "Volk" still und zusammen halten. "

Ich bin bestimmt kein absoluter Freund Putins. Aber eines steht fest: Durch die aggressive Strategie der NATO mit der feindseligen NATO-Osterweiterung, die es eigentlich nicht geben dürfte, würde ich mich als Russe schon bedroht fühlen.

Meines Erachtens ist es eher umgekehrt. Mit dem permanenten Feindbild Russland wird im Westen die Rüstung bis zum Erbrechen hochgefahren. Auf Kosten der Wohlfahrt. Südeuropäische Staaten sparen in Ihrer Not z.B. am Gesundheitswesen (siehe Coronavirus-Krise) aber niemals am Militär.

Es wird Zeit ...

... dass der Bund endlich gegen die staatlichen Hacker vorgeht. Bei aller Freundschaft und Diplomatie, diese Angriffe, das geht gar nicht. Was denkt sich die russische Führung dabei, sowas dem Militär-Geheimdienst zu befehlen?
Russland hat selbst eher autoritäre Strukturen, agiert aber dann gegen unser Parlament. Ausgerechnet.

Verdächtigen ausliefern

Ich fordere, dass Russland den Verdächtigen ausliefert und am besten die Verdächtigen im Fall Skripal auch gleich.

@Friedrich Spee um 11:41

"warum nach einer hackerattacke weite teile der hardware (!) ausgetauscht werden mussten"

Das hatte ich mich auch gefragt!

Gschmäckle

Wenige Wochen vor Ablauf der Verjährungsfrist erfolgt der Haftbefehl ...

Da bleibt ein fades Gschmäckle übrig ...

@Xabbu

"Sie sind in eine argumentatorische Falle getappt. Eine Falle deshalb, weil sie absurd ist. Kein Hacker im Staatsaufrag würde seinen Rechner unverschlüsselt betreiben. Da können sie beschlagnahmen wie sie wollen, was wirklich drauf ist, werden sie nie erfahren.

Was nun ihren "angeblichen" Beleg betrifft, den sie aus ihrem eigenen Beitrag hier ziehen wollen:

"Soll haben, soll sich befunden haben".

Sehr Demokratisch !"

Daß seriöse Medien bei Berichterstattungen über mutmaßliche Täter den Konjunktiv benutzen, ist in der Tat sehr demokratisch und gut so. Denn es erfolgte noch keine Verurteilung. Geräte kann man übrigens nicht nur verschlüsseln, sondern auch entschlüsseln, dauert halt nur etwas länger. Und wenn Sie selbst nachlesen möchten, finden Sie den entsprechenden Bericht, in dem Sie in eine Suchmaschine Ihrer Wahl einfach mal vsc.exe eingeben. Hat mich 2 Minuten Zeit gekostet, den Artikel zu finden. Schneller geht es, wenn Sie zusätzlich gleich noch Golem.de mit eingeben.

Verstehe ich nicht. Hackt ein

Verstehe ich nicht.

Hackt ein US-Bürger,erklärt ein Pofalla die Spionage-Affäre für beendet.

Soll ein Russe gehackt haben,wird ein internationaler Haftbefehl erwirkt.

@ Nettie

Ruhe wird wohl erst einkehren, wenn es nichts mehr zu "hacken" gibt. Weil sowieso alles transparent ist.

Ich möchte aber nicht, dass die autoritäre Führung eines anderen Staates einen Einblick in unsere Diskussionen und politischen Entscheidungsprozesse erhält.

Russlands Ansehen ...

... in der deutschen Öffentlichkeit wird weiter sinken durch diese Hackerattacke auf unsere politischen Institutionen. Russland schadet sich weit mehr, als es sich durch die illegale Aktion Vorteile ergattert.

@flegar

"
Am 05. Mai 2020 um 15:52 von flegar
@Friedrich Spee um 11:41

"warum nach einer hackerattacke weite teile der hardware (!) ausgetauscht werden mussten"

Das hatte ich mich auch gefragt!"

Nun, wenn man sich ein klein wenig mit Computern beschäftigt, dann weiß man, daß jegliche Hardware auch Programmcode benötigt, damit der Computer überhaupt weiß, daß er diese Hardware hat. Treiber zum Beispiel. Und was kann man in einem solchen Programmcode prima verstecken? Richtig. Schadsoftware.

@Anderes1961 - Möglichkeiten

15:18 von Anderes1961:
"Ganz einfach: Weil die mutmaßlichen Täter die Beweise für ihr Tun gleich selbst geliefert haben (Siehe meine Antwort auf Ihren Beitrag von 14:38 Uhr). Aber diese Möglichkeit werden Sie natürlich kategorisch ausschließen, weil... ja, warum eigentlich?"

Ich schließe keine Möglichkeit aus.

Ihre Antwort bezieht sich auf einen Cyberangriff auf die OPCW. Leider weiß ich nicht, was ich mir unter dem Material für die "Attribution des Angriffs" vorstellen muss. Sollten das identische Codes wie beim Angriff gegen den Bundestag sein, wäre das ein deutliches Indiz (sofern der Code nicht auch von anderen Hackergruppen verwendet wird).

14:05 von AK47

Zitat:"Der Haftbefehl wird natürlich trotz " investigativen" Journalismus nicht veröffentlicht."

Seit wann werden Haftbefehle im Internet veröffentlicht?

Warum hacken?

Wenn dt. Sicherheitsfirmen russische Sicherheitssoftware nutzen. Wenn es selbst offizielle Organe des Staates tun, ja selbst Vertreter der russischen Softwarefirma im Aufsichtsrat grosser dt Sicherheitsfirmen sitzen?
Sie haben doch alle Info so aus erster Hand!

14:59 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Mehr Substanz wäre gut."

Ihrer Meinung nach stellt die Bundesanwaltschaft einfach so Haftbefehle aus, um Russland zu ärgern?

@Davian - Hacker aufspüren

12:03 von Davian:
"Andauernd werden Hacker auf frischer Tat ertappt und verhaftet, obwohl das Ihrer Meinung nach völlig unmöglich ist."
> Schreiben Sie von staatlichen Hackern oder von jugendlichen Hackern, die sich gern mal mit Ihren Taten brüsten?

"Wenn Sie als Laie Ihre IP verschleiern, um zum Beispiel ausländische Streaminganbieter nutzen zu können, dann funktioniert das, weil die Anbieter nicht versuchen Sie aufzuspüren. [...] Geheimdienste werden aber dafür bezahlt."
> Geheimdienste werden auch dafür bezahlt, ihre Aufspürung zu verhindern. Oder irre ich mich?

15:47, flegar

>>Ich bin bestimmt kein absoluter Freund Putins. Aber eines steht fest: Durch die aggressive Strategie der NATO mit der feindseligen NATO-Osterweiterung, die es eigentlich nicht geben dürfte, würde ich mich als Russe schon bedroht fühlen.<<

Ich bin weit entfernt davon, ein Freund der NATO zu sein, geschweige denn ein absoluter, aber ich möchte doch mal feststellen, daß die NATO-Osterweiterung auf ausdrücklichen Wunsch ihrer Neumitglieder geschah. Ich habe das damals nicht wirklich verstanden, weil ich hoffte, die NATO hätte ihren Zweck erfüllt und wäre jetzt überflüssig, aber das war wohl eine Fehleinschätzung meinerseits.

Und ewig grüßt das Schaltnetzteil!

Ich versteh auch nach Monaten immer noch nicht, was der Schaltplan eines Schaltnetzteils im Aufmacherforto über einen Hack zu suchen hat.

15:18 von Nachfragerin

Zitat:"Sie meinen also, dass der Mitarbeiter eines Geheimdiensten so ein Geltungsbedürfnis hat?"

Nein. Aber die Bundesanwaltschaft kann mittels des Haftbefehls der russischen Seite zeigen, dass sie nicht gepennt hat und den mutmaßlichen Täter kennt. Dass dieser Haftbefehl jemals vollstreckt wird, glauben die Bundesanwälte sicher auch nicht, er ist ein Signal. Aber was sag ich, es war ja kein Russe...

16:00, frische Unterhose

>>@ Nettie
Ruhe wird wohl erst einkehren, wenn es nichts mehr zu "hacken" gibt. Weil sowieso alles transparent ist.

Ich möchte aber nicht, dass die autoritäre Führung eines anderen Staates einen Einblick in unsere Diskussionen und politischen Entscheidungsprozesse erhält.<<

Unsere Diskussionen und politischen Entscheidungsprozesse sind, wie das in freiheitlichen Demokratien üblich ist, komplett transparent. Da kann jeder und jede Einblick nehmen. Wer auch immer das will.

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