Kommentare

Welcher Hacker ist denn derart unfähig?

Jedem interessierten Laien ist es möglich, seine IP zu verschleiern und sich quasi unsichtbar im Internet zu bewegen. Aber ein russischer Profi soll den Ermittlern sogar hinweise auf seinen Namen dagelassen haben.

Was hier als Ermittlungserfolg dargestellt wird, wirkt auf mich wie eine lustlos konstruierte Geschichte.

Gründliche Aufklärungsarbeit

Schön zu sehen, daß trotz vielfacher Angriffe seitens Russland, unsere Ermittlungsbehörden, in mühevoller Kleinarbeit, die Hintermänner aufdecken und bennen.

Leider wird es wohl nicht lange dauern, bis die ersten Putin-Fanboys / AFD-Verschwörungstheoretiker und Konsorten anfangen Nebelkerzen zu werfen. Wenn es nach denen geht, dann ist die russische Regierung die beste und unschuldigste der Welt....
....schade, etwas mehr Realismus wäre schön. Auch im Umgang mit einem Aggressor Russland.

@Nachfragerin

"Jedem interessierten Laien ist es möglich, seine IP zu verschleiern und sich quasi unsichtbar im Internet zu bewegen. Aber ein russischer Profi soll den Ermittlern sogar hinweise auf seinen Namen dagelassen haben.

Was hier als Ermittlungserfolg dargestellt wird, wirkt auf mich wie eine lustlos konstruierte Geschichte."

Sie können zwar ohne zu viel Wissen Ihre IP verschleiern und damit Angriffe ausführen, allerdings werden Sie die Antworten des Servers nie erfahren. Diese werden nämlich an die IP geschickt als welche Sie sich verschleiert haben. Wenn Sie die Antworten nicht lesen können, können Sie auch das System nicht "proben".Schlussendlich brauchen Sie dafür soviel Technik, dass es für ein gut gesichertes System wie das IT System des Bundestags als unpraktisch heraus stellt die IP zu "spoofen".Bleiben nurnoch Proxy-Server, um die IP zu verschleiern aber die sind wiederum analysierbar. Schlussendlich hinterlässt jeder Programmierer, und somit jeder Hacker eine eigene Code Signatur

re 09:54 Nachfragerin: Lustlosigkeit!?

>>Welcher Hacker ist denn derart unfähig?
Jedem interessierten Laien ist es möglich, seine IP zu verschleiern und sich quasi unsichtbar im Internet zu bewegen. Aber ein russischer Profi soll den Ermittlern sogar hinweise auf seinen Namen dagelassen haben.<<

Die gleiche Scheinargumentation lassen Sie hier bei jedem auch nur leisesten Verdacht gegen russische Täter- und Intrigenschaften ab. Kein Wunder, dass diese Argumentation so schnell steht.

Ich fasse zusammen:
Entweder es gibt keine Beweise, dann kann es Russland unmöglich gewesen sein.
Oder es gibt Beweise, dann kann es Russland unmöglich gewesen sein.

>>Was hier als Ermittlungserfolg dargestellt wird, wirkt auf mich wie eine lustlos konstruierte Geschichte.<<

Das steht dann immer am Ende: Der „böse“ Westen hat eine Geschichte konstruiert, um dem „guten“ Russland eins auszuwischen.

Pardon, aber genau das wirkt auf mich „wie eine lustlos konstruierte Geschichte“!

@ 09:54 von Nachfragerin

Da Sie keine Details der Untersuchung kennen, ist Ihre Behauptung, es sei "eine lustlos konstruierte Geschichte" substanzlos. Man kann zwar seine IP verschleiern, aber nicht vollständig unsichtbar machen. Mit genügend Aufwand lassen sich Wege im Internet nachvollziehen. Und genau dieser Aufwand wurde hier, aus gutem Grund betrieben. Denn es handelt sich um einen der schwersten Angriffe in Deutschland durch den russischen Geheimdienst überhaupt.

.exe-Dateien aus unbekannter Quelle...

... nun ja, man könnte jetzt fragen, warum der Bundestag ein Betriebssystem verwendet, das mit einer einfachen .exe-Datei leicht ausspionierbar ist. Weiter könnte man Fragen, warum Nutzer diese Datei öffneten, warum Firewall und Virenscanner versagten.
Ich allerdings stelle mir die Frage: Ein Geheimdienst geht so dilettantisch vor? Mit einer .exe- Datei? Und hinterlässt Hinweis auf Namen, Abteilung und Ort?
Sorry, das fällt mir schwer zu glauben! Wer ein oder zwei Hackerbücher gelesen und einen Grundkurs Informatik besucht hat, macht das besser.
Das ist meine persönliche Meinung.

eintragen.
So zumindest eine ältere Meldung.
Derzufolge waren sie richtig sauer, dass diese Tools bekannt wurden, und zum Teil sogar ihrerseits gehackt, so dass sie auch von Kriminellen benützt werden können.

Ist eigenartig

denn gut Hacker lassen sich in der Regel nicht ermitteln, vielleicht noch Land oder Region, aber so wie hier beschrieben, ist sehr eigenwillig.
Und jetzt nach 5 Jahren, will man das beweisen, dürfte schwierig werden, in der schnelllebigen Zeit.

@Nachfragerin (09:54):

>>Welcher Hacker ist denn derart unfähig?
Jedem interessierten Laien ist es möglich, seine IP zu verschleiern und sich quasi unsichtbar im Internet zu bewegen. Aber ein russischer Profi soll den Ermittlern sogar hinweise auf seinen Namen dagelassen haben.

Was hier als Ermittlungserfolg dargestellt wird, wirkt auf mich wie eine lustlos konstruierte Geschichte.<<

Mag sein, dass es relativ leicht möglich ist, seine IP-Adresse zu verschleiern. Aber vielleicht ziehen Sie in Betracht, dass es ebenso technische Möglichkeiten gibt, so etwas zurückzuverfolgen? Technik ist keine Einbahnstraße. ;-)

Das ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.

Für dieses Ergebnisse haben die "Spezialisten" des Staates 5 Jahre gebraucht? Sie hätten den Chaos Computer Club zu Rate Ziehen sollen ... dann hätte/n der/die Täter bereits die sie erwartende Strafe abgesessen.
Dieses Beispiel zeigt deutlich, dass wir nicht in der Lage sind, unsere Regierungsstellen oder die Bundeswehr von Internetattacken zu schützen. Ähnlichkeiten mit der grassierenden Wirtschaftsspionage sind da nicht zufällig.
Schutz kostet Geld .. viel Geld. Summen die bei uns keiner willens ist in die Hand zu nehmen. Auf diesem Gebiet wähnen wir uns fälschlicher Weise noch in einem heile Welt Modus ...

"Was hier als Ermittlungserfolg dargestellt wird,
wirkt auf mich wie eine lustlos konstruierte Geschichte."

Was hier von Ihnen als Kommentar dargestellt wird,
wirkt auf mich wie ein lustlos getipptes Ablenkungsmanöver.

Es reicht eben nicht irgendwelches IT-Halbwissen von sich zu geben.
Auch Hacker arbeiten heute im Team, besonders die staatlichen.
Und da ist jeder so gut bzw. schlecht, wie das schwächste Glied.

Hast du einen, hast du viele.
Insbesondere via Metadaten, die man kaum kontrollieren kann.
Deswegen hat die NSA z.B. ein ausgefeiltes Programm, per 'erbeuteter'
Codeschnipsel jeden halbwegs bekannten Programmierer zu erkennen.

Und damit das dahinter stehende Team.
Der Rest ist Justizsache.

Ja, unter Freunden tut man das nicht.

Jedenfalls war das die Meinung der Bundeskanzlerin, als herauskam, dass der befreundete Geheimdienst der USA die Kanzlerin abhörte. Und da soll der Geheimdienst Russlands (angeblich unser Feind) das nicht tun? Es ist der Job von Geheimdiensten herauszubekommen, was die Anderen so treiben. Unserer macht das auch - sogar bei Freunden.
Denke man also an die Arbeitsplätze, die im Geheimdienst verloren würden, wenn sich jeder um seinen Kram kümmert.
Also: Weiterhin frohes spionieren.

@ Nachfragerin

Verharmlosen um irgendwie diffus Russland unter die Arme zu greifen, das nervt doch. Ich hab auch russische Wurzeln, aber dieses Verhalten der gegenwärtigen russischen Führung gegen Deutschland, das kann ich nicht billigen. Das geht gar nicht. Warum ist Russland wohl international so isoliert?

Was passiert jetzt

Kann der Mann verhaftet werden? Wird ein Auslieferungsantrag gestellt? Wie muss sich Russland bei einem internationalen Haftbefehl verhalten?

@ Attische Demokratie um 10:21

Volle Zustimmung!

In diesem Zusammenhang passt auch die Verleihung eines der Pulitzerpreise an die New York Times. Sie hat über „eine Reihe packender Geschichten mit großem Risiko“ berichtet und damit das aggressive Vorgehen von Putin enthüllt.

Auch wenn manche es denken, im Internet bleibt nichts verborgen, trotz VPNs und Tor-Netzwerke

Ach wie schlimm, daß jeder weiß, daß ich Badin heiß

´Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofes hat am 27.05.2019 (AZ: C-508/18) Europäische Haftbefehle als unbeachtlich bezeichnet, wenn sie von deutschen Staatsanwälten (auch ggfls. über dt. Gerichte) ausgestellt sind. Grund: zu große Staatsnähe dieser Behörden, wie man z.B. am Fall Mollath oder auch exemplarisch an der Art und Weise sehen konnte, wie Tötungen in dt. Polizeirevieren
"untersucht" werden.
Herr Badin kann sich also im EU-Raum frei
bewegen. Ob Herrn Putin ein "internationaler Haftbefehl" beeindruckt?

@Attische Demokratie - Feindbilder

10:21 von Attische Demokratie:
"Wenn es nach denen geht, dann ist die russische Regierung die beste und unschuldigste der Welt...."
> Das wird wohl niemand ernsthaft behaupten wollen.

"....schade, etwas mehr Realismus wäre schön."
> Auch schade, dass Ihnen dieser Realismus fehlt. Aber immerhin konnten Sie ein Feindbild bedienen und so die erste der von Ihnen angekündigten Nebelkerzen entzünden.

Ich halte es für genauso wahrscheinlich, dass die USA oder private Hacker hinter diesem Angriff stecken.

Datenschutz in Deutschland

In Deutschland wird über die Pflege des Datenschutz seit Ewigkeiten diskutiert und Datenschutz nach ganz oben gestellt. Warum sind große Behörden und selbst die größten Unternehmen völlig unfähig/desinteressiert an dem Thema. Aktiv wird man in Deutschland erst, wenn die Daten weg sind.

konstruierte Geschichte?

Ich mutmaße mal, dass die Identifikation eines "interessierten Laien" keine fünf Jahre benötigt. Weiterhin glaube ich, dass die Auftraggeber dieser Attacke nicht wirklich davon ausgingen, unentdeckt zu bleiben.

Die Aktionen von GPU, ... stehen für mich in einem einzigen Kontext.
Der lupenreine Demokrat und seine Unterstützer machen dem Westen / der Welt deutlich, wie weit man bereit ist zu gehen. Ein sehr deutliches Beispiel war auch die unverholene Annektierung der Krim.

Als nicht wirklicher Russland-Kenner bin ich mir aber über das tatsächliche Motiv im Unklaren. Es wäre interessant zu wissen, ob es eine tatsächlich in der russischen Gesellschaft wahrgenommene Bedrohungslage gibt. Vielleicht möchte man mit der Konstruktion äußerer Bedrohungen aber auch das "Volk" still und zusammen halten. Solche Machtinstrumente sind ja in der Geschichte nicht ganz unbekannt...

09:54, Nachfragerin

>>Welcher Hacker ist denn derart unfähig?

Jedem interessierten Laien ist es möglich, seine IP zu verschleiern und sich quasi unsichtbar im Internet zu bewegen. Aber ein russischer Profi soll den Ermittlern sogar hinweise auf seinen Namen dagelassen haben.

Was hier als Ermittlungserfolg dargestellt wird, wirkt auf mich wie eine lustlos konstruierte Geschichte.<<

Lustlos konstruierte antirussische Propaganda also.

Welche Propagandaabteilung ist denn derart unfähig?

@Attische Demokratie:

Naja, wenn wir genau so mit dem Aggressor USA umgehen, bitte.

Aber so lange wir jeden Krieg, den die USA vom Zaun brechen, akzeptieren, sehe ich die Einstellung gegenüber Russland schlicht als Doppelmoral.

Und dass der CIA, teilweise in Kooperation mit deutschen Sicherheitsdiensten, teilweise hinter deren Rücken, auch massive digitale Angriffe auf die deutsche Bevölkerung ausübt, ist leider keine Verschwörungstheorie. Es ist leider Fakt, dass wir Warnungen wie zur Sauerland-Gruppe oder zum Weihnachtsmarkt-Anschlag von den USA bekommen - woher diese Infos kommen fragen wir uns gar nicht erst...

Ich sehe alle selbsternannten Weltmächte gleichermaßen als Problem - die USA, Russland, China. Alle verfolgen rücksichtlslos das, was in ihrem nationalen Interesse liegt.

Was mich stört, ist die Darstellung, dass Russland ein größerer Aggressor sei als die USA. Das ist schlicht falsch, global betrachtet. Beiden Aggressoren sollte die EU selbstbewusster entgegentreten!

Was man nicht alles

"(er)finden" kann, wenn man nur in eine Richtung "sucht". Kein Geheimdienstmitarbeiter wäre so dämlich, Spuren zu hinterlassen. Vielleicht sollte man einmal in der Ukraine oder in Israel suchen. Übrigens ist bekannt, dass die Daten der Demokraten von innen übergeben wurden.

Marathonlauf

So wie die Bewältigung von Corona ist auch der Datenschutz ein Marathon. Alle müssen mitziehen, überall und dauerhaft. Insbesondere dort, wo erhöhtes Spionagerisiko besteht. Und das ist NICHT nur Sache der IT, sondern eines jeden Mitarbeiters, der mit sensiblen Daten und Mails arbeiten muss. Sonst kann man den Job nicht machen, sorry. LKW Fahrer müssen Ladungsicherung beherrschen und konsequent durchführen. Beim Umgang mit sensiblen Daten muss der Datenschutz beherrscht werden, d.h. Grundregeln befolgt werden. Zudem sollte durch honeypots und Test Mails der hauseigenen IT regelmäßig getestet werden, ob die Mitarbeiter ausreichend Sorgfalt walten lassen oder auf die Übung hereinfallen.

Das hat aber lange gedauert,

Das hat aber lange gedauert, bis man diesen Typen greifen konnte. Überhaupt ist es ein unhaltbarer Zustand, dass diese Hacker immer mehr Firmen, Krankenhäuser, wichtige Infrastruktur manipulieren, ja letztlich in jedem PrivatPC eindringen und teils pgefährliche Situationen heraufbeschwören und trotzdem angeblich nicht verfolgbar und vor allem greifbar sind. Alles ist im Computerbereich knackbar,Firmen, Infrastruktur, Privat-PCs, also dann mindestens auch Täter und ihre Aufenthaltsorte. Solange man da aber immer noch so tut, als könne man da nichts machen, statt sich diese Typen endlich zu greifen und sie dann für mindestens die nächsten zehn Jahre in die entsprechend technikfreien Löcher zu setzen, werden sich die oft soziopathischen Hacker weiterhin über alles hinwegsetzen und uns alle immer mehr gefährden.

ebenfalls unverstaendlich...

warum nach einer hackerattacke weite teile der hardware (!) ausgetauscht werden mussten. das habe ich schon damals nicht verstanden und frage mich, von wem die sich haben beraten lassen, und ob hier ein beratungsfehler vorliegt.

Aha, die Zeit wäre abgelaufen...

und wer die "Partnerdienste" sind, das muß leider geheim bleiben! Und die USA hatten ihn eh schon lange auf dem Schirm. Diese Meldungen, die Geheimdienste lancieren, wer soll die eigentlich glauben? Vor allem wenn es sich um Eingebungen der USA handelt?

Wieso muss man investigativ recherchieren

noch dazu in einem Team (WDR, NDR und SZ) um herauszufinden ob die Bundesstaatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen jemanden erwirkt hat? Gibt es für so etwas nicht sowieso einfach Pressemitteilungen und entsprechende Bekanntmachungen der Polizei, schon allein um die Mithilfe der Bürger bei der Ergreifung von polizeilich gesuchten Verdächtigen zu aktivieren?

unfähige Hacker ?

"Jedem interessierten Laien ist es möglich, seine IP zu verschleiern und sich quasi unsichtbar im Internet zu bewegen. "

Sorry, aber sind Sie wirklich so naiv zu meinen, die Ermittler holen sich die IP-Adresse und schon weiß man Bescheid ?? und das ganze dauert dann mehrere Jahre ?? --- oder soll Ihr Beitrag eine Nebelkerze sein ?? -- das können die Profi-Trolls dann aber deutlich besser.

@Attische

Hat schon begonnen (s.o.). An die Frau Nachfragerin: Andauernd werden Hacker auf frischer Tat ertappt und verhaftet, obwohl das Ihrer Meinung nach völlig unmöglich ist. Eine Verbindung im Internet ist immer bidirektional, wenn ich mich auf einen Server hacke, dann kommuniziert dieser mit meinem Endgerät in beide Richtungen und natürlich hinterlässt das Spuren. Wenn Sie als Laie Ihre IP verschleiern, um zum Beispiel ausländische Streaminganbieter nutzen zu können, dann funktioniert das, weil die Anbieter nicht versuchen Sie aufzuspüren. Das wäre nämlich nicht profitabel, weil zeit- und kostenintensiv. Geheimdienste werden aber dafür bezahlt. Das Märchen vom perfekten Hacken kommt vielleicht in Hollywood vor, aber nicht in der Realität.

@Nachfragerin

Genau das was Sie beschreiben ist die Lösung: dem Hacker ist klar, dass er für die D Justiz unangreifbar ist, weil der Russ. Staat Auftraggeber ist. Wie will man dann auf seinen Erfolg aufmerksam machen? Genau so wie es unsere Dienste geschafft haben: eine Namen zu finden, weil der Hacker das so wollte. Als Anerkennung. Einfach nicht?

Zu Nachfragerin um 09:54

Ihrem Kommentar ist zu entnehmen, dass sie absolut keine Ahnung haben.
Auch wenn Sie Ihre IP verschleiern können hinterlassen Sie genug Spuren im Netz um Ihre "Bewegungen" nach verfolgen zu können.
Ist halt nur eine Frage des Aufwandes!

@Attische

Und...vielen Dank für ihren Beitrag, der mir doch zeigt wie es um die Diskussionskultur derjenigen bestellt ist, die das immer von der Meinungsgegenseite einfordern.
Ich habe hier schon oft pro Putin geschrieben, kann aber für mich in Anspruch nehmen andere nie beleidigt oder herabgewürdigt zu haben.
Einfach mal darüber nachdenken.
1.Was ist eigentlich an den Vorwürfen Russland zu Hackerangriffen auf russische Systeme?
2.Kleine Erinnerung...der damalige Angriff auf die dt.Telekom-der kam wo her?

Auch russische Geheimdienstoffiziere machen Fehler

@ 09:54 Nachfragerin
Auch der russische Geheimdienst ist nicht vor Fehlern gefeit.
Denken Sie nur an den Fall des Giftanschlags auf Herrn Skripal. Damals fand die britische Polizei Spuren des Anschlagsgiftes in dem Hotel, in dem die beiden Herren genächtigt hatten. Deshalb ist es bisweilen möglich, eine Cyberattacke aus Russland nachzuweisen.

NYT: Früher einmal investigativ.

@11:12 von elcondorpasa
Frühere Pulitzerpreisträger haben die Versäumnisse auch der N.Y.T. öffentlich gemacht.

Heute sitzen in der Juri Journalistenkollegen, die um die eigene Karriere besorgt sind.
Die trauen sich nicht mehr, den Mueller'schen Fehlschlag - es gab keine russische Einmischung - zu thematisieren.
Mueller hätte seine Ermittlungen beenden können/müssen, als seine engsten Mitarbeiter (Lisa Page und Peter Strzok) feststellten, dass nichts dran ist, an der Russlandgechichte. Und als das dank deren leichtsinniger sms-Kommunikation öffentlich wurde.

Unsere Computersysteme sind fragil und leicht verletzlich

Das Problem sind nicht die Hacker, denn die nutzen nur Schwachstellen aus - das Problem sind völlig unzureichend gesicherte Systeme, schlecht geschulte Computerbenutzer, auf schön (und) einfach getrimmte Benutzeoberflächen und all die Werbetreibenden, die Mails und Internetseiten hässlich aussehen lassen, wenn auch nur ein wenig Sicherheit konfiguriert wurde. So ist es möglich beinahe jeden Mist einzuschleusen und auszuführen. Ich fürchte, mit zunehmender 'Digitalisierung' wird das noch schlimmer werden - viel, viel schlimmer.

@EUler - Fährten legen

10:43 von EUler:
"Schlussendlich hinterlässt jeder Programmierer, und somit jeder Hacker eine eigene Code Signatur"

Sicher hat jeder Hacker seinen eigenen Stil. Aber es ist auch kein Hexenwerk, die Codesignatur eines anderen Hackers zu kopieren, um die Ermittler auf eine falsche Fährte zu bringen. Besonders leicht wird es, wenn man sich den Ermittlern als Freund präsentiert, der den Angriff des bösen Russen bemerkt haben will.

Ich komme aus der IT

Zuerst möchte ich klar stellen das du Dinge in den Raum stellst die keinen Sinn ergeben für jemanden der sich auskennt..
Hättest du nur ansatzweise Ahnung von IT wüsstest du das jeder Hacker spuren hinterlässt egal wie gut er ist! Das Exe Dateien ausführbare Dateien sind und es absolut egal ist welches Betriebssystem man verwendet man kann für jedes System eine passendes Programm entwickeln um es auszuspionieren. Das man diese nicht unbedingt anklicken muss man kann solche Dinge in einem einfachen Bild in der Email verstecken.. Das Virenscanner nur bekannte Methoden und Viren erkennen keine kreativ neu geschriebenen und das man jeden Virenscanner gezielt austricksen kann.. Das so ein Angriff manchmal Jahrelang dauert und entsprechend auch genug Informationen hinterlässt um zurück verfolgt zu werden. Das die It Abteilung des Bundestages keine Kartoffeln beschäftigt sondern auch Menschen die Systeme hacken können.. Und ja ein Hacker geht genauso vor

Kosten ??

5 Jahre Ermittlungsdauer waren ja bestimmt nicht gratis, um dann mit einem Haftbefehl zu kommen, der garantiert nicht vollzogen wird.

Ich möchte nicht wissen, wie in diversen Behörden die Sicherheitsstandards sind.

ist doch

... Egal was Nachfragerin zur IT und zu Russland meint. Hier ist der inhalt des Schlageile nichts Wert und dafür sollten die deutschen sich selbst mal untersuchen. hier gibts es nix auszuspionieren, weil niemand die daten haben sondern nur unruhe stiften wollte!

re 11:16 Nachfragerin: Genauso

>>Ich halte es für genauso wahrscheinlich, dass die USA oder private Hacker hinter diesem Angriff stecken.<<

Sehen Sie, „genauso“ haben Sie bisher bei jedem Verdacht gegen Russland „argumentiert“. Bei jedem!

Den Satz „ich halte es für genauso wahrscheinlich...“ kann man wirklich vor jede auch noch so abstruse Behauptung stellen. Man hat dann ja „nichts behauptet“.

Aber eben auch nichts gesagt!

re 12:08 skydiver-sr: Meinungsgegenseite?

>>Und...vielen Dank für ihren Beitrag, der mir doch zeigt wie es um die Diskussionskultur derjenigen bestellt ist, die das immer von der Meinungsgegenseite einfordern.<<

Was ist denn eine „Meinungsgegenseite“?

@teachers voice - Die Schuldfrage lässt sich nicht beantworten.

10:44 von teachers voice:
"Ich fasse zusammen:
Entweder es gibt keine Beweise, dann kann es Russland unmöglich gewesen sein.
Oder es gibt Beweise, dann kann es Russland unmöglich gewesen sein."

> Weder noch.

Geheimdienste liefern Behauptungen ("Beweise"), deren Wahrheitsgehalt auf die politischen Interessen abgestimmt ist. Da ist alles möglich und nichts bewiesen. Folglich lässt sich die Schuldfrage nicht beantworten.

Im Sinne der politischen Meinungsbildung muss natürlich dem "Feind" die Schuld zugeschoben werden: Dazu werden die weniger bequemen Möglichkeiten kategorisch ausgeschlossen und die Behauptungen der Geheimdienste als "Beweise" herangezogen. Das ist zwar reine Willkür, aber viele lassen sich davon überzeugen.

"Das steht dann immer am Ende: Der ,böse' Westen hat eine Geschichte konstruiert, um dem ,guten' Russland eins auszuwischen."
> Das ist eine der Möglichkeiten. Allerdings ist hier keiner "gut" oder "böse" und lügen tun sie alle.

@ Am 05. Mai 2020 um 11:12 von IBELIN

Ja genau. Sie stellen die richtigen Fragen, die auch ich stelle.
Es ist doch genauso utopisch zu glauben, dass Russland den Hacker überstellen würde wie es utopisch ist zu glauben, dass unser "bester" Freund USA einen der Ihren überstellen würde. Also insgesamt nur heiße Luft.

Vollkommen unmöglich zu beweisen.

Es ist technisch kaum möglich überhaupt ein Land festzustellen, da es technisch sehr einfach ist diese Informationen zu fälschen. Und es ist unmöglich zu beweisen eine bestimmte Person einer Regierungsorganisation hätte diesen "Hack" durchgeführt - die einzige Möglichkeit wäre alle Rechner dort zu hacken und inkl. Kameras welche dort vorhanden sein müssten.

Reflexe

Wann immer bei der Tagesschau ein russlandkritischer Beitrag erscheint, was regelmäßig vorkommt, gibt es russlandtreue Forenteilnehmer, die den Betrag oder den Inhalt diskreditieren.

Es ist bekannt und erwiesen, dass die USA, Russland und China weltweit aggressiv ihre politischen Ziele verfolgen.
Es wäre überraschend wenn Russland nicht versuchen würde, Informationen aus dem Bundestag abzuziehen. Und Niemand wäre überrascht, wenn etwas ähnliches irgendwann aus China bekannt wird.

Selbst israelische Spionage kann ich mir noch gut vorstellen. Aber die Ukraine? Ehrlich? Haben die nicht genug zu tun mit dem hybriden Krieg, den Russland angefangen hat?

Deswegen meine Hochachtung, wenn es wirklich gelungen ist, einen Hacker ausfindig zu machen.

@Autograf - Woher glauben Sie die Wahrheit zu kennen?

10:46 von Autograf:
"Da Sie keine Details der Untersuchung kennen, ist Ihre Behauptung, es sei 'eine lustlos konstruierte Geschichte' substanzlos."
> Meine Behauptung gründet auf der Tatsache, dass Geheimdienste alle Möglichkeiten ausschöpfen. (Einige Lügen der Geheimdienste werden auch Ihnen bekannt sein.)

"Mit genügend Aufwand lassen sich Wege im Internet nachvollziehen."
> Und fälschen.

"Denn es handelt sich um einen der schwersten Angriffe in Deutschland durch den russischen Geheimdienst überhaupt."
> Im Beitrag der TS reihen sich Konjunktive und Vermutungen aneinander, aber Sie glauben mal wieder die Wahrheit zu kennen. Das ist naiv.

11:38 von ex_Bayerndödel

>>Kein Geheimdienstmitarbeiter wäre so dämlich, Spuren zu hinterlassen.<<

Und Sie glauben wirklich dass Sie sich im Internet bewegen können ohne Spuren zu hinterlassen?

"ein gut gesichertes System

"ein gut gesichertes System wie das IT System des Bundestags"

Wenn man auf diesem "gut gesicherten IT-System" so einfach "vsc.exe" installieren kann, dann ist es mit der Sicherheit offensichtlich nicht weit her.

12:08, skydiver-sr

>>@Attische
Und...vielen Dank für ihren Beitrag, der mir doch zeigt wie es um die Diskussionskultur derjenigen bestellt ist, die das immer von der Meinungsgegenseite einfordern.
Ich habe hier schon oft pro Putin geschrieben, kann aber für mich in Anspruch nehmen andere nie beleidigt oder herabgewürdigt zu haben.<<

Der Beitrag des Foristen, auf den Sie antworten (10:21 von Attische Demokratie) ist IMHO nicht beleidigender oder weniger beleidigend als viele Ihrer Kommentare.

Finden Sie den Begriff "Putin-Fanboy" beleidigend? Warum? Ich betrachte ihn als zulässige Zuspitzung.

Und was den Begriff "AfD-Verschwörungstheoretiker" betrifft, diese Beschreibung ist sehr treffend. Wie man sich Montags in Dresden überzeugen kann, wo sie mit Bildern ihres Idols herumlaufen.

Ich habe nie verstanden und werde wohl nie verstehen können, wie man als Bürger eines freiheitlich-demokratischen Staates autoritäre Führer verehren kann. Verboten ist das aber zum Glück nicht.

Ist es denn in Russland

Ist es denn in Russland verboten, deutsche Rechner zu knacken? Kann ich mir nicht vorstellen. Also könnte der russische Hacker sein Werk sogar öffentlich signieren. 

ssischen Hack vorgelegt. Deshalb haben ja die Republikaner diesen Bericht als "Freispruch" bezeichnet.
Assange hatte ebenfalls von einer internen Datenübergabe gesprochen, also ebenfalls dem russischen Hack als Quelle widersprochen.
Dazu kommen noch die technischen Angaben z.B. der Ex-CIA-Mitarbeiter, die ebenfalls auf eine Hardwareübergabe hinauslaufen.

12:52, Michael Lück

>> Hier ist der inhalt des Schlageile nichts Wert und dafür sollten die deutschen sich selbst mal untersuchen. hier gibts es nix auszuspionieren, weil niemand die daten haben sondern nur unruhe stiften wollte!<<

Aha.

So ist das also.

Auch wenn ich, offen gestanden, nichts verstehe.

Wen wundert's

wenn unsere Politelite immer noch im merkelschen "Neuland" unterwegs ist und im Zuge der Corona Krise bemerkt hat das man nicht immer irgendwo zu einem "das ist der Gipfeltreffen" fliegen muss, sondern sowas auch durch Videokonferenzen erledigen kann. Zumal diese G1-99 und Umweltgipfel kein vernünftiges Ergebnis erbringt. Da werden jahrelang hunderte von sogenannten "IT-Spezis" vom Steuergeld bezahlt und jeder Geheimdienst (Merkel: "Abhören unter Freunden, geht gar nicht") kann sich was der Hamburger Chaosclub im vorbei gehen erledigt

Was wirkt auf mich an diesem Beitrag so befremdlich?...

...Das ich es immer noch befremdlich finde,
daß ein Norbert Röttgen plötzlich seine Meinung im Videobeitrag kund tut.

---
1.
Dieser Mann war solange weg von der aktiven Politik,
daß ich mir jetzt nicht mehr vorstellen kann
das N. Röttgen irgendein wichtiges politische Amt übernehmen kann oder gar sollte.

2.Das ich nicht glaube, daß der russische Hacker je für seine Taten (sollte er denn wirklich dafür verantwortlich sein) zur Rechenschaft gezogen wird.

Und 3.
Es zwar grundsätzlich schön ist auch mal über andere Themen hier schreiben zu können,
aber anhand viel wichtigere und aktuellere Themen
zum Thema Corona keine Kommentarfunktion eingerichtet wurden.

Das empfinde ich als sehr befremdlich.

12:33, krittkritt

>>NYT: Früher einmal investigativ.
@11:12 von elcondorpasa
Frühere Pulitzerpreisträger haben die Versäumnisse auch der N.Y.T. öffentlich gemacht.

Heute sitzen in der Juri Journalistenkollegen, die um die eigene Karriere besorgt sind.
Die trauen sich nicht mehr, den Mueller'schen Fehlschlag - es gab keine russische Einmischung - zu thematisieren.
Mueller hätte seine Ermittlungen beenden können/müssen, als seine engsten Mitarbeiter (Lisa Page und Peter Strzok) feststellten, dass nichts dran ist, an der Russlandgechichte. Und als das dank deren leichtsinniger sms-Kommunikation öffentlich wurde.<<

Das schreiben Sie jetzt schon seit vielen Jahren. Mittlerweile haben Ihre Behauptungen nicht einmal mehr humoristische Qualität. Sie sind einfach nur von zwanghafter Langweiligkeit.

Bitte strengen Sie sich doch bei der Putinverteidigung ein ganz klein wenig mehr an. Behauptungen, die tausendfach widerlegt wurden, sind nicht zweckdienlich.

13:11, Nachfragerin

>> Meine Behauptung gründet auf der Tatsache, dass Geheimdienste alle Möglichkeiten ausschöpfen. (Einige Lügen der Geheimdienste werden auch Ihnen bekannt sein.)<<

Mir ist vor allem bekannt, wie schnell all diese Lügen, die mir bekannt sind, aufflogen.

Freebooter Giftgasanschlag

Freebooter
Giftgasanschlag gegen Skripal
Wenn man all das glaubt , was man glauben will , dann kann man ein fröhlicher Mensch sein , der sich keine Mühe machen muss ,das Geglaubte zu hinterfragen. Wo ist den Skripal ,man hört ja gar nichts mehr von diesem Herrn?
Die Briten lügen genauso ,wie die Amis und weil diese beiden Staaten ja die Demokratie in Perfektion sind , deshalb muss das alles die Wahrheit sein , welche dort verbreitet wird ?
Mal ein kleiner Denkanstoß speziell für Sie. Irakkriege und ihre vorhergegangen Lügen der USA und der Briten. Gerade die USA lügt sich ihre Kriege und Staatsumstürze vorher zusammen , aber man hat von Seiten des Westen nunmal den Erzfeind Russland seit Jahren entdeckt und wenn die Russen nicht spionieren würden ,so würde der Westen trotzdem bei den Russen die Spionage
sehen , weil ja Russland der Böse ist . Das war schon beim Cowboy so und so wird es immer bleiben. Die Russen machen auch nur das , was der Westen macht.
Er spioniert eben auch.

13:36, krittkritt

>>Mueller hat in seinem Abschlussbericht keinen Beleg für einen ru
ssischen Hack vorgelegt. Deshalb haben ja die Republikaner diesen Bericht als "Freispruch" bezeichnet.
Assange hatte ebenfalls von einer internen Datenübergabe gesprochen, also ebenfalls dem russischen Hack als Quelle widersprochen.
Dazu kommen noch die technischen Angaben z.B. der Ex-CIA-Mitarbeiter, die ebenfalls auf eine Hardwareübergabe hinauslaufen.<<

Sie scheinen diesen Thread als Inspiration zu betrachten, liebgewordene, aber längst zu Tode gerittene Gäule zu reiten.

Aber was haben Ihre tausendmal gelesenen und ebenso oft widerlegten Ausführungen zu den Mueller-Untersuchungen mit dem Thema hier zu tun?

09:54 von Nachfragerin

Zitat:"Was hier als Ermittlungserfolg dargestellt wird, wirkt auf mich wie eine lustlos konstruierte Geschichte."

Klar, lustlos hat die Bundeanwaltschaft fünf Jahre lang so vor sich hin ermittelt und dann aus lauter Langeweile einen Haftbefehl beantragt und der Ermittlungsrichter hat, so kurz vor Feierabend, schnell mal abgenickt...Wer Ihre laufenden Kommentare zu russischen Themen kennt, weiß, dass Russland für Sie noch nie für irgendwas verantwortlich war. Weder für Geheimdienstmorde in Berlin noch für Flugzeugabschüsse noch für die Ausweitung des Kriegs in Syrien noch für sonstwas...

re 12:59 Nachfragerin: Stufe 3

>>"Das steht dann immer am Ende: Der ,böse' Westen hat eine Geschichte konstruiert, um dem ,guten' Russland eins auszuwischen."
> Das ist eine der Möglichkeiten. Allerdings ist hier keiner "gut" oder "böse" und lügen tun sie alle<<

Und damit sind Sie bei Stufe 3 angekommen: Alle sind gleich schlecht!

Auch das ein Standard aus dem Lehrbuch!

Ehrlich, dass muss Ihnen doch selber weh tun! Oder zählen Sie sich auch zu dieser ominösen „Meinungsgegenseite“? Dann scheint sich die Logik auf eine für mich geheimnisvolle Weise umzudrehen.

Dubiose Story

Das fängt bei der offensich schlechten Sicherung des Bundestages an, geht über die anschließenden Maßnahmen (inkl. Hardwareaustausch) weiter.
Der Haftbefehl wird natürlich trotz " investigativen" Journalismus nicht veröffentlicht.
Nach den unendlichen Sicherheitspannen soll nun eine Schlagkräftigkeit vorgetäuscht werden. Lustig ist der Verweis auf den "Hack" bei den Demokraten. Gerade hier blieben die USA den Beweis schuldig.

um 10:43 von EUler

"Sie können zwar ohne zu viel Wissen Ihre IP verschleiern und damit Angriffe ausführen, allerdings werden Sie die Antworten des Servers nie erfahren."

Das ist, mit Verlaub, soviel hanebüchener Nonsens, daß ich zuerst an eine geplante Satire ihrerseits glaubte.

"Schlussendlich brauchen Sie dafür soviel Technik, dass es für ein gut gesichertes System wie das IT System des Bundestags als unpraktisch heraus stellt die IP zu "spoofen"."

Nein, dazu braucht man nur entsprechende Programme. Und daß der Bundestag gehackt wurde, ist eine Tatsache, was ihren Einwurf ebenfalls als "Unwissenheit" brandmarkt.

"Bleiben nurnoch Proxy-Server, um die IP zu verschleiern aber die sind wiederum analysierbar. "

Nein, ein Proxy muss keine Protokolle anlegen, er kann diese auch verwerfen, sonst macht ja sein Einsatz keinen Sinn !

"Schlussendlich hinterlässt jeder Programmierer, und somit jeder Hacker eine eigene Code Signatur"

Ja, wenn er zum Beweis eines Irrsinns herhalten soll. Ansonsten nicht.

fathaland slim 13:11

fathaland slim
13:11 Nachfragerin
( Einige Lügen der Geheimdienste werden auch Ihnen bekannt sein )

>> Mir ist vor allem bekannt , wie schnell all diese Lügen , die mir bekannt
sind ,aufflogen.<<

Schau an ,schau an , was für eine Erkenntnis Sie doch haben.
Natürlich sind aufgeflogene Lügen bekannt ,sonst würde man doch nicht wissen , dass es Lügen waren , wenn sie als Lüge nicht aufgeflogen wären. Haben Sie damals das als Lüge erkannt ,als der zweite
USA / Irakkrieg durch eine Lüge von Powels entstanden ist oder der Vietnamkrieg mit einer Lüge begann ?
Ich nehme mal stark an , dass Sie das alles vorher geglaubt haben .
Manchmal wäre der Griff zu einer Glaskugel schon von Vorteil ,finden Sie nicht auch ?

um 10:58 von ErebMacar

"Mag sein, dass es relativ leicht möglich ist, seine IP-Adresse zu verschleiern. Aber vielleicht ziehen Sie in Betracht, dass es ebenso technische Möglichkeiten gibt, so etwas zurückzuverfolgen? Technik ist keine Einbahnstraße. ;-)"

Sie unterliegen einem Wunschdenken. Es ist heutzutage (ohne viel Aufwand) möglich, ihre Identität SO zu verschleiern, daß höchstenfalls der Server über den ihre Kommunikation erfolgte (und den sie selber durch einen Strohmann errichten ließen) ermittelt werden kann.

Und der Strohmann zieht sich mit "nix gewusst" aus der Affäre ...

... was dann zu folgendem möglichen Szenario führen könnte: SIE planen Russland zu diskreditieren, mieten über einen Strohmann einen Server in Russland der von ihnen SO konfiguriert wird daß er die Protokolle nur im RAM führt, und starten eine beliebige Schweinerei.

Wenns gut geht, ok, wenns schiefläuft führen alle Wege nach Russland. Und da wundern sich einige tatsächlich, wenn Russland versucht dem "Wildwuchs" Herr zu werden

Im autokratischen Geschäft

Im autokratischen Geschäft gehört es traditionell zum höchsten Bestreben, bessere und perfidere Geheimdienstmethoden zu haben, selbst wenn die, die zu beschützen sind vor den unterstellten Angriffsversuchen der Anderen, Mangel und Hunger leiden. Eine Wissenschaft für sich ist dabei das Know How der Könnt - ihr - das - beweisen - Abteilung. In der jüngeren Geschichte sind da die Geheimdienste der Nazideutschen, der Stasideutschen, Russen, Amerikaner und der Israels die profliliertesten. Vielleicht irre ich mich da. Aber einer kennt sie alle, als leitender Mitarbeiter und durch internationale Erfahrung, staatsmännisch diplomatisch oder ganz verdeckt.

Russisches Doping wird auch immer erst Jahre später aufgedeckt. Halbehrlich braucht eben immer ein bißchen länger.

Es geht um Fakten, nicht um "Putinverteidigung".

@13:42 von fathaland slim
Sie können sicher besser Englisch. Dann haben Sie den Abschlussbericht von R.Mueller sicher besser verstanden als ich.
Mir hat die manchmal süffisante "Analyse" mancher sprachlichen Details aus der Jimmy-Dore-Show geholfen. Und der hat vor allem auf die juristisch vorsichtige Ausdrucksweise Muellers aufmerksam gemacht.
Und die von Ex-CIA-Leuten in Auftrag gegebenen Untersuchungen passen zu den Aussagen Assanges und widersprechen dem Narrativ der Demokraten.

Ich würde fast wetten,

dass der Absender der Mail nicht @un.org war, sondern lediglich der angezeigte Absender.

Aber es wäre zuviel verlangt, von Abgeordneten die der Meinung sind und lautstark verbreiten eine APP könnte sich via TCP/IP (ohne Thor) bei einem Server melden ohne dass der Absender indentifizierbar wäre, zu erklären was der Unterschied zwischen dem angezeigten Absender einer Mail und dem tatsächlichen Absender ist bzw, wo und wie man diesen auslesen kann und auch sollte.

Mein Respekt gilt den Administratoren, denen es meistens gelingt zu verhindern, dass in Systeme wie dem Netztwerk des Bundestages eingedrungen wird, obwohl das schwächste Glied der Kette (DAU) meist instabiler als eine gekochte Nudel ist.

fathaland slim 12:33

fathaland slim
12:33 krittkritt

<< Bitte strengen Sie sich doch bei der Putinverteidigung ein ganz klein wenig mehr an. Behauptungen , die tausendfach widerlegt wurden , sind nicht zweckdienlich.<<

Wenn Sie schon solche Überlegungen anstellen , dann sollten Sie aber nicht im Nebel stochern.

Dann kommen Sie doch mal rüber mit den tausendfachen Widerlegungen . Sie brauchen nur 2 Widerlegungen präsentieren , damit Sie Recht behalten .So viele Jahre ist es noch nicht her mit den Vorwürfen gegen Russland und bis heute sind diese Vorwürfe nicht erhärtet worden ,ganz im Gegenteil. Überigens , was hat das mit Putinverteidigung zu tun , wenn man anders als Sie es sehn , diese Vorwürfe gegen Putin keinen Glauben schenkt , denn auch Sie werden doch schon die Erfahrung gemacht haben , dass Glauben nicht mit Wissen gleichzusetzen ist.Man kann zwar viel glauben , aber wenig wissen und umgekehrt ist es auch so. Man kann viel Wissen haben , aber wenig Glauben. Was ist wohl vorteihafter ?

11:16 von Nachfragerin

«Ich halte es für genauso wahrscheinlich,
dass die USA oder private Hacker hinter diesem Angriff stecken.»

Und hätte man Einen mit Pelzmütze + starkem Sibirischem Dialekt in perfekt gesprochenem Russisch, beim perfekt getanzten Kasatschok, in Netz-Flagranti erwischt.

Wird es bei Ihnen niemals ein Russe gewesen sein.
Genauso wahrscheinlich ist ein John, den die CIA zum Iwan umlackierte. Die CIA dem John das Haustier Mustang abnahm. Durch einen Bären ersetzte, der nun die Pelzmütze anstatt des Cowboyhutes pflegen muss.

Oder aber es war "Irgendein Privater", der Kasatschok nicht mag.
"Und dem Russen so eins reinwürgen will".

Völlig egal, was auch immer auf der Welt geschieht.
Die Russische Führung, ein Offizieller Russe, oder ein Russischer Privatmann waren es nie … wer auch nur das Geringste damit zu tun hätte … oder jemals hatte.

Sie denken sicher auch, das mit Corona-Verlauf in RUS ist jenseits jeder Verantwortung eines Russen. Wie bequem gering doch der Ø der Untertasse ist …

um 13:45 von fathaland slim

"Mir ist vor allem bekannt, wie schnell all diese Lügen, die mir bekannt sind, aufflogen."

"Schnell" ist relativ, wenn die einschlägigen Informationen von einschlägigen Geheimdiensten als "geheim" geführt werden. Es ist dann immer "erfrischend" wenn das, was zuvor als "VT" verdammt wurde, plötzlich als Tatsache dasteht, weil die diesbezüglichen Dokumente "Declassified" wurden.

Es würde also so machem Mitkommentatoren oder innen gut zu Gesicht stehen, in seine/ihre Betrachtung einzubeziehen, daß Geheimdienste per se NIE ihre wahren Einschätzungen durch die Presse rauschen lasen.

13:56, Gesellschaftskrise

>>Die Briten lügen genauso ,wie die Amis und weil diese beiden Staaten ja die Demokratie in Perfektion sind , deshalb muss das alles die Wahrheit sein , welche dort verbreitet wird ?<<

Alle Menschen lügen.

Demokratie ist ein Prozess und kein Zustand, deswegen kann es Demokratie in Perfektion gar nicht geben.

"Das schreiben Sie jetzt

"Das schreiben Sie jetzt schon seit vielen Jahren. Mittlerweile haben Ihre Behauptungen nicht einmal mehr humoristische Qualität. Sie sind einfach nur von zwanghafter Langweiligkeit."

Wiso sollte es langweilig sein, darauf zu verweisen daß Müller nichts fand was er Russland vorwerfen konnte?

"Bitte strengen Sie sich doch bei der Putinverteidigung ein ganz klein wenig mehr an."

Hier unterliegen sie wohl einem kleinen Missverständnis. Hier wird nicht Putin verteidigt, sondern die Demokratie! Denn in demokratischen Staaten werden Menschen verurteilt, nachdem ihre Schuld nicht vermutet, sondern nachdem sie erwiesen ist.

Bitten sie also offiziell um eine Nachschulung in Sachen Demokratieverständnis?

@Nachfragerin

"...Sicher hat jeder Hacker seinen eigenen Stil. Aber es ist auch kein Hexenwerk, die Codesignatur eines anderen Hackers zu kopieren, um die Ermittler auf eine falsche Fährte zu bringen..."

Nix mit Codesignatur, einfach mal auf dem Lappi nachgesehen, nachzulesen bei Golem.de. Zitat:
"Konkret soll Badin am 7. Mai 2015 um 13:29 Uhr eine Schadsoftware namens "VSC.exe" zunächst erstellt ... Zu der Attribution des Angriffs soll demnach auch Material beigetragen haben, das niederländischen Beamten im April 2018 in die Hände gefallen war.

Diese hatten mutmaßliche russische Hacker am Hauptsitz der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) in Den Haag beobachtet. Zwar konnten die Verdächtigen wegen ihres Diplomatenstatus nicht festgenommen werden. Doch auf deren Geräten wie Laptops und Mobiltelefonen sollen sich "wertvolle Informationen" zur GRU-Einheit 6165 befunden haben, der auch Badin angehöre. Dadurch hätten zwei Hacker identifiziert werden können..."

Lügen der Geheimdienste...

@13:45 von fathaland slim
"Mir ist vor allem bekannt, wie schnell all diese Lügen, die mir bekannt sind, aufflogen."

Das ist natürlich reine Logik.
Wenn eine Lüge bekannt wird, hat der Geheimdienst wohl versagt.
Wenn Robert Parry zu dem "berühmten" nicht veröffentlichten Satellitenfoto sagt, ein US-Geheimdienstler sagte ihm, darauf seien Soldaten in ukrainischen Uniformen zu sehen, dann kann den Wahrheitsgehalt nicht einmal der preisgekrönte Journalist 100%ig beurteilen.
Natürlich dann auch Sie oder ich nicht.
Am Schluss ist immer die Frage, wem vertraue ich.

@KRITTKRITT 13:36 - Falscher Zusammenhang - Falsche Behauptung

Die Whataboutism zum Mueller-Report als "Ablenkung" darf hier nicht fehlen. Es bleibt nur faktenfrei wie immer.

"Mueller hat in seinem Abschlussbericht keinen Beleg für einen russischen Hack vorgelegt. Deshalb haben ja die Republikaner diesen Bericht als "Freispruch" bezeichnet. "

• Mueller hat in seinem 438-Seiten Report akribisch die russischen Hacks belegt. Auf dieser Basis hat eine Grand Jury eine Anklage gegen 12 Mitarbeitern des Militärgeheimdienstes GRU verfügt.

• einen Freispruch haben die Republikaner nicht für den GRU gesehen, sondern bezogen auf die Frage, ob die Trump Kampagne mit den Russen konspiriert hat.

• Die Datenübergabe "von innen" ist eine widerlegte Spekulation, die nicht durch Dauerschleifen-Wiederholung wahr wird.

Nur: was hat das alles mit der Causa Bundestag zu tun ?

um 14:23 von schutzbefohlener

"Ich würde fast wetten, dass der Absender der Mail nicht @un.org war, sondern lediglich der angezeigte Absender."

Angesichts der Tatsache wie einfach und mit dilettantischen Mitteln der (wahre) Absender einer Mail gegen einen (angeblichen) Wunschkandidaten ausgetauscht werden kann, faszinierte mich schon vor Jahrzehnten ... und KEINER hat was dagegen getan ... warum wohl nicht?

Wer hätte "Einbußen" wenn man jede Mail "zweifelsfrei" zuordnen könnte? Geheimdienste eventuell?

@ 13:56 Gesellschaftskrise

Es hilft Ihnen nicht, im Fall Skripal den Briten Lügen zu unterstellen. Letzten Endes haben sich die beiden Herren aus Russland selbst überführt, als sie sich bei Russia Today fälschlich als Geschäftsleute ausgaben. Bei diesem Interview konnten die Briten nicht manipulieren. Nein, der Fall Skripal zeigt sehr deutlich, dass auch der russische Geheimdienst Fehler macht. Deshalb kann man auch nicht wegen möglicher Fehler bei den Cyberattacken die Schlussfolgerung ziehen, dass Russland nicht dahinter stecken könne.

Die Nebelkerzen zünden nicht

Die Nebelkerzen, die hier ein paar Russlandversteher werfen wollen, zünden nicht. Wenn man schon bei seinem illegalen Tun Hals über Kopf flüchten muß, wie die mutmaßlichen Hacker (siehe meinen Beitrag von 14:38 Uhr), dann sollte man zumindest daran denken, Laptops und Mobiltelefone mitzunehmen. Sonst wird es eng.

Eindeutigere Beweise als die Geräte der mutmaßlichen Täter, auf denen die maßgeblichen Daten zu finden waren, kann mal wohl nicht bekommen. Da können die Verdächtigen auch gleich gestehen.

Liebe Russlandversteher: packt eure Nebelkerzen wieder ein.

14:24, Gesellschaftskrise @fathaland slim 12:33 krittkritt

>>"Bitte strengen Sie sich doch bei der Putinverteidigung ein ganz klein wenig mehr an. Behauptungen , die tausendfach widerlegt wurden , sind nicht zweckdienlich."

Wenn Sie schon solche Überlegungen anstellen , dann sollten Sie aber nicht im Nebel stochern.

Dann kommen Sie doch mal rüber mit den tausendfachen Widerlegungen . Sie brauchen nur 2 Widerlegungen präsentieren , damit Sie Recht behalten .<<

Sie sind noch nicht lange hier im Forum unterwegs, oder?

Der von mir angesprochene Forist postet das, was er hier im Thread schreibt, seit Jahren. Ganz egal, ob es zum Thema passt oder nicht. Und seit ebensovielen Jahren nehmen kenntnisreiche Mitforisten diese Behauptungen immer wieder auseinander.

Sie haben das bisher nicht mitbekommen?

Wie schade.

Ich werde aber trotzdem diese Diskussion, die hier auch gar nicht hingehört (hier geht es nicht um die Mueller-Untersuchungen) extra für Sie wieder aufwärmen. Die Moderation würde es auch nicht erlauben, wegen Themenabweichung.

Haftbefehl? Ja

Haftbefehl?
Ja super....
Einer der an dem Mord von Litwinenko beteiligten KGB-Agenten, Andrej Lugowoi, sitzt heute für die Verdienste für das Vaterland in der Duma.
Interessiert das jemanden in Russland?

Cyberangriff auf Bundestag:Haftbefehl.....

Und wer ist dieser Badin ? Wie kommt man auf ihn ? Der Artikel beruft sich eigentlich nur auf Geheimdienste.
Mehr Substanz wäre gut.

getroffene Hunde bellen....

Woher weiß der gute BND, dass der böse Russe ein Offizier ist? ...ohne selber spioniert zu haben?

Ist spionieren vom Russen-GRU schlimmer als vom Ami-NSA?

@artist22 - Danke.

11:01 von artist22:
"[...] Deswegen hat die NSA z.B. ein ausgefeiltes Programm, per 'erbeuteter'
Codeschnipsel jeden halbwegs bekannten Programmierer zu erkennen."

Die NSA weiß also, mit welchen Codeschnipseln sie die Ermittler auf eine falsche Spur führen kann. Und sie könnte unseren Ermittlern mit ihrem ausgefeilten Programm aushelfen. Genial.

Aber diese Möglichkeit werden Sie natürlich kategorisch ausschließen, weil... ja, warum eigentlich?

krittkritt 12:33 - "Nebelkerzen"-Kritik an der Presse ...

... in den USA hilft nicht, das Thema des Hacker-Angriffes gegen den deutschen Bundestag vom Tisch zu bekommen.

•   die russische Einmischung in den US-Wahlkampf ist so unbestritten
  dass ihre Leugnung wie ein Verzweiflungsakt wirkt.
  Nicht nur der Mueller Report hat sie aufgedeckt sondern auch das
  US-Senate Intelligence Committe hat die Beweise bestätigt.

•   die Peter Strzok/Lisa Page-Geschichte hilft auch nicht wirklich
  weiter. Weder waren die beiden die “engsten” Mitarbeiter, noch haben
  sie festgestellt, dass an der Geschichte “nichts dran“ ist. Hinzu kommt:
  beide waren nur 8 % des Untersuchungszeitraumes involviert

•   die Frage bleibt: was hat das mit dem Hack gegen den
  deutschen Bundestag zu tun ? Reine Ablenkung ?

14:31, Xabbu @13:45 von fathaland slim

>>Es würde also so machem Mitkommentatoren oder innen gut zu Gesicht stehen, in seine/ihre Betrachtung einzubeziehen, daß Geheimdienste per se NIE ihre wahren Einschätzungen durch die Presse rauschen lasen.<<

Das stimmt nicht.

Wenn es dem Zweck dient, lassen sie auch ihre wahren Einschätzungen durch die Presse rauschen.

Wenn man von vornherein wüsste, daß alles, was Geheimdienste veröffentlichen, nicht der Wahrheit entspricht, dann würde das die Sache ungeheuer vereinfachen.

Aber so einfach machen es uns die Dienste leider nicht.

14:37, Xabbu

>>"Das schreiben Sie jetzt schon seit vielen Jahren. Mittlerweile haben Ihre Behauptungen nicht einmal mehr humoristische Qualität. Sie sind einfach nur von zwanghafter Langweiligkeit."

Wiso sollte es langweilig sein, darauf zu verweisen daß Müller nichts fand was er Russland vorwerfen konnte?<<

Seine Ermittlungen haben zu zahlreichen Anklagen geführt, er konnte aber die Beteiligung/Mitwisserschaft Trumps nicht gerichtsfest nachweisen.

>>"Bitte strengen Sie sich doch bei der Putinverteidigung ein ganz klein wenig mehr an."

Hier unterliegen sie wohl einem kleinen Missverständnis. Hier wird nicht Putin verteidigt, sondern die Demokratie! Denn in demokratischen Staaten werden Menschen verurteilt, nachdem ihre Schuld nicht vermutet, sondern nachdem sie erwiesen ist.<<

Nein, hier wird Trump verteidigt. Der nicht vor Gericht stand und deswegen auch nicht verurteilt werden konnte.

>>Bitten sie also offiziell um eine Nachschulung in Sachen Demokratieverständnis?<<

Nö.

@fathaland slim - Propaganda ist meist plump.

11:27 von fathaland slim:
"Lustlos konstruierte antirussische Propaganda also. Welche Propagandaabteilung ist denn derart unfähig?"

Propaganda liefert das, was für die Meinungsbildung der meisten Menschen ausreicht. Und das sind oft nur plumpe Feindbilder. Aber darum geht es ja gar nicht.

Vielleicht können Sie mir ja erklären, wie man eine "false flag"-Aktion westlicher Geheimdienste ausgeschlossen haben will.

@Träumerhabenverloren - "Hier, ich war's!"?!

12:04 von Träumerhabenverloren:
"Genau das was Sie beschreiben ist die Lösung: dem Hacker ist klar, dass er für die D Justiz unangreifbar ist, weil der Russ. Staat Auftraggeber ist. Wie will man dann auf seinen Erfolg aufmerksam machen?"
> Sie meinen also, dass der Mitarbeiter eines Geheimdiensten so ein Geltungsbedürfnis hat? Der wäre doch sofort arbeitslos oder schlimmeres.

"Genau so wie es unsere Dienste geschafft haben: eine Namen zu finden, weil der Hacker das so wollte. Als Anerkennung. Einfach nicht?"
> Etwas zu einfach - insbesondere im Hinblick auf den Ermittlungszeitraum.

@Nachfragerin

"Neu
Am 05. Mai 2020 um 15:03 von Nachfragerin
@artist22 - Danke.

11:01 von artist22:
"[...] Deswegen hat die NSA z.B. ein ausgefeiltes Programm, per 'erbeuteter'
Codeschnipsel jeden halbwegs bekannten Programmierer zu erkennen."

Die NSA weiß also, mit welchen Codeschnipseln sie die Ermittler auf eine falsche Spur führen kann. Und sie könnte unseren Ermittlern mit ihrem ausgefeilten Programm aushelfen. Genial.

Aber diese Möglichkeit werden Sie natürlich kategorisch ausschließen, weil... ja, warum eigentlich?"

Ganz einfach: Weil die mutmaßlichen Täter die Beweise für ihr Tun gleich selbst geliefert haben (Siehe meine Antwort auf Ihren Beitrag von 14:38 Uhr). Aber diese Möglichkeit werden Sie natürlich kategorisch ausschließen, weil... ja, warum eigentlich?

15:02, hellmutant

>>getroffene Hunde bellen....
Woher weiß der gute BND, dass der böse Russe ein Offizier ist? ...ohne selber spioniert zu haben?

Ist spionieren vom Russen-GRU schlimmer als vom Ami-NSA?<<

Es ist beides nicht schlimm, sondern Usus zwischen Staaten. Spione sind in gewisser Weise Diplomaten. Werden sie gepackt, dann werden sie gern mal ausgetauscht. Sie wissen, Glienicker Brücke und so.

"Gut" und "Böse" sind Kategorien, die hier, wie so oft in Politik und Diplomatie, nicht greifen. Sie werden nur von Leuten benutzt, die für eine der beteiligten Seiten Partei ergreifen.

Sehr schön hat das früher das MAD-Magazin mit seiner Serie "Spion&Spion" auf den Punkt gebracht. Ich weiß nicht, ob es die noch gibt.

um 14:52 von Anderes1961

"Die Nebelkerzen, die hier ein paar Russlandversteher werfen wollen, zünden nicht. Wenn man schon bei seinem illegalen Tun Hals über Kopf flüchten muß, wie die mutmaßlichen Hacker (siehe meinen Beitrag von 14:38 Uhr), dann sollte man zumindest daran denken, Laptops und Mobiltelefone mitzunehmen. Sonst wird es eng.
Eindeutigere Beweise als die Geräte der mutmaßlichen Täter, auf denen die maßgeblichen Daten zu finden waren, kann mal wohl nicht bekommen. Da können die Verdächtigen auch gleich gestehen.
Liebe Russlandversteher: packt eure Nebelkerzen wieder ein."

Sie sind in eine argumentatorische Falle getappt. Eine Falle deshalb, weil sie absurd ist. Kein Hacker im Staatsaufrag würde seinen Rechner unverschlüsselt betreiben. Da können sie beschlagnahmen wie sie wollen, was wirklich drauf ist, werden sie nie erfahren.

Was nun ihren "angeblichen" Beleg betrifft, den sie aus ihrem eigenen Beitrag hier ziehen wollen:

"Soll haben, soll sich befunden haben".

Sehr Demokratisch !

Was für ein Glück

Was für ein Glück, dass ich bei diesem trübsinnigem Wetter diese "Diskussion" bzw. diesen Meinungsaustausch lesen darf.
Da wird ja alles aufgefahren. Mueller, Trump, Putin..... alles dabei, nur wenig zum Thema.

Und was ein Glück, dass ich von IT und dem ganzen Zinnober drumrum nullkommanull Ahnung habe.
So komme ich auch nicht auf die Idee, hier schlaue Kommentare zu verfassen, welche wegen Themenabweichung eh nicht von der Moderation freigeschaltet wird.
Oder?

@fathaland >Gesellschaftskrise - Whataboutism als Ablenkung ...

... von dem eigentlichen Diskussionsinhalt ist eine gut beobachtbare Erscheinung in diesem Forum, wenn es um den hier diskutierten Themenkomplex geht.

"Der von mir angesprochene Forist postet das, was er hier im Thread schreibt, seit Jahren. Ganz egal, ob es zum Thema passt oder nicht. "

Stimmt. Das Mueller-Strzok-InsideJob-Thema könnte eigentlich als Signatur zu jedem "Kritt_ischen Post" geführt werden. Faktisch unbedeutend, aber beständig wiederholt.

Hier geht es um den Hack gegen den Bundestag und nicht um den Mueller Report.

Es ist nicht die Frage Spuren oder nicht Spuren

Im Internet, grundsätzlich läßt sich alles Knacken was von Menschen programmiert oder gebaut wurde. Ich streite auch nicht ab das es Hackerangriffe aus Russland gegeben haben kann, das machen alle Geheimdienste was mir "spanisch" vorkommt ist der lange Zeitraum, so lange speichern provider keine Daten und entgegen vieler Meinungen. Professionelle Hacker können durchaus die IP verschleiern. Das hat dann aber seine Gründe nicht inder Technik sondern mehr im politischen Bereich und Eigenständigkeit von Drittstaaten.
Was ich allerdings in diesen Zusammenhang arg bezweifelt das die IP an einen Klarnamen eines Sicherheitsbeamten oder eines Spionagedienstes gebunden ist. Da scheinen doch einige zu viel James Bond geschaut zu haben.
Nebenbei, wenn ich es recht lese kamen "entscheidende" Hinweise von anderen Geheimdienste, die können sie allerdings auch nur haben, wenn sie selber Hacken und wie man sieht dieses Monopol mit allen Mitteln bis hin z. Handelskrieg verteidigen

Geheimdienste

Dass amerikanische, chinesische und russischer Dienste hier in Deutschland spionieren, sollte eigentlich nicht überraschen. Insoweit kann ich nur hoffen, dass Alle über Alles informiert sind.

Ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel auf dem Rücken sämtlicher Bevölkerungen.

Ruhe wird wohl erst einkehren, wenn es nichts mehr zu "hacken" gibt. Weil sowieso alles transparent ist. Und weil es dann daher auch keine Geheimdienste mehr gibt. Und keine "Staatenlenker", für die sie arbeiten.

@Grillenspinnerei um 11:20

"Vielleicht möchte man mit der Konstruktion äußerer Bedrohungen aber auch das "Volk" still und zusammen halten. "

Ich bin bestimmt kein absoluter Freund Putins. Aber eines steht fest: Durch die aggressive Strategie der NATO mit der feindseligen NATO-Osterweiterung, die es eigentlich nicht geben dürfte, würde ich mich als Russe schon bedroht fühlen.

Meines Erachtens ist es eher umgekehrt. Mit dem permanenten Feindbild Russland wird im Westen die Rüstung bis zum Erbrechen hochgefahren. Auf Kosten der Wohlfahrt. Südeuropäische Staaten sparen in Ihrer Not z.B. am Gesundheitswesen (siehe Coronavirus-Krise) aber niemals am Militär.

Es wird Zeit ...

... dass der Bund endlich gegen die staatlichen Hacker vorgeht. Bei aller Freundschaft und Diplomatie, diese Angriffe, das geht gar nicht. Was denkt sich die russische Führung dabei, sowas dem Militär-Geheimdienst zu befehlen?
Russland hat selbst eher autoritäre Strukturen, agiert aber dann gegen unser Parlament. Ausgerechnet.

Verdächtigen ausliefern

Ich fordere, dass Russland den Verdächtigen ausliefert und am besten die Verdächtigen im Fall Skripal auch gleich.

@Friedrich Spee um 11:41

"warum nach einer hackerattacke weite teile der hardware (!) ausgetauscht werden mussten"

Das hatte ich mich auch gefragt!

Gschmäckle

Wenige Wochen vor Ablauf der Verjährungsfrist erfolgt der Haftbefehl ...

Da bleibt ein fades Gschmäckle übrig ...

@Xabbu

"Sie sind in eine argumentatorische Falle getappt. Eine Falle deshalb, weil sie absurd ist. Kein Hacker im Staatsaufrag würde seinen Rechner unverschlüsselt betreiben. Da können sie beschlagnahmen wie sie wollen, was wirklich drauf ist, werden sie nie erfahren.

Was nun ihren "angeblichen" Beleg betrifft, den sie aus ihrem eigenen Beitrag hier ziehen wollen:

"Soll haben, soll sich befunden haben".

Sehr Demokratisch !"

Daß seriöse Medien bei Berichterstattungen über mutmaßliche Täter den Konjunktiv benutzen, ist in der Tat sehr demokratisch und gut so. Denn es erfolgte noch keine Verurteilung. Geräte kann man übrigens nicht nur verschlüsseln, sondern auch entschlüsseln, dauert halt nur etwas länger. Und wenn Sie selbst nachlesen möchten, finden Sie den entsprechenden Bericht, in dem Sie in eine Suchmaschine Ihrer Wahl einfach mal vsc.exe eingeben. Hat mich 2 Minuten Zeit gekostet, den Artikel zu finden. Schneller geht es, wenn Sie zusätzlich gleich noch Golem.de mit eingeben.

Verstehe ich nicht. Hackt ein

Verstehe ich nicht.

Hackt ein US-Bürger,erklärt ein Pofalla die Spionage-Affäre für beendet.

Soll ein Russe gehackt haben,wird ein internationaler Haftbefehl erwirkt.

@ Nettie

Ruhe wird wohl erst einkehren, wenn es nichts mehr zu "hacken" gibt. Weil sowieso alles transparent ist.

Ich möchte aber nicht, dass die autoritäre Führung eines anderen Staates einen Einblick in unsere Diskussionen und politischen Entscheidungsprozesse erhält.

Russlands Ansehen ...

... in der deutschen Öffentlichkeit wird weiter sinken durch diese Hackerattacke auf unsere politischen Institutionen. Russland schadet sich weit mehr, als es sich durch die illegale Aktion Vorteile ergattert.

@flegar

"
Am 05. Mai 2020 um 15:52 von flegar
@Friedrich Spee um 11:41

"warum nach einer hackerattacke weite teile der hardware (!) ausgetauscht werden mussten"

Das hatte ich mich auch gefragt!"

Nun, wenn man sich ein klein wenig mit Computern beschäftigt, dann weiß man, daß jegliche Hardware auch Programmcode benötigt, damit der Computer überhaupt weiß, daß er diese Hardware hat. Treiber zum Beispiel. Und was kann man in einem solchen Programmcode prima verstecken? Richtig. Schadsoftware.

@Anderes1961 - Möglichkeiten

15:18 von Anderes1961:
"Ganz einfach: Weil die mutmaßlichen Täter die Beweise für ihr Tun gleich selbst geliefert haben (Siehe meine Antwort auf Ihren Beitrag von 14:38 Uhr). Aber diese Möglichkeit werden Sie natürlich kategorisch ausschließen, weil... ja, warum eigentlich?"

Ich schließe keine Möglichkeit aus.

Ihre Antwort bezieht sich auf einen Cyberangriff auf die OPCW. Leider weiß ich nicht, was ich mir unter dem Material für die "Attribution des Angriffs" vorstellen muss. Sollten das identische Codes wie beim Angriff gegen den Bundestag sein, wäre das ein deutliches Indiz (sofern der Code nicht auch von anderen Hackergruppen verwendet wird).

14:05 von AK47

Zitat:"Der Haftbefehl wird natürlich trotz " investigativen" Journalismus nicht veröffentlicht."

Seit wann werden Haftbefehle im Internet veröffentlicht?

Warum hacken?

Wenn dt. Sicherheitsfirmen russische Sicherheitssoftware nutzen. Wenn es selbst offizielle Organe des Staates tun, ja selbst Vertreter der russischen Softwarefirma im Aufsichtsrat grosser dt Sicherheitsfirmen sitzen?
Sie haben doch alle Info so aus erster Hand!

14:59 von Bernd Kevesligeti

Zitat:"Mehr Substanz wäre gut."

Ihrer Meinung nach stellt die Bundesanwaltschaft einfach so Haftbefehle aus, um Russland zu ärgern?

@Davian - Hacker aufspüren

12:03 von Davian:
"Andauernd werden Hacker auf frischer Tat ertappt und verhaftet, obwohl das Ihrer Meinung nach völlig unmöglich ist."
> Schreiben Sie von staatlichen Hackern oder von jugendlichen Hackern, die sich gern mal mit Ihren Taten brüsten?

"Wenn Sie als Laie Ihre IP verschleiern, um zum Beispiel ausländische Streaminganbieter nutzen zu können, dann funktioniert das, weil die Anbieter nicht versuchen Sie aufzuspüren. [...] Geheimdienste werden aber dafür bezahlt."
> Geheimdienste werden auch dafür bezahlt, ihre Aufspürung zu verhindern. Oder irre ich mich?

15:47, flegar

>>Ich bin bestimmt kein absoluter Freund Putins. Aber eines steht fest: Durch die aggressive Strategie der NATO mit der feindseligen NATO-Osterweiterung, die es eigentlich nicht geben dürfte, würde ich mich als Russe schon bedroht fühlen.<<

Ich bin weit entfernt davon, ein Freund der NATO zu sein, geschweige denn ein absoluter, aber ich möchte doch mal feststellen, daß die NATO-Osterweiterung auf ausdrücklichen Wunsch ihrer Neumitglieder geschah. Ich habe das damals nicht wirklich verstanden, weil ich hoffte, die NATO hätte ihren Zweck erfüllt und wäre jetzt überflüssig, aber das war wohl eine Fehleinschätzung meinerseits.

Und ewig grüßt das Schaltnetzteil!

Ich versteh auch nach Monaten immer noch nicht, was der Schaltplan eines Schaltnetzteils im Aufmacherforto über einen Hack zu suchen hat.

15:18 von Nachfragerin

Zitat:"Sie meinen also, dass der Mitarbeiter eines Geheimdiensten so ein Geltungsbedürfnis hat?"

Nein. Aber die Bundesanwaltschaft kann mittels des Haftbefehls der russischen Seite zeigen, dass sie nicht gepennt hat und den mutmaßlichen Täter kennt. Dass dieser Haftbefehl jemals vollstreckt wird, glauben die Bundesanwälte sicher auch nicht, er ist ein Signal. Aber was sag ich, es war ja kein Russe...

16:00, frische Unterhose

>>@ Nettie
Ruhe wird wohl erst einkehren, wenn es nichts mehr zu "hacken" gibt. Weil sowieso alles transparent ist.

Ich möchte aber nicht, dass die autoritäre Führung eines anderen Staates einen Einblick in unsere Diskussionen und politischen Entscheidungsprozesse erhält.<<

Unsere Diskussionen und politischen Entscheidungsprozesse sind, wie das in freiheitlichen Demokratien üblich ist, komplett transparent. Da kann jeder und jede Einblick nehmen. Wer auch immer das will.

Darstellung: