Ihre Meinung zu: Heinsberg-Studie: 1,8 Millionen Infizierte in Deutschland?

4. Mai 2020 - 19:03 Uhr

Gangelt im Kreis Heinsberg war ein Coronavirus-Hotspot. Dazu liegt nun eine Studie vor. Aufgrund der Zahlen wird die Dunkelziffer für ganz Deutschland auf das Zehnfache geschätzt. Doch das ist umstritten.

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Kommentare

1,8 Millionen Infizierte ... Nun ja, wenn das ...

denn das Ergebnis eines sog. Hotspots ist, dann muss man das Ergebnis wohl anhand ähnlicher Untersuchungen in einem "coolspot" verifizieren, dann kommt man der Realität eines Mittelwertes wohl näher und es gibt zur Kritik weniger Anlass.
Natürlich kann man den "Aufhebern" nachkommen udn endlich die Beschränkungen runter fahren - nur dann muss man wohl sehr genau gucken, wann und wo und vor allem warum, die Infektionsrate wieder ansteigt und man muss quasi in 0-Zeit erklären, ob es sich bei der Ursache um eine sehr begrenztes regionales Ereignis (neuer Hotspot) oder um eine Systematisches Problem handelt, was ein erneutes (regionales) Verschärfen der Regeln zur Folge haben müsste.
Letztlich ein anhaltender Balanceakt, ständig Alarmstufe orange für die damit befassten Autoritäten bedeutet.

Die Dunkelziffer

ist mit Sicherheit in jedem Land der Erde um einiges höher,solange nur ein bruchteil der Bevölkerung gesteste ist.
Und selbst wenn getestet ,ein paar Stunden nach dem Test kann man sich infizieren.

NRW aha ?!

Schon mal die verschiedenen Aussagen:

1. Lt. Gesundheitsministeriums mit 65.315 Euro unterstützt worden;

2. Laut Storymachine hat die Agentur von sich aus Hilfe angeboten. Es seien weder Steuergelder noch finanzielle Mittel der Universität Bonn geflossen.

Sind Gelder vom Gesundheitsministerium keine Steuergelder?
Da stimmt doch hinten und vorne nichts mehr, würde der Laie sagen.

Und wer hat da die Finger drin? Storyachine, eine Medienfrima mit ehemaligem Bildzeitungsmann als Chef,
und NRW, das bekannt Laschek- Land

0.37 % Sterblichkeit

Dann ist es wohl an der Zeit zu erklären, was der ganze Zirkus wirklich zu bedeuten hat und wer veranlasst hat, dass ohne IRGENDEINE Grundlage die ganze Welt in Sippenhaft genommen wurde und eine Krise unvorhersehbaren Ausmaßes erzwungen wurde.

Vielleicht wollen die Medien ja berichten?

Erste Corona Studie in Dtld.

Vielen Dank dafür- wie bereits in der Vorabversion wird deutlich, dass die Risiken überschaubar waren und sind. Ich gehe davon aus, dass die Studie von den Lock Down Befürwortenden Wissenschaftlern zerrissen werden wird, da sie ja deren Fehleinschätzung aufzeigt - leider kostete diese uns Billionen...

Es ist nicht überrachend,

dass diese Studie wieder negativ dargestellt wird.
Dass Herr Drosten die Testergenisse anzweifelt entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Da er diesen Test selbst mitentwickelt hat und das RKI diesen auch verwendet bzw. sich auf die Ergebnisse bezieht.
Dass der Test sehr oft falschpositiv anzeigt, das verschweigt man gerne.

Umstritten

Welche Studien und die damit einhergehenden Zahlen und Erkenntnisse sind bei dieser Pandemie denn nicht umstritten?

Für jede Studie gibt es im Regelfall einen Auftraggeber, der bestimmte Erwartungen daran knüpft. Jede Studie wird vom einen so und vom anderen so ausgelegt. Fakt ist, daß es kaum verwertbare und richtungsweisende Fakten gibt, nach meiner unmaßgeblichen Meinung.

Rechnung mit sehr vielen "Unbekannten"

"Die Forscher gehen davon aus, dass in ganz Deutschland die Sterblichkeit in etwa gleich ist"

Wie kommt man denn zu dieser Annahme?

"Im Raum steht daher die Frage, ob körperliche Nähe zu anderen Feiernden und eine erhöhte Tröpfchenbildung durch lautes Sprechen und Singen zu einem stärkeren Krankheitsverlauf beigetragen haben"

Dass die "Viruslast", also die Menge an Viren, der ein Infizierter ausgesetzt war Einfluss auf dessen eventuellen Krankheitsverlauf hat, dürfte doch nicht gerade unwahrscheinlich sein?

"Die Situation ist nur bedingt vergleichbar mit anderen Regionen Deutschlands - etwa ist die Zahl der Infizierten höher. Darauf weisen die Forscher in ihrer Studie auch hin. In der Stichprobe waren Kinder etwas unter-, ältere Menschen etwas überrepräsentiert"

Wäre eine größere "Repräsentativität" (d.h. nicht nur gleichmäßigere, auch möglichst "flächendeckende" Verteilung der Studienteilnehmer) - nicht nur in demographischer, sondern auch anderer Hinsicht nicht aussagekräftiger?

wo sind die Corona infizeierten ?

Die Heinsberg-Studie habe ermittelt, dass mittlerweile möglicherweise 1,8 Millionen Menschen mit dem Corona-Virus infiziert seien.
4.5.20: RKI meldete zuletzt rund 163.175 Corona-Fälle und 6.692 Tote (Stand: 4.5., 7 Uhr). Das RKI zählt 132.700 Genesene.
Daraus ergibt sich aus meiner Sicht eine Quote bei 6692 Toten von 0,000149 oder 0,0149 %
Da stellt sich mir die Frage: wie soll ich jemanden treffen, der Corona hat ?

Nur 1,8 Millionen Infizierte?

Soso, also im schlimmsten Fall knapp 2,2% Infizierte. Da fragt man sich doch, weshalb dann trotzdem 83 Millionen eine Maske tragen müssen. Da stimmt doch wohl die Verhältnismäßigkeit kein bisschen!

Nun Zäumen die Wissenschaftler das Pferd von hinten auf.

Aus der Anzahl der Toten auf die Anzahl der infizierten zu interpolieren - grundsätzlich nicht schlecht. Aber wie sieht es mit den Angaben der Coronatoten aus. Hat ein Verstorbener den Coronavirus, gilt es als Opfer der Krankheit. Ob er an etwas anderem gestorben ist, wird nicht hinterfragt. In Hamburg wurden über 100 Verstorbene obduziert. Die hatten den Virus, daran gestorben?

Mir wird derzeit viel zu viel nach dem Motto...

...Wer, wie was, wieso weshalb, warum-Fragespiel (siehe Sesamstraße) geredet.

---

Solche geschätze Zahlen könnten durchaus dazu führen,
daß wenn die jetzigen Lockerungen zu einem Rückfall führen würde,
die dann folgenden Maßnahmen wesentlich strenger gehandhabt werden,
als die bisherigen.

Also laßt uns hoffen, daß nicht soviele infiziert sind.
Und wenn doch, daß diese Leute das Virus nicht in großem Umfang weitergeben
und auch nicht schwer erkranken.

Kein Gesundheitssystem dieser Erde, könnte eine Zahl
von mehr als 1.000.000 Patienten intensiv versorgen.

Denn dann wäre das Chaos perfekt.

Heinsberg

Im Grunde haben es doch
alle geahnt.
Viel mehr Menschen hatten den Virus schon.
Das absolute herunterfahren des Lebens zum Erstarken der Krankenhäuser mag sinnvoll gewesen sein aber nun müssen die Einschränkungen kontrolliert schnell zurück gefahren werden .
Ohne Wirtschaft kein Sozialsystem.
Und wer Angst vor einer Infektion hat soll zuhause bleiben.
Wer Krankheitssymptome hat auch.

Keiner will glaube ich wissen was zur Zeit in einigen Familien mit den Kindern geschieht, es sieht ja niemand, wie viele Menschen werden
sterben weil Sie ihre Existenz verloren haben.
Von den vielen Grippetoten den vielen Menschen die verhungern redet niemand wohl von den vergleichsweise wenigen Coronatoten.
Und man beachte die neue Schreibweise des RKI
Früher hieß es „Coronatoten“
Seit kurzem „ mit dem Coronavirus infizierte Tote“.
Ich fordere ein Ende jeglicher Beschränkungen.

Den idealen Weg wird es nicht geben

könnte man derlei wissenschaftliche Diskussionen

nicht mal intern führen ?
und wenn man zu nem belastbaren Ergebnis kommt,
dieses veröffentlichen ?
über ungelegte Eier zu reden bringt niemandem was

Nun ja.

Wir wissen nichts, aber ich bin da eher bei Streeck. Einer von 40 Deutschen infiziert, das könnte schon hinkommen.

Das sagt mir mein Bauchgefühl, meine Meinung, mein gesunder Menschenverstand.

Und der ist ja das Einzige, was uns bleibt, wenn sich die Wissenschaftler in ihren Wissenschaften nicht mehr auskennen und streiten wie die Kesselflicker.

Ein Paradebeispiel

für hirnlose Statistik, die auch noch unbedacht und unreflektiert für unnötige Furcht in Deutschland sorgt.
Seriösität sieht anders aus. In diesem Stil machen sich Wissenschaftler unglaubwürdig.

DASS es eine Dunkelziffer

DASS es eine Dunkelziffer gibt, ist unter seriösen Fachleuten nicht umstritten. Ob das Hochrechnen der Gangelt-Untersuchung auf das Bundesgebiet wissenschaftlich haltbar ist, mus diskutiert werden. Und die Ergebnisse der Studie ersetzen nicht die Frage, welche Konsequenzen denn für die Aufrechterhaltung bzw. Lockerung von Beschränkungen daraus folgen: Das ist und bleibt das wichtige und schwierige Metier politischer Arbeit, begleitet und ggf. korrigiert durch juristische Schritte.
Alles nicht so einfach - es geht um mehr als die Fangruppen von Drosten, Streeck und co.

dunkelziffer

Im Moment haben wir in Deutschland knapp 7000 Todesfälle. Bei einer Sterblichkeitsrate von 0,37 Prozent kommt man dann recht einfach auf den genannten Wert:
100% durch 0,37% mal 7000 gleich 1,89...

So abwegig ist die Studie sicher nicht, wenn es auch ...

... regional sicherlich erhebliche Unterschiede geben wird.

Im Moment wird ja verhältnismäßig wenig getestet (die Gründe dafür sind bekannt). Zudem ist von einer hohen Anzahl derer auszugehen, die entweder keine Symptome zeigen oder aber diese bewusst oder unbewusst ignorieren.

Nehmen wir also mal das Ergebnis der DFL bei seinen Fußballprofis und Betreuern als Grundlage, so waren dort ca. 0,55 % der Getesteten infiziert, das macht hochgerechnet auf Deutschland ca. 500.000 Infizierte. Nimmt nun noch an, dass in diesem Bereich schon ein wenig auf die Abstandsregeln geachtet wurde (Ausnahme bei Hertha ;-)), dann dürfte dies bei Teilen der Bevölkerung vielleicht nicht so aussehen.

Ich persönlich gehe zumindest auch von einer 7-stelligen Zahl von Betroffenen aus, was bei der Aufhebung der Beschränkungen auch Berücksichtigung finden sollte.

Komisch

In Österreich ergab eine Studie zur Dunkelziffer der Infizierten eine Anzahl von 11.000.
Die BRD hat ca 10x soviele Einwohner.
Ergo müßte auch die Dunkelziffer 10x niedriger sein, also 180.000 Infizierte.
Bei welcher Studie wurde nun gepfuscht?

Nicht uninteressant...

... ist der Fakt, dass im Prinzip alle Studien die mir bekannt sind ein massiv höheres Infektionsgeschehen aufzeigen als die offiziellen Zahlen. NewYork, California, Moskau z.B... da liegt Heinsberg noch prozentual niedrig.

Keine Studie ist perfekt, aber die Rahmenbedingungen sind offen gelegt. Wer hier kritisiert hätte es ja auch selbst und besser machen können. Und am Ende ist es im Detail egal ob 1,2 oder 1,8 Mio Deutsche bereits infiziert waren.

Alles deutet auf eine Letalität knapp oberhalb, aber in der Größenordnung der Influenza hin. Der Unterschied ist die deutlich erhöhte Ansteckungsrate wegen fehlender Immunisierung...

Repräsentativ ?

Wäre gut wenn die Daten repräsentativ wären
Hoffentlich bringen weitere Untersuchungen bald Klarheit.
Aber ich fürchte auch, dass ahnungslose Besserwisser auch hier wieder Munition für ihre wirren Thesen wittern.

Warum die Heinsberg-Studie

Warum die Heinsberg-Studie nicht repräsentativ sein könete, dafür werden im Artikel schon einige Aspekte, Faktoren beschrieben.
Wäre eine ähnliche Studie in einem anderen Landkreis durchgeführt worden, hätte sich ein völlig anderes Ergebnis ergeben. Wenn ich mich nicht irre, das Dashbord des RKI (Stand 04.05.2020, 0:00 Uhr) richtig lese und interpretiere, so komme ich, mit zwei Beispielen, für den Landkreis Prignitz und dem Landkreis Tirschenreuth, zu vollkommen verschiedenen Ergebnissen (auf dieser Ebene):

1.) Prignitz:
Einwohnerzahl: 76.508
Infizierte: 28
Todesfälle: 0

2.) Tirschenreuth:
Einwohnerzahl: 72.504
Infizierte: 1.114
Todesfälle: 119

Warum sollte Heinsberg, bzw. Gangelt repräsentativ für D. sein, diese Kreise (welches?) aber nicht?

Prof. Streeck hat nur gezeigt, und dahingehend hat er sich geäußert (bei n-tv): seine Studie gibt Hinweise für die Modellierung des Geschehens. Und doch spricht er von 1,8 Mio. mögliche Infizierte bis jetzt in D. Diese Aussage ist unnötig.

und noch eine Studie

Muss eigentlich jetzt jeden Tag aufs Neue irgendein Virologe mit neuen Zahlen seinen Senf zu Corona geben?
Was soll das alles?

kurtimwald 19.25

haben Sie noch weitere Nichtargumente, um eine Studie und H. Streeck zu desavouieren, weil Ihnen das Ergebnis nicht passt? Gerade eben wurde die Studie für ihre Genauigkeit gelobt.

Anzahl der Infizierten

Die Anzahl der infizierten steigt, weil mehr gestestet wird. Ich hoffe nur, das man das berücksichtigt bei den Lockerungen bzw. bei den Auswertungen nach den entsprechenen Lockerungen. Keine Ahnung wie alles wird wenn noch mehr bzw. irgendwann alles gelockert ist. Aber die Aussage das dann evtl. 1 Mio auf den Intensivstationen behandelt werden müssen ist einfach nur übertrieben.

Jeder der mal Studiert hat,

Weiß wie es so geht mit Wissenschaftlern ..wenn man in eine Prüfung geht erkundigt man sich erst einmal wer den Vorsitz der Prüfungskommission hat und dann lernt man Schwerpunktmäßig genau dessen Veröffentlichungen.
Was will ich damit sagen, eine einheitliche Meinung ist unter Wissenschaftler selten. Erst recht nicht wenn man von Geldern für seine Forschung abhängig ist. So ist es logisch das es viele unterschiedliche Meinungen gibt. Daher sehe ich es als nicht gerade besonders klug an sich weitest gehend auf ein Institut und ein Wissenschaftler zu beziehen..bei allen Respekt für ihre bisherigen Leistungen.
Zudem denke ich das Virologen am Anfang sicher ihre Bedeutung zum Erkennen des neuen Virus hatten. Habe aber Zweifel ob sich damit die Wirkungsweise einer Epidemie erklären läßt. Es ist einfach nicht das Fachgebiet eines Virologen, Dafür sind andere Fachgebiete zuständig, denen leider nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

@0_Panik um 19:42

>>Daraus ergibt sich aus meiner Sicht eine Quote bei 6692 Toten von 0,000149 oder 0,0149 %
Da stellt sich mir die Frage: wie soll ich jemanden treffen, der Corona hat ?<<

Da stellt sich mir die Frage: wie kommt man auf diesen Prozentsatz, 0,0149 % von was?

Ansonsten einfach auf die Straße gehen.
Wenn man die geschätzen 1,8 Millionen Fälle zu Grunde legt, ist die Wahrscheinlichkeit etwa 1:46 (2,17%), aber auch von denen sind dann auch schon welche genesen oder tot.

@Schneckenmaus um 19:44

>>Soso, also im schlimmsten Fall knapp 2,2% Infizierte. Da fragt man sich doch, weshalb dann trotzdem 83 Millionen eine Maske tragen müssen.<<

Damit die anderen 81,2 Millionen nicht infiziert werden?

War doch gar nicht so schwer zu beantworten, da könnte man selber draufkommen.

@frosthorn .. sorry, ..

Missverständnis zu China.
Ich habe nicht Sie gemeint,
sondern den bzw. die User, die immer auf das vermeintlich sozialistische,
kommunist. China verweisen, und sich auch mal
eine zeitlang bei Wuhan bedankt haben.

21:46 von Ist Wahr

Prof. Streeck hat nur gezeigt, und dahingehend hat er sich geäußert
.
der hat sich sehr vorsichtig geäußert !
wie man es von einem Wissenschaftler erwartet

Dann ist die Durchseuchung wohl schneller erfüllt

und das Alltagsleben mit geöffneter Gastronomie kann weiter gehen.

2 Wochen lang höchstens 1 neuer Fall
und seit letzter Woche keiner mehr

21:53 von derPrinz

Aber die Aussage das dann evtl. 1 Mio auf den Intensivstationen behandelt werden müssen ist einfach nur übertrieben
-
haben sie das vor 8 Wochen auch schon gewußt
was sich aktuell möglicherweise abzeichnet

Vielen Dank nach Bonn!

Ich bin sehr froh darüber, dass sich Herr Prof. Streeck weiterhin mit dem Thema beschäftigt und auch öffentlich bereit ist sich unangemessenerer Vorwürfe zu verschließen. Die teils heftigen Reaktionen auf die Veröffentlichung des Zwischenstandes der Studie Mitte April haben gezeigt wie sehr Herr Streeck die Nachlässigkeit der führenden Institute dahingehend, eine ordentliche Datengrundlage zu schaffen, unter Druck setzt.

Laut der Studie in Heinsberg liegt die IFR bei 0,37%. Laut RKI sind 87% der an CoViD-19 verstorbenen über 70 Jahre alt, der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei etwa 82 Jahren. Die durchschnittliche Lebenserwartung in D liegt laut DESTATIS ebenfalls bei knapp 82 Jahren.

Ja, Risikogruppen müssen geschützt werden. Aber das geht definitiv auch Lockdown und Zerstörung unzähliger Existenzen, die mit Ihrer Leistung die Stärke unserer Gesellschaft ausmachen.

21:47, knödeldödel

>>Muss eigentlich jetzt jeden Tag aufs Neue irgendein Virologe mit neuen Zahlen seinen Senf zu Corona geben?
Was soll das alles?<<

Ja, das muss.

Oder wollen Sie die Forschung zum Thema einstellen?

Und jetzt müssen Sie ganz stark sein: Der nächste Schritt wird der sogenannte "Peer Review" sein. Da werden dann ganz viele andere Virologen ihren Senf zu dieser Studie abgeben.

Schrecklich, nicht wahr?

Wissenschaft ist so was von überflüssig, oder?

Im Grunde haben wir durch die

Im Grunde haben wir durch die Heinsberg-Studie ja keine neuen Erkenntnisse.
Dass es eine hohe Dunkelziffer gibt, war ohnehin klar. Und dass die ungefähr beim 10fachen der bekannten Infektionen liegt ebenfalls.
Eine Sterblichkeitsrate von 0,3% ist auch schon seit mindestens März bekannt.
Neu ist allenfalls, dass eine solche Studie nicht gleich gar zu deutlich niedergeschrieben und als Verharmlosung deklariert wird. Das zumindest ist erfreulich.

Was ist den schon Repräsentativ?

Umfragen, die besagen das 55% der Deutschen für dies und gegen das sind und sich bei einer Teilnehmerzahl von 1345 als repräsentativ bezeichnen sind genauso weit hergeholt. Ich habe damals einen ausführlichen Bericht im TV über die Studie gesehen und finde, daß neben diesen potentiellen Zahlen auch andere Erkenntnisse wie zum Beispiel die Aktivität auf bestimmten Gegenständen wie Handys,Türklinken und Toiletten gewonnen werden konnten. Wer ist denn im Stande, ein belastbares Modell zu errechnen, bei dem mehrere Unbekannte vorhanden sind. Bei einer Bevölkerungszahl von ca. 83 Mio sind eine Quote von 1,2-1,8 Mio Infizierter doch schon gefühlt realistisch.Heinsberg ist nicht allzu weit weg von Bonn und eher ländlich,mehr ist nachvollziehbar. Hätte man Köln als einer der Hotspots in NRW untersucht, wäre wahrscheinlich eine andere Rechnung herausgekommen. Ich finde, daß die Arbeit von Prof. Streeck jetzt demontiert wird, hat eher andere Gründe

19:52, flegar

>>Ein Paradebeispiel
für hirnlose Statistik, die auch noch unbedacht und unreflektiert für unnötige Furcht in Deutschland sorgt.
Seriösität sieht anders aus. In diesem Stil machen sich Wissenschaftler unglaubwürdig.<<

Uiuiuiui...

Können Sie diese starken Anschuldigungen vielleicht auch mit ein wenig sachlicher Kritik verbinden?

Oder ist das zuviel verlangt?

19:50, rossundreiter

>>Nun ja.
Wir wissen nichts, aber ich bin da eher bei Streeck. Einer von 40 Deutschen infiziert, das könnte schon hinkommen.

Das sagt mir mein Bauchgefühl, meine Meinung, mein gesunder Menschenverstand.

Und der ist ja das Einzige, was uns bleibt, wenn sich die Wissenschaftler in ihren Wissenschaften nicht mehr auskennen und streiten wie die Kesselflicker.<<

Die Wissenschaftler kennen sich nach wie vor in ihren Wissenschaften aus und streiten auch nicht wie die Kesselflicker.

Aber wahrscheinlich würden Sie den jetzt anstehenden Peer Review der Studie auch so deuten.

Es ist nur eine Studie

Schlimm genug, dass unsere so genannten Volksvertreter bereits Lockerungen umsetzen, nachdem nur Teile einer wohl nicht ganz unumstrittenen Studie bekannt gemacht wurden. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass unsere NRW Landesregierung sich derzeit leider aus den Wirtschaft freundlichsten Parteien zusammensetzt. Bin mal gespannt, ob der Herr Laschet, sollten die Infektionszahlen in den kommenden Tagen wieder drastisch ansteigen, auch so schnell zurück tritt, wie er die Lockerungen durchgesetzt hat. Wenn jetzt auch noch die Kitas wieder geöffnet werden, kann die Folge durchaus ein massives Senioren-Sterben sein. Es ist schon erbärmlich, dass es die Bundesrepublik nicht schafft, einen bundesweit einheitlichen Kurs zu fahren. Profilneurosen allerorten... Gut ist nur, dass derzeit einigen Industriezweigen die Globalisierung so richtig vor die Füße fällt. Hier sollte sehr dringend umgestellt und wieder vor Ort produziert werden, statt gierig, billig im Ausland...

19:45, Vakkoras

>> Aber wie sieht es mit den Angaben der Coronatoten aus. Hat ein Verstorbener den Coronavirus, gilt es als Opfer der Krankheit. Ob er an etwas anderem gestorben ist, wird nicht hinterfragt.<<

Jede Seuche rafft vorwiegend diejenigen mit Vorerkrankungen dahin.

Das gilt für alle Lebewesen.

Studie Gangelt.

Ich muss zugeben, dass ich sie noch nicht gelesen habe.

Was mir jedoch von Anfang merkwürdig bzw. nicht überzeugend vorkam, ist die Auswahl der Probanden.
"... 919 Einwohner in 405 Haushalten ... "
Nach meinem Verständnis müssen Elemente einer Stichprobe unabhängig voneinander sein, das sind Haushaltsmitglieder nicht, da dort die Ansteckungsgefahr per se höher ist.
Es hätten m.M.n. mehr Haushalte sein müssen.
Des Weiteren "... In der Stichprobe waren Kinder etwas unter-, ältere Menschen etwas überrepräsentiert. ... "
... und damit nicht ausreichend die Jahrgänge 30 bis 50 J.
ausgewählt, die eine hohe Infektionszahl laut RKI besetzen.

Die Übertragbarkeit auf Deutschland halte ich für fragwürdig.

Es tut mir Leid

aber von solchen Studien halte ich nicht viel.Zu unterschiedlich sind die Parameter die dazu genutzt werden.
Und somit gibt es immer unterschiedliche Aussagen.

19:41, Niemals RRG

>>Für jede Studie gibt es im Regelfall einen Auftraggeber, der bestimmte Erwartungen daran knüpft.<<

Der Auftraggeber bestimmt das Ergebnis. Eine sehr populäre Fehleinschätzung unter Nichtwissenschaftlern.

>>Jede Studie wird vom einen so und vom anderen so ausgelegt.<<

Also alles Larifari? Sie offenbaren ein sehr wissenschaftsfernes Verständnis von Wissenschaft.

Fakt ist, daß es kaum verwertbare und richtungsweisende Fakten gibt, nach meiner unmaßgeblichen Meinung.<<

Die Sie gern haben dürfen. Sie können aber nicht verlangen, damit ernstgenommen zu werden.

Jeder vermeintlich Gesunde, der uns begegnet, kann unwissentlich

das Virus tragen. Das müssen wir uns bewusst machen und uns auch so verhalten."
Ja genau. Und das wird ab jetzt auch immer so bleiben, auch nach Corona. Es gibt keine gesunden Menschen mehr, sondern nur noch"vermeintlich Gesunde", zu denen man besser Abstand hält. Denn das nächste Virus kommt bestimmt.
Wie lange hören wir uns diesen Unsinn noch an?

Statisch gedacht

@ knödeldödel:
und noch eine Studie. Muss eigentlich jetzt jeden Tag aufs Neue irgendein Virologe mit neuen Zahlen seinen Senf zu Corona geben?

Muss Wissenschaft eigentlich immer neue Ergebnisse liefern? Das ist ja belastend für Menschen mit statischem Weltbild.

@Watchcat 19:26

"Dann ist es wohl an der Zeit zu erklären, was der ganze Zirkus wirklich zu bedeuten hat" ... 0,37% Sterblichkeit bedeutet für Deutschland über 200.000 Tote, wenn sich 3/4 der Bevölkerung irgendwann anstecken (Herdenimmunität). Dafür, das zu vermeiden, machen wir den ganzen "Zirkus". Erklärung verständlich?

@ AlterWeisserMann

Die teils heftigen Reaktionen auf die Veröffentlichung des Zwischenstandes der Studie ...

Wieso heftig? Andere Wissenschaftler haben sehr dezidiert auf die Schwächen der Gangelt-Studie hingewiesen, die hochrechnen möchte ohne im mindesten repräsentativ zu sein. Das ist doch wohl erlaubt. Aber sicher nicht heftig.

Eine Studie jagt die nächste

Hier wieder ein paar neue Zahlen:
„Im von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffenen Italien sind im März deutlich mehr Menschen gestorben als normal üblich. Verglichen mit den März-Monaten der Jahre 2015 bis 2019 stieg die Zahl der Toten um 49,4 Prozent, wie das nationale Statistikinstitut (Istat) und das Forschungsinstitut des italienischen Gesundheitsdienstes (ISS) am Montag mitteilten“

22:16, Niemals RRG

>> Ich finde, daß die Arbeit von Prof. Streeck jetzt demontiert wird, hat eher andere Gründe<<

Sie wird doch gar nicht demontiert.

Die Diskussionen gab es von Anfang an.

@19:50 von Sisyphos3
Nur die Bundesregierung - und mit ihr die meisten Medien - hat sich früh auf das RKI und Prof. Drosten festgelegt.
Es wurde ja gar nicht verheimlicht, dass der Test eine große Fehlerquote hat.
Die Vorhaltungen von Dr. Wodarg u.a. wurden in wissenschaftlicher Hinsicht überhaupt nicht bestritten.
Die Folgerungen allerdings um so heftiger.

Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Fachleute verschiedener Gebiete gehört worden wären.
Statistiker, die ein Testverfahren verlangten, das Hochrechnungen bei bundestagswahlen entspricht.
Oder auch Fachleute, die die - auch gesundheitlichen - Folgen eines Shutdowns bzw. einer Wirtschaftskrise berchnen können.
Oder Fachleute, die die Todeszahlen durch Verkehr, Abgas, Feinstaub hochrechnen.

Und das Alles in Beziehung gesetzt hätte eine verantwortlichere Entscheidung ermöglicht.
Und dieser Charakter der Willkür, des Blindflugs, (Merkel: "auf Sicht") wäre uns erspart geblieben.

Basis für Hochrechnung zu klein und instabil.

Auf der Basis der Ortschaft Gangelt im Kreis Heinsberg lässt sich keine Bundesdeutsche Hochrechnung machen. Ein kurzer Anruf bei der GFK Marktforschung in Nürnberg hätte das deutlich gemacht.

Am 04. Mai 2020 um 19:50 von rossundreiter

„Nun ja.
Wir
wissen nichts, aber ich bin da eher bei Streeck. Einer von 40 Deutschen infiziert, das könnte schon hinkommen.
Das sagt mir mein Bauchgefühl, meine Meinung, mein gesunder Menschenverstand.“

Sie haben Recht.

Sehr treffender Kommentar,
aber

solange ich nicht der 40 bin, sondern …
meinetwegen.

Ansonsten wie gehabt.

"Konjunktiv II
Konj. Plusquam

ich würde gewusst haben
du würdest gewusst haben
er würde gewusst haben
wir würden gewusst haben
ihr würdet gewusst haben
sie würden gewusst haben"

Wo bleiben repräsentative Studien?

Gut, was Herr Streeck macht, aber nur ein Anfang. Experten fordern schon seit Wochen eine größer dimensionierte repräsentative Durchseuchungsstudie. Gemessen an den Kosten, die durch die Kontaktbeschränkungen verusacht werden, könnte das aus der Portokasse beglichen werden.
Es ist ein handfester Skandal, das eine solche Studie nicht längst vorliegt. Aber für solche Spitzfindigkeiten bleibt in der aktuellen Panik wohl keine Zeit.
Ist den Autoren des Beitrags zu Ohren gekommen, dass es ähnliche Studien schon gibt, unter Beteiligung von Spitzenforschern wie John Ioannidis? Mal googeln?

@ Vakkoras

Aber wie sieht es mit den Angaben der Coronatoten aus. Hat ein Verstorbener den Coronavirus, gilt es als Opfer der Krankheit. Ob er an etwas anderem gestorben ist, wird nicht hinterfragt.

Der Patient hätte aber trotz Vorerkrankung und trotz hohen Alters ohne Corona-Infektion noch eine Weile weiter leben können. Wir sollten hier nicht zynisch werden, nur weil wir die Pandemie gern harmloser sehen möchten.

19:50 von rossundreiter

Nun ja.

Wir wissen nichts, aber ich bin da eher bei Streeck. Einer von 40 Deutschen infiziert, das könnte schon hinkommen.

Das sagt mir mein Bauchgefühl, meine Meinung, mein gesunder Menschenverstand.

Und der ist ja das Einzige, was uns bleibt, wenn sich die Wissenschaftler in ihren Wissenschaften nicht mehr auskennen und streiten wie die Kesselflicker.
///
*
*
Bei demnächst 50.000 Demonstranten in Stuttgart, da wird Ihr Bauchgefühl, Ihre Meinung und Ihr gesunder Menschenverstand, bei dem gezeigten Abstand sicher von Geisterfahrern überholt?

22:14, AlterWeisserMann

>> Die teils heftigen Reaktionen auf die Veröffentlichung des Zwischenstandes der Studie Mitte April haben gezeigt wie sehr Herr Streeck die Nachlässigkeit der führenden Institute dahingehend, eine ordentliche Datengrundlage zu schaffen, unter Druck setzt.<<

Herr Streek arbeitet mit den führenden Instituten kollegial zusammen, wie das unter Wissenschaftlern üblich ist, und unterstellt ihnen keinerlei Nachlässigkeit. Gegen solche Behauptungen aus der wissenschaftsfern-ideologischen Szene, aus der die von Ihnen beschriebenen heftigen Reaktionen kamen, kann er sich aber kaum wehren.

Auch nicht gegen Vereinnahmungsversuche von Teilen dieser Szene.

@ krittkritt

Und dieser Charakter der Willkür, des Blindflugs, (Merkel: "auf Sicht") wäre uns erspart geblieben.

Das sehe ich ganz anders. Gerade Frau Merkel handelt sehr klug, evidenzbasiert und durch wissenschaftliche Ergebnisse geleitet. Jedenfalls in keinester Weise willkürlich.

Warum fällt es uns so schwer...

... dieser Pandemie auch mal positive Seiten abzugewinnen ? Wo es noch keine Impfung und auch kein passendes Medikament gibt, ist es doch sinnvoll diesem Virus mit Mißachtung oder sogar Gelächter zu begegnen. Ich selbst bin in meiner Arbeit und wegen diverser Risikofaktoren hochgradig gefährdet und hatte vor einigen Wochen auch für ein paar Stunden richtige Furcht verspürt. Das hilft aber überhaupt nicht weiter . Die Opfer sind doch bisher überaus selten. In meinem sehr großen Bekanntenkreis hatte ich bisher noch keinen Todesfall. Trotz der Einschränkungen, die auf mich etwas übertrieben wirken, bin ich um Normalität bemüht, fahre zur Arbeit wie immer, versorge Haus und Grundstück. Mit Familie und Freunden halte ich per email oder Telefon Kontakt. Unsere Mediziner und Wissenschaftler werden sicherlich bald ein Medikament und auch eine Impfung finden, die für meine Lieben und auch für mich hoffentlich rechtzeiting in Anwendung kommen .

21:47 von knödeldödel

«Muss eigentlich jetzt jeden Tag aufs Neue irgendein Virologe mit neuen Zahlen seinen Senf zu Corona geben? Was soll das alles?»

Tauschen Wissenschaftler untereinander im Stillen Kämmerlein der Wissenschaft Erkenntnisse aus. Teilen sie diese Erkenntnisse in anderen Stillen Kämmerlein Politikern mit.

Und Politiker entscheiden dann nach Zeitraum (x) irgendwas auf Basis der Erkenntnisse der Wissenschaftler. Dann ist das auch wieder … mies.

"Sagt man uns, den Bürgern, ja gar nix mehr."
Kungelt nur alles in Stillen Kämmerlein aus.
Stellt uns, die Bürger, vor vollendete Tatsachen.

"Wer weiß, was da alles noch dahintersteckt."
Wer weiß, wozu Politiker was damit bezwecken.
In welche Art von Staat sie uns führen wollen.

Wen das alles gar nicht interessiert … das mit immer Zahlen.
Der muss Zahlen + Erkenntnisse ja nicht zur Kenntnis nehmen.
Macht aber niemand. Weil sie dann "am Ende des Tages" doch zu interessant + zu wichtig sind, um Erkenntnisse zu Corona verweigernd zu ignorieren …!

@Klara Stern 22.36

Es gibt keine gesunden Menschen mehr, sondern nur noch"vermeintlich Gesunde", zu denen man besser Abstand hält. Denn das nächste Virus kommt bestimmt."
Genau! Am Besten lebenslang und zu allen Menschen Abstand halten und dann nicht 1,5 m sondern besser 15m. Und zu Tigern, Fledermäusen und Haustieren auch! Man weiß ja nie...Das Schlimme ist, dass die Meisten die Ironie in Ihrem Kommentar nicht erkennen und das bierernst nehmen.

@19:44 von Schneckenmaus: Warum Masken tragen

"Soso, also im schlimmsten Fall knapp 2,2% Infizierte. Da fragt man sich doch, weshalb dann trotzdem 83 Millionen eine Maske tragen müssen. Da stimmt doch wohl die Verhältnismäßigkeit kein bisschen!"

Da niemand weiß wer möglicherweise ansteckend ist und wer nicht, schützt man einfach alle so gut es geht mit Masken.

Ist wie beim Autofahren. Da müssen auch alle den Sicherheitsgirt anlegen, obwohl pro Jahr nur ca. 3000 Menschen im Straßenverkehr sterben.

@ ardbenuterzkonto

Es ist ein handfester Skandal, das eine solche Studie nicht längst vorliegt.

Es gibt erst jetzt einigermaßen präzise Tests für Antikörper. Und solche repräsentative Studien sind sehr aufwändig und brauchen einfach Zeit. Es ist doch total vordergründig, sich darüber so zu beschweren.

Re: 0.37 % Sterblichkeit

Am 04. Mai 2020 um 19:26 von watchcat:
Dann ist es wohl an der Zeit zu erklären, was der ganze Zirkus wirklich zu bedeuten hat und wer veranlasst hat, dass ohne IRGENDEINE Grundlage die ganze Welt in Sippenhaft genommen wurde und eine Krise unvorhersehbaren Ausmaßes erzwungen wurde.

Wenn die Sterblichkeitsrate von 0,37 % einigermaßen stimmt, ist Ihr persönliches Risiko tatsächlich sehr überschaubar. Es geht aber nicht um Sie persönlich, sondern um die Gesamtbevölkerung und das wären bei einer kompletten "Durchseuchung" Deutschlands dann 300.000 Todesopfer - den resultierenden Zusammenbruch des Gesundheitssystems noch gar nicht eingerechnet.

22:13 @ Karl Klammer

Ihren letzten Satz verstehe ich nicht, auf welche Region bezieht der sich?
679 neue Fälle laut RKI von gestern zu heute. Nachmeldungen kommen vermutlich auch noch, da es ein langes Wochenende war.

sehr interessante Studie

22% der infizierten merken nix.
In 4 Personen Haushalten stecken sich nicht alle an.
Das sind doch interessante Kernaussagen, die deutlich machen das der ganze Zirkus maßlos übertrieben wird.
Warum nennt die Tagesschau jeden Tag die Zahl der Infizierten. Die wahre relevante Zahl ist nicht die, welche mal krank waren sondern welche noch krank sind.
Solche Zahlverdreherei ist Verdummung.
b.k.

Eigentlich völlig substanzlos

@ rossundreiter:
Einer von 40 Deutschen infiziert, das könnte schon hinkommen.
Das sagt mir mein Bauchgefühl, meine Meinung, mein gesunder Menschenverstand.

Leider tut das Bauchgefühl in einer wissenschaftlichen Studie derart was von nichts zur Sache.

@19:26 von watchcat: die ganze Welt in Sippenhaft

"Dann ist es wohl an der Zeit zu erklären, was der ganze Zirkus wirklich zu bedeuten hat und wer veranlasst hat, dass ohne IRGENDEINE Grundlage die ganze Welt in Sippenhaft genommen wurde und eine Krise unvorhersehbaren Ausmaßes erzwungen wurde."

Vielleicht wurden Sie ja in Sippenhaft genommen. Hier bei uns (Nähe Aachen) wurde niemand in Sippenhaft genommen. Ich bin arbeiten gegangen und zum Einkaufen. Ich konnte und kann draußen herumlaufen, wenn ich will.

Sicherlich leben Sie in Spanien, Italien oder Frankreich. Dort durfte man ja nur mit Genehmigung das Haus verlassen.

Ein Krise unvorhersehbaren Ausmaßes hätten wir ohne die Schutzmaßnahmen bekommen. Aber das ist Ihnen sicher schon bekannt. Sie kennen ja die Zahlen aus Italien, Spanien oder Schweden.

22:52, krittkritt

>>Die Diskussionen gab es von Anfang an.
@19:50 von Sisyphos3
Nur die Bundesregierung - und mit ihr die meisten Medien - hat sich früh auf das RKI und Prof. Drosten festgelegt.<<

Kunstück.

Schließlich ist das RKI eine Regierungsbehörde.

Und Christian Drosten?

Ab 2012 erforschte die von Drosten geleitete Forschungsgruppe unter anderem auch das Middle East respiratory syndrome-coronavirus (MERS-CoV). Er wird einhellig als einer der weltweit führenden Experten für Coronaviren betrachtet. Kaum jemand hat so viele Veröffentlichungen zum Thema vorzuweisen wie er.

Und dann gibt es noch den Herrn Kekulé, und die Leopoldina, usw.

Ihre postulierte Bundesregierung-Medien-Verschwörung fällt bei näherer Betrachtung mit einem leisen Plopp in sich zusammen.

@ Sysiphos3 (22:11)

Lieber Sysiphos3, wir können darüber geteilter Meinung sein. Es gibt den wissenschaftlichen Grundsatz, nicht mehr in Ergebnisse hineinzuinterpretieren als nötig, bzw. als die Daten hergeben. Wie man von Gangelt auf ganz Deutschland schliesst (wissenschaftlich) ist eine Frage, die in die Politik hineinspielt. Herr Streeck sollte mMn deutlicher machen (in Wort und schrift), wo seine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen enden. Interviews im TV sind dann wieder eine andere Sache. Da kann man so oder so "rüberkommen".

@frische Unterhose - Weder Verharmlosung, noch Dramatisierung

22:56 von frische Unterhose:
"Der Patient hätte aber trotz Vorerkrankung und trotz hohen Alters ohne Corona-Infektion noch eine Weile weiter leben können."
> Mit derselben Willkür kann ich auch die Vorerkrankung oder das Alter als die Todesursache definieren.

"Wir sollten hier nicht zynisch werden, nur weil wir die Pandemie gern harmloser sehen möchten."
> Was Sie als Verharmlosung darzustellen versuchen, ist eine völlig unemotionale Tatsache: Das Zusammenspiel mehrerer Faktoren entscheidet über Leben und Tod.

man sieht es ja hier

Die eine Fraktion, wir müssen so weitermachen wie bisher, ohne Rücksicht auf Mio Arbeitslose , wir retten jeden, ohne Rücksicht auf die Wrtschaft. Die anderen, alles aufmachen, sofort. Die Politik sucht den goldenen Mittelweg. Bisher waren wir recht erfolgreich, lassen wir sie weitermachen (haben ja keine andere Chance).

@22:56 von frische Unterhose: eine Weile weiterleben

"Der Patient hätte aber trotz Vorerkrankung und trotz hohen Alters ohne Corona-Infektion noch eine Weile weiter leben können. "

Kommt immer darauf an, was man unter eine Weile versteht. Die Universität Glasgow (Schottland) hat eine Studie zur Lebenserwartung der Corona Opfer gemacht.

Das Ergebnis: Männliche Coronaopfer verlieren durchschnittlich 13 Lebensjahre und Frauen 11 Lebensjahre.

Weicht ein bisschen von dem, was z.B. Herr Palmer gesagt hat, ab.

Die Studie rückt einige Wissenschaftliche Aussagen ein

wenig zurecht. Der Aufbau und die Auswertung der Studie ist auf höchstem Niveau. Viele der Kritikpunkte sind damit Absolut hinfällig!
Weder haben sich die Test als die falschen erwiesen!
Noch ist bei zweiten Teil der Auswertung ein wesendlich anderes Ergebniss herausgekommen!
Hinzu kommt das andere inzwischen Veröffendlichte Studien ähnlich Ergebnisse haben!
Von daher wäre es fein wenn sich die Kritiker entschuldigen würden.
Als Fazid aus der Studie kann man dann schliessen, das das Virus infektiöser ist als man angenommen hat aber weniger gefährlich. Und so ganz nebenbei kommt auch heraus das die Viruslat wohl eine Deutlich wichtiger Rolle spielt als man angenommen hat. Dies ist ein starkesArgument für den Mundschutz, der er reduziert die Viruslast.
Also kann man die meisten Einschränkungen Aufheben und eine Allgemeine Empfehlung geben möglichst wenige Kontakte zu halten. Vor allem in geschlossenen Räumen.

22:48, frische Unterhose

>>@ AlterWeisserMann
"Die teils heftigen Reaktionen auf die Veröffentlichung des Zwischenstandes der Studie ..."

Wieso heftig? Andere Wissenschaftler haben sehr dezidiert auf die Schwächen der Gangelt-Studie hingewiesen, die hochrechnen möchte ohne im mindesten repräsentativ zu sein. Das ist doch wohl erlaubt. Aber sicher nicht heftig.<<

Welche Wissenschaftler haben denn sehr dezidiert auf die Schwächen einer Studie hingewiesen, die noch gar nicht veröffentlicht war?

Sicher, ein oder zwei der üblichen Verdächtigen vielleicht schon. Aber ansonsten fand das Rauschen ausschließlich im Blätterwald statt.

@frische Unterhose um 22:48

Na ja, man hat zumindest (auch medial) viele Register gezogen ohne zu prüfen, ob die Kritik gerechtfertigt war.

- das Diskreditieren der Studie wegen des bloßen Mitwirken an der Publikation durch Storymachine obwohl das inhaltlich gesehen völlig unerheblich war und sich im Nachhinein als freiwillige Hilfe entpuppt hat.

- die Kritik von Herrn Prof. Drosten an der Aussagekraft der Antikörpertests obwohl diese seitens der Herstellers durchaus ordentlich verifiziert waren.

- ein Interview mit Herrn Lanz dass so offensiv tendenziös war, dass Herr Streeck es vorgezogen hat sich besser nicht mehr zu äußern und die negative Darstellung der im Grunde nachvollziehbaren Reaktion von Herrn Streeck.

....

Sicher, es gibt immer verschiedene Perspektiven. Aber ich war schon überrascht mit welcher Intensität Herr Streeck für eine im
Grunde solide Arbeit angegangen wurde.

Ich hoffe, dass demnächst ...

großflächig mit Antikörper-Tests begonnen wird, die gut genug sind, um die anderen Coronaviren auszuschließen.

Der Fall Frankreich im Dez. 2019 wird
eine neue Perspektive öffnen und hoffentlich zu weiteren europaweiten Untersuchungen führen.
Ich habe schon öfter gedacht, dass das Virus viel früher in China wie weltweit unerkannt da war und ob ich nicht
Mitte Jan. Covid hatte.

22:50 von Minka04

«Hier wieder ein paar neue Zahlen:
„Im von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffenen Italien sind im März deutlich mehr Menschen gestorben als normal üblich. Verglichen mit den März-Monaten der Jahre 2015 bis 2019 stieg die Zahl der Toten um 49,4 Prozent, wie … mitteilte.»

Und wieder mehr schlimmer, mehr Hiob, mehr tot. "Rat Race of the Dead".
Wer bietet mehr Schrecken, mehr Furcht, mehr Katastrophe.

Es liegt mir fern wie der Andromeda-Nebel, Corona verharmlosen zu wollen.
Auch Erkenntnisse zu: "mehr tot" sind wichtig, um die Situation zu erfassen, zu bewerten, Schlüsse daraus zu ziehen.

Beobachtet man bspw. zu einzelnen Ländern die Zahlen der täglich als an Corona verstorben Gemeldeten. Stieg in Japan die Zahl der Verstorbenen dieser Art vom 20.04. zum 21.04. von bisher 186 auf 277. Ein Plus von 48,9% von Tag (x) zu Tag (x+1). "Was ist los" …?

Gar nichts Besonderes. Aber mit berücksichtigte Zahlen 1. Obduktionen, die nun etwas andere Zählweise begründen.

Weniger Hiob.

1.800.000 Infizierte in Deutschland ?

Als vor Wochen erste Zwischenergebnisse veröffentlicht wurden, hieß es, dass die Sterblichkeit in Gangelt aufgrund der Dunkelziffer der asymptomatisch Infizierten vom 4-fachen der bekannten Infiziertenanzahl (analog zB zur SORA Studie in Österreich oder Moskauer Studie) nur 0.37% sei (vgl. Grippe 0.07% aus Übersterblichkeit), statt der für Deutschland DAMALS von JHU festgestellten 1,85%.

Inzwischen liegt die Fallsterblichkeit in D allerdings bei 4.1%, weil 6.800 Tote : 165.000 bekannte Infizierte = 0.041.

Die Sterblichkeit, bezogen auf abgeschlossene Fälle (Genesene + Tote) liegt bei 5.0% (konstant seit 24.03.). Das ergäbe demnach inkl. Dunkelziffer tatsächlich 1% Sterblichkeit.

Streeck und Kollegen hingegen nehmen die ursprüngliche 0.37% Sterblichkeit für ganz Deutschland an!
Das ergibt dann also :
4.1 : 0.37 x 165.000 = 1.800.000!

Muss man noch mehr sagen ?

Licht am Ende des Maßnahmentunnels

So lange es die Bedrohung durch das Virus gab, so lange haben die Entscheider der harten Maßnahmen sich von dem maximal pessimistischen Annahmen verschiedener Experten lenken lassen. Immer mit dem Hinweis das man es nicht einschätzen kann weil man zu wenig weiß.
Mittlerweile ändert sich die Faktenlage,
es sieht es so aus das dieses Virus sicher nicht harmlos aber eben auch nicht die Apokalypse ist.
Man gewinnt aber allmählich den Eindruck das vor allem die Entscheider die von Anfang an mit harten Maßnahmen vorgeprescht sind nun an Diesen festhalten.
Aber warum? Haben wir nun nicht endlich bessere Zahlen aus denen klar hervorgeht das es deutlich weniger gefährlich ist als gedacht?
Ähnliche Studien und Annahmen gibt es auch in anderen Ländern. Man kann die nicht alle in Frage stellen.
Jeder kann glauben was er will. Aber an den Fakten kann man nicht mehr vorbei.
Macht mit smarten Maßnahmen weiter.
Verliert nicht das Ziel aus den Augen. Wir können/müssen mit den Virus leben.

Repräsentative Stichprobe

Seit Wochen wird auf der Basis von Vermutungen über eine sogenannte Dunkelziffer modelliert und hochgerechnet. Gleichzeitig hat bisher niemand eine repräsentative Stichprobe genommen, auf deren Basis man ganz einfach diese Dunkelziffer 'erhellen' könnte. Warum nicht? Ich halte es für grob fahrlässig, dass eine solche Studie noch nicht gemacht wurde. Dabei ist es so einfach- es wird schließlich regelmäßig für die Sonntagsumfrage getan. Stattdessen wird in einem sehr speziellen Landkreis eine relativ winzige Stichprobe (<1000) genommen, davon nur ca. 400 Haushalte (d.h. die einzelnen Proben sind nicht unabhängig - somit reduziert sich die Zahl der echten Stichproben auf max. ca. 400), und dann von 7 (!) Todesfällen auf eine Dunkelziffer in Deutschland von 1,8Mio geschlossen? Und wären es - rein zufällig - nur 3 oder gar 20 Todesfälle gewesen? Bitte nehmt doch endlich einmal eine aussagekräftige, d.h. große und zufällige Stichprobe! Lasst Statistiker ran statt Mediziner!

Watchcat 19.26 Uhr

Sie meinen also, bei einer Sterblichkeitsrate von 0,37 Prozent hätte man nix machen müssen? (Mal abgesehen davon, dass im Artikel selbst gesagt wird, dass die Zahl mit vorsicht zu genießen ist)

Haben sie mal Berichte aus Italien, Spanien, GB und New York gesehen? Ohne Kontaktbeschränkung verbreitet sich das Virus rasend, da wir noch keine natürliche Abwehr haben entwickeln können. Schnell sind KH überfüllt und dann wird auch ein Blinddarm tödlich, weil wegen Überbelegung oder Erkranktes Personal bich operiert werden kann und man auf dem Weg zum nächsten KH verstirbt.

Wenn ihnen der Transport von Leichen aus den Kliniken mir LKW des Militärs lieber ist, reisen sie gerne in ein anderes Land, wo die Krankheit ausufert. *Sarkasmus off*

23:05, nach-denken

>>sehr interessante Studie
22% der infizierten merken nix.
In 4 Personen Haushalten stecken sich nicht alle an.
Das sind doch interessante Kernaussagen, die deutlich machen das der ganze Zirkus maßlos übertrieben wird.<<

Nein, das tun sie nicht.

Sie können das natürlich dort heraus- oder hereinlesen, aber Herr Streek wäre wohl der erste, der Ihre Behauptung als gefährlichen Unsinn bezeichnen würde.

@ nach-denken - aber bitte richtig

Warum nennt die Tagesschau jeden Tag die Zahl der Infizierten.

Weil diese Zahl für uns interessant ist.


Die wahre relevante Zahl ist nicht die, welche mal krank waren sondern welche noch krank sind. Solche Zahlverdreherei ist Verdummung.

Wo ich wirklich die Verdummung sehe, kann ich leider hier nicht so offen schreiben. Ich möchte Sie ja schließlich nicht beleidigen.

"Sie wussten bis zum Test

"Sie wussten bis zum Test teilweise nicht, dass sie überhaupt krank waren."

Selbst in der "Bild" wäre so eine unwissenschaftliche Formulierung nicht tragbar.
Es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen krank sein und Krankheitserreger im Körper haben.
Krank ist ein Körper erst, wenn das Immunsystem die schweren Geschütze auffahren muss, z.B. die Körpertemperatur erhöhen, um die Eindringlinge zu bekämpfen (Fieber).

Wir sind alle voll mit Viren, das macht uns noch lange nicht alle krank.

20:01 @nie wieder spd ... Komisch

Komisch bzw. Unverständlich ist Ihre Logik bzw. Schlussweise.
Wenn mehr Einwohner, dann doch absolut auch eine höhere Dunkelziffer.

23:05 von Leipzigerin59

22:13 @ Karl Klammer

Ihren letzten Satz verstehe ich nicht, auf welche Region bezieht der sich?
679 neue Fälle laut RKI von gestern zu heute. Nachmeldungen kommen vermutlich auch noch, da es ein langes Wochenende war.
///
*
*
Glauben Sie etwa das RRG-Bremen nur an einem normalen Sonntag keine Coronazahlen liefert?

m 22:59 von frische Unterhose @ krittkritt

"" Und dieser Charakter der Willkür, des Blindflugs, (Merkel: "auf Sicht") wäre uns erspart geblieben.

Das sehe ich ganz anders. Gerade Frau Merkel handelt sehr klug, evidenzbasiert und durch wissenschaftliche Ergebnisse geleitet. Jedenfalls in keinester Weise willkürlich.""
#
Auch ich sehe es so. M.M.n. hat Frau Merkel bis her in der Corina Krise mit Augenmaß und sehr vorsichtigen Entscheidungen das Richtige gemacht. Wir sind im EU Vergleich bis jetzt noch gut voran gekommen.

22:59, Quakbüdel

Lassen Sie sich nicht irre machen in diesen irren Zeiten.

Ich drücke Ihnen die Daumen und wünsche weiterhin gute Gesundheit.

Ich hatte übrigens gerade gestern den ersten Toten im näheren Bekanntenkreis zu beklagen. Etwas jünger als ich.

Trotzdem habe ich keine Angst.

23:09 von fathaland slim

22:52, krittkritt

>>Die Diskussionen gab es von Anfang an.
@19:50 von Sisyphos3
Nur die Bundesregierung - und mit ihr die meisten Medien - hat sich früh auf das RKI und Prof. Drosten festgelegt.<<

Kunstück.

Schließlich ist das RKI eine Regierungsbehörde.

Und Christian Drosten?

Ab 2012 erforschte die von Drosten geleitete Forschungsgruppe unter anderem auch das Middle East respiratory syndrome-coronavirus (MERS-CoV). Er wird einhellig als einer der weltweit führenden Experten für Coronaviren betrachtet. Kaum jemand hat so viele Veröffentlichungen zum Thema vorzuweisen wie er.

Und dann gibt es noch den Herrn Kekulé, und die Leopoldina, usw.

Ihre postulierte Bundesregierung-Medien-Verschwörung fällt bei näherer Betrachtung mit einem leisen Plopp in sich zusammen.
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Richtig, wir bezahlen für jede sich widersprechende Theorie, notfalls wegen Föderalismus, jede Menge Experten für jedes Lüftchen.

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@ krittkritt

Nur die Bundesregierung - und mit ihr die meisten Medien - hat sich früh auf das RKI und Prof. Drosten festgelegt.

Das RKI ist die oberste Bundesbehörde für Infektionskrankheiten, die aber in wissenschaftlicher Hinsicht selbständig ist.

Prof. Christian Drosten ist Leiter der Virologie an der Berliner Charité und einer der angesehensten Virologen weltweit.

Was stört Sie daran? Wo liegen Ihre Interessen, wenn Sie diese Instanzen und Wissenschaftler in Zweifel ziehen?

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