Kommentare - Corona-FAQ: Was sich heute ändert - und was nicht

19. April 2020 - 21:20 Uhr

Geöffnete Geschäfte, mancherorts Maskenpflicht, vereinzelte Gottesdienste. Ab heute werden einige Corona-Maßnahmen gelockert. Aber viele Einschränkungen bleiben. Ein Überblick.

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Kommentare

@Anna-Elisabeth

Auch wenn es mehr Frauen als Männer sind die Alleinerziehend sind. Die Belastung ist doch die gleiche, auf die Person bezogen!?

Wer Freiheit aufgibt, um

Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit. (Benjamin Franklin)
Obwohl wir wissen, dass weder technische Kontrollen noch Gesetze und Verordnungen oder politische Machtworte uns Sicherheit verschaffen können, die wir uns alle wünschen, neigen wir dazu jenen Versprechungen Glauben zu schenken, die uns die Illusion SICHERHEIT vermitteln.
Leider krankt daran grundsätzlich die Zivilgesellschaft!
Luigi Parandello sagt:
Die Wirklichkeit von heute trägt immer die Bestimmung in sich, morgen als Täuschung entlarft zu sein.
Es lohnt sich darüber nachzudenken!

Hallo stupid at first,

schon möglich, das das mit ein Grund ist. Aber ich gebe zu bedenken, das Corona jetzt schon drei Monate grasiert und längst auch von Bayern nach Thüringen hätte überschwappen müssen.

10:00 von Möbius

"Die psychologischen Folgen für Familien und die Gesellschaft werden aber nachhaltig sein. Nicht nur wenn in der U-Bahn jemand hustet. Bei jeder Party, und sei es der Kindergeburtstag, wird im Hinterkopf die Verunsicherung mitschwingen."

Nochmal: Jetzt, auf dem Höhepunkt, haben wir ca. 55.000 aktive Fälle, Tendenz fallend. Weniger als 0,1%. Vor drei Wochen waren diese "furchtbare Zukunft" Beiträge noch verständlich - man wusste ja nicht, was noch kommt - aber jetzt ist das nur noch Schwarzmalerei.
_

Maskenpflicht - fehlende Info

Maskenpflicht, gut und schön - aber ...
Es fehlt leider in der Breite genaue Info:
- Durch die Darstellung in den Medien wird ein falsches Bild und damit eine trügerische Sicherheit vermittelt. Selbst Ärzte tun dies!
-- Es wird m.E. so gut wie gar nicht mehr darauf hingewiesen, daß die Masken vor allem dazu da sind, daß die Maskenträger ihre Ausatemtröpfchen und damit potentielle Keime zurückzuhalten!
-- Genausowenig wird betont, daß die meisten Masken so gut wie keinen Schutz bieten, von anderen Menschen angesteckt zu werden.
-- Jedoch, wenn JEDER in der Öffentlichkeit eine Mund-/Nasenmaske trüge, würde wahrscheinlich sehr wirksam eine Verbreitung der Corona- und anderer Viren behindert.
- Wie lange können welche Masken getragen werden
- Wie können welche Masken desinfiziert werden?
- Vor allem: WOMIT? Es gibt kaum Aufklärung darüber, daß die wenigsten Desinfektionsmittel überhaupt gegen Viren geeignet sind!
- Wie getragene Masken gefahrlos entsorgen? Hausmüll scheint mir fraglich!

um 10:00 von Justus1

>>
Ich befürchte deutlich erhöhte Fallzahlen in den kommenden 2-3 Wochen. So lange wird es dauern, bis das Ergebnis dieses Handelns sichtbar wird. Genauso wie die jetzigen niedrigen Fallzahlen.
<<

Zunächst einmal werden wir weiter sinkende Fallzahlen sehen, nämlich noch die Auswirkungen des Lockdowns. Danach wird es dann wohl wieder Anstiege geben, aber eben von dem niedrigeren Niveau aus. Und das wird regional sehr unterschiedlich sein. So sind Großstädte sicher besonders gefährdet.

Was wird mit den Masken bei 25Grad?

Bei 30Grad? Über 30Grad? Brauche ich dann einen Rucksack mit Wechselmasken?

Was, sollte das Virus im Sommer schwächeln?
Bitte merkt euch die Politiker, die erzählen, was sein kann. Was sein wird mit dem Virus, weiß niemand, wie lange es uns begleitet weiß niemand, was für Medikamente oder Impfungen in welcher Zeit entwickelt werden weiß niemand. Wenn ich jetzt schon so einige Stimmen höre, es könnte 2 Jahre dauern, da schwillt bei mir ob der Verantwortungslosigkeit der Kamm an.

Impfstoff kommt evtl nie

Außer wenn C19 immer wiederkehrt wie die (ständig mutierende) Grippe, wird es wohl nicht mehr zu einem Impfstoff kommen, schlicht aus wirtschaftlichen Gründen. Der Immunisierungs- oder Durchseuchungsgrad der Bevölkerung spielt keine entscheidende Rolle, wie es auch bei SARS war.

Eine Produktion von zig Milliarden Impfdosen aufzuziehen, vom Aufwand für eine Massenimpfkampagne mal abgesehen, ist extrem teuer und logistisch aufwendig. Ich bin sehr skeptisch ob man diesen Aufwand noch treiben wird, sobald das Virus etwas aus dem Bewusstsein gerückt ist. Es mag zynisch klingen, aber man hat sich in den letzten Jahren auch daran gewöhnt, dass eben nicht mehr - wie noch vor etwa 10 Jahren - 2.100, sondern inzwischen etwa 2.400 Menschen pro Tag in Deutschland sterben, warum so viel mehr ist nicht bekannt. Da wird man sich wohl auch an 2.600 pro Tag gewöhnen, wenn die Medien dies nicht täglich thematisieren und es zum Dauerzustand wird.

08:37 HerrLehner

>>Ich bin froh das das BVG die Demonstration in Stuttgart genehmigt hat, bzw. den Klägern diese ermöglichte.<<

Sehen Sie, das "ausgehebelte" GG hat das möglich gemacht...

um 10:00 von Möbius

>>
Die psychologischen Folgen für Familien und die Gesellschaft werden aber nachhaltig sein. Nicht nur wenn in der U-Bahn jemand hustet. Bei jeder Party, und sei es der Kindergeburtstag, wird im Hinterkopf die Verunsicherung mitschwingen.
<<

Das glaube ich nicht. Der geringste Teil der Bevölkerung hatte doch persönlich etwas mit dem Virus zu tun. Wenn die Fallzahlen entsprechend niedrig sind, dann ist das Thema auch schnell aus den Köpfen wieder raus, insbesondere dann, wenn ein Impfstoff zur Verfügung steht. In 2 Jahren ist Corona kein Thema mehr.

@Möbius

Sehe ich auch so.
Zumal man auch bei Grippe sog. mismatch years akzeptieren muss, wo der Impfstoff halt einfach nicht wirkt.

Und wie die Qualität eines mit heißer Nadel entwickelten Impfstoffes ist, möchte ich im Moment gar nicht beurteilen, ich würde mich nicht impfen lassen.

Und man muss einfach sehen, dass jede Gesellschaft einen gewissen Tod in Kauf nimmt: bei Arbeitsbedingungen, bei der wirtschaftlich indizierten Beschränkung von Leistungen der KV, bei "Luxus-Gewohnheiten" wie Rauchen und Alkohol und nicht zuletzt beim Straßenverkehr. Diese vielen tausend oder Millionen Tote nehmen wir als Gesellschaft in Kauf, weil ohne dieses Risiko für den Einzelnen eine Gesellschaft nicht überlebensfähig wäre.

Und interessant finde ich auch, dass in sozialen Medien eine überwiegende Mehrheit immer schärfere Sanktionen gegen sich selbst fordert - im realen Leben nehme ich das genaue Gegenteil wahr.

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