Ihre Meinung zu: EU-Entscheidung vertagt: Warten auf Corona-Hilfen

8. April 2020 - 8:47 Uhr

Durch die Corona-Krise sind viele EU-Staaten wirtschaftlich bedroht. Eine Marathon-Sitzung der Finanzminister wurde vertagt. Bundesfinanzminister Scholz hofft auf eine Lösung noch vor Ostern.

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Kommentare

rer Truman Welt

Ich denke, daß ist ein Pokerspiel mit hohem Einsatz.
Joker im Spiel?
Erklärung der Zahlungsunfähigkeit Italiens. Dann ist das Spiel zu Ende und der Einsatz wird "verbrand", alle haben verloren!

Wer Corona-Bonds für

Wer Corona-Bonds für begrenzte Zeit im Sinne von gemeinsamen europäischen Schuldtiteln für Wiederaufbauprogramme nach der Corona-Krise ablehnt, schützt nicht die eigene Wirtschaft sondern sägt am gemeinsamen europäischen Ast, auf dem man sitzt, denn wenn ohne Corona-Bonds die Zinsen für aufzunehmendes Geld in Länder wie Italien, Spanien oder Griechenland weiter steigen, bedroht das den gesamten Euro-Wirtschaftsraum, übrigens auch durch wahrscheinlicher werdende Übernahmen u.a. durch chinesische Investoren, wie grüne Expert*innen deutlich machen . Das kapieren in diesen Tagen sogar Unionspolitiker*innen und neoliberale Ökonome.

Zusammenstehen ?

Wenn man Scholz hört, hat man das Gefühl, er verhöhnt Italien, Spanien usw. auch noch.
Zusammenstehen ?
Wenn einer fällt ?
Dann hebt man ihn auf, so man ihn mag.

Und ansonsten verspielen diese Kleinkrämer
Scholz und Maas, sowie unsere schwäbische Hausfrau Merkel gerade Deutschlands Zukunft.
WIR brauchen zuallererst die EU als Exportmärkte .
Ohne die EU ist Deutschland weltweit gesehen ein Zwerg, den China und die USA beliebig herumschubsen können.

Herr lass Hirn (Empathie) regnen , es ist Ostern.

Solange die angeblich Not

Solange die angeblich Not leidenden Länder es sich erlauben, kaum Steuern und Abgaben zu verlangen, solange dort das rechnerische pro Kopf Vermögen dreimal höher ist, tja so lange braucht der angeblich so reiche Norden gar nicht über Hilfe nachdenken. Im Gegenteil, wir sollten Hilfe verlangen und unsere erdrückenden Steuern drastisch senken.
Was dann auch zu mehr Binnennachfrage führt. Wir sind dich nur Exportweltmeister, weil wir eigentlich bettelarm sind.

Am 07. April 2020 um 22:26 von andererseits

"Selbst arbeitgebernahe Experten, CDU-Politiker und neoliberale Ökonomen befürworten das mit Blick auf die Stabilität der EU und des Euro. Es ist mir schleierhaft, wie man das mit gesundem Menschenverstand ablehnen kann."
#
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Wenige CDU-Politiker und neoliberale Ökonomen werden jetzt zu den wahren Experten. Wer dagegen ist verfügt über wenig Intelligenz.
Mit solchen Mitteln hat man ahnungslosen Bürgern Bauherrenmodelle, Lehman Papiere oder Genussscheine auf das Auge gedrückt.

Corona Bonds, Euro Bonds oder Bonbons?

Auf eine EU, deren Zusammenhalt man sich erkaufen muss, kann ich verzichten. Solidarität? Ja, aber nur unter Bedingungen! Sowohl Frankreich als auch Italien waren sich in der jungeren Vergangenheit im Zweifel selbst am nächsten...

„Die Runde hatte über ein

„Die Runde hatte über ein "Sicherheitsnetz" im Umfang von rund 500 Milliarden Euro mit drei Elementen verhandelt. Damit will die EU die Folgen der schweren Wirtschaftskrise in Folge der Pandemie gemeinsam bewältigen. Wichtige Elemente des Pakets: vorsorgliche Kreditlinien des Eurorettungsschirms ESM, die besonders betroffenen Staaten zugute kommen könnten; ein Garantiefonds für Unternehmenskredite der Europäischen Investitionsbank EIB; und das von der EU-Kommission vorgeschlagene Kurzarbeiter-Programm namens "Sure“

Das ist mehr als ausreichend und ein sinnvoller Weg der Solidarität. Die Starken stützen die Schwachen, aber jeder hat das Heft des Handelns noch in der Hand. Somit sind auch die Starken vor unüberlegten „Finanzaktionen“ der Schwachen geschützt.
So lange jedes Land mit dem eigenen finanziellen Haushalt machen kann, was es will, und keine stabilisierenden Faktoren und gemeinsamen Kontrollen eingebaut sind, wären Bonds finanzieller Selbstmord.

Wozu coronabonds? Warum

Wozu coronabonds? Warum sollen wir für südländisches high life bezahlen? Angeblich müssen wir das nicht. Wozu dann ein bond? Wieso können sich die uneinsichtigen Länder nicht selbst Geld leihen, dass sie nur selbst zurückzahlen? Weil das eben nicht stimmt. Ist eigentlich leicht zu durchschauen.

"Friß Vogel oder stirb" scheint das Motto der BRD

und einiger anderer Staaten zu sein. Ich habe bisher noch kein Gegenargument vo Scholz und Genossen gehört, die den Ökonomen Hüter widersprechen. Es wird einfach ignoriert. Diese europamordernde Politik auch von Deutschland wird ihnen noch um die Ohren fliegen.

Nun ja

Wenn sie für ihre ganze liebe Nachbarschaft gern Kredite aufnehmen und diese dann evtl. Auch noch abzahlen...dann sind sie für Corona Bonds. Wohl bekomm‘s

Wie werden die Corona-Kosten in der EU getragen

trifft es nicht jeden EU Staat gleichermaßen ?
also sollte doch jeder selbst geeignete Maßnahmen ergreifen
und zahlen
der eine EU Staat investiert in Krankenhäuser, der andere läßt seine Bürger früher in Rente
ich finanziere doch nicht die Rente z.B. der Italiener, durch das länger Arbeiten von mir selbst
wird das verlangt ?

Mein Gott, warum wird wegen

Mein Gott, warum wird wegen 100 Mrd. aufgeteilt auf 27 Staaten so ein Geschiss gemacht. Da könnte man doch wirklich einmalig Eurobonds ausgeben.

Aber nein, man riskiert lieber das Auseinanderfallen der EU!

Ist das die vielgepriesene Gemeinschaft?

Schämt Euch!!

Wenn es ums nehmen geht seid Ihr alle dafür aber wehe es soll etwas gegeben werden..

Corona-Bonds

Die Menschen in Italien brauchen schnelle Hilfe, keine Frage.
Die italienische Forderung nach Corona-Bonds und somit Gemeinschafthaftung verstehe ich nicht. Kurzfristig Geld aus dem ESM reicht nicht? In einem Artikel der Tagesschau.de lese ich heute:
"Die organisierte Kriminalität hat unendlich viel Geld, und sie hat früher begonnen. Der Staat, so sehr er sich beeilt, braucht für seine Prozesse Zeit. Die organisierte Kriminalität ist sofort da, ohne Regeln."
So erklärt es Annapaola Porzio, Antimafia-Sonderkommissarin der Regierung.
Die Menschen in Italien brauchen schnelle Hilfe, keine Frage.
Lieber sofort von Europa als unverzüglich und scheinbar unkompliziert von der Mafia. Wie man es nennt ist mir wurscht, nur sofort muss es sein.

Bella Italia und Konsorten

Über die Dreistigkeit, mit der südeuropäische Länder inkl. Frankreich fordern, dass der deutsche Steuerzahler für ihre finanziellen Probleme aufkommen soll (mühsam verbrämt als 'Solidarität'), kann man nur den Kopf schütteln.
Sie haben seit Jahren und Jahrzehnten ihre ökonomischen Hausaufgaben nicht erledigt, verweigern sich Reformen, verfügen z.T. wie z.B. Italien über ein höheres Pro Kopf-Vermögen als die Deutschen und betrachten Europa inkl. der finanzstarken Länder (und deren Steuerzahler) offenbar als Weihnachtsgans, die man nach Belieben ausnehmen kann.
Auf solche europäischen Nachbarn und unsolidarischen 'Mitbürger' kann ich gut und gerne verzichten!

Rüstungsausgaben

Rüstungsausgaben kürzen!!!!!! Dann ist genug Geld da. Überhaupt, wer bedroht die EU?

über die gemeinsame Schuldenaufnahme.

ist die EU eine Schuldenunion
einer zahlt die Schulden des anderen ohne Mitspracherecht dass sich bei dem was ändert im Wirtschaften
also wieder ein "Länderfinanzausgleich"
das reicht mir hierzulande

Hintertür

Die Tatsache, dass Italien u. co. die angebotenen Hilfen (ESM,...) nicht akzeptiert und aggressiv die eurobonds fordert - ohne jede Auflage - zeigt doch, dass es wohl insgeheim eher um einen Einstieg in die Vergemeinschaftung der Schulden über die Hintertür geht.
Ein Ertrinkender in Not wird nicht über die Farbe des Rettungsrings diskutieren. Genau das passiert aber derzeit und die Retter werden obendrein beschimpft, dass die Leine nicht die gewünschte Farbe hat.
Geht's noch? Wir sollten eher konsequenter mit Auflagen werden. Hilfen ja, aber verbunden mit der Pflicht zu Reformen. Sonst versickert wieder alles.

Die Italiener stellen im Vergleich zu den meisten anderen Europäern ein im Durchschnitt sehr wohlhabendes Volk dar. Die Mentalität gegenüber dem Staat ist allerdings auch eine andere. Der Staat selbst ist hoch verschuldet. Nun wäre es mal an der Zeit die eigenen Bürger stärker mit einzubeziehen und über einen Lastenausgleich nachzudenken. Aber klar ist es einfacher sich das Geld lieber woanders zu holen. Wenn europäische Solidarität bedeuten soll, das obwohl wir in Deutschland ein hohes Renteneintrittsalter haben, sowie eine außerordentlich hohe steuerliche Belastung, wir ständig für die Schulden anderer Länder gerade stehen sollen was uns ausdrücklich versprochen wurde nie der Fall sein würde, dann lieber Euro-Shut Down bei Aufrechterhaltung des gemeinsamen Binnenmarkts wie zur Zeit der EWG. Damit kam jeder klar. Durch die Eurohaftung haben nach meiner Wahrnehmung Ressentiments in Europa nur zugenommen, das Gegenteil dessen was erreicht werden sollte..

solidarisches Armutszeugnis

Dass sich Deutschland und andere europäische Staaten in dieser völlig außergewöhnlichen und für die Länder selbst unverschuldeten Situation so schwer tun mit befristeten Corona Bonds ist in meinen Augen ein solidarisches Armutszeugnis für Europa. Wir werden uns damit wohl keinen Gefallen tun.

Renteneintrittsalter IT: 62,5

Renteneintrittsalter IT: 62,5 Jahre; DE 65,4 Jahre (67 beschlossen, 70 in Diskussion) (OECD),
Rentenniveau IT 64%; DE 42% (OECD),
Vermögen IT 173.500€; DE 51.400€ (EZB Studie),
Wohneigentumsquote in Italien: 72,5%; Deutschland: 51,5% (statista.de),
Steuern und Sozialabgaben IT 33%; DE 40% (OECD).
Vielleicht könnte Herr Conte da mal was dran drehen? Will er aber nicht. Er will für sein mit 130% seines BIP verschuldetem Land am besten Geld umsonst, um so weiter machen zu können.
Er soll sich mal mit Frau Esken unterhalten, die denkt schon über Enteignung nach.
Für Italien wäre eigentlich der ESM wie im Falle von Griechenland angebracht. Damit Kredite nicht wieder verpulvert werden.

Hintergrund

Ich würde gern einmal die Hintergründe für den Streit um die Bonds erfahren.
Italien zahlt derzeit weniger als 1 % Zinsen für seine Staatsanleihen. Da braucht Italien diese Bonds nicht wirklich. Andererseits, was verliert Deutschland konkret, welches wenn es solchen Bonds zustimmt?
Mein Kompromissvorschlag: die Bonds werden eingeführt mit der Maßgabe, dass wenn ein Land seinen Rückzahlungspflichten nicht nachkommt das Finanzministerium dieses Landes dann der EU unterstellt wird.

rer Truman Welt

Verständnis von Solidarität :
Einer (Wenige) für alle,
alle für keinen!
Die Südeuropäer sind überhaupt nicht mehr in der Lage ihre bisher angehäuften Schuldenberge jemals abzutragen, wollen deshalb neue Schulden im Solidaritätspakt, also das meiste dann davon bekommen, wovon sie nie etwas zurückzahlen werden (können). Hm, ja, das ist auch ein Ansatz. Die Wenigen sind ja nur so unsolidarisch. Scheint ein überwiegend südeurpäisches Verständnis von Solidarität zu sein. Assoziativ fallen mir dazu spontan die nicht ablehnbaren Angebote ein, die ja auch einen spezifischen Ansatz darstellen.

Ohne die Steuergelder der

Ohne die Steuergelder der Nettozahler kann die EU gar nichts zahlen.

Erstmal

soll Italien den Rettungsschirm nutzen. Schon klar, dass Ihnen die folgende Kontrolle nicht recht ist, zumal sie vor Monaten beim Haushaltsbeschluss gesagt, es ist ihnen total egal was Brüssel dazu sagt. Gerne soll D Italien unterstützen, aber Corona vorzuschieben, um Schulden unter diesem Vorwand anderen Staaten unterzujubeln geht gar nicht. Und auch der Ton D und NL gegenüber geht gar nicht...

für eine gute Zukunft

Vor allem Deutschland ist ein Gegner der Eurobonds - vor allem Deutschland als Exportnation wird ein Gewinner davon sein, wenn alle EU-Staaten nach der Krise wieder auf die Beine kommen. Die besseren Zinsen für alle durch die Eurobonds würden dabei helfen. Deshalb ist die Gegnerschaft Deutschlands nicht nachvollziehbar, da Eurobonds selbst aus deutschen Finanz- und Wirtschaftskreisen befürwortet werden. Wenn wir Deutschen in der Vergangenheit, hier vor allem die Regierungen Merkels, wenig an Europa gedacht haben, so ist jetzt der letzte Zeitpunkt gekommen, die EU für eine gute Zukunft auf den Weg zu bringen.

Solidarität ein Witz

Europäische Solidarität kann nicht bedeuten dass Deutsche oder Holländer die italienischen Konjunkturprogramme mitbezahlen. Genau das versuchen aber gerade die Italiener. So wird Europa keine Zukunft haben. Schade. Es geht hier ganz offensichtlich nicht um niedrige Zinsen bei Anleihen, die könnte auch ein Hilfsfonds oder der ESM bieten. Es geht um die Auslagerung der Zinszahlungen möglicherweise auch der Kredittilgung an sich an Dritte.

Re Meinung zu unsere

Nö dann bekommt jeder seine EU Romantik an den Kopf geworfen

Ergebnisoffen weiter diskutieren...

DAS sollte man an die Adresse Italiens richten:

" "Meine Damen und Herren, ich verspreche Ihnen dass wir ergebnisoffen weiter diskutieren, sobald sie ihre Renten auf unser Niveau gekürzt haben, ihre Steuern auf unser Niveau erhöht haben und wir eine Wohneigentumsquote wie sie erreicht haben . Danke für das Gespräch"

Italiens Regierungschef Conte

sagt eine wachsende Europa-Skepsis voraus, sollten keine Corona-Bonds kommen.
.
bedauerlich
damit muß man dann eben leben
die Betrachtungsweise des Schuldenmachens wie vornehmlich in den Südländern zu beobachtet, ist eben nicht überall populär
Sind wir ehrlich in der EU ist nicht jeder Staat, weil er von der "europäischen Idee" erfüllt ist
er erhofft sich auch wirtschaftliche Vorteile
entsprechend wie in einer Ehe
die geht auch nicht lange gut / wird geschieden, wenn einer glaubt
er wird ausgenutzt oder hat nur noch Nachteile dadurch

Hart bleiben

Es kann nicht sein, dass DE die "Dolce Vita"-Schulden Italiens finanziert.
Die Gelder der 3 Säulen sollten Italien und anderen für die Krise reichen, also nur für Corona.
Auch DE gibt gigantische Summen aus, allerdings haben wir auch in der Vergangenheit vernünftig gewirtschaftet, trotzdem werden wir hoch verschuldet sein, denn es gibt auch die Zeit nach Corona, auch hier werden Hilfen notwendig sein.

Die Euro-Diebe

Das ausplündern des dt. Steuerzahlers ist vertagt.
Wie lange noch?
Wenn die EZB mal eben 560 MILLIARDEN EUR rausschmeissen will bei einem Eigenkapital von 10 Milliarden, wird jeder EURO auf das 56 fache aufgebläht.
Der Euro wird in einer Finanzblase zu Gunsten von Italien/Frankreich//Griechenland so lange ausgeplündert, bis der einzige ernstzunehmende Einzahler einknickt.
Und das sind WIR!

Italien/Spanien/Frankreich

Italien/Spanien/Frankreich etc. haben alle Möglichkeiten über die bestehenden Mechanismen Kredite aufzunehmen.
Herr Draghi war da ja auch sehr "hilfreich" für die Nehmerländer mit seinen Null-Zins-Politik oder den Ankauf von Staatsanleihen.
Eine europäische Zusammenarbeit, auch finanzielle Unterstützung, in der Corona-Krise, sehr gerne!
Aber keinen Freifahrtschein, um damit die marode Finanzpolitik weiter am Leben zu halten unter dem Deckmantel von Corona.

Italien ist kein wirklich armes Land

Es ist schade, dass es in der jetzigen Diskussion stets so dargestellt wird, dass Deutschland das finanzstarke (und geizige) Land ist, welches sich unsolidarisch mit dem finanzschwachen Italien zeigt.

Italien ist zwar immens verschuldet, aber kein wirklich armes Land. Gemäß Wikipedia („Liste der Länder nach Vermögen pro Kopf") beträgt das Vermögen pro Kopf in Italien 234.000 € und somit fast 20.000 € mehr als in Deutschland (216.000 €). Zum Vergleich: in Lettland (ebenfalls ein Euroland) beträgt das Vermögen pro Kopf lediglich 60.000 €, also nur ein Viertel von dem Vermögen eines durchschnittlichen Italieners.

Bei aller Dramatik der jetzigen Situation in Italien wäre schön, wenn der oben genannte Umstand in den Medien zumindest einmal erwähnt werden könnte, ebenso wie der Aspekt, dass gemeinschaftliche Schulden scheinbar gegen geltendes EU-Recht (Art. 125 des EU Vertrages) verstößt.

ach ja, jetzt sind wir also solidarisch...

In der Flüchtlingskrise tickten die Uhren anders.

Der Volkswirtschaftliche Schaden aus dieser Krise wird auch unser ach so reiches Land ausbluten lassen, die Steuerlast und Sozialbeiträge der noch Arbeitenden wird ins Unermessliche steigen, um alles i-wie wieder ins Laufen zu bringen bzw. gegenzufinanzieren.
DIESE Solidarität kann ich für MEIN Land (als Krankenschwester mit nicht gerade ausufernder Bezahlung) bedingt unterstützen.
Die Schulden jahrzehntelanger Miß-und Vetternwirtschaft, nun unter dem Deckmäntelchen der Corona-Krise getarnt, habe ich eigentlich keine Lust mitzutragen...

In ital. und franz. Medien

In ital. und franz. Medien wird der Hass auf Deutsche geschürt. Das Ergebnis sieht man bei Umfragen im Elsaß und in Mailand.
Warum schickt der devote dt. Steuerzahler nicht sein ganzes Gehalt gleich ans Mittelmeer?
Unmöglich aber auch.
Mit 53 in Rente gehen, 60 % Rente bekommen und am Mittelmeer Rotwein trinken...
Also Deutsche, zahlt endlich!

man staunt nur noch

welche leute von linksaussen nun zu hiesigen finanzexperten mutieren, ohne jegliche ahnung zu haben, wie die eurobonds ausgestaltet sind. der linke unsinn wird auch durch ständige wiederholungen nicht richtiger. es darf keine kreditgabe ohne verpflichtungen für die südländer geben. in dem sonderfonds ist genug geld vorhanden (momentan)

Rettung

Die hochverschuldeten Euroländer müssen ihre Schulden selbst bezahlen. Wer über die Verhältnisse lebt muss sparen . Das muss den Bürgern erklärt werden, die ähnlich wie bei Vorona mit Einschränkungrn leben können. Auch die sog. reichen Länder habe unter dem shutdown gelitten und brauchen selbst Geld. Wenn die Länder die Kredite nicht haben wollen müssen sie selbst sehen wie sie ihr Problem lösen können. Wenn ihr Heil im Austritt liegt so muss es wohl sein und weist auf das Hauptproblem dieser Vereinigung hin. Die Doktrien alle Länder sollen vergleichbare Lebenbedingungen und Standarts haben muss auch erklären wie das gehen soll. Erklären sie den Deutschen das sie geben und bezahlen müssen auch weil immer mehr "armen Länder" aufgenommen werden. Wollen wir das und wer profitiert?

09:17 von Bodo753

es wurde doch gestern verschiedentlich thematisiert
hierzulande 33.000 Vermögen in Italien 90.000
also scheint doch Geld da zu sein
eigentlich mehr als bei uns
bei dem Wunsch auf Sozialhilfe wird doch auch hinterfragt "bist du bedürftig"
sieht das einer in Italien ? deren Bdürftigkeit

@um 22:26 von andererseits Vorgänger Thread

"Bei den Corona-Bonds geht es im Kern darum, den Zinssatz und damit die Zinslast für Länder wie Italien und Spanien erträglicher zu machen. Selbst arbeitgebernahe Experten, CDU-Politiker und neoliberale Ökonomen befürworten das mit Blick auf die Stabilität der EU und des Euro. Es ist mir schleierhaft, wie man das mit gesundem Menschenverstand ablehnen kann."
.
Italien zahlt auf seine Staatsanleihen weniger als 1 % Zinsen. Ich betrachte diese Zinslast als sehr erträglich. Mit anderen Worten, die Zinslast ist wohl ein vorgeschobenes Argument. Die Hintergründe liegen vermutlich woanders.

Seit der Finanzkriese

ist bekannt das die EU nur noch als Melkkuh einiger Staaten gesehen wird.
Wurde und werden von der EZB faule Kredite der bankrotten EU Staaten übernommen, ein Rettungsschirm EFSM aufgebaut hier steht Deutschland ganz oben auf der Einlagenliste.
Man sollte sich nur mal die Nettozahler die seit Jahrzehnten den Haushalt der EU aufrecht erhalten ansehen:
1=Land, 2=Anteil am BIP, 2 in Prozent, 3=Euro 4=pro Kopf
in Mio. Euro
Dänemark -0,39 -206,4 -1.198,6
Deutschland -0,39 -161,5 -13.405,9
Österreich -0,35 -152,0 -1.346,5
Schweden -0,32 -149,0 -1.524,8
Niederlande -0,31 -142,4 -2.460,5
England -0,29 -104,2 -6.946,1
Italien -0,29 -83,8 -5.059,4
Frankreich -0,26 -92,4 -6.192,6
Finnland -0,25 -105,2 -580,3
Irland -0,12 -64,1 -314,5
Belgien -0,11 -42,5 -487,6
Reichen die Jahrzehnte der Zahlung nicht und warum sollen die bösen Deutschen jetzt schon wieder die Geldbörse öffnen.

Re Peterfinger

Völkischnatiolaistisch? Das sollten sie bitte erläutern was sie sich darunter genau vorstellen

09:11 von tagesschlau2012

Zitat:"Wenige CDU-Politiker und neoliberale Ökonomen werden jetzt zu den wahren Experten. Wer dagegen ist verfügt über wenig Intelligenz."
Der hier immer wieder zu Recht so hoch geschätzte BK Helmut Schmidt hat zusammen mit seinen europäischen Kollegen schon 1976 genau das gemacht, was heute so umstritten ist: Europäische Gemeinschaftsanleihen emittiert, um ITALIEN und Irland nach der Ölkrise aus einer tiefen Rezession zu helfen. Und wissen Sie was? ITALIEN und Irland haben diese Anleihe brav zurückgezahlt und kein Pfennig ist damals am deutschen Steurzahler hängengeblieben. Italien war damals finanziell oder politisch um keinen Deut besser aufgestellt als heute. Aber im Unterschied zu manchen Schönwettereuropäern heute ein verlässlicher Partner.

Instrumenten in gigantischem Ausmass. Und damit sollte der Solidarität mehr als genug sein. Die Ökonomie und Haushaltsdisziplin insbesondere Italiens waren vor Corona schon katastrophal - also bitte nicht Corona Missbrauchen , um vergangene Defizite durch regeltreue sparsame Volkswirtschaften bezahlen zu lassen. Es gibt nur wenige Menschen mit den ich privat gemeinsame Kasse machen würde , aber nur begrenzt auf Reisen etc. Wie masslos ist es, von anderen Bürgern Europas zu erwarten , das Sie für das eigene wirtschaftliche Versagen einiger Länder einstehen sollen . Im übrigen gibt es bestehende Verträge, die leider zu häufig und ohne Konsequenzen missachtet werden.

Coronabonds kosten Deutschland nur Geld

Coronabonds würden dazu führen, dass das Schuldenmachen für Italien erleichtert wird und so einfacher an frisches Geld kommen. Für Deutschland wird das allerdings teuer, den der Nachteil für ein liquides Land wie z.B. Deutschland dabei ist, dass dort die Zinskosten steigen und sich daraus eine Verschlechterung für die eigene Schulden- und Zinspolitik ergibt. Sehr niedrige Zinskosten waren bisher ein Grund dafür, dass der deutsche Fiskus in den vergangenen Jahren Rekordüberschüsse vermelden konnte. Hinzu kommt, dass Deutschland bei Zahlungsausfällen Seitens Italiens auch noch für deren Schulden in Haftung stehen würde.
Italien muss endlich eigene Verantwortung übernehmen im Land übernehmen, auch andere Lösungen akzeptieren, anstatt nur auf Coronabonds zu pochen.

https://tinyurl.com/rtqoo2q

EU-Entscheidung vertagt:Warten auf Corona-Hilfen........

Und in dieser Krise offenbaren sich auch zunehmend Risse und Gegensätze in der EU.
Bisher zeigt Berlin den südlichen Ländern und Frankreich die kalte Schulter,bei deren Politikern und Bevölkerung natürlich die Abneigung wächst.
Während Hüther,Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft und auch Habeck,der Lieblingskanzler mancher Leitmedienschaffenden sich für Euro-Bonds aussprachen.Sie sehen die zentrifugalen Tendenzen und wollen das im Interesse der deutschen Wirtschaft verhindern.

für eine gute Zukunft

Vor allem Deutschland ist ein Gegner der Eurobonds - vor allem Deutschland als Exportnation wird ein Gewinner davon sein, wenn alle EU-Staaten nach der Krise wieder auf die Beine kommen. Die besseren Zinsen für alle durch die Eurobonds würden dabei helfen. Deshalb ist die Gegnerschaft Deutschlands nicht nachvollziehbar, da Eurobonds selbst aus deutschen Finanz- und Wirtschaftskreisen befürwortet werden. Wenn wir Deutschen in der Vergangenheit, hier vor allem die Regierungen Merkels (das wäre unter Helmut Kohl nicht geschehen, der hätte sich schon lange pro Europa entschieden), wenig an Europa gedacht haben, so ist jetzt der letzte Zeitpunkt gekommen, die EU für eine gute Zukunft auf den Weg zu bringen.

09:37 von loveley

Zitat:"Es kann nicht sein, dass DE die "Dolce Vita"-Schulden Italiens finanziert."
Sie haben es leider auch nicht verstanden. Es geht nicht um die bestehenden Schulden Italiens, es geht um Mittel, um die schwere Krise, in der sich Italien gerade befindet, abzumildern. was auch immer das dann sein mag, mit den Altschulden Italiens hat das nichts zu tun. Solche Gemeinschaftsanleihen gab es schon in den 70er-Jahren für Italien und Irland und sie wurden brav zueückgezahlt. Siehe hier: "www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/coronabonds-eu-gemeinschaftsanleihen-sind-bewaehrtes-kriseninstrument"

Corona Bonds

Von Europa profitiert vor allem Deutschland.Deutsche Produkte sind überall in Europa zu finden vor allem in Italien.In Italien gibt es auch fililen von LIDLE und ALDI. INdustriemaschinen
Elektro geräte MIELE zum Beispiel. Es ist nur ein verkehrtes Bild wenn man nur auf die netto Zahlungen für Europa guckt.Wo will Deutschöand ihre Produkte und Niederland ihre Tulpen verkaufen wenn grosse Ländetr wie Italien, Spanien,Framkreich zugrunde gehen?
Was hat Deutshland davon wenn in diese Länder die jenige an die Macht kommen die aus der EU austreten wollen?

09:42 von Tiberus19

Zitat:"Der Euro wird in einer Finanzblase zu Gunsten von Italien/Frankreich//Griechenland so lange ausgeplündert, bis der einzige ernstzunehmende Einzahler einknickt. Und das sind WIR!"
Was zahlen WIR denn in den Euro ein?

... nur für "neue" Schulden

Da wird das Argument eingebracht das die Eurobonds "nur für neue Schulden" gelte. D.h. der deutsche Steuerzahler soll nur diese übernehmen. Ich frage mich wie eine Abgrenzung hier erfolgen soll? Alte Schulden werden doch dauern in Neue umgemünzt wenn diese (wie im Fall Italien) nicht beglichen werden können, zweifelsfrei zu immer schlechteren Konditionen. Hier soll ein Scheunentor aufgemacht werden welches nie mehr geschlossen werden kann.

Re Tiberius19

Der knickt nicht ein. Ich empfehle Herrn Steinmeiers Ausführungen zur deutschen Erbschuld da bekommen sie die Erklärung.

EU=Union????

Ich frage mich ob die EU noch eine Zukunft hat.

Wenn ein Großteil der Bevölkerung der Meinung zu sein scheint, dass die am Hungertuch nagenden Deutschen mit ihrem hart erarbeiteten Geld das Lotterleben der Südländer finanzieren (sollen) wird das mit der EU nicht funktionieren. Natürlich versteht nicht jeder, dass die deutsche Industrie und damit das Einkommen eines Großteils der Bevölkerung ziemlich alt aussehen würde, wenn es die EU nicht gäbe. Die Politik tut ja auch herzlich wenig, um diese Zusammenhänge zu erklären. Es ist viel werbewirksamer zu behaupten, dass die großartige deutsche Politik für den Wohlstand der Bürger verantwortlich ist als auf die direkten Vorteile des gemeinsamen Marktes zu verweisen.

Blanko Schecks für Schulden Junkies

Sozialismus tötet Anstand. So pocht Italien, als Teil der Kollektivisten-Organisation EU die Hand in die Tasche Anderer zu stecken.

Die dreiste Forderung wird mit "Solidarität" bemäntelt. Dass Solidarität Freiwilligkeit bedeutet ist wird verdrängt.
Erzwungene staatl. "Solidarität" ist wertlos.

Dass I Blankoschecks fordert, gab Wirtschaftsprofessor Puglisi unfreiwillig zu:
"Ich kann es nicht verstehen, dass .. Borghi Hass-Posts ins Netz stellt, und sich wundert,wenn die verleumdeten Deutschen Italien keinen Blankoscheck ausstellen wollen."

Die Dreistigkeit mit der Club Med und EU Geld fordern und wie bereits über andere als EU-Bond Mechanismen umverteilt ist beispiellos.

UvdL spricht bereits von Billionen €. Die Höhe des auf hochinflationierten "Marshall Plans", als Europa wirklich zerstört war, von ~150 Mrd zeigt, wie grotesk diese Werte sind.

Der Glaube der Staat (oder gar EU) könne durch Umverteilung oder Gelddrucken Wohlstand schaffen kann man Sozialisten nicht austreiben.

soso

überall in Europa feiern sie also die Megasause von UNSEREM GELD. Gehen mit 30 in Rente, ohne vorher was zu arbeiten, und lassen sich das von uns Deutschen bezahlen.
Meine Güte, das sind ja Ammenmärchen wie aus finstersten Zeiten. Wer von den lieben Mitforisten glaubt das eigentlich selbst, was er da schreibt? Das ist ja nahe dran an den Bildern von H-IV-Empfängern, die rauchend und saufend auf dem Sofa sitzen und über diejenigen lachen, die für sie arbeiten gehen.

Eine Prophezeiung jedenfalls hat sich schon bestätigt: in der Krise lernen wir den Menschen kennen, so wie er ist.

wäre es nicht schon lange an der Zeit mal zu klären

wie man sich die EU so vorstellt
die Verschuldung in Relation zum BIB liegt in
Italien bei 140 % in Griechenland gar bei 180 %
die Portugiesen sehen es mit 120 % auch locker
Frankreich Belgien Spanien sind bei 100 %
ganz anders bei Ländern wie Estland 10 %, Luxemburg 20 %
Tschechien, restl. Baltikum, Schweden, Dänemark bei 35 %
wir haben 60 %

das sind doch Welten die uns trennen
passt das überhaupt - ein Zusammenleben sinnvoll ?
der eine lebt lustig in den Tag rein, der andere macht sich Gedanken
kein Problem, wenn jeder für sein eigenes Tun verantwortlich ist
nur gemeinsames Haften - das wird schwierig

"Brüssel"

Wofür braucht es Brüssel, bzw. die EU?

Für gar nichts!

Eine Nation, die auf "Hilfe auf Brüssel" wartet, sollte sich auflösen. Das wäre Brüssel am liebsten. Europa würde zu einem Einheitsmatsch unter dem Joch demokratisch nicht legitmierten Bürokraten, die sich um Volkes Wille nicht scheren, wie die ignorierten Referenden aus Frankreich, den Niederlanden und Irland zur sogenannten EU-Verfassung eindrucksvoll belegen.

Soll Europa prosperieren, muss die EU verschwinden.

um 08:57 von Meinung zu unse...

>>"Erklärung der Zahlungsunfähigkeit Italiens. Dann ist das Spiel zu Ende und der Einsatz wird "verbrand", alle haben verloren!"<<

Der Weg kann meiner Meinung nach nur und nur über die Konsolidierung der Einzelhaushalte von Italien, Spanien und Frankreich gehen. Alles andere wäre eine Ungerechtigkeit den anderen EU-Mitgliedsstaaten gegenüber. Aber das haben die verehrten Politiker dieser Länder all die Jahre nicht hinbekommen weil es jeweils Einschnitte in die Lebensformen der betreffenden Bürger (z.B. Erhöhung des Renteneintrittsalters, Steuererhöhungen usw.) mit sich gebracht hätte was ja unangenehm wäre und deshalb nicht gemacht wurde. Und jetzt sollen auf einmal die Staaten die besser gehaushaltet haben für Ihr vernünftiges Tun noch bestraft werden? Diese Logik scheinen bei uns nur die Grünen (Befürworter der Eurobonds) zu verstehen?

EU-Entscheidung vertagt

Olaf Scholz auf Twitter: "In dieser schweren Stunde muss Europa eng zusammenstehen. Gemeinsam mit Bruno LeMaire rufe ich deshalb alle Euroländer auf, sich einer Lösung dieser schwierigen Finanzfragen nicht zu verweigern.
###
Eine Entscheidung für Bonds wird kommen. Das dürfte jeden klar sein. In Grunde hat Italiens Regierungschef Conte die EU doch schon durch seine verbalen Forderungen und Anschuldigungen an Brüssel in der Hand. Die EU-Finanzminister und Brüssel werden sich nicht nachsagen lassen wollen, dass Europa die Südstaaten in dieser Krise alleine lassen. Das würde früher oder später ein auseinander brechen der EU bedeuten. Es geht in Grunde nur noch darum der Bevölkerung der Geberstaaten zu erklären und zu überzeugen, warum diese Gelder (Wahrscheinlich) auf nimmer Wiedersehen fließen werden. Und das wird nur zu noch mehr EU Verdrossenheit und Populismus in Europa führen...

Euro-Bonds

Der Artikel sagt ja alles:
"Frankreich, Italien, Spanien und andere beharrten nach diesen Angaben in der Sitzung darauf, solche gemeinsamen europäischen Schuldtitel zumindest für Wiederaufbauprogramme nach der Pandemie ins Auge zu fassen..."

... "zumindest"... "Wiederaufbauprogramme"... (Mehrzahl!).
Sind sie erst mal vereinbart, gibt es kein zurück mehr. Ich bin mir sicher, dass die Mehrheit der Deutschen dies nicht möchten; ich auch nicht.
Und ich frage mich, warum die ca. 1/2 Billion Euros, die die EU bereitstellen will, noch nicht ausreichen sollen... die Euro-Bonds Befürworter sollten das erst mal akzeptieren. Wenn dies nicht langen sollte, wird die EU später sowieso weitere Maßnahmen ergreifen.

Wie ist denn die Differenz des Zinssatzes zwischen Kredite über den ESM und Euro-Bonds? Das wird ja auch als Argument immer wieder herangezogen.

Die Italiener könnten zahlen, wenn sie wollten.

Erst wenn das mittlere Vermögen und das Durchschnittsvermögen der Italiener und Franzosen bis auf das niedrige deutsche Niveau abgeschöpft wird, kann man überhaupt anfangen über Eurobonds zu sprechen. Jetzt ist es viel zu früh. Herr Scholz soll den Tisch sofort räumen.
Es würden nämlich je hunderte Milliarden zusammen kommen, die diese zwei Nationen bunkern, bevor sie an das Vermögen der Bevölkerung in Deutschland kommen.
Schon jetzt haben sie es durch die Nullzinspolitik geschafft Deutschland auszuplündern.

Ihre Brynhildur Eiriksdottir

@andererseits

Dann werden sie doch mal konkret und sagen klipp und klar welchen monatlichen Beitrag an Steuern sie bereit wären zu geben. 1 EUR ? 5 EUR ? 20 EUR ? Zusätzlich zu bisherigen Zahlungen natürlich. Nur dafür dass sie einen Teil der Zinsen zahlen. Und wie lange ? Über einen Zeitraum von 10 Jahren ? 20 Jahren ?

Hart bleiben

Nach der Finanzkrise hat man Rettungsschirme gebaut und mit Milliarden versehen. Seit Jahren hat die EZB fragwürdige Anleihen aufgekauft und die finanzschwachen Staaten mit billigen Krediten versorgt. Dringende Reformen sind unterblieben. Sparer wurden um Milliarden an Zinsen gebracht.
Mit den o. g. Programmen kann man die Südeuropäischen Länder unterstützen. Wenn sie das nicht wollen, können sie darauf verzichten. Keine Haftung für Schulden anderer Länder!!!

@ 09:11 von tagesschlau2012

Ihre Antwort lässt mich vermuten, dass Sie sich nicht mal im Ansatz damit beschäftigt haben, was Corona-Bonds sind und wie sie funktionieren.

@hhgoten. 09:08

Scholz stellt sich den Herausforderungen mit großer Verantwortung. Deutschland hat in den vergangenen Jahren einen konsequenten Sparkurs verfolgt. Auch Italien hat unter den neuen Regierung solider gewirtschaftet, wenngleich die teuren Wahlgeschenke von Salvini noch immer schmerzen. Ich denke, dass die drei Säulen, die Scholz zur Unterstützung der Südländer vorgeschlagen hat, tragfähig sind und tragfähig sein müssen. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass eine Vergemeinschaftung der Schulden äußerst kritisch bewertet wird. Dies ändert aber nichts daran, dass den Mitgliedsländern volle Unterstützung gewährt werden muss, die aber situationsbezogen ausgestaltet sein muss und nicht zu dauerhafter Abhängigkeit führen darf.

09:46 von Karl Napf

Zitat:"welche leute von linksaussen nun zu hiesigen finanzexperten mutieren, ohne jegliche ahnung zu haben"
Da meinen Sie wohl das Institut für Weltwirtschaft in Kiel, das Institut der deutschen Wirtschaft, den EZB-Vizepräsidenten Luis de Guindos und andere Linksaußen?

um 09:02 von andererseits

>>"Wer Corona-Bonds für begrenzte Zeit im Sinne von gemeinsamen europäischen Schuldtiteln für Wiederaufbauprogramme nach der Corona-Krise ablehnt, schützt nicht die eigene Wirtschaft sondern sägt am gemeinsamen europäischen Ast, auf dem man sitzt, denn wenn ohne Corona-Bonds die Zinsen für aufzunehmendes Geld in Länder wie Italien, Spanien oder Griechenland weiter steigen,..wie grüne Expert*innen deutlich machen . Das kapieren in diesen Tagen sogar Unionspolitiker*innen und neoliberale Ökonome."<<

Entschuldigen Sie bitte, aber von diesen finanztechnischen Zusammenhängen haben Sie keine Ahnung. Woher sollte die auch kommen da Sie auf anderem Felde qualifiziert sind. Die "begrenzte Zeit" wird es nicht geben da die Ablösung von alten Schulden durch neue Schulden ein kontinuierlicher Prozess und damit nicht abgrenzbar ist. Für die billigen Kredite für die Italiener müsste der deutsche Steuerzahler einspringen das sich seine Finanzausgleichszahlungen entsprechend erhöhen würden.

Corona Bonds Hilfe

Es gibt wohl einen Unterschied, ob ich 190% (Italien) oder 60% (DL) BIP Staatsverschuldung habe, bei Spanien und Frankreich nicht viel besser, Greece (200%)!
Das ist nicht erst seit der Corona Krise, wenn wir hier das nicht mit Auflagen verbinden, wird doch dazu ermuntert so weiter zu machen, irgendjemand wird es schon bezahlen! z.B. Hat Ungarn nur 68% Staatschulden, leben aber auf einem wesentlichen geringeren Lebensstandard als genannte Staaten und sollen dann mitzahlen!
Wen ich meinem Nachbarn das Geld geben muss um mein Auto zu kaufen und ich weiß er wird es niemals zurück gegeben, was habe ich gewonnen?

@Tiberius19 - Solidarität als Gebot der Stunde

Nun aber mal halblang! Ich selbst stehe ja den Coronabonds ebenfalls kritisch gegenüber, aber finanzielle Unterstützung für die sog. Südländer ist unumgänglich. Sie sollten nicht vergessen, dass Deutschland all die Jahre in besonderer Weise vom Außenhandel, insbesondere mit der EU profitiert hat. Nun gilt es, einen vernünftigen und tragfähigen Kompromiss zu finden - auch um die deutsche Wirtschaft abzusichern.

Die faulen Deutschen

Die meisten Deutschen (einschließlich der meisten deutschen Politiker) sind zu faul zum Nachdenken und glauben lieber weiterhin an unsinnige volkswirtschaftliche Theorien (z. B. Monetarismus) anstatt das richtige Handeln der anderen Regierungen auf der Welt zu beobachten und daraus zu lernen.
Fragen zum Nachdenken:
1. Warum ist Japan mit seiner Staatsverschuldung von über 200 % des Bruttoinlandsprodukts nicht schon längst pleite?
2. Warum gibt es in Japan keine hohe Inflation, obwohl die japanische Zentralbank ca. 50 % der japanischen Staatsanleihen besitzt und diese mit frisch "gedrucktem" Geld gekauft hat?
3. Warum sind die Zinssätze der japanischen Staatsanleihen so niedrig wie die deutschen, obwohl der japanische Staat nicht daran denkt, seine Schulden zu reduzieren?
Quelle: makroskop.eu
Die meisten Deutschen ignorieren die Wirklichkeit anstatt sich von ihren falschen Dogmen (z. B. ein Staat muss wie eine schwäbische Hausfrau wirtschaften) zu verabschieden!

Was sind hier die Fakten?

Bei den Corona-Bonds geht es im Kern darum, dass sich Länder wie Italien oder Spanien hohe Kredite mit sehr niedrigen Zinsensätzen beschaffen könne. So gingen die Tilgungsraten schneller von statten. Als Bürge hierzu fungiert jeder EU-Staat anteilig. Das bedeutet, falls Italien oder Spanien ihre Kreditraten nicht mehr zahlen könnten, würden die EU-Staaten anteilig als Bürgen zur Kasse gebeten. Hingegen ist das bei den ESM nicht so! Hier werden Kredite mit hohen Zinssätzen angeboten, die dazu führen, dass bei den hohen Ratenzahlungen erst die Zinsen bezahlt werden und es viel späte überhaupt zur Tilgung kommt. Es kommt noch hinzu, dass diese Zinsen am Kapitalmarkt gebunden sind und somit auch Spekulationen ausgesetzt sind. In solchen Fällen sind Staaten den weltweiten Börsenspekulanten hilflos ausgeliefert. Das macht es Verständlich warum Frankreich, Belgien, Italien, Spanien und 13 andere EU Staaten die Euro-Bonds bzw. die Corona-Bonds bevorzugen! Kompromisse hierzu sollten möglich sei

Re Peter Meffert

1976. Unterschied? Richtig, nix Euro.

"Corona-Bonds" helfen in erster Linie den französischen Banken

Corona-Bonds helfen in erster Linie nicht Italien, sondern den französischen Banken, die besonders viele italienische Staatspapiere halten.

Das ist der wahre Grund dafür, warum gerade Frankreich seit jeher die Idee der Euro-Bonds vorantreibt. Nun etikettiert man sie eben zu "Corona-Bonds" um und hofft, das Vorhaben mithilfe des politischen Drucks, der in dieser Krise entstanden ist, endlich umsetzen zu können.

Deutschland muss sich diesem Ansinnen mit aller Macht entgegenstellen, denn die Leidtragenden wären in erster Linie wir. Sind die "Corona-Bonds" erst einmal eingeführt, steht einer immer weiteren Vergemeinschaftung der Staatsschulden nichts mehr im Wege. Die angebliche "Ausnahmesituation" würde alsbald zum Regelfall werden.

Den Italienern kann man bei der Bewältigung der Corona-Krise besser und schneller helfen, indem man ihnen schlichtweg Geld schenkt. Der deutsche Staat könnte z. B. den italienischen Krankenhäusern Geld zum Einkauf von medizinischer Ausrüstung spenden.

Kein Bail-Out!!!

Die europäischen Verträge verbieten den Bail-Out - und Verträge, auf die man sich nicht verlassen kann, sind nichts wert.

Nur maskierte EU-Feinde können für Euro-Bonds streiten, denn diese bedeuten nicht Solidarität, sondern ein Wegducken vor der eigenen Verantwortung und das Ausnutzen der Gemeinschaft.

Streit um Finanzhilfen

Siegmar Gabriel hat es vor einigen Wochen schon auf den Punkt gebracht, mit dem Ausspruch, die EU wäre eine Schönwetter-EU, die in Krisenzeiten keinerlei Zusammenhalt und Solidarität zeigt.
Das geeinte Europa gibt es nicht, hat es nie gegeben. Das Ganze ist ein gescheitertes Experiment. Bei Problemen kocht jedes Land sein Süppchen, macht die Grenzen dicht, schottet sich ab nach dem Motto: My Nation first!

Der europäische Geist - wo bleibt er? Den gibt es nicht, hat es nie gegeben und wird es nie geben

Unverschämt so etwas von seinen Nachbar zu verlangen

Vor wenige Wochen wollte Lega-Chef Matteo Salvini noch aus der EU austreten. Jetzt wo die Schuldenberge sich türmen soll die Last auf alle verteilt werden. Unverschämt so etwas von seinen Nachbar zu verlangen. Der Euro ist die falsche Währung für Italien.

Warten auf Corona Hilfen aus Brüssel...

Durch die Corona-Krise sind viele EU-Staaten wirtschaftlich bedroht. Doch eine Lösung hat Brüssel noch nicht.
Wie werden die Corona-Kosten in der EU getragen? 
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Fakt ist doch. In dieser Krise macht jeder Staat sein eigenes Ding. Die Grenzen sind geschlossen und jeder versucht irgendwie seine eigene Wirtschaft so gut es geht an laufen zu halten. Diese Krise wird viele Finanziell an ihre Grenzen kommen lassen. Wie soll man in Zukunft auch seiner Bevölkerung erklären das man Gelder die jedes Land bald selber fehlen wird, nun an seine Nachbarn zu verteilen ? Das ist das Problem das Brüssel und die Finanzminister nun plausibel erklären müssen !

Sisyphos

Sehen Sie es doch einfach als Aufforderung an die italienische Regierung.

Am 08. April 2020 um 09:51 von goldschmiedel

>>Wenn es ums nehmen geht seid Ihr alle dafür aber wehe es soll etwas gegeben werden..<<

Vielleicht gehören Sie nicht dazu, aber es geben sehr viele.... Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, geschlossene kleine Läden...bis hin zu Privatinsolvenzen, weil man sein eben eröffnetes Geschäft auf behördliche Anweisung wieder schliessen musste. Ich schäme mich für gar nichts. Italien hat eine Schattenwirtschaft von fast 20%. Einfach mal die Steuergesetze im eigenen Land anwenden, dann kommt auch Geld rein. In Deutschland gibt es eine Registrierkassenpflicht...in Italien gibs zum Teil nicht mal Kassen.

Nettozahler Italien/IWF: Krankenhäuser mussten schließen.

@09:15 von Sisyphos3
Es ist nicht ganz so, dass jedes Land entscheiden kann, wie es sich in einer kritischen Situation verhält.
Italien wurde vom IWF mit detaillierten Vorgaben gezwungen, das Gesundheitssystem abzubauen.
Und Italien hat sehr wohl einige Male versucht, in einer Rezession wirtschaftspolitisch sinnvoll mit Staatsausgaben gegenzusteuern. Das verhindert aber die EU unter maßgeblichem deutschen Einfluss.

Deutschland selbst reagiert im "Ernstfall" allerdings nicht nach den eigenen Sprüchen:
Bei der Bankenkrise haben wir mit "Helikoptergeld" für die Autokäufer reagiert ("Abwrackprämie").
Jetzt wollen wir bis zu einer Billion aufwenden, den anderen gestehen wir ein paar Milliarden zu.

PS.: Eine Geldquelle hätte Europa: die Rüstungsetats...

um 09:46 von Karl Napf

>>"man staunt nur noch welche leute von linksaussen nun zu hiesigen finanzexperten mutieren, ohne jegliche ahnung zu haben, wie die eurobonds ausgestaltet sind. der linke unsinn wird auch durch ständige wiederholungen nicht richtiger. es darf keine kreditgabe ohne verpflichtungen für die südländer geben. in dem sonderfonds ist genug geld vorhanden (momentan)"<<

Recht haben Sie und die Naivität der linken Argumentationen zu diesem Thema ist wirklich beachtenswert. Es soll auf einmal sogar grüne Finanzexperten geben die aber namentlich nicht benannt werden oder benannt werden können? Das Schlimme ist nur, das die links/grünen Argumentationslinien nichtmal hinterfragt werden? Dann würde die ganze Abstrusität der Argumentation auffliegen.

weitere Hilfen ja - aber keine Corona-Euro-Bonds!!!

gerne kann Deutschland, sofern noch möglich, 50-100 oder mehr schwer kranke Patienten aus Italien aufnehmen und med. behandeln.
Denn diese Personen haben die Auswirkungen dieser verfehlten Wirtschafts- und Finanzpolitik nicht zu vertreten.
So schlimm diese Krise, insbesondere für Italien ist, so willkommen ist diese für das seit vielen Jahren -vor der Corona-Krise- hoch verschuldete Italien, um sich über Corona-Euro-Bonds von dieser erdrückenden Schuldenlast zu befreien.
Deutschland hatte nie Einfluss auf die über 50 italienischen Regierungen ab 1945 mitsamt den jeweiligen teuren und teils unverantwortlichen Wahlgeschenken.
Dies hätte Italien auch nie zugelassen im Rahmen seiner staatlichen Souveränität.
So wie Deutschland für die Sanierung des eigenen Staatshaushaltes mitunter schmerzlich Einschnitte vornehmen musste, so dringlicher wäre dies auch für Italien und zugleich die beste Gelegenheit, endlich die dringenden wirtschaftlichen Reformen anzupacken.

@ andererseits um 9:02 Uhr

Selbst wenn man heute die Einführung von "Corona-Bonds" beschließen würde, würde es Monate oder gar Jahre dauern, bis alle notwendingen Zustimmungsprozesse auf nationaler und EU-Ebene durchlaufen sind und die Bonds am Markt ankommen. Wie soll man Italien auf diese Weise schnell und effizient helfen?

"Corona-Bonds" sind schlicht das falsche Instrument in dieser Krise. Sie sind nur ein Aufguss der alten Idee von den Euro-Bonds, und hierbei geht es in Wirklichkeit vor allem darum, die französischen Banken zu stützen (die besonders viele italienische Papiere halten). Deshalb treibt ja vor allem Frankreich das Ansinnen so voran.

Den Italienern, Spaniern usw. kann man in der Corona-Krise wesentlich besser und schneller helfen, indem man ihnen Geld schenkt. Der deutsche Staat könnte dies tun - und z. B. Milliarden spenden, damit die dortigen Krankenhäuser Ausrüstung kaufen können.

Da wäre ich als Steuerzahler sofort dabei. Eine Vergemeinschaftung der Staatsschulden lehne ich jedoch ab.

Griechenlandkrise und Corona-Krise

In der Griechenlandkrise wurde als Hilfe der ESM (vorher EFSF) geschaffen. Hat Griechenland finanziell geholfen. Jetzt in der Corona-Krise soll ein Dreiklang aus ESM, EIB und "Sure" eingerichtet werden. Was ist daran ungenügend bzw. warum müssen es unbedingt Corona-Bonds sein?

@Neuhausen - Italien ist kein wirklich armes Land

Absolut zutreffend.
Deshalb schlage ich für Italiener eine Lastenausgleichsabgabe oder "Soli" vor. Hat Deutschland bei Not auch erfolgreich durchgezogen.
Da wären einige 100 Milliarden locker zu machen und die Italiener hätten die Chane echte Solidarität zu ihrem eigenen Staat zu zeigen.
Wenn was über bleibt könnten sie damit auch den wirklich armen EU-Ländern helfen.
Das wäre echte, praktizierte Solidarität.

@Bender Rodriguez: Der angeblich vermögende Italiener

"Solange die angeblich Not leidenden Länder es sich erlauben, kaum Steuern und Abgaben zu verlangen, solange dort das rechnerische pro Kopf Vermögen dreimal höher ist, tja so lange braucht der angeblich so reiche Norden gar nicht über Hilfe nachdenken. "

Ich weiß ja nicht woher Sie ihre Zahlen haben, aber wenn man bei DESTATIS nachschaut ergibt sich folgende Lage:

Spanien:
Summe der Privatvermögen: 2,2 Bio Euro
Bevölkerung: 47 Mio

Vermögen pro Einwohner: 46.808 Euro

Italien:
Summe der Privatvermögen: 4,1 Bio Euro
Bevölkerung: 60 Mio

Vermögen pro Einwohner: 68.333 Euro

Deutschland:
Summe der Privatvermögen: 6,2 Bio Euro
Bevölkerung: 82 Mio

Vermögen pro Einwohner: 75.609 Euro

Damit liegt Deutschland doch ganz deutlich vor Italien und gehört ganz sicher nicht in die Gruppe bettelarm.

@Ritchi

"Es ist mir schleierhaft, wie man das mit gesundem Menschenverstand ablehnen kann."
Also ihre Meinung und einiger Experten haben einen "gesunde' Verstand.
Der Verstand der Skeptikern ist "krank"?
Ich habe ein Haus, 2 Auto, einen Hund, 5 Kinder leider keine Arbeit und nur geringes Einkommen. Ich werde jetzt zu meinem Nachbar überlaufen und um Hilfe bitten. Da ihr gesunder Menschenverstand ja sagt hoffe i h sie sind mein Nachbar. Klingelt es bald ?

um 09:46 von my comment

>>"Der Volkswirtschaftliche Schaden aus dieser Krise wird auch unser ach so reiches Land ausbluten lassen, die Steuerlast und Sozialbeiträge der noch Arbeitenden wird ins Unermessliche steigen, um alles i-wie wieder ins Laufen zu bringen bzw. gegenzufinanzieren.
DIESE Solidarität kann ich für MEIN Land (als Krankenschwester mit nicht gerade ausufernder Bezahlung) bedingt unterstützen.
Die Schulden jahrzehntelanger Miß-und Vetternwirtschaft, nun unter dem Deckmäntelchen der Corona-Krise getarnt, habe ich eigentlich keine Lust mitzutragen..."<<

Ich finde ihren Beitrag sehr gut und ich kann Sie sehr gut verstehen. Bitte richten Sie diesen direkt an Herrn Habeck und Frau Roth von den Grünen die Beide zur Zeit vehement in der Presse für die Eurobonds eintreten.

Am 08. April 2020 um 09:51 von Peter Meffert

>>Italien war damals finanziell oder politisch um keinen Deut besser aufgestellt als heute<<

Wenn die EZB Italien nicht seit Jahren durch Rückkäufe von Staatpapieren stützen würde, wären das Land schon lange aus dem Euro ausgeschieden.
Irland ? Ist Teil eines grossen Steuervermeidungsmechanismusses. Double Irish with a Dutch Sandwitch. Goo.le ist Ihr Freund.

"Aus Verhandlungskreisen verlautete, vor allem Italien und die Niederlande hätten sich verhakt. Dabei gehe es um die Auflagen für milliardenschwere Hilfskredite aus dem Rettungsfonds ESM. Diese sind in der Regel an Bedingungen geknüpft. Italien will aber wegen der immensen Belastungen durch die Pandemie keine Zusagen machen, andere Euro-Länder pochen auf strenge oder zumindest lasche Auflagen"

Wie wäre es, wenn alle, die sich aus irgendeinem Grund "befugt" sehen, andere mit irgendwelchen ohnehin weltfremden "Auflagen" zu traktieren einfach mal damit aufhören würden? Und sich stattdessen auf die Frage konzentrieren würden, wie sie sich - und damit letztlich alle - "bedingungslos" gegenseitig unterstützen könnten? Was hindert sie eigentlich daran?

@johnas...

Der Anteil Deutschlands am ESM beträgt 27%. BIP Eurozone 11,9 Billionen Euro, BIP Deutschland 3,44 Billionen Euro (2019). Macht 29% des BIP der Eurozone. Wo ist das Problem?

09:50 von johnas1950

st bekannt das die EU nur noch als Melkkuh einiger Staaten gesehen wird.
.
ist das nicht normal ?
wie wird das in unserem Land denn gesehen
da gibt's Bundesländer hochverschuldet
die verlangen kein Geld für KiGa
lassen sich das von Ländern zahlen die KiGa Gebühren verlangen
also zahlen die doppelt, für sich, für den Nachbarn
ob das auf Dauer gut geht nicht zu Frust führen kann

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