FAQ: Corona-Verdacht - was tun?

19. März 2020 - 15:13 Uhr

Immer mehr Menschen in Deutschland stecken sich mit dem Coronavirus an. Was mache ich, wenn ich glaube, infiziert zu sein? Wo wird getestet? Bekomme ich Gehalt, wenn ich in Quarantäne bin? Ein Überblick.

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rer Truman Welt

Vorweg : der Artikel über die Aussagen von Dr. Wodarg war aber schnell wieder weg. Wieso das? Na?
Okay, Frage zur Überschrift?->
woher weiß wer, daß es sich um Neuansteckungen handelt? Es sind bemerkte Fälle, die jetzt Symptome zeigen, aber wer weiß auf welcher Datenbasis, daß das jetzt neue Infizierungen sind? Das würde Dr. Wodarg jetzt berechtigt fragen!
Ich sprach heute morgen mit einer Krankenhaus Schwester im privaten Umfeld. Diese berichtete, daß Tests drastisch zurückgefahren werden bzw. nur noch bei schwerwiegenden Symptomen getestet wird auf Anweisung der KH Verwaltung.
Sollte eine solche Anweisung flächendeckend für eine Region gegeben worden sein, wird Folgendes an Zahlen mit hoher Wahrscheinlichkeit produziert: die Zunahme an registrierten Infizierungen wird zurückgehen und in Relation dazu zwangsläufig die Sterberate steigen. Das ist Statistik! Selbige würde gar nichts valides aussagen und genau darauf weist Dr. Wodarg hin. Es existieren keine validen Zahlen dazu!

@wiesengrund - 13:54 ( geschlossener Thread )

"Kritisiert wird die marktwirtschaftliche Krankenhausplanung, weil sie sich nicht am Patientenwohl, sondern am Betriebsgewinn orientiere. Durch die Orientierung an der Gewinnerzielung sei gefährdet, dass für Notfälle ausreichend Kapazitäten vorgehalten werden, weil die Kliniken damit kein Geld verdienen."

Unserem Gesundheitssystem geht es ja so prächtig, dass wir nach Erhebungen der Bertelsmann-Stiftung schon 600 Kliniken im Land hätten dichtmachen können.
Das Gesundheitssystem als ökonomische Spielwiese muss sich jetzt einem unvorhersehbaren Härtetest stellen, den diese Schwätzer gar nicht auf der Rechnung hatten. Daher die Panik, dass die Pandemie das System in den Kollaps zwingt.

Mein Mitgefühl gilt den Ärzten und Pflegekräften in den Abteilungen, die schon vor Corona im roten Bereich gelaufen sind. Die Verzweiflung mag sich keiner vorstellen, wenn diese Helfer an ihre persönlichen Grenzen stoßen und vor dem Ansturm der Erkrankten kapitulieren müssen > siehe das Drama Italien.

15:35, Wanderfalke

>>Unserem Gesundheitssystem geht es ja so prächtig, dass wir nach Erhebungen der Bertelsmann-Stiftung schon 600 Kliniken im Land hätten dichtmachen können.
Das Gesundheitssystem als ökonomische Spielwiese muss sich jetzt einem unvorhersehbaren Härtetest stellen, den diese Schwätzer gar nicht auf der Rechnung hatten.<<

Ja, da wird es jetzt einige interessante Diskussionen geben...

Ohne Panik wäre es besser.

Ich sage es mal so: Wenn man die Grippewelle vor zwei Jahren auch derart massiv in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt hätte, wären auch damals die Läden leergekauft und Schulen, Kitas und Spielplätze geschlossen worden. Tatsächlich sind aber 25.000 Menschen praktisch unbemerkt gestorben.

Insofern ist es gut, dass diesmal gehandelt wird. Die aktuellen Maßnahmen halte ich dennoch für übertrieben, da sie viele unnötig in die Panik treiben. Andere wiederum begreifen erst jetzt den Ernst der Lage.

Wir sollten aber zur Normalität zurückkehren, wenn auch der letzte verstanden hat, dass wir auf Abstand bleiben, uns regelmäßig die Hände waschen und auf den Besuch bei Oma & Opa verzicht sollen.

Tun wir das nicht, bleibt uns nur der dauerhafte Ausnahmezustand. Und der wird so lange anhalten, bis es eine Impfung oder ein anderes Gegenmittel gibt.

Respekt vor der Macht dieser Untoten.

Eigentlich ganz harmlos.

Viren liegen irgendwo im Staub auf der Straße, und wenn diese in einen Körper gelangen, können sie sich wieder vermehren.

Bei Berührung krallen sie sich an einer Zelle fest und spritzen ihre DNA
hinterhältig in diese Zelle hinein.

Danach erwachen Viren aus
dem Bereich der Untoten und werden plötzlich ein lebender Teil des Organismus.

Sofort werden Viruskopien hergestellt.

Das machen sie solange, bis sie platzen.

Dann strömen tausende, hunderttausende, Millionen und aber Millionen von neuen Viren heraus,
die sich sofort auf neue Zellen stürzen.

Etwas mehr Respekt vor der Macht dieser Untoten.
Bitte.

eine bislang unbeantwortete Frage

Ich bin kein Epidemiologe und will mich zu den da widerstreitenden Meinungen nicht äußern.

Eine Frage stellt sich für mich aber, auf die ich bisher nirgends eine Antwort gefunden habe.

Die beschlossenen Maßnahmen zur sozialen Distanzierung erzeugen einen ernormen sozialen Stress, wegen der wirtschaftlichen Existenzängste, aber auch wegen der Isolation. Müssen wir nicht davon ausgehen, dass es in der Folge viele Opfer geben wird durch Herzinfarkte, Schlaganfälle und durch schwerere Verläufe bei depressiven Erkrankungen?

Nur auf Covid bezogen mögen die Maßnahmen gerechtfertigt sein, ich weiß es nicht. Wir sehen aber nur die Covid-Zahlen, die sind sozusagen im Licht.

Im Dunkeln aber sind die mittelbaren, durch soziale Distanzierung entstehenden Opfer. Wie ist da das Verhältnis einzuschätzen?

Hat darauf jemand eine Antwort?

Wahrscheinlich ist die sog

Wahrscheinlich ist die sog Dunkelziffer der Infizierten hoch, vor allem weil man derzeit nur begrenzt testen kann, und daher sollte sich jede*r so verhalten, als ob er oder sie infiziert sei und andere anstecken könne. Ganz einfach eine gute Verhaltensregel.

Alles nur Panik?

Ich habe mir gerade den Bericht der tagesschau über Dr. Wodarg durchgelesen und auch die Kommentare dazu. Mich macht es fassungslos, dass dieser Mann von Menschen angegangen wird und als Verschwörungstheoretiker bezeichnet wird nur weil er seine Kritik äußert.
Der Bericht der tagesschau widerlegt keinen von Wodarg's Argumenten - sondern bekräftigt diese sogar. Nehmen wir doch mal an, wie auch im Bericht gesagt wurde, jeder von uns trägt dieses Virus in sich. Dem einen geht es besser (ohne Symptome), dem anderen schlechter (Grippe, Erkältung). Dann müsste dementsprechend ganz Deutschland infiziert sein. Wieso werden nur Tests bei Menschen mit Sypmtomen gemacht? Es würde eine Stichprobe in der Bevölkerung ausreichen (gesund, kein Risikogebiet und keinen Kontakt zu Infizierten), um klar zu stellen wie bedrohlich die Lage ist oder dass tatsächlich alles nur Panik mache ist. Ich würde gerne die Erklärung der Ärzte hören, wenn bei einem gesunden Menschen das Virus nachgewiesen werden sollte.

Trauriger Faktencheck

Mit dem Faktencheck zu den Aussagen von Dr. Wodarg hat mich die Redaktion von tagesschau.de auch sehr enttäuscht. Das fängt schon mit der diffamierenden Darstellung von Dr. Wodarg an. Es stimmt zwar, dass es gegen Cov-19 keinen Imfpstoff und keine direkten Medikamente gibt. Und obwohl es beides gegen die Influenza gibt, haben wir alleine in Deutschland bis zu 20.000 (zwanzig Tausend) Grippe-Tote jährlich. Die werden plötzlich klein geredet oder gänzlich beiseite geschoben. Der Faktencheck macht sich über die Aussage von Dr. Wodarg lustig, die Politiker hätten nach den drastischen Maßnahmen von China (imerhin eine der schlimmsten Diktaturen der Welt) nachziehen müssen. Das nennt man Zugzwang und Gruppendynamik, liebe Faktenchecker. Hinzu kommt, dass die Situation einigen Politikern durchaus genehm sein dürfte und sie es für ihre Interessen ausnutzen. Leider kann man in der Kommentarfunktion nicht ausführlicher auf den "Faktencheck" eingehen.

wordag drosten

Generell fehlt in der ganzen Handhabung und Entscheidungsfindung Kritik. Wir ruinieren uns mit dieser Angst komplett. Das ist wirtschaftlich doch nicht bezahlbar. Diese Hilfen sind Milchmädchenrechnungen um uns zu „beruhigen“ und vor allem die Börse! Nur sie sinkt weiterhin, was für eine Überraschung. Eine Massnahme z.B Gerd Gigerenzer, Wolfgang Wordag, Christian Drosten und noch andere evtl auch Lungenarzt in eins Ihrer Programme einladen. Es geht doch so nicht weiter, dass jeder sein Süppchen kocht und dessen Marketingwerte wichtiger sind als die desaströse Lage in dem man uns reinmanövriert. Nur als Denkanstoss was damals Ärzte+Virologen bei der Schweinegrippe auch schon meinten, bevor sie überhaupt da war… Experten wissen nur was über Ihr Fachgebiet, deshalb müssen diese einzelnen Experten zusammensitzen und diskutieren und ERST dann beraten vor allem Politiker! https://www.aerzteblatt.de/archiv/64461/Schweinegrippe-Neuer-Erreger-hat-das-Potenzial-zu-einer-Pandemie

Dieser killervirus ist doch

Dieser killervirus ist doch irgendwie mit Grippe verwandt. Da ich niemanden kenne, der in 50 Jahren mal ernsthaft Grippe hatte, gehe ich davon aus, dass es gegen Grippe natürlich resistente Personen gibt. Oder soll ich davon ausgehen, in 50 Jahren allen Grippeviren ausgewichen zu sein?
Könnte es da nicht such natürliche Immunität gegen den massakervirus geben?

Unsere Firmenleitung sieht es sehr entspannt

Es gibt überall Hinweisschilder mit Verhaltensregeln.
Es gibt an vielen Stellen Desinfektionsmittel.
Die Kantine wurde geschlossen, weil es ein zentraler Kontaktpunkt ist.

Obwohl 95% der Mitarbeiter (mehrere hundert) den ganzen Tag nur am PC / Telefon sitzen, wird Homeoffice nur in absoluten Ausnahmefällen genehmigt. Entweder muss man infiziert sein oder kürzlich eine schwere Erkrankung gehabt haben, die das Immunsystem geschwächt hat.

Wer Kontakt zu infizierten Menschen hatte, muss weiterhin im Büro erscheinen bis das Gesundheitsamt eine Quarantäne anordnet.

Ein erkrankter Kollege (Fieber und Schnupfen) wollte sich testen lassen, um sicher zu gehen, dass er keine Kollegen gefährdet. Der zuständige Betriebsarzt hat das als unnötig abgelehnt. Er wurde aber krank geschrieben bis das Fieber weg war.

Wie man sieht alles völlig entspannt.

Heute 11 Tote mehr

Auf der Echtzeit-Karte seit heute Morgen 11 Tote mehr in Deutschland. Für Herrn Wodarg waren das wahrscheinlich eingebildete Kranke oder Sowieso-Todeskandidaten.
Man könnte über seine Thesen lachen, wenn alles nicht so ernst und traurig wäre.

@deralteösi - Opferzahlen

16:12 von deralteösi:
"Und obwohl es beides gegen die Influenza gibt, haben wir alleine in Deutschland bis zu 20.000 (zwanzig Tausend) Grippe-Tote jährlich. Die werden plötzlich klein geredet oder gänzlich beiseite geschoben."

Wenn man für Corona eine Sterblichkeit von 0,3% annimmt, wären das bei 70% Durchseuchung immerhin 168.000 Tote* in Deutschland. Das stellt auch die größte Grippewelle in den Schatten.

Ohne einen Impfstoff sind diese Opfer womöglich gar nicht zu vermeiden. Vermeidbar sind aber alle Todesfälle, die auf unzureichende Kapazitäten im Gesundheitssystem zurückzuführen sind.

*Die Zahl der Corona-Toten lässt im Gegenzug die Sterblichkeit anderer Krankheiten sinken.

@wordag drosten 16:17 von R R F

Also zuerst sollte man den Namen des Zitierten beherrschen,
bevor man Verschwörungstheoretiker hofiert.

Der Mann heisst Wodarg und ist auch als Chemtrails-Fan bekannt.
Einfach mal die Suche nach dem Stichwort bedienen.
Im übrigen hat sein Parteikollege Dr. Karl Lauterbach (SPD)
seine Thesen als abenteuerlich bezeichnet.

Zumal er bei Eva Herman Interviews gibt.
Noch Fragen?

@Bender Rodriguez 16.29

irgendwann wird es eine Art Herdenimmunität geben, nach Schätzung der Virologen wenn 60-70% infiziert waren. Nur wird es bis dahin dauern und viele Tote geben.
Wenn Sie Niemand kennen, der ernsthaft Grippe hatte- Glück. Allein in der vorletzten Saison in D 25000 Tote. Ich habe erlebt, wie ganze Stationen in KH isoliert wurden als mein Vater noch lebte, Jeglicher Zugang zu den Patienten nur in Schutzkleidung, mit Handschuhen und Mundschutz, über Wochen hinweg.

Bettenzahl

uns geht es schlecht ... ?
keine Ahnung
wird ja viel über Pflegenotstand geschrieben
und wir sind ja bekannt für´s jammern
Deutschland 8,3 Betten/1.000 Einwohner
in Italien 3,4 ..... auch in der Schweiz "nur" 4,7
ähnlich auch die Betrachtung der Intensivbettenanzahl

Warum wird so wenig getestet?

Ich bin verzweifelt!
In der Zeit der Testauswertungen,falls überhaupt getestet wird,laufen Verdachtspersonen u.Kontaktpersonen draußen herum !
Auch wird noch lange nicht bei jedem mit Husten und Fieber ein Test gemacht !
Kontaktpersonen mit den ungetesteten gehen weiter zur Arbeit !
Diese Leute sorgen dafür das es nie ein Ende haben wird!
Das ist doch nicht richtig !
Die Auswertung des Testes dauert auch fast 48 Stunden !

Da bleiben die aber nicht daheim !
Schon gar nicht ihre Kontakte.

Ich habe hustende fiebrige Bekannte,doch nix wird getan!
Ehemänner davon gehen weiter in große Firmen !
Auch fangen nun manche an Kontaktpersonen zu verschweigen !

Das kann nicht der Weg sein und wird dazu führen,das wir uns alle anstecken.
Ich bleibe WIRKLICH zu Hause gehe nur allein in den Wald( Hunde) .

Ansonsten nix .
Ich wünsche euch allen Gesundheit und Kraft .

Dr. Wodarg und die Schweinegrippe

Noch ergänzend: 1. Die Definition für Pandemie wurde im Zuge der Schweinegrippe geändert. Die Kriterien einer signifikant erhöhten Gefährlichkeit wurden gestrichen. Fortan genügte es für das Erklären einer Pandemie, dass sich ein Erreger zügig global ausbreitet. 2. Dr. Wodarg ist Internist, Lungenarzt, Facharzt für Umweltmedizin, Seuchenexperte, war 12 Jahre Amtsarzt und Mitglied im Fachausschuss der Ärztekammer Schleswig-Holstein sowie im Bundestag Initiator der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin und war Mitglied der parlamentarischen Kommission der Europarates und initierte den Untersuchungsausschuss zur Rolle der WHO bei der Schweinegrippe (arte-Beitrag zu den korrupten Machenschaften um die Schweinegrippe). Hier ein ZDF-Beitrag zur Schweinegrippe, zur Erinnerung: https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/10-jahre-schweinegrippe-pandemie-102.html

alle sollten sich infektfrei halten

Wenn ich das lese:"Wir ruinieren uns mit der Angst komplett" oder "Mir sind die Maßnahmen zu streng"...
Seien Sie doch froh,dass wir alle die Möglichkeit haben,uns und unsere Mitmenschen vor Ansteckung zu schützen!

Zurückhaltung bei sozialen Kontakten schützt nicht nur vor dem Corona-Virus,sondern auch vor Komplikationen z.B. durch Grippe.

Je mehr Menschen gesund bleiben oder schnell wieder gesund werden,desto mehr können den Erkrankten helfen, desto mehr Menschen stehen in den Schulen und sozialen Einrichtungen zur Verfügung.
Selbst wenn die Krankheitsverläufe nicht bei allen schlimm sind, stehen doch die vorübergehend Erkrankten für eine Zeitlang an ihrem Arbeitsplatz nicht zur Verfügung und fehlen in den Krankenhäusern, in den Altenheimen, bei Polizei, Feuerwehr, THW,in den Supermärkten, im Handwerk ...
Sich möglichst infektfrei zu halten, ist eine Aufgabe für uns alle. Was Wordag sagt, mag aus seiner Perspektive als 73jähriger mit Wohnsitz auf dem Dorf gelten - für mich nicht

Wodarg

Und wieder einmal ist festzustellen, daß jemand, der sich gegen die Konsensmeinung der Fachwelt positioniert, in Kreisen von Nichtfachleuten große Popularität genießt. Man solidarisiert sich mit ihm. Das selbe Phänomen ist ja auch zu beobachten, wenn es um den Klimawandel geht. Die Ahnungslosen bestimmen den öffentlichen Diskurs. Das kann durchaus gefährlich sein, wie beispielsweise im vorliegenden Fall.

Wenn die erdrückende Mehrheit der Mediziner Herrn Wodargs Meinung nicht teilt, dann kann das ja nur eine Verschwörung sein...

Ich schrieb es schon im geschlossenen Thread, daß Wodargs Thesen eine Mischung aus Wahrheit, Halbwahrheit, Spekulation und Unwahrheit sind. Wer nicht den genauen fachlichen Überblick hat, kann dieses Knäuel nicht entwirren.

16:51 von Cago

Auch wird noch lange nicht bei jedem mit Husten und Fieber ein Test gemacht !
.
also wie kam der Herr Merz dann zu diesem Test
(oder Cem Özdemir)

oder ist die Frage unangemessen ?

@Nachfragerin um 15:58Uhr

Besonders zum ersten Teil Ihres Kommentars kann ich nur zustimmen! Zur Zeit wird der Eindruck erweckt, als wenn mit einer Infizierung das Todesurteil gesprochen wäre! Die Opfer einer normalen Grippe-Welle nimmt man hin, obwohl die Todesursache bei den gefährdeten Bevölkerungsgruppen die gleiche ist, wie beim Corona-Virus. Ist ja auch klar! Mit einer "normalen" Grippe-Welle lassen sich weniger Schlagzeilen produzieren und die "normale" Influenza erzeugt nicht soviel Anziehungskraft auf Politiker und sog. Experten. Ob das Robert-Koch-Institut auch Alarm schlägt, wenn eine normale Grippe-Welle auftritt oder erst, wenn die Mortalitätsrate bei mehr als 1% liegt? Man mag sich garnicht vorstellen, welche Hysterie und Panik herrschen würde, wenn eine Seuche auftreten würde wie Ebola oder Pest!

Mehrere Monate?

Mit Stand heute sind gerade mal - nach Gesundung aller derzeit Kranken - rund 15.000 Deutsche immunisiert. Von über 80 Millionen. Es müssten wenigstens 40 Millionen durch Erkrankung oder Impfung immunisiert werden, damit die Pandemie wirklich zum Stillstand kommt. Unter Berücksichtigung, dass die Impfung erst in knapp 2 Jahren flächendeckend Wirkung zeigen wird (es gib sie ja noch nicht einmal), heißt das, dass wir die jetzige Halb-Quarantäne wenigstens 18 Monate aufrecht erhalten müssten, um Massenerkrankungen zu vermeiden. Die Versorgungslage läßt sich aber so nicht auf Dauer, also mehr als 2-3 Monate, aufrecht erhalten. Es wird in 2-3 Monaten gar nichts anderes übrig bleiben, als die Maßnahmen weitgehend aufzuheben, so dass nur noch die Risikopersonen isoliert werden. Die Maßnahmen jetzt dienen nur dazu, den Beginn der Pandemie unter Kontrolle zu bekommen - sonst nichts. Die Globalisierung der Welt läßt sich nicht in einem halben Jahr zurückdrehen.

Wodarg

Nicht nur Wodarg ist dieser Meinung, sondern auch andere Mediziner. Er wird als Verschwörungstheoretiker dargestellt, die anderen als die Helden?
Ich sage nicht, dass wir dieses Virus als reine Panikmache abstempeln sollten - jeder sollte sich daran halten Abstand zu halten und auf die Hust- und Niesetiquette achten. Dennoch: Coronaviren gibt es schon seit einiger Zeit (wissenschaftlich bestätigt) und können Teil einer Erkältung oder Grippe sein. Nur weil jemand hustet heißt es nicht direkt dass er krank ist.
Ich frage mich wie es so einen schnellen Anstieg der Infizierten geben kann, zumal manche gar nicht wissen wo sie sich angesteckt haben könnten. Klar kann man sagen, dass der Grund hierfür ist dass sich das Virus schnell verbreitet. Aber deutlich logischer ist die Annahme dass wir es in uns tragen - bei jeder Erkältung, aber eben kein Arzt hat bislang danach gesucht.
Es fehlt uns an kritischem hinterfragen. Und die die es tun werden von der breiten Masse angegangen.

Nachfragerin

168000 Tote , dagegen sollen 25000 Grippetote ein Witz sein?
Solange Sie keinen Zeitraum angeben, in dem die coroatoten erreicht werden, ist der Vergleich irrelevant. Wenn das in einem Jahr passiert und dann aufhört, summieren sich die Grippefälle trotzdem jährlich auf. In 10 Jahren wiederum kann man ca 200000 grippetote zählen. Wie ist das also gemeint?

@Sisyphos3 - 16:46

"Bettenzahl
uns geht es schlecht ... ? keine Ahnung
wird ja viel über Pflegenotstand geschrieben und wir sind ja bekannt für´s jammern
Deutschland 8,3 Betten/1.000 Einwohner
in Italien 3,4 ..... auch in der Schweiz "nur" 4,7 ähnlich auch die Betrachtung der Intensivbettenanzahl"

Ja, dann legen Sie sich doch mal in eines der 8,3 > 1.000 Einwohner Betten in Deutschlands Krankenhäusern und warten bis da jemand kommt.

Pflegenotstand ist kein Kriterium der vorgehaltenen Bettenzahl sondern der Mangel an fehlenden Fachkräften.
Oder meinen Sie, die Zahl 35.000 unbesetzter Stellen allein in den Krankenhäusern ist wieder so eine mediale Geisterzahl und Jens Spahn wirbt nur durch Jammerei getrieben im Ausland für einzustellende Pflegemitarbeiter?

um 16:51 von Cago .. Was ..

... Haben Ihre hustenden, fiebrigen Bekannten denn unternommen?
Von allein kommt kein Arzt zum Testen.

China hilft !

Mit Ärzteteams, Schutzmasken und Test-Kits. Nach Italien, Spanien, Belgien und demnächst vielleicht auch Deutschland.

Die WHO hatte dringend gemahnt, die Anstrengungen mit China zu koordinieren, zu einer Zeit als man im Westen beschwichtigt hat und sich sogar rassistische Vorfälle gegen Asiaten in allen westlichen Ländern gehäuft haben! Doch China ist nicht nachtragend, man hilft gerne.

Nun versuchen manche westliche Kommentatoren die chinesische Hilfsbereitschaft als „Propaganda“ abzutun!

Da fragt man sich wirklich, warum man in Deutschland damals sich so sehr über CARE Pakete gefreut hatte!

Innereuropäische Solidarität ?fast schon ein Totalausfall! Die EU gibt in dieser Krise ein jämmerliches Bild ab. Der Virus deckt alle Schwächen auf !

Therapien müssen mehr nutzen als schaden!

Die Parteien, die jahrzehntelang unser Gesundheitssystem kaputt gespart bzw. bis an die Belastungsgrenze ökonomisch optimiert haben, die wollen jetzt verständlicherweise dieses kranke Gesundheitssystem um jeden Preis vor dem Zusammenbruch bewahren. Aber kein Ziel darf um jedem Preis verfolgt werden. Keine vermeintliche Schutzmaßnahme darf mehr Tote verursachen als verhindern. Deshalb muss man den möglicherweise verhinderten Corona-Toten die Toten gegenüberstellen, die massenhafte Arbeitslosigkeit, ruinierte Existenzen und Wohnungslosigkeit verursachen werden. Immens steigende Sozialkosten und einbrechende Steruereinnahmen aufgrund überzogener Corona-Schutzmaßnahmen werden letztlich auch zu weiteren Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen und damit auch zu mehr Toten führen. Warum machen Journalisten diese naheliegende Rechnung nicht auf?

Ausgangssperren sind völliger Irrsinn!

Ausgangssperren sind völliger Irrsinn, denn was die Menschen jetzt eigentlich brauchen, ist eine Stärkung des Immunsystems. Seltsam, dass die Experten im Fernsehen keinen Gedanken daran verschwenden! Wichtig wären daher jetzt Waldspaziergänge, Sport im Freien, ausreichend Schlaf und möglichst wenig Stress. Stattdessen werden die Menschen drangsaliert und Unzählige müssen um ihre Jobs oder Existenzen fürchten, weil Maßnahmen gegen das neue Corona-Virus gerade unsere Wirtschaft ruinieren.

Wir brauchen Maßnahmen mit Augenmaß!

Man könnte Corona-Tote auch mit viel einer sehr viel sinnvolleren Maßnahme verhindern. Anstatt die Epidemie zu verlangsamen und damit wirtschaftlich umso schädlicher zu machen, sollte man selektiv die Risikogruppen isolieren. Die jungen und gesunden in unserer Gesellschaft sollten sich so schnell wie möglich infizieren, weil das für sie weitestgehend ungefährlich ist und schnell einen Herdenschutz aufbauen würde, der dann die Epidemie ausbremsen würde. Der selektive Schutz der Alten und Kranken würde diese und unser Gesundheitssystem schützen und würde der Wirtschaft nicht schaden, die wir dringend brauchen, um uns ein in Zukunft hoffentlich wieder der Gesundheit diendendes Gesundheitssystem leisten zu können.

Corona-Debakel

Ich habe mir sämtliche aktuellen Beiträge des Kollegen Wodarg in offener und zugleich kritischer Haltung angeschaut - trotz technischer Mängel bei der Bild- und Tonqualität. Dabei konnte ich auf der Basis meines Wissens und meiner Erfahrung als Diplomchemiker, Arzt, Psychoanalytiker und 71jähriger Mitmensch keine Gegenargumente finden. Auch die auf euromomo.eu einsehbare differenzierte Todesfallstatistik für die meisten europäischen Länder (soeben neu aufgelegt) ergänzt seine Aussagen positiv.

Ich frage mich, welchen Aufwand man künftig betreiben will, wenn die nächsten Viren-Varianten anklopfen werden. Wenn eine ähnliche Energie in die Verhinderung von Kriegen, den Kampf gegen Drogen oder Autounfälle etc. gesteckt würde, wär's mit der Welt wesentlich besser gestellt.

Vermutlich handelt es sich bei der derzeitigen Situation um eine weltweite kollektive irrationale Überreaktion, wobei das Geltungsbedürfnis einiger selbsternannter Wegweiser eine große Rolle spielen dürfte.

17:17 von Mieze_Katze

>>Es fehlt uns an kritischem hinterfragen. Und die die es tun werden von der breiten Masse angegangen.<<

Ich stelle immer wieder fest dass gerade Menschen die "kritisch hinterfragen", selbst überhaupt nicht kritisch hinterfragt werden möchten.

Was man an diesem Virus gut

Was man an diesem Virus gut sehen kann ist, dass unsere anderen Probleme totaler Pipifax sind. Wen kümmert wirklich die Krim, das Westjordanland, Iran, Trump, Brexit, Flüchtlinge, Dax, etc?
Alles einfachste, hausgemachte Kinkerlitzchen, die man leicht lösen könnte, wenn man wollte. Aber diesem Virus sind wir egal. Der weiß ja nicht, dass er Millionen Wirte umbringt.
Und wir Menschlein werden nach dieser augenöffnenden Pandemie, die uns eigentlich zu Zuschauern degradiert, schnellst möglich wieder anfangen, uns das Leben selbst schwer zu machen. Homo Sapiens ist und bleibt ein Idiot.

skywalker (geschl. Thred)

"Es gibt nicht genügend Tests, also warum sollten Sie einen Test erhalten wenn diejenigen mit höherem Risiko noch nicht alle einen hatten?"

Es ist ein Paradigmenwechsel erforderlich bei begrenzten Testkapazitäten:

1. (Klinisch) Symptomatische und verdächtige Kontaktpersonen werden nicht mehr getestet, sondern ohne Nachweis behandelt/isoliert (im Rahmen sowieso anempfohlenen "Zuhausebleibens", nur etwas strikter)

2. Hochfahren der Testkapazität, in Korea ist es möglich.

3. Bevorzugtes Testen der Personen, die aus beruflichen/sonstigen Gründen nicht an freiwilligen oder angeordneten Isolierungsmaßnahmen teilnehmen können, um Infektionsketten ausfindig zu machen und zu unterbinden.

PS @fathland slim: Zumindest bezüglich des Herrn Wodarg sind wir uns im Zusammenhang mit "Corona" endlich mal wieder einig.

Wir brauchen wir brauchen

Wir brauchen, wir brauchen: ich kann das Wort schon nicht mehr hören. Dahinter verbergen sich Interessen von Einzelgruppen auf Kosten der Allgemeinheit. Jetzt lasst die Politiker Ihre Politik machen und danach kann man Rückschlüsse ziehen.

Biologe

Dann bin ich mal gespannt, welcher junge Nichtichtrisikopatient sich zur freiwilligen Verseuchung meldet.
Dieser Vorschlag ist völlig abstrus.

Berichterstattung wirklich verbesserungsfähig

Wer schreibt denn für die Tagesschau die Artikel? Wirklich viele Artikel sind einfach schlecht.
Aktuell zu lesen:
"Trotz Ausgangssperre ist die Zahl der Corona-Toten in Spanien drastisch gestiegen."
Ausnahmslos jeder Experte hat gesagt, eine Maßnahme von Heute wird frühestens in 5, eher in 10 Tagen Wirkung zeigen.
Die Ausgangssperre in Spanien wurde meines Wissens nach am 14.3. verkündet und ist seit 16.3. in Kraft, also seit 3 Tagen. Niemand der aufgepasst hat würde vermuten dass man Heute eine Veränderung sehen würde. Wirklich Niemand! Nur die Tagesschau suggeriert, dass die Ausgangssperre nicht nutzen würde, denn die Zahl der Toten sei "Trotz" Ausgangssperre gestiegen. Muss das sein? Liest eigentlich niemand Korrektur bei euch? Kein Wunder dass die Menschen in Panik geraten wenn sie so etwas lesen.

@Biologe 17.39

da ist viel Bedenkenswertes! Das wollte ich nur schnell schreiben, bevor der Sturm losbricht;-) das ist übrigens der Ansatz, der in den NL oder GB berücksichtigt wird. Wir werden sehen, wer besser fährt.

17:39 von Biologe

"Man könnte Corona-Tote ... verhindern. Anstatt die Epidemie zu verlangsamen und damit wirtschaftlich umso schädlicher zu machen, sollte man selektiv die Risikogruppen isolieren. Die jungen und gesunden in unserer Gesellschaft sollten sich so schnell wie möglich infizieren, weil das für sie weitestgehend ungefährlich ist und schnell einen Herdenschutz aufbauen würde, der dann die Epidemie ausbremsen würde. ... "

Sie Biologe? Ich Arzt mit Mathematikkenntnissen.

Was Sie vorschlagen, ist ethisch nicht rechtfertigbar.
Bei einer unkontrollierten Masseninfektion würden dennoch Hunderttausende, wenn nicht mehr, der Ihrer Aussage nach "Jungen und Gesunden" einem tödlichen Risiko ausgesetzt werden.
Nicht, weil das Virus so letal ist, sondern weil es zu viele ernsthaft Erkrankte auch in der Gruppe der "Jungen und Gesunden" gäbe, die mangels Kapazitäten nicht adäquat versorgt werden könnten.

Ich empfehle ein Rechenexempel.

Gerade riskieren jede Menge Freiwillige gelassen die Ansteckung.

Wer sich jetzt noch in der Öffentlickeit zeigt und keinen Sicherheitsabstand einhält, wird von Medien und Politikern schon fast als Hochverräter dargestellt und dafür verantwortlich gemacht, dass Regierungen angeblich nur noch das Mittel der Ausgangssperre bleibe. Dabei stellt das Verhalten dieser gelassen bleibenden Zeitgenossen kein Risiko dar, solange sie den Kontakt zu Risikogruppen vermeiden. Und nicht mein Vorschlag ist abstrus, sondern die Drohung mit einer Ausgangssperre.

@Biologe: Zynismus pur?

Gedankenspiele (Beschleunigung statt Verlangsamung der Neuinfektionen um „Herdenimmunität“ herzustellen) haben es ja bis in die britische Regierung geschafft.

In USA hielten das Harvard Virologen irrtümlich für Satire !

Angenommen, es werden sich 70% infizieren BEVOR ein Medikament existiert, bedeutet das den Tod von ca. 2 Millionen Menschen allein in Deutschland (konservativ geschätzt aufgrund der von der WHO aktuell vermuteten Sterblichkeit und bei funktionierendem Gesundheitswesen!), darunter auch viele Zehntausende junge Leute. Und es steht zu erwarten, das spätestens bei mehr als 1 Million Infizierter (von denen 20% hospitalisiert werden müssten), das Gesundheitssystem kollabiert, mit drastischen Folgen wiederum für die Sterblichkeit (Und es soll ja noch andere Erkrankungen oder Unfälle geben).

Sicherlich müssen wir alle mal sterben. Können Sie sich nur im Entferntesten die apokalyptischen Szenen vorstellen, die sich in Deutschland abspielen, wenn 2020 2-3 Mio sterben?

graufguckerin wahrscheinlich

graufguckerin
wahrscheinlich werden Sie nicht durch ein * Totlachen * sterben , sondern auf eine andere Atz , wenn es Ihr Schicksal vorgesehen hat.Wenn Sie so über die Thesen von Dr. Wodarg lachen können , dann liegt Ihr Humor aber auf der falschen Seite , denn dieser Herr Dr. Wodarg ist bestimmt kein dummer Mensch , sonst hätte er nicht in so vielen Bereichen mit in vordester Position gearbeitet.Haben Sie sich schon einmal gefragt , wie alt die Menschen waren , als sie gestorben sind und was für eine medizinische Vorgeschichte diese Menschen gehabt haben. Sie geben ein Urteil über einen Fachmann ab , ohne überhaupt dessen Thesen begriffen zu haben.
Die beste Waffe im Krieg gegen den Coronavirus ist der gesunde Menschenverstand . * Wir sind aber verloren ,da die meisten von uns unbewaffnet sind.
Diese Äusserung stammt von einem Virologen und nicht von mir. Wo er recht
hat , da hat er recht.

@ 16:00 von Severin

Seit geraumer Zeit beschäftigt mich die Frage, was es für Familien, Paare und Partnerschaften bedeutet, auf so lange Zeit gemeinsam in den 4 Wänden ohne gewohnte Tagesstruktur zu verbringen (ich befürchte eine Zunahme häuslicher Gewalt) und was es für Alleinstehende aber auch für Menschen mit depressiven oder anderen psychischen Belastungen für Folgeerscheinungen mit sich bringt. Daher haben auch alle, die bei Telefonseelsorge, Krisendiensten, Beratungsstellen etc Dienst tun, eine wichtige gesellschaftstragende Funktion. Und die psychischen und psychosozialen Folgen dieser Krise sind wohl noch gar nicht ein- bzw. abzuschätzen.

Informationen sammeln

Interessant ist auch in diesem Zusammenhang das Interview von radio1 mit der Virologin Prof.Dr. Karin Mölling (gerne mal den Werdegang im Netz nachlesen) zu diesem Thema. Viele Fragen hätten gestellt werden müssen und so bleiben leider nur Kurzinformationen. Die dadurch vielleicht etwas zynisch klingen - wenn man sie so verstehen möchte. Ich persönlich finde die Antworten sachlich und nachdenkenswert.

@Bender Rodriguez - Zahlen sinnvoll vergleichen

17:20 von Bender Rodriguez:
168000 Tote , dagegen sollen 25000 Grippetote ein Witz sein?"
> Kein Witz, aber eine Größenordnung weniger.

"Solange Sie keinen Zeitraum angeben, in dem die coroatoten erreicht werden, ist der Vergleich irrelevant."
> Die 25.000 Grippetoten gab's im Winter 2017/18. Die Coronatoten würde es Aufgrund der höheren Ansteckrate in einem kürzeren Zeitraum geben.

"Wenn das in einem Jahr passiert und dann aufhört, summieren sich die Grippefälle trotzdem jährlich auf."
> Wenn man die verschiedenen Influenzafälle über die Jahre aufsummiert, sollte man das auch mit den verschiedenen Coronafällen tun. Das aktuelle Virus wird als "neuartig" bezeichnet, weil es auch andere Formen gibt (z.B. SARS).

Verkehrte Rechnung

Täglich setzen sich in Deutschland Millionen Menschen dem tödlichen Risiko des Autoverkehrs aus. Man könnte sich auch mit zahlreichen gefährlichen Krankheiten infizieren. Aber das Risiko ist so klein, dass kein vernünftiger Mensch deswegen das Autofahren oder Einkaufen verbieten würde. Und bei jungen und gesunden Menschen ist das Risiko einer behandlungsbedürftigen Erkrankung so gering, dass es niemals unser Gesundheitssystem überlasten könnte. Das Problem sind nur die Risikogruppen und die kann man selektiver schützen als mit einer Schließung von Kindergärten, Schulen, Geschäften usw.. Selektive Schutzmaßnahmen sind nicht unethischer als nicht selektive Holzhammermethoden. Und es ist eine Milchmädchenrechnung, die Kollateralschäden zu drastischer Maßnahmen nicht zu berücksichtigen.

Darstellung: