Finanzgipfel in Brüssel: Einigung in weiter Ferne

21. Februar 2020 - 12:53 Uhr

Die Chancen auf eine Einigung beim EU-Haushalt bis 2027 stehen schlecht. Die Fronten sind auf beiden Seiten verhärtet - sowohl bei den Nettozahlern als auch Nettoempfängern.

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Kommentare

Verhärtet

Die Fronten sind auf beiden Seiten verhärtet - sowohl bei den Nettozahlern als auch Nettoempfängern.

Da müssen sich die Nettoempfänger aber mal in Bescheidenheit üben. Und die Agrarsubventionen sollte man langsam auf Null reduzieren. Die Briten machen sicher auch keine Agrarsubventionen mehr.

Das ist ja irre

macht den Laden doch zu, verstehen würden das viele!

Die EU braucht mit Sicherheit nicht mehr Geld

sondern sollte erst einmal verantwortungsbewusst mit vorhandenen Geld umgehen . Es ist nicht die Aufgabe der EU erfolgreiche Laender aermer und erfolglose Laender reicher zu machen.

aufgeblähte EU wie Bundestag, Steuergesetze

Ich bin mir sicher, daß sich 22 Staaten auf einen Nenner einigen - der dt. Steuerzahler zahlt mehr. Nicht irgendein anonymes Dtl. und auch nicht Frau Merkel, die nickt nur ab. Im Winter ihrer Politikverdrossenheit ist ihr doch alles egal, nach mir die Sintflut....

Mehr, mehr, mehr...

... genau wie in Deutschland! Solides Wirtschaften ist nicht gefragt. Glaubwürdigkeit heisst auch, ggf. ohne das britische Geld auszukommen. Warum sollen die Kosten stabil bleiben bzw. steigen, wenn ein Netto Zähler ausfällt.

trostlose Schacherei

Besonders Macron haut ja auf die Pauke, daß seine Landwirte auch genug Subventionen bekommen.
Wenn man durch die Picardie und Champagne fährt, endlose Getreidefelder, seelenlos, umweltzerstörend.
Frankreich ist vom Nettozahler zum Nettoempfänger geworden.
Nur noch 5 nennenswerte Einzahler in das EU-Unwesen stemmen dieses Konstrukt der Verschwendung, Bürokratie und Bürgerfeindlichkeit.

Meine Meinng: Finanzgipfel in

Meine Meinng:
Finanzgipfel in Brüssel stelle ich mir so vor, dass die würdigen Vertreter der 25 EU-Staaten kommen mit großem Popanz empfangen und gebauchpinselt werden, dann ihre abgehobenen Wünsche sagen und deren widerspruchslose Finanzierung zugesagt bekommen wollen und am Ende die Frau von der Leyen alles schön, wie eine Kellnerin beim Mittagstisch, auf ihren Bestellblock notiert und dann in der natürlich rein deutschen Finanzküche als umgehend anzurichtende Bestellung abgibt. Anzurichten haben dass dann natürlich nur wir die Deutschen. Wir sind aber auch so schlimm und böse, da müssen wir ja das Gute tun und allen alles ausgeben. Ich bin halt ein unbelehrbarer, deshalb bezeichne ich die ganzen EU-Finanzierereien eh nur als ewige Kriegsschuldenabzahlungen. Für mich hat das alles wenig bis nichts mit einem vereinten Europa zu tun. Man sehe sich nur das Verhalten mancher Staaten an, die haben aus unserer Europaidee längst einen Selbstbedienungsladen gemacht. Es ist zum weinen.

Die EU verlangt - schön....

Die EU als Erpressungsorgan der reichen EU-Staaten.
Wenn ein Land etwas macht, das den reichen EU-Geberländern nicht passt, dann dreht man den Geldhahn zu. Sowas nennt man Erpressung, bestenfalls Nötigung.
Aber halt - wir sind ja die Guten. Also ist alles legitim und die andere sind die Bösen. Schließlich bestimmen wir, wer was verletzt und wer nicht, bestimmen, was Recht ist und was Unrecht. Schließlich hat der, der Geld hat, automatisch immer Recht.

Agrarsubventionen?

prüfen sie mal ruhig nach - es gibt von ZDF und ORF schöne Beiträge zu dem Thema. In den armen Ostländern gehören oft 10% und mehr des Boden Großgrundbesitzern aus Deutschland und Österreich. Die haben riesige Flächen, die sie mit großen Maschinen bearbeiten. Diese Großagrarier bekommen weit über 250€ pro Hektar an EU-Subventionen, schaffen einige Hundert Arbeitsplätze und vernichten einige Tausend bäuerliche Existenzen damit. Die EU-Subventinen aus Deutschland wandern damit zum großen Teil wieder nach Deutschland zurück. Von kleinen Steuerzahler in Deutschland in die Taschen zum großen Aktionär oder Großgrundbesitzer. So sieht Subventionierung in der Landwirtschaft aus.

Reformen

Bevor mehr Gelder bewilligt werden sollte man erstmal einige Reformen auf den Weg bringen. Den Standort Straßburg braucht man nicht alleine die Reisekosten von ca. 110 Mio € im Jahr könnten hier eingespart werden.
Die Einstimmigkeitsklausel muss abgeschafft werden, es kann nicht sein das jeder mit einem Veto alles zum Stillstand bringt wie momentan bei der Migrationspolitik. Es muss mit einfacher Mehrheit möglich sein Länder wie Ungarn, Polen zu sanktionieren wenn EU Recht missachtet wird.

Ist doch ganz einfach...

...bei einem kleiner werdenden Kuchen
werden bei gleicher Personenzahl auch die Stücke kleiner.
.
...und wenn man dann noch mehr Personen einlädt werden die Stücke nochmals kleiner.

Alle....

....wollen was mitnehmen aber keiner was mitbringen. Solidarprinzip ? Pustekuchen.
Und selbst von dem will jeder das grösste Stück.
Die balgen sich um jeden Krümel wie eine Horde Spatzen auf dem (leeren) Futterkübel. So knapp 1100 Milliarden will die EU in den nächsten 7 Jahren verballern. Da tropft einigen schon der Geifer aus dem Mundwinkeln. Man möchte wenig zu der Summe beitragen und dann lieber was wegtragen wenn es andere eingezahlt haben. Zur Zeit sieht es so aus als sollte die Deutschen die Kosten des Brexit weitestgehend allein schultern, denn der Beitrag Deutschlands scheint nach dem bisherigen Verlauf, erheblich zu steigen, während Frankreich gerne nur noch ein Drittel seiner bisherigen Beiträge zahlen möchte. Herr Macron hat ja schon mal auf die Rolle Frankreichs als einzige euröpaische Atommacht hingewiesen. Klingt irgendwie nach Schutzgeld... und wenn es so läuft ,mes Amis, sollten wir uns ruhig auch mal in russischen Onlineshops für mittellose Atomphysiker umsehen.

Es kann doch

auch nicht sein, das weniger Mitglieder dann mehr Geld benötigen.
Subventionen gehören abgeschafft, GB hat doch auch Geld zurück bekommen, für 27 benötigt man auf jeden Fall auch weniger Geld, nicht mehr.
Nur gut das es noch Länder gibt die rechnen können, wenn Frankreich seine Bauern unterstützen will, dann kann es das doch selber tun, als Beispiel.
Deutschland unterstützt doch auch bestimmte Dinge ohne EU Geld, die Liste ist sogar lang.
Alles was man nicht die EU zahlt, kann doch im Land verwendet werden.
Geld für Schutz der Außengrenzen zum Beispiel muss sein, muss sogar verbessert werden, für andere Dinge kann es aber wegfallen.
Wenn sich eine Familie zu Hause von 5 auf 2 Personen verringert, dann ändert sich auch Einkommen und Ausgaben.

Es hat letzlich immer eine

Es hat letzlich immer eine Kompromiss-Einigung gegeben und so wird es wohl auch diesmal sein. Ein Etat von etwas über €1000 Milliarden für 7 Jahre erscheint für die vorliegenden Aufgaben der EU durchaus angemessen. Ein reiches Land wie Deutschland kann auch problemlos einen großen Anteil bisheriger GB Nettozahlungen übernehmen, denn es profitiert ja sehr von der EU. Insgesamt ist die EU ein großer Segen für Europa und Deutschland und verdient jede Unterstützung. Allerdings sollten Länder die sich nach Beitritt nicht mehr an Demokratiestandards halten finanziell sanktionierbar werden.
.
Pauschale Kritik an der EU, wie hier von einigen Foristen angebracht zeugt m.E. nur von deren Unverständnis über Funktionsweise und Nutzen der EU für alle Mitgliedsländer.

13:13 von Elefant

Da sprechen sie wahre Worte gelassen aus.
Verantwortungsbewusst mit vorhandenem Geld umgehen. Das ist das Gebot der Stunde.

Am 21. Februar 2020 um 13:45 von Kein Einstein

...und wenn man dann noch mehr Personen einlädt werden die Stücke nochmals kleiner
……………
Demnächst kommt noch der Krümel Albanien hinzu. Und der möchte ein gaaanz großes Stück.

Deutschland gewinnt

durch die EU.
Wirtschaftlich hat Deutschland ganz erheblich vom europäischen Binnenmarkt profitiert.
Und wer bitte soll sich den USA und China denn als Verhandlungspartner entgegenstellen? 83 Millionen Deutsche oder 500 Millionen Europäer? Na, da weiß ich aber, wer die stärkere Verhandlungsposition im Kreuz hat.
Und ja, ich wünsche mir, dass es gewisse Anreize und Druckmittel gegen Regierungen in Europa gibt, die den Rechtsstaat und die Pressefreiheit einschränken wollen. Das betrifft dann nämlich uns alle.
Das ist teuer? Ja, es kostet was, aber teuer ist das nicht.
Ich befürworte sowohl höhere deutsche Beiträge als auch stärkere Restriktionsmaßnahmen gegen Staaten, die gegen die von ihnen unterschriebene Grundrechtecharta verstoßen.
Dass sich daraus eine gute Gelegenheit ergibt, die Subventionen für die Landwirtschaft wie sie heute bestehen, einmal zu überprüfen, ist auch gar nicht schlecht.

Zahnloser Tiger

Wer bekommt wieviel aus dem EU-Fleischtopf? Fest steht, daß die Nettozahler - an erster Stelle Deutschland - den Minusbeitrag nach dem Austritt von GB übernehmen "müssen"...aber nur wenn wieder die gleich hohen Beträge an den Nettoempfänger Ländern gehen sollen...warum werden die Nettoempfänger nicht ebenso prozentual der Ausfallhöhe durch GB gemindert? Gerade Polen und Ungarn mit ihren wenig EU-freundlichen Eskapaden in der Vertretung der Grundwerte sollen wieder gleichviel - wie bisher - bekommen...Merkel sollte endlich einmal diesbezüglich Tacheles reden. Das wäre ein echter Dienst an die Steuerzahler in Deutschland.

13:28 von Gandalf21

Genau haben sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Außerdem, warum soll Deutschland mehr zahlen bzw. den Löwenanteil der fehlenden Miliarden bestreiten?

Am 21. Februar 2020 um 13:57 von Werner40

Ein reiches Land wie Deutschland kann auch problemlos einen großen Anteil bisheriger GB Nettozahlungen übernehmen, denn es profitiert ja sehr von der EU. Insgesamt ist die EU ein großer Segen für Europa und Deutschland und verdient jede Unterstützung.
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Ich könnte ausflippen bei solchen Elogen aus der Werbebroschüre der Bundesregierung.
Ja reich sind wir - an salbungsvollen Sonntagsreden.
Reich sind auch die Besitzer von SAP, BMW, Allianz und die Vorstände der DAX-Konzerne.

@ Wohlstandsbäuchlein

>>> Und die Agrarsubventionen sollte man langsam auf Null reduzieren. <<<
.
Oder zumindest vernünftig einsetzen. Aktuell wird, meines Wissens, nach Anbaufläche bzw. Viehbestand subventioniert.
Also ein Bauer, der seinen Tieren mehr Platz im Stall, und womöglich noch Auslauf gibt, bekommt deutlich weniger, als der Intensivtierhalter. Eine Sauerei - um namentlich im Thema zu bleiben.

Was ist das überhaupt für eine Frage?

Wenn ein Nettozahler wegfällt (UK), dann gibt es eben weniger zu verteilen, und alle müssen den Gürtel dann etwas enger schnallen.

Beschwerden sind bitte an die Briten zu richten.

Also wo liegt das Problem?

/// Am 21. Februar 2020 um

///
Am 21. Februar 2020 um 14:10 von Tiberius20
Am 21. Februar 2020 um 13:57 von Werner40

Ein reiches Land wie Deutschland kann auch problemlos einen großen Anteil bisheriger GB Nettozahlungen übernehmen, denn es profitiert ja sehr von der EU. Insgesamt ist die EU ein großer Segen für Europa und Deutschland und verdient jede Unterstützung.
---------------
Ich könnte ausflippen bei solchen Elogen aus der Werbebroschüre der Bundesregierung.
Ja reich sind wir - an salbungsvollen Sonntagsreden.
Reich sind auch die Besitzer von SAP, BMW, Allianz und die Vorstände der DAX-Konzerne.///
.
Wenn Sie glauben persönlich nicht von der EU zu profitieren dann scheinen Sie wenig Verständnis für die Zusammenhänge zu haben. Und was spricht dagegen, Menschen in anderen EU-Ländern auf einen ähnlichen Lebensstandard zu bringen wie hierzulande ? Wird das nicht auch sehr erfolgreich innerhalb Deutschlands bei den einzelnen Bundesländern gemacht. Wo stünden heute sonst z.B. die Ländern Ostdeutschlands ?

@Am 21. Februar 2020 um 14:22 von FreierGeist

Jeder schreit gierig immer mehr, mehr, mehr...........
Es muss eben auch mit weniger möglich sein;
dies werden wir bald alle lernen müssen.
Weniger ist immer noch mehr als nichts.
Und wer sich beschweren möchte soll die Wirtschaftsleistung steigern,
vielleicht erleben wir da ja die Entwicklung neuer Nettozahler!

Etat 27 - Stunde der Wahrheit - NEXIT

Es gibt es zwei wesentlich Probleme des EU Haushalts, zum einen die stetig steigende absolute Höhe und zum andern die Etat Zusammenstellung die seit Jahren nicht mehr den Anforderungen entspricht.
Verschärft wird die Situation weil versäumt worden ist rechtzeitig, obwohl möglich, über beide offene Fragen zu sprechen.
Dazu kommt das die innenpolitische Situation, insbesondere in den Niederlanden aber nicht nur, den Minister Präsidenten keinen Spielraum für Zusagen lässt. Er würde dies politisch kaum überleben. Bei den kommenden Wahlen würde die beide rechte Parteien in den Niederlanden die Mehrheit erreichen und den Exit wählen. Im übrigen, in Skandinavien sieht es nicht viel besser aus. Es ist an der Zeit das man Realitäten und Notwendigkeiten in der EU endlich akzeptiert.

Eigentlich

ist die Sache doch ganz einfach: mit GB fällt eine „Einnahmequelle“ des EU-Haushalts weg; folglich muss auf der Ausgabeseite entsprechend eingespart werden.
Solange aber manchen Mitgliedern diese Einsicht fehlt, sie die EU weiterhin als Selbstbedienungsladen begreifen und einfach voraussetzen, dass die bereits -durch z.B. die überproportionale Übernahme von Kosten aus der Flüchtlingskrise- hochbelasteten Haushalte der Netto-Zahlerstaaten und damit deren Steuerzahler noch stärker zur Kasse gebeten werden können, ist ein diesbezüglich notwendiger Grundkonsens in weiter Ferne.

Polen ist in der EU wegen der Landwirtschaftshilfe

Das war genau der Grund, warum das Land 2003 beigetreten ist. Die jüngeren Leute wollten vor allem Arbeitsvisa, und Großbritannien unter Thatcher (damals in einer Boom Phase) lieferte diese bereitwillig, während sich Deutschland und andere Länder auf Jahre abschotteten. Ironischerweise waren dann die vielen Polen in GB mit ein Grund für den Brexit, weil sie, schlecht ausgebildet, dem Staat auf der Tasche lagen. Es ist nur konsequent, dass die Polen nun auf keinen Cent aus Brüssel verzichten wollen, auch wenn der Nettozahler Großbritannien jetzt weggebrochen ist. Ein Grund übrigens für die EU Osterweiterung waren geostrategische Überlegungen. Man wollte die noch jungen Demokratien in Osteuropa stützen. Ironischerweise hat sich Polen von rechtsstaatlichen Grundsätzen erst NACH dem EU Beitritt entfernt. Und es ist Brüssel auch nicht gelungen, Polen enger an Europa zu binden. Das Herz der Polen gehört den USA, selbst wenn diese die Wünsche Warschaus nach freien Visa nicht erhören!

13:57 von Werner40

ein reiches Land wie Deutschland .....profitiert ja sehr von der EU.
.
koennen sie das mal naeher erklaeren
wo profitiere ich davon
als mit so platten Spruechen zu kommen,
von wegen ... grosser Segen ... und so

re wohlstandsbäuchlein

"Da müssen sich die Nettoempfänger aber mal in Bescheidenheit üben. Und die Agrarsubventionen sollte man langsam auf Null reduzieren. Die Briten machen sicher auch keine Agrarsubventionen mehr."

Da sind sie aber schlecht informiert. Die britischen Bauern pochen darauf, dass sie jetzt aus dem Staatshaushalt bekommen, was vorher von der EU gezahlt wurde.

re von Werner40 14:35

Verständnis für die Zusammenhänge,daß haben Sie bestimmt(Exportüberschüsse).Aber andere Länder auf den Lebensstandard von hierzulande bringen,daß ist bestimmt nicht Ihr Ziel.Und "erfolgreich" innerhalb Deutschlands bei den einzelnen Bundesländern(Ostdeutschland) ?

@ Kritikunerwünscht 13:40 Uhr

"Von kleinen Steuerzahler in Deutschland in die Taschen zum großen Aktionär oder Großgrundbesitzer."
Änderungsvorschlag:
Zahlungen erfolgen in Relation zur geleisteten Einzahlung.
Einzahlungen werden nach einen Schlüssel von sämtlichen Staaten geleistet (z.B. % von BIP).
Kein Staat erhält mehr als er eingezahlt hat.
Subventionen (sämtliche Staaten billigen diese) sind eine Ausnahme und enden nach max. "X" Jahren. Eine Verlängerung ist i.d.R. ausgeschlossen.
Insgesamt sind Subventionszahlungen aus der EU zu deckeln.

14:35 von Werner40

Und was spricht dagegen, Menschen in anderen EU-Ländern auf einen ähnlichen Lebensstandard zu bringen wie hierzulande ?
.
nichts

aber es spricht auch nichts dafuer

ich kann mein Geld auch sinnvoller nutzen
es gaebe da sicherlich moeglichkeiten

und wenn sie schon das Beispiel Deutschland und seine Bundeslaender nehmen
die Bayern haben 3,5 % Arbeitslose und 1.200 Euro Verschuldung pro Kopf
und zahlen in den Laenderfinanzausgleich
Bremen hat 10 % Arbeitslose 30.000 Euro Schulden und kriegen es trotz Laenderfinanzausgleich nicht gebacken .....

Wenn’s ums Geld geht, hört die Freundschaft auf

Worum geht es eigentlich? Es gab den BREXIT, nun muss die EU mit den Folgen klarkommen. Polen und andere Nettoempfänger wollen, das Deutschland und andere Nettozahler die Verluste durch den BREXIT ausgleichen, ohne das Polen ein einziger Euro entgeht. Es ist garnicht so unwahrscheinlich, dass es dazu kommt, will man doch die Polen bei der Stange halten, was auch eine US amerikanische Forderung ist - aus strategischen Gründen. In dem Maße aber, wie Deutschland weniger in Osteuropa von der Globalisierung profitiert, schwindet die Bereitschaft Berlins für die Osteuropäer das Portemonnaie zu öffnen.

Einnahmequelle entfällt

Was für eine Überraschung, das konnte wohl niemand ahnen? Prof. Dr. Dr. Hans-Werner Sinn hat schon seit Bekanntwerden des Brexit ergiebigst über die Konsequenzen moderiert. Und auch über die Schieflage der Willensbildung in der Rest- EU. Und über Sperrminoritäten.

Vieles beginnt im Kleinem: z.B.
Haushalten, Ausgaben anpassen, das fordert man Hartz IV-Beziehern ab, auch Mietern, die happige Mieterhöhungen bekommen, ... und Politikern natürlich nicht??

Bin gespannt, ob Deutschland nahezu 99% vom Finanzbedarf liefert, alle anderen haben genug Gründe, nicht zu zahlen oder zu verzichten.

Am 21. Februar 2020 um 14:35 von Werner40

Wenn Sie glauben persönlich nicht von der EU zu profitieren dann scheinen Sie wenig Verständnis für die Zusammenhänge zu haben.
-----------
Sie haben ja keine Ahnung!
Ich bin viel im Nicht-EU-Ausland unterwegs.
Beispiel Ägypten: Da hat der EURO innerhalb eines Jahres 15 % verloren, obwohl das äg. Pfund kurz vor der Insolvenz steht. Meine Sparguthaben, Gewinnversicherungen und die kommende Betriebsrente gehen INS MINUS.
Mag gar nicht ausrechnen, wie viel ich durch diese EU/Merkel/Draghi-Politik verliere. Tag für Tag, ihre sogenannten Vorteile schenke ich Ihnen.

13:30, Tiberius20

>>Frankreich ist vom Nettozahler zum Nettoempfänger geworden.<<

Seit wann das denn?

so langsam wird klar

weshalb sich Brüssel so vehement gegen den Brexit gewehrt hat......

13:46 von wenigfahrer

Wenn sich eine Familie zu Hause von 5 auf 2 Personen verringert, dann ändert sich auch Einkommen und Ausgaben.
.
zum Positiven .... oder !
also der Nettozahler GB ging
der groesste Subventionsempfaenger Polen etc. bleibt

re möbius

" Ironischerweise waren dann die vielen Polen in GB mit ein Grund für den Brexit, weil sie, schlecht ausgebildet, dem Staat auf der Tasche lagen."

Das wiederholt die Lüge der Brexiter, dass die EU-Ausländer eine Last für sie Briten wären.

In Wahrheit blicken viele Branchen ganz verzweifelt in die Zukunft, wenn keine EU-Ausländer mehr in der Pflege, in der Landwirtschaft und im Handwerk zur Verfügung stehen.

Und die Nationalisten mit ihrem Slogan, dass dann die arbeitslosen Briten einen Job bekommen, werden sich ganz schnell vorkommen wie der deutsche Spargelbauer, der Erntehelfer vom Arbeitsamt nehmen musste.

13:43, hesta15

>>Bevor mehr Gelder bewilligt werden sollte man erstmal einige Reformen auf den Weg bringen. Den Standort Straßburg braucht man nicht alleine die Reisekosten von ca. 110 Mio € im Jahr könnten hier eingespart werden.<<

Bei einem EU-Haushalt von etwa 141 Milliarden würde das etwas weniger als ein Tausendstel ausmachen.

Das wird es gewiss bringen.

15:21 von Möbius

Wenn’s ums Geld geht, hört die Freundschaft auf
.
wir glauben sie uns mit Geld erkaufen zu koennen

re mawo

"Zahlungen erfolgen in Relation zur geleisteten Einzahlung.
Einzahlungen werden nach einen Schlüssel von sämtlichen Staaten geleistet (z.B. % von BIP).
Kein Staat erhält mehr als er eingezahlt hat."

Ob da wohl irgendein Genie mit der Frage kommt, wozu denn eine Gemeinschaftskasse, wenn jeder genau rausbekommt, was er einzahlt?

15:04 von Möbius

sie bringen es auf den Punkt
es sind erhofft Vorteile welche die meisten Staaten in die EU bringen
nicht das hohle Geschwaetz unserer Politiker von wegen europaeischer Idee

um 15:32 von Tiberius20

"...obwohl das äg. Pfund kurz vor der Insolvenz."

Eine Währung kann nicht in die Insolvenz gehen!

"Meine Sparguthaben, Gewinnversicherungen und die kommende Betriebsrente gehen INS MINUS."

Ja, da mögen Sie zum Teil richtig liegen! Der Zins der EZB ist tatsächlich gerade für die reichen Nordländer eine Katastrophe. Interessant ist jedoch hier das Niveau des Jammerns. Das ist in Deutschland nämlich hörbarer als z. B. in den NL. Die gehen mit der Zinspolitik nämlich ganz anders um. Das Problem liegt vor allem auch daran, dass den Deutschen jahrzehnte lang die bequeme Hängematte der "Anlagevereine" wie Versicherungen und Banken geboten worden ist, während man in anderen Ländern viel früher auch auf Anlagen wie Aktien gegangen ist. Denn damit hätten die Deutschen in den letzten 10 Jahren auch verdammt hohe Gewinne machen können - auch dank des EU-Binnenmarktes! Das wird nur gerne vergessen! Wir wollen lieber gemütliche, ja gar spießige Festgeldanlagen!

Jammern auf hohem Niveau!

re zundelheimer

"so langsam wird klar

weshalb sich Brüssel so vehement gegen den Brexit gewehrt hat......"

Reiner Unsinn. Der Austritt wurde von der britischen Regierung erklärt. Wehren konnte sich die EU gar nicht.

Und wenn Sie den langwierigen Prozess als "sich wehren" empfinden, haben Sie wohl schon vergessen, auf welcher Seite es gehakt hat.

Äh, es ist doch eine

Äh, es ist doch eine Strategie der EZB gewesen die Zinsen auf Null zu senken? Oder gar Guthaben mit Negativzinsen zu belegen?
Also, liebe Europäer!
Was hält euch auf?
Die Kohle muss raus!
Wieso Subventionen?
Kredite!
Das Costa gar nix!

15:45 von DB_EMD

denn damit hätten die Deutschen in den letzten 10 Jahren auch verdammt hohe Gewinne machen können
.
haette ...............

klar doch
wenn sie als Commerzbankmitarbeiter immer schoen ihre Belegschaftsaktien gekauft haetten
waere ihr Vermoegen von 1.000 Euro auf 30 Euro geschrumpft

Finanzgipfel in Brüssel: Einigung in weiter Ferne

Kein Land innerhalb der EU erhält pro Kopf soviel EURO's aus dem EU-Topf wie Ungarn. und nichtsdestotrotz hält Mr. Orban noch beide Hände auf um noch mehr zu bekommen und tritt mit beiden Füßen die Nettozahler gegen die Beine. Da Einstimmigkeit vereinbart ist, wird diese Erpressung wohl funktionieren. Er wird das Geld erhalten.

Offen gestanden:

Wenn man sich erinnert, welche Erfolge Frau von der Leyen in ihren bisherigen Ämtern in der BRD vorzuweisen hat, kann man meiner Ansicht nach nur hoffen, dass sie gute und kluge Berater hat.

Ansonsten wird die EU weiter in Ost und West fragmentieren.

Es geht dabei nicht um Zahlungen, sondern um den Kerngedanken der EU: Die Teilhabe, und zwar ALLER Mitglieds-Staaten.

Und das sollte gerecht erfolgen - es geht nicht vorrangig um Geld, sondern um das Gefühl, ernstgenommen zu werden und einen gleichwertigen Rang zu besitzen.

Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall ...

Rosinenpickerei

Man weiß gar nicht, wo es angefangen hat, immer nur an seinen Vorteil zu denken, im großen (EU, Staat) oder im kleinen (Bürger)?
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Wenn jeder nur kassieren aber nix zahlen will, wenn jeder nur die Vorteile einheimsen aber keine Regeln einhalten will, dann haben wir die heutige Gesellschaft von Meckerern. Diese sagen nicht "Danke!", wenn sie was eingestrichen haben, ist ja ihr Recht. Aber sie pöbeln, wenn man etwas von ihnen verlangt.
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Minibeispiel: Steht Sperrmüll am Straßenrand, ein Mann stellt ein Tischchen dazu. Kommt die Auftraggeberin und liest dem Mann die Leviten. Gesprächsdauer 5 min.
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Maxibeispiel: Polen, Ungarn, Rumänien streichen EU-Milliarden ein, pöbeln gegen Flüchtlingsaufnahme und EU-Regeln und finden dann bei unseren "Reichsbürgern" auch noch Beifall.

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