Ihre Meinung zu: Gesetz gegen weggeworfene Retouren und Kaffeebecher

12. Februar 2020 - 8:05 Uhr

Jede sechste Onlinebestellung geht zurück - und ein Teil davon landet im Müll. Das will Umweltministerin Schulze verbieten. Das Kabinett stimmte dafür einem entsprechenden Gesetzentwurf zu. Der lässt aber Fragen offen.

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Kommentare

Ein schönes Beispiel gerade

Ein schönes Beispiel gerade in unserer Firma!Kaffeautomat ohne Pappbecher aufgestellt und Kaffee 10 cent teurer gemacht!Die Menge ist die gleiche geblieben!Was sagt uns das, ausser das ich mir wieder eine Kanne Kaffe mitnehme!Am Ende der Gesetze zahlt der kleine Bürger!!

Wurde auch langsam Zeit

Das sich hier endlich mal was tut. Seit dem Hipster-Trend des Coffee-to-go verschmutzen die Plastikbecher immer mehr die Umwelt. Hier hätte schon lange reagiert gehört.
Bei Zigarettenstummeln wäre die Lösung denkbar einfach. Verkauf nur noch ohne Filter, oder zumindest mit schnell verrottenden Papier-Filtern.
Aber wie ich unsere Regierung kenne, bleibt am Ende alles so wie es ist. Außer vielleicht das die Müllgebühren für alle erhöht werden, auch ohne jemals einen Kaffebecher "entsorgt" zu haben.

Wegwerfen

Warum darf nicht jeder einfach wegwerfen, was er wegwerfen will? Wenn man es fachgerecht entsorgt, kann doch niemand etwas dagegen haben.

Nur 4 %

Und deswegen so ein Getöse?
Das ist doch grüner Populismus pur.

Noch dazu ist die Politik selber schuld, indem sie den Händlern 19% Umsatzsteuer auf den Warenwert abknöpft, wenn Waren verschenkt werden. Da ist wegwerfen natürlich billiger.

Zu einfach, zu billig

Auch ich habe mehrfach Artikel zurückgeschickt.
Es ist aber auch verlockend einfach.
Und kostet nichts, das spielt eine entscheidende Rolle.
Wäre eine Retoure kostenpflichtig, würde sich mancher Kunde seine Bestellung gründlicher überlegen; so aber wird ein Artikel in verschiedenen Größen, Farben, Ausfertigungen mehrfach bestellt, das Paket - manchmal wird so eine Bestellung auch in mehreren Teilsendungen geschickt - kommt kostenlos, und das, was dann nicht passt/gefällt, geht halt portofrei zurück.
Da braucht es für einen einzigen Artikel u. U. 4 oder noch mehr Einzelsendungen.

Kost' ja nix, macht ja nix...

die übliche Unfähigkeit

Unfassbar, wie diese Regierung pauschale und grüne Verbotsphantasien umsetzt, als wären diese mit in der Regierung.
Eins wird hier völlig unterschlagen. Es gibt so viele Retouren, weil es für den Absender NICHTS KOSTET.
Passt/gefällt nicht/falsche Größe usw.... Amazon und Co. machen es dem Kunden doch leicht. Ankreuzen und abschicken.
Die Portogebühren für Retoure musste der Kunde tragen. Dann würden sofort 60 % der Retouren verschwinden.

@ Alkoholproblem, um 08:38

Sie haben ein Verständnisproblem.

@ Einfach Unglaublich, um 08:42

Wenn Sie statt “Nur 4 %“ geschrieben hätten: “11 Millionen Pakete“ würde das nicht so marginal klingen.

Aber mit der MwSt haben Sie vollkommen recht.

Die Probleme liegen doch weiter tiefer!

Ob das die Eigentlichen Probleme Löst??

Mir wäre es lieber das wir Einheitsgrößen haben, dann würden die Menschen auch nicht alles wieder zurückschicken müssen.

Früher wusste bei Kleidung jeder welche Größe er hat. Heute kaufe ich einen Pullover der Marke A und Größe L passt. Von der anderen Marke B ist L zu Klein von der Marke C ist zu Groß.

Warum weil alles im billigen Fernost produziert wird.

Deswegen gibt es doch so viele Retouren!

Fernabsatzgesetz

Tja, wer hätte das gedacht als im Jahr 2000 mit dem Fernabsatzgesetz die Versandhändler zur Rücknahme verpflichtet wurden und seitdem praktisch alles ohne Begründung zurücknehmen müssen ? Damit begann dieser Rücksendewahn erst.

Das bringt der Onlne-Handel mit sich

"Gesetz gegen weggeworfene Retouren ..." finde ich gut. Dann müssen aber auch die Bestimmungen und Gesetze, was die Verpflichtung zur Rücknahme/zum Widerruf von Online-Geschäften geändert werden. Obwohl die Online-Händler versuchen, sich vor unberechtigten Rücksendungen zu schützen, bekommen alle Unmengen benutzter oder unbenutzter Waren zurück. Was wollen Sie mit einem Kleidungsstück, das unsachgemäß gewaschen wurde, anfangen? Schuhe, die offensichtlich getragen wurden, womöglich noch verschmutzt sind, können sie niemandem mehr anbieten, das gleiche gilt für Küchengeräte, HomeDeko, oder Papierwaren, die verknüddelt sind. Würde man soetwas versenden, hagelt es miese Bewertungen.

Nur die Apotheken können sich davor schützen: Medikamente werden grundsätzlich nicht zurückgenommen.

Vielleicht müssten die Online-Versender sich ein Netzwerk aufbauen um die schwarzen Schafe unter den Bestellern zu identifizieren und mit Lieferstopp zu belegen. Aber dagegen spricht wieder der Datenschutz.

4%...

Die 4%, die vernichtet werden, sind wahrscheinlich einfach nicht mehr zu verkaufen! Vielleicht defekt oder verschmutzt, wer weiß. Oder es geht um Hygiene?

Was die Kaffeebecher betrifft: Die Läden sollten verpflichtet werden, mitgebrachte Becher zu befüllen, damit fielen wohl mindestens 70% der To Go Becher weg!

Und bevor wieder einer kommt und schreibt "sollen die Leute ihren Kaffee doch daheim am Tisch trinken..." Viele von den Leuten sind Pendler, die vielleicht eine Stunde unterwegs sind (wie ich z. B.), da ist ein Kaffee unterwegs ein Segen!

@ Alkoholproblem

>>> Wenn man es fachgerecht entsorgt, kann doch niemand etwas dagegen haben. <<<
.
Bei vielen ist "fachgerecht entsorgt" leider während der Fahrt zum Autofenster rauswerfen, oder während des Wartens auf den Bus, in die Hecke des nächstgelegenen Garten.
Die Straßenränder bei uns sind teilweise mehr mit Fast-Food-Verpackungen bestückt, als mit Grünzeug.

Gratis Retouren

Solange man z.B. Bekleidung in 3 Größen bestellt, zu Hause anprobiert und anschließend 2 Pakete unentgeltlich zurücksenden kann wird sich nichts ändern. Es sei denn der Kunde bezahlt die Rücksendekosten. Hier besteht hohes Einsparpotential an Ressourcen und CO2.
Die weitere Verwendung von Retouren ist alleinige Sache des Eigentümers und geht den Staat nichts an.
Bei jedem Fest oder Vereinsfeier nimmt man Pfand für einen Einwegbecher, wo ist das Problem bei Kaffeeshops.

Der verortete Griff an die eigene Nase nervt viele

Strohhalme, Kaffebecher und der Griff zur eigenen Nase gehören mittlerweile zur politischen Folklore. Es zwar völlig ok hier etwas zu verbessern, aber der politische Effekt ist meiner Ansicht nach kontraproduktiv, da sich viele Menschen auch gedrängelt und bemuttert fühlen-und auch nicht ganz zu unrecht.
Die Tatsache, dass aus einem Liter Benzin mehr Plastikbecher produziert werden können, als die meisten Menschen im Jahr verbrauchen, sollte genügen, um festzustellen, dass es hingegen mehr Sinn macht, zunächster Industrieanlagen in den Fokus zu nehmen. Tonnenweise mehrmals verwertbares Verpackungsmatrial wird hier z.Bsp. täglich weggeschmießen, da es keine logistischen Rücktransporte gibt. Das wäre aber allein durch entsprechende Logisik möglich, ähnlich wie bei Europaletten.

Nicht alles ist Hipp...

denn es geht auch anders. Ich habe für meinen PC einen Monitor gesucht und auch gefunden. Ich habe mich für eine Retoure entschieden, der kostete die hälfte wie der neue, war einwandfrei verpackt, nicht im Originalkarton, was auch nicht nötig ist, der muss nur ordentlich ankommen und funktionieren. Der Karton wandert sowiso in die Altpapiertonne.. Das "Littering" wegwerfen im Öffentlichen Raum hat ohnehin überhand genommen. Von Zigarettenkippen über Kaugummis, die ich noch viel schlimmer finde weil sie kleben über Kaffebecher, Bieflaschen, weil auch da nicht genug Pfand drauf ist finde ich den Schritt gut der gegangen wird. Ein bisschen Ordnung kann nicht schaden und wenns im Geldbeutel wehtut denkt man drüber nach. Ich habe schon lange kein Kaffee to go mehr getrunken, kann man drauf verzichten. Dieser Kaffee to Go ist zwar INN.. aber nicht unbedingt immer HIPP..

Online-Handel ist zu billig

Das Zurücksenden ist viel zu einfach. Man braucht nicht einmal rauszugehen. Man lässt sich alles liefern (schlimme Arbeit, die auf den Knochen der Auslieferungsfahrer verrichtet wird), guckt sich den Kram an oder auch nicht, und lässt die Sachen auch noch ohne Kostenbeteiligung wieder abholen. Viel bequemer als im Geschäft. Und wenn der Verkäufer Beschädigungen moniert, drückt man ihm einfach eine miese Bewertung rein - so einfach ist das.

Ich finde die aktuellen Konditionen für Online-Handel katastrophal.

Kunden, die ihre Waren zurückschicken, sollten mindestens das Porto selbst tragen müssen. Noch besser fände ich eine Kostenbeteiligung von 20 Prozent des Warenwertes für zurückgesandte Ware. Das würde den lokalen Handel schützen und man könnte die Fahrer besser bezahlen.

Für den Handel bedeuten

Für den Handel bedeuten Berichtspflichten wieder mehr Bürokratie, für den Bürger wird dieser Aufwand auf den Preis aufgeschlagen. Also wie immer beim Umweltschutz: Mehr Kosten für den Bürger, der sich dadurch einschränken muss.
Und es wird auch nichts bringen. Der Onlinehandel verkauft die Waren dann an gewerbliche Zwischenhändler für kleinen Preis und die verhökern das Zeug nach Afrika, damit es dort dann vernichtet wird. Oder die Ware "fällt" einfach mal runter und ist dann kaputt und kann auch offiziell entsorgt werden.
Hauptsache Frau Schulze und andere umweltbewegte fühlen sich gut - auch wenn ihr Aktionismus mal wieder nichts bringen wird

Wieder Populismus pur. Wenn

Wieder Populismus pur. Wenn ich meine schlecht funktionierende Kaffeemaschine dem Einzelhandel zurückbringe und reklamiere,wird dieser die Maschine selbstverständlich putzen, neu verpacken und erneut anbieten?
Ware nur zum Begutachten zu bestellen, ist alles schon eingepreist.
6% Retouren machen das Produkt eben 6% teurer. Einwegverpackung kann man von mir aus mit 20€pfänden belegen. Vom kaffepad, burgerpapier, bis zur einschweissfolie um schrauben im Baumarkt

@Einfach Unglaublich (08:42)

Ich bin ganz Ihrer Meinung. Bei machen Themen ist die Politik paradox. Das sehen wir hier und bei den Mieten.

* Verschenken kostet den Händler noch mal Ged - also wirft er die Sachen weg, denn das ist günstiger. Nun will der Staat ihn auch in diesem Fall extra zur Kasse bitten.

* Bei Mieten wird bezahlbarer Wohnraum angeblich gefördert - aber wehe, ein Vermieter verlangt "zu wenig" Miete, dann glaubt ihm das Finanzamt das nicht.

Ich sehe nur, dass die Politiker immer mehr und mehr Geld aus den Menschen herauspressen wollen. (Hat ja bei der Öko-Steuer so gut funktioniert, dann jetzt noch mal für CO2 und für Müll. Jemand im Forum hat das "modernen Ablasshandel" genannt, denn das Geld landet zweckUNgebunden im allemeinen Steuertopf.)

Ps.
Ich wette, diese beschädigte Ware wird dann einfach nicht mehr zurückgenommen und wandert beim Kunden in die Mülltonne. Dann werden gewisse Politiker wieder verlangen, dass das Durchwühlen der Mülltonnen nach diesen Sachen erlaubt werden soll.

Und was wird morgen?

Wir leben heute in der Wegwerfgesellschaft.
Alles wird weggeworfen.
Anders funktioniert der Kapitalismus nicht mehr.
Ein ständiges mehr an Produktion, Konsum und Verbrauch ist sonst nicht möglich.

Für den Handel bedeuten

Für den Handel bedeuten Berichtspflichten wieder mehr Bürokratie, für den Bürger wird dieser Aufwand auf den Preis aufgeschlagen. Also wie immer beim Umweltschutz: Mehr Kosten für den Bürger, der sich dadurch einschränken muss.
Und es wird auch nichts bringen. Der Onlinehandel verkauft die Waren dann an gewerbliche Zwischenhändler für kleinen Preis und die verhökern das Zeug nach Afrika, damit es dort dann vernichtet wird. Oder die Ware "fällt" einfach mal runter und ist dann kaputt und kann auch offiziell entsorgt werden.
Hauptsache Frau Schulze und andere umweltbewegte fühlen sich gut - auch wenn ihr Aktionismus mal wieder nichts bringen wird

Ein Schelm wer böses denkt

"Retouren für die Tonne werden verboten"
Woher genau weiß die Tagesschau den Ausgang der Gesetzgebung? Sollte das nicht eigentlich unmöglich sein, bevor das Gesetz im Amtsblatt abgedruckt wurde?
Nebenbei ist das Gesetz purer und blinder Aktionismus. Es gäbe Dinge die viel dringlicher wären. Ein Zwang dass Akkus wechselbar sein müssen z.B. und das nicht nur für Autos, auch für Handys. Etwas wegzuschmeißen weil der Akku nach 2 Jahren an Kapazität verliert ist doch absurd, aber Realität. Oder die Verpflichtung zwei Jahre Sicherheitsupdates für Software liefern zu müssen sowie Haftung seitens der Hersteller für ungeschlossene Sicherheitslücken. Aber nein, das wäre ja sinnvoll, also müssen jetzt per Gestez Wattestäbchen wieder in den Verkauf nachdem sie zurück geschickt wurden. Lecker.

ich finde es sehr gut

wenn endlich etwas gegen die entstehenden Müllberge getan wird. Müll welcher Art auch immer ist die grösste Umweltsünde überhaupt.
XXX99... Wir hatten eine Kaffeemaschine und jeder Mitarbeiter seine eigene Tasse . Teilweise hatten die Tassen lustige Sprüche als Motiv.

@ Einfach Unglaublich um 8.42 Uhr, Richtig

Zum besseren Verständnis: 19 Prozent Umsatzsteuer muss ein Händler tragen, sobald er einen Artikel einmal versendet hat.

Es bleibt einem Händler gar nichts anderes übrig, als Waren, die (ausgepackt, verunreinigt oder beschädigt) als Retoure zurückkommen, zu vernichten. Er kann sie ja schlecht ein zweites Mal versenden. Andernfalls hagelt es miese Bewertungen und er kann sein Geschäft dichtmachen.

Auch für Waren, die (kleine Schönheits-fehler haben, und die deshalb nicht zum Marktpreis verkauft werden können, muss ein Händler 19 Prozent Umsatzsteuer bezahlen, weil das Finanzamt davon ausgeht, dass gelieferte Ware gleich verkaufte Ware ist. Dementsprechend werden die Steuern berechnet. Für verschenkte Ware muss man ebenfalls 19 Prozent Steuern zahlen.

Nur wenn man die Entsorgung nachweisen kann, muss man die Umsatzsteuer nicht bezahlen. Also, was passiert?
Entsorgen und Steuern sparen natürlich. Anscheinend ist das von Staats wegen so gewollt.

re xxx99

"Ein schönes Beispiel gerade in unserer Firma!Kaffeautomat ohne Pappbecher aufgestellt und Kaffee 10 cent teurer gemacht!Die Menge ist die gleiche geblieben!Was sagt uns das, ausser das ich mir wieder eine Kanne Kaffe mitnehme!Am Ende der Gesetze zahlt der kleine Bürger!!"

Ein schönes Beispiel für kompletten Unsinn.

Erstens kann man die Verteuerung am Kaffeeautomaten wohl kaum auf ein noch nicht erlassenes Gesetz schieben. Beschweren Sie sich beim Automatenaufsteller.

Zweitens hätten Sie schon längst auf die Idee mit der Kanne Kaffee kommen können, wenn es ums Geld geht. Die war nämlich schon lange und immer billiger als der Automat für Bequeme.

Aber Hauptsache mosern, der Staat ist schuld, der Staat ist schuld.

Verbote-Verbote

Wer nur mit Verboten die Wirtschaft lähmen will,muß hinterher sich nicht wundern wenn die Brürokratie immer mehr wird. Wir ersticken in Regulierungen-Vorschriften-Verboten.Aber es gibt ja sehr viele die da gut davon leben können.

re tada

" Bei Mieten wird bezahlbarer Wohnraum angeblich gefördert - aber wehe, ein Vermieter verlangt "zu wenig" Miete, dann glaubt ihm das Finanzamt das nicht."

Und mit Recht.

Wer erheblich unter der Vergleichsmiete bleibt ist zu 1% ein Wohltäter der Menschehit und zu 99% ein Steuerhinterzieher, der einen Teil der Miete schwarz bezahlen lässt.

Und wenn der 1% unbedingt Wohltäter sein will hat er andere Möglichkeiten, z.B. bei der Nebenkostenabrechnung großzügig zu sein. Da kommt kein Finanzamt dazwischen.

Also erzählen Sie hier keine Märchen.

Mehr Qualität und bessere

Mehr Qualität und bessere Produktbeschreibung ist nötig. Das würde sicher einige Retouren reduzieren. Aber wir wollen doch die Produktionsblase nicht durch Qualitätsprodukte zum platzen bringen. Das würde unserer Marktwirtschaft schaden. Solange aber Markt vor Umwelt gilt, wird es in dieser Sache keine großen Lösungen geben können. Aber Kleine sind vielleicht trotzdem besser als Keine.

@ BürgerJan um 9.22 Uhr, "Wird nichts bringen" - so ist es

"Oder die Ware 'fällt' einfach mal runter, ist dann kaputt und kann auch offiziell entsorgt werden."
Um entsorgen zu dürfen, muss die Ware nicht kaputt sein. Wenn Sie als GewerblicheR eine gewerbliche "offizielle" Entsorgungsbescheinigung haben, bekommen Sie die Umsatzsteuer vom Finanzamt wieder. Damit wiederum verdienen sich die gewerblichen Entsorger eine "goldene Nase".

Ob die Sachen dann letztlich wirklich legal entsorgt werden, weiß keiner. Es kann auch sein, dass die Sachen auf Portalen für Gebrauchtes verramscht werden.
Damit wird unliebsame Konkurrenz für den offiziellen Online-Handel geschaffen, der eigentlich für die Entsorgung teuer bezahlt hatte.

Wenn man gegen eine Bescheinigung die Retouren spenden könnte, wäre das am besten, das würden viele machen. Das will aber das Finanzamt nicht, weil dann die 19 Prozent Umsatzsteuer zurückgezahlt werden müssten.

An dem Problem kann Frau Schulze gerne noch weiterarbeiten, das ist mit ihrem Gesetz noch nicht gelöst.

Müllvermeidung..

..fängt für mich dort an, dass man die ortsansässigen Händler oder Ladenketten unterstützt..zur Anprobe in ein Geschäft geht und Einmalbecher und -geschirr vermeidet, wo es nur geht.

Es geht nichts über eine in Ruhe getrunkene Tasse Kaffee..in Einmalbechern schmeckt der überhaupt nicht..

Fastfood gibts bei uns max. 1x/Monat..

Jeder sollte überlegen, wieviel Er/Sie zur Müllvermeidung beitragen kann..

Willkommen im Irrsinn

Demnächst wird noch die Tragezeit des Einzelnen für die Kleidung vorgeschrieben und wie lange ich den Strom täglich zum Kochen benutzen darf.
Und in den USA wird die Temperatur drastisch reduziert, indem man einfach von Fahrenheit auf Celsius umstellt...

defektes

Habe mir gerade einen Satelitenfinder im Fachhandel gekauft weil dieser im Onlinehandel bestellt benutzt und danach zurückgeschickt wird. Nach dem nächsten Sturm das selbige. Ich möchte Neuware wenn ich Neuware bestelle.
Meistens fehlen Kleinteile weil ja auch die Überprüfung fehlt. Dies war mir 40€ mehr wert inkl Beratung

Manche Ideen

sind ja gut, das mit dem Kaffeebecher ist eine Unsitte, ich hab zum Beispiel noch nie einen gekauft.
Das wichtigste ist eigentlich, das Geräte wieder repariert werden können, noch vor einer Generation wurden TV und Radio zum Beispiel repariert, geht heute nicht mehr, nur zwei Dinge von vielen Technischen Geräten.
Dann sind die Akkus nicht austauschbar, auch so eine Unsitte.
Ich hab in den letzten 10 Jahren nur einmal ein kleines Teil zurück geschickt, weil es defekt war. Ich kaufe allerdings auch keine Klamotten und so weiter, das will ich anprobieren im Geschäft.
Fakt ist aber, die vielen Ideen gehen mal wieder zu Lasten der Verbraucher, die Händler werden das einfach auf den Preis der Waren aufschlagen.

Und mal eine Frage, was soll mit den ganzen Rückläufern geschehen, wo sollen die hin, wer verkauft oder verwertet die ?.
Das ist ein Logistisches Problem, wer kauft die alten Waren ?, niemand, man könnte sie verschenken.
Dazu benötigt man aber wieder eine Geschäft oder Lager.

Dieser ganzen Warenvernichtung

sowie der unnötigen Retourensendungen kann doch einfach ein Riegel vorgeschoben werden.
Zurück zur Mangelwirtschaft des Sozialismus und schon gibt es nichts mehr zum Wegwerfen.

Nur Kratzen an der Oberfläche

Müll ist ein Grundproblem dieser unserer Wirtschaftsform. Weder Sinnhaftigkeit des Produkts, noch Folgen für die Welt und Gesundheitskosten entscheiden - nur Profit zählt. Fangt bei Werbung an und endet mit Vernichtung. So wollen wir leben, wir sind ja Demokraten.

Erschreckend

Bei einem Gespräch mit aktiv teilnehmenden FFF Schülern habe ich gerade vernommen das der Versand und Rückversand viel umweltfreundlicher sei denn es müssen nicht alle ins Geschäft fahren und es kommt an die Haustüre. Für mich klingt das erschreckend denn man kann auch zu Fuß oder mit öffentlichen in die Fachgeschäfte.

Zurück in die DDR?

Ich denke, wir haben eine Marktwirtschaft. Derjenige, der Waren verkauft, kann nach meiner Meinung über sein Eigentum selbständig entscheiden. Der Staat, ganz besonders die SPD hat nichts damit zu tun. In letzter Zeit versucht die SPD immer mehr zu regulieren, natürlich mit der Ansage, ökologisch, Umwelt und so weiter .... Wir befinden uns auf den Weg zur DDR.2!

@Leberkas

" Für mich klingt das erschreckend denn man kann auch zu Fuß oder mit öffentlichen in die Fachgeschäfte." Am 12. Februar 2020 um 10:00 von Leberkas

Da wächst die Ware aber auch nicht im Regal nach und beschädigte Ware wird ebenso umgetauscht und entsorgt. Auch wenn sie nach wenigen Tagen beim korrekten Gebrauch kaputt geht.

@Leberkas

Das ist mehr als peinlich für die FFFSchüler. So wird ds mit der Zukunft also nix.

@ Leberkas

>>> Bei einem Gespräch mit aktiv teilnehmenden FFF Schülern habe ich gerade vernommen ... <<<
.
Die könnten Ihnen wahrscheinlich auch erklären, dass der Plastikbecher umweltfreundlicher ist als Porzellan, der muss schließlich nicht abgespült werden was viel zu viel Wasser verbraucht.
Man sieht ja die Hinterlassenschaften an Bushaltestellen wo viele Schüler einsteigen.
Aber Umweltschutz hat wohl mit Klima nur am Rande zu tun ...

@Leberkas, 10.00h

Der Haken an der Sache ist, dass es immer nur die anderen sein sollen, die zu Fuß gehen oder Öffentliche benutzen sollen.
Bei einem selbst ist das ganz was anderes.
Das ist gerade bei denen von Ihnen Angesprochenen besonders ausgeprägt.

08:54 von Tiberius20 die übliche Unfähigkeit

das ist erst der anfang. wir werden uns noch wundern, wenn kanzlerin baerbock ihre linken träume umsetzt. sarrazin hatte doch recht!

@Kessl

"Ein Zwang dass Akkus wechselbar sein müssen z.B. und das nicht nur für Autos, auch für Handys." Am 12. Februar 2020 um 09:22 von Kessl

Bei welchem Handy kann man den Akku nicht wechseln?

Ich ziehe den Akku immer kurz raus, wenn sich das Smarti aufhängt. Dann läuft es wieder.

Nachkaufen kann man die Akkus im Internet. Da gibt es alles in Original und NoName.

Online- Handel !

Mit der Einführung des Online- Handels wurde die Bequemlichkeit der Menschen enorm angestachelt. Man braucht ja nicht mehr in die Stadt fahren, sondern nur bestellen, es wird geliefert, und man schickt zurück. Viele Menschen interessiert es so gut wie gar nicht, dass mit den ganzen Lieferungen etliche Menschen regelrecht aus gebeutet werden.
Würde auf jede Lieferung eine Kostenbeteiligung des Kunden kommen, für die Lieferung und die Rücksendung, um alleine schon mal die Fahrer besser bezahlen zu können, würde dies sicher zu einem Rückgang der Online- Bestellungen führen.
Für jeden Papier- Kaffeebecher ein Pfand von 50 Cent, bei Rückgabe Geld zurück, würde auch dieses Problem deutlich besser werden.
Aber auch jeder einzelne Mensch sollte sich sein Konsumverhalten mal besser vor Augen führen und überlegen, wo er/sie etwas weniger Müll produzieren kann und weniger weg wirft.

Der LKW beliefert mit einer Fahrt 200 Leute

wenn die alle in die Stadt fahren...
Dann ist der Artikel nicht vorrätig, muss bestellt werden, dann nochmal in die Stadt um abzuholen...
Die Onlinebestellung ist m.M. nach umweltfreundlicher.
Der Einzelhandel leidet natürlich!
Rücksendungen wären reduzierbar wenn die Anbieter nicht mit Funktionen werben würden die dann nicht vorhanden sind.

Online- Handel !

Wie alles im Leben hat auch der Online- Handel seine Vor- und Nachteile. Einer der Nachteile ist die kostenlose Lieferung, die die Bequemlichkeit der Menschen stützt und fördert. All die Besteller denken nie darüber nach, was ein Fahrer mit den Lieferungen verdient. Würde jede Lieferung , auch die Rücksendung, mit 10 Euro Transportkosten belegt, die nur den Transporteuren zugute kommt, wird es sicher weniger Lieferungen mehr geben.
Dann natürlich trägt der unsägliche Staat durch seine unsägliche Gier nach Steuern einen großen Anteil. Warum muss überall so viel Umsatzsteuer vom Staat kassiert werden ?
Die Politik sollte sich lieber mal mehr darum kümmern, dass all die Reichen, die ihr Geld irgendwo verstecken, keine Steuern bezahlen, tricksen und betrügen, endlich mal sich ihrer Verantwortung stellen.
Weiter sollte sich die Politik dafür einsetzen, dass der Online- Handel nicht überall durch seine Dumpingpreise die örtlichen Läden zerstört.

@ Leberkas um 10 Uhr, Anekdote dazu

An einem Freitag im Bio-Laden im "Viertel": Gerade kamen die FFF-Kinder von der Demo zurück und stürzten sich auf den Getränke-Kühlschrank mit den Worten: "Oh, Chai-Latte, dafür sterb ich." Oder "Ich bin ja total der Chai-Latte-Typ".
Alles für einen Tee-Mix im Einmal-Plastikbecher, gekühlt und von sowoher herangekarrt.
Da ist man sprachlos, oder?

Geld oder Ressourcen?

Unserer Gesellschaft lebt vom Konsum, ja sie lebt von der Verschwendung. Obwohl wir wissen, dass die Ressourcen endlich sind. Reparatur? Aber noch nicht wenn das neue Fernsehen 600€ kostet und der Stundensatz des Monteurs 80€ beträgt. Meine Erfahrung mit den vielgelobten Fachgeschäften sind auch nicht so toll. Beim Kauf einer Jacke bemerkte ich einen starken Geruch nach Deo.
Bei näherem Hinsehen waren starke Sitzfalten erkennbar. Weil der Händler meinte, dass könnte vorkommen und daran könne er nichts ändern, habe ich die Jacke im Internet gekauft.
Zur vollen Zufriedenheit.

@Tada Es gibt nur noch wenige Handys

mit selbst austauschbaren Akkus! Informieren Sie sich!

@Alkoholproblem

*Alkoholproblem
Wegwerfen

Warum darf nicht jeder einfach wegwerfen, was er wegwerfen will? Wenn man es fachgerecht entsorgt, kann doch niemand etwas dagegen haben.*

Ist der Name Programm?
Wer soll den Dreck von den Straßenrändern wenn wegräumen? Würden Sie das machen wollen? Wer soll das bezahlen?
Es ist doch schlicht ekelig, wenn jeder Driss einfach auf die Straße geworfen wird. Was heißt da fachgerecht entsorgen?

@ Tada

>>> Bei welchem Handy kann man den Akku nicht wechseln? <<<
.
Bei so ziemlich allen aktuellen Smartphones. Vor allem bei den Luxusmarken.

Retouren sind nicht kostenlos

Die Paketdienste und Spediteure fahren schließlich nicht gratis durch die Gegend.

Die Kosten dafür wurden selbstverständlich im Vorfeld vom Versandhändler umgelegt und eingepreist.

Man könnte vielleicht diesen psychologischen Trick einer angeblich kostenlosen Lieferung und Retoure durch den Gesetzgeber verbieten, das würde eventuell zu einem Lerneffekt der Kunden führen.

Der Staat ist schuld

Das finde ich völlig irreführend. Sicherlich sollten und müssen Gesetze zum Schutz der Umwelt vefasst werden, aber nur dem Staat die Schuld an der Umweltverschmutzung zu geben ist falsch.
Jeder sollte sich an der eigenen Nase fassen und sein eigenes Verhalten einmal richtig beleuchten.
Mich ärgert es auch, wenn ich, vor allem an Wochenenden an den Straßenrändern den Verpackungsmüll der Fast-Food-Ketten liegen sehe, aber unsere Hygieneverordnungen verlangen das. Die Entsorgung liegt beim Endverbraucher und das Autofenster auf und raus damit, das läßt sich nun einmal schwer dem Staat anlasten.
Es gibt so viele Mülltonnen, die überall stehen, aber der Schritt dorthin fällt oft sehr schwer.
Ich bin auch Raucher und wenn ich unterwegs bin, drücke ich die Kippe am Boden aus und nehme die Kippe mit zum nächsten Mülleimer.
Aber wem das zuviel ist, der schreit natürlich nach dem Staat.

@Tada, 10.14h

Bei meinem Samsung S 7 kann der Akku nicht gewechselt werden.
Beim S 4 geht das noch.

@Traumfahrer, 10.15h

Während es die einen nicht interessiert, dass die Menschen durch die Lieferungen ausgebeutet werden, interessiert es die anderen nicht, dass genau diese Menschen ohne die Lieferungen arbeitslos wären.
Was die Bequemlichkeit der Menschen angeht, so denke ich mal an meine Jugendzeit zurück.
Wer wollte noch so arbeiten, wie es meine Eltern und Großeltern getan haben.
Es ist bei vielen Kommentatoren alles nur so gut, wie es in die eigene Vorstellungswelt passt.

"Grüne Verbotsfantasien"? Behinderung der Wirtschaft?

Man sollte es nicht für möglich halten, was hier im Forum schon wieder an blühendem Blödsinn herumgeschrieben wird. Von "grünen Verbotsfantasien" ist da die Rede, Behinderung der Wirtschaft, und man wolle doch nur den "kleinen Bürgern" Geld aus der Tasche ziehen. Andere fordern gar in ironisch-zynischem Ton ein "Zurück zur Mangelwirtschaft des Sozialismus". Dabei ist es unumgänglich, der trotz großer Diskussionen um Klima und Umwelt zunehmenden Wegwerfmentalität einen Riegel vorzuschieben. Das hat mit "Aktionismus" oder gar angeblichen "Verbotsfantasien" nichts, aber auch gar nichts zu tun. Dieser Gesetzentwurf ist eine höchst notwendige Sache. Nur leider sehen viele Forenschreiber darin offenbar nichts als eine weitere Gelegenheit, ihrer abgrundtiefen Verachtung all dessen, was sie irgendwie als "grün" empfinden, vehementen Ausdruck zu verleihen. Nachdenken, Sachlichkeit, ökologische Sensibilität und Vernunft? Absolute Fehlanzeige in solchen Kreisen!

@ draufguckerin

>>> Alles für einen Tee-Mix im Einmal-Plastikbecher, gekühlt und von sowoher herangekarrt. <<<
.
Haben Sie was anderes erwartet?
Der Coffee- oder Chai-Latte-to-go, gehört ebenso wie das neueste Smartphone, die Pudelmütze mit USB-Anschluss und dem schulfreien Freitag zum jungen, urbanen Lebensstil.

Zu jeden Wochenabfang nervt

Zu jeden Wochenabfang nervt es, das ich den Müll anderer vor meiner Haustür einsammle, eine 14 tägige Straßenreinigung der Kommunen würde Müllberge bringen. Ob Kaffeebecher, energy drinks Dosen und Verpackungen von Dönerbuden und Burgerking sowie Mac Donalds. Dazu teils unverzerrte Nahrung die auf den Fußgängerweg liegen. Es sieht für mich so aus, als wenn sich das Essen größtenteils auf der Straße abspielt. Hinzu der Onlinehandel, erschwerend ist es doch für jenige,das der Kunde kein Verhältnis mehr zu den Aufwand hat, hinzu das verbriefte Recht des Umtausches Dazu die Müllberge der Verpackung. Bezweifle das im stationären Handel soviel umgetauscht wird wie bei Amazon, Zalando und Co.
Wie wäre es auf Verpackung Gebühren zu berechnen, die der Kunde einmalig bezahlen muss und nicht beim Rückversand vergütet bekommt, so um die 5 Euro, die direkt ans Finanzamt abgeführt würden. Da wären wir schon ein Stück weiter und der ständig schrumpfende Handel stände fair im Markt.

Einfach herrlich ...

... wie hier wieder die üblichen Märchen von den üblichen Verdächtigen über die doch so bös umweltverschmutzende FFF-Bewegung verbreitet werden.
Sind euch eure Fantasiegeschichten net peinlich?

re traumfahrer

"Mit der Einführung des Online- Handels wurde die Bequemlichkeit der Menschen enorm angestachelt. Man braucht ja nicht mehr in die Stadt fahren"

Wieviel Auswahl und unterschiedliche Preisangebote gibt es denn in der Stadt?

Wenn überhaupt in der Stadt - fahren Sie mal in die Stadt mit <100.000 Einwohnern.

10:12 Mischpoke West

"die könnten auch erklären, dass Plastikbecher umweltfreundlicher sind als Porzellan...."

Bin ganz bei ihnen.
Was mir auffällt bei dieser Diskussion, dass der Verpackungsmüll fast gar nicht erwähnt wird.

re heige1953

"Ich bin auch Raucher und wenn ich unterwegs bin, drücke ich die Kippe am Boden aus und nehme die Kippe mit zum nächsten Mülleimer.
Aber wem das zuviel ist, der schreit natürlich nach dem Staat."

Genau andersrum

Der schreit eben nicht nach dem Staat und wirft weiter die Kippe weg. Darum muss man es ihm verbieten.

@ "draufguckerin" 10.31 "Anekdoten"

Und jetzt fehlt nur noch die "garantiert selbst erlebte" Anekdote von den "grünen Nachbarn", die angeblich ständig ihre Kinder mit dem SUV zur Kita fahren... ;-)

@ heige1953

>>> .... das läßt sich nun einmal schwer dem Staat anlasten. <<<
.
Macht man ja auch nicht. Aber wenn die Bürger nicht freiwillig ihren Müll mitnehmen, muss man sie eben mit entsprechenden Gesetzen dazu bringen.
Singapur ist auch nicht umsonst die sauberste Stadt der Welt. Werfen Sie da mal ihre Kippe auf den Boden ...
Bei uns wird sowas halt über den Geldbeutel gelöst.

@ heige1953 Genauso sehe und

@ heige1953
Genauso sehe und mache ich es auch. Manche sind sich zu fein, um sich zu bücken, wenn sie zB eine Glasflasche fallen gelassen haben. Als ob sie damit zugeben müssten, einen Fehler gemacht zu haben (könnte es sein, dass wir dahingehend nicht genügend in der Schule geschult werden, und man uns stattdessen nur ein schlechtes Gewissen einredet? Immerhin werden Fehler in der Schule bekanntlich bestraft). Aber ich sehe auch andere Leute, die mittlerweile den Hundekot einsammeln, den ihr Wauwau hinterlassen hat. Das freut mich immer.,

Eigentlich will man ja nichts ändern

Es wäre ganz einfach. Ein Gesetz verbietet Einwegbecher und verpflichtet jeden Anbieter zu einem Pfandsystem. Alternativ bringen die Nutzer ihre eigenen Becher mit. Bei Zigaretten kostet es ein Euro mehr für die Entsorgung. Diesen Betrag erhalten die Reinigungsdienste. Bei Geräten usw. werden die Hersteller gesetzlich verpflichtet, die Haltbarkeit nachzuweisen und jedes Produkt muss recyclingfähig sein. Im Kleidungsbereich sind einheitliche Größen anzubieten. Retouren sind sowieso nicht gratis, da schon mitbezahlt. Damit das jeder versteht, ist der Preis anzugeben.
Eigentlich relativ einfach, aber es geht natürlich auch so wie geplant, dadurch ändert sich nichts.

@Mischpoke West

Ja, der Meinung bin ich auch! Auch in Sydney darf man keinen Müll wegwerfen, überall sind Schilder, die davor warnen, es kann eine hohe Geldstrafe dafür geben.

Online...

4% ist wenig 11 Millionen ist viel... Hmmmm - es geht hier um zwei Sachen:
a) Umweltbelastung durch Paketeversand
b) Ressourcenvergeudung durch wegschmeißen noch gebrauchsfähiger Ware.

zu a) OK, es wird (zu) viel hin und her geschickt. Kann man akzeptieren, darüber streiten oder sonst was machen - aber das ist nicht der Punkt dieses Artikels. Dann muss man sich Gedanken machen ob man Online Handel abstrafen will o.ä..

zu b) WENN ich den Onlinehandel akzeptiere(n muss), dann ist klar, dass es Retouren gibt. Und dann meineich, dass 4% Vernichtung schon ziemlich gut ist. Die hohe Zahl 11 Mio., die hier rumgeistert, kommt halt von der hohen Anzahl an Online-Geschäften und einer Retouren-Quote von 10% - 12% (https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-12/onlinehandel-internet-einkaeufe-r...). Und wenn jemand vier Größen bestellt um sie auszuprobieren, dann kann man nach Punkt a) an diesem Umstand rummeckern, aber diese Retouren werden wohl seltener vernichtet.

Endlich.....

Damit wird es den Bestellkunden, die z.B. 5 Paar Schuhe online bei A..... bestellen um nach dem Anprobieren 4 Paar wieder Retour zu senden, dieses handeln wesendlich erschwert.
Am Beispiel dieser Schuhe:
Die werden irgendwo in Fernost billigst umweltbelastend, produziert, um den halben Erdball umweltbelastend transportiert, versendet, transportiert, 5 bis 10 Minuten anprobiert, zurückgesendet, zu Abfall deklariert........das ist dekadent.
Oder die andere Variante, Produkte bis zum Garantieende zu nutzen, retour zu senden und das Geld wieder bekommen.....
das kann doch so alles nicht wahr sein. Auch das bedeutet CO2 Emissionen, hängt alles zusammen......

Am 12. Februar 2020 um 08:58 von harry_up

"@ Einfach Unglaublich, um 08:42

Wenn Sie statt “Nur 4 %“ geschrieben hätten: “11 Millionen Pakete“ würde das nicht so marginal klingen."

Nun ja, beide Ansätze sind wohl ein wenig richtig. 4% sind tatsächlich marginal und 11 Millionen sind eine ganze Menge.
Wenn man das ganze aber mal durchdenkt, sind weder das eine noch das andere problematisch. Die Gesamtmasse ist der Punkt an dem angesetzt werden sollte.
Ein Gesetz, das sich an den 4% aufhängt ist der berühmte Tropfen auf den heißen Stein und man kann es durchaus als Populismus betiteln. Tatsächlich wäre es richtiger, die Gesamtmenge anzugehen aber dazu müsste man die Bequemlichkeit aus der Bevölkerung bekommen.
Ähnlich verhält es sich mit "ToGo-Bechern". Problem sind nicht die Becher, Problem ist die Einstellung, die zu deren Verbrauch führt.
Zusammenfassend würde ich dem Land eine Wohlstandsverwahrlosung attestieren, die es zu bekämpfen gilt. Da hilft keinerlei Gesetz!

Verfassungswidrig

Das klingt nach einem Anfall von Regulierungswut. Die Regierung greift mit dem geplanten Wegwerf-Verbot unzulässig in das Eigentumsrecht ein. Es ist eine geradezu absurde Vorstellung, dem Eigentümer vorschreiben zu wollen, dass er sein Eigentum nicht aufgeben und entsorgen darf. Sollte ein solches Gesetz tatsächlich Rechtskraft erlangen, könnte eine Verfassungsbeschwerde durchaus erfolgversprechend sein.

Diese Frau Schulze....

....kann ich nicht ernst nehmen mit ihren absurden Forderungen. Sie ist ja die "Verbotsministerin" in Reinkultur. Jetzt will sie, daß der Staat sich in das Eigentum seiner Bürger einmischt. Das ist an Absurdität nicht zu überbieten und sie findet auch noch ein verständnisvolles Publikum ( Beweis: dieses Forum ).
Fakt ist doch: der Online-Handel ist eine legale Art des Einzelhandels. Der Staat hat dafür gesorgt, daß Ware zurückgenommen werden muß, und zwar ohne Begründung. Was der Verkäufer mit den Retouren später macht, ist seine Sache, da hat der Staat überhaupt nicht rein zu reden. Das die Retoure nicht als Neuware verkauft werden kann, leuchtet auch ein. Was soll der Versender denn nun mit der Ware anfangen? Das ist dann einzig seiner Entscheidumg überlassen. Das gleiche Problem hat übrigens der stationäre Handel auch. Will Frau Schulze die Versender schlechter stellen als die Stationären? Wo will sie die Grenze ziehen, denn oft sind die Onlinehändler gleichzeitig stationär präsent.

@DerVaihinger

"@Tada, 10.14h Bei meinem Samsung S 7 kann der Akku nicht gewechselt werden." Am 12. Februar 2020 um 10:44 von DerVaihinger

1x gegoogelt:

Es geht über Reparaturservice, kostet bei Samsung Galaxy S7 69€. (Falls es das Modell ist.)

hxxps://www.saturn.de/de/shop/service/reparatur/smartphone.html?gclsrc=aw.ds&&gclid=EAIaIQobChMI4NWm3-_L5wIVFOh3Ch3HegynEAAYAiAAEgLx8vD_BwE

Es ist natürlich die Frage, ob sich das lohnt.

Bei mir steht auch gerade ein Fernseher herum, weil das Bild dunkel geworden ist. Der Neue hat 100€ gekostet, da ich kein Schnickschnack daran brauchte. Garantie inklusive.
Reperatur des alten geht wohl noch, aber gewusst wie... Ich weiß es nicht.
Ich habe gegoogelt, dass nur ein einziges kleines Teil ausgetauscht werden muss.
Ich überlege noch, ob ich ihn verkaufe / verschenke oder selbst auseinander nehme, um Mal reinzuschauen. Aber vermutlich wandert er danach in den Müll.

Retourkutsche

Ich habe bisher nur Waren zurückgeschickt, wenn diese mit Mängeln behaftet waren oder zugesicherte Eigenschaften fehlten. In der Regel bezahle ich die Portokosten für die Anlieferung der Ware. Wenn ich jetzt B-Ware oder gar B-Ware als faked A-Ware verkleidet kaufen sollte, wäre das sofort wieder eine Retoure. Alles, was z.B. bei technischen Gerätschaften ohne Herstellersiegel an der Handelsverpackung ankommt, hat bereits Vorbesitzer oder eine Nutzung gehabt und ist demnach für mich keine Neuware mehr und somit wieder eine Retoure. Es mangelt oft bei den Händlern (Importeuren) an Durchgriffsmöglichkeiten auf die Hersteller. Die Importeure bekommen die Waren stellenweise so billig im Einkauf (Import), daß keine Fragen mehr gestellt werden. Da ist eine Ausfallquote von ##% ohnehin mit einkalkuliert. Zumindest bei Technik liegt da der Hase im Pfeffer. Es gibt keine Qualität mehr, weder in Germany noch in PRC. Nur noch Rendite bis zum Anschlag für...ihr wißt schon.

@ um 09:38 von karwandler

"re tada
" Bei Mieten wird bezahlbarer Wohnraum angeblich gefördert - aber wehe, ein Vermieter verlangt "zu wenig" Miete, dann glaubt ihm das Finanzamt das nicht."

Und mit Recht.

Wer erheblich unter der Vergleichsmiete bleibt ist zu 1% ein Wohltäter der Menschehit und zu 99% ein Steuerhinterzieher, der einen Teil der Miete schwarz bezahlen lässt."

Wo haben Sie denn diese Zahlen her? Die Quelle würde mich sehr interessieren.

Tatsächlich wäre es

Tatsächlich wäre es richtiger, die Gesamtmenge anzugehen aber dazu müsste man die Bequemlichkeit aus der Bevölkerung bekommen.
[...]
Zusammenfassend würde ich dem Land eine Wohlstandsverwahrlosung attestieren, die es zu bekämpfen gilt. Da hilft keinerlei Gesetz!

Denn es gibt ja nix besseres, als wenn es die Menschen unbequem, unkomfortabel und wenig Wohlstand haben, oder wie darf man das verstehen?

@ um 10:14 von Tada

"@Kessl
"Ein Zwang dass Akkus wechselbar sein müssen z.B. und das nicht nur für Autos, auch für Handys." Am 12. Februar 2020 um 09:22 von Kessl

Bei welchem Handy kann man den Akku nicht wechseln?

Ich ziehe den Akku immer kurz raus, wenn sich das Smarti aufhängt. Dann läuft es wieder.

Nachkaufen kann man die Akkus im Internet. Da gibt es alles in Original und NoName."

Ich gehe davon aus, dass @Kessl nicht Handys, sondern Smartphones meint. Bei Letzteren gelingt der Trick mit dem 'Akku kurz rausnehmen' eher selten.

@Weiterdenken um 11:54

Damit wird es den Bestellkunden, die z.B. 5 Paar Schuhe online bei A..... bestellen um nach dem Anprobieren 4 Paar wieder Retour zu senden, dieses handeln wesendlich erschwert.

Sollen gefälligst nur ein Paar bestellen, und dann gefälligst auch tragen, egal ob sie passen oder nicht.
Oder jeder Kunde fährt in die Innenstadt zum Handel, was erzeugt eigentlich das an CO2?
Nicht nur die Fahrt der Kunden, sondern der ganze stationäre Einzelhandel mit seinen zig Geschäften, während der Onlinehandel ein großes auf Effizenz getrimmtes Lager hat und hunderte Bestellungen auf einmal mit einem einzigen Lkw ausliefert.

@karwandler

"Wieviel Auswahl und unterschiedliche Preisangebote gibt es denn in der Stadt?

Wenn überhaupt in der Stadt - fahren Sie mal in die Stadt mit <100.000 Einwohnern"
übles Eigentor.
Ohne Internet gab es in jeder Stadt genügend Auswahl. Und auch heute geht es ganz leicht ohne internet. Die nächste Mall ist nicht weit weg

@09:18 von Soldat in schwarz

>>Wir leben heute in der Wegwerfgesellschaft.
Alles wird weggeworfen.
(...)
Ein ständiges mehr an Produktion, Konsum und Verbrauch ist sonst nicht möglich.<<

Das Witzige an dieser Kritik ist ja, dass das auch auf die Natur zutrifft. Da wird produziert, konsumiert und weggeworfen was das Zeug hält. Müll gibt es dort jedoch nicht - alles lässt sich irgendwie von irgendwem verwerten.
Das Problem ist das wir Sachen produzieren von denen wir nicht wissen wie wir sie verwerten können, wenn sie an ihrem Lebensende angekommen sind.

Frau Schulz

Es würde mich nicht wundern, wenn sie demnächst Politiker ihrer Wahl in die Geschäftsführungen von Online Firmen einsetzt. Hoffentlich wird sie bald abgewählt - die Vielfliegerin. Sie sollte lieber dafür sorgen, dass nach den FFF nicht soviel Müllberge anfallen.
Wenn es so weiter geht, geht unsere Industrie den Bach runter

@11:00 von Didib57

>>Bezweifle das im stationären Handel soviel umgetauscht wird wie bei Amazon, Zalando und Co.<<

Im stationären Handel müssen Sie es ja auch nicht kaufen um es anprobieren zu können.

@ lushifushi

Tja, wer hätte das gedacht als im Jahr 2000 mit dem Fernabsatzgesetz die Versandhändler zur Rücknahme verpflichtet wurden und seitdem praktisch alles ohne Begründung zurücknehmen müssen ? Damit begann dieser Rücksendewahn erst.

Aber auch schon vorher waren Händler, die keine Rückgabe angeboten haben, vom Markt verschwunden. Da kauft halt niemand.

@ 91541matthias, 09:52

Danke für Ihren besonnenen Beitrag.

Leiden bohren viele Leute lieber in der fremden Nase als sich an ihre eigene zu fassen.

@11:54 von Weiterdenken

>>Damit wird es den Bestellkunden, die z.B. 5 Paar Schuhe online bei A..... bestellen um nach dem Anprobieren 4 Paar wieder Retour zu senden, dieses handeln wesendlich erschwert.<<

Ist das nicht besser als sich 1 Paar Schuhe zu bestellen und dieses dann wieder zurückzuschicken? Wenn die Dinger nicht passen, dann passen sie nicht.

>>Am Beispiel dieser Schuhe:
Die werden irgendwo in Fernost billigst umweltbelastend, produziert, um den halben Erdball umweltbelastend transportiert, versendet, transportiert, 5 bis 10 Minuten anprobiert, zurückgesendet, zu Abfall deklariert........das ist dekadent.<<

Warum sollte ein Anbieter diese Schuhe wegwefen, wenn sie noch ok sind? Und die Retoure scheint hier das kleinste Problem zu sein.

>>Oder die andere Variante, Produkte bis zum Garantieende zu nutzen, retour zu senden und das Geld wieder bekommen.....<<

Um Anspruch auf die Garantie zu haben muss allerdings ein Garantiefall eintreten. "Find ich nicht mehr schick" gehört da nicht zu.

Ich möchte aber aussuchen konnen

@ Weiterdenken:

Damit wird es den Bestellkunden, die z.B. 5 Paar Schuhe online bei A..... bestellen um nach dem Anprobieren 4 Paar wieder Retour zu senden, dieses handeln wesendlich erschwert.

Wir haben hier kein Schuhgeschäft, ich müsste in die Stadt fahren, wo es keine Parkplätze gibt und und und...
Wenn ein Onlinehändler mir Schuhe verkaufen will, muss er bereit sein, mir mehr als ein Paar zu schicken und die nicht gekauften zurück zu nehmen. Die sollte er aber einfach wieder an andere Menschen verkaufen. Warum nicht?

Sachen werden eben weggeworfen

Auch normale Geschäfte werfen viele Sachen weg, weil sich einfach nicht alles verkaufen lässt, auch nicht im Schlussverkauf. Da kann man nix machen.

@ Angiebird

Sie sollte lieber dafür sorgen, dass nach den FFF nicht soviel Müllberge anfallen.
Wenn es so weiter geht, geht unsere Industrie den Bach runter

Das hat mit dem Thema nix zu tun. Man kann sich doch nicht einfach hier den allgemeinen Frust von der Seele schreiben.

Geht nicht weit genug!

Ich finde der Staat sollte einfach alles enteignen und dann drüber bestimmen, was wer, wie und wo damit machen darf! Bei der Gelegenheit sollten natürlich auch Steuern und Abgaben von 70% auf 100% raufgesetzt werden!

@ DerVaihinger

Bei meinem Samsung S 7 kann der Akku nicht gewechselt werden.

Auch beim S7 kann man den Akku nachkaufen und selbst wechseln. Man benötigt ein kleines Werkzeugset und eine Anleitung (z. B. bei Youtube) und natürlich ein wenig Geschick. Schwierig ist das aber nicht.

An wem liegt es denn?

Wer bestellt den auf diese Art und schickt dann zurück.
Man kann nicht immer dem Handel den Vorwurf machen.

Ich vermute mal, Amazon und Co

sind 100x schlauer als Schulze: die werden die Retouren ins EU Ausland weiterleiten! Und dann Frau Schulze? Irgendwo wartet die Bütt und Micros für neue Ideen!

Anderswo

zB in Hongkong kostet eine weggeworfene Zigarettenkippe 130 €. Wäre ganz einfach. Allerdings haben wir nicht den Obrigkeitsstaat um das durchzusetzen.

Kürzlich war mein Kühlschrank kaputt. Nun kenne ich einen Kältemechaniker, der kam kucken und zeigte mir, dass da eine Verbindung zwischen 2 Teilen mit verschiedenen Materialien korrodiert war. Er sagte, das ist eine Sollbruchstelle, ich könne froh sein, dass bei mir der Kühlschrank die 8 Jahre gehalten hat. Reparieren könne er das nicht. Wenn der Hersteller ein Plastikteil dazwischen gebaut hätte für ca. 20 ct., würde der Kühlschrank wohl 20 Jahre halten.

Einfach auf solche Großgeräte 10 Jahre Herstellergarantie gesetzlich verpflichten, dann kosten sie natürlich was mehr (wie früher auch), aber das Thema wäre gegessen.

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