Ihre Meinung zu: Die EU fordert, Johnson schmettert ab

3. Februar 2020 - 17:21 Uhr

Unterschiedlicher könnten die Standpunkte von EU und Großbritannien vor den anstehenden Verhandlungen um mögliche Abkommen nicht sein: Die EU stellt Bedingungen, Johnson will davon nichts hören.

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Kommentare

Der lachende Dritte ist Trump:

die EU treibt Britannien in die Arme der USA, die nur allzu gerne ein Freihandelsabkommen schließen würden.

Gegen die Wand

Johnson will den harten Brexit. Dann soll er ihn auch kriegen. Wer mit dem Kopf durch die Wand will, wird eine schmerzhafte Erfahrung machen.

Nach 'Get Brexit Done' die neue Parole:

'Unleashing Britain's Potential'

Soll suggerieren, die EU hätte GB daran gehindert, die wirtschaftliche Supermacht zu werden.

Na, dann können Sie es bald beweisen. Mit den weltweit begehrten Erzeugnissen der britischen Industrie (ein Scherz!)

Die EU fordert,Johnson schmettert ab....

Die EU fordert.Und sie fordert-natürlich Wohlverhalten.
Aber,wie es aussieht wird daraus nicht viel.
Zugang zum Markt,Zugang zu den Fischereigründen.
Aber offensichtlich ist es so,daß sich immer die gleichen Leute verrechnen,wie beim Referendum und der Wahl.

Polit-Clown

Die Briten sind (sofert wahlberechtigt) alt genug zu wissen, auf wen sie sich da eingelassen haben. Kein Mitleid.

Neoliberal

Johnson zieht seine neoliberale Agenda durch. Arbeitnehmerrechte? Verbraucherrechte? Umweltstandards? Das interessiert ihn und seine Sponsoren nicht mal periphär.

re bernd kevesligeti

"Die EU fordert.Und sie fordert-natürlich Wohlverhalten.
Aber,wie es aussieht wird daraus nicht viel.
Zugang zum Markt,Zugang zu den Fischereigründen."

Zugang zum Markt? GB will den zollfreien Zugang zum EU Markt. Aber ohne Regeln, an die man sich halten müsste.

erst lesen ....

da wird ein Deal abgeschlossen und danach über die Bedingungen diskutiert ?
Großes Kino !!!!

@ Paul Puma

die EU treibt Britannien in die Arme der USA, die nur allzu gerne ein Freihandelsabkommen schließen würden.

Warum sollten die Amerikaner mit Boris ein Abkommen schließen? Sie werden es ihm diktieren.

Weil Johnson davon nichts

Weil Johnson davon nichts hören will, werden viele Britinnen und Nordiren dann wohl fühlen müssen, wohin dieser Isolationskurs führt.

Die normalen Maximalforderungen

Vor den Verhandlungen kommen von beiden Seiten Maximalforderungen und rote Linien, und später einigt man sich.
Wie immer.

Eigentlich dachte

ich das es nun endlich mit dem Austritt mal ruhiger um GB wird, scheint aber in den Medien nicht ganz so zu sein.
Natürlich will BJ was anderes als sich den zusätzlichen Regeln unterwerfen, dann hätte GB ja auch in der EU bleiben können, um die Fische gibt ja schon lange Streit.
Und Handel nach WTO ist doch gar nicht so schlecht, haben wir mit anderen Ländern doch auch, wo keine expliziten Verträge bestehen.
Früher wurde nur danach gehandelt, und wenn die EU zu viele Anforderungen stellt, dann gibt eben einen harten Schnitt, verlieren werden beide Seiten.
Vielleicht kann man ja etwas abrüsten.

Polit-Clown/Gegen die Wand

Erfahrung ist die beste Schule, aber die teuerste !

GB und EU !

Die EU will verständlicherweise etliche errungene Standards weiterhin in GB erhalten, für alle noch EU- Bürger, aber auch für viele britische Angestellten.
Aber der große britische Clown will dies nicht, sondern diese Errungenschaften vernichten, um der Industrie und damit etlichen Reichen zu noch mehr Reichtum verhelfen.
Johnson wandelt so immer mehr auf Trumps Spuren, ist genauso überheblich, wie auch genauso arrogant.
Da werden noch etliche Briten entsetzt erwachen, wenn sie erst einmal merken, was sie sich mit dem Brexit tatsächlich ein gebrockt haben.

re gelenkte-dem-de

"Die normalen Maximalforderungen

Vor den Verhandlungen kommen von beiden Seiten Maximalforderungen und rote Linien, und später einigt man sich.
Wie immer."

Aber Johnson steht mehr unter Druck, weil er sehr viel vor der Wahl versprochen hat, und sehr viele Menschen enttäuschen könnte.

Tendenziell wird er es eher auf den harten Brexit ankommen lassen und alle Probleme danach bei anderen abladen.

Populisten-mäßig eben.

re von karwandler 16:37

Nach dem Artikel ensteht aber der Eindruck,daß die EU,die fordernde Seite ist.Und soll denn auch das EuGH-Urteil weiter verbindlich bleiben(outgesourcte Beschäftigte ohne Anspruch auf Tarifsteigerungen wie Stammbeschäftigte) ?

16:42 von Gelenkte-Dem-DE

Die normalen Maximalforderungen
Vor den Verhandlungen kommen von beiden Seiten Maximalforderungen und rote Linien, und später einigt man sich. Wie immer.
Stimmt. Liegt ja in der Natur der Sache. Sonst bräuchte man ja nicht Verhandeln.

BREXIT (done)

Da Herr Premierminister Johnson keine Einmischung in britische Angelegenheiten wünscht, und GB wohl keine Regeln der EU folgen will sollten, zumindestens hinsichtlich der Handelsbeziehungen, zwischen GB und EU alle Regeln, ohne Ausnahme, der WTO gelten, sofern GB der WTO beitritt.

@ Gelenkte-Dem

... und später einigt man sich. Wie immer.

Ich möchte nicht, dass meine EU auf die sinnlosen Vorschläge eines Populisten eingeht und bin mir im Übrigen ziemlich sicher, dass es zum harten Brexit kommt.

Wir stehen's relativ locker durch, bei den Briten tut es mir nur um die Proeuropäer leid.

@16:31 von Bernd Kevesligeti

"Die EU fordert. Und sie fordert-natürlich Wohlverhalten" - versuchen Sie es doch mal mit Sachlichkeit. Die EU hat bestimmte Standards für z.B. Waren, Dienstleistungen und Anderes, und die fordert sie HOFFENTLICH auch von allen Handelspartnern. Das ist doch rechtens, oder ?
Ich hoffe sehr, daß keine europäischen Standards gegenüber den Briten aufgegeben werden. BJ mag seinen Brexit raffiniert eingefädelt haben, aber die tausend Regeln und deren Kombinationsmöglichkeiten muß er erst noch begreifen lernen, oder wie es mal einer so schön sagte "Die unmittelbare Konfrontation mit den Details erschwert den Überblick."

re bernd kevesligeti

"re von karwandler 16:37

Nach dem Artikel ensteht aber der Eindruck,daß die EU,die fordernde Seite ist"

Keine Regeln akzeptieren ist keine Forderung?

Die widerliche Brüsseler Krake

>>Großbritannien müsse künftig einen "offenen und fairen Wettbewerb" führen, forderte Barnier - und das bedeute, dass sich London auch weiterhin an von der EU gesetzte Standards halten müsse, sei es beim Handel, bei der Klima- oder Steuerpolitik. Dafür müsse es "wirksame Garantien" geben.<<

Herr Barnier, das ist ja mitunter ein Grund, warum die Briten die EU verlassen hat, weil sie einfach keine Lust auf die permanente Bevormundung aus Brüssel haben!

Herr Johnson, setzen sie sich mit den Wirtschaftsministern der jeweiligen Länder zusammen,........in einer Nacht- und Nebel-Aktion......und handeln sie den Warenverkehr aus - dass beide Seiten profitieren- besser als mit dem Verhandlungspartner in Brüssel!

BREXIT (done)

Herr Premierminister Johnson
will wohl kein Regeln der EU mehr akzeptieren.
Wenn GB Mitglied in der WTO sein wird, sollten ausschließlich für den Handel zwischen der EU und GB, die WTO-Regelungen sein. Das bedeutet kein Freihandel mit der EU.

Stimmt nicht

Höhere Standards als in der EU gelten zum Beispiel ganz erheblich bei den Tierrechten. Lebendtransporte sollen massiv eingeschränkt werde, das Kückentöten und die betäubungslose Schweinekastration verboten werden und in Sachen Haustiere sind die Briten auch um einiges schärfer. Alles, wofür man in Deutschland (noch vergebens) kämpft setzt das UK bereits um.

Ja, Verbraucherrechte sind nicht ganz so stark. Aber diese sehen in der EU auch nur stark aus, befolgt wird wenig. Man erwähne nur einmal die E102,E122 usw. Das BIO-Siegel verdient den Namen nicht und die Tierzucht speziell in Deutschland ist unter aller SAU. Medikamenten-Preise wie sonst nirgends, Zulassungsverfahren wie der Willen (z. B. Diesel...) usw.

Arbeitnehmerrechte? Im UK findet man kaum ein Stellenausschreiben ohne Gehaltsangabe. In Deutschland halten es viele Unternehmen als ganz normal Überstunden weder zu bezahlen noch auszugleichen. Im UK gibt es die Zero-Hour-Verträge, in Deutschland nennt sich das Sub-Unternehmer..

Abwarten

Wieviele Jahrhunderte ging es vor der sogenannten EU- Mitgliedschaft? Und es wird auch wieder irgendwie passen.
Die werden sich schon einigen. Egal wie.

Mann beißt Hund

Gefühlsmäßig müsste die Schlagzeile eigentlich lauten: "Johnson fordert, die Eu schmettert ab."
Johnson orientiert sich scheinbar an Maggi Thatchers Taktik. Aber damals waren die Vorzeichen anders, damals wollte die EU die Britten als Mitglied gewinnen. Johnsons Stil dürfte daheim aber ankommen, jedenfalls solange das blaue Wunder ausbleibt.

Es ist doch auch Hrn. Johnson

Es ist doch auch Hrn. Johnson klar, dass er als Vertreter eines einzelnen Landes viel weniger Verhandlungspower hat, als ein Verbund von 27 Ländern. " Große Klappe " bringt da nichts.

„Sollten sich die britische Regierung und die EU in den kommenden Monaten nicht einigen können, droht erneut ein sogenanntes No-Deal-Szenario und letztendlich doch noch der harte Brexit“

Danach sieht es, wenn man sich Boris Johnsons offenbar auf Selbstüberschätzung beruhende höchst eigenwillige Interpretation von „fairem Interessenausgleich“ ansieht, leider aus: "Bestehen wir etwa darauf, dass die EU alles so macht wie wir, als Preis für freien Handel? Nein, das tun wir nicht".

Geht schon wieder los.

Geht schon wieder los. Rosinen fordern. Und nur plumpudding anbieten.

re von Karussel und karwandler 17:03

Worum geht es dabei ? Es geht doch,wie es im Artikel steht um die Fischgründe um Marktzugang.Es geht um die ökonomischen Interessen der EU.Nicht mehr und nicht weniger.

Und wenn man ganz sicher den harten Brexit befördern will,dann schickt man zu den Verhandlungen Guy Verhofstad.

16:48 von karwandler

re gelenkte-dem-de

"Die normalen Maximalforderungen

Vor den Verhandlungen kommen von beiden Seiten Maximalforderungen und rote Linien, und später einigt man sich.
Wie immer."

Aber Johnson steht mehr unter Druck, weil er sehr viel vor der Wahl versprochen hat, und sehr viele Menschen enttäuschen könnte.

Tendenziell wird er es eher auf den harten Brexit ankommen lassen und alle Probleme danach bei anderen abladen.

Populisten-mäßig eben.
////
*
*
Barnier fordert Zugang zu britischen Fischereigründen

Und die zweite Bedingung: Zugang für die EU zu britischen Gewässern, den dortigen Fischereigründen und den britischen Markt, um dort eigene Produkte anbieten zu können. Einen "gegenseitigen Zugang nach Quoten" stellt sich Barnier vor.
*
Populisten-mäßig eben?

16:49, Bernd Kevesligeti

>>Nach dem Artikel ensteht aber der Eindruck,daß die EU,die fordernde Seite ist.<<

Natürlich. Freihandel, den Herr Johnson ja gerne möchte, gibt es nicht ohne Bedingungen.

>>Und soll denn auch das EuGH-Urteil weiter verbindlich bleiben(outgesourcte Beschäftigte ohne Anspruch auf Tarifsteigerungen wie Stammbeschäftigte) ?<<

Ich glaube, damit hätte Herr Johnson wohl die allergeringsten Probleme.

Anstehende Verhandlungen

Ursula von der Leyen, betonte erneut: "Es gibt keinen Freifahrtschein in den Binnenmarkt, sondern immer nur Rechte und Pflichten."
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Das sieht Johnson aber ganz anders. Nur drei Tage nach den Brexit beginnt von seiten des Aussteigers erneut die Rosinenpickerei. Mal sehen wie lange die EU ihre Bedingungen gegenüber GB einfordert. Ich befürchte je länger diese Verhandlungen dauern um so milder werden die Bedingungen eines Abkommen mit der EU. Die Briten hatten ja auch schon in der Vergangenheit in der EU die eine oder andere Extrawurst durchgesetzt...

re morgentau19

"Herr Johnson, setzen sie sich mit den Wirtschaftsministern der jeweiligen Länder zusammen,........in einer Nacht- und Nebel-Aktion......und handeln sie den Warenverkehr aus - dass beide Seiten profitieren- besser als mit dem Verhandlungspartner in Brüssel!"

Das wäre Ihnen als EU-Gegner natürlich sehr sympathisch. Aber das Verhandlungsmandat hat die EU Kommission und zwischen GB und einzelnen Ländern gibt es nichts auszuhandeln.

...gewinner...

Johnsen wird bekommen was er will und die EU wird einknicken.
Er wird GB mit seiner Politik wirtschaftlich stärken, indem er den Bürokratismuss eindämmt. Das ist der Vorteil gegenüber der EU.
Wir sind nur am Regulieren und schwächen uns damit. Bürokratie ist der größte Bremser der Wirtschaft, denn sie verteuert alles.
Ich glaube an den Erfolg von Johnsen.

das habe ich vorausgesehen ...

"Die EU strebe "keine Zölle und Einfuhrquoten auf alle Waren an""
Im Grunde wird es für GB so weitergehen wie bisher, ohne die vielen Nachteile der EU. Gesetze ohne EU-Einfluss (die häufig eh nur ein kleinster gemeinsamer Nenner sind), selbst bestimmen wer ins Land kommen u. bleiben darf, keine Beiträge mehr.

So wie es aussieht wird die EU nicht aus dem Austritt lernen, man wird sich weiter vom Bürger entfernen. Anstatt den Gürtel enger zu schnallen bleiben die Ausgaben (im besten Fall) gleich.
Auf D wird sich der Druck erhöhen (der besteht schon), dass wir noch höhere Beiträge zahlen (mit GB lagen wir schon bei ca. 25% bei 28 Staaten!).

Ich habe so sehr die Schnauze voll

dass ich einen harten Brexit wünsche und dann schauen werde wem dieser mehr weh tut. Ist das Sadismus ;) ;)

Was die Regeln der EU bedeuten (zumindest zum Teil...)

Zitat Johnson:
>>Es gibt keinen Grund dafür, ein Freihandelsabkommen mit der Akzeptanz der EU-Regeln zur Wettbewerbspolitik, zu Subventionen, zu sozialen Rechten, zum Umweltschutz und ähnlichem zu verbinden. Jedenfalls nicht, solange nicht umgekehrt die EU auch die britischen Regeln akzeptiert.<<

Das ist völliger Unsinn. Fairer Freihandel bedingt eine Angleichung der Wettbewerbsbedungen.
Die Wettbewerbspolitik der EU hat das Ziel fairen Wettbewerb zu ermöglichen/ unterstützen. Ohne diese könnte GBs Regierung z.B. EU ansässige Unternehmen aus öffentlichen Ausschreibungen ausschließen oder Monopole ermöglichen

Die Subventionspolitik der EU verbietet grundsätzlich(!) staatliche Beihilfe und sorgt so für einen fairen Wettbewerb. Subventionen sind nur in Ausnahmefällen erlaubt. Wenn diese Regeln für GB nicht gelten könnte GB ihre Unternehmen staatlich subventionieren um hier die Konkurrenz aus dem Markt zu drängen.

Das lässt sich nicht trennen.

re bernd kevesligeti

"Worum geht es dabei ? Es geht doch,wie es im Artikel steht um die Fischgründe um Marktzugang.Es geht um die ökonomischen Interessen der EU.Nicht mehr und nicht weniger."

Und der Marktzugang der Briten zur EU ist nicht deren ökonomisches Interesse? Werden Sie irgendwann lernen, dass es um ein zweiseitiges Verhältnis geht?

"Und wenn man ganz sicher den harten Brexit befördern will,dann schickt man zu den Verhandlungen Guy Verhofstad."

Erstens steht das nicht zur Debatte und zweitens drückt der Satz offenbar persönliche Abneigung aus, die hier gar nichts zu suchen hat.

Die EU fordert...

wäre jetzt an der Zeit, dass sich vdL und Barnier mal mit dem Begriff "Souveränität" beschäftigen oder ist es schlicht die Macht der Gewohnheit? Die Zeit der Forderungen ist abgelaufen, zumindest was GB betrifft.

@Felina2

mir geht's genauso.
Hauptsache Ende ;)

re giselbert

"Auf D wird sich der Druck erhöhen (der besteht schon), dass wir noch höhere Beiträge zahlen (mit GB lagen wir schon bei ca. 25% bei 28 Staaten!)."

Die Beiträge bemessen sich als Prozentanteil vom BIP. Dass der Staat mit dem höchsten BIP dann den absolut höchsten Beitrag zahlt sollte Ihnen einleuchten - möglicherweise.

Warum mit GB verhandeln wenn Schottland bald unabhängig ist

Die EU muß derzeit gar nichts tun außer abwarten. Das Hickhack um den Brexit dauert mittlerweile so lange, dass sich Firmen und EU-Bürger in GB darauf einstellen konnten. Wer das nicht hat ist selbst schuld. Die EU sollte abwarten, was sich mit Schottland tut. Alle wirklich interessanten Ressourcen, Öl und Fangrechte, kann nach dessen Unabhängigkeit auch mit Schottland verhandelt werden. Der Finanzplatz London wird sich neu erfinden müssen. Es wird sich ein Nachfolger innerhalb der EU finden. Und was sonst hat England zu bieten? Ich hoffe auf die Zeit dass das Pfund so fällt, dass immer weniger Engländer in meinen Urlaubsländern die Sau rauslassen.

Man wird sehen

Natürlich haben die EU und GB ihre Standpunkte. Das ist legitim. Am Ende wird man sehen wie nah man sich kommt und ob es zu einem Vertrag kommt. Läuft es erstmal für GB gut, noch ändert sich ja nichts, wird BJ Oberwasser haben. Läuft es schlecht, kippt die Stimmung in GB, wird er auf die EU zugehen.
Und ob ihm die USA den roten Teppich ausrollen werden? Bei diesem „dealmaker“ fraglich.
Aber in vielen Dingen müssen wir eng zusammen arbeiten, Siehe Terrorbekämpfung“
Wir wissen nicht was dabei herauskommt. Aber Eines kann ich Versprechen. Es wird interessant werden.

17:10 von Jörg Graf

Abwarten

Wieviele Jahrhunderte ging es vor der sogenannten EU- Mitgliedschaft? Und es wird auch wieder irgendwie passen.
Die werden sich schon einigen. Egal wie.
///
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Nur traurig, gestern wurde nur einmal berichtet das Johnsons GB ähnlich behandelt werden möchte, wie z. B Kanada.

@17:27 von Der freundliche...

>>Ich befürchte je länger diese Verhandlungen dauern um so milder werden die Bedingungen eines Abkommen mit der EU. Die Briten hatten ja auch schon in der Vergangenheit in der EU die eine oder andere Extrawurst durchgesetzt...<<

Es wird sicherlich ein irgendwie geartetes Entgegenkommen geben. Allerdings hat sich die EU bei den Verhandlungen mit GB als sehr zuverlässig und transparent erwiesen. Es wurde klar gesagt was man will und was nicht.
GB musste erst einmal herausfinden was es überhaupt will und Johnson hat seine Ziele nicht eingehalten.

Nach...

meiner Meinung soll es zu einer harten Scheidung zwischen Brüssel und London kommen. Erst das Gezerre um den Austritt. Jetzt möchte das Vereinigte Königreich nur die Vorteile haben aber bitte keine Pflichten.

17:06, morgentau19

>>Die widerliche Brüsseler Krake
>>Großbritannien müsse künftig einen "offenen und fairen Wettbewerb" führen, forderte Barnier - und das bedeute, dass sich London auch weiterhin an von der EU gesetzte Standards halten müsse, sei es beim Handel, bei der Klima- oder Steuerpolitik. Dafür müsse es "wirksame Garantien" geben.<<

Herr Barnier, das ist ja mitunter ein Grund, warum die Briten die EU verlassen hat, weil sie einfach keine Lust auf die permanente Bevormundung aus Brüssel haben!<<

Sie sind also für Freihandel frei jeden Standards? Chlorhünchen, Genmais, hohe Pestizidrückstände, die ganze Palette?

>>Herr Johnson, setzen sie sich mit den Wirtschaftsministern der jeweiligen Länder zusammen,........in einer Nacht- und Nebel-Aktion......und handeln sie den Warenverkehr aus - dass beide Seiten profitieren- besser als mit dem Verhandlungspartner in Brüssel!<<

Sie verstehen das Wesen der widerlichen Krake nicht. Es handelt sich um eine Zollunion. Da kann niemand separat aushandeln.

17:32 von karwandler

re bernd kevesligeti

"Worum geht es dabei ? Es geht doch,wie es im Artikel steht um die Fischgründe um Marktzugang.Es geht um die ökonomischen Interessen der EU.Nicht mehr und nicht weniger."

Und der Marktzugang der Briten zur EU ist nicht deren ökonomisches Interesse? Werden Sie irgendwann lernen, dass es um ein zweiseitiges Verhältnis geht?

"Und wenn man ganz sicher den harten Brexit befördern will,dann schickt man zu den Verhandlungen Guy Verhofstad."

Erstens steht das nicht zur Debatte und zweitens drückt der Satz offenbar persönliche Abneigung aus, die hier gar nichts zu suchen hat.
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In einem haben Sie Recht.
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Wenn doch nur Alle, auch für sich begreifen würden, dass es um ein zweiseitiges Verhältnis geht?

re von fathaland slim 17:23

Ja,aber daß EuGH-Urteil,es gilt nicht für Länder die austreten.Und damit ein Vorteil für Beschäftigte.
Und natürlich,Freihandel gibt es nicht ohne Bedingungen:Die kann man nachlesen in den entsprechenden Abkommen(Mercosur,CETA).Sondergerichtsbarkeit für Konzerne.Attac hat dazu einiges veröffentlicht.

@17:29 von Knorlo

>>Johnsen wird bekommen was er will und die EU wird einknicken.<<

Ist bisher nicht passiert, warum sollte sich das nun ändern?

>>Er wird GB mit seiner Politik wirtschaftlich stärken, indem er den Bürokratismuss eindämmt. Das ist der Vorteil gegenüber der EU.
Wir sind nur am Regulieren und schwächen uns damit. Bürokratie ist der größte Bremser der Wirtschaft, denn sie verteuert alles.<<

Haben Sie auch nur annähernd eine Vorstellung darüber, wieviel Bürokratie wir aufgrund des gemeinsamen EU-Binnenmarktes und der vereinheitlichten Regularien einsparen?
Denken Sie es wäre weniger Aufwand 27 Einzelverträge auszuhandeln? Oder jedes zulassungspflichtige Produkt in jedem Land einzeln zulassen zu müssen?

The Cockroach

Man lese Ian McEwans herrliches Buch The Cockroach, das allerdings. wesentlich tiefer geht als nur eine Kritik an "Johnson " zu sein.
Die Idee des "Reversalism", i.e. Zahlen um arbeiten zu dürfen und für Einkaufen bezahlt zu werden, passt doch gut ins Konzept und in den Lebensplan von Leuten wie K..K. ! Ebenso auch die letzte Rede d. Cockroach, Jim Sams!

re von karwandler 17:32

Oh,"persönliche Abneigung",damit haben Sie Probleme ?
Und zweiseitiges Interesse ? In der Überschrift steht "Johnson schmettert ab".
Und das führt hier zu Schnappatmung,warum ?

@17:37 von passdscho

>>Die EU muß derzeit gar nichts tun außer abwarten. Das Hickhack um den Brexit dauert mittlerweile so lange, dass sich Firmen und EU-Bürger in GB darauf einstellen konnten. Wer das nicht hat ist selbst schuld.<<

Und wie stellt man sich genau auf die noch nicht ausverhandelte Beziehung zwischen GB und der EU ein? Aktuell wissen wir ja noch nicht einmal ob und für welche Teilbereiche es Einigungen geben wird.

17:41, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim 17:23
Ja,aber daß EuGH-Urteil,es gilt nicht für Länder die austreten.Und damit ein Vorteil für Beschäftigte.<<

Natürlich hat Boris Johnson die Rechte der Beschäftigten im Blick, der große Arbeiterführer. Wie konnte ich das vergessen?

>>Und natürlich,Freihandel gibt es nicht ohne Bedingungen:Die kann man nachlesen in den entsprechenden Abkommen(Mercosur,CETA).Sondergerichtsbarkeit für Konzerne.Attac hat dazu einiges veröffentlicht.<<

Mit einer Sondergerichtsbarkeit für Konzerne hätte Boris Johnson nicht die allergeringsten Probleme.

EU-Position

Herr Barnier fordert im Namen der EU, hat die Unterstützung von Frau v.d.L., UK soll weiterhin alle Regel der EU befolgen ohne weiter Mitglied in dem Verbund zu sein. Versteh wer will. Ich nicht! Im Prinzip keine Veränderung. Glaubt tatsächlich jemand (außer Traumtänzer), dass sich nicht nur Herr Johnson sondern auch seine Regierung und das britische Parlament darauf einlassen? Dann hätte UK ja nicht austreten müssen.
Good luck to the British People.
Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R.

@17:41 von Bernd Kevesligeti

>>Ja,aber daß EuGH-Urteil,es gilt nicht für Länder die austreten.Und damit ein Vorteil für Beschäftigte.<<

Gerichte machen keine Gesetze. Wenn GB die rechtliche Situation beibehält gibt es keinen Grund warum ein anderes Gericht anders entscheiden würde.
Die Tories sind im Übrigen völlig unverdächtig sich sonderlich für Arbeitnehmerrechte einzusetzen.

In der Knelle.

Boris Johnson sitzt in der Klemme. Er muss Resultate zeigen. Und zwar in diesem Jahr noch. Resultate heißt für die Wähler, Einkommenssteigerungen, niedrigere Arbeitslosigkeit, niedrigere Preise und Verbesserung der Infrastruktur in Nordengland.
Das die Wähler dies erwarten ist Boris selber schuld. Zuviel versprochen. Und wird es nicht gehalten, dann kommen Neuwahlen. Und die wird Boris nicht mehr gewinnen können.
Und jetzt kommt der Preisdruck für die europäischen Lieferanten und der Konkurrenzdruck aus England um jeden Preis, also Verschlechterung der Arbeitsbedingungen in England.
Und die Antwort der EU....Zölle ??

andererseits

Isolationskurs?? Sie sind vermutlich Hellseher.
Die Briten sollten froh sein, aus der kränkelnden Monster-EU ausgetreten zu sein.
Einer der Gründe war übrigens die Flutwelle der Migranten-aber das wissen Sie ja. - Daher kann man erst recht die BREXIT - Entscheidung begrüßen.

re bernd kevesligeti

"Und zweiseitiges Interesse ? In der Überschrift steht "Johnson schmettert ab"."

Und wenn Sie nicht nur die Überschrift lesen finden Sie im Artikel, was Johnsohn fordert.

Dass Sie das Thema wieder auf "nur die EU hat Interessen" verkürzen wollen, lässt zweifeln, ob man das mit Ihnen überhaupt diskutieren kann.

Es geht immer um Normierungen ....

.... womit die Briten traditionell ein erhebliches Problem hatten. Wir erinnern uns: Meilen, Pints, Stones, Gallons. Dann geht es um ganz klare Verarbeitungsnormen von Lebensmitteln, sonst würde der Wettbewerb einseitig verzerrt....wie zB Hitze beim Pasteurisieren, Chlorierungen, Angaben über Inhaltsstoffe, Verwendung genmanipulierter Pflanzen.... Auch im Austausch von Information aller Art bedarf es selbstredend bindender Absprachen. Das wird jetzt alles von vorne bis hinten erneut aufgerollt. Sehr unspassig- für die Briten.

Und so nebenbei gehts natürlich auch um das Pfund. Seit Camerons Ankündigung eines Referendums hat das britische Pfund 22 Prozent der Kaufkraft eingebüsst. Europa-Importe kommen die Briten jetzt schon sehr teuer zu stehen.

Die Verhandlungen stehen nun unter diesem Vorzeichen. Es ist jetzt die Europäische Union, die mit einem kleinen Inselstaat verhandelt. Johnson tut so, als geschehe es nach seinen Bedingungen. Dabei wertet er nur die eigene Währung ab.

Brexit

Da kann man gespannt sein , ob es denn stimmt was die EU verkündete , dass UK den Zusammenhalt in der EU vermissen wird !
Wo bitte , ist denn der Zusammenhalt ?

@ 17:37 von karwandler

"re giselbert"

"Die Beiträge bemessen sich als Prozentanteil vom BIP. Dass der Staat mit dem höchsten BIP dann den absolut höchsten Beitrag zahlt sollte Ihnen einleuchten - möglicherweise."

Möglicherweise spielt das Zustandekommen für viele keine Rolle, sondern nur die Tatsache der 25%. Ich sehe darin eine nicht gerechtfertigte Umverteilung deutscher Steuergelder. Solange die Rahmenbedingungen nicht gleich sind (z.B. Frankreich Rente mit 62) zahlt einer drauf.

Erfolgt nun der Ausbau der

Erfolgt nun der Ausbau der nächsten Stufe zur Schädigung der Rest-EU, in dem am Ende ein Inselstaat stehen wird, der sich durch roulettekapitalistische Einkunftstricksereien auf EU-Kosten ernähren wird? Was soll es auch für dieses, mit teilweise mittelalterlichen Staatsform als Königreich agierende Land, außer als amerikanischer Jagdgefährte, auch leben, wo die eigentlichen Kenntnisse aus den Jahrhunderte konditionierten, lang betriebenen Einkunftsmöglichkeiten aus Menschenhandel, Kolonialismus und Glasperlentauschhandel heute immer schwerlicher zu betreiben sind?Wie wohl aber wir, die in der EU zurückgelassenen, die immer offensichtlichen Folgen aus dieser britischen Geschichte der Selbstherrlichkeit in Form von teueren Bewältigungen von Krisengebieten wie jetzt aus nahem/mittleren Osten und gesellschaftsspaltenden Aufnahmen von immer mehr Flüchtlingen zu bezahlen haben. Da hofft man nur, dass es eines Tages doch so etwas wie Gerechtigkeit geben möge und zwar auch für die Briten.

@ morgentau19

Die widerliche Brüsseler Krake

Darauf habe ich gespannt gewartet. Der gute alte bashige Foren-Mainstream.

Die EU fordert

Kann die EU eigentlich noch mehr als nur fordern und WARNEN ? Warnung an die Verbleibenden, ja nicht zu wagen auszutreten.......... Das allein ist schon reinste Erpressung (wie geschehen in der letzten Woche!)
Mme M² (Merkel - Macron Begünstigte ) v.d.Leyen wird es schon "Atlantiker -gemäß" richten.

17:54, SanVito

>>andererseits
Isolationskurs?? Sie sind vermutlich Hellseher.
Die Briten sollten froh sein, aus der kränkelnden Monster-EU ausgetreten zu sein.
Einer der Gründe war übrigens die Flutwelle der Migranten-aber das wissen Sie ja. - Daher kann man erst recht die BREXIT - Entscheidung begrüßen.<<

Die "Flutwelle der Migranten", die im Brexitwahlkampf eine Rolle gespielt hat, das waren polnische Staatsbürger.

Knorlo

Volle Zustimmung!

Trump und Pseudo-Trump

Da lässt sich ein ehemaliger Bürgermeister vor den Karren eines ehemaligen Show Masters spannen und dazu benutzen, die gefürchtete EU zu spalten ...

... was für eine groteske Lachnummer!

Popcorn oder Nachos ist die Frage - was passt besser zu dieser Kommödie?

Wichtig wäre, klare Kante zu zeigen auf Seiten der EU ... hier haben Merkel und Macron das Wort! ...

... alle anderen sind mit Selbstdarstellung mehr als genug beschäftigt!
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Verspätete Pubertät

Offensichtlich hat der gute Boris im entsprechenden Alter nicht ausreichend seine Grenzen aufgezeigt bekommen. Bezeichnend, dass sich seine Geschwister von ihm abgewendet haben. Umso dringender ist es ihm, sich mit seinen Rüpeleien durchzusetzen. Und damit liegt er voll im Trend . Wie Manfred Lütz in seinem Buch "Irre - Wir behandeln die falschen" einleuchtend darlegt, sind viele Führungskräfte Psychopathen, die mit ihrem Verhalten durch Nichtbeachtung von Anstand und Höflichkeit bei immer mehr sensiblen Menschen psychische Störungen verursachen. Vergleiche dazu die Zunahme an Fehltagen durch psychische Probleme bei Arbeitnehmern!

re kapt.ahrens

"Herr Barnier fordert im Namen der EU, hat die Unterstützung von Frau v.d.L., UK soll weiterhin alle Regel der EU befolgen ohne weiter Mitglied in dem Verbund zu sein."

Es geht um die Regeln im Handel. Ansonsten kann GB ruhig die Glühbirnen wieder einführen.

Jetzt verstanden?

Johnson steht unter Druck

und muss schnell liefern. Er versteht sich als harten Retter Britaniens und hat mit der EU gebrochen. Verhandlungen werden schwierig bis unmöglich. Sollte er wie angekündigt aus GB eine Steueroase a la Kaimaninseln machen, haben wir aber ganz schnell Kompfschmerzen und viele deutsche Firmen werden dort auch ihren Briefkasten anbringen. Davor hat die EU meines erachtens die meiste Sorge. Sollte die EU Rosinenpicken zulassen dann steht der ganze Sinn der EU in Frage und andere Länder werden folgen und Putin und Trump klatschen in die Hände.

@ SanVito

Einer der Gründe war übrigens die Flutwelle der Migranten ...

Ja die "Flutwelle" der polnischen Erntearbeiter hat den Brexiteers in die Karten gespielt. Nicht dass man selbst in der Ernte arbeiten wollte - igittigitt. Aber diese "Flutwelle", richtig beängstigend.

PS Welches Menschenbild steckt eigentlich hinter der Vokabel "Flutwelle". Man muss sich ja schämen.

@17:33 von deutlich

>>wäre jetzt an der Zeit, dass sich vdL und Barnier mal mit dem Begriff "Souveränität" beschäftigen oder ist es schlicht die Macht der Gewohnheit? Die Zeit der Forderungen ist abgelaufen, zumindest was GB betrifft.<<

Es geht hier um Vertragsverhandlungen. Beide Seiten können die Angebote der Gegenseite akzeptieren oder ablehnen - völlig frei. Niemand kann der anderen Seite etwas aufzwingen, obwohl die Verhandlungspositionen unterschiedlich stark sind. Wenn die EU etwas haben möchte wird sie im Gegenzug etwas liefern müssen - und umgekehrt.

Es ist doch viel eher so, dass von der britischen Seite immer wieder Versprechungen gemacht worden sind, die ohne Zugeständnisse der EU nicht einzuhalten waren. In den Versprechungen war die EU immer nur ein Spielball, der schon mache was man verlangen würde. Das erwies sich allerdings als falsch.
Die falschen Versprechen des Populismus stoßen an der Ländergrenze auf die bittere Wahrheit.

re sanvito

"Die Briten sollten froh sein, aus der kränkelnden Monster-EU ausgetreten zu sein.
Einer der Gründe war übrigens die Flutwelle der Migranten-aber das wissen Sie ja"

Ich weiß, dass Sie fake news verbreiten.

Eien "Flutwelle der Migranten" hat GB nie erreicht. Schauen Sie in einen Atlas, es liegt auf einer Insel.

@SanVito, 17:54

"Einer der Gründe war übrigens die Flutwelle der Migranten-aber das wissen Sie ja." -
Nein, war es nicht. Die Arbeitnehmer aus der EU (z.B. aus Polen) waren einer der Gründe. Diese haben aber mit der 'Flutwelle', die sie meinen, auch wirklich überhaupt nichts zu tun. Aber das wissen sie ja. Nur passt das nicht so gut in ihre Argumentationskette.

Mehrere Kommentare @karwandler

Sehr gut.

Also, quälen Sie sich nicht mit der Frage, ob aus dieser Beziehung die Spannung raus ist. (011119)

„Für die britische Exklave Gibraltar im Süden Spaniens ist die Frage der Grenzregelung bei den Verhandlungen von entscheidender Bedeutung.“

„Der Schengen-Raum umfasst 26 Länder, 22 EU-Mitgliedsstaaten und vier weitere europäische Länder. An ihren Grenzen entfallen Pass- und Grenzkontrollen. Sechs EU-Länder, darunter Großbritannien, sind nicht Teil des Schengen-Raums.“

Oft werden hier Irland, Schottland, Wales als mögliche Probleme angeführt.

Ich bin auch unsicher,
aber meine Glaskugel hat sich bis jetzt noch nie geirrt.

Ein Beitritt Gibraltars zum Schengen-Raum, wäre der 1. positive Schritt.

Bis jetzt ist der Brexit medium rare,
bis well done, haben wir noch eine

kleine Übergangsphase.

@ 17:29 von Knorlo

Wenn Johnson im UK den Bürokratismus eindämmen möchte, hat er viel zu tun. Denn der EU-Bürokratismus hat eher britischen Ursprung als umgekehrt. Beweis: NHS hat gar nichts mit der EU zu tun, ist aber schon immer ein Musterbeispiel an sich selbst genügender Bürokratie, schon lange vor dem Beitritt des UK zur EG. Im Gegenteil, Johnson wird den Bürokratismus fröhliche Urständ feiern lassen. Denn Ziel ist die Behinderung jeglicher ausländischer Konkurrenz - die inländische ist die Bürokratie gewöhnt.

re von fathaland slim 17:50

Natürlich,da haben Sie recht,Johnson ist kein Arbeiterführer.
Diesen Titel verdienen nur Guy Verhofstadt und andere EU-Politiker.

Und im übrigen lenken Sie immer auf Johnson ab,wenn es um EuGH-Urteile und EU-Freihandel und seine Modalitäten geht.

@ Bernd

Ist es nicht ein wenig naiv zu glauben, dass sich die Brexiteers für Arbeitnehmerrechte einsetzen werden?

Der Brexit ist doch recht durchsichtig eine bis ins Mark eindeutig neoliberale Inszenierung.

Priviligierte Partnerschaft nur mit EU-Mitgliedern ...

Besonders vorteilhafte Handelsbedingungen wie mit Kanada kann es nur geben, wenn das befreundete Land, wie hier Kanada, einfach keine Möglichkeit hat, der EU-Gemeinschaft beizutreten.

Eine privilegierte Partnerschaft kann es nur mit EU-Mitgliedern geben!!! Das ist wichtig auch wegen der Glaubwürdigkeit des EU-Gedankens.

Kein Mensch / Wähler würde in der EU bleiben wollen, wenn GB aus den Pflichten der Solidargemeinschft austritt und dennoch alle "Goodies" behalten darf.

re von karwandler 17:56

Aber warum regen Sie sich denn so auf ?
Klar,Sie haben keine Probleme mit "EU-Interessen".
Nur dann,wenn andere "abschmettern".

17:56 von karwandler re bernd kevesligeti

Zum diskutieren gehören immer mindestens 2. Wenn sie andere Meinungen nicht akzeptieren wollen stehen sie für Diktatur. Persönlich halte ich es mit einem Kommentator der TS der sagte: Die EU sollte den Bogen nicht Überspannen und muss langsam liefern. Das schlimmste was passieren könnte wäre wenn BJ Erfolg hat. Das wäre das Ende der EU weil dann andere Nettozahler folgen würden. Können sie gerne Nachlesen.

18:00 von r0lt0 ....In Wirklichkeit ...

muss Garnichts verhandelt werden, alle Normen und Deklarationen für Güter die in die EU importiert werden sollen bleiben beim alten, Für Geschäfte (auch mit dem Endverbraucher sollte gelten, Erfüllungsort = Gerichtsstand) und in allem anderen muss sich GB mit seinen neuen Geschäftspartnern einigen.
Was den Rest angeht, z. B. Arbeitnehmerrechte sollte man großzügig sein, wenn GB sich da allzu restriktiv zeigt, können die Menschen ja in die EU auswandern.
Alles nicht so dramatisch, wie die Politik und die Juristerei tun, man muss nur guten Willens sein.

@ Knorlo

Johnsen wird bekommen was er will und die EU wird einknicken.

Boris hat bisher nichts bekommen und das wird sich auch nicht ändern. Warum auch?

@ Kapt. Ahrens AFNI

Und dabei ist das doch ganz einfach: Wenn Sie auf Ihren Fahrten gelegentlich in Island oder Norwegen vorbei gekommen sind, so halten diese Länder, obwohl nicht EU-Mitglieder, doch alle EU-Standards ein. Sie sind EWR-Mitglieder, ohne Stimmrecht, dürfen aber uneingeschränkt mit der EU Handel betreiben. Das war die Bedingung, die beide Länder akzeptiert haben. Jetzt will UK eine Extrawurst, freien Zugang wie Island und Norwegen, nur ohne sich an die Regeln, die für alle Handelspartner gelten, da müssen sich Island und Norwegen doch für dumm verkauft vorkommen. Das bedeutet, dass UK tricksen kann. Das hat UK sogar schon innerhalb der EU gemacht: UK hat bestimmte Vorgaben der EU im Versicherungsbereich nicht umgesetzt, um der eigenen Versicherungswirtschaft Vorteile zu verschaffen. Als das nach einem schweren Zwischenfall rauskam, hat man Brüssel mitgeteilt, man würde sich jetzt an die Vorgaben halten. Aber bitte, ein Nachprüfen sei völlig überflüssig, man könne UK schließlich vertrauen ..

@17:51 von Kapt. Ahrens AFNI

>>UK soll weiterhin alle Regel der EU befolgen ohne weiter Mitglied in dem Verbund zu sein. Versteh wer will.<<

Ganz einfach: Wenn Sie Teil des Marktes sein wollen brauchen Sie Waffengleichheit. Das bedeutet vergleichbare Standards, Subventionsregelungen, Wettbewerbsregeln, etc.
Keine Waffengleichheit, keine Competition.

>>Glaubt tatsächlich jemand (außer Traumtänzer), dass sich nicht nur Herr Johnson sondern auch seine Regierung und das britische Parlament darauf einlassen?<<

Keine Ahnung. Spielt aber auch keine Rolle. Die EU sagt was GB machen muss um Teil des Marktes zu werden. Wenn GB das nicht will wird es halt nicht Teil des Marktes.

>>Dann hätte UK ja nicht austreten müssen.<<

Völlig richtig. Das wurde GB jedoch auch von Anfang an so gesagt, in GB wollte man es jedoch nicht glauben.

@17:51 von Kapt. Ahrens AFNI

Herr Barnier fordert im Namen der EU, hat die Unterstützung von Frau v.d.L., UK soll weiterhin alle Regel der EU befolgen ohne weiter Mitglied in dem Verbund zu sein. Versteh wer will. Ich nicht!

Ja, in der Tat, einen Punkt haben sie übersehen. UK kann machen, was es will. Nur fordert Herr Johnson ein Freihandelsabkommen mit der EU. Und die EU sagt Freihandelsabkommen gibt es nur zu diesen Bedingungen.

Würden sie einen neuen Matrosen anheuern lassen, der doppelte Heuer verlangt, Dienst nur, wenn er Lust hat, also von 12 Uhr bis Mittag und auf keinen Fall die Hundewache und die Regeln an Bord gelten für ihn nur, sofern sie für ihn vorteilhaft sind?!

Boris Johnson ist ein Spieler

Es ist nur fair, zu sagen, dass der Brexit an zwei Seiten gelegen hat. Die EU sollte nicht so tun, als wäre sie das Nonplusultra aller staatlichen Zusammenschlüsse. Dafür liegt zu vieles im Argen und die Mitgliedstaaten sollten ernsthaft darüber nachdenken, WELCHE EU sie haben wollen und WIEVIEL Brüssel es denn sein darf.

Dennoch sollte sich die EU von Johnson nicht wie die Sau durchs Dorf treiben lassen. Wer die ARTE-Berichterstattung gesehen hat, weiß spätestens jetzt, dass Johnson ein Spieler ohne konkreten Plan ist. Gut, die britischen Wähler haben entschieden, so sei es. Dann sollten sie jetzt auch zur Kenntnis nehmen, dass Großbritannien ein Drittstaat ist, der nicht länger mit Maximalforderungen aufzukreuzen hat.

Ein wenig mehr Kompromisslosigkeit. Johnson wird zurückrudern. Nach seinem fulminanten Wahlerfolg steht er jetzt nämlich in der Beweispflicht. Cameron ist einst an seinem eigenen Erfolg gescheitert.

Die eigentliche Nachricht

Was viele Foristen wohl nicht verstanden haben: Es geht gar nicht mehr ums Rosinen-Picken. Die eigentliche Nachricht Johnsons lautet "Wir würden schon ganz gerne mit Euch, aber wir müssen nicht. Und wenn Ihr die Hürden zu hoch schraubt, dann sehen wir uns eben woanders um. Das dürfen wir nämlich jetzt." Die EU wird sich dran gewöhnen müssen, dass sie für das Ex-Mitglied nicht mehr der Nabel der Welt ist, auch wenn ein Scheitern der Vehandlungen beiden Seiten schaden würde.

@17:27 von Der freundliche...

Ich befürchte je länger diese Verhandlungen dauern um so milder werden die Bedingungen eines Abkommen mit der EU. Die Briten hatten ja auch schon in der Vergangenheit in der EU die eine oder andere Extrawurst durchgesetzt...
Ja, in dem Frau Tatcher demonstrativ ihre Handtasche auf den Tisch gestellt hatte und mit Austritt aus der EU gedroht hat. Die Drohung zieht im Moment nicht mehr sonderlich, wobei die Vorstellung BoJo mit Handtasche... Mist, für einen Karnevalswagen kommt die Idee wohl zu spät.

Großbritannien sollte sich ...

eng an die USA binden, denn die wirtschaftlich bessere Zukunft haben Nordamerika und Ostasien zu erwarten!
Die EU ist auf dem absteigenden Ast und wird nach einem erfolgreichen Brexit schneller zerfallen als sich manche heute vorstellen können!

@ Gieselbert

Im Grunde wird es für GB so weitergehen wie bisher, ohne die vielen Nachteile der EU.

Welche Nachteile?

Kann bitte jemand...

...den Brit. Brexiteers vermitteln, dass das Brit. Empire Geschichte und "Die Brücke am Kwai" nur ein Film ist?
Dieses hochnäsige, eingebildete Gehabe und dieser dumpfe Populismus ist zunehmend unerträglich.
Wenn jemand geht, soll er bitteschön auch die Tür zu machen!

@ 17:54 von SanVito

Flutwelle von Migranten? Die Briten hatten Probleme mit der EU-Freizügigkeit für EU-Bürger: Die Polen sollten britische Produkte kaufen, aber nicht im UK arbeiten dürfen. Leider wird Herr und Frau Brite nächstes Jahr im Frühling feststellen, dass sich britischer Salat nicht mit ein paar Bonds and Guilts ernten lässt - und dass der Salat aus Spanien an der Grenze zu lange braucht, um noch unverfault im Geschäft anzukommen. Man wird verzweifelt Briten suchen, die noch Salat ernten wollen. Z.B. die ganzen Arbeitslosen der Automobilindustrie ... Was andere Ausländer anbetrifft: Aus dem ehemals britischen Weltreich sind soviele Menschen nach UK gekommen, verglichen damit sind wir in Deutschland noch richtig unter uns. Gibt es in London eigentlich einen Convenience Shop, der nicht von Indern oder Pakistani betrieben wird? Nicht, dass ich da irgendwas gegen habe, im Gegenteil. Nur: mit Menschen aus etwas exotischeren Gegenden haben die Briten keine Probleme im Unterschied zu uns Provinzlern.

Genau der Punkt war 2017 schon glasklar!

Also dass die EU nur dann auf deftige Zölle und Visa für Briten verzichtet, wenn GB NICHT bei Umwelt- und Wettbewerbs-Standards ins finstere Mittelalter zurückfällt.

Verhandlungen...

Am 03. Februar 2020 um 16:39 von andererseits
Weil Johnson davon nichts hören will, werden viele Britinnen und Nordiren dann wohl fühlen müssen, wohin dieser Isolationskurs führt.
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So ist es, und viele Briten, Nordiren und Schotten ahnen es schon. Es führt zu nichts guten. Wirtschaftlich könnte es ein Eigentor werden. Das war schon vorher klar, denn viele internationale Konzerne werden und haben ihre Produktionsstätten bereits ins Europäische Ausland verlegt. Und wenn es viele Arbeitsplätze kostet, wird die Euphorie besonders bei den jüngeren Menschen in GB nicht mehr so toll sein wie sie vor drei Tagen noch war...

17:06 von morgentau19

In Ihrer Abneigung gegenüber der EU haben Sie eine Kleinigkeit übersehen: Solange GB nur für den Binnenmarkt produziert, können sie machen, was sie wollen (siehe brit. Maße und Gewichte, Steckdosen usw.) Wollen sie aber in die EU exportieren, müssen sie die Regeln der EU einhalten, sonst ist das Wettbewerbsverzerrung. Wenn Sie und BJ das Bevormundung nennen wollen, bitteschön. Und Ihr Ratschlag an BJ ist schlicht Unsinn: Die einzelnen Wirtschaftsminister der EU haben gar keine Lust, sich mit BJ zusammenzusetzen, denn sie halten sich an die selbstgesetzten Regeln. Dafür tritt man nämlich einer Gemeinschaft bei!

16:31 von Bernd Kevesligeti

«Die EU fordert. Und sie fordert-natürlich Wohlverhalten.»

Gar nicht fordert die EU "Wohlverhalten", wenn es um potentielle oder reale Verhandlungen zu Handelabkommen geht.

Jede der an den Vertragsverhandlungen beteiligten Verhandlungs-Parteien sähe gerne möglichst viele der eigenen Vorstellungen vertraglich umgesetzt. Bei einigen mag es "kinderleicht" sein, da sie "deckungsgleich" sind.

Bei anderen ist es schwieriger, einen für alle Seiten als Kompromiss "erträglichen" Wortlaut im Vertragstext zu fixieren.

Und es sind u.U. "sehr strittige Aspekte", zu denen sich gar keine Kompromisse finden lassen. Kann man "ausklammern", evtl. zu einem späteren Zeitpunkt "nach verhandeln".

Oder aber es sind Aspekte, die für eine Seite (für alle Seiten) derart grundlegend-unverhandelbar sind, dass ein Vertragsabschluss am Nicht-Kompromiss scheitert.

War bei allen Verträgen der EU gar nicht anders. Mit CAN, mit JAP, mit …

"3x Gähn" für Schwarzen Peter bei der EU vor Verhandlungsbeginn …!

17:20 von Boris.1945

Zitat:"Barnier fordert Zugang zu britischen Fischereigründen"
Das kann er ja tun, darüber muss verhandelt werden. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie vor einigen Jahren britische Fischtrawler in isländische Hoheitsgewässer eingedrungen sind und den Isländern die Fischgründe leerfischen wollten. Suchen Sie mal "Fischereikrieg" in der Suchmaschine Ihrer Wahl. Im Übrigen wollen die Briten auch in den EU-Gewässern der Nord- und Ostsee fischen, da muss man eben einen Kompromiss finden. Ich befürchte nur, dass BJ das gar nicht will, sondern am 31.12.2020 aufgrund seiner Obstruktionspolitik endlich seinen No-deal-Brexit bekommt, den er schon immer anstrebte.

Auf Kommentar antworten...

Am 03. Februar 2020 um 17:54 von SanVito
andererseits
Isolationskurs?? Sie sind vermutlich Hellseher. Einer der Gründe war übrigens die Flutwelle der Migranten-aber das wissen Sie ja. - Daher kann man erst recht die BREXIT - Entscheidung begrüßen.
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Blödsinn... GB war schon immer ein Einwanderungsland für Menschen aus seinen ehemaligen Kolonien.Wenn das der Grund sein soll, dann muß man ja fürchten das noch mehr Staaten die EU verlassen...

@16:44 von wenigfahrer

"Natürlich will BJ was anderes als sich den zusätzlichen Regeln unterwerfen..."

Welche zusätzlichen Relgeln denn?

"...dann hätte GB ja auch in der EU bleiben können"

Richtig. Die Briten wollen alle Vorteile behalten und sich nur der Regeln entledigen.

BJ würde sich wahrscheinlich auch in einem Chor anmelden und sagen: "Ich kann aber nur bei den Konzerten mitsingen, für die Proben habe ich keine Zeit und außerdem kann ich ja schon singen."

Der Inselnachteil

Boris wird sich wundern. England ist ne Insel. Da gibts zwar einiges, aber eben nicht alles. Das Pfund hat nachgegeben. So werden Importe teurer. Und wenn die Schotten ein neues Referendum machen wirds nochmal enger. Aber sie haben dann ja noch die Windsors als Royale Marke....

@ 17:54 von SanVito

Wofür die Migranten so alles herhalten müssen, wissen wir schon. Abstrus, das bei einem immer schon von Einwanderung geprägten Land als Brexit-Grund aus dem Hut zu zaubern: da ist wohl der eigene (Abschottungs-) Wunsch Vater des Gedankens.

Wo auf dem Weltmarkt

sind denn die Handelspartner, mit denen GB den Handel ausbauen könnte? Mit welchen Produkten will denn GB auf dem Weltmarkt konkurrieren, mit denen es wegen der EU (???) bisher nicht auf dem Weltmarkt reüssieren konnte? Wer auf dem Weltmarkt konnte denn bisher nicht aus GB importieren, was er/sie gerne in GB gekauft hätte?

"ich führe euch herrlichen Zeiten entgegen" - Johnson imitiert Wilhelm II.

18:16, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim 17:50
Natürlich,da haben Sie recht,Johnson ist kein Arbeiterführer.
Diesen Titel verdienen nur Guy Verhofstadt und andere EU-Politiker.<<

Herr Verhofstadt schon mal nicht. Aber welche anderen EU-Politiker fallen Ihnen denn da ein? Le Pen? Orban?

>>Und im übrigen lenken Sie immer auf Johnson ab,wenn es um EuGH-Urteile und EU-Freihandel und seine Modalitäten geht.<<

Na ja, Herr Johnson spielt ja nun mal eine Hauptrolle in dieser Tragikomödie, in der Sie aus mir nicht offensichtlichen Gründen einen großen Schritt auf dem Weg der Befreiung der britischen Arbeiterklasse erkennen.

22:54, karwandler

>>"ich führe euch herrlichen Zeiten entgegen" - Johnson imitiert Wilhelm II.<<

Darauf bin ich noch gar nicht gekommen.

Aber Sie haben Recht.

re von fathaland slim 23:08

Haben Sie denn mal in den Artikel von Christian Bunke geguckt ? Da stand was von der EU als neoliberalem Hemmnis für Gewerkschafts-und Arbeiterbewegung.

Und merkwürdig ist aber auch (als Linker) immer negativ berührt zu sein,von einer Tragikkomödie zu schreiben,wenn ein Bedeutungsverlust der EU möglich ist.

@duzfreund ...... In Wahrheit muss.....

jetzt alles verhandelt werden. Da ja europäisches Verbraucherrecht, betrifft Lebensmittel, Verbrauchgüter, Fahrzeugemissionen, mit Sicherheit auch Wettbewerbsrelevate Themen. All dies hat sich in GB auf einen Schlag geändert.
Es gilt nun das einjährige status quo.... und dann...
Johnson hat von Anfang an auf einen harten Brexit hingearbeitet. Und den bekommen jetzt die britischen Bürger scheibchenweise als Währungsverfall zu spüren.
Nationalstolz hat seinen Preis.

@um 21:39 von andererseits

Wofür die Migranten so alles herhalten müssen, wissen wir schon. Abstrus, das bei einem immer schon von Einwanderung geprägten Land als Brexit-Grund aus dem Hut zu zaubern: da ist wohl der eigene (Abschottungs-) Wunsch Vater des Gedankens.

Es gibt sie aber zu Hauf, diese Brexit-Befürworter die das deshalb wurden, weil sie die Schnauze voll von der ungebremsten Migrationszunahme haben. Und es werden immer mehr. Sie können diese Menschen noch so braun anmalen, deren Meinung wird sich garantiert nicht ändern. Denn die erleben das Tag zu Tag: Lohndumping, Wohnungsnot "dank" Zuwanderung, Terroranschläge, Kriminalität und abkassieren im Sozialsystem in das sie nicht einzahlen. Manchmal sogar verschiedene Faktoren kombiniert.

Sprechen Sie eigentlich auch mal gelegentlich mit solchen Menschen? Also denjenigen die unter der Migration zu leiden haben.

Rule Britannia

@ karwandler:
Wo auf dem Weltmarkt sind denn die Handelspartner, mit denen GB den Handel ausbauen könnte?

Gute Frage. Johnson ist heute die Antwort auch schuldig geblieben. Aber eine schöne Portion Pathos und die glorreiche Erinnerung an das British Empire hat er heraufbeschworen. Ganz goldig.

Saubere Sache

@ wenigfahrer:
Natürlich will BJ was anderes als sich den zusätzlichen Regeln unterwerfen ... dann hätte GB ja auch in der EU bleiben können

Genau. Johnson will sich zwar waschen, aber nicht nass werden.

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