Kommentare - Brexit: Großbritannien hat die EU verlassen

01. Februar 2020 - 06:55 Uhr

Die EU ist um einen Mitgliedsstaat ärmer: Pünktlich um Mitternacht mitteleuropäischer Zeit hat Großbritannien die Europäische Union verlassen. Premier Boris Johnson versprach, den Brexit zu einem "unfassbaren Erfolg" zu machen.

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Kommentare

Könnte langfristig das Aus für die EU in heutiger Form sein

Auch die Briten wollen ein friedliches Miteinander, einen gemeinsamen Binnenmarkt, eine Sicherheitspartnerschaft, wie sie ja auch weiterhin über die NATO besteht. Aber die Briten wollen auch ihre Freiheit und Selbstbestimmtheit behalten und zwar selbst dann wenn dies materielle Opfer beinhalten würde. Die EU-Bürokraten haben nie begriffen und begreifen es bis heute nicht das sich ein gemeinsames Europa nur durch ein aussen und wirtschaftspolitisch geeintes Europa der Vaterländer realisieren läßt, nicht zuletzt deshalb weil eine "EU Zentralregierung" demokratisch nicht ausreichend legitimiert ist. Auf selbstbestimmten Nationen beruht die Zukunft Europas die aber aufeinander angewiesen und zur Kooperation "verdammt" sind wollen sie ihre Freiheit nicht durch einseitige Abhängigkeiten gegenüber anderen Playern verlieren. Die EU in ihrer heutigen Konstruktion ist dafür leider ein Fehlkonstrukt.

Die Briten sind raus...

Tausende Menschen schwenkten den Union Jack, sangen die britische Nationalhymne, ließen Luftballons in den Nachthimmel steigen und fielen sich in die Arme.
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Bleibt zu hoffen ob die Briten in Zukunft auch noch so fröhlich diesen Brexit feiern werden. Besonders wenn es nicht so kommen sollte wie Johnson es seinen Landsleuten versucht weiszumachen...

Anfang vom Ende der EU

Die EU hat sich in den letzten Jahrzehnten in die falsche Richtung entwickelt. Zunächst ein gut gemeinter wirtschaftlicher Zusammenschluss europäischer Staaten, beeinflusst Brüssel nun immer mehr die Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten. Außerdem ist der „europäische Finanzausgleich“ auch nur noch den Nehmerländern zu verkaufen. Auf Dauer hat diese Art des Staatenbundes keinen Bestand und auch andere Länder werden einen Austritt in Betracht ziehen.

Nun ja

Angela Merkel hat sich erneut dafür ausgesprochen, dass die Länder des südlichen Westbalkan näher an die EU herangeführt werden sollen. Eine Beitrittsperspektive für Albanien sei auch im Interesse der EU. Längerfristig will die EU auch Beitrittsperspektiven für Montenegro, den Kosovo, Serbien und die Türkei. Briten raus und Albanien rein.

Mal aus einer anderen Sicht betrachtet.

Ich kenne viele ältere Briten. Keith, er war Testpilot im II.WK, fragte mich einmal: "Kalle wer hat eigentlich den Krieg gewonnen und wer verloren?" Diese Vormachtstellung Deutschlands in der EU ist vielen älteren Briten ein Dorn im Auge. Und jetzt noch eine Deutsche auf dem Chefsessel der EU, das brachte das Fass zum Überlaufen.

Spiel mit dem Feuer

Wie sagte der durchaus auch europakritische F. Mitterrand: „Nationalismus bedeutet Krieg“
Und das beziehe sich nicht nur auf die Vergangenheit....
Leider haben das viele Menschen vergessen und glauben nicht wie schnell Nationalismus wieder zu Krieg führen kann....
Den Frieden zu erhalten - das war die große Idee von Europa.
Die Nationalisten spielen - wie in allen Generationen mit dem Feuer- und einige Massen rennen ihnen nach, wie die Lämmer zur Schlachtbank - auch wie immer- Schade!!!!

08:40 von Wiederstand Jezt

>>Auch ich bin für Europa, ein Europa für die Bürger ein Europa das sich für Frieden einsezt und nicht überall mitbombt, und ein Europa das sich um eine Verständigung mit allen in Europa lebenden Menschen einsetzt. Was ich nicht mag ist das Europa der Konzerne was wir zur Zeit haben.<<

Kann ich uneingeschränkt stützen. Wie ich allerdings auch bereits erreichte Errungenschaften der EU gutheiße.

Nach meiner Auffassung ist das Projekt EU nicht abgeschlossen und bedarf weiterer großer Anstrengungen um Fortschritte im o.g. Sinne zu erzielen. Ausserhalb der EU wären derartige Bestrebungen eher zum Scheitern verurteilt. Daher das Versagen Labors. Ein klares Ja zur EU und deutlicher Einsatz für Reformen hätte möglicherweise mehr Erfolg versprochen.

Ohne ein hinderliches, konservativ geführtes GB, kann die EU vielleicht eher kleine Fortschritte zu einer sich stetig verbessernden EU erzielen. Gesellschaften befinden sich immer in einer Entwicklung. Ein fertig ,alles gut, wird es nie geben.

07:17 von smirker

" Nicht nur ein Mitgliedsstaat ...

hat die EU verlassen, sondern ein wirtschaftlich besonders starker Staat hat die EU verlassen! "

Ja , es war der zweithöchste Nettozahler !!!

Vieles verbindet uns insbesondere kulturell mit den Briten , ich bin traurig .

Vor 15 Jahren undenkbar .

Der Brexit hat einen Namen und ein Datum !

Hallo catze,

ja, da gebe ich ihnen Recht, Deutschland ist der größte Profiteur. Nur leider merkt der deutsche Ottonormalo davon zu wenig. Und was heißt hier Frieden in Europa? Der kalte Krieg ist doch wieder da. Und vergessen sie bitte nicht die Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und die Beteiligung an kriegerischen Auseinandersetzungen in so einigen Ländern der Erde.

Jetzt haben die maroden Staaten

die Mehrheit. Ein wirtschaftlich gesunder Staat ist gegangen. Geblieben sind die wirtschaftlich schwachen Staaten, die Reformen verweigern und nur von der EZB mit Anleihekäufen und Subventionen vor dem Bankrott bewahrt werden. Auf Kosten der Sparer Europas.

Alles gute Liebe Briten

Wir haben es versucht, es hat nicht geklappt und es wäre schön, wenn wir Freunde bleiben.

Entgegen einiger anderer Foristen meine ich, dass eine EU ohne GB gestärkt aus d Brx hervorgehen wird. Das sie nicht dazupassten wurde spätestens seit 89 immer deutlicher. Jetzt bietet sich die echte Chance, sich so zu integrieren, dass wir den Krisen und Gegnern vor unseren Südgrenzen oder anderswo gewachsen sind.

Nun ja

Das ist ein Signal an ganz Europa: Es ist möglich, die EU wieder zu verlassen. Die EU ist kein Schicksal, dass man für immer hinnehmen muss. Großbritannien hat ein Beispiel gegeben, wie sich fehlerhafte Entscheidungen der Vergangenheit wieder korrigieren lassen.

Brexit war richtig!

Der "BREXIT" war und ist richtig!

Europa muss zusammenfinden. Nur ein geeintes Europa ist in der Lage, sich den Anforderungen des 21. Jahrhunderts wehrhaft und selbstbewußt zu stellen.

All dieses hat die soganannte "EU" nachhaltig versäumt, vertan und zerbröselt.

Nicht Europa hat versagt, sondern das System der EU als solches.

Merkel, Juncker u.a. haben in ihrer Amtszeit die Europäer mehr gespalten als vereint.

Demzufolge kam - als natürliche Konsequenz, früher oder später, der Brexit und andere negative Reaktionen.

Die Wirtschaftspolitik der EU ist ein desaströser Flickenteppich mit Gewinnern und Verlierern. Die Wehrpolitik und der Aufbau einer gemeinsamen europ. Armee ist ein Desaster. Die Flüchtlingspolitik tat ihr übriges.

Der Brexit könnte eine gute, bitte Medizin sein - um aus den chaotischen Misserfolgen etwas zu lernen:

Europa muss wieder zu sich finden.

- Aber, ohne "EU" -

Wählerwille?

"Wenigstens zählt in GB noch der Wählerwille." (Augustus Cäsar, 9:12)
Wo zählt der nicht in der EU? Wollen Sie unterstellen, die Wahlen in bspw. Deutschland seien gefälscht oder jemandem werde entsprechendes Teilnahmerecht verwehrt? Es steht jedem Bürger frei, eine Partei zu wählen, die die EU verlassen möchte. Man muss aber hinnehmen können, dass andere Wähler anderer Meinung sind - und ggf. in der Mehrheit. Nennt sich Demokratie oder so...

@eine_anmerkung - Warum wird eigentlich in Deutschland so gerne

geunkt und vom Düstersten ausgegangen? Machen Sie sich über das nächste EU-Budget schlau. Deutschland wird mehr zahlen müssen, aber nicht nur wegen des Brexit, sondern weil es auch am meisten von der EU hat. Mitglieder in Osteuropa werden womöglich etwas weniger bekommen - die ungarische und die polnischen Regierung sollte sich darüber am wenigsten beschweren.
Überdies betragen die vertraglich akzeptierten EU-Schulden des UK 39 Milliarden € - das hilft (wenn das UK wirklich zahlt).

Der Brexit hat nicht nur bewiesen, dass das UK aussteigen kann (womit es die EU über Jahrzehnte immer wieder erpressen wollte) sondern auch, dass die EU zusammenstehen kann - und genau dafür ist sie da:

Es sind riesige globale Probleme zu lösen, und während das UK zum Spielball seiner Ambitionen und z. B. der von den US gebotenen Realität wird, kann die EU als 3. Macht
1. mindestens auf Augenhöhe mit den USA und auch mit China verhandeln;
2. selber Impulse setzen.
Sie muss nur zu ihrer Größe stehen

@Anmai

Mitterrand muß ja nicht Recht haben...

Es wird in etwa 1-2 Jahre

Es wird in etwa 1-2 Jahre dauern, bis auch den letzten Brexit-Anhänger*innen deutlich wird, wem sie da mit dem Gerede von "Brüsseler Zentralregierung" oder "EU-Abhängigkeit" auf den Leim gegangen sind. Leider ist das dann ganz und gar nicht spaßig, weil es gesellschaftlich wie ökonomisch für viele eine massive Verschlechterung ihrer Situation bedeutet. Aber dann sind Farage und wohl auch Johnson längst über alle Berge und wohnen und leben dann nicht mehr im United Kingdom.
Mit dem ersten Tag des Austritts beginnt einerseits für verantwortungsvolle und weltoffene Brit*innen der politische Prozess, eine neue EU-Mitgliedschaft zu beantragen, und andererseits für alle anderen europäischen nationalistischen Populisten die Zeit, wo ihr ideologisches Gerede von der faktischen Entwicklung widerlegt wird.

Die FAZ dokumentierte am

Die FAZ dokumentierte am 22.2.2016 (tinyurl.com/t7j8puo), dass B.Johnson Männer dazu aufrief, die Konservativen zu wählen, weil dann „Ihre Frau größere Brüste bekommt und Sie bessere Chancen auf einen BMW M3 haben“. Gut, dass GB diese Ausgeburt an Seriosität und Kompetenz in der DowningStreet10 hat, um das Land in der selbstgewählten Isolation zu führen.
Leid tun mir nicht nur meine britischen Freund*innen sondern alle, die für diesen neuen populistischen Nationalismus in den kommenden Jahren den Preis zahlen müssen.

GRATULIERE !

Was haben die für ein Glück, man kann nur neidisch sein.
Dafür kriegt die EU jetzt wahrscheinlich bald Albanien und andere Dritte-Welt-Länder.
Frau v.d.Leyen gestern, die Briten verlieren Stärke der Staatengemeinschaft. Welche Stärke, wenn so viele schwache Länder drinnen sind. Es klingt jetzt auch schon ganz anders als vor drei Jahren, da waren die Briten die großen Verlierer, nach dem Motto, ihr werdet schon sehen was Euch blüht. Solche Stimmen sind verstummt, es dämmert Brüssel mittlerweile, wo die Verlierer sitzen, östlich des Ärmelkanals.

Frau v.d. Leyens Rede

zum Brexit zeigt, dass die Eurokraten gar nichts verstanden haben.
Wir sollen aufstehen für Europa-nee die EU soll Politik für ihre Bürger machen und nicht nur für Großkonzerne. Außerdem haben Staaten, die keinerlei Beitrag leisten können in der EU nichts verloren.

@ 07:30 von Knorlo

Das sehe ich exakt anders herum: Der "Gier Haus und Hof geöffnet" haben eher die, die massiv am Brexit verdient haben, an der Spitze Nigel Farage, der mit seiner Gruppe nicht nur durch ungebührliches Verhalten am letzten Tag seiner Zugehörigkeit zum Europäischen Parlament auffiel sondern sich am Brexit auch eine goldene Nase verdient hat (tinyurl.com/vb4zxe8 und tinyurl.com/va6k8md). Es ist schon erstaunlich, wer in den letzten Jahren trotz erwiesener massiver Eigeninteressen die politische Bühne mitbestimmen konnte.

Gute Reise Wind von hinten

GB ist zwar der zweitstärkste Nettobeitragszahler gewesen, doch haben die Briten, egal was, zum Teil gewaltig die EU behindert. Der Lakai der USA ist weg und es ergeben sich neue Chancen für ein Zusammenwachsen der Europäer auf dem Festland. Britannien hat immer schon gegen das Festland gearbeitet. Ich hoffe, dass die Schotten endlich unabhängig werden und Irland geeint wird. Das wird den Briten dann richtig zusetzen.
Für EU-Europa ist es eine echte Chance und dann sollte sich auch wieder Russland angenähert und Frieden herrschen.
Das ganze Brexit-Gehabe hat sich jahrelang gezogen. Nun ist es rum und nun können wir bitte endlich wieder zur Tagesordnung zurückkehren.

Well done. Good bye and never come back, England.

08:36 von Klausewitz

"Wenn das von einigen Medien vorausgesagte Fiasko für die Briten ausbleibt, werden weitere Nettozahler die Koffer packen."

Man sollte die Frage pro oder contra EU nicht von der Frage der Netto-Bilanz abhängig machen.

Das war ja auch nicht die entscheidende Frage von Leave or Remain.

Ich denke, der Forist Henning Schrader ja das gut auf den Punkt gebracht: Die EU ist vor allem (unbestritten erfolgreiches) Friedensprojekt, das Länder und Menschen verbindet.

Dass die Briten dem nicht so viel abgewinnen konnten, hängt wahrscheinlich mehr mit ihrer Tradition zusammen (wenn man sich die nunmehr mehr als 50-jährige Ambivalenz der Insel ansieht) als mit der Summe aller Schwächen der EU.

@07:41 von Sanne19

Naja, erst einmal sind nur etwas über 50 % "schlau".

Die Nationalisten für den Brexit, die Jugend fast geschlossen dagegen. Es ist nämlich deren Zukunft, die gerade verspielt wird.

Die Reichen, darunter auch viele Brexit Befürworter haben nämlich ihre Schäfchen, sprich Geld, längst außerhalbs GB in Sicherheit gebracht.

"Das ist ein Riesenschritt in Richtung Freiheit und Selbstbestimmung."

Jo, "Freedom's just another word for nothin' left to lose" oder so?

"Und die ganzen Nachplapperer, die vor den angeblich gravierenden Folgen des Brexit gewarnt haben, werden als Märchenerzähler enttarnt".

Merkwürdig, bislang werden ausnahmslos Brexit Befürworter als Lügner, Betrüger und Märchenerzähler enttarnt.

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ausland/brexit-vote-leave-campai…

Ich wünsche den Briten viel Glück...

Und sie werden es brauchen.

Denn die EU kann es sich nicht leisten, ein Beispiel für einen erfolgreichen austritt direkt vor der Haustür zu haben.
Das ruft Nachahmer auf den Plan.

Ich bin gespannt, was sich die EU - Komission einfallen lässt, um GB möglichst stark zu schädigen.

08:09 von buabua

Herzlichen Glückwunsch EU ...

... der Quertreiber und Rosinenpicker ist endlich raus.
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Es ist wohl wichtiger, dass der zweitgrößte Nettozahler raus ist. Ob das ein Grund ist die EU zu beglückwünschen, wird sich noch zeigen.

Die Briten sind aus der EU

Die Briten sind aus der EU raus, hoffe das Brüssel daraus gelernt hat. Dazu sei bemerkt, so gesehen wenn alles glatt geht kommt die EU und GB mit einem blauen Auge davon. Eines ist gewiss, die nationalen Egoismen haben den Brexit entstehen lassen, exportierte Arbeitsplätze, Niederlassungsfreiheit von EU Bürgern, Überfremdung und Gängelei der EU. Hoffe die EU lernt daraus, ein gemeinsames europäisches Haus zu bauen, nicht nur für die Wirtschaft geben, sondern gleiche Bedingungen für den Bürger, der gerecht bezahlt und sozial gesichert wäre. Ausserdem sollte die EU von ständiger Erweiterung Abstand nehmen, um letztendlich vernünftige Rahmenbedingungen für alle EU Bürger zu schaffen. Ich hoffe die Briten machen nach kompletter Abwicklung des Austritte was besseres raus.

@09:44 von Glücklicher Leser: ...hört der Unsinn bald auf

"Endlich...

...hört der Unsinn bald auf... es ist zwar traurig für die Briten, wird aber den Brexitanhängern hier und in GB zeigen, was Sie gewählt haben... Freiheit! Freiheit von Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards..."

Sie täuschen sich, denn der Unsinn geht jetzt erst richtig los. Wir befinden uns jetzt in der Übergangsphase, während der alles so bleibt als wäre die Briten noch Mitglied der EU.

Bis Ende des Jahres muss jetzt ein Vertrag ausgehandelt werden, der festlegt wie es danach weiter gehen soll.

Da kommt sicher noch eine Menge, wie Sie es schreiben, "Unsinn" auf uns zu. Dafür wird BJ und seine Brexiteers schon sorgen.

08:12 von Der_Mahner

"Endlich!
Na endlich, lange genug hat es gedauert, eine demokratisch getroffene Entscheidung umzusetzen!
Glückwunsch, Großbritannien! Beweist der Welt, dass das Konzept "EU" nicht alternativlos ist!"

Grundsätzlich richtig:
Konkurrenz belebt das Geschäft, absolut auch meine Lebenserfahrung. Wer nicht gefordert wird, schläft ein.

Insofern möge das Modell Brexit dazu führen, sowohl GB als auch die EU in einem positiven Sinn dazu zu bringen, neue, innovative Ideen, Visionen und entsprechende Entscheidungen zu produzieren.

Mir ist dabei um die EU nicht bange, erlaubt es ihr diese Situation jetzt doch, aus der Defensive in die Offensive zu gehen.

Insofern: Leinen los!

09:21 von Sternenkind

"" Eine Beitrittsperspektive für Albanien sei auch im Interesse der EU. Längerfristig will die EU auch Beitrittsperspektiven für Montenegro, den Kosovo, Serbien und die Türkei. Briten raus und Albanien rein.""
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Ja, das mag der Wunsch von Merkel sein,hat aber nur einen Haken.Diese Länder sind keine Einzahler in den EU Topf und somit wird es wieder einmal zu Lasten der Netto Einzahler wie D. gehen. Helmut Schmidt sagte einmal ,es müssen erst einmal wirtschaftliche annähernde Eigenschaften der zu aufnehmenden Wunschkandidaten in die EU hergestellt sein.

08:37 von Traumfahrer

Also für mich ist Boris nur ein Dummschwätzer, der heute noch keine Ahnung hat, wie es weiter geht.
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Also für mich ist Boris Johnson ein Politiker, der für seine Überzeugung kämpft und dafür auch Risiken eingeht. Er hat in 3 Monaten mehr bewegt als seine Vorgängerin.
Das gefällt mir besser, als die Lethargie einer Frau Merkel, die gar nichts tut außer alles auszusitzen.

Es hat noch nie......

jemand behauptet, daß die EU ohne Fehler wäre und viele Kompromisse haben je nach Belastung und Nationalität den Unmut der Bevölkerungen erregt. "Die " Briten sind nun also ausgetreten -na und? Ich frage mich immer, woher manche Foristen die Erkenntnis haben, daß Großbritannien eine starke Volkswirtschaft ist? Diejenigen, die das behaupten sehen London als Großbritannien, so wie sie Paris für Frankreich halten. Ich bin gespannt, wann die Brexitiers sich über den Millionär Farage klar werden und seine Lügen erkennen, die er sogar auf seinen roten Bus schreiben ließ. Ein bestimmter Teil der britischen Bevölkerung kommt damit nicht klar, daß nicht mehr Westminster der Nabel der Welt ist und insgeheim die Welt auf Kosten anderer Staaten zumindest beeinflußt. Mir fällt da immer das Label "made in germany" und dessen Hintergründe ein. Warten wir mal ab, wie lange die USA diesen "junior-Partner" mitschleppen und lt. Trump "fantastische" Handelsabkommen schließen!

Wenn es England in Zukunft ohne

EU besser ginge, wäre das das Ende der EU, denn andere (Geber-) Länder würden sich das zum Vorbild nehmen.

#Karl der Kühne

Sie haben schon Recht, sie konnten früher schon in Europa reisen, aber da mussten Sie Geld tauschen. Den Euro gabs ja nur mit Europa. Für manche Länder gilt das ja heute noch, in,-und außerhalb der EU.
Der Witz an der Sache ist nur, man hat den Leuten in Zeiten von Kreditkarten erzählt, ihr müsst kein Geld mehr tauschen, ihr könnt auf Malle jetzt mit dem Euro zahlen?
Das ist so bescheuert, aber die Leute haben es geglaubt und den Euro toll gefunden.
Es ist einfach unglaublich!

Ich wachte auf...

und die Welt drehte sich immer noch.
Gut, die Briten sind raus aus der EU und wenn die Eurokraten nicht ganz schnell eine bürgernahe Politik machen, war das auch nicht der letzte Austritt, aber das ist kein Grund, so ein Gewese zu machen. Die EU ist auch eine Weltanschauung, wem die nicht passt, tritt eben aus.
Wenn Deutschland tatsächlich die im Raum stehenden 7 Milliarden € (brutto oder netto?) stemmen soll, dürfte die EU-freundliche Stimmung in Deutschland auch kippen. Es gibt durchaus Parteien, die nur darauf warten.

09:33 von Sternenkind

"Nun ja
Das ist ein Signal an ganz Europa: Es ist möglich, die EU wieder zu verlassen. Die EU ist kein Schicksal, dass man für immer hinnehmen muss. Großbritannien hat ein Beispiel gegeben, wie sich fehlerhafte Entscheidungen der Vergangenheit wieder korrigieren lassen."

Nun ja, das hängt davon ab, ob GB wirklich mit dem Brexit "fehlerhafte Entscheidungen der Vergangenheit" korrigiert und ob die Entscheidung, ein Referendum abzuhalten, wirklich Folge einer klugen weitsichtigen strategischen Analyse war.

Oder ob dies nicht eher eine relativ spontane Bauchentscheidung des damaligen Premiers Cameron war.

Sollte sich aus Letzterer der Brexit bis heute so entwickelt haben, dafür spricht das Chaos der letzten drei Jahre, so ist es eher "patriotisch bedingtes Glücksspiel".

Kann gut gehen, muss aber nicht.

Aus deutscher Sicht sehe ich eher den deutschen Eintritt in die EU als eine weitsichtige Entscheidung an. Von einem Austritt müsste man mich schon sehr überzeugen.

Unkenntniss

Ich kann es nicht mehr hören, die böse Bürokratie in Brüssel! Die meisten dieser Kommentare strotzen vor Unkenntnis, oder soll man besser sagen vor Dummheit. Man sollte sich doch mal mit der Geschichte der EU beschäftigen, z.B. mit grundlegenden Urteilen der des EUGH. Googeld doch mal "cassis de dijon". Dann versteht man vielleicht wie die EU funktioniert!

@ 09:04 von tias

Deutschland wird das auch treffen, da wird das ganze Auswirkungen mit einem Handelspartner betreffen.
Allerdings nicht so hart wie Großbritannien, wo es sich auf 27 Handelspartner beziehen wird.

@Hanno Kuhrt

bin fast Ihrer Meinung, würde aber zuerst auf die Staaten verzichten wollen, die sich permanent unsolidarisch zeigen. Das Geld einstreichen aber nichts für die Gemeinschaft tun. Nicht möglich, ich weiß, ein großes Manko in den Regeln zur EU. Es sollten keine weiteren Staaten aufgenommen werden.

Glückwunsch Großbritannien

die EU hat im ganzen Prozess ihr wahres, d.h. böses Gesicht gezeigt. Der größte Fehler der EU ist es, keine konkreten Austrittsregeln zu haben. Vielleicht ist das ja auch vorsätzlich so gewollt.
Großbritannien ist jedenfalls um seine Volksabstimmung zu beneiden!

Großbritannien und Nordirland haben die EU verlassen

Warum wird nur Großbritannien in der Überschrift erwähnt (GB)? Eigentlich heißt der Staat Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland. United Kingdom (UK).

09:34 von Freiherr von Eggburg

>>Merkel, Juncker u.a. haben in ihrer Amtszeit die Europäer mehr gespalten als vereint.<<

Falsch! Gespalten haben Nationalisten wie Orban, Salvini, Kaczyński und so weiter.

@smirker um 07:17Uhr

Wenn Sie Europa nur einteilen hinsichtlich der Wirtschaftskraft der Staaten, dann haben Sie den Gedanken der EU nicht verstanden!

Nichts gelernt

Die Vdl-Rede zeigt deutlich, dass die EU-kraten nichts aber auch gar nichts gelernt haben. Die Mitgliedsstaaten haben es satt, bis zum letzten Detail von den EU-kraten fremdbestimmt zu werden. Eine Besinnung auf das Wesentliche und den Ursprung der EWG (WIRTSCHAFTS-Gemeinschaft) ist unerlässlich für die Zukunft der EU.

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