Kommentare

Nicht nur ein Mitgliedsstaat ...

hat die EU verlassen, sondern ein wirtschaftlich besonders starker Staat hat die EU verlassen!
Wie Prof. Sinn in seinen Vorträgen erklärt, entspricht die Wirtschaftskraft Großbritanniens ungefähr der gesamten Wirtschaftskraft der 19 kleinsten Volkswirtschaften der EU!

....richtig so..

Vollkommen richtig dieser Schritt.
Denn schon alleine die Rede unserer Ratspräsidentin macht deutlich, das man aus dem Fehlern nicht gelernt hat. Wo soll das Geld für die weitreichenden Pläne dieser Frau herkommen? Dies fürt zur nächsten Spaltung Europas.
Ja, hätte man der Gier nicht Haus und Hof geöffnet...

Gäbe es eine "EU für Bürger",

Gäbe es eine "EU für Bürger", so hätten uns die Britten nicht verlassen.

Endlich

Nun ist die EU endlich einen Quertreiber los. Die unerträgliche Arroganz der Briten und ihr unstillbares verlangen nach Extrawürstchen sind Geschichte. Die EU kann jetzt aufatmen und endlich versuchen gut zu funktionieren. Handelsabkommen? Sollen sie sich an Genfood aus Amerika und schlechte Qualität wenden. BYEBYE auf Nimmerwiedersehen hoffentlich!

Viel Glueck

Viel Glueck, Boris.
Wir schauen uns das Drama ganz entspannt an.
Ihr koennt Euch ja dann mal wieder hinten in der Schlange anstellen.
Rosinenbroetchen gibts dann aber nicht mehr.
Die sind ausverkauft.

Viel Spass, GB

11 Monate Zeit, in der die künftigen Beziehungen zur EU geregelt sein müssen! Keine eigenständigen Verträge mit anderen Staaten dieser Welt, da bisher alle Handelsverträge über Brüssel gelaufen sind! Das alles in 11 Monaten regeln? Viel Spass, GB! Ihr werdet noch den Tag verfluchen, an dem Eure Jugend nicht über die eigene Zukunft mit abgestimmt hat!

Unfassbar

In der Tat. Ich bin in gespannter Erwartung. Allein mir fehlt der Glaube.

Jedenfalls erhellend, dass Johnson von einem Theaterstück redet.

Die Engländer sind schlau!

Die Engländer kehren der EU den Rücken und müssen sich damit nicht mehr den oftmals fragwürdigen Bestimmungen von Brüssel unterwerfen. Das ist ein Riesenschritt in Richtung Freiheit und Selbstbestimmung. Vor allem haben sie die Cleverness und die wirtschaftliche Stärke, den Brexit zu einem Erfolgsmodell zu machen. Genau das möchte die bürokratische EU verhindern. Und die ganzen Nachplapperer, die vor den angeblich gravierenden Folgen des Brexit gewarnt haben, werden als Märchenerzähler enttarnt.

Schade!

Ich hätte mir gewünscht, das die Briten in der EU geblieben wären, nicht weil ich die EU liebe oder attraktiv finde. Nein, weil damit der zweitgrößte Nettoeinzahler die EU verläßt. Irgendwer muß die Lücke schließen und ich befürchte, es wird Deutschland sein.
Komisch auch, das sich jetzt beide Seiten im Brexitstreit als Sieger fühlen. Und keiner spricht mehr von der Nordirlandgrenze, war wohl doch nur eine Nebelkerze, um den Briten den Austritt schwer zu machen.
Ich kann nur hoffen, das der Brexit keine Schule macht, denn geht noch ein Nettozahler von Bord, dann ist die EU Geschichte.

Endlich ist es vollbracht,

Endlich ist es vollbracht, weder Freude noch Trauer spüre ich, nur Erleichterung dass es vorbei ist, dieses unsägliche Gezedere und Gelüge. Wobei, was heißt schon vorbei... Lügen sind ja sehr in Mode gekommen wenn man in die Welt aber auch zu uns nach D. schaut.
Nun kann sich ja zeigen wer recht behält, Johnsen der Vertreter der Populisten und Nationalisten oder wir, die EU, ein nach wie vor sehr großer, mächtiger Staatenbund.

Auf in die nächste Runde... Die Zeit wird zeigen was besser ist.

Das Europa der 27 ...

grüßt und macht winke winke und hofft das Beste.
Die weitere technische Ausgestaltung des Ganzen sollte man den Fachleuten überlassen und sich auf die wichtigeren Dinge konzentrieren.

Ehrlich gesagt.....

Schlagen 2 Herzen in meiner Brust. Einerseits bin ich froh jemanden los zu sein, der immer Sonderregeln für sich selbst wollte. Andererseits war es ein nettes Völkchen in der Gemeinschaft. Wichtig ist jetzt aber zu sagen....ihr seit raus und das geht nicht zu den selben Bedingungen!

Meinungswandel

Anfängliches Kopfschütteln über den Brexit-Plan hat sich mittlerweile in ein großes Verständnis für den Austritt der Briten gewandelt.
Grund dafür, ist die Art wie in jüngster Zeit bei der EU-Wahl das Volk verdummt und Führungsposten verschachert wurden - an Personen mit zweifelhafter Reputation und womöglich ungenügender Qualifikation.
Es ist zu befürchten, das der Demokratieabbau voranschreitet und auch die EU-Führung eine Union der Berater etabliert.

Endlich

Die Zeit wird zeigen was besser ist. Darauf schauen auch andere europäische Länder. Vielleicht gibt's ja mal eine Konkurrenz zur EU, die sich mehr als Volksvertreter sehen.

Was hat die EU dem einzelnen Bürger gebracht?

Eine häufig gestellte Frage, die vor allem eines zeigt: Diejenigen, die sich diese Frage stellen, könnten daraus viel über die EU erfahren, was durchaus bemerkenswert ist.
Man kann vom Norden Schwedens bis nach Sizilien reisen, ohne ein einziges mal einen Pass benutzen zu müssen.
Man kann in viele europäische Metropolen reisen, ohne langwierige Zoll- und Grenzkontrollen. Die Völkerverständigung ist noch sehr viel wichtiger, als die gemeinsame Wirtschaftsbilanz.
Und das war die ursprüngliche Idee hinter dem Zusammenschluss der Länder Europas. Niemals in der Geschichte dieses Kontinentes gab es eine so lange Friedensphase in Europa. Wer das nicht zu schätzen weiß, weiß gar nicht, über welchen Reichtum, neben dem rein wirtschaftlichen, er überhaupt und dank der EU verfügt.

Die EU ist gescheitert, die Briten sind gescheit

Das ist der Unterschied, kurz erklärt. Vor allem stehen Großbritannien als militärische Siegermacht mitsamt starker Wirtschaft nun viele Türen offen. Und lässt die EU als Verlierer als aussehen; denn die Bürokraten in Brüssel wollten den Brexit mit aller Macht verhindern. Und jetzt weinen sie und versuchen es mit Bauchpinselei. Über dieses Apfelpolieren wird man sich im Königreich nur lustig machen.

Also los Boris

Nun wird sich zeigen, was deine Versprechungen wert sind. Aber gib nicht uns die Schuld, wenn du mit deiner Politik nur Scherben hinterlässt.

Mehr Geld für z.B. Für Das Gesundheitssystem

Wird am Ende wohl nicht eintreten, wenn erstmal die wirtschaftlichen Verluste in Form von Steuerausfällen zu spüren sein werden.

die USA stehen schon

"gewehr bei fuss", wie man so schön sagt. und US-konzerne scharen sich jetzt schon darum, das eh schon marode britische gesundheitssystem zu privatisieren und US-zustände für die bürger GB herbeizuführen, in welchen sich ein Johnson oder Farage noch eine behandlung leisten kann, der normale bürger aber nicht mehr.

den sympathisanten des GB-alleingangs hier im forum empfehle ich ab jetzt genau auf GB zu schauen und sich in zwei, drei jahren schon die frage zu stellen, ob sie solche zustände wirklich in ihrem eigenen heimatland haben wollen.

Johnson bleibt zu wünschen, dass er sich schon ein domizil in den USA ausgesucht hat, wohin er flüchten kann, wenn die wut der menschen so stark geworden ist, dass er um sein leben fürchten muss...nachdem er GB vollends an ausländische profiteure verscherbelt hat.

Gibt es einen Livestream, wo

Gibt es einen Livestream, wo ich mich davon überzeugen kann, dass die Menschen Mitternacht tatsächlich überlebt haben?
Wenig unparteiische Medien hatten doch seit Jahren den Irrglauben geschürt, ein Leben außerhalb der EU sei unmöglich......

Meinen Glückwunsch für die neu gewonnene Freiheit und vielfältige Handlungsspielräume!

Herzlichen Glückwunsch EU ...

... der Quertreiber und Rosinenpicker ist endlich raus.

Endlich!

Na endlich, lange genug hat es gedauert, eine demokratisch getroffene Entscheidung umzusetzen!

Glückwunsch, Großbritannien! Beweist der Welt, dass das Konzept "EU" nicht alternativlos ist!

Am 01. Februar 2020 um 08:01 von Crefeldinjo

"...denn die Bürokraten in Brüssel wollten den Brexit mit aller Macht verhindern."

Stimmt doch gar nicht. Es gab doch schon vor Monaten einen Brexit-Deal, der ist nur an der innerbritischen Politik gescheitert.

Wie dem auch sei: Meine Sicht ist, "lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Die Briten haben ihre Sonderposition in der EU verspielt und hoffen nun auf erneute Rosinenpickerei, aber das wird nicht klappen, denn sie sitzen nicht am längeren Hebel.

Wichtiger noch, London kann bei künftigen Finanzkrisen nicht mehr mit Vetos drohen. Vielleicht gibt es damit eines Tages ordentliche Finanz- und Bankenreformen in der EU, welche die Bevölkerung tatsächlich zu schützen vermögen, wenn der nächste Crash kommt.

Brexit

Es ist schon interessant zu sehen, wie schnell vergessen wurde, dass das Vereinigte Königreich vor seinem Eintritt in die EU der "kranke Mann" Europas war. Margaret Thatcher hatte das Vereinigte Königreich zwar fit gemacht - aber zu welchen Kosten. Es war die Politik der Konservativen, aber auch die der Labour Regierungen, die zum Niedergang weiter Teile des Vereinigten Königreichs geführt haben.

Welche Nachteile

haben sie gehabt ?

@Henning Schrader

vielen dank für ihren beitrag. sie bringen in wenigen zeilen all das zum ausdruck, was an einer EU-staatengemeinschaft gut ist und von dem wir alle profitieren.

die aber, die sich gerne wieder hinter zoll, kontrolle und ausgrenzung einmauern wollen, werden sie damit leider immer noch nicht überzeugen. schade eigentlich.

Jeder suche die Fehler zuerst bei sich!

Hat meine Omma früher immer gesagt.
Die EU ist weder "Fisch noch Fleisch". Auf der einen Seite will man den Krümmungsgrad der Gurke reglementieren, auf der anderen Seite ist man in wichtigen Fragen total zerstritten (Flüchtlingsverteilung, Finanzen, Maut usw.). Durch dieses Einstimmigkeitsprinzip wird nie Ordnung einkehren.
Und die wirtschaftlich starken Länder machen die Kleineren kaputt. Man wirbt Fachkräfte ab, die diese schwächeren Länder eigentlich dringendst bräuchten, ist das Solidarität? Klar bekommen diese Gelder aus Brüssel, aber nur mit Geld läßt sich keine Wirtschaft aufbauen. Mit der Aufnahme weiterer Länder haben sich die wirtschaftlich starken Länder Absatzmärkte geschaffen - mehr nicht. Dieses Gerede von den gemeinsamen Werten ist doch nur Bla, Bla! Es geht immer nur um Geld und Macht.

England

England geht.Gratulation.Deutschland zahlt den Löwenanteil dessen was durch den Wegfall Englands fehlt. Danke Merkel+Co.

Re Henning Schrader !

Da kann ich nur recht geben. Die EU insgesamt mag ja ihre kleinen Fehler haben, wie sie nun, bei allem was Menschen so tun, vorkommen.
Aber auch in meinen Augen hat sich das Modell EU sicher schon aus gezeichnet durch etliche Vorteile und Verbesserungen.
Leider gibt es aber auch in der EU Länder, die trotz der Vorteile noch weiter ihre eigene Suppe kochen wollen und in keiner Weise sich solidarisch zeigen. Die Gelder, die sie von der EU erhalten für Verbesserungen von Infrastruktur, Handel und andere diverse Dinge nehmen sie gerne, wenn es aber um grundlegende Dinge wie Flüchtlinge, Polizei und Justiz geht, scheren immer die gleichen aus. Das ist ein großes Dilemma für die EU, diese nationalistischen Regierungen, die sich die Rosinen raus picken und nur reine, egoistische Ziele für sich selbst verfolgen.
Da müsste in der EU die sogenannte Zweidrittel Mehrheit eingeführt werden, um diese Egoisten zur Vernunft zu bringen.

Jetzt sind sie erst mal beschäftigt.

Was gut ist kommt noch besser zurück.

Gefährliche Illusion

„Eine Projektion des Uhrturms des Parlaments läutete zum Abschied - aber nur vom Band“

Das ist wohl symbolisch für die Authentizität dieser Aussagen:

„(...) Nigel Farage, nannte den Austritt aus der europäischen Staatengemeinschaft nach 47 Jahren den "wichtigsten Moment der modernen Geschichte" Großbritanniens“/
„Johnson stellte bessere Verbrechensbekämpfung, Verbesserungen im Bildungs- und Gesundheitssystem sowie einen Ausbau der Infrastruktur in Aussicht. "In unserer Diplomatie, unserem Kampf gegen den Klimawandel, den Kampagnen für Menschenrechte und Bildung für Mädchen und Frauen oder Freihandel werden wir Muskeln wiederentdecken, die wir jahrzehntelang nicht benutzt haben." Darin liege "die Kraft des unabhängigen Denkens und Handelns". (...) Der Brexit solle "eine neue Ära der friedlichen Kooperation (...) einläuten“

Wer nicht merkt, was von den Versprechungen solcher Politiker zu halten ist und denen seine Zukunft vertrauensvoll in Hände legt, gefährdet nicht nur seine eigene.

@ Henning Schrader 08.00 Uhr

Vielen Dank für ihren Beitrag.
Sehr weise Worte.
Denen möchte und muss ich mich unbedingt anschließen

Unendliche Geschichte

Gestern wurde umfänglich darüber berichtet, dass es der letzte Tag der Briten in der EU ist. Heute wird darüber berichtet, dass sie jetzt raus sind. Ich verstehe die ARD und andere Sender bzw. Medien nicht. Wie lange muss ich das Thema „Brexit“ noch in der Berichterstattung ertragen? Schockiert war ich, als ich gestern gehört habe, dass jetzt erst die Verhandlungen über ein Abkommen mit Großbritannien losgehen. Es geht also leider weiter mit diesem schrecklichen Thema.

Wenn das von einigen Medien

Wenn das von einigen Medien vorausgesagte Fiasko für die Briten ausbleibt, werden weitere Nettozahler die Koffer packen.

GB !

Also für mich ist Boris nur ein Dummschwätzer, der heute noch keine Ahnung hat, wie es weiter geht.
Wenn ich so einen Schritt wage, sollte ich auch einen guten Plan in der Tasche haben, und genaue Vorstellungen, was und wie es will. Das scheint mir bei Boris aber sehr fraglich, und bei vielen seiner Kollegen. Da dürfte so mancher Standard der EU ziemlich auf der Kippe stehen, weil gar nicht mehr so viel Geld da ist, das verbraten werden kann.
Boris ist im Grunde genauso verkommen und egoistisch wie Donald, der auch nur seine eigenen Interessen verfolgt.
Hoffentlich fallen beide so richtig auf die Schnauze, aber jammern gilt dann nicht.

Endlich und doch nicht endlich

Es bleibt die Spaltung.

Besonders direkte EU-Nutznießer haben natürlich eine "Katerstimmung". Die Hoffnung stirbt zuletzt und jetzt ist es wohl amtlich.

Im Kommentar von Markus Preß zeigt es sich, warum der Brexit auch die EU nicht kalt lässt:

"Die Europäische Union sollte den Brexit als Weckruf begreifen: Sie muss jetzt echte Erfolge liefern - und ihren Mitgliedsstaaten beweisen, dass es in der EU besser ist als außerhalb."

"Die britische Zeitung "The Independent" ist sich sicher: "Es wird immer wahr sein, dass Großbritannien außerhalb der EU schlechter dastehen wird als das innerhalb der EU der Fall wäre."" (Web.de).

Ist das eher ein Wunschdenken oder eine Hoffnung? Wenn ja - dann ist es schon ziemlich makaber gegenüber dem eigenen Land. Aber genau hierum geht es jetzt und deswegen wird es unruhig bleiben (z. B. Schottland).

Ich halte die Briten nicht für antieuropäisch.

Eine sehr knappe Mehrheit möchte nur selbstbestimmt sein.

Darf der Brexit für die Briten gut ausgehen?

@ Schwarzseher

Natürlich müssen wir am Ende sehen, was dabei rauskommt wenn sich auf Zeit die Nachteile der Entscheidung bemerkbar machen.
Ich denke auch sie wissen, das die erst nach und nach, und nicht mit der Stunde Null eintreten.
In sofern ist das ja erstmal, ich bitte um Entschuldigung, einfach Quatsch.

Endlich

Alles Gute!

Unendliche Geschichte

Gestern wurde umfänglich darüber berichtet, dass es der letzte Tag der Briten in der EU ist. Heute wird darüber berichtet, dass sie jetzt raus sind. Ich verstehe die ARD und andere Sender bzw. Medien nicht. Wie lange muss ich das Thema „Brexit“ noch in der Berichterstattung ertragen? Schockiert war ich, als ich gestern gehört habe, dass jetzt erst die Verhandlungen über ein Abkommen mit Großbritannien losgehen. Es geht also leider weiter mit diesem schrecklichen Thema.

@Henning Schrader "Man kann

@Henning Schrader
"Man kann vom Norden Schwedens bis nach Sizilien reisen, ohne ein einziges mal einen Pass benutzen zu müssen." Ich persönlich reise oft von Norddeutschland nach Griechenland und muss am Flughafen öfters den Pass vorzeigen als füher.
"Man kann in viele europäische Metropolen reisen, ohne langwierige Zoll- und Grenzkontrollen." Auch der Zoll steht jedesmal am Flughafen und hat mich des öfteren kontrolliert.
" Niemals in der Geschichte dieses Kontinentes gab es eine so lange Friedensphase in Europa." Jugoslavien haben sie wohl volkommen vergessen.
Auch ich bin für Europa, ein Europa für die Bürger ein Europa das sich für Frieden einsezt und nicht überall mitbombt, und ein Europa das sich um eine Verständigung mit allen in Europa lebenden Menschen einsetzt. Was ich nicht mag ist das Europa der Konzerne was wir zur Zeit haben.

Richtung Bedeutungslosigkeit

@ smirker:
Nicht nur ein Mitgliedsstaat hat die EU verlassen, sondern ein wirtschaftlich besonders starker ...

Nicht mehr lange. Auf GB wartet jetzt das Prädikat "ferner liefen".

Irgendwas stimmt doch nicht!

Erst war die Nordirlandgrenze der "große Knackpunkt", jetzt hört man davon nichts mehr. Dann wurde verkündet, das Pfund stürzt ins Bodenlose - denkste. Dann sollte das Finanzimperium der Briten in die Knie gehen - war auch eine Luftnummer. Ist denn in der Berichterstattung immer nur der "Wunsch Vater des Gedankens"?

Freiheit des Denkens?

>>Johnson stellte bessere Verbrechensbekämpfung, Verbesserungen im Bildungs- und Gesundheitssystem sowie einen Ausbau der Infrastruktur in Aussicht. "In unserer Diplomatie, unserem Kampf gegen den Klimawandel, den Kampagnen für Menschenrechte und Bildung für Mädchen und Frauen oder Freihandel werden wir Muskeln wiederentdecken, die wir jahrzehntelang nicht benutzt haben." Darin liege "die Kraft des unabhängigen Denkens und Handelns".<<

Nichts davon, mit Ausnahme des Freihandels, was GB nicht auch als EU-Mitglied hätte besser als die EU-Regeln machen können . Wer sich allerdings durch die EU in seinem unabhängigen Denken dermaßen beeinträchtigt sieht, was für mich nicht nachvollziehbar ist, sollte dann doch besser außerhalb des Staatenbundes sein Glück versuchen. Dann klappt das vielleicht wieder mit dem denken und wir werden sehen, was dabei rauskommen wird bzw. was den Bürgern als unübertreffliche Errungenschaft dieser neu gewonnenen "Freiheit des Denkens" verkauft wird.

um 08:29 von Posbi

>>"England geht.Gratulation.Deutschland zahlt den Löwenanteil dessen was durch den Wegfall Englands fehlt. Danke Merkel+Co."<<

Falsch! Deutschland zahlt nicht den Löwenanteil, sondern Deutschland zahlt alles.
Durch den Weggang der Briten fehlen der EU-Kasse so 7 Milliarden und Brüssel geht fest davon aus das Deutschland diese Summe zusätzlich Schultern wird. Widersprochen hat Brüssel bisher von deutscher Seite niemand.

07:30 von Knorlo

Denn schon alleine die Rede unserer Ratspräsidentin macht deutlich, das man aus dem Fehlern nicht gelernt hat. Wo soll das Geld für die weitreichenden Pläne dieser Frau herkommen?

Re bisher von keinem und fraglich ob die anderen das Hobby co2 finanzieren mitmachen .Am ende hat Merkel ,Grüne ,SPD kein Gewissen und klaut es dem DE Facharbeiter und Rentner.Zur Zeit ist der Streit um 1 % schon losgebrochen und die Fronten sind hart .Nur die DE Medien berichten nicht darüber,könnte den Bürger verunsichern.

Sinnloser Sieg

Die Brexiteers haben es erreicht, dass jetzt die etwas größere Hälfte des britischen Volkes über die etwas kleinere triumphieren kann und dass die Nation hoffnungslos gespalten ist. Aber Frust abreagiert, bravo.
Herzlichen Glückwunsch zu einem völlig sinnlosen Sieg.

2020 um 07:43 von KarlderKühne

Ich hätte mir gewünscht, das die Briten in der EU geblieben wären, nicht weil ich die EU liebe oder attraktiv finde.

Re
ich auch wenn sie richtig gemacht wäre und um sie zu halten hätten wir uns von Merkel trennen müssen ,den Grund ,2015

Endlich

Endlich ist es soweit. Für die EU ist das eine große Chance, was es für die Briten bedeutet, ist egal.

Alles richtig gemacht! Das

Alles richtig gemacht! Das Freihandelsabkommen mit der EU wird nun folgen, so sicher, wie das Amen in der Kirche. Dann haben sie alles, was sie brauchen und vor allem alles nicht, was sie NICHT brauchen!

07:44 von Joe—Muc

Es geht leider nicht um Recht oder Unrecht. Es geht um Populismus. Das ist ein Krebsgeschwür das Weltweit grassiert. Dies ist für die Menschheit weit gefährlicher als der Klimawandel.

England wird dafür bezahlen müssen. Jeder einzelne Bürger wird erhebliche Verluste einstecken müssen.

Wenn wir in die USA schauen erleben wir gerade wie die Rechtsstaatlichkeit verloren geht. Zeugen sind unerwünscht. Die Bürger werden auf lange Zeit auch hier bezahlen müssen.

Viel schlimmer für Deutschland sind die Entwicklungen in Polen. Dort werden Milliarden für unnötiges Kriegsspielzeug ausgegeben. Die EU, also auch Deutschland, sollen im Gegenzug den Klimawandel in Polen mit Milliarden bezahlen. Wir finanzieren über den Umweg also das Spielzeug.

Wenn die EU nicht bezahlt, steigt Polen aus der EU aus. Dies kann man beliebig auf andere Staaten in der EU übertragen.

Diese Entwicklung zeigt, dass wir erst am Anfang des Zerfalls der EU stehen.

Irgendwas läuft gewaltig schief

@ KarlderKühne:
Irgendwas stimmt doch nicht! ... Dann wurde verkündet, das Pfund stürzt ins Bodenlose - denkste.

Naja, mehr als ein Viertel Wertverlust, wen kümmerts? Oder die läppischen paar zehntausend Arbeitsplätze. Was soll's? Hauptsache die Ellbogen durchgesetzt und die Proeuropäer besiegt. Prost.

Hallo Wiederstand jetzt,

du hast meine volle Zustimmung. EU ja, aber nicht nur zum Wohle der Konzerne. Man sprich von der Friedensmission der EU und beteiligt sich an Kriegen bzw. liefert die Waffen für diese. Als "Ottonormalo" habe ich nur sehr wenig von der EU. Reisen konnte ich früher auch schon und zur Einreise nach GB brauchte ich immer schon Pass oder Ausweis - wo ist da das Problem?
Und eins noch: Die EU ist nicht Europa, denn zu Europa gehören auch noch andere Länder!

i promise ... die eu wird sich von dem mitglieds-

austritt der engländer schnell und bestens erholen.

die 27 ist eine magische zahl. die stärkste in der numerologie.

28 - quersumme 10 ... steht für harte, juristische auseinandersetzungen.

08:00 von Henning Schrader

Was hat die EU dem einzelnen Bürger gebracht?

Aber auch ein krankes Bankensystem und kosten für den DE Steuerzahler .Natürlich ist die EU Gut aber so wie sie Aufgebaut ist ? Nen .Sie sollte für die Bürger und kein Machtinstrument zum herrschen für Plutokraten sein was sie leider ist .Also eine gute Sache wurde da zum Gegenteil gedreht .

re: Henning Schrader

Von welchem Staatenverbund reden Sie? Bei jeder Flugreise innerhalb der EU müssen Sie Ihre Ausweispapiere ggf. mehrmals präsentieren! Ebenso verhält es sich mit Zollkontrollen. Das hat mich vor der EU nicht gestört, stört mich jetzt auch nicht. Was mich stört sind unqualifizierte Behauptungen! Noch mehr der EU-Beamtenapparat (überbezahlt!) und die Bevormundungen aus Brüssel!
Good luck to the British People!

Angenehmes Wochenende,

Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R.

Ein schlimmer Fehler! und ein trauriger Tag für Europa

Ich bin deutsch/däne und hineingoren in ein grenzeloses europa was sich nun verkleinert?
Wir brauchen ein Europa des friedens nicht der spaltung. Woher kommt eigentlich die ganze freude? selbst wenn man der meinung sei " es richt so die EU zu verlassen" spricht man um eine merheit von 51 prozent? ist das ein verständniss von demokratie? bei uns in dänemark wurde 3 mal ueber der euro abgestimmt um sicherzugehen das wir das volk nicht spalten, hier lässt man einfach die hälften der briten stehen... B.Johnson wird sich noch umschauen wenn er schottland verliert und n.irland und wenn die lawine erstmahl rollt kommt auch falkland und gibraltar dazu, was hat johnson dann noch london? achja das hat er ja fast an saudi arabien, indien, oder russland verkauft... viel spass mit den wuetenden menschen aus liverpool!

Brexit !

Auweia, die Verhandlungen werden für Boris ein Spießrutenlauf, und für die Briten zum großen Teil ein böses Erwachen.
Es bleibt nur zu hoffen, dass Boris gewisse Vorteile er EU nicht gleich verscherbelt und somit so manche Errungenschaft durch die EU für die Bürger gänzlich zerstört.
Alleine im Gesundheitswesen wünsche ich den Briten keine amerikanischen Verhältnisse, wo es für die meisten normalen Bürger sehr schwer ist, die Kosten für eine Behandlung auf zu bringen, weil diese Privatisierung doch nur zur Gewinn- Maximierung dient, und dadurch viele sich Gesundheit kaum wirklich leisten können.
Auch in der Industrie traue ich Boris ein Ausverkauf jederzeit zu, weil er ehr keinen wirklichen Plan hat und ihm das nötige Verständnis und Intellekt fehlt.

Die Briten

Sie werden uns und der ganzen EU zeigen wie gut ein Leben und eine Wirtschaft ohne die EU funktioniert. Und genau das ist der Albtraum unserer Frau Merkel und co. Und nichts anderes. Aber das Volk der Ja-Sager steht wacker zum Prinzip Befehl und Gehorsam.

Den Briten herzlichen Glückwunsch und alles Gute

Es ist natürlich schade, dass die Briten die EU nicht in die richtige Richtung einer rein wirtschaftlich ausgerichteten Gemeinschaft beeinflussen konnten aber daher war der Austritt für die Briten die richtige Entscheidung.

Sie werden uns fehlen.

Freiheit???

Alle diejenigen hier, die GB zur neu gewonnenen "Freiheit" gratulieren, möchten mir bitte einmal erklären, wieso neue Grenzkontrollen ab 2021, so es denn keine Einigung gibt, freier erscheinen als z. B. die offenen Grenzen zwischen Deutschland und Frankreich? Und jetzt kommt mit bitte keiner mit diesem Flüchtlingsgeschwätz um die Ecke! Die EU ist mehr als nur das! Wer nur Geld und Abschottung im Kopf hat, hat die Welt um sich herum nicht verstanden!

So viele Besserwisser hier!

Schon witzig wenn man sich die Kommentare durchliest! Wieviele Politiker u Wirtschaftswissenschaftler sich hier tummeln...

Die einen glauben, GB verarmt, die anderen, dass sie reich werden.
Ich denke, die Zeit wird es zeigen! Auf jeden Fall sehr interessant! Voraussagen kann es keiner!
Von meiner Seite aus, viel Glück an die Briten!

um 08:45 von eine_anmerkung

"Falsch! Deutschland zahlt nicht den Löwenanteil, sondern Deutschland zahlt alles."

Und wieder eine Falschbehauptung aus der AfD-Propagandazentrale! Dieses Mal scheinen Sie sich sogar offensichtlich selbst Ihrer eigenen "Wahrheit" nicht sicher zu sein! Immerhin schreiben Sie, dass man in Brüssel "hofft"! Das kann man mit einem Faktum kaum auf eine Ebene stellen, oder?

Die Britten sind raus...

 "Heute ist der Tag, an dem Großbritannien nach mehr als 40 Jahren wieder frei wird", sagte die Abgeordnete Ann Widdecombe".
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Ob dieser Tag für GB wirklich neu gewonnene Freiheit und nur Vorteile bringt, dass steht wohl noch in Frage. Sicher kann man aber sein, das sich nun auch Nordirland und Schottland wieder verstärkt mit den Wunsch auf Selbstständigkeit und eine Abspaltung von England beschäftigen. Kann man diesen Nationen diesen Wunsch verwehren sich auch von England abzuspalten ? Besonders wenn man heute noch nicht ahnen kann wie sich die Wirtschaftliche Situation entwickelt.

08:31 von Kritikstar

>> Wie lange muss ich das Thema „Brexit“ noch in der Berichterstattung ertragen? Schockiert war ich, als ich gestern gehört habe, dass jetzt erst die Verhandlungen über ein Abkommen mit Großbritannien losgehen.<<

Sie sind offensichtlich über die Brexit-Berichterstattung genervt, sind aber seit gestern erstaunt darüber, dass die Verhandlungen jetzt erst richtig losgehen. Also besser kann man dringenden Informationsbedarf nicht beschreiben, schließlich wird darüber schon seit vielen Wochen berichtet.

Ein Gebilde der gebrochenen Verträge

Die EU gab sich einmal die Maastricht-Kriterien. Sie besagten, dass sich ein EU-Mitglied bis zu höchstens maximal drei Prozent seines Bruttoinlandsprodukts verschulden darf. Doch niemand hält sich daran. Die EU gab sich einmal die Bail-Out-Klausel. Sie besagt, dass kein EU-Mitglied für die Schulden eines anderen EU-Mitglieds haftet. Doch niemand hält sich daran (siehe Griechenland). Die EU gab sich einmal das Dublin-Abkommen. Es besagt, dass ein Asylverfahren in dem Staat durchzuführen ist, in dem der Asylsuchende erstmals europäischen Boden betritt. Doch niemand hält sich daran. Die EU gab sich einmal das Versprechen, dass die in Europa ankommenden Flüchtlinge auf alle Mitglieder gerecht verteilt werden. Doch niemand hält sich daran. Die EU ist ein Gebilde der "gebrochenen Verträge". Trotzdem: Wenn es ein Mitglied wagt, der EU "Adieu" zu sagen, ist die Empörung riesengroß

Endlich ist es vorbei

das Gezerre und Gezanke auf Beiden Seiten mit dem Brexit zwischen EU und GB. Ich wünsche den Britten einen guten Weg in die Zukunft.

Ein trauriger Tag

Ich finde das Ganze einfach traurig und hoffe, daß die Briten sich vielleicht eines anderen besinnen. Das Problem ist ganz einfach, daß die Briten ihre Geschichte nie aufgearbeitet haben bzw. aufarbeiten mussten. Wer früher mal über ein Viertel der Erde geherrscht hat und in der EU nur einer von 28 war, konnte sich nun mal nicht anpassen. Die EU sollte jetzt auf ein Abstandsgebot achten. Der Zugang zum Binnenmarkt sollte erschwert werden. Den Briten muss klar sein, daß sie nun draußen sind und nicht mehr dieselben Privilegien genießen können wie bisher. Auch müssen wir uns nunmehr im wohlverstandenen Eigeninteresse vor einem "Singapur an der Themse" und dem damit verbundenen Verschlechterungswettbewerb in Sachen Umweltstandards ua. schützen. Wenn sich die Briten dann beschweren, dann muß man ihnen klar sagen, daß dies die Folge ihrer eigenen Entscheidung ist. Wer die Vorteile eines Clubs nutzen will, muss und kann jederzeit wieder beitreten!

EU verlassen

Herzlichen Glückwunsch. nach jahren der verzögerung durch Brüssel und Politikern die den demokratischen willen der Bürger nicht erstnehmen hat jetzt das Volk der leistungsbereiten Bürger und steuerzahler Ihr Verdientes recht bekommen.

Ssie haben sich aus der bevormundung und Ausbeutung berfreit und können jetzt ein selbstbestimmtes gutes demokratisches England aufbauen.

Viel Länder Bürger in D beneiden euch jetzt darum.

BREXIT

Now you´re OUT! (Were you ever IN?)
In Demut verabschieden wir uns von Euch und danken Euch für die wertvollste Lektion und Integrationsbeitrag die ein EU-Mitglied jemals leistete. Nämlich in 3,5 Jahren Seifenoper anschaulich zu machen was einem Land passiert, das es wagt die europäische Integrations-notwendigkeit infrage zu stellen.
Es bringt nur Chaos. Dank Euch hören wir in letzter Zeit nicht mehr viel von FREXIT, NEXIT, GREXIT oder DEXIT. Nochmals danke für diesen uneigennützlichen EU-Beitrag.
Es wäre schön, wenn Ihr es schafft, Eure Lektion noch weiter zu ergänzen, z. B. durch wirtschaftlichen Schaden für Eure Insel in Kauf zu nehmen. Das wäre nicht so bitter, da Euer Uncle Sam Euch gerne rettet und adoptiert. Noch eine Bitte bevor Ihr davon segelt. Beendet die Geiselnahme der Schotten und behandelt dieses Land nicht wie Eure letzte Kolonie. Let them go! Farewell Little Britain!

von Francis Ricardo

Mehr Geld für z.B. Für Das Gesundheitssystem

Wird am Ende wohl nicht eintreten, wenn erstmal die wirtschaftlichen Verluste in Form von Steuerausfällen zu spüren sein werden.

Re
da bin sich sicher ,dass es zutrift für DE aber für die eher nicht .

Was lange währt ...

Herzlichen Glückwunsch ! Und das ist nicht ironisch gemeint.
Wer noch etwas Stolz besitzt, lässt sich nicht von Brüssel gängeln.

Jugend nicht über die eigene Zukunft mit abgestimmt hat!

DB_EMD@
Hat sie aber. Sie ziehen einer idiologisch Ausbeutung und Bevormundung durch die EU einer eigenverantworlichen uns selbstbestimmten lebensweiße vor.

Ich kann nur hoffen?

KarlderKühne @
Das d diesem guten demokratischen Beispiel folgt und der größte Nettozahler diesen falschen Weg der EU Bevormundung und Ausbeutung beendet.

Wenn unsere Politiker das nicht wollen werden die wähler an der Urne wie in England das durrchsetzten müssen.

Hallo Foren-Proll,

wann waren sie denn das letzte mal in GB? Ich habe vor ca. 2 Monaten Geld gewechselt. Der Kurs ist annähernd der gleiche wie vor 5 Jahren. Und wer redet von den zehntausend Arbeitsplätzen, die Deutschland in einem Jahr verloren hat?

Die Verbesserung der

Die Verbesserung der Infrastruktur etc. die Johnson nun verspricht sind allemal Dinge, die er auch in der EU hätte angehen können.
An die EU haben die Staaten gewisse Regelungskompetenzen gegeben, die einfach besser dort zu lösen sind. So z.B. Aspekte in der Umweltpolitik. Die Vorschläge der Kommission werden in der Regel durch lange Verhandlungen erst dann gültig, wenn die Regierungschefs der Mitgliedstaaten zustimmen, das Europaparlament zustimmt und ggf. auch die jeweiligen Landesparlamente.
Zu hoffen bleibt, dass in einem Handelsabkommen, das die Briten an CETA anlehnen wollen, der umstrittene und derzeit noch nicht aktive Part der Konzernklagerechte gegen Staaten nicht enthalten sein wird, da dieses jedes Bemühen um Umwelt und Arbeitnehmerrechte aushebelt.

Es reden hier so manche

das Deutschland der Grosse Zahler ist.Einerseits stimmt das ,das aber Deutschland auch der Grosse Profiteur ist ,das vergessen genau die Gleichen gerne.
Das in einer Staatengemeinschaft eben ALLE Mitreden und Entscheiden,egal ob Sie viel Geld haben oder wenig mag ja so einigen Grosskopferten nicht in eben jenigen gehen.Das Regelierungen wie die berühmte Gurke (Verbilligt das verpacken ) oder andere immer wieder von den gleichen Opportunisten Gebetsmühlenartig wiederholt wird,obwohl genau diese Regelierungen das Zusammenleben von so vielen verschiedenen Völkern vereinfachen.Man muss eben wie in einer Ehe Kompromisse schliessen,wer das nicht Kann oder Will ist schneller geschieden als Er Denkt.Und nicht zu vergessen Wir haben seit 70 Jahren keinen Krieg mehr in Europa gehabt .Nunja Jugoslawien halt ,aber das ist eine andere Geschichte.

Super Entscheidung!

Wenigstens zählt in GB noch der Wählerwille.

Könnte langfristig das Aus für die EU in heutiger Form sein

Auch die Briten wollen ein friedliches Miteinander, einen gemeinsamen Binnenmarkt, eine Sicherheitspartnerschaft, wie sie ja auch weiterhin über die NATO besteht. Aber die Briten wollen auch ihre Freiheit und Selbstbestimmtheit behalten und zwar selbst dann wenn dies materielle Opfer beinhalten würde. Die EU-Bürokraten haben nie begriffen und begreifen es bis heute nicht das sich ein gemeinsames Europa nur durch ein aussen und wirtschaftspolitisch geeintes Europa der Vaterländer realisieren läßt, nicht zuletzt deshalb weil eine "EU Zentralregierung" demokratisch nicht ausreichend legitimiert ist. Auf selbstbestimmten Nationen beruht die Zukunft Europas die aber aufeinander angewiesen und zur Kooperation "verdammt" sind wollen sie ihre Freiheit nicht durch einseitige Abhängigkeiten gegenüber anderen Playern verlieren. Die EU in ihrer heutigen Konstruktion ist dafür leider ein Fehlkonstrukt.

Die Briten sind raus...

Tausende Menschen schwenkten den Union Jack, sangen die britische Nationalhymne, ließen Luftballons in den Nachthimmel steigen und fielen sich in die Arme.
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Bleibt zu hoffen ob die Briten in Zukunft auch noch so fröhlich diesen Brexit feiern werden. Besonders wenn es nicht so kommen sollte wie Johnson es seinen Landsleuten versucht weiszumachen...

Ich versteh's nicht.

Sowohl Großbritannien, als auch die EU wollen jetzt ... dies und das. Wenn ich das lese, frage ich mich “warum erst jetzt?“ und “wieso ging das nicht gemeinsam?“. Menschenrechte, Klimaschutz, Frieden usw. - eigentlich ein Thema aller.

Ind das: “Hierfür müsse die EU beim Thema Migration Verantwortung übernehmen, ...betonte von der Leyen: Diese beginne bei Verbesserungen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge ...“
Seit wie vielen Jahren höre ich nun dieses (Entschuldigung) Gelabere? Es tut mir leid, ich glaub nicht, dass man daran etwas ändern möchte. Ich sehe mir die Freihandelabkommen zwischen EU und afrikanischen Staaten an; ich sehe mir an, unter welchem Druck (auf afrikanische Staaten) sie zustande kommen, von Augenhöhe und gleichwertiger Partnerschaft weit entfernt - und damit sehe ich, wie der Hase läuft.
Die “Rechte“ der Konzerne beschneiden, deren Pflichten einfordern und den Menschen (nicht nur in Afrika) eine Stimme geben - das würde ich mir wünschen.
Mein Traum.

Anfang vom Ende der EU

Die EU hat sich in den letzten Jahrzehnten in die falsche Richtung entwickelt. Zunächst ein gut gemeinter wirtschaftlicher Zusammenschluss europäischer Staaten, beeinflusst Brüssel nun immer mehr die Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten. Außerdem ist der „europäische Finanzausgleich“ auch nur noch den Nehmerländern zu verkaufen. Auf Dauer hat diese Art des Staatenbundes keinen Bestand und auch andere Länder werden einen Austritt in Betracht ziehen.

Nun ja

Angela Merkel hat sich erneut dafür ausgesprochen, dass die Länder des südlichen Westbalkan näher an die EU herangeführt werden sollen. Eine Beitrittsperspektive für Albanien sei auch im Interesse der EU. Längerfristig will die EU auch Beitrittsperspektiven für Montenegro, den Kosovo, Serbien und die Türkei. Briten raus und Albanien rein.

Mal aus einer anderen Sicht betrachtet.

Ich kenne viele ältere Briten. Keith, er war Testpilot im II.WK, fragte mich einmal: "Kalle wer hat eigentlich den Krieg gewonnen und wer verloren?" Diese Vormachtstellung Deutschlands in der EU ist vielen älteren Briten ein Dorn im Auge. Und jetzt noch eine Deutsche auf dem Chefsessel der EU, das brachte das Fass zum Überlaufen.

Spiel mit dem Feuer

Wie sagte der durchaus auch europakritische F. Mitterrand: „Nationalismus bedeutet Krieg“
Und das beziehe sich nicht nur auf die Vergangenheit....
Leider haben das viele Menschen vergessen und glauben nicht wie schnell Nationalismus wieder zu Krieg führen kann....
Den Frieden zu erhalten - das war die große Idee von Europa.
Die Nationalisten spielen - wie in allen Generationen mit dem Feuer- und einige Massen rennen ihnen nach, wie die Lämmer zur Schlachtbank - auch wie immer- Schade!!!!

08:40 von Wiederstand Jezt

>>Auch ich bin für Europa, ein Europa für die Bürger ein Europa das sich für Frieden einsezt und nicht überall mitbombt, und ein Europa das sich um eine Verständigung mit allen in Europa lebenden Menschen einsetzt. Was ich nicht mag ist das Europa der Konzerne was wir zur Zeit haben.<<

Kann ich uneingeschränkt stützen. Wie ich allerdings auch bereits erreichte Errungenschaften der EU gutheiße.

Nach meiner Auffassung ist das Projekt EU nicht abgeschlossen und bedarf weiterer großer Anstrengungen um Fortschritte im o.g. Sinne zu erzielen. Ausserhalb der EU wären derartige Bestrebungen eher zum Scheitern verurteilt. Daher das Versagen Labors. Ein klares Ja zur EU und deutlicher Einsatz für Reformen hätte möglicherweise mehr Erfolg versprochen.

Ohne ein hinderliches, konservativ geführtes GB, kann die EU vielleicht eher kleine Fortschritte zu einer sich stetig verbessernden EU erzielen. Gesellschaften befinden sich immer in einer Entwicklung. Ein fertig ,alles gut, wird es nie geben.

07:17 von smirker

" Nicht nur ein Mitgliedsstaat ...

hat die EU verlassen, sondern ein wirtschaftlich besonders starker Staat hat die EU verlassen! "

Ja , es war der zweithöchste Nettozahler !!!

Vieles verbindet uns insbesondere kulturell mit den Briten , ich bin traurig .

Vor 15 Jahren undenkbar .

Der Brexit hat einen Namen und ein Datum !

Hallo catze,

ja, da gebe ich ihnen Recht, Deutschland ist der größte Profiteur. Nur leider merkt der deutsche Ottonormalo davon zu wenig. Und was heißt hier Frieden in Europa? Der kalte Krieg ist doch wieder da. Und vergessen sie bitte nicht die Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und die Beteiligung an kriegerischen Auseinandersetzungen in so einigen Ländern der Erde.

Jetzt haben die maroden Staaten

die Mehrheit. Ein wirtschaftlich gesunder Staat ist gegangen. Geblieben sind die wirtschaftlich schwachen Staaten, die Reformen verweigern und nur von der EZB mit Anleihekäufen und Subventionen vor dem Bankrott bewahrt werden. Auf Kosten der Sparer Europas.

Alles gute Liebe Briten

Wir haben es versucht, es hat nicht geklappt und es wäre schön, wenn wir Freunde bleiben.

Entgegen einiger anderer Foristen meine ich, dass eine EU ohne GB gestärkt aus d Brx hervorgehen wird. Das sie nicht dazupassten wurde spätestens seit 89 immer deutlicher. Jetzt bietet sich die echte Chance, sich so zu integrieren, dass wir den Krisen und Gegnern vor unseren Südgrenzen oder anderswo gewachsen sind.

Nun ja

Das ist ein Signal an ganz Europa: Es ist möglich, die EU wieder zu verlassen. Die EU ist kein Schicksal, dass man für immer hinnehmen muss. Großbritannien hat ein Beispiel gegeben, wie sich fehlerhafte Entscheidungen der Vergangenheit wieder korrigieren lassen.

Brexit war richtig!

Der "BREXIT" war und ist richtig!

Europa muss zusammenfinden. Nur ein geeintes Europa ist in der Lage, sich den Anforderungen des 21. Jahrhunderts wehrhaft und selbstbewußt zu stellen.

All dieses hat die soganannte "EU" nachhaltig versäumt, vertan und zerbröselt.

Nicht Europa hat versagt, sondern das System der EU als solches.

Merkel, Juncker u.a. haben in ihrer Amtszeit die Europäer mehr gespalten als vereint.

Demzufolge kam - als natürliche Konsequenz, früher oder später, der Brexit und andere negative Reaktionen.

Die Wirtschaftspolitik der EU ist ein desaströser Flickenteppich mit Gewinnern und Verlierern. Die Wehrpolitik und der Aufbau einer gemeinsamen europ. Armee ist ein Desaster. Die Flüchtlingspolitik tat ihr übriges.

Der Brexit könnte eine gute, bitte Medizin sein - um aus den chaotischen Misserfolgen etwas zu lernen:

Europa muss wieder zu sich finden.

- Aber, ohne "EU" -

Wählerwille?

"Wenigstens zählt in GB noch der Wählerwille." (Augustus Cäsar, 9:12)
Wo zählt der nicht in der EU? Wollen Sie unterstellen, die Wahlen in bspw. Deutschland seien gefälscht oder jemandem werde entsprechendes Teilnahmerecht verwehrt? Es steht jedem Bürger frei, eine Partei zu wählen, die die EU verlassen möchte. Man muss aber hinnehmen können, dass andere Wähler anderer Meinung sind - und ggf. in der Mehrheit. Nennt sich Demokratie oder so...

@eine_anmerkung - Warum wird eigentlich in Deutschland so gerne

geunkt und vom Düstersten ausgegangen? Machen Sie sich über das nächste EU-Budget schlau. Deutschland wird mehr zahlen müssen, aber nicht nur wegen des Brexit, sondern weil es auch am meisten von der EU hat. Mitglieder in Osteuropa werden womöglich etwas weniger bekommen - die ungarische und die polnischen Regierung sollte sich darüber am wenigsten beschweren.
Überdies betragen die vertraglich akzeptierten EU-Schulden des UK 39 Milliarden € - das hilft (wenn das UK wirklich zahlt).

Der Brexit hat nicht nur bewiesen, dass das UK aussteigen kann (womit es die EU über Jahrzehnte immer wieder erpressen wollte) sondern auch, dass die EU zusammenstehen kann - und genau dafür ist sie da:

Es sind riesige globale Probleme zu lösen, und während das UK zum Spielball seiner Ambitionen und z. B. der von den US gebotenen Realität wird, kann die EU als 3. Macht
1. mindestens auf Augenhöhe mit den USA und auch mit China verhandeln;
2. selber Impulse setzen.
Sie muss nur zu ihrer Größe stehen

@Anmai

Mitterrand muß ja nicht Recht haben...

Es wird in etwa 1-2 Jahre

Es wird in etwa 1-2 Jahre dauern, bis auch den letzten Brexit-Anhänger*innen deutlich wird, wem sie da mit dem Gerede von "Brüsseler Zentralregierung" oder "EU-Abhängigkeit" auf den Leim gegangen sind. Leider ist das dann ganz und gar nicht spaßig, weil es gesellschaftlich wie ökonomisch für viele eine massive Verschlechterung ihrer Situation bedeutet. Aber dann sind Farage und wohl auch Johnson längst über alle Berge und wohnen und leben dann nicht mehr im United Kingdom.
Mit dem ersten Tag des Austritts beginnt einerseits für verantwortungsvolle und weltoffene Brit*innen der politische Prozess, eine neue EU-Mitgliedschaft zu beantragen, und andererseits für alle anderen europäischen nationalistischen Populisten die Zeit, wo ihr ideologisches Gerede von der faktischen Entwicklung widerlegt wird.

@ 09:12 von calyx

„... geeintes Europa der Vaterländer realisieren läßt, nicht zuletzt deshalb weil eine "EU Zentralregierung" demokratisch nicht ausreichend legitimiert ist...“
Schön, dass EU Gegner auch mal eine differenzierte Meinung haben! Aber wer bestimmt in der EU? Die Kommission, die von den gewählten Regierungen bestimmt wird (und vom Parlament abgesegnet werden muss). Das ist doch Ihre EU der Vaterländer... und mal ehrlich, wie sollte eine direkt gewählte Regierung aussehen? Welche Partei könnte Europa weit über ein paar Prozent kommen? Wer kennt in D die Probleme in Spanien und umgekehrt? Die EU ist das Beste was derzeit möglich ist (eben ein Kompromiss, wie immer in der Demokratie) und wird laufend verbessert...
Wo ist es denn besser zu leben? USA? Russland? China? Lächerlich...

@07:17 von smirker

Ach, mit Sinn melden sich die Feinde der EU zurück. Nicht neu.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Werner_Sinn#Eurokrise

Brexit wegen undemokratischer EU?

Lustig, immer wieder lese ich hier „Bevormundung durch EU“ - wer ist die EU? Wir, unsere Regierungen, die wir wählen, vertreten uns durch die Kommission, die Sie bestimmen, wir wählen das EU Parlament...

Die FAZ dokumentierte am

Die FAZ dokumentierte am 22.2.2016 (tinyurl.com/t7j8puo), dass B.Johnson Männer dazu aufrief, die Konservativen zu wählen, weil dann „Ihre Frau größere Brüste bekommt und Sie bessere Chancen auf einen BMW M3 haben“. Gut, dass GB diese Ausgeburt an Seriosität und Kompetenz in der DowningStreet10 hat, um das Land in der selbstgewählten Isolation zu führen.
Leid tun mir nicht nur meine britischen Freund*innen sondern alle, die für diesen neuen populistischen Nationalismus in den kommenden Jahren den Preis zahlen müssen.

Schauen wir mal

Wie und vor allem für wen werden in GB die goldenen Zeiten anbrechen?
Ein Großteil der "Abgehängten" in GB haben für den Brexit gestimmt. Werden sie nun belohnt?

Werden die Globalisierungsgewinner aus London oder die feinen Aristokraten vom Lande nun ihr soziales Gewissen entdecken und den "Abgehängten" einen Teil ihres Wohlstandes abgeben, z.B. durch höhere Steuern, mit denen ein vernünftiges Gesundheitssystem finanziert werden könnte?

Das Gegenteil plant BJ. Er will mit Steuerdumping Konzerne nach GB locken, um anderen Ländern die Unternehmenssteuern und Arbeitsplätze zu rauben. Das soll neues Geld in die Taschen der Eliten spülen, macht die Konzerne noch einflussreicher, dünnt den Mittelstand aus und macht die "Unterschicht" noch machtloser.

Die EU muss dagegen die richtige Antwort finden.

GRATULIERE !

Was haben die für ein Glück, man kann nur neidisch sein.
Dafür kriegt die EU jetzt wahrscheinlich bald Albanien und andere Dritte-Welt-Länder.
Frau v.d.Leyen gestern, die Briten verlieren Stärke der Staatengemeinschaft. Welche Stärke, wenn so viele schwache Länder drinnen sind. Es klingt jetzt auch schon ganz anders als vor drei Jahren, da waren die Briten die großen Verlierer, nach dem Motto, ihr werdet schon sehen was Euch blüht. Solche Stimmen sind verstummt, es dämmert Brüssel mittlerweile, wo die Verlierer sitzen, östlich des Ärmelkanals.

Endlich...

...hört der Unsinn bald auf... es ist zwar traurig für die Briten, wird aber den Brexitanhängern hier und in GB zeigen, was Sie gewählt haben... Freiheit! Freiheit von Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards...

Frau v.d. Leyens Rede

zum Brexit zeigt, dass die Eurokraten gar nichts verstanden haben.
Wir sollen aufstehen für Europa-nee die EU soll Politik für ihre Bürger machen und nicht nur für Großkonzerne. Außerdem haben Staaten, die keinerlei Beitrag leisten können in der EU nichts verloren.

@ 07:30 von Knorlo

Das sehe ich exakt anders herum: Der "Gier Haus und Hof geöffnet" haben eher die, die massiv am Brexit verdient haben, an der Spitze Nigel Farage, der mit seiner Gruppe nicht nur durch ungebührliches Verhalten am letzten Tag seiner Zugehörigkeit zum Europäischen Parlament auffiel sondern sich am Brexit auch eine goldene Nase verdient hat (tinyurl.com/vb4zxe8 und tinyurl.com/va6k8md). Es ist schon erstaunlich, wer in den letzten Jahren trotz erwiesener massiver Eigeninteressen die politische Bühne mitbestimmen konnte.

Gute Reise Wind von hinten

GB ist zwar der zweitstärkste Nettobeitragszahler gewesen, doch haben die Briten, egal was, zum Teil gewaltig die EU behindert. Der Lakai der USA ist weg und es ergeben sich neue Chancen für ein Zusammenwachsen der Europäer auf dem Festland. Britannien hat immer schon gegen das Festland gearbeitet. Ich hoffe, dass die Schotten endlich unabhängig werden und Irland geeint wird. Das wird den Briten dann richtig zusetzen.
Für EU-Europa ist es eine echte Chance und dann sollte sich auch wieder Russland angenähert und Frieden herrschen.
Das ganze Brexit-Gehabe hat sich jahrelang gezogen. Nun ist es rum und nun können wir bitte endlich wieder zur Tagesordnung zurückkehren.

Well done. Good bye and never come back, England.

08:36 von Klausewitz

"Wenn das von einigen Medien vorausgesagte Fiasko für die Briten ausbleibt, werden weitere Nettozahler die Koffer packen."

Man sollte die Frage pro oder contra EU nicht von der Frage der Netto-Bilanz abhängig machen.

Das war ja auch nicht die entscheidende Frage von Leave or Remain.

Ich denke, der Forist Henning Schrader ja das gut auf den Punkt gebracht: Die EU ist vor allem (unbestritten erfolgreiches) Friedensprojekt, das Länder und Menschen verbindet.

Dass die Briten dem nicht so viel abgewinnen konnten, hängt wahrscheinlich mehr mit ihrer Tradition zusammen (wenn man sich die nunmehr mehr als 50-jährige Ambivalenz der Insel ansieht) als mit der Summe aller Schwächen der EU.

@07:41 von Sanne19

Naja, erst einmal sind nur etwas über 50 % "schlau".

Die Nationalisten für den Brexit, die Jugend fast geschlossen dagegen. Es ist nämlich deren Zukunft, die gerade verspielt wird.

Die Reichen, darunter auch viele Brexit Befürworter haben nämlich ihre Schäfchen, sprich Geld, längst außerhalbs GB in Sicherheit gebracht.

"Das ist ein Riesenschritt in Richtung Freiheit und Selbstbestimmung."

Jo, "Freedom's just another word for nothin' left to lose" oder so?

"Und die ganzen Nachplapperer, die vor den angeblich gravierenden Folgen des Brexit gewarnt haben, werden als Märchenerzähler enttarnt".

Merkwürdig, bislang werden ausnahmslos Brexit Befürworter als Lügner, Betrüger und Märchenerzähler enttarnt.

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ausland/brexit-vote-leave-campaig...

Ich wünsche den Briten viel Glück...

Und sie werden es brauchen.

Denn die EU kann es sich nicht leisten, ein Beispiel für einen erfolgreichen austritt direkt vor der Haustür zu haben.
Das ruft Nachahmer auf den Plan.

Ich bin gespannt, was sich die EU - Komission einfallen lässt, um GB möglichst stark zu schädigen.

08:09 von buabua

Herzlichen Glückwunsch EU ...

... der Quertreiber und Rosinenpicker ist endlich raus.
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Es ist wohl wichtiger, dass der zweitgrößte Nettozahler raus ist. Ob das ein Grund ist die EU zu beglückwünschen, wird sich noch zeigen.

Die Briten sind aus der EU

Die Briten sind aus der EU raus, hoffe das Brüssel daraus gelernt hat. Dazu sei bemerkt, so gesehen wenn alles glatt geht kommt die EU und GB mit einem blauen Auge davon. Eines ist gewiss, die nationalen Egoismen haben den Brexit entstehen lassen, exportierte Arbeitsplätze, Niederlassungsfreiheit von EU Bürgern, Überfremdung und Gängelei der EU. Hoffe die EU lernt daraus, ein gemeinsames europäisches Haus zu bauen, nicht nur für die Wirtschaft geben, sondern gleiche Bedingungen für den Bürger, der gerecht bezahlt und sozial gesichert wäre. Ausserdem sollte die EU von ständiger Erweiterung Abstand nehmen, um letztendlich vernünftige Rahmenbedingungen für alle EU Bürger zu schaffen. Ich hoffe die Briten machen nach kompletter Abwicklung des Austritte was besseres raus.

@09:44 von Glücklicher Leser: ...hört der Unsinn bald auf

"Endlich...

...hört der Unsinn bald auf... es ist zwar traurig für die Briten, wird aber den Brexitanhängern hier und in GB zeigen, was Sie gewählt haben... Freiheit! Freiheit von Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards..."

Sie täuschen sich, denn der Unsinn geht jetzt erst richtig los. Wir befinden uns jetzt in der Übergangsphase, während der alles so bleibt als wäre die Briten noch Mitglied der EU.

Bis Ende des Jahres muss jetzt ein Vertrag ausgehandelt werden, der festlegt wie es danach weiter gehen soll.

Da kommt sicher noch eine Menge, wie Sie es schreiben, "Unsinn" auf uns zu. Dafür wird BJ und seine Brexiteers schon sorgen.

08:12 von Der_Mahner

"Endlich!
Na endlich, lange genug hat es gedauert, eine demokratisch getroffene Entscheidung umzusetzen!
Glückwunsch, Großbritannien! Beweist der Welt, dass das Konzept "EU" nicht alternativlos ist!"

Grundsätzlich richtig:
Konkurrenz belebt das Geschäft, absolut auch meine Lebenserfahrung. Wer nicht gefordert wird, schläft ein.

Insofern möge das Modell Brexit dazu führen, sowohl GB als auch die EU in einem positiven Sinn dazu zu bringen, neue, innovative Ideen, Visionen und entsprechende Entscheidungen zu produzieren.

Mir ist dabei um die EU nicht bange, erlaubt es ihr diese Situation jetzt doch, aus der Defensive in die Offensive zu gehen.

Insofern: Leinen los!

09:21 von Sternenkind

"" Eine Beitrittsperspektive für Albanien sei auch im Interesse der EU. Längerfristig will die EU auch Beitrittsperspektiven für Montenegro, den Kosovo, Serbien und die Türkei. Briten raus und Albanien rein.""
#
Ja, das mag der Wunsch von Merkel sein,hat aber nur einen Haken.Diese Länder sind keine Einzahler in den EU Topf und somit wird es wieder einmal zu Lasten der Netto Einzahler wie D. gehen. Helmut Schmidt sagte einmal ,es müssen erst einmal wirtschaftliche annähernde Eigenschaften der zu aufnehmenden Wunschkandidaten in die EU hergestellt sein.

08:37 von Traumfahrer

Also für mich ist Boris nur ein Dummschwätzer, der heute noch keine Ahnung hat, wie es weiter geht.
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Also für mich ist Boris Johnson ein Politiker, der für seine Überzeugung kämpft und dafür auch Risiken eingeht. Er hat in 3 Monaten mehr bewegt als seine Vorgängerin.
Das gefällt mir besser, als die Lethargie einer Frau Merkel, die gar nichts tut außer alles auszusitzen.

Es hat noch nie......

jemand behauptet, daß die EU ohne Fehler wäre und viele Kompromisse haben je nach Belastung und Nationalität den Unmut der Bevölkerungen erregt. "Die " Briten sind nun also ausgetreten -na und? Ich frage mich immer, woher manche Foristen die Erkenntnis haben, daß Großbritannien eine starke Volkswirtschaft ist? Diejenigen, die das behaupten sehen London als Großbritannien, so wie sie Paris für Frankreich halten. Ich bin gespannt, wann die Brexitiers sich über den Millionär Farage klar werden und seine Lügen erkennen, die er sogar auf seinen roten Bus schreiben ließ. Ein bestimmter Teil der britischen Bevölkerung kommt damit nicht klar, daß nicht mehr Westminster der Nabel der Welt ist und insgeheim die Welt auf Kosten anderer Staaten zumindest beeinflußt. Mir fällt da immer das Label "made in germany" und dessen Hintergründe ein. Warten wir mal ab, wie lange die USA diesen "junior-Partner" mitschleppen und lt. Trump "fantastische" Handelsabkommen schließen!

Wenn es England in Zukunft ohne

EU besser ginge, wäre das das Ende der EU, denn andere (Geber-) Länder würden sich das zum Vorbild nehmen.

#Karl der Kühne

Sie haben schon Recht, sie konnten früher schon in Europa reisen, aber da mussten Sie Geld tauschen. Den Euro gabs ja nur mit Europa. Für manche Länder gilt das ja heute noch, in,-und außerhalb der EU.
Der Witz an der Sache ist nur, man hat den Leuten in Zeiten von Kreditkarten erzählt, ihr müsst kein Geld mehr tauschen, ihr könnt auf Malle jetzt mit dem Euro zahlen?
Das ist so bescheuert, aber die Leute haben es geglaubt und den Euro toll gefunden.
Es ist einfach unglaublich!

Ich wachte auf...

und die Welt drehte sich immer noch.
Gut, die Briten sind raus aus der EU und wenn die Eurokraten nicht ganz schnell eine bürgernahe Politik machen, war das auch nicht der letzte Austritt, aber das ist kein Grund, so ein Gewese zu machen. Die EU ist auch eine Weltanschauung, wem die nicht passt, tritt eben aus.
Wenn Deutschland tatsächlich die im Raum stehenden 7 Milliarden € (brutto oder netto?) stemmen soll, dürfte die EU-freundliche Stimmung in Deutschland auch kippen. Es gibt durchaus Parteien, die nur darauf warten.

09:33 von Sternenkind

"Nun ja
Das ist ein Signal an ganz Europa: Es ist möglich, die EU wieder zu verlassen. Die EU ist kein Schicksal, dass man für immer hinnehmen muss. Großbritannien hat ein Beispiel gegeben, wie sich fehlerhafte Entscheidungen der Vergangenheit wieder korrigieren lassen."

Nun ja, das hängt davon ab, ob GB wirklich mit dem Brexit "fehlerhafte Entscheidungen der Vergangenheit" korrigiert und ob die Entscheidung, ein Referendum abzuhalten, wirklich Folge einer klugen weitsichtigen strategischen Analyse war.

Oder ob dies nicht eher eine relativ spontane Bauchentscheidung des damaligen Premiers Cameron war.

Sollte sich aus Letzterer der Brexit bis heute so entwickelt haben, dafür spricht das Chaos der letzten drei Jahre, so ist es eher "patriotisch bedingtes Glücksspiel".

Kann gut gehen, muss aber nicht.

Aus deutscher Sicht sehe ich eher den deutschen Eintritt in die EU als eine weitsichtige Entscheidung an. Von einem Austritt müsste man mich schon sehr überzeugen.

Unkenntniss

Ich kann es nicht mehr hören, die böse Bürokratie in Brüssel! Die meisten dieser Kommentare strotzen vor Unkenntnis, oder soll man besser sagen vor Dummheit. Man sollte sich doch mal mit der Geschichte der EU beschäftigen, z.B. mit grundlegenden Urteilen der des EUGH. Googeld doch mal "cassis de dijon". Dann versteht man vielleicht wie die EU funktioniert!

@ 09:04 von tias

Deutschland wird das auch treffen, da wird das ganze Auswirkungen mit einem Handelspartner betreffen.
Allerdings nicht so hart wie Großbritannien, wo es sich auf 27 Handelspartner beziehen wird.

@Hanno Kuhrt

bin fast Ihrer Meinung, würde aber zuerst auf die Staaten verzichten wollen, die sich permanent unsolidarisch zeigen. Das Geld einstreichen aber nichts für die Gemeinschaft tun. Nicht möglich, ich weiß, ein großes Manko in den Regeln zur EU. Es sollten keine weiteren Staaten aufgenommen werden.

Glückwunsch Großbritannien

die EU hat im ganzen Prozess ihr wahres, d.h. böses Gesicht gezeigt. Der größte Fehler der EU ist es, keine konkreten Austrittsregeln zu haben. Vielleicht ist das ja auch vorsätzlich so gewollt.
Großbritannien ist jedenfalls um seine Volksabstimmung zu beneiden!

Großbritannien und Nordirland haben die EU verlassen

Warum wird nur Großbritannien in der Überschrift erwähnt (GB)? Eigentlich heißt der Staat Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland. United Kingdom (UK).

09:34 von Freiherr von Eggburg

>>Merkel, Juncker u.a. haben in ihrer Amtszeit die Europäer mehr gespalten als vereint.<<

Falsch! Gespalten haben Nationalisten wie Orban, Salvini, Kaczyński und so weiter.

@smirker um 07:17Uhr

Wenn Sie Europa nur einteilen hinsichtlich der Wirtschaftskraft der Staaten, dann haben Sie den Gedanken der EU nicht verstanden!

Nichts gelernt

Die Vdl-Rede zeigt deutlich, dass die EU-kraten nichts aber auch gar nichts gelernt haben. Die Mitgliedsstaaten haben es satt, bis zum letzten Detail von den EU-kraten fremdbestimmt zu werden. Eine Besinnung auf das Wesentliche und den Ursprung der EWG (WIRTSCHAFTS-Gemeinschaft) ist unerlässlich für die Zukunft der EU.

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