Kommentare - Altmaier kritisiert Kassenbon-Pflicht

14. Dezember 2019 - 13:04 Uhr

Einzelhändler müssen ab 2020 bei jedem Einkauf einen Bon drucken - ob der Kunde will oder nicht. Wirtschaftsminister Altmaier warnt vor den Folgen und appelliert an Finanzminister Scholz. Von Kilian Pfeffer.

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Kommentare

Sicher muss sein

dass ich als Kunde den Kauf nachpruefen kann. Eine Quittung zu bekommen ist dabei ein normaler Vorgang.

Wie will Altmeier kuenftig sicherstellen, dass Kunden nicht behumpst werden.

Zweitens, wir wollen nicht mehr zurueck in eine Zeit, in der unkontolliert Abgaben hinterzogen werden koennen. Wie stellt man sicher, dass alles steuerrechtlich in Ordnung ist.

Ein bischen mehr muss da schon kommen von Herrn Altmeier, sonst bleibt es ein typischer Altmeier.

Kassenbon

Sofern das Kassenbonpapier umweltfreundlich ist, ist das in Ordnung. :)

Ich find´s gut, Herr Altmaier.

Die Steuerhinterziehung ist eine Tatsache.
Auch ich kenne Geschäfte, wo die Kasse gar nicht zugeschoben und der Gesamtpreis auf einem Schmierzettel ausgerechnet wird.
Wen wollen sie beschützen?
Und zur Umwelt:
Ich kenne genügend Supermarktketten, wo zum Kassenbon noch sinnlose Punkte, fragliche Gewinnboni oder kundenfangende Internetumfragen angehangen werden.
Was sagen sie dazu?

Ich nehme

den Kassenbon immer mit, war noch nie ein Problem auf dem Markt, so gut wie alle in der Schlange vor mir auch.
Einzig wenn ich Morgens eine Semmel beim Bäcker hole, da will ich keinen. Selbst wenn ich beim Griechen essen gehe, kommt der dann mit dem Kassenbon als Rechnung beim bezahlen.
Ich sehe das Problem nicht, beim Bäcker eine Semmel oder an der Eisbude 2 Kugeln Eis im Sommer, da verstehe ich das, aber sonst nicht.
Wie will ich auf dem Supermarkt feststellen ob die Rechnung stimmt, oder ob das Geburtsdatum mit eingerechnet wurde ;-).
Wie gesagt, bei diesen kleine Ausnahmen, oder an der Imbissbude für die Bockwurst, muss es nicht sein.
Aber sonst schon, und ist auch schon immer üblich, vielleicht ist es ja Regional unterschiedlich.

Kassen-Bon-Pflicht

Zu Omas Zeiten gabs schon diese riesigen Anker-Registrierkasse, aber die hatten viele Tante-Emma-Läden nicht; ein Zettelchen und Kopfrechnen war notwendig. Als aber so ab 2010 in Läden immer noch Zettelchen benutzt wurden, wurde man stutzig - aber die Erleuchtung kam bald : Umsatzsteuerbetrug. Im übrigen wundert man sich über die Kunden heute : "Kassenbon - nein brauche ich nicht". Die das sagen sind meist Leute, die nicht so aussehen als müßten sie nicht auf den Euro schauen. Wie kontrollieren die eigentlich ihren Haushalt, ihre Ausgaben? Oder haben sie es nicht nötig ? Und halten die "Irrtümer" an der Kasse für ausgeschlossen ? Meine Mutter hat ein Haushaltsbuch geführt - mit Papier und Bleistift. Das war selbstverständlich. Kassenbon JA, ohne wenn und aber aus den genannten beiden Gründen.Wer dagegen protestiert, der läßt tief blicken.

Ist es wirklich so ?

"" Um gegen die milliardenschweren Betrügereien vorzugehen, brauche man manipulierunfähige Kassen und die Bon-Ausgabe, so Walter-Borjans.""
#
Frage ich mich,wie konnte der Milliarden Schwerer Betrug nachgewiesen werden wenn es keine Kassenbons gab ?
Auf jeden Fall wird es ein Bürokratisches Monster.

Ziviler Ungehorsam

Dieses Thema bietet sich als perfekter Test für die Wirksamkeit zivilen Ungehorsams an.
Es sind buchstäblich Millionen von Vorgängen täglich, die schlicht und ergreifend von den völlig sinnfrei dazu Verpflichteten getrost ignoriert werden sollten.
Absurdem bürokratischen Aufwand und Unmengen verschwendeten Papiers steht eine potenzielle Mehreinnahme an Steuern entgegen, deren Summe sich an anderer Stelle ohne weiteres einsparen ließe ...
Allein durch die riesige Zahl generierter Ordnungswidrigkeiten sollte hier dem Staat einmal eindrucksvoll gezeigt werden, dass Kunden und Geschäftsleute letztlich der Staat sind.

Also:
Ein klarer Aufruf zum Widerstand gegen bürokratischen Unsinn.
Wenn alle Betroffenen mitmachen, ist die absurde Idee in wenigen Tagen Geschichte.
In Frankreich würde es vermutlich nur Stunden dauern ...

Kassenbonpflicht !

Ja de Herr Altmaier kritisiert mal wieder, dabei ist es doch nur recht, wenn dadurch etliche Betrügereien vermieden werden. Genau durch diese gehen dem Staat ja etliche Steuergelder verloren zu Lasten von vielen. Die Ehrlichen haben damit sicher kein Problem und die Unehrlichen müssen sich was neues einfallen lassen.
Das mit dem Papier ist natürlich ein Problem. Mich wundert es aber, dass da noch nicht nach einer neuen Möglichkeit gesucht wurde, um diesem Problem entgegen zu treten und die Umwelt mit diesem Thermopapier zu belasten.
Das hätten die Ressortchefs der Bundesregierung schon längst in Angriff nehmen müssen. Aber wie üblich haben sie mal wieder gepennt.

Bon Pflicht bei Einkauf...

Also für mich dient der Kassenbon aus Nachweiß das ich eine Ware auch gekauft und bezahlt habe. Und sollte die Ware eine Garantiezeit haben, dient der Bon ebenso als Nachweiß, das ich die Ware in den betreffenden Geschäft auch erstanden habe. Also durchaus Sinnvoll.

Kleingeld ist auch Geld

Man kann alles übertreiben und sollte dann trotzdem überall und auf gerechte Art und wenn es denn sein muss, und es muss sein, mit Druck und über Gesetze das nötige Geld eintreiben was einen Staat, ein Land funktionsfähig und stabil hält und das gilt für alle Länder die sich als demokratisch und gerecht bezeichnen möchten.
Wenn es um Stimmen geht und das politische und parteiliche Übderleben oder die Stärkung von Parteien, dann werden wohl dann einige versuchen, solche Taten und Momente für sich zu nutzen.
Besser wäre es aber, das was man von Klein- und Mittelständlern als Beitrag in die leeren oder geschädigten Kassen des Staatssystems, als gesetzmässige Zahlung und als einen Beweis einfordert, dass man dies auch von all denen einfordert die weitaus höhere Beträge und Summen hinterschlagen und die sich über clevere Tricks und Anwälte und Berater und auch über politische Massnahmen versuchen, unseren System, dem Gesetz und solchen Maasnahmen, ähnlich wie diesen, versuchen zu entziehen.

Kassenbonpflicht

Kassenbonpflicht...eine SPD typische Manie der Kontrollbesessenheit nach dem Motto:
Es lebe der sozialistische Überwachungsstaat ! Vom Umweltfrevel mal abgesehen
zeigt es wie die Genossen Freiheit definieren in der sie, nach eigenem Ermessen versteht sich,das Geld der anderen zu verteilen gedenken..völlig absurd

Das ist wohl das schlechte

Das ist wohl das schlechte Gewissen von Herrn Borjans und seinem Wirken bei der WestLB.

Es wird geschätzt

Es wird geschätzt und vermutet. Aber die bekannten, erwiesenermaßen kriminellen Steueroasen, die müssen keinen Bon ausdrucken.

Liebe Politik, ihr versteht echt den Haß gegen EUCH nicht? Tja dann...

Frohe Weihnachten

Bonbon

Am schlimmsten sind die Bäcker, die noch eine eigene Backstube haben. Nie kriegt man da einen Bon. Die tun irgendwann so als wären sie pleite und ab gehts auf die Cayman-Insel, nicht wahr Herr Altmaier?

Theorie und Praxis

In meinem Alltagserleben wird zu jedem Einkauf sowieso ein Bon gedruckt und nach dem Bezahlvorgang werde ich (im besten Fall) gefragt, ob ich ihn haben möchte.

Die kommende Verpflichtung und der Widerstand dagegen ist für mich nur theoretische Rhetorik.

Sinnvoll wäre, wenn überhaupt, eine Regelung, die für den Druck den expliziten Wunsch des Kunden verlangt.

Das will die CDU doch viel mehr

Da soll Scholz doch mal nachgeben! Ich bin sicher die CDU will die Bon-Pflicht genau so, wie die SPD. Soll sich die CDU mal selbst an die Nase fassen.

Wer sich das ausgedacht hat

Wer sich das ausgedacht hat ist sein Geld nicht wert, er soll es zurück geben und sich einen neuen Job suchen.

Da macht die GroKo ein Mord Gedöns wegen Umweltschutz und so, und dann so ein Schwachsinn.
Chemisch verunreinigte Papierfetzen in milliardenfacher Ausfertigung. Dümmer geht's nimmer........

Wer betrügen will, betrügt auch mit den Kassenbons....

Armes Deutschland, haben wir diese dummen Politiker wirklich verdient?

Das Gesetz ist drei Jahre alt

Das Gesetz ist drei Jahre alt und jetzt, kurz bevor es wirksam wird, kritisiert man es und will Änderungen.
Ein bisschen spät wie ich finde und besonders scheinheilig von der CDU, stellten sie doch den Finanzminister 2016.

Ebenso zeigt sich die kurzsichtige Politik der Union. Sie denken nicht über die Legislaturperiode hinaus, wie bei der Verkehrswende, Energiewende und Umweltschutz.

Na endlich...

...in Italien ist es schon lange so, und auch hier kann es endlich was bewirken.
Ich verstehe die Aufrefung des Ministers nicht, anstatt über die Menge des Thermopapiers zu sinnieren sollte er das Thema warum überhaupt Thermopapier überdenken. Ich ärgere mich über jeden sowieso pauschal gedruckten Bon an der Aldi-Kasse.

Es muss die Frage gestattet sein,

... ob diejenigen, die solche Gesetzte entwickelten, schon mal ein Brötchen beim Bäcker gekauft oder ein Bier am Tresen getrunken haben. Falls ja, müsste es doch auffalen, wie überflüssig gerade für solche Käufe ein Kassenbon ist.
Ich befürchte, dass es zukünftig eine Art Chipkarte geben wird, auf der dann alle getätigten Käufe angelegt werden, natürlich nur dafür, um die Umwelt zu schonen, nicht um den Bürger noch transparenter zu machen.
Das ist meine persönliche Meinung.

Schön, dass Scholz sich darum

Schön, dass Scholz sich darum kümmert, dass diese 10 Milliarden Steuergelder zukünftig nicht mehr gestohlen werden.
Sicherlich können Registrierkassen dazu auf Normalpapier umgerüstet werden.
Das kann doch nur ein kleines technisches Problem sein.
Was aber unternimmt Scholz gegen den Diebstahl der restlichen 115 Milliarden Euro pro Jahr?
Der größte Haushaltsposten sind entgangene Steuergelder. Einerseits durch frechen Diebstahl unserer sogenannten Leistungsträger, hier mal die Bäcker, andererseits durch Steuervermeidung, ermöglicht und zugelassen mit Hilfe unzulänglicher Gesetze durch willfährige Politiker, denen das Wohl der Lobbyisten und Steuerdiebe wichtiger ist, als das Wohl aller Bürger.
Und auch Herr Altmaier unterstützt hier die Diebe.

Der Steuerbetrug muss

Der Steuerbetrug muss aufhören!

Das Thermopapier kann man verbieten.

Wo ist das Problem?

Eine Kassenrolle ist 60 Meter lang, kostet 50 Cent und man kann, den Brötchenkauf vor Augen, 1.200 Vorgänge ausdrucken.
Soviel Verkäufe hat der Bäcker i.d.R. nicht am Tag. Und der möglicherweise daraus resultierende Papierberg ist auch eher nur ein kleines Häufchen. Die Kosten, 50 Cent, überschaubar.
Hier will der kleine Einzelhandel durchaus an der Kasse vorbei verkaufen. Anders ist diese Verweigerungshaltung nicht zu erklären.

Was soll das?

Dieses maggeln an der Steuer vorbei ärgert mich schon immer! Als Arbeitnehmer kann ich auch nichts am Finanzamt vorbeipfuschen! Ich möchte auch beim Kauf einer Currywurst einen Bon!

Kassenbon Pflicht

das kann man auch anders lösen. In Schweden ist jede Kasse mit einer Blackbox vom Finanzamt gekoppelt. Der Kunde kann wählen- mit oder ohne Bon. Die Blackbox ist wie eine nicht löschbar Festplatte. Nur das Finanzamt kann diese Box auslesen - auch online

13:13 von IBELIN

>>Wie will Altmeier kuenftig sicherstellen, dass Kunden nicht behumpst werden. <<

Wenn ich im Supermarkt einkaufe erwarte ich sicher einen Bon.
Wenn ich in einer Bäckerei ein belegtes Brötchen kaufe brauche ich keinen Bon. Ich möchte als Kunde selbst entscheiden wieviel Müll ich nach Hause schleppe.
Fast alle Registrierkassen erzeugen ein elektronisches Protokoll, unabhängig vom Bondrucker. Weiß das die neue SPD Spitze oder ist deren digitale Welt noch nicht so weit.

Völlig überzogen

ein Heidenaufwand, eine extreme Bürokratie und Papierflut! Jeder Bäcker muss dann wegen zwei Brezeln einen Von überreichen, ob der Kunde will oder nicht. Das bedeutet für Alle Wartezeiten und längere Schlangen und extrem viel zusätzlicher Papiermüll. Der Gastwirt gegenüber k...tzt jetzt schon bei dem zusätzlichen Aufwand. Wieder mal ein krasses Beispiel für Überregulierung

man staunt nur noch

irgendeiner seiner dümmlichen kollegen/innen hat doch diese vorschrift erlassen. sprechen die etwa alle Nicht miteinander?

ja dieser Betrug bei Restaurants ...

kommt ein Steuerbeamter in ne Würstles Bude :
ihre Unterlagen, Rechnungen bitte
2 Wochen später kommt er zurück:
habe einen Herrn vom Gesundheitsamt dabei ....
um Gottes Willen warum denn ... was hab ich getan
so wie ich aus ihren Unterlagen entnehme
haben sie pro Bratwurst 3 kg Senf berechnet

vielleicht hatte Herr Altmaier derlei im Sinn

Altmaier kritisiert Kassenbon-Pflicht

Tatsache ist, dass schon mehrmals der Bon sehr nützlich war, weil entweder die Dame an der Kasse sich vertan hat oder die Zentrale des Supermarktes den Preis noch nicht aktualisiert hat. Außerdem sollte jeder Käufer den Preis überprüfen können. Das ist bei den meisten Produkten so üblich. In vielen Supermärkten wird heute schon gefragt, ob man einen Kassenzettel haben will.

Bürokratie nein - Müll ja

Wir haben in unserer kleinen Bäckerei schon scherzhaft zu unseren Kunden gesagt, die Bon-Drucker bekommen demnächst alle eine Windel um, in die alle unangeforderten Bons hineinwandern. Heute Morgen von 07:00 Uhr bis eben um 13:00 Uhr wollte z.B. nicht ein einziger unserer Kunden, in der Filiale in der ich heute gearbeitet habe, seinen Beleg haben. Wären alle in den Restmüll gewandert. Trotz Weihnachtstroubel.

Wenn der Aufwand nicht zu groß wäre, müssten mal alle Einzelhändler in einer gemeinsamen Aktion alle überzähligen Bons in Restmüllsäcken auffangen und Herrn Scholz vor das Ministerium stellen. Einfach nur um mal zu zeigen, was da wirklich zusammen kommt.

die "Kleinen" und die "Großen"

Grundsätzlich ist ein Kassenbon richtig, aber genau wie bei Kleinstgewerbetreibenden im Internet die die Versteuerung belegen müssen, drängt sich auch hier der Eindruck auf, dass der Gesetzgeber bei den "Kleinen" voll zuschlägt, aber bei der "Großen" z.B. Amazon weiterhin untätig ist und diese praktisch ihre Besteuerung selbst bestimmen. Solange hier keine realistische Besteuerung erfolgt, können sich die "Kleinen" nicht nur ungerecht behandelt fühlen - sie werden in der Tat ungerecht behandelt!

"Es genügt schon, einen

"Es genügt schon, einen Kassenbon nur kurz in der Hand zu knüllen, um eine schadhafte Menge BPA über die Hautporen aufzunehmen.
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Die Gesundheitsrisiken beim Umgang mit Thermopapier sind erheblich und inzwischen auch flächendeckend bekannt. 2016 hat die EU ein entsprechendes Verbot erlassen, das allerdings erst 2020 in Kraft tritt. Bis dahin ist noch immer Vorsicht geboten."
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Wer die Problematik von Thermopapier kennt, wird diese immer ablehnen. Da ich meinen Kopf noch benutzen kann, und den Einkauf grob einschätzen kann, benötige ich keinen Zettel.
Mir ist nicht bekannt, das es eine Veränderung bei der Herstellung des Papier gegeben hat. Macht aber nix, dann versaut mal weiter die Umwelt.

@esche, 13:18

"Wie kontrollieren die eigentlich ihren Haushalt, ihre Ausgaben? Oder haben sie es nicht nötig?"

Könnte daran liegen, dass Sie die Leute für dümmer halten, als sie sind.

Ich errechne während des Einkaufs den ungefähren Preis und vergleiche an der Kasse mit dem, was ich bezahlen soll.

Wenn das hinkommt, wofür brauche ich dann einen Kassenzettel??

Beispiel

Supermarkt, da brauch ich den nicht, der geht eigentlich sofort bei verstauen der Einkäufe in den Müll.
Weshalb ich den wenn ich gefragt werde,?auch nicht hab mag.
Ich behalte nur die die ich zu Garantiezwecken, oder aufgrund von doppelter Buchführungspflicht brauche.

@ um 13:34 von Blind Faith

Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.
Überwachung ist am besten.
Vor allem die sogenannten Leistungsträger. Denn um der BRD insgesamt 125 Milliarden Euro pro Jahr an Steuern zu klauen, fehlen den tatsächlichen Leistungsträgern, nämlich den normalen Arbeitnehmern, einfach die finanziellen Möglichkeiten.
Und natürlich müssen auch Politiker überwacht werden, die Gesetze konstruieren, die Steuervermeidungen fördern.
Denn solchen Menschen ist gemeinsam, dass sie nicht das Allgemeinwohl unterstützen und nicht den demokratischen Rechtsstaat.

Bon muss sein.

Denn jetzt ohne Bons in vielen Bereichen wird der Staat und somit wir Bürger um Milliarden an Steuereinnahmen betrogen.

Endlich die Selbstverständlichkeit

Wie gut dass bald die Zeiten vorbei sind, wo die Kassierer und Kassiererinnen mit dem Kaufbeleg geizten und einfach schnell weiterkassierten. Selbst bei gekauften Elektrogeräten oder Motoröl, oder bei der Frühstücksbestellung für die Firma.
Erst auf Nachfrage, mit viel Glück.
Meist schnell weiterkassiert und dann langwieriges Abrufen meines Kassenbons mit genervtem Gesicht.
Endlich - die Selbstverständlichkeit muss sein.

Repressalien für jede Branche

Die Bonpflicht reiht sich sie wie Kettenglied an die anderen Bestimmungen, die in den letzten Jahren eingeführt wurden. Jeder Handwerker bzw. jedes Geschäft wird mit neuen und abermals neuen Vorschriften überzogen. Klar ist, wenn das so weitergeht entfernt sich der Bürger immer mehr vom Gesetzgeber und macht sich eigene Regeln - siehe Schwarzarbeit. Ich selbst hätte diese Jahr ein Geschäft übernehmen können - tu ich aber nicht weil mir die unzähligen Bestimmungen zum Hals raushängen. Vieles wird von ganz oben eingerührt und dann stellt man sich auf Bundesebene hin und sagt, dass man nichts gegen EU-Bestimmungen kann. Ehrliche Arbeit ist heut nicht mehr gefragt - aber Hauptsache man hat für alles ein Zertifikat und eine Zulassung.

13:34 von Blind Faith

"Kassenbonpflicht...eine SPD typische Manie der Kontrollbesessenheit nach dem Motto:
Es lebe der sozialistische Überwachungsstaat !"

Sie meinen, die Steuerhinterziehung ist in einem freien Staat erlaubt?

Da darf jedes Geschäft hinterziehen, wie es ihm richtig erscheint?
Alles andere wäre kommunistischer Überwachungswahn?

Kassenbonpflicht

Ich bin Inhaberin eines kleinen Lebensmittelladens mit neuer Registrierkasse, aus der das Finanzamt jeden Tastendruck auslesen kann. Ich frage jede/n meiner KundInnen, ob sie den Kassenbon möchten. Etwa die Hälfte möchte per Bon den Einkauf kontrollieren, die andere Hälfte erklärt mir, der Bon würde eh nur weggeworfen und sei nur überflüssiger Müll. Ich hoffe, das im Interesse meiner KundInnen und der Umwelt weiter so handhaben zu können. Mit den Möglichkeiten des Finanzamts, auf meine Umsätze zuzugreifen, hat die Bonausgabepflicht m.E. nichts zu tun.

rer Truman Welt

Den Umweltschutz in dieser Angelegenheit anzuführen aber der weiteren Verwendung von Glyphosat von Seiten der Bundesregierung in der EU zuzustimmen, zeigt mir, wie Umweltschutz argumentativ manipulierend eingesetzt wird, und daß offensichtlich dahinter ganz andere Interessen stehen als der Umweltschutz. Auch bürokratischer Aufwand ist ein lächerliches Argument. Machen Sie sich in Deutschland einmal Selbständig, da wissen Sie was Bürokratie wirklich ist. Einen Kassenbon für jeden Verkaufsvorgang zu produzieren ist dagegen ein "Vogelschiss"! Nein, nein, hinter diesem Widerstand scheinen mir doch ganz andere Motive zu stecken und ich glaube eben deshalb auch gerne, dass der mit der Bon-Pflicht anvisierte Steuereffekt schon die grosse Rolle dabei spielt.

Ein typischer Altmeier.

"Da diese Bons häufig auf Thermopapier ausgegeben werden, das im Restmüll zu entsorgen ist, wird die Umwelt belastet."

Soll das ein Witz sein?

Welchen (zu geschätzten 95%) völlig unnötigen Papiermüll verursacht die Politik den sonst so?

Was ist denn mit den Finanz-, Stadtämtern und Arbeitsagenturen, wo der Bürger den kleinsten Pipifax dreimal und mit Schleife einreichen muss?

Und hier entdeckt Herr Altmeier auf einmal sein grünes Gewissen?

Soll er sich halt bemühen, dass die Bons auf (halbwegs) umweltfreundlichem Zellophan gedruckt werden.

Er hat als Wirtschaftsminister sicher beste Kontakte in die Papierindustrie.

Aus Umweltschutzgründen sollte auf eine Pflicht

verzichtet werden.
Wer Bons braucht, bekommt sie bisher auch!

Und warum überhaupt eine Pflicht, bei unbarer Bezahlung?
Hier kann das Finanzamt bei Kontrollen eindeutig Zahler und Geldempfänger identifizieren.

Bonpflicht

Alle Registrierkassen müssen seit 2 Jahren mit einer elektronischen Sicherung ausgestattet sein, bei der das Finanzamt bei einer unangemeldeten Kontrolle alle Daten mit einer Software direkt aus der Kasse auslesen kann. Diese Daten können auch nicht verändert werden. Wenn beim Brötchenkauf weniger in die Kasse eingetippt wird als abkassiert, handelt es sich nicht um Steuerhinterziehung, sondern um Diebstahl, weil das Geld nicht in der Kasse landet, sondern in der Tasche der Verkäuferin

Am 14. Dezember 2019 um 13:34 von Blind Faith

" Es lebe der sozialistische Überwachungsstaat ! Vom Umweltfrevel mal abgesehen
zeigt es wie die Genossen Freiheit definieren in der sie, nach eigenem Ermessen versteht sich,das Geld der anderen zu verteilen gedenken..völlig absurd "

Ich bin ja kein großer Fan der SPD mehr, die Zeiten sind leider vorbei, was Sie aber schreiben ist etwas daneben.
Es gibt seit Jahren nur ganz wenige Stellen wo kein Kassenbon ausgehändigt wird, oder an die Ware gleich angebracht wird, bei Stadtbummel braucht das schon beim Besuch des nächsten Geschäfts, die vielleicht die selben Waren führen.
Oder Sie haben mit Karte bezahlt, das nehmen Sie doch auch mit.
Es gibt fast keine größeren Geschäfte mehr, wo nicht automatisch Kassenbon dabei ist.

Bin dabei!

Jede/r, die einen Bon möchte, wird ihn wie schon jetzt von mir bekommen. Wer nicht: keine Müllproduktion!

at Blind Faith um 13:34

Soweit ich informiert bin, werden Gesetze derzeit vom Bundestag beschlossen, in welchem die SPD nicht die absolute Mehrheit hat. Da müssten als0 noch andere von der sozialistischen Kontrollbesessenheit begeistert sein.

Kassenbon-Pflicht ist

nach der Ideologie eines echten Genossen genau der richtige Weg, da alle Unternehmen und Selbständigen mögliche Steuerhinderzieher sind und überwacht werden müssen.

Bei kleinen Beträgen ist man kleinlich,

bei großen Beträgen ist man unfähig. Während die kleine Kneipe oder Eisdiele selbst bei Cent Beträgen überwacht und zur Steuer gezwungen werden, schieben Starbucks, IKEA usw. ihre Einnahmen solange durch die Welt , bis kaum noch Steuern zu zahlen sind. Seit über 10 Jahren wurden die Finanzminister über cum-ex Betrug informiert. Sie und die zahlreichen Juristen in den Parlamenten und Ämtern haben bis heute die betrogenen Milliarden nicht eingetrieben. Die Betrüger und ihre Helfer wurden noch immer nicht bestraft.

Einführung als digitale Lösung

In Entwicklungsländern ist das schon lange Pflicht und wer keine Rechnung verbucht dem schließt der Staat 1 Monat das Geschäft. Ich bin dafür eine Verbuchungspflicht in einer digitalen Lösung einzuführen (also ein Pflicht zur elektronischen Rechnung) , dann kann der Kunde entscheiden ob er von dieser Buchung eine Kopie in Papier oder digital erhält.
So ist auch eine Prüfung durch die Finanzbehörde schnell möglich!

Grüße aus Karlsruhe

@blindfaith, 13:34

Den "kapitalistischen Überwachungsstaat" gibt es ja auch (Hartz Vier, Grundrente und Konsorten).

Und der geht den Betroffenen direkt an die seelische Gesundheit!!

Im Gegenzug ein wenig "sozialistischer Überwachungsstaat" in Form von Kassenzetteln an der Ladenkasse, der niemandem wirklich wehtut, ist da recht und billig.

at wenigfahrer um 13:17

... und auch an alle anderen die kontrollieren möchten : der Bon ist vor wie nach vorgesehen, bisher durfte man aber verzichten. Ich denke es wäre auch technisch möglich, deim Bezahlvorgang per Smartphone den Bon auch auf dieses zu transferieren.
Eine Geringfügigkeitsgrenze halte ich insofern für problematisch, da deren Grösse wieder Gegenstnd endloser Debatten würde, und Betrüger dann eben die Rechnung aufteilen könnten.
Wenn ich bedenke was ich an der Kasse so an Müll mitnehmen muss (Blisterpack vom USB - Memorystick oder vom Ohrstöpsel) erscheint mir der Bon als eine wesentlich kleinere Umweltsünde.

schon wieder nur extrem

gibts auch mal wieder ein konsenz in der mitte? derzeit gibt es ein bon-recht für die käufer. altmaier möchte die quittung abschaffen und scholz will selbst kleinunternehmer verpflichten obwohl viele von ihnen nicht mal ein kaufmännischen geschäftsbetrieb führen (müssen). das nennt sich kleinstunternehmerregel.

im übrigen ist die ganze sache im prinzip eh für die luft. es gibt bereits das recht auf eine kassenquittung. kann natürlich sein, dass die groko das mittlerweile gefrühstückt hat wie sie es schon mit der preisangabenverordnung gemacht haben (bzw. union/fdp). das recht ist gut, die pflicht ist müll. besser wäre es, dass das thermopapier in kassensystemen verboten würde. gesundheitsschädlich und dann noch nicht mal wiederverwertbar.

Kein Bon - kein Kunde

Wenn ich als Kunde keinen Kassenbon bekomme, zeige ich niemanden an. Ich bin dann mal weg. Für immer.

Ich sehe das Problem nicht

Ich sehe das Problem nicht bei den Bäckereien, Fleischereien, Supermärkten oder Tankstellen.
Vielmehr sehe ich das Problem bei den Kunden.

Auch heute schon gibt es bei jedem Supermarkt-Einkauf einen Kassenbon, dann wird der Kunde gefragt: "Brauchen Sie einen Beleg?" Wenn der Kunde dann "nein" sagt, wird der automatisch ausgedruckte Kassenbon vom Verkäufer in einen dafür vorgesehenen Papierkorb "entsorgt".

Bei Tankstellen musste ich früher (weil ich den Verbrauch meines Autos überwache) oft ausdrücklich einen Kassenbon verlangen - man sagte mir, die meisten Kunden würden den einfach vor der Tankstelle auf den Boden werfen. Also auch hier liegt das Problem bei den Kunden.

Es wäre hingegen sehr zu begrüßen, wenn man diese Kassenbons mit Tinte auf normales Papier drucken würde!

Die Leute werden das GIFT im PAPIER-Müll entsorgen

Die Leute werden das nicht im Restmüll entsorgen, es ist augenscheinlich Papier - also wandert das direkt in die Papiertonne samt der Giftstoffe. Na prost Neujahr.

Und die Kinder nehmen das in den Mund - immerhin dann ein ziemlich großes Konjunkturprogramm für Ärzte und Krankenhäuser.

Ich werd jedenfalls keine bescheuerte APP für die papierlose Quittierung installieren - die würde auf dem gerooteten Handy mit Alternativ-Betriebssystem eh nicht laufen.

Und was ich der netten Kellnerin oder Bedienung an Trinkgeld zustecke, geht nichts und niemanden was an.
Ich kann Geld verschenken an wen ich WILL!

13:34 von Blind Faith / falsche Fährte?

Es ist weder eine Manie, noch eine Besessenheit (ist übrigens fast dasselbe), noch Mittel eines Überwachungsstaats, noch sozialistisch, noch Umweltfrevel und auch nicht SPD.

Es ist die Umsetzung einer Bundesvorschrift zur Eindämmung von rund 10 Mrd Steuerhinterziehung an deutschen Ladentheken - pro Jahr.
Und mit derselben Klappe auch ein Beitrag zum Verbraucherschutz.
Die Bundeskanzlerin gehört der CDU an und leitet das Bundeskabinett - nicht einen sozialistischen Überwachungsstaat.

Grüße aus Pjöngjang ;-)

@13:23 von Lutz Jüncke: Wenn fast alle Bürger "Outlaws" sind...

Ich hab mal wo einen schlauen Spruch gelesen:
Wenn 5% der Bürger Outlaws sind, liegt das Problem bei den Bürgern.
Wenn 25% der Bürger Outlaws sind, ist das System krank.
Wenn 50% der Bürger Outlaws sind, ist das System todkrank.
Wenn 90% der Bürger Outlaws sind, ist das System TOT.

Kassenbonflut

Also ich bin auch dagegen, wenn für jedes einzelne Brötchen o.ä. ein Kassenbon gedruckt werden muss. Für alle, die auch dagegen sin habe ich folgenden Vorschlag: Bons mitnehmen, sammeln und am Jahresende gesammelt ans Bundesfinanzministerium schicken.

13:13 von IBELIN

>> Wie will Altmeier kuenftig sicherstellen, dass Kunden nicht behumpst werden. <<

Altmeier will nicht den Bondruck auf Kundenwunsch verbieten, sondern die Pflicht zum Ausdruck verhinden.

>> Zweitens, wir wollen nicht mehr zurueck in eine Zeit, in der unkontolliert Abgaben hinterzogen werden koennen. Wie stellt man sicher, dass alles steuerrechtlich in Ordnung ist. <<

Wie genau stellt der Bon dies sicher? Geht das Finanzamt bei jedem Kunden vorbei und lässt sich die Ausdrucke vorlegen?

was die italiener schon seit jahren können.....

..... sollten wir auch schaffen.
es gibt für alles einen kassenbon, auch für den espresso an der bar. und man nimmt ihn mit, denn die chance, daß man vor einem restaurant oder supermarkt kontrolliert wird, ist durchaus gegeben.
keine macht der steuerhinterziehung.
und was das papier angeht, gibt es mit sicherheit eine technische lösung.

Kasse machen

Die Steuerhinterziehungspartei und Machtnichtsparteiei CDU und Merkelflüsterer Herr Altmaier der seine eigenes Ministetium nicht im Griff hat will sich einschleimen.

Wohin wollen wir

Entweder wollen wir Klimaneutral werden oder wir verschwenden Ressourcen . Sicher ist es richtig der Steuerhinterziehung den Riegel vorzuschieben. Jedoch wird hier wieder bei der Masse erst einmal Betrugsabsicht unterstellt. Die Großkonzerne machen es vor unseren Augen und die Politik unternimmt nichts dagegen.
Anscheinend ist es mit unserer Technik doch nicht so weit her das wir mit einer unglaublichen Zettelflut der kleinen Steuerhinterziehung einhalt gewähren will.
Bedenkt man wie viele Bäume dafür gefällt werden müssen kann ich nur noch den Kopf schütteln. Gängelung des unteren Mittelstandes. Bringen wir dann vom Stadtbummel genau so viel Papiermüll nach hause wie vom Schachterlwirt mit dem großen M.

die Bonpflicht macht im wesentlichen Sinn

Was soll da so problematisch sein, wenn bei allen Geschäftsvorfällen ein Bon ausgedruckt wird. Sicher kann man bei Kleineinkäufen (Eis, Brötchen) auf Quittungen verzichten, jedoch im Regelfall solle schon was Nachprüfbares dem Käufer übergeben werden.
Wenn ich immer sehe, dass ich im Restaurant einen Belege bekomme, der ausdrücklich mit Zwischenrechnung bezeichnet ist, frage ich mich schon – was soll das: ich habe fertig und damit Anspruch auf eine Endrechnung. Was soll u. U. verschleiert werden mit dem Begriff Zwischenrechnung.
Es gibt andere Dinge zu regeln als sich über die nützliche Bonpflicht aufzuregen.

@Blind Faith

Wenn die Kontrollbesessenheit mit Steuergerechtigkeit einher geht, ist sie wohl nicht zu beanstanden! Und von welcher ''Freiheit'' schreiben sie da eigentlich? Die,Steuern zu bezahlen oder nicht,ganz wie es jedem passt? Jeder Privatmensch muss bei seiner Steuererklärung alles penibel nachweisen. Für Menschen mit einem Geschäft/Firma soll das dann nicht gelten? Übrigens brauche ich oft auch bei meiner Steuererklärung einen Nachweis für einen Kauf.

Kassenbon

Ich lasse mir oft keinen Bon geben. In der Hektik an der Supermarktkasse rechne ich den Betrag bestimmt nicht nach und falls ich zuhause einen Fehler finden würde müsste ich noch mal los und außerdem beweisen, dass ich etwas nicht gekauft habe, was da drauf steht. Ich werfe die Dinger tatsächlich meist schnell weg.
Und woher soll ich wissen, ob die Kasse nicht so programmiert ist, dass sie zwar einen Bon druckt, der Laden aber trotzdem die Steuer betrügt. Mit genügend krimineller Energie bekommt man das bestimmt hin. Drucke einen Betrag, buche einen anderen.
Andererseits kaufe ich Herrn Altmeier auch nicht ab, dass er sich plötzlich Sorgen um die Müllbelastung macht. Da wird er schon vom Einzelhandelsverband „beraten“ worden sein, so wie bei der Importquote von Medikamenten.

@13:18 von Esche999:

Die das sagen sind meist Leute, die nicht so aussehen als müßten sie nicht auf den Euro schauen. Wie kontrollieren die eigentlich ihren Haushalt, ihre Ausgaben? Oder haben sie es nicht nötig ? Und halten die "Irrtümer" an der Kasse für ausgeschlossen ?
Es ist nicht verboten, beim Einkauf die Preise zusammenzurechnen und nicht auf das Orakel an der Kasse zu warten. Tatsächlich kommt es häufiger mal vor, daß der der Kasse bekannte und der an der Ware ausgezeichnete Preis nicht übereinstimmen. Wenn der Kassenpreis von meiner Kopfrechnung abweicht, lasse ich mir deswegen den Bon schon geben, um zeitnah reklamieren zu können. Etwa die Hälfte der Zeit liegt der Fehler bei mir.

Und falls man Kassenbuch führen möchte, kann man selbstverständlich die Summe nach dem Kauf auch einfach notieren. Dafür braucht es keinen Bon.

Kassenbonpflicht

Sehr geehrter Hr. Scholz mit ihren Vorstellungen sind sie auf dem besten Weg voll daneben zu greifen. Die vielen Sparer, die für ihren Lebensabend ein paar wenige Notgroschen beiseite gelegt haben, sollen jetzt auch noch darum geprellt werden. Für Sparkonten gibt es keinen Zins mehr, höchstens werden noch Strafzinsen in Aussicht gestellt. Diese Sparer werden von den Banken ermutigt, ja fast noch genötigt, in Aktien zu investieren um noch etwas an Rendite zu erzielen. Aber da wartet bereits Hr. Scholz um sie um Ihre (bitteren) Früchte zu erleichtern; sie sollen gefälligst selbst ihre Grundrente finanzieren und vielleicht bleibt auch noch der eine oder andere Betrag bei dem Not leidenden Finanzamt hängen.

Wenn sie einen solchen Weg beschreiten wollen, warum dann nicht einen gerechten? Diese Transaktionssteuer könnte gestaffelt werden. (Fortseztz. folgt)

Kontrollfreaks

Dass der Bundesfinanzminister jeden Bürger für einen Steuerbetrüger hält ist inzwischen wohl das kleinere Übel und ausufernde Bürokratie sehe ich auch nicht wirklich. Viel dramatischer ist, dass jedes Jahr Milliarden an Schwarzgeldern aus Deutschland an Terrororganisationen in islamischen Ländern transferiert werden, das BKA und auch die Finanzbehörden aber keinen Handlungsbedarf sehen. Das Prinzip ist klar: erst mal warten bis sich keiner mehr intersdiert und dann den Bundesbürger abkassieren. Der ist ja immer greifbar. Passiert so bei der Bandenkriminalität, passiert so bei der Tollticket Katastrophe etc. Die Liste ist beliebig erweiterbar. Man braucht jetzt dringend Geld für die 2 Milliarden, die Scheuer zum Fenster rausgeworfen hat nach dem Motto: der Steuerzahler wird's schon richten. Wann werden wir endlich dazu übergehen, Politiker für solche kriminellen Misswirtschaften auch persönlich haftbar zu machen?

Kassenbonpflicht (fortsetz.)

Mein Vorschlag:
Investitionen in Aktien bis zu einem Betrag von ca. €50.000,00 bleiben grundsätzlich steuerfrei. Beträge über dieser Summe werden bis zu €100.000,00 mit 0,2% besteuert. Beträge von €100- €200.000,00 mit 0,5%; von €200- €500.000,00 mit 1%. Den Steuersatz von über €500.000,00 Investitionen überlasse ich Ihrer blühenden Fantasie.

13:39 von Frankophon

"Liebe Politik, ihr versteht echt den Haß gegen EUCH nicht? Tja dann..."

Man kann als Mensch eigentlich vieles verstehen, selbst Mord.

Trotzdem sind verschiedene Verhaltensformen und innere Haltungen widerlich und unwürdig:

dazu gehört die Äußerung des Hasses.

Steht die Abschaffung der

Steht die Abschaffung der Kassenbon-Pflicht im Koalitionsvertrag oder will die CDU hier etwas nachverhandeln?

Die Alternative dazu wären mehr Kontrollen bei den Betrieben und dafür braucht man mehr Beamte.
Die haben wir aber dank der neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte nicht. CDU/CSU und FDP haben immer von einem wehrlosen Staat geträumt, der schon fast Realität geworden ist.

Für jeden rechtstreuen Bürger ist das Verhalten der Union beschämend.

Da haben sie doch dem Merz 5000 €/Tag bezahlt - ohne Erfolg.

@13:34 von einbuerger65
Herr Walter-Borjans hat immerhin mit dem Ankauf der Betrüger-CDs dem Staat eine Menge Geld eingebracht.

Italien mit offener Erfahrung mit der organisierten Kriminalität hat meines Wissens sogar dem Kunden die Pflicht zur Aufbewahrung des Bons auferlegt, um gegen die Geldwäsche vorzugehen.

Die ÖR in Bayern brachten einmal einen Bericht mit einem Whistleblower einer Herstellungsfirma von Kassen, der behauptete, dass einige Käufer (Gastwirtschaften etc.) manipulationsfähige Kassen verlangten...

Persönlich finde ich die Regelung eines Bio-Ladens ganz gut: Man sieht das Eintippen und Betrag an der Registrierkasse und wird dann gefragt, ob man einen Ausdruck haben will.

PS.: Man sollte Cent-Beträge immer auf 5 Cent auf-/abrunden, um ein (Pseudo-)Argument gegen das Bargeld zu entkräften.

13:50 von ex-lax

"Wer betrügen will, betrügt auch mit den Kassenbons....

Armes Deutschland, haben wir diese dummen Politiker wirklich verdient?"

.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Na ja - ich neige ja eher dazu, zu fragen, ob wir die verdient haben, die dumme Politiker WÄHLEN.

Wir haben diese Bürger weder verdient noch nicht verdient, sie sind einfach da.

Und diese wollen auch nicht verstehen, warum man Gesetze erlassen muss, auch wenn es immer welche gibt, die diese Gesetze brechen.

Mit dieser Ignoranz muss Deutschland leben - und es später ausbaden.

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