Ihre Meinung zu: EuGH: Kennzeichnungspflicht für israelische Siedlerprodukte

12. November 2019 - 11:21 Uhr

Israelische Waren, die aus den besetzten Palästinensergebieten stammen, müssen als solche gekennzeichnet werden. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. In dem Streit ging es um Wein aus dem Westjordanland.

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Kommentare

hätte ich nie gedacht

eine sehr mutige Entscheidung

Israelische Siedlerprodukte

"Die Palästinenser fordern das Westjordanland und Ost-Jerusalem für einen eigenen Staat Palästina".

Diese Aussage trifft nur auf eine Minderheit der Palästinenser_innen/ Vertreter_innen (Paläst.Autonomiebehörde) zu. Die Mehrheit in der Westbank und erst recht im Gaza-Gebiet unterstützt keine Zwei-Staaten-Lösung. Israelis sollen dahin gehen, wo sie hergekommen sind (Europa) und es wird ein Anspruch auf das ganze Staatsgebiet von Israel erhoben.
Sarkastisch könnte hier noch angemerkt werden, um auf den Artikel zurück
zu kommen, dass es für den Weinbau dann schlecht aussieht

Kennzeichnungspflicht

Oha da bin ich mal gespannt wann der EUGH als antisemitisch engestuft wird.

Kennzeichnungspflicht

Na,
mal schauen wie lange es dauert bis wieder die Antisemitusmus-Keule geschwungen wird .

Kennzeichnung von Produkten?

Ist generell eine Pflicht in der EU. Da ja ein Wahlrecht des Verbrauchers in der EU besteht, steht natürlich dem Verbraucher frei Produkte auch aus anderen Staaten frei zu wählen. Eine politische Entscheidung ist vom EUGH nicht zu erkennen. Bestreitet der EUGH doch gerade nicht, dass Israel ein Hoheitsrecht aus dem Osloer Vertrag über das Westjordanland hat.

Das ist ein richtiges und

Das ist ein richtiges und wichtiges Urteil. Ich selber kaufe Produkte, die im Kernland Israel hergestellt werden, aber meide konsequent Produkte, die in Siedlungen hergestellt werden, die es nach Staats- und Völkerrecht gar nicht geben darf und mit deren Existenz die indigene Bevölkerung systematisch enteignet und entrechtet werden. Dieses Urteil hat nichts antisemitisches an sich, sondern steht für Recht und Gerechtigkeit gegen unrechtmäßiges vom Staat Israel legitimiertes Handeln.

Man sollte nie vergessen,......

um was es letztendlich geht! Grundlage für das Urteil des EGH ist ein französischer Erlaß, der sich eben nicht Netanjahus Ansichten oder der Meinung eines Teils der israelischen Bevölkerung beugt, wonach eigentlich jegliches Gebiet, das besetzt oder für angebliche Selbstverteidigung oder Siedlungsbau notwendig ist, sowieso lt. religiösen Legenden Israel gehört. Ich warte nur darauf, wann die ersten Vorwürfe wegen Antisemitismus auftauchen!Was ist daran diskriminierend, ein Produkt, das auf besetztem Land erzeugt wird, als solches zu kennzeichnen? Ich fürchte, daß es wie immer aussichtslos ist, mit sachlichen Argumenten gegen emotionale Rechthaberei anzugehen.

Gut, dass das vom EuGH kommt

Das Urteil zeigt einmal mehr, dass eine kritische Einstellung gegenüber israelischer Politik mitnichten etwas mit Antisemitismus zu tun haben muss. Es genügt, dass man das Völkerrecht oder die Menschenrechte wertschätzt. So mancher kritische Verbraucher kauft jetzt vielleicht wieder jene israelischen Produkte, die eben nicht gekennzeichnet sind und aus dem eigentlichen Staatsgebiet stammen. Bei diesen muss man nicht die Bedenken haben.

Hervorragend.

Bislang war es BDS ja leider kaum möglich, gezielt Waren aus den besetzen Gebieten zu boykottieren, was zu den unvermeidlichen "Antisemitismus"-Vorwürfen und Nazi-Vergleichen führte. Künftig kann man nur das Zeug aus der annektierten Apartheitzone liegen lassen:
Das hilft Beiden. Vernünftig zu werden.

@ 11:37 von masel tov

>>Diese Aussage trifft nur auf eine Minderheit der Palästinenser_innen/ Vertreter_innen (Paläst.Autonomiebehörde) zu. Die Mehrheit in der Westbank und erst recht im Gaza-Gebiet unterstützt keine Zwei-Staaten-Lösung<<

Können Sie das belegen.
Ich weisss, dass die Mehrheit der Israelis die Einstaaten-Lösung bevorzugt., aber für die Palistinenser wäre es mir neu, dass die Mehrheit keinen eigen Staat haben will.

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