Kommentare

allein daran sieht man den Schwachsinn

der Elektromobilität
da beschreibt man Reichweiten von 40 .... 100 km
bei Vollstromern !
Es fehlen Ladesäulen - klar doch, mit nem E Auto das an der Ladesäule steht,
habe ich ja auch gleichzeitig nen Gratisparkplatz - einen 6er in der Stadt
und (Geschäfts)leute die sich nen Hybrid kaufen, machen das auch finanziellen Gründen
kann man den ja als geldwerte Vorteil mit 0,5 % statt 1 % ansetzen
Auf 350 Euro statt 700 Euro Einkommenssteuer zu zahlen .....

E- Ladestationen !

All die großen Bosse der Autoindustrie haben doch gar kein Interesse, genauso die Bosse von der Strom Mafia.
Es gibt ja in Deutschland bis jetzt viel zu wenige E- Autos und das Aufstellen von Lade -Säulen kostet erst mal viel Geld.
Die Herrscher der Autoproduktion stellen doch lieber große, teure und super leistungsstarke Autos her, die die Umwelt weiter belasten. Aber das ist denen doch egal, Hauptsache der Rubel rollt und die Aktien steigen.
Weder die Autoindustrie, noch die Strom Industrie hinken gewaltig hinterher und sehen ihre Pensionen in Gefahr, sonst würden sie beide im großen Stil nach Lösungen suchen.
Was bis jetzt geschieht, ist doch nur ein Tropfen auf einen heißen Stein.

Verschlafen

Unser CSU geführtes Verkehrsministerium hat das komplett verschlafen. Die Politik hätte vor Jahren die Möglichkeit gehabt die Industrie zu einem einheitlichen Standard aufzufordern, wenn das nicht freiwillig geht dann halt per Gesetz. Von den verfehlten 1Mio E-Autos die unsere Kanzlerin propagiert hat mal ganz abgesehn, weit davon entfernt. Das es für E-Autos "Ladestationen" geben muss und zwar minimum an jeder normaler Tankstelle sollte für jeden normaldenkenden Politiker klar sein, sonst greifen die menschen weiter zu Benzin und Diesel. Die Reihenfolge muss eine andere sein. Zuerst die Stromnetze ausbauen, dann kann man Ökostrom auch an Ladesäulen transportieren. Privathäuser als ersten mit PV Anlagen zum Eigenverbrauch nachrüsten, da kann man auch ein E-Auto laden und zwar sehr Ökonomisch. Car sharing Autos in Städten nur noch als E-Autos zulassen. Eine EC-Karte jeder Bank zum Tanken in ein Lesegerät und ein einheitlicher Stecker für alle Autos. Immer so einfach wie möglich..

technisch einfach zu lösen

Ich fahre selbst seit über 5 Jahren elektrisch. E-Autos mit 40 - 100 km Reichweite sind Oldtimer, heute sind 200 - 300 km ohne Nachladen kein Problem und für über 95% meiner Fahrten ausreichend.
Ich kenne bereits drei Anbieter, bei deren Geräten das Freischalten und Bezahlen einfach mit der ec-Karte (giropay) funktioniert. Anstecken, ec-Karte davorhalten, Preis bestätigen, Laden. Laden kann so einfach sein, wie Zigaretten holen. Es fehlt der politische Wille und Rahmen, insbesondere für das Laden in Gemeinschaftsgaragen. Die Technik ist längst so weit, Das Stromnetz gibt das auch in den meisten Gebieten problemlos her.

E-Autos

Es steht immer noch unter Frage, wie und ob man für so viele E-Autos umweltfreundlichen Strom erzeugen kann, dann wüsste ich gern ob die Akkus nachher nicht zu einem Sondermüllproblem werden. Wäre es vielleicht nicht sinnvoller Autos mit Gas zu fördern und stark an der Entwicklung von Wasserstoffantrieb zu arbeiten?

Die Bundesregierung ist von

Die Bundesregierung ist von einem wirklich ökologisch zukunftsfähigen Konzept meilenweit entfernt: Neben der Förderung von Elektromobilität gehört vor allem eine Reduktion des Individualverkehrs, ein Ausbau incl. Förderung des ÖNV, die Steigerung der Fahrradfreundlichkeit unserer Innenstädte und ein tragfähiges Bahn-Konzept incl. Rückbau des Flugbetriebs auf Kurzstrecken dazu.

falsches Konzept

Das sind die Ergebnisse, wenn die Autoindustrie Innovationen jahrelang verschläft, und jetzt nach dem Steuerzahler schreit.
Und der Regierung fällt nichts anderes ein, als einerseits Steuergeld in e-Autos zu stecken und andererseits den Ausbau klimafreundlicher Stromerzeugung zu blockieren.
Und für die Städte: Reifen- und Bremsabrieb, Gefährdung, verstopfte und zugeparkte Straßen werden durch e-Autos nicht besser - es wird eher noch schlimmer, wenn durch zusätzliche Priviligierung der e-Auto-Fahrer im Stadtverkehr ein subventionierte e-Auto als Drittwagen angeschafft wird und noch mehr mit dem eigenen Kfz in die Stadt fahren.

@08:25 von Sisyphos3

Ja, es gibt auch reine Elektroautos mit niedriger Reichweite, aber warum kauft er die, wenn er regelmäßig mehr Reichweite braucht?
Es gibt mittlerweile eine ganze Palette Elektroautos, die auch im Alltag 300 km und mehr schaffen. Mehr wird ein lokal tätiges IT-Unternehmen auch nicht pro Tag fahren. Dann kann man nachts wieder voll laden.

Deshalb plädiere ich auch nicht für mehr Ladesäulen, es sollte vielmehr jeder gemietete Stellplatz oder Garage auf Wunsch des Mieters auch elektrifiziert werden - das ist nämlich häufig das größte Problem. Ich habe zu Hause natürlich eine Lademöglichkeit, aber bei meinem gemieteten Büro in der Stadt weigert sich der Vermieter die Stellplätze zu elektrifizieren - er erlaubt es mir nicht einmal das auf eigene Kosten zu machen. Ansonsten hätten wir nur noch Elektroautos, wer will denn heute noch mit einen Verbrenner fahren? Mit der Reichweite meines privaten Elektroautos komme ich immer klar, nur für die Fahrt in den Urlaub brauche ich Ladesäulen.

wie auch von seinen Auftraggebern, der dt. Autolobby, gewohnt ist.
Man kann als Bürger und Konsument nur den Kopf schütteln über soviel Inkompetenz.
Ein Wirtschaftsunternehmen, wenn so arbeitet, ist es schnell weg vom Markt, aber da unsere Politiker nicht nach Leistung und Erfolg bezahlt werden, kann man nichts erwarten.

Masterplan ?

Malzeit da kommt nur wieder Ökopopulismus raus und Steuergelder versenken .Seit 25 Jahre der selbe Müll beim Masterplan .TS bereitet wieder Steuereinnahmen für Politiker vor mit solchen Artickel treu Merkelgrünem Wunsch und am Ende kommt Null außer Steuereinnahmen.Die Politik spaltet das Land und wundert sich ,dass es vielen Bürgern reicht.Teile und hersche wie immer .

"Das kann man harmonisieren“,

gibt es an jeder Tankstelle Gas ?
also Erdgas und LPG
und ich kenne nur 1 Tankstelle wo ich AdBlue tanken kann (und schon tat)

wobei das Beispiel zugegebenermaßen etwas an den Haaren herbeigezogen ist
in meiner Karre reicht das offensichtlich 0,7l/1.000 km bei nem 23 l Tank 30.000 km weit
übrigens wer kauft sich ein Exotenauto,
wenn er weiß seine Vertragswerkstatt ist 100 km entfernt

Geht es nur um die

Ladesaeulen?

Ist der notwendige Strom bereits ausreichend vorhanden? Wenn ja, sollte der zusaetzliche Ausbau um Ladesaeulen einfach sein.

Nach meiner Meinung ein Irrweg.

Die wenigsten verfügen über die Möglichkeit einer privaten Ladestation, und bevor man eine hat, muss sein Energieversorger der Installation zustimmen. Wie sollen denn Städte und Gemeinden aussehen, wenn alle verfügbaren Straßen mit Stationen bepflanzt sind? Kann man dann auch als älterer Menschen noch über die Straße oder verfängt man sich in den allgegenwärtig herumliegenden Kabeln?
Wer kauft mein e-Auto wenn nach rd. 5 Jahren die Garantie abgelaufen ist, vor allem zu welchen Preis?
Warum verfolgt die Autoindustrie allein den recourcenmordenden Weg des Batterieautos?
Wir waren doch führend bei der Entwicklung der Brennstoffzelle im PKW, haben sie aus Ertragsgründen zu Grabe getragen. Heute müssen wir Know-how bei Hyundai einkaufen die längst ein solches Fahrzeug im Angebot haben.
Deutschland verpennt mal wieder den Anschluss und rast mit Batterie, Benzin und Diesel in eine schwarze- statt grüne Sackgasse.

Es fehlt an allem.

"""Einige Ladesäulen, die er ansteuert, kann er nur per App freischalten, für andere wiederum braucht er Kundenkarten. Hinzu kommen unterschiedliche Tarifsysteme und Preise. An manchen Ladeplätzen funktioniert auch gar nichts.""""

So ist es.
Außerdem darf man noch zig Adapter mitschleppen, für die unterschiedlichen Anschlüsse der Säulen.
Und Kundenkarten reichlich, denn jede Säule will was anderes.
Da wird der Bürger beim Verbrenner bleiben.

08:25 von Sisyphos3

Es fehlen Ladesäulen - klar doch, mit nem E Auto das an der Ladesäule steht,
habe ich ja auch gleichzeitig nen Gratisparkplatz
##
Das Problem kann man einfach lösen!
Zum Aufladen braucht es heute nur noch wenige Minuten!
Um die Langzeitparker von den Ladesäulen zu bekommen kann man ja die Ladesäulen mit einer Parkuhr versehen und ab einer Zeit der Aufladung die Dauerparker saftige Gebühren zahlen lassen,
wie sie z.B. für Dauerparker von Einkaufzentren erhoben werden.

Auf Wasserstoff kann man

Auf Wasserstoff kann man nicht warten. Wasserstoff ist die nächste Transformationsstufe auf dem Weg (mit Potential die Verbrenner vollends zu ersetzen). Die Techniken ergänzen sich perfekt und man kann prima Vor- und Nachteile kompensieren. Anschließen wird sich die Abschaffung des Individualverkehrs mit autonomen Flotten. Alles bis 2040 denkbar, man muss nur den Weg auch gehen wollen. So lange man am Öl hängt wird man tiefer in die Sackgasse laufen.

Korrupte Förderung alter Industriekonzerne

Als Tesla seine e-Autos verkaufen wollte, hat die Firma ein eigenes Ladestationennetz aufgebaut - so wie es in der Marktwirtschaft selbstverständlich ist.
Wenn die Bundesregierung nun Steuergelder für den Ausbau gewährt, verzehrt sie den Markt. Den Autofirmen, die jahrelang mit alter Technik Milliarden verdient haben, sollen nun auch noch Steuergelder in den A... geschoben werden.

Es ist kein Wunder, dass SPD und CDU nicht mehr gewählt werden. Die Politiker beider Parteien wissen scheinbar nicht mehr, was die Aufgabe der Politk ist - nämlich vernünftige, in die Zukunft weisende Rahmenrichtlinien vorzugeben!
So wäre eine Vorgabe, dass sich die Nachzügler an den Standard von Tesla halten - also alle Autobesitzer an jeder Säule mit dem gleichem Kabel und gleicher Karte auftanken können. Eine weitere POLITISCHE Entscheidung wäre ein sukzessives Verbot alter Technik: ab 2020 müssen Auto, die mehr als 60000 Euro kosten, elektrisch fahren, ab 2022 Autos, die mehr als 50000 Euro kosten usw.

08:43 von Hackonya2

Es steht immer noch unter Frage, wie und ob man für so viele E-Autos umweltfreundlichen Strom erzeugen kann,
.
unpassende Frage
40 % des Stroms kommt von regenerativer Seite
jeder Mehrbedarf verringert deren Anteil
zumindest sieht es mit dem Ausbau der Windkraft in diesem Jahr schlecht aus

und sie sprechen von "Sinnhaftigkeit"
wenn Sachentscheidungen von Ideologien geprägt sind
... und überhaupt wer entscheidet hierzulande ?
Politikwissenschaftler, Literaten das hinterläßt Spuren

wenn selbst experten,

wie heute im MOMA, sagen, dass das e-auto auf dauer nicht die alternative sein wird, dann soll einer die versteifung der regierung und die vernachlässigung der förderung der serienreife von brennstoffzellen verstehen (inkl. der kostengünstigen wasserstoffgewinnung). laut experte muss ein e-auto 120.000km fahren, um überhaupt als CO2-neutral zu gelten. und wer fährt die schon bei der geringen reichweite...

08:29 von Traumfahrer

Die Herrscher der Autoproduktion
.
stellen das her was der Kunde nachfragt

aktuell 1/3 der Neuzulassungen sind SUV
und die Produktion in Zuffenhausen dieser 0 Emmisionskarren
mit 700 PS ist auf 2 Jahre ausverkauft

um 08:43 von Hackonya2

Wäre es vielleicht nicht sinnvoller Autos mit Gas zu fördern und stark an der Entwicklung von Wasserstoffantrieb zu arbeiten?

RE das ist der Plan diese Aktion kostet nur Steuergeld , bringt aber Wählerstimmen für Versager .Siehe der Kampf um Gas ,daraus wird der Wasserstoff erzeugt da es billiger ist .Akkus sind im Normalfall schädlicher wie Diesel ,ist aber eine Zwischeneinnahme und daran erkennt man die Scheinheiligkeit der Politiker .Mit diesen Akkus ist keine Zukunft aufzubauen .Der wahre Grund ist in Zukunft wird mit Öl zu wenig verdient ,da auch Kriege Geld kosten .Mit teile und herrsche kann man ein Volk gut lenken aber man braucht sich dann nicht über Verrohung wundern .

Reichweite

Warum werden immer wieder E-Autos mit solch witzigen Reichweiten als Beispiel gebracht? Wir fahren seit 1 1/2 Jahren und 30000 km einen Stromer mit über 300 km Reichweite im Sommer und 250 im Winter. Kosten unter 20.000 €. Normalerweise wird er zu Hause geladen an der ganz normalen Steckdose. Ganz selten nur dauert Volltanken länger als die Nacht. Noch nie (!) musste ich warten oder weiterfahren, weil eine Ladesäule besetzt war. Freilich: Ärgerlich ist das wirre und intransparente Abrechnungssystem. Auch fehlt eine einheitliche Beschilderung der Ladepunkte und eine klare Regelung zu den Ladeparkplätzen. Es könnte auch ein dichteres Ladeplatznetz vorhanden sein. Alles andere ist das Gejammer derjenigen die glauben, E-Mobilität durch Scheinargumente verhindern zu können.

orten Am 04. November 2019 um 08:46 von Dr. Dr. Sheldon...

nur für die Fahrt in den Urlaub brauche ich Ladesäulen

Re nein ein Hotel mit Lademöglichkeit und die gibt es schon .Laden kostet Zeit ergo Hotel

Ladestation bei Oma

Wie wird es kommen:
Der Staat gründet eine Firma und baut millionen Ladestationen für die Autos.
Dann wird diese Firma, welche auf Kosten der Steuerzahler gearbeitet hat, privatisiert.
Oder aber, jeder der eine Ladestation baut kann diese von der Steuer absetzen.
Kommt auf das selbe raus.
Die Industrien, Auto-und Energie, hätten sich schon vor Jahren einen Plan machen müssen wie und wo man welche Ladestationen baut.
Kein Interesse.
Sie wissen, es gibt Frau Merkel und noch mehr Herren aus der Politik welche der Autoindustrie gigantische Summen an Geldern in den Rachen werfen.

08:56 von davidw.

Zum Aufladen braucht es heute nur noch wenige Minuten!
.
das ist richtig !
20 min bei nem Porsche
30 min bei nem Tesla
und das auch bei den meisten anderen

300 KW bei diesen Boliden und immerhin noch 150 KW beim Rest
(in der Schnellladung !)
nur gibt's da ein anderes Problem
nicht jede Ladesäule ist mit nem eigenen Kraftwerk verbunden

Kuddelmuddel

5 Apps, 3 Kundenkarten, keine Infrastruktur zum Laden, geringe Reichweite (Frust wenn man stehn bleibt im Verkehr und Auto an die Ladestelle schieben muss) etc. Nur Probleme, trotzdem springt der Michel voll auf den Zug. Nun, dann viel Spaß und hört auf zu meckern, ihr habt es wirklich nicht anders verdient.

mehr als verschlafen

selbst wenn man privat Ladestationen in Städten errichten will und alles Umschifft (da ist eine Menge) stellt sich heraus das die Leitungen zum Transformator oder der Transformator unterdimensioniert ist. Wenn das alles noch gelöst werden sollte kommt der Hammer, denn die Grundstücke der Transformatoren sind meisten zu klein für Größere.
Keiner will dann einen Transformator in Sicht bzw Hörweite haben.

Das ganz hätte man schon anfangen müssen als man das Wort e-Mobilität in den Mund genommen hat.

Es wäre alles sehr einfach, wenn man austauschbare Akkus (wie in der Bohrmaschine) gefordert und genormt hätte. Schon allein das man den Akku leihen müßt, wäre für den Verbraucher entlasten und auch toll für die Weiterverwendung bis zum Recycling. Ich wette wir hätten jetzt eine Masse von e-Autos.
Das heimische Laden war der Unsinn, und für Städte schwer zu ermöglichen.

Wozu ladesäulen? E auto ist

Wozu ladesäulen?
E auto ist genau so dreckig,xeie benzin oder diesel. Wasserstoff ist die Lösung.

Tja

Es gab schon mal Förderung zum Ausbau von Ladeinfrastruktur, die an unsere Autohersteller vergeben wurde. Dafür wurden sehr wenig Säulen für teuer Geld gebaut, die noch Ladebremsen für ausländische Hersteller inkludiert hatten. Es gab auch schon Fördermittel, die für einen fertig entwickelten Hybrid als Entwicklungsförderung bezahlt wurden. Weitere teurere Fehlentscheidungen helfen so ganz gut dem Elektronischen Fahren schlecht aussehen zu lassen und fehlen bei der ernsthaften Entwicklung der Technik.

Batterien sind Umweltschädigend

Und schädlich für die Kinder, die die Rohstoffe ausbuddeln müssen.
So wie es im Moment aussieht, sind die E - Batterieautos schon überholt und veraltet, wenn die Ladestationen flächendeckend aufgebaut worden sind. Zumal Frau Merkel ja das ehrgeizlose und unsinnige Ziel 2030 verfolgt.
Wasserstoffmotoren sind die Zukunft und in Japan sind sie angeblich schon serienreif.
Warum also noch so viel Brimborium um Batterieautos?
Der ÖPNV sollte mit Oberleitungen versorgt werden oder mit Stromschienen im Strassenbelag.
Der Individualverkehr muss weitgehend abgeschafft werden!

Durchdacht?

Ist das System "E-Auto" überhaupt durchdacht?
Kann der Strom für so viel E-Autos überhaupt umweltfreundlich Erzeugt werden? Kann der Ladestrom für vielleicht 30 Mio.-E-Autos in Deutschland in ausreichender Menge bereitgestellt (zugeführt) werden, oder würden Stromleitungen überlastet werden und ganze Regionen stehen plötzlich wegen Stromausfall im "Dunkeln"? Können die E-Auto-Akkus zu 100% recycelt werden, oder gilt der Lithium-Akku irgendwann als Sonder- oder Problem-Müll?

Können überhaupt so viele Lithium-Akkus erzeugt werden, oder verursacht der Lithiumabbau für noch größere Umweltschäden? Gibt es überhaupt ausreichend Lithium-Ressourcen?

Gibt es da jemanden, der das mal zumindest Überschlagsmäßig berechnet hat? Ich denke das ist nicht nur eine Aufgabe für die Automobilhersteller, sondern der Stromversorger, der Lithium-Ressourcen, usw...

08:34 von Kommentator_123

für über 95% meiner Fahrten ausreichend.
.
schön !!
für 99,9 % meiner Fahrten brauche ich auch keinen Sicherheitsgurt und Airbag
ähnlich bei Rettungsbooten auf Schiffen

und zu ihrem Laden oder Parken in Tiefgaragen
ich habe mal nen Brand erlebt
6 Monate war das Parkhaus in dem Bereich gesperrt, der Beton nen halben Meter aufgequollen
nicht umsonst sind auch gasbetriebene Fzg verboten
also eine Verschlechterung des Sicherheitsstandards möchte ich nicht
//
Das Stromnetz gibt das auch in den meisten Gebieten problemlos her.
"noch" her sollten sie schreiben !

Zu wenig Ladesäulen

Das Problem ist doch, dass die Industrie viel mehr Geld damit verdient, große, PS starke und schnelle Autos zu produzieren. Daher werden die E-Autos auch künstlich so teuer angeboten, dass ein Normalverdiener sich das nicht leisten kann.
Es ist doch ein Witz, dass VW jetzt ein E-Auto baut, das "nur" 29.000 Euro kostet. Dafür kauft man sich das nicht. Die E-Autos müssen ab Euro 8.000 angeboten werden, dann finden sie auch Abnehmer.

1 Mio. E-Autos bis 2020

Schon vergessen? Im Jahr 2010 gab die Bundesregierung als Ziel aus, dass bis 2020 in Deutschland 1 Million E-Autos fahren sollten. Aktuell sind es rund 90.000. Was lernen wir daraus? Erstens, die Bundesregierung liebt Ziele, die möglichst weit in der Zukunft liegen, damit sich später niemand mehr daran erinnert. Zweitens, die Bundesregierung nimmt ihre eigenen Planungsziele nicht ernst und ist unfähig, sie wirklich umzusetzen. Insofern können wir das Ziel von 1 Mio. Ladestationen bis 2030 getrost vergessen. Ist gar nicht so ernst gemeint. 2010 war übrigens die gleiche Bundeskanzlerin wie heute. Wenigstens das wird sich bis 2030 ändern.

Ladesäule in einer WEG

Meine Hausscheibe gehört zu einer WEG. Die Aufstellung einer Ladesäule ist lt. WoEigG eine bauliche Veränderung, der alle WEG-Eigentümer zustimmen müssen. Einer der WEG-Eigentümer torpediert alle Beschlüsse dieser Art, weil er für sich eine bestimmte Sonderregelung durchsetzen möchte.
Ich würde gerne elektrisch fahren, aber ich muss die anstehende WEG-Gesetzesänderung abwarten, die vielleicht Ende 2020 verabschiedet wird.

Eigentlich doch alles wie

Eigentlich doch alles wie immer. Ne große Klappe, wenn's aber ernst wird funktioniert nichts. Selten so unfähige Politiker gesehen wie derzeit in Deutschlan.

meine Güte

man braucht Ladesäulen wahrscheinlich ne Mill

was man da Geld verdienen kann
als Firma
und als Staat vergeben
und als Politiker ... sagen wir mal vermitteln

Der Fall Herr Woelffer

Wenn Herr Woelffer 'Vollstromer' mit nur 50-100 km Reichweite hat, dann hat er veraltete Technik und womöglich voreilig e-Autos gekauft. Ohne die Lademöglichkeiten hinreichend zu bedenken.
Diese Reichweite hatten schon e-Autos der 80er Jahre, z.B. Fiat Panda Electra.

das Beste ist.....

.....das die Kanzlerin erst 2 Tage vorher 1 Milliarde Euro an Indien verschenkt.....fuer eMobilitaet.......aber in Deutschland klemmt es an alles Ecken.......das macht weder Sinn noch macht es irgendeinen Sinn ;-)

Spätestens...

... in ca. 10 Jahren wird sich zeigen, daß die heutigen Kritiker der gehypten E-Mobilität, zu denen ich mich auch zähle, Recht behalten ... Die E-Mobilität wird sich bestenfalls zu einer Nischenlösung für begünstigte Städter entwickeln... vornehmlich Unternehmer mit eigenem Fuhrpark für den Nahbereich. Das Gros der flächendeckend allgemeinen Individualmobilität wird sich weiterhin auf Antriebe mit konventioneller Verbrennungstechnologie stützen, eventuell bei praktikabler Serienreife auch auf die Brennstoffzellen-Technologie. Und die ideologisierten Ideen eines kurztaktigen ÖPNV werden genauso an den Kosten und der Praxis scheitern wie die Tagträumereien eines massenhaften Umstiegs auf Fahrräder. Schließlich besteht eines der Vorteile des Autos darin, ohne eigene Muskelkraft und auch bei Schlechtwetter, und evtl. mit Baggage, von A nach B zu kommen. Ohne feste Fahrpläne und unbequeme Stehplätze...

Der einzig richtige Weg

setzt ein Umdenken voraus, das (weil es bei manchen nur über den Geldbeutel geht) von der Politik gesteuert werden muss; die Erkenntnis muss lauten: Individuelle Mobilität (d.h. jederzeit mit dem eigenen Kraftfahrzeug - statt mit Fahrrad, Bus, Bahn oder zu Fuß - von A nach B zu gelangen) verschafft keine höhere Lebensqualität als saubere Luft, ruhigen Schlaf, lebenswerte Straßen und Plätze Städten und Dörfern als Begegnungsorte. Es ist auch nicht erstrebenswert, jegliche Waren billigst überall kaufen zu können (Flensburger Bier in München, südafrikanische Erdbeeren im deutschen Winter usw. ). D.h.: Transporte von Gütern und Menschen müssen in D, dann in Europa und letztlich überall endlich das "kosten", was sie an Belastungen für die Gesellschaft und für alle Menschen verursachen. Das erfordert freilich einen harten Kampf gegen Lobbyismus (Transportbranche, Fahrzeugbranche) und gegen die Vertreter einer Ideologie, die uns einreden wollen, "Wachstum" sei gleichbedeutend mit Wohlergehen.

Seit wann braucht man

eine Millionen Ladesäulen für zehn Millionen Elektroautos?

Brennstoffzelle

e-Autos und e-Tankstellen das wird im großen Umfang nie was werden. Anstelle der ganzen Gelder für dieses auszugeben, sollte man die Brennstoffzelle vorantreiben. Unsere Industrie ist so gut aufgestellt, dass Europa im Alleingang den Wasserstoffantrieb auf den Weg bringen könnte. Ich bin gespannt, bis wann man das realisiert!

@08:34 von Kommentator_123

Ich kenne bereits drei Anbieter, bei deren Geräten das Freischalten und Bezahlen einfach mit der ec-Karte (giropay) funktioniert. Anstecken, ec-Karte davorhalten, Preis bestätigen, Laden.

Das ginge sogar noch einfacher: Da das Elektroauto sich via Typ2-/CCS Stecker sowieso mit der Ladesäule verbindet, sollte hierüber die Authentifizierung automatisch ablaufen. Der Standard OCPP existiert dafür auch bereits. Wie's richtig geht zeigt mal wieder leider nur Tesla.

Zuhause reicht aber für die allermeisten Ladevorgänge sowieso eine simple Schuko-Steckdose. Da braucht's noch nicht mal eine Wallbox, sondern nur das Ladekabel mit In-Kabel-Kontrollbox.

E Auto für Bewohner von Mietwohnungen

Ich hatte mich vor kurzem für den Kauf eines E Autos entschieden da mein altes Auto nicht mehr durch den TÜV kommt.
Als Bewohner einer Mietwohnung einer größeren Wohnbaugesellschaft habe ich weder eine Garage noch einen festen Stellplatz für mein Auto.
Also hatte ich bei der Stadt Erlangen angefragt ob Ladestationen in meiner Wohnsiedlung in Planung sind. Dies wurde verneint. Ladestationen sind momentan nur an Zentralen stellen geplant. Ich solle doch bei meiner Wohnbaugesellschaft anfragen ob sie mir Ladestationen auf dem Privaten Grund des Wohnquartiers anbieten können. Auch dies verlief in den Sand. Antwort: Ladestationen momentan nicht in Planung.
Also muss mein Altes Auto jetzt doch wieder durch ein Auto mit Verbrennungsmotor ersetzt werden.
Das perfide an der Geschichte: Als Stadtbewohner der hauptsächlich Kurzstrecken fährt wäre das E Auto für mich perfekt aber aufgrund der fehlenden Lademöglichkeiten nicht möglich.
Landbewohner die meist eine Eigene Garage und somit Lademögli

Notstromaggregat

Warum nicht einen kleinen Notstromgenerator, gasbetrieben, 2kw mitnehmen? Oder anstatt des Fahrradträgers ein Aggregat auf die Hängerkupplung? Solche Moppel hatten wir beim Bund auch. Wäre doch witzig, Tesla mit Anhängerkupplung und 20kw Dieselaggregat drauf ;-) Diese ganze E-Mobilitätsgeschichte ist genau so unausgegoren wie die PKW-Mautpläne. Vor allem da das Fahrzeug nach 5 Jahren nur noch Schrottwert hat, denn Akku tot dann Auto Auto fast wertlos. Es sei denn es gibt billige Fernost Ersatzakkus. Mit fragwürdiger CO2 Bilanz. Deshalb doch mal über die Anhängerkupplung nachdenken.....

Spitzentreffen

Da haben wir es wieder! Es wird erstmal ein Spitzentreffen organisiert, in erlauchter Runde geplaudert und dann schauen wir mal, was so in 6 oder 12 Monaten angegangen wird. Erinnert sich noch einer an den Hype, der um Ladekabel für Handys veranstaltet worden ist? Wo ist diese damals so großartig beschlossene Vereinheitlichung eigentlich geblieben?

Das Problem gerade hierzulande liegt in den ewigen Arbeitskreisen und dem Bürokratiewahnsinn. Wir labern uns dumm und dusselig und bis dann etwas passiert, ist die Kuh längst ins Wasser gefallen. Anstatt einfach zu beschließen, dass Ladesäulen z. B. auch mittels EC- oder Kreditkarten, einer einheitlichen App oder Bargeld funktionieren müssen, wird erstmal wieder ein Arbeitskreis gebildet.

Der Bürger braucht eigentlich keine Bürokratieentlastung. Die Bundesregierung und all ihre Ministerien sollten erstmal anfangen, auch einmal wieder kleine Dienstwege für sich zu finden. Das würde schon viel Schwung in einige Dinge bringen!

Das E Auto ist eine schlechte Übergangslösung,

nicht mehr. Und letztendlich nur eine unsinnige Brücke.

Ähnlich wie die Energiesparlampen, die die Glühbirne ersetzt haben. Es kommt ein Gesetz, dass zu einem schlechteres Produkt mit hoher Umweltbelastung zwingt, bevor die LED als wirkliche alternative zur Verfügung stehen.

Ähnlich wird es mit den E-Autor sein. Für längere Strecken kommt dann wieder Wasserstoff, denn man wie Sprit schnell tanken, lagern und transportieren kann. Bis dahin haben wir unnötig hochproblematischen Müll erzeugt und Landschaften auf der ruiniert, um an die Rohstoffe für Batterien zu kommen.

Aber das dürfte Stadt-romantischen Ökokämpfern egal sein. Es geht ja um das gute Gewissen, mehr nicht....

Sackgasse E-Mobilität

Ich wage mal einen Blick in meine Glaskugel:

In 20 Jahren wird man über die Zeit schmunzeln, in der man diese seltsamen Elektroautos unters Volk bringen wollte. Je weniger Geld man bis zum Scheitern dieser Technologie samt Infrastruktur sinnlos verbrennt, desto besser.

In 20 Jahren werden nur noch große PS-starke, spritschluckende SUV´s und die noch größeren Pickups das Bild auf unseren Straßen dominieren, und die werden selbstverständlich mit Benzin- oder Dieselmotoren angetrieben werden.

Das vorprogrammierte Chaos.

Wieder eine Menge Gründe mehr, weshalb ich mir auf keinen Fall ein E-Auto zulegen würde.

1 Million (sowieso nicht vorhandene) Ladestationen, von denen zigtausend nicht funktionieren, ihr eigenes Zahlungssystem, ungeeignete Leistungen oder unterschiedliche Stecker haben, zugeparkt oder besetzt sind...

Was soll dieser Hype für eine Antriebsart, die sich absehbar doch nie und nimmer durchsetzen wird?!

Traumtänzer

Es ist schon erstaunlich wieviele selbsternannte Propheten sich hier in den Kommentaren tummeln - ohne jedes Fachwissen, geschweige denn politischen Durchblick.
Fossile Energieträger sind endlich.
Regenerativ synthetische Kraftstoffe herstellen zu wollen ist sehr teuer und zudem durch die Verbrennertechnologie mit noch so vielen Filtersystemen nicht rein zu waschen.
Was bleibt ist der vernünftige Einsatz der Elektroantriebe. Es geht doch schlicht nur noch um die Erpressung bzw. Abzocke der Politik, - Steuergelder winken - die auf o.g. Tatsachen reagieren muss. Systemfehler. Die Abhängigkeit der Regierenden von der Wirtschaft ist unübersehbar.

09:37 von Politeia

Zuhause reicht aber für die allermeisten Ladevorgänge sowieso eine simple Schuko-Steckdose.
.
Ladezeiten von 10 .... 15 Stunden werden dann aber kaum unterschritten
außer - wenn sie nen Tesla haben dann dauert es 2 Tage
aber sie sprachen ja von allermeisten

War etwas anderes zu erwarten?

Seit das Verkehrsministerium von der CSU geführt wird hat es doch bei alle wichtigen Projekten eins der drei großen Vers an den Tag gelegt:
Verschleppen
Verschlafen
Versemmeln

Wobei sich die ersten beiden nur darin unterscheiden ob das Problem erkannt wurde oder nicht, denn das Nichtstun haben sie gemeinsam.

Sei es der Breitbandausbau: Verschleppt

Der Mobilfunkausbau: Verschleppt

Anpassen der Verschiedensten Richtlinien ans Internetzeitalter: Verschlafen

Aufklärung des mutwilligen Kundenbetrugs durch die Autokonzerne: (mutwillig!) Versemmelt

Autobahnmaut: (mutwillig?) Versemmelt

Und eben Anstoß zum Wechsel auf eine neue Art der Fortbewegung: Verschleppt und Versemmelt

So Wahnsinnig viel besser siehts im Innenministerium aber auch nicht aus: einzig Seehofer nutzt das Credo: Wer nichts tut kann auch nichts Falsch machen bis zum Exzess.
(Verbessern sie mich wenn ich falsch liege, aber er hat doch nach knapp 2 Jahren noch keine einzige Eingabe ins Parlament gegeben, oder?)

Jedem seine Ladestation?

Und was machen wir, wenn sich der Wasserstoffantrieb durchsetzt?
Dann haben wir ganz gehörig auf's "falsche Pferd" gesetzt und bauen die Ladestationen wieder ab oder was?
Und wie will man in Hochhausgebieten die Ladestationen installieren? Dann machen sich Chaoten ein Hobby draus und ziehen die Stecker und du stehst morgens mit leeren Batterien da.
Und wenn nicht jeder Parkplatz einen Anschluß hat, wollen wir dann Kabel kreuz und quer legen?
E-Autos sind höchstens für Hausbesitzer attraktiv.

@09:27 von Zwicke

... in ca. 10 Jahren wird sich zeigen, daß die heutigen Kritiker der gehypten E-Mobilität ...

... sich vom Saulus zum Paulus gewandelt haben werden, da alle Kinderkrankheiten des System längst überwunden sind und wir flächendeckend und auch schon in 10 Jahren immer nachhaltiger fahren.

Batterieelektrisch ist dabei beim Elektroauto die frei von jeder Ideologie beste Lösung.

Brennstofzellentechnologie ist zwar technogisch interessant, hat jedoch das Gesamtkonzept betrachtet das eine Showstopperproblem der Wirkungsgrad-Katastrophe:
50 % Verlust der Energie bei Wandlung von Strom zu H2, 50 % Verlust bei Rückwandlung im Auto. Wir verlieren also allein durch die zweimalige Wandlung drei Viertel der urprünglichen Energie. Dazu kommen noch Transport- und Kompressionsverluste.

Erst gestern habe ich gelernt, dass auch die Tankvorgänge mit Wasserstoff bis zu 30 Minuten dauern können (Kompression). Und H2 wird man nie zu Hause/am Arbeitsplatz tanken können, Strom nachladen schon.

typisches Chaos

Habe eine Reportage gesehen, wenn ein Stromer sein gewohntes Umfeld verlässt fängt das Chaos an. Wie auch im Artikel erwähnt, verschieden Tarifsysteme versch. Karten und viele Probleme mehr.

Jetzt - viel zu spät - will man über gemeinsame Standards reden. Die Regierenden wünschen sich mehr E-Mobilität und appellieren an den Verbraucher, aber selbst versagen sie völlig und schaffen nicht die Voraussetzungen.

Außerdem, ich kann es nicht genug wiederholen, Wasserstoff ist die bessere Alternative (tanken fast so schnell wie üblich, keine schweren Akkus, kein Akkurestmüll, keine Ausbeutung von seltenen Rohstoffen ...), hier sollte man mal nach Japan schauen, die machen es uns vor.

09:21 von Briefzentrum

die gleiche Bundeskanzlerin wie heute. Wenigstens das wird sich bis 2030 ändern.
.
weiß man´s !

04. November 2019 um 09:43 von DB_EMD

"Erinnert sich noch einer an den Hype, der um Ladekabel für Handys veranstaltet worden ist? Wo ist diese damals so großartig beschlossene Vereinheitlichung eigentlich geblieben?"

Bis auf einen Anbieter haben Mobiltelefone heutzutage USB als Standardanschluss für Aufladung und Datenübertragung. Wissen Sie überhaupt wie das noch vor 15 Jahren aussah bei den Steckdosen zu Hause wenn man in der Familie unterschiedliche Mobiltelefone hatte?

"I´m Walking..."

... war mal die musikalische Untermalung für einen TV-Werbespot der Auto- bzw. Ölindustrie. Damit wurde aber auch ein Vorteil einer funktionierenden Infrastruktur zur Individualmobilität dokumentiert... Ich erinnere mich noch gut an frühere Zeiten, als ich geschäftlich noch viel unterwegs war, und im Autokofferraum stets einen gefüllten Reserve-Benzinkanister mitführte. Zwar nur ganz selten benötigt, war er doch die Garantie, es bei Bedarf aus eigener Kraft bis zur nächsten Tankstelle zu schaffen. Wie geht das heute bei einer unterwegs leeren E-Auto-Batterie..? Das passierte kürzlich einer Freundin nachts, als wegen Regenwetter und Kälte = eingeschalteter Beleuchtung, Scheibenwischern, Heizung die kalkulierte Reichweite nicht mehr ... reichte..! Zum Glück war ich nachts um 2 Uhr schon ausgeschlafen gernug, um die energielose E-Mobilistin in 80 KM Entfernung mit meinem Diesel abzuholen. Deren E-Mobil wurde anderntags von einer Servicefirma wieder teuer zum Leben erweckt...

Wasserstoff: derzeit Sackgasse

An alle Wasserstoff“jünger“ hier mal ein paar Dinge zum Nachdenken:

- Brennstoffzellen-Autos haben einen Wirkungsgrad von nur 25-35% (je nach Quelle & Rechnung). Das ist zwar besser als bei Diesel & Benzin, aber gut 2x schlechter als bei einem Batterie-elektrischen Auto

- nach Explosion einer H2-Tanksäule hat Norwegen alle H2-Tankstellen bis auf weiteres geschlossen. Niemand kann mehr fahren.

- H2-Zellen haben wenig Dauerleistung. Bergauf ein Problem, da die interne LiIon-Batterie, die für Beschleunigung gebraucht wird, sehr klein ist. Die Autos sind auch teuer - 80 kEUR für ein Mittelklasseauto...

- Mal „synchronicity twitter mirai“ bei Google eingeben - da schreibt ein Toyota Mirai-Besitzer in Kalifornien (die haben dort schon viel mehr H2-Säulen) über seine Abenteuer. Kurz: katastrophale Technik, Säulen frieren ein, laufen leer, nicht genug Durchsatz (Säule muß nach jedem Tanken wieder auf Druck gebracht werden) - der zweite an der Säule kann eben *nicht* in 5 Min tanken

09:11 von Kaffeemassentrinker

Es wäre alles sehr einfach, wenn man austauschbare Akkus (wie in der Bohrmaschine) gefordert und genormt hätte
.
diese Idee wäre hervorragend
insbesondere auf Autobahnraststätten
Klappe auf Akkublock rausschieben und von der anderen Seite
nen geladenen reinschieben

haben sie ne Akkubohrmaschine
da gibt es 30 Modele und 30 zum Model passende Akkus
keiner ! ist kompatibel

So wird das nichts!

Wenn man mit dem E-Auto erst eine Ladestation finden und dann auch noch warten muss, bis es aufgeladen ist, dann wird das nie konkurrenzfähig.

Das ist doch so, als müsste man sich sein Benzin zu Hause in der Küche herstellen. (Ach ja, in den Anfangsjahren gab es das in der Apotheke.)

Aber warum lernt man nicht aus dem bestehenden System und passt es an?

Die Autohersteller müssten sich auf ein einheitliches Batteriesystem einigen, das einfach austauschbar ist. Damit fährt man einfach an eine "Tankstelle" und wechselt die gesamte Batterie aus. Die Infrastruktur ist doch schon da!

@09:38 von Harpie

Sie sprechen hier das tatsächliche Problem vieler Leute an, die zu Miete in einem Mehrparteienhaus wohnen.

Das ist aber nicht ein Problem der Technologie an sich, sondern nur ein Problem untätiger, unfähiger Politik, die hier längst Gesetze hätte schaffen können, die die Wohnbaugesellschaften dazu verpflichten in den Tiefgaragen oder den Stellplätzen zumindest Wallboxen zu installieren oder zumindest dies erlauben müssen. Es reicht für schnelleres Laden auch eine Starkstromsteckdose, zusammen mit einer variablen Wallbox wie beispielsweise dem go-eCharger.

Wie schaut es bei Ihnen denn aus mit Ladestationen beim Einkaufen. Immer mehr Supermärkte bieten das momentan sogar noch kostenlos an. Und schaun sie mal bei goingelectric.de rein, vielleicht finden sie ja eine Ladestation in Fußmarschreichweite. Nicht aufgeben!

08:43 von andererseits

die Steigerung der Fahrradfreundlichkeit unserer Innenstädte
.
schwierig nicht jeder wohnt in einer Stadt, wo man den Besucher schon morgens sieht
wenn er nachmittags zum Kaffeetrinken kommt
mal in Stuttgart gewesen ?
klar man könnte ja nen E Scooter kaufen
was tun wenn es regnet, Schnee liegt
oder man mehr als ne Flasche Wein transportiert

AUCH in diesen Fall habe ich folgendes Problem!

AUCH für diese 1 Million zusätzlicher Ladesäulen für E-Autos benötigt man zukünftig ein Unzahl von zusätzlichen IT- Spezialisten, technische Ingenieure und sonstige Techniker!

Aber GENAU diese Leute benötige ich zukünftig auch WEITERHIN(!!) für etwas solch völlig Unwichtiges wie zum Beispiel die weitere Aufrechterhaltung der Strom-, Wasser-, Gasversorgung, des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, der öffentlichen Kliniken, Kranken- und Pflegeheime und ...und..und!

Daher mein Fazit:

Wenn Sie rein zufällig einige Millionen dieser wirklich dringend benötigter Leute noch irgendwie zusätzlich auftreiben können,...

.. DANN können Sie auch diese zusätzlichen Ladesäulen installieren, ansonsten aus den vorgenannten Gründen halt eben NICHT!

Man MUSS heutzutage halt seine Prioritäten setzen!

Wer kauft sich eine elektrische Waschmaschine

wenn er zu Hause keinen Strom hat und sie jedes mal zum Wäschewaschen in den Waschsalon tragen muß? Ein verwirrter PrämienJäger?

@Brennstoffzelle 9:35 von W.Feicht

"Unsere Industrie ist so gut aufgestellt, dass Europa im Alleingang
den Wasserstoffantrieb auf den Weg bringen könnte.
Ich bin gespannt, bis wann man das realisiert!"

Nun, das weiss 'unsere Industrie' schon lange.
Mercedes war immerhin der Erste, der schon vor ca. 10 Jahren
einen funktionsfähigen Autoprototyp hatte.

Mir als 'technikaffinen Technikkritiker' war erst nicht klar,
warum man diese Technik 'einschlafen' liess.

Jetzt weiss nicht nur ich es.
Den Leuten 'dreckige' Diesel als sauber unterzujubeln,
bringt einfach mehr Profit.

DAS ist übrigens die Krux der meisten Firmen
in diesem unseren spätkapitalistischen Lande.

Troll Nachrichten

Es tut mir sehr leid, aber extrem dilettantisch recherchierter und geschriebener Artikel. Weshalb? Zunächst wieso so ein komische untypische Person nehmen, der nur E-Fahrzeuge mit einer Reichweite von 40-100 km hat. Dann hat er Hybrid und will trotzdem angeblich Elektro fahren. Was soll sowas? Aber jetzt komnt der Megaunsinn mit dem immer gleichen ominösem Quellen ( die nie angegeben werden). Nämlich 1 mio Tankstellen - der gesunde Menschverstand würde dich verlangen, dass zu recherschieren. Von einem vermeintlichen Journalisten würde ich es verlangen
Es gibt in Deutschland knapp 44 mio Fahrzeuge ( Verbrenner)
Es gibt heute knapp 14.000 Tankstellen mit durchschnittlich 7 Zapfsäulen
Demzufolge hätten wir für 44 mio Fahrzeuge 100.000 Ladepunkte
Die typische Ladezeit von heutigen!!!! Fahrzeugen wäre min 50kWh. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 20 kWh ( ich nehme nur ungünstige Werte) liegt das betanken HEUTE !!! bei unter 30 min für 100 km Strecke ( mehr wird selten ... MIST - 1000

E-Autos sind fast nur für

E-Autos sind fast nur für Hausbesitzer attraktiv aber etwa 72,4 Prozent der Ein-Personen-Haushalte in Deutschland leben zur Miete. Mit rund 57 Prozent gilt dies ebenso für die Mehrheit der Deutschen insgesamt.
Wie viele Ladestationen braucht Deutschland? Hat das schon mal einer überschlagen?

Derzeit und noch absehbar länger: keine wirkliche Alternative

Dass es bei der offenbar noch viel zu geringen Anzahl an Ladestationen auch noch passieren kann, dass man - sprichwörtlich wie der Ochs vorm Tore steht, wusste ich gar nicht.
Aber selbst dann, wenn es einheitlich wie bei Tankstellen wäre – wie überzeugend wäre die Reichweite eines e-Autos?
Derzeit bin ich als Pendler gezwungen, sehr oft mindestens 500 km zu fahren.
Da möchte ich nicht vorher noch auf eine abenteuerliche Suche gehen müssen, an deren Ende man vielleicht eine Ladestation gefunden hat, die dann aber nicht „passt“.
Anders sähe es in der Tat aus, wenn man sich nur im Umkreis seiner vertrauten Umgebung bewegt, da man das Glück hat, dort auch zu arbeiten. Das aber ist nicht so und daher ist das e-Auto für mich und sicher für alle in gleicher Weise Betroffenen keine Alternative.

Fehlende Infrastruktur

Jeder faselt von fehlender Infrastruktur in Sachen Ladesäulen. Das Problem ist viel grundlegender: Die Stromnetze machen das nicht mit!
Aus eigener Erfahrung weiß ich, eine öffentliche Tiefgarage mit 120 Plätzen sollte mit Ladestationen ausgerüstet werden. Klare Ansage der Stadtwerke: Maximal 4 Stationen macht das Netz mit.
Anderes Projekt: 4 Ladestationen an Berufsschule. Klare Ansage der Stadtwerke: macht das Netz gar nicht mit.
Eigene Ladestation in meiner Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses. Klare Ansage: Komplett eigene Zuleitung zum Haus, Selbstbeteiligung 12.000€.

Kann bitte auch nur mal einer dieser Experten auf den Boden der Tatsachen zurückkehren und das Problem rational von 0 angehen.

Wieviele Milliarden müssen noch sinnlos ...

... verbrannt werden, bis unsere Politiker begreifen, dass Elektromobilität weder die Antwort auf den Klimawandel noch auf den Verkehrskollaps ist.
.

09:43 von DB_EMD

der um Ladekabel für Handys veranstaltet worden ist?
.
die in der EU kriegen vielleicht die Krümmung von Gurken hin (Scherzlein)
aber nen einheitlichen Standard bei ner Steckdose (10 unterschiedliche Typen)
oder einer einheitlichen Notrufnummer
Fehlanzeige !
nur gut dass Brems und Gaspedal vor 130 Jahren geklärt wurden
die täten das heute nicht hinbekommen trotz der EU (oder wegen)

@W.Feicht - Brennstoffzellen Tankstellen

Das Frauenhofer Institut hat es schon gezeigt.

Wasserstoff wird unbrennbar in Öl gebunden
und kann wie gehabt , normal an der Tankstelle getankt werden.

Unsere Boni Automobilmanager als auch die ÖL-Multis , haben gar kein Interesse in diese Technik zu investieren und überlassen den Asiaten diesen Zukunftsmarkt.

Ein E-LKW mit Batteriepack hat keine Nutzlast geschweige ein Reichweitenvorteil , gegenüber dem Wasserstoff betriebenen :-)

Ladesäulen

Ich fahre seit Januar 2019 ein Elektroauto und lade bisher kostenlos. 15500 KM ohne Stromkosten.
In unserem Ort gibt es mehrere kostenlose Ladesäulen. Zur Not kann ich unter meinem Carport laden, das kostet dann allerdings.
Lidl rüstet neue Filialen mit kostenlosen Säulen aus, so geschehen auch bei uns im Ort. Leider ist die Säule seit 6 Wochen außer Funktion. Ich merke aber die letzten Monate, dass der Andrang an den Ladesäulen größer wird.
Es müssen dringend mehr gebaut werden.

09:46 von Jadawin1974

Ähnlich wie die Energiesparlampen, die die Glühbirne ersetzt haben.
.
was haben oder hatten sie gegen Quecksilber ?
die landeten im Hausmüll und waren entsprechend "entsorgt"

09:49 von harry_up

die sich absehbar doch nie und nimmer durchsetzen wird?!
.
wir kriegen das hin ....

04. November 2019 um 09:48 von Advocatus.Diaboli

"In 20 Jahren wird man über die Zeit schmunzeln, in der man diese seltsamen Elektroautos unters Volk bringen wollte. Je weniger Geld man bis zum Scheitern dieser Technologie samt Infrastruktur sinnlos verbrennt, desto besser."

Sehen sie? Deswegen kommen wir nicht voran! Sie wünschen Fehlinvestition und Scheitern statt sich sinnvoll mit den vorhandenen Möglichkeiten auf die notwendige Entwicklung vorzubereiten.
Auch wenn ihr Post erst wie Satire aussieht wird es wohl so eintreten da der Lobbyismus gegen die "neue" Technologie gut läuft und mit den Ängsten der Menschen spielt. Wenn die Batterieentwicklung für Fahrzeuge auch schon seit 100 Jahren laufen würde wie die Optimierung des Verbrennungsmotors wären die Unterschiede in Leistung minimal und der Verbrenner unrentabel als Flächenfahrzeug für den Individualverkehr.
Auch interessant, dass immer nur auf den Dreck der Batterieerzeugung gezeigt wird. Werden Verbrenner aus Luft und Liebe hergestellt?

Reichweite

@conversator educatus
unsere "Vollstromer" sind aktuelle Modelle und haben mindestens 100km, manche über 200km, Reichweite. Die 40km bezogen sich auf die Plug-In-Hybriden, die wir haben.
Hinreichend bedacht ist die Lademöglichkeit wohl - wir statten unsere Tiefgarage mit mehreren eigenen Ladeplätzen aus, jedoch dauert die Umsetzung noch etwas.

@09:52 von Dubitator

>> Traumtänzer > Es ist schon erstaunlich wieviele selbsternannte Propheten sich hier in den Kommentaren tummeln - ohne jedes Fachwissen, geschweige denn politischen Durchblick. > Fossile Energieträger sind endlich. Regenerativ synthetische Kraftstoffe herstellen zu wollen ist sehr teuer und zudem durch die Verbrennertechnologie mit noch so vielen Filtersystemen nicht rein zu waschen. > Was bleibt ist der vernünftige Einsatz der Elektroantriebe. <<
_
Da kann man ja froh sein, daß zumindest Sie den fachlichen und politischen Durchblick haben... allerdings vermutlich auch nur durch die rosagrüne Umweltbrille. Daß fossile Energieträger endlich sind, wird schon seit der Ölkrise der 1970er hergebetet. Inzwischen aber werden bis heute immer neue Öl- und Gasfelder erschlossen... Hinzu kommen neue Verbrennungstechnologien mit immer besseren Schadstofffiltern. Ich prohezeihe: Die kosten-und umweltschädliche E-Mobilität wird auch in 20 Jahren nicht mal in Europa flächendeckend praktikabel sein.

@Sisyphos3

"haben sie ne Akkubohrmaschine da gibt es 30 Modele und 30 zum Model passende Akkus keiner ! ist kompatibel" Am 04. November 2019 um 10:12 von Sisyphos3

Ja, natürlich, aber es gibt genormte Sachen, von denen es nur wenige Formen gibt:

- Steckdosen
- Zapfventil an der Zapfsäule
- Das Netzteil vom Laptop passt auch in die meisten Laptops (das Obst ausgenommen)
- Türklinken, Türen, Betten, Matratzen usw.

Und vieles mehr.

Fällt nur nicht mehr auf.

Henne und Ei-Problem

Zitat: "Bundesweit fehlt es an Ladesäulen und Standards für Elektroautos. Das spüren alle die, die schon auf E-Mobilität umgestellt haben. Ein Spitzentreffen von Politik und Industrie soll Fortschritte bringen."

Hier zeigt sich mal wieder das klassische Henne und Ei-Problem: da keine großes Angebot an E-Ladestationen vorhanden ist, ist das ein Grund (unter vielen anderen), warum sich nicht viele ein E-Auto kaufen.

Da es nur wenige E-Autos gibt, gibt es auch nur wenige E-Ladestationen.

Logo!

An der Nachfrage wird man aber auch nichts ändern, wenn unsere Bundesregierung in ihrer planwirtschaftlichen Inkompetenz mal wieder herumpfuscht und das Problem verschlimmbessert.

Solange die E-Mobilität kein überzeugendes Konzept für den Kunden darstellt - das Kernproblem ist dabei die Speicherkapazität von Batterien, wird sich das grundsätzliche Henne und Ei-Problem bei der E-Mobilität sich nicht lösen und unsere Politiker werden nur viele Abermilliarden mal wieder verschwendet haben!

E-Mobilität ist in der

E-Mobilität ist in der deutschen Verkehrswirklichkeit einfach noch kein bisschen attraktiv. Im Gegensatz zu den Skandinaviern hat bei uns nicht fast jeder ein Häuschen mit Doppelgarage, wo er eine Ladestation einbauen und einen Diesel für größere Strecken daneben stellen kann.
Ladestationen am Straßenrand sind in meinen Augen bereits Quatsch - mit uneinheitlichen Standards erst recht. Sie belegen ohnehin schon knappen Parkraum. Besser installiert man am Stadtrand E-Parks, an denen man dann auch für jeden Stecker eine passende Ladesäule findet.
Auch E-Autos brauchen Parkplätze. Als bei uns in der Nähe in einer Reihenhaussiedlung mit hohem E-Fahrzeug Anteil 8 Ladestationen aufgestellt wurden herrschte erst Euphorie - mittlerweile wurden sie nach Anwohnerprotesten auf 2 zurückgebaut, als die kommunale Parkraumüberwachung anfing, an voll aufgeladenen Fahrzeugen Knöllchen anzubringen.

04. November 2019 um 10:19 von Frank von Bröckel

"Daher mein Fazit:

Wenn Sie rein zufällig einige Millionen dieser wirklich dringend benötigter Leute noch irgendwie zusätzlich auftreiben können,...

.. DANN können Sie auch diese zusätzlichen Ladesäulen installieren, ansonsten aus den vorgenannten Gründen halt eben NICHT!

Man MUSS heutzutage halt seine Prioritäten setzen!"

Die Säulen können in Fabriken gebaut werden. Bringt Arbeitsplätze. Vielleicht in der Kohleregion?
Die Installation kann von Bauunternehmen mit Elektroinstallateur übernommen werden. Arbeitsplätze für Menschen mit Vorliebe für wechselnde Arbeitsorte. Auch da werden Menschen mit ähnlichen Wissensstand in den Kohleberufen zu finden sein.
Was bleibt? Stromnetz? Das muss sowieso ausgebaut werden ganz unabhängig von den E-Autos.
Techniker in der Pflege ist eine nette Idee, aber da brauchen wir eher die Endprodukte, die die Leute bei der individuellen Lebensführung unterstützen und die die Pfleger unterstützen. Ein ITler hat im Pflegeheim noch recht wenig zu tun.

Bezahlen sollen

das aber bitte die e Mobilisten über den Preis des getankten Stroms. Das darf nicht zu Lasten der Allgemeinheit gehen.

Nun ja

1 Mio Ladestationen + Parkplätze kombiniert mit zehntausenden von Windrädern. Wer möchte in so einer Welt noch leben? Da sind paar Grad wärmer in hundert Jahren sicher das kleinere Übel

@10:30 von Karl Klammer

Wasserstoff wird unbrennbar in Öl gebunden
und kann wie gehabt , normal an der Tankstelle getankt werden.

Wasserstoff ist leider untauglich für die Mobilität. Drei Viertel Konversionsverluste Strom zu Wasserstoff und wieder zurück zu Strom.

Die aktuellen Batterien können platztechnisch in die LKWs gut integriert werden zwischen den Längsträgern der Zugmaschine und auch der Sattelaufleger. Gewicht ist bei extremen Reichweiten noch ein Problem. Da ist die Frage, ob wir wirklich die 3000 km brauchen. Bei 75 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit und 2 Fahrern kann man 16 h fahren. Das sind 1200 km. Das wären für einen 40 Tonner dann noch 5 t Batterie, man spart nochmal etwa 1 t beim Motor/Antriebsstrang. Aber für diese LKWs brauchen wir wahrscheinlich tatsächlich die Feststoffbatterie, die löst dann für diesen Extremfall dann das betriebswirtschaftl. Problem der geringeren max. Zuladung. Für alle anderen LKWs oder auch Busse sind schon die derzeitigen Li-Ionen praxistauglich.

04. November 2019 um 10:47 von Zwicke

"Da kann man ja froh sein, daß zumindest Sie den fachlichen und politischen Durchblick haben... allerdings vermutlich auch nur durch die rosagrüne Umweltbrille. Daß fossile Energieträger endlich sind, wird schon seit der Ölkrise der 1970er hergebetet. Inzwischen aber werden bis heute immer neue Öl- und Gasfelder erschlossen... Hinzu kommen neue Verbrennungstechnologien mit immer besseren Schadstofffiltern. Ich prohezeihe: Die kosten-und umweltschädliche E-Mobilität wird auch in 20 Jahren nicht mal in Europa flächendeckend praktikabel sein."

In 20 Jahren werden auch die Folgen des Frackings offensichtlicher, sowie die Umweltzerstörung und der Wasserverbrauch durch die Ölsandfilterung. Die Rechnungen der 70er haben sich insoweit erfüllt, dass es kaum noch leicht erschließbare und abpumpbare natürliche Öllager gibt. Dann gibt es noch die riesigen Ölplantagen, die zur Nahrungserzeugung in Konkurrenz stehen. Solche Probleme erwähnt man halt nicht so gerne.

Wow! Was für eine Erkenntnis!

Im nächsten Schritt sieht man dann hoffentlich auch gleich das Problem, dass bei einer Ladesäule der Strom zwar aus der Steckdose kommt (wenn diese zufällig zum System des Autos passt), aber dass irgendwie auch sauberer Strom in die Ladesäule hineinmuss.
.
Dazu fehlen die Verteilernetze und die Produktion.
.
Blöd nur, dass man das nicht zugeben kann, wenn man weiterhin die Batterieautos als emissionsfrei und als die leuchtende Zukunft der grünen Mobilität preisen will - in Ermangelung wirklicher Konzepte.

Wenn eine Regierung ins das E

Wenn eine Regierung ins das E Fahrzeug als Innovation verkaufen will, sollten Regierung und Industrie erst einmal die Versorgungssicherheit prüfen. Jeder Tankstellenbetreiber weiß, wieviel Kraftstoff er in der Woche umsetzt. Demnach müsste eine Tankstelle zumindest 10 Ladestationen haben, wenn er damit hinkommt. Dazu den nötigen Platz, der meist nicht vorhanden ist. Strom ist bekanntlich genügend da, auch wenn sicherlich aus europäischen Netze hinzu gekauft werden müsste. Vielleicht aus Braunkohle oder Kernbrennstoffen gewonnen.

@Am 04. November 2019 um 08:29 von Traumfahrer

ZItat: "All die großen Bosse der Autoindustrie haben doch gar kein Interesse, genauso die Bosse von der Strom Mafia.
Es gibt ja in Deutschland bis jetzt viel zu wenige E- Autos und das Aufstellen von Lade -Säulen kostet erst mal viel Geld."

Na, Sie sind ja ein Schlaumeier.

Die bösen Bossen haben kein Interesse daran, auch in der Zukunft in der Automobilindustrie im Geschäft zu bleiben, indem sie nicht die Infrastruktur für das E-Auto anbieten, das, glaubt man den "Experten" der grünen Kobolde-Partei, die Zukunft und die Rettung der Menschheit liegt?

Sie meinen tatsächlich, dass sie die Investition von ein paar Milliarden für eine E-Ladestationen-Infrastruktur scheuen, wenn es um die Frage geht, ob sie überhaupt noch im Geschäft sein werden?

Sie erzählen ja einen Unfug ...

@09:16 von Superschlau

"Wozu ladesäulen?
E auto ist genau so dreckig,xeie benzin oder diesel. Wasserstoff ist die Lösung."

Ich weiß nicht genau wieso Wasserstoff immer als die perfekte Lösung verkauft wird.

Beim Wasserstoff nehmen Sie Strom zur Umwandlung von Wasserstoff und tanken damit ihr Auto. Dabei vergeuden Sie allerdings den Großteil des Stroms, da die Umwandlung mit Stromverlusten arbeitet.
Beim E-Auto nehmen Sie Strom und tanken damit direkt ihr Auto. Kein Verlust.

Wasserstoff nur dann die saubere Alternative, wenn Sie ungenutzte Überproduktionen von grünem Strom dafür verwenden.

Wasserstoff scheint mir häufig eher mit dem Ziel verwendet zu werden die Lösung in die Zukunft zu verlagern. Ähnlich wie kalte Fusion beim Stromproblem.
Die brauchte in ihrer Geschichte auch immer nur 10 Jahre bis zum Durchbruch.

Ich bin froh,...

...dass ich mir zur Zeit kein neues Auto kaufen muss. Ich bin Pendler und Mieter ohne Stellplatz. Soll ich jetzt jeden Abend erst mal statt nach Hause irgendwohin zu einer Ladesäule fahren, hoffen dass die frei ist und dann erst nach Hause?

Bliebe also von der CO2-Bilanz her ein Diesel oder ein "mild-hybrid". Aber sind die Daten bei den neuen 6d-temp-Dieseln ehrlich oder wird da nächstes Jahr der nächste Schummel entdeckt. Und der Verbrauchseffekt eines mild-hybrids ist auch überschaubar im Vergleich zu den Mehrkosten.

Aber mein Auto fährt noch ein paar Jahre.

Die Schonung fossiler

Die Schonung fossiler Energien wie Kohle und Öl ist m.E. sinnvoll. Sinnlos ist hingegen das Bevorzugen von batteriegetriebenen Motoren gegenüber anderen Möglichkeiten. Der M i x aller Systeme und nur geringe Subventionen wird unsere kommenden Mobilitätsprobleme viel eher lösen können. Und natürlich müssen unsere AKW wieder ans Netz ! - (das nur so nebenbei). Solarenergie von den Hausdächern, Strom aus Gezeitenkraftwerken, Erdwärme, Öl aus Algenfarmen, Wasserstoffantrieb, Holzvergaser in Waldgegenden (war doch vor 74 Jahren auch eine Lösung) , es gibt noch weitere Energiequellen - die ergiebigste darunter heißt E i n s p a r u n g ! Funktioniert meist über die Kostenschiene . Die staatliche Gängelung ist jedoch kontraproduktiv und innovationsfeindlich. Ideen sind gefragt. Auch wird der Konsument für seinen speziellen Bedarf meistens auch die bessere Lösung finden, die nicht unbedingt den Träumen unserer Kanzlerin entspricht.

@09:54 von Sisyphos3

>>09:37 von Politeia

"Zuhause reicht aber für die allermeisten Ladevorgänge sowieso eine simple Schuko-Steckdose."
.
Ladezeiten von 10 .... 15 Stunden werden dann aber kaum unterschritten<<

Das klingt erst einmal nach viel. Allerdings schlafen Sie ja auch 8 Stunden. Das Auto über Nacht laden zu lassen sollte daher in vielen Fällen ausreichend sein.
Ein Problem bekommen wir halt hauptsächlich dann, wenn wir unsere Autos als eierlegende Wollmilchsau ansehen, das sowohl für Kurzstrecke, Transport von Sperrgütern und die Fahrt in den Urlaub geeignet sein soll. Dann geht aktuell nur der Beziner. Aber die Anforderungen eines Zweit- oder Stadtautos erfüllen viele E-Autos schon.

@ glogos, um 09:11

Nee, der Michel würde ja gern i n den Zug springen - aber auf den E-Autozug springt er eben nicht.

Ist doch eigentlich logisch!

Die E-Autos werden gebraucht, um den CO2-Ausstoß der Flotte zu senken, doch nicht um damit herum zu fahren. Also ist klar, dass man sich da um Ladestationen nicht kümmert. Das Ziel von 1 Mio Ladestationen ist bis 2030 zu erreichen, wobei es wohl ähnlich wie bei den Klimazielen so sein wird, dass man das Ziel leider bis 2030 nicht erreichen konnte.
.
Wenn man jede E-Autoprämie für den Bau einer Ladestation verwenden würde, käme man besser voran. Die Autoindustrie bekommt so schon genug Subventionen!

WEG - Zustimmung zur baulichen Veränderung

da würde ich mal einen RA fragen.
Bauliche Veränderungen gehen oft durch, wenn sie "sinnvoll" (Dämmung) oder "notwendig" (marode Balkone, altes Design nicht mehr erhältlich) oder ähnliches sind.
Ewig abblocken geht nicht mehr.

10:31 von Thomas Haller

«Ich fahre seit Januar 2019 ein Elektroauto und lade bisher kostenlos. 15500 KM ohne Stromkosten.
In unserem Ort gibt es mehrere kostenlose Ladesäulen … Ich merke aber die letzten Monate, dass der Andrang an den Ladesäulen größer wird. Es müssen dringend mehr gebaut werden.»

Prozentual weiter verbreitet als in NOR ist E-Mobilität in keinem anderen Land der Erde. Man hat dort seit Jahren kostenlos für Nutzer:

・Alle Stellplätze in neu gebauten Parkhäusern sind mit einer Ladestation ausgerüstet. Ältere Parkhäuser werden nachgerüstet.

・Alle größeren Supermärkte haben Ladestationen auf ihren Parkplätzen. Werden mehr und mehr.

・Größere Arbeitgeber mit eigenen Parkplätzen bieten auch Ladesäulen.

Wie genau das in Details an div. Stellen finanziert ist, weiß ich nicht.
Es sind 3 "Anlaufstellen", die sehr viele Autofahrer regelmäßig anfahren.
Muss ja nicht zwangsläufig jedes Mal eine Vollladung der Batterie sein.

Wäre aber"so konzentriert" für alle E-Mobil-Fahrer sehr hilfreich …

IRRSINN Elekromobilität

Für eine Ladesäule muss ein Anschlusswert von 350 kW veranschlagt werden.
Aus der normalen heimischen Steckdose fließen maximal 3,6 kW.

Man muss die Leistung von 350 kW aber erst einmal zur Ladestation bringen, wozu ein spezielles Hochstrom Verteilungsnetz benötigt wird.

Nun haben Politiker beschlossen 1 Million Ladestationen zu bauen.
Erforderliche Leistung für 1.000.000 Ladestationen 350 GW

Um sich das vorstellen zu können muss man wissen, dass Deutschland insgesamt 68,5 GW Strom produziert. (Die Summe aller Kraftwerke plus Ökostrom)

Um den Strom für 1.000.000 Ladesäulen vorzuhalten, wird zusätzlich die fünffache Strommenge benötig wie gegenwärtig in Deutschland produziert wird!

Dazu bitte unbedingt das nachstehende Video ansehen! Insbesondere die zweite Hälfte.
>>https://youtu.be/TswNLBnAPjU

Zu wenige Ladestationen für E-Autos.......

Das scheint ja nichts zu werden:Der Staat,die Politik wird es nicht leisten.Und die Autoindustrie interessiert es anscheinend nicht.Dieser Verkehrsminister Scheuer wird wohl kaum entsprechenden Druck entfalten.
Warum nur sind manche Länder da weiter(Niederlande,Norwegen) ?

Wasserstoff statt Strom

Wasserstoff ist ähnlich schnell getankt wie Benzin. Man kann also das Tankstellensystem beibehalten und benötigt nicht Unmengen an Stellfläche mit Starkstromanschluss.
Wasserstoff benötigt nur einen relativ leichten Tank und keine schwere Batterie.
Wasserstoff kann aus der Überproduktion von Wind- und Solarparks generiert werden
Wasserstoff ist unbegrenzt lagerbar.
Wasserstoff ist verlustfrei transportierbar
Wasserstoff verbrennt rückstandsfrei.
Was ist der Energieträger der Zukunft? Strom aus Kohlekraftwerken. -.-

10.24 Benvolio - Die Stromnetze machen nicht mit

Richtig Benvolio, die Stromnetze machen nicht mit. Und die Situation ist jetzt schon problematisch. In spätestens 2 Jahre wird sie unhaltbar in vielen Gegenden. Denn eine wirkliche Gebietsbezogene Hochrechnung ist weder von den Stromkonzernen noch von der Bundesregierung gemacht worden.
Und für Otto Normalverbraucher, ohne Elektroauto, da sieht es düster aus, denn auch sie werden unter den Strommangel vielfach leiden. Auswirkung vor allem in dicht besiedelte Gegenden tagsüber. Strom wird noch teurer werden. In einigen Ländern zum beispiel Niederlande wird Strom statt Gas empfohlen für den Hausgebrauch. Ein schlechter Witz.

Die Panikmache

Um das Klima sollte ein Hype in die E-Mobilität bringen. Der Schuss ging nach hinten los. Selbst wenn genügend Ladestationen da wären, würde trotzdem kaum jemand ein E-Auto kaufen, da A viel zu teuer und B zu wenig Reichweite.... von der ewigen Ladezeit brauchen wir garnicht anfangen.
Ich hätte erstmal in Forschung u Entwicklung investiert, damit so ein Auto interessant wird... aber naja, unsere Spitzenpolitiker werden das schon richten ...

@09:38 von Harpie Zusatz

Bei entsprechend großem Akku reicht es bei geringer Tagesleistung auch aus 2 bis 4 Mal im Monat nachzuladen. Dann mit CCS in 30 - 90 Minuten wieder aufladen, abhängig von Batteriegröße, Füllstand und Temperatur.

Aber Laden beim eigenen Stellplatz, idealerweise mit überdachtem Photovoltaik-Carport und Strompreisen mit selbst produziertem Strom von etwa 10 Cent /kWh wäre natürlich deutlich besser und da müssen wir langfristig hin.

@ Zwicke, um 10:06

I w a s walking...

Ich habe einen (richtigen) E-Roller, nicht so einen Tretfuzzi, mit 48 V-Bleiakku, ein wahrer Oschi, der wiegt allein 30 kg.
Irgendwann gab er völlig unangekündigt den Geist auf, und ich hab meinen Roller ca. 5 km geschoben, davon 2 km bergauf.
Auch solche Erlebnisse tragen zur Begeisterung der E-Mobilität nicht sonderlich bei.

eigentlich wäre es doch so einfach

man nimmt die vorhandene infrastruktur an steckern und leitungen, also:
schukustecker und CEE-stecker mit 1 bzw 3 phasen und macht die ganze elekronische mimik ins auto.
schon kann man an einer bnormlaen steckdose oder einer ' normalen kraftsrom' steckdose sein auto laden.
bei ladesäulen braucht dann nurnoch abrechnung usw gemacht werden.

fertig und so einfach!

aber man muss ja alles mit unkompatibler eigener technik und steckern usw machen, damit man bestemnfalls für jedes auto eine andere säule braucht....

@10:47 von Zwicke

"Daß fossile Energieträger endlich sind, wird schon seit der Ölkrise der 1970er hergebetet. Inzwischen aber werden bis heute immer neue Öl- und Gasfelder erschlossen... Hinzu kommen neue Verbrennungstechnologien mit immer besseren Schadstofffiltern."

Die Begrenztheit fossiler Energieträger ist doch gar nicht mehr das vordergründigste Problem. Es ist dem Klima nicht zuträglich, wenn wir immer neue Wege finden gebundenes CO2 freizusetzen. Unser CO2-Budget ist begrenzt.

Nichts ist umsonst. Es ist durchaus möglich, dass wir Projekte durchführen müssen, die zwar der Umwelt nicht zuträglich sind, jedoch eine bessere Klimaverträglichkeit aufweisen als die Alternative.

Ich erinnere...

... im Zusammenhang mit dem E-Hype hier gerne auch an die früher mal als "saubere Lösung" propagierten Nachtspeicherheizungen... Gibts die heute überhaupt noch, oder wurden die als unwirtschaftlich längst aussortiert..?...und wenn möglich durch Kaminöfen ersetzt..??

Selbst wenn man in Deutschland ...

... Akkus für Autos normt:

Was ist mit Fahrten ins Ausland?

...auch für Mieter geeignet?

Ich wohne in Nürnberg in einem Haus mit 10 WE. Unsere Strasse ist rund 1 Km lang. Sie wurde nach dem Krieg durchgängig mit Häusern dieses Typs bebaut. Stellplätze oder Tiefgaragen: Fehlanzeige. Wir haben also in unserer Strasse allein hunderte Laternenparker mit stets wechselnden Parkplätzen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie unter derartigen Umständen - und sie dürften wohl die Norm in unseren Großstädten sein - das Ladeproblem logistisch gelöst werden kann. Hinzu kommt die Frage, ob die vohandenen Leitungsquerschnitte in unserer Strasse für Hunderte von Autos ausreichen, wenn viele Autofahrer gleichzeitig nach 17 Uhr, also nach Dienstschluss, ihre Fahrzeuge aufladen wollen.

Geht nicht

Wenn immer nur diskutiert wird warum etwas nicht geht, geht auch nichts vorwärts — typisch deutsch. Ich fahre seit 2 Jahren elektrisch. Tesla hier in USA. Bin ich liegen geblieben? Nein, auch wenn es ein paar mal eng wurde bzw. ich zu einer langen Ladezeit an eine dieser regulären Ladestationen musste. Wo lade ich? Umsonst in der Arbeit und falls ich mal Langstrecke fahre umsonst bei einem Tesla Supercharger. Einfach anstecken, das war’s, nach einer knappen Stunde ist die Batterie so voll dass ich wieder 250km fahren kann. Batteriemüll? Derzeit gehe ich von über 500000km aus bevor ich mir darüber Gedanken machen muss, bei 20000km im Jahr also nie. Die Batterie ist dann übrigens nicht kaputt sondern hat noch 70 bis 80% Kapazität, kann also noch stationär verwendet werden. Es tut mir leid für die, die ein Elektroauto wollen und nich in der Arbeit und daheim laden können, da muss dringend etwas getan werden. Wegen der Netzauslastung? Das wird wachsen, wenn der Bedarf/Schmerz kommt...

Die Klimaziele winken!

Um die selbstgesteckten und sicher sinnvollen Klimaziele zu erreichen, werden auch die kürzesten Hebel in beispiellosem Aktionismus in Bewegung gesetzt.
Im Grunde eine Frechheit sondergleichen, kann sich doch jeder vernunftbegabte Mensch an 5 Fingern abzählen, dass die Pläne der Regierung völlig an der Realität vorbeigehen.

08:29 von Traumfahrer

«E- Ladestationen !
All die großen Bosse der Autoindustrie haben doch gar kein Interesse, genauso die Bosse von der Strom Mafia.»

Aber ganz sicher haben die Automobil-Hersteller ein ganz eigenes großes Interesse daran, dass es ein möglichst "tauglich-einheitliches" bundesweites Netz an E-Ladestationen gibt.

Gibt es das nicht, verkaufen die Hersteller auch mit mehr E-Mobile.
Können sie sich dann selbst auf Halde legen …

Gegenwärtig haben die Hersteller auch Interesse daran, dass es genügend Tankstellen gibt, an denen man Benzin + Diesel tanken kann.
Wäre sonst eine erste Halde seit vielen Jahren …

Im übertragenen Sinn gilt das auch "für die Mafias" der Stromerzeuger + der Kraftstoff-Hersteller …

@Wasserstoff ist leider untauglich für ... 11:22 von Politeia

"die Mobilität"

Wieder so eine Scheinwahrheit, die keiner naturwissenschaftlichen Überprüfung standhält.
Nähme man nur einen Bruchteil der Forschungsdollars
in die Hand wie bei der Atomenegie,
kann man diesen ihren Satzeinfach vergessen:
"Drei Viertel Konversionsverluste Strom zu Wasserstoff und wieder zurück zu Strom."

Erstens gewinnt man diesen aus voll erneuerbarer Energie,
zudem ohne Belastung der Umwelt
- Abfall = Wasser
Zweitens sind die 'Konversionsverluste' relativ und übertrieben.
Einfach mal nur lesen. Frei verfügbarer Link.

Kostet wenige Forschungsdollars diese Bilanz zu verbessern, wenn man denn wöllte ;)
https://cen.acs.org/articles/97/web/2019/06/Magnet-doubles-hydrogen-yiel...
kurz: https://is.gd/3thBukkury

Und schon ist der 'Konversionsverlust' halbiert..

@ Politeia (11:22)

2 Fahrer pro LKW?
Soll das ein Witz sein? Man will die Fahrer ja komplett ersetzen.

Und was macht so ein LKW hinter der deutschen Grenze, wo keiner mehr Ladestationen verspricht?

@ Politeia von 11:22

Warum aus Wasserstoff erst Strom produzieren. BMW hat 1998 einen E38 mit einem Wasserstoffverbrennungsmotor ausgestattet und getestet. Über 100000km und es funktioniert. Weiterhin ist es möglich künstlichen Diesel herzustellen. Sie brauchen nur (Salz) Wasser, viel Sonne, viel Platz und paar Algen. Bei der Suchmaschine Ihrer Wahl werden Sie fündig.....

E-Autos

Vielleicht ist alles ja auch ganz anders. Das Lithiumproblem ist nicht wirklich geklärt. Wenn Bolivien die Gewinnung untersagt wegen der Zerstörung ganzer Landstriche, dann sollten wir in Europa zur Kenntnis nehmen, das der Umweltschutz nicht nur in Bezug auf Abgase gelten muss.

Die Zerstörung der Lebensgrundlagen als Basis für Menschen,Tiere und Pflanzen in ganzen Regionen wiederspricht dem Umweltschutz grundlegend.

Hier muss Klarheit geschaffen werden. Wenn es keine Lösung gibt müssen wie die Elektrofahrzeuge in Europa verbieten. Wir können unser Probleme nicht immer exportieren. Das haben wir in Europa schon immer getan. Das muss aufhören. Wir haben nur diese eine Welt.

Falsche Prioritäten in der Vergangenheit

Die Verkehrsminister aus dem Hause CSU waren in den letzten Jahren überwiegend mit Seehofers Machtprobe-Spielchen, das da hieß "PKW-Maut", ausgelastet, trotz immer geringerer Erfolgsaussichten. Dabei blieben die digitale Infrastruktur wie auch die Ladesäulen-Infrastruktur auf der Strecke. Nun haben wir den Salat.

Wie soll es aber weitergehen? Auch die E-Mobilität ist wegen ihrer Umweltschäden bei der Lithium-Gewinnung mittlerweile in Verruf geraten. So kündigt sich eine weitere Fehlentscheidung an, vor allem die E-Mobilität vorantreiben zu wollen, nicht zuletzt weil die Kanzlerin vor Jahrend irgendwelche unrealistischen Vorgaben in die Welt setzte. Dabei gibt es durchaus weitere Technologien, die ebenso eine Förderung verdienten, z.B. der Wasserstoffantrieb oder synthetische Kraftstoffe. Das Ministerium erwähnt sie zwar auf ihrer Website, aber das war's dann auch schon.

Kollektive Intelligenz

Diese Schwarmintelligenz zu diesem Artikel macht mal wieder sprachlos, weil einfach keine fachliche Kompetenz vorhanden ist - am meisten bei denen, die die Brennstoffzelle favorisieren, aber E-Mobilität ablehen - das ist schonmal ein Gegensatz.

Dann kommen noch solche Kommentare dabei raus: "E auto ist genau so dreckig,xeie benzin oder diesel. Wasserstoff ist die Lösung." - ob sich diese Person schonmal Gedanken gemacht hat, wie Wasserstoff als Stand der Technik hergestellt wird -> durch Elektrolyse d.h. man muss aktuell 3kWh Strom aufwenden um das Äquivalent von 1kWh in Wasserstoff zu bündeln, dann muss er noch komprimiert oder gekühlt werden, um ihn transportfähig zu machen, macht locker 4kWh für 1kWh Energie in Wasserstoff gebunden - verrückt.

Wenn man einmal den Luxus hat und soviel Strom herstellen kann, dass der Wirkungsgrad keine Rolle spielt, dann ist Wasserstoff im PKW Bereich sinnvoll, aber vorher müssen noch LKW, Luft- und Schifffahrt versorgt werden.

08:25 von Sisyphos3

«allein daran sieht man den Schwachsinn der Elektromobilität
da beschreibt man Reichweiten von 40 .... 100 km bei Vollstromern !»

Es wird doch nicht für alle Ewigkeit bei den geringen Reichweiten bleiben …!

Die ersten mit Benzin angetriebenen KfZ 10 bis 20 Jahre nach Erfindung des Autos fuhren auch nicht 200 km/h schnell. Und verbrauchten "für die damalige Kriech-Geschwindigkeit" vergleichsweise Unmengen an Kraftstoff.

Auch kommt es sehr darauf an, zu welchem Einsatzzweck wer ein E-Mobil fahren möchte. Bspw. 150 bis 200 km Reichweite wären völlig ausreichend, wenn wer aus dem näheren Umland einer größeren Stadt zur Arbeitsstelle hin & her pendeln muss.

Hat es eine Ladestation beim Arbeitgeber, "wäre das quasi-perfekt".
Ein eigene Ladestation "zuhause", oder nah an der Haustür ist kaum nötig.

Trifft natürlich nicht auf alle Arbeitnehmer zu.
Aber auch nicht auf eben wenige.

Niemals (!) wird jeder ein E-Mobil fahren.
Die sind auch niemals (!) "für alles gedacht + geeignet" …

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