Kommentare - Großbritannien: "Johnson, gib den Deal auf!"

01. November 2019 - 14:29 Uhr

Der Brexit ist weiterhin Streitpunkt in London - nun im Wahlkampf. Brexit-Parteichef Farage fordert Premierminister Johnson zu einer Allianz auf. Johnsons Torys lehnen das mit deutlichen Worten ab.

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Kommentare

18:22 von Bernd Kevesligeti

«Aber,fast alle deutsche Medien vermitteln doch wohl einen anderen Eindruck von der Stimmung in Grossbritannien,als jetzt in der Umfrage zum Ausdruck gekommen ist.
Korrespondenten stehen meist vor großen Gruppen von pro EU-Demonstranten....»

Größere Gruppen von "No-Deal" Demonstranten, oder "Boris-Deal" Befürwortern, gibt es auch den Straßen ja auch keine.

Müssten Korrespondenten erst mal suchen gehen, und evtl. hinterher reisen. Haben sie keine Zeit zu …

Und in so gut wie jedem Korrespondenten-Bericht wird gesagt, dass die aktuellen Umfragen auf einen (deutlichen ?) Wahlsieg der Tories hindeuten. Und die Farage-Partei auch beachtliche Umfragewerte erzielt.

Womit sich dann die "Maybe-Boris-Deal" Verfechter mit den "For-Sure No-Deal" Brexiteers "die Klingen kreuzen".

Und da soll dann wer Korrespondent "die Stimmung im Land UK" in 2 bis 3 Minuten Sendezeit eindeutig zusammenfassen. Plus gleichzeitig (von der Kamera nicht erfasst) mit einer Hand einen Kreis quadrieren …

16:57, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 16:02Uhr
Erstaunlich, daß für Sie nur noch zählt, ob etwas geheim gemacht oder abgestritten wird, nachdem doch eigentlich sonst immer der moralische Maßstab angelegt wird. Man könnte meinen, der POTUS kennt das schmutzige Geschäft der Politik besser, als manche deutschen Politiker/innen mit. eingebildetem Heiligenschein und daß es eben keine Regeln gibt.<<

Äußerungen zur britischen Innenpolitik sind durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Auch wenn sie vom größten Präsidenten aller Zeiten kommen.

Für konspirative Aktionen zur Wahlbeeinflussung gilt dies nicht.

re werner krauss

"Also ist die Wahrscheinlichkeit immer noch hoch, dass es
Keinen Brexit gibt."

Begründen können Sie die Wahrscheinlichkeit immer noch nicht.

Aber ich werde Sie gern an Ihre apodiktischen Behauptungen erinnern, wenn GB raus ist.

einfach unglaublich 16.30

einfach unglaublich, wie Sie Dinge durcheinander bringen.
"die Deutschen" haben zum Brexit gar nichts gesagt. Viele einzelne Bürger unseres Landes haben zum Thema eine Meinung und sagen sie, weil wir ein freies Land sind. Wenn Ihnen das nicht gefällt ..... Ihr Problem.
Und wie sich der rüpelhafte Feind Europas einmischt finden Sie wahrscheinlich gut. Auch Menschen ohne Urteilsvermögen haben das Recht, zu sagen, was ihnen so einfällt.

@16.09-alle nur noch fremd gesteuert..?!

Nicht alle. Nur viele junge Leute und solche, die zu sehr in der virtuellen Welt mit virtuellen Freunden leben.

Das Gros der, insbesondere, etwas älteren unter uns dürfte da immun dagegen sein.

Wobei wenn ich sehe wie die Grünen das machen und welchen Zuspruch die von vor allem jüngeren und von Frauen bekommen.

Gewisse Gruppierungen sind nun mal beeinflussbarer als andere und damit fremdbestimmter.

Aber vielleicht bin ich da auch zu naiv, da ich jemand bin, der in der Lage ist Dinge selbst zu beurteilen und mir zu fast allen eine eigene Meinung zu bilden.

Etwas, wozu viele vor allem jüngere heutzutage immer weniger in der Lage sind.

Hochspannung

BJ oder NF, zwei Populisten ohne Zukunft.

Trump bekommt seinen Willen nicht.

Gut so :)

Farage, Johnson und Trump:

die Bürger in GB können einem jetzt schon leid tun, wenn sie denn endlich selbst ihre Politik bestimmen können.
Wenn die o.g. mitmischen beim "wirtschaftlichen Aufstieg" wird es katastrophal werden.
Naja, die Briten sind, wie bekannt, leidensfähig und sie haben ja immer noch ihr bekannt hervorragendes Bier, um den Frust später herunter zu spülen.

18:39 von Aufmerksamer_Be...

>>Sie werden doch wohl nicht irgendwelche damaligen tendenziösen Zeitungsmeldungen einiger Boulevardblätter mit ihrem "alle Deutschen" meinen, oder etwa doch?<<
Sie werden keine Antwort erhalten.

@16:09 von Bayuware

"Gestern Abend wurde auf Phoenix eine sehr interessante Doku gesendet, in der sehr anschaulich die Verwicklungen von Trump, Johnson, Farage und Anderen dargestellt wird. Die Doku wird wohl noch in der Mediathek sein."

Vielen Dank für den Hinweis. :)

"Ein Lehrstück, wie künftige Wahlen ablaufen. Per Internet, Facebook mit gezielten personalisierten Fakes aufgrund der Bewegungs- und Persönlichkeitsprofile. Ich habe Angst um unsere Demokratien und unsere Freiheit, wenn nur noch Lügen und Hass dominieren und wir nur noch fremdgesteuert werden.
So hatte Trump die Wahl gewonnen und lief auch der Brexit ab. Und so werden die Wahlen in GB am 12.12. auch ablaufen."

Ich würde sowieso jedem noch halbwegs vernunftbegabten User dieser sog. "sozialen" Medien raten, sich dort endlich zu verabschieden.

1. Werden ihre persönlichen Daten dort aus diversen Gründen missbraucht,
2. wird das Entstehen von diffusen politischen und verschwörerischen Blasen dort geradezu gefördert!

@18:39 fathaland slim

Das kann man auch etwas härter formulieren: Politik ist für Farage ein Weg, seine Schäflein/Scherflein ins Trockene zu bringen und zu vermehren...

Drei kurze Antworten

@Dana
Ja, es wäre in der Tat eine sehr kluge Entscheidung von der EU, unbefristet zu verlängern. Ohne feste Deadline schiebt sich die Verantwortung für das Brexit-Desaster und seine absehbaren wirtschaftlichen und sozialen Folgen nicht ganz so einfach auf "die da oben in Brüssel". Und das "Brinkmanship"-Spielchen hätte sich dann auch ausgespielt.

@Werner Krauss
Es sieht momentan nach einem rauschenden Wahlsieg für Boris Johnson aus. Und niemand sollte überrascht sein, wenn es zu ihm kommt. Aber das britische Wahlrecht ist wie erwähnt tricky und es kommt darauf an, in welchen Wahlkreisen wieviele Stimmen im Verhältnis zu den Stimmen anderer Parteien geholt werden - 90% in einer Tory-Hochburg bringen nicht mehr Mandate als 51% - 7% für Farage in einem Swing-Wahlkreis können dort Labour das Mandat bringen. Das Wahlergebnis kann also auch überraschen.

@fathaland slim

Sie haben in diesem Punkt recht: Für Farage war Politik nie etwas Anderes als ein Hobby und daher ohne Verantwortung.

Großbritannien: "Johnson, gib den Deal auf!"

Lieber Schabernack, ja, ich stimme Ihnen vollinhaltlich zu, (wenn Sie sagen :"Geradezu beispielhaft inkompetent kann ein Referendum sein.
So wie das zum Brexit in 2016. Als gefragt wurde:

«Hier bleiben - oder woanders hin gehen?»

"Nicht gefragt wurde, wohin genau auf welchem Weg man gehen solle."

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter :
Aus meiner Sicht hätte "man" dem britischen Bürger ...vorher (!) ganz genau sagen müssen =>was geschieht, wenn der Brexit erfolgt,...bzw. was geschieht, bei "remain"? Der einfache britische Bürger ist völlig überfordert, =>die "Folgen" ...von vornherein =>abzuschätzen. Er müsste ->vor dem Referendum ....exakt aufgeklärt werden. Wenn dies nicht erfolgt, so ist dies bereits eine arglistige Täuschung des Wählers !!!

2 Herzen in der Brust

Brexit oder nicht - es gibt fur beides ein für und wider.

Einerseits denke ich die Briten sollten raus, mit allen Konsequenzen. Nur so lernt man, dann eben „the Hard Way“.

Und die ganzen Extrawürste für die Briten sind ja auch nicht wirklich demokratisch.

Andererseits sollten wir die andere Hälfte der Bevölkerung nicht außen vor lassen, die dort gegen den Brexit ist. Und für die Stimme Europas in der Welt und auch im UN-Sicherheitsrat wäre es von Vorteil, wenn Europa vereint und mit einer Stimme spricht.

Die Briten haben 2 Argumente, die für sie sprechen:

1. Vetorecht
2. Atombomben

@ 18:15 Boris.1945

Von welchen "schmuttzigen Mitteln" sprechen Sie? Schmutzig ist in dieser Brexit-tragödie einzig und allein, dass die Brexisten schon jetzt kräftig verdient haben, während das Gros der Bevölkerung - ich könnte auch sagen: des Volkes - für den Brexit zahlen wird, falls er denn kommt. Ich habe lediglich auf das britische Mehrheitswahlrecht hingewiesen, und wenn Johnsons Tories und Farages Brexisten sich die Stimmen wegnehmen, kann das positiv sein für Liberale, Labour und Grüne. Schmutzig ist daran gar nichts - wenngleich natürlich ein Verhältniswahlrecht gerechter und äquivalenter den Wähler*innenwillen abbildet.

@17.18-alle Welt gegen die USA

Ich sehe das ähnlich. Die Hoffnung, dass dies bis 2020 genügend Amerikaner auch so sehen, habe ich nicht. Diese Erkenntnis wird sich erst im Laufe der nächsten 10-15 Jahre durchsetzen- wenn es überhaupt als Ursache erkannt werden wird.

Fakt ist, die USA tun alles, damit die scheinbar zerstrittene Welt sich zusammen rauft. Gerade wird in Asien die größte Freihandelszone der Welt aufgebaut.

Fast unbemerkt von uns Europäern.

41% sind extrem wenig!

Thereas May hatte Umfragewerte von über 45%.
Wenn Johnson also mit nur 41% startet, dann in den strittigen Wahlkerisen damit rechnen muss, dass ihm die Brexit Partei noch Stimmen wegnimmt, kann man vorsichtig davonb ausgehen, dass es ein Debakel wird und das Parlament am Ende noch zerstrittener dasteht, als es das jetzt tut.
In Schottland gehen alle Wahlkreise an die SNP, in Nordirland wird Sinn Fein der DUP Wahlkreis abnehmen, in Wales wird die Plaid Cymru Wahlkreise gewinnen, Labor, die Liberalen und die Grünen werden sich Wahlkreise holen, weil die Torries sich ihre Stimmen mit der Brexit Partei teilen müssen.
Und dann?
Torries stärkste Partei aber mindestens 50 Sitze von der Mehrheit weg und Labor mit dem falschen Parteiführer.
Zum 31.01.2020 wird das UK mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch keine arbeitsfähige Regierung haben.
Verlängerung bis ...... ?

re von schabernack 18:45

Und was heißt das jetzt ? Ist die Umfrage falsch ? Die Medien natürlich nicht.
Oder soll man sich ein anderes Volk wählen ?
Aber so ist das halt,wenn es Entwicklungen gibt,die hierzulande nicht gut ankommen...

Was mischt Donald Trump sich eigentlich erneut dort ein?

"US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag Farage in einem Interview empfohlen, sich mit Johnson für die Neuwahl zusammenzutun. Gemeinsam seien sie eine "unaufhaltbare Kraft". Ein Wahlsieg von Corbyn wäre "sehr schlecht" für Großbritannien. Corbyn warf Trump sofort Einmischung in den Wahlkampf vor."

Er hofft offenbar immer noch auf gute "US-Deals" mit der vermeintlich in Zukunft von dem EU getrennten GB, mit BJ und NF wohlgemerkt. Nur sollte er selbst erstmal ganz kleine Brötchen backen, denn dereinst ist er möglicherweise gar nicht mehr im Amt! Das Impeachment-Verfahren winkt und winkt...
Und dann hat er seinen aktuellen Wohnsitz vom Trump-Hotel NY jetzt nach Florida verlegt, da er in NY "fies" behandelt wurde. ;)

In solch einer Situation lenkt ein gestresster (US-) Präsident bekanntlich gerne ab und "kümmert" sich um Themen im Ausland.

andererseits 19.15

Schmutzig ist in dieser Brexit-tragödie einzig und allein, dass die Brexisten schon jetzt kräftig verdient haben,"
jetzt würde mich schon interessieren, wie genau und was die verdient haben. Wissen Sie was oder schreiben Sie nur ?

19:15 von andererseits

@ 18:15 Boris.1945

Von welchen "schmuttzigen Mitteln" sprechen Sie? Schmutzig ist in dieser Brexit-tragödie einzig und allein, dass die Brexisten schon jetzt kräftig verdient haben, während das Gros der Bevölkerung - ich könnte auch sagen: des Volkes - für den Brexit zahlen wird, falls er denn kommt. Ich habe lediglich auf das britische Mehrheitswahlrecht hingewiesen, und wenn Johnsons Tories und Farages Brexisten sich die Stimmen wegnehmen, kann das positiv sein für Liberale, Labour und Grüne. Schmutzig ist daran gar nichts - wenngleich natürlich ein Verhältniswahlrecht gerechter und äquivalenter den Wähler*innenwillen abbildet.
///
*
*
Schmutzig, ist nach drei Jahren anegllblich keine Zeit zu haben und an einem Tag Nein zu Wahlen und am nächsten Ja.
*
Richtig keine Zeit weil Johnson allein den 31.10. erfunden hatte.
*
Er hat den ja jetzt wohl auch allein verlängert?

18:55 von vriegel

>>Nicht alle. Nur viele junge Leute und solche, die zu sehr in der virtuellen Welt mit virtuellen Freunden leben.

Das Gros der, insbesondere, etwas älteren unter uns dürfte da immun dagegen sein.
Wobei wenn ich sehe wie die Grünen das machen und welchen Zuspruch die von vor allem jüngeren und von Frauen bekommen.
Gewisse Gruppierungen sind nun mal beeinflussbarer als andere und damit fremdbestimmter.
Aber vielleicht bin ich da auch zu naiv, da ich jemand bin, der in der Lage ist Dinge selbst zu beurteilen und mir zu fast allen eine eigene Meinung zu bilden.
Etwas, wozu viele vor allem jüngere heutzutage immer weniger in der Lage sind.<<
Junge Leute und vor allem Frauen können einfach nicht denken, denn die sind ja anderer Ansicht als ich.
Mannomann, dass es heute noch Menschen mit so einem Wetbild gibt!

die Steueroasen ...

in der EU würden verschwinden..ist doch was Schönes...

"Johnson, gib den Deal auf!"

Lieber vriegel, Sie schreiben :"Die Briten haben 2 Argumente, die für sie sprechen:
1. Vetorecht
2. Atombomben....."!

Ja, aber da ist noch ein 3.Punkt, der (in den letzten Wochen) =>"in Vergessenheit geriet!"
Johnson hatte vor etlichen Wochen erklärt, dass er die "x-millionenEuro (an britischen Schulden" bei der EU) - einfach -
->nicht bezahlen<= werde.
Hier kommt ein gewaltiger "Knaatsch" auf uns zu ! Wie wollen wir das (A-Bomben-)British Empire =>zwingen, die rechtmäßigen Schulden zu begleichen ?
Denn es gibt =>keine Gentlemen-agreements, ...wo keine Gentlemen sind......

@19:14 von vriegel

"2 Herzen in der Brust
...
Einerseits denke ich die Briten sollten raus, mit allen Konsequenzen. Nur so lernt man, dann eben „the Hard Way“.
Und die ganzen Extrawürste für die Briten sind ja auch nicht wirklich demokratisch.
.
Andererseits sollten wir die andere Hälfte der Bevölkerung nicht außen vor lassen, die dort gegen den Brexit ist. Und für die Stimme Europas in der Welt und auch im UN-Sicherheitsrat wäre es von Vorteil, wenn Europa vereint und mit einer Stimme spricht."

WIR sollten gar nichts außen vor lassen, denn letztlich müssen die Briten das selbst mit sich vereinbaren.
Für mich wäre das aktuell eine erneute Brexit-Abstimmung, allerdings nicht nur mit den Alternativen "Yes" oder "No", sondern mit allen Konsequenzen im Anhang.

Großbritannien: "Johnson, gib den Deal auf!"

Lieber Tremiro, Sie schreiben u.a.:"Aber vielleicht bin ich da auch zu naiv, da ich jemand bin, der in der Lage ist, Dinge selbst zu beurteilen und mir zu fast allem eine eigene Meinung zu bilden.
Etwas, wozu viele, vor allem jüngere, heutzutage immer weniger in der Lage sind.<<

Ja, da stimme ich Ihnen voll zu !
Es gibt immer weniger Leute, die bereit sind (und auch die Fähigkeit besitzen,)
=>....selber zu denken !

Die Bequemlichkeit (Denkfaulheit?) ist doch viiiiel einfacher.... : "Man übernimmt einfach (gedanklich) vorgekaute Sätze, damit erspart man unseren Politikern...=>überzeugende Argumente zu finden !

20:21 von ONYEALI

Da haben Sie mich aber richtig falsch verstanden.
Ich bezog mich auf einen Kommentar:
18:55 von vriegel.
Bitte nochmals lesen.

Großbritannien: "Johnson, gib den Deal auf!"

Lieber DoJo, Sie schreiben mir aus der Seele : "Für mich wäre das aktuell eine erneute Brexit-Abstimmung, allerdings nicht nur mit den Alternativen "Yes" oder "No", sondern mit allen Konsequenzen im Anhang."
Ich meine dazu :
Jaaaaaa, genau so !!!...(aber ohne dem Zusatz : I want back my money ! )

@fathaland slim um 18:45Uhr

Wenn für Sie nur noch Konspirativität das Entscheidende ist, dann haben Sie eine Denkweise, die vermutlich sehr selten und auch fernab der Realität ist. Auch im sozialistischen Lager wird man ohne Konspirativittät nicht auskommen, fürchte ich.

20:34 von karlheinzfaltermeier

aber sie müssen schon endlich begreifen, das dieser sehr verehrte forist alles übrerragendes wissen hat, was er hier manchmal nutzt, um uns den rechten weg zu zeigen

20:39 von Karl Napf

Schön, daß das auch mal zur Sprache kommen darf.

Kein neues Referendum!

Dass die jungen Leute damals nicht abgestimmt haben, war ihr Fehler. Dass die Briten sich von den Lügen des Herrn Farage haben beeinflussen lassen, ebenfalls selbst schuld.
Dass nach einem Brexit, egal ob mit- oder ohne Deal, sich viel für uns EU-Bürger ändern wird oder nicht, ist nebensächlich.
GB wird auch in Zukunft Handelspartner der EU bleiben und ich werde auch in Zukunft die Insel besuchen.
Manche Foristen tun ja gerde so, als ob GB ein "Feind" werden würde. Norwegen und die Schweiz sind auch nicht in der EU, aber wir haben beste Beziehungen zu beiden Ländern.
Wenn sich Schottland von GB trennen darf (!), ist das auch ein Problem nur für die Briten.
Also: Wait and see, s`wird scho wieder alles guet!

18:45 von fathaland slim

16:57, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 16:02Uhr
Erstaunlich, daß für Sie nur noch zählt, ob etwas geheim gemacht oder abgestritten wird, nachdem doch eigentlich sonst immer der moralische Maßstab angelegt wird. Man könnte meinen, der POTUS kennt das schmutzige Geschäft der Politik besser, als manche deutschen Politiker/innen mit. eingebildetem Heiligenschein und daß es eben keine Regeln gibt.<<

Äußerungen zur britischen Innenpolitik sind durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Auch wenn sie vom größten Präsidenten aller Zeiten kommen.

Für konspirative Aktionen zur Wahlbeeinflussung gilt dies nicht.
///
*
*
Sie meinen also das der amerikanische Aussenminister in GB niemanden als Hassprediger bezeichen dürfte.
*
(Böhmermann kann sicher noch?)

18:39 von fathaland slim

16:39, born in stasi-land

>>@ andererseits
"Nigel Farage besetzt das einzige Feld, dass ihm bleibt"

Ich frage mich immer: Was macht der Mann, wenn der Brexit done ist? Rente?<<

Rente?

Nigel Farage hat zwischen Oktober 2018 und Oktober 2019 geschätzte 96 Millionen Dollar eingenommen und ist damit wohl der bestbezahlte Politiker der Welt.

Politik ist für so jemanden nur ein Hobby.
///
*
*
Seit 17 Jahren ist er EU-Abgeordneter. Er verdient derzeit 8213,02 Euro pro Monat (netto: 6400,04). Dazu kommen Tagesdiäten von 306 Euro, die er als Fraktionschef fünfmal die Woche erhält – Spesen für Reisen und Mitarbeiter nicht einbezogen.
*
https://www.diepresse.com/5044863/farage-lasst-sich-weiter-mit-eu-gelde…

@19:42 deutlich

Sie wissen es nicht? Erstaunlich. Oder wissen Sie es, würden es aber gerne verschweigen und schreiben nur? Ein paar Stichworte für Ihre Recherche:
Cameron Wirtschaftsberater;
Farage Gewinne;
Unternehmen Randgold Resources, Pan African Resources und Fresnillo;
Steuersatz Johnson;
GB Steueroase;
Brexit-Profiteure in USA und China;
Immobilienspekulanten und Brexit;
... to be continued...
Übrigens: Den Leuten - auch "Volk" genannt - sind die wirtschaftlichen Konsequenzen klarer als zur Zeit des Referendums; das macht der "leave"-Truppe natürlich Angst.

20:34, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 18:45Uhr
Wenn für Sie nur noch Konspirativität das Entscheidende ist, dann haben Sie eine Denkweise, die vermutlich sehr selten und auch fernab der Realität ist. Auch im sozialistischen Lager wird man ohne Konspirativittät nicht auskommen, fürchte ich.<<

Ich habe den Eindruck, daß Sie meinen Kommentar nicht wirklich verstehen.

Es ging mir um Meinungsfreiheit und was durch sie gedeckt ist.

Konspirative Einflußnahme gewiss nicht.

Daß fleißig konspiriert wird, habe ich nicht abgestritten. Das ist aber anders zu bewerten als offene Äußerungen.

Wahlkampf in Great Britain

Welches Interesse hat der Präsident der Vereinigten Staaten an einer Kooperation zwischen Boris Johnson und Falange?
Und welche Rolle spielt dabei die EU?
Insbesondere unter dem Aspekt eines No Deals?
Die klare Abgrenzung der Torys halte ich für richtig.

20:42, Barbarossa 2

>>20:39 von Karl Napf
Schön, daß das auch mal zur Sprache kommen darf<<

Der Christian Rannenberg-Fanclub findet sich wieder mal zusammen.

Kommen Sie doch mal in ein Konzert von mir. Musik wirkt manchmal Wunder, was die Seele angeht.

20:44, Boris.1945 @18:45 von fathaland slim

>>Äußerungen zur britischen Innenpolitik sind durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Auch wenn sie vom größten Präsidenten aller Zeiten kommen.

Für konspirative Aktionen zur Wahlbeeinflussung gilt dies nicht.
///
*
*
Sie meinen also das der amerikanische Aussenminister in GB niemanden als Hassprediger bezeichen dürfte.

(Böhmermann kann sicher noch?)<<

Hä?

Was hat Ihre Schlussfolgerung mit dem, was ich schrieb, zu tun?

Ich erkenne keinerlei Zusammenhang.

Und was Herr Böhmermann noch kann oder nicht, entzieht sich meiner Kenntnis.

20:57 von fathaland slim

Der Christian Rannenberg-Fanclub findet sich wieder mal zusammen.

Bin selbst erstaunt, daß ihre Bewunderer hierzu Gelegenheit bekommen.

20:51, Boris.1945

Die Abgeordnetendiäten stellen nur einen winzigen Bruchteil von Nigel Farages Einnahmen dar.

@nelumbo

Das dachte Frau May auch!
Am Ende kam es aber zu einem „etwa“ anderem Ergebnis!

21:10 von fathaland slim

20:51, Boris.1945

Die Abgeordnetendiäten stellen nur einen winzigen Bruchteil von Nigel Farages Einnahmen dar.
///
*
*
Und Farage hat Ihnen seine Einkommenssteuer zur Verfügung gestellt, im Gegensatz zu Trump?
*
(Wieviel verdient eigentlich Gaspromgerd?)

@20:57 fathaland slim

Ihrem Kommentar stimme ich voll zu. Leider kann ich das nicht in so schöne Worte fassen.
Im übrigen bekomme ich bei den Parolen des N. Farage regelmäßig einen schwer zu ertragenden "early morning blues".
P.S.: alles gute fürs nächste Konzert!

Strategisches Wählen

Johnson und Farage repräsentieren nichts anderes als gut 50 Jahre europafreifeindlicher Ressentiments von einer zahlenmäßig nicht kleinen Gruppe von Briten, denen kein Vorurteil zu billig, keine Schlagzeile ihrer Gossenpresse ("Sun" etc) zu verlogen war, um gegen alles vom 'continent', aus 'Europa' hetzen zu können.

Sie hatten stets willfährige Lautsprecher unter den ganz rechten Tory-Backbenchern, den Cameron dann schließlich das Referendum geschenkt hatte in dilettantischer Fehlkalkulation, sie mit einem klaren Nein endlich abzumeiern.

Dass Figuren wie Farage, Strache, hochkorrupte Leute wie Orban, Le Pen Weidel oder Trump gerade bei den Rechtsnationalen auch hier so vergöttert werden, sagt alles über dieses politische Milieu.

Ich hoffe, dass viele anständige Briten die Online-Grassrootsinitiativen zum tactical/strategic voting unterstützen:

Immer den Kandidaten/-in (Lab, Lib, SNP, Greens) wählen, der die besten Chancen hat, den Tory im Wahlkreis zu besiegen.

19:33 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Und was heißt das jetzt ? Ist die Umfrage falsch ? Die Medien natürlich nicht.
Oder soll man sich ein anderes Volk wählen ?»

Die aktuellen Umfragen in GB zur Parteipräfernz zur Wahl im Dezember werden in dem Maß "falsch oder richtig" sein, in dem britische Demoskopen in der Lage sind, Umfragewerte zu erfassen. Wie nah an späteren Wahlergebnissen die UK-Demoskopen dabei bisher lagen, weiß ich nicht.

"Anderes Volk wählen". Schwierig. Wo schafft man das bisherige hin …?

«Aber so ist das halt,wenn es Entwicklungen gibt,die hierzulande nicht gut ankommen...»

Was ist so halt hierzulande? Doch nicht etwa Nachdenken?
Oder gar unterschiedliche Meinungen, die vom: "Brexit ist super und toll" abweichen …?

@20.02-der dritte Punkt - eher unwichtig

Die Briten werden zahlen.

Ansonsten kommen die Rating Agenturen und werten die Bonität von GB ab auf Ramsch.

Die haben ohnehin schon eine recht ordentliche Schuldenquote. Das würde erhebliche Probleme verursachen.

Darüber mache ich mir ehrlich gesagt wenig Sorgen. Eigentlich gar keine. GB wird die Schulden zahlen.

21:19, Boris.1945

>>Und Farage hat Ihnen seine Einkommenssteuer zur Verfügung gestellt, im Gegensatz zu Trump?
*
(Wieviel verdient eigentlich Gaspromgerd?)
<<

All Ihre Fragen beantwortet Ihnen das Netz. Sie müssen sie nur richtig stellen.

21:09, Barbarossa 2

>>20:57 von fathaland slim
Der Christian Rannenberg-Fanclub findet sich wieder mal zusammen.

Bin selbst erstaunt, daß ihre Bewunderer hierzu Gelegenheit bekommen.<<

Es kommt hier sehr oft vor.

21:24 von rainbowdiver

Strategisches Wählen

Johnson und Farage repräsentieren nichts anderes als gut 50 Jahre europafreifeindlicher Ressentiments von einer zahlenmäßig nicht kleinen Gruppe von Briten, denen kein Vorurteil zu billig, keine Schlagzeile ihrer Gossenpresse ("Sun" etc) zu verlogen war, um gegen alles vom 'continent', aus 'Europa' hetzen zu können.

S.......

Dass Figuren wie Farage, Strache, hochkorrupte Leute wie Orban, Le Pen Weidel oder Trump gerade bei den Rechtsnationalen auch hier so vergöttert werden, sagt alles über dieses politische Milieu.

Ich hoffe, dass viele anständige Briten die Online-Grassrootsinitiativen zum tactical/strategic voting unterstützen:

Immer den Kandidaten/-in (Lab, Lib, SNP, Greens) wählen, der die besten Chancen hat, den Tory im Wahlkreis zu besiegen
////
*
*
Strategien oder manipulierte demokratische Wahlen, wegen der reinen Demokratie?

@ rainbowdiver

Immer den Kandidaten/-in (Lab, Lib, SNP, Greens) wählen, der die besten Chancen hat, den Tory im Wahlkreis zu besiegen.

Die Chancen stehen gut. Wenn die Briten, die den Brexit nicht wollen, das strategiesche Wählen so diszipliniert durchziehen, ist Johnson weg vom Fenster und Farage ohnehin.

@nie wieder spd

"Bitte macht doch mal einen Faktenfinder dazu, wie sich ein No - Deal - Brexit auf Resteuropa tatsächlich im Einzelnen auswirken wird.
Und natürlich auch dazu, wie sich die einzelnen EU - Länder und deren Wirtschaft darauf vorbereitet haben.
Wenn dann zB massenweise Zollpersonal eingestellt werden muss, sollte dies ja bereits anlaufen.
Bisher sieht es für mich so aus, dass weder die EU noch die Wirtschaft irgendwelche Vorbereitungen dazu trifft."

Blödsinn, die Wirtschaft in der EU ist hervorragend eingestellt. Man hatte jetzt ja auch mehr als genügend Zeit.

Wir haben viele hunderttausend EUR in die Hand nehmen müssen- 2 Personen haben bei uns seit 2 Jahren nichts anderes gemacht als alternative Rohstofflieferungen zu finden, neue Verträge zu schliessen, etc. Zudem haben wir unsere Läger gefüllt, so dass wir auf Monate unabhängig von Lieferungen nach und aus UK sind... Ist halt blöd für die Handelspartner in UK, aber viele Rohstoffe verlieren z.B. die Reach Zulassung...

Am 01. November 2019 um 21:19 von Boris.1945

"21:10 von fathaland slim
20:51, Boris.1945
Die Abgeordnetendiäten stellen nur einen winzigen Bruchteil von Nigel Farages Einnahmen dar.
Und Farage hat Ihnen seine Einkommenssteuer zur Verfügung gestellt, im Gegensatz zu Trump?
*
(Wieviel verdient eigentlich Gaspromgerd?)"

Selbstverständlich bekommt jeder das, was er verdient.

Im Übrigen ist es nicht wichtig, wieviel Geld man hat, sondern wieviel Geld man darstellen kann.

Alte Immobilienmakler Weisheit.

Nicht nur in Deutschland.

@fathaland slim

"Ja, sie darf.

Denn sie findet in aller Offenheit statt. Nicht geheim und dann abgestritten.
"

Ist dennoch fernab sämtlicher Benimm-Regeln auf dem diplomatischen Parkett. Selbstverständlich sind Meinungsäußerungen auch von Präsidenten nicht verboten im Wortsinne...

Wäre mal interessant die Reaktion Trumps zu hören, wenn die EU Regierungschefs sich einige Wochen vor der US Wahl genauso eindeutig gegen ihn positionieren würden... (was sie ja leider niemals tun würden).

Darstellung: