Kommentare - EU gewährt Brexit-Aufschub bis Ende Januar

28. Oktober 2019 - 12:35 Uhr

Die EU-Staaten haben sich auf eine Verschiebung des Brexit-Termins bis Ende Januar geeinigt. Dies teilte EU-Ratspräsident Tusk mit. Die Regelung erlaubt aber auch einen früheren Ausstieg der Briten.

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Kommentare

EU gewährt Brexit-Aufschub bis Ende Januar....

Bis Ende Januar.Und dann der nächste Aufschub ?
Und wer hat Frankreich "weichgeklopft" ?
Paris hatte ja ursprünglich signalisiert keinen weiteren Aufschub zu wollen.Zumindest keinen über drei Monate,höchstens bis Mitte November.
Wer hat sich da wohl durchgesetzt ?

Brexit-Aufschub

Es gibt ja hier User, die schon seit fast einem Jahr gebetsmühlenartig behaupten, die EU würde sich keinen Millimeter rückswärts bewegen. Ich behaupte hier und jetzt, die EU ist mit ihrem Entgegenkommen noch lange nicht am Ende.

Das war zu befürchten!

Ich hätte gerne gewusst welche Nachteile D von einem ungeregelten Brexit hätte. Darüber spricht man wohl nicht gerne...

Das ist nicht unbedingt...

eine überraschende Neuigkeit.
Erstaunlich, dass in diesem Punkt immer wieder Einigkeit erzielt wird.

@12:43 von Barbarossa 2: Entgegenkommen der EU

"Ich behaupte hier und jetzt, die EU ist mit ihrem Entgegenkommen noch lange nicht am Ende."

Was hat die EU zu verlieren, wenn sie einen weiteren Aufschub gewährt? Richtig, nichts.

Das Beste wäre es, den Brexit abzusagen, aber das müssten schon die Briten machen. So bleiben sie bis Ende Januar mit allen Rechten und Pflichten in der EU. Das kann man dann auch weiter fortsetzen.

Schön wäre es allerdings, wenn das Trauerspiel mal ein Ende fände.

Die EU ist echt fies

Jetzt müssen die Briten nochmal 3 Monate lang herausfinden, was sie denn jetzt möchten.

Da die EU den Brexit eh nicht will, kommt das Chaos im Unterhaus der EU sogar entgegen. Würde mich nicht wundern, wenn der brexit am langen Arm der EU Verhungert...

Was mögen die 3 Jahre langen Verhandlungen

wohl gekostet haben? Was haben sie verhindert?
Der Fehler bei der Volksabstimmung war die 50/50 Regel. Für so etwas sollte 60/40 gelten dann sind die Manipulationen des Boris schwieriger anzuwenden.

Frage: Gibt die EU den

Frage: Gibt die EU den Aufschub, oder hat das Sire Macron der Erste in seiner unantastbaren Weisheit gewährt und alle anderen, wir Deutschen,in unserer unnachameligen Art der Pflichterfüllung natürlich wieder vorauseilend, haben diese kaiserlich, napoleonischen Gewährung mit zu tragen, um nicht zu sagen zu bezahlen?

die EU hätte UK die Pistole auf den Leib drücken sollen

denn das Hin und Her schadet ihr. Sie hat also ein berechtigtest Interesse an einem Deal. Ob das dem Boris politisch hilft, oder nicht, spielt keine Rolle. Auch der harte Brexit würde zu raschen Nachverhandlungen führen, so dass die EU hier eine Chance vergibt, denn Unsicherheit belastet die Märkte. Ich halte dies für ein weiteres Versagen der EU-Verhandlungsführer (erst Unannehmbarkeit durch den Backstop, jetzt halbherziges Spekulieren auf ein zweites Referendum, das es in UK nicht geben kann, ohne dass das Land auseinanderbricht).

ein

Aufschub "bis auf Weiteres" wäre besser gewesen. Dann hätte man nicht Ende Januar schon wieder zusammen kommen müssen, um über die nächste Verlängerung zu entscheiden. Das hätte u.a. auch EU-Steuergelder gespart.

Richtig.

Auch wenn es uns nervt, ist es völlig richtig, GB und besonders BJ nicht aus der eigenen Verantwortung zu entlassen.

Niemand anders als GB hat den Austritt erklärt und GB muss endlich klar und verlässlich sagen, was die wollen.

BJ hat gehofft, dass die EU ihm diese Entscheidung abnimmt und dann später als Buhmann/allein Verantwortliche herhalten muss.

Ich hoffe nur, dass jetzt endlich auch in GB erkannt wird, was für ein (Trauer-)Spiel BJ abgeliefert hat.

Der Wirtschaft schadet diese

Der Wirtschaft schadet diese Hängepartie doch auch erheblich. Niemand kann planen - und Brüssel kann sich nicht um wichtige Dinge kümmern.

Wann merken die Briten

Wann merken die Briten endlich, dass man mit immer weiteren Aufschüben nicht aus der eu rauskommt. Die werden wieder aufschieben und wieder usw. Da könnte man auch gleich drinnenbleiben, sich für 3Jahre Bockmist entschuldigen und freiwillig höhere Beiträge anbieten.

Re: Die EU ist echt fies

Jetzt müssen die Briten nochmal 3 Monate lang herausfinden, was sie denn jetzt möchten.
Da die EU den Brexit eh nicht will, kommt das Chaos im Unterhaus der EU sogar entgegen. Würde mich nicht wundern, wenn der brexit am langen Arm der EU Verhungert...

Naja, bisher wissen die Briten, was sie alles nicht möchten... und was der Verhungern angeht... das haben die Briten in der Hand. Die EU hat damit nichts zu tun. (Ja, noch sind die Briten Bestandteil der EU... das mal außen vor...)

Re: Was mögen die 3 Jahre langen Verhandlungen

wohl gekostet haben? Was haben sie verhindert?
Der Fehler bei der Volksabstimmung war die 50/50 Regel. Für so etwas sollte 60/40 gelten dann sind die Manipulationen des Boris schwieriger anzuwenden.

Welche Volksabstimmung? War das 2016 nicht eine völlig unverbindliche Meinungsumfrage?

13:05 von Petersons

Die EU ist nicht schuld! GB hat den Fehler gemacht beim Referendum nicht eine 2/3 Mehrheit festgelegt zu haben. So steht sich das Land selbst im Weg, weil es bei Abstimmungen immer eine Ablehnung geben wird. Was hat das Land gebettelt, in die EU zu kommen, als es ihnen wirtschaftlich schlecht ging. Jetzt, wo es dem Land NOCH gut geht, wollen sie alle Solidarität aufgeben. Die EU darf keinen Millimeter mehr abweichen, sonst verliere ich langsam den Glauben an die Gesellschaft!

Der ewige Aufschub.

Da die EU nicht will das ein Land die EU verlässt wird Aufschub gewehrt bis zum St Nimmerleinstag.

War abzusehen.

Nachdem Boris Johnson eine

Nachdem Boris Johnson eine Verschiebung des Austrittstermins beantragt hat, konnte die EU sich kaum dagegen entscheiden. Ich finde es gut und richtig, dem Parlament die nötige Zeit für einen ordentlichen Gesetzgebungsprozeß zu geben.

Kurz gesagt.

Das Referendum ergab das die Mehrheit der Briten aus der EU raus wollen und die Politik bekommt es nicht gebacken, weder die von GB noch die der EU.

Ist das in der EU nicht immer und überall so, außer es geht um Konzernbelange?!

Was sollte die EU sonst machen?

Es ist die genau die Verlängerung die der PM gemäß Anweisung durch das UK Parlament beantragt hat. Damit hält sich die EU aus der politischen Meinungsfindung in UK heraus.

12:53 von Karl Napf

"keine sorge, die bleiben uns erhalten,
im januar kommt noch mal eine verlängerung die mit dem ablasen des brexit endet"

Das könnte gut sein. Mit Betonung auf "gut".

12:56 von Felina2

"Ich hätte gerne gewusst welche Nachteile D von einem ungeregelten Brexit hätte. Darüber spricht man wohl nicht gerne..."

Darüber wird in Börsenkreisen andauernd gesprochen.

Nur:
Kein Börsenprofi weiß es.

Kopfschütteln über die EU

Maastricht-Verträge contra Griechenland-Hilfe (Kein EU-Mitglied haftet für die Schulden eines anderen Mitglieds). Dublin-Regelung und deren Nichteinhaltung (Asylverfahren sind in dem Mitgliedsland durchzuführen, in dem der Asylsuchende erstmals EU-Boden betritt). Die Verweigerung einiger Mitgliedsländer zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen aus dem Mittelmeer wird ebenso betreten und hilflos in Kauf genommen wie der Einmarsch der Türken nach Nordsyrien. Und nun die dritte Brexitverschiebung – obwohl seitens der EU gefühlt dutzende Male beteuert worden ist, dass eine Verschiebung nicht mehr in Betracht kommt. Diese EU löst nur noch Kopfschütteln aus. Verträge, Absprachen, Festlegungen sind offenbar dazu da, nicht eingehalten zu werden.

EU gewährt Brexit-Aufschub

Willkommen im Wunschkonzert der EU, jeder Wunsch wird erfüllt weil man die Hosen voll hat.

Liebe EU macht nur weiter so, irgendwann gibst es die Quittung hierfür.

Ohne Worte

um 12:43 von Barbarossa 2

In wie weit ist die EU denn den Briten entgegengekommen?

Ein No-Deal Brexit ist, in absoluten Zahlen, genauso schädlich für die EU27 wie für die Briten.
Da die EU größer als UK ist, kann sie diesen Schaden vermutlich besser verkraften.

Ein No-Deal sollte nach meiner Meinung so weit wie möglich verhindert werden. Deswegen wird die EU auch jeder Aufschiebung zustimmen, die die britische Regierung beantragt.

Übrigens....nach dem Brexit ist vor dem Brexit. Der Deal beinhaltet ja nur die Übergangsphase vom Austritt UK zu vertraglich geregelten Handelsbeziehungen zur EU.

Sollten die nach dem "Deal" notwendigen Verhandlungen zwischen EU und UK scheitern, dann kommt es zum echten No-Deal Brexit.

Was wir jetzt erleben ist nur ein Vorgeschmack.

Re: Der ewige Aufschub.

@28. Oktober 2019 um 13:33 von Emil66:
Da die EU nicht will das ein Land die EU verlässt wird Aufschub gewehrt bis zum St Nimmerleinstag.
War abzusehen.

Sie haben aber schon mitbekommen, daß GB den Antrag gestellt hat?

Die EU allein kann nicht verlängern...

Eines muss man mal ganz klar

Eines muss man mal ganz klar festhalten: Die Brexit-Sperenzchen finden nicht unter Premierminister Johnson im britischen Parlament statt, sondern in Brüssel.

never ending story

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2186, die EU gewährt den Briten abermals einen neuen 3monatigen Aufschub zum Brexit.

Es wird,,,,,,

immer wieder eine Verlängerung geben, denn damit wird verhindert, daß die Spaltung der britischen Bevölkerung und die offensichtliche Hilflosigkeit des Unterhauses der EU in die Schuhe geschoben wird. Ich wette, da ist auch kein Unterschied zwischen Johnson und Corbyn. Keines der EU-Mitglieder und Deutschland schon überhaupt nicht, wird aus welchen Gründen auch immer, den Mut haben "Nein" zu sagen. Daß das ganze so aussieht, als wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt - wen kümmert es?

um 12:56 von Felina2

Wenn UK im Falle eines No-Deal Brexit nach WTO-Standards handeln müsste fallen Zölle an.

Wenn auf deutsche Autos 10% Zölle kommen, dann kaufen die Briten weniger Autos. Genau wie der Mini dann 10% teurer wird.

Gemüse und Früchte aus Holland und Frankreich werden in GB teurer, wodurch weniger gekauft werden.

Etc Etc.

Dann muss die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden neu geregelt werden. Und so weiter und so weiter.....

Welche genauen Auswirkungen der Brexit haben wird, kann keiner genau sagen. Jeder, der das behauptet er kann genau sagen was passiert redet Unsinn.

Was machen wir denn dann im Januar?

Da ist jetzt die nächste Verschiebung, die genau so absehbar war, wir die davor. Sobald Geld im Spiel ist, scheut man in der EU vor keiner noch so absurden Begründung zurück, das armselige Spiel der Briten mitzumachen. Wenn BJ sich mit seiner Forderung nach Neuwahlen durchsetzen sollte, dann sind wir bereits im Dezember, dann kommen erstmal Weihnachtsferien und die konstituierende Sitzung des Parlaments und dann werden wir über die nächste Verschiebung diskutieren. Das kürzlich versteigerte Banksy-Bild ist realistischer, als man auf den ersten Blick glauben mag...

um 13:39 von Emil66

"....und die Politik bekommt es nicht gebacken, weder die von GB noch die der EU."

Was für ein Unsinn.....

Die EU und GB haben über dieses "Raus aus der EU" verhandelt.
Sie erinnern sich? Einmal mit Frau May, einmal mit BoJo.

Die EU hat zweimal diesem verhandelten Ergebnis zugestimmt.

Das britische Parlament hat den Vertrag von T. May abgelehnt.
Und die EU wartet jetzt darauf, wie das britische Parlament über den Vertrag von BoJo entscheidet.

Das hat das britische Parlament nämlich noch nicht.

Können Sie mir erklären, was genau die EU "nicht gebacken kriegt"?

13:45 von Louis2013

Besser kann man es nicht beschreiben. Ein guter Beitrag von ihnen. Die EU verliert durch dieses Theater langsam an Glaubwürdigkeit, auch in Anbetracht der, von ihnen genannten, Vorgänge!

13:47 von Kölner1

Zitat:"Eines muss man mal ganz klar festhalten: Die Brexit-Sperenzchen finden nicht unter Premierminister Johnson im britischen Parlament statt, sondern in Brüssel."
Völlig an den Tatsachen vorbei gehende Aussage. GB bittet um Aufschub, nicht die EU. Warum soll die EU sehenden Auges ein (Noch-)Mitglied ins Verderben rennen lassen?

re bernd kevesligeti

"Und wer hat Frankreich "weichgeklopft" ?
Paris hatte ja ursprünglich signalisiert keinen weiteren Aufschub zu wollen.Zumindest keinen über drei Monate,höchstens bis Mitte November.
Wer hat sich da wohl durchgesetzt ?"

Wenn man sich bei unterschiedlichen Meinungen auf eine Linie einigt heißt das nicht weichklopfen, sondern Kompromiß.

Sie sollten sich mit dem Begriff mal beschäftigen.

@13:47 von faktenfrei.de

"Sie haben aber schon mitbekommen, daß GB den Antrag gestellt hat?

Die EU allein kann nicht verlängern..."

>Muss i den, mus iden zum.....<

Ist die EU denn gezwungen die Verlängerung zu Gewehren?

r felina

"Ich hätte gerne gewusst welche Nachteile D von einem ungeregelten Brexit hätte. Darüber spricht man wohl nicht gerne..."

Darüber wird viel und oft gesprochen. Wenn's bei Ihnen nicht ankommt ...

Es gibt hier nur eine Partei,

Es gibt hier nur eine Partei, die querschiesst. Und die muss endlich einlenken.
Und diese Partei sitzt in London. Die EU hat verhandelt. Fertig.
Wenn die briten Luschen schicke , die verträge aushandeln dürfen, ist das nucht das problem der eu.

re emil66

"Da die EU nicht will das ein Land die EU verlässt wird Aufschub gewehrt bis zum St Nimmerleinstag."

Gehört zum Aufschub gewähren nicht auch einer, der den Aufschub beantragt?

Na ja, nicht jeder kann das große Ganze überblicken.

Re: Eines muss man mal ganz klar

@28. Oktober 2019 um 13:47 von Kölner1:
Eines muss man mal ganz klar festhalten: Die Brexit-Sperenzchen finden nicht unter Premierminister Johnson im britischen Parlament statt, sondern in Brüssel.

Und was veranlaßt Sie zu dieser Meinung?

Die EU handelt frei....

....nach dem Motto " was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?", und das wird ihr noch auf die Füße fallen.

13:33 von Emil66

"Da die EU nicht will das ein Land die EU verlässt wird Aufschub gewehrt bis zum St Nimmerleinstag."

Und wenn die EU wünschen würde, DASS ein Land die EU verlässt, würde ebenfalls bis zum St Nimmerleinstag Aufschub gewährt werden.

Die EU überlässt die Entscheidung voll dem jeweiligen Land.

Das wird hier auch andauernd erklärt, aber manchen ist die Unwahrheit lieber.

re karlheinzfaltermeier

"Keines der EU-Mitglieder und Deutschland schon überhaupt nicht, wird aus welchen Gründen auch immer, den Mut haben "Nein" zu sagen."

Sie halten es für Mut, sich für die Lösung mit den größeren wirtschaftlichen Nachteilen zu entscheiden?

Re: Der ewige Aufschub.

@28. Oktober 2019 um 14:04 von ub0815:
Aber die EU kann nicht verlängern

Ganz genau.

Man kommt bei dem Thema und

Man kommt bei dem Thema und den ständigen Wiederholungen gar nicht umhin, die hier schon so oft gebrauchte Floskel zu wiederholen:
... und täglich grüßt das Murmeltier!

Das ist also Politik? Ach so ...

@14:03 von witch of endor

"Können Sie mir erklären, was genau die EU "nicht gebacken kriegt"?"

Man hatte Zeit, Resultat?
Egal ob GB oder EU.
Wer keine Probleme löst, der bekommt nichts gebacken.

In der Wirtschaft trennt man sich von den Mitarbeitern die es nicht können.

12:57 von GeMe

Was hat die EU zu verlieren, wenn sie einen weiteren Aufschub gewährt? Richtig, nichts.
.
ihre Glaubwürdigkeit !
Hüsch oder Hott sagt man im Volksmund

Ich kann es nicht mehr hören

Langsam wird es langweilig, immer wieder dasselbe zu hören.
Da wird man müde von.

Vor und zurück, einfach peinlich

Und täglich grüßt das Murmeltier. Nimmt jemand die Briten eigentlich noch für voll? Ich weiß nicht, was sie konsumieren außer Tee, aber das scheint es in sich zu haben. Anders kann man diesen britischen Kurs nicht erklären! Und die EU lässt sich wie ein Ochsen am Nasenring von einer Veranstaltung zur nächsten zerren!

um 14:06 von Emil66

"Ist die EU denn gezwungen die Verlängerung zu Gewähren?"

Nun, im Falle eines No-Deal-Brexit käme es zum Bruch des internationalen Friedenabkommens zwischen Irland (EU) und Nordirland (GB).
Auch Karfreitagsabkommen genannt.

Man könnte die Verweigerung einer Verlängerung als einen Bruch dieses Friedensabkommen sehen.

Ob das juristisch haltbar ist weiß ich allerdings nicht.

Aber ja, alleine diese Nordirland-Sache ist für mich ein Grund, warum die EU jeder von GB beantragten Verlängerung zustimmen muss.

Wenn sie kein internationales Friedensabkommen brechen will.

Auf die EU kann man sich verlassen.

Sie lügt ihre Bürger und Wähler nämlich konsequent (!) an. Das muß ihr erst einmal jemand nachmachen.

"Dies ist der absolut beste Deal. Es wird nicht nachverhandelt!"

"Der Aufschub bis Ende Oktober ist nun aber wirklich der allerletzte Aufschub!"

"Das Paktet wird nicht nochmal aufgeschnürt"

usw.

usw.

Man kann sich als EU-Bürger wenigstens in dieser Hinsicht auf die EU verlassen.

re witch of endor

"Das britische Parlament hat den Vertrag von T. May abgelehnt.
Und die EU wartet jetzt darauf, wie das britische Parlament über den Vertrag von BoJo entscheidet.

Das hat das britische Parlament nämlich noch nicht."

Eine Korrektur: Johnsons Deal ist angenommen. Worüber das Unterhaus noch diskutiert ist die Gesetzgebung dazu in GB, und wenn das durch ist muss der Austrittsvertrag ratifiziert werden.

@12:56 von Felina2

>>Ich hätte gerne gewusst welche Nachteile D von einem ungeregelten Brexit hätte. Darüber spricht man wohl nicht gerne...<<

Das liegt doch für eine Exportnation klar auf der Hand und ist auch oft genug thematisiert worden.

14:07 von karwandler

@r felina
.
"Ich hätte gerne gewusst welche Nachteile D von einem ungeregelten Brexit hätte. Darüber spricht man wohl nicht gerne..."
.
Darüber wird viel und oft gesprochen. Wenn's bei Ihnen nicht ankommt ...

User Felina2 (und nicht "r felina") schrieb: "Ich hätte gerne gewusst welche Nachteile D ... usw". Ihren Kommentar oder Ihre Antwort dazu hätten Sie sich sparen können, denn jetzt ist dieser User genauso schlau als vorher. Dann erklären Sie es halt, welche Nachteile D im Hinblick ihrer Fragestellung hätte, oder Sie lassen es sein; oder Sie wissen es selbst nicht.

@12:59 von Jadawin1974

Überdenke Sie nochmal, wer aus der EU austreten will.
Ich bin der Meinung, die EU macht hier alles richtig!

Lieber ein Ende mit Schrecken .....

Die Auswirkung der deutschern und europäischen Politik spiegelt das gestrige Wahlergebnis wieder. Das ewige Geschachere um den Austritt Großbritanniens zeigt das komplette Versagen der etablierten Parteien, vor allem der regierenden Parteien. Ist es den Bürgern zu verdenken, wenn sie sich von den etabilierten Parteien abwenden? Ein "weiter so" und "Aussitzen" kann keine Lösung mehr sein. Daher wird der EU eine eindeutige, unverrückbare Entscheidung abverlangt, damit diese nicht zu einem Marionetten-Theater verkommt. Ansonsten kann man sich das Geld dadurch sparen, dass man den Wasserkopf (=Anzahl der Parlamentarier) drastisch verkleinert. Wie heißt es so schön: Viele Köche verderben den Brei!

re sisyphos3

"12:57 von GeMe

Was hat die EU zu verlieren, wenn sie einen weiteren Aufschub gewährt? Richtig, nichts.
.
ihre Glaubwürdigkeit !
Hüsch oder Hott sagt man im Volksmund"

Reiner Quatsch. Die Möglichkeit der Verlängerung ist im Artikel 50 vorgesehen. Was ist unglaubwürdig, sich daran zu orientieren?

Außerdem hat die EU seit Jahr und Tag glaubwürdig versichert, dass ihre Priorität ein geregelter Brexit ist.

Wo ist für Sie das Glaubwürdigkeitsproblem?

@13:39 von Emil66: weder die von GB noch die der EU.

"Das Referendum ergab das die Mehrheit der Briten aus der EU raus wollen und die Politik bekommt es nicht gebacken, weder die von GB noch die der EU."

Die EU hat in dem Fall recht wenig zu sagen. Wenn die Briten ohne Deal gehen wollten, so könnten sie schon morgen aus der EU raus sein.

Dummerweise wissen die Briten selbst nicht was sie wollen. Das Parlament wird sich nich einig.
Die angebliche Mehrheit für den Brexit in der Bevölkerung ist auch schon seit Mitte 2017 nicht mehr vorhanden.
Den von vielen immer wieder herbeigeredeten "Volkswillen" zum Brexit hat es eh nie gegeben.

Der Ball liegt seit fast drei Jahren im britischen Parlament. Nur findet sich da keine Manschaft, die bereit ist auf das Tor zu schießen. Ab und an wagt sich mal ein Spieler (zuletzt Johnson) in die generische Hälfte (zur EU), nur um dann festzustellen, dass er ohne den Ball (Vertrag) gekommen ist.

@13:09 von Polyfoam

>>...wir Deutschen,in unserer unnachameligen Art der Pflichterfüllung natürlich wieder vorauseilend, haben diese kaiserlich, napoleonischen Gewährung mit zu tragen, um nicht zu sagen zu bezahlen?<<
Was sollte denn Deutschland für den Aufschub bezahlen müssen?
Es kann doch nicht ernsthaft jemand etwas gegen einen Austritt mit Deal haben, wenn der Austritt schon unvermeidlich ist.

Re: Auf die EU kann man sich verlassen.

@Am 28. Oktober 2019 um 14:36 von Dana:

Also strenggenommen ist der May-Deal weder nachverhandelt noch aufgeschnürt worden.

Nur die ohnehin als temporär angesetzte Backstop-Klausel ist der Johnson-Variante durch einen anderen Ansatz ersetzt worden.

um 14:31 von Emil66

"Wer keine Probleme löst, der bekommt nichts gebacken."

Aber die EU hat doch die Probleme gelöst....es besteht Einigkeit zwischen den Vertragspartnern der EU und GB.

Es besteht aber keine Einigkeit innerhalb von GB.

Wenn zwei Familien über einen Hauskauf / -verkauf verhandeln, und sich die beiden Männer über die Kaufkonditionen einig sind.....

Was kann dann der Verkaufer dafür, wenn die Ehefrau des Käufers sich weigert, dieses Haus zu kaufen?

Die EU mischt sich nicht in die internen Probleme des britischen Parlaments und der britischen Regierung ein.....

Sie schlagen jetzt etwas anderes vor?

re dana

"Auf die EU kann man sich verlassen.

Sie lügt ihre Bürger und Wähler nämlich konsequent (!) an. Das muß ihr erst einmal jemand nachmachen.

"Dies ist der absolut beste Deal. Es wird nicht nachverhandelt!"

"Der Aufschub bis Ende Oktober ist nun aber wirklich der allerletzte Aufschub!"

"Das Paktet wird nicht nochmal aufgeschnürt""

Sie sammeln einfach Politikerstimmen und wollen damit beweisen, dass die EU lügt. Weisen Sie doch mal nach, dass diese Sätze Beschlüsse im Europäischen Rat waren.

Da nämlich und nicht irgendwo und überall ist es verbindlich.

Komplexitäten

Um die Komplexität der Problematik zu erfassen, bedarf es der Sachkompetenz vieler Wissenschaften !

Jeder einzelne Bürger hat dazu seine Meinung.

Jedoch sollten wir Vertrauen haben, in unseren komplexen ministerialen Beamtenapparat, universitär beraten, welcher zusammen mit französischen Fachleuten wohl am Ende diese einmalige Herausforderung führend meistern wird !

Re: Johnson-Deal

@28. Oktober 2019 um 14:36 von karwandler:
Eine Korrektur: Johnsons Deal ist angenommen. Worüber das Unterhaus noch diskutiert ist die Gesetzgebung dazu in GB, und wenn das durch ist muss der Austrittsvertrag ratifiziert werden.

Wann genau? Ist an mir vorbeigegangen.

Mein letzter Stand: Die Abstimmung über den Johnson-Deal wurde vertagt. Zunächst wurden die Gespräche über die notwendigen Gesetze angesetzt.

@13:47 von Kölner1

>>Eines muss man mal ganz klar festhalten: Die Brexit-Sperenzchen finden nicht unter Premierminister Johnson im britischen Parlament statt, sondern in Brüssel.<<

Aha. Und womit begründen Sie Ihre Meinung?
Damit, dass GB aus der Union austreten wollte?
Oder damit, dass GB einen Verlängerungsantrag gestellt hat?
Keiner Seite kann doch ernsthaft an einem Austritt GB`s ohne Deal gelegen sein.
Ich finde die EU gibt in diesem Trauerspiel ein ausgesprochen gutes, einheitliches und souveränes Bild ab.

re rareri

"User Felina2 (und nicht "r felina") schrieb: "Ich hätte gerne gewusst welche Nachteile D ... usw". Ihren Kommentar oder Ihre Antwort dazu hätten Sie sich sparen können, denn jetzt ist dieser User genauso schlau als vorher."

Ich betrachte ein Diskussionsforum als Diskussionsforum und nicht als Auskunftei über Fakten, die im Zusammenhang des Themas oft und verständlich in allen Medien kommuniziert worden sind.

Eine Nachfrage im Detail, gut und schön. Aber nicht im 1.Kapitel Mose anfangen.

14:38 von Clemens Jacobs

@12:56 von Felina2
.
>>Ich hätte gerne gewusst welche Nachteile D von einem ungeregelten Brexit hätte. Darüber spricht man wohl nicht gerne...<<
.
Das liegt doch für eine Exportnation klar auf der Hand und ist auch oft genug thematisiert worden.

Gilt auch für Sie:
User Felina2 schrieb: "Ich hätte gerne gewusst welche Nachteile D ... usw". Ihren Kommentar oder Ihre Antwort dazu hätten Sie sich sparen können, denn jetzt ist dieser User genauso schlau als vorher. Dann erklären Sie es halt, welche Nachteile D im Hinblick ihrer Fragestellung hätte, oder Sie lassen es sein; oder Sie wissen es selbst nicht.

@ 14:38 von Clemens Jacobs

"Nachteile D...............
.
Das liegt doch für eine Exportnation klar auf der Hand und ist auch oft genug thematisiert worden."
.
Ja dann erläutern Sie doch mal?
Wer hat das denn thematisiert? Die Jünger oder wer?
Glauben Sie nach einem Brexit wird die EU oder D nie, nie, nie, nie wieder Geschäfte mit GB machen?
Weil die ja böse sind und die Moral so etwas verbietet?
Sie sind ein Witzbold!
DIe Firma für die ich arbeite hat noch einen weiteren Standort in GB gekauft. Warum? Weil die doof sind?
Es ist schlicht und ergreifend egal, ob GB in der EU ist oder nicht. Wenn Sie ein Ei aus GB wollen, ist es egal, ob es jetzt einen Tag länger dauert und ob Sie da einen vermeintlichen Zoll, den es nicht lange geben wird, drauf bezahlen müssen!
Oooooaaah, wir müssen die armen Briten beschützen?
Warten Sie mal ab was passiert, zum Schluß wollen Sie vielleicht auch noch raus?

Politik muss Hauruck gehen

Offenbar das Credo aller, die hier ihre Ich-kanns-nicht-mehr-hören-Litanei anstimmen.

@14:06 von Emil66

>>Ist die EU denn gezwungen die Verlängerung zu Gewehren?<<

Nein, das muss sie nicht. Aber ist die EU gezwungen sich auf einen No Deal einzulassen, wenn es eine bessere Möglichkeit gibt?

Darstellung: