Kommentare - EU-Treffen zur Seenotrettung bringt kaum Fortschritt

08. Oktober 2019 - 19:31 Uhr

Eine organisierte Verteilung von Mittelmeer-Flüchtlingen innerhalb der EU - davon bleibt die Gemeinschaft weit entfernt. Innenminister Seehofers Übergangslösung stößt bei seinen EU-Kollegen auf wenig Gegenliebe.

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Kommentare

wer hätte das gedacht

glaubt denn wirklich einer dieser politikdarsteller, daß auch nur ein junger männlicher flüchtling in ungarn, polen oder ltauen leben will und bleiben wird

EU-Treffen zur Seenotrettung bringt kaum Fortschritt

wer hätte das gedacht !
-
... und wie verhält sich die ehemalige Beispielnation Schweden ?
wurde doch immer als Musterbeispiel sozialen Verhaltens herangezogen
man hört so wenig in unseren Medien ... warum denn ?

Die Mehrzahl will das nicht

Es ist einfach so: Die meisten der Eu-Staaten wollen keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen und sehen auch nicht ein, weshalb sie sich das ausgerechnet von Deutschland aufdrücken lassen sollen.
Daran kann weder Seehofer noch sonstwer etwas ändern.

19:33 von Karl Napf

""glaubt denn wirklich einer dieser politikdarsteller, daß auch nur ein junger männlicher flüchtling in ungarn, polen oder ltauen leben will und bleiben wird""
#
Dem stimme ich zu, denn dort sind die Sozial Leistungen deutlich schlechter als hier in D.

ist das so schwer zu kapieren

ob man das jetzt moralisch gut heißt oder ablehnt
die allermeisten EU Staaten wollen die Asylanten nicht
und wäre man hierzulande ehrlicher über die Kosten .....
aber was soll´s
solange die Finanzierung über Schulden ablaufen kann,
kriegt keiner weniger Hartz4

Es gibt keine Übergangslösung

Wer in der EU an Land geht, der bleibt in der EU. Kaum jemand wird tatsächlich abgeschoben, wenn er kein Anrecht auf Schutz hat.

Die anderen EU-Länder haben genug Probleme ohne dass sie das deutsche Asylsystem 1:1 übernehmen.

PS. Ukrainer werden in Deutschland nicht als Flüchtlinge anerkannt. Warum denn nicht? Sie bringen weder weniger noch mehr Voraussetzungen dafür, als die Personen, die aus der sonstigen Welt hierher kommen.

19:33 von Karl Napf

Wir sollen das glauben, das wäre schon ein gewaltiger Erfolg.

Sinnvoll ist es, die Flüchtlingsaufnahme an ...

... unterstützende (Ausgleichs-)Zahlungen zu binden.

Es sollte daher jeder Mitgliedsstaat, der Flüchtlinge aufnimmt, von denjenigen Mitgliedsstaaten Gelder erhalten, die sich weigern oder aus sonstigen Gründen die Aufnahme der Flüchtlinge ablehnen.

Bei uns in Deutschland sehe ich vor allen Dingen im Osten großen Nachholbedarf in der Unterbringung von Flüchtlingen. Die Einwohnerzahl dort sinkt und damit wären sowohl Platz als auch Notwendigkeit dort am besten gegeben.

Ich wünsche Herrn Seehofer nach der Kehrtwende in Sachen Flüchtlingspolitik viel Erfolg bei der Umsetzung seines Vorhabens.

Humanität

Europa kann die Flüchtlinge doch nicht im Mittelmeer verr... lassen. Wo bleibt unsere Humanität? Völlig enttäuscht bin ich von Österreich. Noch opportunistischer geht ja schon nimmer.

Kaum Fortschritte

Seehofer hat wohl nicht gedacht, dass er bei seiner Meinungsänderung zu den Flüchtlingen in der EU so wenig Freunde findet. Die Rettung der Flüchtlinge aus dem Mittelmeer ist zwar war eine humanistische Aufgabe der ganzen EU, aber er hat zur Zeit offensichtlich nur Malta, Italien und Frankreich von seiner Meinung überzeugt.
Und was ist mit den syrischen Kriegsflüchtlingen in Griechenland, in Bulgarien und in der Türkei, die in großer Gefahr sind. Diese scheinen ihm nicht besonders zu interessieren. Man kann eben nicht alles nur mit viel Geld lösen.

Wenn wundert's.

Die anderen Länder denken, im Gegensatz zu Merkel und Seehofer, an die eigene Bevölkerung.

ein

Notfallkonzept für Seenotgerettete existiert doch längst. In letzter Zeit erfolgte die Verteilung immer unter denselben Staaten, Frankreich, Portugal, Irland, Luxemburg, Rumänien und Deutschland. Alle anderen haben immer dankend abgewunken. Warum sollten diese jetzt einer fixen Verteilquote für das jeweils eigene Land zustimmen ? Nur weil Deutschland und Frankreich das gerne möchten ?

re Karl Napf: Wer hätte das gedacht?

>>wer hätte das gedacht
glaubt denn wirklich einer dieser politikdarsteller, daß auch nur ein junger männlicher flüchtling in ungarn, polen oder ltauen leben will und bleiben wird<<

Keine Ahnung, wo Itauen liegt, aber ich glaube, ich habe über Ihren post etwas verstanden:
Wenn wir hier eine Politik wie in Polen oder Ungarn machen würden, dann würde ja auch keiner dieser „jungen männlichen Flüchtlinge“ mehr zu uns wollen. Wäre das nicht toll?

Nein, wäre es nicht! Weil dann der „junge“ und nicht nur „männliche Mensch“ auch nicht mehr „hier leben will“.

Glauben Sie nicht?

Dann unterhalten Sie sich mal mit jungen Menschen in unserem Land. Die sind die dumpfe, spießige, grießgrämige und abwertende Litanei von vielen unserer „alten männlichen“ Bürgern so was von leid!

Und genießen es tatsächlich, dass es hier weder auf Alter, Geschlecht, Religion und geschweige denn Herkunft oder Schlimmeres ankommt. Sondern auf Freiheit, Toleranz und Weltoffenheit.
Noch!

europäische Werte

Das sind die vielbeschworenen europäischen Werte: Man predigt die Rettung von Menschenleben, aber Flüchtlinge sollen immer nur nach Deutschland. Das alte St.-Florians-Prinzip.
Nebenbei: Viele haben wohl den UN-Migrationspakt unterzeichnet, aber nur Deutschland wird ihn mit bürokratischer Gründlichkeit umsetzen. Die anderen werden sagen: Papier ist geduldig.

Schutzsuchende ?

Karl Napf
Gebe dir zu 100% Recht

19:53 von LifeGoesOn

Es sollte daher jeder Mitgliedsstaat, der Flüchtlinge aufnimmt, von denjenigen Mitgliedsstaaten Gelder erhalten, die sich weigern oder aus sonstigen Gründen die Aufnahme der Flüchtlinge ablehnen
.
wer will denn in der EU Flüchtlinge aufnehmen ?
Italien ? vielleicht weil wir denen Zahlungserleichterungen anboten also bestochen haben
vielleicht haben sie es noch nicht erkannt
aber nur wir (einige von uns) wollen Flüchtlinge
sonst keiner in der EU

Phantom Diskussion

eines ist Fakt und hier auch schon öfter geschrieben.
eine Verteilung wird es nie geben können,weil die Sozial Leistungen und die schon vorhandene Community in Deutschland so hoch sind das 99 Prozent der Menschen am Ende immer in 2 oder 3 Länder Europas auf eigene Faust landen würden.und der Löwenanteil in Deutschland,von daher ist das ganze eine Phantom Diskussion weil praktisch aus bekannten Gründen nicht umsetzbar !

Na ja

De macht wieder den Sonderweg und will alle andere vorschreiben was zu tun ist .Am Ende sind so oder so alle hier.Warum wird nicht die Wahrheit gesagt .DE zerlegt die Eu .Es wäre besser De verlässt die EU und gliedert sich in Afrika ein wäre der direkte Weg und ehrliche Weg .Der Schwachsinn geht so lange bis die Kosten und Tatsachen rauskommt .

Eine ukrainische Jüdin hat Asyl vom Gericht bekommen.

@19:51 von Tada, zu PS.
Allerdings wurde sie auch massiv benachteiligt und bedroht (Hakenkreuzschmierereien, Abbrennen ihres Ladens).
Quelle: Verwaltungsgericht Frankfurt.
Offiziell wird von der Bundesregierung keine Verfolgung anerkannt.

19:33 von Karl Napf

wer hätte das gedacht

glaubt denn wirklich einer dieser politikdarsteller, daß auch nur ein junger männlicher flüchtling in ungarn, polen oder ltauen leben will und bleiben wird
///
*
*
Wo steht geschrieben, das ein Flüchtling bei der Einreise über eine Aussengrenze der EU sein Reiseziel zur Lebensrettung bestimmen darf?
*
Ihre Version beschreibt überwiegend die nicht bleiberechtsanerkannten Wirtschafttsmigranten.
*
Die sich, wie der Aktuelle, von der TS als Syrer aus 2015 bezeichnet, nur bei Straftaten und Drogendelikten und für die anhaltende Finanzierung der "Flüchtlings"-Industrie integrieren.
*
Zum Schaden für bedürftige "Asylanten".

Kaum Erfolg möglich.

Eine organisierte Verteilung von Flüchtlingen auf freiwilliger Basis innerhalb der EU wird kaum möglich sein. Nur wenn es finanzielle Anreize gibt beziehungsweise finanzielle Zwangsmaßnahmen wäre dies auch nur vielleicht möglich. Die EU Minister sollten mal ihre Hausaufgaben machen und zu einer Egalisierung der Flüchtlingsbehandlung , auch in finanzieller Hinsicht, in den einzelnen EU Länder kommen. Dies damit nicht die Länder gegen einander ausgespielt werden.
Der Hauptgrund warum immer weniger Flüchtlinge akzeptiert werden ist die Angst der Politiker die Wahlen zu verlieren. Auch in Länder wo man dies nicht für möglich hält.

Hauptsache Retten

In erster Linie geht es doch um die Rettung und Sicherheit von Flüchtlingen. Durch eine Verteilung in Europa ergeben sich viele Nachteile der beteiligten Länder. Das sehen Österreich und die Osteuropäer schon lange. Dagegen wird in Deutschland vieles nicht offen ausgesprochen. Einerseits steigt die Kriminalität natürlich, Parallelgesellschaften werden immer größer und andererseits werden günstige Arbeitskräfte benötigt.

Realitäten zur Kenntnis nehmen

Eine humanitäre Tatsache ist, dass wir Flüchtlinge nicht einfach ertrinken lassen können. Eine andere Realität ist, dass offensichtlich keiner die wachsende Zahl aufnehmen will, vielleicht weil wir allen Beschwichtigungen zum Trotz die Probleme sehen, die damit einher gehen.
Und schaut man auf die Veränderungen der Routen, so scheint es doch so, dass Rettungs- und Hilfsprogramme Flüchtlingsströme anziehen. Aber können wir alle, die oft aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa wollen hier auf nehmen und ! integrieren? Helfen wir wirklich primär denen, die echt in Lebensgefahr sind oder meist auch vielen jungen Männern auf der Suche nach einem besseren Leben?
Müssen wir vielleicht konsequenter die Migranten vor der afrikanischen Küste retten und dorthin zurückführen?
Schaffen wir es Druck auf die Wahnsinnigen an der Macht, leider auch in Nato-Staaten, auszuüben, die zur Ansiedlung von Flüchtlingen erst mal einen Angriffskrieg beginnen wollen?
So wie bisher geht's jedenfalls nicht.

@LifeGoesOn

Wenn ein Staat keine Flüchtlinge aufnehmen will, dann wird er sich wohl auch kaum dazu bewegen lassen, für andere Staaten, die das tun, zu bezahlen. Warum auch?

Ich hätte kaum für möglich

Ich hätte kaum für möglich gehalten, dass ich Horst Seehofer mal aus ganzem Herzen hundertprozentig zustimme, inklusive der Kritik an eigenen Parteigenossen: Liebe Leute, es geht um nicht einmal dreihundert Menschen, die vor dem Ertrinken gerettetet wurden und jetzt zur Prüfung ihrer Asylrechte in Deutschland aufgenommen werden. Geht's noch, das wirklich in Frage stellen zu wollen? Und das offenbart gleichzeitig, welches Armutszeugnis sich die EU in Sachen Humanität ausstellt, wenn man dafür keine Regelung auf breiter Basis findet bzw. finden will: Vielleicht sollten Juncker und Tusk am Freitag bei der Verkündung der neuen Friedensnobelpreis-Träger*innen den eigenen Nobelpreis zurückgeben und sagen: wir haben versagt; wir werden dem ethischen Anspruch nicht gerecht.

Seehofer ist auf dem Holzweg!

Retten ja, aber dann in den nächstgelegnen Hafen besagt das Seerecht (SOLAS) und das ist mitnichten die EU. Das sollte auch Herr Seehofer mal lernen und sich der Mehrheit der EU anschließen die fordert das die illegalen Migranten wieder zurückgebracht werden. Es geht hier nicht um einige hundert Migranten sondern um das Prinzip. Warum sollen die Migranten die sich die Schlepperfahrt leisten können für diese illegale Migration in die EU noch belohnt werden indem man Sie "verteilt"? Das setzt ein fatal falsches Zeichen und es ist zu beachten das bisher maximal 3% der illegalen Migranten aus den betreffenden Ländern eine Asylanerkennung bekommen. Die restlichen 97% sind illegal und können (zumindest in Deutschland) so gut wie nicht abgeschoben werden. Das heißt sie landen bis zum Sanktnimmerleinstag über einen Duldungsstatus im deutschen Sotialsystem. Eine Verballhornung des Asyrechts durch Germany. Das kanns doch nicht sein?

Überraschung

Wär hätte es gedacht? Keiner will freiwillig mitmachen? Alles nur Schurkenstaaten und Drückeberger. Wissen sie Länder das sie die Flüchtlinge auf ewig behalten müssen? Nicht einmal die Heimatländer wollen sie zurück haben.
Deutschland muss sich keine Sorgen ums Geld machen wir können noch viele aufnehmen die Sozialkassen sind gut gefüllt.
Beim Nehmen sind unsere Freunde ganz groß vor allem von deutschen Beitägen, werden die Zahlungen an die Nichtwilligen nun reduziert? Was ist mit Merkels Versprechungen?

Ewiges Gequatsche ohne Aussicht auf eine Lösung

Und es gibt anscheinend auch keine Lösung. Schaut doch nur wieviel junge Menschen in den Ländern, aus welchen die Asylsuchenden kommen, ohne Arbeit sind und wie es jeden Tag mehr werden...
Hilft man den Menschen dort dann gibt es dort noch mehr Menschen denen geholfen werden soll. Gibt man ihnen zu essen, dann können sie sich gekräftigt weiter vermehren.
Hilft man ihnen gesünder und länger zu leben finden sie noch länger keine Arbeit.
Klingt brutal und ist dies auch. Aber leider trotzdem richtig.
Man muss vor Ort helfen, gleichzeitig aber dafür sorgen, dass es dort Bildung, Arbeit und Einkommen, nicht aber immer noch mehr Menschen gibt.Denn sonst wird das Problem mit Flüchtlingsströmen nie ein Ende finden.
Man müsste auch dafür sorgen, dass in diesen Ländern das Einkommen gerechter verteilt wird und nicht eine kleine Oberschicht immer reicher wird und die vielen Armen nie ein wenig weniger arm werden. Aber welcher unserer Politiker wagt es schon dies wirklich anzuprangern??
Welcher??

Seenotrettung

Selbst ein ziviles Land wie Norwegen möchte keine Verteilunsquote, hat selbst ein Rettungsboot im Mittelmeer. Die Begündung Gerettete und dafür sind wohl die meisten, nach sicheren und nächst gelegenen Häfen in Afrika an Land zu setzen.
Deutschland und seine moralisch Überlegenheit ist innerhalb Europas in der Minderheit.
Was sagte doch der Geisterfahrer als ihm viele entgegen kamen?

Soso..

.. das wusste der werte Hr Seehofer doch schon vorher dass er das EU weit nicht durchsetzen wird. Und jetzt steht er da als menschenfreund... das ist schon fast satire.

Und wir nehmen ihm das auch noch ab. Wir sind ganz schön gutgläubig...

Ehrlich, wenn der Christsoziale es ernst meinen würde, dann

- würde er als deutscher Minister entsprechend Stärke zeigen und weiter bohren
- würde er sich einsetzen, die eigtl Fluchtgründe hervorzuheben, und mit den eu Ministern eine Strategie entwickeln wie nan zb Kriege vermeidet
- und Waffen Exporte missbilligen

Aus der Erfahrung heraus nehme ich an: nichts dergleichen wird passieren

Meine 2ct

Die anderen sind nicht so blöd Deutschland

Nachdem die Schweden erlebt haben wie nicht wenige Migranten razfaz ins Drogenmilieu eingetaucht sind, ähnlich wie bei uns, und andere Straftaten begangen haben, hatten sie die Faxen dicke. Und offenbar fehlt vielen Politikern die Fantasie sich vorzustellen, wie Deutschland in 10 oder 20 Jahren aussehen wird, wenn der Zustrom so weitergeht. Wohlgemerkt, Deutschland nimmt jedes Jahr eine Großstadt auf, und nur ein geringer Teil wird jemals in der Lage sein sich selbst zu ernähren, geschweige denn eine Familie. Und das bei immer weniger Jobs, bedingt durch Digitalisierung und Automatisierung. Kann mir jemand erklären, wer die Sozialkassen auffüllen soll, aus denen diese Menschen ihren Lebensunterhalt schöpfen? Die meisten Länder, auch die Skandinavier, haben begriffen, dass sie dem Wohl ihrer einheimischen Bevölkerung zuerst verpflichtet sind, und wenn dieses, auf welche Art auch immer, gefährdet ist, so nehmen sie diese Pflicht ernst und ändern ihren Umgang mit den Migranten.

re Sisyphos 3: Erkannt!

>>wer will denn in der EU Flüchtlinge aufnehmen ?
Italien ? vielleicht weil wir denen Zahlungserleichterungen anboten also bestochen haben
vielleicht haben sie es noch nicht erkannt
aber nur wir (einige von uns) wollen Flüchtlinge
sonst keiner in der EU<<

Absoluter Irrsinn, zu welchen Klischees sich hier Kommentatoren hinreißen lassen. Genau wegen diesen Klischees wurde „einst“ diese EU gegründet. Weil „unsere“ Flüchtlinge auch keiner aufgenommen hat und weil „der Italiener“ vielleicht gar nicht soooo anders ist als „der Deutsche“ und was geschah: Die Länder und die Menschen in diesen doch so wahnsinnig unterschiedlichen („feindlichen“) Ländern waren genauso umgänglich wie alle Anderen. Soviel zu „Italien“.
Nun zu den „Flüchtlingen“: Haben Sie auch nur mit einem einzigen z.B. aus Syrien geflüchteten Menschen gesprochen, dass Sie hier so reden, als hätten WIR ein „Flüchtlingsproblem“? Nein, DIESE Menschen haben ein „Flüchtlingsproblem“! Es geht hier um alles, aber nicht ums „Wollen“?

19:59 von Augustus Cäsar

>>Wen wundert´s.
Die anderen Länder denken, im Gegensatz zu Merkel und Seehofer, an die eigene Bevölkerung.<<

Sehe ich genau so wie sie.

Ich sehe noch was anderes: keine 25%, sondern viel, viel mehr Flüchtlinge werden nach Deutschland kommen.

PS.
Der Berliner Präsident der Wirtschaftsverbände, Frank Büchner, der sich dringend mehr Zuwanderung wünscht u.a. werden sich freuen.

Ich denke wir sollten uns mal über die verheerende...

Ich denke mal wir sollten und mal über die verheerende außenpolitische Wirkung innerhalb der EU durch solche Seehofer-Gängeleien Gedanken machen? Ich war letztes Jahr u.a. in Österreich und Portugal; dieses Jahr u.a. in GB. Der Ruf von uns Deutschen in Bezug auf den Bevormundungswillen unserer Partner ist nicht der Beste. Aber Pardon? Sind die anderen EU-Mitgliedsstaaten überhaupt "Partner", oder nicht eher Befehsempfänger deutscher, kranker (Weltenrettungswahn) Ideologien? Es wurde hier im Forum schon oft angemerkt es sollten die "Nichtaufnahmewilligen" aus der EU geworfen werden, aber warum wirft man nicht einfach Deutschland aus der EU?

Teachers voice

Ich weiß nicht, mit welchen jungen Leuten Sie sich unterhalten haben; meine Töchter, 22 und 26, jedenfalls fahren nachts nach einem Clubbesuch nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause. Und zwar nicht aus gefühlter Unsicherheit, wie sie nach Meinung vieler Politiker exisitiert, sondern aus sehr konkreten eigenen Erlebnissen heraus und solchen von Freundinnen. Also diejenigen jungen Leute, die es toll und unspießig finden, meist in Gruppen auftretenden jungen, offenbar "erlebnishungrigen" Männern nachts zu begegnen, stellen Sie mir mal vor. Entschuldigen Sie bitte, aber einen solchen Unsinn habe ich noch nicht gehört.

19:59 von Augustus Cäsar

"Wenn wundert's.
Die anderen Länder denken, im Gegensatz zu Merkel und Seehofer, an die eigene Bevölkerung."

Bzw. so:
Da Länder nicht denken können, sondern nur Menschen:
Merkel und Seehofer denken - unter anderem - an ihre Pflichten als Mensch.

Die anderen Regierungschefs denken an ihre Bürger, die nicht teilen wollen und die Chefs darum nicht wählen werden.

Würden letztere ebenfalls als Mensch denken, würden sie die Problematik verstehen und mit Merkel und Seehofer zusammenarbeiten.

Die Bürger haben meist den Durchblick nicht, sie denken nur an sich selber.
Und das ist keine Basis für Weltpolitik.

Man kann es nur immer

Man kann es nur immer wiederholen:
Teilhabe an den EU-Töpfen nur für Länder, die sich solidarisch verhalten. Immerhin ist die EU auch eine Solidargemeinschaft.
Keine Flüchtlinge aufnehmen = keine Milliarden-Subventionen

20:10 von teachers voice

20:10 von teachers voice

"Dann unterhalten Sie sich mal mit jungen Menschen in unserem Land. Die sind die dumpfe, spießige, grießgrämige und abwertende Litanei von vielen unserer „alten männlichen“ Bürgern so was von leid!

Und genießen es tatsächlich, dass es hier weder auf Alter, Geschlecht, Religion und geschweige denn Herkunft oder Schlimmeres ankommt. Sondern auf Freiheit, Toleranz und Weltoffenheit."

Das nehme ich ebenfalls so wahr.
Und ich kenne viele junge Menschen.

@ 20:34 eine_anmerkung

Sie haben in den letzten Tagen des öfteren versucht, das internationale Seerecht hier falsch darzustellen: dieses Seerecht besagt, dass Gerettete in den nächsten SICHEREN Hafen zu bringen sind - das ist in der derzeitigen politischen und menschenrechtlichen Situation für geflüchtete Menschen kein Hafen der libyschen Küste; das wissen Sie längst, fordern es aber immer wieder. Man kann spekulieren, ob das Altersstarrsinn oder politische Ideologie ist. Außerdem trifft Seehofers Kommentar von heute exakt auf Menschen wie Sie zu: Es geht für Deutschland um weniger als 300 im Mittelmeer vor dem Ertrinken geretteten Menschen. Sie führen ja in Ihrem Kommentar Prozentrechnung an: Wissen Sie, wieviel 300 von 80.000.000 in Prozent umgerechnet sind? Ich verrate es Ihnen: 0,00004 %. Und dafür geht es Ihnen "ums Prinzip"? Da hört ein ernsthafter Diskurs tatsächlich auf.

Die 'Europäische Lösung' ist

eventuell das was die Mehrheit der Mitgliedstaaten will? Manche nennen das auch demokratisch. Dann gäbe es das Brexit-Thema eventuell auch nicht.

um 20:54 von Garfield215

Ein Kommentar der ungeschönt die Ist-Situation wiedergibt und von dem ich verwundert bin das dieser wegen der kritischen Haltung veröffentlicht wurde? Vielen Dank hierfür an Autor und Redaktion.

20:29 von andererseits

es geht um nicht einmal dreihundert Menschen.

Sehr gut erkannt. Es geht um eine unüberschaubare, stetig zunehmende Anzahl von Menschen. Und diese Menschen sind gut untereinander vernetzt. Seehofer selbst hat auf die zunehmenden Flüchtlinge hingewiesen und hat nun keinen Plan.

@ 20:47 sosprach

Und die "nächst gelegenen sicheren Häfen in Afrika heißen?

08. Oktober 2019 um 20:29 von andererseits

Geht's noch?

In diesem Sommer musste ich zu 6. Mal für einen katholischen Pfarrer aus Afrika bürgen, der alle 5 Jahre, auf Einladung, nach Deutschland kommt. Dieser Mann, der sich für die Menschen vor Ort einsetzt ist bisher immer wieder mit Spenden für seine Gemeinde nach Afrika zurück.

Da müssten Sie doch eigentlich für diese Flüchtlinge auch die Bürgschaft übernehmen.

@teachers voice

"Und genießen es tatsächlich, dass es hier weder auf Alter, Geschlecht, Religion und geschweige denn Herkunft oder Schlimmeres ankommt. Sondern auf Freiheit, Toleranz und Weltoffenheit."

Erkauft mit Betonpollern , hohen Sicherheitsmaßnahmen , und "Zwischenfällen " wie dem gerade aktuellen.
Glauben Sie nicht dass diese Situation nicht auch von den Ländern gesehen und bewertet wird die dann verständlicherweise keine Schutzsuchenden Migranten aufnehmen wollen ?

20:26 von eine_anmerkung

"Ich bewundere Österreich um dessen klare, gesetzeskonforme Migrationspolitik und würde mir deswegen gar wünschen das die Österreichischer die Bundesrepublik annektiern würde?"

Annektieren?
Der Duden erklärt das Wort mit
"gewaltsam und widerrechtlich in seinen Besitz bringen"

Das sind ja schöne Wünsche.

1938 war's ja mal so, aber da war's umgekehrt.

Ohh haa...

..."nächstgelegener Hafen" und "illegal" ... das sind Reizworte, die hier bestimmt gleich wieder bei einigen, die nicht verstehen wollen, dass es, wie Sie es korrekterweise schreiben, ums Prinzip geht, den Blutdruck steigen lassen werden.

@andererseits

"Liebe Leute, es geht um nicht einmal dreihundert Menschen, die vor dem Ertrinken gerettetet wurden und jetzt zur Prüfung ihrer Asylrechte in Deutschland aufgenommen werden. "

Haben Sie evtl. die 1,5 Millionen vergessen die seit 2015 zu uns gekommen sind ?
Oder spielt diese Zahl ihrer Ansicht nach keine Rolle in der Bewertung des Sachverhaltes ?

20:26 von Sosiehtsaus News

"Dagegen wird in Deutschland vieles nicht offen ausgesprochen. Einerseits steigt die Kriminalität natürlich, Parallelgesellschaften werden immer größer und andererseits werden günstige Arbeitskräfte benötigt."

Wenn die halbe Welt auf der Flucht ist, wird man ihnen Raum bieten müssen, notgedrungen.

Das gibt Nachteile, selbstverständlich.
Aber wir MÜSSEN eine Lösung finden.
Wenn man ständig die Nachteile aufzählt, werden die Flüchtenden dennoch kommen.

20:10 von teachers voice re Karl Napf: Wer hätte das gedacht?

""Glauben Sie nicht?

Dann unterhalten Sie sich mal mit jungen Menschen in unserem Land. Die sind die dumpfe, spießige, grießgrämige und abwertende Litanei von vielen unserer „alten männlichen“ Bürgern so was von leid!

Und genießen es tatsächlich, dass es hier weder auf Alter, Geschlecht, Religion und geschweige denn Herkunft oder Schlimmeres ankommt. Sondern auf Freiheit, Toleranz und Weltoffenheit.
Noch!
''
Ich denke nicht das es alle alte spießiege ,grießgrämige Bürger sind. Unterhalten Sie sich mal mit meinen Enkelkindern. Die sehen das aus einer andren Perspektive.Alle meine Enkelkinder haben ihr Abbi gemacht und stehen mit beiden Beinen im Berufsleben.Sie möchten schon sehen das es mit den Wirtschaftsflüchtlingen auch zu einem guten Integration Gelingen kommt. Nur so kann es gehen und nicht dem Steuerzahler auf der " Tasche " liegen.

Und wie sieht es im Osten aus?

Die dort geblieben sind in schwachen Regionen sind die abgehängten, Menschen ohne Perspektive. Soll man denen nur noch Flüchtlinge und Migranten vor die Haustür setzen? Was sollen die Flüchtlinge dort tun? Arbeit gibt es oft nicht oder nur sehr weit entfernt. Gaststätten - mit Ausnahmen von Kneipen - Fehlanzeigen. Kultur? Busverbindungen Fehlanzeigen. Bahnanschlüsse stillgelegt. Sollen die Flüchtlinge dorthin abgeschoben werden, wo schon die Anwohner keine Perspektive haben und wo alle jungen Leute weggezogen sind?

Das eigentliche Problem ist doch der Anreiz, der von Seehofer ausgeht, der Anreiz, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen. Und ist man erst einmal in Italien, Spanien oder Griechenland, ist es nicht mehr weit bis Deutschland - dem Land, in dem es Wohnen und Rundumversorgung gratis gibt. Nur eben nicht für jeden. Nicht umsonst haben die Tafeln hochkonjunktur.

Widerlich

Die ganze Show ist einfach eklig.

Da macht Deutschland auf lieb, nett und will Italien "helfen".

Aktuell sieht die Hilfe so aus: Flüchtlinge werden im Rahmen von Dublin abgeschoben - nach Italien. Mehr als man mit großer Geste gerade aufnimmt. Aktuell verstärkt. Kurz vor dem Winter.
Dort leben sie auf der Straße.
Ich sehe jetzt nicht, wem geholfen wird.

Aber hey: Hauptsache weg.

Was ist mir schlecht!

um 20:47 von sosprach

"Selbst ein ziviles Land wie Norwegen möchte keine Verteilunsquote"
Norwegen ist aber kein Mitglied der EU und deshalb muss es sich einer Verteilungsquote der EU auch nicht anschließen. Es kann selbst entscheiden, ob es Flüchtlinge aufnimmt oder nicht. Und solltenFlüchtlinge bis in die norwegischen Gewässer kommen, dann werden sie bestimmt auch aufgenommen bzw. gerettet.

20:47 von HainFk

"Ewiges Gequatsche ohne Aussicht auf eine Lösung
[...]
Man muss vor Ort helfen, gleichzeitig aber dafür sorgen, dass es dort Bildung, Arbeit und Einkommen, nicht aber immer noch mehr Menschen gibt.Denn sonst wird das Problem mit Flüchtlingsströmen nie ein Ende finden.
Man müsste auch dafür sorgen, dass in diesen Ländern das Einkommen gerechter verteilt wird und nicht eine kleine Oberschicht immer reicher wird und die vielen Armen nie ein wenig weniger arm werden. Aber welcher unserer Politiker wagt es schon dies wirklich anzuprangern??
Welcher??"

Na, das wird doch permanent gefordert.

Aber ist jetzt Ihr post nicht auch "ewiges Gequatsche ohne Aussicht auf eine Lösung?

Es zum 20.000. Mal anzuprangern, nützt nichts.
Abgesehen davon, dass noch sehr viel Platz in Europa ist.

"Gibt man ihnen zu essen, dann können sie sich gekräftigt weiter vermehren."

Also verhungern lassen.

20:29 von andererseits

"Ich hätte kaum für möglich gehalten, dass ich Horst Seehofer mal aus ganzem Herzen hundertprozentig zustimme, inklusive der Kritik an eigenen Parteigenossen".

Ja, es geschehen Wunder.
Und nicht nur in dem Fall.

Wie wäre es damit?

Die Asylverfahren werden tatsächlich in den Ländern abgewickelt, in denen die Menschen anlanden. Dazu werden Auffangstationen in Italien, Malta, Spanien und Griechenland gebaut. In diesen Auffangstationen sitzen EU-Beamten aus allen Mitgliedstatten der EU und prüfen, ob ein Asyl- oder Fluchtgrund vorliegt. Ist dies der Fall, wird der Geflüchtete einem EU-Land nach festgelegter Quote zugewiesen und bekommt einen Aufenthaltstitel der auf das Gastland beschränkt ist. Liegt kein Asyl- oder Fluchtgrund vor, wird die Rückführung ins Heimatland eingeleitet. Weiterhin müsste die EU-Kommission mit Hilfe des EU-Parlaments sichere Drittstaaten definieren, aus denen sich eine Flucht in die EU nicht lohnt, weil die Aussichten Asyl zu bekommen gegen Null tendieren. Außerdem müsste die EU ein Integrationsgesetz beschließen, das die Eckpunkte für eine Integration EU-weit festlegt. So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen.

Mittelverschwendung

Ich ziehe immer mehr in Erwägung gegen die Bundesregierung und sonstige Verantwortliche Strafanzeige zu erstatten, denn ich kann nachweisen wie man in verschiedenen Staaten Afrikas nicht nur Familien sondern ganzen Dörfern ein menschenwürdiges Leben ermöglichen kann und zwar mit einem im Vergleich sehr geringen Kapitaleinsatz.

@HainFk, 20:47 Uhr

Eigentlich alle unsere Entwicklungsminister haben auf viele von Ihnen genannten Missstände hingewiesen. Leider finden sie kein Gehör.

20:54 von Garfield215

Ihren Kommentar kann ich so nur unterschreiben. Auch in D. wird es noch ein Aufwachen geben wenn die Sozial Kassen nicht mehr voll sind.

/// Am 08. Oktober 2019 um

///
Am 08. Oktober 2019 um 20:54 von Garfield215
Die anderen sind nicht so blöd Deutschland
...
Wohlgemerkt, Deutschland nimmt jedes Jahr eine Großstadt auf, und nur ein geringer Teil wird jemals in der Lage sein sich selbst zu ernähren, geschweige denn eine Familie....///
.
1.) Eine Aufnahme von hochgerechnet 140.000 Migranten dieses Jahr deckt noch nicht einmal das deutsche Geburtendefizit von 200.000 Personen
2.) Die Beschäftigungsquote bei in den letzten 5 Jahren nach Deutschland gekommenen Migranten beträgt bereits 32,3% und ist stark ansteigend ( zum Vergleich: die Beschäftigungsquote bei " Deutschen " liegt bei 69 % ). Quelle: Arbeitsagentur

Ihre Ängste sind von Fakten nicht gedeckt und unbegründet.

Seehofer zerstört

Das Dublin_System auf verantwortungslose Weise, nur um unschöne Szenen mit NGO-Kapitänen zu vermeiden. das ist extrem kurzsichtig, weil zb Italien und Spanien in ihrer Migrationsabwehrstrategien deutlich pragmatischere Ansätze verfolgen. Die engen Kooperationen mit der Marokkanischen und lybischen Küstenwache werden keinen Menschenrechtspreis gewinnen, funktionieren aber recht gut. Wenn der Dublin-Zwang wegfällt, dürften die Kooperationen größtenteils eingestellt werden, mit entsprechenden Folgen für die Migratiknszahlen.

Es gibt keine Notwendigkeit fuer Deutschland

hier mit leichtfertigen Zusagen vorzupreschen ... . Geltendes Recht erlaubt uns alle Asylsuchenden mit dem klaren Hinweis auf sichere Drittlaender abzuweisen und alle Nachbarn Deutschlands sind sichere Drittlaender. Ich denke das mit der selbst herbeigefuehrten Seenot kann auch mit geltendem Recht abgearbeitet werden... der naechste Hafen ist ein fuer einen aus Seenot geretteten ja wohl ein sicherer Ort vor dem Ertrinken . Eine Entscheidung ueber die Lebensbedingungen steht uns ja wohl nicht an ... es geht um Seenotrettung und der ist bei Rueckfuehrung in den naechsten Hafen ja wohl genuege getan .

21:32 von schiebaer45

mir war es bisher nicht vergönnt, dem foristen zu antworten. ich habe aber ähnliche erfahrungen gemacht und es gepostet. ist noch warteschleife

21:52 von Elefant

"" . Geltendes Recht erlaubt uns alle Asylsuchenden mit dem klaren Hinweis auf sichere Drittlaender abzuweisen und alle Nachbarn Deutschlands sind sichere Drittlaender. Ich denke das mit der selbst herbeigefuehrten Seenot kann auch mit geltendem Recht abgearbeitet werden... der naechste Hafen ist ein fuer einen aus Seenot geretteten ja wohl ein sicherer Ort vor dem Ertrinken . Eine Entscheidung ueber die Lebensbedingungen steht uns ja wohl nicht an ... es geht um Seenotrettung und der ist bei Rueckfuehrung in den naechsten Hafen ja wohl genuege getan .""
#
Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

@andererseits

ich zitiere den norwegischen Minister. Da sie fragen, sie können sich eine Landkarte nehmen, da finden sie jede Menge afrikanisch Hafenstädte wo die vor dem Eertrinken Gerettete sicher abgesetzt werden können, sicherer als das Mittelmeer.
Ich nehme an sie finden Afrika auf der Karte.

21:37 von pkeszler

Norwegen ist aber kein Mitglied der EU und deshalb muss es sich einer Verteilungsquote der EU auch nicht anschließen. Es kann selbst entscheiden, ob es Flüchtlinge aufnimmt oder nicht.
.
wer in der EU will denn die Flüchtlinge ?
außer einige hierzulande
sind wir die EU ?
warum schließen wir uns nicht mal zur Abwechslung der Mehrheitsmeinung an
//
dann werden sie bestimmt auch aufgenommen bzw. gerettet.
.
zwischen beidem liegen aber Welten
"aufnehmen und retten"

@21:28 John Koenig

In der Tat spielt das keine Rolle beim Thema, um das es hier geht: die Aufnahme vor dem Ertrinken geretteter Menschen.
Da hätten Sie drauf kommen können, wenn Sie den Bericht lesen.

um 21:18 von andererseits

>>"Sie haben in den letzten Tagen des öfteren versucht, das internationale Seerecht hier falsch darzustellen: dieses Seerecht besagt, dass Gerettete in den nächsten SICHEREN Hafen zu bringen sind - das ist in der derzeitigen politischen und menschenrechtlichen Situation für geflüchtete Menschen kein Hafen der...<<"

Das ist so nicht richtig! Das Seerecht (SOLAS) besagt das ein Schiff das in Seenot geraten ist den für Schiff und Mannschaft nächstmöglichen Hafen ansteuern soll. Die politische Lage in diesem Hafen ist dabei ohne jegliche Bedeutung. Soviel zum Seerecht und damit der zugrundeliegenden Gesetzgebung. Aber auch wenn Sie den Abreisehafen als nichtadequat deklarieren, gibt es eine große Anzahl anderer sicherer Häfen vor dem "Schlaraffenland" EU. Ich schreibe das bewusst so überbetont um auf die Fakten hinzuweisen.

@schiebaer45, 21.49 Uhr

Die Sozialkassen sind aber nur voll, wenn der Bedarf an Arbeitskräften hinreichend gedeckt werden kann. Die Integration von Flüchtlingen ist auf dem Arbeitsmarkt besser angelaufen als erwartet. Sie leisten u.a. in der Pflege sowie in den Handwerksberufen wichtige und gute Arbeit. Klar ist aber auch, dass Flüchtlinge, die sich nicht integrieren lassen und keinen Asylstatus haben, zeitnah abgeschoben werden müssen.

19:53 von LifeGoesOn

Bei uns in Deutschland sehe ich vor allen Dingen im Osten großen Nachholbedarf in der Unterbringung von Flüchtlingen.
.
gegen den entschiedenen Willen eines (großen) Teils der Bevölkerung
das wird in den Menschen dort Erinnerungen wach rufen
an ein System dass sie auch nicht nach ihren Wünschen gefragt hat

re tisiphone: Widerlich?

>>Widerlich
Die ganze Show ist einfach eklig.

Da macht Deutschland auf lieb, nett und will Italien "helfen".<<

Ich gebe Ihnen ja grundsätzlich recht und Sie haben sofort in mir einen Verbündeten, hier endlich mal klare Linie zu zeigen. Übrigens die Linie, die Merkel 2015 versucht hatte und für diesen Versuch werde ich ihr immer höchsten Respekt zollen.

Andererseits gucken Sie sich die Reaktionen hier im Forum an. Diese sind heftig gefiltert und machen doch deutlich, mit welcher Vehemenz sich hier Menschen allein nur gegen die Vorstellung wehren, sie könnten für irgendetwas anderes Verantwortung tragen als für ihren eigenen Vorgarten.

Wenn ein Seehofer bereits in der vorliegenden Form für Sachen angegangen wird, die eigentlich nichts mehr als nur selbstverständlich sind, wie soll es dann Menschen ergehen, die sich tatsächlich der Menschen wegen für Menschen einsetzen?

Kurz: Ich teile Ihre Wut! Aber ich fürchte, sie richtet sich gegen die Falschen,

@21:20 Kein Einstein

Da reibe ich mir verwundert die Augen: Sie scheinen also engagiert zu sein bei Fragen weltweiter Gerechtigkeit und Migration. Und dann greifen Sie statt einer inhaltlichen Argumentation auf billige platte Muster zurück? Erstaunlich.
Im übrigen lassen Sie das mal meine Sorge sein, wofür ich Bürgschaften übernehme und seien Sie versichert, dass ich das hier nicht an die große Glocke hänge und erst recht nicht als Argumentationsersatz instrumentalisiere.

22:54 von sosprach

geht es bei diesen Diskussionen um Rettung Schiffbrüchiger ?

doch eher nicht
es geht der Klientel doch nur um das herbringen

um 21:51 von Werner40

>>"2.) Die Beschäftigungsquote bei in den letzten 5 Jahren nach Deutschland gekommenen Migranten beträgt bereits 32,3% und ist stark ansteigend ( zum Vergleich: die Beschäftigungsquote bei " Deutschen " liegt bei 69 % ). Quelle: Arbeitsagentur"<<

Das stimmt so nicht! Laut der letzten Veröffentlichung von der Argentur für Arbeit sind von drei Flüchtlingen zwei in Hartz4 und auch von den besser gebildeten Syrer sind Dreiviertel in Hatz4 auf unbestimmte Zeit. Ich denke aber wir sind und einig darüber das jeder von den Wenigen die arbeiten ein Gewinn für unsere Gesellschaft sind (soviel zur "Ausländerfeindlichkeit"). Ich persönlich finde das Hilfe vor Ort in den betreffenden Ländern sehr viel mehr bringt und da ist Hilfe zur Selbsthilfe der Schlüssel zur Lösung.

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