E-Scooter: Gefährlich, nervig - und nicht umweltfreundlich

14. September 2019 - 13:58 Uhr

Sie sollten die Mobilität in Städten revolutionieren und klimafreundlicher machen. Doch nach drei Monaten mit E-Scootern auf deutschen Straßen ist die Bilanz in jeder Hinsicht ernüchternd. Von Sandra Stalinski.

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Kommentare

Es ist leider nur ein

Es ist leider nur ein Spielzeug für die Fun-Gesellschaft .Hoffentlich lebt sich dieses Fortbewegungsmittel aus.
Wahrscheinlich schon aus wirtschaftlichen Gründen.

Nun ja

Jeden Tag kommen neue Verbote ins Gespräch. Plastikbeutel sind nur ein lächerlicher Anfang. Weiter geht es mit Luftballons, Ölheizungen, Flugreisen, Kreuzfahrten, Sonntagsbraten, Geländewagen, alle Verbrennungsmotoren, oder dem Verbot nach Berlin zu ziehen. Gehört alles verboten. Warum nicht auch Bargeld, Bratwürste, Straßenlaternen und Kinder. Auch über ein Verbot von Sport sollten wir endlich nachdenken. Sport steigert die klimaschädliche Atemtätigkeit. Weniger Bewegung ließe sich durch weniger Essen rechtfertigen – zwei Fliegen auf einen Schlag. Wer, wenn nicht wir.

Augenblick mal...

Da kommt ein neues Verkehrsmittel das definitiv umweltfreundlicher (Siehe Bild) als ein Mittelklasse-PKW ist. Insbesondere für völlig überlastete Innenstädte.

Für Autos gilt übrigends:
Sie sind tödlich gefährlich
Sie sind nervig
Sie sind sehr umweltschädlich

Wie wäre es dazu einmal die Fakten aufzählen?

Es sind:
3275 Verkehrstote durch PKW und LKW.
141 Mrd. Umweltschaden durch PKW pro Jahr.

Das gnadenlose Herumprügeln auf Fahradfahrer und EScooter der letzen Zeit ist wirklich unerträglich geworden.
Gerade von der Tagesschau hätte ich mehr Objektivität erwartet.

War doch klar

Also soll sich doch bitte niemand beschweren - war alles absehbar und auch bewusst so von der Politik gewollt. Warum Deutschland ein Jahr nach den Chinesen die E Scooter einführt weiß niemand aber in China sind sie bereits wider verboten und so auch in vielen anderen Ländern. Deutschland hätte sich ausnahmsweise bei der Zulassung noch mehr Zeit lassen sollen, dann würde das Problem gar nicht existieren. Vielen Dank CSU!! In Zukunft vielleicht mal an den Ausbau des Nahverkehrs denken....

CO2-Emission Fahrrad?

Wie erklären sich die 5 Gramm CO2 als Emission pro gefahrenem Kilometer Fahrrad?

Hä?

Wenn ein e-Scooter incl Herstellung halb so viel CO2 produziert wie ein PKW kann ein e-Auto (z.B. Tesla) unmöglich weniger CO2 produzieren als ein normaler PKW.

Also mal ehrlich.....

Das war doch sowas von klar. Für mich ist ein Roller eher ein Spielzeug für Kinder und das soll klimarettend sein? Ein Witz, ehrlich. Ausserdem ist die Gefahr dieser Teile auch vorhersehbar gewesen, wird ja beschrieben, wackelig usw.

Überrascht mich nicht

Mehr Elektroschrott, der jetzt schon in Frankfurt und kürzlich auch in Lissabon im Wasser lag.

Ein Spielzeug, welches nicht nur überteuert ist, sondern auch schnell an Reiz verliert.
Man könnte ja mal ganz "old school" zu Fuss gehen, dann dauert es halt mal länger würde, aber so manchen wirklich nicht schaden.

Eine absolute Nullnummer der Politik ist es noch dazu.

E-scooter

Ich habe diese e-scooter letzte Woche bei der Stadtbesichtigung von Wien ausprobiert - und bin begeistert! So bequem und vor allem unkompliziert kommt man nur zu Fuß durch eine Stadt. Nur dauert das deutlich länger.
Ich hoffe, dass sich diese Roller durchsetzen werden. Vorraussetzungen dafür ist selbstverständlich ein verantwortungsvoller Umgang.
Ich denke die Nutzer haben es selbst in der Hand.

Ratschlag an Politik

Erst nachdenken, dann handeln. In dieser Reihenfolge und nicht umgekehrt.

E-Scooter

E-Scooterfahrer und Fahrradfahrer sind eh die größten Chaoten im Straßenverkehr ! Ob sie nun verkehrt durch die "nichtbeschilderten " Einbahnstraßen fahren oder sich in den Fußgängerzonen bewegen mit hoher Geschwindigkeit und und und ! Sind das etwa mündige Bürger ?

Wer soll davon überrascht sein?

Es ist nicht nachvollziehbar. In anderen Ländern hatte man bereits diese negativen Erfahrungen gemacht und es gab schon Städte, die die Roller verbieten wollen. Aber Herr Scheuer führt diesen Unsinn mit großem TamTam in Deutschland ein.
Das diese Roller mit der geringen Lebenserwartung auch ökologisch ein Fiasko sind war genauso absehbar, wie die erhöhte Unfallgefahr.
Nicht nachvollziehbar.
Nach der PKW - Maut dass nächste Großprojekt für das wir Herrn Scheuer danken müssen.

3 Monatsbilanz

Bei Regierungen oder bei Politikern gibt es ja den Blick auf die ersten 100 Tage, aber die Roller sind ja schon den ganzen Sommer über Thema. Dabei zeigt sich doch auch hier, der umgang zwischen den Menschen ist rauher und rücksichtsloser geworden. Wer auch nur ein bißchen nachdenkt, der verhält sich so, daß er andere nicht behindert werden. Aber zu viele denken nicht darüber nach wo sie fahren, wie sie fahren und wo sie das Ding wieder abstellen. Spannend wird es doch auch erst die kommenden Monate, wenn die kalten, ungemütlichen Tage kommen. Ist das E-Rollerfahren dann immer noch so gefragt wie im Sommer? Ist es dann, wie der Verkehrsminister meinte eine "echte Alternative zum Auto zusammen mit dem ÖPNV" für die letzte Meile? Letztlich ist es doch auch die Masse durch die Verleihfirmen die die Probleme macht, die Art und Weise wie es gemanagt wird mach so einen E-Roller doch zum Weg-Werf-Produkt, für manche leider im wahrsten Sinne des Wortes.

Wo soll der Strom herkommen für

Millionen Computer, Millionen Laptops, Millionen Tablets, Millionen Smart-phones und Handys, Millionen Elektroautos, Millionen E-Fahrräder, Millionen E-Mountainbycs, E-Scooter ...........zusätzlich zu den Millionen Heizungen, Klimaanlagen, Waschmaschinen, Trocknern, Kühlschränken, Elektrokleingeräten unnd und und und und

..... alles ohne Atomstrom, Kohle, Öl und Gas ?

E-schrott

"Wer schon einmal einen E-Scooter benutzt hat, kann erahnen, warum Gassen Recht haben könnte. Das Fahrgefühl ist viel wackeliger als bei einem Fahrrad; bei den kleinen Rädern und dem geringeren Radabstand kann das auch kaum anders sein. Der Bremsweg beträgt mehrere Meter, das Rücklicht liegt sehr tief unten, nur knapp über der Straße, und ist somit nur schwer zu sehen."

Alle außer Spaß-Andi und den Firmen wußten das.

Dass der Elektromüll auch noch auf die Radwege und -spuren darf zeigt wie wenig Ahnung diejenigen haben die das zu verantworten haben.

Auf der Straße zu gefährlich, auf dem Rad- und Fußweg noch mehr.

Weg mit dem E-schrott!

Non believers

Für vieles Neue gibt es Konzepte und Überlegungen zur Sinnhaftigkeit sowie Umsetzbarkeit. Gerade in Städten muss doch Verkehr jeglicher Art geplant werden, ob Auto, ÖPN, Rad oder Fußgänger.
Nur bei diesen E-Scooter reichte im Zuge der Klimahysterie der Hinweis „klimafreundlich“ und schon war ein vermeintlicher Markt da, um mit diesen Dingern die Städte zuzupflastern. Kritische Stimmen (alle die aufgeführten Kritikpunkte waren bekannt) wurden als Non believers abgetan. Schade.

14:17 von guggi ... eine Frage der Gegenrechnung..

was würden wir den alternativ tun, wenn wir bitte gerade nicht Autos, E-Autos oder diese dämlichen Roller bauen oder fahren … wie sähe unsere CO2 Bilanz damit aus, was immer es auch ist, das wir anstatt zusammen schrauben, verhökern und durch den Raum Bewegen???

dass

diese Probleme auftauchen würden, war vorher schon absehbar und musste auch Scheuer klar gewesen sein (dem ging es aber wieder mal rein ums Geschäft). Es gab genügend schlechte Erfahrungen z.B. mit massenhaft auftretetenden und dann am Straßenrand oder auf Bäumen entsorgten Leihrädern z.B. in München, und auch die hohe Unfallgefahr war aus anderen Ländern bekannt.
Außerdem war und ist auch abzuschätzen, dass die Roller hauptsächlich als Ersatz fürs Radfahren und zu Fuß gehen benutzt werden. Umweltnutzen also gleich null (wenn man die aufwendige zu produzierenden und entsorgenden Akkus mit in Betracht zieht). Weiterer negativer Nebeneffekt: die Menschen bewegen sich noch weniger selbst.

Zivilisation ist die unablässige Vermehrung...

... unnötiger Notwendigkeiten.
Ob Mark Twain schon erahnt hatte, dass irgendwann mal Erwachsene mit Tretrollern durch die Innenstädte düsen und das auch noch als umweltfreundlich betrachten?
Wer weiß...

Selten solch ein ueberfluessigen Artikel gelesen.

Die Tagesschau uebertrifft sich immer wieder selbst in ueberfluessigen Nachrichten.
Um mich zu informieren, ist die Tageschau leider nicht mehr geeignet. Ist das ein Versuch Populisten wieder an TS zu binden?
Fuer Menschen die sich informieren moechten empfehle ich Journal21.ch.
Auch wenn da nur wenige Artikel erscheinen, sind sie meist sehr gut recherchiert und informieren ueber ein Thema umfangreich ohne die Deutsche Brille mit Scheuklappen und getoenten Glaesern. Danke.

@14:15 von vweh

Ist ja (fast) alles soweit richtig, allerdings konkurriert der E-Scooter in keinster Weise mit dem Autofahren, sondern hauptsächlich mit Zufußgehen, Radfahren und dem ÖPNV. Und da schneiden die neuen Spielzeuge im Öko-Vergleich ganz, ganz mies ab. Mal ganz abgesehen von der geradezu abartigen Fahrphysik, die im Wesentlichen die Fahrer selbst gefährdet.

Ich sage das normal nicht, aber den Mist braucht kein Mensch.

Ich gehöre der großen

Ich gehöre der großen Mehrheit an, die diese Dinger nicht braucht und der Einführung skeptisch gegenüber stand; ich gehöre auch der (noch) kleinen Minderheit an, die von einem E-Scooter schon haarscharf über den Haufen gefahren wurde. Und dass diese Dinger auch vom Verkehrtsminister Scheuer gehypt wurden, hatte politisch einen ganz einfachen Grund: Ihm war jedes Thema recht, um von seinem Mautdesaster abzulenken.

vweh 14.15

Die E-Scooter sind doch kein Verkehrsmittel, sondern Spielzeuge für kindliche Gemüter. Mit denen wird doch kein Auto ersetzt sondern das zu-Fuß gehen. Oder glauben Sie im Ernst, damit kämen die Pendler zur Arbeit und die Leute zum Einkaufen? Dass die Dinger gefährlich sind, war klar; weil die Fahrer meinen, für sie gälten Verkehrsregeln nicht. Ist doch ein Späßchen, durch Fußgängerzonen zu cruisen und Omas zu erschrecken.

Kein Plan, keine Verantwortung - aber maximaler medialer Effekt

„Zwischenbilanz zu E-Scootern -
Gefährlich, nervig, nicht umweltfreundlich“

Und noch dazu scheinen die Dinger Unternehmern, die sich nicht mit allzu vielen Skrupeln belasten mal wieder eine ideale Gelegenheit zu bieten, die Arbeitskraft anderer für ihre eigenen Zwecke auszubeuten (was übrigens offenbar ein ganz typisches Merkmal vieler Geschäftsmodelle der „Neuzeit“ zu sein scheint), wie der geneigte Leser u.a. gestern in der „heute-show“ (zdf.de/comedy/heute-show, ab der 10. Sendungsminute) erfahren konnte.

Typisch diese Tagesschau de

Alles schlechte am Anfang in der Headline, wieviel Freude das ganz vielen Leuten gemacht hat und es immer noch tut, wäre eine Info Wert! Leute in der Redaktion, denkt einfach mal nach!!!!

Alles für unsere Spassgesellschaft

Die Probleme lagen auf der Hand. Trotzdem erst mal einführen und dann schauen was passiert.
Wer sich mal informieren möchte:
Googelt mal auf YouTube - Lithium Abbau/Gewinnung in Brasilien und Afrika.
Von China ganz zu schweigen...

Deutschland - das Land der Innovationen

Man könnte das Gefühl haben, dass einige Politiker schon 2-3 Jahre vor Einführung der E-Scooter mit dem elektrobetriebenen Brett auf Minirädern gefahren sind und dabei zu häufig auf den Kopf gefallen sind.
All die innerhalb kürzester Zeit deutlich sichtbaren Probleme dieser riesigen Innovation sollten einem normal denkenden Menschen schon vor Einführung klar gewesen sein. Da braucht man kein Verkehrsplaner sein, kein Wissenschaftler, der CO2-Bilanzen aufstellt, es reicht gesunder Menschenverstand, um vorher schon sagen zu können, da kann nur Mist bei rauskommen. Da werden tausende E-Scooter insbesondere in die Großstädte "gepfeffert", in denen schon für Radfahrer und E-Bike-Fahrer keine ausreichende Verkehrsinfrastruktur besteht. Gesetzliche Rahmenbedingungen gegenüber den E-Scooter-Verleihfirmen sind Mangelware. Allerdings machen die kurzfristig gutes Geld damit. Und der ganze Unsinn soll dann am Besten in 1 oder 2 Jahren durch teure Analysen überprüft werden. Externe Berater?

CO² trotz Muskelantrieb

#WolfgangVonGpunkt

Auch ein Fahrrad muss hergestellt werden (gleichermaßen Reserveteile und Teile für die Wartung plus Zubehör). Dabei wird Energie verbraucht. Diese wird in CO²-Äquivalente umgerechnet und auf die zu erwartende Anzahl km umgelegt (macht man übrigens auch bei Kraftstoffbetriebenen Fahrzeugen so, da kommt dann natürlich noch der Kraftstoffverbrauch zu).
Die 5 g sind natürlich im Verhältnis zu den Werten von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren marginal, aber eben nicht gleich Null.

Unnötige Diskussion

Tja, früher ist man viele Strecken eben zu Fuß gelaufen und es hat auch keinem geschadet. Dazu ist der E-Scooter beim Ausleihen sehr teuer und in meinen Augen auch nur ein reines Spaßfahrzeug. Kann man ja auch dafür benutzen, um Spaß zu haben, auch gerne zu zweit, auch wenn das natürlich für den deutschen Amtsschimmel usw. dann ein Dorn im Auge ist. Spaß haben oder gegen die Fahrzulassung verstossen: Geht hier in Deutschland scheinbar gar nicht mehr. Und man kann sich natürlich bei einem fahrenden Fahrzeug auch verletzen, besonders aber wohl der Deutsche und deshalb müssen dringend Sicherheitssysteme eingebaut werden, wie z.B. Airbag, Blinker, Fahrassistenzsysteme, usw.

um 14.07 von Sternenkind, Richtig -und auch nicht

Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu: In Deutschland gibt es zu viele Verbote und Regulierungen. Der Schilderwald auf den Straßen wird immer unübersichtlicher, Bauvorschriften, Fahrverbote, Plastiktütenverbot ... das alles ist nervig. Noch schlimmer finde ich, dass das Missachten von Ge- und Verboten toleriert und nicht sanktioniert wird. Dann kann man sich die ganzen Vorschriften gleich sparen.
In meinem Heimatort Bremen regulieren die Grünen vieles: Straßenverengungen werden aufgepinselt, "Fahrradstraßen" rot angestrichen, Einschränkungen für Dieselfahrzeuge, sinnlose Baubeschränkungen für kleine Bauherren ... Andererseits: Fahrradfahrer nutzen am liebsten die Fußwege, auf den Fahrradstraßen wir rücksichtslos mit Rollern und getunten E-Bikes gerast, Kleinkinder werden angeherrscht und weggeklingelt. Dass Einbahnstraßen und Radwege gegen die Fahrtrichtung genutzt werden, versteht sich von selbst und wird nicht sanktioniert.
Mir würde die normale StVo reichen, für alle, auch für E-Roller

Orginal Schrott

Keine Frage zur Herkunft der Batterien?
Sollten sie in Berlin wohnen,das fragen sie mal bei der Feuerwehr,wieviel Dinger davon schon aus dem Landwehrkanal oder Spree geholt wurden.

fast jeder hat es geahnt.

Warum nicht Herr Scheuer? Ein Grund für die Unzufriedenheit der Bürger, sind solche "weitsichtigen" Politiker wie Herr Scheuer. Leider kann man diese Liste noch sehr verlängern. Da reichen die hier verfügbaren Zeichen nicht aus. Das Problem ist größer als die lächerlichen E-Roller.

Wer prügelt denn auf

Wer prügelt denn auf Fahrradfahrern rum?
Was die E-Scooter angeht, kann ich ihnen versichern, dass diese fast nur missbräuchlich Verwendung finden.
Meistens werden diese von Touristen verwendet, oft zu zweit auf einem Scooter und häufig unter Einfluss von Alkohol und oder anderer Drogen.
Desweiteren fahren die auch gerne auf Fahrradwegen in falscher Richtung mit Vollgas. Diese Dinger sind eine Plage, allerdings liegt das natürlich an den absolut verantwortungslosen und unreifen Nutzern.
Aber versuchen Sie mal Menschen Vernunft beizubringen. Da ist es bestimmt eine einfachere Maßnahme, die Nutzung besser zu regulieren.
Wenn Sie das nicht glauben, lade ich Sie gerne mal dazu ein einen Tag in Berlin Mitte/Friedrichshain/Kreuzberg/Neukölln zu verbringen. Sie werden ihre Meinung schon nach wenigen Stunden überdenken.

Freude gemacht @ Bora 14:47

Sind dabei die mit 1,5 Promille gemeint oder die, die im Krankenhaus gelandet sind?

Dies ist kein neues Verkehrsmittel

dies ist ein Spaßfahrzeug, das zusätzlich zu den PKW genutzt wird. Dadurch kann man nicht die Gesamtzahl der Verletzten oder Toten gegeneinander aufrechnen. Es sind Unfälle und Verletzte zusätzlich, es sind zusätzliche Behandlungen notwendig. Und es ist zusätzliches CO2, dass generiert wird.
Niemand prügelt auf Fahrradfahrer herum in den Medien. Aber wenn Radfahrer oder Scooterfahrer denken, sie stehen ausserhalb der Gesetze, fahren betrunken, verursachen Unfälle, gefährden Menschen, dann kann man nicht auf die bösen Autofahrer verweisen.

Am 14. September 2019 um 14:17 von guggi

" Hä?

Wenn ein e-Scooter incl Herstellung halb so viel CO2 produziert wie ein PKW kann ein e-Auto (z.B. Tesla) unmöglich weniger CO2 produzieren als ein normaler PKW. "

Na ja, es gibt schon lange Tabellen, wie viel ein PKW fahren kann, bis die CO2 Einsparung für E-Autos wirksam wird.
Außerdem ist die Batterie auch noch Sondermüll, und Autos werden unnötig schwer. Beste Alternative wäre unter anderem GAS. Und Gas wäre auch am leichtesten um zurüsten, bei Fahrzeugen und auch vorhandenen Tankstellen.

Und die Roller sind Lebensgefährlich für Fahrer und Passanten, besonders für Alte oder Menschen die behindert sind oder Hörgeräte tragen.

@ 14:30 marmolada....

Sehr gute Frage, überlege ich mir auch immer :)
Aber elektro ist doch sauber sagen plötzlich alle :(

Betriebspause

Die schon vorhandenen E-Roller Anbieter (die richtigen Roller/Scooter) stellen ihren Betrieb über die Wintermonate ein.
Das wird bei den Tret-Scootern bestimmt auch so gehandhabt werden.

@ WolfgangVonGpunkt

CO2-Emission Fahrrad? Wie erklären sich die 5 Gramm CO2 als Emission pro gefahrenem Kilometer Fahrrad?

Das frage ich mich auch, denn allein durch die Atmung entstehen ja schon 7 Gramm pro km.

Hype

Man sollte halt beim derzeitigen Klimahype nicht jeden Sch****,den uns die Chinesen reindrücken, mitmachen. Naturschutz ist wesentlich komplizierter!

selber Schuld

Das kommt davon, wenn man vor lauter Aktionismus jede Zeitgeist- Blase aus USA oder von anderswo unkritisch nachäffen will ... War von Anfang an populistischer Unfug, das Ganze.
Umweltfreundlich? Wohl kaum. Besser wäre es, fußläufig oder mit dem Fahrrad die geringen Entfernungen zu bewältigen (und gesünder alle Mal).
Wo kriegen wir für D. endlich kompetente und weitsichtige Politiker her, die uns vor solchen Auswüchsen bewahren?

Leider keine Überraschung

Wer mit gesundem Menschenverstand ausgestattet ist, dem war von vornherein klar, dass die Elektroroller für Wege in Anspruch genommen werden, die bis dato zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem ÖPNV zurückgelegt wurden, d.h. es konnte überhaupt nicht zu einer CO2-Einsparung kommen (außerdem sind die Dinger für jeglichen Transport ungeeignet, selbst ein schwerer Rucksack ist schon ein Problem); Autofahrer jedenfalls würden und werden die nicht locken können.
Aber: Als neues Fun-Gerät kann man den E-Roller immer öfter in Benutzung sehen und trotz aller Beteuerungen stehen die auch immer wieder wild irgendwo - und alleine das einsammeln (natürlich mit einem Lastauto) verursacht wieder CO2.
Was bleibt: Neue Gefahrenquellen für die Nutzer, aber auch für Fußgänger, denn trotz Kennzeichen hält sich kaum jemand an die Regeln.

Unter dem Strich also mal wieder ein typisches Beispiels von verkorkster Verkehrspolitik, so wie wir das in den letzten Jahren seitens der CSU-Minister gewohnt sind.

Es war absehbar, dass das ein

Es war absehbar, dass das ein völliges Desaster wird. Zuvor haben viele Metropolen ihr Desaster mit vermüllten Städten mit Leihrädern erlebt. Da muss man schon beide Augen sehr doll zukneifen, um das Unheil nicht kommen zu sehen

Da bisher noch alles, was der

Da bisher noch alles, was der Verkehrsminister gesagt oder verzapft hat, Unsinn, teuer, gefährlich, umweltschädlich und/oder nicht mit EU-Recht vereinbar war - wieso sollte es hier anders sein? Im Grunde kann man es schon allein deswegen ablehnen, _weil_ Herr Scheuer es unterstützt.

@ Bora

... wieviel Freude das ganz vielen Leuten gemacht hat und es immer noch tut, wäre eine Info Wert!

Dann kommt die Info jetzt: Bin letzte Woche mit dem Wagen ein langes Stück Straße hinter zwei Scootern hergefahren, über mehrer Ampeln hinweg. Das hat den beiden alkoholisierten Jugendlichen sichtlich Spaß gemacht. Dann haben sie die Autospur sogar wieder freigegeben, wie nett.

E-Bikes, E-Roller und Normale

Mit den E-Bikes und E-Rollern auf den Fahrradwegen wird es zu eng auf den Fahrradwegen, da kommt man sich mit einem normalen Rad wie ein Hindernis vor. Nun müssen also Fahrradstraßen her. Bitte mal googlen "Diese Farbe ist Irrsinn", das betrifft rot angepinselte Straßen in Bremen. Diese Straßen sind viel zu eng.Es ist weder den Radfahrern, noch den E-Roller-Fahrern noch den Autofahrern möglich, den vorgeschriebenen Abstand von 1,5m zueinander einzuhalten. Macht ja nix - erstmal machen, später nachdenken.

Wissenschaftliche Evaluierung in 3 Jahren

Ich gehe davon aus, dass man bei der wissenschaftlichen Evaluierung in 3 Jahren zu dem Ergebnis kommt, dass bei der Einführung der E-Scooter nur das integrierte Smartphone und die integrierte Soundbox nicht eingeplant wurde und wird dementsprechend nachrüsten....

Und zukünftige Modelle werden noch mit einer Ladefläche nachgerüstet, damit sie auch in den Amazon-Lieferdienst eingebunden werden können.

Ach Mist, zu viel verraten. Mit dem Patent will ich ja selber an den Markt....

Wer erwartet hat das in einer

Wer erwartet hat das in einer Gesellschaft in der Egoismus oberstes Gebot, Rücksicht und fairer Umgang miteinander Fremdworte sind. Wo ein großer Teil der Bevölkerung den Respekt vor fremden Eigentum verloren haben, ein miteinander der verschiedensten Vortbewegungsmittel funktioniert der ist wohl die lezten Jahre blind durch die Straßen Deutschlands gelaufen.

Für die Erkenntnis, dass die

Für die Erkenntnis, dass die Fahrten mit den E-Scootern zu keiner CO2 Reduktion führen, braucht es nun wirklich keine Studie. Ich sehe ausschliesslich Jugendliche bis junge Erwachsene im innerstädtischen Bereich fahren. Dort, wo der öffentliche Nahverkehr sehr gut ausgebaut ist.
MfG

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