Extremwetter vertreibt Millionen Menschen

13. September 2019 - 12:32 Uhr

Überschwemmungen und Zyklone machen immer mehr Menschen zu Flüchtlingen im eigenen Land: Im ersten Halbjahr 2019 waren es laut einem Expertenbericht sieben Millionen. Und die Zahl könnte sich noch mehr als verdreifachen.

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Kommentare

Und das sind erst die Anfänge

Wir erleben gerade erst die Anfänge des Klimawandels, die Wetterextreme werden sich von Jahr zu Jahr immer weiter verstärken.
Und dann gibt es immer noch diejenigen, die Zeter und Mordio schreien wenn man ihnen das sinnlose herumheizen auf der Autobahn verbieten möchte, weil "Freie Fahrt für freie Vollhonks"

Es werden immer mehr

Menschen in Not graten.
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Extreme Wetterereignisse haben im ersten Halbjahr 2019 einem Bericht zufolge weltweit rund sieben Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht. Hinzu kämen fast vier Millionen Menschen, die im eigenen Land - vor allem in Afrika und im Mittleren Osten - vor Krieg und Gewalt geflohen seien.
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Daher müssen Weltweit dringend Maßnahmen zum Gegensteuern des CO2 Ausstoß unternommen werden. Auch wenn D. schon eine Vorreiter Rolle spielt,doch im Alleingang können wir das nicht schaffen.

Die Effekte der Klimaerwärmung

Es geht schneller als irgendjemand jemals gedacht hat - der Anstieg der Temperatur verhält sich wohl eher exponentiell als linear.

Wehe der sibirische Geist kann zur Gänze aus seiner Flasche entweichen - dann Gnade uns Gott!

auf lange Sicht unbewohnbar...

....so manche Teile unserer Erde.
Aber Stürme und Dürren war und wird es immer geben.
Ist Gehen dann wirklich alles, was bleibt ?

Deutlich

Es wird deutlich, dass wir uns mit etwas angelegt haben, dass größer ist als wir. Dieses wird auch die Klimaveränderungsleugner "hinwegspülen". Stand auch schon 'mal einem nicht wissenschaftlich verfassten Buch...

Ja und?

Wichtige Player stellen die Klimafrage ins Abseits bzw. bleiben hinter ihren Zielen zurück. Dafür müssen alle dank Trumps "Impuls" mehr für Rüstung ausgeben, obwohl die enormen Rüstungsausgaben vielleicht eher für Umweltverbesserung angelegt wären. Andererseits ist es nur konsequent, dass wenn man durch unterlassene Umweltleistungen immer mehr Menschen in die Flucht treibt, man starkes Militär braucht, um die an den Grenzen aufzuhalten.

Die Regenzeit kommt nicht mehr Regelmäsig

Dadurch sind Staudämme fast leer die für Strom und Wasser gebraucht sind. In Namibia darf jeder nur 50 Liter am Tag nutzen. 41% des Landes gehört ehemaligen weise reiche Kolonisten Familien (viele Deutsch Sprachig) die in deren Fleisch Produktion viele Wasser intensive Kühe nutzen anstatt weniger Wasser intensives Fleisch zu produzieren wie Orex und Kudo Fleisch (sehr lecker). Die Farmer zu Enteignen geht nicht wie Beispiel Zimbabwe zeigt. Der Rest der Bevölkerung sind Arm und 66% haben Aids.

zu viele Menschen

Die Bevölkerung auf der Erde hat sich seit 1900 von 1,6 auf 7,8 Mrd (2018) fast verfünffacht.
Es werden Regionen besiedelt, die früher wegen der Gefahren durch Stürme, Überschwemmungen Erdrutsche etc. gemieden wurden.
Also sind die Millionen Binnenflüchtlinge keine Folge des Extremwetters, das es zyklisch immer auf der Erde gegeben hat, sondern eine Folge der Besiedelung gefährlicher Regionen.

Ruinöse Profitjagd?

Dass "extreme Wetterereignisse" zu Massenvertreibungen führen, weiß "tagesschau.de" am Freitag, dem 13. September, zu berichten. Berichtet wird aber leider nicht über die Ursachen der extremen Wettereignisse, die immer mehr Menschen zu "Flüchtlingen im eigenen Land" machen. Gestattet sei deshalb die Frage, ob der Grund für die extremen Wetterereignisse vielleicht die bedenkenlose Jagd der Marktwirtschaftsunternehmen nach Maximalprofit ist, indem sie Mensch und Natur mittels eines gewaltigen CO2-Ausstoßes ruiniert?

Klimawandel

... ,man darf gespannt sein, wann der Letze versteht, dass es nicht 5 vor zwölf sondern eher 5 nach zwölf ist und Mutter Natur längst damit begonnen hat, den Versuch "Homo Sapiens" als Fehlversuch abzuschalten...

Jetzt stelle man sich nur einmal vor ...

... es gäbe einen Klimawandel, der diese Extremwetter entstehen lässt!
+++Ironiemodus AUS+++
Die Zeiten, wo wir uns gemütlich in unserem mitteleuropäischen Klima zurücklehnen und ggfs. mal zu Weihnachten zur Gewissensberuhigung ein paar Euro für die Hungernden in der Dritten Welt spenden konnten, sind ein für alle Mal vorbei.
Jetzt holen uns die Folgen des jahrhundertelangen Raubbaus an der Natur und der Umweltzerstörung zugunsten der Profitgier der großen Konzerne mit aller Wucht ein.
Ich hoffe nur, dass noch genügend Anstand in den Menschen übrig ist, auch die Konsequenzen zu tragen, und den Menschen, die ihre Heimat verlieren, eine helfende Hand zu reichen.
Angeblich sind wir ja das christliche Abendland. Jetzt können wir beweisen, ob diese christlichen Werte hier noch etwas zählen.

Geht so seriös?

"Damit könnte 2019 eines der verheerendsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen werden, so die IDMC."

Der Link zu den Seiten der IDMC führt zu einem Diagramm der Jahre 2013-2019. 2019 extrapoliert bis zum Ende des Jahres aus dem Mittelwert der Jahre davor.
Nichts in diesem Diagramm zeigt irgend etwas Besonderes für 2019. Alles liegt in der Schwankungsbreite der Werte der Jahre davor. (ca 5 Millionen Mitte bis Ende der Jahre, direkt aus dem Diagramm ablesbar) .
2017 war der Wert Mitte des Jahres gleich wie 2019. 2016 um 1 Million niedriger. Bei einer Abweichbreite von 5 Millionen, 2019 ganz im Rahmen.
Ende des Jahres war 2013 so groß wie die 2019 Prognose (22 Mio). 2016 war der Endwert mit ca 25 Mio. höher als die 2019 Prognose.

Damit ist 2019 bisher ganz in der Schwankungsbreite der Vorjahre. Wie jedes Jahr im Juni könnte(!) das Jahr noch zu bis zum Ende zu "einem der verheerendsten" werden.
Nur die bisherige Entwicklung rechtfertigt diese Glaskugel-Aussage nicht.

Verteilen.

Die Menschen sollten dauerhaft auf die 10 Länder mit dem höchsten CO²- Ausstoß pro Kopf verteilt werden. Dabei sollten die Menschen wählen können, in welches Land sie gerne wollen. Das ist doch das Mindeste, was die Umweltsünder als Schadensausgleich leisten können. Vielleicht hilft das auch beim Umdenken.

... und da glauben dann

... und da glauben dann etliche gestrige Abschottungsfanatiker und Klimazerstörungsleugner, die sich bei uns parteilich zusammengeschlossen haben, sie könnten durch "Grenzen dicht" auch nur ansatzhaft eines der Probleme lösen.

Wirksame (Ab-)Hilfe heißt Bürokratie durch Pragmatismus ersetzen

"Bis Jahresende könnte sich die Zahl der durch Wetterereignisse Vertriebene auf 22 Millionen mehr als verdreifachen, schreibt die Beobachtungsstelle. Zur Begründung heißt es, die zweite Jahreshälfte sei anfälliger für Wetterrisiken. Damit könnte 2019 eines der verheerendsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen werden, so die IDMC"

Aber diese "Ehre" gebührt 2019 nur deshalb, weil die Daten für die nächsten Jahre naturgemäß noch nicht vorliegen.
Und angesichts der Tatsache, dass alle vernünftigen Annahmen bzw. alle auf validen, wissenschaftlich gesicherten Daten beruhenden Prognosen dafür sprechen, dass sich die Faktoren, die diese Naturkatastrophen auslösen in Zukunft noch weiter verstärken werden, spricht nichts dafür, dass die besser ausfallen werden:

""Der Fakt, dass die meisten Vertreibungen mit Stürmen und Überschwemmungen zusammenhingen, legt nahe, dass Massenvertreibung durch extreme Wetterereignisse zur Norm wird""

Darauf muss sich die Weltgemeinschaft endlich einstellen.

Extreme Wetterereignisse werden weiter zunehmen

Extreme Wetterereignisse werden weiter zunehmen, weil wir nur den Ruf des Geldes folgen. Geld wird unseren Planeten zerstören, unseren Lebensraum und somit die Zukunft unserer Kinder.

Immer wieder wird nach den Kosten gefragt, anstatt zu fragen, wann fangen wir endlich an die Schadstoffbelastungen zu reduzieren, die sich in der Atemluft befinden.

Mann sieht diese kleinen schwarzen Partikel, die sich in der Luft befinden: Wenn es z.B. regnet und wir das Regenwasser in einem Eimer auffangen dann setzten sich diese Partikel am Boden des Eimers ab. Regen nimmt diese Partikel auf und wäscht die kontaminierte Luft, Luft die wir einatmen müssen.

Diese Partikel sind von Containerschiffe, Kreuzfahrtschiffe, Autos, LKWs, Kohlekraftwerke und so weiter. Es sind Verbrennungsrückstände von unverbrannten fossilen Kraftstoffen.

Jetzt brennen auch noch überall die Wälder!

Fangt endlich an, unseren Planeten und unser Lebensraum zu retten. Wir haben keinen zweiten Planten B.

Ist in Wahrheit überhaupt nichts Neues!

Weshalb leben heutzutage so WENIGE Menschen zum Beispiel in der Sahara, in der Namib oder in der Wüste Gobi?

Richtig, aufgrund der fortgesetzten Klimaerwärmung nach der letzten Eiszeit!

Mein Gesamtfazit daher:
Wanderungsbewegungen von Menschen aufgrund veränderten klimatischen Bedingungen gab es in der gesamten Menschheitsgeschichte schon IMMER und überall auf der Welt!

NIX Neues also!

Die Erde

ist nicht in der Lage soviel Menschen zu verkraften. Es ist zuviel, zuviel Menschen, zuviel Autos, eben alles. Was mit zu anfängt ist immer schlecht. Die Erde bereinigt sich mit Warm und Kaltzeiten selbst, das werden wir nicht aufhalten.

Auch die Haltung des Menschen -

- zu "Fremden" wird sich notgedrungen ändern müssen.

Das ist mir wieder einmal beim Lesen des Artikels klar geworden.
Aus Binnenflüchtlingen werden auch 'Außenflüchtlinge' werden.

Die Antwort auf diesen Totalwandel, dieser schon erahnbaren Völkerwanderung KANN nicht sein: Grenzen dicht, 'die sollen wieder zurückgebracht werden'.

Es ist schon erstaunlich:
der Wetterwandel ZWINGT die Menschen auf eine neue - humane - Evolutionsstufe sozusagen:
die Abschaffung von nationalem Denken.

Das nationale Denken hatte seine Zeit - und war berechtigt -, dessen Abschaffung ist NUN berechtigt und hat JETZT seine Zeit.

Egal, wie viel nationale oder nationalistische Parteien nun aus dem Boden gestampft werden:
auch sie werden sich dem Massenflüchtlingsstrom nicht in den Weg werfen können.

Besser, sie packen mit an, statt sich in irrealen Phantasien zu ergehen: die Recht-Außen-Parteien könnten diese Menschen in Not in die Not zurücktreiben.

Das ist leere Phantasie.

So beisst sich die Katze in den Schwanz

Klimawandel leugnen, Flüchtlinge abweisen! Diese idiotische Denkweise führt zu keiner Problemlösung, sondern wird noch mehr Probleme schaffen! Unruhen, humanitäre Katastrophen, ja sogar Kriege sind die Szenarien, die uns alle betreffen könnten, wenn wir weiterhin einfach nur zusehen und auch noch dem Populisten hinterherlaufen, die mit Halbwissen beladen die Klimeverleugnungen von der Kanzel schreien, nur um eine Alternative zu besetzen, die jeder intelligente Mensch wiederum einfach nur ad absurdum führen muss!

12:56 von my comment

"auf lange Sicht unbewohnbar...
....so manche Teile unserer Erde.
Aber Stürme und Dürren war und wird es immer geben.
Ist Gehen dann wirklich alles, was bleibt ?"

Seltsame Frage.
Die Alternative wäre: bleiben und sich verschütten lassen.

Haben Sie realisiert, dass "Stürme und Dürren" zur Zeit nicht das sind, was es 'schon immer' gab?

naja

so lange wir Spezialisten haben, die uns täglich erklären, die Menschen wären gar nicht auf der Flucht, sondern seien nur zu Hause weggegangen, um bei uns eine "Rundum-Vollversorgung aus dem deutschen Sozialsystem" zu erhalten …

… werde ich diesen Spezialisten wohl auch weiterhin wünschen, mal in solch eine Lage zu geraten. Quatsch, tue ich natürlich nicht wirklich. Aber ich glaube, auf den ersten Post, demzufolge die Meldung von den Gutmenschen lanciert wurde, brauchen wir nicht lange zu warten.

Ach...

Und dass Menschen jetzt dort Siedlungen bauen, wo früher nicht genau aus den Gründen nicht gebaut wurde, spielt jetzt gar keine Rolle?

Gerade in Indien war das ein Thema und auch die ARD hat darüber berichtet. Bauen ohne Genehmigung in Gebieten, die eh schon für Überschwemmungen bekannt sind wird immer häufiger.

Natürlich ist Armut der Grund, aber man müsste doch so langsam darüber sanieren, wie man diese Armut nachhaltig und effizient los wird.
(Ja, wieder das Thema Bildung, Frauenrechte und Familienplanung - alles gleichermaßen wichtig und parallel zu betreiben. Oder in welchen Ländern gibt es die meisten Flüchtlinge?)

Es werden immer mehr Menschen ...

... (in Not geraten).

Fürwahr.
Es werden also nicht nur immer mehr Menschen in Not geraten, sondern in erster Linie werden es immer mehr Menschen.
Und die siedeln, wo noch Platz ist, in Überschwemmungsgebieten. Die quetschen alles aus diesem Planeten heraus, streiten sich mehr denn je um die Resourcen.

Damit passt es auch zusammen, dass Menschen durch Wetterereignisse und Kriege auf der Flucht sind. Alles Ursachen von Überbevölkerung. Es überrascht auch nicht, dass der Schaden bei mehr Menschen größer wird - weil nämlich in erster Linie mehr Menschen betroffen sind.

Wie wäre es mal wieder mit einem Faktenfinder? Es ist O.K., Anzeichen vom Klimawandel, die einwandfrei belegt sind, zu benennen. Aber es ist der Diskussion nicht dienlich, alles Elend in einen Topf zu schmeißen.

Vorreiterrolle

Lieber Schiebaer, da haben Sie keinen aktuellen Stand. Dank der langen Jahre CDU-geführter Regierung ist D ein absoluter Nachzügler. In Europa sind nur eine Handvoll Länder schlechter. Der CO2-Ausstoß sinkt seit Jahren nicht mehr. Außer Reden ist unter Frau Merkel nichts gewesen.
Wo Sie natürlich recht haben, ist dass die Katastrope Klimawandel in Fahrt kommt.
Die Prognosen liegen bei drei Grad und bis Ende des Jahrhunderts bei nur noch 1 bis 3 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Der Weg dahin wird entsetzlich.
Ich bitte also Alle in Ihren Möglichkeiten CO2 einzusparen. Ich persönlich liege bei 5t Emissionen an CO2 es und werde voraussichtlich nächstes Jahr darunter liegen.
Ich empfehle den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes zur Selbstanalyse.

Bericht:Millionen Binnenflüchtlinge wegen extremen Wetters...

Eine Folge des Klimawandels wegen des CO2-Ausstoß.
Aber wo finden die Fluchtbewegungen am meisten statt ? Doch in Ländern oder aus Ländern,die am wenigsten Emissionen produziert haben.Ganz im Gegensatz zur nördlichen Halbkugel.Europa und Nordamerika.So trägt die dritte Welt auch die meisten Folgen.

12:45 von hallo_frosch

Und das sind erst die Anfänge
Wir erleben gerade erst die Anfänge des Klimawandels, die Wetterextreme werden sich von Jahr zu Jahr immer weiter verstärken
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Wann war denn genau der Anfang des Klimawandels?
Ich denke der lag irgend wo vor 4,6Milliarden Jahren-folglich haben weder sie noch irgend ein anderer Mensch den Anfang des Klimawandels erlebt.
Im Laufe der Erdgeschichte gab es Extreme, die mit der heutigen Klimalage nicht im Entferntesten vergleichbar sind-und das ganz ohne Menschen.

wie war das mit dem Jakob

den 7 fetten .... den 7 mageren Jahren
scheinbar hatten da andere, vor 3.000 Jahren schon,
so ihren Ärger mit den Unbillen der Natur, dem Klima

13:14 von Keilstein

Deutlich
Es wird deutlich, dass wir uns mit etwas angelegt haben, dass größer ist als wir. Dieses wird auch die Klimaveränderungsleugner "hinwegspülen". Stand auch schon 'mal einem nicht wissenschaftlich verfassten Buch...
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Klimaveränderungsleugner?
Meinen sie damit die, die der Meinung sind, dass sich das Klima seit Entstehung der Erde ständig verändert hat.
Also alle Wissenschaftler dieser Welt?

Wo bitte ist das Problem ... ?

Wikipedia wird jedem sagen , daß Bangladesh in den letzten 20 Jahren 1998 , 2004 , 2017 und 2019 Flutereignisse hatte . 1998 sollten 75 % des Landes geflutet gewesen sein . 1998 betrug die Bevölkerungszahl 126 Millionen , 2017 164 Millionen . Heisst also Überschwemmungen sind nichts besonderes in Bangladesh sondern regelmässige Naturereignisse , die mit zunehmender Bevölkerungsdichte immer mehr Menschen beeinflussen werden. Wenn nach dem Bericht der weltweite Anteil derer, die auf Grund solcher Natureignisse ihre Region verlassen, nur bei 20 Millionen liegt , dann ist das global irrelevant und kann durch die Region abgepuffert werden. Das ist kein Anlaß hier Klima bedingte Massenmigration in ferne Länder zu prognostizieren .

14:14, Tada

>>Ach...
Und dass Menschen jetzt dort Siedlungen bauen, wo früher nicht genau aus den Gründen nicht gebaut wurde, spielt jetzt gar keine Rolle?

Gerade in Indien war das ein Thema und auch die ARD hat darüber berichtet. Bauen ohne Genehmigung in Gebieten, die eh schon für Überschwemmungen bekannt sind wird immer häufiger.<<

Ich weiß nicht, ob Sie es wissen, aber dem syrischen Bürgerkrieg ging eine jahrelange Dürre voraus. Den Menschen starb das Vieh, sie verloren ihre Lebensgrundlage.

Das Gangesdelta war immer schon besiedelt, trotz der regelmäßigen Überschwemmungen. Es handelt sich nämlich um einen der fruchtbarsten Landstriche der Erde.

Auch wenn es immer wieder als

Auch wenn es immer wieder als Argument kommt: Die Überbevölkerung ist ein allerhöchstens marginales Thema bei den Ursachen von Flucht und Vertreibung:
Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung aus ethnischen, politischen, religiösen u.a. Gründen sowie Zerstörung von ökonomischen Lebensgrundlagen stehen oben an - und Dürre, Überschwemmungen, Versteppung und andere Auswirkungen der menschenverursachten Klimazerstörung werden immer drängender. Wer ständig die angebliche Überbevölkerung anführt, lenkt wissentlich oder unwissentlich von der ungleichen Verteilung von Ressourcen sowie der ungleichen Beteiligung zwischen reichen und armen Ländern an der Klimazerstörung ab.

Manche Gebiete auf der Erde

Manche Gebiete auf der Erde sind für Besiedlung nicht gut geeignet. Aber 80 Millionen Menschen zusätzlich jedes Jahr brauchen natürlich immer mehr und mehr Raum und Resourcen. Das ist m.E. Das Kernproblem, leider aber auch ein Tabuthema.

@Am 13. September 2019 um 14:10 von Sausevind

Ihnen ist aber schon klar, dass eine begrenzte Fläche nur eine begrenzte Anzahl von Menschen aufnehmen kann - je kleiner umso weniger - und Deutchland hat, wie aus einem einzigen Blick auf einen Globus hervorgeht, eine sehr kleine Fläche verglichen mit der Gesamatoberfläche der Erde.

Die Armen sind also selbst schuld,

weil sie die Frechheit besitzen, Kinder zu kriegen.

Im Englischen gibt es für solches Denken einen treffenden Ausdruck:

"Victim Blaming"

@14:14 Tada

An den Themen arbeiten viele Regierungen in Kooperation mit NGO's. Dies können wir breiter und nachhaltiger unterstützen.
Und beim Thema Bildung und Frauenrechte fallen mir bei uns etliche Gruppen ein, die da Nachholbedarf haben, wie man manchmal auch hier im Forum sieht.

14:41 von Hanno Kuhrt

aber im Gegensatz zu damals,
läßt sich heute mit dem Klimawandel vortrefflich Geld verdienen

14:40, Dr.Hans

>>Bei einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden sind das 0,1 %. Für eine Katastrophenmeldung wegen Klima sehe ich keinerlei Grund. Es gibt allein in Afrika viel mehr hungernde Menschen wg. Überbevölkerung.<<

Sie haben doch gewiss belastbare Zahlen zur Hand, die diese Behauptung unterfüttern, oder?

Das Klima mal wieder ?

Bevor man das in den Raum stellt, sollte man 2 Sachen checken :

1. Extreme Wetterereignisse der letzten sagen wir 100 Jahre studieren und eine Ueberpruefung von deren Staerke durchfuehren.

2. Die Entwicklung der Meerestemperaturen im Indischen Ozean betrachten.
Wer sich selber mal mit dem Thema beschaeftigt hat Weiss, das Meerestempeaturen nicht so sicher zu ermitteln sind wie Lufttemperaturen.

Naturkatastrophen in der heutigen Zeit sind nicht nur wegen des sich aendernden Klimas verheerender als frueher.
Sondern auch, weil die Siedlungsdichte zugenommen hat.

Bei der TS belastbare und nachpruefbare Informationen zu bekommen, waere nicht schlecht.

@DeHahn - 13:19

"Andererseits ist es nur konsequent, dass wenn man durch unterlassene Umweltleistungen immer mehr Menschen in die Flucht treibt, man starkes Militär braucht, um die an den Grenzen aufzuhalten."

In der Richtung passiert doch schon etwas.
In Ullas EU-Kommission werden Migrationsfragen demnächst unter dem Titel "Schutz des europäischen Lebensstils" behandelt. Es gab auch gestern hier bei TS noch einen Artikel dazu, der aber nun verschollen ist.

Kratzte wahrscheinlich zu sehr am Image der frisch gekürten Kommissions-Präsidentin.

14:44, Hanno Kuhrt @13:14 von Keilstein

>>Klimaveränderungsleugner?
Meinen sie damit die, die der Meinung sind, dass sich das Klima seit Entstehung der Erde ständig verändert hat.
Also alle Wissenschaftler dieser Welt?<<

Nein.

Gemeint sind diejenigen, denen dies als Erklärung für das, was momentan passiert, reicht.

@14:44 von Hanno Kuhrt: Klimaveränderungsleugner?

Selbstverständlich hat sich das Klima immer verändert.

Es stellen sich aber die Fragen:
1. Warum ändert sich das Klima?
2. Wie schnell ändert sich das Klima?
3. Was sind die zu erwartenden Folgen?
4. Kann man etwas gegen die Ursachen oder gegen die Folgen der Veränderung tun?

Die "Klimaveränderungsleugner" geben zwar zu, dass sich das Klima ändert, aber sie Leugnen die Schuld des Menschen als Ursache der Veränderung.

Am 13. September 2019 um 13:48 von Chili58

" Verteilen.

Die Menschen sollten dauerhaft auf die 10 Länder mit dem höchsten CO²- Ausstoß pro Kopf verteilt werden. Dabei sollten die Menschen wählen können, in welches Land sie gerne wollen. Das ist doch das Mindeste, was die Umweltsünder als Schadensausgleich leisten können. Vielleicht hilft das auch beim Umdenken. "

Ihnen ist aber schon klar, das dieses nur 1 Jahr funktioniert, dann gibt es nämlich nichts mehr zum verteilen.
Ich weis zwar nicht welche Länder sie meinen, aber von 10 machen da wahrscheinlich nur eins mit.

Wie war doch der berühmte Satz, wer halb Kalkutta aufnimmt, wird selber zu Kalkutta.

Man sollte eher mal nachsehen warum die Menschen nur in bestimmter Menge an bestimmten Orten gesiedelt haben.
Die wussten nämlich warum sie was machten und wo.
Ein Glas Wein ist gesund, 2 Flaschen am Tag sind aber schädlich, wie immer im Leben liegt es an der Menge.

Migration - Völkerwanderung

Völkerwanderungen wiederholen sich in bestimmten Zeiten. Es werden noch viel viel mehr Menschen von Süden nach Mitteleuropa ziehen und das Leben und die Gesellschaft hier komplett ändern.

Klimawandel ändert unser Leben komplett

@ Sisyphos3:
aber im Gegensatz zu damals, läßt sich heute mit dem Klimawandel vortrefflich Geld verdienen

Verdienen nicht, der Klimawandel wird uns Unsummen kosten und er wird unser Leben wie wir es heute kennen komplett umkrempeln. Wir beginnen erst zu begreifen.

@14:44 von Hanno Kuhrt

Klimaveränderungsleugner?
Meinen sie damit die, die der Meinung sind, dass sich das Klima seit Entstehung der Erde ständig verändert hat.
Also alle Wissenschaftler dieser Welt?

Nein, damit werden wohl die gemeint sein, die sich für viel cleverer halten als alle Wissenschaftler der Welt zusammen, und die belegbare und für eigentlich jeden erkennbare Tatsachen tumb mit `hat es schon immer gegeben, auch vor 4 ½ Milliarden Jahren´ `kontern´, weil sie einerseits mit dem Begreifen der Realität schlicht überfordert und andererseits für notwendige Anpassungen in ihrem Leben zu egoistisch, faul und bequem sind.

13:48 von andererseits

und da glauben dann etliche gestrige Abschottungsfanatiker und Klimazerstörungsleugner,

Aus Ihrem Kommentar ist bei dem Wort "Klimazerstörungsleugner" abzuleiten, dass das Klima zerstört wird.

Und wer zerstört jetzt das Klima? Wenn Sie sagen, der Mensch, zählen Sie sich dann auch mit? Dann folgt die weitere Frage, was verwerflicher handelt: Der, der die Klimazerstörung leugnet oder der, der an der Klimazerstörung mitwirkt.

Am 13. September 2019 um 15:38 von fathaland slim

"Die Armen sind also selbst schuld,

weil sie die Frechheit besitzen, Kinder zu kriegen.
Im Englischen gibt es für solches Denken einen treffenden Ausdruck:
"Victim Blaming"
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Keiner verbietet Menschen, also auch Armen Kinder zu kriegen. Nur sollten dann nicht andere Menschen für Ihre Armut in Haft genommen werden, die mit diesen Menschen niemals in Berührung kommen.
Ich als Elternteil entscheide ob ich meine Kinder eine gute Zukunft sichern kann, sollte es nicht der Fall sein, darf ich nicht von anderen fordern "jetzt gebt mir".

@perchta, 15:38 re @sausevind

Ihnen ist aber schon klar, dass eine begrenzte Fläche nur eine begrenzte Anzahl von Menschen aufnehmen kann - je kleiner umso weniger - und Deutchland hat, wie aus einem einzigen Blick auf einen Globus hervorgeht, eine sehr kleine Fläche verglichen mit der Gesamatoberfläche der Erde.

Das ist die gute alte "Das-Boot-ist-voll"-Ausrede. Es ist völlig unsinnig, einen Zusammenhang zwischen der Landesfläche und der Zahl möglicher Einwohner herzustellen, sonst könnten in der Antarktis 5 Milliarden Menschen leben.
Deutschland hat übrigens auch nur einen Anteil von 0,1% an der Bevölkerung des Planeten, produziert aber 0,4% des gesamten CO2-Ausstoßes. Dazu sind wir offenbar nicht zu klein.

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