Ihre Meinung zu: Extremwetter vertreibt Millionen Menschen

13. September 2019 - 12:32 Uhr

Überschwemmungen und Zyklone machen immer mehr Menschen zu Flüchtlingen im eigenen Land: Im ersten Halbjahr 2019 waren es laut einem Expertenbericht sieben Millionen. Und die Zahl könnte sich noch mehr als verdreifachen.

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Kommentare

Und das sind erst die Anfänge

Wir erleben gerade erst die Anfänge des Klimawandels, die Wetterextreme werden sich von Jahr zu Jahr immer weiter verstärken.
Und dann gibt es immer noch diejenigen, die Zeter und Mordio schreien wenn man ihnen das sinnlose herumheizen auf der Autobahn verbieten möchte, weil "Freie Fahrt für freie Vollhonks"

Es werden immer mehr

Menschen in Not graten.
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Extreme Wetterereignisse haben im ersten Halbjahr 2019 einem Bericht zufolge weltweit rund sieben Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht. Hinzu kämen fast vier Millionen Menschen, die im eigenen Land - vor allem in Afrika und im Mittleren Osten - vor Krieg und Gewalt geflohen seien.
#
Daher müssen Weltweit dringend Maßnahmen zum Gegensteuern des CO2 Ausstoß unternommen werden. Auch wenn D. schon eine Vorreiter Rolle spielt,doch im Alleingang können wir das nicht schaffen.

Die Effekte der Klimaerwärmung

Es geht schneller als irgendjemand jemals gedacht hat - der Anstieg der Temperatur verhält sich wohl eher exponentiell als linear.

Wehe der sibirische Geist kann zur Gänze aus seiner Flasche entweichen - dann Gnade uns Gott!

auf lange Sicht unbewohnbar...

....so manche Teile unserer Erde.
Aber Stürme und Dürren war und wird es immer geben.
Ist Gehen dann wirklich alles, was bleibt ?

Millionen Binnenflüchtlinge wegen extremen

Ja und das ist erst der Anfang von etwas viel größerem und gemeineren - wir tun gut daran uns vorzubereiten.

Deutlich

Es wird deutlich, dass wir uns mit etwas angelegt haben, dass größer ist als wir. Dieses wird auch die Klimaveränderungsleugner "hinwegspülen". Stand auch schon 'mal einem nicht wissenschaftlich verfassten Buch...

Ja und?

Wichtige Player stellen die Klimafrage ins Abseits bzw. bleiben hinter ihren Zielen zurück. Dafür müssen alle dank Trumps "Impuls" mehr für Rüstung ausgeben, obwohl die enormen Rüstungsausgaben vielleicht eher für Umweltverbesserung angelegt wären. Andererseits ist es nur konsequent, dass wenn man durch unterlassene Umweltleistungen immer mehr Menschen in die Flucht treibt, man starkes Militär braucht, um die an den Grenzen aufzuhalten.

Die Regenzeit kommt nicht mehr Regelmäsig

Dadurch sind Staudämme fast leer die für Strom und Wasser gebraucht sind. In Namibia darf jeder nur 50 Liter am Tag nutzen. 41% des Landes gehört ehemaligen weise reiche Kolonisten Familien (viele Deutsch Sprachig) die in deren Fleisch Produktion viele Wasser intensive Kühe nutzen anstatt weniger Wasser intensives Fleisch zu produzieren wie Orex und Kudo Fleisch (sehr lecker). Die Farmer zu Enteignen geht nicht wie Beispiel Zimbabwe zeigt. Der Rest der Bevölkerung sind Arm und 66% haben Aids.

zu viele Menschen

Die Bevölkerung auf der Erde hat sich seit 1900 von 1,6 auf 7,8 Mrd (2018) fast verfünffacht.
Es werden Regionen besiedelt, die früher wegen der Gefahren durch Stürme, Überschwemmungen Erdrutsche etc. gemieden wurden.
Also sind die Millionen Binnenflüchtlinge keine Folge des Extremwetters, das es zyklisch immer auf der Erde gegeben hat, sondern eine Folge der Besiedelung gefährlicher Regionen.

Ruinöse Profitjagd?

Dass "extreme Wetterereignisse" zu Massenvertreibungen führen, weiß "tagesschau.de" am Freitag, dem 13. September, zu berichten. Berichtet wird aber leider nicht über die Ursachen der extremen Wettereignisse, die immer mehr Menschen zu "Flüchtlingen im eigenen Land" machen. Gestattet sei deshalb die Frage, ob der Grund für die extremen Wetterereignisse vielleicht die bedenkenlose Jagd der Marktwirtschaftsunternehmen nach Maximalprofit ist, indem sie Mensch und Natur mittels eines gewaltigen CO2-Ausstoßes ruiniert?

Klimawandel

... ,man darf gespannt sein, wann der Letze versteht, dass es nicht 5 vor zwölf sondern eher 5 nach zwölf ist und Mutter Natur längst damit begonnen hat, den Versuch "Homo Sapiens" als Fehlversuch abzuschalten...

Jetzt stelle man sich nur einmal vor ...

... es gäbe einen Klimawandel, der diese Extremwetter entstehen lässt!
+++Ironiemodus AUS+++
Die Zeiten, wo wir uns gemütlich in unserem mitteleuropäischen Klima zurücklehnen und ggfs. mal zu Weihnachten zur Gewissensberuhigung ein paar Euro für die Hungernden in der Dritten Welt spenden konnten, sind ein für alle Mal vorbei.
Jetzt holen uns die Folgen des jahrhundertelangen Raubbaus an der Natur und der Umweltzerstörung zugunsten der Profitgier der großen Konzerne mit aller Wucht ein.
Ich hoffe nur, dass noch genügend Anstand in den Menschen übrig ist, auch die Konsequenzen zu tragen, und den Menschen, die ihre Heimat verlieren, eine helfende Hand zu reichen.
Angeblich sind wir ja das christliche Abendland. Jetzt können wir beweisen, ob diese christlichen Werte hier noch etwas zählen.

Geht so seriös?

"Damit könnte 2019 eines der verheerendsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen werden, so die IDMC."

Der Link zu den Seiten der IDMC führt zu einem Diagramm der Jahre 2013-2019. 2019 extrapoliert bis zum Ende des Jahres aus dem Mittelwert der Jahre davor.
Nichts in diesem Diagramm zeigt irgend etwas Besonderes für 2019. Alles liegt in der Schwankungsbreite der Werte der Jahre davor. (ca 5 Millionen Mitte bis Ende der Jahre, direkt aus dem Diagramm ablesbar) .
2017 war der Wert Mitte des Jahres gleich wie 2019. 2016 um 1 Million niedriger. Bei einer Abweichbreite von 5 Millionen, 2019 ganz im Rahmen.
Ende des Jahres war 2013 so groß wie die 2019 Prognose (22 Mio). 2016 war der Endwert mit ca 25 Mio. höher als die 2019 Prognose.

Damit ist 2019 bisher ganz in der Schwankungsbreite der Vorjahre. Wie jedes Jahr im Juni könnte(!) das Jahr noch zu bis zum Ende zu "einem der verheerendsten" werden.
Nur die bisherige Entwicklung rechtfertigt diese Glaskugel-Aussage nicht.

Verteilen.

Die Menschen sollten dauerhaft auf die 10 Länder mit dem höchsten CO²- Ausstoß pro Kopf verteilt werden. Dabei sollten die Menschen wählen können, in welches Land sie gerne wollen. Das ist doch das Mindeste, was die Umweltsünder als Schadensausgleich leisten können. Vielleicht hilft das auch beim Umdenken.

... und da glauben dann

... und da glauben dann etliche gestrige Abschottungsfanatiker und Klimazerstörungsleugner, die sich bei uns parteilich zusammengeschlossen haben, sie könnten durch "Grenzen dicht" auch nur ansatzhaft eines der Probleme lösen.

Wirksame (Ab-)Hilfe heißt Bürokratie durch Pragmatismus ersetzen

"Bis Jahresende könnte sich die Zahl der durch Wetterereignisse Vertriebene auf 22 Millionen mehr als verdreifachen, schreibt die Beobachtungsstelle. Zur Begründung heißt es, die zweite Jahreshälfte sei anfälliger für Wetterrisiken. Damit könnte 2019 eines der verheerendsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen werden, so die IDMC"

Aber diese "Ehre" gebührt 2019 nur deshalb, weil die Daten für die nächsten Jahre naturgemäß noch nicht vorliegen.
Und angesichts der Tatsache, dass alle vernünftigen Annahmen bzw. alle auf validen, wissenschaftlich gesicherten Daten beruhenden Prognosen dafür sprechen, dass sich die Faktoren, die diese Naturkatastrophen auslösen in Zukunft noch weiter verstärken werden, spricht nichts dafür, dass die besser ausfallen werden:

""Der Fakt, dass die meisten Vertreibungen mit Stürmen und Überschwemmungen zusammenhingen, legt nahe, dass Massenvertreibung durch extreme Wetterereignisse zur Norm wird""

Darauf muss sich die Weltgemeinschaft endlich einstellen.

Extreme Wetterereignisse werden weiter zunehmen

Extreme Wetterereignisse werden weiter zunehmen, weil wir nur den Ruf des Geldes folgen. Geld wird unseren Planeten zerstören, unseren Lebensraum und somit die Zukunft unserer Kinder.

Immer wieder wird nach den Kosten gefragt, anstatt zu fragen, wann fangen wir endlich an die Schadstoffbelastungen zu reduzieren, die sich in der Atemluft befinden.

Mann sieht diese kleinen schwarzen Partikel, die sich in der Luft befinden: Wenn es z.B. regnet und wir das Regenwasser in einem Eimer auffangen dann setzten sich diese Partikel am Boden des Eimers ab. Regen nimmt diese Partikel auf und wäscht die kontaminierte Luft, Luft die wir einatmen müssen.

Diese Partikel sind von Containerschiffe, Kreuzfahrtschiffe, Autos, LKWs, Kohlekraftwerke und so weiter. Es sind Verbrennungsrückstände von unverbrannten fossilen Kraftstoffen.

Jetzt brennen auch noch überall die Wälder!

Fangt endlich an, unseren Planeten und unser Lebensraum zu retten. Wir haben keinen zweiten Planten B.

Ist in Wahrheit überhaupt nichts Neues!

Weshalb leben heutzutage so WENIGE Menschen zum Beispiel in der Sahara, in der Namib oder in der Wüste Gobi?

Richtig, aufgrund der fortgesetzten Klimaerwärmung nach der letzten Eiszeit!

Mein Gesamtfazit daher:
Wanderungsbewegungen von Menschen aufgrund veränderten klimatischen Bedingungen gab es in der gesamten Menschheitsgeschichte schon IMMER und überall auf der Welt!

NIX Neues also!

Die Erde

ist nicht in der Lage soviel Menschen zu verkraften. Es ist zuviel, zuviel Menschen, zuviel Autos, eben alles. Was mit zu anfängt ist immer schlecht. Die Erde bereinigt sich mit Warm und Kaltzeiten selbst, das werden wir nicht aufhalten.

Auch die Haltung des Menschen -

- zu "Fremden" wird sich notgedrungen ändern müssen.

Das ist mir wieder einmal beim Lesen des Artikels klar geworden.
Aus Binnenflüchtlingen werden auch 'Außenflüchtlinge' werden.

Die Antwort auf diesen Totalwandel, dieser schon erahnbaren Völkerwanderung KANN nicht sein: Grenzen dicht, 'die sollen wieder zurückgebracht werden'.

Es ist schon erstaunlich:
der Wetterwandel ZWINGT die Menschen auf eine neue - humane - Evolutionsstufe sozusagen:
die Abschaffung von nationalem Denken.

Das nationale Denken hatte seine Zeit - und war berechtigt -, dessen Abschaffung ist NUN berechtigt und hat JETZT seine Zeit.

Egal, wie viel nationale oder nationalistische Parteien nun aus dem Boden gestampft werden:
auch sie werden sich dem Massenflüchtlingsstrom nicht in den Weg werfen können.

Besser, sie packen mit an, statt sich in irrealen Phantasien zu ergehen: die Recht-Außen-Parteien könnten diese Menschen in Not in die Not zurücktreiben.

Das ist leere Phantasie.

So beisst sich die Katze in den Schwanz

Klimawandel leugnen, Flüchtlinge abweisen! Diese idiotische Denkweise führt zu keiner Problemlösung, sondern wird noch mehr Probleme schaffen! Unruhen, humanitäre Katastrophen, ja sogar Kriege sind die Szenarien, die uns alle betreffen könnten, wenn wir weiterhin einfach nur zusehen und auch noch dem Populisten hinterherlaufen, die mit Halbwissen beladen die Klimeverleugnungen von der Kanzel schreien, nur um eine Alternative zu besetzen, die jeder intelligente Mensch wiederum einfach nur ad absurdum führen muss!

12:56 von my comment

"auf lange Sicht unbewohnbar...
....so manche Teile unserer Erde.
Aber Stürme und Dürren war und wird es immer geben.
Ist Gehen dann wirklich alles, was bleibt ?"

Seltsame Frage.
Die Alternative wäre: bleiben und sich verschütten lassen.

Haben Sie realisiert, dass "Stürme und Dürren" zur Zeit nicht das sind, was es 'schon immer' gab?

naja

so lange wir Spezialisten haben, die uns täglich erklären, die Menschen wären gar nicht auf der Flucht, sondern seien nur zu Hause weggegangen, um bei uns eine "Rundum-Vollversorgung aus dem deutschen Sozialsystem" zu erhalten …

… werde ich diesen Spezialisten wohl auch weiterhin wünschen, mal in solch eine Lage zu geraten. Quatsch, tue ich natürlich nicht wirklich. Aber ich glaube, auf den ersten Post, demzufolge die Meldung von den Gutmenschen lanciert wurde, brauchen wir nicht lange zu warten.

Ach...

Und dass Menschen jetzt dort Siedlungen bauen, wo früher nicht genau aus den Gründen nicht gebaut wurde, spielt jetzt gar keine Rolle?

Gerade in Indien war das ein Thema und auch die ARD hat darüber berichtet. Bauen ohne Genehmigung in Gebieten, die eh schon für Überschwemmungen bekannt sind wird immer häufiger.

Natürlich ist Armut der Grund, aber man müsste doch so langsam darüber sanieren, wie man diese Armut nachhaltig und effizient los wird.
(Ja, wieder das Thema Bildung, Frauenrechte und Familienplanung - alles gleichermaßen wichtig und parallel zu betreiben. Oder in welchen Ländern gibt es die meisten Flüchtlinge?)

Es werden immer mehr Menschen ...

... (in Not geraten).

Fürwahr.
Es werden also nicht nur immer mehr Menschen in Not geraten, sondern in erster Linie werden es immer mehr Menschen.
Und die siedeln, wo noch Platz ist, in Überschwemmungsgebieten. Die quetschen alles aus diesem Planeten heraus, streiten sich mehr denn je um die Resourcen.

Damit passt es auch zusammen, dass Menschen durch Wetterereignisse und Kriege auf der Flucht sind. Alles Ursachen von Überbevölkerung. Es überrascht auch nicht, dass der Schaden bei mehr Menschen größer wird - weil nämlich in erster Linie mehr Menschen betroffen sind.

Wie wäre es mal wieder mit einem Faktenfinder? Es ist O.K., Anzeichen vom Klimawandel, die einwandfrei belegt sind, zu benennen. Aber es ist der Diskussion nicht dienlich, alles Elend in einen Topf zu schmeißen.

Vorreiterrolle

Lieber Schiebaer, da haben Sie keinen aktuellen Stand. Dank der langen Jahre CDU-geführter Regierung ist D ein absoluter Nachzügler. In Europa sind nur eine Handvoll Länder schlechter. Der CO2-Ausstoß sinkt seit Jahren nicht mehr. Außer Reden ist unter Frau Merkel nichts gewesen.
Wo Sie natürlich recht haben, ist dass die Katastrope Klimawandel in Fahrt kommt.
Die Prognosen liegen bei drei Grad und bis Ende des Jahrhunderts bei nur noch 1 bis 3 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Der Weg dahin wird entsetzlich.
Ich bitte also Alle in Ihren Möglichkeiten CO2 einzusparen. Ich persönlich liege bei 5t Emissionen an CO2 es und werde voraussichtlich nächstes Jahr darunter liegen.
Ich empfehle den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes zur Selbstanalyse.

Bericht:Millionen Binnenflüchtlinge wegen extremen Wetters...

Eine Folge des Klimawandels wegen des CO2-Ausstoß.
Aber wo finden die Fluchtbewegungen am meisten statt ? Doch in Ländern oder aus Ländern,die am wenigsten Emissionen produziert haben.Ganz im Gegensatz zur nördlichen Halbkugel.Europa und Nordamerika.So trägt die dritte Welt auch die meisten Folgen.

„Im ersten Halbjahr 2019

„Im ersten Halbjahr 2019 waren es laut einem Expertenbericht sieben Millionen Menschen.“

Bei einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden sind das 0,1 %. Für eine Katastrophenmeldung wegen Klima sehe ich keinerlei Grund. Es gibt allein in Afrika viel mehr hungernde Menschen wg. Überbevölkerung.

12:45 von hallo_frosch

Und das sind erst die Anfänge
Wir erleben gerade erst die Anfänge des Klimawandels, die Wetterextreme werden sich von Jahr zu Jahr immer weiter verstärken
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Wann war denn genau der Anfang des Klimawandels?
Ich denke der lag irgend wo vor 4,6Milliarden Jahren-folglich haben weder sie noch irgend ein anderer Mensch den Anfang des Klimawandels erlebt.
Im Laufe der Erdgeschichte gab es Extreme, die mit der heutigen Klimalage nicht im Entferntesten vergleichbar sind-und das ganz ohne Menschen.

wie war das mit dem Jakob

den 7 fetten .... den 7 mageren Jahren
scheinbar hatten da andere, vor 3.000 Jahren schon,
so ihren Ärger mit den Unbillen der Natur, dem Klima

13:14 von Keilstein

Deutlich
Es wird deutlich, dass wir uns mit etwas angelegt haben, dass größer ist als wir. Dieses wird auch die Klimaveränderungsleugner "hinwegspülen". Stand auch schon 'mal einem nicht wissenschaftlich verfassten Buch...
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Klimaveränderungsleugner?
Meinen sie damit die, die der Meinung sind, dass sich das Klima seit Entstehung der Erde ständig verändert hat.
Also alle Wissenschaftler dieser Welt?

Wo bitte ist das Problem ... ?

Wikipedia wird jedem sagen , daß Bangladesh in den letzten 20 Jahren 1998 , 2004 , 2017 und 2019 Flutereignisse hatte . 1998 sollten 75 % des Landes geflutet gewesen sein . 1998 betrug die Bevölkerungszahl 126 Millionen , 2017 164 Millionen . Heisst also Überschwemmungen sind nichts besonderes in Bangladesh sondern regelmässige Naturereignisse , die mit zunehmender Bevölkerungsdichte immer mehr Menschen beeinflussen werden. Wenn nach dem Bericht der weltweite Anteil derer, die auf Grund solcher Natureignisse ihre Region verlassen, nur bei 20 Millionen liegt , dann ist das global irrelevant und kann durch die Region abgepuffert werden. Das ist kein Anlaß hier Klima bedingte Massenmigration in ferne Länder zu prognostizieren .

14:14, Tada

>>Ach...
Und dass Menschen jetzt dort Siedlungen bauen, wo früher nicht genau aus den Gründen nicht gebaut wurde, spielt jetzt gar keine Rolle?

Gerade in Indien war das ein Thema und auch die ARD hat darüber berichtet. Bauen ohne Genehmigung in Gebieten, die eh schon für Überschwemmungen bekannt sind wird immer häufiger.<<

Ich weiß nicht, ob Sie es wissen, aber dem syrischen Bürgerkrieg ging eine jahrelange Dürre voraus. Den Menschen starb das Vieh, sie verloren ihre Lebensgrundlage.

Das Gangesdelta war immer schon besiedelt, trotz der regelmäßigen Überschwemmungen. Es handelt sich nämlich um einen der fruchtbarsten Landstriche der Erde.

Auch wenn es immer wieder als

Auch wenn es immer wieder als Argument kommt: Die Überbevölkerung ist ein allerhöchstens marginales Thema bei den Ursachen von Flucht und Vertreibung:
Krieg, Bürgerkrieg, Verfolgung aus ethnischen, politischen, religiösen u.a. Gründen sowie Zerstörung von ökonomischen Lebensgrundlagen stehen oben an - und Dürre, Überschwemmungen, Versteppung und andere Auswirkungen der menschenverursachten Klimazerstörung werden immer drängender. Wer ständig die angebliche Überbevölkerung anführt, lenkt wissentlich oder unwissentlich von der ungleichen Verteilung von Ressourcen sowie der ungleichen Beteiligung zwischen reichen und armen Ländern an der Klimazerstörung ab.

Manche Gebiete auf der Erde

Manche Gebiete auf der Erde sind für Besiedlung nicht gut geeignet. Aber 80 Millionen Menschen zusätzlich jedes Jahr brauchen natürlich immer mehr und mehr Raum und Resourcen. Das ist m.E. Das Kernproblem, leider aber auch ein Tabuthema.

@Am 13. September 2019 um 14:10 von Sausevind

Ihnen ist aber schon klar, dass eine begrenzte Fläche nur eine begrenzte Anzahl von Menschen aufnehmen kann - je kleiner umso weniger - und Deutchland hat, wie aus einem einzigen Blick auf einen Globus hervorgeht, eine sehr kleine Fläche verglichen mit der Gesamatoberfläche der Erde.

Die Armen sind also selbst schuld,

weil sie die Frechheit besitzen, Kinder zu kriegen.

Im Englischen gibt es für solches Denken einen treffenden Ausdruck:

"Victim Blaming"

@14:14 Tada

An den Themen arbeiten viele Regierungen in Kooperation mit NGO's. Dies können wir breiter und nachhaltiger unterstützen.
Und beim Thema Bildung und Frauenrechte fallen mir bei uns etliche Gruppen ein, die da Nachholbedarf haben, wie man manchmal auch hier im Forum sieht.

14:41 von Hanno Kuhrt

aber im Gegensatz zu damals,
läßt sich heute mit dem Klimawandel vortrefflich Geld verdienen

14:40, Dr.Hans

>>Bei einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden sind das 0,1 %. Für eine Katastrophenmeldung wegen Klima sehe ich keinerlei Grund. Es gibt allein in Afrika viel mehr hungernde Menschen wg. Überbevölkerung.<<

Sie haben doch gewiss belastbare Zahlen zur Hand, die diese Behauptung unterfüttern, oder?

Das Klima mal wieder ?

Bevor man das in den Raum stellt, sollte man 2 Sachen checken :

1. Extreme Wetterereignisse der letzten sagen wir 100 Jahre studieren und eine Ueberpruefung von deren Staerke durchfuehren.

2. Die Entwicklung der Meerestemperaturen im Indischen Ozean betrachten.
Wer sich selber mal mit dem Thema beschaeftigt hat Weiss, das Meerestempeaturen nicht so sicher zu ermitteln sind wie Lufttemperaturen.

Naturkatastrophen in der heutigen Zeit sind nicht nur wegen des sich aendernden Klimas verheerender als frueher.
Sondern auch, weil die Siedlungsdichte zugenommen hat.

Bei der TS belastbare und nachpruefbare Informationen zu bekommen, waere nicht schlecht.

@DeHahn - 13:19

"Andererseits ist es nur konsequent, dass wenn man durch unterlassene Umweltleistungen immer mehr Menschen in die Flucht treibt, man starkes Militär braucht, um die an den Grenzen aufzuhalten."

In der Richtung passiert doch schon etwas.
In Ullas EU-Kommission werden Migrationsfragen demnächst unter dem Titel "Schutz des europäischen Lebensstils" behandelt. Es gab auch gestern hier bei TS noch einen Artikel dazu, der aber nun verschollen ist.

Kratzte wahrscheinlich zu sehr am Image der frisch gekürten Kommissions-Präsidentin.

14:44, Hanno Kuhrt @13:14 von Keilstein

>>Klimaveränderungsleugner?
Meinen sie damit die, die der Meinung sind, dass sich das Klima seit Entstehung der Erde ständig verändert hat.
Also alle Wissenschaftler dieser Welt?<<

Nein.

Gemeint sind diejenigen, denen dies als Erklärung für das, was momentan passiert, reicht.

@14:44 von Hanno Kuhrt: Klimaveränderungsleugner?

Selbstverständlich hat sich das Klima immer verändert.

Es stellen sich aber die Fragen:
1. Warum ändert sich das Klima?
2. Wie schnell ändert sich das Klima?
3. Was sind die zu erwartenden Folgen?
4. Kann man etwas gegen die Ursachen oder gegen die Folgen der Veränderung tun?

Die "Klimaveränderungsleugner" geben zwar zu, dass sich das Klima ändert, aber sie Leugnen die Schuld des Menschen als Ursache der Veränderung.

Am 13. September 2019 um 13:48 von Chili58

" Verteilen.

Die Menschen sollten dauerhaft auf die 10 Länder mit dem höchsten CO²- Ausstoß pro Kopf verteilt werden. Dabei sollten die Menschen wählen können, in welches Land sie gerne wollen. Das ist doch das Mindeste, was die Umweltsünder als Schadensausgleich leisten können. Vielleicht hilft das auch beim Umdenken. "

Ihnen ist aber schon klar, das dieses nur 1 Jahr funktioniert, dann gibt es nämlich nichts mehr zum verteilen.
Ich weis zwar nicht welche Länder sie meinen, aber von 10 machen da wahrscheinlich nur eins mit.

Wie war doch der berühmte Satz, wer halb Kalkutta aufnimmt, wird selber zu Kalkutta.

Man sollte eher mal nachsehen warum die Menschen nur in bestimmter Menge an bestimmten Orten gesiedelt haben.
Die wussten nämlich warum sie was machten und wo.
Ein Glas Wein ist gesund, 2 Flaschen am Tag sind aber schädlich, wie immer im Leben liegt es an der Menge.

Migration - Völkerwanderung

Völkerwanderungen wiederholen sich in bestimmten Zeiten. Es werden noch viel viel mehr Menschen von Süden nach Mitteleuropa ziehen und das Leben und die Gesellschaft hier komplett ändern.

Klimawandel ändert unser Leben komplett

@ Sisyphos3:
aber im Gegensatz zu damals, läßt sich heute mit dem Klimawandel vortrefflich Geld verdienen

Verdienen nicht, der Klimawandel wird uns Unsummen kosten und er wird unser Leben wie wir es heute kennen komplett umkrempeln. Wir beginnen erst zu begreifen.

@14:44 von Hanno Kuhrt

Klimaveränderungsleugner?
Meinen sie damit die, die der Meinung sind, dass sich das Klima seit Entstehung der Erde ständig verändert hat.
Also alle Wissenschaftler dieser Welt?

Nein, damit werden wohl die gemeint sein, die sich für viel cleverer halten als alle Wissenschaftler der Welt zusammen, und die belegbare und für eigentlich jeden erkennbare Tatsachen tumb mit `hat es schon immer gegeben, auch vor 4 ½ Milliarden Jahren´ `kontern´, weil sie einerseits mit dem Begreifen der Realität schlicht überfordert und andererseits für notwendige Anpassungen in ihrem Leben zu egoistisch, faul und bequem sind.

13:48 von andererseits

und da glauben dann etliche gestrige Abschottungsfanatiker und Klimazerstörungsleugner,

Aus Ihrem Kommentar ist bei dem Wort "Klimazerstörungsleugner" abzuleiten, dass das Klima zerstört wird.

Und wer zerstört jetzt das Klima? Wenn Sie sagen, der Mensch, zählen Sie sich dann auch mit? Dann folgt die weitere Frage, was verwerflicher handelt: Der, der die Klimazerstörung leugnet oder der, der an der Klimazerstörung mitwirkt.

Am 13. September 2019 um 15:38 von fathaland slim

"Die Armen sind also selbst schuld,

weil sie die Frechheit besitzen, Kinder zu kriegen.
Im Englischen gibt es für solches Denken einen treffenden Ausdruck:
"Victim Blaming"
#
#
Keiner verbietet Menschen, also auch Armen Kinder zu kriegen. Nur sollten dann nicht andere Menschen für Ihre Armut in Haft genommen werden, die mit diesen Menschen niemals in Berührung kommen.
Ich als Elternteil entscheide ob ich meine Kinder eine gute Zukunft sichern kann, sollte es nicht der Fall sein, darf ich nicht von anderen fordern "jetzt gebt mir".

@perchta, 15:38 re @sausevind

Ihnen ist aber schon klar, dass eine begrenzte Fläche nur eine begrenzte Anzahl von Menschen aufnehmen kann - je kleiner umso weniger - und Deutchland hat, wie aus einem einzigen Blick auf einen Globus hervorgeht, eine sehr kleine Fläche verglichen mit der Gesamatoberfläche der Erde.

Das ist die gute alte "Das-Boot-ist-voll"-Ausrede. Es ist völlig unsinnig, einen Zusammenhang zwischen der Landesfläche und der Zahl möglicher Einwohner herzustellen, sonst könnten in der Antarktis 5 Milliarden Menschen leben.
Deutschland hat übrigens auch nur einen Anteil von 0,1% an der Bevölkerung des Planeten, produziert aber 0,4% des gesamten CO2-Ausstoßes. Dazu sind wir offenbar nicht zu klein.

@Sisyphos3

"aber im Gegensatz zu damals,
läßt sich heute mit dem Klimawandel vortrefflich Geld verdienen"

Da das Geld ja nicht einfach "mehr" wird: "Woher kommt es?", bzw. "Wer verdient entsprechend weniger?"

Vermutlich trifft es die Konzerne, die Milliarden mit dem Abbau und der Verbrennung fossiler Rohstoffe machen. Warum sie gerade für diese größten Konzerne und Geldscheffler des Planeten das Wort ergreifen, werden Sie selbst wohl am Besten wissen.

Ich denke, es ist besser für das Überleben der Menschheit in Technologien zu investieren, welche die Auswirkungen des Klimawandels verlangsamen und abschwächen, als in solche, welche ungebremst alles vor die Wand fahren lassen und damit die Folgen noch verstärken.

re von Dr.Hans 14:40

"Hungernde wegen Überbevölkerung" ?

Die Bevölkerungsdichte in Afrika ist aber geringer als in Europa.Liegt es nicht viel mehr an Unterentwicklung ? Und an der Außenhandelspolitik der Länder des Nordens.
Fangflotten,Ressourcenabzug,Knebelverträge ?

16:09 von GeMe

Die "Klimaveränderungsleugner" geben zwar zu, dass sich das Klima ändert, aber sie Leugnen die Schuld des Menschen als Ursache der Veränderung.

Guter Satz, denn ich allerdings noch ergänzen möchte: "...die Schuld des Menschen als MÖGLICHE Ursache der Veränderung, was aber in keiner Weise bewiesen ist.

@Hanno Kuhrt, um 14:41 Uhr

"Im Laufe der Erdgeschichte gab es Extreme, die mit der heutigen Klimalage nicht im Entferntesten vergleichbar sind-und das ganz ohne Menschen."

Sie sagen es, "ganz ohne Menschen". Der hätte diese "Extreme" nämlich nicht überlebt. Und wir werden es auch nicht, wenn wir nichts dagegen tun.

Wenn man die Entwicklungsgeschichte der Erde auf ein Jahr umrechnet, dann erschien der Mensch erst am Silvesterabend gegen 22:30 Uhr. Bis Anfang Dezember hätte der Mensch unter den bis dahin herrschenden klimatischen Verhältnissen auf der Erde gar nicht überleben können.

In den letzten eineinhalb Sekunden vor Mitternacht hat der Mensch das Klima stärker verändert, als es in den zurückliegenden vier Wochen auf natürliche Weise der Fall war.

Klimaschützer propagieren nicht das "Ende der Erde", sie propagieren nur das "Ende der Menschheit", wenn wir einfach so weiter machen.

Bei manchen setzen

Bei manchen setzen anscheinend beim Wort "Flüchtlinge" gleich der Verstand und die Bereitschaft zur differenzierten Wahrnehmung aus - und so überlesen sie, dass es im Bericht zum allergrößten Teil um Binnenflüchtlinge im eigenen Land geht. Und jetzt befürchte ich, dass die gleichen User sagen: "Dann geht's mich/uns ja nichts an..." und schon dösen sie weiter in ihrer "Volk-und-Nation"-Filterblase. Wir brauchen nationale, europäische und darüber hinausgehende internationale Anstrengungen auf den Gebieten der Klima- wie der Flüchtlingspolitik; das sind neben den Fragen weltweiter Gerechtigkeit und Friedenspolitik entscheidende Zukunftsthemen.

@ Sausevind (14:10)

"... der Wetterwandel ZWINGT die Menschen (zur) Abschaffung von nationalem Denken."

Zunächst einmal ragieren die "Nationen" mit Abwerhaltung. Neben ideologisch bedingten Vorbehalte, kommt es zu nur all zu verständlicher Reaktion der in diesen Nationen lebenden Menschen, wenn sie die Erfahrung machen, dass dieser "Humanismus" in erster Linie auf ihre Kosten geht (Arbeitskonkurrenz, Wohnraumkonkurrenz, Fürsorgekonkurrenz, usw.).
Erst wenn diese Probleme in den betroffenen Nationen angegangen werden und eine für alle (oder zumindest nicht nur bestimmte Schichten) befriedigende Lösung gemeisam erarbeitet wird, kann ihre "neue Evolutionsstufe" kommen; Finde den Begriff, wegen der biologistischen Determination nicht sehr geeignet. Ich würde nicht von einer humanen, sozialen oder zivilisatorischen Evolutionsstufe sprechen. Ich glaube, diese Vorgänge können mit anderer Terminologie (etwa aus den Bereichen der Kultur, Politik, Philosophie) besser erfasst werden.

@ andererseits

"@14:14 Tada An den Themen arbeiten viele Regierungen in Kooperation mit NGO's." Am 13. September 2019 um 15:44 von andererseits

Ich weiß, dass an diesen Themen gearbeitet wird.

ABER ich schrieb "nachhaltig und effizient".

Von beidem kann bislang nicht die Rede sein, nach jahrzehnte langer Hilfe hat sich die Situation für Frauen an vielen Orten verschlimmert.

Es wird alles eben gut gemeint und nicht gut gemacht.

@einmal klug - 16:28

@GeMe schrieb:
Die "Klimaveränderungsleugner" geben zwar zu, dass sich das Klima ändert, aber sie Leugnen die Schuld des Menschen als Ursache der Veränderung.

Sie dazu:
"Guter Satz, denn ich allerdings noch ergänzen möchte: "...die Schuld des Menschen als MÖGLICHE Ursache der Veränderung, was aber in keiner Weise bewiesen ist."

Dann will ich Ihren Satz nochmal schnell ergänzen: "...die Schuld des Menschen als MÖGLICHE Ursache der Veränderung, was aber FÜR MICH in keiner Weise bewiesen ist."

@einmalig klug, um 16:28 Uhr

"...die Schuld des Menschen als MÖGLICHE Ursache der Veränderung, was aber in keiner Weise bewiesen ist."

Doch, seit etwa 2 Jahren ist mathematisch-wissenschaftlich ausgeschlossen, dass die Veränderungen noch "natürlichen Ursprungs" sein könnten. Das gilt als Beweis.

Sie glauben es zunächst NICHT, aber es ist tatsächlich so!

Die mit riesigen Abstand allermeisten Menschen auf dieser Welt leben GENAU aus dem Grunde in den Monsungebieten Südostasiens, WEIL..

..es dort immer extrem viel regnet, und sehr viel Regen bringt bekanntlich..

..auch sehr viel Segen, und zwar durch mehrere Ernten im Jahr!

Wäre es in diesen Gebieten dauerhaft genau so trocken, wie hier in Mitteleuropa, dann müssten sehr viele Menschen in diesen Gebieten mangels mehrerer Ernten im Jahr schlichtweg...

.. verhungern!

Sehr viele Leute trotzen den jährlichen Hochwasser des Monsun einfach dadurch, das sie auf erhöhten Pfahlbauten oder SOGAR in schwimmenden Dörfer dauerhaft leben!

Mein Gesamtfazit daher:

Milliarden(!!) Menschen weltweit können mit extremen Fluten und Hochwasser dauerhaft SOGAR sehr gut umgehen, denn ansonsten gäbe es wohl kaum so viele Menschen weltweit ausgerechnet (!!) in den Überschwemmungsgebieten des Monsun in Südostasien!

16:14 von Peter Goge

re: @ Sisyphos3:
aber im Gegensatz zu damals, läßt sich heute mit dem Klimawandel vortrefflich Geld verdienen
.
Verdienen nicht, der Klimawandel wird uns Unsummen kosten und er wird unser Leben wie wir es heute kennen komplett umkrempeln. Wir beginnen erst zu begreifen.

Werter User Peter Goge: User sisyphos3 ist Realist. Seine Kommentare decken sich oftmals mit meinen Auffassungen.

Und Ihrem Kommentar stimme ich soweit zu, dass auch real ist, dass diese Unsummen in die Taschen der Umweltindustrie fließen, weil mit der Klimadebatte schlichtweg eine Marktlücke entdeckt wurde. Die machen sich mit dem Klimawandel einen Reibach sonders gleichen. Und dies wird Unsummen kosten.

Überbevölkerung

und ungebremstes Bevölkerungswachstum in den ärmsten Regionen ist Hauptursache für Umweltzerstörung und Flucht. Die Ressourcen werden zwangsläufig knapp. Regionen werden verwüstet und unbewohnbar gemacht. Gefährliche Gebiete in regelmäßigen Überschwemmungszonen werden besiedelt. Raffgierige Kapitalisten nutzen das auch noch aus und zerstören letzte noch funktionierende Lebensräume anderer Lebensformen für Soja und Palmöl. Solange nichts gegen die regionale Bevölkerungsexplosion unternommen wird, werden mehr Menschen sterben oder fliehen. Da können wir mit tausend unnützen Aktionen für den Klimaschutz nichts ausrichten. Belohnung und Entwicklungshilfe für Geburtenkontrolle z. B. durch Bildung und Verhütung. Die Erde, der Boden, das Wasser und die Luft sind begrenzt. Als Biologe sehe ich das sachlich. Geht es so weiter, reguliert sich das in ökologischer Grausamkeit tödlich durch Hunger, Aggression, Krankheiten. Das System Erde ist endlich. Die Schwachen und Armen trifft es zuerst.

@tagesschlau2012, um 16:16 Uhr

"Ich als Elternteil entscheide ob ich meine Kinder eine gute Zukunft sichern kann"

Sie implizieren damit Wohlstand als Voraussetzung für Kinderreichtum. Historisch und soziologisch gesehen ist aber genau das Gegenteil der Fall.

Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren Familien mit mehr als fünf Kindern in Deutschland eher die Regel als die Ausnahme. Die Zahl eigener Kinder sank dramatisch mit der Zunahme an Wohlstand, Bildung, medizinischem Fortschritt, Hygiene, staatlicher Altersvorsorge.

Dort, wo diese Parameter nur schwach ausgebildet oder nicht vorhanden sind, stellt eine große Zahl eigener Nachkommen den besten Schutz gegen Armut und Hilfsbedürftigkeit im Alter dar. Und es erklärt sich wohl von selbst, dass Sie weniger entwickelten Gesellschaften das Kinderkriegen nicht verbieten können, wenn Sie nicht nur nichts zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser Gesellschaften beitragen, sondern im Gegenteil diese Entwicklung auch noch aktiv behindern.

Auch hier finden sich wieder

Auch hier finden sich wieder die Leugner der menschenverursachten Klimazerstörung und behaupten entgegen der erdrückenden fachwissenschaftlichen Expertise, es gebe den menschengemachten Faktor nicht. Ich glaube, es hat längst nichts mehr mit mangelnder Einsicht zu tun - wer es wirklich nicht besser weiß, hier ein in 2 Minuten zu lesender Beitrag: tinyurl.com/y3q3t6dl- sondern mit der Weigerung, Fakten wahrzunehmen, genau wie beim Thema Migration und Flucht; auch hier gibt es Leute, die beharrlich die Fakten leugnen und mit falschen Angstszenarien politisch Stimmung machen.

16:22 von dilbert_66

Warum sie gerade für diese größten Konzerne und Geldscheffler des Planeten das Wort ergreifen, werden Sie selbst wohl am Besten wissen.

Entweder Sie haben die Worte des Sisyphos3 falsch verstanden oder Sie verdrehen den Sinn seiner Aussage.

Ich fasse seine Aussage so auf, dass er weiß, dass die Umweltindustrie mit der Klimadebatte (ich vermeide das Wort Klimawandel) gute Kohle macht. Warum hat man denn schon vor 30 Jahren, als dies mit dem Schlager eines Klimawandels anfing, noch nicht reagiert? Ganz einfach: Weil man erst noch das Restgeschäft mit umweltschädlichen Produkten machen wollte. Und die Politik unterstützt immer das Großkapital, egal aus welchem Grunde.

Übrigens: Vom Ozonloch hört man plötzlich nicht mehr.

Binnenwanderungen ... hatten wir schon...

nach den Verkoppelungen, den Änderungen des Erbrechts, im Zuge der industriellen Revolution - was anders ist, sind die Ansprüche. Der durch seien Leugner nicht aufzuhaltende Klimawandel wird uns lehren, was Flexibilität heißt. Die Menschen in den klimatisch ungünstigeren Zonen sind uns nur einen Schritt voraus - weil sie weniger Beton an den Hacken haben, wenn wir uns aufmachen, werden wir mit Klötzen an den Beinen loswanken, die wir erst lernen müssen abzustreifen.

@14:09 von Frank von Bröckel

"Mein Gesamtfazit daher:
Wanderungsbewegungen von Menschen aufgrund veränderten klimatischen Bedingungen gab es in der gesamten Menschheitsgeschichte schon IMMER und überall auf der Welt!

NIX Neues also!"

Richtig.
Der gewaltige Unterschied liegt in dem Tempo, mit dem der Klimawandel jetzt voranschreitet. DAS ist neu.

@14:13 von frosthorn

"… werde ich diesen Spezialisten wohl auch weiterhin wünschen, mal in solch eine Lage zu geraten. Quatsch, tue ich natürlich nicht wirklich."

Andernfalls hätte ich mich schwer gewundert, weil das wirklich gar nicht zu Ihnen passen würde.
Für mich sind Sie tatsächlich in durchaus positivem Sinn ein 'Gutmensch'. Ich bin mit dem, was ich anderen Menschen manchmal an den Hals wünsche, weit weniger pingelig.

@Hanno Kuhrt um 13:31

"Also sind die Millionen Binnenflüchtlinge keine Folge des Extremwetters, das es zyklisch immer auf der Erde gegeben hat, sondern eine Folge der Besiedelung gefährlicher Regionen."

Wenn dem so wäre wie sie schreiben müsste ganz Japan auf der Flucht sein. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt leben in gefährlichen Gebieten. Ich weiß nicht ob Sie den Klimawandeln abstreiten und möchte deshalb auch kein Wertung abgeben. Sollte es aber immer noch Mitmenschen geben die die Klimaveränderung für einen natürlichen Prozess und ohne Einfluss des Menschen ansehen, so spreche ich denen jede Intelligenz ab. Das natürlich bestimmte Kreise genau mit dieser Thematik Kasse machen wollen (damit sind nicht Sie gemeint) ist unübersehbar. Darüber kann man dann durchaus diskutieren.

16:28, einmalig klug

>>16:09 von GeMe
"Die "Klimaveränderungsleugner" geben zwar zu, dass sich das Klima ändert, aber sie Leugnen die Schuld des Menschen als Ursache der Veränderung."

Guter Satz, denn ich allerdings noch ergänzen möchte: "...die Schuld des Menschen als MÖGLICHE Ursache der Veränderung, was aber in keiner Weise bewiesen ist.<<

Der Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration in der Luft und der Klimaerwärmung ist nun wirklich gut erforscht.

Es kann natürlich sein, daß Ihnen das entgangen ist.

@12:45 von schiebaer45

"Auch wenn D. schon eine Vorreiter Rolle spielt,doch im Alleingang können wir das nicht schaffen."

Es gibt auch anderswo große Anstrengungen einzelner Personen, die sehr erfolgreich das Interesse anderer Wissenschaftler wecken.
Es gab dazu am 10.09. in "nano" einen sehr interessanten Beitrag:
>>240 Kilometer nördlich des Polarkreises taut der Permafrostboden auf. Unaufhaltsam? Der Geophysiker Sergej Simow will den Klimawandel hier zumindest verlangsamen.<<
Für solche Menschen hege ich tiefste Bewunderung.

https://www.3sat.de/wissen/nano/videos/190910-permafrost-102.html

re hanno kuhrt

"Klimaveränderungsleugner?
Meinen sie damit die, die der Meinung sind, dass sich das Klima seit Entstehung der Erde ständig verändert hat."

Diejenigen, die mit "seit der Entstehung der Erde" ankommen, entlarven nur die eigene Dummheit.

Ein großer Teil der Erdgeschichte ist ohne jegliches "Klima" im Sinne von interaktiven atmosphärischen und ozeanischen Vorgängen abgelaufen.

@16:41 von andererseits

Sie haben ja Recht mit dem, was Sie hier schreiben, aber mit:

"Und jetzt befürchte ich, dass die gleichen User sagen: "Dann geht's mich/uns ja nichts an..." und schon dösen sie weiter in ihrer "Volk-und-Nation"-Filterblase."

werten Sie andere ab. Wenn man auch noch die Letzten Leugner überzeugen möchte, darf man das nicht tun. Und überzeugen möchten Sie doch?

(Dass ich solche Sätze kritisiere, bedeutet nicht, dass ich es selbst besser mache. Leider.)

16:00 von Autochon

Naturkatastrophen in der heutigen Zeit sind nicht nur wegen des sich aendernden Klimas verheerender als frueher.

Ein vom Menschen gemachter Klimawandel ist ja nicht einmal noch bewiesen. Es ist nur eine These, also eine Vermutung, ich behaupte sogar eine Marktlücke.

Die Klimawandelfanatiker sollten einmal googeln, wie die klimatischen Verhältnisse in den letzten 2.000 Jahren waren, da werden sie einige Informationen mehr erhalten, die ihnen nicht gefallen werden, weil es nicht in ihr Klimawandel-Konzept passt.

@16:27 von Bernd Kevesligeti

"Liegt es nicht viel mehr an Unterentwicklung ? Und an der Außenhandelspolitik der Länder des Nordens.
Fangflotten,Ressourcenabzug,Knebelverträge ?"

DAS wird aus meiner Sicht viel zu wenig thematisiert.

@16:47 Tada

Mit Verlaub: Welchen Einblick haben Sie in die Materie, dass Sie pauschal sagen "gut gemeint und nicht gut gemacht"? Ich kenne viele engagierte Fachleute und engagierte Frauen und Männer in der internationalen Entwicklungs- und Bildungsarbeit, die hervorragende nachhaltige Arbeit gemacht haben und machen.

16:42, Ist Wahr @ Sausevind (14:10)

>>Zunächst einmal ragieren die "Nationen" mit Abwerhaltung. Neben ideologisch bedingten Vorbehalte, kommt es zu nur all zu verständlicher Reaktion der in diesen Nationen lebenden Menschen, wenn sie die Erfahrung machen, dass dieser "Humanismus" in erster Linie auf ihre Kosten geht (Arbeitskonkurrenz, Wohnraumkonkurrenz, Fürsorgekonkurrenz, usw.).<<

Sämtliche Menschen hier und anderswo stehen in Arbeitskonkurrenz, Wohnraumkonkurrenz, Fürsorgekonkurrenz, usw. zu mir.

Auch Sie.

Und alle Anderen hier im Forum.

Zumindest kann man die Welt so sehen.

16:48 von dilbert_66

Doch, seit etwa 2 Jahren ist mathematisch-wissenschaftlich ausgeschlossen, dass die Veränderungen noch "natürlichen Ursprungs" sein könnten. Das gilt als Beweis.

Und den Beweis nennen Sie mir.

@andererseits 17.03

wenn das so wäre würde das ja bedeuten, dass mehr Menschen mehr Umweltzerstörung und Risiken fürs "Klima" bedeuten. Mehr Rodungen durch Brand, damit mehr Rauch, mehr Erosion der Böden, dadurch mehr Dürre und schlechtere Ernten... damit mehr Hunger und mehr Verteilungskämpfe um knappe Ressourcen.Aber das wollen Sie doch ganz sicher nicht sagen, wäre doch so überhaupt nicht pc.

16:47 von Wanderfalke

Dann will ich Ihren Satz nochmal schnell ergänzen: "...die Schuld des Menschen als MÖGLICHE Ursache der Veränderung, was aber FÜR MICH in keiner Weise bewiesen ist."

"Für mich" bedeutet in Ihrem Kommentar daher, dass Sie mir beipflichten.

@ einmalig klug (17:01)

"... real ist, dass diese Unsummen in die Taschen der Umweltindustrie fließen, weil mit der Klimadebatte schlichtweg eine Marktlücke entdeckt wurde. Die machen sich mit dem Klimawandel einen Reibach sonders gleichen."

Trifft das nicht auf alle Industrien zu? Auch in den Branchen/Bereichen Gesundheit, Religion, Geburt, Beerdigungen, Aus-u. Fortbildung, Medien, Genmanipulation, Transportindustrie, Überwachungsindustrie, etc. wird viel Geld verdient. Wenn die Gesellschaft einen Nutzen in der Umweltindustrie sieht, gibt es m.M.n. nicht viel gegen zu sagen, in unserer sozialen Marktwirschaft. Arbeit, Forschung und Investitionen müssen auch hier finanziert und verdient werden. Es sei denn, der Steuerzahler/Staat kommt komplett dafür auf und steckt mögliche Überschüsse ein. Die Umwelt-/Klimaindustrie ist auch nur eine von vielen Möglichkeiten Wert zu schöpfen.

jaja, mal wieder

die Mär von der Klimahysterie, die nur deshalb entfacht wird, weil einige angeblich daran verdienen. Meine Güte, ist das platt.
Wenn ich hier davor warnen würde, das Autos ohne Bremsen ein hohes Unfallrisiko darstellen, würde man mir wahrscheinlich unterstellen, ich hätte eine Bremsenfabrik (oder noch besser: ich sei ein Lobbyist des Verbandes der Bremsenhersteller), und wolle mit dieser Panik einfach nur Kohle machen.
Es gibt also Leute, die glauben, Ideen hätten andere nur, weil sie jemand dafür bezahlt. Wer hat eigentlich seinerzeit Pythagoras oder Newton bestochen? Die Geo-Dreieck-Produzenten und der Bundesverband der Physiklehrer?
Was für Menschen sind das, die sich selbst für Überzeugungen kein anderes Motiv als Geldgier vorstellen können? Leben die selbst auch so?

Umweltindustrie

Kann mir vielleicht mal einer der Foristen, die hier ständig was von dieser ominösen raffgierigen Umweltindustrie schreiben, erklären, was ich mir darunter vorstellen soll?

Was stellt diese Industrie her?

Wie hoch ist der Umsatz und der Gewinn dieser Industrie, und wie verhält er sich zum Umsatz und Gewinn der Erdöl- und Kohleindustrie?

Wenn ich den Foristen Glauben schenke, die hier ständig darüber schreiben, muss er ja exorbitant sein und die Öl- und Kohleindustrie weit in den Schatten stellen.

17:43 von Anna-Elisabeth

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden!

@ andererseits

" Ich kenne viele engagierte Fachleute und engagierte Frauen und Männer in der internationalen Entwicklungs- und Bildungsarbeit" Am 13. September 2019 um 17:52 von andererseits

Ja, Fachleute kenne ich auch. Arbeiten an der Uni hier, fahren immer wieder hin, um Projekte durchzuführen.

Es ist ein Kampf gegen Windmühlen.

Die Einsicht etwas zu ändern fehlt an vielen Seiten: an den vom System profitierenden "Eliten" vor Ort (nehmen Sie mal Indien mit dem Kastensystem), an der Tradition, die unbedingt befolgt werden muss, und nicht zuletzt an der Überbevölkerung. Früher beutete man die Umgebung aus, und wenn nichts mehr ging, zog man einfach weiter. Da war jede Klimaveränderung egal, weil man eh alle 3-4 Jahre umgezogen ist und sich ein besseres Plätzchen gesucht hatte. Heute geht es nicht mehr.

Nur um Traditionen an Tatsachen zu knüpfen: Als die Bibel geschrieben wurde waren angeblich geschätzte 500.000 Menschen auf dem ganzen Planeten. Da war "mehret euch" noch kein Problem.

17:48 von Anna-Elisabeth .. wirklich?..

Der Menschen verursachte Klimawandel schlägt sich in verschiedenen Breiten halt unterschiedlich nieder - die Gebiete, die ohnehin schon angegriffen sind (Afrika dies und jenseits der Sahara, süd-(ost) Europa etc., sind da ein gutes Beispiel - aber noch zwei trockne Sommer und wir werden uns nicht weiter ausnehmen können - diejenigen, die jetzt noch de Köpfe in den Sand stecken, denen wird er dann im Hals stecken.

@17:43 Anna-Elisabeth

Danke für Ihren Beitrag. Ich habe - aufgrund einschlägiger Erfahrungen hier - eine Befürchtung geäußert, durchaus pointiert. Es liegt mir fern, jemanden als Person abzuwerten.

14:41 von Sisyphos3

"wie war das mit dem Jakob

den 7 fetten .... den 7 mageren Jahren
scheinbar hatten da andere, vor 3.000 Jahren schon,
so ihren Ärger mit den Unbillen der Natur, dem Klima"

Es war so mit dem Jakob:
Es hat ihn nie gegeben, und die Erzählungen um ihn sind ca 722 vor Christus erfunden worden und später stark verändert worden.

Über das Klima aus der Zeit vor 3000 Jahren haben wir zumindest in der Bibel keine Quellen.

@ frosthorn

>>"jaja, mal wieder

die Mär von der Klimahysterie, die nur deshalb entfacht wird, weil einige angeblich daran verdienen. Meine Güte, ist das platt.<<

Nur mal interessehalber, kennen Sie denn persönlich eine wissenschaftliche Arbeit die die Theorie vom menschgemachten Klimawandel stützt, oder ist es bei Ihnen auch nur der Verweis auf die über "90+% der Wissenschaftler sagen..."?

Millionen Binnenflüchtlinge wegen extremen Wetters ..

es ist niedlich, dass das Thema "Bewegung/ Migration" so verharmlost (weil eingegrenzt) wird. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob binnen oder überhaupt - man muss sich bewegen dürfen, wenn die Not einem die Luft abschnürt.
Nichtsdestotrotz, bleibt der Bevölkerungsdruck das primere Problem der Menschheit.

15:38 von perchta

14:10 von Sausevind

"Ihnen ist aber schon klar, dass eine begrenzte Fläche nur eine begrenzte Anzahl von Menschen aufnehmen kann - je kleiner umso weniger - und Deutchland hat, wie aus einem einzigen Blick auf einen Globus hervorgeht, eine sehr kleine Fläche verglichen mit der Gesamatoberfläche der Erde."

Was ich in erwähntem Beitrag versucht habe zu formulieren:

dass jetzt nicht mehr die Zeit ist, aggressiv aufeinander loszugehen und sich an sein Stück Grund und Boden zu klammern und zu murmeln "meins, meins, meins, ich war zuerst da".

Was Sie oben erwähnen, ist ein TEIL des Gesamtproblems.
Es liegen sehr gegensätzliche Bedürfnisse auf dem Tisch.
Und für alle diese muss eine Lösung gefunden werden.

Und ich sehe es als Reife des Menschen an, wenn er die Gesamtproblematik erfasst und für alle mitdenkt.

17:36 von Anna-Elisabeth

"" Es gab dazu am 10.09. in "nano" einen sehr interessanten Beitrag:
>>240 Kilometer nördlich des Polarkreises taut der Permafrostboden auf. Unaufhaltsam? Der Geophysiker Sergej Simow will den Klimawandel hier zumindest verlangsamen.<<
Für solche Menschen hege ich tiefste Bewunderung.

https://www.3sat.de/wissen/nano/videos/190910-permafrost-102.html ""
#
Danke für den Link ! Ich habe mir den Bericht angesehen und nur so gestaunt.

@einmalig klug - 18:02

Dann will ich Ihren Satz nochmal schnell ergänzen: "...die Schuld des Menschen als MÖGLICHE Ursache der Veränderung, was aber FÜR MICH in keiner Weise bewiesen ist."

/// "Für mich" bedeutet in Ihrem Kommentar daher, dass Sie mir beipflichten. ///

Einmalig schwach.
Da es sich um den von Ihnen geänderten Satz handelt bedeutet es eben, dass alle vorhandenen Beweise bei Ihnen vorbeigerauscht sein müssen oder bewusst ignoriert werden.

Nix mit beipflichten.

17:57, einmalig klug

>>16:48 von dilbert_66
"Doch, seit etwa 2 Jahren ist mathematisch-wissenschaftlich ausgeschlossen, dass die Veränderungen noch "natürlichen Ursprungs" sein könnten. Das gilt als Beweis."

Und den Beweis nennen Sie mir<<

Beschäftigen Sie sich mal mit den Milankovic-Zyklen.

@19:29 von Rumpelstielz

"Der Menschen verursachte Klimawandel schlägt sich in verschiedenen Breiten halt unterschiedlich nieder - die Gebiete, die ohnehin schon angegriffen sind (Afrika dies und jenseits der Sahara, süd-(ost) Europa etc., sind da ein gutes Beispiel - aber noch zwei trockne Sommer und wir werden uns nicht weiter ausnehmen können - diejenigen, die jetzt noch de Köpfe in den Sand stecken, denen wird er dann im Hals stecken."

Das habe ich noch nie bestritten, deswegen sehe ich keinen Zusammenhang mit meiner Antwort auf die berechtigte Kritik von Bernd Keveslegeti. Wenn man das Eine tut, weil man es tun MUSS (Klima), bedeutet das nicht, dass man das Andere lassen darf (Außenpolitik im Zshg. mit Ausbeutung anderer Staaten.) Außerdem sind Problemfelder wie Klima/Ausbeutung/Flüchtlinge nicht komplett voneinander zu trennen.

@pilepale, 19:35 re @frosthorn

Nur mal interessehalber, kennen Sie denn persönlich eine wissenschaftliche Arbeit die die Theorie vom menschgemachten Klimawandel stützt, oder ist es bei Ihnen auch nur der Verweis auf die über "90+% der Wissenschaftler sagen..."?

Ja, ich kenne eine ganze Menge wissenschaftlicher Arbeiten, die die Theorie des menschengemachten Klimawandels stützen. Ich hatte eben auch ein Interesse, mich damit zu beschäftigen. Und das, obwohl es auch für mich persönlich unangenehme Konsequenzen hat. Ich lebe nämlich auch gerne bequem.
Am Anfang stand aber nur gesunder Menschenverstand. Es ist ein Fakt, dass wir die fossilen Brennstoffe, die die Natur in 200 Millionen Jahren verbuddelt hat, in 200 Jahren verheizen. Das hat nicht die "Klimaindustrie" erfunden. Und man braucht mir kein Geld zu bieten, damit ich behaupte, dass das nicht klimaneutral geht.

@19:12 von frosthorn

Ihre Vergleiche sind mal wieder sehr amüsant und berechtigt.

Leider ist es aber so, dass es Industriezweige gibt, die die Sorge wegen des Klimawandels nutzen, um uns mit irgenwelchen Umweltlabels und angeblicher Nachhaltigkeit verar...en. Gerade heute einen Beitrag zum Holzlabel FSC gesehen. (Wieder einmal in "nano".)

Ich sehe meinen persönlichen Beitrag nicht zuletzt deshalb vorwiegend in Konsumverzicht - auch wenn's teilweise schwerfällt.

@19:27 Tada

Die Fachleute, die ich kenne, arbeiten langfristig vor Ort auf Augenhöhe, mit dem Know-how der Leute vor Ort, die Kultur und Gewohnheiten des Landes kennen. Und das zeigt nachhaltige Wirkung; allerdings bräuchte diese Arbeit stärker politische Unterstützung und da vor allem auch bessere Rahmenbedingungen.

@frosthorn um 19:12 Uhr

Normalerweise versuche ich, keine Beiträge zu veröffentlichen, die eigentlich nicht mehr als eine Zustimmung sind.
Jetzt mal eine Ausnahme, weil es mir schon sehr lange fürchterlich auf die Nerven geht, wenn man anderen Menschen unterstellt, dass alles was sie tun, nur davon geleitet würde, ob es für sie einen finanziellen Vorteil bringt.
Dieser immer wieder kommende Vorwurf sagt mehr über diejenigen aus,die ihn äußern: ich befürchte, dass diese für Geld alles tun würden, und da sie es sich gar nicht mehr anders vorstellen können, übertragen sie dies auf alle anderen.
In ihrer Welt gibt es scheinbar keine Menschen mehr, die sich beruflich und privat engagieren, ohne dass Geld der Antrieb ist.
Ich finde das sehr bedauerlich.

@19:35 von Pilepale @ frosthorn

//"Nur mal interessehalber, kennen Sie denn persönlich eine wissenschaftliche Arbeit die die Theorie vom menschgemachten Klimawandel stützt, oder ist es bei Ihnen auch nur der Verweis auf die über "90+% der Wissenschaftler sagen..."?//

In Zeitschriften wie "Spektrum der Wissenschaft", "Bild der Wissenschaft", "GEO", "nature" können Sie dazu ausführliche wissenschaftliche Arbeiten von anerkannten Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen lesen.
Man kann die natürlich auch ALLE für geniale Spinner halten. In diesem Fall wäre allerdings jede Diskussion überflüssig. Und man kann sich die Mühe sparen, die ganzen (teils komplizierten) Zusammenhänge begreifen zu wollen.

von Menschen gemacht, oder wiederkehrende Epoche...

... ist doch völlig egal!

Die Menschheit hat ein Problem. Das Ansteigen der Temperaturen in langjährigen Mitteln, Duerren und uebermaessige Niederschläge in Gegenden, wo sonst eher selten. Zerstörerische Stürme allerorts.

... Nochmals betont, menschengemacht oder nicht, das Problem ist da - egal wessen Meinung obsiegt.

Und wir können unseren Beitrag als weiser denkender Mensch entgegen stellen.

Die klimaschadlichen Emission müssen schnell, sehr schnell deutlich reduziert werden. GLOBAL!

Das ist DIE Aufgabenstellung für unsere Spezies aktuell für die nächsten Jahre.

16:16 von tagesschlau2012 @15:38 von fathaland slim

"Ich als Elternteil entscheide ob ich meine Kinder eine gute Zukunft sichern kann, sollte es nicht der Fall sein, darf ich nicht von anderen fordern "jetzt gebt mir"."

Denkweisen sind oft sehr eng mit den persönlichen Lebensverhältnissen und den damit verbundenen Möglichkeiten verknüpft. Weder Sie noch ich können uns auch nur ansatzweise die Lebensverhältnisse in den verschiedenen z.B. afrikanischen Staaten vorstellen.

"Nur sollten dann nicht andere Menschen für Ihre Armut in Haft genommen werden, die mit diesen Menschen niemals in Berührung kommen."

Da möchte ich noch einmal auf die Anmerkung von Bernd Kevevslegeti hinweisen.

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