Kommentare - Porträt: Johnsons skrupelloser Berater Cummings

07. September 2019 - 07:32 Uhr

Der wichtigste Berater des britischen Premiers gilt als skrupellos, in 10 Downing Street soll er Angst und Schrecken verbreiten. Wer ist der Mann, der die Brexit-Kampagne 2016 zum Erfolg führte? Sabina Matthay stellt ihn vor.

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Kommentare

@ 11:41 von Sausevind

"In meinen Augen ist das Nationalismus.
Die Welt hört nämlich nicht an zufälligen Grenzen auf.
Ich traue auch niemandem, der sich wünscht, dass man bei Negativem eines anderen Landes wegguckt und sein Gehirn wegknipst."
.
War ja klar, dass das wieder kommen musste....
.
Sie basteln sich hier gerade Ihren eigenen Schuh.
Die Innenpolitik eines souveränen Landes ist seine eigene Sache. Uns geht weder Mehrwertsteuer, Benzinpreis, Renteneintrittsalter oder Flüchtlingspolitik etwas an. Deutschland handhabt das übrigens genau so!
Es geht nicht um weggucken, sondern darum, dass Staaten ein legitimes Recht haben. Und da interessiert eine belehrende Meinung wenig. Und die haben wir und Frankreich. Fahren Sie mal durch Europa. Reden Sie mit Menschen. Was die von Sanktionen halten, wenn Sie nicht spuren.
Aber Sie wissen natürlich am Besten, was für das Wohl eines Landes nötig ist. Auch gegen die Mehrheit im Land.
An unserem Wesen soll die Welt genesen?

Berater und Politiker. Man fragt sich als Wähler schon mal...

...ob dieses System überhaupt so vom Wähler gewollt ist?!

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Ich persönlich wähle in erster Linie eine Partei und deren Parteiprogramm.

Im Grunde ist es mir (fast) egal, wer diese dann umsetzt.

Natürlich ist es schön, wenn eine Person dann an der Macht ist, von der man glaubt es sei die richtige für den Job.
Aber...
Ich habe noch nie ein Kästchen auf meinen Wahlzettel gesehen wo steht:
"Hier bitte das Kreuz für den politischen Berater machen."

Soll heißen, ich kann es nicht nachvollziehen,
daß ein Spitzenpolitiker wie Trump oder Johnson und vielleicht auch welche in unserer Regierung von "Beratern" beraten werden, die ich nie wählen würde.

Das muß aufhören!

Kenne

Cummings nicht und habe für Johnson wenig übrig. Trotzdem würde ich mir mehr Sachlichkeit wünschen. Man kann kaum Populismus verurteilen und einen kultivierteren Umfang einfordern, wenn man mit Begriffen wir "Böser Geist", "öffentlichkeitsscheuer Glatzopf" usw um sich wirft. Finde mittlerweile recht viele Artikel der ÖR inhaltlich schwach und mehr auf Meinungsmache als auf Information abzielend.

11:05 von B. Pfluger 10:16 von karwandler

>>Defender hat vollkommen recht, die
Oberlehrer Attitüde der Deutschen wird
hier in Frankreich immer wieder diskutiert
und als solche wahrgenommen.
Deutsche Touristen treten hier of arrogant auf
und kritisieren alles was nicht "typisch" Deutsch ist.<<
Das mag auf einzelne Touristen zutreffen aber sicherlich nur für einen kleinen Teil.
Dumme gibt es schließlich überall.
>>Andere Nationen (viele Briten)
sind da wesentlich respektvoller.<<
Auweia! Waren Sie schon mal irgendwo im Urlaub wo auch eine größere Anzahl Engländer war?

11:57, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 11:25
Das ist aber doch jetzt merkwürdig:Sonst treten Sie doch immer gegen alle Anzeichen von Nationalismus und Überheblichkeit ein.<<

Das tue ich auch hier. Lesen Sie meinen Kommentar anders? Dann lesen Sie ihn falsch.

>>Und zu den Journalismus-Lehrbücher:Die Macht um acht,Pappyrossa-Verlag,sehr interessant.<<

Steht da drin, daß es die Aufgabe eines Journalisten sei, Empörung zu erzeugen? Denn darum ging es ja bei meiner Frage, auf die Sie sich beziehen.

11:57, NeutraleWelt

>>Er bewundert China?
Wo ist der Unterschied? In China beschließt das Zentralkomitee ohne viele Dikussionen etwas mit 99,9%, in D die Regierung nach viel Gerede gegen die Stimmen der Opposition mit der Regierungsmehrheit.
Da hat er mit "Effizienz" recht. (Mit Diktatur auch).<<

Auch Sie zählen also zu den Parlamentsverächtern?

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