Kommentare - Regierung will Insektensterben stoppen

04. September 2019 - 15:15 Uhr

Die Regierung will mit einem Sonderprogramm dem dramatischen Insektensterben entgegenwirken. Unter anderem soll dafür Glyphosat in der privaten Anwendung verboten werden. Von Angela Ulrich.

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Kommentare

Was ist denn mit den Tonnen

Was ist denn mit den Tonnen von Insekten die durch Windkraftanlagen geschreddert werden? Ist da auch etwas angedacht um das Insektensterben zu stoppen? Oder setzt man populistisch nur auf Glyphosat dessen Zulassung ehe bald auslaueft?

man staunt nur noch

sollen dann auch windräder verboten werden?

Endlich!

Nicht dass es dann wie mancher Orts in China läuft und Leute mit Pinseln am Besenstock von Blümchen zu Blümchen und vom Bäumchen zu Bäumchen rennen müssen. Wer soll das hier machen? Die Arbeitslosen? Die Rentner? Die Flüchtlinge? Freiwilliger sozialer Frühling für alle?

Ich hätte vor paar Jahren auch noch nicht gedacht, dass ich mich nach den Insektenleichen an der Windschutzscheibe sehne. Aber der Mangel daran macht mir heute mir richtig Angst, und ich meine wirklich Angst.

Ich hoffe, man bleibt auch dran und kontrolliert die Wirksamkeit der Maßnahmen, damit sie - wenn nötig - verschärft werden können.

wer Steinwüsten mag, der mag auch Glyphosat

"...........für private Anwendung verboten werden".

Ich frage mich, wer ist so bescheuert, das Zeug in seinem Garten zu versprühen?
Weg mit dem Dreck, und zwar sofort und nicht erst nach der Lobbyfrist.

LOL

Soso in der privaten Anwendung soll Glyphosat gestoppt werden?
Was ist mit den landwirtschaftlichen (gewerblichen) Anwendungen? Ich denke mal, da wird deutlich mehr auf die Felder gesprüht...

klar... für die kleinen Bürger...

Sicher doch, es wird ein explosionsartiges zurückkommen der Insekten geben wenn Oma Schulze keinen Fingerhut voll Gift mehr auf ihre 3m Fußweg kippen kann.
Das Bauer Fritze nebenan das Zeug Kubikmeter weise auf mehreren Hektar verteilt hat natürlich gar nichts mit dem Insektensterben zu tun.

Glyphosat

ist seit Jahrzehnten auf dem Markt und wird zu hundertausenden Tonnen weltweit eingesetzt. Es gibt keinen Hinweis darauf dass es Menschen oder Bienen schaden würde. Spezifischere und vor allem besser getestete Alternativen gibt es nicht. Aber hey, wen kümmern schon Fakten?

Jeder Tag Untätigkeit mehr bedeutet noch weniger Artenvielfalt

Was für Gesetze auch immer man jetzt (bitte zeitnah!) beschließt, das Wichtigste ist, dass zugleich die ebenso zeitnahe Überprüfung ihrer Wirksamkeit - und zwar durch sämtliche aufgrund ihrer Zuverlässigkeit allgemein als glaubwürdig anerkannten voneinander unabhängigen(!) Stellen - beschlossen wird. Und dementsprechend gegebenenfalls ihre unverzügliche Revision bzw. „Aktualisierung“.

Private Nutzung ist gerade nicht das Problem

Auch nicht die Lichtverschmutzung in den Städten oder das „Fallbeil“ der Windkraftanlagen. Substantiell sterben die Insektenpopulationen (wie die anderer Tierarten, zB Vögel) durch die Zerstörung der Habitate, sowie durch die gewerbliche Nutzung von Pflanzenschutzmitteln, vor allem durch Agrarbetriebe (oder die Bahn). Dies durch auf Privatleute wirkende Verbote aufhalten zu wollen ist so sinnvoll wie das geplante Plastiktütenverbot und das bereits EU weit initiierte Verbot des Bleigießens zu Sylvester. Mal sehen, was als nächstes kommt. Hauptsache ist wohl, die Leute glauben daran und denken, sie könnten einen „individuellen“ Beitrag leisten. Das kommt gut an in der Schule und an den Wahlurnen. Am Problem freilich ändert es nichts.

Verhältnismäßigkeit

Also ich hätte die Vermutung, dass Privatleute von alleine auf Glyphosat im eigenen Garten verzichten. Schließlich möchte man sich ja nicht vergiften.

Aber in der Landwirtschaft darf weiter fleißig Glyphosat versprüht werden, in Unmengen.

In sofern verstehe ich das Verbot unter diesen Bedingungen nicht.

@‚um 15:42 von guggi

Doch, es gibt eine ganz einfache Alternative: Überleben lassen!
Und dann die Landwirtschaft ändern.

@ 15:32 von Tarek94

"Was ist denn mit den Tonnen von Insekten die durch Windkraftanlagen geschreddert werden?"

Das ist Unfug. Im Vergleich zu normalen Autofronten ist der Effekt völlig vernachlässigbar.
Es sei denn Sie plädieren ernsthaft für die landesweite Einführung von Tempo 30 auf ALLEN Straßen.

Populismus statt sachlicher Entscheidung

Was hilft das Verbot, wenn statt dessen mechanische Unkrautbekämpfung stattfindet, abgeflammt wird oder andere Totalherbizide Anwendung finden?
Golfplatzrasen, Schottergärten usw. sind das eigentliche Problem. Insektennährpflanzen braucht es.
Bei mir im Garten wimmelt es von Wildbienen, Schwebfliegen usw. Neben langblühenden Stauden, die erst im Frühjahr abgeschnitten werden und so Vogelfutter liefern, sind hauptsächlich 3 Pflanzenarten dafür verantwortlich: Herzgespann, Stockrosen (=schön) u. Quendel entlang Zäunen u. als kleinere Teilflächen im Gras.
Noch ein Tipp: Im Vergleich zu mit Löchern versehenen Stammscheiben ist der Besatz in den verbreitet im Handel angebotenen Insektenhotels deutlich reduziert.
Auch in der Feldflur ließe sich leicht was tun: Flurkarten zeigen, daß die Randstreifen an Feldwegen oft in erheblicher Breite zu den Wegparzellen gehören (schon einseitig auch mal fast 20 m), von Bauern aber mißbr. vereinnahmt werden. Platz für Wildblumen, Hecken, Streuobst.

@ Donidon

.... genau so ist es. Gut geschrieben..... aber nichts passiert !

Glyphosat ist NICHT das Problem

Glyphosat ist NICHT das Problem.
Wenn wir kilometerweite Agrarbrachen haben, auf denen nur eine Pflanze wächst und sonst Garnichts, hat es sich mit der Artenvielfalt.

@15:37 von Rimutotara

Ich frage mich, wer ist so bescheuert, das Zeug in seinem Garten zu versprühen?

Ich verstehe es auch nicht, aber es wird verkauft. Also gibt es offensichtlich Käufer dafür.

Offiziell scheint Glyphosat für den Kleingartenbereich zwar nicht zugelassen zu sein. Aber es wird in Gebindegrößen von 1 l angeboten. Komisch, oder?

Trotzdem ist es komplett unlogisch, das Mittel in kleinen Mengen zu verbieten und in großen zu erlauben.

15:42 von Guggi

"Spezifischere und vor allem besser getestete Alternativen gibt es nicht."

Klar gibt´s die. In einer ökologisch geführten Landwirtschaft brauchen Sie weder "spezifische noch getestete Alternativen".
Da braucht man den ganzen Mist nicht.
Da reicht eine gesunde und ausgewogene Bio- Diversität und allen geht´s gut.

"Aber hey, wen kümmern schon Fakten?"

Aber hey, was sind schon hunderte und aber hunderttausende von Tonnen.

Jetzt kommts

wir bauen alle Windräder wieder ab und verzichten ab sofort auf den Anbau der Monokulturen Mais und Raps, lassen Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke weiter laufen und forsten die frei gewordenen Landwirtschaftlichen Flächen mit Mischwäldern auf.
Mehr Insekten und die CO2-Bilanz wäre super.

@Möbius 16.12

Sie haben insofern teils Recht als privat niemand Glyphosat verwenden muss. Was allerdings Windräder als Insekten- und Vogelkiller angeht- da gab es diese Tage einen Artikel in der >Welt, wonach Windräder eine ernsthafte Bedrohung für Raubvögel und Insekten sind. Und jetzt? Die Dinger abschalten oder anderweitig Aktivität simulieren? Denn nur darum geht es wohl Svenja Schulze

Regierung will Insektensterben stoppen........

Das ist zwar gut so,aber:Die Umweltministerin stell dazu fest,daß es für ein Verbot außerhalb des privaten Bereichs keine Handhabe gäbe,weil Glyphosat innerhalb der EU-Länder bis 2023 erlaubt ist.Das ist richtig.Doch warum ist das so ? Vor Jahren hat sich der damalige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt für eine Verlängerung der Erlaubnis in Brüssel eingesetzt.

15:32, Tarek94

>>Was ist denn mit den Tonnen von Insekten die durch Windkraftanlagen geschreddert werden? Ist da auch etwas angedacht um das Insektensterben zu stoppen? Oder setzt man populistisch nur auf Glyphosat dessen Zulassung ehe bald auslaueft?<<

Tonnen von Insekten?

Fahren Sie Auto? Ist Ihnen aufgefallen, daß auch nach rasanten Autobahnfahrten vielleicht ein, zwei Mücken an der Scheibe kleben? Das war früher definitiv ganz erheblich anders. Daraus können Sie dann hochrechnen, wie viele Insekten an Windkraftanlagen sterben. Es sind, da es weniger Windmühlen als Autos gibt, wesentlich weniger als an Autoscheiben.

Weder der "Roadkill" noch die Windräder sind ursächlich für das Aussterben der Insekten. Ich verstehe natürlich, daß Anti-Windkraft-Ideologen es gern für ihre Agenda instrumentalisieren würden, die klammern sich ja mittlerweile verzweifelt an jeden Strohhalm. Das Insektenaussterben ist aber ausschließlich auf die Vernichtung von Lebensraum und Nahrungsgrundlage zurückzuführen.

16:25 von Carlos12

"Glyphosat ist NICHT das Problem.
Wenn wir kilometerweite Agrarbrachen haben, auf denen nur eine Pflanze wächst und sonst Garnichts, hat es sich mit der Artenvielfalt."

Mit der zweiten Aussage haben Sie sicher recht.
Ihre erste Aussage würde ich aber gerne in diesem Sinne erweitern:
Glyphosat ist NICHT ALLEIN das Problem.
Da gibt´s noch andere "Baustellen"

@ Freischeler um 16.07 Uhr, Grüne Verantwortung - glaub ich nich

Die Grünen übernehmen überhaupt keine Verantwortung - sie prangern immer nur an, hypen ein Thema und denken sich dann die nächste Katastrophe aus.
Schauen Sie mal, was die Grünen in den Bereichen, in denen sie Verantwortung übernehmen könnten, geschafft haben. Nix.

Wenn ich für meine Heimatgemeinde Bremen sprechen darf: Die grüne Baubehörde hat den Pachtvertrag der Bremer Trabrennbahn gekündigt. Laut Volksentscheid (2018) will die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger (mehr als 55 Prozent) diese große Grünfläche zwischen den arg verdichteten Stadtteilen Vahr und Sebaldsbrück erhalten, eine Bürgerinitiative will das Gelände als Park gestalten. Der Bremer Senat setzt sich darüber hinweg und diffamiert die Bürger als ewiggestrig und egoistisch.

Die grüne Baubehörde lässt seit 5 Jahren riesige viereckige Kästen bauen, angeblich sollen des Luxuswohnungen sein, in Wahrheit ist das Käfighaltung für Menschen vom Feinsten. Insekten u.a. Tiere gibt es dort nicht, außer Trockengras gar nichts.

Bei der Umgestaltung NICHT das Wasser vergessen

Die Kleingärtner tragen schon lange zur Artenvielfalt bei. Bei mir im Garten darf auch mal eine Brennnessel wachsen und es muss nicht alles perfekt und ordentlich wie in der Wohnung sein. Ein Garten kostet Arbeit und auch Geld und macht garantiert nicht NUR Spaß. Ohne dieses Mikroklima wären schon viel mehr Vögel und Insekten nicht mehr hier und einen kleinen Anteil an CO2- Speicherung und Verbesserung der Luftqualität haben diese Mini-Grünanlagen auch. Allerdings brauchen die Pflanzen UND die Lebewesen Wasser, bitte bei der eventuellen Umgestaltung der Felder Wassergräben mit einplanen (schön wäre Brauchwasser). Den Landwirten einen Streifen „Bienenwiese“ abringen ist ein netter Versuch, aber ein größeres Stück Feld mit Wildblumen, Unkraut, Hecken ist wahrscheinlich zweckmäßiger, auch für Vögel und Insekten.

Anreize schaffen

Die Regierung will das Insektensterben stoppen. Warum nicht vor Jahren, da gab es warnende Stimmen? Was sprach dagegen? Ja richtig, die Profitinteressen? Das Thema wäre ohne Greta nicht in den Mittelpunkt der Politik gerückt. Ein Schulmädchen weckte die Politik-Eliten dieser Welt. Ich habe die Insekten auf den Blühflächen beobachtet. Es wimmelt nur so von Schwebefliegen und Schmetterlingen. Seit 2015 gibt es für die Landwirte ein Greening-Programm. Damit wird für Wildtiere, Bienen und auch Wildpflanzen zusätzlicher Raum angeboten. Es gibt das Verbot von Pflanzenschutzmitteln auf der Ökologischen Vorrangfläche.
Diese Blühflächen und Blühstreifen sind nicht verpflichtend für den Bauer. Die Agrarsubventionen müssten darauf abgestimmt werden. Brüssel ist viel zu langsam und zu schwerfällig, sie brauchen Jahre. Auf freiwilliger Basis passiert gar nichts. Das kennen wir doch.
Warum nicht Blühstreifen in den Städten und den Parks?

15:42, guggi

>>Glyphosat
ist seit Jahrzehnten auf dem Markt und wird zu hundertausenden Tonnen weltweit eingesetzt. Es gibt keinen Hinweis darauf dass es Menschen oder Bienen schaden würde. Spezifischere und vor allem besser getestete Alternativen gibt es nicht. Aber hey, wen kümmern schon Fakten?<<

Glyphosat ist nicht insektengiftig.

Es vernichtet aber die Futterpflanzen vieler Insekten.

Ein Glyphosatverbot würde insofern wenig bringen, weil die industrielle Landwirtschaft dann auf andere Mittel mit derselben Wirkung ausweichen würde.

Nicht der Stoff Glyphosat ist das Problem, sondern das Prinzip, welches dahintersteckt.

Da muss man ansetzen, wenn man wirklich etwas ändern möchte. Aber die Agrarsteppen haben eine starke Lobby. Es wird dort viel Geld verdient.

Wow...der Privatmensch soll richten,...

...was die Wirtschaft kaputt gemacht hat. Es ist nicht zu fassen! Warum hängt Julia Klöckner sich nicht gleich ein Schild um und zeigt so allen, wo die Lobbyisten ihr zu Hause haben? Bis heute hat diese Frau aber auch wirklich gar nichts fertig gebracht. Was macht die eigentlich den ganzen Tag in ihrem Ministerium? Lobbyarbeit?

Monokulturen, Gülle und Chemie in der Landwirtschaft sind eines der Hauptprobleme für Insekten und auch für uns! Stichwort Grundwasser! Solange sich da nichts ändert, passiert auch nichts, um das Artensterben aufzuhalten. By the way: ich wüsste nicht einmal, wo ich Glyphosat kaufen kann bzw. wo das alles drin steckt. Meine Pflanzen bekommen Wasser und gute Erde. Nichts mehr!

15:35 von Tada

Ich hätte vor paar Jahren auch noch nicht gedacht, dass ich mich nach den Insektenleichen an der Windschutzscheibe sehne. Aber der Mangel daran macht mir heute mir richtig Angst, und ich meine wirklich Angst.
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2017 habe auch ich bemerkt, dass die Insekten weniger waren.
2019 und dieses Jahr ist nach meinem Ermessen alles normal, was die Anzahl der Insekten angeht- zumindest was meine Windschutzscheibe betrifft.
Die heißen Sommer sind offensichtlich wenigstens für die Insekten- Population gut.

um 16.25 Uhr von Carlos12, Glyphosat kein Problem

Ob Glyphosat das Problem ist, kann ich nicht beurteilen, dazu habe ich zu wenig Kenntnisse.

Ich stimme Ihnen aber zu: Monokulturen, egal welche, sind nicht förderlich für die Vielfalt der Insekten, auch nicht für die anderen Tiere, d.h. Vögel und Wild. In Norddeutschland haben wir riesige Maisfelder, weil die Grünen sich für "alternative Energie", d.h. für die Förderung von Biogasanlagen eingesetzt haben. Jetzt haben wir den Salat: Die Pflanzen vergammeln auf dem Halm, denn sie werden weder als Futter noch als Nahrungsmittel für Menschen gebraucht, sondern bleiben auf den Feldern stehen, bis sie "geerntet" werden, um zwecks Gasgewinnung in der Biogasanlage zu verfaulen. Eine Schande ist das.

Dank an die Grünen, danke für nichts.

16:12, Demokrat 2014

>>Also ich hätte die Vermutung, dass Privatleute von alleine auf Glyphosat im eigenen Garten verzichten. Schließlich möchte man sich ja nicht vergiften.<<

Dann empfehle ich Ihnen mal einen Gang durch eine Einfamilienhaussiedlung im Frühjahr. Was dort völlig bedenkenlos so alles an Pestiziden versprüht wird, das geht auf keine Kuhhaut. In jedem Baumarkt gibt es diese gelben Druckspritzen, und die gehen weg wie warme Semmeln.

Die Leute scheinen sich für unsterblich zu halten.

>>Aber in der Landwirtschaft darf weiter fleißig Glyphosat versprüht werden, in Unmengen.

In sofern verstehe ich das Verbot unter diesen Bedingungen nicht.<<

Symbolpolitik.

@16:47 von fathaland slim

Nicht der Stoff Glyphosat ist das Problem, sondern das Prinzip, welches dahintersteckt.

Völlig richtig.

Für mich ist die entscheidende Frage, ob es sich beim Verbot von Glyphosat um einen Anfang handelt, der gemacht wird - oder um eine Beruhigungspille, um nicht handeln zu müssen.

Vielleicht weiß das Landwirtschaftsministerium das selber nicht so genau.

Was soll man dazu sagen?

Kürzlich pinselt unsere Regierung noch demütig den Bauch der Glyphosatlobby, heute fällt einem doch glatt ein, daß ein Gift, das Käfer und andere Schädlinge killt sich möglicherweise auch nachteilig auf nützliche und gern gesehene Tierchen auswirken kann. Von anderen Giften ist da ja noch nicht einmal die Rede.

Vielleicht könnte man ja mal wieder anfangen, auf 7 Feldern 7 verschiedene Pflanzen anzubauen. Monokulturen begünstigen Schädlingsbefall mehr als man mit Gift gegensteuern kann. Das gilt nicht nur für Felder sondern auch für Wälder. Aber ist dann natürlich nicht so effizient zu ernten, das könnte ja die Gewinnspanne drücken.

16:27 von Wielstadt

"Das größere Problem ist die Landwirtschaft, ganz klar. Aber warum es für die private Anwendung überhaupt zugelassen ist, erschließt sich mir dennoch nicht. Wahrscheinlich weil die Rasenverträglichkeit so gut ist."

Klar, die Rasenverträglichkeit spricht sich rum in den Reihenhäusern mit den cleanen Vorgärten (um es mal polemisch anzugehen).

Der neueste Schrei unserer "Sacrotanbürger" sind die Steingärten. Mit einem Grashälmchen mittig plaziert, damit es auch jeder gleich als Placebo erkennt.
Klar ist die Landwirtschaft der viel größere Schadensverursacher. Aber bei uns Bürgern fängt´s im Kleinen an.

16:37 von fathaland slim

Fahren Sie Auto? Ist Ihnen aufgefallen, daß auch nach rasanten Autobahnfahrten vielleicht ein, zwei Mücken an der Scheibe kleben? Das war früher definitiv ganz erheblich anders. Daraus können Sie dann hochrechnen, wie viele Insekten an Windkraftanlagen sterben. Es sind, da es weniger Windmühlen als Autos gibt, wesentlich weniger als an Autoscheiben.
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Die meisten Autos fahre aber nicht auf 50-100 m Höhe, darum sind von den Windrädern auch ganz andere Arten betroffen, als die, die wir mit den Autos ausrotten.
Und die 2018 und dieses Jahr waren wieder deutlich mehr Insekten unterwegs als 2017-da fiel der Mangel wirklich an der Frontscheibe auf.

16:30, Hanno Kuhrt

>>Jetzt kommts
wir bauen alle Windräder wieder ab und verzichten ab sofort auf den Anbau der Monokulturen Mais und Raps, lassen Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke weiter laufen und forsten die frei gewordenen Landwirtschaftlichen Flächen mit Mischwäldern auf.
Mehr Insekten und die CO2-Bilanz wäre super.<<

Großartige Idee.

Eine Frage hätte ich dann aber doch:

Warum wollen Sie nur die Mais- und Rapsmonokulturen verbieten? Und nicht auch die Weizen- Roggen- Gerste- und Kartoffelmonokulturen?

Wenn schon, denn schon.

Jeder Acker ist eine Monokultur.

Insektensterben

Die aktuelle Landwirtschaftsministerin wird auch hier nichts bewegen ! Das hat Sie in anderen Fällen schon gezeigt. Viele leere Versprechungen und Andeutungen und dann kommt maximal ein neues Label ! Supererfolg mit klar erkennbaren Möglichkeiten ! Meine Meinung ist ,allen über Hundertjährigen sollten wir das Rauchen verbieten um die Luft entscheidend zu verbessern. Wieder eine gute Tat .....na dann !

Kapitalismus pur

So ist das nun mal im Kapitalismus. Geld verdienen geht vor - auch wenn der Planet dran glauben muss.

Ohne Bestäuber und Blumen

könnten auch die lieben Kinder nicht aufgeklärt werden. Typisch nutzlose Alibi-Aktion.

@fathaland slim um 16:37Uhr

Sicherlich haben Sie Recht mit den Windkraftanlagen, denn es gibt bestimmt irgendwelche Untersuchungen, die zeigen in welcher Höhe überwiegend Insekten anzutreffen sind. Erfahrungsgemäß dürfte die Höhe sehr selten über 30 Meter liegen, oder? Was den von Ihnen genannten "roadkill" betrifft, dürfte der Anteil deutlich höher liegen und vermutlich proportional mit der Zunahme des Auto-Verkehrs gestiegen sein. Und dann lp,,em natürlich noch weitere negative Umwelteinflüsse dazu, wie diverse Unkraut- und Insektenbekämpfungsmittel. Nicht vergessen sollte man auch, so skurril es sich anhört, daß es fast keine "gesunden" bäuerlichen Mitshaufen mehr gibt. Bestes Indiz dafür ist das Aussterben der Schwalben!

16:59, Komplex einfach

>>Was soll man dazu sagen?
Kürzlich pinselt unsere Regierung noch demütig den Bauch der Glyphosatlobby, heute fällt einem doch glatt ein, daß ein Gift, das Käfer und andere Schädlinge killt sich möglicherweise auch nachteilig auf nützliche und gern gesehene Tierchen auswirken kann. Von anderen Giften ist da ja noch nicht einmal die Rede.<<

Es ist wirklich erschütternd, mit wie wenig Sachkenntnis diese Diskussion geführt wird.

Glyphosat ist ein Herbizid.

Herbizide töten Pflanzen.

Glyphosat ist nicht insektengiftig.

Symbolpolitik

Ein Wort, ein Volltreffer.
Ein typischer fathaland slim.

17:00, Hanno Kuhrt

>>Die meisten Autos fahre aber nicht auf 50-100 m Höhe, darum sind von den Windrädern auch ganz andere Arten betroffen, als die, die wir mit den Autos ausrotten.<<

Dann nennen Sie mir doch bitte mal ein oder zwei Insektenarten, die sich vorwiegend in 50 bis 100 Meter Höhe aufhalten und die man in Windschutzscheibenhöhe kaum findet.

17:00 von Hanno Kuhrt

Es sind nicht nur Insekten, die den Windrädern zum Opfer fallen, sondern auch viele Vögel.

17:00 von Hanno Kuhrt

16:37 von fathaland slim

Fahren Sie Auto? Ist Ihnen aufgefallen, daß auch nach rasanten Autobahnfahrten vielleicht ein, zwei Mücken an der Scheibe kleben? Das war früher definitiv ganz erheblich anders. Daraus können Sie dann hochrechnen, wie viele Insekten an Windkraftanlagen sterben. Es sind, da es weniger Windmühlen als Autos gibt, wesentlich weniger als an Autoscheiben.
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Die meisten Autos fahre aber nicht auf 50-100 m Höhe, darum sind von den Windrädern auch ganz andere Arten betroffen, als die, die wir mit den Autos ausrotten.
Und die 2018 und dieses Jahr waren wieder deutlich mehr Insekten unterwegs als 2017-da fiel der Mangel wirklich an der Frontscheibe auf.
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Alles wie beim Klima, auch der Ötzi ist ja nach seinem Tod, vor dem Auftauen nochmal reichlich eingefroren gewesen.

Nachweis der Schädlichkeit

In der oben zitierten älteren Studie
https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/glyphosat-auswirkungen
sind sehr viele Konjunktive verwendet worden.
Warum? Weil es einfach immer noch keinen eindeutigen BEWEIS der Gefährlichkeit gibt. Zumindest wäre mir keiner bekannt, lese aber gerne einen unabhängigen Forschungsbericht der bereits über das Studium der Indize hinaus gekommen ist. Link?

Die Tödlichkeit als Zellgift ist zwar bedenklich, aber in Vitro Labor Bedingungen unter hoher Konzentration über lange Zeit machen auch aus an sich harmlosen Substanzen Gift.

Ich behaupte auch, dass mein Garten trotz regelmäßigem Einsatz von Roundup mehr Insekten eine Heimstätte bietet als ein Hektar landwirtschaftlich genutzter Acker oder ¼ ha Brache. Es kommt halt auf den Umfang mit der Substanz und der Zielsetzung an.

Bei meiner letzten Fahrradtour...

...kam ich an einem recht großen Maisfeld vorbei. Das gesamte Feld war von einem immerhin 5 m breiten Streifen mit Sonnenblumen eingerahmt. Umgekehrt hätte ich es zwar noch besser gefunden, doch war das wenigstens der Versuch, unter Verzicht auf einen Teil der Maispflanzenernte den kleinen nektarsammelnden Helferlein des Imkers eine Nahrungsgrundlage zu bieten.

@15:32 von Tarek94

Der Versuch, die räumlich stark begrenzte mechanische Vernichtung von Insekten mit einer flächendeckenden chemischen Schwächung des Bestands gleichzusetzen, ist kein bisschen zielführend.

Für "private Nutzer" verbieten? Das benötigt eine Einordnung.

Wieviel Prozent des Glyphosatverbrauchs machen Privatnutzer aus, verglichen mit gewerblichen Nutzern?

Schlimm, daß so eine Einordnung im Bericht fehlt. Der Artikel schreit ja geradezu danach, daß diese Information notwendig ist, damit sich der werte Leser ein Bild davon machen kann, wie sinnvoll diese Maßnahme ist.

Aber das wird schon seinen Grund haben: Wahrscheinlich würde sonst die Nebelkerze wirkungslos sein.

Gute Idee

mit dem Gift, wird aber nicht viel passieren weil auf andere ausgewichen wird.
Reden wir mal über Windmühlen, die Insekten und Vögel vernichten, und das ist nicht wenig.
Punkt drei wäre das dauernde Mähen, kaum sind Blümchen vorhanden die Nahrung bieten, wieder alles platt gemacht.
Sind also mehr Dinge die geändert werden müssen.
Sich jetzt nur auf Gift begrenzen ist deutlich zu wenig.

17:22, spax-plywood

>>@fathaland
Nun, diese gelben Druckspritzen kann man auch prima für Brennnesseljauche, Schmierseife oder andere selbstgebraute Mittelchen für die Pflanzenpflege verwenden.<<

Kann man natürlich.

Tut man aber eher selten.

Brennesseljauche verstopft auch gern mal die Düse.

@ 17:00 von Hanno Kuhrt

Zitat: "Und die 2018 und dieses Jahr waren wieder deutlich mehr Insekten unterwegs als 2017-da fiel der Mangel wirklich an der Frontscheibe auf."

Sorry, diese Beobachtung teile ich nicht.

Ich lebe auf dem Land und fahre zwangsläufig jeden Tag mit dem Auto.

Meine Frontscheibe mußte auch dieses Jahr nicht gesondert von Insektenleichen befreit werden.

Vor 40 Jahren war das ca. alle 100 km notwendig.

Gruß, zopf.

Entlang meines Gartenzauns habe ich im Frühsommer...

...einen 1 m breiten Streifen meines Grundstücks umgegraben, bisschen aufbereitet und Wildblumensamen ausgesät.
Es ist eine wahre Freude zu beobachten, welche Insektenvielfalt sich auf den diversen Blüten, darunter auch Klatschmohn und Kornblumen, tummeln. Selbst den Distelfalter konnte ich mehrfach beobachten.
Irgendeinen noch so kleinen Flecken werden viele Leute um ihr Haus herum haben. Warum nicht mal ein Tütchen Wildblumensamen darauf ausstreuen und zusehen, was da alles sprießt?
Arbeit fast Null, aber jede Menge Spaß!
Und: Für sowas braucht man nicht die Regierung :-).

17:12, karlheinzfaltermeier

>>Nicht vergessen sollte man auch, so skurril es sich anhört, daß es fast keine "gesunden" bäuerlichen Mitshaufen mehr gibt. Bestes Indiz dafür ist das Aussterben der Schwalben!<<

Den Zusammenhang zwischen Misthaufen und Schwalben erkenne ich jetzt leider nicht so richtig. Helfen Sie mir auf die Sprünge?

Schwalben sterben meiner Meinung nach deswegen aus, weil sie sich zu 100% von kleinen Fluginsekten, also Mücken und so was, ernähren.

@ 17:20 von morgentau19

Zitat: "Es sind nicht nur Insekten, die den Windrädern zum Opfer fallen, sondern auch viele Vögel."

Jep, ca. 100.000 pro Jahr.

An den Fensterscheiben unserer Wohnhäuser sterben jedes Jahr mindestens 18 Mio. Vögel.

Gruß, zopf.

In der privaten Anwendung

In der privaten Anwendung verboten, von den Grosskonzernen, der Land- und Forstwirtschaft massenhaft angewendet? Was bitte soll das? Halbherziger Umweltschutz ist gar keiner. Eine durch Lobbyisten unterminierte Umweltpolitik sieht wohl genau so aus. Undemokratisch bürgerferne Politik. Es schlägt schlichtweg dem Fass den Boden aus, Bürgern im privaten Rahmen zu verbieten, was Konzernen, gierigen Grossbauern und monokulturellen Forstwirten gestattet ist.

17:27, meinungsquirl

>>@15:32 von Tarek94
Der Versuch, die räumlich stark begrenzte mechanische Vernichtung von Insekten mit einer flächendeckenden chemischen Schwächung des Bestands gleichzusetzen, ist kein bisschen zielführend.<<

Doch, ist es.

Wenn man eine ideologische Anti-Windkraft-Agenda fährt.

Man glaubt dann zumindest, dies wäre zielführend.

@Es sind nicht nur Insekten 17:20 von morgentau19

"die den Windrädern zum Opfer fallen, sondern auch viele Vögel."
zu @@17:00 Hanno Kuhrt

Auch Ihnen ins 'mathematische Stammbuch' geschrieben.
Das müsste ja, wäre es zahlenmässig relevant, das Insektensterben sogar dämpfen.

Denn tote Vögel können keine Insekten mehr fressen.
Q.E.D.

Nur der Private

Mehr als der Private fällt ihnen dabei nicht ein? So wie Frau Klöckner es besonders liebt, sollen die tatsächlich Verantwortlichen (Landwirte und Industrie) sich mal selber einschränken. Glaubt das jemand? Bei offiziellen Einschränkungen würde die Landwirtschaft ja noch mehr jammern - trotz höchster finanzieller Unterstützungen.

In den letzten 50 Jahren wurde Jahr für Jahr berichtet, dass die Ernten wieder und wieder schlechter ausfielen. Bei einem solchen Verlauf, müsste man seit Jahren eigentlich gar nichts mehr ernten.

Windkraft und Insektensterben

Zu diesem Thema kann ich den interessierten usern nur den Artikel: "Verursacht Windkraft das Insektensterben ?" bei spektrum de. empfehlen.

Der relativiert die hier alarmistisch vorgetragenen Behauptungen doch sehr.

Gruß, zopf.

Glyphosat im Lieblingssaft der Deutschen!

Vom 08.12.2017 · Das Münchner Umweltinstitut hat 14 beliebte Biere auf Rückstände des Unkrautvernichters Glyphosat untersucht und wurde fündig.

gut das man dieses Thema aufgreift

"Glyphosat in der privaten Anwendung verboten werden."
Was soll diese Heuchelei, D war das Zünglein an der Waage, dass die Zulassung in der EU überhaupt verlängert wurde. Aber trotzdem gut, dass man dieses Thema angeht.

Auch als privater Gartenbesitzer kann man viel zur Insektenförderung beitragen. Insektenhotels, richtige Pflanzenwahl anstatt toten Steingärten (diese tragen nur zur Klimaerwärmung bei, pflegeleicht geht auch mit den richtigen Pflanzen).

entscheidet Euch

wollt ihr wirklich die Energiewende mit Insekten Schredder-anlagen (Windkraft ) und chemisch hochgepäppelten Mais Monokulturen (Biogas) umsetzen damit wir auf kosten der Dritten Welt unsere E-Autos fahren können.
Mit Umweltschutz hat das gar nichts zu tun - ehr mit neuen profitablen Businessfeldern.

Ich lebe auf dem Land

In einem 800 Seelen-Dorf.

Was wirklich auffällig ist, bei uns im Dorf und auch in der Umgebung:

Sobald die Häuser neue Besitze bekommen, werden bestehende Bäume, Sträucher und Blumenbeete entfernt, quasi ein totaler Kahlschlag vorgenommen.

Im Vorgarten kommt eine Plastikplane aufs Erdreich, dann "schöner" Schotter drauf, fertig.
Hinterm Haus, alles raus, Rollrasen drauf, fertig.

Das Mikroklima wird immer schlechter, Vögel und Insekten gibt es kaum noch.

Gruß, zopf.

die fiesen Kleingärtner

Na klar, die vielen Kleingärtner sind's, die den Insekten den Garaus machen! Nicht die Landwirte, die Deutsche Bahn oder andere Großverbraucher, die das Zeug tonnenweise ausbringen. Nein, sie werden verschont, damit deren Bilanzen in Geld weiter positiv sind, auch wenn die Bilanzen für die Natur weiter ins Negative rutschen.

@ Heinz-Jupp

"LOL Soso in der privaten Anwendung soll Glyphosat gestoppt werden? Was ist mit den landwirtschaftlichen (gewerblichen) Anwendungen?" Am 04. September 2019 um 15:39 von Heinz-Jupp

Wenn Sie die klagen in den USA mal durchgehen, dann finden Sie nur Krebsopfer im nicht-landwirtschaftlichen Bereichen.

Woran liegt das?

Ich weiß es nicht.

Mir ist nur aufgefallen, dass (zumindest nach dem, was ich gelesen habe) das Zeug in der Landwirtschaft vielleicht 2x, höchstens 3x im Jahr gesprüht wurde. Die Leute im nicht-Landwirtschaftlichen Bereich haben ihren Rasen und ihre Autoeinfahrt bei jedem kleinen Unkraut eingesprüht.

Ich kann noch einsehen, dass man große Monokulturen nicht mit den Händen vom Unkraut befreien kann, aber für die Autoeinfahrt braucht das nun wirklich kein Mensch. Das kann gerupft werden.

17:40, zopf

>>@ 17:20 von morgentau19
Zitat: "Es sind nicht nur Insekten, die den Windrädern zum Opfer fallen, sondern auch viele Vögel."

Jep, ca. 100.000 pro Jahr.

An den Fensterscheiben unserer Wohnhäuser sterben jedes Jahr mindestens 18 Mio. Vögel.

Gruß, zopf<<

Dieses Jahr an meinem Elternhaus, das nicht einmal sehr große Fenster hat, schon zwei Buntspechte. Die Tauben, Finken, Meisen etc. habe ich gar nicht gezählt.

Vögel verstehen das Konzept "Glas" nicht.

Und wir haben die Fenster sogar mit Greifvogelsilouetten beklebt. Leider mit wenig Erfolg.

17:42 von artist22

>>Auch Ihnen ins 'mathematische Stammbuch' geschrieben.
Das müsste ja, wäre es zahlenmässig relevant, das Insektensterben sogar dämpfen.

Denn tote Vögel können keine Insekten mehr fressen.<<

Verehrte/r artist22, es ging mir nur darum zu sagen, dass Vögel Opfer von Windräder werden.

Wie viele genau es sind, kann ich nicht sagen. Jedenfalls sind Windräder für´s Federvieh nicht ungefährlich.

Der freundliche Nutzer "zopf" sagte in seinem Kommentar 100.000.
Ob es stimmt, weiß ich nicht. Ich denke eher, sein Kommentar ist ironisch gemeint.

PS. Ich wusste bis eben nicht, dass es ein mathematisches Stammbuch gibt.

Frau lernt nie aus, grins.

die fiesen Kleingärtner

Na klar, die vielen Kleingärtner sind's, die den Insekten den Garaus machen! Nicht die Landwirte, die Deutsche Bahn oder andere Großverbraucher, die das Zeug tonnenweise ausbringen. Nein, sie werden verschont, damit deren Bilanzen in Geld weiter positiv sind, auch wenn die Bilanzen für die Natur weiter ins Negative rutschen.

es ist doch ganz einfach...

gibt den Insekten, überhaupt allen Tieren, ihren Lebensraum mit ihrer Nahrung zurück und diese werden überleben. Wir Menschen sind zu viele, benötigen zu viel der Erde und ruinieren so unsere Erde.

@rOltO

...einfach richtig was Sie schreiben und die Politik macht einfach so weiter wie immer. Keiner ist haftbar und jeder entscheidet etwas was er nicht kennt, wovon er absolut keine Kenntsnisse hat und wie soll das gehen mit diesen miesen Vorraussetzungen ? Ein Großteil der Leute sollte weg und gegen Fachleute getauscht werden.

um 17:59 von doehh

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"Ich behaupte auch, dass mein Garten trotz regelmäßigem Einsatz von Roundup"

Bitte überdenken Sie den Einsatz von Roundup im Garten. Auch für Ihre eigene Gesundheit:

https://www.scinexx.de/news/medizin/schaedigt-glyphosat-die-nerven/
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Wenn ich mich nicht gänzlich irre, dann ist das aktuelle Roundup glyphosatfrei. Was es nicht automatisch empfehlenswert macht.

@ Giselbert

"Auch als privater Gartenbesitzer kann man viel zur Insektenförderung beitragen." Am 04. September 2019 um 17:51 von Giselbert

Schrebergärten in den Städten tragen zum Insektenerhalt bei (und damit zum Erhalt vieler Vögelarten). Das hat man schon herausgefunden. Das liegt an der Vielfalt der Pflanzen, die man dort vorfindet.

Man sollte auch Schrebergärten schützen.

Momentan wird viel Bauplatz gebraucht und viele Schrebergärten werden liquidiert.

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