Kommentare - Schweizer Forscher: "Die globale Erwärmung ist beispiellos"

24. Juli 2019 - 19:55 Uhr

Klimaschwankungen gab es auch schon früher? Stimmt - aber Schweizer Forscher belegen nun einen entscheidenden Unterschied: Noch nie gab es einen Temperaturanstieg auf der ganzen Welt gleichzeitig. Von Günter Marks.

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CO2 aus dem Meer?

Wird's nicht erst wärmer und dann steigt die Konzentration des Spurengases C02, weil das Meer sich erwärmt?

Auf Al Gore's Superkurve kann man das bei passendem Maßstab so sehen.

@Kokolores2017 Die Friday for Future - Genertion....

.... erbt Atomendlager, die fortdauernd nicht endgelagert wurden, gigantische Müllberge obsoleter Technik, Altautos, die viel Benzin verbrauchen, obwohl sich niemand mehr Benzin leisten kann, eine industrialisierte Landwirtschaft, die nur noch Missernten einfährt. Diese Generation darf schon früh in einem rückständigen, kaputtgesparten Bildungssystem lernen, was es heisst, nix zu lernen. Zu ihrem Erbe gehören Zerstörte Wälder, zubetonierte Innenstädte, sie lernen eine Wirtschaft international agierender Konzerne kennen, die ihre Belegschaft in Geiselhaft hält und eine Politikergilde, die willfährig diesen Konzernen zuarbeitet. Hinzu kommt das löchrige, halbfertige Konstrukt eines "geeinten Europa", das zunehmend von Populisten sabotiert wird. Habe ich etwas vergessen?

@ CO2 Steuer

"Die sauberste Lösung" zur Zeit ist Kernenergie..
Nur eine Frage, was würde passieren wenn man statt Uran Thorium zur Energiegewinnung nehmen würde?

Grönland

Grönland wird von den Klimawandelleugnern ja immer wieder gerne hervorgekramt.

Nein, auf Grönland gab es um das Jahr 1000 herum, keine weiten grünen Ebenen.

Es gab allenfalls einen schmalen günen Küstenstreifen, in dem auch ein wenig Ackerbau möglich war, wie der werte user @ karwandler schon richtig bemerkte.

Die Temperaturentwicklung auf Grönland ist gut dokumentiert und zwar durch Eisbohrkerne.

Den Namen hat Erik der Rote der Insel verpasst, weil er erstens von der kraftvollen Farbe der grünen Streifen beeindruckt war und weil er die Mär von fruchtbarem Ackerland brauchte, um weitere Siedler nach Grönland zu locken.

Und auch die Geschichte mit dem Wein sind uralte Fake-News.

Leif Erikson brach von Island auf, um nach Vinland (Nordamerika) zu segeln, machte aber zuerst noch bei seinem Papa (Erik dem Roten) auf Grönland Station.

Papa fand das prima, daß Gerücht vom Wein auf Grönland lockte noch weiter Siedler auf die Insel, die auch damals a...kalt war.

Gruß, zopf.

um 21:26 von tervara "Einer der wenigen, welche das Problem erka

>>CO2 ist eben nicht das Problem...

Es ist ein schlechter Wärmeleiter und ein schlechter Wärmespeicher. Und als Spurengas spielt es thermodynamisch ganz bestimmt nicht die erste Geige...

Das Problem ist Wasserdampf! Durch Abholzung der Urwälder oder generell der Wälder wird dieser nicht mehr gebunden und in der Atmosphäre frei...

Und Wasserdampf ist ein hervorragender Wärmeleiter und -speicher.

Warum wird diese Tatsache immer wieder unterschlagen?

Hier gilt es, einzugreifen und Aufforstung exzessiv zu betrieben. CO2 wird nebenbei damit abgefrühstückt...<<

//

Bin da voll ihrer Meinung!

Aufforsten von Mischwälder ist wirksamer als jede CO2 Steuer...

Flächen sind dazu genügend da und wenn jeder nur einen Baum pflanzen würde und dessen Betreuung/Schutz übernimmt, dann wären wir wesentlich weiter...

@OlliH

"sowohl die schon vorhandene heiße Luft aus Afrika als auch die polare und kalte Luft aus dem Polgebiet sorgen für diesen extreme Temperaturanstieg in Europa"

Kalte Polarluft sorgt also für einen extremen Temperaturanstieg? Da werden wohl einige Lehrbücher der Thermodynamik komplett überarbeitet werden müssen.

Das Problem ist, dass die "kalte Luft aus dem Polargebiet" gar nicht mehr "kalt" ist. Zumindest nicht so kalt, wie sie sein müsste. Auch nördlich des 60. Breitenkreises wird es immer öfter wärmer als 30 Grad. So zum Beispiel vor zwei Wochen in Anchorage, wo mit 32,2° C der alte Hitzerekord gleich um 3 Grad übertroffen wurde. Auch viele Orte in Norwegen und Sibirien ächzen inzwischen unter Hitzewellen. Wo soll da bitte Ihre "kalte Luft" herkommen? Aus dem All?

@ tagesschlau2012

„Am 24. Juli 2019 um 21:12 von fathaland slim
"Die Geburtenrate sinkt weltweit. Seit Jahrzehnten."
#
#
In diesem Jahr sind bisher
86 Mio. Menschen geboren
und
34 Mio. Menschen gestorben.
Seit dem 1.1.2019 also ein Zuwachs von
52 Mio. Menschen.“

Was genau hat ihre Auflistung mit der Geburtenrate zu tun ?

Aufforsten statt Googlen - simple Dinge helfen (auch)

Wer tatsächlich beitragen will: z.B. per Ecosia.org im Internet suchen, anstatt die Datenkrake Google zu füttern.
Ecosia spendet den Gewinn für Wiederaufforstung, was wirklich die CO2-Konzentration mindert. (Und Google bekommt weniger Daten...)
Und wenn mal wirklich deren Suchmaschine nicht ausreicht, kann man immer noch vereinzelt auf Google zugreifen.

[Und am besten: Gar nicht so oft im Internet suchen. Denn jede (!) Suche kostet den Gegenwert an Strom von ca. 1 Stunde Energiesparlampe-brennen-Lassen. Man kann auch manche Dinge mal analog nachschauen!!...]

@ tagesschlau2012

"Eine CO2 Steuer macht nur alles teurer aber am Verbrauch ändert sich wenig."

Nein, nein. Eine CO2-Steuer macht nur teurer, was viel CO2 produziert. Alles andere wird dann relativ billiger bzw. wenn man allgemeine Steuern entsprechend der Einnahmen aus der CO2-Steuer leicht absenkt, sogar absolut billiger.

Das wäre dann ein schöner, marktwirtschaftlicher Ansatz, um CO2-sparsame Produkte und Dienstleistungen zu fördern und andere zu bremsen.

Was genau wäre daran falsch? Ich fände das gut und richtig.

Und Atomenergie ist einfach irrsinnig teuer. Die fasst genau deshalb keine Firma (ohne Subventionen) mehr an, weil Atomstrom, der wirklich soviel kostet wie die Reaktoren an Kosten verursachen, schlicht unverkäuflich ist. Das zu verstaatlichen, damit diese Kosten die Allgemeinheit trägt (wie bisher größtenteils allerdings auch schon), ist doch nur Augenwischerei.

Ende einer Eiszeit, Beginn einer Warmzeit

Auf Wikipedia ist zu lesen, dass die kleine Eiszeit vor ca. 200 Jahren zu Ende ging und dass seitdem sich kontinuierlich die Temperaturen erhöhen. Industrielle Emissionen, Verbrennen fossiler Brennstoffe, Vulkanausbrüche und Freisetzen von Unmengen von Methangasen aus Permafrostregionen beschleunigen die Erderwärmung.
Gegensteuern ist angesichts von zusätzlichen 1200 Kohlekraftwerken in China, und ähnlichen Wachstumserscheinungen im asiatischen Bereich fast unmöglich.
Wir können versuchen, weniger zu belasten, gegen die Zwangsläufigkeiten der Natur können wir nicht viel ausrichten.
Wir müssen uns darauf einrichten und anpassen.

21:33, tagesschlau2012

>>Am 24. Juli 2019 um 21:12 von fathaland slim
"Die Geburtenrate sinkt weltweit. Seit Jahrzehnten."
#
#
In diesem Jahr sind bisher
86 Mio. Menschen geboren
und
34 Mio. Menschen gestorben.
Seit dem 1.1.2019 also ein Zuwachs von
52 Mio. Menschen.<<

Zahlenspielchen, die Momentaufnahmen abbilden.

Informieren Sie sich bitte über die so genannte Fertilitätsrate nach Ländern und ihre Entwicklung. Sie fällt beständig. Der Höhepunkt der Weltbevölkerung wird wohl Ende dieses Jahrhunderts erreicht sein, dann geht's wohl wieder abwärts.

Ich habe es hier tausendfach geschrieben, es wird aber von rechter Seite ignoriert, da es die fremdenfeindliche Erzählung ad absurdum führt: Die Geburtenrate eines Landes sinkt in dem Maße, wie es sich wirtschaftlich entwickelt. Das berühmte ökonomisch-demografische Paradoxon. Sämtliche Länder mit hohen Geburtenraten sind bitterarm. Und zwar nicht, weil sie hohe Geburtenraten haben, der Zusammenhang ist genau umgekehrt. Das ist wissenschaftlicher Konsens.

Mitlerweile habe ich über 1000 Bäume gepflanzt...

Welche mich hoffentlich überleben werden, sofern die keiner abholzt...

Ich kann es nur jedem nahe legen, es nach zu machen, denn jeder muss bei sich selber Anfangen und ein Baumstecklinge kosten nicht die Welt, wachsen tun sie von ganz alleine...

@ kuerbis

Einige Gletscher wachsen seit einigen Jahren

Das ist richtig, es wäre nur unsinnig, damit die globale Klimaerwärmung widerlegen zu wollen.

CO2-Verbrauch, toxischer Konsum usw. pro Einwohner:

... da liegen wir Industriestaaten unschlagbar vorn. Die heutige Situation haben wir verursacht. Jetzt von Menschen in anderen Ländern zu verlangen, daß sie in Armut oder Bescheidenheit leben, ist weder moralisch noch realistisch. Die wollen nicht mehr als das, was wir haben (!).

Nein, wir müssen unseren Wohlstand und unsere Forschung dazu nutzen, Wege zu entwickeln, die für die gesamte Weltbevölkerung taugen: neue Technologien, Verzicht, kleine und große Schritte...

[Im übrigen wird die Weltbevölkerung nach seriösen Prognosen in einigen Jahren stagnieren - aufgrund von Entwicklungen, die bereits jetzt eingetreten sind! Vielleicht mal ein Fall für den "Faktenfinder". Ansonsten kann ich Forenlesern und der Tagesschauredaktion nur wärmstens Hans Roslings "Factfulness" empfehlen, um gut lesbar und wissenschaftlich mit diversen Mythen aufzuräumen...]

@ Allahkadabra

"Der Begriff Klimawandel ist inzwischen veraltet. Wir stecken mitten in einer globalen, menschengemachten Klimakrise auf der Schwelle zu einer Klimakatastrophe , wie sie im gesamten Sonnensystem einzigartig und unübertroffen ist."

Da kennen Sie aber den Jupiter und sogar den Neptun schlecht...!

@ tagesschlau2012

"In diesem Jahr sind bisher
86 Mio. Menschen geboren
und
34 Mio. Menschen gestorben.
Seit dem 1.1.2019 also ein Zuwachs von
52 Mio. Menschen."

Und in welchen Ländern lag die Geburtenrate besonders hoch? Und wie hoch liegt dort die Sterblichkeitsrate von Säuglingen und Kleinkindern, wie hoch ist dort die durchschnittliche Lebenserwartung?

Im Jahr 1980 wuchs die Weltbevölkerung noch um ca. 2% pro Jahr. Heute ist es weniger als die Hälfte. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird sich die Bevölkerung gegenüber heute halbiert haben, meinen Demographen. Wenn wir ernsthafte Anstrengungen im Kampf gegen Armut, Hunger
und Unterentwicklung unternehmen.

Eine steigende Lebenserwartung und steigende Lebensqualität sind die Voraussetzungen für eine sinkende Geburtenrate. Und je länger wir dies gerade den weniger entwickelten Ländern vorenthalten, damit wir uns nicht in unserem Verbrauch einschränken müssen, desto länger sägen wir an dem Ast, auf dem wir alle sitzen.

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