Ihre Meinung zu: Wahl zur EU-Kommissionschefin: Von der Leyens Chance

16. Juli 2019 - 4:05 Uhr

Ursula von der Leyen könnte heute zur neuen EU-Kommissionschefin gewählt werden. Nur gut 300 Stimmen sind ihr allerdings bisher sicher - reicht es am Ende dennoch für eine Mehrheit? Von Holger Romann.

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Kommentare

Polit - Versagerin

Ich hoffe, dass sie es nicht wird. Verdient hat sie es auch nicht.

Geheim oder doch nicht?

"Auch das erscheint durchaus machbar, zumal die Abstimmung geheim ist.[..]
Offen ist schließlich, wie die Rechtspopulisten votieren und ob sich von der Leyen notfalls auch von ihnen wählen lässt."

Woher weiss von der Leyen denn, dass sie ggf. von "Rechtspopulisten" gewaehlt wurde, wenn doch die Wahl geheim ist?

Bitte Nicht!!

Die Dame steht für Postengeschacher, überteuerte Beraterverträge, angebiederten Lobbyismus und letztlich Inkompetenz in der Führung der Bundeswehr. Will man die Eu vollständig vor die Wand fahren ist sie die beste Wahl. Gott sei Dank ist sie zumindest schon mal bei der Bundeswehr raus und kann nichts mehr zerstören.

Ich würde sie nicht wählen -

Ich würde sie nicht wählen - niemals!!

Undemokratisch

Vier Abgeordnete haben ihr Mandat noch nicht angetreten. Sie haben also nicht die Chance, wie jeder anständige Demokrat gegen vdL zu stimmen. Gewinnt vdL, wäre das undemokratisch. Hinzu kommt, dass die europäischen Völker ganz offensichtlich keinen Deutschen wollen (was mehr als nachvollziehbar ist). Selbst die BRD-stämmigen wollen vdL nicht. VdL verdient eine solche Niederlage, dass noch in 30 Jahren Europa über sie lacht.

Bitte laß diesen Kelch an uns

Bitte laß diesen Kelch an uns vorüber gehen

Bei geheimer Abstimmung hat vdL eher keinen

Einfluss darauf ob sie sich von den Rechten wählen lässt.

Ein Paradebeispiel

Offen ist schließlich, wie die Rechtspopulisten votieren und ob sich von der Leyen notfalls auch von ihnen wählen lässt. Wenn die Wahl geheim stattfindet, dann frage ich mich, wie will von der Leyen sich gegen diese Ja-Stimmen wehren? Hätte sie nicht schon vor 14 Tagen offen gegen die Rechtspopulisten, gegen Orban und Freunde, Stellung nehmen müssen? Hat sie? Diese Wahl ist nicht demokratisch und erinnert mich an einen orientalischen Markt. Das werden die Wähler in Erinnerung behalten und bei kommenden Wahlen entsprechend bewerten.

Guten Morgen liebe User

Bevor hier immer wieder der gleiche unwahre Unsinn (Populismus?, Propaganda?) über die „böse Frau Merkel“ erzählt wird: Frau Merkel wollte Herrn Weber als Parlamentskandidat der größten Fraktion, Herr Macron lehnte ihn ab und Herr Macron(!) hat dann Frau von der Leyen vorgeschlagen... übrigens sitzen im Europäischen Rat allesamt gewählte Regierungschefs... = Demokratie!

Ich hoffe es nicht

VDL soll doch nur ihre Karriere gerettet werden nachdem sie schon in allen Ministerposten kläglich versagt hat. Die Medien würde es auch beruhigen, ohne sie wäre VDL nie so weit gekommen und schon lange entlarvt worden.

Die EU entwickelt sich weiterhin zum Abschiebebahnhof für Politiker die versagt haben.

Bei VDL kommt erschwerend hinzu das sie nicht erst in Bundesverteidigungsministerium durch ihre Berater aufgefallen ist, auch im Arbeitsministerium zog sie das durch. Die Medien schweigen beflissentlich darüber was alles war. Zahlen ja nur die blöden Steuerzahler. Die müssen dafür zum Wohle aller verzichten.

Meine Entscheidung nicht mehr bei EU Wahlen teilzunehmen ist seit VDL nun entschieden. Dieses Theater unterstütze ich nicht mehr.

Demokratie mit Mehrheiten ja, auch wenn es einem manchmal nicht passt. VDL zeigt aber die Einstellung der politischen Eliten zu Demokratie und Wählerwille. Gerade die Konservativen sind in der Auslegung zu ihren Gunsten sehr kreativ. Ekelhaft!!!

Frage an die Nationen

Ohne Frau von der Leyen nahetreten zu wollen, aber wie kann es sein, dass eine deutsche Verteidigungsministerin, die jede Menge Korruption in ihrem Ministerium mitzuverantworten hat, deren ins Ministerium mitgebrachte Fachfrau unter Korruptionsverdacht, Vetternwirtschaft und Amigogefälligkeiten steht, die Gorch Fock, Panzer, Flugzeuge und andere militärischen Güter bestellt hat, dabei den deutschen Steuerzahler derart ausbluten läßt, also wie kann es sein, dass eine solche Person, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat, nun ins höchste Amt der EU gewählt wird?
Und wir dummen Steuerzahler bezahlen ein Ministergehalt, wärend diese Frau ihrer zugeteilte Arbeit nicht mehr nachgeht, sondern auf unsere Kosten Wahlreisen bestreitet?
Das ist nicht die europäische Union die ich haben möchte.

Das wird schon

Mit den Stimmen von rechts wird das schon. Ich drücke Ihr die Daumen.

Live von der Besuchertribüne

Ich bin gespannt :)

Wahlplakate

Weder auf Wahlplakaten noch bei Fernsehduellen konnte ich das Konterfei dieser Frau sehen. Mir wurde suggeriert es handele sich bei den Präsidentenkandidaten um Timbermann und Weber.
Durch solche Aktionen wächst meine Enttäuschung bzl. der EU gewaltig. Ich hoffe das aussgeklüngelte Personen nicht gewählt werden. Persönlich wünsche ich mir eine Union der Menschen Europas. Werde an einer EU Wahl in Zukunft nicht mehr teilnehmen.

Kennt sie sich nicht aus?

In ihrer Rücktrittsbotschaft verwechselte sie den Europäischen Rat mit dem Rat der Europäischen Union.
Und die will Kommissionspräsidentin werden??
Im Übrigen wäre ihre Wahl so, als würden die Visegradstaaten die Führung der EU bestimmen! Einfach unmöglich!
Ich hoffe immer noch, daß sie zu verhindern ist.

Warten wir es ab. VdL ist so schlecht nicht

Anfangs war ich auch nicht begeistert. Aber mit jedem Tag mehr denke ich, dass der Job zu ihr passt.

Hier geht es viel ums Reden und Kompromisse finden und ums repräsentieren.

Wenn sie es dann noch schafft weitgehend auf externe Berater zu verzichten...

Mit Weber wäre jedenfalls kein besserer Kandidat zur Stelle gewesen. Für mich die geeignetste Kandidatin ist Vestager. Aber die hat zu wenig Unterstützung gehabt.

Und wäre vermutlich auch zu gut für das Amt.

Nicht auszudenken wenn da mal jemand aufräumen würde in dem Laden...

Kennt sie sich nicht aus?

In ihrer Rücktrittsbotschaft verwechselte sie den Europäischen Rat mit dem Rat der Europäischen Union.
Und die will Kommissionspräsidentin werden??
Im Übrigen wäre ihre Wahl so, als würden die Visegradstaaten die Führung der EU bestimmen! Einfach unmöglich!
Ich hoffe immer noch, daß sie zu verhindern ist.

um 05:16 von th711

Zitat:
"Ich würde sie nicht wählen - niemals!!"
Zitat Ende.

Wählen oder nicht wählen ist doch sowieso längst ausgehebelt, das hat man doch deutlich bei der sogenannten "Europawahl" sehen können.
Nichts von dem was da gewählt wurde, ist umgesetzt, nicht mal 1% davon.

Gibt es denn keine Alterative auser Von der Leyens?

Warum immer nur Von der Leyens, im Raum stand doch was ganz anderes.

Die Rechtspopulisten feierten v.d.Leyens Nominierung.

@08:38 von Leberkas
Genau!
Timmermanns hatte im Parlament schon ein Mehrheit zusammen.
Da haben die Regierungschefs auf Druck der Orbans etc. v.d.Leyen genau an dem Tag vorgeschlagen, als das Parlament das erste Mal zusammentrat.
Die Brüskierung/Ignorierung des Parlaments ist offenkundig und wohl Absicht.

Letzte Chance

Es kann nicht sein das diese Dame gewaehlt wird weil sie eine Frau ist, weil sie die erste Deutsche ist, weil sie fliessend englisch und franzoesisch spricht und eine Europaeering ist.
Das sind Argumente die sie als Bewerberin ausschliesst- wenn da nicht noch mehr Eigenschaften gefunden werden.
Ich kenne einige Frauen, Menschen mit guten Sprachfaehigkeiten mehr als 2 Fremdsprachen und Deutsche.
Ich hoffe sie wird es nicht - das ich sie als Mensch und Politiker ablehne.

Kopfstoß für Europawähler

NEIN, NEIN, NEIN !
Besser ein paar Monate länger suchen, als von der Leyen unter fast erpresserischen Argumenten !

hallo, von der Leyen bye, bye

hallo, von der Leyen
bye, bye Demokratie
farewell EU

Ich drücke ihr die Daumen,

Ich drücke ihr die Daumen, dann hat das ganze endlich ein Ende. Was haben die spd -ler u. Grünen davon, jetzt konsequent Nein zu sagen? Nur aus bockheit, weil sie ihren Timmermans nicht auf den "Thron" setzen können ? Ich hätte es auch Weber mehr gegönnt, der ja auch mit Mehrheit gewählt wurde. .. aber durch dieses dauernd Verweigern wird es auch nicht besser

Der Shitstorm in Deutschland war unerträglich.

Warum sollte von der Leyen in so einem Land Ministerin bleiben?
Wie sollte sie moch Vertrauen in den Koalitionspartner oder Koalitionsfeind SPD haben?
So etwas muss jeden Menschen anwidern.
Wer EU Kommissionspräsident wird ist mir egal.
Das Spitzenkandidatenprinzip ist nur in Deutschland von Bedeutung und steht nicht in den EU-Verträgen.

um 06:21 von JueFie

>>Bei VDL kommt erschwerend hinzu das sie nicht erst in Bundesverteidigungsministerium durch ihre Berater aufgefallen ist, auch im Arbeitsministerium zog sie das durch. Die Medien schweigen beflissentlich darüber was alles war. Zahlen ja nur die blöden Steuerzahler. Die müssen dafür zum Wohle aller verzichten.

Meine Entscheidung nicht mehr bei EU Wahlen teilzunehmen ist seit VDL nun entschieden. Dieses Theater unterstütze ich nicht mehr.<<

Man muss sich fragen, was bringt überhaupt eine Wählerstimme, wenn anschiebend so ein Geschachere bei rum kommt...

Wen ein Makro mal eben "nach der Wahl"Einen vorgeschlagenen Kandidat ablehnen und einen neuen Vorschlagen kann?
Demokratisch ist das sicherlich nicht...
Da müssen unbedingt neue Bestimmungen her, damit es etwas demokratischer zu geht...

Ich wähle jedenfalls auch nicht mehr, so lange es sich nicht ändert...

Sie hat es - vielleicht - verdient

Wenn Sie es schafft, ohne die Rechtsaußen gewählt zu werden, hat sie es redlich verdient.
Denn in diesem, von Lobbyismus zerfressenen Abgeordnetenhaufen eine Mehrheit zustande zu bringen, ist alleine schon das Amt wert. Wer das schafft, schafft auch die Einheit Europas zu retten.

Eine inszenierte Wahl

als demokratisches Feigenblatt. Von den gemeinsamen Werten sticht der Unterhaltungswert hervor.

Entscheidungen

Ist es nicht ein Armutszeugnis für die EU-Kommission eine Präsidentin zu haben welche ohne Berater keine Entscheidungen treffen kann trotz vielen sachkundigen Beamten. Oder wird sie deswegen nominiert.

Egal wie die Wahl ausgeht,

Egal wie die Wahl ausgeht, Hauptsache keine Ministerin mehr, egal für was.
Hoffentlich können dann die ganzen kriminellen Energien aufgearbeitet werden.
Plagiatsverdacht, Vetternwirtschaft, Berateraffären (zieht sich wie ein roter Faden durch jedes Amt, welches vdL bekleidet hat) und ihr Verhältnis zu McKinsey.

Sie hätte auch zur NATO

gehen können oder Ärztin werden. Also, was ist schlimmer?

Mal sehen

Eventuell profitiert Frau v.d.L. davon, dass die Abgeordneten aus anderen Ländern weniger Probleme mit ihr haben als deutsche, die sie schon als Ministerin erlebt haben.

Außerdem mag so mancher im EU-Parlament für sie stimmen, damit sich dieses Personalproblem nicht bis in den Herbst hinzieht. Den Traum, eine(n) KanditatIn zu finden, mit der eine große Mehrheit einverstanden ist, hat wohl keiner mehr.

Und nach der Sommerpause braucht man eine Kommission um mal wieder mit den Briten zu verhandeln. Allerdings möchte Boris ja auch gerne ohne Abkommen austreten.

Es geht los

Zunächst mal werden alle in der ersten Reihe per Handschlag begrüßt.

@ 06:34 von Stefan P.

Ist noch schlimmer....Einfach mal recherchieren wo eine ihrer (VDL) Töchter arbeitet. Kleiner Tip, es handelt sich um einen amerik. Unternehmensberater...;-)

Frau von der Leyen für heute die Daumen drücken.....

Nach Abwägung aller „Für und Wider“ halte ich den Macron Vorschlag für den Posten der neuen EU-Kommissionschefin für einen guten Kompromiss und werde heute die Daumen drücken, dass sich sogar die (neidischen?) SPD Abgeordneten eines besseren besinnen und den eigenen „Schweinehund“ überwinden. Da die Wahl geheim ist könnte auch das Quäntchen Einsicht der Abgeordneten helfen. Bin sehr gespannt wie die Wahl ausgeht.

@06:17 Glücklicher Leser

Macron war derjenige, der zu schnell bereit war, vom Spitzenkandidatsprinzip abzuweichen; von der Leyen ist die Kandidatin von Visegrad und Italien; der EU-Rat hat sich ohne genügende Kooperation mit dem EU-Parlament zu schnell der Kandidatin angeschlossen: ein dreifacher verhängnisvoller Fehler, der die Länder stärkt, die ein schwaches Parlament wollen, Rechtsstaatlichkeit aufweichen und solidarische Flüchtlingspolitik boykottieren. Eine Nicht-Wahl von der Leyens stärkt folgerichtig die EU.

Tag der Entscheidung???

Auch diese Entscheidung wird abgenickt werden! Die Sozialdemokraten werden auch diese Kröte schlucken!!! Das EU-Parlament erinnert mich sehr an die chinesische Volksversammlung!!! Herr Weber wäre zu unerfahren für diesen Job (laut Macron). Ich finde auch, dass Herr Macron zu unerfahren ist für seinen Job. Darum geht es aber halt nicht in einer Demokratie!

Inszenierter Trommelwirbel

..und sie wird natürlich gewählt. Die gespielte Empörung über die Rechtspopulisten kann man sich sparen, angeblich ist die Wahl ja geheim. Im Gegensatz zu ihr wurden die nämlich von den Bürgern Europas ins Parlament entsandt. Auch schön dass sich die zu wählende Kandidatin ihre Wähler aussucht.

Es ist evident ....

Es ist evident, dass eine ehemalige SOZIAL-Ministerin v.d. Leyen, die in Niedersachsen das Blindengeld strich, sich vehement für die sozialen Interessen der EU-Bürger ins Zeug legen wird, oder?
.
Mir will aber schwanen, dass die doch gewählt wird, nur um ein neuerliches Kandidatengezerre zu vermeiden.
.
Was war noch mal das Peter-Prinzip? Ach ja: "Jeder wird bis zur Stufe seiner Unfähigkeit befördert.".

um 08:59 von Dubitator

>>Wenn Sie es schafft, ohne die Rechtsaußen gewählt zu werden, hat sie es redlich verdient.
Denn in diesem, von Lobbyismus zerfressenen Abgeordnetenhaufen eine Mehrheit zustande zu bringen, ist alleine schon das Amt wert. Wer das schafft, schafft auch die Einheit Europas zu retten.<<

//

Das glaube ich eher nicht!
Wenn der Laden zudem von Lobbyismus zerfressenen ist, befindet sich Vdl. in bester Gesellschaft. nicht umsonst wurde diese Frau im Nachhinein aufgestellt und nich auszudenken, was da im Vorfeld gekungelt / gemauschelt wurde...

Die geheimen Absprachen scheinen zu funktionieren...

Gelebte Demokratie schaut sicherlich anders aus...

Was mich wundert:

Bei der Umstrukturierung der Bundeswehr nach von zu Guttenberg und den drastischen Sparmaßnahmen die daraufhin folgten, waren neue Maßnahmen unumgänglich. In der freien Wirtschaft und bei jeder Kommune sind Berater alltäglich. Sogar im Gesundheitswesen, in dem ich seit 40 Jahren beschäftigt bin, sind diese inzwischen nicht mehr wegzudenken. Einerseits wollen hier alle mit der Zeit gehen, und andererseits will aber auch (fast) jeder seine eigene Agenda durchsetzen. Dazu, um diesen Einklang zu realisieren braucht es (auch im Gesundheitswesen) externe Berater um für alle den besten Weg zu finden. Was soll den daran falsch sein? Fehler bei anderen zu suchen ist einfach, zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln eben nicht. M.M.n.

Patsch, patsch

"dass sich sogar die (neidischen?) SPD Abgeordneten eines besseren besinnen und den eigenen „Schweinehund“ überwinden.". @schokoschnauzer
.
Egal was passiert, die SPD scheint die Fußmatte zu sein, an der man stets den Dreck seiner Schuhe abstreifen kann. Ich kenne keine andere Partei, wo man deren politische Überzeugung mit dem Schweinehund in Verbindung bringt. Selbst der Lindner mit seinem elendigen Jamaika-Abgang bekommt fast nix auf die Mütze.

jemanden

der nicht zur Wahl des EU-Parlaments angetreten ist, dem Parlament nun zur Wahl vorzuschlagen, ist eine Farce. An der man aber ganz deutlich ablesen kann, wie die Uhren in der EU weiterhin ticken: keine wirkliche Demokratie unter den Mitgliedern, die "großen" Nationen machen die Entscheidungen unter sich aus und wundern sich anschließend über Kritik von und Unmut bei den "kleineren" Mitgliedsstaaten. Es wird Zeit, dass die Rechte und Einflussmöglichkeiten des EU-Parlaments endlich gestärkt werden, damit dieses Gemauschle der Wenigen aufhört.

Überzeugte Europäerin

Wenn Frau V.d.L. eine so überzeugte Europäerin ist, wie sie von sich behauptet, würde sie die EU vor sich selbst bewahren wollen.

Das ganze ist eh nur eine Farce

Die Lobbyistenvereinigung bzw. Transferunion benennt eine Ahnungslose, damit der "europäische" Irrsinn noch eine Weile weiter herumdümpeln kann. Solange, bis in Deutschland und Frankreich die letzten kapiert haben, wie und wohin ihr Geld verbraten wird und wie sie dafür belohnt werden. Die Franzosen sind da einen Tick schneller, aber hier kommt es auch noch dicke. Bei den Deutschen dauert es nur etwas länger. Ach ja, wer gedacht hat, er hätte irgend jemanden gewählt - nun, der sieht, was man aus so einer Wahl alles machen kann. Europäisches Recht eben. Und, wenn Wahlen irgend etwas bewirken könnten - nun, da gibt es ja probate Mittelchen, fragt mal in Sachsen nach.

Die EU strahlt das aus, was sie ist

Bei der Wahl des/der Kommissionspräsidenten/in führt die EU, der Rat und auch das Parlament genau das weiter durch, was bereits bei dem Brexit-Desaster eindrucksvoll vorgeführt wurde - Inkompetenz auf allen Ebenen. Jetzt kommt auch noch kleingeistige Partei- u. Landespolitik u. Ignoranz hinzu. Wenn bei der SPD u. den Grünen bockig fadenscheinige Argumente ins Feld gebracht werden, dann ist die zwangsläufige Konsequenz, dass am Ende die Wahl zu einem Triumph für das rechte Lager werden kann, weil nur mit deren Stimmen dann eine Entscheidung u. somit eine Handlungsfähigkeit der EU sichergestellt wurde. Ein weiteres Desaster für die Volksparteien (auch für die Grünen!) u. ein weiterer Beleg dafür, dass die EU in der jetzigen Form nicht so bleiben kann. Scheitert VdL, dann macht sich das ganze Konstrukt lächerlich, ein Rat, der die Spitzenkandidaten ablehnt u. ein Parlament, das den Kandidaten des Rats ablehnt. Das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun. Ein wichtiger Grund für den Brexit.

eine sehr gute Wahl

die Frau passt irgendwie in das Amt. Die Sozis wollten den Herr Weber nicht dann bekommen sie halt Frau von der Leyen. Ich denke sie wird mit klarer Mehrheit gewählt werden.

Nach UvL reden Manfred Weber (EVP), ...

... Iratxe García Pérez (S&D) und Dacian Cioloș (Renew Europe) ...

...ich hoffe nicht...

Diese Wahl ist ein großer Vertrauensverlust, wo ich mich als Wähler über den Tisch gezogen fühle. So kommt doch die EU nicht weiter.

Es wird schon

Frau von der Leyen wird schon gewählt werden, die Ankündigung von gestern wird noch ein paar Stimmen mehr bringen. Man hätte ja auch den Rücktritt erst morgen bekanntgeben können. Sollte es doch nicht klappen – die Altersversorgung stimmt auf jeden Fall. Und keiner spricht mehr von Verantwortung. Bin ich im Nachhinein froh, dass ich diesmal überhaupt nicht wählen gegangen bin - es hat auch nichts gebracht, aber man füllt sich einmal weniger wie ein Depp.

letzte und wichtigste Rede vor der Wahl

..nichts weiter als eine Wahlrede. In der Regel ist das heiße Luft, schöne Worte und nichts woran man sich nach der Wahl halten muß. Ich finde das nicht so wichtig.

Beste Lösung

Frau V.d.L. ist bestimmt nicht die Ideallösung , wichtig ist aber dass es Herr Timmermanns nicht wird .
Dies wäre die denkbar schlechteste Lösung wenn man an manche Äusserungen von ihm denkt .
Deshalb ist Frau V.d.L. noch die beste Alternative .
Ausserdem drückt Ihr bestimmt die gesamte Bundeswehr die Daumen .....

ZITAT Am 16. Juli 2019 um

ZITAT
Am 16. Juli 2019 um 06:17 von Glücklicher Leser
Guten Morgen liebe User
Bevor hier immer wieder der gleiche unwahre Unsinn (Populismus?, Propaganda?) über die „böse Frau Merkel“ erzählt wird: Frau Merkel wollte Herrn Weber als Parlamentskandidat der größten Fraktion, Herr Macron lehnte ihn ab und Herr Macron(!) hat dann Frau von der Leyen vorgeschlagen... übrigens sitzen im Europäischen Rat allesamt gewählte Regierungschefs... = Demokratie!
ZITAT Ende
Das ist die offizielle Version.
Herausgegeben an die Presse.
Aber wie kommt der Franzose auf Frau von der Leyen. Vielleicht so.
Macron " Si aben doch dies gute Armeminister. Wie eist sie noch:"
Merkel " Meinten Sie Frau von der Leyen"
Macron "Rictig Frau von der Eyen"
Alle stehen auf klatschen "Gute Wahl".

Hoffen wir mal

Hoffen wir mal, daß die Parlamentarier so schlau sind, vdL nicht zu wählen. Noch mehr Versager und Nichtskönner können wir uns nicht in der EU erlauben. Und es wäre doch zu schön, wenn vdL ab morgen nur noch ihrer Familie zur Verfügung steht.

Am 16. Juli 2019 um 06:17 von Glücklicher Leser

".. übrigens sitzen im Europäischen Rat allesamt gewählte Regierungschefs... = Demokratie!"
#
#
übrigens war vor der Europa Wahl Frau vd Leyen den Wählern niemals als EU-Kommissionschefin vorgestellt worden.
Demokratie?

Erst die Sozen haben v.d.L.

Erst die Sozen haben v.d.L. möglich gemacht. Sie haben nicht Weber unterstützt, wie es folgerichtig gewesen wäre, sondern sie wollten Timmermans installieren. Die Sozen haben das Spitzenkanditatenmodell selbst beerdigt und bekommen jetzt die Quittung. Gut so

Unverständlich ist folgender Satz:

.."Offen ist schließlich, wie die Rechtspopulisten votieren und ob sich von der Leyen notfalls auch von ihnen wählen lässt. "...
Die Wahl ist doch geheim, wie will VDL da irgendwelche Stimmen von "Rechts aussen" erkennen oder gar ablehnen?
Mal wieder Qualitätsjournalismus?

Von der Leyens Chance

Hoffentlich ihre letzte und bitte verlustreich. Und morgen knallen die Sektkorken bei der Bundeswehr.

Gemessen am Applaus ...

... für ihre 32:53 min Rede, wird UvL gewählt.

Das Parlament wird sie beim Wort nehmen, falls die Staats- und Regierungschefs nicht mindestens so viele Frauen wie Männer für die Kommission von Ursula von der Leyen vorschlagen.

von erster Realist um 08:59

Wenn ein Macron mal eben "nach der Wahl" einen vorgeschlagenen Kandidat ablehnen und einen neuen vorschlagen kann?
Demokratisch ist das sicherlich nicht...
Da müssen unbedingt neue Bestimmungen her, damit es etwas demokratischer zu geht...

Ich wähle jedenfalls auch nicht mehr, so lange es sich nicht ändert...

Laut den EU-Verträgen haben nur die Regierungchefs (demokratisch gewählt) das Recht, den/die Kandidaten/in für den Kommissionspräsidenten vorzuschlagen. Um das zu ändern müßten die EU-Verträge geändert werden. Dazu wäre Einstimmigkeit erforderlich, die nicht absehbar ist.

Fazit: Es kann sich Nichts ändern.

na dann hoffe ich

das sie wenn sie es wird nicht genauso das Geld verschludert an Projekte die vorher erst von Berater kontrolliert werden und ein Menge kosten,ja wäre ja nicht das erste mal in ihrer politischen Laufbahn ,aber irgendwie fallen sie immer weiter nach oben,ich hätte in der Firma schon lange meine Quittung bekommen ,aber keine Beförderung wie sie .
Ja da merkt man wer gut mit der Kanzlerin befreundet ist ?

Das Peter-Prinzip

Das Peter-Prinzip schlägt mal wieder richtig zu.
Da kann Mann verzapfen was man will, die Leiter nach oben wird immer steiler... Aber wenigstens bleibt Sie uns dann irgendwann als Kanzlerin erspart!

Europa hat verstanden= 600 Stimmen...;-(

Egal wie es ausgeht, ein starkes Ergebnis mit 500 Stimmen ist nicht zu erwarten...

Europa bleibt gespalten...

Falls es eine kleine Möglichkeit gab den Brexit noch zu verhindern, dann hat Macron das mit seinem Vorschlag einer Deutschen Führung zu Grabe getragen???

Was geschieht wenn Sie knapp gewinnt???

Medien Deutschland im Hurra Taumel???

Macht..., und diese verflixte Vernunft...

EU Kompetent

Ihr Vorgänger ist doch auch berühmt für EU Kompetenz. Er hat Luxembourg zu einer Art Briefkasten und Steueroase für Steuersparende gewinnmaximierende Unternehmen und Konzernen gemacht. Ganz im EU Interresse. Äh wenn es ernst wird muß Mann Lügen.
Nun steht die nächste Fachfrau vor dem höhsten EU Amt.

@ 09:06 von xerxes64

"Ist noch schlimmer....Einfach mal recherchieren wo eine ihrer (VDL) Töchter arbeitet. Kleiner Tip, es handelt sich um einen amerik. Unternehmensberater...;-)"
.
Tochter? Ihr Sohn David ist dort als Associate am Unternehmensgewinn beteiligt!
Eine Mutter hilft wo sie nur kann........

v.d.L

Zukünftige „Grüßaugustine“, mehr nicht.

Schlecht

Sind die Vorschläge aller Staatschefs der EU eigentlich nichts wert? Die EU-Parlamentarier,
die sich gegen den Vorschlag ihrer Staatschefs wenden, können das zwar machen, es wirft aber ein schlechtes Licht auf die eigenen Staatschefs...ein solches Durcheinander hat Europa nicht verdient. Besonders das Verhalten der SPD-EU-Parlamentarier sticht da hervor, deren Partei in der Regierung mitmacht, aber ihre Partei-Interessen über das Staatsinteresse ihres Landes setzt. Wie nennt man so etwas?

@ um 06:17 von Glücklicher Leser

"Frau Merkel wollte Herrn Weber als Parlamentskandidat der größten Fraktion, Herr Macron lehnte ihn ab und Herr Macron(!) hat dann Frau von der Leyen vorgeschlagen... übrigens sitzen im Europäischen Rat allesamt gewählte Regierungschefs... = Demokratie!"

Guten Tag Gluecklicher Leser:

Nehmen Sie den 1. Teil Ihres Zitates bis zum "="

Meine Interpretation danach:

Ein ausgepraegtes Interesse von Herrn Macron an einer Europaeischen Armee - Theoretisch interessant - aber in einer EU, die schon fast Anhand der Fluechtlingsverteilung und bei einer nachhaltigen bekaempfung von Fluchtursachen aus dem nahen Osten und dem Afrikanischen Kontinent zerbricht, wohl mehr eine Utopie...

Ich haette zu diesem Zeitpunkt - oder wenn die Armee einmal steht permanent Angst, das es irgendwelche Putschversuche geben wuerde-
oder das worst case Szenario:
Eine Europaeische Militaerregierung, wenn der "alles regelnde Wirtschafts-Markt" dann mehr als 80 % (?) der EU Bevoelkerung in Armut leben laesst...

Da der posten nicht

Da der posten nicht paritätisch der wirtschaftskraft vergrben eird, ist er sowieso abzulehnen. Wie kann deutschland 90% der kosten tragen, wenn man direkt nichts zu sagen hat?
Das muss snders werden. Die kleinen länder dürfen viel zu viel mitbestimmen.
Es wprde völlig reichen, wenn deutschland und frankreich bestimmen, was gemacht wird. So hatten de gaulle und adenauer das mal vor.

@um 06:17 von Glücklicher Leser

Schauen Sie sich einige gewaehlte (!) Regierungschefs an.

Wie man mit (Fremden) Hass schuerrenden "Argumenten" Angst bei der Bevoelkerung verbreiten kann um eigene Macht Interessen durchzusetzen...

Das ist keine Erfindung der EU - das gab es schon immer und ueberall auf diesem Planeten.

Nur ist es in unserem gegenwaertigen Zeitalter (Digitalisierung) noch schneller und effektiver umsetzbar...

Von der Layen einzige Chance...

Offen ist schließlich, wie die Rechtspopulisten votieren und ob sich von der Leyen notfalls auch von ihnen wählen lässt.   
###
Wenn es so ist dann ist es so. Es ist ja eine geheime Abstimmung... Ich vermisse allerdings die klare Ansage von Frau von der Layen, wie es bereits Manfred Weber als Spitzenkandidat getan hat , sich nicht mit den Stimmen der Rechtspopulisten aus Ungarn und Italien wählen zu lassen. Verhindern kann man es nicht . Deswegen die Wahl nicht annehmen wird sie aber auch nicht. Aber hinter dieser Wahl bleibt immer die bittere Erkenntnis das auch Populisten sie ins Amt gewählt haben.

Großes Geschrei

Weber wurde eigentlich gewählt. Ohne großes Aufsehen hat er Platz gemacht für seinen Kontrahenten, als Macron die Hand erhob. Kein Wort von den Sozies war zu vernehmen. Was ist das Geschrei nach Demokratie aber nun groß, als der linke Kandidat Timmermans nun auch keine Mehrheit bekommt? Eine Mehrheit, ob rechts oder links, wird es nicht geben. Das erinnert einen an Kindergarten : "ich will aber nur diesen Bagger, ätsch! "

@ Glücklicher Leser, um 06:17

...und Sie sind sicher, dass die “böse Frau Merkel“ Herrn Macron nicht doch den Namen ihrer Vertrauten, Frau vdL, ins Ohr geflüstert hat, nachdem sie die Felle des Herrn Weber davonschwimmen sah?
Ich nicht...=undemokratisch!

um 09:19 von DeHahn "Sehr gut auf dem Punkt gebracht...

>>"dass sich sogar die (neidischen?) SPD Abgeordneten eines besseren besinnen und den eigenen „Schweinehund“ überwinden.". @schokoschnauzer
.
Egal was passiert, die SPD scheint die Fußmatte zu sein, an der man stets den Dreck seiner Schuhe abstreifen kann. Ich kenne keine andere Partei, wo man deren politische Überzeugung mit dem Schweinehund in Verbindung bringt. Selbst der Lindner mit seinem elendigen Jamaika-Abgang bekommt fast nix auf die Mütze.<<

//

Sehr gut auf dem Punkt gebracht und zu viel gekungel..

Scheint aber die neue politische Richtung zu sein...

@um 09:36 von Beere Preiss

"Die Wahl ist doch geheim, wie will VDL da irgendwelche Stimmen von "Rechts aussen" erkennen oder gar ablehnen?
Mal wieder Qualitätsjournalismus?"

Natürlich ist das Qualitätsjournalismus: UvdL kann sich und würde sich auch nicht der rechten Stimmen erwehren, um ihrer glanzvollen Karriere durch eine unbefleckte Empfängnis das Sahnehäubchen aufzusetzen.

09:51, Theo Hundert.neu

>>Ihr Vorgänger ist doch auch berühmt für EU Kompetenz. Er hat Luxembourg zu einer Art Briefkasten und Steueroase für Steuersparende gewinnmaximierende Unternehmen und Konzernen gemacht. Ganz im EU Interresse.<<

Und immer wieder muss man das hier lesen.

Als ich klein war, haben vermögende Onkels und Tanten schon ihr Geld nach Luxemburg gebracht. Gern auch in bar über die Grenze geschmuggelt.

Jean Claude Juncker ist anderthalb Jahre älter als ich.

Der Mann war offensichtlich ein wahres finanzpolitisches Wunderkind.

Farage könnte sie mit seinen

Farage könnte sie mit seinen Brexit Leuten wählen um die EU kaputt zu machen

09:55, landart

>>Sind die Vorschläge aller Staatschefs der EU eigentlich nichts wert? Die EU-Parlamentarier,
die sich gegen den Vorschlag ihrer Staatschefs wenden, können das zwar machen, es wirft aber ein schlechtes Licht auf die eigenen Staatschefs...ein solches Durcheinander hat Europa nicht verdient.<<

Es handelt sich um ein gewähltes Parlament.

Seit wann haben demokratische Parlamente vor Regierungschefs zu kuschen?

So etwas kennt man eigentlich aus anderen Systemen. Wollen Sie das EU-Parlament wirklich zum Scheinparlament herabwürdigen?

Das Wichtigste für diese Position, ...

nämlich eine entsprechende Qualifikation kann Frau von der Leyen nicht aufweisen!
Sie hat auf allen ihren Ministerposten nichts voran gebracht und auch in ihrer heutigen Rede gezeigt, dass sie zu den wichtigsten Themen, den wirtschaftlichen und finanzpolitischen Fehlentwicklungen in der EU nichts zu sagen hat, vermutlich weil sie auch von diesen Sachverhalten keine Ahnung hat!

um 09:43 von Rainer Niemann "Danke"

>>
Am 16. Juli 2019 um 09:43 von Rainer Niemann
von erster Realist um 08:59

Wenn ein Macron mal eben "nach der Wahl" einen vorgeschlagenen Kandidat ablehnen und einen neuen vorschlagen kann?
Demokratisch ist das sicherlich nicht...
Da müssen unbedingt neue Bestimmungen her, damit es etwas demokratischer zu geht...

Ich wähle jedenfalls auch nicht mehr, so lange es sich nicht ändert...

Laut den EU-Verträgen haben nur die Regierungchefs (demokratisch gewählt) das Recht, den/die Kandidaten/in für den Kommissionspräsidenten vorzuschlagen. Um das zu ändern müßten die EU-Verträge geändert werden. Dazu wäre Einstimmigkeit erforderlich, die nicht absehbar ist.

Fazit: Es kann sich Nichts ändern.<<

Das habe ich mittlerweile auch befürchtet, was sich bei der nächsten Wahl sicherlich bemerkbar machen wird.
Wofür dann noch wählen gehen?...

@ berelsbutze, um 09:35

Und Sie hatten auch kommen sehen, dass man (sprich: Macron) dann Frau vdL aus dem Hut zaubern würde??
Das hatten doch weder die Sozen, noch ein normal denkender Wähler auf dem Schirm.

EU-Parlament

Solange die Sitzverteilung des EU-Parlaments nicht nach der Einwohnerzahl der jeweiligen Staaten, sondern nach dem Prinzip der degressiven Proportionalität erfolgt, sind knappe Mehrheitsentscheidungen von dort für mich nicht demokratisch legitimiert.

Am 16. Juli 2019 um 08:38 von Leberkas

<<Weder auf Wahlplakaten noch bei Fernsehduellen konnte ich das Konterfei dieser Frau sehen. Mir wurde suggeriert es handele sich bei den Präsidentenkandidaten um Timbermann und Weber.
Durch solche Aktionen wächst meine Enttäuschung bzl. der EU gewaltig. Ich hoffe das aussgeklüngelte Personen nicht gewählt werden. Persönlich wünsche ich mir eine Union der Menschen Europas. Werde an einer EU Wahl in Zukunft nicht mehr teilnehmen.
>>

Mir waren die Umstände der Wahl Junckers bei der Europawahl durchaus noch erinnerlich, sodass mich das anschließende Procedere zur Kandidatenfindung nicht überrascht hat.

Darf ich Ihnen in aller Hochachtung empfehlen, sich bei der nächsten Wahl -gleich welcher- vorher besser zu informieren?

Das typische Absondern leerer Phrasen ...

Zitat: " Außerdem forderte sie eine gerechte Besteuerung von Unternehmen, eine Stärkung der Arbeitnehmerrechte und mehr Geschlechtergerechtigkeit."

Das typische Absondern leerer Phrasen ...

1) "gerechte Besteuerung von Unternehmen": warum hat das die EU nicht schon seit Jahrzehnten gemacht??

2) "eine Stärkung der Arbeitnehmerrechte": in welcher Form?? Und dann die Arbeitnehmer zum einen besteuern, dass die Schwarte kracht, und dann noch im Rahmen der billionenschweren Euro-"Rettung" und Nullzinspolitik sein verbleibendes Netto noch weginflationieren. Makes sense!

3) "mehr Geschlechtergerechtigkeit": gibt es schon längst! Männer und Frauen haben die gleichen Rechte! Was Frau von der Leyen aber meint, ist die künstliche Gleichstellung von Mann und Frau, also die institutionalisierte Benachteiligung der Männer.

Wie kann man solche eine Frau von der Leyern wählen?? Geschweige denn zur EU-Kommissionspräsidentin?!

@um 09:25 von Palma

"Die Sozis wollten den Herr Weber nicht ..."
Die Staats- und Regierungschef´s der EU-Staaten, allen voran Orban&Co wollten Weber nicht, ebensowenig wie Timmermans.
Die "Sozis" konnten da gar nicht mitreden, mangels Vertretern.

10:16, harry_up

>>@ berelsbutze, um 09:35
Und Sie hatten auch kommen sehen, dass man (sprich: Macron) dann Frau vdL aus dem Hut zaubern würde??
Das hatten doch weder die Sozen, noch ein normal denkender Wähler auf dem Schirm.<<

Was hat Macron damit zu tun?

Er hat im europäischen Rat nur eine Stimme von 28. Und dieses Gremium der EU-Staats- und Regierungschefs entscheidet mehrheitlich, wer dem Parlament als Kommissionspäsident/in vorgeschlagen wird.

re rd1957

"Solange die Sitzverteilung des EU-Parlaments nicht nach der Einwohnerzahl der jeweiligen Staaten, sondern nach dem Prinzip der degressiven Proportionalität erfolgt,"

Sie wissen aber schon, dass das Parlament nach Ihrem Prinzip soviele tausend Abgeordnete hätte, dass selbst der chinesische Volkskongress dagegen winzig erscheint? Zumal der nur für 10 Tage im Jahr zusammenkommen muss ...

<< hallo, von der Leyen bye,

<< hallo, von der Leyen bye, bye
hallo, von der Leyen
bye, bye Demokratie
farewell EU
>>

Die EU ist durchaus demokratisch. Die Demokratie ist schwerfällig und manchmal ziemlich indirekt (was den Rat betrifft). Das könnte verbessert werden, wiederum in einem schwerfälligen Verfahren.

Wer von der EU mehr verlangt, als sie nach den Veträgen leisten kann und darf, tut ihr Unrecht. Wer bei seiner Wahlentscheidung die vertraglichen Voraussetzungen nicht erkannt hat, ist selbst dran schuld.

re klausewitz

"Farage könnte sie mit seinen Brexit Leuten wählen um die EU kaputt zu machen"

Auch wenn Sie nichts von vdL halten: kaputt machen kann sie die EU nicht.

Träumen Sie mal realistischere Träume.

10:11 von fathaland slim

OCH! Sie machen auch copy und paste? wird dadurch natürlich nicht richtiger

Die Dame

hatte niemand auf dem Schirm, gab auch nicht ein einziges Anzeichen dafür das sie zur Verfügung steht.
Wenn ich jetzt einer Religion zugehörig wäre, würde ich eine Kerze anzünden, damit sie nicht gewählt wird.
Es ist nicht die passende Person für dieses Amt, jetzt könnten Sozialisten mal zeigen was sie von solchen Entscheidungen halten.
Aber ich befürchte das der Hinterzimmer Klüngel schon alles geregelt hat, und die Presse das nur noch nicht weis.
Demokratie geht wohl in Wirklichkeit etwas anders, bedeutet auch nicht Koalitionszwang wie so üblich.
Aber das hat man schon lange vergessen.

um 09:35 von berelsbub

>>"Erst die Sozen haben v.d.L. möglich gemacht. Sie haben nicht Weber unterstützt, wie es folgerichtig gewesen wäre, sondern sie wollten Timmermans installieren. Die Sozen haben das Spitzenkanditatenmodell selbst beerdigt und bekommen jetzt die Quittung. Gut so"<<

Das Lustige ist, dass das die Sozen nicht raffen und beispielsweise die von Erfolglosigkeit verwöhnte Frau Barley schmollt in der Ecke und schmiedet fleissig Intrigen.

Verdreht

@ berelsbub

Erst die Sozen haben v.d.L. möglich gemacht. Sie haben nicht Weber unterstützt, wie es folgerichtig gewesen wäre, sondern sie wollten Timmermans installieren. Die Sozen haben das Spitzenkanditatenmodell selbst beerdigt

Blödsinn. Timmermanns war ja Spitzenkandidat.


... und bekommen jetzt die Quittung.

Ich würde sagen von der Leyen bekommt die Quittung. Abwarten.

Hoffentlich wird sie nicht gewählt

Es wäre kein Scheitern, zumindest nicht für Europa.

Es wäre ein Erfolg, wenn sich diese Frau Selbstdarstellerin einfach mal aus der Politik und bitte auch der Wirtschaft raushalten würde.

Am 16. Juli 2019 um 10:18 von RD1957

<<Solange die Sitzverteilung des EU-Parlaments nicht nach der Einwohnerzahl der jeweiligen Staaten, sondern nach dem Prinzip der degressiven Proportionalität erfolgt, sind knappe Mehrheitsentscheidungen von dort für mich nicht demokratisch legitimiert.>>

Würdn Sie soweit gehen,zu behaupten, dass Trump kein demokraisch legitimierter US-Präsident ist, weil er niocht mehr Wählerstimmen hatte, als seine Gegenkandidatin, sondern nur die Mehrheit der Wahlmännerstimmen?

Die Regierungschefs beschädigten das Parlament.

@09:55 von landart
Im Parlament zeichnete sich eine Mehrheit für Timmermanns ab.
Sie haben exakt am Tag des ersten Zusammentretens den Vorschlag v.d.Leyen aufgrund der Intervention Polens und Ungarns gebracht.

Deutlicher konnte man die Missachtung des Parlaments nicht ausdrücken.

Mathematisch völlig falsch

@ RD1957

Solange die Sitzverteilung des EU-Parlaments nicht nach der Einwohnerzahl der jeweiligen Staaten, sondern nach dem Prinzip der degressiven Proportionalität erfolgt,

Das ist mathematisch völlig falsch.
Degressive Proportionalität oder Antiproportionalität bedeutet, dass wenn sich die eine Größe verdoppelt, sich die andere halbiert (und umgekehrt). Das ist hier aber sicher nicht der Fall. Oder hat ein Land mit der halben Einwohnerzahl Deutschlands doppelt so viele Stimmen?

Demokratisch nicht zu beanstanden

@ erster Realist

Wenn ein Macron mal eben "nach der Wahl" einen vorgeschlagenen Kandidat ablehnen und einen neuen vorschlagen kann?
Demokratisch ist das sicherlich nicht...

Natürlich ist das demokratisch. Es ist mir völlig unverständlich, was Sie dagegen einzuwenden haben. Vorschlagen darf jeder. Weber hatte im europäischen Rat keine Mehrheit.

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