Ihre Meinung zu: Urteil erwartet: Gibt es "vernünftige Gründe" fürs Kükentöten?

13. Juni 2019 - 8:33 Uhr

Heute entscheidet das Bundesverwaltungsgericht, ob das millionenfache Töten von Küken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist. Wie schwer wiegen wirtschaftliche Interessen? Fragen und Antworten von Kolja Schwartz.

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Kommentare

So wie die Hhner gehalten

So wie die Hhner gehalten werden kann man das Töten der Küken ja wohl nur als Gmademakt bezeichnen.

Logisches Chaos

Ok, das Geschlecht (von was?) schon im Ei festzustellen, erlöst uns von dem Problem, dass nicht ein niedliches Küken sondern ein Kükenembryo (den im Ei niemand sehen kann und der auch zu klein und gar nicht niedlich ist) getötet wird. Biologisch ist das aber kein Unterschied - ein Tier wird getötet. Das Küken wird geschlachtet und zur Ernährung verwendet, so wie Millionen von Küken in der Natur auch. Wer es nicht wissen möchte, trotzdem hier als Info: Die niedlichen Lämmer auf der Weide werden auch frühzeitig getötet, weil kein Schäfer soviele ausgewachsene Schafe brauchen kann, die Nachfrage nach Lammfleisch ist viel höher als nach Produkten ausgewachsener Schafe. Dasselbe Prinzip, das Töten niedlicher Tierkinder aus wirtschaftlichen Gründen. Müssen die Züchter demnächst die Hähnchen noch 2 Monate durchfüttern, bis sie sie zu Tierfutter verarbeiten dürfen (für all die tierlieben Hundehalter, die ihre Hunde immer noch nicht vegan füttern)?

Kapital pervers.

Tierisches Leben töten für wirtschaftliche Interessen, also für den Kontostand einiger Leute (und das auch ganz offen so begründen).

Das gibt es nur im völlig aus dem Ruder gelaufenen (Turbo-)Kapitalismus.

Das ganze legitimiert durch die bundesdeutsche Justiz.

Ich möchte dem Land Nordrhein-Westfalen und der christlich geführten Regierung von Armin Laschet ausdrücklich danken, dass sie Stellung bezieht und diesem Irrsinn ein Ende bereiten möchte.

Gier aus niederen Beweggründen

kann ja so vernünftig sein, in vielen Bereichen.

Wo ist da der Unterschied?

Wie schon im Artikel steht: Die Tiere werden als erstes betäubt - so wie es sich gehört. Nicht einfach geschreddert, wie die alternativen Fakten der Tierschutzorganisationenen lauten.

Bei Mastgeflügel werden die Hähne mit gemästet, dafür wurden die Rassen extra gezüchtet.

Bei Legehennen sind die Hähne zum Mästen und natürlich zum Eierlegen ungeeignet, also wird gleich Tiermehl aus ihnen gemacht.

Wo ist da der Unterschied zum späteren Töten? Außer dass die Hähne nicht mehr fluffig aussehen?

Die Hähne der Legehennen kauft kein Mensch, weil das Fleisch zäh ist. Jeder Vegetarier muss sich doch klar darüber sein, dass die Eier nicht von Hühnern kommen, wo nur Weibchen schlüpfen und die Milch von einer Kuh, die vor kurzem gekalbt hatte - irgendwann ist Schluss mit der Milch und sie muss wieder kalben. Wohin mit den ganzen Hähnen und Kälbern?

*
Bei manchen Tierarten in Zoos und bei Heimhaltung sind Küken sehr gutes Futter. Wenn sie nicht wären müsste man extra Nagetiere züchten.

Es kann keine "vernünftigen

Es kann keine "vernünftigen Gründe" für das millionenfache Töten von Leben geben, weder religiös noch ethisch.
Wir müssen den hässlichen Seiten des Kapitalismus endlich die Stirn bieten und Politiker(innen) wie Frau Klöckner von den schwarzen Parteien fortjagen.

Initiativen, die die Brüder der Legehennen aufziehen

Klingt gut. Ich würde das gerne durch den höheren Eierpreis mitfinanzieren.

Es gibt keine Rechtfertigung

Es gibt absolut keine Rechtfertigung für diese ungeheuerliche Vorgehensweise.

Der völlig aus dem Ruder gelaufene Fleisch- und Eierkonsum oder auch Eiweisswahn in unserer Gesellschaft muss dringend eingedämmt werden. Der Mensch heutzutage braucht diese Eiweissmengen nicht, außerdem ist dieser Überschuss maßgeblich an der Entstehung rheumatischer Krankheiten beteiligt und somit alles andere als gesund.

Ich kaufe nur Eier von Betrieben, die die männlichen Küken auch aufziehen (Lidl, Penny).

"Vernünftige" Gründe ....

.... unter Aspekten des Tierschutzgesetzes männliche Küken millionenfach brutal zu shreddern ..... ???????

Als Agnostiker verstehe ich diese westliche Wertewelt seit vielen Jahren nicht mehr .....

Quo vadis ?
Welche Spezies shreddern wir zukünftig in "A new brave world" (von Aldous Huxley) ?

Welch eine unfassbar verlogene Diskussion!

ALLE Tiere werden am Ende gewaltsam getötet, damit all diese menschlichen Fleischesser sie essen können.
Egal ob männlich oder weiblich - alle, ausnahmslos alle Tiere werden am Ende getötet!
Wollen Sie das nicht verstehen, oder können Sie es nicht verstehen?
Oder geht es einigen Leuten hier nur um den nüüüüüdlichen Anblick der männlichen Küken?
Dann verzichten Sie einfach endlich auf den Verzehr von Fleisch (verdammt!) und machen hier keinen scheinheiligen Bohei auf zur "Rettung der armen menschlichen nüüüdlichen Küken"!
Dann machen Sie sich auch endlich mal kundig, was mit den weiblichen Hennen passiert, sobald ihre wirtschaftlich sinnvolle "Produktionsphase" zuende geht.
Ja ich weiß, die sehen ja dann auch nicht mehr so lüüüüb aus wie die Küken, gell?
Eine unfassbar verlogene Welt...

Vernünftig?

Als vernünftig gilt doch bei uns alles, womit sich jemand einen finanziellen Vorteil verschaffen kann. Vernünftig ist somit auch eine Mieterhöhung um 3000 Prozent.
Die Tiere haben eben nicht das Glück, dass ihre körperliche Unversehrtheit, oder wenigstens das Recht, nicht gequält zu werden, per Gesetz geschützt ist. Bei einer "Güterabwägung" siegt natürlich hier das wirtschaftliche Interesse des Menschen.

Höchst interessant finde ich ja die Urteilsbegründung der Vorinstanz:

Die Tötung der Küken sei daher Teil der Verfahren zur Versorgung der Bevölkerung mit Eiern und Fleisch

Muss ich das verstehen? Wäre es dann auch Teil des Verfahrens zur Versorgung der Bevölkerung mit Wasser, wenn ein Hersteller von Mineralwasser das Leitungswasser vergiftet?

Widerlich

Zuerst züchtet man diese Tiere so, dass sie weniger Fleisch ansetzen, und dann tötet man die Hälfte davon, weil sie voraussehbare Erwartungen nicht erfüllen. Das widerspricht meiner Meinung nach der jeder Menschlichkeit.

Zugegeben: es mag Gegenden auf der Erde geben, wo man ohne Nutzung und Verzehr von Tieren und deren Produkten nicht existieren kann. Aber bei uns und zu dieser Zeit kann man das. Also sollte man so konsequent sein und alles tun, um den eigenen Ansprüchen gegen uns selbst gerecht zu werden. Ich zumindest habe diese Ansprüche und bekunde mich dazu, obwohl ich weiß, dass mancher mich als weltfremd verspotten wird.

@ rossundreiter

Das erste, was mir in der damals existierenden DDR auffiel, war die Bezeichnung "LPG Tierproduktion". Tiere reproduzieren sich selber, genau wie wir Menschen. Und die DDR war nun wirklich nicht turbokapitalistisch

Töten für den eigenen Vorteil

Schwierige Entscheidung, die das Gericht hier zu fällen hat. Ich bin gespannt auf die Diskussion.
Mir ist hier eingefallen, wie sehr man sich darüber aufgeregt hat, dass in China männliche Nachkommen bevorzugt wurden/werden und deshalb weibliche Föten (dank Voruntersuchung) abgetrieben wurden.

Bei den Küken (Tieren) hat sich der Mensch selbst ein Gesetz gemacht und nun entscheidet der Mensch über Leben und Tod der Tiere im Widerspruch zur Intention des Tier>Schutz

Existenz

"Die Betriebe entgegnen, dass sie andernfalls nicht mehr wettbewerbsfähig wären und dass dadurch ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet sei."

Und ich sage es ganz ehrlich und gerade heraus! Diese Betriebe mit ihren Massentierhaltungen haben auch jedes Recht auf Existenz verwirkt. Es ist eine riesige Sauerei, was da gemacht wird und ich hoffe, dass das Bundesverwaltungsgericht heute ein Urteil zu Lasten dieser Massentiermörder fällt. Und jede Wette: danach fällt diesen "Betrieben" plötzlich eine Möglichkeit ein, doch wirtschaftlich arbeiten zu können.

Was ist bei Küken denn anders?

Es werden Mäuse gezüchtet, um Schlangen in Terrarien zu füttern. Es werden Insekten gezüchtet, um Fische zu füttern. Auch die Küken werden verfüttert. Natürlich kann man:

"Abgesehen davon gibt es inzwischen auch einige Initiativen, die die Brüder der Legehennen aufziehen. Die Eier im Supermarkt kosten dann mehr, um diese unrentable Aufzucht mitzufinanzieren."

männliche Küken aufziehen. Aber was geschieht dann mit Ihnen? Bekommen diese ihr Gnadenbrot? Sie werden doch nicht etwa geschlachtet und an Tiere verfüttert, oder doch? Ist das etwas anderes, als das verfüttern der Küken?

@Tada, 9:03

Wo ist da der Unterschied zum späteren Töten? Außer dass die Hähne nicht mehr fluffig aussehen?

Sorry, aber da drängt sich mir sofort die Frage auf, warum Abtreibung so schlimm sein soll, wenn der geborene Mensch doch sowieso irgendwann mal stirbt.
Eine äußerst eigenartige Argumentation.

So lange die Verbraucher

So lange die Verbraucher nicht bereit sind mehr für tierische Produkte zu bezahlen wird es so etwas immer geben. Da muss einfach das Bewusstsein der Leute gestärkt werden. Dass Tiere verarbeitet werden als wären es Plastikteile will natürlich niemand. Aber dagegen etwas tun in dem man verantwortungsbewusst konsumiert ist dann den meisten auch zu lästig. Und leider oft auch gar nicht möglich.

Initiativen, die die Brüder

Initiativen, die die Brüder der Legehennen aufziehen Klingt gut. Ich würde das gerne durch den höheren Eierpreis mitfinanzieren."Am 13. Juni 2019 um 09:17 von Dabbljuh

Nutzt nur nichts, wenn Sie nur die Eier kaufen, aber keine Hähne. Das Fleisch bleibt im Regal liegen und vergammelt, nachdem es Ressourcen bei der Aufzucht verbraucht hatte. Ist heute schon der Fall.

Früher, als man den Feuer-Herd als Heizung genutzt hatte und sowieso an kalten Tagen das Feuer die ganze Zeit brannte, konnte man solches Fleisch stundenlang nebenbei kochen. Meine Oma hatte noch so ein Herd in der Küche, als ich ein Kind gewesen bin.

Aber heute?
Den Elektroherd stundenlang anlassen, um das Fleisch genießbar zu machen? Das wäre doch gaaaaanz schlecht für das Klima, oder?

Mal abgesehen davon braucht diese Hähne als Nahrung kein Mensch. Es gibt Masthähnchen.

Diese Hähne werden später bei den Hünerresten in Afrika landen.

@um 09:08 von Wolfgang E S

"Es kann keine "vernünftigen Gründe" für das millionenfache Töten von Leben geben"
Recht haben sie!
Damit das funktionieren kann müssen wir nur das Essen einstellen, und alle anderen Lebewesen ebenfalls dazu bringen!
Wer jetzt schreit, ich bin vegan - dem sei gesagt, auch Pflanzen sind Lebewesen!
Das Leben auf unserem Planeten beruht nun einmal auf fressen und gefressen werden.

Egal...

...hauptsache billig!
So, liebes Forum, und jetzt entschuldigt mich - ich muss zu Aldi, es ist Donnerstag und die Angebote sind da - meine auch Hühnerbrust mariniert zum Grillen das Kilo für €1,99 gesehen zu haben...

Das Kükentöten ....

.... sollte schon viele Jahre verboten sein ! Aber wer hat dann immer wieder die Taten verlängert ? Richtig , die Politik ! Aber wer hat denn die Gesetze für Tierschutz geschaffen ?
Auch richtig : Die Politik ..... habt Vertrauen in die Politik ! Auch das ist ein Grund für Wahlverdrossenheit.

@um 09:44 von frosthorn

"Sorry, aber da drängt sich mir sofort die Frage auf, warum Abtreibung so schlimm sein soll, wenn der geborene Mensch doch sowieso irgendwann mal stirbt."
Sorry, aber einen kleinen Unterschied sehe ich schon, zwischen nie geboren werden und eines natürlichen Tod zu sterben!
Aber die Menschheit arbeitet ja sowieso mit Hochdruck daran die Menschheit abzuschaffen (oder wozu forcieren wir den Klimawandel?).

Die Mutter aller Probleme

ist die immer weiter wachsende Zahl an Menschen, die alles und zu jeder Zeit an Nahrung zur Verfügung haben möchte. Selbst Menschen mit geringem Einkommen oder amtlicher Unterstützung wollen im Zweifel jeden Tag Wurst, Fleisch oder Eier essen. 1960 betrug die Weltbevölkerung ca. 3 Mio, heute knapp 7.5 Mio. Wer soll nun auf das tägliche Ei oder andere tierische Produkte verzichten? Muss man jeden Tag alles zur Verfügung haben? Wie gesagt, der Mensch ist die Ursache fast jeden Übels auf dieser Welt, weil das Wort Verzicht, zumindest aus ethischen Gründen, aus dem Wortschatz nahezu verschwunden ist. Ich schäme mich für meine Spezies schon lange.

Paragraf 1 des

Paragraf 1 des Tierschutzgesetzes:

"Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."

Für die Ministerin sind (Betriebs) wirtschaftliche Interessen ein "vernünftiger Grund", den Kükengenozid zu erlauben- auch wenn sie das Kükentöten beenden möchte.

Frau Julia Glöckner, Ministerin der Agrar- und Lebensmittelindustrie und Titelträgerin(Miss Glyphosat), erfüllt ihre Aufgaben mit großem Fleiß, zuverlässig und gewissenhaft.

10:04 von Schalk01

"Wer jetzt schreit, ich bin vegan - dem sei gesagt, auch Pflanzen sind Lebewesen!
Das Leben auf unserem Planeten beruht nun einmal auf fressen und gefressen werden."

Raffinierte - um nicht zu sagen - demagogische Argumentation.
Bloß weil die Sprache auch Pflanzen als "Lebewesen" bezeichnet - heuchelt man, dass ein Tier dasselbe sei wie eine Pflanze.
Dann kann man ja auch Menschen in Zoos ausstellen oder schlachten, denn "Menschen" - behauptet die Sprache - seien ja auch "Tiere".

Ich habe da noch eine Idee

All die Leute, die gegen das töten dieser Küken sind können die Küken den Betrieben abkaufen und selbst die Aufzucht finanzieren.

Damit wären alle zufrieden gestellt.

Kapitalismus

Oder besser gesagt Marktwirtschaft hat damit nichts zu tun.

Die Verbraucher müssen das steuern.

Das gilt für jeden der Skandale: Dioxin, Pferdefleisch etc.

Ich für meinen Teil kaufe Bio Eier wo zusätzlich gekennzeichnet ist, dass die männlichen Küken aufgezogen werden.

Auch bei den Bio Siegeln muss noch zusätzlich differenziert werden.

Wir essen mit unserer 3-Köpfigen Familie im Übrigen eine 6er Packung in 14 Tagen.

Ich sehe die Schuld zu 90% bei Verbrauchern die einzig und allein nach dem Preis kaufen, aber 4K TVs, SUVs, Immobilieneigentum etc haben.

@ hakea

".... unter Aspekten des Tierschutzgesetzes männliche Küken millionenfach brutal zu shreddern ..... ???????" Am 13. Juni 2019 um 09:22 von hakea

Bitte erst den Artikel lesen:
Die Küken werden ordnungsgemäß betäubt.

Also bitte keine alternativen Fakten verbreiten.

Im Gegensatz zu diesen Küken sterben..

..Kühe und Schweine hier in Deutschland zumeist an Altersschwäche!

Ach, doch nicht!

Na, dann...

Kükentöten weiterhin erlaubt

tja, in dem höchstrichterlichen Urteil, das sich ein Recht darauf anmaßt, Todesurteile - wenns auch "nur" für Nutz-tiere (schon das ist abwertend)gilt, auszusprechen, sieht man die ethische Verkommenheit einer Gesellschaft, deren einzige Massstäbe nur mehr auf Profit und "Wirtschaftlichkeit" und nicht mehr auf Mitempfinden ausgerichtet sind.

@frosthorn (09:44)

(Ich habe es gemäß der Netiquette überarbeitet.)

Erstens vergleiche ich keine Menschen mit Tieren.

Zweitens bin ich für die freie Entscheidung der Frauen über ihren Körper, denn es gibt einen Unterschied zwischen einem undefinierten Zellhaufen, aus dem potentiell 1 bis mehrere Menschen werden können (Mehrlinge) und einem (fast) fertig entwickelten Baby.

Genauso gibt es einen Unterschied zwischen einem doofen, instinktgesteuerten Nutzgeflügel und einem Menschen.

Menschen essen Tiere.
Tiere fressen Tiere.
Früher haben Tiere häufiger auch Menschen gefressen.

Früher oder später

Alles werden getötet, manche früher. Alle werden "verwertet".

09:08 von Wolfgang E S

Es kann keine "vernünftigen Gründe" für das millionenfache Töten von Leben geben, weder religiös noch ethisch.
.
ganz allgemein oder nur speziell bei Kücken ?

@ frosthorn, um 09:44

re Tada, 09:03

Sie sagen es:
Der geborene Mensch s t i r b t irgendwann - er wird (in aller Regel) weder vergast noch geschreddert.

Eigenartig ist daher IHRE Argumentation.

Urteil erwartet:Gibt es "vernünftige Gründe" fürs Küken töten...

Leider hat das Bundesverwaltungsgericht das massenhafte Töten von Küken weiter vorläufig
erlaubt.Aus wirtschaftlichen Gründen.
Bis für "die Unternehmen zumutbare Alternativen" gefunden seien.
Ein eher schlechter Tag für den Tierschutz.

@ Sausevind

"10:04 von Schalk01"Wer jetzt schreit, ich bin vegan - dem sei gesagt, auch Pflanzen sind Lebewesen![...]"
Raffinierte - um nicht zu sagen - demagogische Argumentation." Am 13. Juni 2019 um 10:45 von Sausevind

Ganz und gar nicht.

Fakt ist, dass Pflanzen über Blätter durch die Luft und die Wurzeln unter der Erde chemisch miteinander kommunizieren.
Nur eine Beispiel:
Sie warnen sich gegenseitig bei Schädlingsbefall, so dass andere bereits das nötige Gift in den Blättern herstellen können, bevor sie befallen werden.

Wir wissen einfach viel zu wenig über Pflanzen.

@ Graf von Gülle, um 10:09

Da haben Sie genau Recht! Die Gier nach billigem Grillfleisch (gestern bei ALDI im Laden - auf den Boden projiziert - gelesen: “Je mehr Grillfleisch, desto billiger!“) überwiegt bei sehr vielen Kunden jede Überlegung hinsichtlich dessen Entstehung.

An alle, die etwas gegen das

An alle, die etwas gegen das Kükenschreddern tun wollen: nur Eier kaufen aus Betrieben, die die männlichen Küken mit aufziehen. Kostet ein paar Cent mehr. Das ist es im doppelten Sinne wert.

Schimpf und Schande

Ich kann nur sagen, Schimpf und Schande über diese Bundesregierung. Nichts, aber auch gar nichts haben unsere Damen und Herren Politiker verstanden. Das Töten von Küken aus wirtschaftlichen Interessen zu legitimieren ist einfach geisteskrank.

@Rasmus1958

"Ich für meinen Teil kaufe Bio Eier wo zusätzlich gekennzeichnet ist, dass die männlichen Küken aufgezogen werden."Am 13. Juni 2019 um 10:48 von Rasmus1958

Aber die aufgezogenen Hähne kaufen auch Sie auch nicht.
Also wohin damit?

Sie müssen sie ja nicht essen. Sie können sie lebendig kaufen und ihnen ein schönes leben ermöglichen.

Sie werden doch nicht so kapitalistisch denken und nur finanzielle Nachteile darin sehen?

Dieses Urteil ist ja wohl ein schlechter Witz!!

Also dieses Urteil vom Bundesverwaltungsgericht soll ja wohl ein schlechter Scherz sein!! Außerdem heißt es ja in der Begruendung, dass das Gericht das Urteil auf einem veralteten Gesetz basiert:

https://www.tagesschau.de/inland/kueken-toeten-urteil-101.html

"Die bisherige Praxis wurde allerdings - strong>ausgehend von einer damaligen Vorstellungen entsprechenden geringeren Gewichtung des Tierschutzes - jahrzehntelang hingenommen. Vor diesem Hintergrund kann von den Brutbetrieben eine sofortige Umstellung ihrer Betriebsweise nicht verlangt werden."

Sowas ist absoluter Mist!! Außerdem gibt es mit dieser maschinellen Erkennung im Ei und mit dem Zweinutzungshuhn längst alernative Methoden!!

Von daher bin ich mit diesem Urteil absolut NICHT einverstanden und bezeichne dieses Urteil als Lobbyurteil von der Stange. Und mich wuerde mal interessieren wie lange wir das noch hinnehmen muessen!!

Schaden an zivilisierter Gesellschaft

Die Perversion solch maschinellen Tötens schädigt nicht nur die, die es betreiben bzw. befürworten. Es beschämt auch uns als zivilisierte Gesellschaft.

Und in Gedanken gehen viele schon jetzt weiter. Ich denke da nur an den aufkeimenden, gesellschaftsfähig werdenden Hate Speech über "Alte weiße Männer" und ähnliches.

@Autograf - 08:51

"Dasselbe Prinzip, das Töten niedlicher Tierkinder aus wirtschaftlichen Gründen. Müssen die Züchter demnächst die Hähnchen noch 2 Monate durchfüttern, bis sie sie zu Tierfutter verarbeiten dürfen...?"

Hoffentlich finden Sie und ähnlich Gesinnte nicht eines Tages den Mut, diese wirtschaftlichen Gründe auch auf die Menschheit zu übertragen.

Den Fachleuten der wirtschaftlichen Effizienz ist das "Durchfüttern" von nicht mehr Leistungsfähigen schon jetzt ein Dorn im Auge.
Vor dem Hintergrund der stets wachsenden Weltbevölkerung braucht man nach vorgestellten Belastungsszenarien nur noch einen Tabubruch herbeizuführen und schon ergeben sich durchaus ähnliche Fragen zur Lebensberechtigung, die dann das Erfordernis für entsprechende Maßnahmen rechtfertigen.

Richterschelte ...

... mache ich eigentlich nur höchst ungern, aber hier muss sie sein:

Die Belastung, die den Unternehmen durch diese doppelte Umstellung entstünde, sei ein "vernünftiger Grund" für die vorübergehende Fortsetzung der bisherigen Praxis, heißt es in der Pressemitteilung [des gerichts nach dem Urteil].

Liebe Richter, wirtschaftliche Gründe (kurz gesagt: Profitinteressen einiger weniger) können niemals ein Grund sein, millionenfach Leben zu vernichten.

Kann man dieses Urteil per BGH anfechten??

Von daher wuerde mich zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/faq-kuekentoeten-101.html

Das darf auch vorerst so bleiben, urteilte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

mal interessieren, wie lange das noch so weitergehen soll?? Am liebsten wuerde ich dieses Urteil via BGH anfechten, um ehrlich zu sein!! Sowas akzeptiere ich nicht.

Weiterhin ist auch dass hier:

https://www.tagesschau.de/inland/faq-kuekentoeten-101.html

Jahrelange Praxis verhindert sofortiges Verbot
Genau dieses Dulden des Vorgehens innerhalb der EU haben die Richter nun zum Anlass genommen, kein sofortiges Verbot für das Massentöten zu verhängen.

in der Sache nicht wahr. Denn uns Usern hatte bis vor zwei Jahren niemand was davon gesagt, was da in den Bruetereien läuft! Weiterhin gibt es schon diese Alternativen und damit sehe ich keinen Grund fuer eine Fortsetzung dieser brachialen Methode.

Sondern hier geht es rein um Profite der Bruetereien!!

@allrightcom, 09:35

Die Bezeichnung "Tierproduktion" ist (genau, wie das Konzept, das dahintersteht) ethisch nicht zu rechtfertigen, das stimmt.

Insofern ist auch die Bezeichnung "Reproduktion" im Hinblick auf Tiere zumindest grenzwertig (von Menschen ganz zu schweigen).

Dass im real existierenden Sozialismus Tiere nur wegen ihres Geschlechts industriell und systematisch vernichtet wurden, ist mir allerdings nicht bekannt, (schon gar nicht aus kommerziellen Interessen).

Dieses Urteil ist ein weiterer Grund die Union nie mehr zu wähle

Außerdem sage ich dazu nur:

dieses Urteil ist ein weiterer Grund, die Union nie mehr zu wählen!! So eine Partei, die den Tierschutz mit Fueßen tritt, brauche ich nicht. Weg damit!!

Und bei diesen Richtern vom Bundesverwaltungsgericht habe ich den Eindruck, dass die von der Agrarlobby unterwandert sind und nicht mehr wirklich unabhängig sind. Von daher wuerde es mich auch mal interessieren, wie viel Geld die Bruetereien fuer dieses Lobbyurteil bezahlt haben??

Diktaktur des Geldes

Jeder muss erkennen, dass es nicht mit dem Tierschutzgsetz vereinbar ist und auch nicht mit dem gesunden Menschenverstand. Aber aus wirtschaftlichen Interessen kann man natürlich alles zurecht biegen, dass es dann doch passt. Die Begründung des Urteils ist auch allerhand: Ersichtlich ist, dass man den Unternehmen keine sofortige Umstellung zumuten kann!

Aber wenn ein Einzelner ein Tier quält, dann ist es natürlich sofort ein Gesetzesverstoss. Das versteht keiner! Es spricht eben viel für eine Dikaktur des Geldes. Ich kann mein Empfinden nicht in Worte packen, es wäre nicht vorzeigbar.

Folgen der "Gebote" eines pervertierten Wirtschaftssystems

„Die wirtschaftlichen Interessen der Brütereien seien zwar allein kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes. Bis Alternativen zur Verfügung stünden, sei die Fortsetzung der Praxis aber noch rechtmäßig“

Und da diese „wirtschaftlichen Interessen“ im Kontext unseres heutigen Wirtschaftssystems offenbar von sämtlichen Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft weltweit als unverrückbare Prinzipien, also eine Art ehernes Gesetz angesehen werden (und daher das Handeln aller Akteure der Marktwirtschaft diktieren), kann sich eigentlich jeder selbst denken, dass es noch dauern dürfte, bis diese Alternativen zur Verfügung stehen.

Denn natürlich kann es für diese "Praxis" keine vernünftigen Gründe geben, sondern nur „wirtschaftliche“ (also finanzielle Interessen). Genauso wie für solchen Irrsinn: „India's Adani wins approval for long delayed Australian coal mine“. Und das angesichts sich immer weiter häufender Meldungen wie: „Hitze in Indien: Abkühlung - bei 34 Grad in der Nacht".

11:07 von Tada

>> @ Sausevind
"10:04 von Schalk01"Wer jetzt schreit, ich bin vegan - dem sei gesagt, auch Pflanzen sind Lebewesen![...]"
Raffinierte - um nicht zu sagen - demagogische Argumentation." Am 13. Juni 2019 um 10:45 von Sausevind

Ganz und gar nicht.

Fakt ist, dass Pflanzen über Blätter durch die Luft und die Wurzeln unter der Erde chemisch miteinander kommunizieren.
Nur eine Beispiel:
Sie warnen sich gegenseitig bei Schädlingsbefall, so dass andere bereits das nötige Gift in den Blättern herstellen können, bevor sie befallen werden.

Wir wissen einfach viel zu wenig über Pflanzen.>>

Auch Tiere kommunizieren miteinander - wie Menschen. Also können wir Menschen genauso wie Tiere schlachten?
Es ist und bleibt eine demagogische Argumentation.

09:22 von hakea

"Vernünftige" Gründe ....

.... unter Aspekten des Tierschutzgesetzes männliche Küken millionenfach brutal zu shreddern ..... ???????

Als Agnostiker verstehe ich diese westliche Wertewelt seit vielen Jahren nicht mehr .....

Quo vadis ?
Welche Spezies shreddern wir zukünftig in "A new brave world" (von Aldous Huxley) ?
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Bei Küken gibt es also keine "vernünftigen" Gründe für eventuelle religiöse Ausnahmen?
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Gott sei Dank.
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Und Ironie aus.

Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Im Paragraf 1 des Tierschutzgesetzes heißt es: "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."

Wenn man darüber nachdenkt, sind weder wirtschaftliche Gründe von Tierproduktherstellern, noch wirtschaftliche Gründe der Verbraucher (hauptsache billig) oder andere Gründe (Tradition, Gewöhnung an den Geschmack) wirklich vernünftige Gründe Tiere zu töten.
Natürlich hätte ein Verbot des Kükenschredderns zur Folge, dass man auch alle anderen Tiertötungen aus ähnlichen Motiven hinterfragen und verbieten müsste. Dass das nicht von jetzt auf gleich geht, ist logisch, aber es wäre im Interesse der Tiere, der Umwelt und der Menschen, wenn man das mittelfristig anstrebt.
Vermutlich ist das Gericht dafür aber nicht die zuständige Stelle.
Da wäre die Politik gefragt und das würde voraussetzen, dass die Bürger erst einmal selbst einsehen, dass man etwas ändern muss wenn man nicht auf Kosten anderer Lebewesen und zukünftiger Generationen leben möchte

@ andererseits

"An alle, die etwas gegen das Kükenschreddern tun wollen: nur Eier kaufen aus Betrieben, die die männlichen Küken mit aufziehen." Am 13. Juni 2019 um 11:10 von andererseits

Falsch!

Auch die Hähne müssen gekauft werden, denn wohin damit? Also müssen Sie auch diese zähen brocken essen, nicht nur die Eier kaufen.

Wir exportieren jetzt schon die Legehühner als hier unverkäuflichen Suppenhühner nach Afrika. Auf Suppenhähne können die dort auch verzichten.

11:31 von BotschafterSarek

Richterschelte ...

... mache ich eigentlich nur höchst ungern, aber hier muss sie sein:

Die Belastung, die den Unternehmen durch diese doppelte Umstellung entstünde, sei ein "vernünftiger Grund" für die vorübergehende Fortsetzung der bisherigen Praxis, heißt es in der Pressemitteilung [des gerichts nach dem Urteil].

Liebe Richter, wirtschaftliche Gründe (kurz gesagt: Profitinteressen einiger weniger) können niemals ein Grund sein, millionenfach Leben zu vernichten.
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Aber aus religiösen Gründen kann mann auf die Einhaltung von Tierschutzgesetzen verzichten.
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Welche Scheinheiligkeit Phädophilie und Bigamie zu importieren.
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Gesetze nur noch für die Industrie?

11:39 von Demokratieschue...

Dieses Urteil ist ein weiterer Grund die Union nie mehr zu wähle

Außerdem sage ich dazu nur:

dieses Urteil ist ein weiterer Grund, die Union nie mehr zu wählen!! So eine Partei, die den Tierschutz mit Fueßen tritt, brauche ich nicht. Weg damit!!

Und bei diesen Richtern vom Bundesverwaltungsgericht habe ich den Eindruck, dass die von der Agrarlobby unterwandert sind und nicht mehr wirklich unabhängig sind. Von daher wuerde es mich auch mal interessieren, wie viel Geld die Bruetereien fuer dieses Lobbyurteil bezahlt haben??
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Aber auch die Union hat uns die Möglichkeit geschaffen geschächtetes Fleisch bei unseren Bereichernden zu kaufen.

@Demokratieschue...

Kann man dieses Urteil per BGH anfechten??

Der BGH ist für Straf- und Zivilrecht zuständig, der hat damit erst mal nichts zu tun. Das Bundesverwaltungsgericht ist hierarchisch auf der gleichen Ebene wie der BGH.

Möglich wäre vielleicht ein Gang vor das Bundesverfassungsgericht, denn Tierschutz steht im Verfassungsrang. Vielleicht kann die Deutsche Umwelthilfe da ja im Rahmen der Verbandsklagerechtes mal ran, die haben ja Erfahrungen mit Klagen (und das meine ich überhaupt nicht negativ, die machen einen guten Job).

@ OrwellAG (11:40): Sie haben sowas von recht

hi OrwellAG

Sie haben mit ihrem Kommentar sowas von recht:

Jeder muss erkennen, dass es nicht mit dem Tierschutzgsetz vereinbar ist und auch nicht mit dem gesunden Menschenverstand. Aber aus wirtschaftlichen Interessen kann man natürlich alles zurecht biegen, dass es dann doch passt. Die Begründung des Urteils ist auch allerhand: Ersichtlich ist, dass man den Unternehmen keine sofortige Umstellung zumuten kann!

Und genau dass muss sich ändern!! Denen ist bereits eine sofortige Umstellung zumutbar, weil es denen pur um Profite geht und NICHT um den Tierschutz. Genau aus dem Grund hoffe ich, dass es eine Möglichkeit gibt, dieses Lobbyurteil von der Stange per BGH anzufechten!! Außerdem ist das auch ein Grund, die werte Union nie wieder zu wählen und sie dahin zu schicken wo sie hingehört: in den Muellcontainer der Zeitgeschichte und dann ab damit in die Muellverbrennungsanlage.

Wirtschaftliche Gründe

Überraschung!

Tiermästereien sind tatsächlich wirtschaftliche Betriebe, die mit Mast und Fleischproduktion Geld verdienen.

Alles anderen arbeiten natürlich umsonst, vor allem Tierschützer.

>mein Stall gehört mir<

eigentlich vermisse ich derlei Argumente hier in der Diskussion
keiner hier argumentiert es wäre sein Recht darüber zu entscheiden - wie in anderen Fällen, wenn´s um Leben und Tod geht, dass es auch um andere
als die persönlich/wirtschaftlichen Vorteile und Interessen geht
und um hier Vorzubeugen !
ich meine auch dass es "bessere" Lösungen geben sollte als dieses Schredern

Vernünftigr Grund

Einem Tier darf nicht ohne vernünftigen Grund Schmerzen zubereitet werden. Dass ein Betrieb weiter existieren soll, dass es den Aufwand einer Umstellung nicht tragen könnte, ist kein vernünftiger Grund.
Das klingt ja nach Mafia-gesetzgebgung. Ich würde sagen, wenn ein Tier einen Menschen anfällt, und man es mit einem Tritt zurückstossen muss, dann liegt ein vernünftiger Grund vor.

Gründe aus Geschäftsinteressen sind aber vermeidbar.
Das ist einfach unglaublich, wie ein GERICHT die Gesetze und Bedeuungen auslegen will. Man könnte glauben, die Richter wären bei einem Unternehmen angestellt-. Es wäre ja schon ein guter Ansatz, wenn man gesagt hätte: Den Betrieben wird einen Frist von einem Jahr eingeräumt....

@ OrwellAG (11:40): Tierquälerei wird nicht geduldet

@ OrwellAG

Aber wenn ein Einzelner ein Tier quält, dann ist es natürlich sofort ein Gesetzesverstoss. Das versteht keiner!

Auch Tierqälerei wird von niemandem hier geduldet. Das lese ich fast jeden Tag wieder bei Tag24. Da gibt es fast jeden Tag solche Fälle. Aber das darf keine Entschuldigung fuer solche Lobbyurteile von der Stange sein. Außerdem ist sowas zwei-Klassen-Justiz!! Die kleinen hängt man, die großen Bruetereien lässt man laufen. Wie recht Nicole mit ihrem Song mal wieder hat (Die kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen).

Und auch mit dem hier:

Es spricht eben viel für eine Dikaktur des Geldes.

haben Sie recht und die EU-Kommission will genau dass: eine Diktatur der Konzerne in der EU. Die Buerger haben so gut wie nichts zu sagen sondern die Klappe zu halten. Die Interessen der Buerger zählen gegenueber den Interessen der Konzerne nichts. So schaut die Wahrheit aus. Und hier ist den Konzernen der Tierschutz total schnuppe.

11:41 von Nettie

Auf Kommentar antworten
Am 13. Juni 2019 um 11:41 von Nettie
Folgen der "Gebote" eines pervertierten Wirtschaftssystems

„Die wirtschaftlichen Interessen der Brütereien seien zwar allein kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes. Bis Alternativen zur Verfügung stünden, sei die Fortsetzung der Praxis aber noch rechtmäßig“

Und da diese „wirtschaftlichen Interessen“ im Kontext unseres heutigen Wirtschaftssystems offenbar von sämtlichen Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft weltweit als unverrückbare Prinzipien, also eine Art ehernes Gesetz angesehen werden (und daher das Handeln aller Akteure der Marktwirtschaft diktieren), kann sich eigentlich jeder selbst denken, dass es noch dauern dürfte, bis diese Alternativen zur Verfügung stehen.
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KLar die Broiler in der DDR wurden im Blumentopf handaufgezogen.
*
Schöne systemblinde Expertenwelt.

@ Tada (11:43): mänmliche Hähnchen zur Fleischerzeugung

@ Tada

Falsch!

Auch die Hähne müssen gekauft werden, denn wohin damit? Also müssen Sie auch diese zähen brocken essen, nicht nur die Eier kaufen.

haben Sie noch nie Hähnchen gegessen?? Ich schon. Die männlichen Huehner sind fuer die Fleischerzeugung (Teller) und die weiblichen Huehner fuer die Eier. Ist das so schwierig?? Genau dafuer gibt es das Zweinutzungshuhn!! Oh mann..

@ Peter Kock und viele Andere

Wiedereinmal wird alles der Politik, den Politikern angelastet.

Das Problem ist aber das Ess-Verhalten und Kauf-Verhalten (Geiz ist geil) der Menschen.
Weil "Wir" uns nicht ändern wollen oder können (?) ist dieses "männliche Küken töten" erst entstanden.
Stellen Sie sich vor per Dekret der Politik würden Eier und Fleisch, überhaupt alle Lebensmittel um 25 % verteuert, sodass die Lebensmittelproduzenten vernünftig, umweltfreundlich & human produzieren könnten, Minderbemittelte würden vom Staat unterstützt.
Welch ein Aufschrei würde durchs Land gehen und als linke Politik verteufelt.
Und nun?
Es gibt keine Lösung für dieses Problem, es sei denn wir ändern unsere Essgewohnheiten.
Mahlzeit!

Einfach wachsen lassen und

Einfach wachsen lassen und dann in Zoos und Tierparks verfüttern. Oder zu Suppenwürfeln auskochen.

@ Boris.1945 (11:46): genau dass sehe ich anders!

@ Boris.1945

Auch dass hier:

Aber aus religiösen Gründen kann mann auf die Einhaltung von Tierschutzgesetzen verzichten.

sehe ich anders. Gerade aus religiösen Gruenden und auch aus Gruenden der Menschlichkeit kann man eben NICHT auf die Einhaltung der Tierschutzgesetze verzichten wie es die werte Union tut. Auch genau deswegen sollte die werte Union das "C" aus dem Parteinamen streichen. Und so eine Partei, die unser Grundgesetz (Artikel 20a Tierschutz) bricht, das Tierschutzgesetz bricht und nur Gesetze zum Wohle der Industrie macht, brauche und will ich nicht. So eine Partei gehört in den Muellcontainer der Zeitgeschichte....

Gesetze nur noch für die Industrie?

stimmt, die Union macht nur noch Gesetze zum Wohle der Industrie (Bruetereien, Monsanto, Pharmakonzerne, Banken...) aber wehe wir Buerger wollen mal was wie den Abzug der Atomwaffen. Dann geht plötzlich nichts. Und genau dass muss sich ändern!!

Vernünftiger und valider Grund zum Töten von Tieren

Menschen, die Tiere an andere Tiere (Fleischfresser) verfüttern oder selbst essen möchten, und davon gibt es immer noch ein paar Milliarden auf diesem Planeten, sollten diese Tiere schon vorher töten. Alles andere wäre grausam und nicht mit dem Tierschutz vereinbar.

Männliche Eintagsküken z.B. werden als ganze Tiere an Raubtiere und Greifvögel verfüttert und sind in dieser Funktion kaum zu ersetzen. Vegan lassen sich diese Tiere jedenfalls nicht ernähren.

Werden diese Eintagsküken nicht getötet und als "Bruderhähne" aufgezogen sterben sie auch, nur ein paar Monate später.

tatsächlich?

"Tierisches Leben töten für wirtschaftliche Interessen, also für den Kontostand einiger Leute (und das auch ganz offen so begründen).

Das gibt es nur im völlig aus dem Ruder gelaufenen (Turbo-)Kapitalismus."

Demnach gab es in den untergegangenen kommunistischen und sozialistischen Ländern keine Massentierhaltung?!? Was waren die riesigen LPG-Schweinemastbetriebe der DDR oder die industriellen Pendents der guten alten UdSSR dann für Einrichtungen?

Am 13. Juni 2019 um 11:33 von Demokratieschue...

<< Von daher wuerde mich zu dem hier: [.....] mal interessieren, wie lange das noch so weitergehen soll?? Am liebsten wuerde ich dieses Urteil via BGH anfechten, um ehrlich zu sein!! Sowas akzeptiere ich nicht. <<

Ich befürchte, es kommt wenig darauf an, ob Sie (oder meinetwegen auch ich) ein Urteil des BVerwG, das Sie nicht unmittelbar betrifft, akzeptieren oder nicht.

Der BGH wäre sowieso nicht zuständig. Vorliegend handelt es sich um eine Entscheidung in einem Verfahren der "besonderen" Gerichtsbarkeit, nämlich in einem Verwaltungs- streitverfahren. Der BGH als höchstes Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit, ist unter keinem Gesichtspunkt zur Entscheidung berufen.

Zu dumm , dass wir im

Zu dumm , dass wir im Kapitalismus leben, wo Profite über dem Tierwohl stehen, aber welche Rolle spielt das für Menschen, wo doch die Profite auch über der Menschenwürde stehen?

@Richterschelte ... 11:31 von BotschafterSarek

Sosehr ich Ihnen zustimmen muss.
Leider bin ich auch Realist.
Richterschelte allein nützt da nichts.

Wir leben in einer plakativen Welt und ich kan mich gut an die
entsprechenden Aktionen von Greenpeace früher erinnern.
Wie wär es mit einer Kunstaktion?
Küken sind ja von Natur aus gelb.
Passen dazu ein kleiner Stern.. aus Altbeständen.

Und dann (Rezo) Youtube Filmchen. Wär ein Knaller.

@ 11:30 von Wanderfalke

Wieso, diese wirtschaftlichen Gründe werden doch seit Jahren auf Menschen angewandt. Haben Sie schon mal den § 218 StGB gelesen? Letztlich sind es doch fast immer auch wirtschaftliche Gründe, die hier den Ausschlag geben - fehlende Kita-Plätze usw.... Da Tiere schon immer so getötet wurden (Ausdünnung zu großer Bestände) und es keinen Tabubruch zum Menschen hin gab, warum soll das in der Zukunft anders sein? Der Tabubruch zum Menschen hin kam aus ganz anderen Gründen.

@ Tada

Die höheren Preise finanzieren die Aufzucht auf dem Bio Hof zu guten Bedingungen.

Vermarktungsinitiativen für das Bruderhahn Fleisch gibt es ebenfalls entsprechende.

Ich esse aber eh fast kein Hühnerfleisch, eher mal n Steak.

Ich glaub in meinem Garten würden Greifvogel, Fuchs und Marder wüten, wenn ich da die Hähne hinsetze. Da ist der Hof schon besser.

um 08:51 von Autograf

Wenn Sie so wollen, stirbt jedes Lebewesen irgendwann. Die Frage ist, was Sie ihm bis dahin antun wollen. Vor allem ist die Frage, ob man alles am Thema "Geld" festmachen muss. Aber gut, bei Wutbürgern ist dies wohl so.

@11:43 Tada

An meiner Betonung der Steuerungsfunktion durch kritisches Verbraucher*innenverhalten ist nichts falsch.
Was schlagen Sie denn vor?

um 09:03 von Tada

"Wie schon im Artikel steht: Die Tiere werden als erstes betäubt - so wie es sich gehört. Nicht einfach geschreddert, wie die alternativen Fakten der Tierschutzorganisationenen lauten." - RecherchierenSie mi Internet, einfach "Küken schreddern" eingeben und Sie bekommen über 50.000 Suchergebnisse. Alternative Fakten, oder besser: die blanke Unwahrheit, behaupten Sie. Aber ein Deutscher macht so was ja sicher nicht, Küken lebendig zu schreddern, dafür sind wir Deutschen ja viel zu toll. Oh Mann...

@ sg17681 (12:09): Was ist so schlimm an Gefluegelfleisch??

hi sg17681

Frage zu dem hier:

Menschen, die Tiere an andere Tiere (Fleischfresser) verfüttern oder selbst essen möchten, und davon gibt es immer noch ein paar Milliarden auf diesem Planeten

was ist so schlimm daran, Gefluegelfleisch zu essen?? Ich finde da nichts schlimmes dran. Und was diese Schlachthöfe angeht: da muss es andere bessere tiergerechtere Schlachtmethoden geben. Das sage ich schon lange. Dann zu dem hier:

Männliche Eintagsküken z.B. werden als ganze Tiere an Raubtiere und Greifvögel verfüttert und sind in dieser Funktion kaum zu ersetzen.

Aufzucht zur Fleischgewinnung wäre besser!! Von daher zu dem hier:

Werden diese Eintagsküken nicht getötet und als "Bruderhähne" aufgezogen sterben sie auch, nur ein paar Monate später.

Das passiert bei weiblichen Huehnern auch (Suppenhuhn). Die landen dann im Kochtopf.

um 10:50 von Tada

"Bitte erst den Artikel lesen:
Die Küken werden ordnungsgemäß betäubt. Also bitte keine alternativen Fakten verbreiten."
.
Zwei Minuten Recherche im Internet und Sie wissen, das das keine alternativen Fakten sind. Sie fallen auf die Propaganda der Industrie herein.

@ Shuusui (12:35): Dass hier sehe ich anders!

hi Shuusui

Dass hier:

aber welche Rolle spielt das für Menschen, wo doch die Profite auch über der Menschenwürde stehen?

sehe ich anders!! Die Menschenwuerde steht UEBER den Profiten. Genau deswegen ist auch das Urteil mit der - angeblichen - Verjährung von dem Fall Rana Plaza genauso ein absoluter Fail! Mir tun die Hinterbliebenen der Opfer von Rana Plaza und dem zweiten Fall aus 2018 absolut leid.

Und auch dass hier:

Zu dumm , dass wir im Kapitalismus leben, wo Profite über dem Tierwohl stehen

sehe ich anders. Tierwohl und Profit muessen miteinander vereinbar sein. Und deswegen ist dieses Kuekenschreddern unzulässig und da kann es keine Uebergangsfrist geben. Genauso wenig wegen Grundgesetz Artikel 20a!!

@ Demokratieschue...

"Tierquälerei wird nicht geduldet" Am 13. Juni 2019 um 11:56 von Demokratieschue...

Verbreiten Sie alternative Fakten?
Die Tiere werden ordnungsgemäß betäubt, Tierquälerei findet also nicht statt.

Es geht nur darum, ob die Hähne entweder nach 1 Tag oder nach 3 und mehr Wochen getötet werden sollen.

Da die Hähne als Fleischlieferanten unverkäuflich sind, weil sich keine Abnehmer finden (nicht einmal die super-Tierschützer), werden die Tiere nach 1 Tag verwertet und der Nahrungskette hinzugefügt.

12:03 von Superschlau

Einfach wachsen lassen und dann in Zoos und Tierparks verfüttern. Oder zu Suppenwürfeln auskochen."

Stimmt, daran hatte ich noch nicht gedacht:
Perverse Phantasien können sich daran aufgeilen.

@ Rasmus1958

"Vermarktungsinitiativen für das Bruderhahn Fleisch gibt es ebenfalls entsprechende."Am 13. Juni 2019 um 12:43 von Rasmus1958

Ja nur nutzt das nichts weil die Vieher nicht gekauft werden.

Und ich halte es für keine Alternative dieses zähe Zeug mit dem übrigen Hähnchenabfall nach Afrika zu exportieren.

Warum finden Sie es in Ordnung ältere Hähne zu töten aber keine eintägigen? Das Kükenfleisch wird ja verwertet.

industrialisierte Landwirtschaft . . .

. . . in perverser Form.
Es werden nicht nur Millionen Küken "vernichtet", sondern auch genau so viele Eier vernichtet, welche die Hühner gelegt haben.
Eben "Wegwerfgesellschaft".
Was sagen die Grünen dazu? Kein Thema?
b.k.

12:43 von Rasmus1958

"haben Sie noch nie Hähnchen gegessen?? Ich schon. Die männlichen Huehner sind fuer die Fleischerzeugung (Teller) und die weiblichen Huehner fuer die Eier. Ist das so schwierig??" Am 13. Juni 2019 um 12:00 von Demokratieschue...

Es fällt mir schwer ruhig zu bleiben, wenn Leute nicht einmal den Artikel lesen, den sie kommentieren:
"Während man die weiblichen Küken als Legehennen benötigt, sind die männlichen Tiere für die Brütereien nutzlos - sie legen keine Eier und können auch nicht als Masthühner dienen. Denn die spezielle Züchtung der Legehennen führt dazu, dass diese Tiere nicht so viel Fleisch ansetzen."

Bei Masthänchen werden Männchen und Weibchen gemästet, weil beide gut Fleisch ansetzen. Sie haben Masthähnchen gegessen.

Das hat it dem Thema hier gar nichts zu tun.

Man vergleicht auch kein Rennpferd mit einem Lastenpferd. Das Rennpferd wird keine Woche lang Heuwagen ziehen können, weil der Muskelaufbau anders ist.

Ich wage zu bezweifeln, dass

Ich wage zu bezweifeln, dass hier schon mal jemand Erfahrungen auf dem Bauernhof, geschweige denn mit Hühnern hat.
.
Tatsache ist: Wir wollen Eier, wir wollen Hähnchen (gut, der*ie*g eine*in*g*LPG oder der*in*g andere*in*g nicht)
.
Auch auf dem Bauernhof laufen nicht 50/50 Hühner/Hähne rum.
Warum?
Weil es dann Mord und Totschlag gibt.
Es macht keinen Sinn!
.
Also lieber alle auf die Weide, wo die sich irgendwann gegenseitig tothacken?
Mal nachgedacht, was Ökobauern mit ihrem Hahn-Überschuß machen?
Sicher, sicher, füttern und nachts kommen die zum kuscheln mit ins Bett....
.
Hier sind einige ziemlich weltfremd!
Merke: Ein guter Hahn wird nicht fett!

@Stefan T: Artikel nicht gelesen?

"RecherchierenSie mi Internet, einfach "Küken schreddern" eingeben und Sie bekommen über 50.000 Suchergebnisse." Am 13. Juni 2019 um 12:54 von Stefan T

Genau. Wenn es im internet steht, dann ist das so, weil: es steht im Internet.

Aber was hier im Artikel steht, den wir alle kommentieren, das ist egal:
"Heute werden sie nach Angaben der Geflügelwirtschaft nicht mehr lebendig geschreddert, sondern mit CO2 zunächst betäubt und dann getötet" (aus dem Artikel)

Herr Gott im Himmel... Das wird hier immer absurder...

Gibt es vernünftige Gründe fürs Kükentöten?

Ja!

Am 13. Juni 2019 um 13:07 von Demokratieschue...

Dann kaufen Sie doch die männlichen Kücken und zeihen sie auf.
Wo ist das Problem?

Am 13. Juni 2019 um 13:36 von nach-denken

<< Was sagen die Grünen dazu? Kein Thema? <<

Schauen Siedoch einmal auf der Homepage der Grünen im Bundestag nach:

<<
Tierschutz
Kükentöten endlich beenden
>>

@ nach-denken um 13.36 Uhr, Was sagen die Grünen ...

"Industrialisierte Landwirtschaft in perverser Form" ..."Was sagen die Grünen dazu?"

Gar nichts. Die Grünen sagen nur etwas dazu, wenn das gleichzeitig mit Schuldzuweisungen an andere verbunden ist.
Wenn die Grünen selbst mitverantwortlich sind oder waren, z.B. als jetzige oder frühere Landwirtschaftsminister, dann wurden/werden solche Themen totgeschwiegen.
Berlin, Bremen, Hessen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein hatten oder haben ein Landwirtschaftsministerium unter grüner Führung. Und? Haben die sich gegen die Kükenvernichtung verdient gemacht? Nein.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium unter Leitung von CDU-Frau Julia Klöckner finanziert die Erforschung von Verfahren, mit denen der Inhalt befruchteter Eier auf spätere Geschlechtsentwicklung überprüft werden kann. Damit würde das Töten der Küken entfallen.
Danke Frau Klöckner, gute Sache!

Schweinemast

wären da die Küken nicht nützlich
spart man den umweltschädlichen Anbau von Genmais oder Sojabohnen aus Brasil

@tada

Die Leute machen nun einmal ein Fass auf, weil die Küken getötet werden.

Ich kann es teilweise nachvollziehen und kaufe Bio Eier von Hennen, wo keine Bruderhähne getötet werden.

Außerdem vertrete ich die Meinung, dass das zu 90% in Verbraucherhänden liegt. Es gibt einfach keine „bösen Unternehmen“.

Was genau wollen Sie mir nun mitteilen?

Sie zitieren hier einzelne meiner Sätze und mischen es mit Sätzen von anderen Teilnehmern und stellen anschließend noch willkürliche Fragen?

OHne Worte .... das ist

OHne Worte ....

das ist einfach nur ohne Worte ...

@ Tada

Wieso sollen alle die z.B. Eier kaufen, wo keine Bruderhähne getötet werden, die Bruderhähne aufziehen. Die leben doch auf dem Hof? Wo ist das Problem dabei? Für die Extrakosten wurde doch schon mit dem höheren Eierpreis bezahlt?

@ Rasmus1958

"@ Tada Wieso sollen alle die z.B. Eier kaufen, wo keine Bruderhähne getötet werden, die Bruderhähne aufziehen. Die leben doch auf dem Hof? Wo ist das Problem dabei? Für die Extrakosten wurde doch schon mit dem höheren Eierpreis bezahlt?" Am 13. Juni 2019 um 14:52 von Rasmus1958

Ja, klar.

Ihnen ist schon klar, dass beim Schlüpfen das Geschlechterverhältnis 1 zu 1 steht.

Auf dem Biohof lebt ein Hahn auf ca. 35 Hühner.

Die anderen 34 Hähne (auf jede 35 Hühner gerechnet) sind da schon im... sagen wir mal im Hühner-Jenseits.

Außerdem vertrete ich die

Außerdem vertrete ich die Meinung, dass das zu 90% in Verbraucherhänden liegt. Es gibt einfach keine „bösen Unternehmen“.

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Nein es gibt keine bösen Unternehmen.

Es gibt aber böse Menschen, die töten.

Und böse Menschen, die meinen, dadurch zu sparen.

Respektverlust

Wann zeiht man eine Grenze.

Und wo ist die Verhältnismäßigkeit.

Alles eine Frage der Einstellung, des Empfindens und letzlich der Frage, wieviel Wert ich Lebewesen beimesse, Existenz anderer Wesen anderes Sein respektiere.

Wie gehe ich mit anderen Lebewesen um?

Mit dieser Art und Weise, Lebewesen wie Müll zu behandeln, lässt sich kein Blumentop gewinnen.

Das gleiche dachte ich aber auch gestern, als ich den Bericht zu obdachlosen Familien gelesen habe.

Diese Frage dreht an den grundlegenden Schrauben der Menschlichkeit.

Die Schraube der

Die Schraube der Menschlichkeit kann hoch oder runter geschraubt werden.

Der eine dreht halt in die eine, der andere in die andere Richtung.

Die Kommentare hier, beweisen das.

Die Mehrheit siegt.

@tada

Habe gerade nochmal im Kühlschrank geguckt :D.

Aktuelles Paket kommt von:

https://www.bio-haehnlein.de/das-haehnlein-konzept/

Demnach werden die Bruderhähne 120 Tage aufgezogen und anschließend wird geschlachtet und das Fleisch kann gekauft werden.

Am 13. Juni 2019 um 14:11 von draufguckerin

>> Wenn die Grünen selbst mitverantwortlich sind oder waren, z.B. als jetzige oder frühere Landwirtschaftsminister, dann wurden/werden solche Themen totgeschwiegen. >>

Zumindest für Hessen kann ich das nicht bestätigen. Bei uns hat die grüne Landwirtschaftsministerin Priska Hinz bereits 2014 per Verordnung untersagt, männliche Eintagsküken zu schreddern oder zu vergasen.

@ NeutraleWelt

"Auch auf dem Bauernhof laufen nicht 50/50 Hühner/Hähne rum. Warum? Weil es dann Mord und Totschlag gibt. Es macht keinen Sinn!" Am 13. Juni 2019 um 13:40 von NeutraleWelt

Ich möchte noch gerne ergänzen:

Das Haushuhn ist mit etwa 6 Monaten geschlechtsreif und danach sind die Hähne extrem aggressiv.

Bei Masthähnchen ist es egal, da das Schlachtgewicht in Massentierhaltung nach etwa 5-6 Wochen erreicht ist. Privat werden die Tiere auch vor dem Erreichen der Pubertät geschlachtet.

Legehennen werden die Schnäbel gekürzt, damit sie sich gegenseitig bei Rangordnungskämpfen nicht zu schwer verletzen. (Kein Drama, manchmal müssen Vögel auch so Schnäbeln gekürzt werden, wenn sie sich nicht abnutzen).
Dabei kann man auch nicht viele Hähne halten, da gibt es wirklich Mord und Totschlag. Selbst wenn der Sport amputiert werden würde.
Der Hahn hat da die Aufgabe die Hühner ruhig zu halten und zwischen kämpfende zu gehen.

Kükenschreddern

@ Hansi Glück
Leider haben Sie den Grund nicht so richtig erlesen ! Die Politik macht das Gesetz um die Tiere zu schützen vor Qualen und und und !
Jetzt werden Tiere geschreddert, Ferkel millionenfach kastriert ohne Betäubung und dann noch die Tiertransporte. Der Gesetzgeber
,also die Politik, schaut nicht nur weg sondern verlängert die Qualen der Tiere. Natürlich liegt die Schuld dafür klar auf dem Tisch.

08:53 von

08:53 von rossundreiter
Kapital pervers.
Tierisches Leben töten für wirtschaftliche Interessen, also für den Kontostand einiger Leute (und das auch ganz offen so begründen).

----

Solche Massaker an Tieren lassen sich noch nicht mal mehr mit wirtschaftlichen Interessen erklären.

Sowas muss man erst mal fertig bingen.

Es ist das Konsumverhalten von jedem von euch, liebe Leute. Also nicht wieder die Schuld bei anderen suchen, auch wenn es so schön einfach ist.

Esst mehr Hühnefüße, Schweinefüße, Zunge, Innereien etc. und nicht nur das Filet und wir müssten weit weniger Tiere mästen und töten. Und wenn Ihr doppelt oder dreifach so viel Geld für ein langsam gemästetes, kleines, vielleicht auch etwas zähes männliches Masthähnchen ausgeben würdet, so müssten die nicht alle sterben.

Diese Diskussion passt so wunderbar in die "Fridays for Future Heilewelt Idiologie". Es reicht nicht nur auf Fleisch zu verzichten, um die Welt zu retten, sondern Ihr müsst auch auf das Skifahren, den Urlaub, den SUV, das Handy und die Streamingdienste verzichten. Und dann werdet Ihr feststellen, dass Ihr die Welt trotzdem nicht rettet, sondern noch das CO 2 vom chinesen und Inder einsparen müsst, um wirklich was zu verändern.

@Rasmus1958 (15:26)

Auf der Homepage steht, die Hähne werden 5 Monate (werden also auch vor der Pubertät geschlachtet). Und sie können auch raus. Ganz nett das ganze.

Was da aber nicht steht sind die Hühnerrassen.

Offensichtlich sind es weder Legehennen noch Masthähnchen. Da im Text davon die Rede war vermute ich eine ältere Rasse.

Das Fleisch der Hähne soll "natürlich zart" - sein, was auch immer das bedeutet. ("Gemütliche Wohnung" bedeutet "Hundehütte", bzw. klein.)

Und was nicht da steht ist, wie viel ha Land man für wie viel kg. Fleisch braucht. Wie viel bräuchte man, um den Bedarf in Deutschland zu decken?

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Wofür soll es gut sein, dass ein Hahn länger lebt, als 1 Tag?

Glaubte man an Wiedergeburt könnte man argumentieren , dass er gutes Karma sammeln kann, um später als etwas anderes wiedergeboren zu werden.
Aber wenn man nicht daran glaubt...

Ein Hahn seniert bestimmt nicht über sein Leben. Und vor der Geschlechtsreife landet er eh auf dem Teller.

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