Kommentare - NASA-Tourismus: 31.000 Euro für den Astronautentraum

08. Juni 2019 - 02:38 Uhr

Schon in wenigen Monaten sollen die ersten bemannten Testflüge zur internationalen Weltraumstation ISS den Weg für neuen Tourismus im All ebnen. Der Grund dafür ist simpel: Die NASA braucht das Geld. Von Kai Clement.

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14:11 von frosthorn

« Ich bin für einen konsequenten Ausbau unseres Vordringens ins All. Es ist aber wohl lächerlich, es als wissenschaftlichen Fortschritt zu bezeichnen, wenn jetzt die Beautiful People ihren Hintern auf der ISS in die Kamera halten.»

"Wissenschaftlicher Fortschritt" ist es mit den Hintern von "Beautiful People" im Weltraum / auf der ISS sicher nicht. Gerade bei "Hintern" war mein Gedanke an Kim Kardeshian ja gar nicht so abwegig.

Auf der anderen Seite ist es so, dass Trump der NASA Mittel strich.
Die die NASA aber braucht, um weitere Entwicklungen voran zu treiben.
Könnten Touristen da "finanzielle Lücken füllen"?

Auf einer noch ganz anderen Seite stellt sich die Frage, was wohl die professionellen Astronauten z.B. zu Kims Hntern sagen würden, der sich in der ISS herum treibt.

Also - weniger zum Hintern selbst. Mehr zu der Tatsache, dass der Hintern von wem auch immer in doch sehr beengten Platzverhältnissen dazu käme. Und eine gewisse Verantwortung für die Touristen dann auch …

@frosthorn Das war nicht

@frosthorn

Das war nicht persönlich gemeint.

Es macht aber so einen Eindruck auf mich.

Jeder kann mit seinem Geld, machen, was er will, solange es anderen nicht schadet. Ich sehe das so.

Ob ich das hier jetzt gut finde, steht auf nem anderen Blatt.

re laskaris

" 10 Prozent der Lichtgeschwindigkeit (also rund 30.000 km pro Sekunde) liegen durchaus im Bereich des Möglichen. Die Reise zum nächsten Stern würde somit rund 44 Jahre dauern"

Ich schätze mal, dass die Beschleunigung von 0 auf Vmax und von Vmax auf 0 mit Ihren theoretischen Antrieben auch noch ein paar Jahre addieren.

14:45 von Laskaris

sondern Flüssigwasserstoff als Brennstoff nutzen, setzen übrigens gar kein CO2 frei.
.
wieviel Energie kostet es diesen Wasserstoff (und Sauerstoff) zu gewinnen ?
wobei wenn man Solarstrom nimmt und Strom aus Windkraftanlagen
dann wäre das ja sogar nen Umweltpreis wert :-)

14:11 von frosthorn

Das hat natürlich was mit Fortschritt zu tun - übrigens ebenso wie ihre Dialektik von "Milliardärssöhnchen" und "Beautiful People [die] ihren Hintern auf der ISS in die Kamera halten" ganz offenkundig was mit Neid zu tun hat ...

Mensch ist erfindungsreich

"Der kleine Unterscheid ist nur, dass auch auf anderen Kontinenten Menschen atembare Luft und erträgliche Temperaturen vorfinden.

Deshalb ein schwer hinkender Vergleich." - Nein. Die Menschheit stand schon immer vor dem Problem, dass neue Lebensräume für Menschen nicht geeignet sind. Zu kalt, zu warm, gefährliche Tiere, Krankheiten. Also hat die Menschheit mit ihrer größten Stärke, ihrem Erfindergeist, Lösungen für die Probleme gefunden. Mit Feuer und warmer Kleidung wurde die Kälte erträglich, mit Waffen und Zäunen konnte man sich vor wilden Tieren schützen, mit Pflanzen und Mineralien ließen sich Krankheiten bekämpfen.

Warum sollte die Menschheit es also nicht schaffen, einen dauerhaft stabilen Kreislauf zur Sauerstoff-, Wasser- und Nahrungsmittelgewinnung in einem ansonsten lebensfeindlichen Umfeld zu entwickeln? Das ist ein technisches Problem, dass heute schon lösbar ist. Selbst die Physiologie des Menschen wird sich irgendwann an die geänderte Gravitation anpassen.

14:11 von frosthorn

«… dass Milliardärssöhnchen mal eben einen kurzen Weltall-Trip von ihrem Taschengeld bezahlen können …»

Es könnten auch die Milliardärchen selbst sein, die bezahlen wollen.

"Mal so eben" mögen sie bezahlen können, was die Flüge / Aufenthalte kosten sollen. "Mal so eben fliegen können" wird nicht ein einziges -chen.

So einige -chens, die evtl. gerne flögen, werden die Auswahlkriterien nicht erfüllen können, die es zu erfüllen gilt, wenn man in Raketen fliegen will. Andere -chens mag es abschrecken, sich den Gefahren des Wieder-Eintritts in die Erdatmosphäre auszusetzen.

Eine andere Gruppe der -chens mag wohl behalten so überwältigt-begeistert vom Anblick der Erde aus dem All zu dieser zurück kehren.

So dass er / sie künftig einen Anteil seines / ihres vielen Geldes in Umwelt-Projekte steckt. Was er / sie nicht getan hätte, hätte er / sie nicht abgeholzte und brennende Flächen Regenwald (etwa am Amazonas) aus der Perspektive der ISS gesehen.

"Reisen bildet", sagt man ja …

14:45 von Laskaris

Welche Raketen benutzen denn Flüssigwasserstoff als Brennstoff?

Übrigens, der jährliche weltweite CO2 Ausstoß von Flugzeugen beträgt gerade einmal 2,7 % des gesamten CO2 Emissionen.

So viel zu Ihrer gewagten These.

@13:36 Phonomatic

Mein Ansatz ist verdorben, wenn ich Anstrengungen die Entwicklung, Bildung und soziale Gerechtigkeit für wichtiger halte als private ISS-Flüge für Superreiche und dafür die alten Grundsätze "Eigentum verpflichtet" und "starke Schultern tragen mehr als schwache" anführe? Das müssen Sie mir erklären.

@ Der_Mahner

"Weil gutbetuchten Hedonisten eine Urlaubsreise um die halbe Welt nicht mehr ausreicht, um vor den ebenso gutbetuchten Nachbarn anzugeben, muss es jetzt eben der Orbit sein. Dass dabei Rohstoffe völlig unnötig verschleudert werden - egal."

Ich denke, man muss bei allem verständlichen Unmut über derlei Dekadenzerscheinungen immer auch die andere Seite sehen.

Wenn gut betuchte Hedonisten viel Geld für eine Reise um die halbe Welt ausgeben, nimmt die Tourismusbranche dieses viele Geld ein. Damit ernähren die dort angestellten Menschen sich und ihre Familien.

Und wenn extrem gut betuchte Hedonisten 50 Millionen US-Dollar für einen Raumflug ausgeben, geht das Geld an die NASA oder andere Raumfahrtbehörden - wo es wiederum in Forschungsprojekte investiert wird. Das ist ja eigentlich keine schlechte Sache.

@phonomatic, 15:46 re @frosthorn

übrigens ebenso wie ihre Dialektik von "Milliardärssöhnchen" und "Beautiful People [die] ihren Hintern auf der ISS in die Kamera halten" ganz offenkundig was mit Neid zu tun hat …

Wie heißt es so schön "Neid ist das böse Wort der Reichen für das Gerechtigkeitsgefühl der Armen", was, zugegeben, nicht für reiche Hintern gilt. Ich habe das Abqualifizieren von dem Wunsch nach Gerechtigkeit als "Neid" schon so lange nicht mehr gelesen, dass ich schon dachte, es käme denen, die das toll finden, schon langsam selber lächerlich vor. War wohl ein Irrtum.
Über dem Neid-Vorwurf stehe ich übrigens. Mir geht es gut, sehr gut sogar. Und sich für Gerechtigkeit für andere einzusetzen, ob das nun das ist, was Sie verächtlich Neid nennen? Ich verstehe darunter etwas anderes.

@Laskaris, 16:32 re @Der_Mahner

Wenn gut betuchte Hedonisten viel Geld für eine Reise um die halbe Welt ausgeben, nimmt die Tourismusbranche dieses viele Geld ein. Damit ernähren die dort angestellten Menschen sich und ihre Familien.

Irgendwie habe ich schon auf den ersten Post gewartet, in dem argumentiert wird, dass dieser Luxusschwachsinn Arbeitsplätze schafft.

re hagen robaar

"Die Menschheit stand schon immer vor dem Problem, dass neue Lebensräume für Menschen nicht geeignet sind."

Weder Raubtiere noch Krankheiten machen irgendeine Landschaft für den Menschen unbewohnbar.

"Warum sollte die Menschheit es also nicht schaffen, einen dauerhaft stabilen Kreislauf zur Sauerstoff-, Wasser- und Nahrungsmittelgewinnung in einem ansonsten lebensfeindlichen Umfeld zu entwickeln?"

Natürlich geht das in einer technisch isolierten Zone. In der der Bewohner dann eingesperrt ist. Und abhängig davon, dass die Technik nicht versagt.

08:53 von tisiphone

"Die Menschheit hat im All nichts zu suchen."

Befehl von oben?

"Die Menschheit sollte erst mal lernen, auf den eigenen Planeten aufzupassen und verantwortungsvoll umzugehen."

Das kann auch parallel geschehen, und letzteres könnte sogar ersteres in Schwung bringen.

Leben und Menschen sind komplex.
Fanatische Einseitigkeit hingegen führt immer nur in den Abgrund.

16:32 von andererseits

«Mein Ansatz ist verdorben, wenn ich Anstrengungen die Entwicklung, Bildung und soziale Gerechtigkeit für wichtiger halte als private ISS-Flüge für Superreiche und dafür die alten Grundsätze "Eigentum verpflichtet" und "starke Schultern tragen mehr als schwache" anführe? Das müssen Sie mir erklären.»

Ein solcher Ansatz kann gar nicht verdorben sein.
Und es wird auch niemand ernsthaft erklären können, dass er es sei …

Und dennoch gibt es mehrere Aspekte bzgl .der von der NASA anvisierten, und hier debattierten touristischen Raumflüge. Die nicht unmittelbar mit sozialer Gerechtigkeit, und den Punkten zu tun haben, die Sie benennen …

@Jeder kann mit seinem Geld, machen, 15:30 von StöRschall

" was er will, solange es anderen nicht schadet. "
zu @@frosthorn

Ja aber ihr Nachsatz ist ja schon widerlegt.
Niemand (ausser dem berümten Tellerwäscher, den's auch nicht mehr gibt)
kann dem heutzutage gerecht werden.

Jedenfalls nicht bei diesen Summen.
Ich weise darauf hin, dass die Anreise zum Hotel ISS, allein schon über 50 Mio kostet.
Da ist die tägliche Vollpension mit 31000$ fast schon geschenkt.

Solche Summen, die man eben mal so für paar Tage Hotel ISS rauspulvert,
kann niemand unter 'ehrlichen' Bedingungen erwirtschaftet haben.

14:11 von frosthorn

"Es ist aber wohl lächerlich, es als wissenschaftlichen Fortschritt zu bezeichnen, wenn jetzt die Beautiful People ihren Hintern auf der ISS in die Kamera halten.
Und das hat auch nix mit "Neid" zu tun."

Wenn ich reich genug wäre - bin aber das Gegenteil - und nicht außerdem erbärmlich feige für solche Abenteuer -, würde ich es tun.
Und es wäre mir sowas von wurscht, was mir die Keiferer vom Dienst alles unterstellen würden.

Es wäre für mich ein maßloses Glück.
Und, ja, ich würde auch meine Kamera mitnehmen, falls die da oben nicht platzt.
Hier auf der Erde fotografiere ich am liebsten Tauben, und was da oben rumflattert, würde ich dann auch fotografieren.

16:32 von andererseits

Das habe ich erklärt, indem ich den zugrundeliegenden Ansatz bei Ihnen zitiert und erläutert habe.

Und trotzdem versuchen Sie es auf die gleiche Weise: dass Sie Ihre Vorstellungen, was die Gesellschaft bräuchte und wie sie dies zu erlangen hätte, einen im Anspruch totalitären Imperativ für jegliches menschliche Handeln ableiten, dem Sie auch sprachlich nicht mal mehr den Anstrich einer eigenen Meinung, sondern vielmehr Allgemeingültigkeit geben.

Damit gehen Sie offenkundig soweit, dass Sie auf dieser Grundlage meinen die ganz persönliche Freiheit des Individuums beurteilen zu müssen, was es mit seinem privaten Eigentum in seiner privaten Freizeit macht.

So eine Gesellschaft, in der alles nur dem vermeintlichen Wohle aller anderen dienen musste, hatten wir schon einmal. Trotzdem hatte man dort noch das bisschen Privatheit, das Sie hier angreifen.

16:49 von frosthorn

Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass die Menschen ein enormes Risiko eingehen und viel mehr Geld zahlen, als sie müssten für einen Urlaub, der ihnen zunächst einmal mehr Strapazen abverlangt als er ihnen Freude bringt. Und dass Menschen mit dem entsprechenden Geld das tun, weil sie die Raumfahrt als für die Menschen als essentiell wichtig befinden und mit ihrem Geld etwas dafür tun möchten?

Es scheint mir nicht so. Ihr ganzes Bild von diesen "Milliardärssöhnchen" bezeugt ihre Verachtung für diese. Woher kommt die, wenn nicht aus dem Neid?

@weiß-mehr-als sie &@schabernack

Ernsthaft: nicht nur Gegenwart, sondern Gleichzeitigkeit überhaupt ist physikalisch nicht definiert (ja, werter Schabernack, ich weiß, dass Ihre Aussage dazu nicht im Widerspruch steht).

Scherzhaft: Beamen von Materie ist möglich, wenn man über einen Heisenberg-Kompensator verfügt. In Star-Trek gibt es den. Als der Autor einmal von einem Journalisten gefragt wurde, wie der denn funktioniere, antwortete er "Danke, sehr gut".

@sausevind, 17:55

Und es wäre mir sowas von wurscht, was mir die Keiferer vom Dienst alles unterstellen würden.

Danke, dass ich jetzt weiß, dass Sie mich bei den "Keiferern vom Dienst" einordnen. So weiß ich, dass ich solche Diskussionen wie heute mit Ihnen nicht mehr führen muss. Das wäre sinnlos.

Schmutzige Geschäfte

Weltraumtouristik schädigt die Umwelt zusätzlich. Und ist von daher abzulehnen.

Die Natur gehört allen

Mit seinem Geld kann jeder machen was er möchte. Aber nicht mit unserer Umwelt. Also nein zu Weltraumtouristen.

18:02 von frosthorn

«Ernsthaft: nicht nur Gegenwart, sondern Gleichzeitigkeit überhaupt ist physikalisch nicht definiert (ja, werter Schabernack, ich weiß, dass Ihre Aussage dazu nicht im Widerspruch steht).»

Ganz-ernsthaft-werter Frosthorn.

Ich war und bin nicht versucht, Ihnen zu erwidern, dass meine Aussage nicht in Widerspruch zu Ihrer stünde.

Auch in meinen anderen Beiträgen zu denen von Ihren in diesem Thread widersprach ich nicht prinzipiell um des Prinzips willen. Wir scheinen aber eine doch unterschiedliche Ansicht zu haben, welche Bedeutung + Wertigkeit mögliche touristische Raumflüge haben.

Wenn ich meinen kleinen Nichten erzähle, dass man demnächst evtl. auch zur ISS in Urlaub fliegen kann. Dann wollen die da hin, um mal wie Alexander Gerst die Erde von oben, die Erde über dem Horizont auf- / untergehen zu sehen.

»Dann lernt mal weiterhin so gut.
Wie bisher, damit ihr groß und klug werdet.
Und spart, was ihr könnt.
50 Mio. sind ‘ne Menge Mäuse.»

"So was" werde ich ihnen sagen …

18:07 von frosthorn

"Danke, dass ich jetzt weiß, dass Sie mich bei den "Keiferern vom Dienst" einordnen."

Nö, mache ich nicht.
Ich beurteile jemanden nicht nur auf der Basis eines einzigen Ausrutschers - unzulassiger Verallgemeinerung derjenigen, die auf die ISS wollen, falls sie das Geld haben.

Thomas Wohlzufrieden

Stimmt genau! Wo haben Sie so lange gesteckt?

Die Internationale

Die Internationale Raumstation ISS bleibt wohl nur noch bis 2024 in Betrieb. Derzeit kostet der Unterhalt der ISS rund 2,2 Milliarden Euro pro Jahr. 50 Millionen € von einem " Touristen " sind da nur " Peanuts ". Im übrigen kann man mit kostengünstigerer unbemannten Raumfahrt im Prinzip die gleichen Ergebnisse erzielen.

@schabernack, 18:35 re @frosthorn

»Dann lernt mal weiterhin so gut.
Wie bisher, damit ihr groß und klug werdet.
Und spart, was ihr könnt.
50 Mio. sind ‘ne Menge Mäuse.»

Das war der Ausgangspunkt für meine Beiträge. Für 50 Mio muss man in einem arbeitsreichen Leben ca. 100.000€ im Monat auf die hohe Kante legen. Da mag mir keiner mehr erzählen, dass dazu Fleiß und Sparsamkeit hinreichende Voraussetzungen sind, und die meisten das eben nur nicht schaffen, weil sie ständig das neueste Handy und den tollsten Flachbildschirm haben wollen.
Und wegen ihrer eigenen Unfähigkeit dann "Neiddebatten" anfangen ...

19:03 von frosthorn

«Für 50 Mio muss man in einem arbeitsreichen Leben ca. 100.000€ im Monat auf die hohe Kante legen. Da mag mir keiner mehr erzählen, dass dazu Fleiß und Sparsamkeit hinreichende Voraussetzungen sind, und die meisten das eben nur nicht schaffen, weil sie ständig das neueste Handy und den tollsten Flachbildschirm haben wollen. Und wegen ihrer eigenen Unfähigkeit dann "Neiddebatten" anfangen ...»

"Für Normal-Sterbliche" ist es eine Illusion, jemals zur ISS zu reisen. Oder auf den Mond, sollte sich dorthin auch "eine Tourismus-Industrie" entwickeln.

Ich für meinen Teil "gönne" es aber "den Betuchten", wenn sie dorthin reisen können (Sie werden das auch tun, obwohl Sie von "Milliardärssöhnchen" schrieben).

Es werden nicht die dümmsten und borniertesten der Söhnchen sein, die fliegen. Dazu gehört schon Wille. Ernsthaftigkeit, Durchhaltevermögen, sich auf eine Reise zur ISS einzulassen.

Prinzipiell sähen die Erde wohl viele Menschen anders.
Könnten sie sie je von der ISS aus sehen …

um 18:45 von Bagheria

Freut mich, das wir einer Meinung sind! Zu Ihrer Frage: Ich bin viel in verschiedenen Foren unterwegs, Gruß.

@ um 15:42 von karwandler

"re laskaris
" 10 Prozent der Lichtgeschwindigkeit (also rund 30.000 km pro Sekunde) liegen durchaus im Bereich des Möglichen. Die Reise zum nächsten Stern würde somit rund 44 Jahre dauern"

Ich schätze mal, dass die Beschleunigung von 0 auf Vmax und von Vmax auf 0 mit Ihren theoretischen Antrieben auch noch ein paar Jahre addieren."
.
Wenn ich mit Erdbeschleunigung auf 30.000 km/s beschleunige, erreiche ich diese Geschwindigkeit bereits nach 40 Tagen. Eine sehr überschaubar kurzer Zeit.

Frosthorn Vielleicht haben

Frosthorn

Vielleicht haben Sie mein Beispiel "Uniklinik" von 10:23 gelesen.

Da habe ich beschrieben, unter welchen Bedingungen selbst Gesundheitseinrichtungen anfangen müssen, auf die Schwerreichen zu setzten.

Dann nämlich, wenn die staatliche Förderung nicht mehr reicht und Forschung und Spatenabteilungen schließen müssten.

Das hat aber auch Vorteile:

Diese Bereiche müssen sich stets selbst verbessern.

Das kommt der Allgemeinheit zugute.

21:05 von Ritchi

woher den Treibstoff nehmen ?
und 40 Jahre nur der Hinflug
wer sagt mir dass es dort was interessantes gibt
... und überschaubare Zeit
40 Jahre hin 40 zurück => 80 Jahre
das ist für sie eine menschlich (!!) überschaubare Zeit ?
wie lange funktioniert ihre Waschmaschine. ihr Staubsauger. hält die Zahncreme
und wie lange sie ??

@ karwandler

"Ich schätze mal, dass die Beschleunigung von 0 auf Vmax und von Vmax auf 0 mit Ihren theoretischen Antrieben auch noch ein paar Jahre addieren."

Wenn Sie konstant mit 0,1 g beschleunigen, erreichen Sie nach 355 Tagen 30.000 km/s, also nach rund einem Jahr. Beschleunigen und Abbremsen am Zielort addieren also noch mal zwei Jahre auf die Reisezeit, macht insgesamt etwas weniger als 46 Jahre nach Alpha Centauri.

Superreichtum ist kein Indiz

Superreichtum ist kein Indiz für Delinquenz.

Viele Superreiche hatten nur zur richtigen Zeit die richtige Idee und den Schneid ihre Idee umzusetzen.

"Welche Raketen benutzen denn

"Welche Raketen benutzen denn Flüssigwasserstoff als Brennstoff?"

Viele, weil er einen wesentlich höheren spezifischen Impuls hat als Kerosin. Die Hauptstufen der europäischen Ariane 5 verwenden Flüssigwasserstoff, die amerikanische Delta IV Heavy, die Haupttriebwerke des (mittlerweile eingestellten) Space Shuttle ...

"Übrigens, der jährliche weltweite CO2 Ausstoß von Flugzeugen beträgt gerade einmal 2,7 % des gesamten CO2 Emissionen."

Und der jährliche CO2-Ausstoß durch Raketen beträgt wiederum nur einen Bruchteil dessen.

Nehmen wir mal das schlimmstmögliche Beispiel, die Falcon Heavy von SpaceX. Eine sehr große, leistungsstarke Rakete, die noch dazu (ungewöhnlicherweise) in allen Stufen Kerosin als Brennstoff nutzt. Eine Falcon Heavy vebrennt beim Start rund 400 Tonnen Kerosin. Bei 100 Starts pro Jahr wären das 40.000 Tonnen, bei 1000 (völlig utopische Zahl!) 400.000.

Wie viel Kerosin vebrennen Flugzeuge pro Jahr? Schätzungen gehen von deutlich über 10 Millionen Tonnen aus.

@ um 21:20 von Sisyphos3

"21:05 von Ritchi
woher den Treibstoff nehmen ?
und 40 Jahre nur der Hinflug
wer sagt mir dass es dort was interessantes gibt
... und überschaubare Zeit
40 Jahre hin 40 zurück => 80 Jahre
das ist für sie eine menschlich (!!) überschaubare Zeit ?
wie lange funktioniert ihre Waschmaschine. ihr Staubsauger. hält die Zahncreme
und wie lange sie ??"
.
Ich schrieb 40 Tage, nicht 40 Jahre. Das ist die Zeit, die das Raumschiff braucht, um die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen.

@ frosthorn

"Irgendwie habe ich schon auf den ersten Post gewartet, in dem argumentiert wird, dass dieser Luxusschwachsinn Arbeitsplätze schafft."

Dann freue ich mich darüber, dass ich Ihrem Warten eine Ende setzen konnte.

Aber Fakt ist nun mal, dass jeder Luxusschwachsinn, der gekauft wird, eben auch Arbeitsplätze schafft und Menschen ernährt. Deshalb muss man nicht jeden Schwachsinn gleich toll finden, aber man sollte es bedenken, wenn man "Braucht doch keiner!" oder "Verbietet diesen Unsinn!" schreit.

@ karwandler

"Natürlich geht das in einer technisch isolierten Zone. In der der Bewohner dann eingesperrt ist. Und abhängig davon, dass die Technik nicht versagt."

Noch nie was von Terraforming gehört? Sie sollten wirklich mehr Science Fiction lesen.

Abgesehen davon: Davon, dass unsere Technik nicht versagt, sind wir auch hier in Mitteleuropa abhängig. Ohne unsere schön beheizten Häuser und unsere warme Kleidung würde nämlich keiner von uns den Winter überleben.

Das wird gerne vergessen, weil Häuser und warme Kleidung für uns so selbstverständlich sind, dass wir nicht weiter darüber nachdenken. Aber auch das ist Technik, die wir in den meisten Gebieten dieser Welt absolut unabdingbar zum Überleben brauchen.

Ich bin froh, dass es

Ich bin froh, dass es Superreiche gibt, solange sie ihren Steuersatz abdrücken.

Dabei fällt genug für alle ab.

Wie gut oder wie schlecht das dann verteilt wird, liegt nicht mehr in der Hand derer, die es abgegolten haben.

@07:32 von leider geil

"Weltraumtourismus
... finde ich eigentlich eine gute Idee. Aus Gründen des Klimaschutzes lehne ich ihn aber ab, genauso wie Urlaubsflüge."

Vielleicht braucht die Menschheit bzw. das, was davon übrig ist, tatsächlich mal eine Fluchmöglichtkeit. Wäre nicht schlecht, zu wissen wie und wohin.

Dass ein kleiner, unbekannter

Dass ein kleiner, unbekannter Niemand viel Geld verdienen kann und ein Vermögen erwirtschaten kann, ist ein Merkmal unseres Systems.

Das kann hier nämlich prinzipiell jeder.

Woanders geht das nur mit von und zu und Vitamin B.

Hier funktioniert das mit Leistung.

Auch etwas, das widerum allen zugute kommt.

Unsere Politik hat dafür Sorge zu tragen, dass fair verteiteilt wird, nicht die Reichen.

09:01 von riewekooche

"Dorthin sollte es keine touristischen Touren geben, und schon gar nicht als Alleingang eines einzelnen Landes. Sollen sie doch für Touristen eine eigene Station bauen."

Sehe ich auch so. Touristen stören nur bei der harten Arbeit und im Falle eines Notfalls vermutlich auch noch mit Hysterie.

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