Theresa May kündigt Rücktritt an

24. Mai 2019 - 11:48 Uhr

Die britische Premierministerin May will ihr Amt als Parteichefin am 7. Juni abgeben. Damit ist auch ihr Schicksal als britische Premierministerin besiegelt. Potenzielle Nachfolger warten schon.

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Kommentare

Ob sie eine gute

Ob sie eine gute Premierministerin war, kann ich nicht sagen. Was von ihr in Erinnerung bleiben wird, ist der Umgang mit dem Brexit. In diesem Punkt tut Sie mir auch leid, weil sie mit einer kompromisslosen Fraktion und gespaltenen Partei arbeiten musste, an der jeder PM scheitern wird.

Eine undankbare Aufgabe

Sie kam mir bisher wie eine überforderte kindergartenerzieherin vor. Ihr Nachfolger ist entweder zu bemitleiden oder so verbohrt das er es nicht bemerkt. Denn allen recht machen kann er es nicht. Mal sehen was passiert wenn die derzeitigen " Kinder " das Ruder übernehmen

Tja, jetzt haben die

Tja, jetzt haben die destruktiven Kräfte um Corbyn und anderen, was sie wollten.
Ob sie es besser können, darf bezweifelt werden.

Es bleibt vertrackt

„Theresa May kündigt Rücktritt an“

Eigentlich könnte man dazu nur sagen:

Endlich. Allein schon deshalb:
„Auch das Land blieb während der beinahe drei Jahre seit dem Brexit-Referendum tief gespalten in Befürworter und Gegner des EU-Austritts“

„Könnte“, weil die „weiteren Aussichten“ (jedenfalls, was die Tories angeht) nicht minder deprimierend sind:

„Die besten Chancen werden Ex-Außenminister Boris Johnson eingeräumt. Ihm trauen viele zu, enttäuschte Brexit-Wähler wieder einzufangen. Der Konservativen Partei droht am Sonntagabend, wenn die Ergebnisse der Europawahl verkündet werden, ein böses Erwachen. Letzte Umfragen hatten die Brexit-Partei von Nigel Farage bei knapp 40 Prozent gesehen (...) Zudem ist unklar, ob Johnson mit den bisherigen Mehrheitsverhältnissen im Parlament überhaupt regierungsfähig wäre“

Man kann nur hoffen, dass sich Sonntagabend herausstellt, dass das Lager der Brexitgegner es geschafft hat, für klarere Verhältnisse zu sorgen (und sich der Streit „erledigt“).

Geht es auch um Inhalte?

Wenn ich lese und höre, wer sich alles um den Posten reißt, stellt sich schon die Frage, ob es dann auch inhaltlich weiter geht.

Wir sind gegen die EU, so richtig klar sind wir uns nicht. Wir ignorieren andere Meinungen im eigenen Land und alle anderen Europäer sind uns egal.

Hauptsache ist, dass das längst vergangene Britische Empire in unseren Träumen weiter existiert.

Schämt euch!

May ...

... ist das Opfer einer bornierten Politik Brüsseler Eurokraten.

Für das Unterhaus war die Bedingung des Backstop unannehmbar.

Was ändert sich jetzt

Werden die Austrittsverhandlungen jetzt wieder neu aufgerollt oder beginnen die Verhandlungen jetzt wieder vom Grunde aus.

Beim Besuch von Trump noch im Amt

Trump wird noch von ihr empfangen, das gibt seinem Besuch etwa die Wertigkeit, als ob er vom Pförtner empfangen wird. Absicht?

Wird ja interessant

wenn, wie es scheint, Johnson PM wird, wird er auch am Parlament scheitern. Sein Herzenswunsch (ungeregelter Brexit) hat auch keine Mehrheit.

Aus und Ende...

Wie der Brexit so der Exit der Premierminsterin.

Eine neue Volksabstimmung, ob Austritt oder nicht wäre besser gewesen, dan wäre sie bestimmt noch im Amt.

Was für eine Zeit und Geld Verschwendung der Steuerzahler in England.

War schon vorher klar

Das war vorher klar und somit ist diese künstliche Verlängerung des Brexit der Witz des Jahrhunderts. Jetzt werden weit über 30 EU Gegner im EU Parlament alles blockieren und dort lustigerweise gegen die EU hetzen.

Man hätte den normalen Termin des Austritts nehmen müssen, es war klar das die Briten sich nicht ändern.

Sollen sie endlich verschwinden und nie wieder auf dem Kontinent auftauchen. Sie wollten uns nicht, dann ist das so und muss knallhart nach Wunsch der Briten durchgezogen werden. Als Drittstaat ohne Abkommen oder Verträge. Ansonsten fängt die jahrzehntelange Rosinenpickerei wieder an. Das darf nie wieder vorkommen.

Die Briten sind genauso wenig Freunde wie die Amerikaner. Hoffentlich wird Europa endlich erwachsen. Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr!

Auch bewundernswert

Frau May, Ich glaube, dass sie ein unlösbare Aufgabe hatten .

Ich würde gerne mehr von dieser Entschlossenheit bei deutschen Politikern sehen, zu versuchen ihre Aufträge die sie vom Volk bekommen haben umzusetzen.

Dafür haben sie allen Respekt verdient.

Johnson soll das ruhig übernehmen und die Suppe auslöffeln, die er selbst zubereitet hat.

Dieser Herr...

...Johnson hat doch den Brexit mit der eilig herbeigerufenen Wahl angezettelt.
Soll er doch nochmal wählen lassen dann hat sich das Thema erledigt und GB kommt wieder in normales Fahrwasser.

re syslevel

"Tja, jetzt haben die

Tja, jetzt haben die destruktiven Kräfte um Corbyn und anderen, was sie wollten."

Wieso Vorwürfe an Corbyn? Die Opposition hat keinen Anlass, die Regierung konstruktiv zu unterstützen. Schon gar nicht, wenn die Regierungspartei die destruktive Kraft ist.

Es wurde auch Zeit.

Theresa kann einem wirklich leid tun. Sie übernahm den Posten in einer denkbar schwierigsten politischen Phase auf der Insel seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Man muss auch fairerweise sagen, dass die Festland-Europäer am Anfang ebenfalls nicht wirklich wussten, wie man mit der Entscheidung der britischen Wähler umgehen sollte und wie das Procedere ist.
Wenn man allerdings das politische Gefüge und die Gepflogenheiten GBs kennt, muss man auch sagen, dass es überhaupt nicht in Ordnung war, wie sie mit dem Unterhaus umgegangen ist. Ebenfalls ist ihr anzukreiden, wie spät die Briten sich mit dem Brexit-Prozess befasst haben. Hätten sie sich auf ein „Leave“ wirklich vorbereitet, wären die Verhandlungen mit Brüssel viel kürzer ausfallen können und das endgültige Papier innerhalb von wenigen Wochen nach dem Referendum direkt dem Unterhaus vorgelegt werden müssen. Das hätte sie als Chefin alles beschleunigen können, mit einem Machtwort für und nicht gegen das Parlament.

Wer machts besser?

Cameron, der immerhin vorbildlich war und eine direkte demokratische Abstimmung gemacht hat (in allen relevanten Themen völlig undenkbar in Deutschland), hat das Chaos verursacht.

Eben weil er dachte er kann die EU erpressen GB noch mehr einzigartige Vorteile sichern.

May mußte es jetzt ausbaden.

Machts ein Anderer besser?

@SysLevel 12:07

Es ist nicht Corbyns Schuld, dass May einen schlechten Job gemacht hat. So sehr ich seine linken Ansichten ablehne ist es doch sehr armselig ihm die Schuld zu geben.
Theresa May ist Schuld daran, dass ein Blender, Populist und Manipulant wie Nigel Farage sein Comeback bekommt. Die Frau ist eine Zumutung für Großbritannien und hat viel zu lange an ihrem Sessel festgeklebt!

Sehr gut

Ungeregelter Brexit mit einem neuen Premier. Welch wunderbare Chance der Briten diese undemokratische Union zu verlassen. Deutschland übernimmt ja gerne eure Zahlung in den EU Säckel

Boris Johnson

Hoffentlich wird BJ der Nachfolger von May, der dann bei einem scheinbar unausweichlichem harten Brexit seinen Landsleuten den Mist erklären kann, den er angerichtet hat. May konnte noch selber entscheiden, wann sie zurücktritt. Boris wird dann hoffentlich mit Schimpf und Schande aus dem Amt gejagt!

Johnson sieht nicht glücklich aus

Was viele nicht kapieren, May war alternativlos, weil sie von Anfang an dabei war und gewählt wurde, um das Referendum umzusetzen. May hat wenigstens versucht das Parlament hinter sich zu bringen. Ganz wichtig ist das! Denn auch sie weiß, wie zersplittert die britische Gesellschaft ist. Und ohne ein einiges Parlament wird diese Wunde nicht heilen. Sie wird vor allem nicht heilen, wenn das Volk abstimmt und dann ignoriert wird. Corbyn hat das bis jetzt nicht verstanden. Er setzt darauf, dass dem Volk seine Wille nicht wichtig ist. Leider kann nur die Minderheit der Abgeordneten von sich sagen, sie haben gute Politik gemacht. Wie blöde muss man denn sein, selbst ein Entgegenkommen noch als Angriff zu sehen? Das gilt von den No-Deal-Brexitern bis hinzu den Remainern. Bei großen Dingen muss man immer auch erst einen Schritt machen und kann nicht zum Ziel springen. Dann wären sie ja nicht groß, wenn das so einfach wäre.
May hat aber zulange gezögert mit dem Entgegenkommen!

Der Zerfall Europas nimmt Fahrt auf

Das Dreamteam Johnson, Farage, Trump wird den harten Brexit herbeizaubern, während Putin die Anti-EU Parteien in Stellung bringt. Bald ist Europa nur noch eine Randnotiz der Weltgeschichte, wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht.

Chaos perfekt - EU hat Ziel erreicht!

Das letzte, was sich die mächtigen in der EU gewünscht haben, war ein geregelter Brexit. Es musste ein Exempel statuiert werden, um Nachahmer zu verhindern.
Man darf gespannt sein, wie dies von den Wählern in GB goutiert wird...

Jetzt bekommt Europa mit solchen...

...völlig abgedrehten Typen wie
Johnson in Kürze die Quittung
für die unerträgliche Geduld,
mit der man den Brexit ein ums
andere Mal, bis auch noch zur
GB-Teilnahme an der Europa-Wahl
verschoben hat, bzw. dessen
Verschiebung entsprochen hat!
Und das obwohl schon längst
klar war, dass Frau May bei diesen
Sturen Brexit-Betonköpfen auf
Granit beissen würde!!
DIE, die jetzt in GB in Kürze das
Sagen haben, werden eiskalt
einen Chaos-Brexit hinnehmen
und sich einen Dreck um die
Folgen für andere Länder und
deren Menschen scheren!!
Genau SO, sollten wir es endlich
auch machen und das Heft des
Handeln in die Hand nehmen!!
Raus mit GB aus der EU und
knallhart keinen Zentimeter
mehr nachgeben! Schluß jetzt!
Das Schlusswort für diese
Märchen-Onkels wird ohnehin
der EUGH samt EU-Abrechnung
verkünden und auch DAS stand
für mich von Anfang an fest!!

Re: May hätte besser "Art of the Deal" lesen sollen.

Na ja, bisher hat Donald Trump in erster Linie damit "getrumpft", dass er bestehende Deals ignoriert und sich als notorisch unzuverlässiger Verhandlungspartner profiliert hat. Ihn nimmt ja weltweit keiner wirklich Ernst. Mal abgesehen davon ist das Buch wohl wie die meisten dieser Art von einem Ghostwriter geschrieben worden und ich wage mal zu bezweifeln, dass Trump es jemals in voller Länge gelesen hat.

Mays Aufgabe hat darin bestanden, die Quadratur des Kreises durchzuführen, und ihr Nachfolger wird es da nicht leichter haben.

Das ist lächerlich! . Eine

Das ist lächerlich!
.
Eine Person, die den Brexit nicht wollte, tritt dann an, um einen Brexit zu regeln?
Was hat man da erwartet?
Ich frage mich nach der Motivation?
Warum sollte ich so etwas machen, was meiner Überzeugung widerspricht?
.
Hmmm...... Machtgeilheit?
.
Und diese ganze Mimimi hier im Forum und der angeblichen Brexit-Gegner.
Farage zieht mit einer Partei, die es erst ein paar Monate gibt in die EU ein(Prognosen mittlerweile schon bei fast 40%!). Wenn Johnson die Nachfolge von May antritt werden auch die Tories wieder mehr Stimmen haben. Da gibt es auch noch UKIP.
.
Aber wir müssen die armen Briten ja vor dem Austritt beschützen?
Weil die es ja nach 3 Jahren noch immer nicht verstanden haben was gut für sie ist?
.
Kopfschütteln.....
.
Am EU-Wesen soll die Welt genesen?
Oder Sozialisten der Welt vereinigt euch?
.
Frau May hat der Politik und ihrer Partei einen Bärendienst erwiesen.
Ganz erbärmlich.

Stunde der Wahrheit

Die EU-Wahl ist ein guter Indikator für den politischen Willen der Briten. Wenn es dort tatsächlich eine Mehrheit für EU-feindliche Parteien geben sollte, gut, dann braucht man kein zweites Referendum, dann soll man Großbritannien ziehen lassen. Ich bin immer noch überzeugt, dass das dem Land selbst mehr schaden wird als der Rest-EU, also selber Schuld dann.

Aber sollte es keine EU-feindliche Mehrheit geben, dann soll Mays Nachfolger bitte so fair sein, ein neues Referendum anzusetzen, damit die Briten eine bewusste Entscheidung treffen können - in Kenntnis aller Fakten und Folgen und nicht mit Falschbehauptungen wie vor dem ersten Referendum.

12:23 von JueFie

«Sollen sie endlich verschwinden und nie wieder auf dem Kontinent auftauchen. Sie wollten uns nicht, dann ist das so und muss knallhart nach Wunsch der Briten durchgezogen werden. Als Drittstaat ohne Abkommen oder Verträge.»

Albern, unrealistisch, und äußerst unvernünftig.

Als ob es nur die Wahl gäbe, die Insel samt Bewohnern im Atlantik zu versenken. Oder die, dass alle Briten sich permanent in der EU, und an den Stränden Mallorcas tummelten …

@12:12 von Einfach Unglaublich

Und wieso ist May das Opfer von irgendwelchen ominösen "Brüsseler Eurokraten"?

Weder haben "Brüsseler Eurokraten" Sie zur Premierministerin gewählt, noch haben "Brüsseler Eurokraten" diese Wahl angenommen.

Auch haben keine "Brüsseler Eurokraten" die roten Linien der britischen Regierung für die Verhandlungen der EU definiert.

Nochmal zur Erinnerung: Das UK möchte die EU verlassen. Nicht andersrum. Die EU hat dafür ein klares Procedere. Und wenn UK die EU verlassen möchte, war dies schon zu mehreren Fristen möglich.

@ 12:23 von karwandler

"Wird ja interessant
wenn, wie es scheint, Johnson PM wird, wird er auch am Parlament scheitern. Sein Herzenswunsch (ungeregelter Brexit) hat auch keine Mehrheit."
.
Wie haben Sie eben in einem Forum geschrieben?
.
"Überlassen Sie das doch einfach den Wählern anstatt es hier per Dekret zu bestimmen."
.
Dann sollten Sie sich auch mal an die eigenen Vorgaben halten.......

War schon vorher klar

Klar war, das die EU sie nicht gehen lassen wollte.
Es wäre der Termin auch bis zum St. Nimmerleintag verlängert worden.
Für das Unterhaus war die Bedingung des Backstop unannehmbar.
Und deshalb ist der Grund des nicht Austritts die Politik Brüsseler Eurokraten.

Wenn man nicht immer von Brüssel verlängert hätte,wäre der Austritt mit dem Ablauftermin geschehen.
Aber das wurde bewusst von der Brüssel EU hintertrieben und verhindert.

Bewundernswert?

@JoSchu 12:23

"Frau May, Ich glaube, dass sie ein unlösbare Aufgabe hatten."

Dies war bereits in dem Moment bekannt, als sie angetreten ist, den Brexit auszuhandeln. Leider war ihre Rhetorik stets so, als wenn GB/UK am längeren Hebel säße. Sie würde es schon im Sinne der Briten regeln und die EU würde schon klein beigeben. Deshalb finde ich - außer vielleicht der Unermüdlichkeit, gegen die EU-Wand zu laufen - nicht viel Bewundernswertes an ihrem Vorgehen.

Nun sind jedenfalls sie und ihr Land zurück auf dem Boden der Tatsachen. Wir dürfen mal wieder abwarten (!), welche Haltung der EU gegenüber die Oberhand nimmt.

Um 12:12 von Einfach Unglaublich

Dass die "britische Lösung" für den Umgang mit der Grenze auf der irischen Insel für die EU nicht annehmbar zählt nicht?

Wir reden hier von dem Bruch eines internationalen Friedensabkommen, gegen dem die EU dann bewusst verstoßen würde.

12:12 von Harald Kirchherr

>>Was ändert sich jetzt
Werden die Austrittsverhandlungen jetzt wieder neu aufgerollt oder beginnen die Verhandlungen jetzt wieder vom Grunde aus.<<

Warum sollten die Verhandlungen neu beginnen? Warum soll der 'deal' nochmal aufgeschnürt werden?
Die EU hat mit der brit. Regierung verhandelt, nicht mit einer Frau May. Wenn die brit. Regierung jetzt einen anderen Frontmann bekommt, bleibt alles beim Alten.
Johnson wird das sehr schnell lernen und das Land noch weiter in die Spaltung treiben - armes 'graet' Britan.

12:23 von JoSchu

>> ... Ich würde gerne mehr von dieser Entschlossenheit bei deutschen Politikern sehen, zu versuchen ihre Aufträge die sie vom Volk bekommen haben umzusetzen. ...<<

Um Gottes Willen, bloß keine May.
Dann bekämen wir das gleiche Chaos auch in Deutschland.
Aber das ist es ja gerade, was bestimmte Kreise gerne hätten ...
(Das Chaos an die Wand malen, um es herbeizuführen - Strache lässt grüßen)

12:10 von Nettie

Es bleibt vertrackt

„Theresa May kündigt Rücktritt an“

Eigentlich könnte man dazu nur sagen:

Endlich. Allein schon deshalb:
„Auch das Land blieb während der beinahe drei Jahre seit dem Brexit-Referendum tief gespalten in Befürworter und Gegner des EU-Austritts“
////
*
*
Dafür muss man vergessen, das Sie den demokratischen Auftrag geerbt hatte, aus der EU herauszukommen.
*
Das EU-Bürokraten, Hardliner Ihrer Partei und Labour das umöglich machen, ist Ihr Schicksal.
*
Aber bei 40 % allein in einer Partei scheiin aucg ein erzwungenes Verbleiben umöglich.
*
Auch wenn sich nicht 10 % Brexitgegener allein in Laybour finden.
*
Welche 60 % sind sich sonst einig?

@ Speedyio

Den Unsinn von "Wählen bis es passt" setzt ja gerade Erdogan in Istanbul um.

Zusätzlich vollumfänglichste Zustimmung fuer Frau Dittert!

Zusätzlich kann ich Frau Dittert bei dem Kommentar:

https://www.tagesschau.de/ausland/may-kommentar-103.html

nur vollumfänglichst zustimmen. Ganz besonders zu dem:

Brüssel wird keinen anderen Deal mehr verhandeln

Zeiten wie diese brauchen politische Führer, die mit Demut Charme und Überzeugungskraft ihr Land einen können. May besaß keine dieser Eigenschaften. Stattdessen wiederholte sie nur immer wieder ihr ewig gleiches Mantra, wie ein fehlerhafter Roboter, bis am Ende ihre Partei den Strom abstellte. Und dabei hatte May in einer Hinsicht recht: Brüssel wird keinen anderen Deal mehr verhandeln, und die Insel droht daran zu zerbrechen. Das, was jetzt kommt, ein neuer Tory-Parteichef und Premier, der das Land noch stärker auf Konfrontationskurs bringen wird. Er dürfte die verfahrene Lage noch näher an das Kliff eines chaotischen Brexits heranführen, als May es wagen wollte.

Kein Mitleid

Sie hatte nur einen Auftrag vom Volk der klar war. GB soll nichts mehr mit der EU zu tun haben.
Stattdessen versucht sie die Menschen zu hintergehen und satt "nix mit der EU tu tun haben" einen vertag mit der EU abzuschliessen. Wie Bitte ? In welcher Sprache und in welchem Gesistezustand ist "Leave the EU" gleichbedeutend mit "Sign an Agreement with the EU" ?
Die Wahl und der Wille des Volkes wird und wurde hintergangen und für solche eine Missachtung tatsächlich auch der Demokratie verdient sie kein Mitleid von irgendeinem demokratisch gesinnten Menschen und gehörrt eigentlich in den Tower.

Merkel ist doch auch ...

... Kanzlerin geblieben, als sie den Parteivorsitz aufgab.

Ich...

finde das Frau Premierministerin May eine tragische Figur ist. Sie hat den Brexit von ihrem Vorgänger David Cameron geerbt. Sie persönlich war für den Verbleib des Vereinigten Königreich in der EU. Sie müsste dann den Brexit vollziehen. Die Übereinkunft mit der EU war nicht schlecht. Aber die Abgeordneten der Tories hatten es vor das Frau May vor sich hertreiben wollten. Ich hoffe das jetzt Boris Johnson neuer Premierminister wird. Dann soll er beweisen das er es besser kann.

Blockiert

Brexit hin oder her. Wie man eine selbsternannte Brexit-Gegnerin damit beauftragen kann den Austritt zu organisieren bleibt mir unverständlich. Da fehlte auch die innere Überzeugung. Das musste einfach schief gehen....

EU Wahl der Briten = neues Referendum

Die EU-Wahl der Briten wird jetzt zeigen, wie die britischen Bürger zum Brexit stehen. Gewinnt die Partei von Boris Johnson den Wahlkampf, sollte die EU den Ausstieg der Briten so schnell wie möglich abwickeln ohne "Wenn" und "Aber" und ohne Zugeständnisse. Sollten die Briten sich jetzt für eine EU- freundliche Partei entscheiden, wäre eine Rücknahme der Brexit-Entscheidung das einzig Wahre, auch ohne ein neues Referendum. Dann haben sich die britischen Bürger mit der EU-Wahl für einen Verbleib in der EU entschieden. Für die britische Jugend ist die Teilnahme an der EU-Wahl existenziell. Es wird ihre Zukunft sein. Und ich hoffe, sie gestalten dann eine Reform der EU mit den anderen Mitgliedsstaaten zusammen.

Man kann nicht erfolgreich gegen die eigenen Ansichten Handeln

Soweit ich mich recht entsinne, war Frau May eine Brexit Gegnerin. Nach wie vor verstehe ich nicht, wie man sich um ein Amt bewerben kann, in dem man einen per -denkbar knappen- Volksentscheid herbeigeführten und entgegen der eigenen Überzeug stehenden Auftrag umsetzten muß.

Vielleicht war das fabrizierte Chaos ihre einzige Möglichkeit, dem Volk aufzuzeigen, dass der Brexit falsch ist den Irrweg des Brexit zu verhindern.

Bleibt nur zu hoffen, dass die nächste Abstimmung in UK das leidige Thema Brexit dem von Brexiteers belogenen Volk nochmal zur Disposition stellt und endlich eine repräsentative Anzahl von Wahlberechtigten Ihre Stimme abgeben. Wenn dann immer noch die Mehrheit der Briten für einen Brexit stimmt, ist ihnen nicht mehr zu helfen. Dann sage selbst ich aber auch gerne Cheers, Macht's Gut und Danke für den Fisch!

Wege zu Radikalität!

So gestaltet sich also konservative Politik oder der Weg der Rechten.
Man spaltet die Menschen, verfolgt eine Art Politik der sozialen Ungerechtigkeiten und der Spaltungen die ihresgleichen sucht in dieser Welt oder in Europa und wenn dann alles vermasselt ist und aus dem Ruder gelaufen ist und alle Grenzen des Verstands und der Vernunft gesprengt sind und Rechtskräfte, Extremisten, Nationalisten, eine Stärke entwickeln dass einem die Nackenhaare wie schon lang nicht mehr in der Zeitgeschichte emporstehen, dann verabschiedet man sich kuzerhand aus der Politik.

Alles Verloren!
Kennen Sie diesen Wein?

Es ist ein Rotwein, ein sehr guter, und er trägt den Namen weil im südlichen Teil Afrikas die schwarze Gemeinschaft einer früheren Zeit alles verloren hatten, weil ihnen alles genommen wurde, ihr Land, ihre Häuser, ihre Würde, von Weissen, Konservativen, Rechten.

Ja, so sind wir, die Weissen, die Rechten und irgendwann und im letzten Jahrhundert hatte dies schon auf uns zurückgeschlagen!

Frau May ist eine tragische Figur.

Frau May tut alles, um jedem gerecht zu werden und hat doch ursprünglich selbst gegen den Brexit gestimmt. An ihrer Stelle hätte ich schon längst das Handtuch geworfen und gesagt,"macht doch euren Scheiß alleine".

Es wird interessant

Nun Frau May wird als Parteichefin zurücktreten und solange PM bleiben, bis man bei den Torries einen neuen Vorsitzenden gewählt hat.
Ich würde mal den Tip abgeben, dass das in etwa so schnell geht, wie sich die Partei auf eine einheitliche Linie im Unterhaus einigen konnte.
Nach jetzigen Stand wird Ende Oktober immer noch Frau May in Downing Street 10 wohnen, weil ihre eigene Partei sich nach derzeitigem Stand niemals auf einen Kandidaten einigen kann, der mehr als 50% der Partei hinter sich bringen kann.

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