Ihre Meinung zu: Hamas, Hisbollah, Huthis - Irans Einfluss in Nahost

9. Mai 2019 - 11:37 Uhr

Der Iran hat viele Möglichkeiten, den USA und ihren Verbündeten im Nahen Osten Schwierigkeiten zu machen. Irak, Libanon und Jemen - systematisch fördert Teheran seit vielen Jahren militante Verbündete. Von Carsten Kühntopp.

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Kommentare

interessant

wie Herr Kühntopp Fehler auf Fehler der USA analysiert. Geradezu typisch Libanon: Israel zu Gefallen schwächen die Amerikaner die nationalen libanesischen Streitkräfte und bringen damit die Hisbollah in Stellung.

Der Iran ...

... sowie die vom Iran unterstützten Staaten sind die einzigen Staaten in der Region, die vertrauenswürdig sind und daher auch die volle Unterstützung Deutschlands verdient hätten! Aber in Berlin setzt man ja notorisch lieber auf falsche Pferde oder/und falsche Freunde...

Alles nicht besonders nett

Alles nicht besonders nett oder schön, andererseits absolut verständlich. Die usa wollen die Welt beherrschen. Warum sollte der Iran dann nicht die Golfregion beherrschen dürfen?
Weniger Druck seitens der USA und die Sache sähe völlig anders aus.
Wie wäre es denn mal mit einem Angebot?
Bis jetzt wird immer mit Krieg gedroht, wenn irgendwas ist. Wieso bietet man nicht mal Hilfe an, wenn irgendetwas ausbleibt?

Der Iran war immer schon ein Zufluchtsort für Untergrundkämpfer

Der Iran war immer schon ein Zufluchtsort für Untergrundkämpfer, welche gegen westliche Werte kämpften...

Wo da die genauen Verbindungen sind ist nicht ganz schlüssig und macht es daher nicht kalkulierbar...

Der USA scheint dies ein Dorn zu sein und ich hoffe nur das es nicht eskaliert...

Der nächste Weltkrieg soll ja bekanntlich im mittleren Osten entstehen und da sollten doch alle Alarmglocken läuten...

Ein Bildauslegung

Auf dem Bild wird ein Gruß gezeigt, der in Deutschland als "Hitlergruß" Eingang in die Geschichtsbücher gefunden hat. Nicht nur nach dem Krieg wurde er mit "So hoch liegt/lag die Sch.... bei uns" interpretiert. Gilt das jetzt auch für den Iran und den gesamten Nahen Osten nach der kolossalen Politik der USA unter Präsident Trump?

Der Westen unterstützt doch

Der Westen unterstützt doch auch militante Verbündete.
Oder werden Blumensträuße verschickt?

Ok na dann

Mal wieder die falsche Politik des Westen. Hätte man früher diese gewalttätigen Glaubenskrieger bekämpft müsste man jetzt nicht einen Krieg riskieren .Fakt ist einen kriegerischen Glauben kann man nicht mit nachgeben befrieden sondern mit Grenzen setzen aber die Einsicht fehlt bei vielen.

Ich glaube das

Das der Iran in Nahost seine eigenen Interessen vertritt und durchsetzten will glaube ich gerne.
Jedoch machen das die USA und ihre Verbündeten auch-jetzt ist die Frage.Wer hat angefangen???

jautaelis

Stimmt genau - meine volle Zusstimmung!

Der Iran unterstützt zwar die libanesische Hisbollah..

..und die Hamas, aber mit den Houthis im Jemen hat der Iran faktisch überhaupt nichts zu tun!

Denn die Houthis im Jemen sind 9er Schiiten und Araber, und stehen somit sogar den Sunniten in religiösen Fragen sogar weitaus näher als den 12er Schiiten im Iran, die dazu noch nicht einmal Araber sind!

Diese von Saudi-Arabien schlichtweg einfach nur erfundene Allianz zwischen den Iranern und den Houthis im Jemen dient in Wahrheit den Saudis als politischer Deckmantel dafür, militärisch im Jemen einzugreifen und dort wirklich massiv die Houthis militärisch bekämpfen zu lassen!

Schlecht recherchiert

Liebe Tagesschau, wann wird Ihre Berichterstattung endlich den Rundfunkgebuehren gerecht? Dieser Bericht ist vollkommen oberflaechlich, unkritisch und parteiisch. Der eigentliche Halbstarke, der sich offen zu Gewalt und Drohungen bekennt, Vertraege bricht und Verbuendete in Stich laesst ist die USA. Hoeren Sie bitte mit diesem Sensationsjournalismus auf und nehmen Sie ein wenig die Stimmung der Menschen auf. Sie sind ja schliesslich eine staatliche Institution und kein Boulevardblatt, oder?

Was für ein...

...tendenziöser Bericht, der von Halbwahrheiten und Unterstellungen nur so strozt. Sind es nicht die USA gewesen, die den gesamten Naher Osten versuchten zu destabilisieren und nicht der Iran? Desweiteren werden militante und radikale Kämpfer durchaus auch vom Werte-Westen unterstützt. Und warum wird hier nicht die Strangulierungstaktik der USA ggü. dem Iran thematisiert?

12:00, erster Realist

>>Der nächste Weltkrieg soll ja bekanntlich im mittleren Osten entstehen und da sollten doch alle Alarmglocken läuten...<<

Soll er das bekanntlich?

Mir ist das eigentlich eher nicht bekannt. Ich hänge eher der Ansicht an, daß der nächste Weltkrieg bekanntlich ein Krieg zwischen den Besitzenden und den Besitzlosen sein wird. Der Papst ist ja bekanntlich der Ansicht, daß dieser Krieg schon im Gange ist, und ich möchte mich seiner Ansicht anschließen.

Wäre es nicht im Sinne fairer...

...Berichterstattung, wenn dann
auch über die anderen Akteuere
ebenso ausführlich berichtet
würde?!?
Es war nicht der Iran, der in den Irak
einmarschiert ist, obwohl er dazu
historisch allen Anlass gehabt
hätte...! Nein, es waren die USA,
die mit gefälschten Beweisen
einen völkerrechtswidrigen Angriff
geführt haben und sich dafür bis
Heute noch nicht entschuldigt
haben! Ausgehend von der
Zerstörung der Strukturen im Irak,
ging es dann weiter nach Syrien und
nach Libyen! Und wer es wissen
will weiß, dass der harte Kern des
IS sich aus ehemaligen Kämpfern
der Schwarzen Garde von Saddam
Hussein zusammensetzte, die vom
CIA aus irakischen Gefängnissen
heraus rekrutiert wurden, um sie
in Jordanien als Kämpfer gegen
Assad auszubilden, bis an die
Zähne zu bewaffnen und schließlich
zum Einsatz nach Syrien mit
Kolonnen nagelneuer Toyotas mit
Maschinengewehr-Lafetten an die
syrische Front zu bringen!
Die Ursachen sind vielfältig, aber
DAS sollte dann ebenfalls erwähnt
werden...!!

Komisch

der Iran kämpft gegen den IS.

Für meinen Teil bin ich ehrlich gesagt froh, dass in Syrien der IS besiegt ist.
Die Welt ist oftmals komplizierter, wie wir in Deutschland vermittelt bekommen.

12:02, zomil

>>Der Westen unterstützt doch auch militante Verbündete.<<

Was aber das Verhalten der Mullahs nicht unbedingt besser macht oder gar rechtfertigt.

Die Dinge sind so, weil...

... sie so geworden sind.

Seit Jahrzehnten destabilisieren die USA die gesamte Region mit ihrer kopflosen Politik. Immer wieder wird Krieg geführt oder führen lassen. Die Iraner haben die Schah Zeiten sicher nicht komplett vergessen - und auch nicht, wer dieses Regime damals unterstützt hat. Dass die Iranische Führung eine Vormachtstellung anstrebt ist wohl auch vor diesem Hintergrund zu sehen.

So wie ich das sehe, sind die USA eher Teil des Problems als Teil der Lösung.

Es wäre interessant, einmal eine umfassende Darstellung zur Ansicht (und zur Diskussion) zu stellen.

Iran nicht zu bändigen

Der Artikel macht deutlich, dass der Iran nicht zu bändigen ist. Trotz Atomabkommen wurden Hisbollah, Assads Truppen und die Hamas vom Iran ausgebildet und mit Waffen aller Art ausgestattet. Israel will man weiter auslöschen. Die EuPolitik gegenüber dem Iran ist gescheitert.

Dass die USA keinen Handel mit so einem Mullah Staat treiben wollen, sollte jeder verstehen, der außer dem Geschäft noch moralische Ansprüche hat. Dass die USA die Beachtung westlicher Werte von Geschäftspartnern erwarten ist logisch. Die EU sollte auch keine Geschäfte mit dem Iran mehr machen oder wollen wir das Regime stützen ?

Zu einem Krieg werden sich die USA nicht einfach verleiten lassen, so hat z. B. Trump die Truppen aus Syrien abgezogen. Nun sollte sich der Iran nicht ermuntert fühlen, die Straße von Hormus zu sperren.

and so what???

jeder versucht irgendwo einflus zu haben.
der iran macht es richtig. arabien ist nicht westeuropa und war schon immer vom westen kolonialisiert und ausgebeutet worden.
jetzt haben sie eigenständigkeit und amerika - europa versucht das zu unterbinden mit einfluss, sanktionen, falsche berichterstattungen bis hin zum krieg.
ja, den die kriege wurfen auch von europa unterstützt von wegen unmenschliche systheme in syrien,irak,kybien usw.
im westen gilt lobbysimus, banken, macht, geld und vor allem nicht für den bürgern.
so greift arabien europa deswegen an? nein!

Der Westen versucht sich nur schadlos zu halten...

Wohlwissen, das es schnell eskalieren kann...

Bekanntlich sind wir doch die Junigen, welche es nachher ausbaden dürfen (Wiederaufbau-Hilfen) usw...

Bleibt nur die Frage, was anschließend übrig bleibt?..

11:44, karwandler

>>interessant
wie Herr Kühntopp Fehler auf Fehler der USA analysiert. Geradezu typisch Libanon: Israel zu Gefallen schwächen die Amerikaner die nationalen libanesischen Streitkräfte und bringen damit die Hisbollah in Stellung.<<

Das werden unsere lieben Mitforisten aber ignorieren und "unserer Staatspresse" weiterhin US-Hörigkeit, Kniefälle und ähnliches vorwerfen.

Es ist so absurd!

Die USA steigen aus einem Vertrag aus, der vom Iran strikt eingehalten wurde, warten dann, bis dieser ihn teilweise aufkündigt, um nun neue Sanktionen zu verhängen?! Unfassbar, was sich der Großteil der Staaten auf diesem Planeten von einem Land gefallen lassen:-(

12:04, tias

>>Mal wieder die falsche Politik des Westen. Hätte man früher diese gewalttätigen Glaubenskrieger bekämpft müsste man jetzt nicht einen Krieg riskieren .Fakt ist einen kriegerischen Glauben kann man nicht mit nachgeben befrieden sondern mit Grenzen setzen aber die Einsicht fehlt bei vielen.<<

Islamisten wurden im kalten Krieg von der CIA aktiv gefördert, da man sie als leicht zu kontrollierende Verbündete im Kampf gegen den Einfluss der UdSSR betrachtete. Ein verhängnisvoller Fehler.

Schlagen Sie mal "Operation Cyclone" nach.

Vor der eigenen Tür

Es ist schrecklich und völlig unverständlich wie Deutschland und die EU islamistische Terroristen in Libyen unterstützen konnte.

Sie in den Medien als "Rebellen" zu framen, hat das Leid, das dadurch angerichtet wurde, nicht geringer gemacht.

Der Nahost Konflikt

Der Empfehlung unseres Ex-Bundeskanzlers Helmut Schmidt (R.I.P.) folgend habe ich mir das Buch "Die einzige Weltmacht" von Zbigniew Brzezinski zugelegt. Auch das Vorwort von Herrn Genscher ist beachtenswert.
Sicher, das Buch ist in der Erstauflage 1995 erschienen aber vorausgesetzt das die Amerikaner immer noch so denken und fühlen (auch wenn sich nach 2000 einiges verändert hat) wird der Konflikt sicher hart (Sanktionen) ausgetragen.
Es geht nach amerikanischen Verständnis um die Beherrschung Eurasiens und der arabische Raum gehört nun mal dazu. Das Herr Trump seinen Hegemonieanspruch trumpelhaft äußert trägt sicher nicht zur Entspannung bei.
Auch die EU kann sich diesen Konflikt nicht entziehen, sie muss nun mal Farbe bekennen wie sich die "Blöcke" geopolitisch aufstellen (werden). Bin gespannt wie das ausgeht. Hoffentlich ohne Blutvergiessen.

Zum haare raufen

"Der Iran hat viele Möglichkeiten, den USA und ihren Verbündeten im Nahen Osten Schwierigkeiten zu machen."
Was haben die USA überhaupt im Nahen Osten zu suchen? Sollte diese Frage nicht viel wichtiger sein als die Frage ob es ihnen leicht oder schwer gemacht wird das nächste Land ins absolute Chaos zu stürzen?
Irak, Libyen und Syrien liegen am Boden wegen der Einmischung der USA. Und überhaupt, dass es im Iran keine gemäßigte Demokratie mehr gibt geht auch auf die Einmischung der USA zurück!
Und Deutschland ist keinen Iota besser. Merkel bildet Warlords und Kriegsverbrechern die Truppen aus damit diese uns die Flüchtlinge vom Hals halten. Davon dass Merkel im Bundestag 2003 für den Irakkrieg gestimmt hat mal ganz zu schweigen.
Wie kann man denn Anderen vorwerfen was man selber offen und erfolglos auslebt?

Einfluss des Iran im Nahen Osten

Es ist durchaus richtig, dass der Iran die Fehler der USA genutzt haben. Besonders nach dem Sturz von Saddam Hussein, der in den 80igern 10 Jahre Krieg mit dem Iran geführt hat. Aber dann sind die Amerikaner weitgehend abgezogen und der Irak versank im Chaos und somit erstarkte der IS. Viele hochrangige Personen der alten irakischen Führung haben sich dem IS angeschlossen und diesen groß werden lassen. D.h. im Klartext, dass die Amerikaner den Schlamassel hinterließen und sich nicht maßgeblich gekümmert haben, was dort geschieht.
Aber das eigentliche Grundproblem ist seit dem Tod von Mohammed der Jahrhunderte lange Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten, sowie der unsägliche Hass auf Israel.
Trump zündelt in der Region mit seinen Drohungen und ich glaube nicht, dass dies ein gutes Ende findet.

Was bleibt den Iranern auch anderes übrig?

Der Iran ist doch der reinste Ruhepol in dieser Gegend. Sie sind von Feinden umgeben (USrael, Araber), also müssen sie sich Verbündete suchen. Wie hier also treffend beschrieben wurde, scheuen die Amis den Agriff aus diesem Grund. Und einen "Persischen Frühling" braucht glaube ich keiner. Man hat ja gesehen wohin das führt.
Der Iran macht also alles richtig. Verstehe daher nicht, warum das hier eher negativ ausgelegt wird.

12:14, Antiheuchlerorden

>>Liebe Tagesschau, wann wird Ihre Berichterstattung endlich den Rundfunkgebuehren gerecht? Dieser Bericht ist vollkommen oberflaechlich, unkritisch und parteiisch. Der eigentliche Halbstarke, der sich offen zu Gewalt und Drohungen bekennt, Vertraege bricht und Verbuendete in Stich laesst ist die USA. Hoeren Sie bitte mit diesem Sensationsjournalismus auf und nehmen Sie ein wenig die Stimmung der Menschen auf. Sie sind ja schliesslich eine staatliche Institution und kein Boulevardblatt, oder?<<

Sie haben überlesen, daß die Rolle der USA im Nahost-Schlamassel ausdrücklich thematisiert wird?

Und Sie fordern, der Journalismus solle sich an der Stimmung der Menschen orientieren, positionieren sich aber gleichzeitig gegen Boulevardjournalismus?

Der Widerspruch fällt Ihnen gar nicht auf?

Außerdem ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk keine staatliche Institution. Dies wäre er, wenn er durch Steuergelder finanziert würde. So wie es beispielsweise die FPÖ in Österreich gern machen würde.

Wmas

Auf was das fußt?
Lesen sie keine Zeitung?

Zeitlich abgestimmtes Bedrohungsszenario?

Alle größeren Staaten versuchen doch ihr Interesse, vor allem ihr wirtschaftliches, durch Militär, Sicherheitspolitik und Bündnisse durchzusetzen. Der Iran ist mit seinem Militärhaushalt und seiner lokalen Unterstützung für Partnerstaaten aus meiner Sicht noch eher defensiv. Im Jemen gibt es eine riesige saudische Seeblockade die Lieferungen dorthin verhindert. Und die Hisbollah ist unter Betrachtung aller militärischen Faktoren trotz dieser Unterstützung viel zu schwach, um eine nachhaltig erfolgreiche Offensive führen und eine wirkliche Gefahr sein zu können.
Es ist aus meiner Sicht schon beängstigend, dass genau in dem Moment, wo die Europäer ein Ultimatum des Irans ablehnen und die USA den Druck auf den Iran verschärfen, ein solch einseitiger Beitrag unterschwellig eine Bedrohung durch den Iran suggeriert. Allein schon das Bild mit Kämpfern dieser uns wohlbekannten, Angst machenden Armhaltung. Dieser Artikel erweckt den Eindruck von gezieltem Feindbildaufbau.

immer das selbe Vorgehensweise..

>>Die USA führen Angriffskriege während die Europäer mitmachen oder untätig zusehen.
Jetzt ist wieder der Iran dran, zuerst kündigt man das Atomabkommen und verhängt Sanktionen. Danach straft man die restlichen Bündnispartner ab, wenn sie sich nicht an die Sanktionen halten, damit sie den USA hörig sind. Und so provoziert man den Iran, der versucht die restlichen Bündnispartner wieder ins Boot zu bekommen, indem er ein Ultimatum stellt.
Vielen Dank an die USA, die weiterhin für ihre eigene Wirtschaft Kriege führen. Vielleicht sollten sie sich mal um ihre eigene Bevölkerung kümmern, da liegt vieles im argen. Statt nur immer andere Länder in Grund und Boden zu bomben. Denn genau darauf wird es hinauslaufen: der nächste USA-angeführte Krieg, diesmal im Iran. Wo doch ein Wiederaufbau in Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen, etc. noch ausstehen. Doch dafür bittet man die anderen Länder zur Kasse und bittet die Bevölkerung zu spenden, um den Menschen dort zu helfen. Wie feige!<<

//

sehr gut..

Nicht die besten Erfahrungen

Die Iraner haben in ihrer Vergangenheit recht schlechte Erfahrungen mit den USA, Europa und Russland/Sowjetunion gemacht.

Zudem ist das Land sehr geteilt. Die Säkularen drängen an die Macht, doch der Wächterrat versucht mit dem "Feind von außen" die öffentliche Meinung wieder Richtung Islam zu drehen und so auch in der gesamten Region den Einfluss des Iran zu vergrößern - in der augenblicklichen Situation fällt das auch recht leicht.

Trotzdem bleibt der Iran eine Diktatur, die nichts mit einen freiheitlichen Demokratie zu tun hat. Einige wenige haben die Macht, die sie aus dem ideologischen und damit unantastbarem Islam ableiten.

Deswegen sollten West und Ost unbedingt behindern, dass es zu einer Produktion von Kernwaffen durch den Iran kommt.

Zudem sollten die demokratiefreundlichen Kräfte im Iran noch stärker unterstützt werden, damit vielleicht eines Tages auch der Iran seinen Platz unter den freien Völkern erhält.

Wie können die nur

Huch, welch Überraschung! Da gibt es doch tatsächlich welche, die sich von den USA nicht herumschubsen und ausplündern lassen wollen. Die einen setzten auf die Atombombe - offensichtlich mit viel Erfolg, die anderen suchen sich Quälgeister mit denen sich die USA ärgern können. Nicht gut, aber doch sehr gut nachvollziehbar.
Vielleicht sollten es die USA mal wieder mit der Taktik wie nach dem WWII versuchen. Mach deine Feinde zu Freunden und du hast keine Probleme mehr. Erspart den "kleinen Leuten" übrigens viel Leid.

@ Weiß-mehr-als Sie

>>> @11:52 von Superschlau
Russland will die Welt beherrschen, China will die Welt beherrschen, Iran will die Welt beherrschen, und vielleicht will Monaco auch noch die Welt beherrschen. <<<
.
Was soll der Sarkasmus? Es stimmt doch. Früher nannte man das kalten Krieg, jetzt mischt halt noch China mit. Iran will denke ich nicht die Welt beherrschen. Nur eben die Region nicht den Arabern/Amis überlassen.
Und Monaco? Da gehen dann die Weltbeherrscher hin um Urlaub zu machen, oder die Rente zu verbringen.

12:17, 1.Senator

>>Und wer es wissen
will weiß, dass der harte Kern des
IS sich aus ehemaligen Kämpfern
der Schwarzen Garde von Saddam
Hussein zusammensetzte, die vom
CIA aus irakischen Gefängnissen
heraus rekrutiert wurden, um sie
in Jordanien als Kämpfer gegen
Assad auszubilden, bis an die
Zähne zu bewaffnen und schließlich
zum Einsatz nach Syrien mit
Kolonnen nagelneuer Toyotas mit
Maschinengewehr-Lafetten an die
syrische Front zu bringen!
Die Ursachen sind vielfältig, aber
DAS sollte dann ebenfalls erwähnt
werden...!!<<

Auch zwei Ausrufezeichen machen Ihre Behauptungen nicht wahrer.

Es stimmt, daß der IS aus der Geheimdienst- und Militärführung Saddam Husseins hervorgegangen ist. Daß diese Leute aber von den USA aus Camp Bucca nach Jordanien verfrachtet und dort bewaffnet und trainiert wurden, ist ganz, ganz großer Unsinn.

Warum sollten die USA ein Regime erst stürzen und dann seine Stützen bewaffnen?

Und warum sollten die Stützen des gestürzten Regimes mit den USA zusammenarbeiten?

Gescheiterte US-Nahostpolitik

Gescheitert sind nicht nur die USA, sondern auch Europa. Nämlich gescheitert dadurch, dass man den gesamten Nahen Osten nach dem Fall der Sowjetunion alleine nur den USA überlassen hat. Dabei zeigt sich derzeit anhand der Gespräche zwischen dem Iran und der EU, dass es durchaus möglich ist, auch noch andere Kanäle offen zu halten, die von den USA längst aufgegeben worden sind.

Europa muss sich endlich emanzipieren und mässigend auf die US-Politik einwirken, ohne sich wieder wie deren abhängiges Schosshündchen zu benehmen. Weder China, noch Russland, noch die USA und Europa haben eine Interesse an Atomwaffen im Iran. Aber wenigstens 3 Kräfte darunter haben auch kein Interesse an einer bewaffneten Auseinandersetzung dort. Also sollte die EU mit China und Russland endlich Kante zeigen und gemeinsam eine starke diplomatische Lösung im Gegensatz zu Trumps Säbelrasseln finden.

Sehr viel schlimmer (gefährlicher)...

...ist der Einfluss der Wahabiten (Saudi-Arabien) auf den globalen, orthodoxen, sunnitischen Islam.
Im Vergleich dazu ist der Schiitische Islam der Perser als aufgeklärt und moderat zu bezeichnen!
Was bei vielen (aus Unwissenheit) wohl Kopfschütteln hervorrufen wird...

12:32, Einfach Unglaublich

>>Es ist schrecklich und völlig unverständlich wie Deutschland und die EU islamistische Terroristen in Libyen unterstützen konnte.

Sie in den Medien als "Rebellen" zu framen, hat das Leid, das dadurch angerichtet wurde, nicht geringer gemacht.<<

Welche islamistischen Terroristen wurden denn von Deutschland und der EU in Libyen unterstützt?

Wenn man mit dem Modewort Framing um sich wirft, dann verleiht das solchen Behauptungen nicht unbedingt mehr Substanz.

Am 09. Mai 2019 um 12:20 von fathaland slim

"12:02, zomil
>>Der Westen unterstützt doch auch militante Verbündete.<<
Was aber das Verhalten der Mullahs nicht unbedingt besser macht oder gar rechtfertigt."

Es ist doch immer wieder interessant, wie ein "Pazifist" die Aggressionen unserer Verbündeten verteidigt.

Wenn das kein Grund ist

den Iran so zu sanktionieren das es dort jeder merkt....

Kann mir...

die TS oder jemand Anderes erklären, inwiefern der Iran die USA "bedroht"? Die USA fühlen sich ja grundsätzlich, wie ein bestimmter anderer Staat, immer und überall bedroht! Egal, ob ein US-Konzern nicht den Zuschlag für Förderrechte in Nigeria erhält oder in einem unbedeutenden Staat in Afrika eine zumindest sozialistische Regierung eine Wahl gewinnt - die Sicherheit der USA und .... ist angeblich immer bedroht. Ich weiß nur nicht, und die genauen "Bedingungen" wurden wohlweißlich bisher weder in Washington noch in Jerusalem dargestellt, was und wie sich der Iran verhalten sollte, um nicht als "Bedrohung" dargestellt zu werden! Dabei schätze ich die Hamas und auch die Hisbollah eher als Mittel zum Zweck ein und habe Zweifel, ob die iranische Führung mit diesen Verbündeten wirklich so glücklich ist oder klammheimlichsogar als Gefahr gesehen wird, nach dem Motto: in Gaza oder Libanon sind sie vorerst gut aufgehoben und beschäftigt?

12:12, Frank von Bröckel

>>Der Iran unterstützt zwar die libanesische Hisbollah..
..und die Hamas, aber mit den Houthis im Jemen hat der Iran faktisch überhaupt nichts zu tun!

Denn die Houthis im Jemen sind 9er Schiiten und Araber, und stehen somit sogar den Sunniten in religiösen Fragen sogar weitaus näher als den 12er Schiiten im Iran, die dazu noch nicht einmal Araber sind!

Diese von Saudi-Arabien schlichtweg einfach nur erfundene Allianz zwischen den Iranern und den Houthis im Jemen dient in Wahrheit den Saudis als politischer Deckmantel dafür, militärisch im Jemen einzugreifen und dort wirklich massiv die Houthis militärisch bekämpfen zu lassen!<<

Klasse, wirklich klasse!

Sie haben ja noch andere Welterklärungsmuster abseits von Ersatzenkeltrick und extrakonsitutioneller Notstandsmaßnahme auf Lager.

Aber auch hier werden Sie wieder einmal völlig verkannt werden.

Das Schicksal eines jeden, der die Wahrheit gefunden hat.

um 12:17 von fathaland slim "schlaue Köpfe haben es vorrausgesa

>>Der nächste Weltkrieg soll ja bekanntlich im mittleren Osten entstehen und da sollten doch alle Alarmglocken läuten...<<

Soll er das bekanntlich?

Mir ist das eigentlich eher nicht bekannt. Ich hänge eher der Ansicht an, daß der nächste Weltkrieg bekanntlich ein Krieg zwischen den Besitzenden und den Besitzlosen sein wird. Der Papst ist ja bekanntlich der Ansicht, daß dieser Krieg schon im Gange ist, und ich möchte mich seiner Ansicht anschließen.

//

Bevor es soweit kommt, gab es immer Kriege, um die Wirtschaft zu sanieren...

Sehe aber die derzeitige Situation eher als Säbel rasseln..
Beim Irak-Krieg war es geradezu absehbar, weil im Nachbarland ein riesiges Militärlager aufgebaut wurde...

Bei den jetzigen Waffenpotenzial, ist es anscheinend aber nicht mehr notwendig, was Es um so gefährlicher und undurchschaubar macht...

So jedenfalls meine Einschätzung und ich lag damit (als Beobachter) selten daneben...

Betrachten Sie sich doch einmal die Karten..

.aus dieser Region, der Iran ist doch durch die unzähligen militärischen Stützpunkten der USA in den Nachbarländer des Iran in militärischer Hinsicht doch faktisch vollständig eingekreist!

Als würden vergleichbar zum Beispiel die Russen in fast sämtlichen Nachbarländer Deutschlands ebenfalls große militärische Stützpunkte unterhalten!

Was erwarten Sie also anderes vom Iran??

Gefährliche Berichterstattung

Man sollte sich vllt auch mal mit der Geschichte und langfristigen Entwicklungen beschäftigen um hier Urteile und Kommentare zu verfassen. Alles im Artikel beschriebene und formulierte lässt den Iran als Agressor und "Bösen" darstehen. Man könnte es genauso gut andersrum formulieren. Alles nur Reaktionen auf Angriffe, Provokation, gegen den Iran gerichtete Aktionen. Mir ist nicht bekannt, das der Iran jemals einen Angriffskrieg geführt hat. Und wer hat nochmal 1953 die Regierung weggeputscht? achaj England und USA .... Der ganze S*** reicht lange zurück.
Einfach eine sehr einseitige und gefährliche Berichterstatung. Guter Jornalismus sieht für mich anders aus.

12:17, Winston S.

>>Was für ein...
...tendenziöser Bericht, der von Halbwahrheiten und Unterstellungen nur so strozt. Sind es nicht die USA gewesen, die den gesamten Naher Osten versuchten zu destabilisieren und nicht der Iran? Desweiteren werden militante und radikale Kämpfer durchaus auch vom Werte-Westen unterstützt. Und warum wird hier nicht die Strangulierungstaktik der USA ggü. dem Iran thematisiert?<<

Haben Sie wirklich nur die Überschrift des Artikels gelesen?

Ich empfehle erst einmal den ersten Kommentar hier im Thread zu lesen, vom Mitforisten "karwandler". Und dann, durch diesen sensibilisiert, das, was im Artikel unterhalb der Überschrift steht. Glauben Sie mir, es lohnt sich!

Erwartungen

Ich bekomme immer mehr den Eindruck Presidente Trump und seinen US Öl Konzernen, natürlich auch der Rüstungskomplex, und seinen Republikanischen Mitstreitern und Shareholdern geht es im Iran (Venezuela, Syrien, Jemen, Lybien, Irak) um die Aufrechterhaltung der Ölpreise.
Die Ölkonkurenten könnten das Fracken relativ schnell unrentabel machen und damit die Us Wirtschaft in die Rezession schicken. Das währe ganz schlecht für die Gewinnerwartung vlt auch des Trump Imperiums. Auch beim Gaspreis was die RF.Pipelines angeht ist Mann am werkeln. Die EU ist auf Importe angewiesen und die Wirtschaft ganz besonders.
Na und dann hat die Kannonenbootpolitik belebende Effekte für den Rüstungexporteur Nr.1
Trump macht America first.

12:47, Makrometer

>>Es ist aus meiner Sicht schon beängstigend, dass genau in dem Moment, wo die Europäer ein Ultimatum des Irans ablehnen und die USA den Druck auf den Iran verschärfen, ein solch einseitiger Beitrag unterschwellig eine Bedrohung durch den Iran suggeriert.<<

Auch Sie scheinen den Artikel, den Sie kommentieren, wenn überhaupt, dann nur sehr oberflächlich gelesen zu haben.

Wie mir die Welt gefällt...

Wie sich Herr Küjntopp heir die Welt schönschreibt, ist ja lustig, wenn es nicht so dramatisch wäre. Damit tritt er vll in die Fußspuren einen Kollegen Schwenck aus seinem Kairoer Studio. Aus Platzgründen ur ein Beleg:
"Und schließlich der Gazastreifen: Während der vergangenen Jahre erhöhte der Iran seine Zahlungen an die dortige Hamas..." Jetzt frage ich mich, wie das praktisch umgesetzt wird, wenn nicht einmal Katar, Handelspartner des Westens, gelingt, ihre Hilfsgelder ohne Genehmigung Israels in den Gazastreifen zu transferieren. Oder will uns Herr Kühntopp erklären, daß Israel iranische Gelder durchläßt? Und solche Ungereimtheiten durchziehen den ganzen Artikel. Man denkt ja, morgen marschieren russische, iranische und venezulanische Truppen durch meinen Vorgarten. Werte Moderation, bevor der Beitrag (wieder einmal) gesperrt wird, teilen Sie doch bitte Ihrem Korrespondenten mit, er möchte uns nicht für ganz debil halten.

Neue Sanktionen

Der Preis für die Unterstützung der radikal-islamischen Huthi-Rebellen ist hoch, jetzt werden die Sanktionen noch einmal schmerzhaft verstärkt.
Dann bin ich mal gespannt.

um 12:39 von Elisabeta "Peter Scholl-Latour hat darauf immer Hin

>>Aber das eigentliche Grundproblem ist seit dem Tod von Mohammed der Jahrhunderte lange Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten, sowie der unsägliche Hass auf Israel.
Trump zündelt in der Region mit seinen Drohungen und ich glaube nicht, dass dies ein gutes Ende findet...<<

genau das ist zu befürchten...

Ein Land ohne A-Waffen ist mittlerweile schutzlos der Großmacht USA ausgeliefert...

12:57, ex_Bayerndödel

>>Am 09. Mai 2019 um 12:20 von fathaland slim
"12:02, zomil
>>Der Westen unterstützt doch auch militante Verbündete.<<
Was aber das Verhalten der Mullahs nicht unbedingt besser macht oder gar rechtfertigt."

Es ist doch immer wieder interessant, wie ein "Pazifist" die Aggressionen unserer Verbündeten verteidigt.<<

Sie erkennen in meinen Worten die Verteidigung der Aggressionen "unserer" Verbündeter?

Darauf muss man erst mal kommen.

12:57 von ex_Bayerndödel

Sehe ich ebenso.

@ ex_bayerndödel

12:20 fathaland slim

"12:02, zomil
>>Der Westen unterstützt doch auch militante Verbündete.<<
Was aber das Verhalten der Mullahs nicht unbedingt besser macht oder gar rechtfertigt."

Es ist doch immer wieder interessant, wie ein "Pazifist" die Aggressionen unserer Verbündeten verteidigt.

Das ist purer whataboutism, der von dem hoch geschätzten User bei vielen anderen Themen und Usern immer kritisiert wird. Außer man nutzt es selber, dann ist whataboutism fantastisch.
In meinen Kreisen nennt man sowas Doppelmoral oder doppelte Standards

Bildauswahl Titelbild problematisch

Hallo Bayuware,

bei mir hat das Bild den gleichen ersten Reflex ausgelöst.
Allerdings gibt der Mouseoverhinweis eine Erläuterung, es handele sich um eine Einheit bei der Teilnahme einer Parade. Es scheint damit ein ausgewähltes Bild aus einer Serie bewegter Bilder beim Marschieren zu sein. Wenn dem aber so wäre, dann wäre die Auswahl des Bildes in höchstem Maße manipulativ.

Die Redaktion sollte diese Bild umgehend ersetzen.

Ich glaube dass der Sieg über Deutschland 1945

der letzte außenpolitische Erfolg der USA gewesen ist.
Evtl kann man die Ermöglichung der Wiedervereinigung hinzuzählen.

Kommentar-Kennzeichnung vergessen?

Der Artikel ist akzeptierbar, wenn eine Kommentar-Kennzeichnung vorangestellt wird. Andererseits ist er eine Zumutung.
Unbekannte Leute werden zitiert und abenteuerliche Schlußfolgerungen gezogen. – Sind wir bereits im Vor-Kriegs-Modus?

@ karlheinzfaltermeier

>>> Kann mir...
die TS oder jemand Anderes erklären, inwiefern der Iran die USA "bedroht"?
.
Die USA fühlen sich bedroht, wenn
a) Keine Kriegspartei ihre Waffen kauft
b) Jemand anderes billiger Öl verkauft
c) Geschäfte am Dollar vorbei tätigt.

Dies alles trifft auf den Iran zu.

@von fathaland slim

Ganz einfach und auch nichts wirklich Neues!
Nach dem Motto der Feind meines
Feindes ist mein Freund, hat die
CIA die im Knast im Irak vor sich
hinschmorenden, ehemals
bedeutenden Offiziere der
Schwarzen Garde heraus geholt,
um sie zum Sturz des Assad Regimes
zu benutzen! Haargenau so, wurden
auch die Taliban in Afghanistan
ursprünglich bewaffnet um sie
damals gegen Russland in Stellung
zu bringen! Getreu nach dem Motto,
wenn die mit dem Kopf durch die
Wand willst, benutze möglichst den
Kopf von jemand Anderem, wurde -
jeweils mit fatalen Folgen (!!) ein
Szenario ins Leben gerufen mit dem
man glaubte, den Teufel mit dem
Belzebub austreiben zu können!!
Aber das funktionierte nicht lange,
da sich die vermeintlichen "Bauern"
jeweils ganz schnell auf ihre
EIGENEN Interessen besannen und
den USA ganz schnell den Rücken
kehrten!! Für diese meist sinnlose
Methode hat die Weltgemeinschft
in Afghanistan und Syrien einen
hohen Preis zahlen müssen und
tut es noch immer...!!

Guter Glaube und radikaler Islam

@ Frank von Bröckel:
... , aber mit den Houthis im Jemen hat der Iran faktisch überhaupt nichts zu tun!

Geschenkt.

Den letzten vom Iran selbst von Zaun gebrochenen..

Angriffskrieg gegen Nachbarstaaten, den ich in Wikipedia überhaupt finden konnte, war ein Angriffskrieg gegen das indische Mogulreich in den Jahren 1737 bis 1740!

Und das vergleichen Sie einmal mit denen seit diesen Zeitpunkt bis zum heutigen Tage weltweit geführten Kriegen, zum Beispiel die der USA!

Fazit:
Die Iraner gehören bereits seit Jahrhunderten zu den eher friedlichen Völkerschaften weltweit!

Im Gegensatz zu gewissen anderen!

Iran vs. Saudi-Arabien

Was im Artikel über den Iran und seine Verbündeten steht, ist wahr. Nicht erwähnt wird mal wieder die andere Seite: Saudi-Arabien.
Ohne Saudi-Arabien hätten die Huthis im Jemen gar keine Gegner, gegen die sie Krieg führen könnten, denn die Staatsmacht dort ist ohne saudische Hilfe nichts. Und auch zu den shiitischen Milizen Hamas und Hisbollah gibt es natürlich sunnitische Gegenpole. Auf der Unterstützungsliste Saudi-Arabiens stehen AlQaida, Boko Haram, der IS... die Liste ist ellenlang, deshalb nur die prominentesten Beispiele. Natürlich, offiziell bekämpfen die Saudis den IS. Immerhin hat der IS das saudische Königshaus auch zu Verrätern erklärt. Trotzdem unternimmt die saudische Regierung nichts dagegen, dass saudische Millionäre den Terrororganisationen massive Finanzhilfen zukommen lassen. Letzten Endes sind alle Kriege in der Region dort, in der Shiiten und Sunniten gegeneinander kämpfen, lediglich Stellvertreterkriege zwischen dem Iran und des Saudis.
Aber böse ist nur der Iran?

"Bildauslegung" (re)

Die Soldaten maschieren in diesem Stil. Daß das Bild ausgewählt wurde – und Ihre Auslegung wahrscheinlich provoziert – zeugt wohl von der Unvoreingenommenheit des Autors.

13:17, Bernd39

>>"Und schließlich der Gazastreifen: Während der vergangenen Jahre erhöhte der Iran seine Zahlungen an die dortige Hamas..." Jetzt frage ich mich, wie das praktisch umgesetzt wird, wenn nicht einmal Katar, Handelspartner des Westens, gelingt, ihre Hilfsgelder ohne Genehmigung Israels in den Gazastreifen zu transferieren. Oder will uns Herr Kühntopp erklären, daß Israel iranische Gelder durchläßt?<<

Der Unterschied zwischen offiziellen Hilfsgeldern und konspirativer Unterstützung von Kämpfern ist Ihnen nicht geläufig?

Für letzteres finden sich immer Kanäle.

Was heißt denn „ ... die Fehler der USA...“?

Wer sagt denn, dass die sogenannten Fehler nicht reine Absicht der USA waren und sind, um die ganze Welt zum Vorteil der USA gespalten zu halten?
Schon der 1953 vollzogene Putsch im Iran, der unter maßgeblicher Beteiligung der CIA durchgeführt wurde und den Schah dort an die Macht brachte, ist doch entscheidend für die heutigen Verhältnisse dort verantwortlich. Und damit selbstverständlich die USA.
Zuerst wird ein Land ins Chaos gestürzt und dann mit einem Potentaten ausgestattet, der den USA erlaubt, das Land restlos auszubeuten. Die Menschenrechte haben die USA dabei noch nie interessiert. Siehe Irak, siehe Venezuela(vorerst gescheitert) und siehe bald Iran.
Wenn man sich die lange Liste der US - Umsturzversuche in der ganzen Welt ansieht, so hat dieser Wahnsinn doch Methode und zumindest mit Trump überhaupt nichts zu tun.
Diese Fehler, die für die US - Regierungen immer reinster Opportunismus waren, sind genau das, was diese Regierung wollten.
Auch unter allen 44 Vorgängern Trumps!

Herr Kühntopp als Saudische PR Maschine in unseren ör?

Die Texte die Herr Kühntopp veröffentlicht sind für meinen Geschmack... ich denke nicht das meine gewählten Adjektive durch den Filter kommen.

Der Autor viel schon bei den TS-Texten bezüglich des Kampfes der syrischen Regierung gegen u.a. von Saudi Arabien unterstützter Halsabschneider und Terroristen.

Auch bei diesem Text schreibt Herr Kühntopp in dem er die Ansichten des Präsidenten des Yemen Polling Center (YPC) (www.yemenpolling.org/advocacy/about) nutzt.
"Ohne den Iran wären die Huthi-Kämpfer nichts

Und noch einen Hebel könnte Teheran betätigen: Die Huthi-Rebellen im Jemen. Berater sowie technische, politische und auch militärische Unterstützung hätten sie in den vergangenen Jahren vom Iran erhalten, sagt der unabhängige jemenitische Experte Hafez Albukari zählt auf. [...]"

Ob Herr Kühntopp bei den Gegnern der Huthi's auch schreiben würde "Ohne die Saudis wären diese Kräfte nichts"?

@Ikarus

Sie haben vollkommen recht, denn diese Leute auf dem Bild grüßen ausdrücklich NICHT mit einen Hitlergruß, sondern diese werfen beim Marschieren in einer kreisenden(!) Armbewegung ihre eigenen Arme immer sehr weit hoch!

Das ist etwas vollkommen anderes!

Die Zahlungen an die Hamas muessen eingestellt werden

Zu diesen ganzen Punkte hier im Artikel sage ich mal:

was richtig ist, ist dass der Iran diese Zahlungen an die Hamas - die eine Terror-Organisation ist - einstellen muss:

https://www.tagesschau.de/ausland/iran-einfluss-nahost-101.html

Zahlungen an die Hamas

Und schließlich der Gazastreifen: Während der vergangenen Jahre erhöhte der Iran seine Zahlungen an die dortige Hamas. Teheran sieht dies als Hilfe für unterdrückte Palästinenser und als Möglichkeit, den Erzfeind Israel zu piesacken.

Und diese Öffnung des Gaza-Streifens fuer die Palästinenser:

https://www.tagesschau.de/ausland/iran-einfluss-nahost-101.html

Nach dem Abzug der jüdischen Siedler aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 verzichteten die Amerikaner darauf, eine Öffnung des Küstengebiets gegen den Willen Israels durchzusetzen.
muss durchgesetzt werden. Zusätzlich dazu muss Israel klargemacht werden, dass denen das Wetstjordanland nicht gehört sondern den Palästinensern!!

Als Bürger des Iran ...

... wäre ich für ein Ende der militärischen Unterstützung für alle terroristischen Milizen und ein Ende aller Uran-Anreicherung. Es gibt so viele sinnvolle wirtschaftliche Projekte im Land. Statt dessen liegt die Wirtschaft im Iran am Boden, natürlich auch in Folge der religiös und ideologisch eingefärbten Misswirtschaft.

Titelbild problematisch...

>> es handele sich um eine Einheit bei der Teilnahme einer Parade. Es scheint damit ein ausgewähltes Bild aus einer Serie bewegter Bilder beim Marschieren zu sein. Wenn dem aber so wäre, dann wäre die Auswahl des Bildes in höchstem Maße manipulativ.

Die Redaktion sollte diese Bild umgehend ersetzen.<<

Solche Bilder tragen sicherlich nicht unbedingt zur Deeskalation bei und vermitteln eher ein falsches Bild "Berichterstattung"...

Dollar

Warum besteht der Iran darauf, alle Öllieferungen an afrikanische Länder in Dollar abzurechnen?

13:29, 1.Senator

>>Nach dem Motto der Feind meines
Feindes ist mein Freund, hat die
CIA die im Knast im Irak vor sich
hinschmorenden, ehemals
bedeutenden Offiziere der
Schwarzen Garde heraus geholt,
um sie zum Sturz des Assad Regimes
zu benutzen!<<

Welche schwarze Garde? Eine Organisation dieses Namens gab es im Irak nicht.

Und selbst wenn ich jetzt einfach mal Ihrem Gedankengang folge und annehme, die CIA hätte ein Interesse daran gehabt, mit Saddam Husseins Eliten nach dessen Sturz zusammenzuarbeiten, glauben Sie denn, diese Eliten hätten sich willig mit dem Feind zusammengetan?

Abgesehen davon wütete der IS erst mal gegen die US-gestützte Regierung im Irak und deren von den USA aufgebaute neue Armee, von der er u.a. die Pickups erbeutete, bevor er sich Syrien widmete.

>>Haargenau so, wurden
auch die Taliban in Afghanistan
ursprünglich bewaffnet um sie
damals gegen Russland in Stellung
zu bringen!<<

Haargenau so?

Aus welchem von den USA gestürzten Regime sind die Taliban denn hervorgegangen?

@ fathaland slim um 12:20 - the elephant in the room

>>12:02, zomil

>>Der Westen unterstützt doch auch militante Verbündete.<<

Was aber das Verhalten der Mullahs nicht unbedingt besser macht oder gar rechtfertigt.<<

Erklären Sie doch mal bitte, weshalb sich irgendjemand an irgendwelche Regeln halten sollte wenn sich insbesondere die USA (m.M.n. auch Israel) an gar keine Regeln zu halten scheinen?

Erklären Sie dass doch bitte mal. Ich bin wie immer gespannt.

Der Vergleich hinkt

Zitat Tagesschau: "Iranische Regierungsvertreter hätten sich damit gebrüstet, dass sie nun vier arabische Hauptstädte kontrollierten: Sanaa, Beirut, Damaskus und Bagdad, sagt Riad Kahwaji von der Denkfabrik Inegma in Dubai: 'Das ist so, als wenn die Russen sagen würden: Okay, wir weiten unseren Einfluss auf Lissabon oder Madrid aus, im Herzen Europas - und als würde man dann erwarten, dass die Europäer das einfach so hinnehmen.'"
Der Export der islamischen Revolution ist in der Tat besorgniserregend, allerdings versucht auch Saudi-Arabien die rigide Auslegung des Islam (Wahhabismus) zu exportieren, sogar bis nach Europa hinein. Außerdem: Dem Iran wirft man vor, seine Interessen in der Region zu vertreten, obgleich er dort beheimatet ist. Um nicht missverstanden zu werden: Man muss das nicht gut finden. Aber wie bewertet man dann das militärische Engagement der USA, die 10.000 km entfernt auf einem anderen Kontinent zu Hause sind?

"Am 09. Mai 2019 um 13:23 von

"Am 09. Mai 2019 um 13:23 von Felina2
Ich glaube dass der Sieg über Deutschland 1945
der letzte außenpolitische Erfolg der USA gewesen ist."

Ich glaube, das war die damalige Sowjetunion, die die Hauptlast zu tragen hatte.

Ein Vorschlag zu Güte an den Iran

Wie wäre es mit einem Ende der Unterstützung von Terrorgruppen, einem Ende der Atomrüstung, einer Abschaffung der Scharia (z. B. gegen Schwule), einer Einführung der Demokratie und einem fairen und aggressionsfreien Dialog mit dem Westen?

Die Sanktionen wurden wegfallen und mit der Wirtschaft und dem Wohlstand ginge es aufwärts.

@ Felina2

>>> Ich glaube dass der Sieg über Deutschland 1945 der letzte außenpolitische Erfolg der USA gewesen ist.
Evtl kann man die Ermöglichung der Wiedervereinigung hinzuzählen. <<<
.
Und bei beidem waren die Russen maßgeblich beteiligt.

@ fathaland slim um 12:26 - Watchdogs im Doppelpack

>>11:44, karwandler

>>interessant
wie Herr Kühntopp Fehler auf Fehler der USA analysiert. Geradezu typisch Libanon: Israel zu Gefallen schwächen die Amerikaner die nationalen libanesischen Streitkräfte und bringen damit die Hisbollah in Stellung.<<

Das werden unsere lieben Mitforisten aber ignorieren und "unserer Staatspresse" weiterhin US-Hörigkeit, Kniefälle und ähnliches vorwerfen.<<

Wann nur bekommt Herr Kühntopp einen solchen Text hin in dem er die Machenschaften der Saudis aufzählt?
Wann bekommen es die zwangssubventionierten ör Medien hin, die Israelis dahin zu bekommen dass sie Experten ins Land lassen um zu klären, "ob sie Atomwaffen haben" und diese dann vernichten und im Anschluss den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnen.

Wie sehen, dass die ungeliebten Mitforisten die sich hier in unserem Forum als Watchdogs aufführen und alles und jeden Belagern die darauf Hinweisen, dass die Berichterstattung mehr als einseitig ist?

Bin gespannt! Wie immer!

Vertrauenswürdig?

@ jautaealis
Der Iran ... sowie die vom Iran unterstützten Staaten sind die einzigen Staaten in der Region, die vertrauenswürdig sind

Wussten Sie, dass dort fast täglich Menschen gesteinigt werden?

vom Zaun gebrochen

Danke für Ihre Richtigstellung der tat-
sächlichen Fakten.

@ fathaland slim um 12:32

"Islamisten wurden im kalten Krieg von der CIA aktiv gefördert, da man sie als leicht zu kontrollierende Verbündete im Kampf gegen den Einfluss der UdSSR betrachtete. Ein verhängnisvoller Fehler.

Schlagen Sie mal "Operation Cyclone" nach."

Terroristen ist ein passenderes Wort für diese Halsabschneider, wurden zum einen nicht nur von der CIA benutzt, sondern auch von anderen westlichen Geheimdiensten (inklusive dem BND). Und vor allem hat diese Unterstützung der Terroristen nie geendet.
Siehe blutige Zerschlagung Jugoslawiens, Libyen, Syrien, Jemen. Um nur einige Beispiele zu nennen. Da muss man keine Archive längst vergangener Zeit durchstöbern. Leider findet man diese Information kaum auf den ör Medien. Dafür scheint der Etat nicht auszureichen.

13:22, berelsbutze

>>@ ex_bayerndödel
12:20 fathaland slim

"12:02, zomil
>>Der Westen unterstützt doch auch militante Verbündete.<<
Was aber das Verhalten der Mullahs nicht unbedingt besser macht oder gar rechtfertigt."

Es ist doch immer wieder interessant, wie ein "Pazifist" die Aggressionen unserer Verbündeten verteidigt.

Das ist purer whataboutism, der von dem hoch geschätzten User bei vielen anderen Themen und Usern immer kritisiert wird. Außer man nutzt es selber, dann ist whataboutism fantastisch.
In meinen Kreisen nennt man sowas Doppelmoral oder doppelte Standards.<<

Sie irren.

Whataboutismus ist der Kommentar, auf den ich antwortete.

Aber schon interessant, wie sich meine erbitterten Gegner hier im Forum zusammenfinden, wenn es darum geht, mich persönlich zu diskreditieren. Eine beliebte und bekannte Strategie gewisser Kreise, wenn sie argumentativ nichts entgegenzusetzen haben.

Mehr als durchsichtig.

Am 09. Mai 2019 um 13:22 von berelsbutze

"Das ist purer whataboutism, der von dem hoch geschätzten User bei vielen anderen Themen und Usern immer kritisiert wird. Außer man nutzt es selber, dann ist whataboutism fantastisch.
In meinen Kreisen nennt man sowas Doppelmoral oder doppelte Standards"

Nun, ich schätze eben nur Menschen, die zu ihrer Gesinnung stehen, und diese nicht davon abhängig machen, wer etwas tut. Vielleicht werde ich hier auch deshalb nicht so geschätzt. Zumindest habe ich es auch nicht nötig, unter verschiedenen Namen zu kommentieren.

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