Kommentare

Armin Wolf

Der deutsche Fernseh-Zuschauer hat ja abends die Wahl zwischen Heute-Journal, Tagesthemen und ZIB2. (Privatfernseh-Nachrichten kenne ich nicht) Ich halte ZIB2 mit Armin Wolf für die mit Abstand beste Sendung. Wenn die Österreicher ihn rausekeln wollen - das wäre duch einer für unsere ÖR.

"von der Central European

"von der Central European University in Budapest"

Wollte diese Organisation des Herrn Soros nicht aus Ungarn abwandern?

Populisten gegen

Populisten gegen Journalisten? Nee Meinungs- und Tendenz Schreiber Nein Danke!

Aufschlußreich

"Seriöser Journalismus differenziert und appelliert an die Vernunft seiner Leser. Populistische Politik setzt auf Vereinfachung und appelliert an die Emotion und auch an die Ressentiments von Wähler."

In Deutschland wurde extra ein ganz besonderer Paragraph im Pressekodex eingeführt der mit Differenzierung oder gar Vernunft nicht das geringste zu tun hat, nur mit totschweigen, relativieren und totalitären Vermeidung der realistischen Abbildung der Wahrheit!
Dieser Beitag ist klassische Opferlamm Mentalität in Reinkultur.

Wenn alle Leute, die mittels selbstständigen Denkens,

der staatenübergreifenden demographisch-mathematischen Bevölkerungsfortschreibung unter Berücksichtigung innereuropäischer Wanderungsbewegungen zum Ausgleich von Populationsdefiziten an jungen Menschen verschiedener alteuropäische Völkerschaften UND des extrakonstitutionellen Notstandsrechtes auch weiterhin NICHT auf diesen durchschaubaren Ersatzenkeltrick dauerhaft hereinfallen wollen, Populisten sind, dann bin ich halt ein Populist!

Und das ist auch gut so!

Eigentlich wundert es nicht....

.....werden doch Populisten von Medien in der Regel in ein schlechtes Licht gerückt. Dabei vertreten sie genauso die Meinung von Teilen der Bevölkerung wie Linke, Grüne oder Liberale. Nur dass diese Meinung vom "Mainstream" eben nicht erwünscht ist. Hinzu kommt, dass früher "rechts" einfach eine politische Einstellung war wie "links", "liberal" oder "konservativ" und nicht zu verwechseln mit "rechtsextrem". Inzwischen wird so getan, als gäbe es diese Grenze zwischen "rechts" und "rechtsextrem" mehr. Wer z. B. Migration eher kritisch sieht und die Einhaltung von Gesetzen fordert - und das ist ein gutes Recht! - mag zwar politisch "rechts" sein, aber deswegen noch lange nicht "rechtsextrem". Dennoch wird beides durch den Mainstream gerne in die selbe Ecke gestellt, auch von den Medien.

Eigentlich nur normal

Es ist die Gesellschaft die dermaßen agressive Änderungen nicht will und nach politischen Alternativen sucht. Die Leute haben genug davon wenn ständig von der Presse und Medien immer Hetze verbreitet wird gegen Dieselfahren gegen alle Autos mit Verbrenner mit einem presseeigenen Standartthema wie Klima und Umwelt das fast täglich auf uns hereinrasselt. Nicht das man nicht für Umweltschutz wäre aber die Politik bietet die einfachen Lösungen einfach nicht so wie es sein sollte vor allem das der Bürger nun aufeinmal den Schaden hat den er nicht verursacht hat.- Leider ist rechts derzeiten eine Alternative die sich anbietet jedoch nicht aus Überzeugung sondern nur um mal "Stopp" zu sagen so nicht weiter.
Es fehlen die bürgerverträglichen Lösungen in der Politik und das bedingt "rechts"-das ist alles!

Wo Populisten regieren, wird

Wo Populisten regieren, wird es für Medien schwer - warum eigentlich?

Wenn man hier verfolgt, wie hier oft in Sendungen, Diskussionsrunden, Interviews usw. mit diesen Populisten umgegangen wird und was dann da oft herausgequetscht, gerne auch mißverstanden und desinterpretiert wird, braucht einem nicht zu wundern, wie diese Populisten dann, wenn sie dann mal dran sind, umgekehrt entsprechend mit den Medien umgehen. Das ist natürlich ab einem gewissen Punkt nicht zulässig, aber nur diese Tatsachen groß aufbauschen, hilft nicht. In den 60 und 70'ern hatte man hier schon ähnliche Ansätze erlebt, wo Strauß, Brand, Barzel und Wehner auch nicht nur demokratieentsprechend mit den Medien umgingen. Da hatten sich die unsere Medien, trotz unserer Befürchtungen, nur verhalten gewehrt. Also so ganz im grünen Bereich lief und läuft die Sache hier auch nicht immer, zumal die Medien hier zu sehr und gerne in der Rolle einer einseitigen Instanz für dieses Thema stehen, was Glaubhaftigkeit verliert.

Journalisten.....

.....sind die Einzigen die diesen "Saubermännern" auf die Schliche kommen können, siehe AfD und ihr dubiosen Parteispenden,aufgeklärt durch gute journalistische Arbeit.
Unterstützen wir sie und danken ihnen für ihre Arbeit,weltweit.

Den schlimmsten Fall vergessen?

In England sitzt Julian Assange für seine journalistische und verlegerische Arbeit unter fadenscheinigsten Argumenten in Haft. Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen bezeichntete bereits seine vorherige, jahrelange Inhaftierung in der Ecuadorianischen Botschaft als "willkürlich".

Und, ehrlichgesagt: So lange man dieses schreiende Unrecht in unseren Medien noch am "Tag der Pressefreiheit" "vergisst", muss ich mich auch fragen, wie es um ebendiese Pressefreiheit denn bei uns bestellt ist...

Differenzieren

Kritik an Journalisten muss durchaus möglich und erlaubt sein, ohne das dies als Einschränkung der Pressefreiheit gewertet wird.
Journalisten sind weder Heilige, noch verkünden Sie uns immer objektive Wahrheiten, sondern vielfach subjektive Wahrnehmung und Meinungen einer bestimmten Colour.
Pressefreiheit lebt nur durch Vielfalt im Meinungsspektrum.
Gäbe es z.B. die FAZ nicht, wäre diese Vielfalt für mich nicht mehr gegeben.

Wichtiger Beitrag: Wert der Pressefreiheit

Hervorragender Bericht, treffende Analyse, dabei szenisch, vielfältig und doch knapp. Guter Journalismus.

Den Grundkonflikt, den Herr Wolf attestiert, sehe auch ich: "Seriöser Journalismus differenziert und appelliert an die Vernunft seiner Leser. Populistische Politik setzt auf Vereinfachung und appelliert an die Emotion und auch an die Ressentiments von Wähler." Anders ausgedrückt: seriöser Journalismus bedeutet Energieeinsatz für die Auseinandersetzung mit den Sachthemen, Empathie, Offenheit, Neugier und die Bereitschaft zur Meinungsänderung. Populismus leitet Energie ab in Empörung und Gewalt.

Diese Tatsache gilt es laufend zu vermitteln, denn die weit verbreitete Gläubigkeit für Verschwörungstheorien, Schelten eines vermeintlichen "Mainstreams" und Patchwork Weltbilder basierend auf alternativem Wissen aus Sozialen Medien gefährden das demokratische Miteinander, den gesellschaftlichen Diskurs, das gemeinsame Weiterentwickeln und Lernen.

Demokratie braucht (Presse-) Freiheit.

Zwischen Rechts und Links

sitze ich, wenn ich versuche absolut neutral
und irgendwie gerecht zu sein.
Da hat mal der Eine ein wenig Recht und mal sagt der Andere etwas wo zumindest ein Teil stimmig ist.
Ich mag Nazis zwar nicht, es ist aber auch sehr merkwürdig, dass Journalisten überwiegend links sind.
Ist Rechts schlecht ?
Es gibt auch kein rechtes Kabarett.
Ist also nur Links gut ?
Warum geben die Linken nicht zu, dass man hier allmählich überfremdet wird ?
Warum verhalten sich die Rechten nicht etwas menschlicher und sachlicher ?
Es wird immer mehr zum gordischen Knoten...

lächerlich

Bei ihren "Populisten"-Staaten haben es die Auftragsmedien nicht mehr so leicht betreutes Denken statt Fakten-Journalismus zu produzieren.
Dagegen ist Dtl. das reinste Schlaraffenland für Merkel-TV und Fake News.
Ich möchte das ändern - und gehe wählen.

Na ja

Aufgabe der TS Wahlwerbung Merkelgrün vor Wahlen und wer erteilt Denkverbote ? C Roth bei Palmer ?.
Mehr ist nicht zu sagen Neutralität allerorts der Medien sollte ein oberstes gut sein aber alle Idiologien verbreiten Denkverbote aber je Sichtweise sind sie gut oder schlecht .Siehe diesen Artickel Erziehungskultur .

Polemik

Die Tendenz dieses Artikels ist wieder mal, wer nicht grünlinks conform ist, geht automatisch als Nazi aber zumindest als rechtsextrem oder "rechtspopulistisch" durch.
Das sieht man am besten bei dem unterirdischen Vergleich von Plakaten in der zipp-Sendung.
Was würde wohl die SPD sagen, wenn man die akt. Forderungen des Jusos-Chefs mit Plakaten aus der DDR vergleicht?
Oder Merkels WIR SCHAFFEN DAS mit Banner der Planerfüllung aus den 80er Jahren?

ach Gott - Ja....

ein Medienthema für Journalisten - für den Otto-Normalbürger nicht relevant

<--> "Populisten gegen Journalisten" <-->

Vielleicht ist im umgekehrten Schuh auch ein Körnchen Wahrheit.

Was und wer nicht in die eigene Landschaft passt wird als Populismus oder Populist bezeichnet.

Wolf sieht einen unlösbaren Grundkonflikt:
"Seriöser Journalismus differenziert und appelliert an die Vernunft seiner Leser. Populistische Politik setzt auf Vereinfachung und appelliert an die Emotion und auch an die Ressentiments von Wähler."

Mit dem ersten Satz hat Armin Wolf Recht. Beim Zweiten nur bedingt. Wenn er die Vereinfachung mit Populismus gleichsetzt, grundsätzlich ja. Nicht alle die als Populisten beschimpft werden vereinfachen. Wer sich die Argumente spart oder keine hat, macht es sich zu einfach alleine mit der Populismusbeschimpfung.

"Seriöser Journalismus" Richtig bleibt der Satz von Hans-Joachim Friedrich:
"Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört".

Angst und Schrecken

Die staatskonforme und meinungsgeglättete TS ist berufen die Medienlandschaft merkelabtrünniger Länder zu kritisieren.
Das ist schon ein Widerspruch in sich.
Danke für diese Offenbarung.

White Power-Zeichen?!

Das ist das "ok"-Zeichen! Dass das etwas mit White Power zu tun hat, haben die 4chan-Trolle in Umlauf gebracht, und die tollen Qualitätsmedien sind voll drauf eingestiegen. Genau wie Pepe oder Honkler. Irgendwie wird über jedes hingehaltene Stöckchen gesprungen. Und dass den Medien immer weniger Vertrauen entgegengebracht wird und dass es zu unzulässigen Äußerungen gegenüber Medienschaffenden kommt, stimmt natürlich. Mir fehlt jedoch, insbesondere bei den Öffentlich-Rechtlichen, jegliche Selbstkritik und das Hinterfragen, weshalb das so ist. Man macht es sich aber lieber einfach, und gibt allein den Populisten die Schuld.

Unter den

Rechtspopulisten hat die 'Gleichschaltung' der Medien oberste Priorität. Widerspruch und abweichende Meinungen sind für Rechtsextreme nun einmal nicht zu verkraften, wie wir ja auch aus unserer Geschichte Wissen. Gegenüber jedweder fundierten Meinung muss deren geistiger Dünnschiss lächerlich wirken, also müssen diese Meinungen unterdrückt werden, und sei es auch nur den eigenen Anhängern gegenüber, siehe auch Trump.
Gefühl und Propaganda stehen im ständigen Widerspruch zu den Fakten, und wie der Boss vom Cambridge Analytica zu treffend formuliert hat: Gefühle und nicht Fakten gewinnen Wahlen.

Medienfreiheit Europa stark gefährdet!

Gemäss der EU Charta der Grundrechte,
Artikel 11, Absatz 2, ist "die Freiheit der Medien und ihre Pluralität zu achten".
Alle populistisch regierten Staaten,die dieses Grundrecht missachten, verstossen also gegen die EU Charta und sind zu sanktionieren!
Mit dem Beitritt zur EU haben diese Staaten
die EU Charta der Grundrechte anerkannt und
sind verpflichtet diese einzuhalten.

Medien Stimme der Vernunft?

Viele Menschen (nicht nur in Estland) nehmen Medien inzwischen als Teil des „Systems“ dar. Und dieses „System“ erfährt zunehmende Ablehnung. Medien, vor allem öffentlich-rechtliche (in Deutschland) werden oft als „Systemkonform“ wahrgenommen. Man misstraut den ÖR Medien mit wachsender Tendenz. Dazu braucht es keine Schlagworte wie „Fake News“ (Trump) oder „Lügenpresse“ (Pegida). Gerade der staatliche Auftrag macht viele Medien für viele Menschen heute schon suspekt. Man will sich Meinungen auch nicht mehr aufoktroyieren lassen, sich nicht mehr belehren oder „unterrichten“ lassen - schliesslich kann sich jeder aus dem „Internet“ heute schnell eine eigene Meinung bilden. Ich hätte mir vor 40 Jahren niemals vorstellen können, der „Tagesschau“ zu misstrauen. Heute sehe ich fast jede Meldung allerdings mit äußerst kritischem Blick. Eigene Erfahrungen spielen sich eine große Rolle: sobald man zwischen dem „Vermeldeten“ und dem „Erlebten“ Diskrepanzen wahrnimmt, ist die Glaubwürdigkeit dahin.

Pressefreiheit

Wieder mal so ein Zeigen mit dem Finger auf die Anderen, die ja viel böser sind als "wir" Guten. Unabhängig davon das die beschriebenen Zustände nicht wünschenswert sind. Aber: Zur Presse- und Medienfreiheit gehört für mich auch das "Framing, die "Deutungshoheit" und das Abschalten der Kommentarfunktion, wenn man (meist zu Recht) glaubt, dass der Leser eine (durchaus berechtigte) andere Meinung hat, die man nicht in dutzenden Kommentaren publiziert haben will. Wenn ihr was für die Medien- und Pressefreiheit tun wollt, Rate ich zum festen Griff an die eigene Nase, ihr werdet euch wundern wie viel Schmutz sich da findet. Allgemein setzt sich bei mir zum Thema Pressefreiheit immer mehr die Definition durch, dass man darunter neben Positivem auch locker Falschmeldung und Desinformation subsumiert werden kann.

Uabhängig geht anders

Das Problem des heutigen Journalismus scheint weltweit zu sein, dass sie Meinungsmacherjournalismus betreiben. Sie forcieren politische Meinungen, sind je nach politischen System weisungsgebunden. Die Aufgabe der Journalisten unabhängig die Leser und Nutzer aufzuklären, ist abhanden gekommen. Man beißt nicht in die Hand, die einem das Futter reicht. Die Glaubwürdigkeit ist unter die Räder gekommen, nachdem Meldungen einfach nur noch unüberprüft übernommen und kopiert werden.

Wo Populisten.....

regieren, wird es für Medien schwer? Na, wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus!

Pressefreiheit

Mir ist eine freie Presse sehr wichtig. Umso mehr lege ich auch Wert darauf, daß Journalisten die Pressefreiheit nicht mit Narrenfreiheit verwechseln. Und auch wer in die richtige Richtung zielt, darf nicht über das Ziel hinausschießen, wenn er aus Geldern der Allgemeinheit bezahlt wird.

Die Äußerung eines Politikers, daß die Überschreitung der Grenzen von Anstand und Seriosität durch einen Journalisten nicht ohne Folgen bleiben kann, zu einer Bedrohung aufzubauschen, geht an der Sache völlig vorbei.

was sind Qualitätsmedien ?

Deshalb berichteten Qualitätsmedien üblicherweise kritisch über populistische Bewegungen. Diese wiederum fühlten sich von seriösen Medien üblicherweise schlecht und unfair behandelt....sie berichten nicht nur üblicherweise, sondern ausschliesslich kritisch über Populisten ! Was völlig fehlt, ist die Frage nach dem Warum. Warum laufen diesen Fliegenfängern die Leute inzwischen Scharenweise zu, weil sie alle ungebildet sind? Dazu kommt das inzwischen jeder der nicht 1:1 der Meinung der Qualitätsmedien ist, ganz automatisch zum Populist gestempelt wird. Möglicherweise ist das ja der Grund warum es immer mehr werden...........

Sicherlich haben es

Sicherlich haben es Journalisten in solchen Ländern schwer.
Aber auch Journalisten sollten sich einige Frage stellen. Ich will damit nicht die populistischen Regierungen in Schutz nehmen.
Warum ist es immer nur die "Schlagzeile" die interessiert? Warum wird auch sehr oft über Dinge berichtet, die aus dem Kontext herausgerissen wurden? Warum wird man immer mit der Schlagzeile allein gelassen? Hintergründe wären auch wichtig, warum etwas so ist. Das vermisse ich aber bei vielen Artikeln.
Und ich muss auch sagen das vieles auch bei der Presse und den Medien zu suchen ist. Auch sie haben Ihren Beitrag dazu geleistet das es Populisten leichter haben in dieser Welt.
Wie oft schon gab es Schlagzeilen, die sich bei genauerem hinsehen als Fake erwiesen haben.
Nicht immer nur schreiben die AFD, oder wer auch immer, ist böse. Mich interessieren dann auch Fakten, aber da hapert es meist.
Es gibt auch genug in Brüssel zu bemängeln, aber da kommt recht wenig.

Einheitsmeinung

Wenn einem vom ÖR und sonstigen Leidmedien nur noch eine politisch korrekte, linksgrüne Einheitsmeinung vorgelegt wird und jeder der nur ein Jota davon abweicht als Hetzer, Rassist, Populist oder gar Nazi verunglimpft wird, ist es nicht verwunderlich, wenn es zu einer Gegenbewegung kommt.

Deutungshoheit

Ich glaube eher, dass es zwischen den beiden *isten knirscht, weil beide die Deutungshoheit für sich beanspruchen. Zumal die Journalisten sich ständig als vierte Macht im Staate bezeichnen - und spätestens da hört es auch für mich aus dem bürlich-konserativem Lager aus, denn alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Und nicht, weil ich eloquent bin, gut schreiben kann und mein Geschreibsel gut verkaufen kann. Der österreichische Journalist ist doch ein Paradebeispiel für "suggestiven Journalismus". So etwas gehört sich einfach nicht für einen ordentlichen Journalisten.

Leider.....

wird durch die Schlagzeile wieder der Eindruck erweckt, als wenn alle Populisten nur Lügner und Volksverhetzer wären und alle Journalisten die "weissen Ritter" der Wahrheit. Auch als absoluter Befürworter der Presse- und Meinungsfreiheit, sollte man erkennen, daß eben dieses Grundrecht von manchen Journalisten bewußt provozierend und gezielt mißbraucht wird! Der Journalist verbreitet mit Meldungen und Kommentaren oft Unterstellungen oder Vermutungen usw. ohne sich jemals dafür rechtfertigen zu müssen oder überhaupt Gegenfragen zuzulassen! Man unterstellt, daß eine Redaktion bzw. der Journalist moralisch gefestigt ist und auch andere Meinungen zuläßt. Leider ist das ein weitverbreiteter Irrglaube. Der Journalist hat eben ein Medium auf seiner Seite und braucht sich nicht zu rechtfertigen und entgeht dieser Gefahr, indem sein Erzeugnis als "Kommentar" dargestellt und so jeder sachlichen Kritik entzogen wird. Womit sollen sich dann Populisten wehren bzw. dürfen sie das überhaupt?

Na ja

Aufgabe der TS Wahlwerbung Merkelgrün vor Wahlen und wer erteilt Denkverbote ? C Roth bei Palmer ?.
Mehr ist nicht zu sagen Neutralität allerorts der Medien sollte ein oberstes gut sein aber alle Idiologien verbreiten Denkverbote aber je Sichtweise sind sie gut oder schlecht .Siehe diesen Artickel Erziehungskultur ? Moralische Keile ?
Ist er Neutral oder geht er in eine politische Richtung .Also sehe ich auch hier eine Beeinflussung in eine Richtung .Wer auf andere zeigt muss Bedenken auch er wird hinterfragt und das Ergebnis könnte ihm nicht gefallen .

Ach so, Journalisten sind alle Nicht-Populisten

„Populisten gegen Journalisten“ – das ist jetzt ernsthaft ein Gegensatz, weil Journalisten ja kein populistisches, vereinfachendes Weltbild, ihr eigen nennen können und der Inbegriff von Vernunft sind? Wenn Populismus, der Einfachheit halber nehmen wir Wikipedia als Quelle, eine „mit politischen Absichten verbundene, auf Volksstimmungen gerichtete Themenwahl und Rhetorik“ bedeutet, dürften auch Beschäftigte in allen Medien nicht frei von der Gefahr sein, dem Populismus zu frönen und ihr Weltbild mit klaren Freunden und Feinden weiterzuverbreiten. „Deshalb berichteten Qualitätsmedien üblicherweise kritisch über populistische Bewegungen. Diese wiederum fühlten sich von seriösen Medien üblicherweise schlecht und unfair behandelt, antwortete Wolf ... Außerdem sähen Populisten traditionelle Medien als Teil ‚des Systems‘ und der ‚Elite‘, die von Populisten grundsätzlich bekämpft würden.“ Gut und schön, nur fehlt mir hier ein ganz, ganz klein bisschen die Selbstkritik der Medien-Macher ...

Eigentlich ganz einfach

Ein im Kopf gesunder Mensch nimmt ein Ereignis wahr, durchdenkt die verschiedenen Aspekte und bildet sich eine Meinung zu dem Vorgang. Ein Populist registriert das Ereignis, fügt das Geschehnis in seine Erlebnisse ein und beurteilt es nach seinem bisherigen Meinungsbild. Ein Journalist wählt aus dem Ereignis die Punkte aus, die seine potentiellen Leser wahrscheinlich interessieren werden. Das ist sein Job. Dafür wird er bezahlt.

Stimmt die Information, die der Journalist liefert, nicht mit dem eigenen Bild überein, denkt der gesunde Mensch, weil der den Aspekt für nebensächlich hielt, naja, das ist halt die BILD oder, oder vielleicht die FAZ, je nach Leser.

Passiert dies häufiger, erweitert der Populist sein Feindbild um eine weitere Kategorie Mensch. Der im Kopf klare Mitbürger beschließt, eine andere Zeitung oder besser mehrere zu lesen.

Wann wird es endlich

Wann wird es endlich unabhängige Qualitätskontrollen der Medien geben? Wenn Ingenieure so inkompetent wären wie "Journalisten" würde kein Gebäude, Fahrzeug, Schiff, Flugzeug oder Zug mehr sicher. Dass Bild weiterhin eine Zeitung genannt werden darf, zeigt doch wie schlecht es mit der Medienwelt steht. Ich bin gegen jegliche Zensur, aber auch gegen jeglichen medialen Lärm und miserable Berichterstattung. Ein besserer Ansatz ist gebraucht, wo Verkaufszahlen und Politik keinen Einfluss haben. Qualität über Quantität. Wird man das noch in Europa erleben können?

Kritik am Journalismus hat ...

nichts mit Einschränkung der Meinungsfreiheit zutun. Es ist in etwa das gleiche Spiel, wie bei der Frage um Israel.
Darf man Israel für seine Politik kritisieren? Ja, darf man und sollte man auch.
Ist dies ein Angriff auf alle Menschen mit jüdischem Glauben? Nein, ist es nicht, nur Dummköpfe kommen auf die Idee dies gleich zusetzen.

Das der Populismus auch die ÖR-Medien erreicht hat erkennt man auch hier leicht. Es wird auch auf der Tagesschau viel emotional berichtet. Gerade wenn es um Konflikte in Venezuela, Syrien, Ukraine, oder Russland geht. Dort fehlt es häufig, fast immer, an Objektivität. Allein die Wortwahl spricht dort meistens Bände, wie Machthaber, Regime, Opposition, Rebellen usw.

Dieser Artikel hier verleitet irgendwie dazu auch jene Menschen die kritisch den Medien gegenüber stehen in die rechte Ecke abzuschieben. D.h. die sogenannte Querfront ist nicht mehr etwas was durch Infiltration der Linken durch Rechte entsteht, sondern was durch die Medien provoziert wird.

Meiner Meinung nach...

Ist es auch hier zu sehen wie die Medien instrumentalisiert werden!
Das kann nicht an Österreich oder Ungarn oder Estland festgemacht werden!
Mainstream ist Ziel der Meinungsbildung, nicht Differenzierung!
Es zieht sich durch alle Medien, Durch sogenannte Redaktionsnetzwerke werden Journalisten zu Aschreibern, gegenteilige Meinungen sind karriereschädlich!
In der Konsequenz ist es das Ende des Journalismus in dem es nur um Einschaltquote oder verkaufte Auflage geht verschwinden Inhalte!
Wenn das Gehirn erstmal ausgeschaltet ist was zunehmend stattfindet nutzt es Populisten und Staatslenkern. Widerspruch ist zwecklos!
Die Mainstream Meinung hat gesiegt!
Im wessen Sinne das ist erspare ich mir mal!

Es ist gut, dass rassistische und antisemitische Haltungen

in Estland bei uns thematisiert werden.
("... sahen sie als Bestätigung für rassistische, fremdenfeindliche und antisemitische Haltungen")

Bisher haben wir die vorhandenen rechtsextremen Vorfälle, wie Umzüge von SS-Veteranen oder die neuerliche Verehrung eines Massenmörders wie Bandera, im Baltikum und vor allem der Ukraine immer eher heruntergespielt.

@privat23 um 10:07 Uhr

Welchen Passus meinen Sie? Wieso habe ich von diesem bisher nichts gelesen oder gehört?

Wenn man sich verschiedenen

Wenn man sich verschiedenen deutschen Medien ansieht, kann man vom Provinzblatt bis zur Politshow überhaupt keine kritischen Journalisten entdecken.
Zumindest die Herausgeber und Chefredakteure gehören irgendwelchen transatlantischen Organisationen an und würden kritische Journalisten gar nicht erst beschäftigen.
In der BRD werden unkritische Journalisten dagegen zu Pressesprechern von Ministerien und Regierungen befördert, die die unchristliche und asoziale Politik als „unsere westlichen Werte“ verkaufen und genau damit zu Mitschuldigen an Kriegen und Umstürzen in der halben Welt werden.
Mit der Bundeskanzlerin werden im deutschen TV Audienzen zelebriert, für die die Fragen vorher abgestimmt werden und Kritik nicht vorkommt.
Das hat bestimmt nichts mit Pressefreiheit zu tun.
Eher aber mit der Karriere der Journalisten.

Wes Brot ich ess . . .

Leider vergessen nicht wenige Personen der schreibenden Zunft ihre Kommentare als persönlichen Standpunkt zu deklarieren. Vielleicht aber entsprechen die Kommentare ja auch den Ansichten ihrer Brötchengeber? Wes Brot ich ess, des Lied ich sing? Die Menschen werden in diesen unruhigen Zeiten politisch sensibler. Die Politik der letzten Jahre kann nicht unverdächtig zum Positiven hochgejubelt werden. Da lob ich mir Leute wie den verstorbenen Herrn Scholl-Latour, die sich erlaubt haben, Klartext zu sprechen.

Populismus und freier Journalismus

sind wie Feuer und Wasser. Denn der Populismus bezieht seine Kraft zumeist aus falschen Behauptungen, die der freie Journalismus hinterfragt und offenlegt. Ob in den USA, Russland, Ungarn oder Polen, diese populistischen Systeme können nur längerfristig existieren, solange der freie Journalismus und die freie Meinungsäußerung erstickt wird.

10:07 von privat23

"In Deutschland wurde extra ein ganz besonderer Paragraph im Pressekodex eingeführt der mit Differenzierung oder gar Vernunft nicht das geringste zu tun hat, nur mit totschweigen, relativieren und totalitären Vermeidung der realistischen Abbildung der Wahrheit!"

Der Pressekodex ist eine freiwillige Selbstverpflichtung der Verleger und Journalisten die naturgemäss auch ständig gedehnt und überstrapaziert, will sagen; nicht immer eingehalten wird.

Der Kodex besteht aus 16 Punkten. Die letzte Fassung datiert aus 2013. Paragrafen, von dem Sie so einen besonderen ausgemacht haben wollen, hat dieser Kodex überhaupt nicht.

Was für eine Ente wollen Sie uns da also als gefährliches Raubtier verkaufen?

re frank von bröckel

"Wenn alle Leute, die mittels selbstständigen Denkens,

der staatenübergreifenden demographisch-mathematischen Bevölkerungsfortschreibung unter Berücksichtigung innereuropäischer Wanderungsbewegungen zum Ausgleich von Populationsdefiziten an jungen Menschen verschiedener alteuropäische Völkerschaften UND des extrakonstitutionellen Notstandsrechtes auch weiterhin NICHT auf diesen durchschaubaren Ersatzenkeltrick dauerhaft hereinfallen wollen, Populisten sind, dann bin ich halt ein Populist!"

Selbstverständlich sind Sie kein Populist. Sie sind ein Genie, dessen geniale Einsichten und geniales Wissen leider nicht ernstgenommen werden.

Ich höre sie schon wieder...

...die Relativierer, Ablenker und Whataboutism-Schreiber. Der absolut wichtigste Satz aus dem Artikel lautet: "Seriöser Journalismus differenziert und appelliert an die Vernunft seiner Leser. Populistische Politik setzt auf Vereinfachung und appelliert an die Emotion und auch an die Ressentiments von Wählern." Deshalb können und wollen Populisten auch keine Lösungen anbieten. Ihnen genügt schlicht ein Feindbild, gegen das sie für ihre Wähler/innen ankämpfen. Schon ist er fertig, der Sumpf aus Ängsten, Parolen, Nationalismus, Vorurteilen und Feindbildern. Immer nur gegen etwas zu sein genügt aber der gebildeten und hintergründigen Bürgerschaft nicht. Sie möchte Daten, Fakten und Begründungen. Diese heranzuschaffen benötigt Zeit, Geld und Personal. Deshalb sind die Rundfunkgebühren wichtig.

Medienfreiheit in Europa:Populisten gegen Journa.....

Aber Silvia Stöber als Vorkämpferin der Medienfreiheit ?
Und generell kann gesagt werden,daß der deutsche Mainstream ja wenig solidarisch mit bedrängten Journalisten ist.Konnte man erst kürzlich im Fall Assange sehen,dem die Auslieferung in die USA droht.Da gab es doch etliche abwertende Kommentare von Kollegen.

Beispiel Österreich

Man könnte meinen, die Pressefreiheit sei in Gefahr. Aber ist sie das wirklich ? Verwahren die Medien sich nicht gegen jede Form der Kritik ? Und tun sie das zu recht? In Zusammenhang mit zB der Ukraine-Krise habe ich etliche male erlebt, wie Medienschaffende versucht haben, „Meinung“ zu generieren anstatt Ereignisse oder Vorgänge nur abzubilden.

Journalisten....

....sind auch diejenigen, die die im Gleichtakt befindliche Presselandschaft der BRD im Geiste der Raute pulsen lassen.

Und mich persoenlich dazu gebracht haben, mich lieber ausserhalb der EU ueber die EU zu informieren.

Insbesondere Schweizer Zeitungen sind hier zu erwaehnen.

Was insbesondere D angeht, so meine ich, das eine vormals freie Presse durch eine weitgehend regierungskonforme und sich selbst zensierende ersetzt wurde.

Der juengst hier zu lesende Verlust der Zustimmung zur Demokratie kommt auch durch solche Dinge zustande.

@HinterdieFichte, 10:22 Uhr

Da wäre ich jetzt aber mal sehr auf Beispiele von Ihnen gespannt. Andernfalls bleibt es eine unbelegte Behauptung.

Etwas mehr Selbstkritik

am journalistischen Betrieb hätte nicht geschadet. Merken inzwischen doch die meisten, dass was schiefläuft.

Der "Mann mit Hut" in Dresden etwa verlor seinen Job, ohne was Strafbares begangen zu haben.

Journalisten gegen Populisten

Die Geste von "Mart Helme" mit der "White Power"-Bewegung zu verknüpfen, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Möchte die Journalistin damit provozieren, um sich anschließend als Opfer darstellen zu können?

PS: Ich empfehle eine Bildersuche mit den Begriffen "Geste Nachdruck Merkel".

@Spock-an-Käpten, 10:33 Uhr

Wieso sind Journalisten links, wenn sie gegen Nazis schreiben? Vielleicht sind sie einfach nur vernünftig und zeigen auf, wie mit Menschenverachtung, Parolen, Ängsten und negativen Emotionen Politik gemacht wird. Das hat doch mit links nichts zu tun. Der ex Ministerpräsident von Hessen, Roland Koch, hat seine Erste Wahl mit einer massiven Kampagne gegen den Doppelpass gewonnen. Der damalige Ministerpräsident von NRW, Jürgen Rüttgers, machte mit dem Slogan "Kinder statt Inder an unsere Computer" Wahlkampf. Medien die gegen diese Art Wahlkampf geschrieben haben, sind doch nicht links, sondern hinterfragen eine bestimmt Art von Wahlkampf mit Feindbildern.

Ein Beispiel

Ein Korrespondent der ÖR Medien stellt sich mit dem Bild der Maidan Proteste im Hintergrund hin und erzählt etwas im „Morgenmagazin“. Und ich frage mich, wovon erzählt der/die Reporter/in da ? Denn ich kenne die Ukraine und ich kenne Russland, und das was man mir im Fernsehen erzählt stimmt nicht mit meinen Informationen überein. Dann frage ich mich, woran liegt das? Unwissenheit? Schlechte Recherche? Oder der Versuch politischer Beeinflussung der Zuschauer ? Nach unzähligen solchen Beispielen tendiere ich zu Letzterem Erklärungsansatz.

@ um 10:03 von Den Helder

"Armin Wolf
Der deutsche Fernseh-Zuschauer hat ja abends die Wahl zwischen Heute-Journal, Tagesthemen und ZIB2. (Privatfernseh-Nachrichten kenne ich nicht) Ich halte ZIB2 mit Armin Wolf für die mit Abstand beste Sendung. Wenn die Österreicher ihn rausekeln wollen - das wäre duch einer für unsere ÖR."

Glauben Sie allen Ernstes, dass irgendeinem Beirat oder sonst wo in unseren ÖR eine Person gebraucht wird, die immer wieder kritische Fragen stellt?
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal kritische Fragen von ÖR an Personen aus "etablierten" Parteien gehört habe. An AfD ja, da wurden immer wieder kritische Fragen gestellt. Aber nehmen wir z. B. die SPD oder CDU.
Ich gebe zu, ich habe gesehen, wie im ÖR einige Fragen gestellt wurden aber bei Parteimitgliedern von SPD, CDU und Co. wurde immer wohlwollend hingenommen, dass diese irgendeinen Unsinn antworten konnten. Was soll also ein Reporter im ÖR, der kritische Fragen stellt und auch noch eine Antwort darauf erwartet?

"Qualitätsmedien" und Objektivität

"Bei öffentlich-rechtlichen Medien komme hinzu, dass diese üblicherweise ein Objektivitätsgebot hätten" - so wird Moderator Wolf zitiert. Und wie wird mit diesem "Objektivitätsgebot" in der Praxis umgegangen? Ausgehöhlt wird es schon mit der manipulativen Wortwahl, angefangen von "Kremlchef", wo vom Präsidenten der Russischen Föderation die Rede ist, bis hin zu "Populisten", wo von Menschen die Rede ist, welche nichts anderes tun als Ausschnitte aus der "vox populi", der Stimme des Volkes, nachdrücklich zu artikulieren. Soll das diskreditiert oder gar verboten werden? Wenn die "Qualitätsmedien", und zu denen zählen sich ja offenbar die "öffentlich-rechtlichen", von ihrem hohen Ross nicht heruntersteigen, dann werden sie noch mehr Gegenwind bekommen!

Offensichtlich

"Wo Populisten regieren, wird es für Medien schwer - warum eigentlich?"

Ist doch klar: Wissen ist Macht. Wie jeder weiß.

Also versuchen die Populisten alles in ihrer Macht stehende, die Bürger daran zu hindern, an belastbare, seriös recherchierte Fakten zu kommen.

Gut auf den Punkt gebracht:

Gut auf den Punkt gebracht: Rechtspopulisten sind geprägt von einer "instinktiven Intoleranz gegenüber Widerspruch"; und wer auf "Vereinfachung" und das "Schüren von Ressentiments" setzt, hat demzufolge mit kritischer differenzierter Berichterstattung nicht viel am Hut. Sorgen bereitet mir wie vielen anderen, wie offen mittlerweile Rechtspopulisten kritische Journalist*innen angehen, diffamieren und mit "Konsequenzen" bedrohen, wie dieser Bericht aus verschiedenen Ländern bedrückend belegt. Und das paart sich dann mit Kommentator*innen, die versuchen, die Unterschiede zu freier unabhängiger Berichterstattung, wie es sie bei uns gibt, zu verwischen. Da hört man den Klang der bekannten Diffamierung "Lügenpresse", auch wenn der Begriff taktisch vermieden wird.

10:33 von Spock-an-Käpten

"Zwischen Rechts und Links sitze ich, wenn ich versuche absolut neutral
und irgendwie gerecht zu sein.
Da hat mal der Eine ein wenig Recht und mal sagt der Andere etwas wo zumindest ein Teil stimmig ist.
Ich mag Nazis zwar nicht, es ist aber auch sehr merkwürdig, dass Journalisten überwiegend links sind.
Ist Rechts schlecht ?
Es gibt auch kein rechtes Kabarett.
Ist also nur Links gut ?
Warum geben die Linken nicht zu, dass man hier allmählich überfremdet wird ?
Warum verhalten sich die Rechten nicht etwas menschlicher und sachlicher ?
Es wird immer mehr zum gordischen Knoten..."

Spock an Käptn:" Ich seh hier nur noch lauter Rechte und Linke und wenn ich mich bewege halten die auch nicht still, die kommen mir näher oder entfernen sich. Das macht mich ganz kirre, wo ist hier nur die Mitte? Früher war die immer da wo ich bin, jetzt ist sie weg. Erbitte Anweisung."

Wenn das so leicht wäre, bräuchte es keine Medien- und Meinungsvielfalt für die wir uns mehr denn je einsetzen müssen.

@Beispiel Österreich 22:35 von Möbius

"Man könnte meinen, die Pressefreiheit sei in Gefahr. Aber ist sie das wirklich ? "

Aber natürlich.
Wenn Sie schon dankenswerterweise dieses Land anführen, dann bitte auch ein passendes
aktuelles Beispiel.
Und da spricht ja der Fall Wolf (ZIB2)
im ÖR-Fernsehen Bände.

Es zeigt auf
nämlich 1)
wie weit die 'Umwertung der Werte'
https://de.wikipedia.org/wiki/Umwertung_aller_Werte
schon fortgeschritten ist
Und 2)
was bei uns los wäre, wenn die Populisten mal in der Regierung mitmischen dürften.

Man bewahre uns im Jahre 86 nach der 'Zeitenwende' vor der Wiederholung.

@Clarce19, 10:49 Uhr

In dem Artikel finden Sie keine Kritik. Der Artikel ist eigentlich nur eine Bestandsaufnahme. Aber genau an Ihrer Reaktion merkt man, warum Menschen, die sich eher dem populistischen Lager zuordnen, sofort mit persönlichen Beleidigungen und Anschuldigungen in den Angriffsmodus gehen, wenn der politische Populismus als unnütz für Lösungen angesprochen wird. Wahlweise wird auch gerne die Opferhaltung eingenommen, wenn Journalisten Verfehlungen bei den selbsternannten Saubermännern nachweisen. Dann waren es immer die anderen. Man selber sitzt natürlich im Tal der Ahnungslosen und ist Teil einer Verschwörung des politischen Gegners und der Medien.

10:05, Klausewitz

>>Populisten gegen Journalisten? Nee Meinungs- und Tendenz Schreiber Nein Danke!<<

Wenn diese "Meinungs- und Tendenzschreiber" entsprechend Ihrer Meinung und Tendenz schreiben würden, dann würden Sie gewiss nicht "nein danke!" rufen.

Es mag Sie vielleicht überraschen, aber als demokratischer Sozialist bin ich mit Vielem, was die ÖR schreiben, auch nicht glücklich. Beispielsweise hätte ich mir eine positivere Berichterstattung über Kevin Kühnerts Kapitalismuskritik gewünscht. Ich kann aber zwischen meiner Meinung und dem Prinzip der Pressefreiheit unterscheiden. Letzteres werde ich immer verteidigen, auch wenn die freien Journalisten nicht in meinem Sinne berichten.

Sicher

Kritik an anderen muss immer erlaubt sein. Solange sie nicht zur Gewalt oder anderen Straftaten aufruft.
Aber der Journalismus hat sich in letzter Zeit auch weiter entwickelt, und nicht unbedingt zum besseren.
Der Journalismus sollte Vorurteilsfrei berichten!
Da sich dabei aber wohl nicht gut genug verdienen lässt, wird auch schon mal extrem übertrieben oder Meinungsmache betrieben. Es geht sogar so weit das Vorfälle produziert werden um darüber berichten zu können. Das ist aber kein Journalismus sondern im besten Fall Propaganda.

10:07, privat23

>>In Deutschland wurde extra ein ganz besonderer Paragraph im Pressekodex eingeführt der mit Differenzierung oder gar Vernunft nicht das geringste zu tun hat, nur mit totschweigen, relativieren und totalitären Vermeidung der realistischen Abbildung der Wahrheit!<<

So einen Unsinn kann man nur schreiben, wenn man nichts verstanden hat.

Ein starkes Statement, ich weiß.

Aber könnten Sie bitte den entsprechenden Passus zitieren, so daß sich jeder hier ein eigenes Bild abseits Ihrer persönlichen Wertung machen kann?

Ich kann's nicht mehr hören!

Alles was gegen Regierungs- und Medienmeinung ist, wird als Populismus gebrandmarkt. Doch schaue ich mir die Wahlplakate an, so ist das Populismus in Potenz - meist nur hohle Phrasen.
Da werden Versprechungen gemacht, von denen im Nachhinein niemand etwas wissen will. Da heißt es dann: "War halt mit unserem Koalitionspartner nicht zu machen!"

Populisten müssen nicht „ausgewogen sein“!

Zu DDR Zeiten hieß die inoffizielle Hymne „Kein schöner Land in dieser Zeit“, und bei Merkel heißt es „Ein Land in dem wir gut und gerne leben“. Diese „heile Welt“ Idylle a la „Aktuelle Kamera“ wird nach Meinung vieler Menschen die die Faust in der Tasche haben, wie Hohn angesehen. Das Gesellschaftssystem in Deutschland wird weithin als ungerecht und korrupt empfunden. Das die Medien da tapfer Gegenhalten verstärkt nur das Unbehagen. Nur weil Proteste analog der „Gelbwesten“ in Deutschland bisher ausgeblieben sind, heißt nicht das hierzulande sozialer Frieden herrschen würde. Medien machen allerdings nach meiner Meinung einfach weiter so als wenn alles in Ordnung wäre.

Seriöser Journalismus

Wenn Sie auf den Punkt anspielen, bei Berichten über Straftäter nicht die Nationalität zu nennen, anspielen, dann ist das dem Umstand geschuldet, dass seriöser Journalismus nicht Vorurteile bedient, sondern differenziert berichtet. Das schließt Pauschalisierungen und Vereinfachungen aus, da Wirklichkeit und ihre Hintergründe in der Regel komplexer ist, als die doch oft recht einfachen Weltbilder der Populisten. Konstruktivistisch könnte man zwar sagen, auch differenzierte Berichterstattung kann immer nur eine Annäherung an Realität sein. Aber das, was man belegen kann, kommt einer Wahrheit am nächsten. Pauschalisierung und Vereinfachung liegen exakt auf der gegenüberliegenden Seite und hat eher mit Befindlichkeiten/Emotionen zu tun. Meist sogar entgegen gut belegter Faktenlage.

Medienfreiheit Europa:

Medienfreiheit Europa: Populisten gegen Journalisten
Und einer von vielen Populisten der Uli Gellermann hat die Tagesschau um Acht im Visier : „Die Macht um Acht“

Am 03. Mai 2019 um 11:32 von Kammerer

Populismus und freier Journalismus sind wie Feuer und Wasser.
Meine Güte, wo haben Sie den denn ausgegraben?
Meine sowas im kommunistischen Manifest gelesen zu haben.

Merkwürdiges Verhalten

03. Mai 2019 um 11:36 von Autochon

Wenn Sie sich lieber "außerhalb der EU" informieren und Sie für die deutsche Presse "Regierungskonformität und Zensur" attestieren, was suchen Sie dann jeden Tag auf den Seiten der deutschen Tagesschau?

Ach ja, an welchen Beispielen erkennen Sie "Regierungskonformität und Zensur" in Deutschland? Welche Medien "außerhalb der EU" machen was besser als die seriösen Medien in Deutschland?

@johanni, 11:07 Uhr

Sie beschreiben das Problem nur einseitig. Kaum versucht der ÖR hinter die Fassaden der Populisten zu schauen, um herauszufinden, warum diese Menschen so denken, ist das auch nicht in Ordnung und geschieht natürlich nur, weil man den Populisten schaden will. Ja was denn nun? Wenn man einen Journalismus haben möchte, der nur die eigene Filterblase bestätigt, ist man beim ÖR eben falsch.

@ Ruetlischwur

Der Grund hierfür ist ganz simpel:

Die Medienvertreter, die zur Zeit SELBST diesen extrakonstitutionellen Notstand schnellstmöglich abarbeiten, glauben inzwischen IRRTÜMLICH, das sie sich bereits WIEDER oder immer noch in der bestehenden Rechtsordnung bewegen, was diese aber aus dem einfachen Grunde in Wahrheit überhaupt nicht können, weil es in Wahrheit immer noch keine gesetzlichen Regelungen für die Abarbeitung dieser Migrationswelle gibt!

10:09, Frank von Bröckel

>>Wenn alle Leute, die mittels selbstständigen Denkens,
der staatenübergreifenden demographisch-mathematischen Bevölkerungsfortschreibung unter Berücksichtigung innereuropäischer Wanderungsbewegungen zum Ausgleich von Populationsdefiziten an jungen Menschen verschiedener alteuropäische Völkerschaften UND des extrakonstitutionellen Notstandsrechtes auch weiterhin NICHT auf diesen durchschaubaren Ersatzenkeltrick dauerhaft hereinfallen wollen, Populisten sind, dann bin ich halt ein Populist!

Und das ist auch gut so!<<

Nein, Sie sind kein Populist.

Populisten verkaufen den Leuten vorgeblich einfache Lösungen komplizierter Probleme, und tun dies in einfacher, oft reißerischer Sprache.

Sie hingegen schreiben wirre, oft unfreiwillig komische Elaborate, die sich meist um zwei Begriffe drehen: Ersatzenkeltrick und extrakonstititionelle Notstandsmaßnahme.

Populismus geht anders.

Qualitätsmerkmale seriösen Journalismus

03. Mai 2019 um 11:35 von Möbius

Ähm, auch Medienschaffende haben ein Recht auf eine eigene Meinung und sie haben auch das Recht, diese Meinung laut zu äußern. Seriöse Medienschaffende kennzeichnen solcherartige Beiträge als "Kommentar", "Glosse" oder "Meinung". Sie finden dieses Qualitätsmerkmal jeden Tag hier bei der ARD. Ist das bei den anderen Medien, von denen Sie sich Ihre Meinung geben lassen, auch so der Fall?

10:13, Sebastian15

>>Eigentlich wundert es nicht....
.....werden doch Populisten von Medien in der Regel in ein schlechtes Licht gerückt. Dabei vertreten sie genauso die Meinung von Teilen der Bevölkerung wie Linke, Grüne oder Liberale. Nur dass diese Meinung vom "Mainstream" eben nicht erwünscht ist.<<

Sie unterliegen einem Irrtum.

Populismus ist keine politische Meinung, sondern eine politische Strategie.

Nämlich die, angeblich einfache Lösungen für komplizierte Fragen anzubieten. So etwas findet man in sämtlichen politischen Lagern, vornehmlich aber an den Rändern des Spektrums. Wenn auch nicht ausschließlich. Es gibt beispielsweise auch marktradikale Populisten. Die Westerwelle-FDP ("Leistung muss sich wieder lohnen! Steuersenkung für alle!") beispielsweise.

Tja, tja....

schade, nun merken mal auch linke Journalisten wie es ist eine Gegenmeinung zu haben und wenn diese auch medienwirksam vertreten wird, das können die ja gar nich ab..

Populisten

Populisten stehen natürlich in der Kritik. Das hat aber nichts mit Diffamierung zu tun, sondern mit ihrem Umgang und Deutung von Wirklichkeit. Populisten bedienen Vorurteile und Vorbehalte im Volke, tragen aber recht wenig zur sachlichen und faktenbasierten Analyse von Problemfeldern bei. Das ist in etwa so, als würde man vor Schülern, denen die Schule nicht passt, für die Abschaffung der Schulpflicht plädieren. Natürlich trifft das auf Zustimmung, löst aber kein Problem, sondern schafft neue. Binnen weniger Generationen wären wir wieder im Mittelalter. Das würde dann auch dazu passen, dass Populisten Fakten gerne zur Meinungs- oder Glaubensfrage umdefinieren.

Re: Am 03. Mai 2019 um 10:43 von Clarce19

"wer nicht grünlinks conform ist, geht automatisch als Nazi aber zumindest als rechtsextrem oder "rechtspopulistisch" durch."

Sehr gut ausgedrückt. Genau DAS ist das Dilemma unserer heutigen Gesellschaft und die Medien mischen da fleißig mit!

10:14, Strandy

>>Die Leute haben genug davon wenn ständig von der Presse und Medien immer Hetze verbreitet wird gegen Dieselfahren gegen alle Autos mit Verbrenner mit einem presseeigenen Standartthema wie Klima und Umwelt das fast täglich auf uns hereinrasselt. Nicht das man nicht für Umweltschutz wäre aber die Politik bietet die einfachen Lösungen einfach nicht so wie es sein sollte vor allem das der Bürger nun aufeinmal den Schaden hat den er nicht verursacht hat.<<

Sie glauben also auch an einfache Lösungen beziehungsweise sehnen sich nach ihnen.

Damit zählen Sie zur Zielgruppe der Populisten.

Sie haben ja selbst schon den ersten Schritt zur Vereinfachung getan, indem Sie einzelne Satzzeichen, beispielsweise das Komma, abgeschafft haben.

Das findet man übrigens oft bei der Zielgruppe der Populisten.

War nicht eines der Wahlversprechen der FPÖ

die Gebühren für den ORF abzuschaffen?

Natürlich kann man in einer Koalition nicht alle eigenen Wünsche durchbringen, aber nicht einmal eine Reduzierung der sogenannten Gis hat diese Partei bisher hinbekommen.

Statt dessen balgt sie sich mit einem Journalisten herum. Und der Bürger fragt sich, was hat er davon?

Dass Armin Wolf einer der überschätztesten Journalisten der Alpenrepublik ist, ist ein anderes Thema. Wolf fragt nicht so, dass der Zuseher erfährt wofür ein Politiker steht. Wolf will seine Meinung hören. Und wenn er die bei seinem Gegenüber nicht zu hören bekommt, ähnelt er einem rechthaberischen Kind. Er unterbricht, lässt nicht ausreden, wird hektisch und man könnte glauben, dass ihm Antworten die er nicht hören will, körperlich schmerzen.

Ich vermute, dass hier ein schlechter "Journalist" den Konflikt mit dem Juniorpartner der Regierung sucht, um so im Ausland einen Ruf zu erlangen.

Dass die FPÖ sich dafür benutzen lässt - spricht nicht für den Intellekt ihrer Führer.

Nicht umsonst werden die Medien oft...

...als vierte Gewalt im Staat bezeichnet. Das dies Politikern und gerade Populisten nicht schmeckt, die sowieso mit dem System hadern, ist selbsterklärlich und ist doch gerade der Sinn einer funktionierenden Gewaltenteilung.

Stopp sagen

Bei allem Frust den anstehende Probleme verursachen können, einfache Lösungen für komplexe Probleme gibt es nicht. Natürlich ist es unbequem, dass unser Leben Klima und Umwelt belastet. Aber Leute, die Provokation mit Politik verwechseln, sind nicht für eine kompetente Sachanalyse bekannt. Eher für grobe und pauschale Sprüche. Aber was nützen uns diese? Wenn die AfD ernsthaft vorschlägt den Individualverkehr in den Städten zu steigern, gefällt das zwar irgendwelchen Autofahrern, bedeutet aber klimatechnisch wie verkehrstechnisch den Infarkt. Insofern können bürgerverträgliche Lösungen nicht bedeuten, dass wir überall unsere Komfortzonen aufrecht erhalten. Allein die G7-Staaten verbrauchen 40% aller Ressourcen. Wenn jetzt China und Pakistan einen ähnlichen Stand haben wollen, fällt sogar jemandem mit Dyskalkulie auf, dass das nicht hinhauen kann (Pieper).

10:13 von Sebastian15

"Eigentlich wundert es nicht....
.....werden doch Populisten von Medien in der Regel in ein schlechtes Licht gerückt. Dabei vertreten sie genauso die Meinung von Teilen der Bevölkerung wie Linke, Grüne oder Liberale."

Es geht hier darum, dass Journalisten von populistischen Regierungen unter Druck gesetzt werden, damit sie mit ihrer Kritik am Populisten aufhören - oder man erteilt ihnen gar Redeverbot.

Das scheinen die meisten User hier nicht nur nachvollziehbar, sondern okay zu finden.

Ideologien haben Gesellschaftsbereiche übernommen

Zum Beispiel in der Bildungspolitik. Ich kenne das Leben in den 1970er und 1980er Jahren. Und ich kann nur jedem zurufen: es war VIEL freiher und freiheitlicher als heutzutage ! Journalisten greifen diese negative Entwicklung aber nicht auf. Man erhält den Eindruck vermittelt, heute in der „besten aller Welten“ zu leben. Das ist, meiner Meinung nach, grottenfalsch und verlogen !

@Autochon 11:36 Journalisten

Klingt als wäre es von Herrn Sellner.

11:44, Paul Puma

>>Wie wärs, mal über die Opfer unserer Journalisten zu sprechen?
Der "Mann mit Hut" in Dresden etwa verlor seinen Job, ohne was Strafbares begangen zu haben.<<

Der Hutbürger rannte laut schimpfend und pöbelnd auf eine Kamera zu.

Hätte er dies nicht getan, wäre er gar nicht gefilmt worden.

Eine tragische Figur.

Falsch @ autochthon , 11.36 Uhr

Fakenews.
Die Presselandschaft in D befindet sich nicht im Gleichtakt. Von Junge Freiheit bis Junge Welt finden sich allerlei politische Standpunkte an einem Kiosk ihrer Wahl.
Im Internet reicht die Spanne sicher noch viel weiter.
Und keines der von mir konkret benannten beiden Medien wird sich nachsagen lassen, dass sie selbstzensierend oder gar regierungskonform wäre.

@Sebastian15 - Ein weiterer Unterschied...

Dabei vertreten sie genauso die Meinung von Teilen der Bevölkerung wie Linke, Grüne oder Liberale. Nur dass diese Meinung vom "Mainstream" eben nicht erwünscht ist.

Es gibt einen weiteren Unterschied zwischen den beiden Richtungen. Durch den starken Einfluss der Wirtschaft auf etablierte Parteien handeln sie mehr in deren Interesse als in der gesamten Wählerschaft. Dadurch dass die meisten nur alle 4 Jahre ihr Kreuz machen und sonst wenig Neigungen zeigen Forderungen zu stellen und diesen bei Bedarf Nachdruck zu verleihen fällt ihnen das auch nicht schwer. Unterm Strich - die Wähler schaden sich selbst.

Populisten hingegen richten sich in erster Linie gegen Fremde und versprechen alles würde besser, würde man doch nur die Grenzen dichtmachen und am besten noch alle die nicht deutsch sind rauswerfen. Hier schadet der Wähler in erster Linie anderen.

Wer selbst am Ast sägt auf dem er sitzt, der hat es auch nicht besser verdient als der Leidtragende zu sein.

5. Gewalt

Die sog. Populisten sind die 5. Gewalt. Klar das das der 4. Gewalt nicht gefällt.

12:08, Hinterdiefichte

>>@ 11:36 von bobby3001
Sie wollten ein Beispiel: Christian Wulff, zehnter Bundespräsident der Bundesrepublik D.<<

Ein Opfer der Springerpresse und des "Spiegel".

Von ersterer erwarte ich nichts anderes, letzterer hatte mich, wie leider oft, schwer enttäuscht.

re karlderkühne

"Alles was gegen Regierungs- und Medienmeinung ist, wird als Populismus gebrandmarkt. Doch schaue ich mir die Wahlplakate an, so ist das Populismus in Potenz - meist nur hohle Phrasen.
Da werden Versprechungen gemacht, von denen im Nachhinein niemand etwas wissen will. Da heißt es dann: "War halt mit unserem Koalitionspartner nicht zu machen!""

Nennen Sie mal konkrete Versprechen, die Sie auf den derzeit aufgehängten Wahlplakaten sehen.

Nur die Konkreten.

LInkspopulismus wird ignoriert bzw. akzeptiert

Zitat: "Deshalb berichteten Qualitätsmedien üblicherweise kritisch über populistische Bewegungen. "
Leider wird nur kritisch über rechtspopulistische Bewegungen berichtet.
Während der Linkspopulismus und dessen Bewegungen mittlerweile stillschweigend von den Medien akzeptiert, oder sogar gefördert wird.

@Klausewitz - Meinungs- und Tendenz Schreiber Nein Danke!

Man sollte schon diffrenzieren können,
zwischen Propaganda und realen belegbaren Nachrichten.

Das erinnert mich immer an die einzig
politisch korrekte Wahrheitsseite, welche
die Fußballnationalmanschaft nebst Poldi als Fluchthelfer auf Jetskiern brachte.
Die Abmahnung kam promt.

11:32 von proehi an privat23

Ihr Kommentar zum Beitrag von privat23
ist natürlich richtig. privat23 folgt der
Trump-Methode: Lügen verbreiten.
Den Beweis tritt er, genau so wie Trump, aber nicht an. Damit beweist er, dass er selbst ein Populist ist.

11:55 von heimatplanetmars

"Glauben Sie allen Ernstes, dass irgendeinem Beirat oder sonst wo in unseren ÖR eine Person gebraucht wird, die immer wieder kritische Fragen stellt?
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal kritische Fragen von ÖR an Personen aus "etablierten" Parteien gehört habe."

Tipp:
Schauen Sie zum Beispiel mal das "heute-journal". Da z.B. finden Sie Journalisten, die an führende Politiker oberpeinliche Fragen stellen.
Und diese Journalisten werden nicht gefeuert, bekommen kein Frageverbot.
Und die befragten Politiker schicken nicht ihre Partei zum Sender, damit diese Journalisten gefeuert werden.

@HinterdieFichte, 12.08 Uhr

Das ist leider kein Beispiel. Bundespräsident Wulff musste damit zurecht kommen, dass die Presse seine Kontakte in die Wirtschaft und seine Privatreisen hinterfragte. Er führte mit seiner Frau gewollt ein extrem öffentliches Leben. Ein Bundespräsident ist in Deutschland eine moralische Instanz, da muss die Weste fleckenlos sein. Dies hat er zu spät erkannt. Die Öffentlichkeit ist auch hier bei tagesschau.de aber extrem hart mit ihm ins Gericht gegangen. Der ÖR war eher zurückhaltend. Versuchen Sie es mit weiteren Beispielen, oder geben Sie zu, einfach nur mal ein unbegründetes und tendenziöses Statement abgegeben zu haben?

re 11:59 von andererseits

Gut auf den Punkt gebracht: Rechtspopulisten sind geprägt von einer "instinktiven Intoleranz gegenüber Widerspruch"; und wer auf "Vereinfachung" und das "Schüren von Ressentiments" setzt

Wenn das so wäre, dann wären es die "Rechtspopulisten", die sich vor Debatten scheuen. Es sind aber die etablierten Parteien die sich davor scheuen, und sie werden von den ÖR-Medien davor geschützt.

Statt Debattenkultur gibt es hier betreutes Denken. Wer schon mal in einer freiheitlichen Demokratie gelebt hat, bekommt wirklich einen Schock wenn er in eine gelenkte Demokratie kommt.

Liebe Populisten in Europa...

Ich sage nur eins: Wer austeilt, muss auch einstecken können!

10:26 von Kritiker64

"Kritik an Journalisten muss durchaus möglich und erlaubt sein, ohne das dies als Einschränkung der Pressefreiheit gewertet wird."

Ja, selbstverständlich. Das zweifelt der Artikel doch gar nicht an.
Als "Einschränkung der Pressefreiheit" wird Redeverbot und Feuern dieser Journalisten benannt.

@KarlderKühne, 12:10 Uhr

Und was hat Ihr Beitrag nun mit der Pressefreiheit und dem Artikel zu tun? Das man nicht ganze Artikel auf ein Wahlplakat schreiben kann, sondern sich mit Schlagworten und Bildern behelfen muss ist doch klar. Wenn man aber nach erfolgter Wahl weiter nur mit Schlagworten und Bildern, die Ängste der Menschen schürt und nur in Schwarz und Weiß denkt, ist man ein Populist ohne Lösungen.

Darstellung: