Medienbericht: Webers Pläne gegen Bürokratie und Plastik

Kommentare

Frischer Wind

Weber wird frischen Wind nach Brüssel bringen.

Europawahl

Ich bin sehr gespannt auf die kommende Europawahl. Wir leben hier in einer relativ friedlichen und freien Region der Erde. Wir genießen ein freies Wahlrecht und sollten das zu schätzen wissen. Weber wäre vermutlich ein guter Kommissionspräsident.

Jugendarbeitslosigkeit

Weber will mehr gegen die Jugendarbeitslosigkeit tun. In einigen Ländern Süd- und Osteuropas ist sie immens hoch. Zwar nicht so hoch wie in Russland, aber getan werden muss endlich etwas.

Bürokratie-Abbau

................In der Kommission sei beim Thema Bürokratie-Abbau vom derzeitigen Präsidenten Jean-Claude Juncker und dem Sonderberater Edmund Stoiber ein Bewusstseinswandel angestoßen worden."Aber das reicht bei weitem nicht, die Bürger spüren davon noch zu wenig."........................

Wenig?
Nichts - eher das Gegenteil...!

Wenn ich z.B. daran denke, auf welche fast unüberwindliche Hürden Arbeiter aus dem Elsaß stossen, wenn sie in Baden-Württ. handwerkliche Aufträge ausführen wollen. Oder umgekehrt.

Webers Pläne

Ehrlich gesagt, ich traue keinen Politiker mehr. Die Versprechen, die sie alle gemacht habe wurden zum Versprecher. Ich sage mir, erst Taten und dann wählen. Warum gibt es für Politiker keine Probezeit? In jedem Job bekommt man Peobezeit nur für unsere politischen Helden nicht. Das schlimme an ihnen ist, wenn sie einemal drin sind, bleiben sie an ihren Sessel kleben. Ja, es muß sich viel ändern in der EU und auch hier aber die Resultaten sieht man ja immer. Erst mal Probezeit für unsere Politiker, wo das Volk zu entscheiden hat. Denn an ihre Werke sollt ihr sie erkennen. Ein Politiker sollte auch zu jeder Zeit kündbar sein wenn er nachweislich versagt hat wie in der Wirtschaft auch.
Wie schon gesagt, sagen kann man viel aber handeln ist anders.
Gesegnete Ostern

In Zahlen ausgedrückt

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Weber einen Grossteil seiner Pläne durchsetzt? 5% oder 10% oder weniger?

Und welcher zeitliche Horizont muss im positiven Falle berücksichtigt werden? 5 Jahre, 20 Jahre oder 50 Jahre?

Ich tippe auf 5% innerhalb 50 Jahren.

Traumtänzer

"In der EU haben wir Einwegplastik gerade verboten. Aber das reicht nicht aus"

Ist mir noch gar nicht aufgefallen, dass es kein Wegwerfplastik mehr in der EU gibt. Fleisch, Obst, Chips,... Waschmaschine, Laptop... Auto... Eu-Paletten alles in Plastik verpackt das weggeworfen wird. Weiterhin. Vermiedene Trinkhalme werden die Welt retten.
Gut dass der Kandidat da dieses durchschlagende Erfolgsmodell weltweit durchsetzen will.

Wahlreden kosten nichts. Die Industrie kann sich sicher sein. Ihre mehr als 10000 Arbeitsvorlagenschaffer in Brüssel, ihre angestellten Politiker werden tun was ihnen angeraten wird.

Ab und zu ein Schmankerl an Plastikgesetz, ab und zu wählen, um nützlichen Idioten Demokratie vorzuspielen.

Webers Pläne gegen Plastik ?

"EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber strebt für den Fall der Wahl zum neuen EU-Kommissionspräsidenten ein weltweites Verbot von Einweg-Kunststoffen an. "In der EU haben wir Einwegplastik gerade verboten...""

So, so, Weber ist der richtige Mann für ein weiter so !
Einwegplatik gerade verboten ??? - Q-Tips, Strohhalme und Einkaufstüten!
Wie sieht es aus mit den Umverpackungen aus ? Was hat er da denn vor ? Oder meint er, dass wir uns in der EU aufgrund der bestehehnden Gesetze zurücklehnen dürfen. Ein globales Verbot ist richtig, kann und aber nicht aus der Verantwortung entlassen, heute die nächsten Schritte zur Vermeidung von Kunststoffen jeglicher Art voranzutreiben.
Was leistet eigentlich die Industrie zur Vermeidung ? Auch dort könnte angesetzt werden.
Letztlich hat es auch der Verbraucher in der Hand auf Kunststoffe zu verzichten.

Gruß Hador

@vriegel

Sie haben offensichtlich ein eigenartiges Verständnis von unserem Umgang mit der Umwelt. Die Vermüllung der Meere bewirkt neben den verheerenden Auswirkungen auf die Tierwelt unter Wasser auch eine Verseuchung der Nahrungskette mit Mikroplastik. Wie man da den Abbau einer angeblichen Überbürokratie für wichtiger halten kann, ist mir rätselhaft. Das ist bei Ihnen wahrscheinlich eher ideologisch motiviert, angetrieben von der auch von den Medien befeuerten und derzeit überall so angesagten EU-Antipathie.

Die Botschaft hör‘ ich wohl,...

... allein mir fehlt der Glaube.

Und das an Ostern...

Vor allem wenn ich mir anschaue was alles nur in den letzten Jahren an neuen Bürokratischen Monstern aufgebaut wurde.

MIFID II und DSGVO, um nur zwei zu nennen, die völlig übers Ziel hinaus geschossen sind und den eigentlichen Zweck weitgehend verfehlt haben.

Und da, wo es notwendig wäre was zu tun, z. B. Faire Besteuerung von Internationalen Großkonzernen, da kommt gar nichts.

Mein Verdacht: es gibt viel zu viele Beamte und wenn ein Thema dann mal die nötige Zustimmung findet, dann läuft die Bürokratie dermaßen auf Hochtouren, dass ohne jeglichen Bezug zur Realität die EU-Juristen sich austoben dürfen.

Das Ergebnis ist dann, dass es für Juristen und Wirtschaftsprüfer wieder grenzenlose neue Geschäftsfelder gibt.

RE:KowaIski

Ihre beiden Kommentaren stimme sich zu, und möchte noch hinzufügen, dass gerade die extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit eine Gefahr für unsere Demokratie in Europa darstellt, da Hoffnungslosigkeit über Jahre hinweg die extremen Ränder bei Wahlen stärkt.

Gruß Hador

@KowaIski

"Wir leben hier in einer relativ friedlichen und freien Region der Erde. Wir genießen ein freies Wahlrecht und sollten das zu schätzen wissen."
Das stimmt. Leider ist das für viele selbstverständlich geworden und wird vergessen. Es ist viel angesagter, sich über die EU-Bürokratie aufzuregen, die Medien liefern täglich das Futter dafür. Schade, dass niemand begreift, dass die Regierungen der Mitgliedstaaten in Brüssel immer nur das Beste für sich selbst rausholen wollen. DA - in den Mitgliedstaaten selbst - werden die Probleme produziert - und nach Brüssel getragen. Und dann glaubt Lieschen Müller, dass die Brüsseler Bürokratie die Probleme erzeugt ...

Träumer

Die Zeit von Weber's ist abgelaufen und das ist auch gut so.

Ein Träumer, Schwätzer oder halt nur Politiker ?

Wieder einer der viel verspricht bis er gewählt ist? Und dann das macht was ihm "empfohlen" wird ?
Vielleicht doch nicht so einer wie die Präsidenten Prodi( Verfassung wird Vertrag) , Borroso ( Banken )und Junckers (Steuervermeidung)........
Aber ein Job der sich lohnt > siehe https://www.krone.at/541393

Vielleicht will Herr Weber ja wirklich das tun was er verspricht. Man darf ja noch hoffen...

Unterschlagen

wird im Bericht, daß Weber ein erklärter Gegner von NordStream 2 ist. Mit ihm als Kommissionspräsidenten würde der Bau mindestens so stark wie möglich verzögert, möglicherweise gar abgebrochen.

Damit aber würde mit voller Absicht die zuverlässige und erschwingliche Energieversorgung Mittel- und Westeuropas gefährdet. Für die als Ersatz für unsere AKW und Kohlekraftwerke geplanten Gaskraftwerke wären wir auf die unsichere und wegen der Durchleitungsentgelte teure Versorgung durch die Ukraine, oder aber auf ebenfalls teures und nicht gerade umweltschonend gewonnenes und transportiertes Frackinggas aus den USA angewiesen. Für unsere Heizungen ebenfalls. Mindestens steigende Energiepreise wären die wahrscheinliche Folge, möglicherweise auch mal der eine oder andere Totalausfall.

Ein solcher Mensch ist in meinen Augen als Kommissionspräsident nicht akzeptabel.

Man sollte auch nicht vergessen,

daß Weber ein maßgeblicher Befürworter der neuen Urheberrechtsreform war, und mit dafür sorgen wollte, daß die Abstimmung im EU-Parlament vorverlegt werden sollte, um Protesten zuvorzukommen. Abgeordnete anderer Fraktionen im EU-Parlament bezeichneten diesen Vorgang als "undemokratisches Verhalten". Dies sei "ein Schlag ins Gesicht aller, die am 23. März demonstrieren wollten" (Wikipedia).

Gegen die EU-Urheberrechtsreform protestieren u. a. zahlreiche Wissenschaftler, Internet-Pioniere, Bürgerrechtsorganisationen, Wirtschaftsverbände, Internet-Experten aller Parteien (darunter auch die Digitalpolitiker der CDU/CSU)[35] und rund 5 Millionen Bürger in einer Petition (Wikipedia).

@jimi, 08:25

"Ehrlich gesagt, ich traue keinen Politiker mehr."

Geht mir genauso. Auch ich finde Ihre Vorschläge (Probezeit für politische Amtsträger und Kündbarkeit vor Ablauf der Amtszeit) deshalb richtig und gut.

Dann wäre es endlich vorbei mit den endlosen leeren Versprechungen.

Vielleicht kommt es im Zuge der Digitalisierung irgendwann soweit. Im analogen Wahlsystem ist das schwer umzusetzen, bei "Netzwahl" durchaus.

Ansätze eines Wahlkampfs

Brüssel ist ein bürokratisches Monster. Jeder Kommissar hat einen umfassenden Beamtenapperat. Legendär ist die Gewürzgurkenverordnung oder die Traktorensitzflächenverordnung.

In letzter Zeit richtet sich die EU auf Verbote aus, die direkt in das Alltagsleben der Menschen eingreift. Es darf nicht mehr an öffentlichen Orten geraucht werden, Strohhälme müssen plastikfrei sein, Pommesgabeln werden verboten usw..

Ist der Nationalstaat oder die EU besser geeignet Rechtsstaatlichkeit, Grenzschutz, Sicherheit, Demokratie und Gemeinschaft zu ermöglichen und bürokratischen Wildwuchs zu bekämpfen? Diese zentrale Frage wird europaweit diskutiert. Nur in Deutschland wird diese zentrale Frage der Gegenwart ausgeblendet. Warum?

09:07 von riewekooche

"Unterschlagen
wird im Bericht, daß Weber ein erklärter Gegner von NordStream 2 ist."
Richting.
Und weiter wird zu Weber unterschlagen, daß er ein neues TTIP-Abkommen der EU mit den USA anstrebt.
Und weiter wird unterschlagen, dass er noch mehr Sanktionen der EU gegen Russland einfordert.
Alles Felder, die den Interessen deutscher Bürger widerspricht.
Vorwärts zum EU-Ratspräsidenten Weber.
Vorwärts mit den transatlantischen Brückenbauern.

Genau so war es gedacht, wir

Genau so war es gedacht, wir reden wieder über Strohhalme.

Weber ist ein Ticken schlimmer als Junker, es lohnt nachzulesen, was er so alles auf "seiner" Agenda stehen hat (NordStream 2 ist ein gutes Beispiel)

@ Marcus

Ab und zu ein Schmankerl an Plastikgesetz, ab und zu wählen, um nützlichen Idioten Demokratie vorzuspielen.

Wenn diese Befehlsstruktur in Ihrem Umfeld so wäre, täte es mir leid. Auf die EU trifft das definitiv nicht zu.

@ wolfwolf 666 @riewekoche

Unterschlagen wird im Bericht, daß Weber ein erklärter Gegner von NordStream 2 ist.

Ich ebenfalls. Diese Abhängigkeit ist definitiv der falsche Weg.

vriegel 8.52 Uhr

"Und da, wo es notwendig wäre was zu tun, z. B. Faire Besteuerung von Internationalen Großkonzernen, da kommt gar nichts."

Ich finde die Aussage ziemlich ungerecht, es ist noch gar nicht lange her, dass die EU Irland verdonnert hat, von Apple stattden o,x % Steuern den Mindeststeuersatz zu nehmen, nur will Irland das gar nicht.

Mein Eindruck ist eher, dass gerade in Punko Steuergerechtigkeit, Wettbewerbsmöglichkeiten,Umwelt und Gesundheit viele gute Impulse aus der EU kommen, die nicht den Vorteil Einzelner, sondern aller Länder im Blick hat. Es sind die Mitgliedstaaten, die sich dann gegenseitig blockieren.

Man denke an die geplante schwarze Liste der Steuerparadiese (u. A. GB, Malta und Lux sind dagegen, da sie selbst drauf müssten), eine Reform des EU Asylrechts, die zu einer gerechteren Verteilung von Asylsuchenden führen würde (blockiert von Ungarn und co) und wir blockieten alles, was der Autoindustrie belasten würde.

Schlimmer geht nicht mehr!

Guten Morgen,
Weber ist nach allem ,was ich so hoere ein anständiger Politiker ,ohne Visionen.Schlimmer als die beiden Perioden Barrosos und die von Juncker kann es nicht kommen.
Als bayerischer christsozialer versteht er vielleicht mehr als die neoliberalen CDU ler und die fast schon lachhaft anmutenden « Salonsozialdemokraten « von Europas Noeten.
-Die soziale Frage muss in den Mittelpunkt kommen.
-Die oekologische so und so.
Aber ob das mit den anderen konservativen Europas geht,da habe ich meine Zweifel!
Ohne Reformen der Institutionen und des Mehrheitsprinzips im Rat,manchmal dem Einstimmigkeitsprinzips,wird der Verfall Europas weitergehen.
Die Linke mit einem guten Kandidaten waere eine Alternative,aber den haben nur die Franzosen,da Varoufakis getrennt auftritt.
Was Juncker intern gemacht hat,ist wirklich problematisch,dazu ein andermal mehr,aber insgesamt war es schon entaueschend ,was er politisch bewirkt hat.

@09:42 von KowaIski

ab und zu wählen, um nützlichen Idioten Demokratie vorzuspielen.
... Auf die EU trifft das definitiv nicht zu.

Stimmt, der EU-Kommissionspräsident wird nicht vom Volk gewählt, sondern von den EU-Parlamentsabgeordneten, die ihrerseits wiederum dem Volk keine Rechenschaft schuldig sind, und dann vom Europäischen Rat ernannt, der wiederum aus den Regierungschefs der Einzelstaaten besteht, die meist auch nicht direkt vom Volk gewählt wurden.

Ich würde mir da mehr Demokratie und Transparenz wünschen. Eine Direktwahl des EU-Kommissionspräsidenten und der Kommissionsmitglieder beispielsweise.

@09:45 von KowaIski

Wieso bedeutet in Ihren Augen eine zusätzliche Liefermöglichkeit für Gas zur Pipeline durch die Ukraine und den Frackinggashäfen in Polen eine Abhängigkeit?

Weniger Abhängigkeit hätten wir bei Fortführung der Kohlekraftwerke, denn Kohle haben wir selber. Wind- und Sonnenenergie ist noch nicht reif, um AKW und Kohlekraftwerke zu ersetzen, und alle anderen Primärenergieträger müssen importiert werden. Je mehr Möglichkeiten es für den Import gibt, desto besser.

Wer allerdings Plastikmüll einschränken, aber Frackinggas fördern will, der spricht mit gespaltener Zunge.

08:50 von Hador Goldscheitel

also ich zahle für die Entsorgung meines Plastikabfalls
und der landet im Gelben Sack - nicht im Meer
sonst frage ich mich weshalb der Aufwand

Ganz neue Idee - Abbau der Jugendarbeitslosigkeit

Anscheinend ist vor Weber noch niemand auf die Idee gekommen, dass die Jugendarbeitslosigkeit in Europa abgebaut werden muss. Es gibt hier nur ein Problem:

Wie denn? Woher sollen die Arbeitsplätze denn kommen? Per Verordnung?

Zu einer Lösung äußert sich Weber allerdings nicht. Wenn es eine Lösung gäbe, dann hätte sie irgendjemand vor Weber schon gefunden.

@08:58 von Tom Doniphon

Schade, dass niemand begreift, dass die Regierungen der Mitgliedstaaten in Brüssel immer nur das Beste für sich selbst rausholen wollen. DA - in den Mitgliedstaaten selbst - werden die Probleme produziert - und nach Brüssel getragen.

Genau hierin liegt das Problem der aktuellen EU. Sie ist zum Kindergarten selbstsüchtiger Regierungschefs geworden, einer wie der andere nur am eigenen Wohlergehen interessiert. Europa ist längst auf der Strecke geblieben, dessen Fußvolk sowieso.

Leider sind es gerade diejenigen, die als letzte in die Union aufgenommen wurden, die gerne Zwietracht säen.

Ein Neuanfang mit den Staaten der ursprünglichen EU wäre angesagt. Mit einer gemeinsamen länderübergreifenden Politik auf allen Gebieten. Mit Direktwahl von Abgeordneten und Präsident, gerne auch Volksabstimmungen. Vielleicht dürften wir in D dann sogar über eine EU-Verfassung abstimmen. Vereinigte Staaten von Europa. Nicht Kindergarten der Welt, so wie jetzt.

Ich halte.....

Herrn Weber auch für geeignet, aber mich erschreckt immer wieder das Ausmaß der Personifizierung unter den Foristen und davon abgeleitet, im Großteil der Bevölkerungen! Auch Herr Juncker ist kein Diktator, sondern nur Präsident der europäischen Kommission! Kein Mitglied der EU würde akzeptieren, wenn eine Einzelperson Entscheidungen treffen würde! Letztlich haben weder der Kommissionspräsident oder Ratspräsident noch der Präsident des EU-Parlamentes irgendetwas zu bestimmten. Warum sollte das bei Herrn Weber anders sein?

Es ist ein Kreuz mit der Demokratie!

Da in den meisten Fällen Koalitionen nötig sind, um regierungsfähig zu sein, hat man immer eine Ausrede, warum man Wahlversprechungen nicht einhalten konnte. Dann heißt es immer: "War mit dem Koalitionspartner nicht zu machen!"

Bürokratieabbau

also in Wonderland Bürokratie ist abgebaut aber alle unfassbar teuren Beamten sind noch da...nein sie haben sich erneut vermehrt

Hallo Albert Förster,

Jugendarbeitslosigkeit abzubauen wäre doch so einfach: Anstatt "Fachkräfte" aus dem nichteuropäischen Raum anzuwerben, könnte man doch den Jugendlichen Perspektiven in Deutschland und anderen fachkräftesuchenden Staaten der EU bieten. Vielleicht würden diese Jugendlichen sich auch besser integrieren und weniger Probleme bereiten.

Der Bericht ist meines Erachtens

Schöngefärbt!
Weber gehört zum Establishment von Frau Kanzlerin Gnaden!
Er gehört zu denen die polarisieren und Sanktionen verordnen!
Er will Jugendlichen zu Arbeit verhelfen?
Dafür sind Investitionen notwendig!
Die wird es on den nächsten Jahren aber nur gebremst geben!
Europa steht am Scheideweg!
Weiter So geht nicht!
Ob mit oder ohne Weber!
Frohe Ostern, Halleluja!

@10:14 von Albert Förster

Woher sollen die Arbeitsplätze denn kommen? Per Verordnung?

Genau so. Wie in D, werden einfach andere Kriterien angelegt und schwupps, sind die Arbeitslosenzahlen viel niedriger.

Mehr Arbeitsplätze wird es wohl auf absehbare Zeit bei der gegenwärtigen Technikfeindlichkeit in Europa nicht geben. Es war ja beispielsweise wichtiger, ein mögliches Monopol auf Hochgeschwindigkeitszüge zu verhindern, als eine Kooperation zu Entwicklung und Bau von ebensolchen Zügen zu ermöglichen. So kann man im globalen Markt keine Spitzenstellung einnehmen und keine Arbeitsplätze schaffen.

@10:23 von KarlderKühne

Anstatt "Fachkräfte" aus dem nichteuropäischen Raum anzuwerben, könnte man doch den Jugendlichen Perspektiven in Deutschland und anderen fachkräftesuchenden Staaten der EU bieten.

Dann müsste man diese Jugendlichen ja ausbilden und erst Geld investieren! Das will aber nicht jede Firma, gesucht werden junge Menschen mit fertiger, gut abgeschlossener Ausbildung und möglichst niedrigen Gehaltsforderungen.

Bei meinem letzten Arbeitgeber bestand übrigens die halbe Mannschaft aus ausländischen jungen Softwareentwicklern: Spanier, Portugiesen und einige andere. Fast alle sind mittlerweile in ihr Heimatland zurückgekehrt und haben dort gut dotierte Stellen gefunden.

Wir haben nicht zuwenig

Fachkräfte nur Leben die nicht da wo es brummt. Mit Gastarbeitern aus Italien, Spanien und Griechenland haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit welchen aus England und nicht europäischen leider nicht. In den erstgenannten gibt es viele Arbeitslose Facharbeiter und Jugendliche ohne Perspektive vor Ort. Da sollten wir ansetzen auch mit dem Wissen das die irgendwann zurückgehen. Sagt ja auch der Begriff Gastarbeiter. Ein Gast der sich wie einer benimmt ist uns sehr willkommen.

Gestaltungsmöglichkeiten

Europa sitzt auf einem gigantischen Schuldenberg der nur stark eingeschränkt Gestaltungsmöglichkeiten offen lässt.
Unter diesem Aspekt ist der Bürokratieabbau und die Reduzierung der Verwaltungen dringend erforderlich. Ich hoffe das Herr Weber viele Unterstützer findet.

Weber der richtige EU-Kommissionspräsident??

Ich würde sagen - nein !! Es stimmt zu wenig zusammen, die hier so schön formulierten Vorhaben und die real gezeigte CSU-Politik, denn Weber ist ja ein CSU-Mann. Es gab ja schon diesen Sonderberater Steuber, auch CSU, dessen Entbürokratisierung in Brüssel nicht erkennbar weitergekommen ist. Warum sonst steht sie jetzt wieder auf der Agenda von Herrn Weber?
Mit der Jugendarbeitslosigkeit sieht es genauso aus, seit vielen Jahren „Chefsache“, nur die Chefs werden noch gesucht.
Grundsätzlich ist von einem CSU-Mann, dessen Partei eher europafern operiert (z.B. die regelmäßige Heiligsprechung von Herrn Orban auf CSU-Parteitagen) nicht zu erwarten, dass die dringend notwendige Neuorientierung und Reformierung der EU in Gang kommt. Auch Frau Merkel hat die im Ansatz richtigen Reformvorschläge von Herrn Macron ausgebremst.
Wir haben nicht mehr viel Zeit. Die EU droht auseinanderzufallen.

@9.59- Trump direkt wählen?!

Was Sie fordern ist die Wahl zum Präsidenten a la USA.

Nein danke. Ich finde das System BRD ganz gut so. Man könnte die Amtszeit auf Max 2-3 Perioden begrenzen. Das wäre noch ok.

Grundsätzlich sollte m. M. n. sich die EU das föderale System in D als Vorbild nehmen.

Alle anderen Länder sind doch sehr zentralisiert und die Probleme, die das mit sich bringt, sollten wir nicht auch noch auf die EU-Ebene übertragen.

Mehr Demokratie auf EU-Ebene ja, aber anders.

Wenn ich mir den Wikipedia -

Wenn ich mir den Wikipedia - Artikel zu Manfred Weber durchlese, finde ich mit jedem einzelnen Satz einen Grund genau diesen Mann nicht zu wählen.
Gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Europa hat auch schon Herr Junker seit ca 10 Jahren ausdrücklich etwas tun wollen. Hat er aber nicht.
Man sollte sich vor jeder Wahl fragen, was hat der Politiker und die Partei, der er angehört für
mich persönlich und für meinen Wahlkreis getan?
Und gerade in Europa ist für die Bürger nichts getan worden. Nur für die Wirtschaft.
Das Argument, dass die Bürger an einer innereuropäischen Grenze nicht kontrolliert werden, bedeutet nur, dass jeder Verbrecher auch unkontrolliert ein - und ausreisen darf.
Das ist kein Vorteil. Zumal die Kontrollen früherer Zeiten keinen Nachteil bedeuteten, sondern ein bisschen Zeit zur Muße zur Verfügung stellten. Heute wäre das Wichtiger als denn je.
Ansonsten gibt es auch keine anderen Vorteile für die Bürger.
Für Lobbyisten der Wirtschaft aber Haufenweise.

@8.50- Vermüllung der Meere - ein europäisches Problem?

GLOBAL gesehen ist das ein großes Problem. Der Verzicht auf Strohhalme in Europa wird daran nichts ändern. Ganz einfach deswegen weil in Europa Strohhalme im gelben Sack landen und nicht im Meer.

Überregulierung, Bürokratie und eine von den Big Four und anderen Lobbygruppen unterwanderte Gesetzgebung sind in EUROPA das größere Problem.

Es tut mir leid, dass ich das vorhin so unklar ausgedrückt hatte und es nicht jeder gleich richtig verstehen konnte.

Die Ideen

des Herrn Weber sind ja vielleicht nicht mal schlecht, Brüssel verkleinern, klappt nicht.
Nirgends gibt es so gut bezahlte Arbeitsplätze ohne Verantwortung.
Gesetze streichen und verkleinern, schafft nicht mal der Bundestag, dort sollte die CSU erst mal anfangen.
Es sind Ideen die Er nicht umsetzen kann, natürlich muss Er ja was vor der Wahl versprechen, manche werden so was auch noch glauben.
Die EU hat in der letzten Zeit immer das Gegenteil gemacht, auch wenn viele Menschen auf die Straße gegangen sind.
Wer jetzt noch nicht aufgewacht ist, dem wird niemand mehr helfen können.
Mit all den neuen Gesetzen werden 50 Prozent der Bürger sich in Zukunft nicht mehr Mobil bewegen können, weil es nicht mehr bezahlbar ist.
Und Seine Idee mit Einweg, Weltweit kann Er auch vergessen, Er kann das wie die Energiewende für viel Geld zu Lasten der Bürger bei uns machen.
In anderen Ländern klappt das nicht.
Die halten nicht so still wie die Deutschen.
Meine Stimme bekommt Er ganz sicher nicht.

Kleine aber wichtige Themen

Bis auf das wichtige und sehr gute Thema Einwegplastikverbot nur kleinere Randthemen die sicherlich auch richtig sind, aber in der Prioritätenliste ziemlich weit hinten stehen. Die Geißel der EU, die illegale Massenmigration ist immer noch nicht gebannt, geschweige denn in geordnete Bahnen gelenkt. Es muss beispielsweise endlich ein funktionierender Schutz der Aussengrenzen installiert werden. Die Versorgung von Migranten muss EU weit endlich einheitlich geregelt werden damit nicht alle wie jetzt nach Germany strömen und und und. Keine Aussage dazu von Weber. Übrigens halte ich Herr Weber etwas zu blass für das Amt das er anstrebt (Nachfolger von Juncker). Der Mann ist eher was für die zweite Reihe.

09:02 von Orfee

Träumer

Die Zeit von Weber's ist abgelaufen und das ist auch gut so.
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Richtig, der Sozialismus hat zwar noch nirgenwo funktioniert, aber in einigen Köpfen hält sich die Fiktion, wie in Plastik eingeschweisst.
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Aber Ihre Bildungsbegeisterten haben auch mit Ihren sonstigen teueren iIllusionären Felleistungen die bald zweitstärkste EU-Fraktion gefüttert.

@9.46-Palas-Besteuerung von Großunternehmen

Das Ergebnis zählt.

Mir ist schon klar, das letztendlich die Mitgliedsstaaten bestimmen und nicht das EU-Parlament.

Und weil das so ist muss sich der Wasserkopf an Beamten dann auf das stürzen was machbar ist.

Deswegen kommt im Endeffekt sehr viel überfrachteter Mist aus Brüssel, die wirklichen Probleme werden aber nicht annähernd zufriedenstellend gelöst.

Ein tief sitzendes strukturelles Problem.

Aber schnell!

Es müssen schnellstens viele unsinnige Regeln für kleine Betriebe,Familienbetriebe wie kleine Bäckereien, Metzgereien und Gaststätten abgeschafft werden. Um deren aussterben zu verhindern.
Hoffentlich kommt da was!
Und das europäische Parlament muss sofort!!!!!!!!!!! Um die Sitze der Briten verkleinert werden!
Wenn da nicht schnell was basiert habe ich kein Vertrauen mehr in die EU!!!!!!!!!

Und welche Gesetze überflüssig sind...

... bestimmt dann wer? Herr Weber?
Kann kaum drauf warten, wie "wirtschaftsbehindernde" Gesetze abgeschafft und "sicherheitsfördernde" Gesetze gestärkt werden. Glyphosat für alle (Danke, Herr Schmidt von der CSU) und in jeder Straße 10 Überwachungskameras. Vom armen Mittelstand reden und die Großindustrie fördern. Bargeld wird abgeschafft und die Firmen dürfen wieder mehr CO2 produzieren - wer glaubt denn schon an den Klimawandel?
Und nachher schnell in den Vorstand eines Großkonzerns, da gibt's nochmal was dazu zu verdienen bis zur Rente.
Schönes neues Europa, wunderbare Versorgungspöstchen.

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