Ihre Meinung zu: DeutschlandTrend: 74 Prozent der Befragten bedauern Brexit

4. April 2019 - 18:00 Uhr

Der Ausstieg Großbritanniens aus der EU rückt näher - mehr als 70 Prozent der Befragten im ARD-DeutschlandTrend bedauern den Brexit. Die NATO erachten rund 82 Prozent als wichtig für den Frieden. Von Friederike Hofmann.

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Kommentare

74% der Befragten bedauern den Brexit

Ja natürlich denn 74% der Befragten wissen offensichtlich, dass Deutschland ab dem kommenden Jahr 15 Milliarden mehr in die EU-Kasse einzahlen muss, um den Ausfall von GB zu kompensieren.
Vielleicht bedauern aber auch 74% der Befragten dass wir in Deutschland nicht die Möglichkeit hatten (haben) mit einem Referendum die Bevölkerung über Beitritt oder Verbleib in der EU entscheiden zu lassen.
Da hätte man eben fragen müssen, "warum" bedauern sie den Brexit.

Die deutliche Mehrheit der

Die deutliche Mehrheit der Bundesbürger*innen bedauert den (ja immer noch abwendbaren) Brexit, weil sie erkennen, welch gesellschaftsspaltende und demokratielahmlegende Politposse da von Cameron, Johnson und Co angezettelt wurde, und weil sie sich den spaltenden Tendenzen dahinter nicht hingeben, wahrscheinlich auch, weil sie gut informiert sind über die massiven Probleme, die es auf mehrerern Ebenen für die Brit*innen mit sich bringen wird, wenn GB aus der EU ausscheidet. Und sicher spiegelt sich darin auch wieder, dass die deutliche Mehrheit bei uns weiß, was wir der EU an Stabilität, an Offenheit und Völkerverständigung verdanken
... die deutliche Mehrheit? Nicht ganz, es gibt da eine politische Filterblase namens afd, die so ihre ganz eigenen alternativen Wahrheiten zu haben scheint.

Wo bleibt die öffentliche gesellschaftliche Diskussion zur NATO?

Es ist schon auffällig, wie hier der angebliche Konsens der Bevölkerung einer Zustimmung zur NATO, ihrer Ziele und ihrer Aktionen herbei beschworen wird.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass eine kritische Auseinandersetzung mit der NATO und unserer Mitgliedschaft auf oberster Ebene nicht gewollt ist.

Warum werden die Bürger nicht direkt zu ihrer Meinung zu ständig erhöhten Rüstungsausgaben, zur NATO-Osterweiterung, zu in Deutschland (auch neu) stationierten Atomwaffen, zu Auslandseinsätzen einer Verteidigungsarmee(!), zur Beteiligung an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen und Drohnenmorden etc. befragt?

Es geht ums Geld. Um richtig viel Geld. Um leicht zu beschaffendes Geld aus öffenentlichen Steuergeldern.

Was sollen wir mit all den neuen schweren Kriegsgerät?
Richtig: Am besten bei den Amis kaufen und/oder auch schön einsetzen.

Ach ja, die Arbeitsplätze, der böse Russe, blah blah

Man muss nur wissen, wen

man für das gewünschte Ergebnis befragen muss. Das Ergebnis bezüglich GB ist ja noch mit Einschränkungen nachvollziehbar, aber die NATO?

Das neue Gesamtdeutschland

braucht glaube ich, Nachhile in Begriiffserklärungen.
Wie, verdammich, kann man ein VERTEIDIGUNGSBÜNDNIS das bis an die Zähne bewaffnet als wichtig für den FRIEDEN erachten?
Das könnte dann maximal Waffenstillstand heissen.
Himmel nochmal. Am ende sind dann Mittelstreckenraketen auch noch Friedens"waffen"
Hä???
Fighting for peace, is like fucking for virginity....

18:17 von Hanno Kuhrt

Es könnte aber auch sein - aber das passt wahrscheinlich nicht in Ihr Weltbild - dass die Befragten es schade finden, dass ein so großartiges Projekt wie die EU aus kurzsichtigen nationalistischen Gefühlen heraus geschwächt werden soll. Das wäre jedenfalls meine Begründung gewesen, wäre ich gefragt worden.

Unsere NATO - ein echtes Herzensprojekt

Na die NATO-Zahlen kommen ja wie gerufen! Mal ganz ehrlich, hat das Umfrageinstitut hier dafür gesorgt, dass die meisten Befragten noch bei der Gründung dabei waren? Astronomische Zahlen...

Die Brexit-Zahlen kommen mir auch nicht sonderlich realistisch vor.

Und die Sonntagsfrage: wie schön, dann reicht's ja endlich für Schwarz-Grün. Müssen wir uns keine Sorgen machen.

Dieses Schmierentheater die

Dieses Schmierentheater die AfD mit irgendwelchen aufgebauschten Pseudoskandalen in den Dreck zu ziehen, ist in seiner Verlogenheit so offensichtlich, dass es mich nur wundert weshalb angeblich die Zustimmung gesunken sein kann. Aber wie ich schon sagte, "angeblich"...

re hanno kuhrt

"Ja natürlich denn 74% der Befragten wissen offensichtlich, dass Deutschland ab dem kommenden Jahr 15 Milliarden mehr in die EU-Kasse einzahlen muss, um den Ausfall von GB zu kompensieren."

Wo nehmen Sie denn 15 Milliarden her? Bei Boris Johnson nachgefragt?

Der Nettobeitrag von GB liegt irgendwo zwischen 5 und 6 Milliarden.

"Vielleicht bedauern aber auch 74% der Befragten dass wir in Deutschland nicht die Möglichkeit hatten (haben) mit einem Referendum die Bevölkerung über Beitritt oder Verbleib in der EU entscheiden zu lassen."

Uns was hat diese schräge Vermutung mit der Meinung zum Brexit zu tun?

@Hanno Kuhrt -einer der 74% welcher kein Dexit & Co haben möchte

Wie schwer es ist , eine zusammengewachsene und verflochtene Ehe
zu trennen ist, können Sie am Brexit sehen.

Vielleicht könnten sie uns ja mal erklären
wie in EU Mitgliedsland mit der Euro - Währung
ohne enorme verlußte herausgerechnet werden kann ?

Bei der rechtspopulistischen möchtegern
Alternative, hat man offenbar auch keine Lösung :-)

Tendenzen

Wenn Schwarz nicht grüner wird, wenn Rot nicht grüner wird, werden unsere Kinder, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Wandel, diesen viel beschworenen Politik-Wechsel, machtvoll und mit Nachdruck herbei führen.
Sie werden ihre Welt sich nicht weiterhin kaputt machen lassen !

Manche Umfragen

sind schon erstaunlich, es kommt wohl darauf an wo und wie die Fragen aussehen.
Mir persönlich ist es zum Beispiel gleich, weil keine Bindungen zu GB vorhanden sind, auch nicht zur Sprache.
Gab es die Antwort egal ?.
Bei der NATO und dem Ergebnis, stelle ich mir immer die Frage, wo kommt die Angst her ?.
Vor was musste die NATO uns bis jetzt beschützen, wer wollte uns je angreifen oder hat eine solche Absicht erklärt.
Schön das wenigsten beim Geld die Angelegenheit etwas vernünftiger ist.

Und das mit den Grünen werden wir ja irgendwann erleben, wie weit die Umfragen stimmen. Die Ergebnisse in den letzten Monaten sind zur letzten Wahl zu unterschiedlich.

Dieses Jahr sind ja paar Wahlen, da wird sich zeigen was dran ist.

Ich bedauere den Brexit...

weil wir eine starke EU brauchen und die Briten einfach dazu gehören. Es wäre schade, wenn sie tatsächlich gehen.

Mitleid, es muss bei den 74%

Mitleid, es muss bei den 74% klar im Mitleid gehen.
Beginnend beim Plan eine Abstimmung über den Brexit durchzuführen bis heute, ist es ein politisches Armutszeugnis, denn die Bürger zahlen die Zeche, und die damaligen Entscheider und Befürworter sind in der Regel eh auf der sicheren Seite.
Es war nun mal ein politisches Pokerspiel was wir hoffentlich nicht erleben müssen.

18:44 von Zeitungsjunge

Brav, wie Sie hier für die AfD eine Lanze brechen! Früher hieß es "Die Partei hat immer recht" und noch früher "...befiel, wir folgen!".

Ich finde es schlimm, dass Populisten,

ohne Plan und Verstand, diesen Brexit eingeleitet haben. GB war gut für die EU und die EU gut für GB. Schade, wenn Dummheit siegt!

"Bedauern"

Ich bin auch einer von diesen 74%, die bedauern. Ich bedauere, dass sich die EU jahrelang von den Briten hat vorführen lassen und dass das europäische Projekt u.a. wegen diesen Rosinenpickern nicht vom Fleck gekommen ist. Zum Glück sind die Briten bald draussen und die EU kann sich neu positionieren.

Wo ist die Opposition?

Guten Tag,
Die Werte fuer die « Volksparteien »sind schlecht aus der laengeren Perspektive!
Aber vor allem gibt es wirklich kaum mehr einen Unterschied zwischen SPD und CDU ,und auch keine Fluegel mehr in den beiden ehemaligen »Volksparteien »mehr.
Das der Brexit den Deutschen leid tut ,hat sicherlich etwas mit dieser Einheitsdenke zu tun,denn jeder aufgeklärte Deutsche muesste eigentlich wissen,wie wenig Chancen Europa hat,wenn die Engländer verweilen.
Wenn natuerlich sogar in weiten Teilen der Gruenen und selbst bei Linken die Zustimmung zur NATO steigt,dann wird die Opposition allerdings auch fast ueberfluessig!
Das die NATO sich voellig ueberholt hat ,muesste doch jedem einleuchten,der auf « Multilateralitaet »setzt!!
Es ist schlichtweg eine Schande,dass diese Organisation sich immer wieder nach dem Fall der Mauer ueber internationales Recht hinweggesetzt hat!
600000 Tote im Irak,ein unsaeglicher Krieg in Afghanistan-und jetzt Jemen.Besonders Maas sollte sich schaemen!!!

re scotch bingeington

"Die Brexit-Zahlen kommen mir auch nicht sonderlich realistisch vor."

Realistisch wären sie, wenn Ihren persönlichen Präferenzen entsprechen?

Auch eine Möglichkeit, realistisch zu definieren ...

Gute Nachrichten :-)

HA! Die AFD verliert weiter... Super! Die Menschen kommen "dahinter" mit der Zeit.
Kommt keine neue Flüchtlingkrise oder keine besonderen Anschläge, mit der die AFD propagieren kann, ist die Partei in ein paar Jahren "tot".

Fragwürdiges Ergebnis

"74 Prozent der Befragten bedauern den Brexit?" Es kommt eben darauf an, wen man fragt. Das dieses Umfrageergebnis representativ sein soll, bezweifele ich. Auch was die Zustimmung zur Nato betrifft.

18:53 von wenigfahrer

Zitat: "Gab es die Antwort 'egal'" ?
Offensichtlich! Addieren Sie mal die positiven und die negativen Zahlen, dann werden Sie feststellen, dass sie nicht 100 ergeben. Die Differenz zu 100 ist also die Zahl derer, denen die Frage (oder das Problem) egal ist.

Mal wieder ne Umfrage

bei der sich die Mainstream-Politiker auf die Schultern klopfen. Fehlt nur noch eine neue Bertelsmann-Studie zur Meinungsbildung. Offensichtlich läuft ja Alles immer gut. Frau Merkel wusste es schon immer

Dass 82% der Ansicht sind,

Dass 82% der Ansicht sind, die NATO sei wichtig, um den Frieden in Europa zu sichern, wundert mich.
Allerdings hat ja auch schon ein anderer Kommentator erwähnt, dass es über die NATO keine Diskussion gibt und die Meldungen über die doch sehr einseitig sind.

Und ehe sich Leute die Mühe machen, mir zu erklären, wie toll und wichtig die NATO ist:
Ich bin kein entschiedener Gegner der NATO. Und es gab eine Zeit, in der sie tatsächlich wichtig gewesen ist.
Diese Zeit aber ist vorbei. Es braucht ein neues Konzept, weg von einer immer aggressiver auftretenden NATO, die Angriffskriege führt und Staaten provoziert hin zu einer Basic-Version, die sich wieder wirklich `Verteidigungs-Bündnis´ nennen kann. Rein defensiv ausgerichtet.

Utopische Vorstellungen

Solange es Menschen gibt, welche Waffengewalt als legitimes Mittel sehen ihre Ansichten und Ambitionen durchzusetzen, wird derjenige welcher sich dem nicht beugen möchte Waffen brauchen um seine Unversehrtheit bzw. die Schutzbedürftiger zu gewährleisten, welche sich nicht durch Waffen gegen Andere welche im Besitz ebenjener sind wehren können/wollen. Dieser Tausch von Geld/Waffen/Rüstung gegen Stabilität macht meiner Meinung nach schon ziemlich viel Sinn um unser Gerüst Deutschland/Europa etc. mitsamt dessen Grundwerten zu schützen. Vielleicht ziehst du es auch vor unter der tyrannischen Herrschaft eines durch Waffengewalt an die Macht gekommenen Tyrann zu leben, wer weiß das schon. Für mich und ich glaube auch für viele Befragte ist das allerdings keine Alternative.

/// Am 04. April 2019 um

///
Am 04. April 2019 um 18:31 von ex_Bayerndödel
Man muss nur wissen, wen

man für das gewünschte Ergebnis befragen muss. Das Ergebnis bezüglich GB ist ja noch mit Einschränkungen nachvollziehbar, aber die NATO?///
.
Menschen mit Minderheitenmeinungen haben manchmal Probleme, repräsentativ ermittelte Mehrheitsmeinungen zu verstehen. Dürfte hier besonders Isolationisten und Russland Fans betreffen.

Es wurde nur neutral gefragt

@ Demokratie-in-Gefahr:
Es ist schon auffällig, wie hier der angebliche Konsens der Bevölkerung einer Zustimmung zur NATO, ihrer Ziele und ihrer Aktionen herbei beschworen wird.

Tut mir Leid, wenn Ihnen das Ergebnis nicht gefällt. Beschworen wurde gar nichts, nur gefragt und von der Bevölkerung geantwortet. Und zwar neutral und unvoreingenommen.
80 Prozent Zustimmung zur NATO ist nicht neu und nicht unverständlich.

Verdacht

Ich habe den Verdacht, das Umfragen immer im Interesse des Auftraggebers ausfallen.

@Zeitungsjunge - Chaos bei der AFD

Der immer geringer werdende Zuspruch der AFD jat verschiedene Ursachen. Dazu zählen u.a. die fehlende Abgrenzung zu rechtsextremen Gruppierungen, die Verrohung der Sprache, die Gesetzesverstöße gegen die Parteienfinanzierung sowie - schlimmer noch - die anschließenden Täuschungsversuche. Eine konservative Partei rechts der CDU hätte durchaus Zuspruch gefunden. Ein Konglomerat aus Rechtsnationalisten, Hasspredigern und Europa-Gegnern schreckt dagegen die Bürger ab. Damit ist kein Staat zu machen.

re wenigfahrer

"Und das mit den Grünen werden wir ja irgendwann erleben, wie weit die Umfragen stimmen. Die Ergebnisse in den letzten Monaten sind zur letzten Wahl zu unterschiedlich.

Da wäre es ja sinnvoll, eine Umfrage zu machen, um den Unterschied zur letzten Wahl festzustellen..

Ach so, war gerade...

@ ex_Bayernknödel

Das Ergebnis bezüglich GB ist ja noch mit Einschränkungen nachvollziehbar, aber die NATO?

Die NATO auch.

Also ich finde den Brexit

Auch schade. Nicht weil ichGB so liebe, sondern weil ich finde das wir Europäer zusammen halten sollten.
Die EU muss sich dringend erneuern, aber wichtig ist es.
Die Nato, ok anderes Thema, der kalte Krieg ist vorbei, aber ohne Nato,??????? Kann ich nicht beurteilen. Die Welt sieht gerade nicht so friedlich aus.

Chomsky

würde vermutlich sagen, die Diskussion über die Notwendigkeit der NATO liegt außerhalb des erlaubten Debattenraums. Jedenfalls für viele Politiker und Medienschaffende, die ihren Job noch eine Weile machen wollen.

Langsames Absinken

In der Sonntagsfrage scheint die AfD ja ganz langsam aber stetig an Zustimmung zu verlieren. Ihr kommen anscheinend die Themen abhanden.

19:05 von Oskar.spd

Bei aller berechtigten Kritik an der NATO - aber am Irakkrieg und im Jemen ist sie nicht beteiligt bzw. gewesen. Und Heiko Maas ist erst seit einem Jahr Außenminister, dem können Sie auch nicht alles in die Schuhe schieben,

19:01 von Defender411

Ich finde es schlimm, dass Populisten,

ohne Plan und Verstand, diesen Brexit eingeleitet haben. GB war gut für die EU und die EU gut für GB. Schade, wenn Dummheit siegt!
////
*
*
Seltsam, das in einer Demokratie immer die Andersdenken die Dummen sind.
*
Ist das Intelligenz?

Kann diese

breite Zustimmung zur NATO kaum glauben - wäre interessant zu wissen, wie genau gefragt wurde. Hier kommt bei Umfragen erstaunlich häufig dass raus was politisch erwünscht scheint (und sich dann später wie bei Trump & Brexit als falsch rausstellt...).

Breiter Konsens für die NATO

@ Silverfux:
Dass 82% der Ansicht sind, die NATO sei wichtig, um den Frieden in Europa zu sichern, wundert mich.

Mich nicht. Unsere Ansichten scheinen sich zu unterscheiden. Der breite Konsens für die NATO ist mir seit meinem Umzug von Sachsen nach Hessen im Oktober 1989 schon immer aufgefallen.

Erfreuliche Zahlen zum Brexit und zur NATO!

Ich finde es sehr erfreulich, dass offensichtlich der Common Sense sich hier mit aller statistischer Macht bemerkbar macht. Dass das Ausscheiden Englands aus der EU als bedauerlich und die NATO als eine gute Sache bewertet werden, lässt mich aufatmen.

18:17 von Hanno Kuhrt

74% der Befragten bedauern den Brexit

Ja natürlich denn 74% der Befragten wissen offensichtlich, dass Deutschland ab dem kommenden Jahr 15 Milliarden mehr in die EU-Kasse einzahlen muss, um den Ausfall von GB zu kompensieren.
Vielleicht bedauern aber auch 74% der Befragten dass wir in Deutschland nicht die Möglichkeit hatten (haben) mit einem Referendum die Bevölkerung über Beitritt oder Verbleib in der EU entscheiden zu lassen.
Da hätte man eben fragen müssen, "warum" bedauern sie den Brexit.
///
*
*
Aber in den 74% sind aber sicher auch Einige die gern die GB-
Kosten für diese hervorragende EU übernehmen?
*
(Verteuerung überall)

Dass die Grünen so stark sind ...

... ist ja ein Schreckensszenario.

Unbegreiflich, dass jeder 5. diese Partei wählen will.

Zweifel als letzter Ausweg?

@ Thomas Wohlzufrieden:
Das dieses Umfrageergebnis representativ sein soll, bezweifele ich. Auch was die Zustimmung zur Nato betrifft.

Die Umfrage ist aber belegbar repräsentativ. Also bitte sachlich bleiben.

19:10 von Thomas Wohlzufrieden

Zitat:"Das dieses Umfrageergebnis representativ sein soll, bezweifele ich."
Bezweifeln dürfen sie alles. Sie sollten sich aber vorher ein wenig mit Statistik beschäftigen und vielleicht die Info zu den Erhebungen unter den Grafiken lesen. Oder glauben Sie nur Umfragen, die das Ergebnis bringen, mit dem Sie einverstanden sein können?

Andere Umfragen andere Ergebnisse

Nach einer aktuellen YouGov-Umfrage, befürwortet mit 54 Prozent nur noch knapp die Hälfte eine Mitgliedschaft Deutschlands in der Nato, vor zwei Jahren waren es noch 68 Prozent.

@18:56 von Peter Hamburg

"Ich bedauere den Brexit..."

Ich auch.

"...und die Briten einfach dazu gehören. "

Das müssten aber die Briten auch selbst so sehen, denn ein Partner, der sich einer Gemeinschaft nicht zugehörig fühlt, schadet auf Dauer der ganzen Gemeinschaft.
(Das gilt schon für jede normale Ehe.)
Natürlich können auch Mitglieder einer Gemeinschaft einen Anteil daran haben, dass sich ein Mitglied nicht zugehörig fühlt.

@wenigfahrer 18:53, Fragen Sie mal die Ukraine...

"...Vor was musste die NATO uns bis jetzt beschützen..."
Die Antwort ist wohl mehr als offensichtlich: Vor einem aggressiven Putin-Russland - was denn sonst?

Fragen Sie mal die Ukraine - Russland hat erst vor kurzem die Krim annektiert und führt Krieg in der Ostukraine.

Ich bin jedenfalls froh, dass es die NATO gibt. Und insbesondere auch andere osteuropäische Länder sehen das ähnlich wie ich.
Putin muss man die Faust zeigen - sonst ist man verloren.

@ Joe_Muc

Die etablierten Parteien haben halt verstanden, dass die Bürger KEINE offenen Grenzen und KEINE illegale Migration wollen.

Indem die Regierung endlich fatale Anreize einstellt, sehen einige Bürger keine Notwendigkeit mehr, aus Protest AfD zu wählen.

@ ex_Bayernknödel

Auch innerhalb der Wählerschaft der Linkspartei soll die Zustimmung zur NATO über 50 Prozent betragen.

wird der BREXIT ein Erfolg

wird der BREXIT ein Erfolg werden andere folgen

Angriffskriege führt Russland!

Dieses Geschwätz über die angeblich aggressive NATO ist nur schwer erträglich. Tatsächlich hat Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen (und unter anderem die Krim annektiert). Daneben scheut Russland keine Mühen, demokratiefeindliche Kräfte im Westen zu unterstützen.

That's the truth. Sorry.

Dass 82% der Ansicht sind,

Mich auch. Die Nato ist weder toll noch wichtig denn im Ernstfall WARIII haben alle verloren. Vielleicht ist es sogar besser uns selbst zu vernichten und den Tieren die Erde wieder zu ueberlassen. Denn was wir der Erde in einem kurzen zeitraum angetan haben ist kaum noch in worden zu beschreiben. Also was bringt die NATO nadda.

@18:28 von andererseits

Wirtschaftlich gesehen ist GB total abhängig von dem, was da in der Londoner City abgeht. Spekulationsgeschäfte in aberwitzigen Summen und eine gigantische Steuervermeidungsmaschinerie. Beinahe völlig unbeleckt von den Banking-Regularien der restlichen EU-Länder. Allein deshalb passt GB in seiner jetzigen "Form" nicht zur Rest-EU, wo mittlerweile ultra-strenge Regeln für Banken gelten. Wie stehts denn mit Ihrer Meinung dazu ? Man sollte nicht nur die eine Seite einer Medaille betrachten.

@ 18:44 von Zeitungsjunge

>Dieses Schmierentheater die AfD mit irgendwelchen aufgebauschten Pseudoskandalen in den Dreck zu ziehen...<
Ihre Reakti0on nennt man reaktionär.
Reaktionäre haben nie Vortschritt geschaffen. Ich nehme an, Sie stehen der AfD nahe. Verharren Sie da, dann schaden Sie nicht der Zukunft.

Gelassene Vernunft statt aufgeregter Populismus

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. In Deutschland hat aufgeregter Populismus keine Chance.
Die Mitgliedschaft in der NATO hat unserem Deutschland die längste Friedenszeit beschert. Dass es auch anders geht, zeigt die Besetzung der Ost-Ukraine durch Russland. Aufgeregter Nationalismus hat uns in zwei Weltkriege geführt mit dem Ergebnis eines stark geschrumpften Deutschlands.
Das geeinte Europa ist trotz vieler Baustellen und Probleme ein Erfolgsprojekt. Der ganze Osten von DDR, Polen bis Rumänien zeigt starkes Wachstum, wachsenden Wohlstand und Deutsche Produkte finden reissenden Absatz. Unser leergefegter Arbeitsmarkt z.B. im Krankenhaus und bei der Pflege wird durch polnische und rumänische Kräfte bestens am Leben erhalten. Wen das keine WIN-WIN ist. Schade dass die Briten es mit knapper Mehrheit nun alleine richten wollen. Viel Spaß mit den agressiven Chinesen, Russen und Amis. Nur ein geeintes Europa mit unseren Werten von Freiheit und Sozialstaat kann gegenhalten.

@Defender411

"Ich finde es schlimm, dass Populisten,
ohne Plan und Verstand, diesen Brexit eingeleitet haben. GB war gut für die EU und die EU gut für GB. Schade, wenn Dummheit siegt!"

Das Referendum hat Cameron eingeleitet. Soviel ich weiß ist Cameron kein Populist.
Was soll daran dumm sein? Die EU ist sowieso am Ende. Das hätte früher oder später sowieso kommen müssen.
Nach dem Brexit wäre jetzt auch der Dexit dran, weil Deutschland die ganzen Lasten der EU und Südländer sowieso nicht selber tragen kann. Die EU ist ein gescheitertes Projekt, ein Zombieprojekt, das nur noch künstlich am Leben gehalten wird.
Die Briten haben sich gerettet und jetzt sind wir an der Reihe.

@19:11 von Silverfuxx

"Es braucht ein neues Konzept, weg von einer immer aggressiver auftretenden NATO, die Angriffskriege führt und Staaten provoziert hin zu einer Basic-Version, die sich wieder wirklich `Verteidigungs-Bündnis´ nennen kann. Rein defensiv ausgerichtet."

Ich teile Ihre Ansicht uneingeschränkt. Sie macht aber auch das Problem mit "dafür oder dagegen" deutlich.

Ich hatte kürzlich an einer telefonischen Befragung der Uni Hamburg Teil genommen. Da hatte man bei vielen Fragen wenigstens die Möglichkeit auf einer Skala von 1 - 9 (eher dafür / eher dagegen) zu entscheiden. Aber es gab auch Fragen, die man unkommentiert kaum beantworten mag. Da habe ich mich dann für "ich weiß nicht /ist mir egal) entschieden.

Sonntags umfrage

Da wird gelogen dass sich die Balken biegen.
Eigentlich will keiner mehr die Leute die versuchen uns zu dienen. Denn es hat sich umgetret wir muessen diesen witzigen Politiker dienen. Die kommen ja nicht einmal in den Bundestag um abzustimmen. NATO so unwichtig wie Cancer. Im Falle eines Krieges sind wir eh weg vom Fenster. Versteh das ganze nicht weil es nichts zu verstehen gibt.
Keine Nato ein problem weniger.

Nachlassendes Bedauern für den Brexit.

Die Zahlen zeigt, dass das Bedauern über den Brexit nachlässt. Bisher haben die Briten immer eine Extrawurst gebraten bekommen:

(1) Sie mussten nicht beim Schengen-Abkommen mitmachen.
(2) Sie mussten nicht beim Euro mitmachen.
(3) Vor dem Referendum wurden dem damaligen britische Premier David Cameron zahlreiche Zugeständnisse gemacht: Einschränkungen von Sozialleistungen für EU-Bürger, Ausnahme bei der "immer engeren Unon", etc.
(4) Sie erhielten einen Betragsrabatt.

All dies hat nicht geholfen, die Briten in der EU zu halten. Viele EU-Bürger haben das Gezerre um den Austrittsvertrag satt und wünschen sich einen baldigen Ausscheiden der Briten aus der EU.

Keine Möglichkeit

Ich bedaure, das wir Deutschen nicht die Möglichkeit haben, über den Ausstieg aus der EU zu entscheiden. Was die Nato betrifft, sie war einmal wichtig, hat sich aber Mittlerweile selbst überlebt. Mit immer mehr Aufrüstung wird die Welt nicht immer friedlicher.

Was die Uno angeht: Die USA

Was die Uno angeht: Die USA brauchen auch mal deutliche Kritik, dass sie die Uno nicht als verlängerten Arm eigener Interessen missbrauchen. Und die Nato braucht Zusammenhalt der Vielen, nicht unbedingt brauchen wir die USA.

NATO ist wichtig.

Die NATO (und der Atom-Schirm der USA) haben uns den Frieden in Mitteleuropa erhalten.

Brexit

Der Zerfall der EU ist nur Ausdruck und Form der kapitalistischen Krise.
In GB streiten sich zwei Kapitalfraktionen:
Die, die glauben sich in einem gemeinsamen Boot retten zu können, die anderen, die dies innerhalb der Anglosphäre versuchen.
Für die Arbeiter ist der Streit uninteressant.
Die EU ist mur ein neoliberaler Staatenbund, in der jeder seine Vorteile sucht. Ein „gemeinsames Europa“ funktioniert so nicht Ein vereinigtes Europa kann nur existieren, wenn in allen Ländern wirtschaftliche und soziale Gleichheit herrscht. Man muß sich entscheiden. Ein gemeinsames Europa geht nur sozialistisch oder gar nicht.

@Thomas Wohlzufrieden Sie

@Thomas Wohlzufrieden

Sie können bezweifeln, was sie wollen. So lange Sie keine eigenen Umfrageergebnisse vorlegen können, sind Ihre Zweifel bedeutungslos.

@Silverfuxx, 19:11

"Es braucht ein neues Konzept (...) hin zu einer Basic-Version, die sich wieder wirklich `Verteidigungs-Bündnis´ nennen kann. Rein defensiv ausgerichtet"

Stimmt. Und eine effektive Verteidigung besteht nicht darin, die "Gegenseite" vernichtend zu schlagen (und die gesamte Bevölkerung, die das Pech hat, sich dort zu befinden als "Kollateralschaden" mitbüßen zu lassen), sondern darin, sie "auflaufen" zu lassen, indem man ihr seinerseits die Mittel und Wege entzieht, über die sie an ihr Objekt der Begierde - nämlich auf Geld und Waffen gestützte Macht - kommen kann.

Eine wirkliche Demokratie, die sich auf ein stabiles Wertesystem in der Wirtschaft stützen kann (d.h. eines, in dem alle gehandelten Güter und Leistungen im allgemeinen Sinne tatsächlich realitätskonform bewertet werden) wäre so widerstandsfähig, dass Angriffsversuche sozusagen von ihr "abprallen" würden.

Echte Strukturreformen in Politik und Wirtschaft unter Einbindung der Bürger wären die einzig nachhaltige Verteidigung.

Der Schenkelklopfer des Tages

"Die NATO erachten rund 82 Prozent als wichtig für den Frieden."
Wo jeder halbwegs informierte Bürger weiß, dass die NATO einzig Befehlsausführender für USA-Interessen ist und somit hinter zig Kriegen und Regierungsputschen steht.

Verteidigungsbündnis?

Für wieviel Tote durch Völkerechtswidrige Angriffe der Natostaaten auf souveräne Länder ist diese Nato eigentlich mit verantwortlich? Die Nato ein "Verteidigungsbündnis?" Wäre es nicht so traurig, könnte man darüber schmunzeln.

CDU=22%, CSU=7% oder wieviel bekamen die Parteien?

"Die Union bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 29 Prozent."

Es gibt keine Partei "Union" in Deutschland.
Die Statistiker sollten bitte sauber die Parteien aufführen.

@wenigfahrer - Wahlen, Nato, egal.

18:53 von wenigfahrer:
"Mir persönlich ist es zum Beispiel gleich, weil keine Bindungen zu GB vorhanden sind, auch nicht zur Sprache. Gab es die Antwort egal ?."
> Wahrscheinlich nicht, denn auch wenn der Brexit ein Dauerthema in den Medien ist, so ist es für den Normalbürger doch nur ferne Politik. Es fällt mir schwer, dazu eine zu Meinung zu bilden.

"Bei der NATO und dem Ergebnis, stelle ich mir immer die Frage, wo kommt die Angst her ?"
> Von innen. Die transatlantische Lobby dominiert nicht nur unsere Politik, sondern auch unsere Medien.

"Dieses Jahr sind ja paar Wahlen, da wird sich zeigen was dran ist."
> Kommt bei den Wahlen nicht immer dasselbe heraus?

Ich find es auch Schade

auch wenn mir GB mit seiner oftmaligen "Rosinenpickerei " nicht gefallen hat,aber die EU muss nun einmal zusammenbleiben ,denn nur so hat sie ein Gewicht in einer völlig neu gewandelter Weltlage.

Umfragen - Nato etc.

18:37 von Scotch Bingeington
Eine Umfrage kann man erst einigermaßen einschätzen, wenn man alle Fragen zur Verfügung hat.

Als Befragter eines renommierten Instituts war ich vor einiger Zeit sehr erstaunt, als zu Seehofer eine meiner Information nach falsche sehr positive Feststellung in einer Frage enthalten war.
Die nächste Frage zielte dann auf die Beliebtheit Seehofers.

Wenn vor der Natofrage nach den 58 Bundeswehrtoten in Afghanistan gefragt worden wäre, wäre die Antwort vielleicht anders ausgefallen.

@Thomas Wohlzufrieden

Dann empfehle ich einen Crashkurs in Statistik und Demografie. Im Gegensatz zu anderen legen die Institute von ARD und ZDF ihre Kriterien offen. Aber Sie können natürlich auch dem eigenen Instinkt trauen. Dazwischen stehen Wissenschaft und Mathematik.

Ich sehe das anders

Europa sollte eigenständiger werden, das bedeutet raus aus der Nato und eine eigene Verteidigungsstrategie bilden.
Was wir jetzt haben ist eine einseitige Sicht auf die Dinge was das Ost West Verhältnis betrifft.
Ja und der Brexit, der ist festgefahren. Egal welche Entscheidung, sie wird das Königreich nachhaltig spalten.

Am 04. April 2019 um 20:01 von Nachfragerin

" "Dieses Jahr sind ja paar Wahlen, da wird sich zeigen was dran ist."
> Kommt bei den Wahlen nicht immer dasselbe heraus? "

Im Prinzip ist es so, wenn nicht dann wird eine passende Koalition gebildet.
Aber es bei meinem Satz um die Prozente der Grünen, die hatten 8,9 Prozent, und jetzt 20 und mehr.
Und da werden die Wahlen zeigen ob die Umfragen so stimmen, kann ich mir nicht wirklich in der Höhe vorstellen.
Oder es haben alle im Lotto gewonnen und müssen für Ihr Geld nicht mehr arbeiten.
Ich weis es nicht.

Die Zustimmung zur NATO

scheint mir mit 82% sehr hoch. Das liegt wohl an der unreflektierten Art der Befragten und der simplen Fragestellung. Wäre die auch so hoch ausgefallen, wenn die Frage nach der ständigen Osterweiterung gewesen wäre? Andererseits klar, wenn ständig die Angst vor den aggressiven Russen in Politik und Medien beschworen wird. Und hätte man die nicht, dann wären es die Chinesen, die uns ständig bedrohen. Oder der Iran, Nordkorea... NATO braucht Feindbilder und die Medien liefern

Am 04. April 2019 um 19:32 von tagtest

" Fragen Sie mal die Ukraine - Russland hat erst vor kurzem die Krim annektiert und führt Krieg in der Ostukraine. "

Im Satz steht eindeutig UNS, also die EU oder Natomitglieder. Auch die Umfrage ist sicher so angelegt, das Land was Sie nennen ist weder in der EU noch ein Mitglied der Nato.
Hat also damit nichts zu tun, welche anderen Osteuropäische Länder die in der EU und NATO sind, werden denn bedroht.

Mich hat keiner gefragt.

Mich hat keiner gefragt. Ich bedauere den Brexit nicht. Ich empfinde es als Gewinn an Vielfalt, wenn es viele unterschiedliche und selbstständige Länder gibt, die ihre Gesetze und multilateralen Beziehungen selbst bestimmen können.

Natürlich ist das vielleicht nicht der bequemste Weg, aber Bequemlichkeit ist der Anfang vieler Probleme (wir sehen es ja an der zunehmenden digitalen Vernetzung und den daraus resultierenden Privatsphäreproblemen).

ich wäre für einen Brexit...

Die EU. ist mir zu sehr wirtschaftspolitisch und nicht für die Menschen...

Wer was verspricht, ...

und nicht hält, ist angreifbar. Und Merkel ist mal wieder abgetaucht. Dabei ist das Chefsache.

@ Knorlo 20:29 Uhr

"Europa sollte eigenständiger werden, das bedeutet raus aus der Nato und eine eigene Verteidigungsstrategie bilden."
Das wären dann die "Vereinigten Staaten von Europa".
Unbeschadet der Sprachbarrieren wird Frankreich kaum seine Atomwaffen einer anderen Befehlshoheit zur Verfügung stellen.
Das Ziel ist nicht schlecht aber wohl erst in einigen künftigen Generationen realisierbar.
Was spricht aktuell gegen ein Europa der Vereinigung verschiedener Staaten mit unterschiedlicher Herkunft aber gleichen Interessen?
Eine Ostfriese muss doch auch nicht zum Bayer werden nur weil beide in Deutschland leben!

Da sich einige über den Begriff dumm aufregen.

Ist es intelligent, eine Frage für oder gegen die EU zur Abstimmung zu geben, mit einfacher Mehrheit, wo diese den kompletten Außenhandel und die Beziehung zu anderen Ländern betrifft? Eine 2/3 Mehrheit als Bedingung, wäre zielführender gewesen, weil dann klare Verhältnisse geschaffen wären. Ist es Intelligent, mehrfach dem Parlament den gleichen Austrittsvertrag zur Abstimmung vorzulegen? Ist es Intelligent, den Bankenplatz London, durch den Austritt zu schwächen. Die englische Autoindustrie wurde durch deutsche Autobauer gerettet, macht es da Sinn, diesen mit einem Brexit vor den Kopf zu stoßen? Ist es Intelligent, die EU Freizügigkeit in Frage zu stellen, wo doch gerade der Dienstleistungssektor in GB davon profitierte? Nicht jeder kennt die Volkswirtschaftlichen Zusammenhänge, sonst würden viel mehr Menschen für die EU sein. Deutschland ist Exportland und profitiert von dem Freihandel in der EU und das nicht zu knapp.

Eine Tragödie.

Ich bin Brite und betrachte das Ganze als Tragödie! Wie konnte die EU so schnell alles kaputt machen was in der EWG so unglaublich toll war?
Antwort: Demokratiedefifzit!!! Das dumme Volk? Ach was? Das leicht lenkbare Volk? Das stört nur.

Ach?

um 20:25 von Pupsilein - "Dann empfehle ich einen Crashkurs in Statistik und Demografie. Im Gegensatz zu anderen legen die Institute von ARD und ZDF ihre Kriterien offen."

Das empfehle ich auch Jedem! Und möge sich Jeder anschließend ein eigenes Bild über den Wahrheitsgehalt von Pupsileins Aussagen bilden.

19:45 von Orfee

Sie können ja gerne für den Dexit sein, nur beschweren sie sich bitte danach nicht, wenn ihre Arbeitskraft nicht mehr gebraucht wird, weil der Aussenhandel Deutschlands einbricht. Deutschland leistet viel in der EU, aber ohne EU wird Deutschland bedeutungslos. Ich sehe die Vorteile des freien Handels, ich sehe den Vorteil vereinheitlichter Normen, gerade in der Industrie ist das sehr wichtig. Sehen sie nicht so schwarz. Eine EU bringt uns mehr als sie uns kostet.

Umfragen ?

Also ich glaube nur noch den Umfragen deren Fragen ich selbst entwickelt habe und die sagen genau das Gegenteil.

Manipulation durch entsprechende Fragestellungen ist sehr wohl möglich!

Wer es nicht glaubt, sollte sich mal ausführlich mit diesem Thema beschäftigen.

123Scears

Super Kommentar, absolute Zustimmung, Gruß.

Kein Einstein

Ich bin mit Ihnen völlig einer Meinung, Gruß.

20:01 von krittkritt

CDU=22%, CSU=7% oder wieviel bekamen die Parteien?

"Die Union bleibt im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 29 Prozent."

Es gibt keine Partei "Union" in Deutschland.
Die Statistiker sollten bitte sauber die Parteien aufführen.
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Richtig, die meisten können ja 29 % für die CDU/CSU ausrechnen.

21:35 von 123Scears

Ich sehe das Desaster im britischen Parlament, hervorgerufen durch eine hauchdünne Mehrheit beim Referendum. Die EU ist reformbedürtig, aber immer noch besser als ein Land, dass versucht als Einzelkämpfer zu überleben. Die EU hat nichts kaputt gemacht! GB hätte sich besser einbringen sollen, statt den großen Nörgler zu spielen. Einige Länder gehen diesen Weg, statt konstruktiv am Gemeinschaftswerk zu arbeiten. Sie wissen was schlecht ist, machen aber keine Vorschläge, die die EU weiter bringt. Das ist die Tragödie...

@Orfee - Dexit , jetzt sind wir an der Reihe

Dann erklären Sie mal wie sie das machen wollen ? Wir zahlen ganz Europa aus
um eine kleine Spielballwährung Namens DM wieder einzuführen.

Wovon ?

Kaufe nur noch deutsch, investiere nur noch in deutsche Unternehmen ?

Sehen Sie sich mal die Britischen Rentner an,
mit ihren staatlichen mini Renten, die Kapital,Aktien & Rentenfonds werden nicht von Loyalen britischen nationalstolz bezahlt.

@21:44 von Kein Einstein

"Manipulation durch entsprechende Fragestellungen ist sehr wohl möglich!

Wer es nicht glaubt, sollte sich mal ausführlich mit diesem Thema beschäftigen."

Klar, wenn einem das Ergebnis nicht passt, kann nur die Umfrage manipuliert sein. Dass man selbst eine Minderheitenmeinung vertreten könnte, liegt außerhalb des Vorstellbaren.

@ karwandler

"Realistisch wären sie, wenn Ihren persönlichen Präferenzen entsprechen?

Auch eine Möglichkeit, realistisch zu definieren ..."

Ich weiß nicht, wovon Sie da reden. Was für eine Präferenz? Ich bin kein Brite. Auf deren Sicht kommt es aber an, es ist deren Entscheidung. Zumindest wenn man staatliche Souveränität und Demokratie noch respektiert.

Unrealistisch kommen mir die Zahlen vor, weil ich bis jetzt in Dtl. noch Niemanden getroffen habe, dem es besonders am Herzen liegt, dass GB unbedingt den Brexitprozess rückgängig macht. Aber das kommt ja vllt. noch.

Wieviel NATO braucht der Mensch?

Interessante Zahlen, die hier zur NATO und ihrer Rolle für den Frieden herausstreichen sollen. Im Parallelartikel findet man diesen Satz: "In dem nordafrikanischen Land herrscht seit der Militärintervention der NATO und dem Sturz des Machthabers Muammar al-Gaddafi Chaos."
Ach so, ist ja "da unten", geht mich nichts an.
NATO – so wichtig wie ein Kropf.

@ Defender411 (21:42)

"Sie können ja gerne für den Dexit sein, nur beschweren sie sich bitte danach nicht, wenn ihre Arbeitskraft nicht mehr gebraucht wird, weil der Aussenhandel Deutschlands einbricht. Deutschland leistet viel in der EU, aber ohne EU wird Deutschland bedeutungslos. Ich sehe die Vorteile des freien Handels, ich sehe den Vorteil vereinheitlichter Normen, gerade in der Industrie ist das sehr wichtig. Sehen sie nicht so schwarz. Eine EU bringt uns mehr als sie uns kostet."

Wirtschaftlich, ja.

Nur für vereinheitlichte Normen braucht man übrigens nicht 27 Kommissare, 54 Staatssekretäre, 751 Abgeordnete mit 2 Tagungsorten, etc. etc. etc.

@ MaWo (21:30)

"Was spricht aktuell gegen ein Europa der Vereinigung verschiedener Staaten mit unterschiedlicher Herkunft aber gleichen Interessen?"

Die fehlende gemeinsame Muttersprache.

Befragungen

Für Laien sind die Statistiken durch eine 1003-Personen-Befragung schwer zu verstehen. Man kann sich zwar sicherlich auf Ja/Nein-Fälle einstellen, doch wenn es um die sechs Parteien pro/contra geht, dann fragt man sich (als Laie, wohlgemertk) schon, wie ein Zufallssystem dafür Sorge tragen kann, daß auch ordentliche Vertreter-Zahlen je Partei dabei sei. Muß gar nicht so leicht sein für ein Zufallssystem dafür zu sorgen, daß immer auch Liberale, Linke und AfD-Leute gefunden werden.

re thomas wohlzufrieden

"Ich bedaure, das wir Deutschen nicht die Möglichkeit haben, über den Ausstieg aus der EU zu entscheiden."

Sie meinen: Über das Verbleiben in der EU zu entscheiden.

Oder akzeptieren Sie nur den Ausstieg?

21:44 von Kein Einstein

Auch sie sollten nicht so schwarz sehen. Wieso zweifeln sie die Umfragen an? Weil ihre Meinung nicht die vorherrschende ist? Ich bin für die NATO und die EU, weil beides gut für Deutschland ist. Was die NATO betrifft, die USA sollte sich etwas zurückziehen und nicht so dominant auftreten. Hier muss die EU vielleicht mal etwas erwachsener werden. Russland hat Gebiete der Ukraine besetzt, obwohl die Staatsgrenzen international festgelegt sind. Die Ukraine hat ihre Atomwaffen an Russland abgegeben, gedankt wurde es dem Land nicht. Pitin ist gefährlich, kümmert sich mehr um seine Macht als um sein Volk, wie russische Umfragen jetzt bestätigen. Widerlich sowas und darum bin ich froh, dass wir die NATO haben!

Herr Schäuble meinte, in

Herr Schäuble meinte, in einen anderen Zusammenhang treffend, das das Volk nicht das Problem ist.

Kaum zu glauben

82% der Deutschen denken:
'Die Nato ist wichtig, um den Frieden in Europa zu sichern.'

Da fehlen einem einfach die Worte.

21:35 von 123Scears

"Ach was? Das leicht lenkbare Volk? Das stört nur."
Das Volk lässt lenken, weil es zu faul ist, bei der Europawahl zur Wahlurne zu laufen. Die Wahlbeteiligung ist in den letzten Jahren erschreckend gering. In der EU gibt es doch Parteien, die das Gebilde abschaffen wollen! Ich frage mich, warum die kaum einer wählt, wo doch diese Umfragen manipuliert oder angezweifelt werden??

@Kein Einstein 21.44

"Manipulation durch entsprechende Fragestellungen ist sehr wohl möglich!
Wer es nicht glaubt, sollte sich mal ausführlich mit diesem Thema beschäftigen."

Stimmt natürlich! Ich hatte im Studium in Statistik mit einer Gruppe eine Umfrage zu einem selbst gewählten Thema zu erstellen und auszuwerten. Das Ergebnis hatten wir vorher im Kopf und wundersamer Weise bestätigte es sich in der Umfrage klar;-)

Und was will man bei Fragen zur NATO oder zum Brexit Anderes erwarten als eine dem Mainstream und der Meinungsmache entsprechende Antwort?

re den helder

"Nach einer aktuellen YouGov-Umfrage, befürwortet mit 54 Prozent nur noch knapp die Hälfte eine Mitgliedschaft Deutschlands in der Nato, vor zwei Jahren waren es noch 68 Prozent."

Sie sind ja ein ganz Schlauer. Haben nur vergessen anzugeben, wo diese Umfrage gemacht wurde ...

@ 21:35 von 123Scears

"Eine Tragödie.
Ich bin Brite und betrachte das Ganze als Tragödie! Wie konnte die EU so schnell alles kaputt machen was in der EWG so unglaublich toll war?"
.
Schlechtes Beispiel.
57 bei der Gründung war noch alles gut.
Dann fing 79 eine bankrotte Staatschefin und spätere Baroness an mit "I want my money back". And an extra-premiun-sausage.
.
"Antwort: Demokratiedefifzit!!! Das dumme Volk? Ach was? Das leicht lenkbare Volk? Das stört nur."
.
Auch schlechtes Beispiel.
In Sachen "Demokratiedefizit" war die Brexitabstimmung vor drei Jahren das beste Beispiel.
Kennen Sie vielleicht den Rattenfänger von Hameln?
Werfen Sie das den Menschen vor, die damals dafür gestimmt haben.
Oder der "Generation Play-Station", die erst gar nicht zur Wahl gegangen ist.
Die "kaputte" EU hat alles versucht. Und ist immer entgegen gekommen.
Aber wenn UK noch nicht mal selber weiß, was es will, tja, dann wird es schwierig.
Also: Bye-Bye.

Schwarz-Grün ?

Ich habe immer gedacht, dass es nicht schlimmer als jetzt mit der GROKO kommen kann, aber mit Schwarz-Grün wird
es eine Steigerung geben.
Deutschland rettet die ganze Welt,wir zerstören gerade mit dem Elektrowahn unsere wichtigste Lebensader,die Automobilindustrie !
Energetische Gesamtbilanzen wollen die Grünen ja nicht hören,die Politiker ohne Studium verstehen das eh nicht !

Oh Wunder!

//Aktuell wird das Thema Mieten und bezahlbarer Wohnraum stark diskutiert. Auch wenn die Berichterstattung groß ist und viele politische Akteure sich dazu äußern: Das Thema wird von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sehr unterschiedlich wahrgenommen.//

Wenn ich Eigentümerin einer Villa in Hamburg Blankenese wäre, würde mich für die Frage nach bezahlbarem Wohnraum auch nicht tangieren. (Leider - da zu vermuten ist, dass auch ich in dieser Situation bereits ein gutes Stück Empathie für weniger Betuchte verloren hätte.)
Was für Erkenntnisse werden einem denn hier aufgetischt?

Illuminati

@ 666:
Der Schenkelklopfer des Tages "Die NATO erachten rund 82 Prozent als wichtig für den Frieden."
Wo jeder halbwegs informierte Bürger weiß, ...

Die 18 Prozent sind die Erleuchteten?

18:17 von Hanno Kuhrt

15 Milliarden mehr in die EU-Kasse einzahlen muss, um den Ausfall von GB zu kompensieren.
.
.... wo doch immer behauptet wird, die Briten wären die Rosinenpicker,
würden die EU ausnützen
anyway die bekamen wenigstens die Chance sich zum Thema Austritt zu äußern
wobei hier hätte es keine Mehrheit gegeben für nen Austritt

@ Kein Einstein

Manipulation durch entsprechende Fragestellungen ist sehr wohl möglich!

Kennen Sie die Fragen, die Sie beanstanden, überhaupt?
Oder passen Ihnen lediglich die Antworten nicht?

@19:27 von Einfach Unglaublich

//Dass die Grünen so stark sind ...
... ist ja ein Schreckensszenario.

Unbegreiflich, dass jeder 5. diese Partei wählen will.//

Die 23 Prozent (!!!) Geringverdiener (1995 waren es noch 17 Prozent) werden wohl nicht zu dieser Wählergruppe gehören.

Mir persönlich reichen die Erfahrungen auf lokaler Ebene, um die GRÜNEN für unwählbar zu halten. Von Fahrradwegen allein kann man nicht leben. Und bei bezahlbarem Wohnraum muss sich der deutsche Geringverdiener hinten anstellen.

19:00 von Peter Meffert

von welcher Partei sprechen sie
der SED ?
die hat das nämlich benutzt sollte ihnen das nicht bekannt sein !

Diese Umfragen zweifle ich an...

...vermutlich werden dabei immer nur die gefragt, die passend Antworten oder die unangenehmen Antworten werden nicht gezählt.
Meine Bekannten, sind in der absoluten Mehrzahl für einen Austritt aus der Nato und der Brexit wird von ihnen, als demokratische Entscheidung anerkannt.

Also...

Ich kenne niemanden, der den Brexit bedauert. Im Gegenteil: die meisten Leute sind sehr angenervt von dem Rumgezocke und sind froh, wenn die Briten endlich draußen sind und die EU nicht weiter blockieren und auf ihre Extrawürste beharren.

19:27 von Einfach Unglaublich

da kann einem Angst und Bange werden
aber was solls, so alt wie ich bin
die paar Jahre krieg ich noch rum

Wenn die Bombe hoch geht...

... solle man möglichst weit weg davon sein.
So sieht das die Politik in England.
Dass es diese Bombe gibt, erzählt in Deutschland nur keiner, bzw. darf es nicht erzählen.
Die Eurobombe ist natürlich gemeint.

21:30 von MaWo

Eine Ostfriese muss doch auch nicht zum Bayer werden nur weil beide in Deutschland leben!
.
er muß sich lediglich arrangieren
fragt sich ob und wie weit er das kann und will
und wenn es dann noch ums Geld geht .....

Zweifel

Ob da wirklich alle Befragten wissen, was die NATO ist?

Wenn ich mir die Politiker-Beliebtheitsstatistiken im Spiegel ansehe, staune ich immer wieder, wie (relativ) hoch die Prozentzahlen bei "Diesen Politiker kenne ich nicht" ausfallen.

21:35 von 123Scears

Wie konnte die EU so schnell alles kaputt machen was in der EWG so unglaublich toll war?
.
das fragen sie noch
vielleicht sollte man die Menschen ins Boot holen und nicht überfahren
aber zuhören war noch nie das Ding bei Leuten mit Visionen

Umfrageergebnis ist authentisch

Es ist schon skurril, dass von einigen Foristen die Methodik der Befragung sofort in Frage gestellt wird, wenn ihnen das Ergebnis nicht passt.
Zum Brexit und zur Bedeutung der EU für Deutschland: offenbar haben viele Menschen überhaupt keine Vorstellung davon, wieviel die EU mit ihren verbindlichen Regeln für freien Handel etc. für eine Exportnation wie Deutschland bedeutet. Natürlich kann man moralische Bedenken haben, dass ein Staat wirtschaftlich so dominierend ist. Andererseits kommen viele EU-Kritiker ja eher von rechts und meinen, dass Deutschland benachteiligt würde. Das Gegenteil ist der Fall. Selbst die Schuldenkrise in Südeuropa und die daraus resultierende Niedrigzinspolitik wirkt seit Jahren wie ein riesiges Konjunkturprogramm. Im Ergebnis werden hier zwischen Flensburg und Garmisch Arbeitsplätze gesichert und Wohlstand geschaffen.
Zur NATO: Mir geht das 2%-Gerede von Trump auch auf die Nerven. Aber wären die baltischen Staaten ohne NATO-Schutz noch unabhängig?

wer fragt führt

72 % finden die Nato cool
53 % wollen keine Erhöhung der Ausgaben dafür
also die Nato ist wichtig, soll aber nichts kosten
man sollte vielleicht auch den genauen Wortlaut der Frage kennen

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