Kommentare

iss doch egal

ob die was machen oder nich. immer diese aufregung in den medien

Gute Meldung?

Ja, ich finde, das ist sie.
Die Mehrheit der britischen Wähler hat sich für den Brexit ausgesprochen.
Niemand wurde gefragt, wie hart oder weich er's gern hätte, das kam erst nach dem Referendum auf's Tapet.

Na Mal sehen.

Damit wird es ja evtl eine Verlängerung geben... Obwohl ich das nach wie vor sehr schwer finde. Verlängerung bis 22. Mai jedenfalls ist kritisch, weil was, wenn die Briten noch nicht raus sind oder plötzlich noch länger wollen? Dann müssen sie innerhalb eines Tages die Wahl organisieren. Unmöglich. Direkt länger verlängern? Möglich, aber rechtlich für die EU Wahl schwierig. Bis zum 12. April raus? Ginge nur noch als no-deal Variante. Für alles andere ist die Zeit einfach zu knapp oder keine Mehrheit in Sicht.

Es bleibt spannend.

Lächerlich

Boris Johnson hat schon verlauten lassen, dass Corbyn' s Zollunion sogar noch schlimmer ist als das Abkommen Frau May's.
Wie soll das Unterhaus Corbyn's Zollunion akzeptieren?
Dann ist der Corbyn auch ein verhasster Politiker. Jedes Gespräch mit ihm über einen Vertrag macht es noch unwahrscheinlicher.

Eine Verlängerung wird Kurz auch nicht zustimmen.
9 Tage also nur noch.

Stündlich abstimmen lassen. Vielleicht klappt es dann. Eventuell kann man sich wegen der rasanten Abstimmegeschwindigkeit verzählen und der Vertrag kommt durch :-).
Das Abkommen irgendwie durchmogeln oder durchboxen.

Es wird ja nur noch lächerlich. Was für ein Affentheater.

Brexit

Die Briten treten aus der EU aus und gut ist. Das ganze rumgejammer von allen Seiten ist langsam unerträglich. Abgestimmt und jetzt wird geliefert wie bestellt.

Bin gespannt, wie das gehen soll

Jetzt will May mit Corbyn offensichtlich verhandeln, damit Labour ihrem Austrittsabkommen zustimmt. Ein neues wird es selbst dann in 6 Wochen nicht geben, wenn die EU plötzlich einknickt und doch neu verhandelt.
Das kann ja nur so laufen, dass May verspricht, in der Übergangsphase mit der EU eine Zollunion zu vereinbaren.
Was aber, wenn die Tories so sauer sind, dass May nicht mehr lange PM ist. Sie selbst hat ja ihren Rücktritt ins Gespräch gebracht nach einer Zustimmung zum Abkommen. Ein neuer PM müsste sich an die Vereinbarungen mit Corbyn nicht gebunden fühlen.
Ob das funktionieren kann?
Die EU muss sich sowieso schon die ganze Zeit verbiegen und auf die Wünsche aus London warten. Die restlichen 27 sind sowieso schon erstaunlich geduldig. Die Briten kosten die Fristen wahrlich bis Ultimo aus. Jede Verlängerung der Frist sorgt für eine Verlängerung der Hängepartie ohne einer Lösung erkennbar näher zu kommen.
Wird Zeit, dass wirklich mal Schluss ist.

Kompromiss in der Nachspielzeit?

Th. May will jetzt erst auf J. Corbyn zugehen… das hätte sie vor 2 Jahren tun müssen, um einen gangbaren, im Parlament mehrheitsfähigen Weg zu suchen. Entscheidungen von solcher Tragweite für ein ganzes Land brauchen einen breiten Konsens oder zumindest Kompromiss zwischen den wichtigsten Parteien und gesellschaftlichen Gruppen.

Genau da liegt das Problem: das UK ist in der Brexit-Frage massiv gespalten; viele haben sich in ihre Position hineingesteigert, auch Abgeordnete sind kaum zum Kompromiss bereit.
Ob das jetzt, also in der "Nachspielzeit", noch gelingen kann?

Der größte Fehler wurde 2016 gemacht, als man dem Volk etwas zur Abstimmung vorlegte, was für viele (vor allem solche mit dem Hang zu vermeintlich einfachen Lösungen) verheißungsvoll klang, aber jeder, der für den Brexit gestimmt hat, verstand etwas anderes.
Man hätte niemals ein Referendum ansetzen dürfen, bei dem völlig unklar war, in welcher Form ein „Leave“ umzusetzen ist und welche Politiker dies verantworten würden.

Die Lügengebäude der Brexit-Hardliner

Jacob Rees-Moog bedient mal wieder den bekannten Populismus. Zwar hat eine knappe Mehrheit für den Brexit gestimmt, aber die Konditionen wurde nie festgelegt. Allein diese Tatsache macht die ganze Abstimmung absurd. Nur eine Minderheit der britischen Bevölkerung wünscht sich einen harten Brexit, ebenso das Unterhaus. Wie kann also Jacob Rees-Moog die Behauptung aufstellen, er repräsentiere die Mehrheit der britischen Bevölkerung. Und weil er auch ganz genau weiß, dass dem nicht so ist, wehren sich die Brexit-Hardliner auch gegen ein zweites Referendum. Das ist das Demokratieverständnis der Populisten. Nur die eigene Meinung hat Gewicht.

Puppentheater Windsor

Und da kommt die gut May nach 3 Jahren drauf? Dass man bei einem Großereignis, das Auswirkungen auf das Schicksal des Königsreiches für die nächsten Dekaden hat, auch mal mit der Opposition spricht?

Hat die Frau was an der Birne? Und wieso haben alle sie so werken lassen? Sturköpfig und voll im Tunnel.

Und wieso leistet sich das Königreich eben diese Familie: eine Königsdynastie? Wenn die nichts, aber rein gar nichts unternehmen und noch weniger weiterbringen. Wenn die sehen - als Beobachter von außen - wie betriebsblind die Tante ist.

Sind die nur dafür da, damit Boulevardblätter was zu berichten haben, ihre vielen Seiten irgendwie voll bekommen? Wen so, könnten doch die für die Kosten der Muppet-Dynastie aufkommen.

Gut, dass ist nun mal nicht mein Bier, sondern das der Briten. Aber fragen darf man sich das schon.

Vor allem wenn man sieht, dass es Könige gibt, die gutes für ihr Land und ihr Volk tun. Es weiter entwickeln, vor dem Chaos bewahren. Wie z.B. den Jordanischen König.

Die Br. und Ihre Geschäfte

G.B stellt lieber selber Spielregeln auf, als sich an Spielregeln zu halten.
Ich glaube das der Brexit zb. von der Br. Rüstungsindustrie voran getrieben werden soll, die ganzen Nahost Millardengeschäfte Saudi Ar.) stehen einer gemeinsamen restriktiveren EU Außenpolitik im Weg. Auch die Klima und Umweltpolitik der EU behagt den Br. Geschäftsleuten gar nicht. Und auch die Idee vom Vollkommenden Steuerparadies würden die Remainer zerschlagen.
Ich hoffe das sich die EU nicht erpressen läst und auf ein weiteres Zusammenwachsen und auf eine Sozial-politische Union der Staaten von Europa besteht.

Die einfachste Lösung will wohl keiner. Warum nur?

Wenn man etwas völlig falsch gemacht hat ist es das beste man stoppt und beginnt nochmal von vorne.

Das Brexit Votum hat Bestand. Egal was passiert.

Für alle Beteiligten wäre es das beste Artikel 50 zurück zu ziehen, auch wenn das eigentlich nur zulässig ist, wenn es auch „ernst“ gemeint ist.

Aber ich bin mir sicher das bekommt man hin.

Pro forma nimmt GB an den Wahlen teil, die Abgeordneten verzichten aber freiwillig darauf an Abstimmungen teil zu nehmen oder enthalten sich der Stimme.

Zu spät

Das Ganze empfinde ich als Ablenkungsmanöver. May hätte den Schritt viel eher wagen können, bzw. die Opposition in einer belastbaren Art und Weise in die Verhandlungen einbinden können. Aber das Theater geht weiter. Ich hoffe, das Sie entweder per Art50 oder einer der 27 den Spuk beendet. Ausgang egal.

52 % der Briten wollten raus aus der EU

aber leider hat sich niemand Gedanken darüber gemacht, sich zu einigen,wohin es gehen gehen soll! Nun da es darum geht, zu entscheiden, wo die Briten außerhalb der EU stehen wollen, gibt es Streit und keine Kompromissbereitschaft unter den Brexitbefürwortern. Sie rufen alle Brexit, aber die einen wollen Mays Vertrag, anderen sind die Bindungen an die EU dabei aber noch zu groß, anderen nicht eng genug. Lieber keinen Deal, als Mays Vertrag, oder lieber drin bleiben als No-Deal oder, oder ...
Die Diskussion, wohin es gehen soll, hätte vor dem Referendum statt findne müssen, nur "raus" ist nicht genug!

Kompromiss, Gespräche?

Gab es bisher kein Gespräch? Keine Suche nach Kompromiss?

Es würde mich glatt vom Hocker hauen, wenn die ganze Aktion nicht so schon irre wäre.

Ich warte immer noch auf eine Abstimmung, die verbindlich ist. Bisher gab es KEINE.

Irre. Einfach irre.

@ 14:25 von harry_up

Gute Idee.
Also, neues Referendum:
□Austritt soft
□Austritt hart
□Austritt no Deal
□Remain

Das meist Angekreuzte wird gemacht.

Wie bei uns, die Wahlen ablaufen.
Geschickt!

Corbyn

Corbyn hatte von vorneherein den einzig vertretbaren, vernünftigen Vorschlag, den sich May jetzt anschließt.
Die Zollunion vermeidet die Behinderung des Warenverkehrs, setzt dem ungeregelten Kapitalfluss Grenzen, ermöglicht trotzdem Personenkontrollen an der Grenze zur EU, beinhaltet keine Freizügigkeit des Wohnorts, wie etwa bei einer Binnenmarkt - ähnlichen Vereinbarung.
Inhaltlich ist diese Regelung fast das, was GB unter dem Schlagwort „ Brexit“ erreichen wollte.
Die Tories wären dumm, diesem Vorschlag Corbyns nicht zuzustimmen. Die „Alternative“ wäre der ungeregelte Brexit. Den hätten dann in Gänze die Tories zu verantworten.

Bombardement mit Abkommen

Der Brexitvertrag wird mit Corbyn also noch verschlimmbessert. Das ist der Durchbruch, den man meint.
Selbst wenn es irgendwie doch besser wäre, würden die Abgeordneten nicht zustimmen, weil May Corbyn dazu genommen hat.

Einige Leute hassen ihn so sehr, dass sie sich den verschlimmbesserten Vetrag gar nicht anschauen und sofort mit "Nein" stimmen.

Nach dem ganz grossen Ereignis mit Senfgabe von Corbyn soll wieder zum x ten mal abgestimmt werden.

Frau May beide Hände zusammen mit Corbyn hoch heben. Vielleicht verzählt man sich und es klappt dann.

Harten Brexit zur Volksabstimmung

Stellen. Das wäre die sauberste Lösung angesichts der Tatsache, dass es im Parlament für nichts eine Mehrheit gibt. Der harte Brexit wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit abgelehnt worden. Riskant, aber das Thema GB-Eu wäre ein für alle mal geklärt gewesen.

Aber nun schließt PM May

Aber nun schließt PM May plötzlich die Teilnahme an den EU-Wahlen nicht mehr aus (hat sie bisher mehrfach abgelehnt).
Denkt eigentlich auf der britischen Seite jemals jemand darüber nach, in welche Lage sie damit die EU bringt?
1. War der 29. März das selbstdefinierte Austrittsdatum der Briten - bis kurz vor 12, als um Verlängerung gebeten wurde, aber auf beiden Seiten gefordert: höchstens bis zum 22. Mai. Bis gestern noch hat May daran festgehalten. Die EU hat ca. 1 Drittel der brit. EU-Sitze auf andere Länder verteilt. Die müssten diese zurückgeben, falls eine Verlängerung über den 22. 5. genehmigt würde.
2. Die frustrierten Ultra-Brexiters drohen längst, bei Teilnahme an den EU-Wahlen die übelsten Anti-EU-Kandidaten aufzustellen.

Das muss ein Ende haben; die EU27 kann diese Verlängerung der Ungewissheit den eigenen Ländern nicht mehr zumuten. Keiner weiß, was diese UK-Regierung und das Parlament nächste Woche wollen oder nicht wollen.

Ganz sicher wird Brüssel bei

Ganz sicher wird Brüssel bei der kommenden EU-Wahl auch die Meinung der Europäer zum Thema Brexit und ihrem unprofesionellen Umgang damit bekommen. Brexit heiß Austritt und nicht Verzögerung um jeden Preis. So versteht kein Wähler die EU und hinterfragt diese Institution mit Recht.

a little too late

Schade. Anfang März wäre das ein guter Weg gewesen. Aber so kurz vor Toresschluß auf Biegen und Brechen? Eher unwahrscheinlich dass dann eine Mehrheit zusammenkommt. Der von Mrs. May verhandelte Deal wird sicher keine Zustimmung bekommen, egal mit wem man noch versucht , Kompromisse zu finden. Dann geht es am nächsten Freitag ohne Deal mit hartem Brexit raus...auch gut. Wenn sich gestandene Politiker in 5 Wochen auf nichts einigen können, ist das dann eben so....Mir tut nur das Volk leid, das beim ersten Referendum nur die halbe Wahrheit zu hören bekam...Augen zu und durch.

May sucht den Kompromiss im Brexit-Streit....

Was für neue Manöver ?
Dem Labour-Vorsitzenden Corbyn sitzt die mehrheitlich dem rechten und pro EU- Parteiflügel angehörende Unterhausfraktion im Nacken.
Und die EU kann sich bei einem angenommenen "Deal"freuen-über weitere Beitragszahlungen in den Haushalt durch Großbritannien.

EU Wahlen

Da kann man sich nur anschliessen. Die Politiker wissen nur was sie nicht wollen. Irgend jemand muss den Stecker ziehen... EU Wahlen, neue Wahlen in UK oder Referendum...alles nicht bequem , aber bitte, bitte, eine ENTSCHEIDUNG....

14:25 von harry_up

"Gute Meldung?

Ja, ich finde, das ist sie.
Die Mehrheit der britischen Wähler hat sich für den Brexit ausgesprochen.
Niemand wurde gefragt, wie hart oder weich er's gern hätte, das kam erst nach dem Referendum auf's Tapet."

Das Problem des Mehrheitsprinzips stösst hier schon arg an seine Grenzen. 52 Prozent ist nicht gerade eine deutliche Mehrheit. Sie ist eher ein Ausdruck der Gespaltenheit. Wenn man dann noch bedenkt, dass von den 52 % mit Sicherheit ein großer Teil keinen harten Brexit wollte, sondern weiterhin schon eine enge Anbindung/Partnerschaft mit der EU befürworten würde, dann sind diese zusammen mit den EU-Befürwortern doch wohl eher in der Mehrheit als die Hardliner.

May macht jetzt genau das, was sie schon längst hätte tun sollen. Einen Kompromiss mit der Opposition finden und im Interesse des Landes und nicht der Hardliner die notwendigen Schritte herzuleiten, mit denen am Ende eine Mehrheit im Land leben kann.

May wird es lösen

May kann das Problem lösen und den weichen Brex in die Tat umsetzen. Geben wir ihr eine Chance!

Nach uns die Sintflut

Schön wäre es, aber so vom Baugefühl her würde ich vermuten, nicht in nächster Zeit. es sei denn , die Regierung des UK lässt es laufen und scheidet dann tatsächlich am 12.4. OHNE irgendwas aus...möglich, aber nicht wahrscheinlich (Freut dann nur die 45 Hardliner in Mrs. May's Party, die Wirtschaft sicher nicht...)

Brexit

Ich schreibe es zum wiederholtem mal: Auch die EU ist mitschuldig an dem Affentheater, da man bei Eintritt aller EU Länder schon im Vertrag fest halten hätte müssen, was einem bei Austritt blüht, dann gäbe es auch nichts zu verhandeln.

Kompromiss

Ich fänd's gut, wenn Corbyn und seine linientreue Linken von pauschaler Ablehnung auf Kompromiss umschalten würden. Dann kann der Brex doch noch gelingen.

Hätte wäre wenn... Das alles

Hätte wäre wenn... Das alles bringt jetzt nichts. May fühlt sich dem Referendum verpflichtet, das aus bekannten Gründen (Camerons politisches Überleben) so stümperhaft angelegt war, das man damit keine politisch operativen Lösungen hinbekommt. Was soll denn "Brexit means Brexit" heißen? Ungeordneter harter Brexit: keine Mehrheit; geregelter "weicher" Brexit; keine Mehrheit; Zollunion beibehalte: keine Mehrheit. Na toll! Da haben Cameron, Johnson, Faage und Co den Insulanern ein Ei ins Nest gelegt, dass nicht zu bebrüten war. Also braucht es jetzt politisch verantwortliche Strategien; die Opposition mit einzubeziehen ist eine davon. Den Brexit, der derzeit für keine reale Option eine Mehrheit bekommt, erneut zu verschieben, ist eine andere - und vor allen Dingen ist das nicht nur "demokratisch" zu nennen, sondern demokratisch geboten, wenn keine andere Lösung eine Mehrheit bekommt. Oder ist das etwa für manche Demokratie, nur zu wiederholen, wir wollen raus, aber keinen Weg zuzulassen?

Raus zum 12. April

Ohne Abkommen raus und dann mit der EU über die Zollunion verhandeln, das ist, was die größte Zustimmung bekommen hat. Das bedeutet: raus zum 12. April. Und was danach kommt, ob die EU sich auf eine Zollunion einlässt oder nicht, steht in den Sternen. Darüber kann man verhandeln, wenn der Brexit vollzogen ist und alle Abkommen eh neu ausgehandelt werden müssen.

@ Kokolores

Die frustrierten Ultra-Brexiters drohen längst, bei Teilnahme an den EU-Wahlen die übelsten Anti-EU-Kandidaten aufzustellen.

Die sind doch längst im Parlament - Ukip, AfD usw. Das kann uns nicht mehr schrecken.

Jetzt kommt es also nur noch.....

....auf die 26 EU-Chefs an, ob sie der Verlängerung zustimmen. Einer von Ihnen, Oesterreichs Kurz, scheint inzwischen begriffen zunahmen, wie der Hase läuft und ist dagegen. Wollen sie wirklich Typen vom Schlage Farage nochmals im EU-Parlament haben? Reine Brunnenvergifter, die nur eines im Sinn haben, nämlich der EU zu schaden? Diese Frage müssen die Regierungschefs beantworten, hoffentlich im Sinn von Herrn Kurz: nein.
Also endlich dieses Schmierentheater beendigen und raus, aber subito!

Ich wüßte nicht, ...

... welchem Vorteil das Vereinigte Königreich von einer Zollunion haben sollte.

Dann bleibt man besser Mitglied im Club und bestimmt über den weiteren Weg mit.

...etwas das sie hätte aller

...etwas das sie hätte aller spätestens nach dem Verlust ihrer Mehrheit hätte machen müssen.

@ Bernd Kevesligeti

Dem Labour-Vorsitzenden Corbyn sitzt die mehrheitlich dem rechten und pro EU- Parteiflügel angehörende Unterhausfraktion im Nacken.

Meinen Sie die Tories? Warum sollen die Corbyn im Nacken sitzen?

@14.39-GB hat eine sehr antiquierte Demokratie

Hier gilt: the winner takes it all. Ausgleich ist nicht das Thema.

Wäre die demokratische Entwicklung in GB zeitgemäß und hätte sich weiter entwickelt, vieles wäre einfacher.

Die USA haben das selbe Problem. Moderne Demokratien haben es da viel einfacher.

... in den letzten Jahren nicht gekommen ist?

Das mal abgesehen davon, dass die sich wieder nicht einig genug sein werden und alles abgeschmettert wird.

15:09 von Democritus

Hat die EU Verlängerung beantragt? Bekommt die EU das Verfahren nicht gebacken? Oder liegt es vielleicht doch am völlig chaotischen und unprofessionellen Verhalten der britischen Regierung und des Unterhauses? EU-Bashing ist hier fehl am Platz!

Die Sturheit der EU ist ganz offensichtlich.

Wenn ein Vertrag zwischen zwei Seiten, hier EU und dort May für GB, zustande kommen soll, dann haben sie sich vorläufig geeinigt im Glauben, May habe eine Vollmacht. Wie man aber sieht, hat sie diese nicht. Da das britische Parlament dem Deal nicht zustimmt, GB nicht als Verhandlungspartner akzeptiert wird, ist doch der Deal geplatzt, d.h. er muß AUFGESCHNÜRT und neu verhandelt werden, damit auch GB dem zustimmen kann. Ist doch das Logischste auf der Welt bei Verträgen zwischen zwei Parteien.
Da die EU sich aber weigert, neu zu verhandeln, kann sich May und GB noch so anstrengen, da die EU nicht kompromißfähig ist.
Nicht GB hat die Karre in den Dreck gefahren, sondern die starrsinnige EU, die nicht zur Überarbeitung des Vertrages bereit ist.
Die EU ist geschäftsmäßig Absurdistan, und GB sollte die Verhandlungen abbrechen und logisch den No-Deal vollziehen, denn die EU ist dabei, GB zu erpressen.

Kompromiss mit Corbyn?

Die Mitglieder der Labour-Party sind deutlich überwiegend pro EU und contra Brexit eingestellt. Im Parteiprogramm steht die europaweite Arbeitnehmer-Freizügigkeit drin. Auch die Unterhaus-Fraktion ist gegen den von Rechtspopulisten gepushten Brexit.

Da kann Corbyn eigentlich gar nicht als Steigbügelhalter für May auftreten, um den Brexit mit "Deal" doch noch über die Bühne zu bringen.

Der eine Teil der Brexitteers und der andere Teil

Ein Teil will raus aus der EU weil sie denken die EU wäre zu Markt radikal. Ein anderer Teil will raus weil sie denken die EU wäre zu Planwirtschaftlich.

Allein daran sieht man das Problem.

Das Selbe ist eben oft nicht das Gleiche.

@andererseits 15.19

Heute mal direkt in zurückhaltendem Tonfall. Es scheint, als wären Sie in der aktuellen Realität angekommen. Ja, vielleicht ergibt sich ein gangbarer Weg, wenn parteipolitische und machtpolitische Spielchen beendet werden. Aber ein weiterer Aufschub ist nicht sinnvoll. Nach so langer Zeit hätte man lange eine überparteiliche Lösung finden können.

@Voyager2014

"EU Wahlen, neue Wahlen in UK oder Referendum...alles nicht bequem , aber bitte, bitte, eine ENTSCHEIDUNG...."

May kann nicht mehr in Alternativen ausweichen. Eine Verlängerung kommt nicht in Frage. Kurz hat das schon angekündigt. Österreich wird für eine Verlängerung nicht zustimmen und alle 27 Länder müssen das tun.

Es gibt keine Verlängerung mehr nur noch 9 Tage.
Wie kann man denn in 9 Tagen ein Referendum oder Neuwahlen organisieren?

Elitedemokrat hat es oben schon geschrieben.
Es gibt nur 2 Optionen

Brexit oder
Brexit abblasen.

Da bin ich aber mal gespannt wie May Brexit canceln möchte. Sie hat ihren Job mit der Ansage Brexit zu liefern übernommen.
"Brexit is Brexit" selbstbewußt und sicher.
Jetzt doch kein Brexit? Das kann sich selbst May nicht leisten.
Ich glaube die Sache ist klar.
Es wird zu einem No deal Brexit kommen und dann sollte man sich überlegen ob es sich lohnt ohne die Briten überhaupt an der EU festzuhalten.

re von FroleinPutinsPo...

In dem Fall nicht Tories.Gemeint ist die mehrheitlich blairistische Unterhausfraktion von Labour.

entschieden.

Angesichts der Abstimmungsergebnisse im Brit. Unterhaus und der Sechs Millionen Menschen die eine Petition gegen Brexit unterzeichnet haben stelle ich mit die Fragen:

-Waren damals die,sich inzwischen deutlich andeutenden,Folgen eines Brexit wirklich so undenk- völlig unvorhersehbar ?

-Haben die Brexteers möglicherweise darauf spekuliert das die EU, wie damals zu M.Thatchers Zeiten,dem vereinigten Königreich Sonderkonditionen für die Zeit NACH einem Brexit einräumt ?

-Kann es sein das jetzt vielen die Sprichwörtliche "Muffe auf Grundeis geht" nachdem feststeht das die EU keine Sonderkonditionen mehr, wie zu Zeiten der eisernen Lady
Zeiten einräumt und deshalb sich abzeichnet das ein Brexit doch nicht so gut werden wir wie vorab versprochen?
Das sich eher eine Zeit des Chaos für die brit. Wirtschaft immer deutlicher abzeichnet.
*Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Mitgliedschaftsreferendum_im_Vereinigten_K%C3%B6nigreich_2016

@ Democritus

Ganz sicher wird Brüssel bei der kommenden EU-Wahl auch die Meinung der Europäer zum Thema Brexit und ihrem unprofesionellen Umgang damit bekommen.

Die anderen 27 Staaten der EU sind sich einig und Brüssel geht mit dem Brexit durchaus vernünftig und professionell um.

Bei einer Europawahl können Sie auf dem Wahlschein zwar prinzipiell Meinungen kundtun, dann ist er aber ungültig. Korrekt wäre es, eine Liste anzukreuzen.

Volkes Wille!!!

Der Brexit.....ein Paradebeispiel dafür, daß es eigentlich egal ist, was das Volk entschieden hat...am Ende dreht man es so wie die da oben es wollen. So war es schon immer und wird immer so bleiben.

@Erlebnis-Europa - Ich wüßte nicht,welche Vorteil der Zollunion

Der Knackpunkt Irland/Nordirland bleibt bestehen :-) Auch das Waren von Drittstaaten welche nicht in GB produziert wurden, versteuert werden müssen.
London würde nur von der EU in die Efta zurückkehren,darf nicht mehr mitbestimmen und Beiträge z.B Norwegen 75€ pro Kopf bezahlen. Man muß weiterhin alle EU-Normen Garantien & Handelsregeln einhalten.

Also, ich muss echt zugeben,

Also, ich muss echt zugeben, das Unterhaltungsprogramm diese Tage ist einfach absolute Spitze, die Briten geben der Peinlichkeit, Farce und Inkompetenz eine ganz neue Dimension. Man denkt jeden Tag das der Gipfel dieser Dimension erreicht wäre, nein- man wird des Besseren belehrt. Die Sache mit der EU und dem Brexit ist wohl etwa so, wie die mit dem Roach Motel™, man kann zwar auschecken aber man kann es nie verlassen. Na mal sehen ob die -Brexit-Verschiebung- dann 3 Monate oder 3 Jahre wird, also dann eben gar nicht mehr ge-Brexit wird. Das dürfte Herrn Junker und den Globalisten recht sein glaube ich. Ein Problem sehe ich jedoch, wie schafft man es den Brexit zu verhindern so das es dabei nach -Demokratie- aussieht ?

@ Bernd Kevesligeti

"Blairistisch"? Was soll das sein?
Die Mitglieder der Labour-Party sind ganz überwiegend pro Europa und pro EU eingestellt. Die Unterhausfraktion ist nicht "rechter" als die Basis, die sie trägt.

Hauptsache ...

... Brexit!

Wie auch immer:
Am Ende muss der EU Austritt des UK herauskommen. So hat das britische Volk abgestimmt und so haben die Abgeordneten entschieden.

Superschlau 11:21 - Bitte den maximalen Brexit

Bitte, liebe Engländer, geht mit Anstand und reisst das Lügengebäude eu ein.

Die paar Bonis welche manager und aktienbesitzer weniger erhalten, wie sie schreiben, sind ja nicht so schlimm,außer für die vielen Briten welche ihre Rente daraus beziehen !

Sie haben Recht, das Lügengebäude der Rechtspopulisten ist eingestürzt.

@ M. Nordheim

Abgesehen davon, dass bei einem Referendum nur über EINE Frage mit ja oder nein abgestimmt werden kann ...

... wie hoch sehen Sie die Wahrscheinlichleit, dass eine der 4 Möglichkeiten, die vielleicht mit NUR 26 % die Mehrheit erhalten würde, von den Unterlegenen akzeptiert würde?

Die Verlierer schreien ja schon bei einer absoluten Mehrheit von 52 % Zeter und Mordio.

Und bei 26 % wäre alles gut?

Im Leben nicht!

..und Herr Juncker ist schon

..und Herr Juncker ist schon wieder für Verschiebung auf den 22. Mai! Hoffe Herr Kurz aus Österreich hält Wort.

@ Zöpfchen

Nach dem Debakel der EU Protagonisten Juncker und Tusk...

... würden die Briten heute mit einer satten Mehrheit für einen harten Brexit stimmen.

Hauptsache raus!

neuer Vertrag

Es gibt doch einen Vertrag EU - GB, in über 2 Jahren ausverhandelt.
Der kann doch nicht durch eine Vereinbarung von May und Corbyn einfach so geändert werden, auch wenn er für alle besser sein sollte als der vorliegende.
Also muss es neue Verhandlungen geben, und das ist ja wohl in 2 Monaten nicht zu machen.

Was ist der Volkes Wille?

Auch in Deutschland muss sich das Volk damit begnügen binäre Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen dessen Fragestellung kaum komplexer ist, als die Frage an ein Kleinkind ob es lieber Erdbeer- oder Schokoeis möchte.

Die Briten haben für einen Austritt gestimmt, aber ohne das klar war, unter welchen Bedingungen und aus welchen konkreten Verträgen. Hinzu kommt, das die Meinungen massiv medial manipuliert worden sind.

Wir brauchen Volksentscheide die mehr als zwei Optionen und komplexer ausdifferenzierte Optionen zulassen. Wir brauchen auch mehrstufige Volksentscheide um auf Entwicklungen eingehen zu können.

Volksentscheide wie sie in Deutschland und GB nur möglich sind, sind einfach keine guten Werkzeuge. Die Schweizer Variante ist in jedem Fall die bessere Variante aber leider inkompatibel mit unserem politischen System.

Vorsicht Mr Corbyn!

Vorsicht Mr Corbyn! Die Verhandlungen sollen Mays Druckmittel in ihrer eigenen Fraktion sein, damit diese ihrem Deal zustimmen, oder aber Labour soll bei einem Scheitern die Rolle des Schwarzen Peter übernehmen.

@ Hackonya2, um 15:18

Es wurde aber auch wiederholt darauf hingewiesen, dass das nicht geht, weil für jedes Land andere Voraussetzungen gegeben sind.
Beispiel: Fischerei, mit der ist ein Haufen spezieller Abkommen und Gesetze verbunden, sie wird von reinen Bundesländern aber nicht betrieben. Dort gibt's dafür andere spezielle Gegebenheiten, die sich auch noch im Laufe der Zeit ändern und daher auch noch ständig gesetzlich angepasst und neu geregelt werden müssen.

So einfach ist das eben doch nicht.

re joes daily world

"Und wieso leistet sich das Königreich eben diese Familie: eine Königsdynastie? Wenn die nichts, aber rein gar nichts unternehmen und noch weniger weiterbringen.
...
Gut, dass ist nun mal nicht mein Bier, sondern das der Briten. Aber fragen darf man sich das schon."

Darf man schon - allerdings mit der Einschränkung, dass es eine sehr törichte Frage ist, warum die Queen sich an die Verfassunghält.

Man könnte sich das eigentlich leicht selbst beantworten.

@ 15:44 deutlich

Meine Position hat sich nicht geändert. Wenn Sie meine Kommentare gelesen haben, erkennen Sie: Ich bleibe dabei, dass dieses Brexit-Referendum aus niederen Motiven von Cameron angesetzt wurde, von populistischen nationalistischen Leuten um Johnson und Farage gekapert wurde und mit horrenden Lügengeschichten und falschen Zahlen manipuliert wurde. Das Ergebnis von 51,8% zu 48,2% bei einer Wahlbeteiligung von 72,2% ist bei einer Frage von solcher Tragweite alles andere als verbindlich , zumal das Referendum rechtlich eh keine bindende Wirkung hat. Und persönlich bleibe ich dabei, dass ein vollzogenener Brexit sowohl für die britische Bvölkerung wie für die EU vor allen Dingen Schaden anrichtet, aber die EU es besser verkraften wird als GB. Das alles habe ich auch in den vergangenen Wochen in sachlich zurückhaltendem Tonfall angeführt.

Gesteuerter Brexit

Die Argumentation einiger Kommentatoren gegen ein zweites Referendum ist genau so zweifelhaft wie der Brexit selbst. Der Brexit Initiator - Nigel Farage - konnte sein Ansinnen nur mit der Unterstützung von "Cambridge Analitica" verwirklichen.
Unterstüzende Schlüsselpersonen: Stephen Bannon, Alexander Nix, Robert Mercer, Rebekah Mercer. Nach den ersten Brexit Anläufen stimmte Opportunist Johnson in den unrühmlichen Choral mit ein.
Weitere Unterstützung wurde von folgenden Personen geleistet: Arron Banks und Alexander Vladimir Yakovenko, Russischer Botschafter in London, der mit Putin überhaupt nichts zu tun hat. Ein Klima des Misstrauens und übertriebener Ängste wurden geschürt um dem Referendum nur einen möglichen Ausgang zu gewähren.
Das ist gelebte Demografie nicht Demokratie. Nicht zu vergessen, das Referendum war eine Meinungsumfrage und kein gültiger Beschluss. Frau Mayday plant nun eine vierte Vorlage beim Unterhaus. Das rechtfertigt auf jeden Fall ein widerholtes Referendum.

re von Titti von Rundstedt

Sie haben recht,was die Unterhausfraktion von Labour angeht:Sie ist pro EU eingestellt,Linke sind da in der Minderheit.Anders als an der Parteibasis.
Und an Tony Blair können Sie sich doch bestimmt erinnern.Der mit der zweimaligen Kriegsbeteiligung.

15:58 von zimbomajor

«Volkes Wille!!!
Der Brexit.....ein Paradebeispiel dafür, daß es eigentlich egal ist, was das Volk entschieden hat...am Ende dreht man es so wie die da oben es wollen. So war es schon immer und wird immer so bleiben.»

Was hat das Volk denn über die Modalitäten entschieden, nach denen GB aus der EU austreten soll?

Richtig - gar nix hat es dazu entschieden.
Weil es dazu erstens nie befragt wurde.

Und zweitens, weil die Entscheidung um die Details viel zu komplex und differenziert ist, als dass man sie in einer derart plump-banalen Fragestellung wie "YES" or "NO" erfassen könnte.

Ja - sehr wohl "ein Paradebeispiel, der Brexit".
Ein Paradebeispiel für dämlich vorbereitete Volksbefragungen ohne Sinn und Verstand …

@ 15:44 deutlich - Nachtrag

Wie sieht denn Ihrer Meinung nach eine überparteiliche Lösung aus, die man "nach so langer Zeit hätte finden können"? Meine setzt am Tag 1 nach dem Referendum an: Als Johnson zugab, dass die Zahlen (z.b. welche Summe angeblich täglich von der Insel nach Brüssel flösse) gefakt waren, hätte eine parteiübergreifende Mehrheit dem Referendum-Fake-Spuk schon damals ein Ende bereiten sollen, ein vernünftige solide Bürger*innenbefragung vorbereiten sollen und dann demokratisch verantwortlich einen Prozess gestalten können. Das sehen übrigens viele Menschen in GB und der EU ähnlich.

Und wieder in die Brexit Verlängerung...

Ist wie beim Fussballspiel nun gehts wieder in die
Brexit Verlängerung.
Spannend, es wird Spannend, wir sind alle gespannt was nun kommt und dann sind wir alle wieder gespannnnnnttt....gespanntntntntt....gespannnttnttntntn...

@ 16:00 Goldenmichel

Interessanterweise habe ich genau die umgekehrte Frage: Wie schafft man es, den Brexit (51,8 zu 48,2 bei 72,2% Wahlbeteiligung beim Referendum) durchzusetzen, so dass es dabei nach Demokratie aussieht: harter Brexit - keine Mehrheit; weicher Brexit - keine Mehrheit; Zollunion - keine Mehrheit; andere Varianten - keine Mehrheit. Und zur demokratischen Ordnung in GB gehört, dass ein Referendum nicht bindend ist, wohl aber Regierung und Parlament verantwortete Politik machen müssen. Was Cameron, Johnson, Farage und Co da angezettelt haben, scheint eher ein Spaltpilz der britischen Gesellschaft wie der britischen Demokratie zu sein.

Das Problem der Briten

Das Problem der Briten ist vermutlich, dass es auch in der Bevölkerung keine Mehrheit für irgendetwas gibt. Für den EU-Verbleib nicht (insofern ist die Forderung nach erneutem Plebiszit wenig hilfreich @Libero_07). Aber für irgendeine bestimmte Form des EU-Austritts gibt es eben auch keine Mehrheit. Man ist sich lediglich mehrheitlich einig, dass man irgendwie raus will - aber danach gibt es nur Minderheitenmeinungen (harter Brexit, Zollunion uws.). Das hat sich auch in den Abstimmungen des Parlaments gezeigt und dürfte auch die Volksmeinung widerspiegeln.

Zustimmen kann ich aber dem Vorschlag, ein 2. Referendum mit mehreren Vorschlägen zu unterbreiten (also nicht nur einen Vorschlag mit ja/nein). Der Vorschlag, der dann die relative Mehrheit erhält, wird dann als Lösung akzeptiert.

@ 16:20 Unrumpf

Zu ergänzen hätte ich: Wir brauchen die Erkenntnis, dass komplexe Sachverhalte vielleicht auch nicht für ein Referendum taugen; unter anderem deshalb ist die parlamentarische Demokratie mit regelmäßigen Wahlen nicht die schlechteste Form der demokratischen Gestaltung, denn Politik treiben heißt per definitionem auch immer, Kompromisse auszuhandeln. Das geht bei reinen "ja-nein"-Fragestellungen naturgemäß nicht.

16:32 von Bernd Kevesligeti

wenn ich ergänzen darf. er war auch der freund und das vorbild von Dr. Schröder dem allerletzen kanzler der SPD, sowie der medien hierzulande

Populismus ist halt immer doof

Vielleicht hätte die von Rees-Mogg zitierte Mehrheit der Abgeordneten mal vor der Volksabstimmung klar sagen sollen, dass die populistische Stimmungsmache gegen die EU von Seiten der Brexiteers und einiger Medien in Privateigentum falsch war? Und dann noch ein paar verständliche Argumente liefern können, warum die EU insgesamt gut für GB ist?
Ach nein, damit verliert man ja Wahlen gegen die Lautsprecher a la Boris Johnson und der UKIP, die allerdings in der Frage der Folgen des Brexit alle konsequent "faraged" haben.
Lieber haben sich so manche aus rein taktiscehn Gründen auf die Seite der Brexiteers geschlagen.

Nach dem Referendum, dessen Ergebnis dann doch überraschend für manche war, kam dann die Unfähigkeit, damit sinnvoll umzugehen. Da waren wenigstens alle gleich.

15:35 von paule2

"GB sollte die Verhandlungen abbrechen und logisch den No-Deal vollziehen"
Wen das alles so logisch ist, warum machen es dann die Briten nicht? Vielleicht ist es doch nicht so logisch, wie Sie meinen. Im Übrigen, die EU verhandelte mit der Regierung des UK, nicht mit dem Parlament, wie üblich international. Wenn die britische PM May sich nicht vorher darum kümmert, ob der von ihr ausgehandelte Vertrag im Unterhaus Zustimmung findet, ist das nicht die Schuld der EU! Aber Hauptsache EU-Bashing...

Kasperletheater

Habe mich lange nicht so amüsiert.
Herr Juncker, der arme Präsident mit Ischias, wäre mit einer Verlängerung einvertanden :-).

Mittlerweile wäre es wirklich schade, wenn dieses lustige Stück so schnell ausgeht. Vielleicht könnten wir noch interessantere parliamanterische Ereignisse erleben bei ORDERRRRR Unterhaus von Herrn Bercow.

Ausserdem ist der Guinnessrekord für den längsten parliamentarischen Unsinn mit 10 Abstimmungen ohne Ergebnis noch nicht gebrochen.
Ich glaube Frau May bleibt hartnäckig noch dran, um es zumindest zu versuchen.

@andererseits 16.25

nun, die Horrorgeschichten gibt es von allen Seiten. Ich wundere mich immer, wie viele Foristen, die völlig blank von wirtschaftlichem Sachverstand geschweige denn einem VWL-Studium sind, hier Thesen zur wirtschaftlichen Auswirkung nachplappern. Bei den vielen Unbekannten dürfte das sogar guten Volkswirten schwer fallen, weil es zu viele Annahmen voraussetzt. Und wer hat schon die Rechnerleistung, die ganzen Modelle durchzurechnen?

Zur überparteilichen Zusammenarbeit: die Optionen liegen schon lange auf dem Tisch. Vielleicht ergibt sich eine Mehrheit für den Deal in letzter Sekunde. Wenn auch nicht alle glücklich wären, aber wer kennt das nicht- das kleinere Übel?

Kompromiss im Brexit Streit...

Am 10. April findet der EU-Sondergipfel statt. Dann will May eine kurze Verlängerung beantragen ...
###
Um noch weiter abzustimmen welcher Brexit für GB an günstigsten ist und von der EU vielleicht noch mehr Zugeständnisse zu erhalten? Seit GB in der EU ist gab es schon immer Extrawürste für die Briten! Beitragzahlungen, Schengen, Fiskalpakt, Währung und und und.
Ihr habt abgestimmt mit euren Referendum. Die Mehrheit will raus aus der EU...
Hoffendlich wird euch die Entscheidung auf den Sondergipfel am 10.April von der EU endlich abgenommen...

16:32 von schabernack

Zitat"Und zweitens, weil die Entscheidung um die Details viel zu komplex und differenziert ist, als dass man sie in einer derart plump-banalen Fragestellung wie "YES" or "NO" erfassen könnte."

Ja - sehr wohl "ein Paradebeispiel, der Brexit".
Ein Paradebeispiel für dämlich vorbereitete Volksbefragungen ohne Sinn und Verstand …
Stellen Sie sich vor das Brexit Votum war ein Wahlgeschenk Camerons, ein Politiker der in Ihren Augen viel kompetenter ist als sein Volk.
Nun ja mit den Brexit hat er sich in die Nesseln gesetzt.
Aber ich gebe Ihnen auch Recht, das Volk wurde dazu benutzt um endlich diese Geschäftsschädigenden Vorschriften aus Brüssel abzuschütteln.
Den es gibt natürlich auch Profiteure des Brexit. Aber schließlich sind die Details viel zu komplex und differenziert, als das ich Sie in einer derart plump-banalen Fragestellung wie "YES" or "NO" erklären könnte."

fünf nach zwölf

Die richtige Reihenfolge wäre natürlich gewesen, dass sich zuerst die grossen Parteien, also Tories und Labour, in Grossbritannien einigen, dann auf dieser Grundlage mit der EU verhandelt wird. Die monumentale Arroganz der Tories im allgemeinen und von May im besonderen hat das verhindert. Nun scheint es May endlich eingesehen zu haben, um fünf nach zwölf.

Ob es noch einen vernünftigen Ausweg aus dieser völlig verfahrenen Situation gibt, ist fraglich. Wenn nicht, kommt eben der Ausstieg ohne Vertrag. Das würde ja nicht heissen, dass man nicht trotzdem sofort die Gespräche wieder aufnehmen würde, um schliesslich doch wieder zu einem gedeihlichen Verhältnis zu finden.

um 17:01 von Lenyat

Populismus ist halt immer doof
---------
Und ihre Polemik wohlfeil.
Wenn Sie demokratische Prozesse als populistisch empfinden, schauen Sie mal nach Österreich.
Diese "Populisten" schaffen das, was Merkel und Co. nicht schaffen.
Den US-Digitalkonzernen Steuern abzuverlangen.
Und nicht zum ersten Mal liegt Österreich vorn.

Imagine...

Man stelle sich vor, die Briten schaffen tatsächlich den harten Brexit ... gegen alles Festlands-Störfeuer aus Brüssel und systemisch involvierter Medien... und wären dann raus aus dem Hauen und Stechen in der EU und diesem unwürdigen wirtschaftlichen und vor allem politischen Pfründenkrieg...
_
Der Song von John Lennon = "IMAGINE" bekäme dann eine zusätzliche Bedeutung ... weil wohl immer Leuten dämmert, daß die heutige EU eben kein Friedensprojekt ist, sondern ein - auch knallhart politisch benutztes - von Wirtschaftsinteressen diktiertes Bereicherungsprojekt für internationale Finanzeliten ist, denen das soziale Wohlergehen aller EU-Bürger vermutlich "sonstwo" vorbei geht...
_
Ich bin zu klein um zu ermessen, ob die Briten dies erkannt haben und deshalb die Reißleine ziehen wollen. Meine verbliebenen grauen Zellen signalisieren mir aber: Daumen hoch.!!
_
Die EU hatte ihre Chance - anläßlich des Brexit selbst Reformen einzuleiten. Das hat sie selbstherrlich unterlassen... na dann..!

Rees-Moog auf die Schulbank

Mathematik ist nicht die Stärke der Populisten. 52 Prozent der Briten hätten aber für den Brexit gestimmt, so Rees-Moog. No, Sir. 51,9% der am Referendum Teilnehmenden haben für den Brexit gestimmt. Das sind 37,4 Prozent der Wahlberechtigten und weniger als ein Drittel aller Briten.

Klar, kann man sagen, wer nicht mitgestimmt hat ist selber Schuld. Das ändert nichts an der Falschheit der Aussage, dass mehr als die Hälfte der Briten für den Brexit gestimmt hätten.

Fraktionsübergreifenf ist gut

Die Tories tun ja so, als hätten sie 52% der Bevölkerung gepachtet und Labour, Liberale, SCNP & Grüne dürften den Rest unter sich aufteilen. May hat den schweren Fehler begangen, bei einem solchen weitreichenden Schritt wie den Brexit nicht den parteiübergreifenden Konsens zu suchen. Sonst könnte ja bei jeder neuen Wahl wieder ein EU-Beitritt bewahlkämpft werden und wäre ein ewiges Dauerthema. Aber parteiübergreifenden Konsens kennt das durch Direktwahlen geprägte England ja nicht, ist es nicht gewohnt, Koalitionen zu schließen (die jetzige Koalition ist elne Ausnahme).

Zurück zu den Tories und den 52% Brexiteers: unter denen sind auch zahlreiche Anhänger von Labour (v.a. in den einst reichen und jetzt pleite gegangenen Industriestädten) und sicher auch ein paar Grüne, Liberale und SCNP-Anhänger. Es tut also United Kingdom im Interesse des Landes nur gut, eine parteiübergreifende Lösung zu suchen - sonst fliegt GB auseinander (z.B. Austritt Schottlands aus United Kingdom).

@15:02 von zöpfchen

>> Harten Brexit zur Volksabstimmung stellen. Das wäre die sauberste Lösung angesichts der Tatsache, dass es im Parlament für nichts eine Mehrheit gibt. Der harte Brexit wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit abgelehnt worden. <<
_
Letzteres sagen aber erstmal auch nur Sie ... und vermutlich auch nur auf Basis der hiesigen Informationsgrundlagen in öffentlichen Medien... ANMERKUNG: Bitte die Briten nicht für ganz doof halten... Gäbe es dort eine breite bürgerliche Mehrheit zwecks Verbleib in der EU, wären - gerade in GB - die Leute längst massiv auf den Straßen.
_
Die derzeit primär hochgespielte Problematik betrifft nur einen alten und ehedem nur politisch motivierten Religionskonflikt an der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland, der heute politisch längst obsolet ist. Wie sonst sollte auch der Grenzvekehr zwischen den multireligiösen Anrainern DE/FR/IT und der calvinistischen Schweiz seit jeher problemlos funktionieren..? Die meisten Briten sehen das .. und wollen es ebenso.

um 15:18 von Hackonya2

"Ich schreibe es zum wiederholtem mal: Auch die EU ist mitschuldig an dem Affentheater, da man bei Eintritt aller EU Länder schon im Vertrag fest halten hätte müssen, was einem bei Austritt blüht, dann gäbe es auch nichts zu verhandeln."

Und zum wiederholten mal liegen Sie falsch. Es steht alles notwendige in Art. 50. Wenn aber die Engländer (nicht die Briten) sich nicht einigen können wie die zukünftigen Beziehungen zur EU aussehen sollen ist das nicht die Schuld der EU. Vor allem dann nicht wenn die Regierungspartei sich noch nicht mal einigen kann.

@15:18 von Hackonya2

>Ich schreibe es zum wiederholtem mal: Auch die EU ist mitschuldig an dem Affentheater, da man bei Eintritt aller EU Länder schon im Vertrag fest halten hätte müssen, was einem bei Austritt blüht, dann gäbe es auch nichts zu verhandeln.<

Dem kann ich nicht entsprechen. Die EU ist keine Autokratie, die den Mitgliedern das Mitdenken und Entscheiden abnimmt. Alle Mitglieder sind über Art und Inhalt der Verträge im Bilde gewesen oder sollten es zumindest sein. Wenn also einer ausscheren will und weiß, dass dies in den Verträgen nicht explizit beschrieben ist, dann hat dieser Staat alleine schon aus eingener Fürsorge die Pflicht seiner Bevölkerung gegenüber sich ordentlich vorzubereiten.
Aber es ist ja so schön, immer andere schuldig zu sprechen und sich der eigenen Verantwortung zu entziehen.

Inkompetent oder bewusster Lügner

Der Austrittsprozess werde nun in die Hände von Leuten gelegt, die für den Verbleib in der EU gestimmt hätten, kritisiert Brexit-Hardliner Jacob Rees-Moog. 52 Prozent der Briten hätten aber für den Brexit gestimmt.

Hat dieser Jacob Rees-Moog das wirklich soi behauptet ?!
Gut möglich. Dann ist der entweder komplett unfähig, falsch informiert oder schlicht ein Lügner.

Für den Brexit haben ca. 17,4 Millionen Briten gestimmt.

Es gibt in GB ca. 66 Millionen Einwohner.

Das sind ungefähr 26%. Also weit weg von den behaupteten 52%.

Ich tippe übrigens auf bewusster Lügner

Nigel Farage wird PM ...

... und zieht Artikel 50 zurück :)))

Alles ist möglich !

@15:19 von andererseits

Wie Sie richtig sagen, werte Userin ... "Hätte wäre wenn..." führt konstruktiv nicht weiter.
_
Andererseits (sorry...) verharren aber auch Sie auf althergebrachten inzwischen aber überholten politischen Positionen.
_
Festzuhalten wäre doch, daß - auch wenn mit den üblichen politischen "Zweckwahrheiten = Lügen" propagiert, im früheren Referendum - sich eine Mehrheit der Britien für den Austritt aus der EU entschied. Wie tief diese EU-Ablehnung sitzt, ist übrigens auch in anderen EU-Staaten längst erkennbar... aber die Briten haben die Gelegenheit per Referendum beim Schopf gefasst, und allen Frust - weit über politisch oft fragwürdige Unwahrheiten hinaus - in Form eines "NO" dokumentiert.
_
Und wer glaubt, daß die aktuelle EU-Haltung (...Mir san mir...) einen Verbleib in der EU schmackhaft machen könnte..??

@ zimbomajor

Der Brexit.....ein Paradebeispiel dafür, daß es eigentlich egal ist, was das Volk entschieden hat...am Ende dreht man es so wie die da oben es wollen.

"Die da oben" sind vom Volk frei gewählte Abgeordnete.
Das Problem ist, dass zwar 52 Prozent für den Brexit waren. Wie er aber ablaufen soll, darüber hat "das Volk" nichts gesagt. Außerdem gibt es dazu auch im Volk sehr viele verschiedene Meinungen.

17:28 von Zwicke

so isses. die eu hat ja nicht nur die krümmung der banane und die vernichtung der glühlampe beschlossen. das, was ohne medien durchgepeitscht wird, ist viel schlimmer für die bürger Europas

@17:25 von Marc19

>> Diese "Populisten" [Österreich] schaffen das, was Merkel und Co. nicht schaffen.
Den US-Digitalkonzernen Steuern abzuverlangen. Und nicht zum ersten Mal liegt Österreich vorn... <<
_
Alle fünf Daumen hoch..!

@ Elitedemokrat

De Gaulle und Adenauer wollten die Briten nie in der EU (damals EWG) haben! ...

Erstens stimmt das so nicht, weil es arg verkürzt dargestellt ist. Und zweitens müssen wir uns heute nicht den Standpunkt zweier so betagter und konservativer Männer zueigen machen.

@ Bernd Kevesligeti

Dem Labour-Vorsitzenden Corbyn sitzt die mehrheitlich dem rechten und pro EU- Parteiflügel angehörende Unterhausfraktion im Nacken.

Es hat für meine Begriffe sachlich keinen Sinn, die Fraktion als dem rechten Flügel zugehörig einzuordnen. Dann müssten Sie auch die gesamte Basis dort einordnen, denn die haben die Kandidaten aufgestellt.

Die Basis hat auch die Delegierten des Parteitages gewählt und die sind mit überwältigender Mehrheit pro EU.

@ Zwicke 17.28h - also sprach Zarathustra

.............daß die heutige EU eben kein Friedensprojekt ist, sondern ein - auch knallhart politisch benutztes - von Wirtschaftsinteressen diktiertes Bereicherungsprojekt für internationale Finanzeliten ist, denen das soziale Wohlergehen aller EU-Bürger vermutlich "sonstwo" vorbei geht...........

Oha. Man muss vor allem den Ton, der aus diesem Munde kommt, diesen ganz und gar nicht halkyonischen Ton richtig hören, um dem Un-Sinn seiner Weisheit als erbarmungswürdiges Unrecht zu erkennen (in Anlehnung an F.Nietzsche).

re von Karl Napf

Eine richtige Einschätzung.

Vorbild von Dr.Schröder,dem "Reformer" des Arbeitsmarktes.Und da war doch noch was mit Belgrad vor 20 Jahren ?

@ Silverfuxx

Es gibt in GB ca. 66 Millionen Einwohner.
Das sind ungefähr 26%. Also weit weg von den behaupteten 52%.

Ich bin kein Brexit-Fan. Dass der Brexit im Referendum eine Mehrheit hatte, ist aber unstrittig. Die Zahlenspiele mit Menschen, die nicht an der Abstimmung teilgenommen haben oder gar erst in fast 18 Jahren wahlberechtigt werden, nerven nur noch. Das ist kein sachlicher Diskussionsbeitrag.

@ Marc19

Diese "Populisten" [Österreich] schaffen das, was Merkel und Co. nicht schaffen.

Die österreichischen Populisten haben bisher zumindest noch gar nichts geschafft oder geschaffen, Merkel hingegen schon.

@ 18:16 Zwicke

Verehrte User*in Zwicke, was wollen Sie denn nun eigentlich sagen?
Sie sprechen über die angebliche tiefe EU-Ablehnung "auch in anderen EU-Staaten" - an einem Tag, an dem zum Beispiel Umfragewerte veröffentlich werden, dass die breite Mehrheit der deutschen Bevölkerung der EU positiv gegenübersteht.
Und was an meinen Positionen "althergebracht, aber überholt" sein soll, schreiben Sie nicht.
Und "mir san mir" ist eine - mir übrigens nicht verständliche - bayrische Haltung und hat mit der EU nichts zu tun.

@ Zwicke

Und wer glaubt, daß die aktuelle EU-Haltung (...Mir san mir...) einen Verbleib in der EU schmackhaft machen könnte..??

Vielleicht haben Sie ja recht. Dennoch bin ich überzeugt, dass aktuell eine Mehrheit der Briten lieber in der EU bleiben würde als sie zu verlassen.
Mit dazu trägt bei, dass sich die EU offen, fair und sachlich verhält

18:18 von Karl Napf

«die eu hat ja nicht nur die krümmung der banane … beschlossen.»

Die Krümmung der Banane hat die Natur beschlossen, nicht die EU.
Bananen wuchsen niemals "gerade".

Eine Verordnung der EU dazu, wie stark gekrümmt eine Banane sein dürfe / sein solle / sein müsse, gab es nie.

Auch wenn diese Mär wohl die Banane im evolutionären Prozess der Anti-EU-Parolen-Auslese überleben wird …

So traurig das ist...

Habe längere Zeit im UK gelebt (London, Edinburgh. Glasgow), um die britischen Mitmenschen verstehen zu lernen... weit über den Unterschied von Salzbutter und Grapefruitmalelade im Vergleich zum deutschen Frühstücksei hinaus...
_
Deshalb glaube ich auch, die heutige EU-Ablehnung der Briten zu verstehen... als Behauptung ihrer ureigenen - niht nur kulturellen - Eigenständigkeit.
_
Im Gegensatz dazu wurde Deutschland nach 1945 zu einem Mischmasch kultureller Strömungen geformt, um politisch für alles offen zu sein. Daß dabei eine typisch deutsche Identität verlorenging, war so geplant. Allerdings verblieben Urinstinkte, die auch durch fleißigten Linkspopulismus nicht auszumerzen sind.
_
Deshalb bin ich - meinem Lebensweg nach Linksliberaler - auch strikt gegen alle aufgesetzt agierenden Populär-Linken (mit oder ohne Blues), die nur kritisieren, sich aber mit einer Problematik (hier Brexit) nicht wirklich inhaltlich beschäftigen. So traurig das ist...

re von Forengeschwätz

An der Basis von Labour ist man links,nicht blairistisch und in der Regel realistischer gegenüber der EU.
Die Unterhausfraktion steht weiter rechts,guckt auch weiter illusorisch nach "Europa".

15:48 von Mehlwurm .... 51,89% ...

"...EU keine Sonderkonditionen mehr..." abgesehen davon, das man am Geisteszustand von Konservativen immer und jederzeit berechtigte Zweifel hegen darf , könnte man noch immer annehmen, das da eine Rechnung ohne den Wirt gemacht wurde - Trumps Unterbrechung des TTIP Prozesses dürfte den Engländern da einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht haben, denn hätten wir solch ein Abkommen, dürften die meisten Dinge geregelt sein und die englischen Kanzleien würden sich längst goldene Nasen verdienen.

Sorry....

...irgendwie ist irgendwann ENDE.
Irgendwann "isch over!"

@Forengeschwätz

Dass das Referendum eine minimale Mehrheit bekommen hat, weiß ich schon.
Darum ging es aber nicht. Es ging um die Aussage, dass 52% der Briten für den Brexit gestimmt hätten.
Und das ist schlicht falsch. Und übrigens, da Sie das Wort eingebracht haben, unsachlich.

Gerade in Zeiten von `Fake-News´ lasse zumindest ich sowas ungerne unkommentiert stehen. Zu viele Leute glauben solche Lügen nämlich (siehe Brexit) und argumentieren dann mit "das Volk" oder "die Mehrheit".
Stimmt nicht und stimmt nicht, egal wie man es betrachtet.

Ich weiß, Fakten und Wahrheiten nerven und ärgern gewisse Leute. Für mich ist das aber sogar der Hauptgrund dafür, sie gelegentlich zu bringen :)

re zwicke

"Und wer glaubt, daß die aktuelle EU-Haltung (...Mir san mir...) einen Verbleib in der EU schmackhaft machen könnte..??"

Und wer glaubt, dass die Briten nicht merken, in welchem Parlament und von welcher Regierung der Brexit nicht hingekriegt wird, der merkt auch sonst nichts mehr.

Der Hälfte der Briten muss man es auch gar nicht "schmackhaft machen". Die wollen sowieso nich traus.

17:15 von Theo Hundert.neu / @schabernack, 16:32

«Stellen Sie sich vor das Brexit Votum war ein Wahlgeschenk Camerons, ein Politiker der in Ihren Augen viel kompetenter ist als sein Volk.»

Ich frage mich, wie Sie auf den abwegigen Weg geraten, ich sähe Mr. Cameron als "kompetenter" an, als es die britische Bevölkerung sei?

Das, was ich schrieb, kann Sie nie und nimmer auf diesen Weg geführt haben …

«Denn es gibt natürlich auch Profiteure des Brexit.»

Ja - die wird es ganz sicher geben.
Aber die Merheit der Bevölkerung in GB wird es ebenso sicher nicht sein …

Was hatten sie denn gedacht?

Viele Meinungen gehen davon aus, dass ein No-deal nicht vom Wähler gewünscht gewesen wäre. Ja was soll “Leave” denn bitte sonst bedeuten? “Leave means leave” war die Devise, da dürfte es jedem klar sein, dass No-deal die Basis-Bedingungen sind. Alles Weitere sind nur Optionen, wie man die Konsequenzen abfedern kann. Es soll mir keiner sagen, dass der Wähler nicht wusste, was er wollte, als er schrie: Osteuropäer raus, keine Bevormundung durch (deutsche) Tyrannen, Unabhängigkeit beim Verhandeln von “great” Deals, blauem Pass, usw.

Warum die EU, die als schäuseligste Institution weltweit, die den Briten die Krümmung von Bananen vorschreibt, noch bereit ist Zugeständnisse zu machen, ist mir schleierhaft. Wir sollten keine weitere Zeit mit UK verlieren, wir haben Wichtigeres zu tun.

Ich liebe das Land und Leute und verbringe privat viel Zeit in UK, nur die “Remainers” tun mir leid. Aber es liegt an diesen für ihr Land zu kämpfen und die Populisten in die Schranken zu weisen.

Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

um Ihre Kommentare zum Thema „Brexit“ besser bündeln zu können, haben wir uns entschieden, die Kommentarfunktion in diesem Artikel zu schließen.

Gern können Sie das Thema hier weiter diskutieren: https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-may-corbyn-105.html

Viele Grüße
Die Moderation

@18:47 von andererseits

>> Ochjeh... ich will und wollte Sie doch in Ihren politischen Intellekt nicht beleidigen... Aber, daß Sie mich angeblich nicht verstanden haben, stimmt mich nachdenklich... zumal ich Sie für politisch informiert halte... Insofern dürfte Ihnen also die "tiefe" Ablehnung der EU innerhalb der EU-Staaten nicht entgangen sein. Und dies auch trotz anderweitiger Verlautbarungen der Presse (und offiziell propagierter Umfragewerte). Ihr Festhalten daran halte ich allerdings für überholt gegenüber der bürgerlichen Realitäten... derzeit erst nur anhand der bockigen Briten... Aber - bitte mal die vermutlich schon bzgl. der Wahlbeteiligung und des politischen Ergebnisses desaströsen EU-Wahl abwarten...

Darstellung: