Brexit: EU könnte weitere Garantien geben

02. März 2019 - 06:46 Uhr

Noch immer gibt es keine Lösung im Brexit-Streit. EU-Chefunterhändler Barnier signalisierte den Briten nun Entgegenkommen. Er möchte es ihnen beim sogenannten "Backstop" für Irland leichter machen.

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Kommentare

Das kann doch wohl nicht wahr sein!

Schaffen es die Briten jetzt wirklich doch noch, die EU mal wieder zu einer Sonderbehandlung bzw. einem Entgegenkommen zu überreden?
Das ist das Ende der EU. Dann werden auch alle anderen Staaten sich verabschieden.

Ein Aufschub - wozu?

Die Briten haben für einen Brexit gestimmt, ihre Regierung hat gepokert und verloren. Einerseits heißt es seitens der EU, dass der Vertrag steht. Andererseits wollen die Briten „Rosinen picken“.
Wann hat es endlich ein Ende, dass sich die EU am Nasenring durch die Manege führen lässt?
Was soll sich in einer Verlängerung ändern, was nicht in den vergangenen Verhandlungen zum Bestandteil des Abkommens wurde - ohne es zu ändern?
Ich hoffe, dass in der EU zumindest ein Regierungschef genug Courage hat, um das Trauerspiel zu beenden.

Ich frage mich immer noch

warum die EU "Zugeständnisse" einem Verhandlungspartner geben soll, der sich noch nicht mal ansatzweise in den eigenen Reihen über die Umsetzung des Austritts einig ist?!

Diese "Zeitspielerei" - wo eigentlich gar keine Zeit mehr ist, macht "das Warten auf den Brexit" unerträglich...

Harter Brexit am 29.3. - Visa-Freiheit für Bürger in beide Richtungen - der Rest regelt sich doch anscheinend von alleine.... so "lösungorientiert" es die britische Regierung es in den letzten beiden Jahren angegangen ist...

Nein, bitte nicht.

Die Briten können in Sachen Backstop bis heute nicht sagen, was sie wollen und wie das Ergebnis aussehen könnte. Wir sollten schlicht feststellen, dass es eine für die irische Insel tragbare Lösung - die durch das völlig zerrissene Volk des Vereinigten Königreichs gemeinsam getragen würde - nicht gibt.
Dann jetzt besser endlich ein Ende mit Schrecken und eine nachdrückliche Unterstützung des irischen Volks durch die gesamte EU bei seiner Stabilisierung und seinem wirtschaftlichen Ausbau. Es ist wichtig, dass sich die Iren nicht allein gelassen fühlen und bei ihnen nicht der Eindruck entsteht, sie würden zum Spielball einer hegemonialen Weltpolitik der Engländer - das sind sie über die Jahrhunderte lang genug gewesen.

und da wundert man

sich in Brüssel, warum die rechten immer mehr zulauf erhalten und immer mehr menschen so gar nichts von der EU halten. das darf doch nicht wahr sein, dass die EU jetzt anscheinend vor den EU-flüchtigen Briten in die knie geht. es ist nicht zu glauben!

Dann hätte sich Mays

Dann hätte sich Mays Strategie: "wer zuletzt bremst, hat gewonnen" ja gelohnt.

Ein temporärer Backstop hieß es bisher, sei gar kein Backstop. Und die letzten Jahre der Austrittsverhandlungen zeigen, dass eine vorgegebene Zeitspanne von GB nicht zur Regulierung und Problemlösung wahrgenommen wird, sondern dann gegen Ende der Frist ein unendliches Hickhack einsetzt.

Das bindet in der EU zu viel Zeit, Energie und Geld und schafft weiter Unsicherheit in Brüssel und in den Mitgliedstaaten, die als Nachbar wie Irland oder als Handelspartner betroffen sind.

Zudem muss eine Verlängerung der GB-Austrittsfrist so begrenzt sein, dass die EU-Wahlen nicht betroffen werden.
D. h. es ginge um gut 7 Wochen mehr - und die werden gar nichts bringen, außer weiteren 7 Wochen GB-Zeitpoker und Chaos und Fassungslosigkeit allerorten.

Verzockt

Der "backstop" wurde von May auf Drängen der DUPes von NI auf das ganze UK ausgeweitet.
Jetzt stellen die Engländer fest,dass sie sich bei diesem Spielzug verzockt haben, wollen aber ( in alter englischer Spielertradition- vergl. Thackeray) nicht zu den Konsequenzen stehen.
Ja nicht nachgeben!

@suomolainen, 08:20

Der Titel ist etwas irreführend.

Wenn man den Artikel liest, erfährt man, dass es eben nicht um Garantien geht, sondern schlicht um noch eine Absichtsbekundung, dass der irische Backstop zeitlich begrenzt sein soll. Das ist in etwa so wie mit der deutschen Flüchtlingsobergrenze (nicht verbindlich, aber beabsichtigt).

Solche Gummiparagraphen sind für mich gerade noch akzeptabel.

Was es auf keinen Fall geben darf, ist ein Entgegenkommen bei den "Hard Facts".

Fristverlängerung?

Soweit ich sehe, müsste auch die Fristverlängerung von Europäischen Rat einstimmig beschlossen werden.

Da kann man nur hoffen, dass sich irgendein Land findet, dass nicht bereit ist, diesen Unsinn weiter mitzumachen!

Ein Beispiel

Das Beispiel Brexit zeigt wie Handlungsunfähig unsere Politik geworden ist. Deshalb können keine großen Theman mehr gelöst werden.
So ist ja auch in Deutschland. Nur noch diskutieren anstatt zu Handeln!!!

Vielleicht darf man auch mal

Vielleicht darf man auch mal eine Lanze dafür brechen, dass neue Zugeständnisse durchaus einen Sinn machen könnten und nicht nur den Zorn der Ungeduldigen auf sich ziehen müssen. Es geht bei der Frage des Backstop letztlich auch um das Verhindern neuer Gewalt an der irisch-nordirischen Grenze. Im übrigen: Großbritannien bleibt natürlich weiter an die EU gebunden, sogar bei einem harten Brexit - die Frage ist nur wie. Meine Hoffnung bleibt, dass die Brit*innen sich zu einem Referendum auf der Grundlage der jetzigen Fakten durchringen - das letzte Referendum war einerseits eine reine reflexhafte "das wollen wir nicht"-Abstimmung und andererseits ein Reinfallen zu vieler auf die falschen Zahlen und "alternativen Fakten" der Brexit-Befürworter. Gut, dass Labour das endlich eingesehen hat. Und wer ein neues Referendum ablehnt, hätte auch das letzte Referendum schon ablehnen müssen: schließlich waren die Brit*innen am 5.6.1975 mit 67,2 Prozent mit Zweidrittelmehrheit für einen EU-Beitritt.

Ich glaube ja immer noch,

Ich glaube ja immer noch, dass UK letztendlich in der EU bleibt, weil kein Mensch weiß, wie Austreten geht. Und es sollte endlich ein zweites Referendum abgehalten werden. Dass der irische Teil des UK offenbar das Hauptproblem darstellt, nennt sich glaube ich Treppenwitz der Geschichte.

GB hatte Zeit genug ernsthaft

GB hatte Zeit genug ernsthaft zu verhandeln. Entweder sie nehmen die
Kündigung zurück oder sie gehen! Es ist nicht das
Problem der EU wenn es in Nordirland wieder zu einem Freihheitsampf kommt. Sollen die Britten die Iren eben gehen lassen.
Also bitte keine weiteren Zugeständnisse, keine weiteren Verhandlungen.
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende bzw. Monatelange Verhandlungen mit jemand der/die meint die EU. wird schon irgendwann allem zustimmen was die Britten sich ausgedacht haben.

Ende

Hallo EU,
bitte keine weiteren Kniefälle vor UK, es ist genug.
Die Briten sind Briten und wollen es bleiben, ok.
Also auch keine europäischen Vorrechte mehr für UK.
Macht dieser Komödie endlich ein Ende, es ist schade, aber die Briten wollen es.

Im September 1949 sprach sich

Im September 1949 sprach sich Winston Churchill als einer der ersten für die Einrichtung "Vereinigter Staaten von Europa" aus.
Zehn europäische Staaten unterzeichnen am 5. Mai 1949 den Londoner Zehnmächtepakt und gründen damit den Europarat, die erste supranationale europäische Organisation nach dem Zweiten Weltkrieg, um Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in Europa zu fördern. Zu den Gründungsstaaten gehört Großbritannien: Aus den Erfahrungen des zweiten Weltkrieges heraus gab es noch klare Kriterien, warum die Überwindung reiner Nationstaatlichkeit die einzige Frieden und Sicherheit garantierende Option ist. Und wenn es dafür auch heute Verhandlungen braucht (was denn sonst?), dann bin ich kein Anhänger von "Schluss jetzt, raus" - die Geschichtsvergessenheit der nationalistischen Populisten ist die größte Gefahr für Europa: Da ist "Schluss damit" einerseits angemessen und andererseits dringend geboten.

"Spielzeug", "EU-Club",

"Spielzeug", "EU-Club", "verzockt": Es tauchen hier in den Kommentaren Begriffe auf, die in ein Spielcasino, aber nicht zu ernsthaften Bemühungen europäischer Kooperration, Friedens- und Bündnispolitik passen. Die "Trumpisierung" politischen Denkens schreitet beängstigend voran.

War es nicht

abzusehen, dass die EU wieder mal in die Knie geht. Da macht die EU vor einem kleinem Land den Bittsteller.
Sollte viel zu den großen Worten, die EU ließe keine weiteren Zugeständnisse zu.
Da sieht man wieder einmal, was man von der EU zu halten hat.
Schade, dass es keinen Euxit gibt.

David Cameron wollte Verbesserungen

in der EU. Aber die EU ist nicht darauf eingegangen. Auch eine Mitschuld von Angela Merkel. Sonst wäre es nie zu dem verhängnisvollen Brexit gekommen! Und heute, hat Herr Junker Schritte dazu unternommen, die EU besser und bürgernäher zu gestalten? Ich glaube nicht. Ich habe immer noch den Eindruck, dass die Mitgliedsländer ihre ehemaligen Abgeordneten aufs Altenteil nach Brüssel schicken, der Apparat unnatürlich aufgebläht ist, viel zu viele Kosten produziert, die künftigen Staatspensionen bald nicht mehr zu stemmen sind, der Apparat sich um Dinge kümmert, die Ländersache sind, u.s.w., u.s.w. Wenn aber so wichtige Länder wie England nicht mehr dabei sind, wie sollen all die notwendigen Dinge angegangen werden. Wir brauchen die EU! Aber sie muss sinnvoll und effizient arbeiten und der EU- Bürger muss sich mit ihr identifizieren können.

@ 09:08 Tschoerg

"Die Briten wollen es"... meinen Sie? Wenn jetzt zum ersten mal reale Szenarien, wirkliche Entwicklungen und Gefahren eines Brexit auf dem Tisch liegen, dann sollte man die Brit*innen befragen, was sie wollen, dann weiß man es. Ansonsten ist "der andere will es ja so" eine bekannte Stufe und Strategie der Konflikteskalation, nachzulesen in vielen Büchern und Dossiers. So tief sollten wir nicht sinken.

Unglaubwürdig

Sollte es doch noch weitere Zugeständnisse für GB geben- man ließ doch immer lautstark verlauten: "Es wird nicht mehr aufgenürt"-
dann hat die EU ihre letzte Glaubwürdigkeit verspielt.

Frieden in Irland

Die Regierung in London tut so als wäre der Friede auf der irischen Insel das Problem der anderen
So viel Unverstand - es ist einfach unglaublich

Extrawürste für die Briten

Extrawürste für die Briten werden kaum durchsetzbar sein, sonst läuft die EU Gefahr, das ihnen der ganze Laden um die Ohren fliegt, aufgrund eines eleganten Austrittsbeispiels.

Es muss endlich Schluss sein

Raus mit den Briten es ist nun 2 Jahre lang verhandelt worden.
KEINE weiteren Zugeständnisse.

Der Austritt von GB geht doch in jedem Fall in Ordnung

So könnte jedes Land problemlos aus der EU austreten. Jedes EU-Land hat irgendwelche Grenzen zu Nachbarländern, und das zu Behandeln, sollte doch mal generell geregelt werden. GB hat nur eine winzige Grenze zu Irland. Und da wird so ein Theater gemacht?
GB und Irland sollten das intern regeln, als Vorbildfunktion für andere Austrittswillige. Dort eine maximal 2-jährige Übergangsfrist zu setzen gibt denen 2 Jahre Zeit zum Regeln. Deshalb muß doch der ganze Brexit nicht verschoben werden!

Schluss mit dem Palaver!

Dass die verbleibenden EU-Mitgliedsstaaten
dieses Gezerre überhaupt mitmachen, haben wir hauptsächlich den Wirtschafts-unternehmen zu verdanken, die natürlich insgeheim alles tun, um ihre Interessen zu wahren. Wenn die EU jetzt nicht bei ihrer bisherigen Meinung bleibt, muss sie sich darauf gefasst machen, dass die Briten noch mehr Zugeständnisse haben wollen. Dies darf nicht sein! Die Briten haben sich entschieden und müssen die Konsequenzen akzeptieren. Wenn die EU jetzt nachgibt, braucht sie sich nicht zu wundern, wenn sie immer mehr Menschen als Kasperltheater empfinden, das ihnen immense Ausgaben beschert. Die von Politikern und der Wirtschaft viel beschworenen Vorteile für die Bürger bedeuten letztendlich doch nur, dass wir für einen riesigen Behördenapparat bezahlen, der uns letztendlich nur eine wahnsinnige Bürokratie beschert, die uns ohne ihn erspart geblieben wäre. Unsere
Damen und Herren Politiker sollen sich lieber um die Probleme in unserem Land kümmern.

um 09:27 von andererseits

"enn jetzt zum ersten mal reale Szenarien, wirkliche Entwicklungen und Gefahren eines Brexit auf dem Tisch liegen, dann sollte man die Brit*innen befragen, was sie wollen, dann weiß man es. "

Hat man doch schon. Ging nicht gut für die Mitgliedschaft aus. Auch damals lag alles auf dem Tisch. Hätte man wissen können. Wollte man aber nicht.

auch, um die Medien zu entlasten ;-)

Es ist ja nun grundsätzlich immer eine schwierige Entscheidung, was gerade in den Medien berichtet werden soll und was nicht. Nun hält sich dieses Thema, bei dem es im Grunde genommen seit einem halben Jahr kaum etwas Neues gibt, weil Fakten nicht geschaffen werden und alles Gesagte wie ein Windhauch ist. Kaum zu ermessen, wie viele andere wichtige Themen dabei untergegangen sind, um dieser Seifenoper weiter zuzuschauen. Ich sehne mich inzwischen richtig nach dem Ende dieser Komödie, um darüber einfach auch nichts mehr lesen zu müssen. Eine Berichterstattung nach Ausgang des Brexits würde mir inzwischen genügen. Alles andere hat ohnehin keinen Bestand.

@ Dietmar Graf, am 02. März 2019 um 09:24

"David Cameron wollte Verbesserungen in der EU. Aber die EU ist nicht darauf eingegangen. Auch eine Mitschuld von Angela Merkel. Sonst wäre es nie zu dem verhängnisvollen Brexit gekommen!"

Jetzt soll also Angela Merkel auch noch Schuld am Brexit sein!? Und worin soll diese angebliche "Schuld" bestehen? Ich denke doch eher, dass dafür ganz andere auf der Insel die Schuld tragen, vor allem die Brexiters mit ihrer auf handfesten Lügen und falschen Versprechungen aufgebauten Anti-EU-Kampagne. Nene, dieses Chaos haben sich die Briten schön selbst eingebrockt. Und jetzt sollen sie auch gefälligst zusehen, wie sie da wieder herauskommen!

@ Knorlo um 08:52

>>Das Beispiel Brexit zeigt wie Handlungsunfähig unsere Politik geworden ist. Deshalb können keine großen Theman mehr gelöst werden. So ist ja auch in Deutschland. Nur noch diskutieren anstatt zu Handeln!!!<<

Sie schließen von der aktuellen englischen Politik auf Politik allgemein und erklären sie für handlungsunfähig?
Was gedenken Sie damit zu erreichen?
Was schwebt Ihnen statt "unserer Politik" denn vor?
Mir fallen da spontan nur politische Systeme ein, die ich erst recht nicht (wieder) haben will.
Die Erfahrungen damit waren zu schrecklich und elendig.

Ist doch logisch

Die EU muss irgenwas machen. Einen harten Brexit will keiner. Und der Backstop? Meine Güte, wenn die Briten endlich das Abkommen unterschreiben, dann ändert sich erst mal bis zu 4 Jahre lang gar nichts, man braucht keinen Backstop. Wenn es dann immer noch keine Einigung gibt, dann kann man den Backstop auch zeitlich begrenzen, wenn es das Unterhaus glücklich macht. In dem absehbareren Zeitraum spielen viele der heutigen Akteure keine Rolle mehr. Bis dahin waren mal Wahlen in GB. Und irgendwann werden die Briten schon wissen, was ihnen lieber ist - eine kontrollierte Grenze oder eine Zollunion mit der EU. Zölle ohne Grenzkontrollen sind Illusion.

3 Monate Verlängerung bringen im Moment auch niemand was.

@ kuk-saar um 09:22

>>War es nicht abzusehen, dass die EU wieder mal in die Knie geht. Da macht die EU vor einem kleinem Land den Bittsteller.<<

Die Überschrift des Artikels geht da weiter, als die Aussagen von Barnier - Etwas irreführend, wie ich finde. Barnier hat, so wie ich es im Artikel lese, lediglich angeboten weitere Absichtserklärungen zu geben, dass der Backstop, falls er eintreten sollte, kein Dauerzustand bleiben soll.

Aber Absichtserklärungen sind eben nur das.
Wie wenig die mitunter wert sind, sieht man z.B. bei Klimakonferenzen.
In so einer sehe ich kein in die Knie gehen der EU.

Re: Bach_HH 07:32

Ich hoffe, dass in der EU zumindest ein Regierungschef genug Courage hat, um das Trauerspiel zu beenden.

Wird passieren - aber mit Courage hat das nix zu tun. Einem Exportland wie D mag ein immer-noch-Mitglied UK lieber sein, aber es braucht die Zustimmung aller Mitgliedsländer für die Verlängerung - inklusive z.B. der relativ neuen Netto-Empfängerländer.

Die sind nicht lange genug dabei, um -zig Sonderkonditionen herausverhandelt zu haben, und sie haben auch nicht das Gewicht, um über die langfristige britische (nicht-)Mitgliedschaft zu entscheiden. Aber wenn UK durch eine Neuaufnahme muß, wieder mit Pflicht zur Einstimmigkeit, dann stehen all die historischen "London clauses" zur Disposition.

Sie werden "nein" sagen, wenn es um die Abwendung des hard brexit in letzter Sekunde geht, und sie werden es "einen Sieg für Gleichheit und Gerechtigkeit" nennen - und dabei auf das größere Stück Kuchen schielen, das für sie selbst dabei herausspringt.

Einfache Lösung:

Ein Referendum in (Nord-)Irland über die Wiedervereinigung, so wie Sinn Fein es vorschlägt.

Dann hat jeder seine Antwort, Grenze der eben nicht.

Irrweg

Hoffentlich bleibt die EU hart. Die Briten hätten ihre Chance auf ein zweites, finales Votum der Bürger nutzen können, zumal die Irland Frage beim ersten Bürgerentscheid nicht thematisiert wurde. Aber offensichtlich hat die politische Führung ohnehin kein Interesse an einem Verbleib in der EU. Reisende soll man nicht aufhalten...

Zur Zeit ziehen viele

Unternehmen aus GB ab.
Mal gespannt, wer am Ende GB retten wird.

Man kann

nur hoffen das die Tage bis zum 29. schnell vorüber gehen, das Theater muss mal ein Ende haben. Alles vorgeschobene Dinge und Panikmache, wir werden erleben das nicht viel davon eintreten wird.
Ein Großteil der Briten sehen das viel entspannter als unsere Presse.
Einfach abwarten was passiert, und nach dem Austritt mit der EU endlich auf Augenhöhe verhandeln, jetzt ist GB noch ein Bittsteller.
Dann nicht mehr.

May‘s Taktik geht auf

Das war genau das Ziel der Briten die EU in die Knie zu zwingen. Anscheinend erfolgreich.

Hier zeigt sich eindeutig das die Politik nur Politik zum Wohlergehen von Konzernen, Banken und Superreichen macht. Diese Lobby wird Druck gemacht haben um nicht zu viel Geld zu verlieren.

Es geht dabei gsr nicht um dss Wohl der restlichen EU Bürger. Die könnten sogar von Verlagerung von Produktionsstätten profitieren. In allen Bereichen, vom Auto bis hin zur Luftfahrt.

Es geht aber nur um das Großkapital und Konzerne. Da knickt man gerne ein. Andere Länder werden das in Zukunft schamlos ausnutzen. Die USA mit Herrn Trump führt die EU ja schon vor.

Briten wollen hart raus, der Wunsch sollte bei der EU an erster Stelle stehen. Die Wirtschaftliche und der Rest hatten schon 2 Jahre Zeit sich anderweitig einzurichten.

VISA Pflicht, Zölle und andere Normalitäten müssen jetzt folgen. Freihandelsabkommen in ferner Zukunft. Europa kommt ohne GB klar. Dafür müssten aber Arbeitsplätze und Löhne her.

das

war mir von Anfang an klar, dass es die EU sein wird, die die Nerven verliert und Zugeständnisse macht. Für May zahlt sich so schlussendlich ihre nervtötende Hartnäckigkeit aus. Ein "gutes" Signal an andere EU-Länder, die mit EU-Regularien nicht einverstanden sind.

Eine Wiedervereinigung Irlands

würde das Problem lösen. Im Gegenzug müsste die EU auf einige Zahlungen verzichten. Das Problem, jeder will Macht!

Schade

Man versucht offensichtlich dem rechtsextremen Flügel der Tory-Partei entgegenzukommen. Schade. Ein Erfolg der Radikalen in Großbritannien wird die Extremisten in Frankreich und Holland beflügeln.
Das GB Parlament wird so wie so einen Austritt ohne Vertag ablehnen.

Irland und Schottland

Wenn ich es recht sehe, dann wollen die Iren mehrheitlich in der EU bleiben und ebenso die Schotten.
Vielleicht, und meiner Meinung nach hoffentlich, kommt es dazu, das Irland wiedervereinigt wird und Schottland sich von England trennt und beide in der EU bleiben. Dann ist es nichts mehr mit "Großbritannien" . Das ist aber nicht unser Problem.

Ich frage mich, warum man 2

Ich frage mich, warum man 2 Jahre vertan hat und ein 600 Seiten starkes Papier formuliert hat.
Beschäftigungstherapie?
Dieser Vertrag wurde doch nicht einseitig formuliert? Da saßen doch beide Seiten am Tisch. Und jetzt dieses nicht enden wollende Kasperletheater.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Harter Brexit mit Grenze oder Backstop.
In 26 Tagen ist hoffentlich endlich Schluß.

Es geht....

letztlich NUR um Gesichtswahrung! Man sollte nie vergessen, warum Cameron die Abstimmung versprach und durchführen leiß! Die innenpolitischen und innerparteilichen Auseinandersetzungen führten dazu, daß "schlafende Hunde" wie UKIP erst richtig geweckt wurden! Allerdings ist bis heute unklar ob und was sich die Brexitiers von einem Austritt erhofft haben. Wer die Karnevalssitzungen im Unterhaus verfolgt, muß zum Schluß kommen, daß eigentlich keiner weiß, was er will, sondern bestenfalls, was er nicht will! Auch Barnier weiß, daß seine Zusagen rechtlich nicht bindend sind, denn der Austrittvertrag wurde von den restlichen Mitgliedern akzeptiert und ein erneutes Verhandeln wird suicherlich mehr als eine Nein-Stimme produzieren!Und wie sagte mal ein Politiker: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?!

@11:17 von Sparer

„Ein "gutes" Signal an andere EU-Länder, die mit EU-Regularien nicht einverstanden sind.“

Wer sollte das denn sein. Die ganzen Anti-EU-Populisten haben nur eine große Klappe. Aber wenn es zum Schwur käme, wäre ihnen die Kohle aus Brüssel allemal lieber, als die nationalen Prinzipien.

Starke Sprüche für die geneigte Wählerschaft sind was Anderes, als reale Politik im Alltag. Das merken ja auch die Briten gerade.

Und bei so manchem wäre der Verlust auch weniger tragisch, als im Falle von GB.

Niemand weiß wie das ausgeht

Beide Seiten, Theresa May und Europäische Union, wissen nicht wie die Geschichte ausgeht.

Die Sache ist längst ein Glücksspiel geworden. Auch das von vielen erwünschte zweite Referendum könnte mit einer Bestätigung des Brexits ausgehen.

Verantwortungsvolle Politik müßte die Artikel 50-Erklärung des Vereinigten Königreichs zurückziehen. Aber wer traut sich das zu tun ?

Glaubwürdigkeit

ob die nicht bei so nem Eiertanz leidet ?

Backstop Klarstellung

Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte ich das alles vor ein paar Wochen schon mal gehört.
Das Ergebnis war eine Ablehnung des "Deals" mit deutlicher Mehrheit ......

11:18 von Defender411

Eine Wiedervereinigung Irlands würde das Problem lösen.
.
das EU Problem vielleicht
aber ganz andere Probleme schaffen
oder wollen die protestantischen Nordiren alle in ein katholisches Irland ?

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